Mandofen 20 mg Tabletten

Deutschland - Deutsch - BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte)

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Gebrauchsinformation PIL
Fachinformation SPC
Wirkstoff:
Tamoxifencitrat
Verfügbar ab:
Juta Pharma GmbH
INN (Internationale Bezeichnung):
tamoxifen citrate
Darreichungsform:
Tablette
Zusammensetzung:
Tamoxifencitrat 30.4mg
Berechtigungsstatus:
gültig
Zulassungsnummer:
24142.01.00

Muster-Nr.8000352 Stand:27.September2007

Dateiname: palde-tamoxifen-oral-2007-09-27-009

WortlautderfürdiePackungsbeilagevorgesehenenAngaben

Gebrauchsinformation:InformationfürdenAnwender

Mandofen20mgTabletten

Tamoxifen

ZurAnwendungbeiweiblichenErwachsenen.

LesenSiediegesamtePackungsbeilagesorgfältigdurch,bevorSiemitder

EinnahmediesesArzneimittelsbeginnen.

HebenSiediePackungsbeilageauf.VielleichtmöchtenSiediesespäter

nochmalslesen.

WennSieweitereFragenhaben,wendenSiesichanIhrenArztoder

Apotheker.

DiesesArzneimittelwurdeIhnenpersönlichverschrieben.GebenSieesnicht

anDritteweiter.EskannanderenMenschenschaden,auchwenndiese

dieselbenSymptomehabenwieSie.

WenneinederaufgeführtenNebenwirkungenSieerheblichbeeinträchtigt

oderSieNebenwirkungenbemerken,dienichtindieserGebrauchsinformation

angegebensind,informierenSiebitteIhrenArztoderApotheker.

DiesePackungsbeilagebeinhaltet:

1.WasistMandofen20mgundwofürwirdesangewendet?

2.WasmüssenSievorderEinnahmevonMandofen20mgbeachten?

3.WieistMandofen20mgeinzunehmen?

4.WelcheNebenwirkungensindmöglich?

5.WieistMandofen20mgaufzubewahren?

6.WeitereInformationen

1 1. WASISTMandofen20mgUNDWOFÜRWIRDESANGEWENDET?

Mandofen20mgisteinArzneimittelzurBehandlungvonBrustkrebs

(Mammakarzinom).

Mandofen20mgwirdangewendetzur:

- unterstützendenBehandlungnachderErstbehandlungeines

Brustdrüsentumors(Mammakarzinom),

- BehandlungvonTochtergeschwülsten(Metastasen)einesBrust-

drüsentumors(Mammakarzinom).

2 2.WASMÜSSENSIEVORDEREINNAHMEVONMandofen20mg

BEACHTEN?

Mandofen20mgdarfnichteingenommenwerden,

wennSieüberempfindlich(allergisch)gegenüberTamoxifenodereinemder

sonstigenBestandteilevonMandofen20mgsind.

wennSieschwangersindoderstillen.

KinderdürfennichtmitMandofen20mgbehandeltwerden.

BesondereVorsichtbeiderEinnahmevonMandofen20mgisterforderlich

wennSieeinestarkverminderteAnzahlanBlutplättchenodereinenerhöhten

KalziumgehaltimBluthaben.UnterdiesenUmständenmüssenSiebesonders

sorgfältigärztlichüberwachtwerden.

wennbeiIhnenunterderBehandlungmitMandofen20mgdieWertebestimmter

Bluttfette(Triglyceride)starkansteigen,kanneinedurchMandofen20mg

verursachteausgeprägteBlutfettstoffwechselstörung(Hypertriglyceridämie)

vorliegen.

fallsSieBlutungennachdenWechseljahrenoderunregelmäßigeBlutungenvor

denWechseljahrenhaben.DieUrsachesolcherBlutungenmüssenSie

umgehendfrauenärztlichabklärenlassen.DarüberhinausmüssenSiedie

NotwendigkeiteinerjährlichenfrauenärztlichenUntersuchungzurFeststellung

vonVeränderungenderGebärmutterschleimhautodersonstiger

KontrolluntersuchungenmitIhremArztbesprechen.

wennsichwährendderBehandlungmitMandofen20mgIhreSehkraftverändert.

IndiesemFallmüssenSiesichdringendaugenärztlichuntersuchenlassen,da

sichmancheimFrühstadiumerkannteVeränderungennachdemAbsetzenvon

Mandofen20mgzurückbilden.GenerellsolltenSievorBehandlungsbeginnmit

Mandofen20mg.eineaugenärztlicheUntersuchungdurchführenlassen.

WährendderAnwendungvonMandofen20mgsolltenSiedasBlutbild,den

KalziumgehaltimBlutsowiedieLeberfunktionregelmäßigvomArztkontrollieren

lassen.EineKontrollederTriglycerideimSerumkannsinnvollsein.

BeiEinnahmevonMandofen20mgmitanderenArzneimitteln

BitteinformierenSieIhrenArztoderApotheker,wennSieandereArzneimittel

einnehmenbzw.vorkurzemeingenommenhaben,auchwennessichumnicht

verschreibungspflichtigeArzneimittelhandelt.

DieWirkungnachfolgendgenannterArzneistoffebzw.Präparategruppenkann

beigleichzeitigerBehandlungmitMandofen20mgbeeinflusstwerden.

VerstärkungderWirkungbishinzumerhöhtenNebenwirkungsrisiko:

blutgerinnungshemmendeArzneimittel.KombinierenSieMandofen20mgmit

solchenMittelnnur,wennIhrArztIhnendieausdrücklicheAnweisunghierzu

gegebenhat.AufgrundderhierdurcherhöhtenBlutungsneigungsollten

Laborterminesehrsorgfältigeingehaltenwerden.

gleichzeitigeChemotherapie.EsgibtHinweise,dasswährendderBehandlung

mitMandofen20mgvermehrtBlutgerinnsel(thromboembolischeEreignisse,

einschließlichtieferVenenthrombosenundLungenembolien)auftretenkönnen.

DieHäufigkeitistbeigleichzeitigerChemotherapieerhöht.

AbschwächungderWirkungvon:

Hormonpräparaten,insbesondereöstrogenhaltigen(zumBeispiel„diePille“):

EinegegenseitigeWirkungsminderungistmöglich.WährendderBehandlungmit

Mandofen20mgsolltendaherdiesePräparatenichteingenommenwerden.

SchwangerschaftundStillzeit

Schwangerschaft

EsliegenkeineausreichendenErfahrungenmitderAnwendungvonMandofen20

mgwährendderSchwangerschaftvor.SiedürfenMandofen20mgdaherwährend

derSchwangerschaftnichteinnehmen.DieMöglichkeiteinerSchwangerschaft

solltevorBehandlungsbeginnausgeschlossenwerden.Frauenimgebärfähigem

AltersolltenwährendundbiszuzweiMonatenachBeendigungderBehandlung

einezuverlässige,nichthormonelleVerhütungsmethode(nichtdie„Pille“,sondern

Spirale,Kondomeo.ä.)anwenden(sieheauchAbschnitt„BeiderEinnahmevon

Mandofen20mgmitanderenArzneimitteln“).

Stillzeit

InhöhererDosierunghemmtMandofen20mgbeimMenschendieMilchproduktion

vollständig.DiesesetztdannauchnachBeendigungderBehandlunginnerhalbder

Stillperiodenichtwiederein.Darüberhinausistnichtbekannt,obderWirkstoffaus

Mandofen20mgindieMuttermilchübergeht.SiedürfenMandofen20mgdaher

währendderStillzeitnichteinnehmen.IsteineBehandlungerforderlich,müssenSie

abstillen.

VerkehrstüchtigkeitunddasBedienenvonMaschinen

EswurdenkeineStudienzudenAuswirkungenaufdieVerkehrstüchtigkeitunddie

FähigkeitzumBedienenvonMaschinendurchgeführt.

SiesolltenbeimSteuerneinesFahrzeugsundbeimBedienenvonMaschinen

beachten,dassTamoxifenIhrSehvermögenbeeinträchtigenundBenommenheit

hervorrufenkann.

AuswirkungenbeiFehlgebrauchzuDopingzwecken

DieAnwendungvonMandofen20mgkannbeiDopingkontrollenzupositiven

Ergebnissenführen.

DieAnwendungvonMandofen20mgalsDopingmittelkannzueinerGefährdung

derGesundheitführen.

3 3.WIEISTMandofen20mgEINZUNEHMEN?

NehmenSieMandofen20mgimmergenaunachderAnweisungdesArztesein.

BittefragenSiebeiIhremArztoderApothekernach,wennSiesichnichtganz

sichersind.

FallsvomArztnichtandersverordnet,istdieüblicheDosis:

ImAllgemeinenliegtdieDosierungzwischen20und40mgTamoxifentäglich,d.

h.1bis2TablettenMandofen20mgproTag.

InderRegelisteineDosisvon20mgTamoxifenausreichendwirksam.

ArtderAnwendung

ZumEinnehmen.

NehmenSiedieMandofen20mgTablettenbittemitausreichendFlüssigkeit(z.

B.1GlasWasser)unzerkautzueinerMahlzeitein.

DauerderAnwendung

SiemüssenMandofen20mginderRegelübereinenlangenZeitraum

einnehmen.ÜberdieDauerderAnwendungentscheidetderbehandelndeArzt.

ZurunterstützendenBehandlungdesfrühenBrustdrüsentumorswirdzurzeiteine

Behandlungsdauervonmindestens5Jahrenempfohlen.

BittesprechenSiemitIhremArztoderApotheker,wennSiedenEindruckhaben,

dassdieWirkungvonMandofen20mgzustarkoderzuschwachist.

WennSieeinegrößereMengeMandofen20mgeingenommenhabenalsSie

sollten

BenachrichtigenSiebitteIhrenArzt.DieserkannentsprechendderSchwereder

VergiftungüberdiegegebenenfallserforderlichenMaßnahmenentscheiden.

WennSiedieEinnahmevonMandofen20mgvergessenhaben

NehmenSienichtdiedoppelteDosisein,wennSiedievorherigeEinnahme

vergessenhaben.

WennSiedieEinnahmevonMandofen20mgabbrechen

BrechenSiedieBehandlungnichtohneRücksprachemitIhremArztab;der

Behandlungserfolgkanngefährdetwerden.

WennSieweitereFragenzurAnwendungdesArzneimittelshaben,fragenSieIhren

ArztoderApotheker.

4 4.WELCHENEBENWIRKUNGENSINDMÖGLICH?

WiealleArzneimittelkannMandofen20mgNebenwirkungenhaben,dieabernicht

beijedemauftretenmüssen.

BeidenHäufigkeitsangabenzuNebenwirkungenwerdenfolgendeKategorien

zugrundegelegt:

Sehrhäufig: mehrals1Behandeltervon10

Häufig: 1bis10Behandeltevon100

Gelegentlich: 1bis10Behandeltevon1.000

Selten: 1bis10Behandeltevon10.000

Sehrselten: wenigerals1Behandeltervon10.000

Nichtbekannt: HäufigkeitaufGrundlagederverfügbarenDatennicht

abschätzbar

MöglicheNebenwirkungen:

ErkrankungendesBlutesundLymphsystems

Häufig: vorübergehendeBlutarmut(Anämie).

Gelegentlich:VerminderungderZahlbestimmterBlutzellen(Neutropenie),

VerminderungderAnzahlanweißenBlutkörperchen(Leukopenie),

vorübergehendeVerminderungderBlutplättchen(Thrombozytopenie)

meistmitWertenvon80000bis90000/Mikroliter,gelegentlichauch

darunter.

Sehrselten:schwereBlutbildveränderungen(Neutropenien,Panzytopenien).

ErkrankungendesNervensystems

Häufig: Benommenheit,Kopfschmerzen.

ErkrankungenderAugen

Häufig: nurz.T.rückbildungsfähigeSehstörungendurchTrübungender

AugenlinseoderderHornhautund/oderNetzhautveränderungen

(Retinopathien).BeilangerTamoxifeneinnahmekommteshäufiger

zuLinsentrübungen.

Selten: SchädigungoderEntzündungdesSehnervs.IneinergeringenAnzahl

vonFällenkanneszurErblindungkommen.

ErkrankungenderAtemwege,desBrustraumsunddesMittelfells

Sehrselten:Lungenentzündungen(interstitiellePneumonitis).

ErkrankungendesMagen-Darm-Traktes

Häufig: Übelkeit.

Gelegentlich:Erbrechen.

ErkrankungenderHautunddesUnterhautzellgewebes

Häufig: Hautausschlag(sehrseltenmitrundenscheibenförmigen

Hautrötungen,unterUmständenmitBeteiligungderSchleimhautund

hohemFiebersowiemitschwerenStörungendesAllgemeinbefindens

odergroßen,teilsblutgefülltenHautblasen),Haarausfall.

Gelegentlich:Überempfindlichkeitsreaktionen,einschließlicheiner

Gewebeschwellung(angioneurotischesÖdem).

HormonellbedingteErkrankungen

Gelegentlich:ErhöhungdesKalziumgehaltesimBlutbeiPatientinnenmit

TochtergeschwülstenindenKnochen,vorallemzuBeginnder

Behandlung.

Stoffwechsel-undErnährungsstörungen

Häufig: FlüssigkeitsanreicherungimGewebe,AnstiegbestimmterBlutfette

(Serumtriglyceride).

Sehrselten:ausgeprägteErhöhungbestimmterBlutfette(Hypertriglyceridämie),

zumTeilmiteinerBauchspeicheldrüsenentzündungeinhergehend.

Gefäßerkrankungen

Häufig: DurchblutungsstörungenderHirngefäße,Wadenkrämpfe,

BlutgerinnselindenVenen(Thrombose,inderenFolgeeszur

MinderdurchblutungvonOrganenkommenkann(z.B.tiefe

Beinvenenthrombose,Lungenembolie).DieHäufigkeitvon

ThrombosenundEmbolienistbeigleichzeitigerChemotherapie

erhöht.

Gelegentlich:Schlaganfall.

AllgemeineErkrankungenundBeschwerdenamVerabreichungsort

Sehrhäufig:Hitzewallungen.

Häufig: zuTherapiebeginnKnochenschmerzenundSchmerzenimBereich

deserkranktenGewebes.

Leber-undGallenerkrankungen

Gelegentlich:ÄnderungenderLeberenzymwerte.

Selten: EntwicklungeinerFettleber,StörungendesGallenabflusses,

Leberentzündung,Gelbsucht.

Nichtbekannt: VerminderungderAnzahlderweißenBlutkörperchen

mitausgeprägtemZerfallvonLeberzellen.

ErkrankungenderGeschlechtsorganeundderBrustdrüse

Sehrhäufig:AusflussausderScheide,Unregelmäßigkeitenbeidermonatlichen

RegelblutungbishinzurvölligenUnterdrückungvorden

Wechseljahren.

Häufig: JuckreizimGenitalbereich,BlutungenausderScheide,Vergrößerung

vongutartigenGeschwülstenderGebärmutter(Myome),

WucherungenundPolypenderGebärmutterschleimhautsowie

gutartigeWucherungenderGebärmutterschleimhautmitAuswandern

vonGewebeausderGebärmutter.

Gelegentlich:bösartigeTumorederGebärmutterschleimhaut

(Endometriumkarzinome).

DieHäufigkeitdesAuftretensvonGebärmutterschleimhauttumoren

wirddurchTamoxifenaufdas2-4-fachederErkrankungshäufigkeit

ohneMandofen20mgerhöht.

Selten: ZystenandenEierstöcken,bösartigeTumorederGebärmutter

(Uterussarkome).

InformierenSiebitteIhrenArztoderApotheker,wenneinederaufgeführten

NebenwirkungenSieerheblichbeeinträchtigtoderSieNebenwirkungenbemerken,

dienichtindieserGebrauchsinformationangegebensind.

5 5.WIEISTMandofen20mgAUFZUBEWAHREN?

ArzneimittelfürKinderunzugänglichaufbewahren.

SiedürfendasArzneimittelnachdemaufdemBlisterbzw.Umkartonnach

„Verwendbarbis“angegebenenVerfalldatumnichtmehrverwenden.Das

VerfalldatumbeziehtsichaufdenletztenTagdesMonats.

Aufbewahrungsbedingungen:

Nichtüber25ºClagern.

6 6.WEITEREINFORMATIONEN

WasMandofen20mgenthält:

DerWirkstoffist:Tamoxifencitrat.

1Tabletteenthält30,4mgTamoxifencitrat(entsprechend20mgTamoxifen).

DiesonstigenBestandteilesind:

Calciumhydrogenphosphat-Dihydrat,MikrokristallineCellulose,

Carboxymethylstärke-Natrium(TypA)(Ph.Eur.),PovidonK25,Magnesiumstearat

(Ph.Eur.),HochdispersesSiliciumdioxid.

WieMandofen20mgaussiehtundInhaltderPackung:

Tablette

Cremefarbenebisweiße,runde,bikonvexe,geruchloseTablette,miteinerBruchrille

undPrägung„20“aufderoberenSeiteundohnePrägungaufderunterenSeite.

DieTablettekanningleicheHälftengeteiltwerden.

Mandofen20mgTablettensindinBlisterstreifenausPVC,grünundAluminiumfolie

inderPackungsgröße100(N3)Tablettenerhältlich.

PharmazeutischerUnternehmerundHersteller

JutaPharmaGmbH

Gutenbergstr.13

24941Flensburg

Tel.:0461/39936

Fax:0461/39956

Mitvertrieb

Q-PharmAG

Bahnhofstr.1-3

23795BadSegeberg

DieseGebrauchsinformationwurdezuletztüberarbeitetim

Januar2008

Muster-Nr.8000352 Stand:27.September2007

Dateiname: spcde-tamoxifen-oral-2007-09-27-010

Fachinformation

1. BezeichnungdesArzneimittels

Mandofen20mgTabletten

2. QualitativeundquantitativeZusammensetzung

1Tabletteenthält30,4mgTamoxifencitrat(entsprechend20mgTamoxifen).

DievollständigeAuflistungdersonstigenBestandteilesieheAbschnitt6.1.

3. Darreichungsform

Tablette

Cremefarbenebisweiße,runde,bikonvexe,geruchloseTablette,miteinerBruchrilleund

Prägung„20“aufderoberenSeiteundohnePrägungaufderunterenSeite.

DieTablettekanningleicheHälftengeteiltwerden.

4. KlinischeAngaben

4.1 Anwendungsgebiete

AdjuvanteTherapienachPrimärbehandlungdesMammakarzinoms.

MetastasierendesMammakarzinom.

4.2 Dosierung,ArtundDauerderAnwendung

InderRegelistdieDosisvon20mgTamoxifenausreichendwirksam.

Mandofen20mgTablettensindunzerkautmitausreichendFlüssigkeit(z.B.1GlasWasser)

zudenMahlzeiteneinzunehmen.

DieBehandlungmitMandofen20mgistinderRegeleineLangzeittherapieundsollte

durchonkologischerfahreneÄrzteerfolgen.

InderadjuvantenBehandlungdesfrühenhormonrezeptor-positivenMammakarzinoms

wirdzurzeiteineBehandlungsdauervonmindestens5Jahrenempfohlen.Dieoptimale

DauerderTamoxifen-Therapiebleibtweiterhinzuuntersuchen.

Mandofen20mgistkontraindiziertbeiKindern(sieheAbschnitt4.3).

4.3 Gegenanzeigen

BekannteÜberempfindlichkeitgegenüberTamoxifenodereinemdersonstigen

BestandteiledesArzneimittels.

KinderdürfennichtmitMandofen20mgbehandeltwerden.

Schwangerschaft

Stillzeit

4.4 BesondereWarnhinweiseundVorsichtsmaßnahmenfürdieAnwendung

BeischwerenThrombozytopenien,LeukozytopenienoderHyperkalcämienisteine

individuelleNutzen-Risiko-AbwägungerforderlichundbeiVerordnungeinebesonders

sorgfältigeärztlicheÜberwachungnotwendig.

WährendderAnwendungvonMandofen20mgsolltedasBlutbild,dasSerumkalzium

sowiedieLeberfunktionregelmäßigkontrolliertwerden.EineKontrollederTriglycerideim

Serumkannsinnvollsein.

WegendeserhöhtenRisikosfürdasAuftretenvonEndometriummalignomendurch

TamoxifensolltenbeivaginalenBlutungeninderPostmenopauseundirregulären

BlutungeninderPrämenopausedieUrsachenumgehendgeklärtwerden.

NichthysterektomiertePatientinnensolltenjährlichgynäkologischimHinblickauf

Endometriumveränderungenuntersuchtwerden.BeiPatientinnenmitTumormetastasen

solltederArztüberdieHäufigkeitderUntersuchungenentscheiden.

ZuBeginnderTherapiemitTamoxifensollteeineaugenärztlicheUntersuchungerfolgen.

TretenunterderBehandlungmitMandofen20mgVeränderungenderSehkraftauf,so

isteineaugenärztlicheUntersuchungdringendvorzunehmen,dasichmancheim

FrühstadiumerkannteVeränderungennachdemAbsetzenderTherapiezurückbilden.

AusklinischenStudienwurdenEinzelfällevonZweitmalignomenananderenOrganenals

demEndometriumundderkontralateralenBrustnacheinerBehandlungmitMandofen20

mgbekannt.BisherkonntekeinKausalzusammenhangmitTamoxifenhergestelltwerden,

sodassdieklinischeBedeutungderBefundeungeklärtist.

Ineinernicht-kontrolliertenStudiemit28MädchenimAltervon2-10Jahrenmitdem

McCune-Albright-SyndromwurdenineinemZeitraumvonbiszu12Monaten20mg

Tamoxifentäglichverabreicht.DabeierhöhtesichdasmittlereUterusvolumenindenersten

6MonatenundwaramEndedereinjährigenStudiendauerverdoppelt.DiesesErgebnisist

inÜbereinstimmungmitdenpharmakodynamischenEigenschaftenvonTamoxifen,ein

kausalerZusammenhangwurdejedochnichthergestellt(sieheAbschnitt5.1).

DieAnwendungvonMandofen20mgkannbeiDopingkontrollenzupositiven

Ergebnissenführen.

DieAnwendungvonMandofen20mgalsDopingmittelkannzueinerGefährdungder

Gesundheitführen.

4.5 WechselwirkungenmitanderenArzneimittelnundsonstigeWechselwirkungen

WährendderBehandlungmitTamoxifensolltenkeineHormonpräparate,insbesondere

keineöstrogenhaltigen(z.B.oraleKontrazeptiva)eingenommenwerden,daeine

gegenseitigeWirkungsminderungmöglichist.

BeigleichzeitigerAnwendungvonTamoxifenunddemAromataseinhibitorLetrozolwaren

diePlasmakonzentrationenvonLetrozolum37%vermindert.DiegleichzeitigeAnwendung

vonTamoxifenundAromataseinhibitorenimRahmeneineradjuvantenTherapiekonnte

keineverbesserteWirksamkeitimVergleichzuralleinigenTherapiemitTamoxifenzeigen.

ZusammenmitTamoxifensolltenkeineThrombozytenaggregationshemmerverabreicht

werden,umdieBlutungsgefahrwährendeinermöglichenthrombozytopenischenPhase

nichtzuerhöhen.

BeigemeinsamerGabevonMandofen20mgundAntikoagulantienvomCumarintypkann

eszueinerVeränderungderGerinnungsverhältnissekommen(Verlängerungder

Prothrombinzeit).DiegleichzeitigeVerabreichungbeiderMedikamenteerfordertdaher

einesorgfältigeÜberwachungdesGerinnungsstatus(vorallembeiBehandlungsbeginn).

EsgibtHinweiseaufeineerhöhteInzidenzthromboembolischerEreignisse,einschließlich

tieferVenenthrombosenundLungenembolien,währendderBehandlungmitTamoxifen. Die

HäufigkeitistbeigleichzeitigerChemotherapieerhöht.

TamoxifenundseineHauptmetabolitensindpotenteInhibitorenvonOxidasendes

Cytochrom-P-450Systems.DerEffektvonTamoxifenaufdenMetabolismusunddie

ExkretionandererzytotoxischerArzneimittel,diewieunteranderenCyclophosphamid

durchdieseEnzymeaktiviertwerden,istnichtbekannt.

DerprinzipiellbekannteWegderMetabolisierungvonTamoxifenistdieDemethylierung,

diedurchCYP3A4-Enzymekatalysiertwird.InderLiteraturwirdbeschrieben,dass

pharmakokinetischeWechselwirkungenmitStoffen,diedieCYP3A4-Enzymeinduzieren

(wieRifampicin),eineReduktiondesTamoxifenplasmaspiegelsbewirken.Dieklinische

RelevanzdieserInteraktionenistnochnichtgeklärt.

InderLiteraturwurdenpharmakokinetischeWechselwirkungenmitCYP2D6Inhibitoren

berichtet,dieeinAbsinkendesPlasmaspiegelsdesaktivenTamoxifenmetaboliten,4-

Hydroxy-N-desmethyltamoxifen(Endoxifen)zeigten.DieBedeutungfürdieklinischePraxis

istnichtbekannt.

4.6 SchwangerschaftundStillzeit

Schwangerschaft

EsliegenkeineausreichendenErfahrungenbeimMenschenmitderAnwendungvon

Mandofen20mginderSchwangerschaftvor.TierexperimentelleStudienhabeneine

Reproduktionstoxizitätgezeigt(sieheAbschnitt5.3).

Mandofen20mgistwährendderSchwangerschaftkontraindiziert(sieheAbschnitt4.3).

DieMöglichkeiteinerSchwangerschaftsolltedahervorBehandlungsbeginn

ausgeschlossenwerden.WährendundbiszuzweiMonatenachBeendigungder

Behandlungsollteeinesichere,nichthormonelleKontrazeptiongewährleistetsein(siehe

Abschnitt4.5).

Stillzeit

Mandofen20mgbewirktbeimMenschenineinerDosisvon20mgzweimaltäglicheine

Laktationshemmung.DieMilchproduktionsetztauchnachAbsetzenderTherapienicht

wiederein.Darüberhinausistnichtbekannt,obTamoxifenindieMuttermilchübergeht.

Mandofen20mgistdaherinderStillzeitkontraindiziert.IsteineBehandlung

erforderlich,mussabgestilltwerden.

4.7 AuswirkungenaufdieVerkehrstüchtigkeitunddieFähigkeitzumBedienenvon

Maschinen

EswurdenkeineStudienzudenAuswirkungenaufdieVerkehrstüchtigkeitunddie

FähigkeitzumBedienenvonMaschinendurchgeführt.

EsistbeimSteuerneinesFahrzeugsundbeimBedienenvonMaschinenzu

beachten,dassTamoxifendasSehvermögenbeeinträchtigenundBenommenheit

hervorrufenkann.

4.8 Nebenwirkungen

BeidenHäufigkeitsangabenzuNebenwirkungenwerdenfolgendeKategorienzugrunde

gelegt:

Sehrhäufig(≥1/10)

Häufig(≥1/100bis<1/10)

Gelegentlich(≥1/1,000bis<1/100)

Selten(≥1/10,000bis<1/1,000)

Sehrselten(<1/10,000)

Nichtbekannt(HäufigkeitaufGrundlagederverfügbarenDatennichtabschätzbar)

ErkrankungendesBlutesundLymphsystems

Häufig: vorübergehendeAnämie.

Gelegentlich: Neutropenie,Leukopenie,vorübergehendeThrombozytopenie(meistmit

Wertenvon80000bis90000/Mikroliter,gelegentlichauchdarunter).

Sehrselten: schwereNeutropenien,Panzytopenien.

ErkrankungendesNervensystems

Häufig: Benommenheit,Kopfschmerzen.

ErkrankungenderAugen

Häufig: nurz.T.reversibleSehstörungendurchKatarakte,Corneatrübungenund/oder

Retinopathien.DasRisikofürKataraktesteigtmitderDauerder

Tamoxifeneinnahme.

Selten: optischeNeuropathieundOptikusneuritis.IneinergeringenAnzahlvonFällen

kameszurErblindung.

ErkrankungenderAtemwege,desBrustraumsunddesMediastinums

Sehrselten: interstitiellePneumonitis.

ErkrankungendesGastrointestinaltrakts

Häufig: Übelkeit.

Gelegentlich: Erbrechen.

ErkrankungenderHautunddesUnterhautzellgewebes

Häufig: Hautausschlag,Alopezie(sehrseltenalsErythemamultiforme,Stevens-

Johnson-SyndromoderbullöserPemphigus).

Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen,einschließlichangioneurotisches

Ödem.

EndokrineErkrankungen

Gelegentlich: HyperkalzämiebeiPatientinnenmitKnochenmetastasen,vorallemzu

BeginnderTherapie.

Stoffwechsel-undErnährungsstörungen

Häufig: Flüssigkeitsretention,AnstiegderSerumtriglyceride.

Sehrselten: schwereHypertriglyceridämien,zumTeilmiteinerPankreatitis

einhergehend.

Gefäßerkrankungen

Häufig: IschämischezerebrovaskuläreEreignisse,Wadenkrämpfe,thromboembolische

Ereignisse,einschließlichtieferBeinvenenthrombosenund

Lungenembolien.DieHäufigkeitvonvenösenThromboembolienistbei

gleichzeitigerChemotherapieerhöht.

Gelegentlich: Schlaganfall.

AllgemeineErkrankungenundBeschwerdenamVerabreichungsort

Sehrhäufig: Hitzewallungen,diezumTeilaufdieantiöstrogeneWirkungdes

Tamoxifenszurückzuführensind.

Häufig: zuTherapiebeginnKnochenschmerzenundSchmerzenimBereichdes

erkranktenGewebesalsZeichendesAnsprechensaufTamoxifen.

Leber-undGallenerkrankungen

Gelegentlich: ÄnderungenderLeberenzymwerte.

Selten: EntwicklungeinerFettleber,Cholestase,Hepatitis,Ikterus.

Nichtbekannt: AgranulozytosemitLeberzellnekrose.

ErkrankungenderGeschlechtsorganeundderBrustdrüse

Sehrhäufig: Fluorvaginalis,ZyklusveränderungenbishinzurvölligenUnterdrückung

derMenstruationinderPrämenopause.

Häufig: Pruritusvulvae,vaginaleBlutungen,VergrößerungvonMyomendesUterus,

proliferativeVeränderungenamEndometrium(Endometriumneoplasie,

Endometriumhyperplasie,Endometriose,Endometriumpolypen.

Gelegentlich: Endometriumkarzinome.

AktuellenErkenntnissenzufolgesteigtmitzunehmenderDauereiner

BehandlungmitTamoxifendasRisikoeinesEndometriumkarzinomsauf

das2-bis4-fachegegenübernichtmitTamoxifentherapiertenFrauenan.

Selten: Ovarialzysten,Uterussarkome.

4.9 Überdosierung

a)SymptomeeinerÜberdosierung

ÜberÜberdosierungbeimMenschenistwenigbekannt.BeiDosierungenvon160

mg/m 2 tgl.unddarübertratenEKG-Veränderungen(VerlängerungderQT-Zeit)und

bei300mg/m 2 tgl.Neurotoxizität(Tremor,Hyperreflexie,Gangunsicherheitund

Schwindel)auf.

BeiÜberdosierungisttheoretischmiteinerVerstärkungantiöstrogener

Nebenwirkungenzurechnen.TierexperimentelleUntersuchungenmitextremer

Überdosierung(100–200-fachetherapeutischeDosis)lassendenSchlusszu,dass

auchöstrogeneWirkungenmöglichsind.

b)TherapiemaßnahmenbeiÜberdosierung

EinspezifischesAntidotstehtnichtzurVerfügung.Esistdeshalbeine

symptomatischeBehandlungeinzuleiten.

5. PHARMAKOLOGISCHEEIGENSCHAFTEN

5.1 PharmakodynamischeEigenschaften

PharmakotherapeutischeGruppe:AntineoplastischeundimmunmodulierendeMittel–

EndokrineTherapie–HormonantagonistenundverwandteMittel-Antiestrogene-

Tamoxifen

ATC-Code:L02BA01

TamoxifenhemmtkompetitivdieBindungvonÖstrogenenanzytoplasmatische

Hormonrezeptoren.InfolgedessenkommteszueinerAbnahmederZellteilungin

östrogenabhängigenGeweben.BeimmetastasierendenMammakarzinomtrittinca.50-

60%derFälleeinevollständigeoderteilweiseRemissionvorallemvonWeichteil-und

Knochenmetastasenein,wenndasVorhandenseinvonÖstrogenrezeptorenim

Tumorgewebenachgewiesenwurde.BeinegativemHormonrezeptorstatus,

insbesonderederMetastasen,werdennurinca.10%objektiveRemissionen

beobachtet.BeiFrauenmitöstrogenrezeptor-positivenTumorenoderTumorenmit

unbekanntemRezeptorstatus,wurdendurchadjuvanteTamoxifentherapiesignifikant

wenigerRezidiveundeineerhöhte10-Jahres-Überlebensratenachgewiesen,wobeimit

einer5-jährigenBehandlungeinerheblichgrößererEffekterzieltwurdealsmiteiner

Behandlungsdauervon1oder2Jahren.Eszeichnetsichab,dassdieserNutzen

unabhängigvomAlterundMenopausenstatussowievonderTamoxifendosisundeiner

zusätzlichenChemotherapieist.

KlinischeErfahrungenzeigten,dassTamoxifenbeipostmenopausalenFrauenzueiner

ReduktiondesGesamtcholesterinsimBlutsowiederLDLimBereichvon10-20%führt.

DarüberhinauswurdebeipostmenopausalenFrauenvoneinemErhaltderKnochendichte

berichtet.

Ineinernicht-kontrolliertenStudieaneinerheterogenenGruppevon28MädchenimAlter

von2-10JahrenmitdemMcCune-Albright-SyndromwurdenineinemZeitraumvonbiszu

12Monaten20mgTamoxifentäglichverabreicht.VondenPatientinnen,dievorderStudie

vonvaginalenBlutungenberichteten,zeigtensichwährendderersten6Monatebei62%

(13von21)undwährenddesGesamtverlaufsderStudiebei33%(7von21)keine

vaginalenBlutungen.DasmittlereUterusvolumenerhöhtesichindenersten6Monaten

undwaramEndedereinjährigenStudiendauerverdoppelt.DiesesErgebnisistin

ÜbereinstimmungmitdenpharmakodynamischenEigenschaftenvonTamoxifen,ein

kausalerZusammenhangwurdejedochnichthergestellt.LangzeitdatenzurSicherheitder

AnwendungbeiKindernliegennichtvor.InsbesonderederEinflussaufWachstum,

PubertätundallgemeineEntwicklungwurdennichtuntersucht.

5.2 PharmakokinetischeEigenschaften

Tamoxifenwirdgutresorbiert.DiemaximalenSerumspiegelwerden4bis7Stunden

nachoralerAufnahmeerreicht.Mit98%istdiePlasmaeiweißbindunghoch. Die

terminalePlasmahalbwertszeitbeträgtimMittel7Tage.Tamoxifenwirdin

beträchtlichemAusmaßmetabolisiert.DerHauptmetabolitimSerum,N-

Desmethyltamoxifen,undweitereMetabolitenbesitzennahezugleicheantiöstrogene

EigenschaftenwiedieMuttersubstanz.TamoxifenundseineMetabolitenakkumulieren

inLeber,Lunge,Gehirn,Bauchspeicheldrüse,HautundKnochen.Aufgrundeines

ausgeprägtenenterohepatischenKreislaufeskumuliertTamoxifenbeichronischer

TherapieimSerum.BeieinerDosierungvon20-40mg/Tagwirdfrühestensnach4

WocheneinSteadystateerreicht.

DieAusscheidungerfolgtvorwiegendmitdemStuhlinFormvonverschiedenen

Metaboliten.

Ineinernicht-kontrolliertenStudiean28MädchenimAltervon2-10Jahrenmitdem

McCune-Albright-SyndromwurdenineinemZeitraumvon12Monaten20mgTamoxifen

täglichverabreicht.EswurdeeinealtersabhängigeAbnahmederClearancebeobachtet

undeinAnstiegderExposition(AUC)mitWerten,diebeidenjüngstenPatientinnenumbis

zu50%höherlagenalsbeidenErwachsenen.

5.3 PräklinischeDatenzurSicherheit

VersuchezurchronischenToxizitätwurdenbeiRattenundMäusenbiszueinerDauer

von15Monatendurchgeführt.DieTierspezieszeigtenhistopathologische

VeränderungenandenFortpflanzungsorganen,diesichdurchdiepharmakologischen

EigenschaftenvonTamoxifenerklärenließenundinderRegelreversibelwaren.

AußerdemwurdedasAuftretenvonKataraktenbeobachtet.

UntersuchungeninunterschiedlichenIn-vivo-undIn-vitro-Systemenbelegen,dass

TamoxifennachhepatischerAktivierungeingenotoxischesPotentialbesitzt.In

LangzeitstudienwurdenLebertumorenbeiRattenundGonadentumorenbeiMäusen

beobachtet.DieklinischeBedeutungdieserBefundeistunklar.

AustierexperimentellenDatenundausklinischenBerichtenliegenHinweiseaufein

erhöhtesRisikoderAusbildungvonTumorendesEndometriumsvor.

TamoxifenverhindertinniedrigenKonzentrationendieImplantationundführtin

Dosierungenoberhalbvon2mg/kg/TagzuAborten.Embryotoxizitätsstudienan

mehrerenTierspezieshabenkeineHinweiseaufteratogeneEffekteergeben,

embryoletaleWirkungentratenbeiKaninchenabeinerDosisvon0.5mg/kg/Tagauf.

Dieintra-uterineExpositionvonMäusenwährendderFetalentwicklungsowiedie

BehandlungneugeborenerRattenundMäusemitTamoxifenhatSchädigungender

weiblichenReproduktionsorganezurFolge,dieimErwachsenenalternachweisbarsind.

AucherwachseneweiblicheTierezeigennachLangzeitbehandlungregressive

VeränderungenderReproduktionsorganebeiDosierungenoberhalbvon0.05

mg/kg/Tag.BeimännlichenRattensindnachKurz-undLangzeitbehandlungeinedurch

dieHemmungderGonadotropinsekretioninderHypophyseausgelösteReduktiondes

HodengewichtsundderSpermiogenesebeschrieben.

6. PHARMAZEUTISCHEANGABEN

6.1 ListedersonstigenBestandteile

Calciumhydrogenphosphat-Dihydrat,MikrokristallineCellulose,Carboxymethylstärke-

Natrium(TypA)(Ph.Eur.),PovidonK25,Magnesiumstearat(Ph.Eur.),Hochdisperses

Siliciumdioxid.

6.2 Inkompatibilitäten

Nichtzutreffend.

6.3 DauerderHaltbarkeit

5Jahre

6.4 BesondereVorsichtsmaßnahmenfürdieAufbewahrung

Nichtüber25ºClagern.

6.5 ArtundInhaltdesBehältnisses

Mandofen20mgTablettensindinBlisterstreifenausPVC,grünundAluminiumfoliein

derPackungsgröße100(N3)Tablettenerhältlich.

6.6 BesondereVorsichtsmaßnahmenfürdieBeseitigung

KeinebesonderenAnforderungen.

7. InhaberderZulassung

JutaPharmaGmbH

Gutenbergstr.13

24941Flensburg

Tel.:0461/39936

Fax:0461/39956

Mitvertrieb:

Q-PharmAG

Bahnhofstr.1-3

23795BadSegeberg

8. Zulassungsnummern

24142.01.00

9. DatumderErteilungderVerlängerungderZulassung

15.08.2002

10.StandderInformation

Januar2008

11.Verkaufsabgrenzung

Verschreibungspflichtig

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