Magna Suspensionskonzentrat zur Saatgutbehandlung

Deutschland - Deutsch - BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit)

Fachinformation Fachinformation (SPC)

22-11-2017

Wirkstoff:
600 g/l Thiamethoxam
Verfügbar ab:
Syngenta Agro GmbH
Darreichungsform:
Suspensionskonzentrat zur Saatgutbehandlung
Zusammensetzung:
600 g/l Thiamethoxam
Klasse:
Umweltgefährlich
Therapiegruppe:
Insektizid
Zulassungsnummer:
006034-60

Handelsbezeichnung

Magna

Zulassungsnummer

006034-60

Zulassungsinhaber

Syngenta Agro GmbH

Weitere Vertriebsfirmen

Syngenta Agro GmbH

Zulassungsende

30.04.19

Wirkungsbereich

Insektizid

Wirkstoffgehalt

600 g/l Thiamethoxam

Formulierung

Suspensionskonzentrat zur Saatgutbehandlung

Gefahrenbezeichnung nach GefStoffV

Umweltgefährlich

Kennzeichnung nach GefStoffV

R 50/53: Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen

haben.

S 35 : Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden

S 57 : Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behälter verwenden

Enthält 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.

Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.

Signalwort (GHS)

Gefahrenpiktogramme (GHS)

Gefahrenhinweise (GHS)

Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

Enthält 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.

Sicherheitshinweise (GHS)

Kennzeichnung nach PflSchMV

Anwendungs-

bestimmungen

NT679: Das Mittel ist giftig für Vögel; deshalb dafür sorgen, dass kein Saatgut offen liegen bleibt. Vor

dem Ausheben der Schare Dosiereinrichtung rechtzeitig abschalten, um Nachrieseln zu vermeiden.

NT6991: Die Anwendung des Mittels auf Saatgut darf nur in professionellen

Saatgutbehandlungseinrichtungen vorgenommen werden, die in der Liste

"Saatgutbehandlungseinrichtungen mit Qualitätssicherungssystemen zur Staubminderung" des Julius

Kühn-Instituts aufgeführt sind (einzusehen auf der Homepage des Julius Kühn-Instituts ).

NW467: Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Spülflüssigkeiten nicht in

Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und

Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.

Auflagen

NH681: Auf Packungen mit gebeiztem Saatgut ist folgende Kennzeichnung anzubringen: "Keine

Ausbringung des behandelten Saatgutes bei Wind mit Geschwindigkeiten über 5 m/s."

NH682: Auf Packungen mit gebeiztem Saatgut ist folgende Kennzeichnung anzubringen: "Das

behandelte Saatgut einschließlich enthaltener oder beim Sävorgang entstehender Stäube vollständig in

den Boden einbringen."

NH6831: Auf Packungen mit gebeiztem Saatgut ist folgende Kennzeichnung anzubringen: "Die Aussaat

von behandeltem Saatgut darf nur dann mit einem pneumatischen Gerät, das mit Unterdruck arbeitet,

erfolgen, wenn dieses in der "Liste der abdriftmindernden Sägeräte" des Julius Kühn-Instituts aufgeführt

ist (einzusehen auf der Homepage des Julius Kühn-Instituts )."

NN360: Das Mittel wird als schädigend für Populationen der Art Aleochara bilineata (Kurzflügelkäfer)

eingestuft.

NN365: Das Mittel wird als schädigend für Populationen der Art Poecilus cupreus (Laufkäfer) eingestuft.

NO685: Das Mittel wird als schwachschädigend für Regenwurmpopulationen eingestuft.

NW263: Das Mittel ist giftig für Fischnährtiere.

SB001: Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden

führen.

SB110: Die Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz

"Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für

Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist zu beachten.

SE1201: Dicht abschließende Schutzbrille tragen bei der Ausbringung/Handhabung des Mittels.

SF6142: Beim Umgang mit gebeiztem Saatgut Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) und

Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel tragen.

SF6161: Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) und Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel

tragen beim Absacken des Saatgutes.

SF618: Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) und Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel

tragen beim Reinigen der Beizgeräte.

SS1201: Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen bei Ausbringung/Handhabung des Mittels.

SS2204: Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z. B. Gummistiefel) tragen bei

der Ausbringung/Handhabung des Mittels.

SS6201: Gummischürze tragen bei der Ausbringung/Handhabung des Mittels.

Hinweise

NB663: Aufgrund der durch die Zulassung festgelegten Anwendungen des Mittels werden Bienen nicht

gefährdet (B3).

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