Luna® Sensation

Österreich - Deutsch - AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit)

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Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation (PIL)

07-01-2022

Fachinformation Fachinformation (SPC)

07-01-2022

Sicherheitsdatenblatt Sicherheitsdatenblatt (SDS)

07-01-2022

Verfügbar ab:
Bayer AG
Darreichungsform:
Suspensionskonzentrat
Zusammensetzung:
250 g/l Fluopyram; 250 g/l Trifloxystrobin
Produktbesonderheiten:
Fungizid gegen pilzliche Krankheiten in diversen Gemüsebau- Obstbau-, Ackerbau- und Zierpflanzenbaukulturen; Artikelnummer: 79681771 Verpackungsgröße: 12 x 1 l Flasche Paletteneinheit: 720
Zulassungsnummer:
3603

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Luna Sensation ist ein besonders leistungsstarkes

Kombinationsprodukt gegen viele pilzliche Erreger

(wie Botrytis, Sklerotinia und Rhizoctonia*) in vielen

Kulturen.

Zwei Wirkstoffe für hohe Bekämpfungssicherheit

Sehr gute Pflanzenverträglichkeit

Ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Wirkung.

Luna Sensation enthält den neu entwickelten systemischen Wirkstoff

Fluopyram und den bewährten Wirkstoff Trifloxystrobin. Fluopyram

gehört zur chemischen Klasse der Benzamide und wirkt als SDH-

Inhibitor auf die Energiegewinnung des Erregers. Fluopyram dringt

gleichmäßig und permanent in das Pflanzengewebe ein und wird

akropetal (nach oben gerichtet) nachverteilt. Durch die translamina-

ren Eigenschaften werden auch die Blattunterseiten geschützt. Fluo-

pyram stoppt über die vorbeugende Wirkung das Keimschlauch-

wachstum und verhindert das Eindringen des Haustoriums in das

Pflanzengewebe. Trifloxystrobin ist ein leistungsfähiger Wirkstoff aus

der Gruppe der Strobilurine (siehe Produktbeschreibung Flint). Er

wirkt sehr breit, vorbeugend und dauerhaft.

Die Vorteile.

Luna Sensation bietet eine breite und lang anhaltende Wirkung. Trotz

zweier verschiedener Wirkstoffgruppen sollte das Produkt nur einmal

in der Kultur bzw. der Saison im Wechsel mit anderen Wirkstoffgruppen

eingesetzt werden.

Die Effekte.

Die Anwendung von Luna Sensation im Salat wird unmittelbar nach

der Pflanzung empfohlen, um neben Botrytis auch die gute Wirkung

gegen Rhizoctonia* und Sklerotinia auszunutzen. Im Spargel wird die

Anwendung im Bereich der Blüte empfohlen.

Die SENSA TION

gegen Pilzk rankheiten

Unglaublich leistunggstark: Luna Sen sation

Mit Luna Sensation im Wechsel mit

Teldor WG betreiben Sie im Salat

eine nachhaltige Botrytisbekämpfung!

* Zusatzwirkung aufgrund eigener Erfahrungen; keine zugelassene Indikation

** Beachten Sie bitte die zugelassene Aufwandmenge in den jeweiligen Kulturen.

Fungizid

Kurzcharakteristik:

Systemisches Fungizid zur Bekämpfung von

diversen Pilzkrankheiten.

Pfl.Reg.Nr.

3603

Wirkstoffe:

Fluopyram, Trifloxystrobin

Wirkungsweise (FRAC):

Gruppe 7 (C2), 11 (C3)

Kulturen:

Ackerbohne, Buschbohne, Endivie, Erbse,

Feuerbohne, Kresse, Mondbohne, Riesenbohne,

Rucola, Salat, Spargel, Spargelbohne, Stangen-

bohne, Tomate, Vogerlsalat, Paprika, Melanzani

Aufwandmenge:

0,8 l/ha**

Gewässerabstand:

Salat: 15/10/5/5 m

Spargel: –/20/10/5 m

Buschbohne: 20/10/5/5 m

Endivie, Erbsen, Bohnen (ausgenommen

Buschbohne): 5/1/1/1

Gebinde:

Die SENSA TION

gegen Pilzk rankheiten

Unglaublich leistunggstark: Luna Sen sation

III Botrytis im Salat

Zusammenfassung von 5 Versuchen; je nach Versuch 2–4 Behandlungen der unten angeführten Produkte

% Wirkung

Kontrolle

(% Befall)

Vergleichsmittel 1

Vergleichsmittel 2

Vergleichsmittel 3

Luna Sensation

0,8 l/ha

Botrytis an Spargel

Botrytis an Salat

Fungizide

Luna

Sensation

250 g/l Fluopyram

250 g/l Trifloxystrobin

Formulierung: SC (Suspensionskonzentrat)

Fungizid gegen pilzliche Krankheiten in diversen Gemüsebau- Obstbau-, Ackerbau- und Zierpflanzenbaukulturen

Vorsicht Pflanzenschutzmittel!

Dieses Pflanzenschutzmittel ist gegen Sachkundenachweis erhältlich.

Produktart: Fungizid

Artikel-

nummer

Produkt

Gebinde-

größe

Geb. je

Verkaufs-

einheit

Geb. je

Palette

Pfl. Reg. Nr.

Österreich

79681771 Luna

Sensation 1 l

3603

Wirkungsweise und -spektrum

Luna Sensation ist ein Kombinationsprodukt aus dem Wirkstoff Fluopyram (Wirkungsmechanismus [FRAC-Gruppe]: C2) und dem bewährten

Wirkstoff Trifloxystrobin (Wirkungsmechanismus [FRAC-Gruppe]: C3). Die Kombination zweier Wirkstoffe führt zu einem Produkt mit breiter

Wirksamkeit gegen zahlreiche pilzliche Schaderreger. Der Wirkstoff Fluopyram kommt aus der chemischen Klasse der SDHIs und wirkt einerseits

systemisch im aufsteigenden Saftstrom, hat andererseits auch translaminare (= blattdurchdringende) Eigenschaften und eine Kontaktwirkung.

Trifloxystrobin gehört zur chemischen Klasse der Strobilurine.

Der Wirkstoff wird in die Wachsschicht der Pflanze eingelagert und translaminar

verteilt.

Luna Sensation wirkt protektiv (vorbeugend), verfügt über eine hohe Regenfestigkeit und gewährleistet einen zuverlässigen Schutz auch in

Zeiten intensiven Pflanzenwachstums.

Registrierte Indikationen

Registrierte Indikationen im Gemüsebau - Freiland

*) **) Gegen Grauschimmel (Botrytis cinerea) an Spargel mit 0,8 l/ha bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome, nach der

Ernte im Abstand von mindestens 10 Tagen spritzen.

Wasseraufwandmenge: 300 - 600 l/ha

Max. 2 Anwendungen

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

***) Gegen Laubkrankheit (Stemphylium botryosum), Spargelrost (Puccinia asparagi) an Spargel mit 0,8 l/ha bei Befallsbeginn bzw. bei

Sichtbarwerden der ersten Symptome, nach der Ernte im Abstand von mindestens 10 Tagen spritzen.

Wasseraufwandmenge: 300 - 600 l/ha

Max. 2 Anwendungen

Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

*) **) Gegen Grauschimmel (Botrytis cinerea), Rhizoctonia solani an Salat mit 0,8 l/ha bei Infektionsgefahr bzw. ab

Warndiensthinweis, Stadium 13 (3. Laubblatt entfaltet) bis Stadium 49 (art-/sortentypische Größe, Form und Festigkeit erreicht) spritzen.

Wasseraufwandmenge: 300 -

600 l/ha

Max. 1 Anwendung

Wartefrist: 7 Tage

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.

***) Gegen Sclerotinia sclerotiorum an Salat mit 0,8 l/ha bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis, Stadium 13 (3. Laubblatt entfaltet) bis

Stadium 49 (art-/sortentypische Größe, Form und Festigkeit erreicht) spritzen.

Wasseraufwandmenge: 300 - 600 l/ha

Max. 1 Anwendung

Wartefrist: 7 Tage

Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.

***) Gegen Bohnenrost (Uromyces appendiculatus), Sclerotinia sclerotiorum an Buschbohne mit 0,8 l/ha bei Befallsbeginn bzw. bei

Sichtbarwerden der ersten Symptome, Stadium 59 (Erste Blütenblätter sichtbar; Blüten noch geschlossen) bis Stadium 69 [Ende der Blüte; erste

Hülsen sichtbar (5 mm lang)] im Abstand von 7 – 14 Tagen spritzen.

Wasseraufwandmenge: 400 - 600 l/ha

Max. 2 Anwendungen

Wartefrist: 7 Tage

Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

*) **) ***) Gegen Grauschimmel (Botryotinia fuckeliana), Weißstängeligkeit (Sclerotinia sclerotiorum) an Endivie mit 0,8 l/ha bei

Infektionsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis,

Stadium 13 (3. Laubblatt entfaltet) bis Stadium 19 (9 oder mehr Laubblätter entfaltet) spritzen.

Wasseraufwandmenge: 200 - 800 l/ha

Wartefrist: 7 Tage

Max. 1 Anwendung

Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.

14., 15.

*) **) ***) Gegen Grauschimmel (Botryotinia fuckeliana), Weißstängeligkeit (Sclerotinia sclerotiorum) an Stangenbohne mit

Hülsen, Stangenbohne ohne Hülsen, Mondbohne ohne Hülsen, Spargelbohne ohne Hülsen, Feuerbohne ohne

Hülsen, Riesenbohne ohne Hülsen mit 0,8 l/ha bei Infektionsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis, Stadium 55 (Erste Blütenknospen

vergrössert) bis Stadium 79 (Hülsen: Kornmarkierung gut sichtbar) im Abstand von mind. 14 Tagen spritzen.

Wasseraufwandmenge: 200 - 800 l/ha

Wartefrist: 14 Tage

Max. 2 Anwendungen

Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

17., 18.

*) **) ***) Gegen Grauschimmel (Botryotinia fuckeliana), Weißstängeligkeit (Sclerotinia sclerotiorum) an Erbse mit Hülsen, Erbse ohne

Hülsen mit 0,8 l/ha bei Infektionsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis, Stadium 55 (Erste Einzelblüten sichtbar [geschlossen]) bis Stadium 79

(Hülsen haben art-/sortentypische Größe erreicht [Grünreife]; Samen voll ausgebildet) im Abstand von mind. 14 Tagen spritzen.

Wasseraufwandmenge: 200 - 800 l/ha

Wartefrist: 14 Tage

Max. 2 Anwendungen

Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

Registrierte Indikationen im Gemüsebau - Unter Glas

*) **) ***) Gegen Grauschimmel (Botryotinia fuckeliana), Weißstängeligkeit (Sclerotinia sclerotiorum) an Salat, Vogerlsalat, Rucola,

Kresse mit 0,8 l/ha bei Infektionsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis, Stadium 12 (2. Laubblatt entfaltet) bis Stadium 49 (art-/sortentypische

Größe erreicht) im Abstand von mind. 7 Tagen spritzen.

Wasseraufwandmenge: 500 - 1000 l/ha

Wartefrist: 7 Tage

Max. 2 Anwendungen

Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

22., 23., 24.

*) **) ****)

Gegen Grauschimmel (Botrytis cinerea) an Tomaten, Paprika und Melanzani (Auberginen) mit

0,3 l/ha (Pflanzenhöhe bis 50 cm)

0,45 l/ha (Pflanzenhöhe 50 - 125 cm)

0,6 l/ha (Pflanzenhöhe über 125 cm)

bei Infektionsgefahr, Stadium 51 (1. Blütenstand sichtbar (1. Knospe einzeln stehend)) bis Stadium 89 (Vollreife: Früchte haben art-

/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht) im Abstand von mind. 10 Tagen spritzen.

Wasseraufwandmenge 600 l/ha (Pflanzenhöhe bis 50 cm)

Wasseraufwandmenge 900 l/ha (Pflanzenhöhe 50 bis 125 cm)

Wasseraufwandmenge 1200 l/ha (Pflanzenhöhe über 125 cm)

Wartefrist: 3 Tage

Max. 2 Anwendungen

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

Registrierte Indikationen im Obstbau - Freiland

*) **) Gegen Grauschimmel (Botrytis cinerea), Echter Mehltau (Podosphaera aphanis) an Erdbeeren mit 0,8 l/ha bei Infektionsgefahr bzw. ab

Warndiensthinweis, Stadium 55 (Erste Blütenanlagen werden am Rosettengrund sichtbar) bis Stadium 67 (Abgehende Blüte: Mehrzahl der

Blütenblätter abgefallen) im Abstand von 7 Tagen spritzen als Reihenbehandlung mit Dreidüsengabel.

Wasseraufwandmenge: max. 2.000 l/ha

Max. 2 Anwendungen

Wartefrist: 3 Tage

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

*) **) Gegen Erdbeeranthraknose (Colletotrichum fragariae), Colletotrichum-Beerenkrankheit (Colletotrichum acutatum) nur zur

Befallsminderung an Erdbeeren mit 0,8 l/ha bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis, Stadium 55 (Erste Blütenanlagen werden am

Rosettengrund sichtbar) bis Stadium 67 (Abgehende Blüte: Mehrzahl der Blütenblätter abgefallen) im Abstand von 7 Tagen spritzen als

Reihenbehandlung mit Dreidüsengabel.

Wasseraufwandmenge: max. 2.000 l/ha

Max. 2 Anwendungen

Wartefrist: 3 Tage

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

Pflanzenverträglichkeit in der Erdbeere: Aus bisherigen Erfahrungen ist das Produkt bei Anwendung entsprechend der

zugelassenen Anwendungsbestimmungen in allen Erdbeersorten verträglich.

*) **) ***) Gegen Grauschimmel (Botryotinia fuckeliana), Säulchenrost der Schwarzen Johannisbeere (Cronartium

ribicola), Blattfallkrankheit (Drepanopeziza ribis), Amerikanischen Stachelbeermehltau (Sphaerotheca mors-uvae) an Johannisbeeren,

Stachelbeeren, Heidelbeeren mit 0,8 l/ha ab Stadium 15 (Laubblätter sind entfaltet, haben aber ihre endgültige Größe noch nicht erreicht) bis

Stadium 89 (Schüttelreife: die Basisbeeren neigen zum Abfallen) im Abstand von 7 Tagen spritzen oder sprühen.

Wasseraufwandmenge: 1000 l/ha

Max. 2 Anwendungen

Wartefrist: 7 Tage

Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

*) **) ***) Gegen Grauschimmel (Botryotinia fuckeliana) an Holunder mit 0,8 l/ha ab Stadium 69 (Ende der Blüte: alle Blütenblätter

abgefallen) bis Stadium 89 (Schüttelreife: die Basisbeeren neigen zum Abfallen) im Abstand von 7 Tagen spritzen oder sprühen.

Wasseraufwandmenge: 1000 l/ha

Max. 2 Anwendungen

Wartefrist: 7 Tage

Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

*) **) ***) Gegen Grauschimmel (Botryotinia fuckeliana), Rutensterben (Didymella applanata) an Himbeeren, Brombeeren mit 0,8 l/ha ab

Stadium 15 (Laubblätter sind entfaltet, haben aber ihre endgültige Größe noch nicht erreicht) bis Stadium 89 (Schüttelreife: die Basisbeeren

neigen zum Abfallen) im Abstand von 7 Tagen spritzen oder sprühen.

Wasseraufwandmenge: 1000 l/ha

Max. 2 Anwendungen

Wartefrist: 3 Tage

Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

Registrierte Indikationen im Obstbbau - Unter Glas

*) **) ***) Gegen Grauschimmel (Botryotinia fuckeliana), Rutensterben (Didymella applanata) an Brombeeren, Himbeeren mit 0,8 l/ha bei

Infektionsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis, Stadium 15 (5. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet) bis Stadium 89 (Vollreife: Art-

/Sortentypische Fruchtausfärbung erreicht. Früchte bzw. Fruchtstände lösen sich relativ leicht) im Abstand von mind. 7 Tagen spritzen.

Wasseraufwandmenge: 200 - 1200 l/ha

Wartefrist: 3 Tage

Max. 2 Anwendungen

Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

*) **) ***) Gegen Grauschimmel (Botryotinia fuckeliana), Säulenrost (Cronartium ribicola),

Blattfallkrankheit (Drepanopeziza ribis f. sp. Nigri), Amerikanischer Stachelbeermehltau

(Sphaerotheca mors-uvae) an Stachelbeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren mit 0,8 l/ha bei Infektionsgefahr bzw. nach

Warndiensthinweis, Stadium 15 (5. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet) bis Stadium 89 (Vollreife: Art-/Sortentypische

Fruchtausfärbung erreicht. Früchte bzw. Fruchtstände lösen sich relativ leicht) im Abstand von mind. 7 Tagen spritzen.

Wasseraufwandmenge: 200 - 1200 l/ha

Wartefrist: 7 Tage

Max. 2 Anwendungen

Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

Registrierte Indikationen im Ackerbau - Freiland

*) **) ***) Gegen Grauschimmel (Botryotinia fuckeliana), Weißstängeligkeit (Sclerotinia sclerotiorum) an Ackerbohne ohne Hülsen mit 0,8 l/

ha bei Infektionsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis, Stadium 55 (Erste Einzelblüten sichtbar [geschlossen]) bis Stadium 79 (fast alle Hülsen

haben art- bzw. sortenspezifische Größe erreicht [Grünreife]) im Abstand von mind. 14 Tagen spritzen.

Wasseraufwandmenge: 200 - 800 l/ha

Wartefrist: 14 Tage

Max. 2 Anwendungen

Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

Registrierte Indikationen im Zierpflanzenbau - Freiland

***) Gegen Echte Mehltaupilze an Zierpflanzen (Pflanzenhöhe bis 50 cm) mit 0,8 l/ha bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten

Symptome, ab Stadium 29 (9 oder mehr Seitensprosse sichtbar) spritzen.

Wasseraufwandmenge: 600 l/ha

Max. 1 Anwendung

Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.

Registrierte Indikationen im Zierpflanzenbau - Unter Glas

***) Gegen Echte Mehltaupilze an Zierpflanzen (Pflanzenhöhe bis 50 cm) mit 0,008 l/100 m² bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der

ersten Symptome, ab Stadium 29 (9 oder mehr Seitensprosse sichtbar) spritzen.

Wasseraufwandmenge: 6 l/100 m²

Max. 1 Anwendung

Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.

Sonstige Auflagen und Hinweise:

*) Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe oder solcher mit Kreuzresistenz können

Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln anderer

Wirkstoffgruppen ohne Kreuzresistenz verwenden. Im Zweifel einen Beratungsdienst hinzuziehen.

**) Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in

allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.

***) Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit

und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

****) Eine Anwendung ist nur in begehbaren, ortsfesten, in sich abgeschlossenen Gewächshäusern

zulässig.

Für alle registrierten Indikationen:

Klassifikation des/der Wirkstoffe(s) gemäß Fungicide Resistance Action Committee (FRAC): Wirkmechanismus (FRAC CODE): 7;

Wirkmechanismus (FRAC CODE): 11.

Pflanzenverträglichkeit

Luna Sensation war in den empfohlenen Aufwandmengen in folgenden Kulturen und Sorten gut verträglich:

Spargel: Backlim, Gymlin, Beklim, Giynlim

Salat: Arcadia, Bafana 84, Batavia, F.DE Chêne Quenty, F.DE Chêne Blonde, Forlina, Guetary, Kitonia 82-25-RZ, Kyrio, Lirice, Quélio, Romanine

Grise, Analena, Bedford, Estelle, Giesela, Mafalda, Santoro

Erdbeere: Elsanta, Clery, Darselect, Sonata

Nachbau

Wichtiger Hinweis:

Kein Nachbau von Stangensellerie, Rhabarber Fenchel und Gewürzpflanzen

Seit Januar 2018 gelten für den Wirkstoff Fluopyram in einigen Kulturen neue Rückstandhöchstmengen. Es kann nicht ausgeschlossen werden,

dass beim Nachbau von Stangensellerie, Rhabarber und Fenchel Rückstände über der gesetzlich festgelegten Bestimmungsgrenze von 0,01

mg/kg, bzw. 0,05 mg/kg in Gewürzpflanzen über einen mehrjährigen Zeitraum nachgewiesen werden können. Deshalb raten wir nach der

Anwendung von Luna Sensation speziell vom Nachbau dieser Kulturen ab.

Hinweis zum Nachbau von Gemüse (ausgenommen Stangensellerie, Rhabarber und Fenchel), frischen Kräutern, Arzneipflanzen und

Teekräutern

Auch bei sachgemäßer Anwendung von Luna Sensation kann nicht ausgeschlossen werden, dass in Nachbaukulturen Rückstände des

Wirkstoffs Fluopyram über einen mehrjährigen Zeitraum nachgewiesen werden können, selbst wenn in diesen Nachbaukulturen Luna Sensation

nicht eingesetzt wurde.

Es werden die gesetzlich festgelegten Rückstandshöchstmengen eingehalten und die erzeugten Lebensmittel sind in Deutschland verkehrsfähig,

sofern das Produkt entsprechend der Zulassung und wie in der Gebrauchsanleitung angegeben in der Zielkultur sachgerecht eingesetzt wird.

Insbesondere im Fall

- von speziellen Anforderungen der Abnehmer hinsichtlich der Anzahl der nachgewiesenen Wirkstoffe oder der prozentualen Ausschöpfung der

gesetzlich festgesetzten Rückstandshöchstmengen,

- des Anbaus von Kulturen für die Erzeugung von Babynahrung,

- eines Wechsels von konventionellem zu ökologischem Anbau,

muss vor der Anwendung sorgfältig geprüft werden, ob die jeweiligen spezifischen Anforderungen eingehalten werden können.

Resistenzmanagement

Um Resistenzbildungen vorzubeugen, empfehlen wir, die entsprechenden FRAC-Richtlinien zur Anwendung von SDHI-Fungiziden einzuhalten.

Die maximale Anzahl von empfohlenen Anwendungen mit Luna Sensation oder anderen SDHI- Fungiziden richtet sich nach der Gesamtzahl an

Fungizidanwendungen in der jeweiligen Kultur. Bei Programmen, bei denen Tankmischungen oder Vormischungen von SDHI-Fungiziden

verwendet werden, sollte die Anzahl der SDHI-haltigen Anwendungen nicht mehr als 1 von 2 betragen (50%) der Gesamtzahl der

Fungizidanwendungen pro Saison betragen. Die Anwendungen sollten abwechselnd mit Wirkstoffen mit anderen Wirkungsmechanismen

erfolgen. Maximal 2 aufeinanderfolgende Anwendungen von Luna Sensation. Luna Sensation sollten vorbeugend oder in den frühen Stadien der

Krankheitsentwicklung verwendet werden. Die Empfehlungen zur Vorbeugung von Resistenzentwicklungen werden laufend angepasst.

Aktuelle Empfehlungen: www.frac.info

Anwendungstechnik

Herstellung der Spritzbrühe

Brühebehälter mit der Hälfte der erforderlichen Wassermenge füllen, Produkt unter gründlichem Umrühren zugeben und fehlende Wassermenge

auffüllen. Spritzbrühe unmittelbar nach dem Ansetzen ohne Unterbrechung ausbringen. Nie mehr Spritzbrühe ansetzen als notwendig.

Unvermeidlich anfallende Restbrühe im Verhältnis 1:10 verdünnen und auf der zuvor behandelten Fläche ausbringen. Entleerte Produktbehälter

gründlich mit Wasser ausspülen, Spülwasser der Spritzbrühe beigeben.

Spritztechnik

Die Qualität der Spritztechnik ist ausschlaggebend für den Erfolg. Spritzgeräte regelmäßig überprüfen. Werden Sprühgeräte verwendet, so ist die

Konzentration entsprechend der eingesparten Wassermenge zu erhöhen.

Spritzenreinigung

Spritzgerät und -leitungen nach Gebrauch gründlich mit Wasser reinigen. Dazu ca. 20% des Tankinhaltes mit Wasser auffüllen und dabei

Innenflächen des Tanks mit dem Wasserstrahl abspritzen. Die regelmäßige Reinigung der Pflanzenschutzspritze von außen, insbesondere des

Brühebehälters, Pumpaggregates und Gestänges, sollte Bestandteil des normalen betrieblichen Ablaufes sein und möglichst direkt auf dem Feld

erfolgen. Hierzu werden von den Geräteherstellern entsprechende Nachrüstsätze mit Wasservorratsbehältern und Reinigungsbürsten angeboten.

Mischbarkeit

Grundsätzlich sind bei der Mischung mit anderen Pflanzenschutzmitteln die Anwendungshinweise von Bayer Austria sowie die der Mischpartner

zu beachten.

Von Tankmischungen mit Blattdüngern oder anderen Zusatzstoffen wird abgeraten. Für eventuelle negative Auswirkungen von Mischungen von

Luna Sensation mit Produkten oder/und Komponenten, die von Bayer Austria nicht empfohlen werden, ist jegliche Haftung ausgeschlossen.

Mischbarkeit bei Salaten im Besonderen

In Salaten sollte die Pflanzenverträglichkeit von Tankmischungen mit Mischpartnern vor der beabsichtigen Anwendung auf einer kleinen

Teilfläche vor Ort überprüft werden. Da die verschiedenen Wachstums- und Kulturbedingungen einen entscheidenden Einfluss auf die

Pflanzenverträglichkeit haben, sollte dieser Vorgang bei geänderten Rahmenbedingungen (z.B. Wetter, Klima, Temperatur, Bedeckung mit Vlies/

Folie) wiederholt werden. Das Risiko möglicher Kulturschäden ohne vorherige Verträglichkeitsprüfung liegt beim Anwender.

Im Zweifelsfall vor der Anwendung Fachberatung kontaktieren.

Mindestabstand zu Oberflächengewässern/Erklärung zu den Abdriftminderungsklassen

Für 3.,4.,5.,6.,7.,11.,13.,14.,15.,16.,17.,18. Indikation:

Zum Schutz von Gewässerorganismen nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern anwenden. In jedem Fall ist eine unbehandelte

Pufferzone mit folgendem Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten:

Zierpflanzenbau, Salat - spritzen

15 m (Regelabstand)

10 m (Abdriftminderungsklasse 50%)

5 m (Abdriftminderungsklasse 75%)

5 m (Abdriftminderungsklasse 90%)

Erdbeeren, Buschbohne - spritzen

20 m (Regelabstand)

10 m (Abdriftminderungsklasse 50%)

5 m (Abdriftminderungsklasse 75%)

5 m (Abdriftminderungsklasse 90%)

Endivie, Erbsen, Bohnen ausgenommen Buschbohne - spritzen

5 m (Regelabstand)

1 m (Abdriftminderungsklasse 50%)

1 m (Abdriftminderungsklasse 75%)

1 m (Abdriftminderungsklasse 90%)

Für 1.,2.,8.,9.,10. Indikation:

Zum Schutz von Gewässerorganismen nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern anwenden. In jedem Fall ist eine unbehandelte

Pufferzone mit folgendem Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten, wobei eine Anwendung nur mit Pflanzenschutzgeräten bzw. -

geräteteilen, die im Erlass des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft vom 10.07.2001, GZ. 69.102/

13-VI/B9a/01 in der jeweils geltenden Fassung, gelistet sind, zulässig ist:

Spargel - spritzen

20 m (Abdriftminderungsklasse 50%)

10 m (Abdriftminderungsklasse 75%)

5 m (Abdriftminderungsklasse 90%)

Beerenobst ausgenommen Erdbeeren und Holunder- spritzen oder sprühen

15 m (Abdriftminderungsklasse 75%)

10 m (Abdriftminderungsklasse 90%)

Holunder - spritzen oder sprühen

20 m (Abdriftminderungsklasse 90%)

Bei Vorliegen der in der Liste der abdriftmindernden Pflanzenschutzgeräte bzw. -geräteteile (Erlass des BMLFUW vom 10.07.2001, GZ. 69.102/

13-VI/B9a/01 in der jeweils geltenden Fassung) genannten Voraussetzungen ist die Anwendung des jeweiligen, der Abdriftminderungsklasse

entsprechenden reduzierten Mindestabstandes zu Oberflächengewässern zulässig.

Der vorgeschriebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern (Bezugsgröße ist der Regelabstand bzw. der Mindestabstand der jeweils

anzuwendenden Abdriftminderungsklasse) kann um 25 % reduziert werden, wenn sich vor dem Gewässer im Bereich der Applikationsfläche eine

durchgehend dicht belaubte Randvegetation befindet. Diese hat eine Mindestbreite von 1 m und überragt die zu behandelnde Raumkultur (oder

bei Flächenkulturen die Höhe der Spritzdüsen) mindestens um 1 m.

Für die 13.,14.,15.,16.,17.,18. Indikation:

Auf abtragsgefährdeten Flächen ist zum Schutz von Gewässerorganismen durch Abschwemmung in Oberflächengewässer ein Mindestabstand

durch einen 10 m bewachsenen Grünstreifen einzuhalten. Dieser Mindestabstand kann durch abtriftmindernde Maßnahmen nicht weiter reduziert

werden.

Erste-Hilfe-Maßnahmen/Hinweise für den Arzt

Erste-Hilfe-Maßnahmen

Nach Einatmen: An die frische Luft bringen. Betroffenen warm und ruhig lagern. Sofort einen Arzt oder ein Behandlungszentrum für

Vergiftungsfälle verständigen.

Nach Hautkontakt: Mit viel Wasser und Seife abwaschen. Bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen.

Nach Augenkontakt: Sofort mit viel Wasser mindestens 15 Minuten lang ausspülen, auch unter den Augenlidern. Falls Kontaktlinsen vorhanden,

diese nach den ersten 5 Minuten entfernen, dann das Auge weiter spülen. Bei Auftreten einer andauernden Reizung, ärztliche Betreuung

aufsuchen.

Nach Verschlucken: Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen. Sofort einen Arzt oder ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle

verständigen.

Hinweise für den Arzt

Symptomatische Behandlung. Wenn eine größere Menge aufgenommen wird, sollte eine Magenspülung nur innerhalb der ersten beiden Stunden

in Betracht gezogen werden. Die Applikation von Aktivkohle und Natriumsulfat wird aber immer empfohlen. Ein spezifisches Antidot ist nicht

bekannt.

Kennzeichnung gem. Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP)

GHS07 (dickes Ausrufesymbol)

GHS09 (Umwelt)

Achtung

Vorsicht, Pflanzenschutzmittel!

Abbauprodukte können ins Grundwasser gelangen.

Für die 19., 20., 21. Indikation: Schädlich für Nützlinge.

H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

H362: Kann Säuglinge über die Muttermilch schädigen.

H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

EUH208: Enthält Trifloxystrobin. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.

EUH208: Enthält 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.

EUH208 : Enthält 5-Chlor-2-methyl-3(2H)-isothiazolon und 2-Methyl-3(2H)-isothiazolon. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.

EUH401: Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

P101: Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.

P102: Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

P201: Vor Gebrauch besondere Anweisungen einholen.

P260: Aerosol nicht einatmen.

P263: Berührung während Schwangerschaft und Stillzeit vermeiden.

P264: Nach Gebrauch Hände gründlich waschen.

P270: Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen.

P308+P313: BEI Exposition oder falls betroffen: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.

P391: Verschüttete Mengen aufnehmen.

P501: Inhalt/ Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.

SP1: Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von

Oberflächengewässern reinigen/indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.)

SPe 4: Zum Schutz von Gewässerorganismen bzw. Nichtzielpflanzen nicht auf versiegelten Oberflächen wie Asphalt, Beton, Kopfsteinpflaster

(Gleisanlagen) bzw. in anderen Fällen, die in hohes Abschwemmungsrisiko bergen, ausbringen.

Für Kinder und Haustiere unerreichbar aufbewahren.

Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.

Eine nicht bestimmungsgemäße Freisetzung in die Umwelt vermeiden.

Bei Nachfolgearbeiten auf/in behandelten Flächen/Kulturen sind Schutzkleidung und Schutzhandschuhe zu tragen.

Originalverpackung oder entleerte Behälter nicht zu anderen Zwecken verwenden.

Vergiftungsnotruf: 01 / 406 43 43

Lagerung

Im Originalbehälter lagern. Behälter dicht geschlossen an einem trockenen, kühlen und gut gelüfteten Ort aufbewahren. An einem Platz lagern,

der nur berechtigten Personen zugänglich ist. Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Vor Frost schützen. Von Nahrungsmitteln, Getränken

und Tiernahrung fernhalten.

Für Folgen unsachgemäßer Lagerung haften wir nicht.

ist eine registrierte Marke von Bayer

Internetausgabe, Stand: 29.10.2021

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ABSCHNITT 1: BEZEICHNUNG DES STOFFS BEZIEHUNGSWEISE DES GEMISCHS

UND DES UNTERNEHMENS

1.1 Produktidentifikator

Handelsname

LUNA SENSATION

UFI

GCC0-Y0VF-200A-4XYW

Produktnummer (UVP)

84469882

1.2 Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen, von

denen abgeraten wird

Verwendung

Fungizid

1.3 Einzelheiten zum Lieferanten, der das Sicherheitsdatenblatt bereitstellt

Lieferant

Bayer Austria Ges.m.b.H.

Crop Science

Herbststraße 6-10

1160 Wien

Österreich

Telefon

01/71146-0

Telefax

01/71146-19

Auskunftsgebender Bereich

Crop Science

01/71146-2835 (nur während der Geschäftszeiten)

E-Mail: austria@bayercropscience.com

1.4 Notrufnummer

Notrufnummer Österreich

01/ 406 43 43

Vergiftungsinformationszentrale

Stubenring 6, 1010 Wien

ABSCHNITT 2: MÖGLICHE GEFAHREN

2.1 Einstufung des Stoffs oder Gemischs

Einstufung gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (und nachfolgende Änderungen) über die

Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen.

Akute Toxizität: Kategorie 4

H302

Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

Wirkung auf Milchbildung oder durch das Stillen:

H362

Kann Säuglinge über die Muttermilch schädigen.

Akute aquatische Toxizität: Kategorie 1

H400

Sehr giftig für Wasserorganismen.

Chronische aquatische Toxizität: Kategorie 1

H410

Sehr giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

Einstufung gemäß der nationalen Gesetzgebung in Österreich:

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Akute Toxizität: Kategorie 4

H302

Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

Wirkung auf Milchbildung oder durch das Stillen:

H362

Kann Säuglinge über die Muttermilch schädigen.

Akute aquatische Toxizität: Kategorie 1

H400

Sehr giftig für Wasserorganismen.

Chronische aquatische Toxizität: Kategorie 1

H410

Sehr giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

2.2 Kennzeichnungselemente

Kennzeichnung gemäß der nationalen Gesetzgebung in Österreich:

Kennzeichnungspflichtig.

Gefahrenbestimmende Komponente(n) zur Etikettierung:

Fluopyram

Trifloxystrobin

Signalwort: Achtung

Gefahrenhinweise

H302

Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

H362

Kann Säuglinge über die Muttermilch schädigen.

H410

Sehr giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

EUH401

Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

EUH208

Enthält Trifloxystrobin, 1,2-Benzisothiazolin-3-on, Gemisch aus 5-Chlor-2-methyl-2H-

isothiazol-3-on und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on (3:1). Kann allergische Reaktionen

hervorrufen.

SP 1

Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

(Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern

reinigen/Indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.).

SPe 4

Zum Schutz von Gewässerorganismen/Nichtzielpflanzen nicht auf versiegelten

Oberflächen wie Asphalt, Beton, Kopfsteinpflaster (Gleisanlagen) bzw. in anderen

Fällen, die ein hohes Abschwemmungsrisiko bergen, ausbringen.

Sicherheitshinweise

P101

Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.

P102

Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

P201

Vor Gebrauch besondere Anweisungen einholen.

P260

Nebel nicht einatmen.

P263

Kontakt während der Schwangerschaft /und der Stillzeit vermeiden.

P264

Nach Gebrauch Hände gründlich waschen.

P308 + P313

BEI Exposition oder falls betroffen: Ärztlichen Rat einholen/ ärztliche Hilfe hinzuziehen.

P391

Verschüttete Mengen aufnehmen.

P501

Inhalt/Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.

2.3 Sonstige Gefahren

Keine sonstigen Gefahren bekannt.

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ABSCHNITT 3: ZUSAMMENSETZUNG/ANGABEN ZU BESTANDTEILEN

Inhaltsstoffe, sofern sie giftig oder sehr giftig sind, sind in der Giftliste sowie den laufenden Änderungs-

Verordnungen angeführt bzw. nachgemeldet oder angemeldet.

3.2 Gemische

Chemische Charakterisierung

Suspensionskonzentrat (SC)

Fluopyram 250 g/l, Trifloxystrobin 250 g/l

Gefährliche Inhaltsstoffe

Gefahrenhinweise gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008

Name

CAS-Nr. /

EG-Nr. /

REACH Reg. Nr.

Einstufung

Konz. [%]

VERORDNUNG (EG) Nr.

1272/2008

Fluopyram

658066-35-4

619-797-7

Aquatic Chronic 2, H411

21,37

Trifloxystrobin

141517-21-7

Skin Sens. 1, H317

Lact. H362

Aquatic Acute 1, H400

Aquatic Chronic 1, H410

21,37

1,2-Benzisothiazol-3(2H)-

2634-33-5

220-120-9

01-2120761540-60-0003

Acute Tox. 4, H302

Skin Irrit. 2, H315

Eye Dam. 1, H318

Skin Sens. 1, H317

Aquatic Acute 1, H400

> 0,005 – <

0,05

Reaktionsmasse aus 5-

Chlor-2- methyl-2H-

isothiazol-3-on und 2-

Methyl-2H-isothiazol-3-on

(3:1)

55965-84-9

Acute Tox. 3, H301

Acute Tox. 2, H310

Acute Tox. 2, H330

Skin Corr. 1C, H314

Eye Dam. 1, H318

Skin Sens. 1A, H317

Aquatic Acute 1, H400

Aquatic Chronic 1, H410

> 0.00015 –

< 0.0015

1,2-Propandiol

57-55-6

200-338-0

01-2119456809-23-XXXX

Nicht eingestuft

> 1,0

Weitere Information

Trifloxystrobin

141517-21-7

M-Faktor: 100 (acute), 10 (chronic)

1,2-Benzisothiazol-

3(2H)-on

2634-33-5

SCL: Skin Sens. 1; H317: SCL >= 0,05 %

Reaktionsmasse aus 5-

Chlor-2- methyl-2H-

isothiazol-3-on und 2-

Methyl-2H-isothiazol-3-

on (3:1)Reaktionsmasse

aus 5-Chlor-2- methyl-

2H-isothiazol-3-on und

55965-84-9

M-Faktor: 100 (acute), 100 (chronic)

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2-Methyl-2H-isothiazol-

3-on (3:1)

Reaktionsmasse aus 5-

Chlor-2- methyl-2H-

isothiazol-3-on und 2-

Methyl-2H-isothiazol-3-

on (3:1)

55965-84-9

SCL: Skin Corr. 1C; H314: SCL >= 0,6 %

Reaktionsmasse aus 5-

Chlor-2- methyl-2H-

isothiazol-3-on und 2-

Methyl-2H-isothiazol-3-

on (3:1)

55965-84-9

SCL: Skin Irrit. 2; H315: SCL 0,06 - < 0,6 %

Reaktionsmasse aus 5-

Chlor-2- methyl-2H-

isothiazol-3-on und 2-

Methyl-2H-isothiazol-3-

on (3:1)

55965-84-9

SCL: Eye Dam. 1; H318: SCL >= 0,6 %

Reaktionsmasse aus 5-

Chlor-2- methyl-2H-

isothiazol-3-on und 2-

Methyl-2H-isothiazol-3-

on (3:1)

55965-84-9

SCL: Eye Irrit. 2; H319: SCL 0,06 - < 0,6 %

Reaktionsmasse aus 5-

Chlor-2- methyl-2H-

isothiazol-3-on und 2-

Methyl-2H-isothiazol-3-

on (3:1)

55965-84-9

SCL: Skin Sens. 1A; H317: SCL >= 0,0015 %

Den Volltext der in diesem Abschnitt aufgeführten Gefahrenhinweise finden Sie unter Abschnitt 16.

ABSCHNITT 4: ERSTE-HILFE-MAßNAHMEN

4.1 Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen

Allgemeine Hinweise

Betroffene aus dem Gefahrenbereich bringen. Betroffenen in stabile

Seitenlage legen und transportieren. Verunreinigte Kleidung sofort

ausziehen und sicher entfernen.

Einatmung

An die frische Luft bringen. Betroffenen warm und ruhig lagern. Sofort

einen Arzt oder ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle

verständigen.

Hautkontakt

Mit viel Wasser und Seife abwaschen, wenn verfügbar mit viel

Polyethylenglycol 400 und anschließend Reinigung mit Wasser. Bei

anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen.

Augenkontakt

Sofort mit viel Wasser mindestens 15 Minuten lang ausspülen, auch

unter den Augenlidern. Falls Kontaktlinsen vorhanden, diese nach den

ersten 5 Minuten entfernen, dann das Auge weiter spülen. Bei

Auftreten einer andauernden Reizung, ärztliche Betreuung aufsuchen.

Verschlucken

Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen. Sofort einen Arzt oder

ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle verständigen.

4.2 Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen

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Symptome

Bisher sind keine Symptome bekannt.

4.3 Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung

Behandlung

Symptomatische Behandlung. Wenn eine größere Menge

aufgenommen wird, sollte eine Magenspülung nur innerhalb der ersten

beiden Stunden in Betracht gezogen werden. Die Applikation von

Aktivkohle und Natriumsulfat wird aber immer empfohlen. Ein

spezifisches Antidot ist nicht bekannt.

ABSCHNITT 5: MAßNAHMEN ZUR BRANDBEKÄMPFUNG

5.1 Löschmittel

Geeignet

Wassersprühstrahl, Kohlendioxid (CO2), Alkoholbeständiger Schaum,

Sand

Ungeeignet

Wasservollstrahl

5.2 Besondere vom Stoff

oder Gemisch ausgehende

Gefahren

Bei Brand kann freigesetzt werden:, Chlorwasserstoff (HCl),

Cyanwasserstoff (Blausäure), Fluorwasserstoff, Kohlenmonoxid (CO),

Kohlendioxid (CO2), Stickoxide (NOx)

5.3 Hinweise für die Brandbekämpfung

Besondere

Schutzausrüstung für die

Brandbekämpfung

Explosions- und Brandgase nicht einatmen.

Umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät und

Chemieschutzanzug tragen.

Weitere Angaben

Ausbreitung der Löschflüssigkeiten begrenzen. Ablaufendes Wasser

von der Brandbekämpfung nicht ins Abwasser oder in Wasserläufe

gelangen lassen.

ABSCHNITT 6: MAßNAHMEN BEI UNBEABSICHTIGTER FREISETZUNG

6.1 Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und in Notfällen

anzuwendende Verfahren

Vorsichtsmaßnahmen

Berührung mit verschüttetem Produkt oder verunreinigten

Oberflächen vermeiden. Persönliche Schutzausrüstung verwenden.

6.2 Umweltschutz-

maßnahmen

Nicht in Oberflächenwasser, Kanalisation und Grundwasser gelangen

lassen.

6.3 Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung

Reinigungsverfahren

Mit inertem flüssigkeitsbindendem Material aufnehmen (z.B. Sand,

Silikagel, Säurebindemittel, Universalbindemittel, Sägemehl).

Verschmutzte Gegenstände und Fußboden unter Beachtung der

Umweltvorschriften gründlich reinigen. Produkt aufnehmen und in

einen korrekt etikettierten und dicht verschlossenen Behälter füllen.

6.4 Verweis auf andere

Abschnitte

Informationen zur sicheren Handhabung siehe Abschnitt 7.

Informationen zur persönlichen Schutzausrüstung siehe Abschnitt 8.

Informationen zur Entsorgung siehe Abschnitt 13.

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ABSCHNITT 7: HANDHABUNG UND LAGERUNG

7.1 Schutzmaßnahmen zur sicheren Handhabung

Hinweise zum sicheren

Umgang

Nur in Räumen mit geeigneter Absaugvorrichtung verwenden.

Hygienemaßnahmen

Kontakt mit Haut, Augen und Kleidung vermeiden. Arbeitskleidung

getrennt aufbewahren. Hände vor Pausen und sofort nach der

Handhabung des Produktes waschen. Beschmutzte Kleidung sofort

ausziehen und vor der Wiederverwendung gründlich reinigen. Nicht

reinigungsfähige Kleidungsstücke vernichten (verbrennen).

7.2 Bedingungen zur sicheren Lagerung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten

Anforderungen an

Lagerräume und Behälter

Im Originalbehälter lagern. Behälter dicht geschlossen an einem

trockenen, kühlen und gut gelüfteten Ort aufbewahren. An einem Platz

lagern, der nur berechtigten Personen zugänglich ist. Vor direkter

Sonneneinstrahlung schützen. Vor Frost schützen.

Zusammenlagerungs-

hinweise

Von Nahrungsmitteln, Getränken und Tiernahrung fernhalten.

Lagerklasse (LGK)

12 Nicht brennbare Flüssigkeiten

Geeignete Werkstoffe

HDPE (Polyethylen hoher Dichte)

Coex HDPE/EVOH/HDPE

7.3 Spezifische

Endanwendungen

Die Anweisungen auf dem Etikett beachten.

ABSCHNITT 8: BEGRENZUNG UND ÜBERWACHUNG DER

EXPOSITION/PERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNGEN

8.1 Zu überwachende Parameter

Inhaltstoffe

CAS-Nr.

Zu überwachende

Parameter

Stand

Grundlage

Fluopyram

658066-35-4

0,34 mg/m3

(TWA)

OES BCS*

Trifloxystrobin

141517-21-7

2,7 mg/m3

(SK-SEN)

OES BCS*

Mischung aus 5-Chlor-2-

methyl-4-isothiazolin-3-on

und 2-Methyl-4-isothiazol-3-

55965-84-9

0,05 mg/m3

(MAK)

12 2011

MAK (AT)

*OES BCS: Interner Bayer AG, Crop Science Division Arbeitsplatzgrenzwert (Occupational Exposure

Standard)

8.2 Begrenzung und Überwachung der Exposition

Atemschutz

Persönlicher Atemschutz ist unter den vorgesehenen

Expositionsbedingungen nicht notwendig.

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Atemschutz sollte nur zum Beherrschen des Restrisikos bei

Kurzzeittätigkeiten dienen, wenn alle praktisch durchführbaren

Schritte zur Gefährdungsreduzierung an der Gefahrenquelle

eingehalten wurden, z.B. durch Zurückhaltung und/oder lokale

Absaugung. Die Anweisungen des Herstellers des

Atemschutzgerätes betreffend Benutzung und Wartung sind zu

befolgen.

Handschutz

Bitte Angaben des Handschuhlieferanten in Bezug auf

Durchlässigkeit und Durchbruchzeit beachten. Auch die

spezifischen, ortsbezüglichen Bedingungen, unter welchen das

Produkt eingesetzt wird, in Betracht ziehen, wie Schnittgefahr,

Abrieb und Kontaktdauer.

Verunreinigte Handschuhe waschen. Handschuhe entsorgen, wenn

sie innen verunreinigt oder perforiert sind oder wenn die äußere

Verunreinigung nicht entfernt werden kann. Hände regelmäßig und

immer waschen vor dem Essen, Trinken, Rauchen oder Gang zur

Toilette.

Material

Nitrilkautschuk

Durchlässigkeitsrate

> 480 min

Handschuhdicke

> 0,4 mm

Schutzindex

Klasse 6

Richtlinie

Schutzhandschuhe gemäß EN 374.

Augenschutz

Korbbrille tragen (gemäß EN166, Verwendungsbereich = 5 oder

gleichartig).

Haut- und Körperschutz

Standard-Overall und Schutzanzug Kategorie 3 Typ 6 tragen.

Bei dem Risiko einer signifikanten Exposition ist ein höherwertiger

Schutzanzug in Betracht zu ziehen.

Möglichst zwei Schichten Kleidung tragen: Unter einem

Chemieschutzanzug sollte ein Overall aus Polyester/Baumwolle oder

reiner Baumwolle getragen werden. Overalls regelmäßig

professionell reinigen lassen.

Im Falle einer signifikanten Kontamination des Schutzanzuges durch

Spritzer die Verunreinigung soweit wie möglich entfernen und den

Anzug sorgfältig gemäß Anweisung des Herstellers entsorgen.

ABSCHNITT 9: PHYSIKALISCHE UND CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN

9.1 Angaben zu den grundlegenden physikalischen und chemischen Eigenschaften

Form

Suspension

Farbe

weiß bis beige

Geruch

charakteristisch

Geruchsschwelle

Keine Daten verfügbar

pH-Wert

5,0 - 8,0 (100 %) (23 °C)

Schmelzpunkt/

Schmelzbereich

Keine Daten verfügbar

Siedepunkt

Keine Daten verfügbar

Flammpunkt

> 100 °C

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Entzündlichkeit

Keine Daten verfügbar

Selbstentzündungs-

temperatur

380 °C

Minimale Zündenergie

Keine Daten verfügbar

Keine Daten verfügbar

Selbstbeschleunigende

Zersetzungstemperatur

(SADT)

Keine Daten verfügbar

Obere Explosionsgrenze

Keine Daten verfügbar

Untere Explosionsgrenze

Keine Daten verfügbar

Dampfdruck

Keine Daten verfügbar

Verdampfungsgeschwindig

keit

Keine Daten verfügbar

Relative Dampfdichte

Keine Daten verfügbar

Relative Dichte

Keine Daten verfügbar

Dichte

ca. 1,17 g/cm³ (20 °C)

Wasserlöslichkeit

suspendierbar

Verteilungskoeffizient: n-

Octanol/Wasser

Fluopyram: log Pow: 3,3

Trifloxystrobin: log Pow: 4,5 (25 °C)

Viskosität, dynamisch

Keine Daten verfügbar

Viskosität, kinematisch

Keine Daten verfügbar

Oberflächenspannung

38 mN/m (25 °C)

Wurde unverdünnt bestimmt.

Oxidierende Eigenschaften

Keine brandfördernden Eigenschaften

Explosivität

Nicht explosiv

92/69/EWG, A.14 / OECD 113

9.2 Sonstige Angaben

Sonstige sicherheitsrelevante physikalisch-chemische Daten sind nicht

bekannt.

ABSCHNITT 10: STABILITÄT UND REAKTIVITÄT

10.1 Reaktivität

Thermische Zersetzung

Stabil unter normalen Bedingungen.

10.2 Chemische Stabilität

Stabil unter angegebenen Lagerungsbedingungen.

10.3 Möglichkeit

gefährlicher Reaktionen

Keine gefährlichen Reaktionen bei vorschriftsmäßiger Lagerung und

Handhabung.

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10.4 Zu vermeidende

Bedingungen

Extreme Temperaturen und direkte Sonneneinstrahlung.

10.5 Unverträgliche

Materialien

Nur im Originalbehälter lagern.

10.6 Gefährliche

Zersetzungsprodukte

Keine Zersetzungsprodukte zu erwarten bei bestimmungsgemäßem

Umgang.

ABSCHNITT 11: TOXIKOLOGISCHE ANGABEN

11.1 Angaben zu toxikologischen Wirkungen

Akute orale Toxizität

LD50 (Ratte) 2.000 mg/kg

Akute inhalative Toxizität

LC50 (Ratte) > 1,7 mg/l

Expositionszeit: 4 h

Bestimmt in Form von flüssigem Aerosol.

Höchste erreichbare Konzentration.

Keine Todesfälle

Akute dermale Toxizität

LD50 (Ratte) > 2.000 mg/kg

Ätz-/Reizwirkung auf die

Haut

Keine Hautreizung (Kaninchen)

Schwere

Augenschädigung/-reizung

Keine Augenreizung (Kaninchen)

Sensibilisierung der

Atemwege/Haut

Haut: Nicht sensibilisierend. (Maus)

OECD Prüfungsrichtlinie 429, lokaler Lymphknotentest (LLNA)

Beurteilung STOT Spezifische Zielorgan-Toxizität - einmalige Exposition

Fluopyram: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Trifloxystrobin: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Beurteilung STOT Spezifische Zielorgan-Toxizität - wiederholte Exposition

Fluopyram verursachte keine spezifische Zielorgan-Toxizität in Tierversuchen.

Trifloxystrobin verursachte keine spezifische Zielorgan-Toxizität in Tierversuchen.

Beurteilung Mutagenität

Fluopyram war nicht mutagen oder genotoxisch in einer Reihe von In-vitro- und In-vivo-

Mutagenitätsstudien.

Trifloxystrobin war nicht mutagen oder genotoxisch in einer Reihe von In-vitro- und In-vivo-

Mutagenitätsstudien.

Beurteilung Kanzerogenität

Fluopyram verursachte bei hohen Dosierungen bei Ratten ein häufigeres Auftreten von Tumoren in den

folgenden Organen: Leber.

Fluopyram verursachte bei hohen Dosierungen bei Mäusen ein häufigeres Auftreten von Tumoren in

den folgenden Organen: Schilddrüse.

Die bei Fluopyram beobachteten Tumore wurden durch einen nicht-genotoxischen Mechanismus, der

bei niedrigen Dosen nicht relevant ist verursacht. Der Mechanismus, der zu dieser Tumorbildung führt,

ist nicht auf den Menschen übertragbar.

Trifloxystrobin war nicht krebserzeugend in lebenslangen Fütterungsstudien an Ratten und Mäusen.

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Beurteilung Reproduktionstoxizität

Fluopyram verursachte Reproduktionstoxizität in einer Zweigenerationenstudie an der Ratte nur bei

Dosen, die auch für die Elterntiere giftig waren. Die bei Fluopyram beobachtete Reproduktionstoxizität

steht im Zusammenhang mit der parentalen Toxizität.

Trifloxystrobin verursachte bei den Nachkommen eine verminderte Körpergewichtsentwicklung während

der Laktation in Dosen, die auch bei erwachsenen Ratten eine systemische Toxizität erzeugten.

Beurteilung Entwicklungstoxizität

Fluopyram verursachte Entwicklungstoxizität nur bei Dosen, die auch systemische Toxizität in den

Muttertieren erzeugten. Die bei Fluopyram beobachteten Entwicklungseffekte stehen im

Zusammenhang mit der maternalen Toxizität.

Trifloxystrobin verursachte Entwicklungstoxizität nur bei Dosen, die auch systemische Toxizität in den

Muttertieren erzeugten. Die bei Trifloxystrobin beobachteten Entwicklungseffekte stehen im

Zusammenhang mit der maternalen Toxizität.

Aspirationsgefahr

Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

ABSCHNITT 12: UMWELTBEZOGENE ANGABEN

12.1 Toxizität

Toxizität gegenüber Fischen

LC50 (Oncorhynchus mykiss (Regenbogenforelle)) 0,091 mg/l

Expositionszeit: 96 h

Toxizität gegenüber

wirbellosen Wassertieren

EC50 (Daphnia magna (Großer Wasserfloh)) 0,086 mg/l

Expositionszeit: 48 h

LC50 (Mysidopsis bahia (Mysidgarnele)) 0,00862 mg/l

Expositionszeit: 96 h

Der angegebene Wert bezieht sich auf den technischen Wirkstoff

Trifloxystrobin.

Toxizität gegenüber

Wasserpflanzen

IC50 (Raphidocelis subcapitata (Grünalge)) 0,292 mg/l

Wachstumsrate; Expositionszeit: 72 h

EC10 (Desmodesmus subspicatus (Grünalge)) 0,0025 mg/l

Wachstumsrate; Expositionszeit: 72 h

Der angegebene Wert bezieht sich auf den technischen Wirkstoff

Trifloxystrobin.

12.2 Persistenz und Abbaubarkeit

Biologische Abbaubarkeit

Fluopyram:

Nicht leicht biologisch abbaubar

Trifloxystrobin:

Nicht leicht biologisch abbaubar

Koc

Fluopyram: Koc: 279

Trifloxystrobin: Koc: 2377

12.3 Bioakkumulationspotenzial

Bioakkumulation

Fluopyram: Biokonzentrationsfaktor (BCF) 18

Keine Bioakkumulation.

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Trifloxystrobin: Biokonzentrationsfaktor (BCF) 431

Keine Bioakkumulation.

12.4 Mobilität im Boden

Mobilität im Boden

Fluopyram: Mäßig mobil in Böden

Trifloxystrobin: Schwach mobil in Böden

12.5 Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung

Ermittlung der PBT- und

vPvB-Eigenschaften

Fluopyram: Stoff wird nicht als persistent, bioakkumulierbar und toxisch

(PBT) angesehen. Stoff wird nicht als sehr persistent und sehr

bioakkumulierbar (vPvB) angesehen.

Trifloxystrobin: Stoff wird nicht als persistent, bioakkumulierbar und

toxisch (PBT) angesehen. Stoff wird nicht als sehr persistent und sehr

bioakkumulierbar (vPvB) angesehen.

12.6 Andere schädliche Wirkungen

Sonstige ökologische

Hinweise

Es sind keine anderen Wirkungen zu nennen.

ABSCHNITT 13: HINWEISE ZUR ENTSORGUNG

13.1 Verfahren der Abfallbehandlung

Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Reste nicht in den Ausguss oder

das WC leeren. Zur Problemstoffsammelstelle bringen. Dieses Produkt

und seinen Behälter der Problemabfallentsorgung zuführen.

Abfallschlüssel-Nr. 53103

Nach ÖNORM S 2100 vom 1.9.1997 bzw. Festsetzungsverordnung

i.d.g.F.

ABSCHNITT 14: ANGABEN ZUM TRANSPORT

ADR/RID/ADN

14.1 UN-Nummer

3082

14.2 Ordnungsgemäße UN-

Versandbezeichnung

UMWELTGEFAEHRDENDER STOFF, FLUESSIG, N.A.G.

(TRIFLOXYSTROBIN LOESUNG)

14.3 Transportgefahrenklassen

14.4 Verpackungsgruppe

14.5 Umweltgefährdend Mark

Gefahren-Nr.

Tunnel Code

Diese Klassifizierungsangabe gilt grundsätzlich nicht für die Beförderung im Binnentankschiff. Bitte

zusätzliche Informationen beim Hersteller anfordern.

IMDG

14.1 UN-Nummer

3082

14.2 Ordnungsgemäße UN-

Versandbezeichnung

ENVIRONMENTALLY HAZARDOUS SUBSTANCE, LIQUID,

N.O.S.

(TRIFLOXYSTROBIN SOLUTION)

14.3 Transportgefahrenklassen

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14.4 Verpackungsgruppe

14.5 Meeresschadstoff

IATA

14.1 UN-Nummer

3082

14.2 Ordnungsgemäße UN-

Versandbezeichnung

ENVIRONMENTALLY HAZARDOUS SUBSTANCE, LIQUID,

N.O.S.

(TRIFLOXYSTROBIN SOLUTION )

14.3 Transportgefahrenklassen

9

14.4 Verpackungsgruppe

14.5 Umweltgefährdend Mark

14.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Verwender

Siehe Abschnitte 6 bis 8 dieses Sicherheitsdatenblattes.

14.7 Massengutbeförderung gemäß Anhang II des MARPOL-Übereinkommens und gemäß IBC-

Code

Kein Bulktransport gemäss IBC Code.

ABSCHNITT 15: RECHTSVORSCHRIFTEN

15.1 Vorschriften zu Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz/spezifische

Rechtsvorschriften für den Stoff oder das Gemisch

Weitere Angaben

WHO-Klassifizierung: II (Mäßig gefährlich)

Registrierungsnummer

3603

Melde-Nr. SDB gemäß §25,

Abs. 10, Chem.V.

KEINE BEKANNT

Gefahrklasse nach VbF

Entfällt

Wassergefährdungsklasse

WGK 3 stark wassergefährdend

Anwendungsgebiet

SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in

unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen/Indirekte Einträge über Hof- und

Straßenabläufe verhindern.).

SPe 4 Zum Schutz von Gewässerorganismen/Nichtzielpflanzen nicht auf versiegelten Oberflächen wie

Asphalt, Beton, Kopfsteinpflaster (Gleisanlagen) bzw. in anderen Fällen, die ein hohes

Abschwemmungsrisiko bergen, ausbringen.

15.2 Stoffsicherheitsbeurteilung

Ein Stoffsicherheitsbericht (Chemical Safety Assessment) ist nicht erforderlich.

ABSCHNITT 16: SONSTIGE ANGABEN

Wortlaut der unter Abschnitt 3 aufgeführten Gefahrenhinweise

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H301

Giftig bei Verschlucken.

H302

Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

H310

Lebensgefahr bei Hautkontakt.

H314

Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.

H315

Verursacht Hautreizungen.

H317

Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

H318

Verursacht schwere Augenschäden.

H330

Lebensgefahr bei Einatmen.

H362

Kann Säuglinge über die Muttermilch schädigen.

H400

Sehr giftig für Wasserorganismen.

H410

Sehr giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

H411

Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

Abkürzungen und Akronyme

Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung von gefährlichen

Gütern auf Binnenwasserstraßen

Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter

auf der Strasse

Schätzwert Akuter Toxizität

AwSV

Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

CAS-Nr.

Chemical Abstracts Service Nummer

Effektive Konzentration von x %

EG-Nr.

Europäische Gemeinschaftsnummer

EINECS

Europäisches Verzeichnis der auf dem Markt vorhandenen chemischen Stoffe

ELINCS

European list of notified chemical substances

Europäische Norm

Europäische Union

IATA

International Air Transport Association

International Code for the Construction and Equipment of Ships Carrying Dangerous

Chemicals in Bulk (IBC Code)

Inhibitorische Konzentration von x %

IMDG

International Maritime Dangerous Goods

Konz.

Konzentration

Tödliche Konzentration von x %

Tödliche Dosis von x %

LOEC/LOEL

Niedrigste Konzentration/Dosierung mit beobachtetem Effekt

MARPOL

MARPOL: International Convention for the prevention of marine pollution from ships

N.O.S./N.A.G

Not otherwise specified/ Nicht anderweitig genannt

NOEC/NOEL

Höchste Konzentration/Dosis ohne beobachtete statistisch signifikante Wirkung

OECD

Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Internationale Regelung für den Transport gefährlicher Güter im Schienenverkehr

TA Luft

Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft

TRGS

Technische Regeln für Gefahrstoffe

Zeitbezogene Durchschnittskonzentration

Vereinte Nationen

Verordnung über brennbare Flüssigkeiten

Wassergefährdungsklasse

Weltgesundheitsorganisation

Die Angaben stützen sich auf den heutigen Stand unserer Kenntnisse. Sie sollen unsere Produkte im

Hinblick auf Sicherheitserfordernisse beschreiben und haben somit nicht die Bedeutung, bestimmte

Eigenschaften zuzusichern.

Die Angaben in diesem Datenblatt entsprechen den in der Verordnung (EU) Nr. 1907/2006 und in der

Verordnung (EU) Nr. 2015/830 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 1907/2006 festgelegten

SICHERHEITSDATENBLATT

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Anforderungen sowie allen nachfolgenden Anpassungen. Dieses Datenblatt ergänzt die Anweisungen

der Herstellerfirma, ersetzt sie aber nicht. Den darin enthaltenen Angaben wurden die zur Zeit der

Erstellung des Datenblatts vorhandenen Kenntnisse zugrunde gelegt. Überdies werden Anwender an

die Gefahren erinnert, die aus einer zweckfremden Verwendung des Produktes entstehen können. Die

erforderlichen Angaben entsprechen der jeweils gültigen EWG-Gesetzgebung. Angesprochene Kreise

werden gebeten, etwaige darüber hinausgehende nationale Anforderungen zu beachten.

Grund der Überarbeitung:

Folgende Abschnitte wurden überarbeitet: Abschnitt 2: Mögliche

Gefahren. Abschnitt 3: Zusammensetzung/Angaben zu Bestandteilen.

Abschnitt 11: Toxikologische Angaben zu STOT (Spezifische

Zielorgan-Toxizität) und CMR (krebserzeugende, erbgutverändernde,

fortpflanzungsgefährdende Stoffe). Abschnitt 12. Umweltbezogene

Angaben.

Abänderungen gegenüber der letzten Ausgabe werden am Rand hervorgehoben. Diese Version

ersetzt alle früheren Ausgaben.

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