Luna® Care

Österreich - Deutsch - AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit)

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Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation (PIL)

07-01-2022

Fachinformation Fachinformation (SPC)

07-01-2022

Sicherheitsdatenblatt Sicherheitsdatenblatt (SDS)

07-01-2022

Verfügbar ab:
Bayer AG
Darreichungsform:
Wasserdispergierbares Granulat
Zusammensetzung:
50 g/kg Fluopyram; 620,88 g/kg Fosetyl
Produktbesonderheiten:
Fungizid zur Bekämpfung von Schorf, Mehltau und Bakteriosen an Äpfeln und Birnen; Artikelnummer: 81720525 Verpackungsgröße: 5 kg Sack Paletteneinheit: 141
Zulassungsnummer:
3973

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Gönn dem Traktor eine Auszeit: Luna Care.

Luna Care ist sowohl als Fungizid als auch als Bakterizid in Apfel und

Birne zugelassen. Die Eigenschaften des Produktes erlauben gegen

Schorf doppelt so lange Spritzabstände wie mit Kontaktfungiziden.

Damit können mit Luna Care die Überfahrten effektiv reduziert werden.

Stark und lange wirksam gegen Schorf und Mehltau

Doppelt so langer Spritzabstand wie bei Kontakt-

fungiziden

Keine Zugabe eines Kontaktfungizides notwendig

Gegen Feuerbrand, Birnen-Bakterienbrand, Schwarz-

fleckenkrankheit und Obstbaumkrebs zugelassen

Unschlagbar gegen Mosaikschorf

Effektive Reduktion des Ascosporenausstoßes im

Folgejahr

Die Wirkung.

Das Produkt enthält die Wirkstoffe Fluopyram und Fosetyl als Alumi-

niumsalz. Diese einzigartige Kombination bietet einen sicheren Schutz

vor Pilzkrankheiten und Bakteriosen im Kernobstanbau.

Fluopyram wird systemisch im aufsteigenden Saftstrom transportiert,

hat andererseits auch translaminare (= blattdurchdringende) Eigen-

schaften.

Fosetyl als Aluminiumsalz hemmt bei frühzeitiger Anwendung die Spo-

renkeimung und die Penetration von Schadpilzen in die Wirtspflanze

und stimuliert die pflanzeneigenen Abwehrmechanismen. Fosetyl als

Aluminiumsalz hat sich als gut wirksam gegen Bakteriosen erwiesen.

Die Vorteile.

Die systemischen Eigenschaften und die Wirkungsstärke erlauben

Spritzabstände von bis zu 10 Tagen gegen Schorf. Damit können, im

Gegensatz zu Kontaktfungiziden, die Spritzabstände verdoppelt und

damit die Anzahl der Behandlungen reduziert werden.

Bei Anwendung entsprechend der Empfehlung können Infektionen

durch Bakteriosen, wie sie häufig auch in der Nachblüte an noch nicht

vollständig verblühten Befruchtern vorkommen, verhindert werden.

Besonders vorteilhaft ist die Wirkung gegen Mosaikschorf. Hier wer-

den mit Luna Care hervorragende Ergebnisse erzielt und die Sporen-

ausschleuderung kann um bis zu 60 % reduziert werden.

Fungizid

Mach mal

Pause

Kurzcharakteristik:

Fungizid zur Bekämpfung von Schorf, Mehltau,

Bakteriosen und Obstbaumkrebs im Kernobst.

Pfl.Reg.Nr.

3973

Wirkstoffe:

Fluopyram, Fosetyl-Al

Wirkungsweise (FRAC):

Gruppe 7, P07

Kulturen:

Apfel (keine Anwendung in Golden Delicious

und Honey Crunch sowie Mutanten dieser

Sorten), Birne

Einsatzzeitpunkt:

Apfel: BBCH 71– 81

Birne: BBCH 51– 81

Max. 3 Anwendungen

Wartezeit:

28 Tage

Gewässerabstand:

Apfel: –/–/3/3 m

Birne: –/–/10/5 m

Gebinde:

5 kg

Wussten Sie, dass Luna Care mit dem

Wirkstoff Fosetyl-Aluminium erheblich

mehr Phosphonsäure bildet als Ver-

gleichsmittel mit Kalium-Phosphonat?

Fungizide

Die Anwendung im Kernobst.

Die Aufwandmenge beträgt 1 kg/ha/m Kronenhöhe bei einer maximalen Aufwandmenge von 3 kg/ha. Maximal 3 Anwen-

dungen können bei Einhaltung einer Wartefrist von 28 Tagen durchgeführt werden. Aus Gründen der Resistenzvorbeugung

dürfen max. 2 aufeinanderfolgende Anwendungen erfolgen.

Zulassungsumfang:

Apfel: Schorf, Mehltau, Feuerbrand (nur bedingt wirksam)

Birne: Schorf, Mehltau, Schwarzfleckenkrankheit, Obstbaumkrebs (nur bedingt wirksam), Bakterienbrand (Pseudomonas s.;

nur bedingt wirksam), Feuerbrand (nur bedingt wirksam)

In Birne kann Luna Care von BBCH 51– 81 eingesetzt werden. In Apfel von BBCH 71– 81. Aus Vorsorgegründen hinsicht-

lich der Vermeidung von Blattnekrosen wurde die Anwendung in Golden Delicious und dessen Mutanten ausgenommen.

Der Schwerpunkt der Empfehlung im Apfelanbau sind zwei aufeinanderfolgende Anwendungen nach der Blüte. Nach

einer Anwendung eines Kontaktfungizides wird dann die dritte Anwendung empfohlen.

Unbehandelt

Mit Luna Care

Wirkung gegen Mosaikschorf.

Während des Sommers erfolgen an der Blattunterseite älterer

Blätter Infektionen durch den sogenannen Mosaikschorf. Diese

sind maßgeblich für Schorfinfektionen im Folgejahr verantwort-

lich. Schutz vor Mosaikschorf durch Luna Care reduziert die

Sporen in der Primärphase des Folgejahres um 50 bis 60 %.

III Überzeugende Schorfwirkung bei 10 Tagen Spritzabstand.

Schorfversuch mit Luna Care – Markt Hartmannsdorf

n Befallshäufigkeit am 16. Juni

n Befallsstärke am 16. Juni

Anwendung:

Ab Ende der Blüte 4 Spritzungen

(28. April, 8. Mai, 17. Mai, 28. Mai)

bzw. 8 Anwendungen

mit dem Kontaktfungizid

Befall in unbehandelter Kontrolle:

Befallshäufigkeit 40 %

Befallsstärke 30 %

% Wirkung (Befall Blatt)

Kontaktfungizid

5 Tage

Kontaktfungizid

10 Tage

VGM1

10 Tage

VGM2 + Kontakt-

fungizid

10 Tage

Luna Care

10 Tage

100 % Wirkung

Austrieb

Vorblüte

Blüte

Nachblüte

Wachstum

Luna

Care

Luna

Care

Luna

Care

Blüte

2 Wochen

nach dem

Fall der

Blütenblätter

vorbeu-

gendes

Fungizid

Optimale Spritzfolge

III Optimale Spritzfolge beim Apfel.

Luna

Care

50 g/kg Fluopyram

620,88 g/kg Fosetyl

Formulierung: WG (Wasserdispergierbares Granulat)

Fungizid zur Bekämpfung von Schorf, Mehltau und Bakteriosen an Äpfeln und Birnen

Vorsicht Pflanzenschutzmittel!

Dieses Pflanzenschutzmittel ist gegen Sachkundenachweis erhältlich.

Produktart: Fungizid

Artikel-

nummer

Produkt

Gebinde-

größe

Geb. je

Verkaufs-

einheit

Geb. je

Palette

Pfl. Reg. Nr.

Österreich

81720525 Luna

Care 5 kg

3973

Wirkungsweise und -spektrum

Luna Care enthält die beiden systemischen Wirkstoffe Fluopyram und Fosetyl-Al. Fluopyram (WMFC2) Wirkungsmechanismus [(FRAC-Gruppe):

C2 + FRAC-Code 7] gehört zu der chemischen Klasse der Benzamide und wirkt als SDH-Inhibitor. Fosetyl-Al (WMFP7) ist ein systemischer

Wirkstoff aus der Gruppe der organischen Ethylphosphonate mit dem Wirkungsmechanismus (FRAC-Gruppe): P7. Er hat einerseits eine direkte

Wirkung auf den Pilz und stimuliert zusätzlich die natürlichen Abwehrkräfte der Pflanzen. Der Wirkstoff Fosetyl wird in kurzer Zeit von den

benetzten Pflanzenteilen aufgenommen, im Saftstrom der Pflanze sowohl nach oben als auch nach unten transportiert. Luna Care bietet durch

eine kombinierte Aktivität beider Wirkstoffe auf der Pflanzenoberfläche und im Pflanzengewebe bei vorbeugendem Einsatz eine hohe und lang

anhaltende Bekämpfungssicherheit.

Registrierte Indikationen

Registrierte Indikationen im Obstbau - Freiland

Apfel (ausgenommen Sorte Golden Delicius und deren Mutanten)

Gegen (1.) Schorf (Venturia inaequalis),

(3.) Echter Mehltau (Podosphaera leucotricha),

(6.) Feuerbrand (Erwinia amylovora)

nur bedingt wirksam mit max. 3 kg/ha (1 kg/ha/m Kronenhöhe)

bei Infektionsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis, Stadium 51 (Knospenschwellen: erstes deutliches Anschwellen der Blütenstandsknospen;

Knospenschuppen werden länger und bekommen hellere Partien) bis Stadium 55 (Blütenknospen werden sichtbar), Stadium 71

[Fruchtdurchmesser bis 10 mm (Nachblütefruchtfall)] bis Stadium 81 (Beginn der Fruchtreife: sortenspezifische Aufhellung der Grundfarbe) im

Abstand von mind. 7 Tagen spritzen oder sprühen.

Wasseraufwandmenge: max. 500 l/ha/m Kronenhöhe

Maximal 3 Anwendungen

Wartefrist in Tagen: 28

Birne

Gegen (2.) Schorf (Venturia pyrina),

(4.) Echter Mehltau (Podosphaera leucotricha) ,

(5.) Schwarzfleckenkrankheit (Stemphylium vesicarium),

(7.) Feuerbrand (Erwinia amylovora) - nur bedingt wirksam,

(8.) Obstbaumkrebs (Nectria galligena) - nur bedingt wirksam,

(9.) Bakterienbrand (Pseudomonas syringae) - nur bedingt wirksam - mit max. 3 kg/ha (1 kg/ha/m Kronenhöhe) bei Infektionsgefahr bzw. nach

Warndiensthinweis, Stadium 51 (Knospenschwellen: erstes deutliches Anschwellen der Blütenstandsknospen; Knospenschuppen werden länger

und bekommen hellere Partien) bis Stadium 81 (Beginn der Fruchtreife: sortenspezifische Aufhellung der Grundfarbe) im Abstand von mind. 7

Tagen spritzen oder sprühen.

Wasseraufwandmenge: max. 500 l/ha/m Kronenhöhe

Maximal 3 Anwendungen.

Wartefrist in Tagen: 28

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit

unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Bei Anwendungen vor und während der Blüte können Fruchtberostungen auftreten.

Sonstige Auflagen und Hinweise für alle registrierten Indikationen:

Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen

Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit Wirkstoffen aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Insgesamt nicht mehr als 3 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

Insgesamt nicht mehr als 3 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode mit Mitteln, die Wirkstoffe aus der Gruppe der Succinat-

Dehydrogenase-Hemmer (SDHI) enthalten (FRAC Code 7).

Nicht mehr als 2 aufeinanderfolgende Anwendungen mit Mitteln, die Wirkstoffe aus der Gruppe der Succinat- Dehydrogenase-Hemmer (SDHI)

enthalten (FRAC Code 7).

Klassifikation des/der Wirkstoffe(s) gemäß Fungicide Reistance Action Committee (FRAC): Wirkmechanismus (FRAC CODE): 7;

Wirkmechanismus (FRAC CODE): P07.

Anwendungshinweise/ Praxisempfehlungen

Birne:

Die höchste Wirkungssicherheit gegen Schorf wurde bei Anwendung in folgender Spritzfolge erreicht:

1. Anwendung: Unmittelbar nach Abfall der Blütenblätter (BBCH 71)

2. Anwendung: Folgespritzung im Abstand von 7-10 Tagen (je nach Infektionsdruck)

3. Anwendung: Nach der 2. Anwendung von Luna Care wird aus Gründen der Resistenzvorbeugung die Anwendung eines Fungizides mit

anderem Wirkungsmechanismus empfohlen.

Als nächste Spritzung wird die 3. Anwendung von Luna Care empfohlen.

Pflanzenverträglichkeit

Für die 1., 3., 6. Indikation:

Wichtige Hinweise zur Anwendung und Pflanzenverträglichkeit von Luna Care im Apfel:

Keine Anwendung in Golden Delicious und Honey Crunch sowie Mutanten dieser Sorten.

Eine Anwendung von Luna Care im Apfel ist aufgrund eigener Versuchserfahrungen erst ab dem Entwicklungsstadium BBCH 71 möglich.

Maximal 3 Behandlungen während der Saison, davon maximal 2 aufeinanderfolgende Behandlungen mit einem Mindestintervall von 7 Tagen.

Wir bitten um Einhaltung dieser Vorgehensweise, da bei Nichtbeachtung eventuell auftretende Pflanzenschädigungen im Verantwortungsbereich

des Anwenders liegen.

Für die 6., 7., 8., 9. Indikation:

Bei Anwendungen gegen Feuerbrand, Obstbaumkrebs und Bakterienbrand ist eine Teilwirkung zu erwarten. Die Wirkung ist abhängig vom

Zeitpunkt des Infektionsereignisses und der Anwendung von Luna Care.

Nachbau

Wichtiger Hinweis: Kein Nachbau von Stangensellerie, Fenchel, Rhabarber und Gewürzpflanzen

Seit Januar 2018 gelten für den Wirkstoff Fluopyram in einigen Kulturen neue Rückstandhöchstmengen. Es kann nicht ausgeschlossen werden,

dass beim Nachbau von Stangensellerie, Rhabarber und Fenchel Rückstände über der gesetzlich festgelegten Bestimmungsgrenze von 0,01

mg/kg, bzw. 0,05 mg/kg in Gewürzpflanzen über einen

mehrjährigen Zeitraum nachgewiesen werden können. Deshalb raten wir nach der Anwendung von Luna Care speziell vom Nachbau dieser

Kulturen ab.

Hinweis zum Nachbau von Gemüse (ausgenommen Stangensellerie, Rhabarber und Fenchel), frischen Kräutern, Arzneipflanzen und

Teekräutern

Auch bei sachgemäßer Anwendung von Luna Care kann nicht ausgeschlossen werden, dass in Nachbaukulturen Rückstände des Wirkstoffs

Fluopyram über einen mehrjährigen Zeitraum nachgewiesen werden können, selbst wenn in diesen Nachbaukulturen Luna Care nicht eingesetzt

wurde. Es werden die gesetzlich festgelegten Rückstandshöchstmengen eingehalten und die erzeugten Lebensmittel sind verkehrsfähig, sofern

das Produkt entsprechend der Zulassung und wie in der Gebrauchsanleitung angegeben in der Zielkultur sachgerecht

eingesetzt wird.

Insbesondere im Fall

- von speziellen Anforderungen der Abnehmer hinsichtlich der Anzahl der nachgewiesenen Wirkstoffe oder der prozentualen Ausschöpfung der

gesetzlich festgesetzten Rückstandshöchstmengen,

- des Anbaus von Kulturen für die Erzeugung von Babynahrung,

- eines Wechsels von konventionellem zu ökologischem Anbau, muss vor der Anwendung sorgfältig geprüft werden, ob die jeweiligen

spezifischen Anforderungen eingehalten werden können.

Anwendungstechnik

Herstellung der Spritzbrühe

Brühebehälter mit der Hälfte der erforderlichen Wassermenge füllen, Produkt unter gründlichem Umrühren zugeben und fehlende Wassermenge

auffüllen.

Spritzbrühe unmittelbar nach dem Ansetzen ohne Unterbrechung ausbringen.

Nie mehr Spritzbrühe ansetzen als notwendig. Unvermeidlich anfallende Restbrühe im Verhältnis 1:10 verdünnen und auf der zuvor behandelten

Fläche ausbringen.

Entleerte Produktbehälter gründlich mit Wasser ausspülen, Spülwasser der Spritzbrühe beigeben.

Spritztechnik

Die Qualität der Spritztechnik ist ausschlaggebend für den Erfolg. Spritzgeräte regelmäßig überprüfen. Werden Sprühgeräte verwendet, so ist die

Konzentration entsprechend der eingesparten Wassermenge zu erhöhen.

Spritzenreinigung

Spritzgerät und -leitungen nach Gebrauch gründlich mit Wasser reinigen. Dazu ca. 20% des Tankinhaltes mit Wasser auffüllen und dabei

Innenflächen des Tanks mit dem Wasserstrahl abspritzen. Die regelmäßige Reinigung der Pflanzenschutzspritze von außen, insbesondere des

Brühebehälters, Pumpaggregates und Gestänges, sollte Bestandteil des normalen betrieblichen Ablaufes sein und möglichst direkt auf dem Feld

erfolgen.

Hierzu werden von den Geräteherstellern entsprechende Nachrüstsätze mit Wasservorratsbehältern und Reinigungsbürsten angeboten.

Mindestabstand zu Oberflächengewässern/Schutz von Nichtzielpflanzen/Erklärung zu den

Abdriftminderungsklassen

Apfel:

Zum Schutz von Gewässerorganismen nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern anwenden. In jedem Fall ist eine unbehandelte

Pufferzone mit folgendem Mindestabstand in Form eines bewachsenen Grünstreifens zu Oberflächengewässern einzuhalten:

Abstandsauflagen:

Apfel (Stadium 51 - 55) - spritzen oder sprühen

20 m (Regelabstand)

20 m (Abdriftminderungsklasse 50%)

10 m (Abdriftminderungsklasse 75%)

5 m (Abdriftminderungsklasse 90%)

Zum Schutz von Gewässerorganismen nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern anwenden. In jedem Fall ist eine unbehandelte

Pufferzone mit folgendem Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten, wobei eine Anwendung nur mit Pflanzenschutzgeräten bzw.

geräteteilen, die im Erlass des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft vom 10.07.2001, GZ. 69.102/

13VI/B9a/01 in der jeweils geltenden Fassung, gelistet sind, zulässig ist:

Abstandsauflagen:

Apfel (Stadium 71 - 81) - spritzen oder sprühen

3 m (Abdriftminderungsklasse 75%)

3 m (Abdriftminderungsklasse 90%)

Zum Schutz von Gewässerorganismen durch Abschwemmung von abtragsgefährdeten Flächen ist in jedem Fall ist eine unbehandelte

Pufferzone mit folgendem Mindestabstand zu Oberflächengewässern in Form eines bewachsenen Grünstreifens einzuhalten, wobei eine

Anwendung nur mit Pflanzenschutzgeräten bzw. -geräteteilen, die im Erlass des BMLFUW vom 10.07.2001, GZ. 69.102/13-VI/B9a/01 in der

jeweils geltenden Fassung, gelistet sind, zulässig ist:

Abstandsauflagen:

Apfel (Stadium 51 - 55) - spritzen oder sprühen

20 m (Abdriftminderungsklasse 50%)

20 m (Abdriftminderungsklasse 75%)

5 m (Abdriftminderungsklasse 90%)

Zum Schutz von Gewässerorganismen durch Abschwemmung von abtragsgefährdeten Flächen ist in jedem Fall eine unbehandelte Pufferzone

mit folgendem Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten, wobei eine Anwendung nur mit Pflanzenschutzgeräten bzw. -geräteteilen,

die im Erlass des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft vom 10.07.2001, GZ. 69.102/13-VI/B9a/01 in

der jeweils geltenden Fassung, gelistet sind, zulässig ist:

Abstandsauflagen:

Apfel (Stadium 51 - 55) - spritzen oder sprühen

5 m (Abdriftminderungsklasse 90%)

Birne:

Zum Schutz von Gewässerorganismen nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern anwenden. In jedem Fall ist eine unbehandelte

Pufferzone mit folgendem Mindestabstand in Form eines bewachsenen Grünstreifens zu Oberflächengewässern einzuhalten, wobei eine

Anwendung nur mit Pflanzenschutzgeräten bzw. -geräteteilen, die im Erlass des BMLFUW vom 10.07.2001, GZ. 69.102/13-VI/B9a/01 in der

jeweils geltenden Fassung, gelistet sind, zulässig ist:

Abstandsauflagen:

Birne - spritzen oder sprühen

10 m (Abdriftminderungsklasse 75%)

5 m (Abdriftminderungsklasse 90%)

Zum Schutz von Gewässerorganismen durch Abschwemmung von abtragsgefährdeten Flächen ist in jedem Fall ist eine unbehandelte

Pufferzone mit folgendem Mindestabstand zu Oberflächengewässern in Form eines bewachsenen Grünstreifens einzuhalten, wobei eine

Anwendung nur mit Pflanzenschutzgeräten bzw. -geräteteilen, die im Erlass des BMLFUW vom 10.07.2001, GZ. 69.102/13-VI/B9a/01 in der

jeweils geltenden Fassung, gelistet sind, zulässig ist:

Abstandsauflagen:

Birne - spritzen oder sprühen

20 m (Abdriftminderungsklasse 75%)

5 m (Abdriftminderungsklasse 90%)

Zum Schutz von Gewässerorganismen durch Abschwemmung von abtragsgefährdeten Flächen ist in jedem Fall eine unbehandelte Pufferzone

mit folgendem Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten, wobei eine Anwendung nur mit Pflanzenschutzgeräten bzw. -geräteteilen,

die im Erlass des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft vom 10.07.2001, GZ. 69.102/13-VI/B9a/01 in

der jeweils geltenden Fassung, gelistet sind, zulässig ist:

Abstandsauflagen:

Birne - spritzen oder sprühen

5 m (Abdriftminderungsklasse 90%)

Bei Vorliegen der in der Liste der abdriftmindernden Pflanzenschutzgeräte bzw. –geräteteile (Erlass des BMLFUW vom 10.07.2001, GZ. 69.102/

13-VI/B9a/01 in der jeweils geltenden Fassung) genannten Voraussetzungen ist die Anwendung des jeweiligen, der Abdriftminderungsklasse

entsprechenden reduzierten Mindestabstandes zu Oberflächengewässern zulässig.

Erste-Hilfe-Maßnahmen/Hinweise für den Arzt

Erste-Hilfe-Maßnahmen

Nach Einatmen: An die frische Luft bringen. Betroffenen warm und ruhig lagern. Sofort einen Arzt oder ein Behandlungszentrum für

Vergiftungsfälle verständigen.

Nach Hautkontakt: Mit viel Wasser und Seife abwaschen. Bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen.

Nach Augenkontakt: Sofort mit viel Wasser mindestens 15 Minuten lang ausspülen, auch unter den Augenlidern. Falls Kontaktlinsen vorhanden,

diese nach den ersten 5 Minuten entfernen, dann das Auge weiter spülen. Bei Auftreten einer andauernden Reizung, ärztliche Betreuung

aufsuchen.

Nach Verschlucken: Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen. Sofort einen Arzt oder ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle

verständigen.

Hinweise für den Arzt

Wenn eine größere Menge aufgenommen wird, sollte eine Magenspülung nur innerhalb der ersten beiden Stunden in Betracht gezogen werden.

Die Applikation von Aktivkohle und Natriumsulfat wird aber immer empfohlen. Ein spezifisches Antidot ist nicht bekannt. Kontraindikation: Atropin

Kennzeichnung gem. Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP)

GHS07 (dickes Ausrufesymbol)

Achtung

Vorsicht, Pflanzenschutzmittel!

H319: Verursacht schwere Augenreizung.

H412: Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

EUH401: Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

P101: Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.

P102: Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

P264: Nach Gebrauch Hände gründlich waschen.

P270: Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen.

P280: Schutzhandschuhe, Schutzkleidung, Augenschutz tragen.

P305+P351+P338: BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen

nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.

P337+P313: Bei anhaltender Augenreizung: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.

P501: Inhalt/ Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.

SP1: Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von

Oberflächengewässern reinigen/indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.)

SPe 4: Zum Schutz von Gewässerorganismen nicht auf versiegelten Oberflächen wie Asphalt, Beton, Kopfsteinpflaster (Gleisanlagen) bzw. in

anderen Fällen, die in hohes Abschwemmungsrisiko bergen, ausbringen.

Für Kinder und Haustiere unerreichbar aufbewahren.

Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.

Beim Wiederbetreten der Kulturen für nachfolgende Arbeiten Schutzhandschuhe und Schutzkleidung tragen.

Eine nicht bestimmungsgemäße Freisetzung in die Umwelt vermeiden.

Originalverpackung oder entleerte Behälter nicht zu anderen Zwecken verwenden.

Vergiftungsnotruf: 01 / 406 43 43

Lagerung

Im Originalbehälter lagern. Behälter dicht geschlossen an einem trockenen, kühlen und gut gelüfteten Ort aufbewahren. An einem Platz lagern,

der nur berechtigten Personen zugänglich ist. Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Von Nahrungsmitteln, Getränken und Tiernahrung

fernhalten.

Für Folgen unsachgemäßer Lagerung haften wir nicht.

ist eine registrierte Marke von Bayer

Internetausgabe, Stand: 24.11.2021

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SICHERHEITSDATENBLATT

gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006

LUNA CARE

1/11

Version 1 / A

Überarbeitet am: 14.12.2018

102000026758

Druckdatum: 29.03.2021

ABSCHNITT 1: BEZEICHNUNG DES STOFFS BEZIEHUNGSWEISE DES GEMISCHS

UND DES UNTERNEHMENS

1.1 Produktidentifikator

Handelsname

LUNA CARE

Produktnummer (UVP)

80870183

1.2 Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen, von

denen abgeraten wird

Verwendung

Fungizid

1.3 Einzelheiten zum Lieferanten, der das Sicherheitsdatenblatt bereitstellt

Lieferant

Bayer Austria Ges.m.b.H.

Crop Science

Herbststraße 6-10

1160 Wien

Österreich

Telefon

01/71146-0

Telefax

01/71146-19

Auskunftsgebender Bereich

Crop Science

01/71146-2835 (nur während der Geschäftszeiten)

E-Mail: austria@bayercropscience.com

1.4 Notrufnummer

Notrufnummer Österreich

01/ 406 43 43

Vergiftungsinformationszentrale

Stubenring 6, 1010 Wien

ABSCHNITT 2: MÖGLICHE GEFAHREN

2.1 Einstufung des Stoffs oder Gemischs

Einstufung gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (und nachfolgende Änderungen) über die

Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen.

Augenreizung: Kategorie 2

H319

Verursacht schwere Augenreizung.

Chronische aquatische Toxizität: Kategorie 3

H412

Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

Einstufung gemäß der nationalen Gesetzgebung in Österreich:

Schwere Augenschädigung: Kategorie 2

H319

Verursacht schwere Augenreizung.

Chronische aquatische Toxizität: Kategorie 3

H412

Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

2.2 Kennzeichnungselemente

SICHERHEITSDATENBLATT

gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006

LUNA CARE

2/11

Version 1 / A

Überarbeitet am: 14.12.2018

102000026758

Druckdatum: 29.03.2021

Kennzeichnung gemäß der nationalen Gesetzgebung in Österreich:

Kennzeichnungspflichtig.

Gefahrenbestimmende Komponente(n) zur Etikettierung:

Fluopyram

Fosetyl-Aluminium

Signalwort: Achtung

Gefahrenhinweise

H319

Verursacht schwere Augenreizung.

H412

Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

EUH401

Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

SP 1

Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

(Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern

reinigen/Indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.).

SPe 4

Zum Schutz von Gewässerorganismen/Nichtzielpflanzen nicht auf versiegelten

Oberflächen wie Asphalt, Beton, Kopfsteinpflaster (Gleisanlagen) bzw. in anderen

Fällen, die ein hohes Abschwemmungsrisiko bergen, ausbringen.

Sicherheitshinweise

P101

Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.

P102

Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

P264

Nach Gebrauch Hände gründlich waschen.

P270

Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen.

P280

Schutzhandschuhe/ Schutzkleidung/ Augenschutz tragen.

P305 + P351

+ P338

BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen.

Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.

P337 + P313

Bei anhaltender Augenreizung: Ärztlichen Rat einholen/ ärztliche Hilfe hinzuziehen.

P501

Inhalt/Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.

2.3 Sonstige Gefahren

Keine sonstigen Gefahren bekannt.

ABSCHNITT 3: ZUSAMMENSETZUNG/ANGABEN ZU BESTANDTEILEN

Inhaltsstoffe, sofern sie giftig oder sehr giftig sind, sind in der Giftliste sowie den laufenden

Änderungs-Verordnungen angeführt bzw. nachgemeldet oder angemeldet.

Inhaltsstoffe, sofern sie giftig oder sehr giftig sind, sind in der Giftliste sowie den laufenden Änderungs-

Verordnungen angeführt bzw. nachgemeldet oder angemeldet.

3.2 Gemische

Chemische Charakterisierung

Wasserdispergierbares Granulat (WG)

Fluopyram 5% + Fosetyl-Aluminium 66,6%

Gefährliche Inhaltsstoffe

SICHERHEITSDATENBLATT

gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006

LUNA CARE

3/11

Version 1 / A

Überarbeitet am: 14.12.2018

102000026758

Druckdatum: 29.03.2021

Gefahrenhinweise gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008

Name

CAS-Nr. /

EG-Nr. /

REACH Reg. Nr.

Einstufung

Konz. [%]

VERORDNUNG (EG) Nr.

1272/2008

Fluopyram

658066-35-4

619-797-7

Aquatic Chronic 2, H411

5,00

Fosetyl-Aluminium

39148-24-8

254-320-2

Eye Dam. 1, H318

66,60

Natriumdiisopropylnaphth

alinsulfonat

1322-93-6

215-343-3

01-2119969954-16-XXXX

Acute Tox. 4, H302

Acute Tox. 4, H332

Eye Dam. 1, H318

STOT SE 3, H335

> 1 – < 3

Siliciumdioxid, amorph

112926-00-8

231-545-4

01-2119379499-16-xxxx

Nicht eingestuft

> 1

Weitere Information

Den Volltext der in diesem Abschnitt aufgeführten Gefahrenhinweise finden Sie unter Abschnitt 16.

ABSCHNITT 4: ERSTE-HILFE-MAßNAHMEN

4.1 Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen

Allgemeine Hinweise

Betroffene aus dem Gefahrenbereich bringen. Betroffenen in stabile

Seitenlage legen und transportieren. Verunreinigte Kleidung sofort

ausziehen und sicher entfernen.

Einatmung

An die frische Luft bringen. Betroffenen warm und ruhig lagern. Sofort

einen Arzt oder ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle

verständigen.

Hautkontakt

Mit viel Wasser und Seife abwaschen, wenn verfügbar mit viel

Polyethylenglycol 400 und anschließend Reinigung mit Wasser. Bei

anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen.

Augenkontakt

Sofort mit viel Wasser mindestens 15 Minuten lang ausspülen, auch

unter den Augenlidern. Falls Kontaktlinsen vorhanden, diese nach den

ersten 5 Minuten entfernen, dann das Auge weiter spülen. Bei

Auftreten einer andauernden Reizung, ärztliche Betreuung aufsuchen.

Verschlucken

Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen. Sofort einen Arzt oder

ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle verständigen.

4.2 Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen

Symptome

Keine Symptome bekannt oder erwartet.

4.3 Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung

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Behandlung

Symptomatische Behandlung. Wenn eine größere Menge

aufgenommen wird, sollte eine Magenspülung nur innerhalb der ersten

beiden Stunden in Betracht gezogen werden. Die Applikation von

Aktivkohle und Natriumsulfat wird aber immer empfohlen. Ein

spezifisches Antidot ist nicht bekannt. Kontraindikation: Atropin.

ABSCHNITT 5: MAßNAHMEN ZUR BRANDBEKÄMPFUNG

5.1 Löschmittel

Geeignet

Wassersprühstrahl, Kohlendioxid (CO2), Schaum, Sand

Ungeeignet

Wasservollstrahl

5.2 Besondere vom Stoff

oder Gemisch ausgehende

Gefahren

Bei Brand kann freigesetzt werden:, Chlorwasserstoff (HCl),

Fluorwasserstoff, Cyanwasserstoff (Blausäure), Kohlenmonoxid (CO),

Kohlendioxid (CO2), Phosphoroxide, Stickoxide (NOx)

5.3 Hinweise für die Brandbekämpfung

Besondere

Schutzausrüstung für die

Brandbekämpfung

Explosions- und Brandgase nicht einatmen.

Umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät und

Chemieschutzanzug tragen.

Weitere Angaben

Ausbreitung der Löschflüssigkeiten begrenzen. Ablaufendes Wasser

von der Brandbekämpfung nicht ins Abwasser oder in Wasserläufe

gelangen lassen.

ABSCHNITT 6: MAßNAHMEN BEI UNBEABSICHTIGTER FREISETZUNG

6.1 Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und in Notfällen

anzuwendende Verfahren

Vorsichtsmaßnahmen

Persönliche Schutzausrüstung verwenden. Berührung mit

verschüttetem Produkt oder verunreinigten Oberflächen vermeiden.

6.2 Umweltschutz-

maßnahmen

Nicht in Oberflächenwasser, Kanalisation und Grundwasser gelangen

lassen.

6.3 Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung

Reinigungsverfahren

Mechanisch aufnehmen. Verschmutzte Gegenstände und Fußboden

unter Beachtung der Umweltvorschriften gründlich reinigen. Produkt

aufnehmen und in einen korrekt etikettierten und dicht

verschlossenen Behälter füllen.

6.4 Verweis auf andere

Abschnitte

Informationen zur sicheren Handhabung siehe Abschnitt 7.

Informationen zur persönlichen Schutzausrüstung siehe Abschnitt 8.

Informationen zur Entsorgung siehe Abschnitt 13.

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ABSCHNITT 7: HANDHABUNG UND LAGERUNG

7.1 Schutzmaßnahmen zur sicheren Handhabung

Hinweise zum sicheren

Umgang

Nur in Räumen mit geeigneter Absaugvorrichtung verwenden.

Hygienemaßnahmen

Kontakt mit Haut, Augen und Kleidung vermeiden. Arbeitskleidung

getrennt aufbewahren. Hände vor Pausen und sofort nach der

Handhabung des Produktes waschen. Beschmutzte Kleidung sofort

ausziehen und vor der Wiederverwendung gründlich reinigen. Nicht

reinigungsfähige Kleidungsstücke vernichten (verbrennen).

7.2 Bedingungen zur sicheren Lagerung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten

Anforderungen an

Lagerräume und Behälter

Im Originalbehälter lagern. Behälter dicht geschlossen an einem

trockenen, kühlen und gut gelüfteten Ort aufbewahren. An einem Platz

lagern, der nur berechtigten Personen zugänglich ist. Vor direkter

Sonneneinstrahlung schützen.

Zusammenlagerungs-

hinweise

Von Nahrungsmitteln, Getränken und Tiernahrung fernhalten.

Lagerklasse (LGK)

11 Brennbare Feststoffe

7.3 Spezifische

Endanwendungen

Die Anweisungen auf dem Etikett beachten.

ABSCHNITT 8: BEGRENZUNG UND ÜBERWACHUNG DER

EXPOSITION/PERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNGEN

8.1 Zu überwachende Parameter

Inhaltstoffe

CAS-Nr.

Zu überwachende

Parameter

Stand

Grundlage

Fluopyram

658066-35-4

0,34 mg/m3

(TWA)

OES BCS*

Fosetyl-Aluminium

39148-24-8

5 mg/m3

(TWA)

OES BCS*

Siliciumdioxid, amorph

(einatembarer Anteil.)

112926-00-8

4 mg/m3

(MAK)

09 2007

MAK (AT)

*OES BCS: Interner Bayer AG, Crop Science Division Arbeitsplatzgrenzwert (Occupational Exposure

Standard)

8.2 Begrenzung und Überwachung der Exposition

Atemschutz

Persönlicher Atemschutz ist unter den vorgesehenen

Expositionsbedingungen nicht notwendig.

Atemschutz sollte nur zum Beherrschen des Restrisikos bei

Kurzzeittätigkeiten dienen, wenn alle praktisch durchführbaren

Schritte zur Gefährdungsreduzierung an der Gefahrenquelle

eingehalten wurden, z.B. durch Zurückhaltung und/oder lokale

Absaugung. Die Anweisungen des Herstellers des

Atemschutzgerätes betreffend Benutzung und Wartung sind zu

befolgen.

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Handschutz

Bitte Angaben des Handschuhlieferanten in Bezug auf

Durchlässigkeit und Durchbruchzeit beachten. Auch die

spezifischen, ortsbezüglichen Bedingungen, unter welchen das

Produkt eingesetzt wird, in Betracht ziehen, wie Schnittgefahr,

Abrieb und Kontaktdauer.

Verunreinigte Handschuhe waschen. Handschuhe entsorgen, wenn

sie innen verunreinigt oder perforiert sind oder wenn die äußere

Verunreinigung nicht entfernt werden kann. Hände regelmäßig und

immer waschen vor dem Essen, Trinken, Rauchen oder Gang zur

Toilette.

Material

Nitrilkautschuk

Durchlässigkeitsrate

> 480 min

Handschuhdicke

> 0,4 mm

Schutzindex

Klasse 6

Richtlinie

Schutzhandschuhe gemäß EN 374.

Augenschutz

Korbbrille tragen (gemäß EN166, Verwendungsbereich = 5 oder

gleichartig).

Haut- und Körperschutz

Standard-Overall und Schutzanzug Kategorie 3 Typ 5 tragen.

Bei dem Risiko einer signifikanten Exposition ist ein höherwertiger

Schutzanzug in Betracht zu ziehen.

Möglichst zwei Schichten Kleidung tragen: Unter einem

Chemieschutzanzug sollte ein Overall aus Polyester/Baumwolle oder

reiner Baumwolle getragen werden. Overalls regelmäßig

professionell reinigen lassen.

Im Falle einer signifikanten Kontamination des Schutzanzuges durch

Spritzer die Verunreinigung soweit wie möglich entfernen und den

Anzug sorgfältig gemäß Anweisung des Herstellers entsorgen.

ABSCHNITT 9: PHYSIKALISCHE UND CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN

9.1 Angaben zu den grundlegenden physikalischen und chemischen Eigenschaften

Form

wasserdispergierbares Granulat

Farbe

braun

Geruch

schwach, charakteristisch

pH-Wert

3,0 - 4,0 (1 %) (23 °C) (entmineralisiertes Wasser)

Entzündbarkeit (fest,

gasförmig)

Das Produkt ist nicht leichtentzündlich.

Selbstentzündungs-

temperatur

Das Produkt ist nicht selbstentzündlich.

Schüttdichte

0,6 - 0,7 g/ml (lose)

Wasserlöslichkeit

dispergierbar

Verteilungskoeffizient: n-

Octanol/Wasser

Fluopyram: log Pow: 3,3

Fosetyl Aluminium: log Pow: -2,1

Oxidierende Eigenschaften

Keine brandfördernden Eigenschaften

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Explosivität

Nicht explosiv

92/69/EWG, A.14 / OECD 113

Staubgehalt

nahezu staubfrei

9.2 Sonstige Angaben

Sonstige sicherheitsrelevante physikalisch-chemische Daten sind nicht

bekannt.

ABSCHNITT 10: STABILITÄT UND REAKTIVITÄT

10.1 Reaktivität

Thermische Zersetzung

Stabil unter normalen Bedingungen.

10.2 Chemische Stabilität

Stabil unter angegebenen Lagerungsbedingungen.

10.3 Möglichkeit

gefährlicher Reaktionen

Keine gefährlichen Reaktionen bei vorschriftsmäßiger Lagerung und

Handhabung.

10.4 Zu vermeidende

Bedingungen

Extreme Temperaturen und direkte Sonneneinstrahlung.

10.5 Unverträgliche

Materialien

Nur im Originalbehälter lagern.

10.6 Gefährliche

Zersetzungsprodukte

Keine Zersetzungsprodukte zu erwarten bei bestimmungsgemäßem

Umgang.

ABSCHNITT 11: TOXIKOLOGISCHE ANGABEN

11.1 Angaben zu toxikologischen Wirkungen

Akute orale Toxizität

LD50 (Ratte) > 2.000 mg/kg

Akute inhalative Toxizität

Wegen geringer Staubbildung nicht relevant.

Akute dermale Toxizität

LD50 (Ratte) > 2.000 mg/kg

Ätz-/Reizwirkung auf die

Haut

Keine Hautreizung (Kaninchen)

Schwere

Augenschädigung/-reizung

Reizt die Augen. (Kaninchen)

Sensibilisierung der

Atemwege/Haut

Nicht sensibilisierend. (Maus)

OECD Prüfungsrichtlinie 429, lokaler Lymphknotentest (LLNA)

Beurteilung STOT Spezifische Zielorgan-Toxizität - einmalige Exposition

Fluopyram: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Fosetyl Aluminium: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Beurteilung STOT Spezifische Zielorgan-Toxizität - wiederholte Exposition

Fluopyram verursachte keine spezifische Zielorgan-Toxizität in Tierversuchen.

Fosetyl Aluminium verursachte keine spezifische Zielorgan-Toxizität in Tierversuchen.

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Beurteilung Mutagenität

Fluopyram war nicht mutagen oder genotoxisch in einer Reihe von In-vitro- und In-vivo-

Mutagenitätsstudien.

Fosetyl Aluminium war nicht mutagen oder genotoxisch in einer Reihe von In-vitro- und In-vivo-

Mutagenitätsstudien.

Beurteilung Kanzerogenität

Fluopyram verursachte bei hohen Dosierungen bei Ratten ein häufigeres Auftreten von Tumoren in den

folgenden Organen: Leber.

Fluopyram verursachte bei hohen Dosierungen bei Mäusen ein häufigeres Auftreten von Tumoren in

den folgenden Organen: Schilddrüse.

Die bei Fluopyram beobachteten Tumore wurden durch einen nicht-genotoxischen Mechanismus, der

bei niedrigen Dosen nicht relevant ist verursacht. Der Mechanismus, der zu dieser Tumorbildung führt,

ist nicht auf den Menschen übertragbar.

Fosetyl Aluminium war nicht krebserzeugend in lebenslangen Fütterungsstudien an Ratten und Mäusen.

Beurteilung Reproduktionstoxizität

Fluopyram verursachte Reproduktionstoxizität in einer Zweigenerationenstudie an der Ratte nur bei

Dosen, die auch für die Elterntiere giftig waren. Die bei Fluopyram beobachtete Reproduktionstoxizität

steht im Zusammenhang mit der parentalen Toxizität.

Fosetyl Aluminium verursachte keine Reproduktionstoxizität in einer Zwei-Generationenstudie an der

Ratte.

Beurteilung Entwicklungstoxizität

Fluopyram verursachte Entwicklungstoxizität nur bei Dosen, die auch systemische Toxizität in den

Muttertieren erzeugten. Die bei Fluopyram beobachteten Entwicklungseffekte stehen im

Zusammenhang mit der maternalen Toxizität.

Fosetyl Aluminium verursachte keine Entwicklungstoxzität in Ratten und Kaninchen.

Aspirationsgefahr

Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Weitere Angaben

Weitere Angaben zur Toxikologie liegen nicht vor.

ABSCHNITT 12: UMWELTBEZOGENE ANGABEN

12.1 Toxizität

Toxizität gegenüber Fischen

LC50 (Oncorhynchus mykiss (Regenbogenforelle)) > 400 mg/l

Expositionszeit: 96 h

Toxizität gegenüber

wirbellosen Wassertieren

EC50 (Daphnia magna (Großer Wasserfloh)) > 400 mg/l

Expositionszeit: 48 h

Toxizität gegenüber

Wasserpflanzen

ErC50 (Raphidocelis subcapitata (Grünalge)) 9,47 mg/l

Wachstumsrate; Expositionszeit: 72 h

NOEC (Raphidocelis subcapitata (Grünalge)) 1,91 mg/l

Wachstumsrate; Expositionszeit: 72 h

ErC50 (Lemna gibba (Bucklige Wasserlinse)) 111 mg/l

Wachstumsrate; Expositionszeit: 7 d

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12.2 Persistenz und Abbaubarkeit

Biologische Abbaubarkeit

Fluopyram:

Nicht leicht biologisch abbaubar

Fosetyl Aluminium:

Leicht biologisch abbaubar

Koc

Fluopyram: Koc: 279

Fosetyl Aluminium: Koc: 0,1

12.3 Bioakkumulationspotenzial

Bioakkumulation

Fluopyram: Biokonzentrationsfaktor (BCF) 18

Keine Bioakkumulation.

Fosetyl Aluminium:

Keine Bioakkumulation.

12.4 Mobilität im Boden

Mobilität im Boden

Fluopyram: Mäßig mobil in Böden

Fosetyl Aluminium: Hochmobil in Böden

12.5 Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung

Ermittlung der PBT- und

vPvB-Eigenschaften

Fluopyram: Stoff wird nicht als persistent, bioakkumulierbar und toxisch

(PBT) angesehen. Stoff wird nicht als sehr persistent und sehr

bioakkumulierbar (vPvB) angesehen.

Fosetyl Aluminium: Stoff wird nicht als persistent, bioakkumulierbar und

toxisch (PBT) angesehen. Stoff wird nicht als sehr persistent und sehr

bioakkumulierbar (vPvB) angesehen.

12.6 Andere schädliche Wirkungen

Sonstige ökologische

Hinweise

Es sind keine anderen Wirkungen zu nennen.

ABSCHNITT 13: HINWEISE ZUR ENTSORGUNG

13.1 Verfahren der Abfallbehandlung

Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Reste nicht in den Ausguss oder

das WC leeren. Zur Problemstoffsammelstelle bringen. Dieses Produkt

und seinen Behälter der Problemabfallentsorgung zuführen.

Abfallschlüssel-Nr. 53103

Nach ÖNORM S 2100 vom 1.9.1997 bzw. Festsetzungsverordnung

i.d.g.F.

ABSCHNITT 14: ANGABEN ZUM TRANSPORT

Gemäß ADN/ADR/RID/IMDG/IATA nicht als Gefahrgut eingestuft.

Diese Klassifizierungsangabe gilt grundsätzlich nicht für die Beförderung im Binnentankschiff. Bitte

zusätzliche Informationen beim Hersteller anfordern.

14.1 – 14.5 entfällt

14.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Verwender

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Siehe Abschnitte 6 bis 8 dieses Sicherheitsdatenblattes.

14.7 Massengutbeförderung gemäß Anhang II des MARPOL-Übereinkommens und gemäß IBC-

Code

Kein Bulktransport gemäss IBC Code.

ABSCHNITT 15: RECHTSVORSCHRIFTEN

15.1 Vorschriften zu Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz/spezifische

Rechtsvorschriften für den Stoff oder das Gemisch

Weitere Angaben

WHO-Klassifizierung: III (Leicht gefährlich)

Registrierungsnummer

3973

Gefahrklasse nach VbF

Entfällt

Wassergefährdungsklasse

WGK 2 deutlich wassergefährdend

15.2 Stoffsicherheitsbeurteilung

Ein Stoffsicherheitsbericht (Chemical Safety Assessment) ist nicht erforderlich.

ABSCHNITT 16: SONSTIGE ANGABEN

Wortlaut der unter Abschnitt 3 aufgeführten Gefahrenhinweise

H302

Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

H318

Verursacht schwere Augenschäden.

H332

Gesundheitsschädlich bei Einatmen.

H335

Kann die Atemwege reizen.

H411

Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

Abkürzungen und Akronyme

Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung von gefährlichen

Gütern auf Binnenwasserstraßen

Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter

auf der Strasse

Schätzwert Akuter Toxizität

AwSV

Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

CAS-Nr.

Chemical Abstracts Service Nummer

Effektive Konzentration von x %

EG-Nr.

Europäische Gemeinschaftsnummer

EINECS

Europäisches Verzeichnis der auf dem Markt vorhandenen chemischen Stoffe

ELINCS

European list of notified chemical substances

Europäische Norm

Europäische Union

IATA

International Air Transport Association

International Code for the Construction and Equipment of Ships Carrying Dangerous

Chemicals in Bulk (IBC Code)

Inhibitorische Konzentration von x %

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IMDG

International Maritime Dangerous Goods

Konz.

Konzentration

Tödliche Konzentration von x %

Tödliche Dosis von x %

LOEC/LOEL

Niedrigste Konzentration/Dosierung mit beobachtetem Effekt

MARPOL

MARPOL: International Convention for the prevention of marine pollution from ships

N.O.S./N.A.G

Not otherwise specified/ Nicht anderweitig genannt

NOEC/NOEL

Höchste Konzentration/Dosis ohne beobachtete statistisch signifikante Wirkung

OECD

Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Internationale Regelung für den Transport gefährlicher Güter im Schienenverkehr

TA Luft

Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft

TRGS

Technische Regeln für Gefahrstoffe

Zeitbezogene Durchschnittskonzentration

Vereinte Nationen

Verordnung über brennbare Flüssigkeiten

Wassergefährdungsklasse

Weltgesundheitsorganisation

Die Angaben stützen sich auf den heutigen Stand unserer Kenntnisse. Sie sollen unsere Produkte im

Hinblick auf Sicherheitserfordernisse beschreiben und haben somit nicht die Bedeutung, bestimmte

Eigenschaften zuzusichern.

Die Angaben in diesem Datenblatt entsprechen den in der Verordnung (EU) Nr. 1907/2006 und in der

Verordnung (EU) Nr. 2015/830 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 1907/2006 festgelegten

Anforderungen sowie allen nachfolgenden Anpassungen. Dieses Datenblatt ergänzt die Anweisungen

der Herstellerfirma, ersetzt sie aber nicht. Den darin enthaltenen Angaben wurden die zur Zeit der

Erstellung des Datenblatts vorhandenen Kenntnisse zugrunde gelegt. Überdies werden Anwender an

die Gefahren erinnert, die aus einer zweckfremden Verwendung des Produktes entstehen können. Die

erforderlichen Angaben entsprechen der jeweils gültigen EWG-Gesetzgebung. Angesprochene Kreise

werden gebeten, etwaige darüber hinausgehende nationale Anforderungen zu beachten.

Grund der Überarbeitung:

Folgende Abschnitte wurden überarbeitet: Abschnitt 2: Mögliche

Gefahren. Abschnitt 14: Angaben zum Transport.

Abänderungen gegenüber der letzten Ausgabe werden am Rand hervorgehoben. Diese Version

ersetzt alle früheren Ausgaben.

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