LOVENOX 12.000 IE (120 mg)/0,8 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze

Österreich - Deutsch - AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit)

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Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation (PIL)

11-11-2020

Fachinformation Fachinformation (SPC)

18-05-2020

Wirkstoff:
ENOXAPARIN NATRIUM
Verfügbar ab:
sanofi-aventis GmbH
ATC-Code:
B01AB05
INN (Internationale Bezeichnung):
ENOXAPARINE SODIUM
Einheiten im Paket:
5 Stück, Laufzeit: 24 Monate,10 Stück, Laufzeit: 24 Monate,Bündelpackung à 3 x 10 Stück, Laufzeit: 24 Monate
Verschreibungstyp:
Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Therapiebereich:
Enoxaparin
Produktbesonderheiten:
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Zulassungsnummer:
1-23836
Berechtigungsdatum:
2000-11-06

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Gebrauchsinformation: Information für Anwender

LOVENOX 12.000 IE (120 mg)/0,8 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze

LOVENOX 15.000 IE (150 mg)/1 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze

Enoxaparin-Natrium

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische

Fachpersonal.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist LOVENOX und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von LOVENOX beachten?

Wie ist LOVENOX anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist LOVENOX aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist LOVENOX und wofür wird es angewendet?

LOVENOX enthält den Wirkstoff Enoxaparin-Natrium. Dieser gehört zu einer Gruppe von

Arzneimitteln, die als „niedermolekulare Heparine“ oder NMH bezeichnet werden.

Wie LOVENOX wirkt

LOVENOX wirkt auf zwei Arten:

Es verhindert, dass bereits bestehende Blutgerinnsel größer werden. Dies unterstützt Ihren Körper

bei deren Abbau und verhindert, dass sie gesundheitlichen Schaden anrichten.

Es verhindert die Neubildung von Blutgerinnseln in Ihrem Blut.

Wofür LOVENOX angewendet wird

LOVENOX wird angewendet, um:

Blutgerinnsel in den Blutgefäßen zu behandeln,

die Bildung von Blutgerinnseln in den folgenden Situationen zu verhindern:

vor und nach Operationen,

wenn Sie sich aufgrund einer akuten Erkrankung für einige Zeit nur eingeschränkt

bewegen können,

die Bildung von Blutgerinnseln zu verhindern, wenn Sie an einer instabilen Angina Pectoris leiden

(Zustand, in dem das Herz nicht ausreichend mit Blut versorgt wird) oder nach einem Herzinfarkt,

die Bildung von Blutgerinnseln in den Schläuchen Ihres Dialysegeräts (wird bei Patienten mit

schweren Nierenproblemen eingesetzt) zu verhindern.

2.

Was sollten Sie vor der Anwendung von LOVENOX beachten?

LOVENOX darf nicht angewendet werden, wenn

Sie allergisch sind gegen

Enoxaparin-Natrium oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile

dieses Arzneimittels,

Heparin oder andere niedermolekulare Heparine, wie Nadroparin, Tinzaparin und

Dalteparin.

Anzeichen einer allergischen Reaktion sind z. B. Ausschlag, Atem- oder Schluckbeschwerden,

Schwellungen des Gesichts, der Lippen, der Zunge, der Mundhöhle, , des Rachens oder der Augen.

Sie innerhalb der letzten 100 Tage auf Heparin mit einem starken Rückgang der Anzahl Ihrer

Blutgerinnungszellen (Blutplättchen) reagiert haben,

Sie an einer starken Blutung leiden oder wenn Sie ein hohes Blutungsrisiko haben, wie:

Magengeschwür, kürzlich erfolgte Operationen am Gehirn oder den Augen oder kürzlich

aufgetretener Schlaganfall, der durch eine Hirnblutung verursacht wurde.

Sie LOVENOX zur Behandlung von Blutgerinnseln in Ihrem Körper anwenden und Sie sich

innerhalb von 24 Stunden:

einer Spinal- oder Lumbalpunktion unterziehen.

einer Operation unter Spinal-/Periduralanästhesie unterziehen.

Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, wenden Sie LOVENOX nicht an. Sprechen

Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

LOVENOX darf nicht gegen andere „niedermolekulare Heparine“, wie z. B. Nadroparin, Tinzaparin

oder Dalteparin, ausgetauscht werden. Dies liegt daran, dass sie nicht exakt gleich sind und nicht die

gleiche Aktivität und Anwendungsempfehlungen besitzen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie LOVENOX anwenden, wenn:

Sie jemals mit einem starken Rückgang der Anzahl Ihrer Blutgerinnungszellen

(Blutplättchenanzahl), verursacht durch Heparin, reagiert haben,

Ihnen eine künstliche Herzklappe eingesetzt wurde,

Sie eine Endokarditis (eine Infektion der inneren Herzwand) haben,

Sie jemals ein Magengeschwür hatten,

Sie kürzlich einen Schlaganfall hatten,

Sie einen hohen Blutdruck haben,

Sie zuckerkrank sind oder Probleme mit den Blutgefäßen im Auge durch Ihre Zuckerkrankheit

haben (genannt „diabetische Retinopathie“),

Sie kürzlich am Auge oder Gehirn operiert wurden,

Sie älter (über 65 Jahre) sind und insbesondere, wenn Sie über 75 Jahre alt sind,

Sie eine Nierenerkrankung haben,

Sie eine Lebererkrankung haben,

Sie unter- oder übergewichtig sind,

Ihr Kaliumspiegel im Blut erhöht ist (dies kann mit einem Bluttest überprüft werden),

Sie derzeit Arzneimittel, die Blutungen beeinflussen, anwenden (siehe Abschnitt 2. „Anwendung

von LOVENOX zusammen mit anderen Arzneimitteln“).

Sie Probleme mit Ihrer Wirbelsäule haben oder Sie jemals an der Wirbelsäule operiert wurden.

Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie nicht sicher sind), sprechen Sie vor

der Anwendung von LOVENOX mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Für Patienten, die eine höhere Dosis als 210 mg/Tag erhalten, enthält dieses Arzneimittel mehr als 24

mg Natrium (Hauptbestandteil von Koch- und Speisesalz) pro Dosis. Dies entspricht 1,2% der für

einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.

Untersuchungen und Kontrollen

Möglicherweise wird bei Ihnen eine Blutuntersuchung vor Therapiebeginn und von Zeit zu Zeit

während der Therapie mit diesem Arzneimittel durchgeführt; dies dient der Bestimmung des

Blutgerinnungszellenspiegels (Blutplättchen) und des Kaliumspiegels in Ihrem Blut.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Die Sicherheit und Wirksamkeit von LOVENOX bei Kindern und Jugendlichen wurden nicht

untersucht.

Anwendung von LOVENOX zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere

Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Warfarin - Verwendung zur Blutverdünnung,

Acetylsalicylsäure (ASS), Clopidogrel oder andere Arzneimittel, die zur Verhinderung einer

Blutgerinnselbildung eingesetzt werden (siehe auch Abschnitt 3. „Wechsel der

Antikoagulationsbehandlung“),

Dextran zur Injektion - Verwendung als Blutersatz,

Ibuprofen, Diclofenac, Ketorolac oder andere Arzneimittel bekannt als nicht steroidale

Antirheumatika, die zur Behandlung von Schmerzen und Schwellungen bei Arthritis und anderen

Erkrankungen verwendet werden,

Prednisolon, Dexamethason oder andere Arzneimittel, die zur Behandlung von Asthma,

rheumatoider Arthritis und anderen Erkrankungen verwendet werden,

Arzneimittel, die den Kaliumspiegel im Blut erhöhen, wie Kaliumsalze, Wassertabletten, einige

Arzneimittel gegen Herzerkrankungen.

Operationen und Anästhetika

Wenn bei Ihnen eine Spinal- oder Lumbalpunktion oder eine Operation mit Anwendung von

Peridural- oder Spinalanästhetika geplant ist, informieren Sie Ihren Arzt, dass Sie LOVENOX

anwenden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger

zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Wenn Sie schwanger sind und eine mechanische Herzklappe besitzen, kann das Risiko für die Bildung

von Blutgerinnseln erhöht sein. Ihr Arzt sollte dies mit Ihnen besprechen.

Wenn Sie stillen oder beabsichtigen zu stillen, sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen, bevor Sie mit der

Anwendung dieses Arzneimittel beginnen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

LOVENOX hat keinen Einfluss auf Ihre Verkehrstüchtigkeit und Ihre Fähigkeit zum Bedienen von

Maschinen.

Es wird empfohlen, dass der Handelsname und die Chargennummer des von Ihnen verwendeten

Arzneimittels von Ihrem Arzt erfasst werden.

3.

Wie ist LOVENOX anzuwenden?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Anwendung dieses Arzneimittels

Normalerweise wird Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal LOVENOX bei Ihnen

anwenden, weil es als Spritze gegeben werden muss.

LOVENOX wird in der Regel durch Spritzen unter die Haut (subkutan) gegeben.

LOVENOX kann durch Spritzen in Ihre Vene (intravenös) nach bestimmten Arten von

Herzinfarkt oder Operationen gegeben werden.

LOVENOX kann zu Beginn einer Dialysesitzung in den Schlauch, der von Ihrem Körper wegführt

(arterieller Schenkel), gegeben werden. Spritzen Sie LOVENOX nicht in einen Muskel.

Wie viel Arzneimittel bei Ihnen angewendet wird

Ihr Arzt wird entscheiden, wie viel LOVENOX Sie erhalten. Die Menge hängt davon ab, warum

es angewendet wird.

Wenn Sie Probleme mit Ihren Nieren haben, erhalten Sie möglicherweise eine kleinere Menge von

LOVENOX.

1) Behandlung von Blutgerinnseln in Ihrem Blut

Die übliche Dosis beträgt 150 IE (1,5 mg) pro kg Körpergewicht einmal pro Tag oder 100 IE

(1 mg) pro kg Körpergewicht zweimal täglich.

Ihr Arzt entscheidet, wie lange Sie LOVENOX erhalten sollen.

2) Verhinderung der Bildung von Blutgerinnseln in Ihrem Blut während Operationen oder

während Zeiten mit eingeschränkter Mobilität aufgrund einer Krankheit

Die Dosis hängt davon ab, wie wahrscheinlich es ist, dass sich bei Ihnen ein Blutgerinnsel bildet.

Sie werden täglich 2.000 IE (20 mg) oder 4.000 IE (40 mg) LOVENOX erhalten.

Wenn Sie sich einer Operation unterziehen, erhalten Sie Ihre erste Spritze in der Regel entweder

2 Stunden oder 12 Stunden vor dem Eingriff.

Wenn Sie sich aufgrund Ihrer Krankheit nur eingeschränkt bewegen können, erhalten Sie für

gewöhnlich täglich 4.000 IE (40 mg) LOVENOX.

Ihr Arzt entscheidet, wie lange Sie LOVENOX erhalten sollen.

3) Behandlung von Blutgerinnseln, wenn Sie an instabiler Angina Pectoris leiden oder einen

Herzinfarkt hatten

LOVENOX kann bei zwei verschiedenen Arten von Herzinfarkt angewendet werden.

Die Ihnen zu gebende Menge LOVENOX hängt von Ihrem Alter und der Art Ihres Herzinfarktes

Herzinfarkt vom NSTEMI-(Nicht-ST-Hebungs-Myokardinfarkt-)Typ:

Die übliche Dosis beträgt 100 IE (1 mg) pro kg Körpergewicht alle 12 Stunden.

In der Regel wird Ihnen Ihr Arzt empfehlen, zusätzlich ASS (Acetylsalicylsäure) einzunehmen.

Ihr Arzt entscheidet, wie lange Sie LOVENOX erhalten sollen.

Herzinfarkt vom STEMI-(ST-Hebungs-Myokardinfarkt-)Typ, wenn Sie unter 75 Jahre alt sind:

Die Startdosis beträgt 3.000 IE (30 mg) LOVENOX als Spritze in eine Vene.

Zum gleichen Zeitpunkt erhalten Sie LOVENOX auch als Spritze unter die Haut (subkutane

Injektion). Die übliche Dosis beträgt 100 IE (1 mg) pro kg Körpergewicht alle 12 Stunden.

In der Regel wird Ihnen Ihr Arzt empfehlen, zusätzlich ASS (Acetylsalicylsäure) einzunehmen.

Ihr Arzt entscheidet, wie lange Sie LOVENOX erhalten sollen.

Herzinfarkt vom STEMI-Typ, wenn Sie 75 Jahre oder älter sind:

Die übliche Dosis beträgt 75 IE (0,75 mg) pro kg Körpergewicht alle 12 Stunden.

Bei den ersten beiden Spritzen von LOVENOX werden jeweils höchstens 7.500 IE (75 mg)

gegeben.

Ihr Arzt entscheidet, wie lange Sie LOVENOX erhalten sollen.

Bei Patienten, die sich einer Operation, genannt perkutane Koronarintervention (PCI), unterziehen:

Je nachdem, wann Sie Ihre letzte Dosis LOVENOX erhalten haben, wird Ihr Arzt möglicherweise

entscheiden, Ihnen vor der PCI-Operation eine weitere Dosis LOVENOX zu geben. Dies

geschieht über eine Spritze in die Vene.

4) Vorbeugung der Bildung von Blutgerinnseln in den Schläuchen des Dialysegeräts

Die übliche Dosis beträgt 100 IE (1 mg) pro kg Körpergewicht.

LOVENOX wird zu Beginn einer Dialysesitzung über den Schlauch eingeleitet, der vom Körper

wegführt (arterieller Schenkel).

Diese Menge ist in der Regel für eine 4-stündige Sitzung ausreichend. Bei Bedarf kann Ihr Arzt

Ihnen jedoch eine zusätzliche Dosis von 50 bis 100 IE (0,5 bis 1 mg) pro kg Körpergewicht geben.

Wenn Sie sich LOVENOX selbst injizieren

Wenn Sie in der Lage sind, sich LOVENOX selbst zu geben, wird Ihnen Ihr Arzt oder das

medizinische Fachpersonal erklären, wie Sie vorgehen sollen. Versuchen Sie nicht, sich selbst die

Injektion zu setzen, wenn man es Ihnen nicht gezeigt hat. Wenn Sie nicht sicher sind, was Sie tun

sollen, fragen Sie sofort Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Die richtige Durchführung

der Injektion unter die Haut (sogenannte subkutane Injektion) mindert den Schmerz und die Bildung

von blauen Flecken an der Injektionsstelle.

Bevor Sie LOVENOX bei sich selbst anwenden

Sammeln Sie alle Gegenstände zusammen, die Sie brauchen: Fertigspritze, Alkoholtupfer oder

Seife und Wasser und durchstichsicheren Abfallbehälter.

Prüfen Sie das Haltbarkeitsdatum auf dem Arzneimittel. Verwenden Sie es nicht, wenn das

angegebene Datum überschritten ist.

Prüfen Sie, dass die Fertigspritze nicht beschädigt ist und dass sie eine klare Lösung enthält. Ist

das nicht der Fall, verwenden Sie eine andere Fertigspritze.

Stellen Sie sicher, dass Sie genau wissen, wie viel LOVENOX-Injektionslösung Sie spritzen

werden.

Prüfen Sie, ob die letzte Injektion an Ihrem Bauch zu Rötungen, Veränderungen der Hautfarbe,

Schwellungen oder Wundnässen geführt hat oder ob die Injektionsstelle noch schmerzt. Wenn

dies der Fall ist, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal.

Anleitung zur Selbstinjektion von LOVENOX

(Anleitung für Fertigspritzen ohne Sicherheitssystem)

Vorbereitung der Einstichstelle

Wählen Sie eine Stelle auf der linken oder rechten Seite Ihres Bauchs aus. Diese sollte in

mindestens 5 cm Entfernung seitlich von Ihrem Bauchnabel liegen.

Spritzen Sie die Injektionslösung in einem Abstand von mindestens 5 cm zu Ihrem

Bauchnabel oder zu bestehenden Narben oder blauen Flecken.

Wählen Sie eine Einstichstelle auf der jeweils anderen Bauchseite, je nachdem ob die

letzte Injektion auf der linken oder rechten Seite erfolgt ist.

Waschen Sie Ihre Hände. Reinigen (nicht reiben) Sie die geplante Einstichstelle mit einem

Alkoholtupfer.

Setzen oder legen Sie sich in eine bequeme Position, sodass Sie entspannt sind. Stellen Sie

sicher, dass Sie die Einstichstelle sehen können. Ein Sessel, ein Lehnstuhl oder eine mit Kissen

erhöhte Position im Bett sind ideal.

Auswahl Ihrer Dosis

Ziehen Sie vorsichtig die Nadelschutzkappe von der Fertigspritze. Werfen Sie die Kappe weg.

Entfernen Sie nicht die Luftblase durch Drücken auf den Spritzenstempel. Das kann dazu

führen, dass ein Teil Ihres Arzneimittels verloren geht.

Sobald Sie die Nadelschutzkappe entfernt haben, achten Sie darauf, dass die Nadel nichts

mehr berührt. So stellen Sie sicher, dass die Nadel sauber (steril) bleibt.

Wenn die Menge an Injektionslösung in der Spritze bereits Ihrer verordneten Dosis entspricht,

müssen Sie die Dosis nicht mehr anpassen. Die Injektion kann nun durchgeführt werden.

Wenn die Dosis von Ihrem Körpergewicht abhängt, kann es erforderlich sein, die Menge an

Injektionslösung in der Fertigspritze anzupassen, um der verordneten Dosis zu entsprechen. In

diesem Fall können Sie die überschüssige Injektionslösung entfernen, indem Sie die Spritze mit

der Spitze nach unten halten (damit die Luftblase in der Spritze verbleibt) und den Überschuss

in einen Behälter spritzen.

An der Spitze der Nadel kann ein Tropfen haften bleiben. Falls dies der Fall ist, muss der

Tropfen vor der Injektion durch Antippen der Fertigspritze mit nach unten zeigender Nadel

entfernt werden. Die Injektion kann nun durchgeführt werden.

Injektion

Halten Sie die Spritze (wie einen Stift) mit der Hand, mit der Sie schreiben. Mit der anderen Hand

heben Sie mit Daumen und Zeigefinger eine Hautfalte des gereinigten Bauchbereichs ab.

Achten Sie darauf, die Hautfalte während der gesamten Injektion festzuhalten.

Halten Sie die Spritze mit der Nadel senkrecht nach unten (im 90

-Winkel zur Haut). Führen

Sie die Nadel in ihrer gesamten Länge in die Hautfalte ein.

Dann drücken Sie mit dem Daumen auf den Spritzenstempel. Dadurch wird das Arzneimittel in

das Fettgewebe des Bauchs gespritzt. Schließen Sie die Injektion ab, indem Sie den gesamten

Spritzeninhalt injizieren.

Ziehen Sie die Spritze gerade aus der Injektionsstelle heraus. Halten Sie die Nadel so, dass Sie

nicht auf Sie oder andere Personen zeigt. Danach können Sie die Hautfalte loslassen.

Wenn Sie fertig sind

Um die Entstehung von blauen Flecken zu vermeiden, sollten Sie nach der Injektion nicht über die

Injektionsstelle reiben.

Werfen Sie die verwendete Spritze in einen durchstechsicheren Abfallbehälter. Schließen Sie

vorsichtig den Deckel des Behälters und bewahren Sie diesen für Kinder unzugänglich auf.

Wenn der Behälter voll ist, entsorgen Sie ihn wie mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprochen.

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial beseitigen Sie bitte entsprechend den nationalen

Anforderungen.

(Anleitung für Fertigspritzen mit ERIS-Sicherheitssystem)

Vorbereitung der Injektionsstelle

Wählen Sie eine Stelle auf der linken oder rechten Seite Ihres Bauchs aus. Diese sollte in

mindestens 5 cm Entfernung seitlich von Ihrem Bauchnabel liegen.

Spritzen Sie nicht die Injektionslösung innerhalb eines Abstands von mindestens 5 cm zu

Ihrem Bauchnabel oder zu bestehenden Narben oder blauen Flecken.

Wählen Sie eine Einstichstelle auf der jeweils anderen Bauchseite, je nachdem ob die

letzte Injektion auf der linken oder rechten Seite erfolgt ist.

Waschen Sie Ihre Hände. Reinigen (nicht reiben) Sie die geplante Einstichstelle mit einem

Alkoholtupfer oder Seife und Wasser.

Setzen oder legen Sie sich in eine bequeme Position, sodass Sie entspannt sind. Stellen Sie

sicher, dass Sie die Einstichstelle sehen können. Ein Sessel, ein Lehnstuhl oder eine mit Kissen

erhöhte Position im Bett sind ideal.

Auswahl Ihrer Dosis

Ziehen Sie vorsichtig die Nadelschutzkappe von der Fertigspritze. Werfen Sie die Kappe weg.

Entfernen Sie nicht die Luftblase durch Drücken auf den Spritzenstempel. Das kann dazu

führen, dass ein Teil Ihres Arzneimittels verloren geht.

Sobald Sie die Nadelschutzkappe entfernt haben, achten Sie darauf, dass die Nadel nichts

mehr berührt. So stellen Sie sicher, dass die Nadel sauber (steril) bleibt.

Wenn die Menge an Injektionslösung in der Spritze bereits Ihrer verordneten Dosis entspricht,

müssen Sie die Dosis nicht mehr anpassen. Die Injektion kann nun durchgeführt werden.

Wenn die Dosis von Ihrem Körpergewicht abhängt, kann es erforderlich sein, die Menge an

Injektionslösung in der Fertigspritze anzupassen, um der verordneten Dosis zu entsprechen. In

diesem Fall können Sie die überschüssige Injektionslösung entfernen, indem Sie die Spritze mit

der Spitze nach unten halten (damit die Luftblase in der Spritze verbleibt) und den Überschuss

in ein Behältnis spritzen.

An der Spitze der Nadel kann ein Tropfen haften bleiben. Falls dies der Fall ist, muss der

Tropfen vor der Injektion durch Antippen der Fertigspritze mit nach unten zeigender Nadel

entfernt werden. Die Injektion kann nun durchgeführt werden.

Injektion

Halten Sie die Spritze (wie einen Stift) mit der Hand, mit der Sie schreiben. Mit der anderen Hand

heben Sie mit Daumen und Zeigefinger eine Hautfalte des gereinigten Bauchbereichs ab.

Achten Sie darauf, die Hautfalte während der gesamten Injektion festzuhalten.

Halten Sie die Spritze mit der Nadel senkrecht nach unten (im 90

-Winkel zur Haut). Führen

Sie die Nadel in ihrer gesamten Länge in die Hautfalte ein.

Dann drücken Sie mit dem Daumen auf den Spritzenstempel. Dadurch wird das Arzneimittel in

das Fettgewebe des Bauchs gespritzt. Schließen Sie die Injektion ab, indem Sie den gesamten

Spritzeninhalt injizieren.

Ziehen Sie die Spritze gerade aus der Injektionsstelle heraus. Eine Schutzhülse wird

automatisch die Nadel umhüllen. Danach können Sie die Hautfalte loslassen. Das

Sicherheitssystem wird nur ausgelöst, wenn die Fertigspritze durch vollständiges Eindrücken

des Spritzenstempels gänzlich entleert wurde.

Wenn Sie fertig sind

Um die Entstehung von blauen Flecken zu vermeiden, sollten Sie nach der Injektion nicht über die

Injektionsstelle reiben.

Werfen Sie die verwendete Spritze in das bereitgestellte Abfallbehältnis. Schließen Sie

vorsichtig den Deckel des Behältnisses und bewahren Sie dieses für Kinder unzugänglich auf.

Wenn das Behältnis voll ist, entsorgen Sie es wie mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprochen.

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial beseitigen Sie bitte entsprechend den nationalen

Anforderungen.

(Anleitung für Fertigspritzen mit PREVENTIS-Sicherheitssystem)

Vorbereitung der Injektionsstelle

Wählen Sie eine Stelle auf der linken oder rechten Seite Ihres Bauchs aus. Diese sollte in

mindestens 5 cm Entfernung seitlich von Ihrem Bauchnabel liegen.

Spritzen Sie nicht die Injektionslösung innerhalb eines Abstands von mindestens 5 cm zu

Ihrem Bauchnabel oder zu bestehenden Narben oder blauen Flecken.

Wählen Sie eine Einstichstelle auf der jeweils anderen Bauchseite, je nachdem ob die

letzte Injektion auf der linken oder rechten Seite erfolgt ist.

Waschen Sie Ihre Hände. Reinigen (nicht reiben) Sie die geplante Einstichstelle mit einem

Alkoholtupfer oder Seife und Wasser.

Setzen oder legen Sie sich in eine bequeme Position, sodass Sie entspannt sind. Stellen Sie

sicher, dass Sie die Einstichstelle sehen können. Ein Sessel, ein Lehnstuhl oder eine mit Kissen

erhöhte Position im Bett sind ideal.

Auswahl Ihrer Dosis

Ziehen Sie vorsichtig die Nadelschutzkappe von der Fertigspritze. Werfen Sie die Kappe weg.

Entfernen Sie nicht die Luftblase durch Drücken auf den Spritzenstempel. Das kann dazu

führen, dass ein Teil Ihres Arzneimittels verloren geht.

Sobald Sie die Nadelschutzkappe entfernt haben, achten Sie darauf, dass die Nadel nichts

mehr berührt. So stellen Sie sicher, dass die Nadel sauber (steril) bleibt.

Wenn die Menge an Injektionslösung in der Spritze bereits Ihrer verordneten Dosis entspricht,

müssen Sie die Dosis nicht mehr anpassen. Die Injektion kann nun durchgeführt werden.

Wenn die Dosis von Ihrem Körpergewicht abhängt, kann es erforderlich sein, die Menge an

Injektionslösung in der Fertigspritze anzupassen, um der verordneten Dosis zu entsprechen. In

diesem Fall können Sie die überschüssige Injektionslösung entfernen, indem Sie die Spritze mit

der Spitze nach unten halten (damit die Luftblase in der Spritze verbleibt) und den Überschuss

in ein Behältnis spritzen.

An der Spitze der Nadel kann ein Tropfen haften bleiben. Falls dies der Fall ist, muss der

Tropfen vor der Injektion durch Antippen der Fertigspritze mit nach unten zeigender Nadel

entfernt werden. Die Injektion kann nun durchgeführt werden.

Injektion

Halten Sie die Spritze (wie einen Stift) mit der Hand, mit der Sie schreiben. Mit der anderen Hand

heben Sie mit Daumen und Zeigefinger eine Hautfalte des gereinigten Bauchbereichs ab.

Achten Sie darauf, die Hautfalte während der gesamten Injektion festzuhalten.

2.

Halten Sie die Spritze mit der Nadel senkrecht nach unten (im 90

-Winkel zur Haut). Führen

Sie die Nadel in ihrer gesamten Länge in die Hautfalte ein.

Dann drücken Sie mit dem Daumen auf den Spritzenstempel. Dadurch wird das Arzneimittel

in das Fettgewebe des Bauchs gespritzt. Schließen Sie die Injektion ab, indem Sie den gesamten

Spritzeninhalt injizieren.

Ziehen Sie die Spritze gerade aus der Einstichstelle heraus und lassen dabei Ihren Daumen auf

dem Spritzenstempel liegen. Halten Sie die Nadel so, dass Sie nicht auf Sie oder andere

Personen zeigt, und drücken Sie kräftig auf den Spritzenstempel, um das automatische

Sicherheitssystem auszulösen. Eine Schutzhülse wird automatisch die Nadel umhüllen. Sie

werden ein Klicken hören, das die Aktivierung der Schutzhülle signalisiert. Danach können Sie

die Hautfalte loslassen.

Wenn Sie fertig sind

Um die Entstehung von blauen Flecken zu vermeiden, sollten Sie nach der Injektion nicht über die

Injektionsstelle reiben.

Werfen Sie die verwendete Spritze in das bereitgestellte Abfallbehältnis. Schließen Sie vorsichtig

den Deckel des Behältnisses und bewahren Sie dieses für Kinder unzugänglich auf. Wenn das

Behältnis voll ist, entsorgen Sie es wie mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprochen.

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial beseitigen Sie bitte entsprechend den nationalen

Anforderungen.

Wechsel der Antikoagulationsbehandlung

Wechsel von LOVENOX zu Blutverdünnern, sogenannte Vitamin-K-Antagonisten (z. B.

Warfarin)

Ihr Arzt wird Sie auffordern, INR genannte Blutuntersuchungen durchzuführen, und Ihnen sagen,

wann die Anwendung von LOVENOX zu beenden ist.

Wechsel von Blutverdünnern, sogenannte Vitamin-K-Antagonisten (z. B. Warfarin), zu

LOVENOX

Beenden Sie die Einnahme des Vitamin-K-Antagonisten. Ihr Arzt wird Sie auffordern, INR genannte

Blutuntersuchungen durchzuführen, und Ihnen sagen, wann die Anwendung von LOVENOX zu

beginnen ist.

Wechsel von LOVENOX zur Behandlung mit direkten oralen Antikoagulanzien

Beenden Sie die Anwendung von LOVENOX. Beginnen Sie mit der Einnahme des direkten oralen

Antikoagulans 0

2 Stunden vor dem Zeitpunkt, zu dem Sie üblicherweise die nächste Spritze

LOVENOX erhalten hätten; dann führen Sie die Behandlung wie üblich fort.

Wechsel von der Behandlung mit direkten oralen Antikoagulanzien zu LOVENOX

Beenden Sie die Einnahme des direkten oralen Antikoagulans. Beginnen Sie die Behandlung mit

LOVENOX frühestens 12 Stunden nach der letzten Dosis des direkten oralen Antikoagulans.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Die Sicherheit und Wirksamkeit von LOVENOX wurden bei Kindern und Jugendlichen nicht

untersucht.

Wenn Sie eine größere Menge von LOVENOX angewendet haben, als Sie sollten

Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie zu viel oder zu wenig von LOVENOX angewendet haben,

wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, auch

wenn es keinerlei Anzeichen für ein Problem gibt. Wenn ein Kind sich LOVENOX versehentlich

gespritzt oder es verschluckt hat, bringen Sie es unverzüglich zur Notaufnahme eines Krankenhauses.

Wenn Sie die Anwendung von LOVENOX vergessen haben

Wenn Sie die Anwendung einer Dosis vergessen haben, holen Sie diese nach, sobald Sie sich daran

erinnern. Spritzen Sie sich nicht am gleichen Tag die doppelte Menge, wenn Sie die vorherige

Anwendung vergessen haben. Ein Tagebuch kann Ihnen dabei helfen sicherzustellen, dass Sie keine

Dosis versäumen.

Wenn Sie die Anwendung von LOVENOX abbrechen

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt,

Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

Es ist wichtig, dass Sie die Anwendung von LOVENOX fortsetzen, bis Ihr Arzt entscheidet, diese zu

beenden. Wenn Sie die Anwendung abbrechen, könnte bei Ihnen ein Blutgerinnsel entstehen, was sehr

gefährlich sein kann.

4.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Schwerwiegende Nebenwirkungen

Beenden Sie die Anwendung von LOVENOX und wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt

oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie ein Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion

(wie Ausschlag, Atem- oder Schluckbeschwerden, Schwellungen des Gesichts, der Lippen, der Zunge,

der Mundhöhle, des Rachens oder der Augen) bemerken.

Wie andere vergleichbare Arzneimittel zur Vermeidung von Blutgerinnseln kann auch LOVENOX zu

Blutungen führen. Diese können möglicherweise lebensbedrohlich sein. In einigen Fällen kann die

Blutung nicht offensichtlich sein.

Sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt, wenn

bei Ihnen eine Blutung auftritt, die nicht von selbst aufhört.

Sie Anzeichen einer übermäßigen Blutung

wie außergewöhnliche Schwäche, Müdigkeit, Blässe,

Schwindelgefühl, Kopfschmerzen oder unerklärliche Schwellungen

wahrnehmen.

Ihr Arzt wird möglicherweise entscheiden, Sie unter genauer Beobachtung zu halten oder Ihr

Arzneimittel zu ändern.

Sie sollten Ihren Arzt umgehend informieren, wenn

Sie ein Anzeichen für eine Blockierung eines Blutgefäßes durch ein Blutgerinnsel haben, wie:

krampfartige Schmerzen, Rötungen, Wärme oder Schwellungen in einem Ihrer Beine

dies sind Symptome von tiefen Venenthrombosen,

Atemnot, Brustschmerzen, Ohnmacht und Bluthusten

dies sind Symptome einer

Lungenembolie.

ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS

1.

BEZEICHNUNG DER ARZNEIMITTEL

LOVENOX 12.000 IE (120 mg)/0,8 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze

LOVENOX 15.000 IE (150 mg)/1 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze

2.

QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

12.000 IE (120 mg)/0,8 ml

Jede Fertigspritze enthält Enoxaparin-Natrium 12.000 IE Anti-Xa-Aktivität (entsprechend 120 mg) in

0,8 ml Wasser für Injektionszwecke.

15.000 IE (150 mg)/1 ml

Jede Fertigspritze enthält Enoxaparin-Natrium 15.000 IE Anti-Xa-Aktivität (entsprechend 150 mg) in

1,0 ml Wasser für Injektionszwecke.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

Enoxaparin-Natrium ist eine biologische Substanz, hergestellt mithilfe einer alkalischen

Depolymerisation von Heparin-Benzylester aus der Darmschleimhaut vom Schwein.

3.

DARREICHUNGSFORM

Injektionslösung in einer Fertigspritze.

Klare, farblose bis gelbliche Lösung; pH-Wert 5,5–7,5.

4.

KLINISCHE ANGABEN

4.1

Anwendungsgebiete

LOVENOX wird angewendet bei Erwachsenen zur:

Prophylaxe venöser thromboembolischer Erkrankungen bei chirurgischen Patienten mit

mäßigem und hohem Risiko, insbesondere bei Patienten, die sich einer orthopädischen,

allgemeinchirurgischen oder Tumoroperation unterziehen,

Prophylaxe einer venösen thromboembolischen Erkrankung bei internistischen Patienten mit

einer akuten Erkrankung (wie z.B. akutes Herzversagen, Ateminsuffizienz, schwerer

Infektionen sowie rheumatischer Erkrankungen) und eingeschränkter Mobilität mit erhöhtem

Risiko für eine venöse Thromboembolie,

Therapie tiefer Venenthrombosen (TVT) und Lungenembolien (LE) unter Ausschluss einer

Lungenembolie, die voraussichtlich einer Thrombolysetherapie oder Operation bedarf,

Vorbeugung von Blutgerinnseln im extrakorporalen Kreislauf während der Hämodialyse,

Akutes Koronarsyndrom:

Therapie der instabilen Angina pectoris und des Nicht-ST-Hebungs-Myokardinfarktes

(NSTEMI) in Kombination mit oraler Gabe von Acetylsalicylsäure,

Therapie des akuten ST-Hebungs-Myokardinfarktes (STEMI) einschließlich bei

Patienten, die medikamentös oder zunächst medikamentös mit nachfolgender perkutaner

Koronarintervention (PCI) versorgt werden.

4.2

Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Prophylaxe venöser thromboembolischer Erkrankungen bei chirurgischen Patienten mit mäßigem und

hohem Risiko

Durch ein validiertes Risikostratifizierungsmodell kann ein individuelles Thromboembolierisiko

abgeschätzt werden.

Bei Patienten mit mäßigem Risiko für Thromboembolien beträgt die empfohlene Dosis einmal

täglich 2.000 IE (20 mg) Enoxaparin-Natrium mittels subkutaner (s.c.) Injektion. Eine

präoperative Gabe der ersten Injektion (zwei Stunden vor der Operation) von 2.000 IE (20 mg)

Enoxaparin-Natrium hat sich als wirksam und sicher bei Operationen mit mäßigem Risiko

erwiesen.

Die Behandlung mit Enoxaparin-Natrium bei Patienten mit mäßigem Risiko sollte für einen

Mindestzeitraum von 7 bis 10 Tagen beibehalten werden, unabhängig vom Regenerationsstatus

(z. B. Mobilität). Die Prophylaxe sollte so lange fortgesetzt werden, bis der Patient keine

signifikant eingeschränkte Mobilität mehr aufweist.

Bei Patienten mit hohem Risiko für Thromboembolien beträgt die empfohlene Dosis einmal

täglich 4.000 IE (40 mg) Enoxaparin-Natrium mittels s.c. Injektion, unter Bevorzugung eines

Therapiebeginns 12 Stunden vor der Operation. Wenn der Beginn der präoperativen Prophylaxe

mit Enoxaparin-Natrium früher als 12 Stunden vor der Operation erforderlich ist (z. B. ein

Patient mit hohem Risiko, der auf einen aufgeschobenen orthopädischen Eingriff wartet), sollte

die letzte Injektion nicht später als 12 Stunden vor der Operation verabreicht werden und erst

12 Stunden nach der Operation wieder aufgenommen werden.

Bei Patienten, die sich einem größeren orthopädischen Eingriff unterziehen, wird

eine verlängerte Thromboseprophylaxe von bis zu 5 Wochen empfohlen.

Bei Patienten mit einem hohen venösen Thromboembolierisiko, die sich einer

Tumoroperation

abdominalen

oder

Becken

gehörenden

Bereich

unterziehen, wird eine verlängerte Thromboseprophylaxe von bis zu 4 Wochen

empfohlen.

Prophylaxe venöser Thromboembolien bei internistischen Patienten

Die empfohlene Dosis Enoxaparin-Natrium beträgt einmal täglich 4.000 IE (40 mg) mittels s.c.

Injektion.

Die Behandlung mit Enoxaparin-Natrium wird für mindestens 6 bis 14 Tage, unabhängig vom

Regenerationsstatus (z. B. Mobilität), verschrieben. Der Nutzen für eine Therapiedauer von über

14 Tagen ist nicht nachgewiesen.

Therapie tiefer Venenthrombosen und Lungenembolien

Enoxaparin-Natrium kann s.c. in einer Dosis von entweder einmal täglich 150 IE/kg (1,5 mg/kg) oder

zweimal täglich 100 IE/kg (1 mg/kg) verabreicht werden.

Die Wahl der Dosierung sollte anhand einer individuellen Bewertung des Patienten erfolgen,

einschließlich dessen Risiko für eine Thromboembolie und für Blutungen. Eine Dosis von 150 IE/kg

(1,5 mg/kg) einmal täglich sollte bei Patienten ohne Komplikationen mit einem geringen Risiko für

eine erneute venöse Thromboembolie (VTE) angewendet werden. Eine Dosis von 100 IE/kg (1 mg/kg)

zweimal täglich sollte bei allen anderen Patienten, wie Patienten mit Adipositas, symptomatischer LE,

Tumorerkrankung, rezidivierender VTE oder proximaler (Vena iliaca) Thrombose angewendet

werden.

Enoxaparin-Natrium wird über einen Zeitraum von durchschnittlich 10 Tagen verschrieben.

Gegebenfalls sollte eine Therapie mit oralen Antikoagulanzien eingeleitet werden (siehe „Wechsel

zwischen Enoxaparin-Natrium und oralen Antikoagulanzien“ am Ende von Abschnitt 4.2).

Prävention extrakorporaler Thromben während der Hämodialyse

Die empfohlene Dosis beträgt 100 IE/kg (1 mg/kg) Enoxaparin-Natrium.

Bei Hämodialysepatienten mit einem hohen Blutungsrisiko sollte die Dosis auf 50 IE/kg (0,5 mg/kg)

bei doppeltem Gefäßzugang oder auf 75 IE/kg (0,75 mg/kg) bei einfachem Gefäßzugang gesenkt

werden.

Bei der Dialyse sollte Enoxaparin-Natrium zu Beginn der Sitzung über den arteriellen Schenkel des

Dialysekreislaufs zugeführt werden. Die Wirkung dieser Dosis ist für gewöhnlich für eine vierstündige

Sitzung ausreichend; sollten sich jedoch Fibrinablagerungen bilden, wie z. B. bei einer länger als

gewöhnlich dauernden Sitzung, kann eine weitere Dosis von 50 bis 100 IE/kg (0,5 bis 1 mg/kg)

gegeben werden.

Es liegen keine Daten für Patienten, die Enoxaparin-Natrium zur Thromboseprophylaxe oder

Behandlung anwenden und zusätzlich zur Hämodialysesitzung erhalten, vor.

Akutes Koronarsyndrom: Therapie der instabilen Angina pectoris, des NSTEMI und des akuten

STEMI

Die empfohlene Dosis zur Behandlung einer instabilen Angina pectoris und eines NSTEMI

beträgt 100 IE/kg (1 mg/kg) Enoxaparin-Natrium mittels s.c. Injektion alle 12 Stunden in

Kombination mit einer antithrombozytären Therapie. Die Behandlung sollte mindestens 2 Tage

erfolgen und bis zur klinischen Stabilisierung fortgesetzt werden. Die Behandlungsdauer beträgt

in der Regel 2 bis 8 Tage.

Acetylsalicylsäure wird, sofern keine Kontraindikationen vorliegen, in einer Aufsättigungsdosis

von initial 150 bis 300 mg oral (Patienten, die vorher nicht Acetylsalicylsäure eingenommen

haben) und in einer Erhaltungsdosis von 75 bis 325 mg täglich über einen längeren Zeitraum für

alle Patienten empfohlen, unabhängig von der Behandlungsstrategie.

Die empfohlene Dosis zur Behandlung eines akuten STEMI ist eine intravenöse (i.v.)

Einzelinjektion von 3.000 IE (30 mg) als Bolus und einer zusätzlichen s.c. Gabe von 100 IE/kg

(1 mg/kg) zu Beginn, gefolgt von einer s.c. Gabe 100 IE/kg (1 mg/kg) alle 12 Stunden (jeweils

maximal 10.000 IE (100 mg) für die ersten beiden s.c. Dosen). Eine angemessene

antithrombozytäre Therapie, wie mit Acetylsalicylsäure (75 mg bis 325 mg einmal täglich oral),

sollte gleichzeitig erfolgen sofern keine Kontraindikationen vorliegen. Es wird empfohlen, die

Behandlung mit Enoxaparin-Natrium über 8 Tage oder bis zur Entlassung aus dem Krankenhaus

fortzuführen, je nachdem welcher Zeitpunkt früher liegt. Bei Gabe zusammen mit einem

Thrombolytikum (fibrinspezifisch oder nicht fibrinspezifisch) sollte Enoxaparin-Natrium

zwischen 15 Minuten vor und 30 Minuten nach Beginn der fibrinolytischen Therapie gegeben

werden.

Für Dosierungsempfehlungen bei Patienten ≥ 75 Jahren siehe unter „Ältere Patienten“.

Für Patienten mit perkutaner Koronarintervention (PCI) gilt: Wenn die letzte s.c. Gabe

von Enoxaparin-Natrium weniger als 8 Stunden vor der Ballondilatation gegeben wurde,

ist keine weitere Dosis erforderlich. Wenn die letzte s.c. Gabe mehr als 8 Stunden vor der

Ballondilatation gegeben wurde, sollte ein i.v. Bolus von 30 IE/kg (0,3 mg/kg)

Enoxaparin-Natrium verabreicht werden.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Enoxaparin-Natrium bei Kindern und Jugendlichen ist nicht

erwiesen.

Ältere Patienten

Bei allen Anwendungsgebieten außer bei der Behandlung des STEMI ist bei älteren Patienten keine

Dosisreduktion erforderlich, es sei denn, es liegt eine eingeschränkte Nierenfunktion vor (siehe unten

„Eingeschränkte Nierenfunktion“ und Abschnitt 4.4).

Für die Behandlung des akuten STEMI bei älteren Patienten ≥ 75 Jahren darf kein anfänglicher i.v.

Bolus gegeben werden. Die Behandlung wird mit 75 IE/kg (0,75 mg/kg) s.c. alle 12 Stunden begonnen

(jeweils maximal 7.500 IE (75 mg) für die ersten beiden s.c. Dosen, gefolgt von 75 IE/kg (0,75 mg/kg)

s.c. für alle weiteren Dosen). Für die Dosierung bei älteren Patienten mit eingeschränkter

Nierenfunktion siehe unten „Eingeschränkte Nierenfunktion“ und Abschnitt 4.4.

Eingeschränkte Leberfunktion

Es liegen begrenzte Erfahrungen bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion vor (siehe

Abschnitte 5.1 und 5.2). Die Behandlung sollte bei diesen Patienten mit Vorsicht erfolgen (siehe

Abschnitt 4.4).

Eingeschränkte Nierenfunktion (siehe Abschnitte 4.4 und 5.2)

Stark eingeschränkte Nierenfunktion

Aufgrund fehlender Daten wird Enoxaparin-Natrium bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz

(Kreatinin-Clearance < 15 ml/min) nicht empfohlen außer zur Prävention einer Thrombusbildung im

extrakorporalen Kreislauf während der Hämodialyse.

Dosierungstabelle für Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance

30 ml/min):

Indikation

Dosisregime

Prophylaxe venöser thromboembolischer

Erkrankungen

2.000 IE (20 mg) s.c. einmal täglich

Therapie tiefer Venenthrombosen und

Lungenembolien

100 IE/kg (1 mg/kg) Körpergewicht s.c. einmal

täglich

Therapie der instabilen Angina pectoris und des

NSTEMI

100 IE/kg (1 mg/kg) Körpergewicht s.c. einmal

täglich

Therapie des akuten STEMI

(Patienten unter 75 Jahren)

Therapie des akuten STEMI

(Patienten ab 75 Jahren)

1 x 3.000 IE (30 mg) i.v. Bolus plus

100 IE/kg (1 mg/kg) Körpergewicht s.c. und dann

100 IE/kg (1 mg/kg) Körpergewicht s.c. alle

24 Stunden

Kein initialer i.v. Bolus,

100 IE/kg (1 mg/kg) Körpergewicht s.c. und dann

100 IE/kg (1 mg/kg) Körpergewicht s.c. alle

24 Stunden

Die empfohlenen Dosisanpassungen gelten nicht für das Anwendungsgebiet Hämodialyse.

Mäßig und leicht eingeschränkte Nierenfunktion

Auch wenn bei Patienten mit mäßig (Kreatinin-Clearance 30–50 ml/min) oder leicht (Kreatinin-

Clearance 50–80 ml/min) eingeschränkter Nierenfunktion keine Dosisanpassung empfohlen wird, wird

zu einer sorgfältigen klinischen Überwachung geraten.

Art der Anwendung

LOVENOX darf nicht intramuskulär appliziert werden.

Zur Prophylaxe venöser Thromboembolien nach Operationen, zur Behandlung von tiefen

Venenthrombosen und Lungenembolien, zur Behandlung der instabilen Angina pectoris und des

NSTEMI sollte Enoxaparin-Natrium als s.c. Injektion verabreicht werden.

Die Therapie des akuten STEMI wird mit einer einzelnen i.v. Bolusinjektion begonnen, auf die

unmittelbar eine s.c. Injektion folgt.

Zur Prävention eines Blutgerinnsels im extrakorporalen Kreislauf während der Hämodialyse

wird Enoxaparin-Natrium über den arteriellen Schenkel des Dialysekreislaufs injiziert.

Die Fertigspritze zur Einmalgabe kann sofort angewendet werden.

Technik der s.c. Injektion:

Die Injektion sollte vorzugsweise am liegenden Patienten vorgenommen werden. Enoxaparin-Natrium

wird mittels tiefer s.c. Injektion verabreicht.

Bei Anwendung der Fertigspritze darf die Luftblase vor der Injektion nicht aus der Spritze entfernt

werden, um einen Verlust an Arzneistoff zu vermeiden. Wenn die zu injizierende Dosis an das

Körpergewicht des Patienten angepasst werden muss, ist eine graduierte Fertigspritze zu verwenden,

um das benötigte Volumen nach Verwerfen des Überschusses vor der Injektion zu erhalten. Bitte

beachten Sie, dass es in einigen Fällen nicht möglich ist, eine exakte Dosierung aufgrund der

vorgegebenen Graduierung der Spritze zu erreichen. In diesen Fällen soll das Volumen auf die

nächstliegende Graduierung aufgerundet werden.

Die Verabreichung sollte zwischen der linken und rechten anterolateralen oder posterolateralen

Bauchwand alternieren.

Die Nadel sollte in ihrer ganzen Länge senkrecht in eine Hautfalte, die behutsam zwischen Daumen

und Zeigefinger festgehalten wird, eingeführt werden. Die Hautfalte darf erst nach dem Ende der

Injektion losgelassen werden. Die Injektionsstelle darf nach Anwendung nicht massiert werden.

Bei Fertigspritzen mit einem automatischen Sicherheitssystem ist folgendes zu beachten: Die

Sicherung wird am Ende einer Injektion ausgelöst.

Im Fall einer Selbstverabreichung sollte der Patient darauf hingewiesen werden, den Anweisungen in

der Packung beiliegenden Gebrauchsinformation zu folgen.

i.v. (Bolus-)Injektion (nur bei akutem STEMI):

Die Therapie des akuten STEMI wird mit einer einzelnen i.v. Bolusinjektion begonnen, auf die

unmittelbar eine s.c. Injektion folgt.

Für eine i.v. Injektion kann entweder eine Mehrfachdosis-Durchstichflasche oder eine Fertigspritze

verwendet werden. Enoxaparin-Natrium sollte über einen i.v. Zugang appliziert werden. Es sollte nicht

mit anderen Arzneimitteln gemischt oder gleichzeitig appliziert werden. Um das mögliche Vermischen

von Enoxaparin-Natrium mit anderen Arzneimitteln zu vermeiden, sollte der gewählte i.v. Zugang vor

und nach der i.v. Bolusgabe von Enoxaparin-Natrium mit ausreichend Natriumchlorid- oder

Dextroselösung gespült werden, um ihn zu reinigen. Enoxaparin-Natrium kann unbedenklich mit

isotonischer Natriumchloridlösung oder 5 % Dextrose in Wasser gegeben werden.

Initialer Bolus 3.000 IE (30 mg)

Bei Verwendung einer graduierten Enoxaparin-Natrium-Fertigspritze für den initialen Bolus von

3.000 IE (30 mg) ist das überschüssige Volumen zu verwerfen, um in der Spritze nur eine Dosis von

3.000 IE (30 mg) zu behalten. Die Dosis mit 3.000 IE (30 mg) kann danach direkt in den i.v. Zugang

injiziert werden.

Zusätzlicher Bolus bei PCI, wenn die letzte s.c. Injektion mehr als 8 Stunden vor der

Ballondilatation verabreicht wurde

Bei Patienten, die mit einer perkutanen Koronarintervention (PCI) behandelt werden, ist ein

zusätzlicher i.v. Bolus von 30 IE/kg (0,3 mg/kg) zu verabreichen, wenn die letzte s.c. Gabe mehr als

8 Stunden vor der Ballondilatation erfolgt ist.

Zur Gewährleistung der Exaktheit des geringen Injektionsvolumens wird empfohlen, den Wirkstoff

auf 300 IE/ml (3 mg/ml) zu verdünnen.

Um eine Lösung mit 300 IE/ml (3 mg/ml) zu erhalten, wird empfohlen, eine Fertigspritze mit 6.000 IE

(60 mg) Enoxaparin-Natrium und einen 50 ml Infusionsbeutel mit (z.B. mit entweder isotonischer

Kochsalzlösung (0,9%) oder 5 % Dextrose in Wasser für Injektionszwecke) folgendermaßen zu

verwenden:

30 ml Flüssigkeit sind aus dem Infusionsbeutel mit einer Spritze zu entnehmen und zu verwerfen. Den

gesamten Inhalt der 6.000 IE (60 mg) Enoxaparin-Natrium-Fertigspritze in die im Beutel

verbleibenden 20 ml injizieren. Der Beutelinhalt ist vorsichtig zu vermischen.

Nun ist das benötigte Volumen der verdünnten Lösung mit einer Spritze zur Verabreichung in den i.v.

Zugang zu entnehmen.

Nach erfolgter Verdünnung kann das zu injizierende Volumen anhand folgender Formel [Volumen der

verdünnten Lösung (ml) = Patientengewicht (kg) x 0,1] oder unter Nutzung der unten stehenden

Tabelle berechnet werden. Es wird empfohlen, die verdünnte Lösung unmittelbar vor der Anwendung

herzustellen.

In den i.v. Zugang zu injizierendes Volumen nach erfolgter Verdünnung auf eine Konzentration von

300 IE (3 mg)/ml

Gewicht

Erforderliche Dosis

30 IE/kg (0,3 mg/kg)

Zu injizierendes Volumen

bei einer Verdünnung auf

eine finale Konzentration

von 300 IE (3 mg)/ml

[kg]

[IE]

[mg]

[ml]

1350

13,5

1500

1650

16,5

1800

1950

19,5

2100

2250

22,5

2400

2550

25,5

2700

2850

28,5

3000

3150

31,5

10,5

3300

3450

34,5

11,5

3600

3750

37,5

12,5

3900

4050

40,5

13,5

4200

4350

43,5

14,5

4500

Injektion in den arteriellen Schenkel des Dialysekreislaufs:

Zur Vorbeugung von Blutgerinnseln im extrakorporalen Kreislauf während der Hämodialyse wird

Enoxaparin-Natrium über den arteriellen Schenkel eines Dialysekreislaufs appliziert.

Wechsel zwischen Enoxaparin-Natrium und oralen Antikoagulanzien

Wechsel zwischen Enoxaparin-Natrium und Vitamin-K-Antagonisten (VKA)

Die klinische Überwachung und Bestimmung von Laborwerten (Prothrombinzeit ausgedrückt als

International Normalized Ratio [INR]) muss intensiviert werden, um die Wirkung der VKA zu

überwachen.

Da es eine Zeitverzögerung bis zum maximalen Effekt des VKA gibt, sollte die Enoxaparin-Natrium-

Therapie in einer konstanten Dosis so lange wie nötig fortgesetzt werden, bis der INR bei zwei

aufeinander folgenden Bestimmungen im für das Indikationsgebiet gewünschten therapeutischen

Bereich liegt.

Für Patienten, die derzeit einen VKA erhalten, sollte der VKA abgesetzt werden und die erste Dosis

von Enoxaparin-Natrium gegeben werden, wenn der INR unter den therapeutischen Bereich gefallen

ist.

Wechsel zwischen Enoxaparin-Natrium und direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK)

Bei Patienten, die mit Enoxaparin-Natrium eingestellt sind, wird Enoxaparin-Natrium abgesetzt und

das DOAK seiner Produktinformation entsprechend 0 bis 2 Stunden vor der nächsten theoretischen

Enoxaparin-Natrium-Gabe eingenommen.

Bei Patienten, die derzeit ein DOAK erhalten, sollte die erste Dosis Enoxaparin-Natrium zum

Zeitpunkt der nächsten theoretischen DOAK-Gabe erfolgen.

Anwendung bei Spinal-/Periduralanästhesie oder Lumbalpunktion

Sollte der Arzt im Rahmen einer Peridural- oder Spinalanästhesie/-analgesie oder Lumbalpunktion

eine Antikoagulation verabreichen, empfiehlt sich aufgrund des Risikos von Spinalhämatomen eine

sorgfältige neurologische Überwachung (siehe Abschnitt 4.4).

Dosierung zur Prophylaxe

Zwischen der letzten Injektion von Enoxaparin-Natrium in prophylaktischen Dosen und der

Nadel- oder Katheterplatzierung ist ein punktionsfreies Intervall von mindestens 12 Stunden

einzuhalten.

Bei kontinuierlichen Verfahren sollte ein vergleichbares Zeitintervall von mindestens

12 Stunden vor dem Entfernen des Katheters eingehalten werden.

Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance von 15

30 ml/min ist eine Verdoppelung des

Zeitintervalls bis zur Punktion/zum Kathetersetzen oder -Entfernen auf mindestens 24 Stunden

in Erwägung zu ziehen.

Die Initiation von Enoxaparin-Natrium 2.000 IE (20 mg) 2 Stunden präoperativ ist nicht

vereinbar mit neuroaxialer Anästhesie.

Dosierung zur Behandlung

Zwischen der letzten Injektion von Enoxaparin-Natrium in therapeutischen Dosen und der

Nadel- oder Katheterplatzierung ist ein punktionsfreies Intervall von mindestens 24 Stunden

einzuhalten (siehe auch Abschnitt 4.3).

Bei kontinuierlichen Verfahren soll ein ähnliches Zeitintervall von 24 Stunden vor dem

Entfernen des Katheters eingehalten werden.

Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance von 15

30 ml/min ist eine Verdopplung des

Zeitintervalls bis zur Punktion/zum Kathetersetzen oder Entfernen auf mindestens 48 Stunden in

Erwägung zu ziehen.

Patienten, die das zweimal tägliche Dosierungsschema erhalten (d. h. 75 IE/kg (0,75 mg/kg)

zweimal täglich oder 100 IE/kg (1 mg/kg) zweimal täglich), sollten die zweite Enoxaparin-

Natrium-Dosis weglassen, um ein ausreichendes Zeitintervall vor dem Setzen oder Entfernen

des Katheters zu ermöglichen.

Eine Anti-Xa-Aktivität ist zu den vorgenannten Zeitpunkten noch feststellbar und diese Intervalle

garantieren nicht, dass ein rückenmarknahes Hämatom vermieden wird.

Entsprechend ist in Erwägung zu ziehen, für mindestens 4 Stunden nach der Spinal-/

Periduralpunktion bzw. Katheterentfernung kein Enoxaparin-Natrium zu geben. Das Zeitintervall

muss auf Basis einer Nutzen-Risiko-Abwägung, sowohl des Risikos einer Thrombose als auch des

Risikos für Blutungen, vor dem Hintergrund des Verfahrens und den Risikofaktoren des Patienten

festgelegt werden.

4.3

Gegenanzeigen

Enoxaparin-Natrium darf nicht angewendet werden bei:

Überempfindlichkeit gegen Enoxaparin-Natrium, Heparin oder Heparinderivate, einschließlich

anderer niedermolekularer Heparine (NMH), oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten

sonstigen Bestandteile,

Vorgeschichte einer allergisch bedingten heparininduzierten Thrombozytopenie (HIT), die

entweder innerhalb der letzten 100 Tage aufgetreten ist oder beim Nachweis zirkulierender

Antikörper (siehe auch Abschnitt 4.4),

akuter, klinisch relevanter Blutung und Zuständen mit hohem Blutungsrisiko, einschließlich

kürzlich aufgetretenem hämorrhagischen Schlaganfall, Magen- oder Darmulzera, maligner

Neoplasie mit hohem Blutungsrisiko, kürzlich zurückliegenden Operationen am Gehirn, der

Wirbelsäule oder dem Auge, bekannten oder vermuteten Ösophagusvarizen, arteriovenösen

Missbildungen, Vaskuläraneurysmen oder schweren intraspinalen oder intrazerebralen

vaskulären Anomalien,

Peridural-/Spinalanästhesien oder lokal-regionalen Anästhesien, wenn Enoxaparin-Natrium in

den letzten 24 Stunden in therapeutischen Dosen angewendet wurde (siehe Abschnitt 4.4).

4.4

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Allgemeiner Hinweis

Enoxaparin-Natrium kann nicht austauschbar (Einheit für Einheit) mit anderen NMH verwendet

werden. Diese Arzneimittel unterscheiden sich bezüglich des Herstellungsprozesses, des

Molekulargewichts, der spezifischen Anti-Xa- und Anti-IIa-Aktivität, der Einheiten, der Dosierung

und der klinischen Wirksamkeit und Sicherheit. Dies führt zu Unterschieden in ihrer Pharmakokinetik

und damit verbundenen biologischen Aktivität (z. B. anti-Thrombin-Aktivität, Interaktionen der

Blutplättchen). Besondere Aufmerksamkeit und die Einhaltung der für jedes Arzneimittel spezifischen

Gebrauchsanweisungen sind daher erforderlich.

Vorgeschichte einer HIT (> 100 Tage)

Die Anwendung von Enoxaparin-Natrium bei Patienten, bei denen in der Vergangenheit eine

immunvermittelte HIT innerhalb der letzten 100 Tage aufgetreten ist oder bei denen zirkulierende

Antikörper nachgewiesen wurden, ist kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3). Zirkulierende Antikörper

können über mehrere Jahre bestehen bleiben.

Bei Patienten, die eine durch die Anwendung von Heparin verursachte Thrombozytopenie in der

Vorgeschichte (> 100 Tage) ohne zirkulierende Antikörper aufweisen, ist Enoxaparin-Natrium mit

äußerster Vorsicht anzuwenden. Eine Entscheidung hinsichtlich der Anwendung von Enoxaparin-

Natrium darf in diesen Fällen nur nach einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Abwägung, und nachdem

eine heparinunabhängige alternative Therapie (z. B. Danaparoid-Natrium oder Lepirudin) in Betracht

gezogen wurde, getroffen werden.

Überwachung der Thrombozytenzahl

Das Risiko einer antikörpervermittelten HIT besteht auch bei der Anwendung von niedermolekularen

Heparinen. Sollte eine Thrombozytopenie auftreten, ist dies üblicherweise zwischen dem 5. und

21. Tag der Enoxaparin-Natrium-Behandlung der Fall.

Das Risiko einer HIT ist bei postoperativen Patienten und vor allem nach Herzoperationen und bei

Tumorpatienten erhöht.

Daher wird empfohlen, vor Beginn der Therapie mit Enoxaparin-Natrium und anschließend im

Verlauf der Therapie regelmäßig die Thrombozytenzahl zu bestimmen.

Beim Auftreten von klinischen Symptomen, die eine HIT vermuten lassen (jeder neue Vorfall einer

arteriellen und/oder venösen Thromboembolie, jede schmerzhafte Hautläsion an der Injektionsstelle,

jede allergische oder anaphylaktoide Reaktion während der Behandlung), sollte die Thrombozytenzahl

überprüft werden. Patienten müssen über diese Symptome aufgeklärt werden und müssen bei deren

Auftreten umgehend ihren Arzt konsultieren.

Wird eine signifikante Abnahme der Thrombozytenzahl (30 bis 50 % des Ausgangswerts) festgestellt,

muss die Behandlung mit Enoxaparin-Natrium sofort abgesetzt und der Patient auf eine

heparinunabhängige alternative Antikoagulationstherapie umgestellt werden.

Blutungen

Wie bei anderen Antikoagulanzien kann eine Blutung überall auftreten. Wenn es zu einer Blutung

kommt, sollte deren Ursprung lokalisiert und eine geeignete Therapie eingeleitet werden.

Enoxaparin-Natrium ist, wie auch alle anderen Antikoagulanzien, mit Vorsicht anzuwenden bei

Zuständen mit erhöhtem Blutungsrisiko wie:

Störungen der Hämostase,

peptische Ulzera in der Vorgeschichte,

kürzlich aufgetretener ischämischer Schlaganfall,

schwere arterielle Hypertonie,

kürzlich aufgetretene diabetische Retinopathie,

neurochirurgische oder ophthalmologische Eingriffe,

gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln mit Wirkung auf die Hämostase (siehe

Abschnitt 4.5).

Laboruntersuchungen

In prophylaktischen Dosen gegen venöse Thromboembolien hat Enoxaparin-Natrium keinen

signifikanten Einfluss auf die Blutungszeit und allgemeine Gerinnungsparameter, die

Thrombozytenaggregation oder die Bindung von Fibrinogen an Thrombozyten.

Bei der Anwendung von Enoxaparin-Natrium in höheren Dosen kann es zu einer Verlängerung der

aktivierten partiellen Thromboplastinzeit (aPTT) und der aktivierten Gerinnungszeit (ACT) kommen.

Es besteht keine lineare Korrelation zwischen einer verlängerten aPTT und ACT und einer

zunehmenden antithrombotischen Aktivität von Enoxaparin-Natrium. Daher sind Verlängerungen der

aPTT und ACT ungeeignet und unzuverlässig in der Überwachung der Enoxaparin-Natrium-Aktivität.

Peridural-/Spinalanästhesie bzw. Lumbalpunktion

Peridural-/Spinalanästhesien oder Lumbalpunktionen dürfen innerhalb von 24 Stunden nach der Gabe

von Enoxaparin-Natrium in therapeutischen Dosen nicht durchgeführt werden (siehe Abschnitt 4.3).

Es wurden Fälle von Spinalhämatomen im Rahmen einer gleichzeitigen Anwendung von Enoxaparin-

Natrium bei Patienten, die eine Peridural-/Spinalanästhesie oder Lumbalpunktion erhielten, berichtet

mit der Folge einer langfristigen oder dauerhaften Paralyse. Solche Komplikationen sind bei der

Anwendung von Enoxaparin-Natrium in Dosen von 4.000 IE (40 mg) pro Tag oder weniger selten.

Das Risiko für ein solches Ereignis ist erhöht, wenn nach einem operativen Eingriff ein epiduraler

Dauerkatheter gesetzt oder gleichzeitig andere Arzneimittel mit Einfluss auf die Hämostase wie nicht

steroidale Antirheumatika (NSAR) angewendet werden, bei traumatischen oder wiederholten

periduralen oder spinalen Punktionen sowie bei Patienten mit Wirbelsäulendeformation oder

Operationen an der Wirbelsäule in der Vorgeschichte.

Zur Verminderung eines potentiellen Blutungsrisikos bei der gleichzeitigen Anwendung von

Enoxaparin-Natrium und einer periduralen/spinalen Anästhesie oder Analgesie oder Lumbalpunktion

ist das pharmakokinetische Profil des Arzneimittels zu berücksichtigen (siehe Abschnitt 5.2). Das

Setzen oder Entfernen eines periduralen Katheters oder der Punktionsnadel bei einer Lumbalpunktion

wird am besten zu einem Zeitpunkt durchgeführt, an dem die antithrombotische Wirkung von

Enoxaparin-Natrium niedrig ist, jedoch ist das genaue Zeitintervall bis zum Erreichen einer

ausreichend niedrigen antikoagulatorischen Wirkung bei den einzelnen Patienten nicht bekannt. Bei

Patienten mit einer Kreatinin-Clearance von 15

30 ml/min sind zusätzliche Überlegungen notwendig,

da die Elimination von Enoxaparin-Natrium verlängert ist (siehe Abschnitt 4.2).

Wenn der Arzt entscheidet, in Verbindung mit einer Peridural-/Spinalanästhesie, -analgesie oder einer

Lumbalpunktion ein Antikoagulans zu verabreichen, muss der Patient regelmäßig überwacht werden,

um jegliche Anzeichen und Symptome neurologischer Beeinträchtigungen wie Rückenschmerzen,

sensorische oder motorische Störungen (Gefühllosigkeit oder Schwäche in den unteren Extremitäten),

Darm- und/oder Blasenfunktionsstörung zu erkennen. Patienten sind anzuweisen, unverzüglich das

medizinische Fachpersonal oder den Arzt zu informieren, wenn sie eines der oben angeführten

Anzeichen oder Symptome bemerken. Bei Verdacht auf Anzeichen oder Symptome eines

Spinalhämatoms sind unverzüglich diagnostische und therapeutische Maßnahmen einzuleiten,

einschließlich der Erwägung einer spinalen Dekompression, auch wenn diese Behandlung

neurologischen Folgeschäden nicht vorbeugen bzw. entgegenwirken kann.

Hautnekrosen und kutane Vaskulitis

Hautnekrosen und kutane Vaskulitis wurden im Zusammenhang mit NMH berichtet und sollten zum

unverzüglichen Absetzen der Behandlung führen.

Perkutane Koronarintervention

Zur Minimierung des Blutungsrisikos nach der vaskulären Anwendung von Instrumenten im Rahmen

der Behandlung einer instabilen Angina pectoris, eines NSTEMI und eines akuten STEMI sind die

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AT/H/0751-756

1/18

Public Assessment Report

Scientific discussion

LOVENOX 2.000 IE (20 mg)/0,2 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze

LOVENOX 4.000 IE (40 mg)/0,4 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze

LOVENOX 6.000 IE (60 mg)/0,6 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze

LOVENOX 8.000 IE (80 mg)/0,8 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze

LOVENOX 10.000 IE (100 mg)/1 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze

LOVENOX 30.000 IE (300 mg)/3 ml Injektionslösung in einer Durchstichflasche

LOVENOX 50.000 IE (500 mg)/5 ml Injektionslösung in einer Durchstichflasche

LOVENOX 100.000 IE (1.000 mg)/10 ml Injektionslösung in einer Durchstichflasche

LOVENOX 12.000 IE (120 mg)/0,8 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze

LOVENOX 15.000 IE (150 mg)/1 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze

LOVENOX 10.000 IE (100 mg)/10 ml Injektionslösung in einer Durchstichflasche

LOVENOX 10 x 4.000 IE (10 x 40 mg) Injektionslösung im Fertigpen

ENOXAPARIN SODIUM

AT/H/0751/001-005

AT/H/0752/001-003

AT/H/0754/001-002

AT/H/0755/001

AT/H/0756/001

Date: 25.04.2019

This module reflects the scientific discussion for LOVENOX based on the current level

of knowledge. For information on changes after the date of this PAR please refer to the

module ‘Update’.

LOVENOX was first authorised in AT on 21.04.1989.

AT/H/0751-756

2/18

I.

INTRODUCTION

LOVENOX is indicated in adults for:

Prophylaxis of venous thromboembolic disease in moderate and high risk surgical patients,

in particular those undergoing orthopaedic or general surgery including cancer surgery.

Prophylaxis of venous thromboembolic disease in medical patients with an acute illness

(such as acute heart failure, respiratory insufficiency, severe infections or rheumatic

diseases) and reduced mobility at increased risk of venous thromboembolism.

Treatment of deep vein thrombosis (DVT) and pulmonary embolism (PE), excluding PE

likely to require thrombolytic therapy or surgery.

Acute coronary syndrome:

Treatment of unstable angina and Non ST-segment elevation myocardial infarction

(NSTEMI), in combination with oral acetylsalicylic acid.

Treatment of acute ST-segment elevation myocardial infarction (STEMI) including

patients

managed

medically

with

subsequent

percutaneous

coronary

intervention (PCI).

LOVENOX solutions for injection in pre-filled syringes or multi-dose vials are additionally

indicated in adults for:

Prevention of thrombus formation in extracorporeal circulation during haemodialysis.

A comprehensive description of the indications and posology is given in the SmPC.

The marketing authorisations were granted pursuant to Article 8 (3) of Directive 2001/83/EC.

II.

QUALITY ASPECTS

II.1

Introduction

LOVENOX is a solution for injection presented in pre-filled syringes, multi-dose vials or pre-

filled pens.

II.2

Drug Substance

The active substance in LOVENOX is enoxaparin sodium. The specification of the active

substance meets the current scientific requirements. The adequate quality of the active

substance has been shown by submitting the appropriate control data. The stability of the

active substance has been tested under ICH conditions. The results of the stability studies

support the established shelf-life.

II.3

Medicinal Product

LOVENOX pre-filled syringes contain the following excipients:

water for injection

LOVENOX 100 mg/ml multi-dose vials and pre-filled pens contain the following

excipients:

15 mg/ml benzyl alcohol

water for injection

LOVENOX 10 mg/ml multi-dose vials contain the following excipients:

8,1 mg/ml sodium chloride

water for injection

The development of the product has been sufficiently made and deemed appropriate. The

usage of all the excipients has been described.

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3/18

The release specification includes the check of all parameters relevant to this pharmaceutical

form. Appropriate data concerning the control of the finished product support the compliance

with the release specifications.

The packaging of the medicinal product complies with the current legal requirements.

Stability studies under ICH conditions have been performed and data presented support the

shelf life claimed in the SmPC:

LOVENOX 100 mg/ml pre-filled syringes:

shelf life of 3 years when stored below 25°C and not frozen

LOVENOX 150 mg/ml pre-filled syringes:

shelf life of 2 years when stored below 25°C and not frozen

LOVENOX 100 mg/ml multi-dose vials:

shelf life of 2 years when stored below 25°C

in-use stability of 28 days at 25°C

LOVENOX 10 mg/ml multi-dose vials:

shelf life of 3 years when stored below 25°C, not frozen and protected from light

single use only

LOVENOX pre-filled pen:

shelf life of 2 years when stored below 25°C, not frozen and protected from light

in-use stability of 28 days

The pharmaceutical quality of LOVENOX has been adequately shown.

II.4

Discussion on chemical, pharmaceutical and biological aspects

Information on development, manufacture and control of active substance and medicinal

product has been presented in a satisfactory manner. The results of tests carried out indicate

satisfactory consistency and uniformity of important product quality characteristics.

III.

NON-CLINICAL ASPECTS

III.1

Introduction

Enoxaparin is a low molecular weight heparin (LMWH) with a mean molecular weight of

approximately 4,500 daltons (3,800 – 5,000). The drug substance is the sodium salt. Enoxaparin

sodium is an antithrombotic agent and belongs to the antithrombotic agents pharmacological

class with ATC code: B01AB05 enoxaparin. It is obtained by alkaline depolymerisation of the

benzyl ester derivative of heparin extracted from porcine intestinal mucosa.

III.2

Pharmacology

The effect of enoxaparin was evaluated in a series of specific pharmacological tests including

the effect on thrombus formation, haemostasis and lipase activity. A standard commercial

heparin was tested in parallel.

Antithrombotic activity

The antithrombotic effect of enoxaparin has been studied in different animal species including

rabbit, hamster, dog and monkey following subcutaneous and intravenous administration and

in vitro by the Chandler loop model. Pre-treated animals were protected against thrombus

formation when challenged by known potent thrombogens (e.g. ADP). Enoxaparin inhibited

thrombus formation in a dose-dependent manner and this effect was highly specific for factor

Xa-induced thrombi. Administration of enoxaparin after the thrombogens inhibited further the

development of an already formed thrombus in rabbits. The potency of the antithrombotic effect

of enoxaparin was generally similar to that of heparin. However, the effect of enoxaparin was

stronger and more sustained compared to heparin when administered subcutaneously. In

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4/18

contrast to heparin, enoxaparin exhibited only weak anti-IIa activity and the reduction in the

number of platelets at the level of the thrombus was very slight.

Anticoagulant activity

Enoxaparin showed anticoagulant activity when administered by both the subcutaneous and

intravenous routes to the rabbit, dog, monkey and rat. However, doses of enoxaparin required

for anticoagulant activity are much higher than those required for antithrombotic activity. The

potency of the anticoagulant activity of enoxaparin was lower compared to that of heparin.

Lipase activity

Lipase activity was increased in rabbit plasma following administration of relatively high

enoxaparin doses (1300 anti-Xa U/kg s.c.). Enoxaparin also led to an increase in plasma levels

nonesterified

fatty

acids,

influence

plasma

cholesterol,

triglycerides

phospholipids.

Fibrinolysis

Enoxaparin had little or no fibrinolytic activity when given subcutaneously to rabbits, however

some

fibrinolytic

activity

apparent

following

intravenous

injections

rabbits

monkeys. Enoxaparin had no fibrinolytic activity in human plasma in vitro, but did increase t-

PA in human volunteers following repeated s.c. injections of 7500 and 12,500 anti-Xa U/day.

III.3

Pharmacokinetics

Pharmacokinetic studies were performed by the subcutaneous route at 0.7, 0.8, 1, 1.5 and 2

mg/kg in dogs in order to determine the clinical conditions of use in veterinary medicine

(Lunsford et al., 2009). In this study, a 6-hour dosing interval of enoxaparin 0.8 mg/kg by the

subcutaneous route maintained target levels of the anti-Xa activity (0.5 to 2 IU/mL) without

evidence of haemorrhagic complications.

III.4

Toxicology

Repeat-dose toxicity

Subacute and chronic toxicity studies were conducted in rats, dogs and monkeys. There were

no species differences in the toxicity of enoxaparin. Changes in hematology values and organ

weights were observed in all animal species, reflecting the physiological adaptation of animals

to long term anticoagulant treatment and resulting haemorrhage. Besides the anticoagulant

effects of enoxaparin sodium, there was no evidence of adverse effects at 15 mg/kg/day in the

13-week SC toxicity studies both in rats and dogs and at 10 mg/kg/day in the 26-week SC and

IV toxicity studies both in rats, and monkeys.

Mutagenicity

Enoxaparin sodium has shown no mutagenic activity based on in vitro tests, including the Ames

test, mouse lymphoma cell forward mutation test, and no clastogenic activity based on an in

vitro human lymphocyte chromosomal aberration test, and the in vivo rat bone marrow

chromosomal aberration test.

Fertility and Reproduction

Reproductive performance was evaluated in 26 male and 26 female sexually mature rats.

Enoxaparin, when given in doses of up to 20 mg/kg/day subcutaneously throughout a complete

gametogenic

cycle,

pregnancy

lactation

exerted

significant

adverse

effects

reproductive performance of treated animals or on the growth and reproduction of their

untreated offspring.

Teratology

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5/18

Teratogenic effects of enoxaparin was evaluated in female rats and rabbits who received

enoxaparin by subcutaneous injection in doses of 0, 3, 10 and 30 mg/kg/day from Days 6 to 15

(rats)/18 (rabbits) of gestation. Subcutaneous administration of enoxaparin up to 30 mg/kg/day

to pregnant rats or rabbits did not reveal any evidence of teratogenic effects or foetotoxicity.

Local Tolerance

An investigation of local tolerance was done, after intravenous, intramuscular, intra-arterial,

subcutaneous and paravenous administration, in beagle dogs. Single high dose subcutaneous

injections of 0.6 mL enoxaparin injection solution (equivalent to an anti-Xa activity of

approximately 100 mg) were well tolerated by 6 Beagle dogs, with no signs of local irritation

or allergic potential. Local tolerance after subcutaneous route was also investigated in rabbits.

Additionally, in the context of the STEMI indication a toxicology study was performed to

confirm the local tolerance of the multidose vial MDV (100 mg/mL and 1.5% benzylic alcohol)

(Robles et al 2009). In this study local tolerance was investigated in rabbits after intravenous,

intramuscular, subcutaneous, perivenous and intra-arterial administration of the MDV. Results

of the study support the overall local tolerance of the MDV formulation notably via the new IV

route. Additionally it should be noted that for the STEMI indication in clinical practice

intravenous injection of the product is performed through a perfusion line.

III.5

Ecotoxicity/environmental risk assessment (ERA)

According to Directive 2001/83/EC, carbohydrates are exempted from an ERA, because they

are unlikely to result in a significant risk to the environment.

III.6

Discussion on the non-clinical aspects

The non-clinical testing program as performed by the applicant is acceptable and supports the

human use of LOVENOX.

IV.

CLINICAL ASPECTS

IV.1

Introduction

The first approval for enoxaparin was obtained in France on 03 APR 1987. Enoxaparin was

licensed in Austria on 21 APR 1989. Enoxaparin is approved in more than 130 countries

worldwide.

IV.2

Pharmacokinetics

The pharmacokinetic parameters of enoxaparin sodium have been studied primarily in terms of

the time course of plasma anti-Xa activity and also by anti-IIa activity, at the recommended

dosage ranges after single and repeated SC administration and after single IV administration.

quantitative

determination

anti-Xa

anti-IIa

pharmacokinetic

activities

conducted by validated amidolytic methods.

Absorption

The absolute bioavailability of enoxaparin sodium after SC injection, based on anti-Xa activity,

is close to 100%. The mean maximum plasma anti-Xa activity level is observed 3 to 5 hours

after SC injection and achieves approximately 0.2, 0.4, 1.0 and 1.3 anti-Xa IU/mL following

single SC administration of 2,000 IU, 4,000 IU, 100 IU/kg and 150 IU/kg (20 mg, 40 mg, 1

mg/kg and 1.5 mg/kg) doses, respectively. A 3,000 IU (30 mg) IV bolus immediately followed

by a 100 IU/kg (1 mg/kg) SC every 12 hours provided initial maximum anti-Xa activity level

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6/18

of 1.16 IU/mL (n=16) and average exposure corresponding to 88% of steady-state levels.

Steady-state is achieved on the second day of treatment.

After repeated SC administration of 4,000 IU (40 mg) once daily and 150 IU/kg (1.5 mg/kg)

once daily regimens in healthy volunteers, the steady-state is reached on day 2 with an average

exposure ratio about 15% higher than after a single dose. After repeated SC administration of

the 100 IU/kg (1 mg/kg) twice daily regimen, the steady-state is reached from day 3 to 4 with

mean exposure about 65% higher than after a single dose and mean maximum and trough anti-

Xa activity levels of about 1.2 and 0.52 IU/mL, respectively.

Injection volume and dose concentration over the range 100-200 mg/mL does not affect

pharmacokinetic parameters in healthy volunteers.

Enoxaparin sodium pharmacokinetics

appears to be linear over the recommended dosage ranges. Intra-patient and inter-patient

variability is low. Following repeated SC administration no accumulation takes place.

Plasma anti-IIa activity after SC administration is approximately ten-fold lower than anti-Xa

activity. The mean maximum anti-IIa activity level is observed approximately 3 to 4 hours

following

injection

reaches

0.13

IU/mL

0.19

IU/mL

following

repeated

administration of 100 IU/kg (1 mg/kg) twice daily and 150 IU/kg (1.5 mg/kg) once daily,

respectively.

Distribution

The volume of distribution of enoxaparin sodium anti-Xa activity is about 4.3 litres and is close

to the blood volume.

Biotransformation

Enoxaparin sodium is primarily metabolized in the liver by desulfation and/or depolymerization

to lower molecular weight species with much reduced biological potency.

Elimination

Enoxaparin sodium is a low clearance drug with a mean anti-Xa plasma clearance of 0.74 L/h

after a 150 IU /kg (1.5 mg/kg) 6-hour IV infusion. Elimination appears monophasic with a half-

life of about 5 hours after a single SC dose to about 7 hours after repeated dosing.

Renal clearance of active fragments represents about 10% of the administered dose and total

renal excretion of active and non-active fragments 40% of the dose.

IV.3

Pharmacodynamics

In the in vitro purified system, enoxaparin sodium has a high anti-Xa activity (approximately

100 IU/mg) and low anti-IIa or antithrombin activity (approximately 28 IU/mg), with a ratio of

3.6. These anticoagulant activities are mediated through anti-thrombin III (ATIII) resulting in

antithrombotic activities in humans.

Beyond its anti-Xa/IIa activity, further antithrombotic and anti-inflammatory properties of

enoxaparin have been identified in healthy subjects and patients as well as in non-clinical

models. These include ATIII-dependent inhibition of other coagulation factors like factor VIIa,

induction of endogenous Tissue Factor Pathway Inibitor (TFPI) release as well as a reduced

release of von Willebrand factor (vWF) from the vascular endothelium into the blood

circulation. These factors are known to contribute to the overall antithrombotic effect of

enoxaparin sodium. When used as prophylactic treatment, enoxaparin sodium does not

significantly affect the aPTT. When used as curative treatment, aPTT can be prolonged by 1.5-

2.2 times the control time at peak activity.

AT/H/0751-756

7/18

IV.4

Clinical efficacy

Prevention of venous thromboembolic disease associated with surgery

Extended

prophylaxis

venous

thromboembolism

(VTE)

following

orthopaedic

surgery

In a double blind study of extended prophylaxis for patients undergoing hip replacement

surgery,

patients

with

venous

thromboembolic

disease

initially

treated,

while

hospitalized, with enoxaparin sodium 4,000 IU (40 mg) SC, were randomized to a post-

discharge regimen of either enoxaparin sodium 4,000 IU (40 mg) (n=90) once a day SC or to

placebo (n=89) for 3 weeks. The incidence of DVT during extended prophylaxis was

significantly lower for enoxaparin sodium compared to placebo, no pulmonary embolism (PE)

was reported. No major bleeding occurred. The efficacy data are provided in the table below.

In a second double-blind study, 262 patients without VTE disease and undergoing hip

replacement surgery initially treated, while hospitalized, with enoxaparin sodium 4,000 IU (40

mg) SC were randomized to a post-discharge regimen of either enoxaparin sodium 4,000 IU

(40 mg) (n=131) once a day SC or to placebo (n=131) for 3 weeks. Similar to the first study the

incidence of VTE during extended prophylaxis was significantly lower for enoxaparin sodium

compared to placebo for both total VTE (enoxaparin sodium 21 [16%] versus placebo 45

[34.4%]; p=0.001) and proximal DVT (enoxaparin sodium 8 [6.1%] versus placebo 28 [21.4%];

p=<0.001). No difference in major bleeding was found between the enoxaparin sodium and the

placebo group.

Extended prophylaxis of DVT following cancer surgery

A double-blind, multicenter trial, compared a four-week and a one-week regimen of enoxaparin

sodium prophylaxis in terms of safety and efficacy in 332 patients undergoing elective surgery

for abdominal or pelvic cancer. Patients received enoxaparin sodium (4,000 IU (40 mg) SC)

daily for 6 to 10 days and were then randomly assigned to receive either enoxaparin sodium or

placebo for another 21 days. Bilateral venography was performed between days 25 and 31, or

sooner if symptoms of venous thromboembolism occurred. The patients were followed for three

months. Enoxaparin sodium prophylaxis for four weeks after surgery for abdominal or pelvic

cancer significantly reduced the incidence of venographically demonstrated thrombosis, as

compared

with

enoxaparin

sodium

prophylaxis

week.

rates

venous

thromboembolism at the end of the double-blind phase were 12.0 % (n=20) in the placebo group

and 4.8% (n=8) in the enoxaparin sodium group; p=0.02. This difference persisted at three

months [13.8% vs 5.5% (n=23 vs 9), p=0.01]. There were no differences in the rates of bleeding

or other complications during the double-blind or follow-up periods.

AT/H/0751-756

8/18

Prophylaxis of venous thromboembolic disease in medical patients with an acute illness

expected to induce limitation of mobility

In a double blind multicenter, parallel group study, LOVENOX injection 20 mg or 40 mg once

a day s.c. was compared to placebo in the prophylaxis of VTE in medical patients with severely

restricted mobility during acute illness. This study included patients with heart failure (NYHA

Class III or IV); acute respiratory failure or complicated chronic respiratory insufficiency (not

requiring ventilatory support); acute infection (excluding septic shock); or acute rheumatic

disorder [acute lumbar or sciatic pain, vertebral compression (due to osteoporosis or tumor),

acute arthritic episodes of the lower extremities]. A total of 1102 patients were enrolled in the

study, and 1073 patients were treated. A number of 866 patients were assessed for the incidence

of venous thromboembolism. Patients ranged in age from 41 to 97 years (mean age 73.55 years)

with 50.35% men and 49.65% women. Treatment continued for a maximum of 14 days (median

duration 7 days), and patients were followed-up at day 90. The efficacy data are provided in the

table below.

At approximately 3 months following enrolment, the incidence of VTE remained significantly

lower in the enoxaparin sodium 4,000 IU (40 mg) treatment group versus the placebo treatment

group. The occurrence of total and major bleeding were respectively 8.6% and 1.1% in the

placebo group, 11.7% and 0.3% in the enoxaparin sodium 2,000 IU (20 mg) group and 12.6%

and 1.7% in the enoxaparin sodium 4,000 IU (40 mg) group.

Treatment of deep vein thrombosis with or without pulmonary embolism

The safety and efficacy of enoxaparin in the treatment of DVT with or without PE has been

evaluated in 2 clinical trials involving 1401 patients.

In a multicenter, parallel group study, 900 patients with acute lower extremity DVT with or

without PE were randomized to an inpatient (hospital) treatment of either (i) enoxaparin sodium

150 IU/kg (1.5 mg/kg) once a day SC, (ii) enoxaparin sodium 100 IU/kg (1 mg/kg) every 12

hours SC, or (iii) heparin IV bolus (5,000 IU) followed by a continuous infusion (administered

to achieve an aPTT of 55 to 85 seconds). A total of 900 patients were randomized in the study

and all patients were treated. All patients also received warfarin sodium (dose adjusted

according to prothrombin time to achieve an International Normalized Ratio (INR) of 2.0 to

3.0), commencing within 72 hours of initiation of enoxaparin sodium or standard heparin

therapy, and continuing for 90 days. Enoxaparin sodium or standard heparin therapy was

administered for a minimum of 5 days and until the targeted warfarin sodium INR was achieved.

Both enoxaparin sodium regimens were equivalent to standard heparin therapy in reducing the

AT/H/0751-756

9/18

risk of recurrent venous thromboembolism (DVT and/or PE). The efficacy data are provided in

the table below.

Major bleeding were respectively 1.7% in the enoxaparin sodium 150 IU/kg (1.5 mg/kg) once

a day group, 1.3% in the enoxaparin sodium 100 IU/kg (1mg/kg) twice a day group and 2.1%

in the heparin group.

The second study was a multicenter, open-label, parallel group study, patients with acute

proximal DVT were randomized to LOVENOX injection or heparin. Patients who could not

receive outpatient therapy were excluded from entering the study. Outpatient exclusion criteria

included the following: inability to receive outpatient heparin therapy because of associated co-

morbid conditions or potential for non-compliance and inability to attend follow-up visits as an

outpatient because of geographic inaccessibility. Eligible patients could be treated in the

hospital, but only LOVENOX injection patients were permitted to go home on therapy (72%).

A total of 501 patients were randomized in the study and all patients were treated. Patients

ranged in age from 19 to 96 years (mean age 57.8 years) with 60.5% men and 39.5% women.

Patients were randomized to either LOVENOX injection 1 mg/kg every 12 hours SC or heparin

IV bolus (5000 units) followed by a continuous infusion administered to achieve an aPTT of

60 to 85 seconds (in-patient treatment). All patients also received warfarin sodium as described

in the previous study. LOVENOX injection or standard heparin therapy was administered for a

minimum of 5 days. The efficacy data are provided in the table below.

AT/H/0751-756

10/18

Treatment of unstable angina and non ST elevation myocardial infarction

In a large multicenter study, 3,171 patients enrolled at the acute phase of unstable angina or

non-Q-wave

myocardial

infarction

were

randomized

receive

association

with

acetylsalicylic acid (100 to 325 mg once daily), either SC enoxaparin sodium 100 IU/kg (1

mg/kg) every 12 hours or IV unfractionated heparin adjusted based on aPTT. Patients had to be

treated in hospital for a minimum of 2 days and a maximum of 8 days, until clinical stabilization,

revascularization procedures or hospital discharge. The patients had to be followed up to 30

days. In comparison with heparin, enoxaparin sodium significantly reduced the combined

incidence of angina pectoris, myocardial infarction and death, with a decrease of 19.8 to 16.6%

(relative risk reduction of 16.2%) on day 14. This reduction in the combined incidence was

maintained after 30 days (from 23.3 to 19.8%; relative risk reduction of 15%). There were no

significant differences in major haemorrhages, although a haemorrhage at the site of the SC

injection was more frequent.

Treatment of acute ST-segment elevation myocardial infarction (STEMI)

In a large multicenter study, 20,479 patients with STEMI eligible to receive fibrinolytic therapy

were randomized to receive either enoxaparin sodium in a single 3,000 IU (30 mg) IV bolus

plus a 100 IU/kg (1 mg/kg) SC dose followed by an SC injection of 100 IU/kg (1 mg/kg) every

12 hours or IV unfractionated heparin adjusted based on aPTT for 48 hours. All patients were

also treated with acetylsalicylic acid for a minimum of 30 days. The enoxaparin sodium dosing

strategy was adjusted for severe renally impaired patients and for the elderly of at least 75 years

of age. The SC injections of enoxaparin sodium were given until hospital discharge or for a

maximum of eight days (whichever came first). 4,716 patients underwent percutaneous

coronary

intervention

(PCI)

receiving

antithrombotic

support

with

blinded

study

drug.

Therefore, for patients on enoxaparin sodium, the PCI was to be performed on enoxaparin

sodium (no switch) using the regimen established in previous studies i.e. no additional dosing,

if last SC administration given less than 8 hours before balloon inflation, IV bolus of 30 IU/ kg

(0.3 mg/kg) enoxaparin sodium, if the last SC administration given more than 8 hours before

balloon inflation.

Enoxaparin sodium compared to unfractionated heparin significantly decreased the incidence

of death from any cause or myocardial re-infarction in the first 30 days after randomization

(composite primary endpoint) [9.9 percent in the enoxaparin sodium group, as compared with

12.0 percent in the unfractionated heparin group] with a 17 percent relative risk reduction

(p<0.001).

The treatment benefits of enoxaparin sodium, evident for a number of efficacy outcomes,

emerged at 48 hours, at which time there was a 35 percent reduction in the relative risk of

myocardial re-infarction, as compared with treatment with unfractionated heparin (p<0.001).

The beneficial effect of enoxaparin sodium on the primary end point was consistent across key

subgroups

including

age,

gender,

infarct

location,

history

diabetes,

history

prior

myocardial infarction, type of fibrinolytic administered, and time to treatment with study drug.

There

significant

treatment

benefit

enoxaparin

sodium,

compared

with

unfractionated heparin, in patients who underwent percutaneous coronary intervention within

30 days after randomization (23 percent reduction in relative risk) or who were treated

medically (15 percent reduction in relative risk, p=0.27 for interaction). The rate of the 30 day

composite endpoint of death, myocardial re-infarction or intracranial haemorrhage (a measure

of net clinical benefit) was significantly lower (p<0.0001) in the enoxaparin sodium group

(10.1%) as compared to the heparin group (12.2%), representing a 17% relative risk reduction

in favour of treatment with enoxaparin sodium.

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