Lovastatin-Actavis 20 mg Tabletten

Deutschland - Deutsch - BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte)

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Gebrauchsinformation PIL
Fachinformation SPC
Wirkstoff:
Lovastatin
Verfügbar ab:
PUREN Pharma GmbH & Co. KG
INN (Internationale Bezeichnung):
lovastatin
Darreichungsform:
Tablette
Zusammensetzung:
Lovastatin 20.mg
Berechtigungsstatus:
gültig
Zulassungsnummer:
49039.01.00

GI-653-07/08-01-III

Gebrauchsinformation:InformationfürdenAnwender

Lovastatin-Actavis20mgTabletten

Wirkstoff:Lovastatin

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DiesesArzneimittelwurdeIhnenpersönlichverschrieben.GebenSieesnichtanDritteweiter.

EskannanderenMenschenschaden,auchwenndiesedieselbenBeschwerdenhabenwieSie.

WenneinederaufgeführtenNebenwirkungenSieerheblichbeeinträchtigtoderSie

Nebenwirkungenbemerken,dienichtindieserGebrauchsinformationangegebensind,

informierenSiebitteIhrenArztoderApotheker.

DiesePackungsbeilagebeinhaltet

1. WasistLovastatin-Actavis20mgundwofürwirdesangewendet?

2. WasmüssenSievorderEinnahmevonLovastatin-Actavis20mgbeachten?

3. WieistLovastatin-Actavis20mgeinzunehmen?

4. WelcheNebenwirkungensindmöglich?

5. WieistLovastatin-Actavis20mgaufzubewahren?

6. WeitereInformationen

1.WASISTLOVASTATIN-ACTAVIS20MGUNDWOFÜRWIRDESANGEWENDET?

Lovastatin-Actavis20mgisteinArzneimittelzurSenkungerhöhter

Cholesterinspiegel/Cholesterin-Synthese-Enzymhemmer/Lipidsenker.

Lovastatin-Actavis20mgwirdangewendet

zurSenkungerhöhterBlutcholesterinwertebeiungenügenderWirkungandererMaßnahmen(z.B.

UmstellungderErnährung,körperlichesTraining,Gewichtsabnahme)beiPatientenmit

erhöhtenBlutcholesterinwerten,dienichtaufeineandereErkrankungzurückzuführensind

(primäreHypercholesterinämie),

erhöhtenCholesterin-undTriglyceridwertenimBlut(kombinierteHypercholesterin-und

Hypertriglyceridämie),wenndieHypercholesterinämieimVordergrunddertherapeutischen

Bemühungensteht

Hinweis

Lovastatin-Actavis20mgbesitzteinennurmäßigenEffektaufdieTriglycerideundistnicht

angezeigt,wennbeiderFettstoffwechselstörungdieErhöhungderTriglycerideimBlutim

Vordergrundsteht(z.B.HyperlipidämiederTypenI,IVundVnachFredrickson).

FüreineweitereFormderFettstoffwechselstörungen,dieHyperlipidämieTypIIInachFredrickson,

liegenkeineausreichendenErfahrungenvor.

2.WASMÜSSENSIEVORDEREINNAHMEVONLOVASTATIN-ACTAVIS20MG

BEACHTEN?

VorBehandlungsbeginnmitLovastatin-Actavis20mgmüssenUrsachenfürdieerhöhten

Blutcholesterinwerte,dieaufeineandereErkrankungzurückzuführensind(sekundäre

Hypercholesterinämie)ausgeschlossenwerden.

VorBehandlungsbeginnmitLovastatin-Actavis20mgsollteeinegeeignetecholesterinsenkende

Diätbegonnenwerden,dieauchwährendderBehandlungmitdiesemArzneimittelfortgeführt

werdensoll.

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Lovastatin-Actavis20mgdarfnichteingenommenwerden,

wennSieüberempfindlich(allergisch)gegenLovastatinodereinendersonstigenBestandteile

vonLovastatin-Actavis20mgsind.

wennSieaneinerbestehendenLebererkrankungleiden

wennSieeineGallenstauunghaben

wennSieeineunklareundlängerdauerndeErhöhungbestimmterLeberfunktionswerteim

Blut(Serum-Transaminasen)haben

wennSieeineErkrankungderSkelettmuskulatur(Myopathie)haben

wennSiemitMibefradil(ArzneimittelzurBehandlungvonBluthochdruckoderAngina

pectoris)behandeltwerden

wennSieschwangersindoderstillen.

BesondereVorsichtbeiderEinnahmevonLovastatin-Actavis20mgisterforderlich,

wennSieunklareMuskelschmerzen,EmpfindlichkeitderMuskulaturoderMuskelschwäche

beisichfeststellen.LovastatinundandereArzneimitteldieserSubstanzklassekönnen

gelegentlicheineErkrankungderSkelettmuskulatur(Myopathie)hervorrufen,diesichin

Muskelschmerzenoder-schwächeverbundenmitausgeprägtenErhöhungendesEnzyms

Kreatinkinase(CK)äußert.DiesekanninseltenenFällenzueinemZerfallvon

Skelettmuskelzellen(Rhabdomyolyse),einempotenzielllebensbedrohlichenZustand,ohne

odermitdarausfolgendemNierenversagenfortschreiten.

BeimAuftretenvonunklarenMuskelschmerzen,EmpfindlichkeitderMuskulaturoder

Muskelschwäche,insbesonderebeizusätzlichemFieberoderKrankheitsgefühl,wendenSie

sichbitteumgehendanIhrenbehandelndenArzt.

DasRisikoeinerErkrankungderSkelettmuskulatur(Myopathie)isterhöht,wenneine

begleitendefettsenkendeTherapiemitGemfibroziloderanderenFibratenoderNiacin

(Nikotinsäure)durchgeführtwird.DiegemeinsameGabevonLovastatinundGemfibrozilsollte

aufgrundderWechselwirkungenvermiedenwerden(siehe„BeiEinnahmevon

Lovastatin-Actavis20mgmitanderenArzneimitteln“).DiekombinierteGabevonLovastatin

mitdenübrigenFibratenoderNiacin(Nikotinsäure)sollteaufPatientenmitschwerer

kombinierterFettstoffwechselstörungundhohemRisikofürHerz-Kreislauferkrankungen,bei

denenbislangnochkeineMuskelerkrankungenaufgetretensind,beschränktwerden,wennder

NutzeneinerweiterenVeränderungderFettwertedaswahrscheinlicheRisikodieser

Kombinationüberwiegt.

DasRisikoeinerErkrankungderSkelettmuskulatur(Myopathie)kannauchbeikombinierter

GabevonLovastatinmitstarkenHemmerndesAbbausdiesesArzneimittelserhöhtsein.Zu

diesenStoffengehörenArzneimittelzurUnterdrückungdesImmunsystemseinschließlich

Cyclosporin,derKalziumantagonist(ArzneimittelzurBehandlungvonBluthochdruckoder

Anginapectoris)Mibefradil,MittelgegenPilzerkrankungen(Azol-AntimykotikaItraconazolund

Ketoconazol),dieAntibiotikaErythromycinundClarithromycin,MittelzurBehandlungvon

HIV-Erkrankungen(HIV-Protease-Inhibitoren)unddasMittelzurBehandlungvon

DepressionenNefazodon.EineKombinationvonLovastatinmitdiesenArzneistoffenwird

dahernichtempfohlen.

BeigleichzeitigerGabevonLovastatinmitArzneimittelnzurUnterdrückungdes

ImmunsystemseinschließlichCyclosporin,FibratenoderNiacin(Nikotinsäure)sollteeine

Dosisvon20mgLovastatinproTagnichtüberschrittenwerden,dadasRisikoeiner

ErkrankungderSkelettmuskulatur(Myopathie)mithöherenDosierungenwesentlichansteigt.

SollteeineBehandlungmitdenArzneimittelnItraconazol,Ketoconazol,Erythromycinoder

Clarithromycinerforderlichsein,isteinekurzeUnterbrechungderTherapiemitLovastatinin

Erwägungzuziehen,dakeineunerwünschtenFolgeneinerkurzenUnterbrechungder

langfristigenfettsenkendenBehandlungbekanntsind.

EbensosolltedaherdieTherapiemitLovastatineinigeTagevorgeplantenchirurgischen

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EingriffensowiebeiEintritteinesakutenernstenKrankheitsbildesbzw.Notwendigkeitvon

chirurgischenMaßnahmenunterbrochenwerden.

VondenPatienten,dieeinenZerfallvonSkelettmuskelzellen(Rhabdomyolyse)entwickelten,

hattenvieleeinekompliziertemedizinischeVorgeschichte.Einigevonihnenhattenbereits

eineeingeschränkteNierenfunktion,zumeistbedingtdurcheinelangebestehende

Zuckerkrankheit(Diabetesmellitus).

wennSieinerheblichemMaßeAlkoholzusichnehmenund/odereineLebererkrankunginder

Vorgeschichteaufweisen.EinebestehendeLebererkrankungoderunklareundlänger

dauerndeErhöhungenbestimmterLeberfunktionswerteimBlut(Serum-Transaminasen)sind

GegenanzeigenfürdieEinnahmevonLovastatin.

WährendderBehandlungmitLovastatinwurdenimBlutVeränderungenbestimmter

Leberfunktionswerte(Transaminasen)gemessen.DieseVeränderungentratenkurznach

Behandlungsbeginnauf,warenhäufigvorübergehenderNaturundnichtvon

Krankheitserscheinungenbegleitet;eineUnterbrechungderBehandlungwarnichterforderlich.

BeieinigenwenigenPatiententrateinausgeprägterAnstiegeinigerLeberfunktionswerte

(Transaminasen)auf(ohneGelbsuchtundbegleitendeKrankheitszeichen).NachAbsetzen

derBehandlungfielendieWertebeiallenPatientenlangsamwiederaufdieAusgangswerte

ab.VorundwährendderBehandlungmitLovastatinwirdIhrArztIhreLeberwerte

(Transaminasen)kontrollieren.FallssichhierbeikrankhafteWerteergeben,wirdderArztüber

dieWeiterbehandlungentscheiden.

BeiPatientenmitderseltenenreinerbigen(homozygoten)Formderfamiliären

HypercholesterinämiewardieWirksamkeitvonLovastatinherabgesetzt,möglicherweiseweil

beidiesenPatientenkeinefunktionsfähigenLDL-Rezeptoren(Zellbestandteile,dieCholesterin

ausdemBlutindieLeberzurVerarbeitungaufnehmen)vorhandensind.

LovastatinscheintbeidiesenPatientenineinemhöherenProzentsatzzueinemAnstiegder

Leberfunktionswerte(Serum-Transaminasen)zuführen.

Hinweis

KlinischeDatengebenkeinenHinweisaufeinenachteiligeWirkungvonLovastatinaufdieLinse

desmenschlichenAuges.DabeieinerbestimmtenUntersuchungamHundvereinzelt

Linsentrübungenbeobachtetwurden,solltevorBehandlungsbeginnmitLovastatineine

augenärztlicheUntersuchungdurchgeführtwerden,dieingeeignetenAbständenzuwiederholen

ist.

Kinder

DiesesArzneimittelistnichtfürdieAnwendungbeiKinderngeeignet,danochkeine

ausreichendenErfahrungenvorliegen.

ÄltereMenschen

BeiPatientenüber60Jahren,dieineinerkontrolliertenklinischenStudieLovastatinerhielten,

schiendieWirksamkeitunddieHäufigkeitderNebenwirkungenähnlichderbeijüngerenPatienten

zusein.

BeiEinnahmevonLovastatin-Actavis20mgmitanderenArzneimitteln

BitteinformierenSieIhrenArztoderApotheker,wennSieandereArzneimitteleinnehmen/anwenden

bzw.vorkurzemeingenommen/angewendethaben,auchwennessichumnicht

verschreibungspflichtigeArzneimittelhandelt.

GemfibrozilundandereFibratesowieNiacin(Nikotinsäure)inDosierungen,diezurSenkung

erhöhterBlutfettspiegelgeeignetsind,erhöhendasRisikofüreinekrankhafteStörungder

Skelettmuskulatur(Myopathie)beigemeinsamerGabemitLovastatin.

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DiegleichzeitigeVerabreichungvonLovastatinundGemfibrozilführtebeigesundenPersonenzu

einererheblichenErhöhungderKonzentrationdesaktivenAbbauproduktesvonLovastatinim

Blutplasma.

EinigeMedikamentekönnendasRisikofürBeschwerdenderMuskulaturerhöhen,indemsiedie

normaleAusscheidungvonLovastatinausdemKörperstören.ZudiesenMedikamentengehören

ArzneimittelzurUnterdrückungdesImmunsystemseinschließlichCyclosporin,Mibefradil

(ArzneimittelzurBehandlungvonBluthochdruckoderAnginapectoris),Erythromycinund

Clarithromycin(Antibiotika),ItraconazolundKetoconazol(Mittelgegenkrankheitserregende

Pilze),MittelzurBehandlungvonHIV-Erkrankungen(HIV-Protease-Hemmerwiez.B.Indinavir,

Nelfinavir,RitonavirundSaquinavir)unddasMittelzurBehandlungvonDepressionenNefazodon.

SollteIhrGesundheitszustandeserforderlichmachen,einesdieserMedikamenteeinzunehmen,

wirdIhrArztdieEntscheidungtreffen,obeineandereBehandlungmöglichistoderobdie

BehandlungmitLovastatinkurzfristigunterbrochenwerdenkann.NurIhrArztkannineinem

solchenFalldieEntscheidungüberIhreBehandlungtreffen(sieheauch„BesondereVorsichtbei

derEinnahmevonLovastatin-Actavis20mgisterforderlich“).

MibefradildarfnichtmitLovastatinkombiniertwerden.

BeigleichzeitigerBehandlungmitgerinnungshemmendenMedikamentenkanneineleichte

VerstärkungdergerinnungshemmendenWirkungauftreten.DahermüssenbeiPatienten,die

blutgerinnungshemmendeMedikamenteeinnehmen,zuBeginnderBehandlungmitLovastatin

unddanachinkürzerenAbständendieGerinnungswertebestimmtwerden.NachStabilisierung

könnendieGerinnungswerteindenüblichenAbständenüberprüftwerden.

DiegleichzeitigeVerabreichungvonLovastatinundDigoxinführtebeiPatientenmit

HypercholesterinämiezukeinerErhöhungderDigoxin-KonzentrationimBlutplasma.

BeiEinnahmevonLovastatin-Actavis20mgzusammenmitNahrungsmittelnundGetränken

InformierenSieIhrenArzt,wennSiegrößereMengenAlkoholkonsumieren.

ÜbermäßigerGenussvonGrapefruitsaft(mehrals1LiterproTag)kanndieWirkungund

NebenwirkungenvonLovastatin-Actavis20mgverstärkenundsolltedeshalbvermiedenwerden.

NormaleMengenvonGrapefruitsaft(ein250-ml-GlasproTag)habennureinenminimalen

EinflussohneklinischeBedeutung.

SchwangerschaftundStillzeit

Lovastatin-Actavis20mgdarfwährendderSchwangerschaftnichteingenommenwerden.Da

CholesterinundandereProduktederCholesterinbiosynthesefürdieEntwicklungdesKindesim

Mutterleibwichtigsind,istnichtauszuschließen,dassLovastatin-Actavis20mgbeiderEinnahme

währendderSchwangerschaftangeboreneFehlbildungenhervorruft.Patientinnenim

gebärfähigenAltersolltendaherwährendderBehandlungmitLovastatin-Actavis20mgeine

sichereEmpfängnisverhütungbetreiben.

Esistnichtbekannt,obLovastatin-Actavis20mgindieMuttermilchübergeht.WegendesRisikos

schwerwiegenderunerwünschterWirkungenbeiSäuglingen,darfLovastatin-Actavis20mgwährend

derStillzeitnichtangewendetwerden.SollteeineTherapieunverzichtbarsein,istabzustillen.

FragenSievorderEinnahme/AnwendungvonallenArzneimittelnIhrenArztoderApothekerumRat.

VerkehrstüchtigkeitunddasBedienenvonMaschinen

EssindkeinebesonderenVorsichtsmaßnahmenerforderlich.

WichtigeInformationenüberbestimmtesonstigeBestandteilevonLovastatin-Actavis20mg

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AufgrunddesGehaltesanButylhydroxyanisolkönnenbeientsprechendveranlagtenPatienten

ÜberempfindlichkeitsreaktioneninFormvonReizungenanHaut,AugenundSchleimhäuten

auftreten.

3.WIEISTLOVASTATIN-ACTAVIS20MGEINZUNEHMEN?

NehmenSieLovastatin-Actavis20mgimmergenaunachderAnweisungdesArztesein.Bittefragen

SiebeiIhremArztoderApothekernach,wennSiesichnichtganzsichersind.

FallsvomArztnichtandersverordnet,istdieüblicheDosis:

ArtderAnwendung

Lovastatin-Actavis20mgTablettensollenunzerkautundmitetwasFlüssigkeitmitdem

Abendesseneingenommenwerden.WennIhnenvomArzteine2-maltäglicheEinnahme

verordnetwurde,erfolgtdieEinnahmemitdemFrühstückunddemAbendessen.Währendder

BehandlungmitLovastatin-Actavis20mgsolldieIhnenverordneteDiätweiterbeibehalten

werden.

Erwachsene

amAnfang20mgLovastatineinmaltäglich(entsprechendeinmaltäglich1Tablette

Lovastatin-Actavis20mg)mitdemAbendessen,

gegebenenfallskanndieBehandlungmit10mgLovastatintäglichbegonnenwerden.

HierfürstehenandereWirkstärkenzurVerfügung.

Fallserforderlich,wirdIhrArztdieDosisanhandderCholesterinwerteimBlutimAbstandvon4

Wochenodermehranpassen.DieTageshöchstdosisvon80mgLovastatintäglich(verteiltauf

zweiDosenmitdemFrühstückunddemAbendessen)darfnichtüberschrittenwerden.

DosierungbeiPatienten,dieandereMedikamenteerhalten

BeigleichzeitigerGabevonArzneimittelnzurUnterdrückungdesImmunsystemseinschließlich

CyclosporinoderFibratenoderNiacinsollteeineHöchstdosisvon20mgLovastatinproTag

(entsprechend1TabletteLovastatin-Actavis20mg)nichtüberschrittenwerden,dadasRisiko

einerErkrankungderSkelettmuskulaturmithöherenDosierungenwesentlichansteigt.

DosierungbeieingeschränkterNierenfunktion

BeiPatientenmitmäßigerEinschränkungderNierenfunktionistinderRegelkeine

Dosisanpassungerforderlich,daLovastatin-Actavis20mgnuringeringemAusmaßüberdie

Nierenausgeschiedenwird.

BeiPatientenmiterheblicheingeschränkterNierenfunktion(Kreatinin-Clearance<30ml/min)

solltedieEntscheidungzurBehandlungmithöherenDosierungenals20mgLovastatinproTag

(entsprechend1TabletteLovastatin-Actavis20mg)sorgfältigabgewogenwerden;sofernsieals

notwendigerachtetwird,istsiemitVorsichtdurchzuführen(siehe„BesondereVorsichtbeider

EinnahmevonLovastatin-Actavis20mgisterforderlich“).

BittesprechenSiemitIhremArzt,wennSiedenEindruckhaben,dassdieWirkungvon

Lovastatin-Actavis20mgzustarkoderzuschwachist.

WennSieeinegrößereMengeLovastatin-Actavis20mgeingenommenhabenalsSiesollten

wendenSiesichbitteumgehendanIhrenArzt.IhrArztwirdallgemeineMaßnahmenzur

BehandlungderÜberdosierungergreifenundIhreLeberfunktionkontrollieren.

WennSiedieEinnahmevonLovastatin-Actavis20mgvergessenhaben

NehmenSienichtdiedoppelteDosisein,wennSiedievorherigeEinnahmevergessenhaben.

WennSiedieEinnahmevonLovastatin-Actavis20mgabbrechen

FallsSiedieBehandlungmitLovastatin-Actavis20mgunterbrechenwollen,wendenSiesichbitte

andenbehandelndenArzt.

GI-653-07/08-01-III

WennSieweitereFragenzurAnwendungdesArzneimittelshaben,fragenSieIhrenArztoder

Apotheker.

GI-653-07/08-01-III

4.WELCHENEBENWIRKUNGENSINDMÖGLICH?

WiealleArzneimittelkannLovastatin-Actavis20mgNebenwirkungenhaben,dieabernichtbei

jedemauftretenmüssen.

BeiderBewertungvonNebenwirkungenwerdenfolgendeHäufigkeitsangabenzuGrundegelegt:

Sehrhäufig: mehrals1Behandeltervon10

Häufig: 1bis10Behandeltevon100

Gelegentlich: 1bis10Behandeltevon1.000

Selten: 1bis10Behandeltevon10.000

Sehrselten: wenigerals1Behandeltervon10.000

Nichtbekannt: HäufigkeitaufGrundlagederverfügbarenDatennichtabschätzbar

MöglicheNebenwirkungen

HäufigauftretendeNebenwirkungensind:Blähungen,Durchfall,Verstopfung,Übelkeit,gestörte

Verdauung,Schwindel,Verschwommensehen,Kopfschmerzen,Muskelkrämpfeund

Muskelschmerzen,HautausschlagundBauchschmerzen.

Gelegentlichwurdebeobachtet:Müdigkeit,Juckreiz,Mundtrockenheit,Sodbrennen,

Schlafstörungen,SchlaflosigkeitundGeschmacksstörungen(Veränderungder

Geschmacksempfindung).

SeltenwurdeübereineErkrankungderSkelettmuskulatur(Myopathie)sowieüberschwere

Rhabdomyolysen(ZerfallvonSkelettmuskelzellen),durchdieeinplötzlichesNierenversagen

ausgelöstwurde,berichtet(siehe„BesondereVorsichtbeiderEinnahmevonLovastatin-Actavis

20mgisterforderlich“).

UnterderTherapiemitLovastatin-Actavis20mgkannesinseltenenFällenzumAuftretenvon

StörungenderSexualfunktion(erektileDysfunktion)kommen.

SeltenwurdeüberErscheinungenberichtet,dieoffensichtlichwegeneinerÜberempfindlichkeit

(Hypersensitivitätssyndrom)auftraten:

PlötzlicheÜberempfindlichkeitsreaktion(Anaphylaxie),Gefäßödem(Angioödem),Lupus-ähnliches

Syndrom,rheumatischeErkrankungderMuskulatur(Polymyalgiarheumatica),kombinierte

EntzündungderHautundderMuskulatur(Dermatomyositis),Gefäßentzündung(Vaskulitis),

Gelenkentzündung(Arthritis),Gelenkschmerzen(Arthralgien),juckenderHautausschlag

(Urtikaria),Ermüdbarkeit/Schwäche(Asthenie),LichtempfindlichkeitderHaut(Photosensitivität),

Fieber,Gesichtsrötung,Schüttelfrost,Atembeschwerden(Dyspnoe),allgemeinesKrankheitsgefühl

sowieVeränderungendesBlutbildesundbestimmterLaborwerte(Thrombozytopenie,

Leukozytopenie,Eosinophilie,hämolytischeAnämie,positiveantinukleäreAntikörperund

BeschleunigungderBlutsenkungsgeschwindigkeit).

ZusätzlichwurdeüberfolgendeNebenwirkungenberichtet:Leberentzündung(Hepatitis),

GelbsuchtdurchGallenstauung(cholestatischerIkterus),Erbrechen,Appetitlosigkeitund

Missempfindungen(Parästhesien),ErkrankungderNerven(periphereNeuropathie),psychische

Störungen(einschließlichAngstzustände),Haarausfall(Alopezie)sowieinEinzelfällen

Hauterkrankungen(Erythemamultiforme,Stevens-Johnson-Syndrom,toxischepidermale

Nekrolyse).

ZwischendenfolgendengemeldetenNebenwirkungenundeinerBehandlungmit

Lovastatin-Actavis20mgisteinZusammenhangnichtgesichert:

EntzündungderBauchspeicheldrüse(Pankreatitis),Mundschleimhautentzündung(Stomatitis),

DepressionundWeichteilschwellungen(Ödeme).

GI-653-07/08-01-III

Laborwerte

SeltenwurdendeutlicheundbleibendeAnstiegebestimmterLeberfunktionswerte

(Serum-Transaminasen)beobachtet.ImAllgemeinenwarendieseAbweichungender

Leberfunktionswertegeringgradigundvorübergehend.SeltenwurdeübereineErhöhungweiterer

Leberfunktionswerte(alkalischePhosphatase,Gamma-Glutamyltransferase( g-GT)undBilirubin)

berichtet.AnstiegeeinesEnzymsderSkelettmuskulatur(Kreatinkinase(CK))wurdenbeobachtet.

VorsichtistgebotenbeiLeberfunktionsstörungenbedingtdurchAlkoholgenussoderfrühere

Lebererkrankungen.

InformierenSiebitteIhrenArztoderApotheker,wenneinerderaufgeführtenNebenwirkungenSie

erheblichbeeinträchtigtoderSieNebenwirkungenbemerken,dienichtindieser

Gebrauchsinformationangegebensind.

5.WIEISTLOVASTATIN-ACTAVIS20MGAUFZUBEWAHREN?

ArzneimittelfürKinderunzugänglichaufbewahren.

SiedürfendasArzneimittelnachdemaufderFaltschachtelundderBlisterpackungnach

„Verwendbarbis“angegebenenVerfallsdatumnichtmehrverwenden.DasVerfallsdatumbeziehtsich

aufdenletztenTagdesMonats.

FürdiesesArzneimittelsindkeinebesonderenLagerungsbedingungenerforderlich.

DasArzneimitteldarfnichtimAbwasseroderHaushaltsabfallentsorgtwerden.FragenSieIhren

ApothekerwiedasArzneimittelzuentsorgenist,wennSieesnichtmehrbenötigen.DieseMaßnahme

hilftdieUmweltzuschützen.

6.WEITEREINFORMATIONEN

1

WasLovastatin-Actavis20mgenthält

DerarzneilichwirksameBestandteilistLovastatin.1Tabletteenthält20mgLovastatin

DiesonstigenBestandteilesind:VorverkleisterteStärkeausMais;mikrokristallineCellulose;

Butylhydroxyanisol(Ph.Eur.);Indigocarmin,Aluminiumsalz(E132);Magnesiumstearat(Ph.Eur.).

WieLovastatin-Actavis20mgaussiehtundInhaltderPackung

Hellblaue,oktagonaleTablettenmitderPrägung„G“aufeinerSeiteund„LV/20“sowieeiner

BruchkerbeaufderanderenSeite.

Lovastatin-Actavis20mgistinPackungenmit10,20,30(N1),50(N2)und100(N3)Tabletten

erhältlich.

PharmazeutischerUnternehmer<undHersteller>

ActavisDeutschlandGmbH&Co.KG

Elisabeth-Selbert-Str.1

40764Langenfeld

Telefon:02173/1674–0

Telefax:02173/1674–240

Hersteller

SchwarzPharmaAG

Alfred-Nobel-Str.10

40789Monheim

DieseGebrauchsinformationwurdezuletztüberarbeitetimJuli2008.

FI-652/653/654-07/08-04

Fachinformation

Lovastatin-Actavis10mgTabletten

Lovastatin-Actavis20mgTabletten

Lovastatin-Actavis40mgTabletten

1. BEZEICHNUNGDERARZNEIMITTEL

Lovastatin-Actavis10mgTabletten

Lovastatin-Actavis20mgTabletten

Lovastatin-Actavis40mgTabletten

2. QUALITATIVEUNDQUANTITATIVEZUSAMMENSETZUNG

Lovastatin-Actavis10mg

1Tabletteenthält10mgLovastatin.

SonstigerBestandteil:1Tabletteenthält0,5mgButylhydroxyanisol.

Lovastatin-Actavis20mg

1Tabletteenthält20mgLovastatin.

Lovastatin-Actavis10mg/-20mg/-40mgTbl. KSt01.07.08

FI-652/653/654-07/08-04

SonstigerBestandteil:1Tabletteenthält1,0mgButylhydroxyanisol.

Lovastatin-Actavis40mg

1Tabletteenthält40mgLovastatin.

SonstigerBestandteil:1Tabletteenthält2,0mgButylhydroxyanisol.

DievollständigeAuflistungdersonstigenBestandteilesieheAbschnitt6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Tablette

Lovastatin-Actavis10mg

Pfirsichfarbene,rundeTablettenmitderPrägung„LV10“aufdereinenund„G“aufderanderenSeite.

Lovastatin-Actavis20mg

Hellblaue,oktagonaleTablettenmitderPrägung„G“aufeinerSeiteund„LV/20“sowieeiner

BruchkerbeaufderanderenSeite.

DieTablettekanningleicheHälftengeteiltwerden.

Lovastatin-Actavis40mg

Grüne,oktagonaleTablettenmitderPrägung„G“aufeinerSeiteund„LV/40“sowieeinerBruchkerbe

aufderanderenSeite.

DieTablettekanningleicheHälftengeteiltwerden.

4. KLINISCHEANGABEN

4.1 Anwendungsgebiete

ZurSenkungerhöhterGesamt-undLDL-CholesterinspiegelimSerum,wennDiätundandere

nichtpharmakologischeMaßnahmen(z.B.körperlichesTrainingundGewichtsabnahme)alleineeine

ungenügendeWirkungzeigten,

beiPatientenmitprimärerHypercholesterinämie,

beiPatientenmitkombinierterHypercholesterinämieundHypertriglyceridämie,wenndie

HypercholesterinämieimVordergrunddertherapeutischenBemühungensteht.

Lovastatin-Actavis10mg/-20mg/-40mgTbl. KSt01.07.08

FI-652/653/654-07/08-04

Hinweis

Lovastatin-ActavisbesitzteinennurmäßigenEffektaufdieTriglycerideundistnichtindiziert,wennbei

derFettstoffwechselstörungdieHypertriglyceridämieimVordergrundsteht(z.B.Hyperlipidämieder

TypenI,IVundVnachFredrickson).

FürdieHyperlipidämieTypIIIliegenkeineausreichendenErfahrungenvor.

4.2 Dosierung,ArtundDauerderAnwendung

VorBehandlungsbeginnmitLovastatin-ActavismüssensekundäreUrsachenfürdie

Hypercholesterinämieausgeschlossenwerden.

EssolltengeeignetediätetischeMaßnahmenzurSenkungerhöhterCholesterinspiegelergriffen

werden.DasDiätschemasollteauchwährendderBehandlungmitLovastatin-Actavisfortgesetzt

werden.

Erwachsene

DieempfohleneAnfangsdosierungbeträgttäglich20mgLovastatinmitdemAbendessen.

BeiPatientenmitmilderbismäßigschwererHypercholesterinämiekanndieTherapiemit10mg

Lovastatintäglicheingeleitetwerden.

WennnötigkanndieDosisinAbständenvonmindestensvierWocheninAnpassungandiePlasma-

CholesterinkonzentrationbiszueinermaximalenDosisvon80mgtäglicherhöhtwerden,dieals

EinzeldosisoderverteiltaufzweiDosen(mitdemFrühstückunddemAbendessen)eingenommen

werdenkann.

DieDosissolltereduziertwerden,wenndieLDL-Cholesterinkonzentrationenunter75mg/dl(1,94

mmol/l)bzw.dieGesamtserumcholesterinkonzentrationenunter140mg/dl(3,6mmol/l)fallen.

Begleitmedikation

LovastatinistalleinundinKombinationmitGallensäuren-Ionenaustauschern(z.B.Colestyraminoder

Colestipol)wirksam.

BeigleichzeitigerGabevonImmunsuppressiva(wiez.B.Cyclosporin),FibratenoderNiacinsollte

einemaximaleDosisvon20mgLovastatinproTagnichtüberschrittenwerden,dadas

MyopathierisikomithöherenDosierungenwesentlichansteigt(s.4.5Wechselwirkungenmitanderen

MittelnundsonstigeWechselwirkungen–Skelettmuskulatur).

Kinder

DieAnwendungvonLovastatin-ActavisbeiKindernwirdderzeitnichtempfohlen,weilSicherheitund

Wirksamkeitnochnichtausreichenduntersuchtwurden.

AnwendungbeiälterenPatienten

BeiPatientenüber60Jahren,dieineinerkontrolliertenklinischenStudieLovastatinerhielten,schien

dieWirksamkeitähnlichderinderübrigenPatientenpopulationzusein;eszeigtesichkein

offensichtlicherAnstieginderHäufigkeitderklinischoderlabormäßigerfasstenNebenwirkungen.

Niereninsuffizienz

BeiPatientenmitmäßigerNiereninsuffizienzistinderRegelkeineDosisanpassungerforderlich,da

Lovastatin-ActavisnuringeringemAusmaßrenaleliminiertwird.

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BeiPatientenmiterheblicheingeschränkterNierenfunktion(Kreatinin-Clearance<30ml/min)sollte

dieEntscheidungzurTherapiemithöherenDosierungenals20mgLovastatinproTagsorgfältig

abgewogenwerden;sofernsiealsnotwendigerachtetwird,istsiemitVorsichtdurchzuführen(s.4.5

WechselwirkungenmitanderenMittelnundsonstigeWechselwirkungen–Skelettmuskulatur).

Diabetesmellitus

Eskonntegezeigtwerden,dassLovastatinbeiPatientenmitunkompliziertem,guteingestelltem

Diabetesmellitus(TypIundII)undeinerprimärenHypercholesterinämiewirksamist.DieReduktion

derLipidspiegelimPlasmawarvergleichbarmitderbeiPatientenohneDiabetesmellitus.Der

Glukosestoffwechselwurdenichtnegativbeeinflusst.

ArtundDauerderAnwendung

Lovastatin-ActavisTablettensollenunzerkautundmitetwasFlüssigkeitmitderMahlzeit

eingenommenwerden.

InkontrolliertenVersuchenwareinezumAbendesseneingenommeneTagesdosiswirksameralsdie

morgendlicheGabe;dieerhöhteWirkungderabendlichenDosiswirddaraufzurückgeführt,dassdie

Cholesterin-BiosynthesevorwiegendinderNachtstattfindet.

DieTherapiedaueristärztlicherseitspatientenindividuellzubestimmen.

4.3 Gegenanzeigen

Lovastatin-Actavisdarfnichtangewendetwerdenbei

ÜberempfindlichkeitgegenübereinemBestandteildiesesArzneimittels

bestehenderLebererkrankung

Cholestase

unklarerundungeklärterpersistierenderErhöhungderSerum-Transaminasen

Myopathie

begleitenderTherapiemitdemCalciumantagonistenvomTetraloltypMibefradil(s.4.8

Nebenwirkungen)

Schwangerschaft/Stillzeit(s.4.6AnwendungwährendSchwangerschaftundStillzeit)

4.4 BesondereWarnhinweiseundVorsichtsmaßnahmenfürdieAnwendung

Skelettmuskulatur

LovastatinundandereHMG-CoA-Reduktase-HemmerkönnengelegentlicheineMyopathie

hervorrufen,diesichinMuskelschmerzenoder-schwächeverbundenmitausgeprägtenErhöhungen

derKreatinkinase(CK)äußert.DiesekanninseltenenFällenzueinerRhabdomyolyse,einem

potenzielllebensbedrohlichenZustand,ohneodermitsekundäremNierenversagenbedingtdurch

Myoglobinuriefortschreiten.

Patienten,dieeineTherapiemitLovastatinbeginnen,solltenüberdasRisikoeinerMyopathie

aufgeklärtundaufgefordertwerden,unklareMuskelschmerzen,-empfindlichkeitoder-schwäche

umgehendmitzuteilen.EindeutlicheCK-SpiegelErhöhungsowieunklareMuskelschmerzenzeigen

eineMyopathiean.DieTherapiemitLovastatinmussabgesetztwerden,wenndieDiagnosebzw.

VerdachtsdiagnoseeinerMyopathiegestelltist.IndenmeistenFällen,indenendieBehandlungsofort

abgesetztwurde,bildetensichdiemuskuläreSymptomatikunddieCK-Erhöhungenzurück.

Lovastatin-Actavis10mg/-20mg/-40mgTbl. KSt01.07.08

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DieInzidenzundSchwerederMyopathiekönnenerhöhtseinbeigleichzeitigerTherapiemitHMG-

CoA-Reduktase-HemmernundSubstanzen,dieinMonotherapieMyopathienhervorrufenkönnen,wie

GemfibrozilundandereFibrateundlipidsenkendeDosenvonNiacin(Nikotinsäure,1g/Tag).Die

gemeinsameGabevonLovastatinundGemfibrozilsollteaufgrundderpharmakokinetischen

Interaktionvermiedenwerden(s.4.5WechselwirkungenmitanderenMittelnundsonstige

Wechselwirkungen).

DerkombinierteEinsatzvonLovastatinmitdenübrigenFibratenoderNiacin(Nikotinsäure)sollteauf

PatientenmitschwererkombinierterHyperlipidämieundhohemkardiovaskuläremRisiko,beidenen

bislangnochkeineMuskelerkrankungenaufgetretensind,beschränktwerden,wenndavon

ausgegangenwird,dassderNutzeneinerweiterenVeränderungderLipidkonzentrationen

wahrscheinlichdaserhöhteRisikodieserKombinationüberwiegt.DieseKombinationstherapiesollte

mitVorsichteingesetztwerdenunddiePatientensolltenstrengaufeinemöglicheMyotoxizitäthin

überwachtwerden.DasHinzufügendieserSubstanzenzuHMG-CoA-Reduktase-Hemmernerzeugt

typischerweisekeinezusätzlicheReduktionvonLDL-Cholesterin,jedochkönnenweitereReduktionen

derTriglyzerideundweitereErhöhungenvonHDL-Cholesterinerreichtwerden.

ZusätzlichkanndasRisikoeinerMyopathiebeihoherHMG-CoA-Reduktase-Inhibitoraktivitätim

Plasmaerhöhtsein.

Lovastatinwird–wieverschiedeneandereHMG-CoA-Reduktase-Hemmer–durchdasCytochrom

P450Isoenzym3A4(CYP3A4)metabolisiert.BestimmteSubstanzen,dieintherapeutischenDosen

starkeInhibitorendiesesMetabolismussind,könnendiePlasmaspiegelunddamitdieAktivitätdieser

HMG-CoA-Reduktase-Hemmeranheben.DadurchkanndasRisikofüreineMyopathieansteigen.Zu

diesenSubstanzengehörenImmunsuppressivaeinschließlichCyclosporin,derKalziumantagonist

Mibefradil,dieAzol-AntimykotikaItraconazolundKetoconazol,dieMakrolid-AntibiotikaErythromycin

undClarithromycin,HIV-Protease-InhibitorenunddasAntidepressivumNefazodon.

Ärzte,dieeineKombinationstherapiemitLovastatinundeinemderArzneimittelerwägen,die

WechselwirkungenmitLovastatinzeigen,solltendiepotenziellenVorteileundRisikenderTherapie

abwägenunddiePatientensorgfältigaufAnzeichenundSymptomevonMuskelschmerzen,

EmpfindlichkeitderMuskulaturoderMuskelschwächeüberwachen,vorallemwährendderersten

BehandlungsmonatesowiebeiDosissteigerungeinesdieserArzneimittel.PeriodischeBestimmungen

derCKkönnenerwogenwerden,jedochistnichtsicher,dassdiesesMonitoringeineMyopathie

verhindernkann.

BeigleichzeitigerGabevonImmunsuppressivaeinschließlichCyclosporin,FibratenoderNiacin

(Nikotinsäure)sollteeineDosisvon20mgLovastatinproTagnichtüberschrittenwerden,dadas

MyopathierisikomithöherenDosierungenwesentlichansteigt(s.4.5Wechselwirkungenmitanderen

MittelnundsonstigeWechselwirkungenund4.2Dosierung,ArtundDauerderAnwendung).

DiegemeinsameGabevonLovastatinundItraconazol,Ketoconazol,Erythromycin,Clarithromycin,

HIV-Protease-InhibitorenoderNefazodonwirdnichtempfohlen.SolltekeineAlternativezueiner

kurzzeitigenBehandlungmitItraconazol,Ketoconazol,ErythromycinoderClarithromycinzur

Verfügungstehen,isteinekurzeUnterbrechungderTherapiemitLovastatininErwägungzuziehen,

dakeineunerwünschtenFolgeneinerkurzenUnterbrechungderlangfristigencholesterinsenkenden

Therapiebekanntsind.

EbensosolltedaherdieTherapiemitLovastatineinigeTagevorgeplantenchirurgischenEingriffen

sowiebeiEintritteinesakutenernstenKrankheitsbildesbzw.Notwendigkeitvonchirurgischen

Maßnahmenunterbrochenwerden.

DiegemeinsameGabevonLovastatinundMibefradilistkontraindiziert(s.4.3Gegenanzeigen).Die

gemeinsameGabemitanderenMedikamenten,dieintherapeutischenDosierungeneinenstarken

inhibitorischenEffektaufCYP3A4haben,solltevermiedenwerden,sofernderNutzeneiner

kombiniertenTherapiedasRisikonichtüberwiegt.

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VondenPatienten,dieeineRhabdomyolyseentwickelten,hattenvieleeinekompliziertemedizinische

Vorgeschichte.EinigevonihnenhattenbereitseineNiereninsuffizienz,zumeistbedingtdurcheinen

langebestehendenDiabetesmellitus.BeidiesenPatientensollteeineDosisanpassungmitVorsicht

durchgeführtwerden.

Leber

IndenerstenklinischenStudientratbeieinigenwenigenPatienteneinausgeprägterAnstiegder

Serum-Transaminasen(überdas3fachedesoberenNormalwerts)auf(gewöhnlich3–12Monate

nachBeginnderTherapie),jedochohneEntwicklungeinerGelbsuchtoderanderenklinischen

ZeichenoderSymptomen.EsgabkeineAnzeicheneinerÜberempfindlichkeitsreaktion.Einigedieser

PatientenwiesenbereitsvorTherapiebeginnabnormaleLeberfunktionswerteaufund/oder

konsumiertenbeträchtlicheMengenAlkohol.BeidenjenigenPatienten,beidenendieBehandlung

wegenerhöhterTransaminasenwerteabgebrochenoderunterbrochenwurde,fielendie

TransaminasenwertedanachlangsamaufdieAusgangswerteab.

VorBeginnderBehandlungmitLovastatinunddanachinperiodischenAbständen(z.B.halbjährlich)

imerstenBehandlungsjahrodereinJahrnachderletztenDosiserhöhung,werdenbeiallenPatienten

BestimmungenderSerum-Transaminasenempfohlen.BeiPatienten,dieaufeineDosisvon40mg

undmehrtitriertwurden,sollteeinezusätzlicheBestimmungnachdreiMonatenerfolgen.Besondere

AufmerksamkeitsolltedenjenigenPatientengelten,diewährendderTherapieTransaminasenanstiege

entwickeln;beidiesenPatientensolltendieBestimmungenumgehendwiederholtundhäufiger

durchgeführtwerden.SolltendieTransaminasenerhöhungenweiterfortschreiten,insbesonderewenn

sieüberdasDreifachederoberenNormgrenzeansteigenundpersistieren,solltedasArzneimittel

abgesetztwerden.

DasArzneimittelsolltemitbesondererVorsichtbeidenjenigenPatienteneingesetztwerden,diein

erheblichemMaßeAlkoholzusichnehmenund/odereineLebererkrankunginderVorgeschichte

aufweisen.EineaktiveLebererkrankungoderungeklärteTransaminasenerhöhungensind

KontraindikationenfürdieEinnahmevonLovastatin.

UnterderTherapiemitLovastatinwurdenmäßigeErhöhungenderSerum-Transaminasenbeobachtet

(aufwenigeralsdendreifachenoberenNormwert).DieseAbweichungentratenbaldnachBeginnder

TherapiemitLovastatinauf,warenhäufigvorübergehendundnichtvonirgendwelchenSymptomen

begleitet;einAbbruchderTherapiewarnichterforderlich.

HomozygotefamiliäreHypercholesterinämie

BeiPatientenmitderseltenenhomozygotenFormderfamiliärenHypercholesterinämiewardie

WirksamkeitvonLovastatinherabgesetzt,möglicherweiseweilbeidiesenPatientenfunktionsfähige

LDL-Rezeptorenfehlen.BeidiesemPatientengutscheintesaußerdemhäufigerzueinemAnstiegder

Serumtransaminasenzukommen.

Augen

KlinischeDatengebenkeinenHinweisaufeinenachteiligeWirkungvonLovastatinaufdieLinsedes

menschlichenAuges.DabeieinerbestimmtenUntersuchungamHundvereinzeltLinsentrübungen

beobachtetwurden,solltevorBehandlungsbeginnmitLovastatineineaugenärztlicheUntersuchung

durchgeführtwerden,dieingeeignetenAbständenzuwiederholenist.

AnwendungbeiKindern

DadieWirksamkeitundUnbedenklichkeiteinerVerabreichunganKindernichtausreichendbelegtist,

wirddieBehandlungvonKindernmitLovastatinnichtempfohlen.

Sonstiges

AufgrunddesGehaltesanButylhydroxyanisolkönnenbeientsprechendveranlagtenPatienten

ÜberempfindlichkeitsreaktioneninFormvonReizungenanHaut,AugenundSchleimhäutenauftreten.

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4.5 WechselwirkungenmitanderenArzneimittelnundsonstigeWechselwirkungen

GemfibrozilundandereFibrate,Niacin(Nikotinsäure)inlipidsenkendenDosierungen(1g/Tag)

DieseMedikamenteerhöhendasRisikofüreineMyopathiebeigemeinsamerGabemitLovastatin(s.

4.4WarnhinweiseundVorsichtsmaßnahmenfürdieAnwendung–Skelettmuskulaturund4.8

Nebenwirkungen).

DiegleichzeitigeVerabreichungvonLovastatinundGemfibrozilführtebeigesundenProbandenzu

einererheblichenErhöhungderKonzentrationdesaktivenMetabolitenimPlasma,verglichenmitder

gleichzeitigenGabevonPlazeboundGemfibrozil.

CYP3A4-Wechselwirkungen

LovastatinhatkeineninhibitorischenEffektaufCYP3A4;deshalbwirdauchnichterwartet,dassesdie

PlasmaspiegelandererMedikamente,dieüberCYP3A4metabolisiertwerden,beeinflusst.Lovastatin

istjedocheinSubstratfürCYP3A4.StarkeInhibitorenvonCYP3A4könnendasRisikofüreine

Myopathieerhöhen,indemsiedurchdieErhöhungdesPlasmaspiegelsvonLovastatindieHMG-CoA-

Reduktase-inhibitorischeAktivitäterhöhen.ZudiesenInhibitorengehörenCyclosporin,Mibefradil,

Itraconazol,Ketoconazol,Erythromycin,Clarithromycin,HIV-Protease-InhibitorenundNefazodon(s.

4.4WarnhinweiseundVorsichtsmaßnahmenfürdieAnwendung–Skelettmuskulaturund4.8

Nebenwirkungen).

GrapefruitsaftenthälteinenodermehrereBestandteile,dieCYP3A4hemmenunddiePlasmaspiegel

vonMedikamenten,dieüberCYP3A4metabolisiertwerden,erhöhenkönnen.DieWirkungeiner

normalenMenge(ein250-ml-GlasproTag)istminimal(34%igerAnstiegdesaktivenPlasmaspiegels

unddamitderHMG-CoA-Reduktase-hemmendenAktivitätgemessendurchdieFlächeunterder

Konzentration-Zeit-Kurve)undohneklinischeBedeutung.JedochkannübermäßigerGenuss(über1

LiterproTag)durchErhöhungdesPlasmaspiegelsvonLovastatindieHMG-CoA-Reduktase

inhibitorischeAktivitäterhöhenundsolltedeshalbvermiedenwerden.

Cumarin-Derivate

BeigleichzeitigerGabevonLovastatinundCumarinderivatenkanndieProthrombinzeitverlängert

sein.BeiPatienten,diemitAntikoagulanzienbehandeltwerden,solltedieProthrombinzeitvor

TherapiebeginnmitLovastatin-ActavisunddanachinkürzerenAbständenbestimmtwerden,um

signifikanteVeränderungenderProthrombinzeitzuverhindern.

NachStabilisierungderWertewirddieBestimmungderProthrombinzeitanschließendinden

Zeitabständenempfohlen,wiesiefürPatientenunterTherapiemitCumarinderivatenüblichsind.Das

gleicheVorgehenwirdbeieinereventuellnotwendigenDosiserhöhungvonLovastatin-Actavis

empfohlen.

Propranolol

BeigesundenProbandenwurdenkeineklinischsignifikantenpharmakokinetischenoder

pharmakodynamischenWechselwirkungenbeidergleichzeitigenVerabreichungvonEinzelgabenvon

LovastatinundPropranololbeobachtet.

Digoxin

BeiPatientenmitHypercholesterinämiewurdebeigleichzeitigerVerabreichungvonLovastatinund

DigoxinkeinEinflussaufdieDigoxinplasmakonzentrationenbeobachtet.

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AndereBegleitmedikationen

InklinischenStudienwurdeLovastatingleichzeitigmitAngiotensin-Converting-Enzym(ACE)-

Hemmern,Betablockern,Kalziumantagonisten(außerMibefradilundVerapamil),Diuretikaundnicht

steroidalenantiinflammatorischenArzneimitteln(NSAIDs)sowiemitAntidiabetika(Glibenclamid,

Glipizid,Insulin,Chloropropamid)ohneHinweisaufklinischsignifikantenachteiligeWechselwirkungen

verabreicht.

4.6 SchwangerschaftundStillzeit

Schwangerschaft

WährendderSchwangerschaftistdieEinnahmevonLovastatin-Actaviskontraindiziert,daCholesterin

undandereZwischenproduktederCholesterinbiosyntheseessentielleBestandteilederembryonalen

undfetalenEntwicklung,einschließlichderSynthesevonSteroidenundZellmembranensind.

BisherliegenErfahrungenmitca.100Frauenvor,dieversehentlichLovastatinodereinen

strukturverwandtenHMG-CoA-Reduktase-InhibitorinderSchwangerschafteingenommenhatten;

dieseFallzahlistzugering,umeineEinschätzungdesRisikosvornehmenzukönnen.BeiRattenund

MäuseninduzierteLovastatininhohenDosierungenSkelettmissbildungen(sieheauchAbschnitt5.3

Reproduktionstoxikologie).

Lovastatin-ActavissolltegebärfähigenFrauennurdannverabreichtwerden,wennbeidiesen

PatientinnenwirksameMaßnahmenzurKontrazeptionsichergestelltsind.TrittwährendderEinnahme

diesesMedikamentestrotzdemeineSchwangerschaftein,somussLovastatin-Actavisabgesetzt

werden;diePatientinistüberdiemöglichenSchädigungendesEmbryosaufzuklären.

Stillzeit

Esistnichtbekannt,obLovastatinoderdessenMetaboliteindieMuttermilchübergehen.Wegendes

möglichenRisikosschwerwiegenderunerwünschterWirkungenbeiSäuglingen,darfLovastatin-

ActaviswährendderStillzeitnichtangewendetwerden.SollteeineTherapieunverzichtbarsein,ist

abzustillen.

4.7 AuswirkungenaufdieVerkehrstüchtigkeitunddieFähigkeitzumBedienenvon

Maschinen

Lovastatin-ActavishatkeinenodervernachlässigbarenEinflussaufdieVerkehrstüchtigkeitunddie

FähigkeitzumBedienenvonMaschinen.

4.8 Nebenwirkungen

BeiderBewertungvonNebenwirkungenwerdenfolgendeHäufigkeitenzuGrundegelegt:

Sehrhäufig(≥1/10)

Häufig(≥1/100bis<1/10)

Gelegentlich(≥1/1.000bis<1/100)

Selten(≥1/10.000bis<1/1.000)

Sehrselten(<1/10.000)

Nichtbekannt(HäufigkeitaufGrundlagederverfügbarenDatennichtabschätzbar)

Lovastatin-Actavis10mg/-20mg/-40mgTbl. KSt01.07.08

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InkontrolliertenklinischenStudienmitLovastatintratenfolgendeunerwünschteArzneimittelwirkungen

auf:

ErkrankungendesNervensystems

Häufig: Schwindel,Kopfschmerzen.

Gelegentlich: Müdigkeit,Schlafstörungen,Schlaflosigkeit.

Augenerkrankungen

Häufig: Verschwommensehen.

ErkrankungendesGastrointestinaltrakts

Häufig: Blähungen,Durchfall,Verstopfung,Übelkeit,Dyspepsie,Bauchschmerzen.

Gelegentlich: Mundtrockenheit,Sodbrennen,Geschmacksstörungen(Veränderungder

Geschmacksempfindung).

ErkankungenderHautunddesUnterhautzellgewebes

Häufig: Hautausschlag.

Gelegentlich: Juckreiz.

Sklelettmuskulatur-,Bindegewebs-undKnochenerkrankungen

Häufig: Muskelkrämpfe,Myalgien.

Selten: MyopathienundRhabdomyolysenbeobachtet(s.4.4Warnhinweiseund

VorsichtsmaßnahmenfürdieAnwendung–Skelettmuskulatur).

ErkrankungenderGeschlechtsorganeundderBrustdrüse

Selten: ErektileDysfunktion.

SeltenwurdeübereinoffensichtlichesHypersensitivitätssyndromberichtet,dasmiteinemoder

mehrerenderfolgendenSymptomeeinherging:Anaphylaxie,Angioödem,Lupus-ähnlichesSyndrom,

Polymyalgiarheumatica,Dermatomyositis,Vaskulitis,Thrombozytopenie,Leukozytopenie,

Eosinophilie,hämolytischeAnämie,positiveantinukleäreAntikörperundBeschleunigungder

Blutsenkungsgeschwindigkeit,Arthritis,Arthralgie,Urtikaria,Asthenie,Photosensitivität,Fieber,

Gesichtsrötung,Schüttelfrost,DyspnoesowieallgemeinesKrankheitsgefühl.

ZusätzlichwurdeüberfolgendeNebenwirkungenberichtet:Hepatitis,cholestatischerIkterus,

Erbrechen,Appetitlosigkeit,Parästhesien,periphereNeuropathie,psychischeStörungen

(einschließlichAngstzustände),Alopezie,inEinzelfällenErythemamultiforme,Stevens-Johnson-

Syndrom,toxischepidermaleNekrolyse.

Laborwerte

InseltenenFällenkameszueinemdeutlichenundlängeranhaltendenAnstiegderSerum-

Transaminasenwerte(s.4.4WarnhinweiseundVorsichtsmaßnahmenfürdieAnwendung–Leber).

ÜberAbweichungenandererLeberfunktionsparametereinschließlichErhöhungderalkalischen

PhosphataseunddesBilirubinswurdeberichtet.ÜbereinenAnstiegderSerum-Kreatinkinase(nicht-

kardialeFraktionderCK)wurdeebenfallsberichtet;dieseristgewöhnlichleichtundvorübergehend,

nurinseltenenFällenkameszueinerdeutlichenCK-Erhöhung.

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Sonstiges

EinkausalerZusammenhangmitderTherapiemitLovastatinistbeidenfolgendengemeldeten

Nebenwirkungennichtgesichert:Pankreatitis,Stomatitis,Depressionen,Ödeme.

4.9 Überdosierung

ImFalleeinerÜberdosierungmitLovastatin-ActavissindallgemeineKontrollenunddieÜberwachung

derLeberfunktionangezeigt.

BisweitereErfahrungenvorliegen,kanneinespezifischeBehandlungnichtempfohlenwerden.

Zurzeitistnichtbekannt,obLovastatinundseineMetabolitendialysabelsind.

5. PHARMAKOLOGISCHEEIGENSCHAFTEN

5.1 PharmakodynamischeEigenschaften

PharmakotherapeutischeGruppe:HMGCoA-Reduktase-Hemmer

ATC-Code:C10AA02

LovastatinisteinFermentationsproduktausdemBodenpilzAspergillusterreusunddieinaktive

VorstufeeinerhochspezifischenVerbindung(IC50=2,7–11,1nmol),welchedieendogene

Cholesterinsynthesehemmt.

DiebiologischaktiveFormvonLovastatinentstehtunmittelbarnachdergastrointestinalenResorption

invivo.Dieseinhibiertkompetitivdie3-Hydroxy-3-methylglutaryl-CoenzymA(HMG-CoA)-Reduktase.

DieAktivitätdiesesSchlüsselenzymsbestimmtdieBildungvonMevalonsäureunddaherdasAusmaß

derNeusynthesevonCholesterin.DieHemmungdieses„Schrittmacher“-Enzymsder

CholesterinsynthesedurchLovastatinführtzueinerAbnahmederintrazellulären

Cholesterinkonzentration.

DieWirkungistspezifisch;eineHemmungandererkörpereigenerEnzymewurdebishernicht

beobachtet.DaderdurchLovastatinbeeinflussteSyntheseschritteinefrüheStufederCholesterin-

Biosynthesebetrifft,istdieAkkumulationvonpotenzielltoxischenSteroidennichtzuerwarten.Auch

kommtesdurchLovastatinnichtzueinerAkkumulationvonHMG-CoA,dadiesesumgehendinAcetyl-

CoA–dasSchlüsselproduktdesIntermediärstoffwechselsundAusgangspunktzahlreicher

biochemischerReaktionen–zurückverwandeltwird.

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DieUmwandlungvonHMG-CoAinMevalonsäurewirddurchtherapeutischeDosenvonLovastatin

nichtvollständigverhindert,sodassgenügendMevalonsäurefürkörpereigeneSynthesezweckezur

Verfügungsteht.Sokonntegezeigtwerden,dassz.B.dieSteroidgenese,dieaufMevalonsäure

angewiesenist,nichtbeeinträchtigtwird.

DieLithogenitätderGallewurdedurchLovastatinnichterhöht;einesteigendeInzidenzvon

Gallensteinenistnichtzuerwarten.

DasAnsprechenaufoptischeReize,NervenreizleitungsmessungenundElektromyographiebeiüber

30Patienten,dieLovastatinerhielten,zeigtekeineAnzeicheneinerneurotoxischenWirkung.

DieAbnahmederintrazellulärenCholesterinkonzentrationsignalisiertderZelle,dassvermehrt

Cholesterin,welchesimGefäßsystemhauptsächlichinFormderLDLtransportiertwird,überein

spezialisiertesTransportsysteminderZellmembran–dieLDL-Rezeptoren–vonaußenindieZelle

transportiertwerdenmuss.DurchGeninduktionkommtesdaherzueinergesteigertenNeusynthese

vonLDL-Rezeptoren,wodurchdievermehrteAufnahmevonzirkulierendenLDLindieZelleermöglicht

wird.

InklinischenStudienkonntegezeigtwerden,dassdurchdiesesWirkprinzip–beidemein

physiologischerRegelmechanismusausgenutztwird–LovastatinimSerumzueinemAbfalldes

GesamtcholesterinssowiedesLDL-undVLDL-Cholesterinsführt.Eszeigtesich,dasseineSenkung

derLipidspiegelsowohlbeinormalenalsauchbeierhöhtenAusgangswertenauftrittunddie

KonzentrationvonApolipoproteinBbeiderBehandlungmitLovastatinabnimmt.DajedesLDL-

PartikelnurjeweilseinMolekülApolipoproteinBenthältundletzteresnuringeringfügigenMengenin

anderenLipoproteinenvorkommt,kannangenommenwerden,dassLovastatinnichtnurzueiner

ErniedrigungdesCholesteringehaltes,sondernauchzueinermengenmäßigenAbnahmederLDL

führt.DiecholesterinsenkendeWirkungvonLovastatinscheintüberdiesauchaufeinerVerminderung

derVLDL–derVorstufevonLDL–zuberuhen.Zudemzeigtesich,dassdasHDL-Cholesterinunter

derTherapiemitLovastatinmittelgradigansteigt.InsgesamtresultierenausdiesenVeränderungen

eineAbnahmedesVerhältnissesvonGesamt-zuHDL-CholesterinundLDL-zuHDL-Cholesterin.Die

KonzentrationderTriglyceridenahmab.

DieWirksamkeitderBehandlungderKoronarsklerosemitLovastatinwurdeindreirandomisierten

placebokontrolliertenklinischenStudienvon2–2,5JahrenDaueruntersucht.AllePatientenwiesen

eineangiographisch,mittelscomputergestützterquantitativerKoronarangiographie(QCA)gesicherte

Koronarskleroseauf.

IndererstenStudie(CanadianCoronaryAtherosclerosisInterventionTrial)wurdedieWirksamkeitvon

LovastatinineinerDosierungvon20–80mgtäglichbei331Patienten(MännerundFrauen(18%)

bis70Jahre)mitGesamt-Cholesterinwertenzwischen220–300mg/dl(5,70–7,77mmol/l)

untersucht.LovastatinverlangsamtesignifikantdieProgressionderAtheroskleroseundsenkteden

AnteilderPatientenmitneuenLäsionen.

InderzweitenStudie(MonitoredAtherosclerosisRegressionStudy)wurdedieWirksamkeitvon

LovastatinineinerDosierungvon40mg2-maltäglichbei270Patienten(MännerundFrauen(9%)

bis67Jahre)mitGesamt-Cholesterinwertenzwischen190–295mg/dl(4,92–7,64mmol/l)

untersucht.InderAuswertungmittelsderquantitativenKoronarangiographieergabsichbei

BetrachtungallerLäsionenhinsichtlichderprozentualenVeränderungdesStenosegradeskein

statistischerUnterschiedzwischenVerum-undPlacebogruppe(primärerEndpunkt).Die

AngiogrammewurdenaucheinerExpertengruppevorgelegt,diedieangiographischenVeränderungen

übereinstimmendmittelsGlobalChangeScore(sekundärerEndpunkt)beurteilte.Nachdieser

MethodeverlangsamteLovastatinsignifikantdasFortschreitenderatherosklerotischenErkrankung

insgesamt.DieAnzahlderPatienten,dieeineRegressionzeigten,warunterLovastatindoppeltso

hoch.

InderdrittenStudie(FamilialAtherosclerosisTreatmentStudy)wurdedieWirksamkeiteiner

KombinationstherapiemitLovastatinundColestipolbei98Patienten(Männerbis62Jahre)miteiner

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hinsichtlichvaskulärerErkrankungenpositivenFamilienanamnese,einemApolipoprotein-B-Spiegel

von≥125mg/dlundeinemdurchschnittlichenGesamt-Cholesterinvon270mg/dl(6,99mmol/l)

untersucht.LovastatinundColestipolreduziertensignifikantdieAnzahlprogredienterkoronarer

LäsionenundführtenhäufigerzueinerRegression.

DieWirkungvonLovastatinaufdasFortschreitenderAtheroskleroseindenKoronararterienistdurch

ähnlicheBefundeineinemanderenGefäßsystembestätigtworden.InderAsymptomaticCarotid

ArteryPlaqueStudy(ACAPS)wurdedieWirksamkeitderTherapiederAtherosklerosederKarotiden

mitLovastatinbeiPatientenmitfrühenasymptomatischenKarotisläsionen,ohneAnzeichenfüreine

KHKundeinemdurchschnittlichenGesamt-Cholesterinvon235mg/dl(6,1mmol/l)mittelsB-Mode

Ultraschallbewertet.Indieserdoppelblinden,kontrolliertenklinischenStudiewurden919Patienten

(MännerundFrauen(48,5%)bis79Jahre)randomisiertvierStudiengruppenzugeteiltundmit

Placebo,10–40mgLovastatin/Tagund/oderWarfarinbehandelt.MittelsUltrasonographiewurdendie

UnterschiededermittlerenmaximalenIntima-Media-DickederKarotiswandproPatientzu

StudienbeginnundnachdreiJahrenin12untersuchtenAbschnittenbestimmt.Lovastatinin

MonotherapieführteverglichenmitPlacebozueinersignifikantenRegressiondermittlerenmaximalen

Intima-Media-Dicke(IMT).InderLovastatin-Gruppe(n=460)kamesimVergleichzurPlacebo-

Gruppe(n=459)zueinersignifikantenReduktionderAnzahlanPatientenmitschwerwiegenden

kardiovaskulärenEreignissen(5vs.14)sowiezueinersignifikantenReduktionderGesamtmortalität

(1vs.8).

5.2 PharmakokinetischeEigenschaften

LovastatinisteinLakton,welchesinvivoinderLeberumgehendhydrolysiertwird,wobeidie

korrespondierendeBeta-Hydroxysäureentsteht.Dieseisteinhochspezifischer(IC50=2,7–11,1

nmol),kompetitiverInhibitorderHMG-CoA-Reduktase.DieHemmungderHMG-CoA-Reduktaseist

dieGrundlageeinesTestsystemszurpharmakokinetischenBestimmungderBeta-

Hydroxysäuremetaboliten(aktiveInhibitoren)und–nachbasischerHydrolysederProben–der

Gesamtinhibitoren(derSummeausaktivenundlatentenInhibitoren)imPlasmanachVerabreichung

vonLovastatin.

NacheineroralenGabevon 14 C-markiertemLovastatinwurdenbeimMenschen10%derDosismit

demHarnund83%überdieFäzesausgeschieden.Die83%,diemitdenFäzesausgeschieden

werden,repräsentierensowohldieSubstanzäquivalente,dieindieGalleausgeschiedenwurden,als

auchdieÄquivalentenichtresorbierterSubstanz.

DieResorptionsrateeineroralenGabevonLovastatinwurdeinvierverschiedenenTierspezies

untersucht,wobeieineintravenöseDosisalsReferenzkriteriumherangezogenwurde;siebeträgtnach

diesenVersuchenimMitteletwa30%.StudienamHundhabengezeigt,dassdieVerfügbarkeitder

resorbiertenSubstanzimgroßenKreislaufdurcheinenausgeprägtenFirst-Pass-EffektinderLeber,

demprimärenWirkort,limitiertwird,wobeiSubstanzäquivalenteanschließendindieGallesezerniert

werden.InTierstudienkonntediehoheLeberselektivitätvonLovastatingezeigtwerden.Nachoraler

GabevonLovastatinwurdeninderLeber–demZielorgan–wesentlichhöhereKonzentrationenalsin

denperipherenGewebengemessen.

SowohlLovastatinalsauchseinBeta-HydroxysäuremetabolitsindanmenschlichePlasmaproteine

gebunden(>95%).InTierexperimentenkonntegezeigtwerden,dassLovastatindieBluthirnschranke

unddiePlazentaschrankepassiert.NachGabevonLovastatinwurdenbeimMenschenfolgende

aktiveHauptmetabolitenimPlasmagefunden:dasBeta-Hydroxysäurederivat,das6-Hydroxy-Derivat,

das6-Hydroxy-methyl-unddas6-Exomethylenderivat.DiemaximalenPlasmakonzentrationenvon

sowohlaktivenwieauchGesamtinhibitorenwurdeninnerhalbvon2–4StundennachVerabreichung

derDosiserreicht.DieInhibitorkonzentrationenimPlasmazeigteneinelineareDosisabhängigkeitbis

zueinerDosisvon120mgLovastatin.BeieinemeinmaltäglichenVerabreichungsmoduswurden

Lovastatin-Actavis10mg/-20mg/-40mgTbl. KSt01.07.08

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Steady-State-PlasmakonzentrationenderGesamtinhibitorenzwischendem2.und3.Tagnach

Therapiebeginnerreicht;siewarenimDurchschnitt1½-malhöheralsnacheinerEinzeldosis.Wurde

LovastatinaufnüchternenMageneingenommen,betrugendiePlasmakonzentrationenderaktiven

InhibitorenundGesamtinhibitorenimMitteletwa 2 /

derjenigen,diegemessenwurden,wenn

LovastatinunmittelbarimAnschlussaneinestandardisierteTestmahlzeitverabreichtwurde.

IneinerklinischenStudiezeigtesichbeiPatientenmitschwererNiereninsuffizienz(Kreatinin-

Clearance10–30ml/min),dassnachEinmalgabevonLovastatindiePlasmaspiegelder

GesamtinhibitorenetwazweimalhöherwarenalsbeigesundenProbanden.

Bioverfügbarkeit

Eswurdeermittelt,dassbeimMenschenwenigerals5%derverabreichtenDosisvonLovastatinin

FormvonaktivenInhibitorenimsystemischenKreislaufverfügbarist.

EineimJahr1999durchgeführtevergleichendeBioverfügbarkeitsuntersuchung(offen,cross-over,

randomisiert)an36gesundenmännlichenProbanden(18–55Jahre)ergabnachEinmalgabevon40

mg(DosierungjeweilsnachstandardisierterMahlzeit)fürdasβ-Hydroxysäurederivat(aktiver

Metabolit)imVergleichzumReferenzpräparat:

Lovastatin-Actavis

40mg Referenzpräparat

)[ng/ml]

maximalePlasmakonzentration 8,154,26 6,913,56

)[h]

ZeitpunktdermaximalenPlasmakonzentration 4,500,50 4,500,50

(AUC

)[ng/ml∙h]

FlächeunterderKonzentrations-Zeit-Kurve 37,5118,15 33,9216,88

AngabederWertealsMittelwerteundStreubreite(Standardabweichung)

5.3 PräklinischeDatenzurSicherheit

DiewiederholteVerabreichunghoherDosenvonLovastatinführtebeiverschiedenenTierspezieszu

toxischenEffekten,dieaufeineübersteigertepharmakologischeWirkungzurückzuführensind,

ZielorganewarenvorallemdieLeberunddasZNS.InStudienamHundtratenimhohenDosisbereich

nachGabevonLovastatinvereinzeltKatarakteauf;aufBasisderSerumspiegelscheintjedochein

ausreichendhoherSicherheitsabstandzurhumantherapeutischenDosiszubestehen.

IneinerBatterievonStudienzurgenetischenToxikologie(in-vitroundin-vivo)ergabsichkeinHinweis

aufeingenotoxischesPotenzial.

InLangzeitstudienanMausundRattezurErfassungeinestumorigenenPotenzialswurdennach

GabevonLovastatinerhöhteTumorinzidenzenbeobachtet:

Spezie

relativeExposition(imVergleichzur

humantherapeutischen)aufBasisvonAUC- beobachteteTumoren

Lovastatin-Actavis10mg/-20mg/-40mgTbl. KSt01.07.08

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Leveln

Ratte 2–7 hepatozelluläreKarzinome

Maus 1–2 Papillomeimsquamösen(nicht-

glandulären)Epithelder

Magenschleimhaut*

Maus 3–4 hepatozelluläreKarzinomeundAdenome

Maus 4 pulmonaleAdenome

*beimMenschenbestehtdieMagenschleimhautausschließlichausglanduläremEpithel.

DieBedeutungdieserBefundefürdieLangzeittherapiebeimMenschenistungeklärt.

InStudienzurReproduktionstoxikologietratennachVerabreichunghoherDosierungen(800

mg/kg/Tag)anRattenundMäusenSkelettmissbildungenbeidenFetenauf.BeimKaninchenwurden

beiDosierungenvonbiszu15mg/kg/Tag(MTD)keineMissbildungenbeidenNachkommen

beobachtet.DieFertilitätwurdebeimHundinDosierungenab20mg/kg/Tagbeeinträchtigt,eine

FertilitätsstudieanderRatteverliefhingegennegativ.

Lovastatin-Actavis10mg/-20mg/-40mgTbl. KSt01.07.08

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6. PHARMAZEUTISCHEANGABEN

6.1 ListedersonstigenBestandteile

Lovastatin-Actavis10mg

VorverkleisterteStärkeausMais

MikrokristallineCellulose

Butylhydroxyanisol(Ph.Eur.)

Eisen(III)-hydroxid-oxidxH

O(E172)

Eisen(III)-oxid(E172)

Magnesiumstearat(Ph.Eur.)

Lovastatin-Actavis20mg

VorverkleisterteStärkeausMais

MikrokristallineCellulose

Butylhydroxyanisol(Ph.Eur.)

Indigocarmin,Aluminiumsalz(E132)

Magnesiumstearat(Ph.Eur.)

Lovastatin-Actavis40mg

VorverkleisterteStärkeausMais

MikrokristallineCellulose

Butylhydroxyanisol(Ph.Eur.)

Indigocarmin,Aluminiumsalz(E132)

Chinolingelb,Aluminiumsalz(E104)

Magnesiumstearat(Ph.Eur.)

6.2 Inkompatibilitäten

Nichtzutreffend.

6.3 DauerderHaltbarkeit

3Jahre

Lovastatin-Actavis10mg/-20mg/-40mgTbl. KSt01.07.08

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6.4 BesondereVorsichtsmaßnahmenfürdieAufbewahrung

FürdiesesArzneimittelsindkeinebesonderenLagerungsbedingungenerforderlich.

6.5 ArtundInhaltdesBehältnisses

Alu/Alu-Blisterpackungenmit

Lovastatin-Actavis10mg

10,20,30(N1),50(N2)und100(N3)Tabletten

Lovastatin-Actavis20mg

10,20,30(N1),50(N2)und100(N3)Tabletten

Lovastatin-Actavis40mg

10,20,30(N1),50(N2)und100(N3)Tabletten

6.6 BesondereVorsichtsmaßnahmenfürdieBeseitigung

KeinebesonderenAnforderungen.

Lovastatin-Actavis10mg/-20mg/-40mgTbl. KSt01.07.08

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7. INHABERDERZULASSUNG

ActavisDeutschlandGmbH&Co.KG

Elisabeth-Selbert-Str.1

40764Langenfeld

Telefon:02173/1674–0

Telefax:02173/1674–240

8. ZULASSUNGSNUMMERN

49039.00.00

49039.01.00

49039.02.00

9. DATUMDERERTEILUNGDERZULASSUNG

DatumderZulassung: 20.Januar2003

10. STANDDERINFORMATION

Juli2008

11. VERKAUFSABGRENZUNG

Verschreibungspflichtig

Lovastatin-Actavis10mg/-20mg/-40mgTbl. KSt01.07.08

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