Losetavan 50/12,5 mg Filmtabletten

Deutschland - Deutsch - BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte)

Kaufe es jetzt

Gebrauchsinformation PIL
Fachinformation SPC
Wirkstoff:
Losartan-Kalium, Hydrochlorothiazid
Verfügbar ab:
Alfred E.Tiefenbacher (GmbH & Co. KG)
INN (Internationale Bezeichnung):
Losartan potassium, hydrochlorothiazide
Darreichungsform:
Filmtablette
Zusammensetzung:
Losartan-Kalium 50.mg; Hydrochlorothiazid 12.5mg
Berechtigungsstatus:
gültig
Zulassungsnummer:
67546.00.00

GEBRAUCHSINFORMATION:INFORMATIONFÜRDENANWENDER

Losetavan 50 mg/12,5 mg Filmtabletten

Losartan-KaliumundHydrochlorothiazid

LesenSiediegesamtePackungsbeilagesorgfältigdurch,bevorSiemitderEinnahmedieses

Arzneimittelsbeginnen.

·HebenSiediePackungsbeilageauf.VielleichtmöchtenSiediesespäternochmalslesen.

·WennSieweitereFragenhaben,wendenSiesichanIhrenArztoderApotheker.

·DiesesArzneimittelwurdeIhnenpersönlichverschrieben.GebenSieesnichtanDritteweiter.

EskannanderenMenschenschaden,auchwenndiesedieselbenBeschwerdenhabenwieSie.

WenneinederaufgeführtenNebenwirkungenSieerheblichbeeinträchtigtoderSie

Nebenwirkungenbemerken,dienichtindieserGebrauchsinformationangegebensind,

informierenSiebitteIhrenArztoderApotheker.

DiesePackungsbeilagebeinhaltet:

1.WasistLosetavanundwofürwirdesangewendet?

2.WasmüssenSievorderEinnahmevonLosetavanbeachten?

3.WieistLosetavaneinzunehmen?

4.WelcheNebenwirkungensindmöglich?

5.WieistLosetavanaufzubewahren?

6.WeitereInformationen

1.WASISTLOSETAVANUNDWOFÜRWIRDESANGEWENDET?

LosetavanisteineKombinationauseinemAngiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten(Losartan)

undeinemDiuretikum(Hydrochlorothiazid).

LosetavanwirdangewendetzurBehandlungderessenziellenHypertonie(Bluthochdruck).

2.WASMÜSSENSIEVORDEREINNAHMEVONLOSETAVANBEACHTEN?

Losetavandarfnichteingenommenwerden,

wennSieüberempfindlich(allergisch)gegenLosartan,Hydrochlorothiazidodereinender

sonstigenBestandteilevonLosetavansind

wennSieüberempfindlich(allergisch)gegensulfonamidhaltigePräparatesind(z.B.andere

Thiazide,einigeAntibiotikawieCotrimoxazol;fragenSieIhrenArzt,fallsSiesichnichtsicher

sind)

·währendderletzten6MonateeinerSchwangerschaft.(Eswirdempfohlen,Losetavanauchinder

frühenPhasederSchwangerschaftnichtanzuwenden,sieheauch„Schwangerschaftund

Stillzeit“.)

wennIhreLeberfunktiondeutlicheingeschränktist

wennIhreNierenfunktiondeutlicheingeschränktistoderihreNierenkeinenUrinproduzieren

wennSieeinenniedrigenKalium-,niedrigenNatrium-oderhohenKalziumspiegelhaben,

der/dienichtbehandelbarist/sind

wennSieanGichtleiden.

BesondereVorsichtbeiderEinnahmevonLosetavanisterforderlich,

wennSieeinbereitseinmaleinAngioödemhatten(Überempfindlichkeitsreaktionmit

SchwellungenvonGesicht,Lippen,Rachenund/oderZunge)

wennSieDiuretika(Entwässerungstabletten)einnehmen

wennSieeinesalzarmeDiäteinhalten

wennSiestarkesErbrechenund/oderDurchfallhattenoderhaben

wennSieanHerzleistungsschwächeleiden

wennSieaneinerVerengungderzudenNierenführendenBlutgefäße(Nierenarterienstenose)

leiden,nureinefunktionierendeNierehabenodervorkurzemeineNierentransplantationhatten,

wennSieaneinerVerengungderArterien(Atherosklerose),Anginapectoris(Brustschmerzen

aufgrundverminderterDurchblutungderHerzkranzgefäße)leiden

wennSieaneiner"Aorten-oderMitralklappensteose"(VerengungderHerzklappen)oder

einer

"hypertrophenKardiomyopathie"(einerErkrankung,dieeineVerdickungdesHerzmuskels

verursacht)leiden,

wennSieDiabetiker(zuckerkrank)sind

wennSieGichthaben/hatten

wennSieAllergienhabenoderhatten,anAsthmaoderuntereinerErkrankungleiden,diemit

dieGelenkschmerzen,HautrötungenundFiebereinhergeht(systemischerLupuserythematodes)

wennSieeinenhohenKalzium-oderniedrigenKaliumspiegelhabenodereinekaliumarme

Diät

einhalten

wennSieeineNarkoseerhalten(auchbeimZahnarzt)bzw.sicheinerOperationunterziehen

müssen,oderwennSieihreNebenschilddrüsenfunktiontestenlassen,müssenSieIhremAzt

oderdemmedizinischenPersonalmitteilen,dassSieLosartan/HydrochlorothiazidTabletten

einnehmen.

wennSieanprimäremHyperaldosteronismusleiden(Erkrankung,diemiteinererhöhten

AbgabedesHormonsAldosteronausderNebenniereeinhergeht,verursachtdurcheine

AnomaliederNebenniere).

TeilenSieIhremArztebenfallsmit,wennSievermuten,schwangerzusein(oderschwangerwerden

könnten).DieEinnahmevonLosetavaninderfrühenPhasederSchwangerschaftwirdnicht

empfohlen,undLosetavandarfnichtmehrnachdemdrittenSchwangerschaftsmonateingenommen

werden,dadieEinnahmevonLosetavanindiesemStadiumzuschwerenMissbildungenbeiIhrem

ungeborenenKindführenkann(sieheauch„SchwangerschaftundStillzeit“).

BeiEinnahmevonLosetavanmitanderenArzneimitteln

BitteinformierenSieIhrenArztoderApotheker,wennSieandereArzneimitteleinnehmen/anwenden

bzw.vorkurzemeingenommen/angewendethaben,auchwennessichumnicht

verschreibungspflichtigeArzneimittelhandelt.

DiuretikawiedasinLosetavanenthaltendeHydrochlorothiazidkönnenWechselwirkungenmit

anderenArzneimittelnhaben.LithiumhaltigeArzneimitteldürfennichtmitLosetavanohneenge

ärztlicheÜberwachungeingenommenwerden.BestimmteVorsichtsmaßnahmen(z.B.Bluttests)

könnenangebrachtsein,wennSieKaliumergänzungsmittel,kaliumhaltigeSalzersatzmitteloder

kaliumsparendeArzneimittel,andereDiuretika("Wassertabletten"),einigeAbführmittel,Arzneimittel

zurBehandlungderGicht,Arzneimittel,diedenHerzrhythmuskontrollierenodergegenDiabetes

(Zuckerkrankheit)wirken(ArzneimittelzumEinnehmenoderInsulin)einnehmen/anwenden.Esist

auchfürIhrenArtwichtigzuwissen,obSieandereArzneimittelzurBehandlungdesBluthochdrucks,

Steroide,ArzneimittelzurKrebsbehandlung,Schmerzmittel,ArzneimittelzurBehandlungvon

Pilzinfektionen,ArzneimittelgegenArthritis,Anionenaustauscherharze,diezurBehandlungdes

hohenCholesterinspiegelsangewendetwerden,wieColestyramin,Arzneimittelmit

muskelerschlaffenderWirkung,Schlaftabletten(Barbiturate),Opioide(opiat-ähnlicheArzneimittel)

wieMorphin,blutdrucksteigerndeAminewieAdrenalinoderandereArzneimitteldergleichenGruppe

einnehmen/anwenden.

BitteinformierenSieauchihrenArzt,dassSieLosetavaneinnehmen,wennSiedemnächst

iodhaltigeRöntgenkontrastmittelerhaltensollen.

BeiEinnahmevonLosetavanzusammenmitNahrungsmittelnundGetränken

Esistratsam,währendderEinnahmedieserTablettenkeinenAlkoholzutrinken:Alkoholund

LosetavanTablettenkönnengegenseitigIhreWirkungverstärken.

DieAnwendungvonDiätsalzeningrossenMengenkannderWirkungvonLosetavan

entgegenwirken.

LosetavankannzusammenmitoderohneNahrungeingenommenwerden.

SchwangerschaftundStillzeit

Schwangerschaft

TeilenSieIhremArztmit,wennSievermuten,schwangerzusein(oderschwangerwerdenkönnten).

InderRegelwirdIhrArztIhnenempfehlen,LosetavanvoreinerSchwangerschaftbzw.sobaldSie

wissen,dassSieschwangersind,abzusetzen,underwirdIhneneinanderesArzneimittelempfehlen.

DieAnwendungvonLosetavaninderfrühenSchwangerschaftwirdnichtempfohlenundLosetavan

darfnichtmehrnachdemdrittenSchwangerschaftsmonateingenommenwerden,dadieEinnahmevon

LosetavanindiesemStadiumzuschwerenMissbildungenIhresungeborenenKindesführenkann.

Stillzeit

TeilensieIhremArztmit,wennSiestillenodermitdemStillenbeginnenwollen.Losetavanwird

nichtzurAnwendungbeistillendenMütternempfohlen.IhrArztkanneineandereBehandlungfürSie

wählen,wennSiestillenwollen,vorallemsolangeIhrKindimNeugeborenenalteristoderwennes

eineFrühgeburtwar.

FragenSievorderEinnahmejeglicherArzneimittelIhrenArztoderApothekerumRat.

AnwendungbeiKindernundJugendlichen

EsliegenkeineErfahrungenzurAnwendungvonLosetavanbeiKindernvor.Deshalbsollte

LosetavanKindernnichtgegebenwerden.

AnwendungbeiälterenPatienten

LosetavanwirktbeiälterenundjüngerenerwachsenenPatientenvergleichbargutundwird

vergleichbargutvertragen.DiemeistenälterenPatientenbenötigendieselbeDosiswiejüngere

Patienten.

VerkehrstüchtigkeitunddasBedienenvonMaschinen

WennSiedieBehandlungmitdiesemArzneimittelbeginnen,solltenSiekeineAufgaben,die

besondereAufmerksamkeitbenötigen(z.B.AutofahrenoderdasBedienenvongefährlichen

Maschinen)durchführen,bevorsiewissen,wieSiedasArzneimittelvertragen.

WichtigeInformationenüberbestimmtesonstigeBestandteilevonLosetavan

LosetavanenthältLactose.BittenehmenSiedaherLosetavanerstnachRücksprachemitIhremArzt

ein,wennIhnenbekanntist,dassSieaneinerUnverträglichkeitgegenüberbestimmtenZuckern

leiden.

3.WIEISTLOSETAVANEINZUNEHMEN?

NehmenSieLosetavanimmergenaunachAnweisungIhresArztesein.IhrArztwirddiefürSie

geeigneteDosisbestimmen,welchevonIhrerErkrankungunddavonabhängt,obSienochandere

Arzneimitteleinnehmen.Esistwichtig,dassSieLosetavansolangeeinnehmen,wieIhrArztesIhnen

verordnethat,damiteszueinerreibungslosenKontrolleIhresBlutdrucksführt.

Bluthochdruck

DiefürdiemeistenPatientenüblicheDosisLosetavanist1TabletteLosetavan50mg/12,5mg

einmaltäglich,umIhrenBlutdruckübereinenZeitraumvon24Stundenzukontrollieren.Eventuell

kanndieDosisauf2TablettenLosetavan50mg/12,5mgerhöhtwerdenoderauf1Tablette

Losetavan

100mg/25mgFilmtabletten(höhereStärke)einmaltäglichumgestelltwerden.DieHöchstdosis

beträgt2TablettenLosetavan50mg/12,5mgFilmtabletteneinmaltäglichoder1TabletteLosetavan

100mg/25mgFilmtabletteneinmaltäglich.

WennSieeinegrößereMengevonLosetavaneingenommenhaben,alsSiesollten

BeieinerÜberdosierungwendenSiesichsofortanIhrenArzt,damitumgehendmedizinische

Maßnahmenergriffenwerdenkönnen.EineÜberdosierungkanneinenAbfalldesBlutdrucks,

Herzklopfenoder-rasen(Palpitationen),langsamenPuls,VeränderungvonBlutwertenundeine

Entwässerungverursachen.

WennSiedieEinnahmevonLosetavanvergessenhaben

VersuchenSie,Losetavanwieverordneteinzunehmen.NehmenSienichtdiedoppelteDosis

ein,wennSiedievorherigeEinnahmevergessenhaben.SetzenSiedieEinnahmewieverordnetfort.

4.WELCHENEBENWIRKUNGENSINDMÖGLICH?

WiealleArzneimittelkannLosetavanNebenwirkungenhaben,dieabernichtbeijedem

auftretenmüssen.

FallsfolgendeBeschwerdenbeiIhnenauftreten,nehmenSieLosetavannichtmehreinund

informierenSiesofortIhrenArztoderbegebensichindieNotaufnahmedesnächstgelegenen

Krankenhauses:

EineschwerwiegendeallergischeReaktion(Hautausschlag,Juckreiz,SchwellungvonGesicht,

Lippen,MundoderRachen,dieSchluck-oderAtembeschwerdenverursachenkann).

Diesisteineschwerwiegende,aberselteneNebenwirkung,diemehralseinenvon10.000,aber

wenigeralseinenvon1.000Patientenbetrifft.MöglicherweisebenötigenSiedringendmedizinische

HilfeodereineKrankenhauseinweisung.

ÜberfolgendeNebenwirkungenwurdeberichtet:

Häufig(trittbeimehrals1von100,aberwenigerals1von10Behandeltenauf):

Husten,InfektionenderoberenAtemwege,verstopfteNase,Entzündungenoder

Erkrankungen

derNebenhöhlen

Durchfall,Bauchschmerzen,Übelkeit,Verdauungstörungen

Muskelschmerzenoder-krämpfe,Beinschmerzen,Rückenschmerzen

Schlaflosigkeit,Kopfschmerzen,Schwindel

Schwäche,Müdigkeit,SchmerzenimBrustkorb

ErhöhterKaliumspiegel(derHerzrhythmusstörungenverursachenkann),verminderte

Hämoglobinspiegel.

Gelegentlich(trittbeimehrals1von1.000,aberwenigerals1von100Behandeltenauf):

Anämie,roteoderbräunlichePunkteaufderHaut(manchmalbesondersandenFüßen,

Beinen,

ArmenundamGesäß,mitGelenkschmerzen,SchwellungenderHändeundFüßeund

Magenschmerzen),verringerteAnzahlvonweissenBlutzellen,Gerinnungsproblemeund

Blutergüsse

Appetitverlust,erhöhteHarnsäurespiegeloderGicht,erhöhteBlutzuckerwerte,abnormale

Blutelektrolytspiegel

Angst,Nervosität,Panikstörung(wiederholtePanikattacken),Verwirrung,Depression,

verändertesTräumen,Schlafstörungen,Schläfrigkeit,Gedächtnisstörungen

Kribbeln/NadelsticheoderähnlicheMissempfindungen,SchmerzenindenGliedmaßen,

Zittern,

Migräne,Ohnmachtsanfall

Verschwommensehen,BrennenoderStechenindenAugen,Bindehautentzündung,

VerschlechterungderSehkraft,Gelbsehen

Klingeln,Dröhnen,TosenoderKlickenindenOhren

NiedrigerBlutdruckmöglicherweiseimZusammenhangeinemLagewechsel(Schwindel-oder

SchwächegefühlbeimAufstehen),Anginapectoris(SchmerzenimBrustkorb),unregelmäßiger

Herzrhythmus,Schlaganfall(TIA,"Minischlag"),Herzinfarkt,Herzklopfen

EntzündungderBlutgefäße,oftzusammenmitHautausschlagoderBlutergüssen

KratzenimHals,Atemnot,Bronchitis,Lungenentzündung,WasserinderLunge(das

Atembeschwerdenverursacht),Nasenbluten,laufendeoderverstopfteNase

Verstopfung,Blähungen,Magenverstimmung,Magenkrämpfe,Erbrechen,Mundtrockenheit,

EntzündungenderSpeicheldrüsen,Zahnschmerzen

Gelbsucht(GelbfärbungvonAugenundHaut),EntzündungderBauchspeicheldrüse

Nesselsucht,Juckreiz,Hautentzündungen,Hautaussschlag,Hautrötung,Lichtempfindlichkeit

derHaut,trockeneHaut,Hitzewallungen,Schwitzen,Haarausfall,

SchmerzenindenArmen,Schultern,Hüften,KnienoderanderenGelenken,

Gelenkschwellungen,Steifigkeit,Muskelschwäche

HäufigesWasserlassenauchinderNacht,Nierenfunktionsstörungeneinschließlich

Nierenentzündungen,Harnwegsentzündungen,ZuckerimUrin

AbnahmedessexuellenVerlangens,Impotenz

Gesichtsschwellungen,Fieber

Selten(trittbeimehrals1von10.000,aberwenigerals1von1.000Behandeltenauf):

Hepatitis(Leberentzündung),VeränderungenderLeberfunktionsparameter

InformierenSiebitteIhrenArztoderApotheker,wenneinederaufgeführtenNebenwirkungenSie

erheblichbeeinträchtigtoderSieNebenwirkungenbemerken,dienichtindieser

Gebrauchsinfor-mationangegebensind.

5.WIEISTLOSETAVANAUFZUBEWAHREN?

ArzneimittelfürKinderunzugänglichaufbewahren.

SiedürfenLosetavannachdemaufdemBehältnisangegebenenVerfalldatumnichtmehr

anwenden.DasVerfalldatumbeziehtsichaufdenletztenTagdesMonats.

DasArzneimitteldarfnichtimAbwasseroderHaushaltsabfallentsorgtwerden.FragenSieIhren

Apotheker,wiedasArzneimittelzuentsorgenist,wennSieesnichtmehrbenötigen.DieseMaßnahme

hilftdieUmweltzuschützen.

6.WEITEREINFORMATIONEN

WasLosetavanenthält:

DieWirkstoffesindLosartan-KaliumundHydrochlorothiazid.

JedeLosetavan50mg/12,5mgTabletteenthält50mgLosartan-Kalium,entsprechend45,76mg

Losartanund4,24mg(0,108mEq)Kaliumund12,5mgHydrochlorothiazid

DiesonstigenBestandteilesind

Tablettenkern:Lactose-Monohydrat,mikrokristallineCellulose,Maisstärke,Magnesiumstearat

Filmüberzug:Hyprolose,Hypromellose,Titandioxid(E171),Chinolingelb,Aluminiumsalz

(E104),Eisenoxidgelb(E172)undEisenoxidschwarz(E172).

WieLosetavanaussiehtundInhaltderPackung

Losetavan50mg/12,5mgFilmtablettensindgelb,ovalundflachaufbeidenSeiten.

Losetavan50mg/12,5mgFilmtablettensindinBlisterpackungen(Aluminiumblisterverschlossen

mitAluminiumfolie)erhältlich.

Blister

Packungsgrößen:7,10,14,28,30,50,56,98,100Filmtabletten.

Plastikflasche

Packungsgrößen:30,50,100Filmtabletten

EswerdenmöglicherweisenichtallePackungsgrößenindenVerkehrgebracht.

PharmazeutischerUnternehmerundHersteller

PharmazeutischerUnternehmer

AlfredE.Tiefenbacher(GmbH&Co.KG)

Van-der-Smissen-Str.1

D-22767Hamburg

Tel:+49(0)404418090

Fax:+49(0)4044180926

Hersteller

FARMA-APSProdutosFarmacêuticos,S.A.

RuaJoãodeDeus,no19,VendaNova

2700-487Amadora

Portugal

DieseGebrauchsinformationwurdezuletztgenehmigtim

1. BEZEICHNUNGDESARZNEIMITTELS

Losetavan50mg/12,5mgFilmtabletten

2. QUALITATIVEUNDQUANTITATIVEZUSAMMENSETZUNG

JedeTabletteenthältalsWirkstoff50mgLosartan-Kaliumentsprechend45,76mgLosartanund4,24

mg(0,108mEq)Kaliumund12,5mgHydrochlorothiazid(HCT).

SonstigeBestandteile:

Losetavan50mg/12,5mg

JedeTabletteenthält41mgLactose-Monohydrat.

DievollständigeAuflistungdersonstigenBestandteilesieheAbschnitt6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Filmtablette.

Losetavan50mg/12,5mgFilmtablettensindgelb,ovalundglattaufbeidenSeiten.

4. KLINISCHEANGABEN

4.1 Anwendungsgebiete

LosetavanistzurBehandlungvonessenziellemBluthochdruckindiziertbeiPatienten,beidenender

BluthochdruckmitLosartanoderHydrochlorothiazidalleinenichtausreichendeingestelltwerden

kann.

4.2 Dosierung,ArtundDauerderAnwendung

LosetavankannmitanderenAntihypertonikaangewendetwerden.

LosetavanTablettensolltenmiteinemGlasWassereingenommenwerden.

LosetavankannunabhängigvondenMahlzeiteneingenommenwerden.

Hypertonie

Losartan/HCTdientnichtzurAnfangsbehandlung,sondernistfürPatientenbestimmt,deren

BluthochdruckmitLosartan-KaliumoderHydrochlorothiazidalleinenichtentsprechendeingestellt

werdenkann.

EswirdempfohleneineindividuelleDosiseinstellungmitdenEinzelsubstanzen(Losartanund

Hydrochlorothiazid)vorzunehmen.

Wennklinischvertretbar,kannbeiPatientenmitunzureichenderBlutdruckkontrolleeinedirekte

UmstellungvonderMonotherapieaufdiefixeKombinationinErwägunggezogenwerden.

DieüblicheErhaltungsdosisvonLosetavanbeträgteinmaltäglicheineTabletteLosetavan

50mg/12,5mg(50mgLosartan/12,5mgHCT).BeiPatienten,dienichtausreichendaufLosetavan

50mg/12,5mgansprechen,kanndieDosisaufeinmaltäglicheineTabletteLosetavan100mg/25mg

(100mgLosartan/25mgHCT)erhöhtwerden.DiemaximaleDosisisteineTabletteLosetavan100

mg/25mgeinmaltäglich.

ImAllgemeinentrittdieblutdrucksenkendeWirkunginnerhalbvondreibisvierWochennach

Therapiebeginnein.Losetavan100mg/12,5mg(100mgLosartan/12,5mgHCT)istfür

Patientengeeignet,diebereitsmit100mgLosartanbehandeltwurdenunddieeinezusätzliche

KontrolledesBlutdrucksbenötigen.

AnwendungbeiPatientenmiteingeschränkterNierenfunktionundHämodialysepatienten

BeiPatientenmiteinermäßigeingeschränktenNierenfunktion(d.h.einerKreatinin-Clearancevon

30-50ml/min)istkeineAnpassungderAnfangsdosiserforderlich.Losartan/Hydrochlorothiazid

TablettensindnichtfürPatientenunterHämodialyseempfohlen.Losartan/HCTTablettendürfennicht

beiPatientenmitstarkeingeschränkterNierenfunktion(d.h.einerKreatinin-Clearance<30ml/min)

angewendetwerden(sieheAbschnitt4.3).

AnwendungbeiPatientenmitintravaskuläremFlüssigkeitsverlust

EinFlüssigkeits-und/oderNatriumverlustistvorderGabevonLosartan/HCTTabletten

auszugleichen.

AnwendungbeiPatientenmiteingeschränkterLeberfunktion

Losartan/HCTistbeiPatientenmitschwererLeberinsuffizienzkontraindiziert(sieheAbschnitt4.3)

AnwendungbeiälterenPatienten

EineDosisanpassungbeiälterenPatientenistnormalerweisenichtnotwendig.

AnwendungbeiKindernundJugendlichen(unter18Jahre)

EsgibtkeineErfahrungenbeiKindernundJugendlichen.DeshalbsolltenLosartan/HCTTabletten

KindernundJugendlichennichtgegebenwerden.

4.3 Gegenanzeigen

ÜberempfindlichkeitgegenLosartan,Sulfonamid-Derivate(wieHydrochlorothiazid)

odereinendersonstigenBestandteile

TherapieresistenteHypokaliämieoderHyperkalziämie

SchwereEinschränkungderLeberfunktion,CholestaseundobstruktiveErkrankungen

derGallenwege

TherapierefraktäreHyponatriämie

SymptomatischeHyperurikämie/Gicht

ZweitesunddrittesSchwangerschaftstrimester(sieheAbschnitte4.4und4.6).

SchwereEinschränkungderNierenfunktion(Creatinin-Clearance<30ml/min)

Anurie

4.4 BesondereWarnhinweiseundVorsichtsmaßnahmenfürdieAnwendung

Losartan

Angioödem

PatientenmiteinemAngioödem(SchwellungvonGesicht,Lippen,Rachenund/oderZunge)inder

Vorgeschichtesindengmaschigzuüberwachen(sieheAbschnitt4.8).

HypotonieundintravasalerFlüssigkeitsverlust

EinesymptomatischeHypotonie,insbesonderenachdererstenEinnahmeodernachErhöhungder

Dosis,kannbeibeiPatientenmitFlüssigkeitsverlustund/oderSalzverlustdurchforcierteDiureseoder

hochdosierteDiuretika-Therapie,salzarmeDiät,DurchfalloderErbrechenauftreten.DieseZustände

solltenvorderGabevonLosetavanTablettenausgeglichenwerden(sieheAbschnitte4.2und4.3).

StörungendesElektrolythaushalts

BeiPatientenmiteingeschränkterNierenfunktionmitoderohneDiabetesmellitusliegthäufigein

Elektrolytungleichgewichtvor,dasausgeglichenwerdensollte.DeshalbsolltendieSerum-Kalium-

spiegelundKreatinin-Clearance-Werteengmaschigüberwachtwerden;besondersPatientenmit

HerzinsuffizienzundeinerKreatinin-Clearancezwischen30-50ml/minsolltenengmaschigüberwacht

werden.

DiegleichzeitigeAnwendungvonkaliumsparendenDiuretika,Kaliumergänzungsmittelnund

kaliumhaltigenSalzersatzmitLosartanwirdnichtempfohlen(sieheAbschnitt4.5).

Leberfunktionsstörungen

AufGrundlagevonpharmakokinetischenDaten,diezeigen,dasseszueinersignifikantenErhöhung

derPlasmakonzentrationvonLosartanbeiPatientenmitLeberzirrhosekommt,sollteLosetavanbei

PatientenmitleichtodermäßigeingeschränkterLeberfunktioninderVorgeschichtemitVorsicht

eingesetztwerden.EsgibtkeinetherapeutischeErfahrungmitLosartanbeiPatientenmitschwerer

Leberfunktionseinschränkung.DaheristLosetavanbeiPatientenmitschwererLeberfunk-

tionseinschränkungkontraindiziert(sieheAbschnitte4.2,4.3und5.2).

Nierenfunktionsstörungen

AufGrundderHemmungdesRenin-Angiotensin-SystemswurdeüberVeränderungenderNieren-

funktioneinschließlichNierenversagenberichtet(vorallembeiPatienten,derenNierenfunktion

abhängigvomRenin-Angiotensin-Aldosteron-Systemist,wiebeischwererHerzinsuffizienzoder

einervorbestehendenNierenfunktionsstörung).

WiebeianderenArzneimitteln,diedasRenin-Angiotensin-Aldosteron-Systembeeinflussen,wurdebei

PatientenmitbilateralerNierenarterienstenoseodereinerArterienstenosebeiEinzelniereeinAnstieg

vonBlut-HarnstoffundSerum-Kreatininbeobachtet;dieseVeränderungenderNierenfunktionkönnen

nachBeendigungderTherapiereversibelsein.LosartansolltebeiPatientenmitbilateraler

NierenarterienstenoseoderNierenarterienstenosebeiEinzelnieremitVorsichteingesetztwerden.

Nierentransplantation

EsgibtkeineErfahrungenbeiPatientenmitkürzlicherfolgterNierentransplantation.

PrimärerHyperaldosteronismus

PatientenmitprimäremHyperaldosteronismussprechenimAllgemeinennichtaufAntihypertonikaan,

dieübereineInhibitiondesRenin-Angiotensin-Systemswirken.DaherwirddieAnwendungvon

Losetavannichtempfohlen.

KoronareHerzerkrankungundzerebrovaskuläreErkrankung

WiemitjederantihypertensivenTherapiekanneineübermäßigeBlutdrucksenkungbeiPatientenmit

ischämischerkardiovaskulärerundzerebrovaskulärerErkrankungeinenMyokardinfarktoder

SchlaganfallzurFolgehaben.

Herzinsuffizienz

BeiherzinsuffizientenPatienten,mitoderohneNierenfunktionsstörungbesteht,wiebeianderen

Arzneimitteln,diedasRenin-Angiotensin-Systembeeinflussen,dasRisikoeinesstarkenarteriellen

Blutdruckabfallsundeiner(oftakuten)BeinträchtigungderNierenfunktion.

Aorten-undMitralklappenstenose,obstruktivehypertropheKardiomyopathie

WiemitanderenVasodilatatorenistbeiPatientenmitAorten-oderMitralklappenstenoseoder

obstruktiverhypertropherKardiomyopathiebesondereVorsichtgeboten.

EthnischeUnterschiede

WiebeiACE-Hemmernbeobachtet,sindLosartanundandereAngiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten

beiPatientenmitschwarzerHautfarbeoffensichtlichwenigerwirksaminderBlutdrucksenkungalsbei

Patientennicht-schwarzerHautfarbe.

MöglicherweiseliegtdasaneinerhöherenPrävalenzniedrigerRenin-SpiegelinderPopulationvon

HypertonikernmitschwarzerHautfarbe.

Schwangerschaft

EineBehandlungmitAIIRAssolltenichtwährendderSchwangerschaftbegonnenwerden.Bei

PatientinnenmitSchwangerschaftswunschsollteeineUmstellungaufeinealternative

blutdrucksenkendeBehandlungmitbewährtemSicherheitsprofilfürSchwangereerfolgen,esseidenn,

eineFortführungderBehandlungmitAIIRAsistzwingenderforderlich.WirdeineSchwangerschaft

festgestellt,istdieBehandlungmitAIIRAsunverzüglichzubeendenund,wennerforderlich,eine

alternativeTherapiezubeginnen(sieheAbschnitte4.3und4.6).

Hydrochlorothiazid

HypotonieundElektrolyt-/Flüssigkeitsungleichgewicht

WiebeijederantihypertensivenTherapiekannesbeieinigenPatientenzueinemsymptomatischen

Blutdruckabfallkommen.PatientensolltenhinsichtlichklinischerAnzeicheneinesFlüssigkeits-oder

Elektrolytverlustsbeobachtetwerden,wiez.B.Flüssigkeitsverlust,Hyponatriämie,hypochlorämische

Alkalose,HypomagnesiämieoderHypokaliämie,diebeizusätzlichemDurchfalloderErbrechen

auftretenkönnen.RegelmäßigeBestimmungenderElektrolyteimSerumsollteninangemessenen

zeitlichenAbständenbeisolchenPatientendurchgeführtwerden.BeiheissemWetterkannbei

PatientenmitÖdemeneineVerdünnungshyponatriämieauftreten.

MetabolischeundendokrineEffekte

EineThiazid-TherapiekanndieGlucose-Toleranzbeeinträchtigen.EineDosisanpassungder

AntidiabetikaeinschließlichInsulinkannerforderlichsein(sieheAbschnitt4.5).EinlatenterDiabetes

mellituskannunterThiazid-Therapiemanifestwerden.

ThiazidekönnenzueinerErniedrigungderKalziumausscheidungüberdenUrinundzueiner

vorübergehendengeringenErhöhungdesSerum-Kalziumsführen.EineausgeprägteHyperkalziämie

kanneinHinweisaufeineunerkannteNebenschilddrüsenüberfunktionsein.

BevorNebenschilddrüsenfunktionstestsduchgeführtwerden,solltenThiazideabgesetztwerden.

UntereinerDiuretikabehandlungmitThiazidenkanneszueinerErhöhungderCholesterin-und

Triglyzerid-Wertekommen.

EineThiazid-TherapiekannbeieinigenPatienteneineHyperurikämieund/oderGichtverursachen.Da

LosartandenHarnsäuregehaltreduziert,kanndieKombinationvonLosartanundHydrochlorothiazid

diedurchDiuretikainduzierteHyperurikämieabschwächen.

Leberfunktionsstörungen

BeiPatientenmiteingeschränkterLeberfunktionodereinerprogressivenLebererkrankungsollten

ThiazidemitVorsichtangewendetwerden,dasieeineintrahepatischeCholestaseverursachenkönnen

unddakleineVeränderungendesFlüssigkeits-undElektrolythaushaltszumhepatischenKomaführen

können.

LosetavanistbeiPatientenmitschwererLeberfunktionsstörungkontraindiziert(sieheAbschnitte4.3

und5.2).

Sonstiges

BeiPatientenunterThiazidenkanneszuÜberempfindlichkeitsreaktionenkommen,unabhängig

davon,obeineAllergieodereinBronchialasthmainderVorgeschichtebekanntistodernicht.Unter

derAnwendungvonThiazidenwurdeübereineExazerbationoderAktivierungeinessystemischen

Lupuserythematodesberichtet.

SonstigeBestandteile

PatientenmitderseltenenhereditärenGalactose-Intoleranz,Lactase-MangeloderGlucose-Galactose-

MalabsorptionsolltendiesesArzneimittelnichteinnehmen(sieheAbschnitt6.1).

4.5 WechselwirkungenmitanderenArzneimittelnundsonstigeWechselwirkungen

Losartan

Eswurdeberichtet,dassRifampicinundFluconazoldiePlasmakonzentrationdesaktivenMetaboliten

verringern.DieklinischeBedeutungdieserWirkungistunbekannt.

WiebeianderenArzneimitteln,dieAngiotensinIIoderseineWirkungenhemmen,kanndie

gleichzeitigeGabevonkaliumsparendenDiuretika(z.B.Spironolacton,Triamteren,Amilorid)von

Kalium-oderkaliumhaltigenSalzergänzungsmitteln,zueinemAnstiegderSerum-Kalium-

Konzentrationführen.EineKomedikationistnichtratsam.

WiebeianderenArzneimitteln,diedieNatriumausscheidungbeeinflussen,kanndieLithium-

ausscheidungreduziertwerden.DeshalbsollteeinesorgfältigeÜberwachungdesSerum-Lithium-

SpiegelsbeigleichzeitigerAnwendungvonLithiumsalzenmitAngiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten

stattfinden.

WennAngiotensin-II-Rezeptor-AntagonistenundnichtsteroidaleAntirheumatika(NSAR;d.h.COX-

2-Hemmer,AcetylsalicylsäureinantiinflammatorischerDosierungundnicht-selektiveNSAR)

gleichzeitigangewendetwerden,kanndieantihypertensiveWirkungabgeschwächtwerden.Besonders

beiPatientenmitbestehenderEinschränkungderNierenfunktionkanndiegleichzeitigeAnwendung

vonAngiotensin-II-Rezeptor-AntagonistenmitNSARzueinemerhöhtemRisiskoeinerweiteren

VerschlechterungderNierenfunktion,einschließlicheinesmöglichenakutenNierenversagensund

einesAnstiegsdesSerum-Kaliumsführen.

DieseKombinationensolltenmitVorsichtbesondersbeiälterenPatientenangewendetwerden.Die

Patientensolltenausreichendhydriertsein,eineÜberwachungderNierenfunktionnachBeginnder

KombinationstherapiesowieinregelmäßigenZeitabständendanachsollteinErwägunggezogen

werden.

BeiPatientenmitbestehenderEinschränkungderNierenfunktion,diemitnichtsteroidalen

AntirheumatikaeinschließlichselektiverCyclooxygenase-2-Hemmer,behandeltwerden,kanndie

gleichzeitigeAnwendungvonAngiotensin-II-Rezeptor-AntagonistenzueinerweiterenVerschlech-

terungderNierenfunktionführen.DieseVeränderungenderNierenfunktionkönnennachAbsetzender

Therapiereversibelsein.

AndereeineHypotonieverursachendeSubstanzenwietrizyklischeAntidepressiva,Antipsychotika,

Baclofen,Amifostin:GleichzeitigeAnwendungmitdiesenArzneimitteln,derenHaupt-oder

NebenwirkungdieBlutdrucksenkungist,kanndasRisikoeinerHypotonieerhöhen.

Hydrochlorothiazid

BeigleichzeitigerGabederfolgendenArzneimittelmitThiazid-DiuretikakanneszuWechsel-

wirkungenkommen:

Alkohol,Barbiturate,NarkotikaoderAntdepressiva:

EineVerstärkungeinerorthostatischenHypotoniekannauftreten.

Antidiabetika(oraleArzneimittelundInsulin):

DieBehandlungmitThiazidenkanndieGlucosetoleranzbeeinflussen.EineDosisanpassung

desAntidiabetikumskannerforderlichsein.MetforminsollteaufgrunddesRisikoseinerLak-

tatazidosedurcheinedurchHCTverursachtemöglicheBeeinträchtigungderNierenfunktionmit

Vorsichtangewendetwerden.

AndereantihypertensiveArzneimittel:

AdditiverEffekt.

ColestyraminundColestipolharze:

BeigleichzeitigerGabevonanionischenAustauscherharzenwirddieResorptionvonHydrochloro-

thiazidgestört.EinzeldosenvonentwederColestyramin-oderColestipolharzenbindenHydrochlo-

rothiazidundverminderndessenResorptionausdemGastrointestinaltraktumbiszu85%bzw.43%.

Kortikosteroide,ACTH:

VerstärkterElektrolytverlust,vorallemHypokaliämie.

BlutdrucksteigerndeAmine(z.B.Adrenalin):

MöglicherweisevermindertesAnsprechenaufblutdrucksteigerndeAmine,abernichtineinem

Ausmaß,dasderenAnwendungausschließenwürde.

Nicht-depolarisierendeMuskelrelaxanzien(z.B.Tubocurarin):

MöglicheWirkungsverstärkungderMuskelrelaxanzien.

Lithium:

DiuretischeArzneimittelreduzierendierenaleClearancevonLithiumunderhöhendadurchstarkdas

RisikofüreineLithium-Toxizität;einegleichzeitigeGabewirdnichtempfohlen.

ArzneimittelzurBehandlungderGicht(Probenecid,Sulfinpyrazon,undAllopurinol):

EienDosisanpassungderurikosischenArzneimittelkannnotwendigsein,daHydrochlorothiazidden

SpiegelderSerum-Harnsäureanhebenkann.EineErhöhungderDosisvonProbenecidoder

Sulfinpyrazonkannnotwendigsein.DieKoadministrationvonThiazidenkanndieInzidenzvon

ÜberempfindlichkeitsreaktionenaufAllopurinolerhöhen.

Anticholinergika(z.B.Atropin,Biperidin):

DurchabnehmendegastroinstestinaleMotilitätundEntleerungsratedesMagenswirddie

BioverfügbarkeitderDiuretikavomThiazid-Typerhöht.

Zytostatika(z.B.Cyclophosphamid,Methotrexat):

ThiazidekönnendierenaleExkretionvonZytostatikareduzierenundsoderenmyelosuppressive

Effekteverstärken.

Salizylate:

UnterhohenDosenvonSalizylatenkannHydrochlorothiaziddietoxischenEffektederSalizylateauf

daszentraleNervensystemerhöhen.

Methyldopa:

EsgabvereinzelteBerichteüberdasAuftreteneinerhämolytischenAnämieuntergleichzeitiger

AnwendungvonHydrochlorothiazidundMethyldopa.

Cyclosporin:

GleichzeitigeAnwendungmitCyclosporinkanndasRisikoeinerHyperurikämieundgichtähnlicher

Komplikationenerhöhen.

Digitalisglykoside:

Thiazid-induzierteHypokaliämieoderHypomagnesiämiekanndasAuftretenvonDigitalis-induzierten

Herzrhythmusstörungenbegünstigen.

Arzneimittel,diedurchSchwankungendesSerum-Kaliumsbeeinflusstwerden:

RegelmäßigesÜberwachendesSerum-KaliumsunddesEKGswirdbeiGabevonLosartan/Hydro-

chlorothiazidmitArzneimitteln,diedurchSchwankungendesSerum-Kaliumsbeeinflusstwerden(z.

B.DigitalisglykosideundAntiarrhythmika)sowiemitdenfolgendenTorsadesdePointes(ventriku-

läreTachykardie)induzierendenArzneimitteln(einschl.einigerAntiarrhythmika)empfohlen,da

HypokaliämiealsprädisponierenderFaktorfürTorsadesdePointes(ventrikuläreTachykardie)gilt:

KlasseIaAntiarrythmika(z.B.Chinidin,Hydrochinidin,Disopyramid).

KlasseIIIAntiarrythmika(z.B.Amiodaron,Sotalol,Dofetilid,Ibutilid).

EinigeAntipsychotika(z.B.Thioridazin,Chlorpromazin,Levomepromazin,

Trifluoperazin,Cyamemazin,Sulpirid,Sultoprid,Amisulprid,Tiaprid,Pimozid,

Haloperidol,Droperidol).

Andere(z.B.Bepridil,Cisaprid,Diphemanil,ErythromycinalsintravenöseAnwendung,

Halofantrin,Mizolastin,Pentamidin,Terfenadin,VincaminalsintravenöseAnwendung).

Kalziumsalze:

ThiaziddiuretikakönnendieSerum-Kalzium-SpiegelaufgrundverminderterExkretionerhöhen.Wenn

Kalziumersatzmittelverordnetwerdenmüssen,solltederSerum-Kalzium-Spiegelüberwachtunddie

Kalziumdosierungentsprechendangepasstwerden.

Arzneimittel/Labor-Test-Wechselwirkungen:

WegenihrerWirkungaufdenKalzium-StoffwechselkönnenThiazideNebenschilddrüsen-

funktionstestsbeeinflussen.

Carbamazepin:

RisikoeinersymptomatischenHyponatriämie.KlinischeÜberwachungunddieÜberwachungder

biologischenFunktionenisterforderlich.

IodhaltigeKontrastmittel:

ImFalleeinerDiuretika-induziertenDehydrierungbestehteinerhöhtesRisikoeinesakuten

Nierenversagens,besondersbeihohenDosendesiodhaltigenMittels.

DiePatientensolltenvorderAnwendungrehydriertwerden.

AmphotericinB(parenteral),Kortikosteroide,ACTHoderstimulierendeLaxanzien:

HydrochlorothiazidkanndasElektrolytungleichgewichtintensivieren,insbesondereeine

Hypokaliämie.

SchwangerschaftundStillzeit

Schwangerschaft

AufgrundderWirkungendereinzelnenWirkstoffediesesKombinationsarzneimittelsinder

SchwangerschaftwirddieAnwendungvonLosetavanwährenddeserstenTrimestersnichtempfohlen

(sieheAbschnitt4.4).DieAnwendungvonLosetavanistkontraindiziertwährenddeszweitenund

drittenTrimesterseinerSchwangerschaft(sieheAbschnitte4.3und4.4).

DieAnwendungvonAIIRAswirdimerstenSchwangerschaftstrimesternichtempfohlen(siehe

Abschnitt4.4).DieAnwendungvonAIIRAsimzweitenunddrittenSchwangerschaftstrimesterist

kontraindiziert(sieheAbschnitte4.3und4.4).

EsliegenkeineendgültigenepidemiologischenDatenhinsichtlicheinesteratogenenRisikosnach

AnwendungvonACE-HemmernwährenddeserstenSchwangerschaftstrimestersvor;eingeringfügig

erhöhtesRisikokannjedochnichtausgeschlossenwerden.Auchwennkeinekontrollierten

epidemiologischenDatenzumRisikovonAngiotensin-II-Rezeptor-Hemmern(AIIRAs)vorliegen,so

bestehenmöglicherweisefürdieseArzneimittelklassevergleichbareRisiken.SoferneinFortsetzender

AIIRA-Therapienichtalsnotwendigerachtetwird,solltenPatientinnen,dieplanen,schwangerzu

werden,aufeinealternativeantihypertensiveTherapiemitgeeignetemSicherheitsprofilfür

Schwangereumgestelltwerden.WirdeineSchwangerschaftfestgestellt,isteineBehandlungmit

AIIRAsunverzüglichzubeendenund,wennerforderlich,einealternativeTherapiezubeginnen.

Esistbekannt,dasseineTherapiemitAIIRAswährenddeszweitenunddritten

SchwangerschaftstrimestersfetotoxischeEffekte(verminderteNierenfunktion,Oligohydramnion,

verzögerteSchädelossifikation)undneonatal-toxischeEffekte(Nierenversagen,Hypotonie,

Hyperkaliämie)hat(sieheauchAbschnitt5.3).ImFalleeinerExpositionmitAIIRAsabdemzweiten

SchwangerschaftstrimesterwerdenUltraschalluntersuchungenderNierenfunktionunddesSchädels

empfohlen.

Säuglinge,derenMütterAIIRAseingenommenhaben,solltenhäufigwiederholtaufHypotonie

untersuchtwerden(sieheauchAbschnitte4.3und4.4).

EsliegennurbegrenzteErfahrungenmitderAnwendungvonHydrochlorothiazidinder

Schwangerschaftvor,insbesonderewährenddeserstenTrimesters.ErgebnisseausTierstudiensind

unzureichend.

Hydrochlorothiazidistplazentagängig.AufGrunddespharmakologischenWirkmechanismusvon

HydrochlorothiazidkannesbeiAnwendungwährenddeszweitenunddrittenTrimesterszueiner

Störungderfeto-plazentarenPerfusionundzufetalenundneonatalenAuswirkungenwieIkterus,

StörungdesElektrolythaushaltsundThrombozytopenienkommen.

AufGrunddesRisikoseinesverringertenPlasmavolumensundeinerplazentarenHypoperfusion,ohne

denKrankheitsverlaufgünstigzubeeinflussen,sollteHydrochlorothiazidbei

Schwangerschaftsödemen,SchwangerschaftshypertonieodereinerPräeklampsienichtzurAnwendung

kommen.

BeiessentiellerHypertonieschwangererFrauensollteHydrochlorothiazidnurindenseltenenFällen,

indenenkeineandereBehandlungmöglichist,angewandtwerden.

Stillzeit

DakeineErkenntnissezurAnwendungvonLosetavaninderStillzeitvorliegen,wirdLosetavannicht

empfohlen;einealternativeantihypertensiveTherapiemiteinembessergeeignetenSicherheitsprofil

beiAnwendunginderStillzeitistvorzuziehen,insbesonderewennNeugeboreneoderFrühgeburten

gestilltwerden.

4.7 AuswirkungenaufdieVerkehrstüchtigkeitunddieFähigkeitzumBedienenvon

Maschinen

EswurdenkeineStudienzudenAuswirkungenaufdieVerkehrstüchtigkeitunddieFähigkeitzum

BedienenvonMaschinendurchgeführt.

AllerdingsistbeiaktiverTeilnahmeamStraßenverkehroderBedienenvonMaschinenzu

berücksichtigen,dassuntereinerantihypertensivenTherapiegelegentlichSchwindeloderMüdigkeit

auftretenkönnen,insbesonderebeiBehandlungsbeginnoderDosiserhöhung.

4.8 Nebenwirkungen

DieuntenaufgeführtenNebenwirkungenwurdenentsprechendSystem-Organ-KlasseundHäufigkeit

nachfolgenderDefinitiongruppiert:

Sehrhäufig: ≥1/10

Häufig: ≥1/100bis<1/10

Gelegentlich: ≥1/1.000bis<1/100

Selten: ≥1/10.000bis<1/1.000

Sehrselten: ≤1/10.000

Nichtbekannt: ≤1/10.000

(HäufigkeitaufGrundlagederverfügbarenDatennichtabschätzbar)

InklinischenStudienmitLosartan-KaliumundHydrochlorothiazidwurdenkeinebesonderen

NebenwirkungenfürdieseArzneimittelkombinationbeobachtet.DieaufgetretenenNebenwirkungen

warenaufjenebeschränkt,überdiebereitsunterLosartan-Kaliumund/oderHydrochlorothiazid

beobachtetwurden.

InkontrolliertenklinischenStudienbeiessenziellerHypertoniewarSchwindeldieeinzige

Nebenwirkung,diemiteinerInzidenzvon1%undmehrhäufigerbeiPatientenderLosartan-

Kalium/Hydrochlorothiazid-GruppealsderPlazebo-Gruppeauftrat.

NebendiesenEffektenwurdenweitereNebenwirkungennachMarkteinführungwiefolgtberichtet:

Leber-undGallenerkrankungen

Selten: Hepatitis

Untersuchungen

Selten: Hyperkaliämie,ErhöhungderALT

DiefolgendenzusätzlichenNebenwirkungenwurdenbeidenEinzelkomponentenbeobachtetund

könnenpotentielleNebenwirkungenvonLosartan/Hydrochlorothiazidsein:

Losartan

ErkrankungendesBlutesunddesLymphsystems

Gelegentlich: Anämie,PurpuraSchoenlein-Henoch,Ekchymosen,Hämolyse

ErkrankungendesImmunystems

Selten: AnaphylaktischeReaktionen,Angioödem,Urtikaria

Stoffwechsel-undErnährungsstörungen

Gelegentlich: Anorexie,Gicht

PsychiatrischeErkrankungen:

Häufig: Schlaflosigkeit

Gelegentlich: Angst,Angst-/Panikstörungen,Verwirrung,Depression,verändertes

Träumen,Schlafstörungen,Somnolenz,Gedächnisstörungen

ErkrankungendesNervensystems:

Häufig: Kopfschmerzen,Schwindel

Gelegentlich: Nervosität,Parästhesien,periphereNeuropathie,Tremor,Migräne,Synkope

Augenerkrankungen:

Gelegentlich: Verschwommensehen,Brennen/StechenimAuge,Konjunktivitis,Verlust

derSehschärfe

ErkrankungendesOhrsunddesLabyrinths

Gelegentlich: Vertigo,Tinnitus

Herzerkrankungen

Gelegentlich: Hypotonie,orthostatischeHypotension,Sternalgie,Anginapectoris,Grad-II

AV-Block,zerebralerInsult,Myokardinfarkt,Palpitationen,Arrhythmien

(Vorhofflimmern,SinusBradykardie,Tachykardie,ventrikuläreTachykardie,

Kammerflimmern)

Gefäßerkrankungen

Gelegentlich: Vaskulitis

ErkrankungenderAtemwege,desBrustraumsundMediastinums

Häufig: Husten,InfektionderoberenAtemwege,verstopfteNase,Sinusitis,

ErkrankungenderNebenhöhlen

Gelegentlich: BeschwerdenimRachenraum,Pharyngitis,Laryngitis,Dyspnoe,Bronchitis,

Nasenbluten,Rhinitis,verstopfteAtemwege

ErkrankungendesGastrointestinaltrakts

Häufig: Bauchschmerzen,Übelkeit,Diarrhö,Dyspepsie

Gelegentlich: Verstopfung,Zahnschmerzen,trockenerMund,Flatulenz,Gastritis,

Erbrechen

Leber-undGallenerkrankungen

Nichtbekannt: Leberfunktionsstörungen

ErkrankungenderHautunddesUnterhautzellgewebes

Gelegentlich: Alopezie,Dermatitis,trockeneHaut,Erythem,Flush,Lichtempfindichkeit,

Pruritus,Hautausschlag,Urtikaria,Schwitzen

Skelettmuskulatur-,Bindegewebs-undKnochenerkrankungen

Häufig: Muskelkrämpfe,Rückenschmerzen,SchmerzenindenBeinen,Myalgie

Gelegentlich: SchmerzenindenArmen,Gelenkschwellungen,Knieschmerzen,

muskuloskelettaleSchmerzen,Schulterschmerzen,Steifigkeit,Arthralgie,

Arthritis,Coxalgie,Fibromyalgie,Muskelschwäche

ErkrankungenderNierenundderHarnwege

Gelegentlich: Nykturie,häufigesWasserlassen,Harnwegsinfektionen

ErkrankungenderGeschlechtsorganeundderBrustdrüse

Gelegentlich: verminderteLibido,Impotenz

AllgemeineErkrankungenundBeschwerdenamVerabreichungsort

Häufig: Asthenie,Müdigkeit,SchmerzenimBrustkorb

Gelegentlich: Gesichtsödem,Fieber

Untersuchungen:

Häufig: Hyperkaliämie,leichteAbnahmedesHämatokritundHämoglobin

Gelegentlich: leichterAnstiegvonBlut-HarnstoffundderSerumkreatininspiegel

Sehrselten: AnstiegvonLeberenzymenundBilirubin

Hydrochlorothiazid

ErkrankungendesBlutesunddesLymphsystems

Gelegentlich: Agranulozytose,aplastischeAnämie,immunhämolytischeAnämie,

Leukozytopenie,Purpura,Thrombozytopenie

ErkrankungendesImmunsystems

Selten: anaphylaktischeReaktionen

Stoffwechsel-undErnährungsstörungen

Gelegentlich: Appetitlosigkeit,Hyperglykämie,Hyperurikämie,Hypokaliämie,

Hyponatriämie

PsychiatrischeErkrankungen

Gelegentlich: Insomnie

ErkrankungendesNervensystems

Häufig: Kopfschmerzen

Augenerkrankungen

Gelegentlich: vorübergehendesVerschwommensehen,Xanthopsie

Gefäßerkrankungen

Gelegentlich: nekrotisierendeAngiitis(Vaskulitis,kutaneVaskulitis)

ErkrankungenderAtemwege,desBrustraumsundMediastinums

Gelegentlich: AtemnotsyndromeinschließlichPneumonitisundLungenödem

ErkrankungendesGastrointestinaltrakts

Gelegentlich: Sialoadenitis,Krämpfe,Magenirritationen,Übelkeit,Erbrechen,Diarrhö,

Obstipation

Leber-undGallenerkrankungen

Gelegentlich: Ikterus(intrahepatischeCholestase),Pankreatitis

ErkankungenderHautunddesUnterhautzellgewebes

Gelegentlich: Photosensibilität,Urtikaria,toxischeepidermaleNekrolyse

Skelettmuskulatur-,Bindegewebs-undKnochenerkrankungen

Gelegentlich: Muskelkrämpfe

ErkrankungenderNierenundHarnwege

Gelegentlich: Glykosurie,interstitielleNephritis,Nierenfunktionsstörung,Nierenversagen

AllgemeineErkrankungenundBeschwerdenamVerabreichungsort

Gelegentlich: Fieber,Schwindel

4.9 Überdosierung

EsliegenkeinespezifischenInformationenzurBehandlungeinerÜberdosismitLosetavanvor.Die

Behandlungerfolgtsymptomatischundunterstützend.DieTherapiemitLosetavanmussabgebrochen

undderPatientstrengüberwachtwerden.VorgeschlageneMaßnahmenbeinhalteninduziertes

Erbrechen,fallsdieEinnahmeerstkürzlicherfolgte,sowieKorrekturvonDehydrierung,

Elektrolytstörungen,hepatischemKomaundBlutdruckabfallentsprechenddenLeitlinien.

Losartan

BisherliegennurbegrenzteErfahrungenmitÜberdosierungenbeimMenschenvor.Wahrscheinliche

SymptomesindBlutdruckabfallundTachykardie;eineBradykardiekanndurchparasympathische

(vagale)Stimulationauftreten.WenneinsymptomatischerBlutdruckabfallauftretensollte,sollten

unterstützendeMaßnahmenergriffenwerden.

WederLosartannochderaktiveMetabolitkönnendurchHämodialyseentferntwerden.

Hydrochlorothiazid

DiehäufigstenAnzeichenundSymptomesinddiejenigen,diedurcheinenElektrolytverlust

(Hypokaliämie,Hypochloridämie,Hyponatriämie)undeineDehydrierungaufGrundvonstarker

Diureseverursachtwerden.WurdezusätzlichDigitalisangewendet,kanneineHypokaliämie

Herzrhythmusstörungenverstärken.

DerAnteilanHydrochlorothiazid,derdurchHämodialyseentferntwerdenkann,istnichtbekannt.

5. PHARMAKOLOGISCHEEIGENSCHAFTEN

5.1 PharmakodynamischeEigenschaften

PharmakotherapeutischeGruppe:KombinationauseinemAngiotensinII-Rezeptor(TypAT1)-

AntagonistundeinemThiazid-Diuretikum,Antihypertonikum,ATC-Code:C09DA01

Losartan-Hydrochlorothiazid

DieBestandteilevonLosetavanwirkenadditivantihypertensiv,dieBlutdrucksenkungiststärkerals

nachGabederEinzelbestandteile.DieserEffektscheinteinErgebnisderkomplementärenWirkung

beiderBestandteilezusein.DurchdendiuretischenEffektsteigertHydrochlorothiaziddiePlasma-

Renin-Aktivität,dieAldosteronsekretionsowiedieAngiotensin-II-SpiegelundverringertdasSerum-

Kalium.LosartanblockiertallephysiologischwichtigenWirkungenvonAngiotensin-IIunddurch

HemmungvonAldosteronkönntediestendenziellzueinerAbschwächungdesKaliumverlustsin

VerbindungmitdemDiuretikumführen.

LosartanbesitztnachweislicheinenvorübergehendenleichtenurikosurischenEffekt.

HydrochlorothiazidführtzumäßigenAnstiegenderHarnsäure.DieKombinationausLosartanund

HydrochlorothiazidführttendenziellzueinerAbschwächungderdurchDiuretikainduzierten

Hyperurikämie.

DerantihypertensiveEffektvonLosetavanbleibtfür24Stundenerhalten.InklinischenStudienvon

mindestenseinjährigerDauerbliebdieantihypertensiveWirkungbeifortlaufenderBehandlung

erhalten.TrotzdeutlicherSenkungdesBlutdruckshatteLosetavankeineklinischsignifikanteWirkung

aufdieHerzfrequenz.InklinischenStudienwurdenacheiner12-wöchigenBehandlungmit50mg

Losartan/12,5mgHydrochlorothiazideineSenkungderWerteamEndedesDosierungs-intervalls

beimdiastolischenBlutdruckimSitzenumdurchschnittlichbiszu13,2mmHgerreicht.

LosetavanreduzierteffektivdenBlutdruckbeiMännernundFrauen,beiPatientenmit

schwarzerundnichtschwarzerHautfarbesowiebeijüngeren(<65Jahre)undälteren(≥65Jahre)

PatientenundistbeiallenSchweregradenderHypertoniewirksam.

Losartan

LosartanisteinsynthetischhergestellteroralerAngiotensinII-Rezeptor(TypAT1)-Antagonist.

AngiotensinII,einpotenterVasokonstriktor,istdasprimäraktiveHormondesRenin-Angiotensin-

SystemsundeinewichtigeDeterminantederPathophysiologiederHypertonie.AngiotensinIIbindet

andenAT1-Rezeptor,derinvielenGewebenzufindenist(z.B.glatteGefäßmuskulatur,Nebenniere,

Nieren,Herz),undrufteinigewichtigebiologischeWirkungenhervor,einschließlichVasokon-

striktionundFreisetzungvonAldosteron.AngiotensinIIstimuliertauchdieProliferationglatter

Muskelzellen.

LosartanblockiertselektivdenAT1-Rezeptor.InvitroundinvivohemmenLosartanundsein

pharmakologischaktiverCarboxylsäure-MetabolitE-3174allephysiologischrelevantenWirkungen

vonAngiotensinII,unabhängigvondessenHerkunftodervomWegseinerEntstehung.

EineagonistischeWirkungbesitztLosartannicht,aucherfolgtkeineBlockierungandererHormon-

rezeptorenoderIonenkanäle,diebeiderkardiovaskulärenRegulationvonBedeutungsind.Losartan

hemmtauchnichtACE(=KininaseII),dasEnzym,welchesBradykininabbaut.Somitkommtesnicht

zueinerVerstärkungbradykininvermittelterunerwünschterWirkungen.

WährendderGabevonLosartanführtderWegfalldernegativenRückkopplungvonAngiotensinII

aufdieReninbildungzumAnstiegderPlasma-Renin-Aktivität(PRA).EinAnstiegderPRAführtzum

AnstiegvonAngiotensinIIimPlasma.TrotzdieserAnstiegebleibendieantihypertensiveWirkung

unddieSuppressionderPlasma-Aldosteron-Konzentrationerhalten,wasaufeineeffektive

AngiotensinII-Rezeptor-Blockadehinweist.NachAbsetzenvonLosartansankendiePRA-und

AngiotensinII-WertebinnendreiTagenaufdieAusgangswerte.

SowohlLosartanalsauchseinaktiverHauptmetabolithabeneineweitgrößereAffinitätfürdenAT1-

RezeptoralsfürdenAT2-Rezeptor.DeraktiveMetabolitist10-bis40fachwirksamerauf

GewichtsbasisalsLosartan.

IneinerStudie,derenDesigndaraufhinabzielte,dieInzidenzvonHustenbeiPatientenunterLosartan

mitderbeiPatientenunterACE-Hemmernzuvergleichen,wurdeeineähnlicheInzidenzvonHusten

beiPatientenunterLosartanoderHydrochlorothiazidberichtet,diesignifikantgeringerwaralsdiebei

PatientenuntereinemACE-Hemmer.InsgesamtwardarüberhinausdieInzidenzvonSpontan-

berichtenüberHustenineinerMeta-Analysevon16doppelblindenklinischenStudienmit4131

PatientenbeidenPatientenunterLosartan(3,1%)ähnlichwiebeidenPatientenunterPlazebo(2,6%)

oderunterHydrochlorothiazid(4,1%),wohingegendieInzidenzunterACE-Hemmern8,8%betrug.

Beinicht-diabetischenBluthochdruck-PatientenmitProteinuriereduziertedieGabevonLosartan-

KaliumsignifikantdieProteinurieunddiefraktionelleAusscheidungvonAlbuminundIgG.Unter

LosartanbleibtdieglomeruläreFiltrationsrateerhaltenunddieFiltrationsfraktionreduziert.Losartan

erniedrigtdieSerum-Harnsäure(gewöhnlich<0,4mg/dl)anhaltendauchunterDauertherapie.

LosartanhatkeineWirkungaufdieautonomenReflexeundkeinenanhaltendenEffektauf

NoradrenalinimPlasma.

BeiPatientenmitlinksventrikulärerHerzinsuffizienzführten25mgund50mgLosartanzupositiven

hämodynamischenundneurohormonalenEffekten.DiesezeichnensichdurcheineErhöhungdes

HerzindexundeinerErniedrigungdespulmonalenarteriellenVerschluss-drucks,systemischen

Gefäßwiderstands,mittlerensystemischenarteriellenDrucksundHerzfrequenzsowieeinerErnie-

drigungderAldosteron-bzw.NoradrenalinspiegelimBlutkreislaufaus.

DasAuftreteneinesBlutdruckabfallswarbeidiesenherzinsuffizientenPatientendosisabhängig.

Hypertoniestudien

InkontrolliertenklinischenStudienreduziertedieeinmaltäglicheGabevonLosartanbeiPatientenmit

leichterbismittelschwereressenziellerHypertoniestatistischsignifikantdensystolischenunddiasto-

lischenBlutdruck.MessungenderBlutdruckwerte24StundennachderEinnahmeimVergleichzu5-6

StundennachderEinnahmezeigteneineBlutdrucksenkungüber24Stunden;derzirkadianeRhyth-

musblieberhalten.DieBlutdrucksenkungamEndedesDosierungsintervallsbetrugetwa70-80%des

Effekts,der5-6StundennachderGabezusehenwar.

AbsetzenvonLosartanführtebeiHypertonikernnichtzueinemabruptenBlutdruckanstieg(Rebound).

TrotzderdeutlichenBlutdrucksenkungzeigteLosartankeineklinischsignifikantenAuswirkungenauf

dieHerzfrequenz.

LosartanistbeiMännernebensowirksamwiebeiFrauen,beijüngerenHypertonikern(unterJahren)

ebensowiebeiälteren.

LIFE-Studie

DieLosartan-InterventionsstudiezurEndpunktreduktionbeiHypertonie(LosartanInterventionFor

EndpointReductioninHypertension,LIFE)wareinerandomisierte,dreifach-verblindeteundaktiv-

kontrollierteStudiemit9193Hypertonikernzwischen55und80JahrenmitEKG-dokumentierter

linksventrikulärerHypertrophie.

DiePatientenerhieltenzuBeginnrandomisiertentwederLosartan50mgoderAtenolol50mgeinmal

täglich.WennderZielblutdruck(<140/90mmHg)nichterreichtwurde,wurdezunächstHydrochloro-

thiazid(12,5mg)zugegebenunddanngegebenenfallsdieLosartan-oderAtenolol-Dosisauf100mg

einmaltäglicherhöht.Fallsnotwendig,wurdenandereAntihypertonika(nichtjedochACE-Hemmer,

Angiotensin-II-Rezeptor-AntagonistenoderBetarezeptorenblocker)inbeidenGruppenzusätzlich

gegeben,umdasZieleinervergleichbarenErniedrigungdesBlutdrucksinbeidenGruppenzu

erreichen.

DiemittlereBeobachtungsdauerbetrug4,8Jahre.

DerprimäreEndpunktwardieKombinationauskardiovaskulärerMorbiditätundMortalitätgemessen

alsReduktionderkombiniertenInzidenzvonkardiovaskuläremTod,SchlaganfallundMyokardin-

farkt.InbeidenBehandlungsgruppenkameszueinersignifikanten,vergleichbarenErniedrigungdes

Blutdrucks.DieBehandlungmitLosartanführteimVergleichzuAtenololzueinerRisikoreduktion

um13,0%(p=0,021,95%Konfidenzintervall0,77-0,98)inBezugaufdenprimärenzusammen-

gesetztenEndpunkt.Dieswarhaupt-sächlichaufdieSenkungderSchlaganfallsratezurückzuführen.

DieBehandlungmitLosartansenktedasrelativeRisikofüreinenSchlaganfallum25%(p=0,001,95

%Konfidenzintervall0,63-0,89)imVergleichzuAtenolol.DieRatederInzidenzkardiovaskulärer

TodesfälleundMyokardinfarkteunterschiedsichnichtsignifikantzwischendenBehandlungsgruppen.

Hydrochlorothiazid

HydrochlorothiazidisteinThiaziddiuretikum.DerMechanismusderantihypertensivenWirkungder

Thiaziddiuretikaistnichtvollständigbekannt.ThiazidebeeinflussendieElektrolytrückresorptionim

renalenTubulusunderhöhendirektdieAusscheidungvonNatriumundChloridinungefährgleichen

Äquivalentmengen.DiediuretischeWirkungvonHydrochlorothiazidreduziertdasPlasmavolumen,

erhöhtdiePlasmareninaktivitätunddieAldosteronsekretiongefolgtvoneinererhöhtenKalium-und

BikarbonatausscheidungüberdenUrinundeinerAbnahmedesSerumkaliumspiegels.DieVerbindung

derRenin-Aldosteron-AchseerfolgtüberAngiotensinII,daherführtdieKoadministrationeines

Angiotensin-II-Rezeptor-AntagonistenundeinemThiazidtendenziellzueinerUmkehrdes

Thiazidiuretika-assoziiertenKaliumverlusts.

NachoralerGabetrittdieDiureseinnerhalbvon2Stundenein,mitmaximalerdiuretischerWirkung

nach4Stunden.DieWirkdauerbeträgt6-12StundenunddieantihypertensiveWirkunghältbiszu24

Stundenan.

5.2 PharmakokinetischeEigenschaften

Resorption

Losartan

NachoralerEinnahmewirdLosartangutresorbiertundunterliegteinemFirst-pass-Metabolismus.Es

werdeneinaktiverKarboxylsäure-MetabolitundweitereinaktiveMetabolitengebildet.Diesystemi-

scheBioverfügbarkeitvonLosartan-Filmtablettenbeträgtca.33%.MittleremaximalePlasmakon-

zentrationenvonLosartanwerdenineinerStunde,desaktivenMetabolitenin3-4Stundenerreicht.

BeigleichzeitigerVerabreichungdesArzneimittelsmiteinerstandardisiertenMahlzeitwurdekein

signifikanterklinischerEffektaufdasPlasmakonzentrationsprofilvonLosartanbeobachtet.

Verteilung

Losartan

LosartanundseinaktiverMetabolitsindzu≥99%eiweißgebunden,primäranAlbumin.DasVertei-

lungsvolumenvonLosartanbeträgt34Liter.StudienbeiRattenzeigen,dassLosartandieBlut-Hirn-

Schrankekaum–wennüberhaupt-passiert.

Hydrochlorothiazid

Hydrochlorothiazidistplazentagängig,passiertabernichtdieBlut-Hirn-Schrankeundgehtindie

Muttermilchüber.

Biotransformation

Losartan

Etwa14%vonintravenösoderoralgegebenenLosartanwerdenzudemaktivenMetabolitenumge-

wandelt.DieUntersuchungenmit14C-markiertemLosartanzeigtennachoralerundintravenöser

Gabe,dassdieRadioaktivitätimPlasmavorwiegendLosartanundseinemaktivenMetaboliten

zuzuschreibenist.Beietwa1%derProbandenwareinegeringeKonversionvonLosartaninden

aktivenMetabolitenfestzustellen.

ZusätzlichzumaktivenMetabolitenwerdeninaktiveMetabolitengebildet,einschließlichzweier

Hauptmetaboliten,diedurchHydroxylierungderButylseitenkettegebildetwerdenundeinemNeben-

metaboliten,einemN-2Tetrazol-Glucuronid.

Ausscheidung

Losartan

DiePlasma-ClearancevonLosartanbzw.seinesaktivenMetabolitenbeträgtetwa600ml/minbzw.50

ml/min.DieWertefürdierenaleClearanceliegenbeietwa74ml/min(Losartan)und26ml/min

(aktiverMetabolit).NachoralerEinnahmewerdenetwa4%derDosisunverändertmitdemUrin

ausgeschieden,etwa6%derDosiserscheinenimUrinalsaktiverMetabolit.BiszuoralenDosenvon

200mgLosartan-KaliumistdiePharmakokinetikvonLosartanundseinesaktivenMetabolitenlinear.

NachoralerEinnahmeverlaufendiePlasmakonzentrationenvonLosartanundseinesaktivenMeta-

bolitenpolyexponentiellmiteinerterminalenHalbwertszeitvonca.2Stundenbzw.6-9Stunden.Bei

einerDosierungmit100mgeinmaltäglichakkumulierenwederLosartannochseinaktiverMetabolit

signifikantimPlasma.

DieAusscheidungvonLosartanundseinenMetabolitenerfolgtbiliärundrenal.NachoralerGabevon

14C-markiertemLosartanwerdenbeimMenschenetwa35%derRadioaktivitätimUrinund58%in

denFaecesgefunden.

Hydrochlorothiazid

Hydrochlorothiazidwirdnichtmetabolisiert,sondernschnellüberdieNiereausgeschieden.Beider

MessungdesPlasmaspiegelsübermindestens24Stundenwurdebeobachtet,dassdiePlasma

Halbwertszeitzwischen5,6und14,8Stundenschwankt.Mindestens61%deroralenDosiswird

unverändertinnerhalb24Stundenausgeschieden.

SpeziellePatientengruppen

Losartan-Hydrochlorothiazid

BeiälterenHypertonikernwarendiePlasmakonzentrationenvonLosartanundseinesaktivenMeta-

bolitensowiedieResorptionvonHydrochlorothiazidnichtsignifikantunterschiedlichzujenen,die

beijungenHypertonikernbeobachtetwurden.

Losartan

BeiPatientenmitleichterbismäßigeralkoholinduzierterLeberzirrhosewarendiePlasmaspiegelvon

LosartanundseinesaktivenMetabolitennachoralerGabe5fachbzw.1,7fachhöheralsbeijungen

männlichenProbanden.

WederLosartannochderaktiveMetabolitkönnendurchHämodialyseentferntwerden.

5.3 PräklinischeDatenzurSicherheit

DiepräklinischenStudien,einschließlichkonventionellerStudienzurallgemeinenPharmakologie,zur

GenotoxizitätundzumkanzerogenemPotentiallassenkeinebesonderenGefahrenfürdenMenschen

erkennen.DastoxischePotentialeinerKombinationvonLosartan/Hydrochlorothiazidnachoraler

GabewurdeinStudienzurchronischenToxizitätmitbiszusechsmonatigerDauermitRattenund

Hundenbewertet.DieindiesenStudienmitderKombinationbeobachtetenVeränderungenwurden

hauptsächlichdurchdenBestandteilLosartanbewirkt.DieVerabreichungderLosartan/Hydro-

chlorothiazidKombinationführtezueinerAbnahmederrotenBlutzellparameter(Erythrozyten,

Hämo-globin,Hämatokrit),einemAnstiegdesHarnstoff-StickstoffsimSerum,einerAbnahmeim

Herzgewicht(ohnehistologischesKorrelat)undgastrointestinalenVeränderungen(Schleimhaut-

läsionen,Ulzera,Erosionen,Hämorrhagien).

KeinHinweisaufTeratogenitätergabsichbeiRattenoderKaninchenbeiGabevonLosartan/

Hydrochlorothiazid.BeiRattenwurdefetaleToxizität,erkennbaraneinemleichtenAnstieg

überzähligerRippeninderF1-Generation,beobachtet,wennweiblicheTierevorundwährendder

Gestationtherapiertwurden.WieauchinStudienmitLosartanalleinfestgestellt,kameszuuner-

wünschtenWirkungenanFetenundNeonaten,wierenalerToxizitätoderTodderFeten,wenn

trächtigenRattenwährendderspätenGestationund/oderLaktationLosartan-Hydrochlorothiazid

verabreichtwurde.

6.PHARMAZEUTISCHEANGABEN

6.1ListedersonstigenBestandteile

Tablettenkern:

Lactose-Monohydrat

MikrokristallineCellulose

Maisstärke

Magnesiumstearat

Filmüberzug:

Hyprolose

Hypromellose

Titandioxid(E171)

Chinolingelb,Aluminiumsalz(E104)

Eisenoxidgelb(E172)

Eisenoxidschwarz(E172)

6.2Inkompatibilitäten

Nichtzutreffend.

6.3DauerderHaltbarkeit

HDPE-Behälter:2Jahre

Alu/Alu-Blister:18Monate

6.4BesondereVorsichtsmaßnahmenfürdieAufbewahrung

FürdiesesArzneimittelsindkeinebesonderenLagerungsbedingungenerforderlich.

6.5ArtundInhaltdesBehältnisses

Plastikflasche(HDPE)oderBlisterpackung(AluminiumblistermitAluminiumfolie)

Blister

Packungsgrößen:7,10,14,28,30,50,56,98,100Tabletten.

Klinikpackung280(10x28)Tabletten

Plastikflasche

Packungsgrößen:30,50,100Tabletten

EswerdenmöglicherweisenichtallePackungsgrößenindenVerkehrgebracht.

6.6BesondereVorsichtsmaßnahmenfürdieBeseitigungundsonstigeHinweisezur

Handhabung

KeinebesonderenAnforderungen.

NichtverwendetesArzneimitteloderAbfallmaterialistentsprechenddennationalenAnforderungenzu

entsorgen.

7.INHABERDERZULASSUNG

AlfredE.Tiefenbacher(GmbH&Co.KG)

Van-der-Smissen-Str.1

22767Hamburg

Tel:+49(0)404418090

Fax:+49(0)4044180926

8.ZULASSUNGSNUMMER(N)

67546.00.00

9.DATUMDERERTEILUNGDERZULASSUNG/VERLÄNGERUNGDER

ZULASSUNG

04.03.2008

10.STANDDERINFORMATION

05/2009

Ähnliche Produkte

Suchen Sie nach Benachrichtigungen zu diesem Produkt

Teilen Sie diese Informationen