lisinopril-corax 20 mg Tabletten

Deutschland - Deutsch - BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte)

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Wirkstoff:
Lisinopril-Dihydrat
Verfügbar ab:
biomo pharma GmbH - Geschäftsanschrift -
INN (Internationale Bezeichnung):
Lisinopril dihydrate
Darreichungsform:
Tablette
Zusammensetzung:
Lisinopril-Dihydrat 21.77mg
Berechtigungsstatus:
gültig
Zulassungsnummer:
55282.03.00

Gebrauchsinformation: Information für den Anwender

lisinopril-corax

®

20 mg

Tabletten

Zur Anwendung bei Erwachsenen

Wirkstoff: Lisinopril-Dihydrat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit

der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später

nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es

nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese

dieselben Beschwerden haben wie Sie.

Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt

oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser

Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder

Apotheker.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:

Was sind lisinopril-corax 20 mg Tabletten und wofür werden sie angewendet?

Was müssen Sie vor der Einnahme von lisinopril-corax 20 mg Tabletten

beachten?

Wie sind lisinopril-corax 20 mg Tabletten einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie sind lisinopril-corax 20 mg Tabletten aufzubewahren?

Weitere Informationen

1.

WAS SIND LISINOPRIL-CORAX 20 MG TABLETTEN UND WOFÜR WERDEN SIE

ANGEWENDET?

lisinopril-corax 20 mg ist ein ACE-Hemmer, d.h. ein Arzneimittel mit

blutdrucksenkenden und herzentlastenden Eigenschaften.

lisinopril-corax 20 mg wird angewendet

zur Behandlung eines hohen Blutdrucks (Hypertonie),

zur Behandlung einer Herzleistungsschwäche (symptomatische Herzinsuffizienz),

zur kurzzeitigen Behandlung (6 Wochen) von Patienten mit stabilen

Kreislaufwerten innerhalb von 24 Stunden nach einem aktuten Herzinfarkt.

2.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON LISINOPRIL-CORAX 20 MG

TABLETTEN BEACHTEN?

lisinopril-corax 20 mg darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber dem Wirkstoff Lisinopril, einem

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anderen ACE-Hemmer oder einem der sonstigen Bestandteile von lisinopril-corax

20 mg sind,

wenn bei Ihnen während einer früheren Behandlung mit einem ACE-

Hemmer

Gewebeschwellungen (angioneurotische Ödeme) aufgetreten sind,

wenn Sie eine vererbte Neigung zu Gewebeschwellungen oder

Gewebeschwellungen aus unbekannter Ursache haben (hereditäres oder

idiopathisches Angioödem)

- während der letzten 6 Monate einer Schwangerschaft

(Es wird empfohlen, lisinopril-corax 20 mg auch in der frühen Phase der

Schwangerschaft nicht anzuwenden, siehe Abschnitt „Schwangerschaft und

Stillzeit“).

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von lisinopril-corax 20 mg ist

erforderlich,

wenn Sie an folgenden Erkrankungen leiden bzw. folgende Umstände bei Ihnen

vorliegen, informieren Sie bitte Ihren Arzt bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.

Dieser wird die nötigen Vorsichtsmaßnahmen treffen.

wenn bei Ihnen das Risiko eines übermäßigen Blutdruckabfalls besteht. Dies kann

unter anderem der Fall sein, wenn Sie an Störungen des Salz- und

Flüssigkeitshaushaltes leiden, z.B. weil Sie harntreibende Arzneimittel einnehmen

oder eine salzarme Diät durchführen oder als Folge von Erbrechen oder Durchfall,

wenn Sie an einer Herzerkrankung mit Unterbrechung der Durchblutung (Ischämie)

leiden,

wenn Sie an Durchblutungsstörungen des Gehirns (cerebrovaskuläre Erkrankung)

leiden,

wenn Ihr Kreislauf nach einem akuten Herzinfarkt instabil ist,

wenn die Herzklappen Ihrer linken Herzkammer verengt sind oder andere Ausfluss

behinderungen aus der linken Herzkammer bestehen,

wenn Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist (Kreatinin-Clearance unter 80 ml/Minute),

wenn bei Ihnen eine Einengung der Nierenschlagadern vorliegt (beidseitig bzw. ein-

seitig bei Einzelniere),

wenn bei Ihnen während der Behandlung mit lisinopril-corax 20 mg Überempfindlich

keitsreaktionen bzw. Gewebeschwellungen (Angioödeme) auftreten,

wenn bei Ihnen die Leberenzymwerte ansteigen oder Sie eine Gelbsucht entwickeln,

wenn bei Ihnen die Anzahl der weißen Blutkörperchen abnimmt (Leukopenie) bzw.

sich eine hochgradige Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen mit

Infektneigung und schweren Allgemeinsymptomen (Agranulozytose) entwickelt,

wenn Sie an einer bestimmten Erkrankung des Bindegewebes (Kollagenosen) mit

Gefäßbeteiligung leiden,

wenn Sie mit Arzneimitteln behandelt werden, die Ihre Abwehrreaktionen unterdrü-

cken,

wenn Sie gleichzeitig Allopurinol (Arzneimittel gegen Gicht), Procainamid (Arzneimit-

tel gegen Herzrhythmusstörungen) oder Lithium (Arzneimittel gegen bestimmte

Depressionen) einnehmen,

wenn die Blutdrucksenkung aufgrund Ihrer ethnischen Zugehörigkeit (insbesondere

bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe) nicht ausreichend stark ist,

wenn bei Ihnen ein anhaltender trockener Husten auftritt,

wenn bei Ihnen das Risiko einer Erhöhung der Kaliumwerte im Blut besteht,

wenn Sie unter Zuckerkrankheit leiden (Diabetes mellitus).

Wenn bei Ihnen eine Desensibilisierungstherapie gegen Insektengifte (z.B. von

Bienen oder Wespen) notwendig ist, ist lisinopril-corax 20 mg vorübergehend durch

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ein geeignetes Arzneimittel aus einer anderen Stoffklasse zu ersetzen. Es können

sonst lebensbedrohliche Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Blutdruckabfall,

Atemnot, Erbrechen, allergische Hautreaktionen) auftreten. Solche Reaktionen

können auch nach Insektenstichen (von z.B. Bienen oder Wespen) vorkommen.

Die gleichzeitige Anwendung von lisinopril-corax 20 mg bei einer Blutwäsche (Dialyse)

mit bestimmten Dialysemembranen (High-flux-Membranen) bzw. bei einer Behandlung

von stark erhöhten Blutfetten (LDL-Apherese mit Dextransulfat-Absorption) können

schwere Überempfindlichkeitsreaktionen bis hin zum lebensbedrohlichen Schock

auslösen.

Im Falle einer notfallmäßigen Blutwäsche oder Hämofiltration oder der Notwendigkeit

einer LDL-Apherese muss deshalb vorher auf ein anderes für das betreffende

Anwendungsgebiet geeignetes Arzneimittel – keinen ACE-Hemmer – umgestellt

werden oder eine andere Dialysemembran verwendet werden.

Sagen Sie Ihrem Arzt, dass Sie mit lisinopril-corax 20 mg behandelt werden bzw.

Dialysen benötigen, damit der Arzt dies bei der Behandlung berücksichtigen kann.

Falls Sie vor einer Operation oder Narkose (auch beim Zahnarzt) stehen, teilen Sie

Ihrem Arzt mit, dass Sie lisinopril-corax 20 mg einnehmen, da es unter der Narkose zu

einem plötzlichen Blutdruckabfall kommen kann.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, falls bei Ihnen folgende Krankheitszeichen auftreten:

Schwellung von Gesicht, Gliedmaßen, Lippen, Schleimhaut, Zunge und/oder Kehl-

kopf, Atemnot,

Gelbfärbung von Haut und Schleimhäuten,

Fieber, Lymphknotenschwellung und/oder Halsentzündung.

In diesen Fällen dürfen Sie lisinopril-corax 20 mg nicht weiter einnehmen und Ihr Arzt

wird entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Die Anwendung dieses Arzneimittels bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle.

Halten Sie daher bitte die vom Arzt angeordneten Laborkontrollen und

Untersuchungen unbedingt ein.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger

werden könnten). Die Einnahme von lisinopril-corax 20 mg in der frühen Phase der

Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und lisinopril-corax 20 mg darf nicht mehr

nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme

von lisinopril-corax 20 mg in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres

ungeborenen Kindes führen kann (siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“).

Kinder

lisinopril-corax 20 mg wird nicht für die Anwendung bei Kindern empfohlen, da die

Wirksamkeit und Sicherheit der Anwendung bei Kindern nicht vollständig erwiesen

ist.

Ältere Menschen

Es gibt keine Hinweise, dass in Zusammenhang mit dem Alter spezielle

Besonderheiten zu beachten sind. Wenn das fortgeschrittene Lebensalter jedoch mit

einer verminderten Nierenfunktion verbunden ist, sollte die Dosis je nach Ansprechen

des Blutdrucks angepasst werden.

Bei Einnahme von lisinopril-corax 20 mg mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel

einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht

verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

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Harntreibende Arzneimittel mit verminderter Kaliumausscheidung (kaliumsparende

Diuretika, z.B. Spironolacton, Triamteren oder Amilorid), Kaliumpräparate,

kaliumhaltige Salzersatzmittel und Heparin:

Anstieg der Kaliumkonzentration im Blut. Lassen Sie regelmäßig Ihre Kaliumwerte

kontrollieren. Wenn Ihre Nierenfunktion gestört ist, Sie an einer Leistungsschwäche

der Niere leiden, oder Sie zuckerkrank sind, besteht ein erhöhtes Risiko für die

Entwicklung einer erhöhten Kaliumkonzentration im Blut.

Harntreibende Arzneimittel:

Verstärkte Blutdrucksenkung. Bei Patienten, die bereits mit harntreibenden

Arzneimitteln behandelt werden und insbesondere bei solchen, bei denen erst vor

kurzem mit der Behandlung begonnen wurde, kann es gelegentlich zu einem

übermäßigen Blutdruckabfall kommen, wenn lisinopril-corax 20 mg zusätzlich

gegeben wird.Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer übermäßigen

Blutdrucksenkung unter lisinopril-corax 20 mg kann vermindert werden, indem das

Diuretikum vor Beginn der Behandlung mit lisinopril-corax 20 mg abgesetzt wird.

lisinopril-corax 20 mg mildert den Kaliumverlust durch harntreibende Arzneimittel.

Lithium (Arzneimittel gegen Depressionen):

Erhöhung der Lithiumkonzentration im Blut. Die gleichzeitige Anwendung von Lithium

und lisinopril-corax 20 mg wird nicht empfohlen. Wenn Ihr Arzt die gleichzeitige

Anwendung als notwendig erachtet, wird er Ihre Lithiumwerte regelmäßig kontrollie-

ren. Das Risiko einer Gesundheitsschädigung durch Lithium ist erhöht, wenn Sie

gleichzeitig ein bestimmtes harntreibendes Arzneimittel (Thiaziddiuretikum)

einnehmen.

Arzneimittel gegen Schmerzen und Entzündungen (nicht steroidale Antirheumatika

(NSAR))einschließlich Acetylsalicylsäure ≥ 3 g/Tag:

Abschwächung der blutdrucksenkenden Wirkung von lisinopril-corax 20 mg. Eine

gleichzeitige Behandlung kann zu einer Erhöhung der Kaliumwerte im Blut und zu

einer Verschlechterung der Nierenfunktion führen, die gewöhnlich reversibel sind.

Selten kann es auch zu akutem Nierenversagen kommen, insbesondere bei

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion z.B. bei älteren Patienten oder

Patienten mit Flüssigkeitsmangel.

Andere blutdrucksenkende Arzneimittel, gefäßerweiternde Arzneimittel

(Vasodilatoren):

Verstärkung des blutdrucksenkenden Effektes.

Arzneimittel gegen Depressionen sowie gegen andere psychische Erkrankungen,

Betäubungsmittel, Narkosemittel (trizyklische Antidepressiva, Neuroleptika,

Anästhetika, Narkotika):

Eine gleichzeitige Anwendung mit lisinopril-corax 20 mg kann zu einer verstärkten

Blutdrucksenkung führen.

Sympathomimetika (Arzneimittel, die ähnliche Wirkungen wie die körpereigenen

Überträgerstoffe Norepinephrin bzw. Epinephrin hervorrufen, z.B.

Blutdrucksteigerung):

Abschwächung der blutdrucksenkenden Wirkung von lisinopril-corax 20 mg.

Blutzuckersenkende Arzneimittel und Insulin:

Verstärkung der blutzuckersenkenden Wirkung; in den ersten Wochen der

Behandlung besteht das Risiko, dass die Blutzuckerwerte unter den Normalwert

absinken.

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Bei Einnahme von lisinopril-corax 20 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und

Getränken

Die Tabletten können unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger

werden könnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, lisinopril-corax 20 mg

vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind,

abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung

von lisinipril-corax 20 mg in der frühen Schwangerschaft wird nicht empfohlen und

lisinopril-corax 20 mg darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat

eingenommen werden, da die Einnahme von lisinopril-corax 20 mg in

diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann.

Stillzeit

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Die

Einnahme von lisinopril-corax 20 mg wird stillenden Müttern nicht empfohlen. Ihr Arzt

wird eine andere Behandlung auswählen, wenn Sie stillen wollen, vor allem, solange

Ihr Kind im Neugeborenenalter ist oder wenn es eine Frühgeburt war.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Die Behandlung mit diesem Arzneimittel bedarf der regelmäßigen ärztlichen

Kontrolle. Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann das

Reaktionsvermögen so weit verändert sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme

am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren

Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn,

Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

3.

WIE SIND LISINOPRIL-CORAX 20 MG TABLETTEN EINZUNEHMEN

?

Nehmen Sie lisinopril-corax 20 mg immer genau nach der Anweisung des Arztes ein.

Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher

sind.

Ihr Arzt wird die Dosis individuell nach Ihrem Gesundheitszustand und dem

Schweregrad Ihrer Erkrankung wählen und entsprechend der Wirkung des

Arzneimittels auf Ihren Blutdruck die Dosis schrittweise anpassen.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Bluthochdruck

lisinopril-corax 20 mg kann als Monotherapie oder in Kombination mit anderen

Arzneimitteln zur Behandlung eines Bluthochdrucks eingenommen werden.

Erkrankungen

Dosierung

Bluthochdruck

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Anfangsdosis

Die Anfangsdosis beträgt 1-mal täglich 10 mg

Lisinopril.

Besteht bei Ihnen zu Beginn der Behandlung das

Risiko eines starken Blutdruckabfalls, wird Ihr

Arzt die Anfangsdosis eventuell auf 1-mal täglich

2,5 mg – 5 mg Lisinopril reduzieren und die

Behandlung unter ärztlicher Überwachung

einleiten.

Bei einer eingeschränkten Nierenfunktion wird

Ihr Arzt die Anfangsdosis ebenfalls reduzieren.

Erhaltungsdosis

Die Erhaltungsdosis beträgt 1-mal täglich 1

Tablette lisinopril-corax 20 mg (entsprechend 20

mg Lisinopril).

Wenn bei Ihnen der gewünschte therapeutische

Effekt mit einer bestimmten Dosierung nicht

innerhalb eines Zeitraums von 2 bis 4 Wochen

erreicht werden kann, wird Ihr Arzt die Dosis

eventuell erhöhen.

Die Dosis kann schrittweise erhöht werden, bis

der Blutdruck unter Kontrolle ist oder auf

maximal 40 mg Lisinopril täglich.

Bluthochdruck -

Patienten, die mit

harntreibenden

Arzneimitteln (Diuretika)

behandelt werden

Nach Beginn der Behandlung mit lisinopril-corax

20 mg kann es zu einem übermäßigen

Blutdruckabfall kommen. Wenn Sie gleichzeitig

mit harntreibenden Arzneimitteln behandelt

werden, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass

es zu einem Blutdruckabfall kommt. Teilen Sie

Ihrem Arzt deshalb mit, wenn Sie harntreibende

Arzneimittel einnehmen. Falls möglich, wird er

das harntreibende Arzneimittel 2-3 Tage vor

Beginn der Behandlung mit lisinopril-corax 20 mg

absetzen.

Kann bei Ihnen das harntreibende Arzneimittel

nicht abgesetzt werden, wird Ihr Arzt die

Behandlung mit einer Dosis von 1-mal täglich 5

mg Lisinopril beginnen. Er wird Ihre

Nierenfunktion und Ihren Blutkaliumspiegel

regelmäßig kontrollieren und die nachfolgende

Dosierung von lisinopril-corax 20 mg je nach

Ansprechen Ihres Blutdrucks anpassen.

Bluthochdruck – Patienten

mit eingeschränkter

Nierenfunktion

Bei eingeschränkter Nierenfunktion wird Ihr Arzt

die Dosis von lisinopril-corax 20 mg

entsprechend reduzieren.

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Erkrankungen

Dosierung

Herzleistungs-schwäche

lisinopril-corax 20 mg sollte als

Begleitbehandlung zu harntreibenden

Arzneimitteln (Diuretika) und gegebenenfalls zu

Digitalis (Herzarzneimittel) oder Betablockern

(Arzneimittel zur Senkung des Blutdrucks)

eingesetzt werden.

Die Behandlung kann mit einer Anfangsdosis von

1-mal täglich 2,5 mg Lisinopril unter ärztlicher

Überwachung begonnen werden.

Eine Erhöhung der Dosis sollte je nach

Ansprechen Ihres Blutdrucks in Schritten von

maximal 10 mg Lisinopril erfolgen. Zwischen den

Dosiserhöhungen sollten mindestens 2 Wochen

liegen. Bei Herzleistungsschwäche beträgt die

Maximaldosis 1-mal täglich 35 mg Lisinopril.

Besteht bei Ihnen das Risiko einer übermäßigen

Blutdrucksenkung (z.B. durch Salzmangel,

Flüssigkeitsmangel oder Einnahme stark

wirksamer harntreibender Arzneimittel), wird Ihr

Arzt Sie möglichst vor einer Behandlung mit

lisinopril-corax 20 mg entsprechend behandeln

und Ihre Nierenfunktion und Ihren

Blutkaliumspiegel regelmäßig kontrollieren.

Akuter Herzinfarkt

lisinopril-corax 20 mg sollte zusätzlich zur üblichen Infarkt-Standardtherapie (z. B.

Mittel zur Auflösung von Blutgerinnseln [Thrombolytika], Acetylsalicylsäure,

Betablocker) gegeben werden. Glyceroltrinitrat kann intravenös oder als Pflaster

zusammen mit lisinopril-corax 20 mg angewendet werden. Die Behandlung sollte

innerhalb von 24 Stunden nach dem Auftreten der Herzinfarkt-Anzeichen begonnen

werden, vorausgesetzt, dass der Kreislauf stabil ist.

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Erkrankungen

Dosierung

Akuter Herzinfarkt

Anfangsdosis (während der ersten 3 Tage nach

dem Infarkt):

erste Dosis: 1-mal 5 mg Lisinopril.

nach 24 Stunden: 1-mal 5 mg Lisinopril

nach 48 Stunden: 1-mal 10 mg Lisinopril

Wenn Sie zu Beginn der Behandlung oder

während der ersten drei Tage nach dem Infarkt

einen oberen Blutdruckwert von 120 mmHg

oder weniger haben, wird Ihr Arzt die

Behandlung mit einer Dosierung von 1-mal

täglich 2,5 mg Lisinopril beginnen.

Bei eingeschränkter Nierenfunktion wird Ihr Arzt

die Dosis von lisinopril-corax 20 mg

entsprechend reduzieren.

Erhaltungsdosis

Die Erhaltungsdosis beträgt 1-mal täglich 10 mg

Lisinopril.

Bei Vorliegen eines übermäßig erniedrigten

Blutdrucks (oberer Blutdruckwert kleiner gleich

100 mmHg) wird die tägliche Erhaltungsdosis

auf 5 mg Lisinopril verringert. Falls notwendig,

kann die Dosis weiter auf 1-mal täglich 2,5 mg

Lisinopril verringert werden.

Bei anhaltendem übermäßig erniedrigtem

Blutdruck (oberer Blutdruckwert von unter 90

mmHg über mehr als 1 Stunde) wird Ihr Arzt die

Behandlung mit lisinopril-corax 20 mg

absetzen.

Die Behandlung mit lisinopril-corax 20 mg sollte

sechs Wochen erfolgen. Anschließend wird Ihr

Arzt Sie erneut untersuchen und falls Sie

Anzeichen einer Herzleistungsschwäche

entwickeln die Behandlung mit lisinopril-corax

20 mg fortsetzen.

Tabletten zum Einnehmen.

Nehmen Sie die Tabletten auf einmal und immer zur gleichen Tageszeit unzerkaut

mit ausreichend Flüssigkeit (z.B. einem Glas Wasser) ein. Sie können die Tabletten

unabhängig von den Mahlzeiten einehmen.

Sie sollten besonders vorsichtig sein, wenn Sie Ihre erste Dosis einnehmen oder

wenn Ihre Dosis erhöht wird. Teilen Sie Ihrem Arzt unverzüglich mit, wenn Sie sich

benommen oder schwindlig fühlen.

Es ist sehr wichtig, dass Sie lisinopril-corax 20 mg einnehmen, solange es Ihnen Ihr

Arzt verordnet.

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Die Dauer der Behandlung bestimmt Ihr Arzt. Die Behandlung mit lisinopril-corax 20

mg ist in der Regel eine Langzeittherapie.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung

von lisinopril-corax 20 mg zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge lisinopril-corax 20 mg eingenommen haben, als

Sie sollten

Wenn Sie durch ein Versehen zu viele Tabletten eingenommen haben oder ein Kind

einige Tabletten geschluckt hat, wenden Sie sich sofort an einen Arzt/Notarzt. Dieser

kann entsprechend der Schwere der Vergiftung über die erforderlichen Maßnahmen

entscheiden.

In Abhängigkeit vom Ausmaß der Überdosierung sind folgende Symptome möglich:

Starker Blutdruckabfall, Kreislaufversagen, beschleunigter oder verlangsamter

Herzschlag, Herzklopfen, Nierenversagen, Atembeschleunigung, Schwindel,

Angstgefühl und Husten.

Wenn Sie die Einnahme von lisinopril-corax 20 mg vergessen haben

Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht zusätzlich mehr Tabletten ein, sondern setzen

Sie die Einnahme von lisinopril-corax 20 mg wie verordnet fort.

Wenn Sie die Einnahme von lisinopril-corax 20 mg abbrechen

Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit lisinopril-corax 20 mg nicht ohne

Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt!

Bei Patienten mit Bluthochdruck kann der Blutdruck erneut ansteigen und bei

Patienten mit Herzleistungsschwäche können die Symptome wieder auftreten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren

Arzt oder Apotheker.

4.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann lisinopril-corax 20 mg Nebenwirkungen haben, die aber

nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen.

Unerwünschte Wirkungen, die von lisinopril-corax 20 mg oder anderen ACE-

Hemmern bekannt sind, finden Sie nachfolgend.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben

zugrunde gelegt:

Sehr häufig:

mehr als 1 von 10 Behandelten

Häufig:

weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100

Behandelten

Gelegentlich:

weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000

Behandelten

Selten:

weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von

10.000 Behandelten

Sehr selten:

weniger als 1 von 10.000 Behandelten, oder

unbekannt

Blut- und Lymphsystem

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Selten:

Abnahme bestimmter Laborwerte (Hämoglobin und Hämatokrit).

Sehr selten:

Herabgesetzte Funktion des Knochenmarks

(Knochenmarksdepression), Blutarmut (Anämie), Verminderung der

Anzahl bestimmter Blutzellen (Thrombozytopenie, Leukopenie,

Neutropenie) bis zu einer hochgradigen Verminderung bestimmter

weißer Blutkörperchen mit Infektneigung und schweren

Allgemeinsymptomen (Agranulozytose), Blutarmut durch vermehrten

Zerfall roter Blutkörperchen (hämolytische Änämie),

Lymphknotenschwellung, Autoimmunkrankheiten.

Stoffwechsel

Sehr selten:

Zu niedrige Blutzuckerwerte (Hypoglykämie).

Nervensystem und psychische Störungen

Häufig:

Benommenheit, Kopfschmerzen.

Gelegentlich:

Stimmungsschwankungen, Missempfindungen (z.B. Kribbeln,

pelziges Gefühl), Schwindel, Geschmacksstörungen,

Schlafstörungen.

Selten:

Verwirrtheitszustände.

Herz-Kreislauf-System

Häufig:

Übermäßiger Blutdruckabfall bei Lagewechsel vom Liegen zum

Stehen (orthostatische Hypotonie).

Gelegentlich:

Herzinfarkt oder Schlaganfall, vermutlich infolge übermäßigen

Blutdruckabfalls bei gefährdeten Patienten (Patienten mit Durch-

blutungsstörungen im Bereich des Herzmuskels und/oder des

Gehirns), Herzklopfen, beschleunigter Herzschlag (Tachykardie),

durch Gefäßkrämpfe bedingte Durchblutungsstörungen an Händen

und Füßen (Raynaud-Phänomen).

Atemwege

Häufig:

Husten.

Gelegentlich:

Schnupfen.

Sehr selten:

Krampfartige Verengung der Bronchien (Bronchospasmus),

Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis), allergische

Entzündungen der Lunge (allergische Alveolitis/eosinophile

Pneumonie).

Magen-Darm-Trakt

Häufig:

Durchfall, Erbrechen.

Gelegentlich:

Übelkeit, Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen.

Selten:

Mundtrockenheit.

Sehr selten:

Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Gewebeschwellung des

Darms (intestinales angioneurotisches Ödem), Leberentzündung

(Hepatitis hepatozellulär oder cholestatisch), Gelbsucht,

Leberfunktionsstörungen.

Haut und Unterhautgewebe

Gelegentlich:

Hautausschlag, Juckreiz.

Selten:

Überempfindlichkeit/Gewebeschwellung (angioneurotisches Ödem):

angioneurotisches Ödem mit Beteiligung von Gesicht, Gliedmaßen,

Lippen, Zunge, Stimmapparat des Kehlkopfes (Glottis) und/oder

Kehlkopf, Nesselsucht, Haarausfall, Schuppenflechte (Psoriasis).

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Sehr selten:

Vermehrtes Schwitzen, schwerwiegende Hautreaktionen

(Pemphigus, toxische epidermale Nekrolyse, Steven-Johnson-

Syndrom, Erythema multiforme).

Ein Symptomenkomplex wurde beschrieben, der mit einigen oder mehreren der

folgenden Symptomen einhergehen kann: Fieber, Gefäßentzündung (Vaskulitis),

Muskelentzündungen, Gelenkschmerzen/Gelenkentzündungen und bestimmten

Laborwertveränderungen (positive ANA-Titer, erhöhte Blutkör-

perchensenkungsgeschwindigkeit, Eosinophilie und Leukozytose), Hautausschlag,

Lichtempfindlichkeit oder andere Reaktionen der Haut können auftreten.

Nieren und ableitende Harnwege

Häufig:

Nierenfunktionsstörungen.

Selten:

Harnvergiftung (Urämie), akutes Nierenversagen.

Sehr selten:

Verminderte Harnausscheidung (Oligurie), Versagen der

Harnproduktion (Anurie).

Fortpflanzungsorgane und Brust

Gelegentlich:

Impotenz.

Selten:

Vergrößerung der Brust bei Männern (Gynäkomastie).

Allgemein

Gelegentlich:

Müdigkeit, Schwäche.

Laborwerte

Gelegentlich:

Anstieg des Blutharnstoffs und des Serumkreatinins, erhöhte

Leberwerte, erhöhte Kaliumwerte im Blut.

Selten:

Anstieg des Serumbilirubins (Leberwert), Abnahme der Natriumwerte

im Blut.

Gegenmaßnahmen

Falls Sie den Verdacht haben, dass sich bei Ihnen eine schwerwiegende

Hautreaktion entwickelt, müssen Sie sofort Ihren Arzt aufsuchen und gegebenenfalls

die Behandlung mit lisinopril-corax 20 mg abbrechen.

Eine Gewebeschwellung (angioneurotisches Ödem) mit Beteiligung von Kehlkopf,

Stimmapparat des Kehlkopfes und/oder Zunge muss von Ihrem Arzt sofort mit

Notfallmedikamenten behandelt werden.

Wenn bei Ihnen eine Gelbsucht auftritt oder die Leberenzymwerte bei Ihnen deutlich

ansteigen, müssen Sie die Behandlung abbrechen, und Ihr Arzt wird Sie überwachen.

Beim Auftreten von Fieber, Lymphknotenschwellungen und/oder Halsentzündung

benachrichtigen Sie bitte umgehend Ihren Arzt, damit er das weiße Blutbild untersuchen

kann.

Sollten Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten,

benachrichtigen Sie Ihren Arzt. Er wird über den Schweregrad und gegebenenfalls

über erforderliche weitere Maßnahmen entscheiden.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten

Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken,

die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

5. WIE SIND LISINOPRIL-CORAX 20 MG TABLETTEN

AUFZUBEWAHREN?

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Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen lisinopril-corax 20 mg nach dem auf dem Umkarton und dem

Behälter angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.

Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag dieses Monats

.

6. WEITERE INFORMATIONEN

Was lisinopril-corax 20 mg enthält:

Der Wirkstoff ist Lisinopril-Dihydrat.

Jede Tablette enthält 20 mg Lisinopril (als Lisinopril-Dihydrat).

Die sonstigen Bestandteile sind: Mannitol (Ph.Eur.), Calciumhydrogenphosphat-

Dihydrat, Vorverkleisterte Maisstärke, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat

(Ph.Eur.), Pigmentmischung PB 24824 (bestehend aus: vorverkleisterte Maisstärke,

Eisen (III)-oxid, Eisen (II,III)-oxid und Eisenoxidhydrat).

Wie lisinopril-corax 20 mg aussieht und Inhalt der Packung

lisinopril-corax 20 mg sind runde, rosa gefärbte, bikonvexe Tabletten mit

Bruchkerbe mit einem Durchmesser von 9 mm.

lisinopril-corax 20 mg ist in Packungen mit 30, 50 und 100 Tabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

corax pharma GmbH

Josef-Dietzgen-Straße 3

53773 Hennef

Tel.: 02242/8740-100

Fax: 02242/8740-199

E-Mail:corax@coraxpharma.de

Hersteller

biomo pharma GmbH

Josef-Dietzgen-Straße 3

53773 Hennef

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im 12/2009.

palde-c190-091230-clear.rtf

Seite 12 von 12

Dezember 2009

lisinopril_oral_pal_2005-08-09_000a

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