Jansitin 100 mg-Filmtabletten

Österreich - Deutsch - AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit)

Kaufe es jetzt

Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation (PIL)

10-08-2021

Fachinformation Fachinformation (SPC)

10-08-2021

Wirkstoff:
SITAGLIPTIN HYDROCHLORID MONOHYDRAT
Verfügbar ab:
G.L. Pharma GmbH
ATC-Code:
A10BH01
INN (Internationale Bezeichnung):
SITAGLIPTIN HYDROCHLORID MONOHYDRAT
Verschreibungstyp:
Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Produktbesonderheiten:
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Zulassungsnummer:
140806
Berechtigungsdatum:
2021-09-17

Lesen Sie das vollständige Dokument

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Jansitin

100 mg-Filmtabletten

Wirkstoff: Sitagliptin

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen

Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder

das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser

Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Jansitin und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Jansitin beachten?

Wie ist Jansitin einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Jansitin aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Jansitin und wofür wird es angewendet?

Jansitin enthält den Wirkstoff Sitagliptin und gehört zu einer Klasse von Arzneimitteln, die bei

der Zuckerkrankheit eingenommen werden. Diese Arzneimittelklasse wird als DPP4-Hemmer

(Dipeptidyl-Peptidase-4-Inhibitor) bezeichnet und dient zur Blutzuckerregulierung bei

zuckerkranken erwachsenen Patienten mit Typ-2-Diabetes.

Dieses Arzneimittel trägt dazu bei, den nach einer Mahlzeit gebildeten Insulinspiegel zu

erhöhen und senkt die vom Körper produzierte Zuckermenge.

Ihr Arzt hat Ihnen dieses Arzneimittel zur Blutzuckersenkung verordnet, da aufgrund Ihres

Typ-2-Diabetes Ihr Blutzuckerspiegel zu hoch ist. Dieses Arzneimittel kann allein oder in

Kombination mit bestimmten anderen Arzneimitteln zur Blutzuckersenkung (Insulin,

Metformin, Sulfonylharnstoffe oder Glitazone) angewendet werden, die Sie möglicherweise

bereits zur Behandlung Ihrer Zuckerkrankheit erhalten. Bitte halten Sie zusätzlich das mit

Ihrem Arzt vereinbarte Ernährungs- und Bewegungsprogramm ein.

Was ist ein Typ-2-Diabetes?

Typ-2-Diabetes ist eine Erkrankung, bei der Ihr Körper das Bauchspeicheldrüsenhormon

Insulin nicht in genügender Menge herstellt und dieses nicht ausreichend wirkungsvoll in den

Stoffwechsel eingreifen kann. Ihr Körper produziert eventuell auch zu viel Zucker. In diesen

Fällen steigt der Blutzuckerspiegel (Glukose im Blut) an. Dies kann zu schwerwiegenden

gesundheitlichen Folgeschäden führen, wie z.B. Erkrankungen des Herzens, der Nieren,

Erblindung und Amputation.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Jansitin beachten?

Jansitin darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Jansitin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Fälle von Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) wurden bei Patienten beobachtet,

die Jansitin einnahmen (siehe Abschnitt 4).

Falls bei Ihnen Blasen auf der Haut auftreten, kann dies ein Anzeichen einer Erkrankung

sein, die als bullöses Pemphigoid bezeichnet wird. Ihr Arzt kann Sie auffordern, Jansitin

abzusetzen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden Erkrankungen haben oder hatten:

eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse (wie beispielsweise eine Entzündung der

Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis))

Gallensteine, Alkoholabhängigkeit oder sehr hohe Blutfettwerte (insbesondere

Triglyzeride). Diese Bedingungen können Ihr Risiko für das Auftreten einer Entzündung

der Bauchspeicheldrüse erhöhen (siehe Abschnitt 4).

die als Diabetes mellitus Typ-1 (insulinabhängiger Diabetes) bezeichnete

Zuckerkrankheit

eine Komplikation der Zuckerkrankheit mit hohen Blutzuckerspiegeln, schnellem

Gewichtsverlust, Übelkeit oder Erbrechen (diabetische Ketoazidose)

alle gegenwärtigen und vergangenen Nierenfunktionsstörungen in Ihrer

Krankengeschichte

eine allergische Reaktion auf Jansitin (siehe Abschnitt 4)

Es ist unwahrscheinlich, dass dieses Arzneimittel zu einer Unterzuckerung (Hypoglykämie)

führt, da es bei niedrigem Blutzuckerspiegel nicht wirkt. Wenn Sie dieses Arzneimittel jedoch

zusammen mit einem Sulfonylharnstoff-haltigen Arzneimittel oder mit Insulin anwenden,

kann Ihr Blutzucker stark abfallen (Hypoglykämie). Möglicherweise wird Ihr Arzt die Dosis

Ihres Sulfonylharnstoff-haltigen Arzneimittels oder Insulins verringern.

Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen dieses Arzneimittel nicht einnehmen. Es ist

bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren nicht wirksam. Es ist nicht

bekannt, ob dieses Arzneimittel sicher und wirksam ist, wenn es bei Kindern unter 10 Jahren

angewendet wird.

Einnahme von Jansitin zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/

anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder

beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Informieren Sie Ihren Arzt insbesondere, wenn Sie Digoxin (ein Arzneimittel zur Behandlung

von Herzrhythmusstörungen und anderen Herzerkrankungen) einnehmen. Der

Digoxinspiegel in Ihrem Blut muss bei Einnahme zusammen mit Jansitin möglicherweise

überprüft werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels

Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Nehmen Sie dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft nicht ein.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob dieses Arzneimittel in die Muttermilch übergeht. Nehmen Sie dieses

Arzneimittel daher nicht ein, wenn Sie stillen bzw. stillen wollen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Dieses Arzneimittel hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf Ihre

Verkehrstüchtigkeit oder Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Jedoch ist zu

beachten, dass über Schwindel und Schläfrigkeit berichtet wurde, was Ihre

Verkehrstüchtigkeit oder Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen kann.

Bei Einnahme dieses Arzneimittels in Kombination mit sogenannten Sulfonylharnstoffen oder

mit Insulin kann es zu einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) kommen, die Ihre

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen sowie eine Tätigkeit ohne sicheren

Stand beeinflussen kann.

Jansitin enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist

nahezu „natriumfrei“.

3. Wie ist Jansitin einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen

Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die übliche empfohlene Dosis beträgt:

100 mg

einmal täglich

zum Einnehmen.

Falls Sie an einer Nierenerkrankung leiden, kann Ihr Arzt Ihnen eine niedrigere Dosierung

(wie z.B. 25 mg oder 50 mg) verordnen.

Sie können dieses Arzneimittel unabhängig von der Nahrungsaufnahme einnehmen.

Ihr Arzt kann Ihnen dieses Arzneimittel allein oder mit bestimmten anderen Arzneimitteln zur

Blutzuckersenkung verordnen.

Diät und körperliche Betätigung können Ihren Körper unterstützen, den Blutzucker besser zu

verwerten. Daher ist es wichtig, während der Einnahme von Jansitin die vom Arzt

empfohlene Diät und Bewegung einzuhalten.

Wenn Sie eine größere Menge von Jansitin eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie mehr als die verordnete Dosierung eingenommen haben, wenden Sie sich sofort

an einen Arzt.

Wenn Sie die Einnahme von Jansitin vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, holen Sie diese nach, sobald Sie sich daran

erinnern. Wenn Sie Ihr Versäumnis erst beim nächsten Einnahmezeitpunkt bemerken,

lassen Sie die vergessene Dosis aus und setzen Sie dann die Einnahme wie verordnet fort.

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis dieses Arzneimittels ein.

Wenn Sie die Einnahme von Jansitin abbrechen

Fahren Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels so lange fort, wie Ihr Arzt es Ihnen

verschreibt, damit Sie weiterhin dazu beitragen können Ihren Blutzuckerspiegel zu

kontrollieren. Brechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels nicht ohne vorherige

Rücksprache mit Ihrem Arzt ab.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an

Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht

bei jedem auftreten müssen.

STOPPEN Sie die Einnahme von Jansitin und wenden Sie sich sofort an einen Arzt, wenn

Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken:

starke und anhaltende Schmerzen im Bauchraum (Bereich des Oberbauches), die in den

Rücken ausstrahlen können, sowie mit oder ohne Übelkeit und Erbrechen, da dies

Anzeichen für eine entzündliche Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) sein können.

Wenn Sie eine schwerwiegende, allergische Reaktion entwickeln (Häufigkeit nicht bekannt)

mit Hautausschlag, Nesselsucht (nässender und juckender Hautausschlag), Blasen auf der

Haut/Hautabschälungen, Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, die zu

Atem- oder Schluckbeschwerden führen können, nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht

weiter ein und wenden Sie sich sofort an einen Arzt. Ihr Arzt kann Ihnen Arzneimittel gegen

Ihre allergische Reaktion verschreiben und ein anderes Arzneimittel gegen Ihre

Zuckerkrankheit (Typ-2-Diabetes) verordnen.

Bei einigen Patienten kam es zu folgenden Nebenwirkungen, wenn sie Sitagliptin, den

Wirkstoff von Jansitin, zusätzlich zu einer laufenden Behandlung mit Metformin einnahmen:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen): erniedrigter Blutzucker (Hypoglykämie),

Übelkeit, Blähungen, Erbrechen

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen): Magenschmerzen, Durchfall,

Verstopfung, Schläfrigkeit

Bei einigen Patienten kam es zu unterschiedlichen Arten von Magenbeschwerden, wenn die

Behandlung mit Sitagliptin und Metformin gleichzeitig begonnen wurde (Häufigkeit ist

„häufig“).

Bei einigen Patienten kam es während der Einnahme von Sitagliptin mit einem

Sulfonylharnstoff und Metformin zu folgenden Nebenwirkungen:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen): erniedrigter Blutzucker

(Hypoglykämie)

Häufig: Verstopfung

Bei einigen Patienten kam es während der Einnahme von Sitagliptin mit Pioglitazon zu

folgenden Nebenwirkungen:

Häufig: Blähungen, Schwellungen an den Händen oder Beinen

Bei einigen Patienten kam es während der Einnahme von Sitagliptin mit Pioglitazon und

Metformin zu folgenden Nebenwirkungen:

Häufig: Schwellungen an Händen oder Beinen

Bei einigen Patienten kam es während der Einnahme von Sitagliptin in Kombination mit der

Anwendung von Insulin (mit oder ohne Metformin) zu folgenden Nebenwirkungen:

Häufig: grippeähnliche Beschwerden

Gelegentlich: trockener Mund

Bei einigen Patienten kam es in klinischen Studien während der Einnahme von Sitagliptin als

einziges blutzuckersenkendes Arzneimittel oder nach Markteinführung während der

Einnahme von Sitagliptin als einziges blutzuckersenkendes Arzneimittel und/oder in

Kombination mit anderen blutzuckersenkenden Arzneimitteln zu folgenden Nebenwirkungen:

Häufig: erniedrigter Blutzucker (Hypoglykämie), Kopfschmerzen, Infektion der oberen

Atemwege, verstopfte oder laufende Nase und Halsschmerzen, degenerative

Gelenkerkrankung (Osteoarthrose), Schmerzen in den Armen oder Beinen

Gelegentlich: Schwindel, Verstopfung, Juckreiz

Selten: verminderte Anzahl der Blutplättchen

Häufigkeit nicht bekannt: Nierenfunktionsstörungen (in manchen Fällen wurde eine

Blutwäsche [Dialyse] erforderlich), Erbrechen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen,

Rückenschmerzen, interstitielle Lungenkrankheit, bullöses Pemphigoid (eine Form der

blasenbildenden Erkrankungen der Haut)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser

Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem (Details siehe

unten) anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass

mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

5. Wie ist Jansitin aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung oder der Flasche und dem

Umkarton nach „verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das

Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Jansitin enthält

Der Wirkstoff ist Sitagliptin. Jede Filmtablette enthält Sitagliptinhydrochlorid-Monohydrat

entsprechend 100 mg Sitagliptin

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Calciumhydrogenphosphat, mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-

Natrium, Natriumstearylfumarat und Magnesiumstearat

Filmüberzug: Polyvinylalkohol, Titandioxid, Macrogol, Talkum, Eisenoxid gelb und

Eisenoxid rot

Wie Jansitin aussieht und Inhalt der Packung

Jansitin 100 mg sind runde, beige, beidseitig nach außen gewölbte Filmtabletten mit einem

Durchmesser von ca. 9,8 mm, mit der Prägung „L“ auf einer Seite und glatt auf der anderen.

Jansitin 100 mg-Filmtabletten sind erhältlich in

undurchsichtigen PVC/PVDC-Aluminium-Blisterpackungen mit 10, 14, 28, 30, 98, 100,

105 und 120 Filmtabletten,

weißen HDPE-Flaschen mit Silicagel-Trockenmittel-Behälter im Polypropylen-

Schraubverschluss mit 100 Filmtabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

G.L. Pharma GmbH, Schlossplatz 1, 8502 Lannach

Hersteller

G.L. Pharma GmbH, Schlossplatz 1, 8502 Lannach

Laboratorios Liconsa, S.A., Avda. Miralcampo, Nº 7, Polígono Industrial Miralcampo, 19200

Azuqueca de Henares, Guadalajara, Spanien

Z.Nr.:

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes

(EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland:

Jansitin 100 mg Filmtabletten

Österreich:

Jansitin 100 mg-Filmtabletten

Polen:

Jansitin

Rumänien:

Jansitin 100 mg Comprimate filmate

Slowakei:

Jansitin 100 mg filmom obalená tableta

Tschechische Republik: Jansitin

Ungarn:

Jansitin 100 mg Filmtabletta

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juli 2021.

ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Jansitin

®

25 mg-Filmtabletten

Jansitin

®

50 mg-Filmtabletten

Jansitin

®

100 mg-Filmtabletten

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Jansitin 25 mg-Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält Sitagliptinhydrochlorid-Monohydrat entsprechend 25 mg Sitagliptin.

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung:

Jede 25 mg-Filmtablette enthält 1,14 mg Lactose (als Monohydrat).

Jansitin 50 mg-Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält Sitagliptinhydrochlorid-Monohydrat entsprechend 50 mg Sitagliptin.

Jansitin 100 mg-Filmtabletten

Jede

Filmtablette

enthält

Sitagliptinhydrochlorid-Monohydrat

entsprechend

100 mg

Sitagliptin.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Filmtablette (Tablette)

Jansitin 25 mg-Filmtabletten

Runde, rosafarbene, bikonvexe Filmtabletten mit einem Durchmesser von ca. 6 mm, mit der

Prägung „LC“ auf einer Seite und glatt auf der anderen.

Jansitin 50 mg-Filmtabletten

Runde, orange, bikonvexe Filmtabletten mit einem Durchmesser von ca. 8 mm, mit der

Prägung „C“ auf einer Seite und glatt auf der anderen.

Jansitin 100 mg-Filmtabletten

Runde, beige, bikonvexe Filmtabletten mit einem Durchmesser von ca. 9,8 mm, mit der

Prägung „L“ auf einer Seite und glatt auf der anderen.

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1 Anwendungsgebiete

erwachsenen

Patienten

Typ-2-Diabetes

mellitus

Jansitin

indiziert

Verbesserung der Blutzuckerkontrolle:

Als Monotherapie:

bei Patienten, bei denen Diät und Bewegung allein den Blutzucker nicht ausreichend

senken und für die Metformin aufgrund von Gegenanzeigen oder Unverträglichkeit

nicht geeignet ist.

Als orale Zweifachtherapie in Kombination mit:

Metformin, wenn Diät und Bewegung plus eine Monotherapie mit Metformin den

Blutzucker nicht ausreichend senken.

einem Sulfonylharnstoff, wenn Diät und Bewegung plus eine Monotherapie mit einem

Sulfonylharnstoff in der höchsten vertragenen Dosis den Blutzucker nicht ausreichend

senken und wenn Metformin aufgrund von Gegenanzeigen oder Unverträglichkeit

nicht geeignet ist.

einem Peroxisomal Proliferator-activated Receptor gamma(PPARγ)-Agonisten (d.h.

einem Thiazolidindion), wenn die Anwendung eines PPARγ-Agonisten angebracht ist

Diät

Bewegung

plus

Monotherapie

einem

PPARγ-Agonisten

Blutzucker nicht ausreichend senken.

Als orale Dreifachtherapie in Kombination mit:

einem

Sulfonylharnstoff

Metformin,

wenn

Diät

Bewegung

plus

eine

Zweifachtherapie mit diesen Arzneimitteln den Blutzucker nicht ausreichend senken.

einem

PPARγ-Agonisten

Metformin,

wenn

Anwendung

eines

PPARγ-

Agonisten angebracht ist und Diät und Bewegung plus eine Zweifachtherapie mit

diesen Arzneimitteln den Blutzucker nicht ausreichend senken.

Jansitin ist auch zusätzlich zu Insulin indiziert (mit oder ohne Metformin), wenn Diät und

Bewegung sowie eine stabile Insulindosis den Blutzucker nicht ausreichend senken.

4.2 Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Die Dosis beträgt 100 mg Sitagliptin einmal täglich. Bei Anwendung in Kombination mit

Metformin und/oder einem PPARγ-Agonisten, soll die Dosis von Metformin und/oder des

PPARγ-Agonisten beibehalten und Jansitin gleichzeitig gegeben werden.

Wenn Jansitin mit einem Sulfonylharnstoff oder mit Insulin kombiniert wird, kann eine

niedrigere Dosis des Sulfonylharnstoffs oder Insulins in Betracht gezogen werden, um das

Risiko für Hypoglykämien zu senken (siehe Abschnitt 4.4).

Wird eine Dosis Jansitin vergessen, soll der Patient die Einnahme nachholen, sobald er sich

daran erinnert. Es soll jedoch keine doppelte Dosis am selben Tag eingenommen werden.

Spezielle Patientengruppen

Nierenfunktionsstörung

Wenn die Einnahme von Sitagliptin in Kombination mit einem anderen Antidiabetikum in

Betracht gezogen wird, sind die Voraussetzungen für die Einnahme bzw. Anwendung einer

solchen Kombination bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen zu überprüfen.

Patienten mit leichter Nierenfunktionsstörung (glomeruläre Filtrationsrate [GFR] ≥ 60 bis

< 90 ml/min) benötigen keine Dosisanpassung.

Patienten mit mäßiger Nierenfunktionsstörung (GFR ≥ 45 bis < 60 ml/min) benötigen keine

Dosisanpassung.

Für Patienten mit mäßiger Nierenfunktionsstörung (GFR ≥ 30 bis < 45 ml/min) beträgt die

Dosis von Jansitin 50 mg einmal täglich.

Für Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (GFR ≥ 15 bis < 30 ml/min) oder einer

Nierenerkrankung im Endstadium (ESRD) (GFR < 15 ml/min) einschließlich derer, die eine

Hämo- oder Peritonealdialyse benötigen, beträgt die Dosis von Jansitin 25 mg einmal täglich.

Das Arzneimittel kann ohne Berücksichtigung der Dialysezeiten gegeben werden.

Da die Dosierung der jeweiligen Nierenfunktion anzupassen ist, wird empfohlen, diese vor

der Einstellung auf Jansitin und in regelmäßigen Abständen danach zu untersuchen.

Leberfunktionsstörung

Patienten mit leichter bis mäßiger Leberfunktionsstörung benötigen keine Dosisanpassung.

Jansitin

wurde

nicht

Patienten

schwerer

Leberfunktionsstörung

untersucht

Vorsicht ist geboten (siehe Abschnitt 5.2).

Da Sitagliptin jedoch vorwiegend renal eliminiert wird, ist nicht zu erwarten, dass die

Pharmakokinetik von Sitagliptin durch eine schwere Leberfunktionsstörung beeinflusst wird.

Ältere Patienten

Es ist keine altersabhängige Dosisanpassung erforderlich.

Kinder und Jugendliche

Sitagliptin darf bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren aufgrund der

unzureichenden Wirksamkeit nicht angewendet werden. Zurzeit verfügbare Daten werden in

den Abschnitten 4.8, 5.1 und 5.2 beschrieben. Sitagliptin wurde bei Kindern unter 10 Jahren

nicht untersucht.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Jansitin kann unabhängig von der Nahrungsaufnahme eingenommen werden.

4.3 Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit

gegen

Wirkstoff

oder

einen

Abschnitt

genannten

sonstigen Bestandteile (siehe Abschnitte 4.4 und 4.8).

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Allgemeine Hinweise

Jansitin soll weder bei Typ-1-Diabetikern noch zur Behandlung der diabetischen Ketoazidose

angewendet werden.

Akute Pankreatitis

Die Anwendung von DPP-4-Inhibitoren wurde mit einem Risiko für die Entwicklung einer

akuten Pankreatitis assoziiert. Die Patienten müssen informiert werden, dass anhaltende

starke

Bauchschmerzen

charakteristische

Symptom

einer

akuten

Pankreatitis

sein

können. Nach Absetzen von Sitagliptin wurde ein Abklingen der Pankreatitis beobachtet (mit

oder ohne supportive Behandlung), aber es wurde auch über sehr seltene schwerwiegende

Fälle nekrotisierender oder hämorrhagischer Pankreatitis und/oder Todesfälle berichtet. Bei

Verdacht

eine

Pankreatitis

sind

Jansitin

sowie

andere

potenziell

eine

Pankreatitis

verursachende Arzneimittel abzusetzen; im Falle der Bestätigung einer akuten Pankreatitis,

ist die Therapie mit Jansitin nicht wieder aufzunehmen.

Bei Patienten mit einer Pankreatitis in der Krankengeschichte ist Vorsicht geboten.

Hypoglykämien bei Kombination mit anderen Antidiabetika

In klinischen Studien zu Sitagliptin als Monotherapie und als Teil einer Kombinationstherapie

mit Arzneimitteln, von denen es nicht bekannt ist, dass sie zu Hypoglykämien führen (d.h.

Metformin und/oder ein PPARγ-Agonist), war die Häufigkeit der unter Sitagliptin berichteten

Hypoglykämien

ähnlich

unter

Placebo.

Hypoglykämien

wurden

beobachtet,

wenn

Sitagliptin in Kombination mit Insulin oder einem Sulfonylharnstoff angewendet wurde. Daher

kann eine niedrigere Dosierung des Sulfonylharnstoffs oder Insulins in Betracht gezogen

werden, um das Risiko für Hypoglykämien zu senken (siehe Abschnitt 4.2).

Nierenfunktionsstörung

Sitagliptin wird renal eliminiert. Um Plasmakonzentrationen von Sitagliptin zu erreichen, die

denjenigen von Patienten mit normaler Nierenfunktion entsprechen, werden für Patienten mit

einer GFR < 45 ml/min sowie für Patienten mit einer Nierenerkrankung im Endstadium, die

Hämo-

oder

Peritonealdialyse

benötigen,

geringere

Dosierungen

empfohlen

(siehe

Abschnitte 4.2 und 5.2).

Wenn die Einnahme von Sitagliptin in Kombination mit einem anderen Antidiabetikum in

Betracht gezogen wird, sind die Voraussetzungen für die Einnahme bzw. Anwendung einer

solchen Kombination bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen zu überprüfen.

Überempfindlichkeitsreaktionen

Nach

Markteinführung

wurde

Patienten

unter

Sitagliptin

über

schwerwiegende

Überempfindlichkeitsreaktionen

berichtet.

Diese

Reaktionen

schließen

Anaphylaxie,

Angioödem und exfoliative Hauterscheinungen einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom mit

ein. Das Auftreten dieser Reaktionen erfolgte innerhalb der ersten drei Monate nach Beginn

der Behandlung, einigen Berichten zufolge nach der ersten Dosis. Falls ein Verdacht auf

eine

Überempfindlichkeitsreaktion

besteht,

Jansitin

abzusetzen.

Andere

mögliche

Ursachen für das Ereignis sind abzuklären und eine alternative Diabetesbehandlung ist

einzuleiten.

Bullöses Pemphigoid

Nach Markteinführung wurde bei Patienten unter DPP-4-Inhibitoren einschließlich Sitagliptin

über das Auftreten eines bullösen Pemphigoids berichtet. Falls ein Verdacht auf bullöses

Pemphigoid besteht, ist Jansitin abzusetzen.

Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist

nahezu „natriumfrei“.

Lactose (nur 25 mg-Filmtabletten)

Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder

Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Wirkung anderer Arzneimittel auf Sitagliptin

Die nachstehend beschriebenen klinischen Daten legen nahe, dass die Wahrscheinlichkeit

klinisch

relevanten

Wechselwirkungen

gleichzeitiger

Anwendung

anderer

Arzneimittel gering ist.

In-vitro-Studien wiesen darauf hin, dass primär das Enzym CYP3A4, unter Beteiligung von

CYP2C8, für die begrenzte Metabolisierung von Sitagliptin verantwortlich ist. Bei Patienten

mit normaler Nierenfunktion spielt die Metabolisierung, einschließlich der über CYP3A4, nur

eine geringe Rolle für die Clearance von Sitagliptin. Die Metabolisierung kann jedoch bei

schwerer Nierenfunktionsstörung oder einer Nierenerkrankung im Endstadium (ESRD) eine

wichtigere Rolle bei der Ausscheidung von Sitagliptin spielen. Daher ist es möglich, dass

potente CYP3A4-Inhibitoren (z.B. Ketoconazol, Itraconazol, Ritonavir, Clarithromycin) die

Pharmakokinetik von Sitagliptin bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung oder

einer Nierenerkrankung im Endstadium verändern. Der Einfluss potenter CYP3A4-Inhibitoren

Nierenfunktionsstörungen

wurde

bisher

nicht

Rahmen

einer

klinischen

Studie

untersucht.

In-vitro-Studien zum Transport zeigten, dass Sitagliptin ein Substrat für p-Glykoprotein und

den organischen Anionentransporter-3 (OAT-3) ist. Der Transport von Sitagliptin über OAT-3

wurde

in vitro

durch

Probenecid

gehemmt,

wobei

Risiko

klinisch

relevanter

Wechselwirkungen jedoch als gering eingeschätzt wird. Die gleichzeitige Anwendung mit

OAT-3-Inhibitoren wurde bisher nicht in vivo untersucht.

Metformin: Die gemeinsame Anwendung mehrfacher, zweimal täglicher Dosen von 1.000 mg

Metformin

50 mg

Sitagliptin

führte

Typ-2-Diabetikern

nicht

relevanten

Veränderungen der Pharmakokinetik von Sitagliptin.

Ciclosporin:

Eine

Studie

untersuchte

Wirkung

Ciclosporin,

einem

starken

P-Glykoprotein-Inhibitor,

Pharmakokinetik

Sitagliptin.

gemeinsame

Anwendung einer oralen Einzeldosis von 100 mg Sitagliptin und einer oralen Einzeldosis von

600 mg Ciclosporin vergrößerte die AUC von Sitagliptin um ca. 29% und seine C

um ca.

68%. Diesen Veränderungen der Pharmakokinetik von Sitagliptin wurde keine klinische

Relevanz beigemessen. Die renale Clearance von Sitagliptin wurde nicht in relevantem

Ausmaß beeinflusst. Daher sind mit anderen P-Glykoprotein-Inhibitoren keine relevanten

Wechselwirkungen zu erwarten.

Die Wirkung von Sitagliptin auf andere Arzneimittel

Digoxin: Sitagliptin hatte eine geringe Wirkung auf die Plasmakonzentrationen von Digoxin.

Nach der Gabe von 0,25 mg Digoxin mit 100 mg Sitagliptin pro Tag über 10 Tage erhöhte

sich die Plasma-AUC von Digoxin um durchschnittlich 11%, die Plasma-C

stieg um

durchschnittlich 18%. Für Digoxin wird keine Dosisanpassung empfohlen. Patienten mit

einem Risiko für eine Digoxin-Toxizität sind jedoch unter einer gemeinsamen Behandlung mit

Sitagliptin und Digoxin entsprechend zu überwachen.

In-vitro-Daten legen nahe, dass Sitagliptin CYP450-Isoenzyme weder hemmt noch induziert.

Sitagliptin hatte in klinischen Studien keinen relevanten Einfluss auf die Pharmakokinetik von

Metformin, Glibenclamid, Simvastatin, Rosiglitazon, Warfarin oder oralen Kontrazeptiva, was

in vivo zeigt, dass Sitagliptin eine geringe Neigung zu Wechselwirkungen mit Substraten von

CYP3A4,

CYP2C8,

CYP2C9

organischen

Kationentransportern

(organic

cationic

transporter, OCT) hat. Sitagliptin kann in vivo ein schwacher Inhibitor von p-Glykoprotein

sein.

4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Es liegen keine ausreichenden Daten zur Anwendung von Sitagliptin bei schwangeren

Frauen vor. Tierexperimentelle Studien haben eine Reproduktionstoxizität bei hohen Dosen

gezeigt (siehe Abschnitt 5.3). Das potenzielle Risiko beim Menschen ist unbekannt. Aufgrund

der fehlenden Humandaten soll Jansitin während der Schwangerschaft nicht angewendet

werden.

Stillzeit

nicht

bekannt,

Sitagliptin

menschliche

Muttermilch

übergeht.

tierexperimentellen Studien wurde gezeigt, dass Sitagliptin in die Muttermilch übergeht.

Daher soll Jansitin während der Stillzeit nicht eingenommen werden.

Fertilität

Daten

tierexperimentellen

Studien

legen

keine

schädlichen

Auswirkungen

einer

Behandlung mit Sitagliptin auf die männliche und weibliche Fertilität nahe. Vergleichbare

Daten beim Menschen liegen nicht vor.

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von

Maschinen

Jansitin hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit

und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Jedoch ist bei Fahrtätigkeit oder beim

Bedienen von Maschinen zu beachten, dass über Schwindel und Schläfrigkeit berichtet

wurde.

Die Patienten sind darauf hinzuweisen, dass bei Einnahme von Jansitin in Kombination mit

einem Sulfonylharnstoff oder Insulin ein Risiko für eine Hypoglykämie besteht.

4.8 Nebenwirkungen

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils

wurden

schwerwiegende

Nebenwirkungen

einschließlich

Pankreatitis

Überempfindlichkeitsreaktionen berichtet. Hypoglykämien wurden in der Kombination mit

Sulfonylharnstoffen (4,7-13,8%) und Insulin (9,6%) berichtet (siehe Abschnitt 4.4).

Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen

Nebenwirkungen sind nachstehend (Tabelle 1) nach Systemorganklassen und Häufigkeit

angeführt. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben

zugrunde gelegt: Sehr häufig (

1/10), häufig (

1/100, < 1/10), gelegentlich (

1/1.000,

< 1/100),

selten

1/10.000,

< 1/1.000);

sehr

selten

(< 1/10.000)

nicht

bekannt

(Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Tabelle 1: Die Häufigkeit der Nebenwirkungen einer Sitagliptin-Monotherapie aus

placebokontrollierten klinischen Studien und nach Markteinführung

Nebenwirkung

Häufigkeit der Nebenwirkung

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Thrombozytopenie

selten

Erkrankungen des Immunsystems

Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich

anaphylaktischer Reaktionen

*,

nicht bekannt

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Hypoglykämie

häufig

Erkrankungen des Nervensystems

Kopfschmerzen

häufig

Schwindel

gelegentlich

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums

Interstitielle Lungenkrankheit

nicht bekannt

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Obstipation

gelegentlich

Erbrechen

nicht bekannt

Akute Pankreatitis

*,,‡

nicht bekannt

Letale und nicht letale hämorrhagische und nekrotisierende

Pankreatitis

*,

nicht bekannt

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Pruritus

gelegentlich

Angioödem

*,

nicht bekannt

Hautausschlag

*,

nicht bekannt

Urtikaria

*,

nicht bekannt

Nebenwirkung

Häufigkeit der Nebenwirkung

Kutane Vaskulitis

*,

nicht bekannt

Exfoliative Hauterkrankungen einschließlich

Stevens-Johnson-Syndrom

*,

nicht bekannt

Bullöses Pemphigoid

nicht bekannt

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Arthralgie

nicht bekannt

Myalgie

nicht bekannt

Rückenschmerzen

nicht bekannt

Arthropathie

nicht bekannt

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Nierenfunktionsstörungen

nicht bekannt

Akutes Nierenversagen

nicht bekannt

* Nach Markteinführung identifizierte Nebenwirkungen.

† Siehe Abschnitt 4.4.

‡ Siehe unten: TECOS Kardiovaskuläre Sicherheitsstudie.

Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen

Zusätzlich

oben

beschriebenen

arzneimittelbedingten

Nebenwirkungen

wurden

Nebenwirkungen ungeachtet eines Kausalzusammenhangs mit der Medikation berichtet, wie

beispielsweise Infektionen der oberen Atemwege und Nasopharyngitis. Diese traten bei

mindestens 5% der Patienten auf und waren bei Patienten unter Sitagliptin häufiger. Weitere

Nebenwirkungen, die ungeachtet eines Kausalzusammenhangs mit der Medikation berichtet

wurden, wie beispielsweise Osteoarthrose und Schmerzen in den Gliedmaßen, traten bei

Patienten unter Sitagliptin zwar häufiger auf, (mit einer Inzidenz von > 0,5% häufiger unter

Sitagliptin als in der Kontrollgruppe) blieben aber unter der 5%-Schwelle.

Einige Nebenwirkungen wurden häufiger in Studien über die Anwendung von Sitagliptin in

Kombination mit anderen Antidiabetika beobachtet als in Studien über die Anwendung von

Sitagliptin in Monotherapie. Dazu gehörten beispielsweise Hypoglykämien (sehr häufig in

Kombination mit Sulfonylharnstoffen und Metformin), Influenza (häufig zusammen mit Insulin

[mit oder ohne Metformin]), Übelkeit und Erbrechen (häufig zusammen mit Metformin),

Flatulenz

(häufig

zusammen

Metformin

oder

Pioglitazon),

Obstipation

(häufig

Kombination mit Sulfonylharnstoffen und Metformin), periphere Ödeme (häufig zusammen

mit Pioglitazon oder der Kombination von Pioglitazon und Metformin), Somnolenz und

Diarrhö (gelegentlich in Kombination mit Metformin) sowie Mundtrockenheit (gelegentlich mit

Insulin [mit oder ohne Metformin]).

Kinder und Jugendliche

In klinischen Studien mit Sitagliptin bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis

17 Jahren

Typ-2-Diabetes

mellitus

Nebenwirkungsprofil

erwachsenen Patienten beobachteten Nebenwirkungsprofil vergleichbar.

TECOS Kardiovaskuläre Sicherheitsstudie

Die Studie zur Untersuchung kardiovaskulärer Endpunkte unter Sitagliptin (TECOS, Trial

Evaluating

Cardiovascular

Outcomes

with

Sitagliptin)

schloss

Intention-to-Treat-

Population 7.332 Patienten, die mit Sitagliptin 100 mg pro Tag behandelt wurden (oder

50 mg pro Tag, falls die geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR) zu Studienbeginn bei

≥ 30 und < 50 ml/min/1,73 m

lag) sowie 7.339 Patienten, die mit Placebo behandelt wurden,

ein. Beide Behandlungen wurden zusätzlich zu einer Standardversorgung, die hinsichtlich

-Zielwert

kardiovaskulärer

Risikofaktoren

lokalen

Therapierichtlinien

angepasst war, gegeben. Die Gesamtinzidenz schwerwiegender Nebenwirkungen war bei

den Patienten unter Sitagliptin und den Patienten unter Placebo ähnlich.

In der Intention-to-Treat-Population betrug die Inzidenz schwerer Hypoglykämien bei den

Patienten, die bei Studieneinschluss Insulin und/oder Sulfonylharnstoff erhielten 2,7% unter

Behandlung mit Sitagliptin und 2,5% unter Behandlung mit Placebo. Bei den Patienten, die

bei Studieneinschluss weder Insulin noch Sulfonylharnstoff erhielten, betrug die Inzidenz

schwerer Hypoglykämien 1,0% unter Behandlung mit Sitagliptin und 0,7% unter Behandlung

mit Placebo. Die Inzidenz medizinisch bestätigter Ereignisse von Pankreatitis betrug 0,3%

unter Behandlung mit Sitagliptin und 0,2% bei Patienten unter Placebo.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Meldung

Verdachts

Nebenwirkungen

nach

Zulassung

großer

Wichtigkeit.

ermöglicht

eine

kontinuierliche

Überwachung

Nutzen-Risiko-

Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert,

jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das nationale Meldesystem anzuzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

4.9 Überdosierung

Im Rahmen kontrollierter klinischer Studien mit gesunden Probanden wurden Einzeldosen

von bis zu 800 mg Sitagliptin gegeben. Minimale QTc-Verlängerungen, die nicht als klinisch

relevant erachtet wurden, wurden in einer Studie unter einer Dosis von 800 mg Sitagliptin

beobachtet. Es gibt keine Erfahrungen mit Dosen über 800 mg aus klinischen Studien. In

Phase-I-Studien

multiplen

Dosen

wurden

keine

dosisabhängigen

klinischen

Nebenwirkungen unter Dosen von bis zu 600 mg pro Tag über Zeiträume bis zu 10 Tagen

und 400 mg pro Tag über Zeiträume bis zu 28 Tagen unter Sitagliptin beobachtet. Im Fall

einer Überdosierung sind die üblichen, supportiven Maßnahmen zu ergreifen, z.B. nicht

resorbierte

Substanz

Gastrointestinaltrakt

entfernen,

Patienten

klinisch

überwachen (einschließlich der Erstellung eines EKGs) und, wenn notwendig, erforderliche

unterstützende Behandlungen einleiten.

Sitagliptin ist in geringem Umfang dialysierbar. In klinischen Studien wurden ca. 13,5% einer

Dosis während einer 3- bis 4-stündigen Hämodialyse entfernt. Eine verlängerte Dialyse kann

in Betracht gezogen werden, wenn dies klinisch angebracht ist. Es ist nicht bekannt, ob

Sitagliptin durch Peritonealdialyse zu entfernen ist.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Antidiabetika, Dipeptidyl-Peptidase-4 (DPP-4)-Inhibitoren

ATC-Code: A10BH01

Wirkmechanismus

Jansitin gehört zu einer Substanzklasse oraler Antidiabetika, den sogenannten Dipeptidyl-

Peptidase-4 (DPP-4)-Inhibitoren,

welche

Blutzuckerkontrolle

Typ-2-Diabetikern

wahrscheinlich dadurch verbessern, indem sie die Spiegel der aktiven Inkretinhormone

anheben. Inkretinhormone, wie das Glucagon-like Peptide-1 (GLP-1) und das Glucose-

dependent insulinotropic Polypeptide (GIP), werden vom Darm über den Tag hinweg in die

Blutbahn freigesetzt, und ihre Spiegel steigen als Reaktion auf eine Mahlzeit an. Die

Inkretine sind Teil eines endogenen Systems, das bei der physiologischen Regulation der

Glukosehomöostase eine Rolle spielt. Wenn die Blutglukosekonzentrationen normal oder

erhöht sind, erhöhen GLP-1 und GIP die Insulinsynthese und -freisetzung aus den Beta-

Zellen des Pankreas über intrazelluläre Signalwege unter Beteiligung von cyclo-AMP. In

Tiermodellen

Typ-2-Diabetes

zeigte

Behandlung

GLP-1

oder

DPP-4-

Inhibitoren eine Verbesserung der Sensibilität der Beta-Zellen gegenüber Glukose und regte

Insulinsynthese

-freisetzung

höheren

Insulinspiegeln

wird

Glukoseaufnahme in das Gewebe verstärkt. Zusätzlich senkt GLP-1 die Glucagonfreisetzung

Alpha-Zellen

Pankreas.

Verringerte

Glucagonkonzentrationen

führen

zusammen

erhöhten

Insulinspiegeln

einer

verminderten

hepatischen

Glukoseproduktion. Dies führt zur Senkung der Blutglukosespiegel. Die Wirkungen von

GLP-1 und GIP sind glukoseabhängig, so dass bei niedrigen Blutglukosespiegeln weder eine

Stimulation der Insulinfreisetzung noch die Unterdrückung der Glucagonfreisetzung durch

GLP-1 beobachtet werden. Sowohl für GLP-1 als auch GIP gilt, dass bei Glukoseanstieg

über den Normalwert die Insulinfreisetzung verstärkt angeregt wird. GLP-1 beeinträchtigt

zudem die normale Glucagonreaktion auf Hypoglykämien nicht. Die Aktivität von GLP-1 und

GIP wird durch das Enzym DPP-4 begrenzt, welches die Inkretine rasch zu inaktiven

Produkten abbaut. Sitagliptin verhindert den durch DPP-4 bedingten Abbau der Inkretine und

erhöht somit die Plasmakonzentrationen der aktiven Formen von GLP-1 und GIP. Indem

Sitagliptin die Spiegel aktiver Inkretine erhöht, steigert es die Insulinfreisetzung und senkt die

Glucagonspiegel jeweils glukoseabhängig. Bei Typ-2-Diabetikern mit Hyperglykämie führen

diese

Veränderungen

Insulin-

Glucagonspiegel

einer

Reduzierung

Hämoglobin A

(HbA

) und niedrigeren Nüchtern- und postprandialen Blutzuckerwerten.

Der glukoseabhängige Wirkmechanismus von Sitagliptin unterscheidet sich von dem der

Sulfonylharnstoffe,

welche

auch

niedrigen

Glukosespiegeln

Insulinfreisetzung

erhöhen, was bei Typ-2-Diabetikern und gesunden Personen zu Hypoglykämien führen

kann. Sitagliptin ist ein potenter und hoch selektiver Inhibitor des DPP-4-Enzyms und hemmt

in therapeutischen Konzentrationen nicht die eng verwandten Enzyme DPP-8 oder DPP-9.

In einer zweitägigen Studie mit gesunden Probanden erhöhte Sitagliptin allein die aktiven

GLP-1-Konzentrationen,

während

Metformin

allein

aktiven

Gesamt-GLP-1-

Konzentrationen in ähnlichem Ausmaß erhöhte. Die Koadministration von Sitagliptin und

Metformin hatte eine additive Wirkung auf die aktiven GLP-1-Konzentrationen. Sitagliptin

erhöhte die aktiven GIP-Konzentrationen, nicht aber Metformin.

Klinische Wirksamkeit und Sicherheit

Insgesamt verbesserte Sitagliptin die Blutzuckerkontrolle, wenn es als Monotherapie oder in

einer Kombinationsbehandlung angewendet wurde (siehe Tabelle 2).

Zur Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit der Monotherapie mit Sitagliptin wurden zwei

Studien durchgeführt. Die Behandlung mit Sitagliptin in einer Dosis von 100 mg einmal

täglich als Monotherapie führte in zwei Studien, einer 18-wöchigen und einer 24-wöchigen,

zu signifikanten Verbesserungen des HbA

, der Nüchternblutzuckerwerte (FPG [fasting

plasma

glucose])

postprandialen

Blutzuckerwerte

Stunden

[post-prandial

glucose]) im Vergleich zu Placebo. Verbesserungen der Surrogatmarker der Beta-Zell-

Funktion, darunter HOMA-β (homeostatic model assessment-β), Proinsulin/Insulin-Verhältnis

und Messungen der Sensibilität der Beta-Zellen auf Basis des häufig erhobenen Glukose-

Toleranztests,

wurden

beobachtet.

Patienten

unter

Sitagliptin

wurden

Hypoglykämien in ähnlicher Häufigkeit wie unter Placebo beobachtet. In keiner der Studien

erhöhte sich das Körpergewicht unter Sitagliptin im Vergleich zu Studienbeginn und im

Vergleich zu einer geringen Gewichtsabnahme unter Placebo.

zwei

24-wöchigen

Studien

Sitagliptin

Add-on-Therapie,

einer

Studie

Kombination mit Metformin und der anderen Studie in Kombination mit Pioglitazon, führte

Sitagliptin 100 mg einmal täglich im Vergleich zu Placebo zu signifikanten Verbesserungen

Blutzuckerkontrolle.

Veränderung

Körpergewichts

Vergleich

Ausgangswert bei den Patienten unter Sitagliptin entsprach der bei den Patienten unter

Placebo. In diesen Studien wurden ähnliche Häufigkeiten von Hypoglykämien für Patienten

unter Sitagliptin wie unter Placebo berichtet.

Design

einer

24-wöchigen

placebokontrollierten

Studie

diente

Bewertung

Wirksamkeit

Sicherheit

Sitagliptin

(100 mg

einmal

täglich)

Verbindung

Glimepirid allein oder mit Glimepirid in Kombination mit Metformin. Die zusätzliche Gabe von

Sitagliptin

Glimepirid

oder

Glimepirid

Metformin

führte

signifikanten

Verbesserungen der Blutzuckerkontrolle. Bei den Patienten unter Sitagliptin kam es zu einer

leichten Gewichtszunahme im Vergleich zu den Patienten unter Placebo.

Design

einer

26-wöchigen

placebokontrollierten

Studie

diente

Bewertung

Wirksamkeit und Sicherheit von Sitagliptin (100 mg einmal täglich) in Verbindung mit der

Kombination Pioglitazon und Metformin. Die zusätzliche Gabe von Sitagliptin zu Pioglitazon

und Metformin führte zu signifikanten Verbesserungen der glykämischen Parameter. Bei den

Patienten unter Sitagliptin kam es zu ähnlichen Veränderungen des Ausgangsgewichts wie

unter Placebo. Die Inzidenz von Hypoglykämien bei den Patienten unter Sitagliptin war

ebenfalls der unter Placebo ähnlich.

Eine 24-wöchige placebokontrollierte Studie wurde konzipiert, um die Wirksamkeit und

Sicherheit von Sitagliptin (100 mg einmal täglich) zusätzlich zu Insulin (eine stabile Dosis

über mindestens 10 Wochen) mit oder ohne Metformin (mindestens 1.500 mg) zu bewerten.

Bei Patienten, die Mischinsulin erhielten, betrug die mittlere Tagesdosis 70,9 I.E./Tag. Bei

Patienten,

intermediär

oder

langwirkendes

Insulin

erhielten,

betrug

mittlere

Tagesdosis

44,3 I.E./Tag.

Gabe

Sitagliptin

zusätzlich

Insulin

führte

signifikanten Verbesserungen der Blutzuckerkontrolle. Es kam in keiner der beiden Gruppen

zu nennenswerten Gewichtsveränderungen im Vergleich zum Ausgangswert.

einer

24-wöchigen,

placebokontrollierten,

faktoriellen

Studie

initialen

Kombinationstherapie mit Sitagliptin und Metformin wurden unter 50 mg Sitagliptin zweimal

täglich in Kombination mit Metformin (500 mg oder 1.000 mg zweimal täglich) signifikante

Verbesserungen

Parameter

Blutzuckerkontrolle

Vergleich

jeweiligen

Monotherapie

beobachtet.

Gewichtsabnahme

unter

Kombinationstherapie

Sitagliptin und Metformin war vergleichbar der unter Metformin allein oder unter Placebo; bei

den Patienten unter Sitagliptin allein blieb das Gewicht unverändert. Die Häufigkeit von

Hypoglykämien war in allen Behandlungsgruppen ähnlich.

Tabelle 2: HbA

1c

-Werte in placebokontrollierten Monotherapie- und Kombinations-

therapie-Studien*

Studie

Mittlerer

Ausgangswert

des HbA

1c

(%)

Mittlere

Veränderung des

HbA

1c

(%) vom

Ausgangswert

Placebo-korrigierte

mittlere

Veränderung des

HbA

1c

(%)

(95% KI)

Monotherapie-Studien

Sitagliptin 100 mg einmal

täglich

(n=193)

-0,5

-0,6

(-0,8, -0,4)

Sitagliptin 100 mg einmal

täglich

(n=229)

-0,6

-0,8

(-1,0, -0,6)

Kombinationstherapie-Studien

Ähnliche Produkte

Suchen Sie nach Benachrichtigungen zu diesem Produkt

Dokumentverlauf anzeigen

Teilen Sie diese Informationen