INTEROX AG

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Sicherheitsdatenblatt Sicherheitsdatenblatt (SDS)

18-09-2021

Verfügbar ab:
ECOLAB DEUTSCHLAND GMBH
Zulassungsnummer:
117842E

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SICHERHEITSDATENBLATT

INTEROX® AG-Spray 35S

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ABSCHNITT 1: Bezeichnung des Stoffs beziehungsweise des Gemischs und des Unternehmens

1.1 Produktidentifikator

Handelsname

INTEROX® AG-Spray 35S

Chemische Bezeichnung

Wasserstoffperoxid

UFI-Nummer

VKN2-70PD-G00X-E7T1

1.2 Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen, von denen abgeraten wird

Verwendungen des Stoffs/Gemischs

Desinfektionsmittel

1.3 Einzelheiten zum Lieferanten, der das Sicherheitsdatenblatt bereitstellt

Firma

SOLVAY CHEMICALS INTERNATIONAL SA

RUE DE RANSBEEK, 310

1120, BRUXELLES

BELGIUM

Tel: +32-2-2642111

Fax: +32-2-2641802

Email-Adresse

manager.sds@solvay.com

1.4 Notrufnummer

+49 89 220 61012 [CareChem 24]

ABSCHNITT 2: Mögliche Gefahren

2.1 Einstufung des Stoffs oder Gemischs

Einstufung (Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 )

Akute Toxizität, Kategorie 4

H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

Akute Toxizität, Kategorie 4

H332: Gesundheitsschädlich bei Einatmen.

Reizwirkung auf die Haut, Kategorie 2

H315: Verursacht Hautreizungen.

Schwere Augenschädigung, Kategorie 1

H318: Verursacht schwere Augenschäden.

Spezifische Zielorgan-Toxizität - einmalige

Exposition, Kategorie 3

H335: Kann die Atemwege reizen. (Atmungssystem)

2.2 Kennzeichnungselemente

Verordnung (EG) Nr. 1272/2008

Gefahrbestimmende Komponenten zur Etikettierung

INDEX-Nr. 008-003-00-9

Wasserstoffperoxid ( %)

Piktogramm

Signalwort

Gefahr

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Gefahrenhinweise

H302 + H332

Gesundheitsschädlich bei Verschlucken oder Einatmen.

H315

Verursacht Hautreizungen.

H318

Verursacht schwere Augenschäden.

H335

Kann die Atemwege reizen.

Sicherheitshinweise

Prävention

P261

Einatmen von Staub/ Rauch/ Gas/ Nebel/ Dampf/ Aerosol vermeiden.

P264

Nach Gebrauch Haut gründlich waschen.

P280

Schutzhandschuhe/ Augenschutz/ Gesichtsschutz tragen.

Reaktion

P304 + P340 + P312

BEI EINATMEN: Die Person an die frische Luft bringen und für ungehinderte Atmung

sorgen. Bei Unwohlsein GIFTINFORMATIONSZENTRUM/ Arzt anrufen.

P305 + P351 + P338 + P310

BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen.

Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.

Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/ Arzt anrufen.

Lagerung

P403 + P233

An einem gut belüfteten Ort aufbewahren. Behälter dicht verschlossen halten.

2.3 Andere Gefahren, die zu keiner Einstufung führen

Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung

Diese Mischung enthält keine Substanzen, die persistent, bioakkumulierbar und toxisch sind (PBT).

Diese Mischung enthält keine Substanzen, die sehr persistent und sehr bioakkumulierbar sind (vPvB).

ABSCHNITT 3: Zusammensetzung/Angaben zu Bestandteilen

3.1 Stoff

Nicht anwendbar, bei diesem Produkt handelt es sich um eine Gemisch.

3.2 Gemisch

Chemische Bezeichnung

Wasserstoffperoxid

Synonyme

Wasserstoffsuperoxid

Formel

H2O2

Angaben zu Bestandteilen und Verunreinigungen

Chemische Bezeichnung

Identifikationsnu

mmer

Einstufung

Verordnung (EG) Nr. 1272/2008

Konzentrati

on [%]

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Wasserstoffperoxid

INDEX-Nr. :

008-003-00-9

CAS-Nr. :

7722-84-1

EINECS-Nr. :

231-765-0

Oxidierende Flüssigkeiten, Kategorie 1 ; H271

Akute Toxizität, Kategorie 4 ; H302

Akute Toxizität, Kategorie 4 ; H332

Ätzwirkung auf die Haut, Unterkategorie 1A ;

H314

Schwere Augenschädigung, Kategorie 1 ;

H318

Spezifische Zielorgan-Toxizität - einmalige

Exposition, Kategorie 3 ; H335

(Atmungssystem)

Langfristig (chronisch) gewässergefährdend,

Kategorie 3 ; H412

Spezifische Konzentrationsgrenzwerte:

C: >= 70 %,

Oxidierende Flüssigkeiten, Kategorie 1; H271

C: 50 - < 70 %,

Oxidierende Flüssigkeiten, Kategorie 2; H272

C: >= 70 %,

Ätzwirkung auf die Haut, Kategorie 1A; H314

C: 50 - < 70 %,

Ätzwirkung auf die Haut, Kategorie 1B; H314

C: 35 - < 50 %,

Reizwirkung auf die Haut, Kategorie 2; H315

C: 8 - < 50 %,

Schwere Augenschädigung, Kategorie 1; H318

C: 5 - < 8 %,

Augenreizung, Kategorie 2; H319

C: >= 35 %,

Spezifische Zielorgan-Toxizität - einmalige

Exposition, Kategorie 3; H335

Den Volltext der in diesem Abschnitt aufgeführten Gefahrenhinweise finden Sie unter Abschnitt 16.

ABSCHNITT 4: Erste-Hilfe-Maßnahmen

4.1 Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen

Allgemeine Hinweise

Dem behandelnden Arzt dieses Sicherheitsdatenblatt vorzeigen.

Bei Inhalation

An die frische Luft bringen.

Sauerstoff oder, falls erforderlich, künstliche Beatmung.

Betroffenen in stabile Seitenlage bringen, zudecken und warm halten.

Sofort Arzt hinzuziehen.

Nach Hautkontakt

Beschmutzte Kleidung entfernen und vor Wiederverwendung waschen.

Mit Wasser und Seife abwaschen.

Bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen.

Nach Augenkontakt

Sofort einen Arzt oder ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle verständigen.

Sofort mit viel Wasser mindestens 15 Minuten lang ausspülen, auch unter den Augenlidern.

Wenn Öffnen der Augenlider schwierig ist, schmerzstillendes Augenspülmittel anwenden.

Patient umgehend in ein Krankenhaus bringen.

Bei Verschlucken

Sofort einen Arzt oder ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle verständigen.

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Patient umgehend in ein Krankenhaus bringen.

Bei Verschlucken Mund mit Wasser ausspülen (nur wenn Verunfallter bei Bewusstsein ist).

KEIN Erbrechen herbeiführen.

Künstliche Beatmung und/oder Sauerstoff kann notwendig sein.

Falls der Betroffene bewusstlos ist:

Künstliche Beatmung und/oder Sauerstoff kann notwendig sein.

Ist der Verunfallte bei Bewusstsein:

Bei Verschlucken Mund mit Wasser ausspülen (nur wenn Verunfallter bei Bewusstsein ist).

KEIN Erbrechen herbeiführen.

4.2 Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen

Bei Inhalation

Symptome

Atemprobleme

Husten

Lungenödem

Übelkeit

Erbrechen

Auswirkungen

Verätzt das Atemsystem.

Wiederholte oder andauernde Einwirkung

Nasenbluten

Gefahr einer chronischen Bronchitis

Nach Hautkontakt

Symptome

Rötung

Gewebeschwellung

Auswirkungen

Längerer Hautkontakt kann Hautreizungen verursachen.

Nach Augenkontakt

Symptome

Rötung

Tränenfluss

Gewebeschwellung

Auswirkungen

Ätzend

Verursacht schwere Verätzungen.

Kleine Spritzer in die Augen können irreversible Gewebeschäden und Blindheit verursachen.

Bei Verschlucken

Symptome

Übelkeit

Unterleibsschmerzen

Blutiges Erbrechen

Durchfall

Erstickung

Husten

Starke Kurzatmigkeit

Auswirkungen

Bei Verschlucken starke Ätzwirkung des Mundraumes und Rachens sowie Gefahr der Perforation der Speiseröhre

und des Magens.

Gefahr von Atemstörungen

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4.3 Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung

Hinweise für den Arzt

Patient umgehend in ein Krankenhaus bringen.

Eine sofortige ärztliche Betreuung ist notwendig.

In jedem Fall dringend zum Augenarzt.

Nach Verschlucken

Vorsicht, keine Magenspülung ( Gefahr der Perforation ).

Ärztliche Überwachung mindestens 48 Stunden.

ABSCHNITT 5: Maßnahmen zur Brandbekämpfung

5.1 Löschmittel

Geeignete Löschmittel

Wasser

Wassernebel

Ungeeignete Löschmittel

Kein(e,er).

5.2 Besondere vom Stoff oder Gemisch ausgehende Gefahren

Zersetzung führt zu Freiwerden von Sauerstoff, wodurch Feuer verstärkt werden kann

Feuergefahr bei Berührung mit brennbaren Stoffen.

Kontakt mit entzündlichen Produkten kann plötzliche Brände oder Explosionen bewirken.

Explosionsgefahr bei Erhitzen unter Einschluss.

5.3 Hinweise für die Brandbekämpfung

Besondere Schutzausrüstung für die Brandbekämpfung

Im Brandfall umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät tragen.

Persönliche Schutzausrüstung verwenden.

Chemikalienbeständige Arbeitskleidung ist zu tragen

Weitere Information

Produkt und entleerte Behälter von Hitze- und Zündquellen fernhalten.

Behälter und Umgebung mit Wassersprühnebel kühlen.

Annäherung an den Gefahrenherd nur mit dem Wind.

Löschwasser nicht ins Oberflächenwasser oder Grundwassersystem gelangen lassen.

ABSCHNITT 6: Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung

6.1 Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und in Notfällen anzuwendende Verfahren

Hinweis für das Personal außerhalb des Notdienstes

Personen in Sicherheit bringen.

Personen fernhalten und auf windzugewandter Seite bleiben.

Hinweis für das Notdienstpersonal

Persönliche Schutzausrüstung verwenden.

Das Austrocknen dieses Produkts auf Kleidung oder brennbaren Stoffen kann Brand verursachen.

Feucht halten mit Wasser.

Weiteres Auslaufen oder Verschütten verhindern.

Von inkompatiblen Produkten fernhalten

6.2 Umweltschutzmaßnahmen

Nicht in die Umwelt gelangen lassen.

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Bei der Verunreinigung von Gewässern oder der Kanalisation die zuständigen Behörden in Kenntnis setzen.

6.3 Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung

Mit reichlich Wasser verdünnen.

Eindämmen.

Abfälle getrennt sammeln.

Mit inertem Aufsaugmittel aufnehmen.

In ordnungsgemäß gekennzeichneten Behältern aufbewahren.

In geeigneten und verschlossenen Behältern zur Entsorgung aufbewahren.

Verschüttetes Produkt nie in den Orginalbehälter zwecks Wiederverwertung geben.

Das aufgenommene Material gemäß Abschnitt Entsorgung behandeln.

6.4 Verweis auf andere Abschnitte

Siehe Schutzmaßnahmen unter Punkt 7 und 8.

ABSCHNITT 7: Handhabung und Lagerung

7.1 Schutzmaßnahmen zur sicheren Handhabung

Nur in gut gelüfteten Bereichen verwenden.

Rohrleitungen und Geräte vor Beginn der Arbeiten nach dem vom Hersteller empfohlenen Verfahren passivieren.

Nur saubere und trockene Geräte verwenden.

Nie ungebrauchtes Material in die Lagerbehälter zurückgeben.

Vor Hitze schützen.

Inhalation, Verschlucken und Haut- und Augenkontakt vermeiden.

Von inkompatiblen Produkten fernhalten

Hygienemaßnahmen

Sicherstellen dass sich die Augenspülanlagen und Sicherheitsduschen nahe beim Arbeitsplatz befinden.

Beschmutzte Kleidung und Schuhe sofort ausziehen.

Beschmutzte Kleidung vor Wiedergebrauch waschen.

Bei der Arbeit nicht essen, trinken, rauchen.

Vor den Pausen und bei Arbeitsende Hände waschen.

Die beim Umgang mit Chemikalien üblichen Vorsichtsmaßnahmen sind zu beachten.

7.2 Bedingungen zur sicheren Lagerung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten

Technische Maßnahmen/Lagerungsbedingungen

Nur im Originalbehälter aufbewahren.

In einem Behälter mit Entlüftung aufbewahren.

An einem gut belüfteten Ort aufbewahren. Kühl halten.

In ordnungsgemäß gekennzeichneten Behältern aufbewahren.

Behälter geschlossen aufbewahren.

In einem Auffangraum lagern.

Von Hitze/ Funken/ offener Flamme/ heißen Oberflächen fernhalten. Nicht rauchen.

Regelmäßig Zustand und Temperatur der Behälter überprüfen.

Fernhalten von:

Unverträgliche Produkte

Verpackungsmaterial

Geeignetes Material

Aluminium 99,5 %

rostfreier Stahl 304L / 316L

Zugelassene HDPE-Qualitäten

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Lagerklasse (TRGS 510)

5.1B ( Brandfördernde Gefahrstoffe )

7.3 Spezifische Endanwendungen

Wenden Sie sich für weitere Informationen an Ihren Lieferanten

ABSCHNITT 8: Begrenzung und Überwachung der Exposition/Persönliche Schutzausrüstungen

8.1 Zu überwachende Parameter

Komponenten mit berufsbedingten Expositionsgrenzwerten am Arbeitsplatz

Inhaltsstoffe

Werttyp

Wert

Grundlage

Wasserstoffperoxid

1 ppm

USA. Maximale Arbeitsplatz-

Konzentrationswerte (TLV) der ACGIH

Abgeleitete Expositionshöhe ohne Beeinträchtigung (DNEL) / Abgeleitete Dosierung mit minimaler Wirkung (DMEL)

Keine Daten

Abgeschätzte Nicht-Effekt-Konzentration ( PNEC )

Keine Daten

8.2 Begrenzung und Überwachung der Exposition

Überwachungsmaßnahmen

Technische Schutzmaßnahmen

Für angemessene Lüftung sorgen.

Technische Maßnahmen treffen, um mit den maximalen Arbeitsplatzkonzentrationen in Übereinstimmung zu sein.

Individuelle Schutzmaßnahmen

Atemschutz

Atemschutzgerät verwenden, wenn bei Arbeiten Kontakt mit Produktdämpfen möglich ist.

Bei Konzentrationen über den AGW-Werten ist ein entsprechendes, geprüftes Atemschutzgerät zu tragen.

Atemschutz mit Dampffilter (EN 141)

Empfohlener Filtertyp:

ABEK-P2

Umluftunabhängiges Atemschutzgerät bei erheblicher oder nicht beherrschbarer Freisetzung/bei ungenügender

Sauerstoffzufuhr/ allen Fällen, wo Filtermasken nicht ausreichen.

Handschutz

Undurchlässige Handschuhe

Beachten Sie die Angaben des Herstellers in Bezug auf Durchlässigkeit und Durchbruchzeit sowie die besonderen

Bedingungen am Arbeitsplatz (mechanische Belastung, Kontaktdauer).

Schutzhandschuhe gemäß EN 374.

Geeignetes Material

Nitrilkautschuk

Durchbruchzeit: > 480 min

Handschuhdicke: 1,3 mm

Nitril/Neopren-Handschuhe

Durchbruchzeit: 190 min

Handschuhdicke: 0,2 mm

Augenschutz

Chemikalienbeständige Schutzbrillen müssen getragen werden.

Falls Spritzer möglich sind, Folgendes tragen:

Dicht schließende Schutzbrille

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Gesichtsschutzschild

Die Ausrüstung sollte EN 166 entsprechen

Haut- und Körperschutz

Undurchlässige Schutzkleidung

Falls Spritzer möglich sind, Folgendes tragen:

Chemikalienbeständige Schürze

Stiefel

Geeignetes Material

Naturkautschuk

Hygienemaßnahmen

Sicherstellen dass sich die Augenspülanlagen und Sicherheitsduschen nahe beim Arbeitsplatz befinden.

Beschmutzte Kleidung und Schuhe sofort ausziehen.

Beschmutzte Kleidung vor Wiedergebrauch waschen.

Bei der Arbeit nicht essen, trinken, rauchen.

Vor den Pausen und bei Arbeitsende Hände waschen.

Die beim Umgang mit Chemikalien üblichen Vorsichtsmaßnahmen sind zu beachten.

Begrenzung und Überwachung der Umweltexposition

Spülwasser ist in Übereinstimmung mit örtlichen und nationalen behördlichen Bestimmungen zu entsorgen.

ABSCHNITT 9: Physikalische und chemische Eigenschaften

9.1 Angaben zu den grundlegenden physikalischen und chemischen Eigenschaften

Aussehen

Aggregatzustand:

flüssig

Farbe:

farblos

Geruch

beißend

Geruchsschwelle

Keine Daten verfügbar

Molekulargewicht

34 g/mol

pH-Wert

2,0 ( 50 %) ( 21 °C)

H2O2 50 %

pKa: 11,6 ( 25 °C)

Schmelzpunkt/Gefrierpunkt

Gefrierpunkt: -33 °C

H2O2 35 %

Siedebeginn und Siedebereich

Siedepunkt/Siedebereich: 108 °C

H2O2 35 %

Flammpunkt

keine Funkenbildung

Verdunstungsrate (Butylacetat = 1)

Keine Daten verfügbar

Entzündbarkeit (Flüssigkeiten)

Das Produkt ist nicht entzündlich.

Zünd-/Explosionsgrenze

Explosionsfähigkeit:

Nicht explosiv

Mit bestimmten Materialien ( s. Abschnitt 10 ).

Selbstentzündungstemperatur

Das Produkt ist nicht entzündlich.

Dampfdruck

24 hPa ( 30 °C)

H2O2 50 %

Dampfdichte

H2O2 50 %

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Dichte

Schüttdichte:

Nicht anwendbar

Relative Dichte

1,1 - 1,2

Löslichkeit

Wasserlöslichkeit:

vollkommen löslich

Verteilungskoeffizient: n-

Octanol/Wasser

log Pow: -1,57

Methode: Rechenmethode

Zersetzungstemperatur

>= 60 °C

Temperatur der selbstbeschleunigenden Zersetzung (SADT)

Zersetzungstemperatur

< 60 °C

Langsame Zersetzung

Viskosität

Viskosität, dynamisch

1,19 mPa.s ( 20 °C)

H2O2 50 %

Explosive Eigenschaften

Keine Daten verfügbar

Oxidierende Eigenschaften

Keine Daten verfügbar

9.2 Sonstige Angaben

Oberflächenspannung

75,6 mN/m ( 20 °C)

H2O2 50 %

ABSCHNITT 10: Stabilität und Reaktivität

10.1 Reaktivität

Kontakt mit anderen Materialien kann Brand verursachen.

Zerfällt bei Erhitzen mit möglichem Freiwerden großer Gasmengen (Sauerstoff).

Exothermes Gefahrenpotential

10.2 Chemische Stabilität

Stabil unter angegebenen Lagerungsbedingungen.

10.3 Möglichkeit gefährlicher Reaktionen

Feuergefahr bei Berührung mit brennbaren Stoffen.

Kontakt mit entzündlichen Produkten kann plötzliche Brände oder Explosionen bewirken.

Der Kontakt mit unverträglichem Material kann zu exothermer Zersetzung mit Gasfreisetzung führen.

Explosionsgefahr bei Erhitzen unter Einschluss.

Feuer oder starke Hitze kann heftiges Zerplatzen der Verpackung verursachen.

10.4 Zu vermeidende Bedingungen

Verschmutzung

Zur Vermeidung thermischer Zersetzung nicht überhitzen.

10.5 Unverträgliche Materialien

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Säuren

Basen

Metalle

Schwermetallsalze

Pulverförmige Metallsalze

Reduktionsmittel

Organische Materialien

Entzündliche Materialien

10.6 Gefährliche Zersetzungsprodukte

Sauerstoff

ABSCHNITT 11: Toxikologische Angaben

11.1 Angaben zu toxikologischen Wirkungen

Akute Toxizität

Akute orale Toxizität

Wasserstoffperoxid

Schätzwert Akuter Toxizität : 431 mg/kg - Ratte , männlich und weiblich

Methode: OECD Prüfrichtlinie 401

Dieses Produkt ist in die Gefahrenklasse Akute Toxizität, Kategorie 4 eingestuft

Unveröffentlichte Berichte

Akute inhalative Toxizität

Dieses Produkt ist in die Gefahrenklasse Akute Toxizität, Kategorie 4 eingestuft

Akute dermale Toxizität

Wasserstoffperoxid

Schätzwert Akuter Toxizität : 6.440 mg/kg - Kaninchen

Methode: OECD Prüfrichtlinie 402

Bezüglich akuter dermaler Toxizität gemäß GHS nicht als gefährlicher Stoff

eingestuft.

Unveröffentlichte Berichte

Akute Toxizität (andere

Verabreichungswege)

Keine Daten verfügbar

Ätz-/Reizwirkung auf die Haut

Verursacht Hautreizungen.

Schwere Augenschädigung/-reizung

Verursacht schwere Augenschäden.

Sensibilisierung der Atemwege/Haut

Wasserstoffperoxid

Verursacht keine Hautsensibilisierung.

Mutagenität

Gentoxizität in vitro

Wasserstoffperoxid

Ames test

mit und ohne metabolische Aktivierung

positiv

Literaturangaben

Chromosomenaberrationstest in vitro

mit und ohne metabolische Aktivierung

positiv

Unveröffentlichte Berichte

Gentoxizität in vivo

Wasserstoffperoxid

In-vivo Mikrokerntest - Maus

Oral

Methode: OECD Prüfrichtlinie 474

negativ

Unveröffentlichte Berichte

Karzinogenität

Wasserstoffperoxid

Keine Daten verfügbar

Toxizität für Fortpflanzung und Entwicklung

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Toxizität für Fortpflanzung/Fortpflanzungsfähigkeit

Wasserstoffperoxid

Keine Reproduktionstoxizität

Entwicklungsschädigung/Teratogenität

Wasserstoffperoxid

Keine Reproduktionstoxizität

STOT

Spezifische Zielorgan-Toxizität bei einmaliger Exposition

Wasserstoffperoxid

Expositionswege: Einatmung

Zielorgane: Atemweg

Kann die Atemwege reizen.

Spezifische Zielorgan-Toxizität bei wiederholter Exposition

Wasserstoffperoxid

Der Stoff oder das Gemisch ist nicht als spezifisch zielorgantoxisch bei

wiederholter Exposition gemäß GHS-Kriterien eingestuft.

Wasserstoffperoxid

Einatmung (Dampf) 90 Tage - Ratte

NOAEC: 7 ppm

Zielorgane: Atemweg

Methode: OECD Prüfrichtlinie 413

Unveröffentlichte Berichte

90 Tage - Ratte

NOAEL: 100 ppm

Zielorgane: Magen-Darm-Trakt

Methode: OECD Prüfrichtlinie 408

Trinkwasser

Unveröffentlichte Berichte

Erfahrungen mit der Exposition von

Menschen

Keine Daten verfügbar

Aspirationstoxizität

Keine Daten verfügbar

ABSCHNITT 12: Umweltbezogene Angaben

12.1 Toxizität

Kompartiment Wasser

Akute Toxizität für Fische

Wasserstoffperoxid

LC50 - 96 h : 16,4 mg/l - Pimephales promelas (fettköpfige Elritze)

semistatischer Test

Begleitanalytik: ja

Methode: nach einer standardisierten Methode

Schädlich für Fische.

Unveröffentlichte interne Berichte

Akute Toxizität für Daphnien und andere wasserlebende Evertebraten

Wasserstoffperoxid

EC50 - 48 h : 2,4 mg/l - Daphnia pulex (Wasserfloh)

semistatischer Test

Begleitanalytik: ja

Methode: nach einer standardisierten Methode

Giftig für wasserlebende Evertebraten.

Unveröffentlichte interne Berichte

Toxizität gegenüber Wasserpflanzen

Wasserstoffperoxid

ErC50 - 72 h : 2,62 mg/l - Skeletonema costatum (Kieselalge)

statischer Test

Begleitanalytik: ja

Methode: nach einer standardisierten Methode

Giftig für Algen.

Unveröffentlichte interne Berichte

Toxizität bei Mikroorganismen

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Wasserstoffperoxid

EC50 - 0,5 h : 466 mg/l - Belebtschlamm

statischer Test

Begleitanalytik: ja

Methode: OECD- Prüfrichtlinie 209

Unveröffentlichte interne Berichte

Chronische Toxizität für Fische

Keine Daten verfügbar

Chronische Toxizität für Daphnien und andere wasserlebende Evertebraten

Wasserstoffperoxid

NOEC: 0,63 mg/l - 21 Tage - Daphnia magna (Großer Wasserfloh)

Durchflusstest

Begleitanalytik: ja

Methode: nach einer standardisierten Methode

Schädlich für wasserlebende Evertebraten, mit langfristiger Wirkung.

Literaturangaben

12.2 Persistenz und Abbaubarkeit

Abiotischer Abbau

Keine Daten verfügbar

Chemisch-physikalische und

photochemische Eliminierung

Keine Daten verfügbar

Biologischer Abbau

Biologische Abbaubarkeit

Wasserstoffperoxid

Studie zur biologischen Abbaubarkeitsbereitschaft:

Methode: Abbaubarkeit in Abwasserreinigungsanlagen

Der Stoff erfüllt die Kriterien für eine vollständige aerobe biologische

Abbaubarkeit und eine leichte biologische Abbaubarkeit.

prä-exponiertes Inokulum: Belebtschlamm

Unveröffentlichte interne Berichte

Abbaubarkeitsbewertung

Wasserstoffperoxid

Das Produkt gilt als in der Umwelt schnell abbaubar.

12.3 Bioakkumulationspotenzial

Verteilungskoeffizient: n-Octanol/Wasser

Wasserstoffperoxid

Keine potentielle Bioakkumulation.

Biokonzentrationsfaktor (BCF)

Wasserstoffperoxid

Keine potentielle Bioakkumulation.

12.4 Mobilität im Boden

Adsorptionspotenzial (Koc)

Wasserstoffperoxid

Adsorption/Boden

Koc: 1,58

Log Koc: 0,2

Methode: Struktur-Aktivitäts-Beziehung (SAR)

Unveröffentlichte Berichte

Bekannte Verteilung auf Umweltkompartimente

Wasserstoffperoxid

Umweltkompartiment, in dem sich das Produkt am Ende verteilt : Wasser

12.5 Ergebnisse der PBT- und vPvB-

Beurteilung

Diese Mischung enthält keine Substanzen, die persistent, bioakkumulierbar und

toxisch sind (PBT).

Diese Mischung enthält keine Substanzen, die sehr persistent und sehr

bioakkumulierbar sind (vPvB).

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12.6 Andere schädliche Wirkungen

Ökotoxikologische Bewertung

Kurzfristig (akut)

gewässergefährdend

Nach den vorliegenden Daten zu den Bestandteilen

Giftig für Wasserorganismen.

In Übereinstimmung mit den Klassifizierungskriterien für Gemische.

Unveröffentlichte Berichte

Literaturangaben

Langfristig (chronisch)

gewässergefährdend

Nach den vorliegenden Daten zu den Bestandteilen

Nicht eingestuft wegen Daten die eindeutig jedoch nicht ausreichend sind für eine

Einstufung.

In Übereinstimmung mit den Klassifizierungskriterien für Gemische.

Unveröffentlichte Berichte

Literaturangaben

ABSCHNITT 13: Hinweise zur Entsorgung

13.1 Verfahren der Abfallbehandlung

Entsorgung

Begrenzte Menge

Mit reichlich Wasser verdünnen.

Mit viel Wasser in die Kanalisation spülen.

Maximale Menge

Sich mit dem Hersteller in Verbindung setzen.

Sich mit dem Entsorger in Verbindung setzen.

In Übereinstimmung mit den örtlichen und nationalen gesetzlichen Bestimmungen.

Hinweise zur Reinigung und Entsorgung der Verpackung

Leere Behälter.

Behälter mit Wasser reinigen.

Spülwasser ist in Übereinstimmung mit örtlichen und nationalen behördlichen Bestimmungen zu entsorgen.

Die Wiederverwertung (Recycling) ist, wenn möglich, der Entsorgung oder Verbrennung vorzuziehen.

In Übereinstimmung mit den örtlichen und nationalen gesetzlichen Bestimmungen.

ABSCHNITT 14: Angaben zum Transport

ADN

14.1 UN-Nummer

UN 2014

14.2 Ordnungsgemäße UN-

Versandbezeichnung

WASSERSTOFFPEROXID, WÄSSERIGE LÖSUNG

14.3 Transportgefahrenklassen

Untergeordnete Gefahrklasse:

Etikett(en):

5.1 (8)

14.4 Verpackungsgruppe

Verpackungsgruppe

Klassifizierungscode

14.5 Umweltgefahren

NEIN

14.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Verwender

Nummer zur Kennzeichnung der Gefahr:

Persönliche Schutzausrüstung siehe unter Abschnitt 8.

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ADR

14.1 UN-Nummer

UN 2014

14.2 Ordnungsgemäße UN-

Versandbezeichnung

WASSERSTOFFPEROXID, WÄSSERIGE LÖSUNG

14.3 Transportgefahrenklassen

Untergeordnete Gefahrklasse:

Etikett(en):

5.1 (8)

14.4 Verpackungsgruppe

Verpackungsgruppe

Klassifizierungscode

14.5 Umweltgefahren

NEIN

14.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Verwender

Nummer zur Kennzeichnung der Gefahr:

Tunnelbeschränkungscode

Persönliche Schutzausrüstung siehe unter Abschnitt 8.

RID

14.1 UN-Nummer

UN 2014

14.2 Ordnungsgemäße UN-

Versandbezeichnung

WASSERSTOFFPEROXID, WÄSSERIGE LÖSUNG

14.3 Transportgefahrenklassen

Untergeordnete Gefahrklasse:

Etikett(en):

5.1 (8)

14.4 Verpackungsgruppe

Verpackungsgruppe

Klassifizierungscode

14.5 Umweltgefahren

NEIN

14.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Verwender

Nummer zur Kennzeichnung der Gefahr:

Persönliche Schutzausrüstung siehe unter Abschnitt 8.

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IMDG

14.1 UN-Nummer

UN 2014

14.2 Ordnungsgemäße UN-

Versandbezeichnung

HYDROGEN PEROXIDE, AQUEOUS SOLUTION

IMDG-Code Trenngruppe

Peroxides (SGG16)

14.3 Transportgefahrenklassen

Untergeordnete Gefahrklasse:

Etikett(en):

5.1 (8)

14.4 Verpackungsgruppe

Verpackungsgruppe

14.5 Umweltgefahren

Meeresschadstoff

NEIN

14.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Verwender

F-H , S-Q

Persönliche Schutzausrüstung siehe unter Abschnitt 8.

14.7 Transport in Massengutfrachtern gemäß IMO-Instrumenten

Keine Daten verfügbar

IATA

14.1 UN-Nummer

UN 2014

14.2 Ordnungsgemäße UN-

Versandbezeichnung

HYDROGEN PEROXIDE, AQUEOUS SOLUTION

14.3 Transportgefahrenklassen

Untergeordnete Gefahrklasse:

Etikett(en):

5.1 (8)

14.4 Verpackungsgruppe

Verpackungsgruppe

14.5 Umweltgefahren

NEIN

14.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Verwender

Verpackungsanweisung (Frachtflugzeug)

Max. net. Menge/Packstück

5,00 L

Verpackungsanweisung (Passagierflugzeug)

Max. net. Menge/Packstück

1,00 L

Anmerkungen

IATA: erlaubt unter 40 %

Persönliche Schutzausrüstung siehe unter Abschnitt 8.

Bemerkung: Die angegebenen Transportbestimmungen waren zu dem Zeitpunkt in Kraft, als das Datenblatt ausgestellt wurde.

Da sich die Transportbestimmungen für Gefahrgut jederzeit ändern können, empfehlen wir Ihnen, sich bei Ihrer zuständigen

Vertriebsniederlassung zu erkundigen, ob das Ihnen vorliegende Sicherheitsdatenblatt noch Gültigkeit hat.

ABSCHNITT 15: Rechtsvorschriften

15.1 Vorschriften zu Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz/spezifische Rechtsvorschriften für den Stoff oder das

Gemisch

Wassergefährdungsklasse

WGK 1 schwach wassergefährdend

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Sonstige Vorschriften

Verordnung (EU) Nr. 2019/1148 über die Vermarktung und Verwendung von Ausgangsstoffen für Explosivstoffe

- ANHANG I. BESCHRÄNKTE AUSGANGSSTOFFE FÜR EXPLOSIVSTOFFE

Die Bereitstellung, die Verbringung und der Besitz oder die Verwendung von Ausgangsstoffen für Explosivstoffe

durch die Allgemeinheit ist meldepflichtig.

Die Bereitstellung, die Verbringung und der Besitz oder die Verwendung von Ausgangsstoffen für Explosivstoffe

durch die Allgemeinheit ist beschränkt.

Registrierstatus

Informationen in Bestandsverzeichnissen

Status

United States TSCA Inventory

Alle Substanzen sind im TSCA-

Bestandsverzeichnis als aktiv gelistet

Canadian Domestic Substances List (DSL)

In Liste aufgeführt

Australia Inventory of Chemical Substances (AICS)

In Liste aufgeführt

Japan. CSCL - Inventory of Existing and New Chemical Substances

In Liste aufgeführt

Korea. Korean Existing Chemicals Inventory (KECI)

In Liste aufgeführt

China. Inventory of Existing Chemical Substances in China (IECSC)

In Liste aufgeführt

Philippines Inventory of Chemicals and Chemical Substances (PICCS)

In Liste aufgeführt

Taiwan Chemical Substance Inventory (TCSI)

In Liste aufgeführt

New Zealand. Inventory of Chemical Substances

Alle Bestandteile sind im NZloC-

Verzeichnis gelistet. Es können

zusätzliche HSNO-Verpflichtungen

gelten. Bitte Abschnitt 15 des SDS für

Neuseeland beachten.

EU. European Registration, Evaluation, Authorization and Restriction of

Chemical (REACH)

Bei Kauf von einer zu Solvay

gehörenden juristischen Person mit Sitz

im EWR („Europäischen

Wirtschaftsraum“) entspricht dieses

Produkt den

Registrierungsbestimmungen der

REACH-Verordnung (EG) Nr.

1907/2006, da alle seine Bestandteile

entweder ausgeschlossen, befreit,

und/oder registriert sind. Bei Kauf von

einer juristischen Person außerhalb des

EWR bitte für weitere Informationen an

Ihre örtliche Vertretung wenden.

15.2 Stoffsicherheitsbeurteilung

Nicht anwendbar

ABSCHNITT 16: Sonstige Angaben

Klassifizierung und Verfahren zur Ableitung der Klassifizierung für Gemische gemäß Verordnung (EC) Nr. 1272/2008

Einstufung

Begründung

Akute Toxizität - Kategorie 4

Rechenmethode

Akute Toxizität - Kategorie 4

Basierend auf Produktdaten oder

Beurteilung

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Reizwirkung auf die Haut - Kategorie 2

Rechenmethode

Schwere Augenschädigung - Kategorie 1

Rechenmethode

Spezifische Zielorgan-Toxizität - einmalige Exposition -

Kategorie 3

Rechenmethode

Volltext der Gefahrenhinweise in Abschnitt 2 und 3.

H271: Kann Brand oder Explosion verursachen; starkes Oxidationsmittel.

H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

H314: Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.

H315: Verursacht Hautreizungen.

H318: Verursacht schwere Augenschäden.

H332: Gesundheitsschädlich bei Einatmen.

H335: Kann die Atemwege reizen.

H412: Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

Schlüssel oder Legende für im Sicherheitsdatenblatt verwendete Abkürzungen und Akronyme

TWA: 8 Stunden, zeitlich gewichteter Durchschnitt

ADR: (Accord européen relatif au transport international des marchandises dangereuses par Route) Europäisches

Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße.

ADN: (Accord européen relatif au transport international des marchandises dangereuses par voie de navigation

intérieure) Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf

Binnenwasserstraßen.

RID: (Reglement concernant le transport international ferroviaire de marchandises dangereuses) Regelung zur

Ordnung für die internationale Eisenbahnbeförderung gefährlicher Güter. IATA: (International Airport Transport

Association) Internationaler Luftverkehrsverband.

ICAO-TI: (Technical Instruction for Safe Transport of Dangerous Goods by Air) Technische Anweisungen für den

sicheren Transport von Gefahrgütern auf dem Luftweg.

IMDG: (International Maritime Dangerous Goods) Internationaler Code für die Beförderung gefährlicher Güter im

Seeschiffsverkehr.

TWA: (Time weighted average) Zeitgewichtetes Mittel

ATE: (Acute toxicity estimate) Schätzwert akuter Toxizität

EC: EG-Nummer

CAS: Chemical Abstracts Service

LD50: Stoff, der bei 50 % (Hälfte) einer Tierversuchsgruppe zum Tode führt (mittlere letale Dosis).

LC50: Stoffkonzentration, die bei 50 % (Hälfte) einer Tierversuchsgruppe zum Tode führt.

EC50: Effektive Konzentration des Stoffes, die das Maximum von 50 % auslöst.

PBT: (Persistent, Bioaccumulative and Toxic substance) Persistenter, bioakkumulierbarer und toxischer Stoff.

vPvB: (Very Persistent and Very Bioaccumulative) Sehr persistenter und sehr bioakkumulierbarer Stoff.

GHS/CLP/SEA: Verordnung für die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung

DNEL: (Derived No Effect Level) Abgeleitete Expositionskonzentration, bei der keine gesundheitsschädliche Wirkung

besteht.

PNEC: (Predicted No Effect Concentration) Vorausgesagte auswirkungslose Konzentration.

STOT: (Specific Target Organ Toxicity) Spezifische Zielorgan-Toxizität.

Nicht auf alle oben genannten Akronyme wird in diesem Sicherheitsdatenblatt verwiesen.

Weitere Information

Neuausgabe zur Verteilung an die Kunden

Stand

Siehe Abschnitt 1

Siehe Abschnitt 15

NB: In diesem Dokument wird als Tausendertrennzeichen "." (Punkt) sowie als Dezimaltrennzeichen "," (Komma) verwendet.

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Die Informationen in diesem Sicherheitsdatenblatt sind korrekt nach bestem Wissen und Gewissen und entsprechend unserem

Kenntnisstand zur Zeit ihrer Veröffentlichung. Diese Informationen gelten nur als Richtlinien, um den Benutzer mit ausreichenden

Sicherheitsbedingungen bei der Handhabung, dem Gebrauch, der Verarbeitung, Lagerung, dem Transport, der Anwendung und

dem Abbau des Produktes zu unterstützen und sie sollen nicht als Garantie oder als Qualitätsmerkmal dienen. Sie sollen in

Zusammenhang mit den technischen Datenblättern benutzt werden, aber sollen diese nicht ersetzen. So beziehen sich die

Informationen nur auf das bezeichnete Produkt und können nicht angewendet werden, wenn ein solches Produkt in Kombination

mit anderen Materialien oder in anderen Herstellungsprozessen benutzt wird, es sei denn, dies ist ausdrücklich vermerkt. Das

Datenblatt befreit den Benutzer nicht von der Verpflichtung sicherzustellen, dass er in Übereinstimmung mit allen Vorschriften in

Verbindung mit seiner Tätigkeit handelt.

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