Inteco®

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Fachinformation Fachinformation (SPC)

08-10-2021

Sicherheitsdatenblatt Sicherheitsdatenblatt (SDS)

08-10-2021

Verfügbar ab:
Bayer AG
Darreichungsform:
Emulsionskonzentrat
Zusammensetzung:
80 % Sojaöl Raffinat; 20 % Tenside
Therapiegruppe:
Beizmittel
Produktbesonderheiten:
Zusatzstoff für Saatgutbehandlungsmittel zur Verbesserung der Anhaftung der Beize am Getreidekorn sowie zur Verminderung von Abrieb (Beizstaub); Artikelnummer: 79682719 Verpackungsgröße: Karton 15 l Kanister Paletteneinheit: 48
Zulassungsnummer:
6371-00

Inteco

80 % Sojaöl Raffinat

20 % Tenside

Formulierung: EC (Emulsionskonzentrat)

Zusatzstoff für Saatgutbehandlungsmittel zur Verbesserung der Anhaftung der Beize am Getreidekorn sowie zur

Verminderung von Abrieb (Beizstaub)

Listennummer: 006371-00

Gebinde

15 l Kanister

Wirkungsweise und -spektrum

Inteco ist eine ölige, wassermischbare Lösung, die beim Prozess der Saatgutbehandlung aufgetragen wird.

Durch die physikalisch-chemischen Eigenschaften von Inteco, kommt es zu einer Optimierung der Wirkstoffanhaftung am Saatgut.

Behandeltes Saatgut weist einen verbesserten Saatgutfluss durch eine glattere Oberfläche auf. Gleichzeitig wird die Saatgutoberfläche

dahingehend positiv beeinflusst, dass Abrieb (Beizstaub - verursacht durch Saatguttransport) reduziert wird.

Anwendungsempfehlung

Inteco wird mit einer Aufwandmenge von 30 - 50 ml/dt Saatgut im Beizverfahren appliziert:

Anwendungsgebiet

Aufwandmenge

Anwendungszeitpunkt

Getreidesaatgut

30 - 50 ml/dt

Saatgutbehandlung

Wartezeit: keine

Beiztechnik/Hinweise zur Saatgutaufbereitung

Hinweis für gewichtsabhängige Dosiersysteme: Dichte = 0,94

Inteco wird bei einer üblichen Saatgutbeizung appliziert.

Bei den weit verbreiteten Konti-Beizgeräten wird eine Tankmischung aus insektizidem bzw. fungizidem Beizmittel ggf. verdünnt mit Wasser

angesetzt und anschließend unter ständigem Rühren Inteco hinzugegeben. Die Beizbrühe wird dann mit der üblichen Technik (Versprühung) auf

das Saatgut aufgebracht werden. Durch ausreichendes Rühren ist eine homogene Mischung sicherzustellen.

Bei Chargen-Beizgeräten kann mit einer Tankmischung oder einer fortlaufenden Applikation der Produkte gebeizt werden. Im letzteren Fall sollte

dabei in einem Applikations-/Mischprozess zuerst das Partnerprodukt (z.B. EfA

ggf. mit Wasser verdünnt) und anschließend (nach etwa 5

Sekunden) Inteco appliziert werden.

Mischbarkeit

In einigen Fällen kann es zur Optimierung des Beizprozesses sinnvoll sein, die Applikationsmenge mit etwas Wasser (z.B. EfA: 140 bis 300 ml

Wasser/dt, Baytan3 - 200 ml/dt) zu optimieren.

Bei Chargen-Beizgeräten bietet es sich an, die Partnerprodukte (z.B. EfA) mit so viel Wasser zu mischen, bis die gewünschte Verdünnung

erreicht ist.

Bei Konti-Beizgeräten, kann auch durch eine homogene Mischung (aus z.B. EfA + Wasser + Inteco) die Applikationsmenge pro dt gesteuert

werden, indem die zugesetzte Wassermenge variiert wird.

Inteco ist nicht mit Lösungsmittelbeizen anwendbar!

Verträglichkeit

Inteco hat in der empfohlenen Dosierung (bis 50 ml/dt Saatgut) keinen Einfluss auf die Keimfähigkeit oder Triebkraft des Saatgutes. Auch die

insektizide bzw. fungizide Wirksamkeit des Mischpartners (z.B. EfA/Baytan3) wird nicht beeinflusst.

Nachbau

Die Anwendung von Inteco hat keinerlei Einfluss auf die nachfolgende Kultur.

Erste-Hilfe-Maßnahmen/Hinweise für den Arzt

Erste-Hilfe-Maßnahmen

Nach Hautkontakt: Mit viel Wasser und Seife abwaschen.

Nach Augenkontakt: Sofort mit viel Wasser mindestens 15 Minuten lang ausspülen, auch unter den Augenlidern. Falls Kontaktlinsen vorhanden,

diese nach den ersten 5 Minuten entfernen, dann das Auge weiter spülen. Bei Auftreten einer andauernden Reizung, ärztliche Betreuung

aufsuchen.

Nach Verschlucken: Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen. Sofort einen Arzt oder ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle

verständigen.

Hinweise für den Arzt

Symptomatische Behandlung.

Wenn eine größere Menge aufgenommen wird, sollte eine Magenspülung nur innerhalb der ersten beiden Stunden in Betracht gezogen werden.

Die Applikation von Aktivkohle und Natriumsulfat wird aber immer empfohlen. Ein spezifisches Antidot ist nicht bekannt.

Kennzeichnung gem. Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP)

Nicht kennzeichnungspflichtig.

Leere Behälter dürfen nicht wiederverwendet werden!

ist eine registrierte Marke von Bayer

Hersteller: Bayer AG, D-51368 Leverkusen

Allgemeine Hinweise zur Nutzung der Daten

Unbedingt die auf der Packung aufgedruckte bzw. beigegebene Gebrauchsanleitung lesen und beachten. Die Angaben entsprechen dem

heutigen Stand unserer Kenntnisse und sollen über die Präparate und deren Anwendungsmöglichkeiten informieren.

Bei Einhaltung der Gebrauchsanleitung sind die Präparate für die empfohlenen Zwecke geeignet.

Wir gewährleisten, dass die Zusammensetzung der Produkte in den verschlossenen Originalpackungen den auf den Etiketten gemachten

Angaben entspricht. Da Lagerhaltung und Anwendung eines Pflanzenschutzmittels jedoch außerhalb unseres Einflusses liegen, haften wir

nicht für direkte oder indirekte Folgen aus unsachgemäßer oder vorschriftswidriger Lagerung oder unsachgemäßer oder vorschriftswidriger

Anwendung der Produkte.

Eine Vielzahl von Faktoren sowohl örtlicher wie auch regionaler Natur, wie z.B. Witterungs- und Bodenverhältnisse, Pflanzensorten,

Anwendungstermin, Applikationstechnik, Resistenzen, Mischungen mit anderen Produkten etc., können Einfluss auf die Wirkung des

Produktes nehmen. Dies kann unter ungünstigen Bedingungen zur Folge haben, dass eine Veränderung in der Wirksamkeit des Produktes

oder eine Schädigung an Kulturpflanzen nicht ausgeschlossen werden kann.Für derartige Folgen können der Vertreiber oder Hersteller nicht

haften.

Die Daten dürfen nicht verändert und an Dritte nur dann vollständig oder auszugsweise weitergegeben werden, wenn sie folgende Hinweise

enthalten:

- Bayer CropScience ist Eigentümerin der Daten

- Stand der Daten

- Vorbehalt gemäß Bedingung 1

Bei einer auszugsweisen Weitergabe übernimmt der Weitergebende die Verantwortung für die sachliche Richtigkeit des Auszugs.

Internetausgabe, Stand: 25.03.2021

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Druckdatum: 04.05.2021

ABSCHNITT 1: BEZEICHNUNG DES STOFFS BEZIEHUNGSWEISE DES GEMISCHS

UND DES UNTERNEHMENS

1.1 Produktidentifikator

Handelsname

INTECO

UFI

7E32-U0QJ-1004-V13J (freiwillige Meldung)

Produktnummer (UVP)

79039611

1.2 Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen, von

denen abgeraten wird

Verwendung

Zusatzstoff für Saatgutschutzfilm

1.3 Einzelheiten zum Lieferanten, der das Sicherheitsdatenblatt bereitstellt

Lieferant

Bayer AG

Kaiser-Wilhelm-Allee 1

51373 Leverkusen

Deutschland

Telefax

+49(0)2173-38-7394

Auskunftsgebender Bereich

Substance Classification & Registration

+49(0)2173-38-3409 (nur während der Geschäftszeiten)

E-Mail: BCS-SDS@bayer.com

Vertrieb

Bayer CropScience Deutschland GmbH

Elisabeth-Selbert-Straße 4a

D-40764 Langenfeld

Deutschland

Telefon: 02173 / 20760

Notfallnummer Vergiftung Mensch/Tier (24 Std./7 Tage):

+49 (0)214/30-20220

1.4 Notrufnummer

Notrufnummer

+49(0)2133-489-99300 (Sicherheitszentrale)

ABSCHNITT 2: MÖGLICHE GEFAHREN

2.1 Einstufung des Stoffs oder Gemischs

Einstufung gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (und nachfolgende Änderungen) über die

Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen.

Nicht eingestuft, die Einstufungskriterien sind nicht erfüllt.

2.2 Kennzeichnungselemente

Kennzeichnung gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (und nachfolgende Änderungen) über die

Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen.

Nicht kennzeichnungspflichtig.

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2.3 Sonstige Gefahren

Keine besonderen Gefahren bekannt.

Nicht relevant, da kein Stoffsicherheitsbericht erforderlich ist.

ABSCHNITT 3: ZUSAMMENSETZUNG/ANGABEN ZU BESTANDTEILEN

3.2 Gemische

Chemische Charakterisierung

Sojaöl, Mischung mit Sorbitanester (ethoxyliert)

ABSCHNITT 4: ERSTE-HILFE-MAßNAHMEN

4.1 Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen

Allgemeine Hinweise

Betroffene aus dem Gefahrenbereich bringen. Betroffenen in stabile

Seitenlage legen und transportieren. Verunreinigte Kleidung sofort

ausziehen und sicher entfernen.

Hautkontakt

Mit viel Wasser und Seife abwaschen, wenn verfügbar mit viel

Polyethylenglycol 400 und anschließend Reinigung mit Wasser.

Augenkontakt

Sofort mit viel Wasser mindestens 15 Minuten lang ausspülen, auch

unter den Augenlidern. Falls Kontaktlinsen vorhanden, diese nach den

ersten 5 Minuten entfernen, dann das Auge weiter spülen. Bei

Auftreten einer andauernden Reizung, ärztliche Betreuung aufsuchen.

Verschlucken

Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen. Sofort einen Arzt oder

ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle verständigen.

4.2 Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen

Symptome

Keine Symptome bekannt oder erwartet.

4.3 Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung

Behandlung

Symptomatische Behandlung. Wenn eine größere Menge

aufgenommen wird, sollte eine Magenspülung nur innerhalb der ersten

beiden Stunden in Betracht gezogen werden. Die Applikation von

Aktivkohle und Natriumsulfat wird aber immer empfohlen. Ein

spezifisches Antidot ist nicht bekannt.

ABSCHNITT 5: MAßNAHMEN ZUR BRANDBEKÄMPFUNG

5.1 Löschmittel

Geeignet

Wassersprühnebel, alkoholbeständigen Schaum, Trockenlöschmittel

oder Kohlendioxid verwenden.

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5.2 Besondere vom Stoff

oder Gemisch ausgehende

Gefahren

Im Brandfall werden gefährliche Gase gebildet.

5.3 Hinweise für die Brandbekämpfung

Besondere

Schutzausrüstung für die

Brandbekämpfung

Explosions- und Brandgase nicht einatmen. Im Brandfall

umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät tragen.

Weitere Angaben

Ausbreitung der Löschflüssigkeiten begrenzen. Ablaufendes Wasser

von der Brandbekämpfung nicht ins Abwasser oder in Wasserläufe

gelangen lassen.

ABSCHNITT 6: MAßNAHMEN BEI UNBEABSICHTIGTER FREISETZUNG

6.1 Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und in Notfällen

anzuwendende Verfahren

Vorsichtsmaßnahmen

Berührung mit verschüttetem Produkt oder verunreinigten

Oberflächen vermeiden. Persönliche Schutzausrüstung verwenden.

6.2 Umweltschutz-

maßnahmen

Nicht in Oberflächenwasser, Kanalisation und Grundwasser gelangen

lassen.

6.3 Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung

Reinigungsverfahren

Mit inertem flüssigkeitsbindendem Material aufnehmen (z.B. Sand,

Silikagel, Säurebindemittel, Universalbindemittel, Sägemehl).

Verschmutzte Gegenstände und Fußboden unter Beachtung der

Umweltvorschriften gründlich reinigen. Zur Entsorgung in geeignete

und verschlossene Behälter geben.

6.4 Verweis auf andere

Abschnitte

Informationen zur sicheren Handhabung siehe Abschnitt 7.

Informationen zur persönlichen Schutzausrüstung siehe Abschnitt 8.

Informationen zur Entsorgung siehe Abschnitt 13.

ABSCHNITT 7: HANDHABUNG UND LAGERUNG

7.1 Schutzmaßnahmen zur sicheren Handhabung

Hinweise zum sicheren

Umgang

Nur in Räumen mit geeigneter Absaugvorrichtung verwenden.

Hinweise zum Brand- und

Explosionsschutz

Von Hitze- und Zündquellen fernhalten.

Hygienemaßnahmen

Kontakt mit Haut, Augen und Kleidung vermeiden. Arbeitskleidung

getrennt aufbewahren. Hände vor Pausen und sofort nach der

Handhabung des Produktes waschen. Beschmutzte Kleidung sofort

ausziehen und vor der Wiederverwendung gründlich reinigen. Nicht

reinigungsfähige Kleidungsstücke vernichten (verbrennen).

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7.2 Bedingungen zur sicheren Lagerung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten

Wassergefährdungsklasse (Empfehlung des Industrieverbandes Agrar e.V.): Es wird empfohlen,

Pflanzenschutzmittel entsprechend den Sicherheitsanforderungen so zu lagern, wie sie für Stoffe der

WGK 3 zu erfüllen sind.

Anforderungen an

Lagerräume und Behälter

Im Originalbehälter lagern. Behälter dicht geschlossen an einem

trockenen, kühlen und gut gelüfteten Ort aufbewahren. An einem Platz

lagern, der nur berechtigten Personen zugänglich ist. Vor direkter

Sonneneinstrahlung schützen.

Zusammenlagerungs-

hinweise

Von Nahrungsmitteln, Getränken und Tiernahrung fernhalten.

Lagerklasse (LGK)

10 Brennbare Flüssigkeiten, soweit nicht Lagerklasse 3

Geeignete Werkstoffe

HDPE (Polyethylen hoher Dichte)

7.3 Spezifische

Endanwendungen

Die Anweisungen auf dem Etikett beachten.

ABSCHNITT 8: BEGRENZUNG UND ÜBERWACHUNG DER

EXPOSITION/PERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNGEN

8.1 Zu überwachende Parameter

Keine nationalen Grenzwerte bekannt.

8.2 Begrenzung und Überwachung der Exposition

Persönliche Schutzausrüstung

Bei bestimmungsgemäßer Handhabung und Anwendung dieses Produktes bitte die Anweisungen auf

dem Etikett beachten. In allen anderen Fällen die aufgeführten persönlichen Schutzmaßnahmen

anwenden.

Atemschutz

Persönlicher Atemschutz ist unter den vorgesehenen

Expositionsbedingungen nicht notwendig.

Atemschutz sollte nur zum Beherrschen des Restrisikos bei

Kurzzeittätigkeiten dienen, wenn alle praktisch durchführbaren

Schritte zur Gefährdungsreduzierung an der Gefahrenquelle

eingehalten wurden, z.B. durch Zurückhaltung und/oder lokale

Absaugung. Die Anweisungen des Herstellers des

Atemschutzgerätes betreffend Benutzung und Wartung sind zu

befolgen.

Handschutz

Bitte Angaben des Handschuhlieferanten in Bezug auf

Durchlässigkeit und Durchbruchzeit beachten. Auch die

spezifischen, ortsbezüglichen Bedingungen, unter welchen das

Produkt eingesetzt wird, in Betracht ziehen, wie Schnittgefahr,

Abrieb und Kontaktdauer.

Verunreinigte Handschuhe waschen. Handschuhe entsorgen, wenn

sie innen verunreinigt oder perforiert sind oder wenn die äußere

Verunreinigung nicht entfernt werden kann. Hände regelmäßig und

immer waschen vor dem Essen, Trinken, Rauchen oder Gang zur

Toilette.

Material

Nitrilkautschuk

Durchlässigkeitsrate

> 480 min

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Handschuhdicke

> 0,4 mm

Schutzindex

Klasse 6

Richtlinie

Schutzhandschuhe gemäß EN 374.

Augenschutz

Korbbrille tragen (gemäß EN166, Verwendungsbereich = 5 oder

gleichartig).

Haut- und Körperschutz

Standard-Overall und Schutzanzug Kategorie 3 Typ 6 tragen.

Bei dem Risiko einer signifikanten Exposition ist ein höherwertiger

Schutzanzug in Betracht zu ziehen.

Möglichst zwei Schichten Kleidung tragen: Unter einem

Chemieschutzanzug sollte ein Overall aus Polyester/Baumwolle oder

reiner Baumwolle getragen werden. Overalls regelmäßig

professionell reinigen lassen.

ABSCHNITT 9: PHYSIKALISCHE UND CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN

9.1 Angaben zu den grundlegenden physikalischen und chemischen Eigenschaften

Form

Flüssigkeit, klar

Farbe

gelb

Geruch

charakteristisch

Geruchsschwelle

Keine Daten verfügbar

pH-Wert

Nicht anwendbar, Stoff / Gemisch nicht löslich (in Wasser)

Schmelzpunkt/

Schmelzbereich

Keine Daten verfügbar

Siedepunkt

Keine Daten verfügbar

Flammpunkt

> 149 °C

Entzündlichkeit

Keine Daten verfügbar

Selbstentzündungs-

temperatur

Keine Daten verfügbar

Minimale Zündenergie

Keine Daten verfügbar

Keine Daten verfügbar

Selbstbeschleunigende

Zersetzungstemperatur

(SADT)

Keine Daten verfügbar

Obere Explosionsgrenze

Keine Daten verfügbar

Untere Explosionsgrenze

Keine Daten verfügbar

Dampfdruck

Keine Daten verfügbar

Verdampfungsgeschwindig

keit

Keine Daten verfügbar

Relative Dampfdichte

Keine Daten verfügbar

Relative Dichte

Keine Daten verfügbar

Dichte

ca. 0,94 g/cm³ (20 °C)

Wasserlöslichkeit

nicht mischbar

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Verteilungskoeffizient: n-

Octanol/Wasser

Keine Daten verfügbar

Viskosität, dynamisch

Keine Daten verfügbar

Viskosität, kinematisch

Keine Daten verfügbar

Oxidierende Eigenschaften

Keine Daten verfügbar

Explosivität

Keine Daten verfügbar

9.2 Sonstige Angaben

Sonstige sicherheitsrelevante physikalisch-chemische Daten sind nicht

bekannt.

ABSCHNITT 10: STABILITÄT UND REAKTIVITÄT

10.1

Thermische Zersetzung

Stabil unter normalen Bedingungen.

10.2 Chemische Stabilität

Stabil unter angegebenen Lagerungsbedingungen.

10.3 Möglichkeit

gefährlicher Reaktionen

Keine gefährlichen Reaktionen bei vorschriftsmäßiger Lagerung und

Handhabung.

10.4 Zu vermeidende

Bedingungen

Extreme Temperaturen und direkte Sonneneinstrahlung.

10.5 Unverträgliche

Materialien

Starke Säuren, Starke Oxidationsmittel, Basen

10.6 Gefährliche

Zersetzungsprodukte

Keine Zersetzungsprodukte zu erwarten bei bestimmungsgemäßem

Umgang.

ABSCHNITT 11: TOXIKOLOGISCHE ANGABEN

11.1 Angaben zu toxikologischen Wirkungen

Akute orale Toxizität

ATE (Mix) > 5.000 mg/kg

Berechnungsmethode

Schätzwert Akuter Toxizität

Akute inhalative Toxizität

Bei bestimmungsgemäßer und vorausgesehener Verwendung wird kein

atembares Aerosol gebildet.

Akute dermale Toxizität

ATE (Mix)> 5.000 mg/kg

Berechnungsmethode

Ätz-/Reizwirkung auf die

Haut

Keine Hautreizung

Die Angabe ist von den Eigenschaften der Einzelkomponenten

abgeleitet.

Schwere

Augenschädigung/-reizung

Keine Augenreizung

Die Angabe ist von den Eigenschaften der Einzelkomponenten

abgeleitet.

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Sensibilisierung der

Atemwege/Haut

Nicht sensibilisierend.

Die Angabe ist von den Eigenschaften der Einzelkomponenten

abgeleitet.

Beurteilung STOT Spezifische Zielorgan-Toxizität - einmalige Exposition

Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Beurteilung STOT Spezifische Zielorgan-Toxizität - wiederholte Exposition

Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Beurteilung Mutagenität

Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Beurteilung Kanzerogenität

Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Beurteilung Reproduktionstoxizität

Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Aspirationsgefahr

Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Weitere Angaben

Weitere Angaben zur Toxikologie liegen nicht vor.

ABSCHNITT 12: UMWELTBEZOGENE ANGABEN

12.1 Toxizität

Toxizität gegenüber Fischen

LC50 (Diverse Spezies) > 100 mg/l

Expositionszeit: 72 h

12.2 Persistenz und Abbaubarkeit

Biologische Abbaubarkeit

Nicht anwendbar bei diesem Gemisch.

12.3 Bioakkumulationspotenzial

Bioakkumulation

Nicht anwendbar bei diesem Gemisch.

12.4 Mobilität im Boden

Mobilität im Boden

Nicht anwendbar bei diesem Gemisch.

12.5 Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung

Nicht relevant, da kein Stoffsicherheitsbericht erforderlich ist.

12.6 Andere schädliche Wirkungen

Sonstige ökologische

Hinweise

Es sind keine anderen Wirkungen zu nennen.

ABSCHNITT 13: HINWEISE ZUR ENTSORGUNG

13.1 Verfahren der Abfallbehandlung

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Produkt

Produkt kann unter Beachtung der geltenden Vorschriften und

gegebenenfalls nach Rücksprache mit dem Entsorger bzw. der

zuständigen Behörde einer Deponie oder einer Verbrennungsanlage

zugeführt werden.

Verunreinigte

Verpackungen

Nicht restentleerte Verpackungen sind als Sonderabfall zu entsorgen.

Vollständig entleerte und gespülte Behälter dem kostenlosen

Verpackungsrücknahmesystem PAMIRA (PAckMIttel Rücknahme

Agrar) zuführen.

Abfallschlüssel für das

ungebrauchte Produkt

02 01 08* Abfälle von Chemikalien für die Landwirtschaft, die

gefährliche Stoffe enthalten

ABSCHNITT 14: ANGABEN ZUM TRANSPORT

Gemäß ADN/ADR/RID/IMDG/IATA nicht als Gefahrgut eingestuft.

Diese Klassifizierungsangabe gilt grundsätzlich nicht für die Beförderung im Binnentankschiff. Bitte

zusätzliche Informationen beim Hersteller anfordern.

14.1 – 14.5 entfällt

14.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Verwender

Siehe Abschnitte 6 bis 8 dieses Sicherheitsdatenblattes.

14.7 Massengutbeförderung gemäß Anhang II des MARPOL-Übereinkommens und gemäß IBC-

Code

Kein Bulktransport gemäss IBC Code.

ABSCHNITT 15: RECHTSVORSCHRIFTEN

15.1 Vorschriften zu Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz/spezifische

Rechtsvorschriften für den Stoff oder das Gemisch

Weitere Angaben

WHO-Klassifizierung: U (Eine akute Gefahr ist unwahrscheinlich bei normalem Gebrauch)

Registrierungsnummer

6371-00

Wassergefährdungsklasse

WGK 1 schwach wassergefährdend

Störfallverordnung

Unterliegt nicht der Störfallverordnung.

Sonstige Vorschriften

TRGS 510 Lagerung von Gefahrstoffe in ortsbeweglichen Behältern

15.2 Stoffsicherheitsbeurteilung

Ein Stoffsicherheitsbericht (Chemical Safety Assessment) ist nicht erforderlich.

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ABSCHNITT 16: SONSTIGE ANGABEN

Abkürzungen und Akronyme

Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung von gefährlichen

Gütern auf Binnenwasserstraßen

Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter

auf der Strasse

Schätzwert Akuter Toxizität

AwSV

Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

CAS-Nr.

Chemical Abstracts Service Nummer

Effektive Konzentration von x %

EG-Nr.

Europäische Gemeinschaftsnummer

EINECS

Europäisches Verzeichnis der auf dem Markt vorhandenen chemischen Stoffe

ELINCS

European list of notified chemical substances

Europäische Norm

Europäische Union

IATA

International Air Transport Association

International Code for the Construction and Equipment of Ships Carrying Dangerous

Chemicals in Bulk (IBC Code)

Inhibitorische Konzentration von x %

IMDG

International Maritime Dangerous Goods

Konz.

Konzentration

Tödliche Konzentration von x %

Tödliche Dosis von x %

LOEC/LOEL

Niedrigste Konzentration/Dosierung mit beobachtetem Effekt

MARPOL

MARPOL: International Convention for the prevention of marine pollution from ships

N.O.S./N.A.G

Not otherwise specified/ Nicht anderweitig genannt

NOEC/NOEL

Höchste Konzentration/Dosis ohne beobachtete statistisch signifikante Wirkung

OECD

Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Internationale Regelung für den Transport gefährlicher Güter im Schienenverkehr

TA Luft

Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft

TRGS

Technische Regeln für Gefahrstoffe

Zeitbezogene Durchschnittskonzentration

Vereinte Nationen

Wassergefährdungsklasse

Weltgesundheitsorganisation

Die Angaben stützen sich auf den heutigen Stand unserer Kenntnisse. Sie sollen unsere Produkte im

Hinblick auf Sicherheitserfordernisse beschreiben und haben somit nicht die Bedeutung, bestimmte

Eigenschaften zuzusichern.

Die Angaben in diesem Datenblatt entsprechen den in der Verordnung (EU) Nr. 1907/2006 und in der

Verordnung (EU) Nr. 2015/830 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 1907/2006 festgelegten

Anforderungen sowie allen nachfolgenden Anpassungen. Dieses Datenblatt ergänzt die Anweisungen

der Herstellerfirma, ersetzt sie aber nicht. Den darin enthaltenen Angaben wurden die zur Zeit der

Erstellung des Datenblatts vorhandenen Kenntnisse zugrunde gelegt. Überdies werden Anwender an

die Gefahren erinnert, die aus einer zweckfremden Verwendung des Produktes entstehen können. Die

erforderlichen Angaben entsprechen der jeweils gültigen EWG-Gesetzgebung. Angesprochene Kreise

werden gebeten, etwaige darüber hinausgehende nationale Anforderungen zu beachten.

Abänderungen gegenüber der letzten Ausgabe werden am Rand hervorgehoben. Diese Version

ersetzt alle früheren Ausgaben.

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