Infinito®

Österreich - Deutsch - AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit)

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Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation (PIL)

07-01-2022

Fachinformation Fachinformation (SPC)

07-01-2022

Sicherheitsdatenblatt Sicherheitsdatenblatt (SDS)

07-01-2022

Verfügbar ab:
Bayer AG
Darreichungsform:
Suspensionskonzentrat
Zusammensetzung:
625,0 g/l Propamocarb-Hydrochlorid; 62,5 g/l Fluopicolide
Produktbesonderheiten:
Fungizid zur Bekämpfung der Kraut- und Knollenfäule an Kartoffeln; Artikelnummer: 80565895 Verpackungsgröße: 4 x 5 l Kanister Paletteneinheit: 160
Zulassungsnummer:
3111

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Die Wirkung

Infinito zerstört den Pilz auf unterschiedliche Weise: Sein Wirkstoff Propamocarb

beeinflusst die Fettsäuresynthese. Damit behindert er den Entwicklungszyklus

des Pilzes. Fluopicolide als zweite Komponente destabilisiert dessen Zellen.

Dank dieser einzigartigen Wirkstoffkombination gelingt es, die Kartoffelpflanze

auch unter schwierigen Bedingungen effektiv zu schützen.

Die Vorteile

Die lange Dauerwirkung, die gute Regenfestigkeit und die vollständige Wirkung

auch auf bisher resistente Pilzstämme machen Infinito zum Krautfäulemittel

erster Wahl. Das Fungizid lässt sich bis zu viermal über den gesamten

Vegetationszeitraum einsetzen. Die gute Mischbarkeit mit anderen Fungiziden

und Insektiziden gewährleistet eine unkomplizierte Handhabung. Infinito ist

mit seinen zwei Wirkstoffen ein sehr wichtiger Baustein im nachhaltigen

Resistenzmanagement gegen Kraut- und Knollenfäule.

Infinito hat eine hervorragende Dauerwirkung

gegen Kraut-, Stängel- und Knollenfäule. Durch die

systemischen Eigenschaften eignet sich das Produkt

ideal zu Saisonbeginn, um den Neuzuwachs zu

schützen

Macht

Phytophthora

finito

Fungizid

Kurzcharakteristik

Systemisches Fungizid zur Bekämpfung

der Kraut- und Knollenfäule in der

Kartoffel.

Pfl.Reg.Nr.

3111

Wirkstoffe

Fluopicolide

62,5 g/ll

Propamocarb-HCl

625,0 g/l

Wirkungsweise (FRAC)

Gruppe 28, 43

Empfohlene Aufwandmenge

1,2 –1,5 l/ha; max. 1,6 l/ha

Anwendungszeitraum

Bei Infektionsgefahr

(siehe warndienst.at)

Anzahl der Anwendungen

Max. 4 Anwendungen

Wartezeit

14 Tage

Gewässerabstand

Gebindegröße

Bei bereits sichtbarem Befall wird die besonders starke Tankmischung

1,5 l Infinito + 0,3 l Winner (Pfl.Reg. Nr. 2528) zum Abstoppen empfohlen.

Zum Schutz gegen Alternaria empfehlen wir eine Kombination von 1,5 l

Infinito + 0,5 l Propulse (Pfl. Reg. Nr. 3371).

III Info

Unbehandelt

Behandelt

Einzigartig gegen Kraut-, Stängel-

und Knollenfäule

Perfekt für den Spritzstart durch

systemische Wirkstoffe

Schützt den Neuzuwachs und nicht

benetzte Pflanzenteile

Hervorragende Dauerwirkung

Vorteile auf

einen Blick

KARTOFFEL

Infinito

625,0 g/l Propamocarb-Hydrochlorid

62,5 g/l Fluopicolide

Formulierung: SC (Suspensionskonzentrat)

Fungizid zur Bekämpfung der Kraut- und Knollenfäule an Kartoffeln

Vorsicht Pflanzenschutzmittel!

Dieses Pflanzenschutzmittel ist gegen Sachkundenachweis erhältlich.

Produktart: Fungizid

Artikel-

nummer

Produkt

Gebinde-

größe

Geb. je

Verkaufs-

einheit

Geb. je

Palette

Pfl. Reg. Nr.

Österreich

80565895 Infinito

3111

Wirkungsweise und -spektrum

Infinito ist ein Fungizid mit translaminaren und systemischen Eigenschaften zur Bekämpfung der Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora

infestans) an Kartoffeln.

Der Wirkstoff Fluopicolide verfügt über einen einzigartigen Wirkungsmechanismus.

Der Wirkstoff Propamocarb-Hydrochlorid greift über eine Störung der Fettsäuresynthese an verschiedenen Stellen in den Entwicklungszyklus von

Phytophthora infestans ein.

Infinito schützt gleichzeitig Blätter, Stängel und den Neuzuwachs vor Infektionen, somit ist ein frühzeitiger Knollenschutz gewährleistet.

Beide Wirkstoffe wirken protektiv und in begrenztem Maße auch kurativ.

Registrierte Indikationen

Registrierte Indikation für Kartoffel - Ackerbau, Freiland

Gegen Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans) 1,6 l /ha bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis im Abstand von 7 - 10 Tagen

spritzen.

Wasseraufwandmenge: 200 - 400 l/ha

Maximal 4 Anwendungen

Wartefrist in Tagen: 14

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Insgesamt nicht mehr als 4 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode, wobei die Anwendung nur alle 3 Jahre auf derselben Fläche

erfolgen darf. Keine zusätzlichen Anwendungen mit anderen Mitteln, die den Wirkstoff Fluopicolide enthalten.

Auf derselben Fläche innerhalb eines Jahres keine zusätzlichen Anwendungen mit anderen, diese(n) Wirkstoffe(n) enthaltenden Mitteln.

Anwendung von Mitteln, die den Wirkstoff Fluopicolide enthalten, nur alle 3 Jahre auf derselben Fläche.

Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Klassifikation des/der Wirkstoffe(s) gemäß Fungicide Resistance Action Commitee (FRAC): Wirkmechanismus (FRAC GRUPPE): 28,

Wirkmechanismus (FRAC GRUPPE): 43

Pflanzenverträglichkeit

Infinito zeichnet sich durch eine gute Pflanzenverträglichkeit aus. Spezielle Sortenempfindlichkeiten sind weder bekannt noch zu erwarten.

Nachbau

Nach der Anwendung von Infinito in Frühkartoffeln ist im gleichen Kalenderjahr kein Nachbau von Gemüse zulässig.

Anwendungstechnik

Herstellung der Spritzbrühe

Spritzfass zur Hälfte mit Wasser auffüllen, Infinito unter Umrühren bzw. bei laufendem Rührwerk zugeben und rühren, bis sich die Formulierung

gelöst hat und Tank mit Wasser auffüllen.

Spritztechnik

Infinito wird im Spritzverfahren ausgebracht. Alle Pflanzenteile sollten ausreichend benetzt werden.

Gerätereinigung

Unmittelbar nach der Ausbringung der Spritzbrühe Spritzgerät und -leitungen und Düsen sorgfältig mit Wasser spülen.

Restbrühe und Spülflüssigkeit auf der zuvor behandelten Fläche ausbringen.

Mindestabstand zu Oberflächengewässern

Zum Schutz von Gewässerorganismen nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern anwenden. In jedem Fall ist eine unbehandelte

Pufferzone von 5 m zu Oberflächengewässern einzuhalten.

Erste-Hilfe-Maßnahmen/Hinweise für den Arzt

Erste-Hilfe-Maßnahmen

Nach Einatmen: An die frische Luft bringen. Betroffenen warm und ruhig lagern. Sofort einen Arzt oder ein Behandlungszentrum für

Vergiftungsfälle verständigen.

Nach Hautkontakt: Mit viel Wasser und Seife abwaschen. Bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen.

Nach Augenkontakt: Sofort mit viel Wasser mindestens 15 Minuten lang ausspülen, auch unter den Augenlidern. Falls Kontaktlinsen vorhanden,

diese nach den ersten 5 Minuten entfernen, dann das Auge weiter spülen. Bei Auftreten einer andauernden Reizung, ärztliche Betreuung

aufsuchen.

Nach Verschlucken: Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen. Sofort einen Arzt oder ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle

verständigen.

Hinweise für den Arzt

Symptomatische Behandlung. Wenn eine größere Menge aufgenommen wird, sollte eine Magenspülung nur innerhalb der ersten beiden Stunden

in Betracht gezogen werden. Die Applikation von Aktivkohle und Natriumsulfat wird aber immer empfohlen. Ein spezifisches Antidot ist nicht

bekannt. Kontraindikation: Atropin.

Kennzeichnung gem. Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP)

GHS07 (dickes Ausrufesymbol)

GHS09 (Umwelt)

Achtung

Vorsicht, Pflanzenschutzmittel!

H317: Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

EUH401: Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

P101: Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.

P102: Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

P261: Einatmen von Staub / Rauch / Gas / Nebel / Dampf / Aerosol vermeiden.

P270: Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen.

P280: Schutzhandschuhe, Schutzkleidung tragen.

P302+P352: BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen.

P333+P313: Bei Hautreizung oder -ausschlag: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.

P362 + P364: Kontaminierte Kleidung ausziehen und vor erneutem Tragen waschen.

P391: Verschüttete Mengen aufnehmen.

P501: Inhalt/ Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.

SP1: Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von

Oberflächengewässern reinigen/indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.)

SPe 4: Zum Schutz von Gewässerorganismen/Nichtzielpflanzen nicht auf versiegelten Oberflächen wie Asphalt, Beton, Kopfsteinpflaster

(Gleisanlagen) bzw. in anderen Fällen, die in hohes Abschwemmungsrisiko bergen, ausbringen.

Eine nicht bestimmungsgemäße Freisetzung in die Umwelt vermeiden.:

Für Kinder und Haustiere unerreichbar aufbewahren.

Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.:

Zum Schutz von Gewässerorganismen nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern anwenden.

Originalverpackung oder entleerte Behälter nicht zu anderen Zwecken verwenden.

Vergiftungsnotruf: 01 / 406 43 43

Abbauprodukte können ins Grundwasser gelangen.:

ist eine registrierte Marke von Bayer

Lagerung

Im Originalbehälter lagern. Behälter dicht geschlossen an einem trockenen, kühlen und gut gelüfteten Ort aufbewahren. An einem Platz lagern,

der nur berechtigten Personen zugänglich ist. Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Vor Frost schützen. Von Nahrungsmitteln, Getränken

und Tiernahrung fernhalten.

Für Folgen unsachgemäßer Lagerung haften wir nicht.

Internetausgabe, Stand: 03.01.2022

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SICHERHEITSDATENBLATT

gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006

INFINITO

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Version 4 / A

Überarbeitet am: 20.09.2021

102000027553

Druckdatum: 20.09.2021

ABSCHNITT 1: BEZEICHNUNG DES STOFFS BEZIEHUNGSWEISE DES GEMISCHS

UND DES UNTERNEHMENS

1.1 Produktidentifikator

Handelsname

INFINITO

UFI

5UQ0-T0CN-300N-SQ2J

Produktnummer (UVP)

80870612

1.2 Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen, von

denen abgeraten wird

Verwendung

Fungizid

1.3 Einzelheiten zum Lieferanten, der das Sicherheitsdatenblatt bereitstellt

Lieferant

Bayer Austria Ges.m.b.H.

Crop Science

Herbststraße 6-10

1160 Wien

Österreich

Telefon

01/71146-0

Telefax

01/71146-19

Auskunftsgebender Bereich

Crop Science

01/71146-2835 (nur während der Geschäftszeiten)

E-Mail: austria@bayercropscience.com

1.4 Notrufnummer

Notrufnummer Österreich

01/ 406 43 43

Vergiftungsinformationszentrale

Stubenring 6, 1010 Wien

ABSCHNITT 2: MÖGLICHE GEFAHREN

2.1 Einstufung des Stoffs oder Gemischs

Einstufung gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (und nachfolgende Änderungen) über die

Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen.

Sensibilisierung durch Hautkontakt: Kategorie 1

H317

Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

Kurzfristig (akut) gewässergefährdend: Kategorie 1

H400

Sehr giftig für Wasserorganismen.

Langfristig (chronisch) gewässergefährdend: Kategorie 2

H411

Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

2.2 Kennzeichnungselemente

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Kennzeichnung gemäß der nationalen Gesetzgebung in Österreich:

Kennzeichnungspflichtig.

Gefahrenbestimmende Komponente(n) zur Etikettierung:

Propamocarb-hydrochlorid

Fluopicolide

Signalwort: Achtung

Gefahrenhinweise

H317

Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

H410

Sehr giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

EUH401

Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

SP 1

Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

(Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern

reinigen/Indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.).

SPe 4

Zum Schutz von Gewässerorganismen/Nichtzielpflanzen nicht auf versiegelten

Oberflächen wie Asphalt, Beton, Kopfsteinpflaster (Gleisanlagen) bzw. in anderen

Fällen, die ein hohes Abschwemmungsrisiko bergen, ausbringen.

Sicherheitshinweise

P101

Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.

P102

Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

P261

Einatmen von Staub/ Rauch/ Gas/ Nebel/ Dampf/ Aerosol vermeiden.

P270

Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen.

P280

Schutzhandschuhe/ Schutzkleidung tragen.

P302 + P352

BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/ Seife waschen.

P333 + P313

Bei Hautreizung oder -ausschlag: Ärztlichen Rat einholen/ ärztliche Hilfe hinzuziehen.

P362 + P364

Kontaminierte Kleidung ausziehen und vor erneutem Tragen waschen.

P391

Verschüttete Mengen aufnehmen.

P501

Inhalt/Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.

2.3 Sonstige Gefahren

Neben den genannten Gefahren sind keine zusätzlichen Gefahren bekannt.

Propamocarb-hydrochlorid: Stoff wird nicht als persistent, bioakkumulierbar und toxisch (PBT)

angesehen. Stoff wird nicht als sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (vPvB) angesehen.

Fluopicolide: Stoff wird nicht als persistent, bioakkumulierbar und toxisch (PBT) angesehen. Stoff wird

nicht als sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (vPvB) angesehen.

ABSCHNITT 3: ZUSAMMENSETZUNG/ANGABEN ZU BESTANDTEILEN

Inhaltsstoffe, sofern sie giftig oder sehr giftig sind, sind in der Giftliste sowie den laufenden Änderungs-

Verordnungen angeführt bzw. nachgemeldet oder angemeldet.

3.2 Gemische

Chemische Charakterisierung

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Suspensionskonzentrat (SC)

Propamocarb-Hydrochlorid (625 g/l), Fluopicolid (62,5 g/l)

Gefährliche Inhaltsstoffe

Gefahrenhinweise gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008

Name

CAS-Nr. /

EG-Nr. /

REACH Reg. Nr.

Einstufung

Konz. [%]

VERORDNUNG (EG) Nr.

1272/2008

Propamocarb-

hydrochlorid

25606-41-1

247-125-9

Skin Sens. 1, H317

55,3

Fluopicolide

239110-15-7

Aquatic Acute 1, H400

Aquatic Chronic 1, H410

5,53

Weitere Information

Fluopicolide

239110-15-7

M-Faktor: 10 (acute), 1 (chronic)

Den Volltext der in diesem Abschnitt aufgeführten Gefahrenhinweise finden Sie unter Abschnitt 16.

ABSCHNITT 4: ERSTE-HILFE-MAßNAHMEN

4.1 Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen

Allgemeine Hinweise

Betroffene aus dem Gefahrenbereich bringen. Betroffenen in stabile

Seitenlage legen und transportieren. Verunreinigte Kleidung sofort

ausziehen und sicher entfernen.

Einatmung

An die frische Luft bringen. Betroffenen warm und ruhig lagern. Sofort

einen Arzt oder ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle

verständigen.

Hautkontakt

Mit viel Wasser und Seife abwaschen, wenn verfügbar mit viel

Polyethylenglycol 400 und anschließend Reinigung mit Wasser. Sofort

einen Arzt oder ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle

verständigen.

Augenkontakt

Sofort mit viel Wasser mindestens 15 Minuten lang ausspülen, auch

unter den Augenlidern. Falls Kontaktlinsen vorhanden, diese nach den

ersten 5 Minuten entfernen, dann das Auge weiter spülen. Sofort einen

Arzt oder ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle verständigen.

Verschlucken

KEIN Erbrechen herbeiführen. Mund ausspülen. Sofort einen Arzt oder

ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle verständigen.

4.2 Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen

Symptome

Bei der Einnahme größerer Mengen können folgende Symptome

auftreten:

Lethargie, Ataxie, Krämpfe

Die Symptome und Gefahren wurden nach der Aufnahme signifikanter

Mengen der/des Wirkstoffe(s) beobachtet.

4.3 Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung

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Risiken

Obwohl dieses Produkt ein Carbamat ist, ist es KEIN

Cholinesterasehemmer.

Behandlung

Symptomatische Behandlung. Wenn eine größere Menge

aufgenommen wird, sollte eine Magenspülung nur innerhalb der ersten

beiden Stunden in Betracht gezogen werden. Die Applikation von

Aktivkohle und Natriumsulfat wird aber immer empfohlen. Ein

spezifisches Antidot ist nicht bekannt. Kontraindikation: Atropin.

ABSCHNITT 5: MAßNAHMEN ZUR BRANDBEKÄMPFUNG

5.1 Löschmittel

Geeignet

Wassersprühnebel, alkoholbeständigen Schaum, Trockenlöschmittel

oder Kohlendioxid verwenden.

Ungeeignet

Wasservollstrahl

5.2 Besondere vom Stoff

oder Gemisch ausgehende

Gefahren

Bei Brand kann freigesetzt werden:, Chlorwasserstoff (HCl),

Cyanwasserstoff (Blausäure), Fluorwasserstoff, Kohlenmonoxid (CO),

Stickoxide (NOx)

5.3 Hinweise für die Brandbekämpfung

Besondere

Schutzausrüstung für die

Brandbekämpfung

Explosions- und Brandgase nicht einatmen.

Umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät und

Chemieschutzanzug tragen.

Weitere Angaben

Ausbreitung der Löschflüssigkeiten begrenzen. Ablaufendes Wasser

von der Brandbekämpfung nicht ins Abwasser oder in Wasserläufe

gelangen lassen.

ABSCHNITT 6: MAßNAHMEN BEI UNBEABSICHTIGTER FREISETZUNG

6.1 Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und in Notfällen

anzuwendende Verfahren

Vorsichtsmaßnahmen

Berührung mit verschüttetem Produkt oder verunreinigten

Oberflächen vermeiden. Persönliche Schutzausrüstung verwenden.

6.2 Umweltschutz-

maßnahmen

Nicht in Oberflächenwasser, Kanalisation und Grundwasser gelangen

lassen.

6.3 Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung

Reinigungsverfahren

Mit inertem flüssigkeitsbindendem Material aufnehmen (z.B. Sand,

Silikagel, Säurebindemittel, Universalbindemittel, Sägemehl).

Verschmutzte Gegenstände und Fußboden unter Beachtung der

Umweltvorschriften gründlich reinigen. Zur Entsorgung in geeignete

und verschlossene Behälter geben.

6.4 Verweis auf andere

Abschnitte

Informationen zur sicheren Handhabung siehe Abschnitt 7.

Informationen zur persönlichen Schutzausrüstung siehe Abschnitt 8.

Informationen zur Entsorgung siehe Abschnitt 13.

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ABSCHNITT 7: HANDHABUNG UND LAGERUNG

7.1 Schutzmaßnahmen zur sicheren Handhabung

Hinweise zum sicheren

Umgang

Nur in Räumen mit geeigneter Absaugvorrichtung verwenden.

Hinweise zum Brand- und

Explosionsschutz

Von Hitze- und Zündquellen fernhalten.

Hygienemaßnahmen

Kontakt mit Haut, Augen und Kleidung vermeiden. Arbeitskleidung

getrennt aufbewahren. Hände vor Pausen und sofort nach der

Handhabung des Produktes waschen. Beschmutzte Kleidung sofort

ausziehen und vor der Wiederverwendung gründlich reinigen. Nicht

reinigungsfähige Kleidungsstücke vernichten (verbrennen).

7.2 Bedingungen zur sicheren Lagerung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten

Anforderungen an

Lagerräume und Behälter

Behälter dicht geschlossen an einem trockenen, kühlen und gut

gelüfteten Ort aufbewahren. Im Originalbehälter lagern. An einem Platz

lagern, der nur berechtigten Personen zugänglich ist. Vor direkter

Sonneneinstrahlung schützen. Vor Frost schützen.

Zusammenlagerungs-

hinweise

Von Nahrungsmitteln, Getränken und Tiernahrung fernhalten.

Lagerklasse (LGK)

12 Nicht brennbare Flüssigkeiten

Geeignete Werkstoffe

HDPE (Polyethylen hoher Dichte)

7.3 Spezifische

Endanwendungen

Die Anweisungen auf dem Etikett beachten.

ABSCHNITT 8: BEGRENZUNG UND ÜBERWACHUNG DER

EXPOSITION/PERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNGEN

8.1 Zu überwachende Parameter

Inhaltstoffe

CAS-Nr.

Zu überwachende

Parameter

Stand

Grundlage

Propamocarb-hydrochlorid

25606-41-1

1,1 mg/m3

(TWA)

OES BCS*

Fluopicolide

239110-15-7

2,2 mg/m3

(TWA)

OES BCS*

*OES BCS: Interner Bayer AG, Crop Science Division Arbeitsplatzgrenzwert (Occupational Exposure

Standard)

8.2 Begrenzung und Überwachung der Exposition

Atemschutz

Persönlicher Atemschutz ist unter den vorgesehenen

Expositionsbedingungen nicht notwendig.

Atemschutz sollte nur zum Beherrschen des Restrisikos bei

Kurzzeittätigkeiten dienen, wenn alle praktisch durchführbaren

Schritte zur Gefährdungsreduzierung an der Gefahrenquelle

eingehalten wurden, z.B. durch Zurückhaltung und/oder lokale

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Absaugung. Die Anweisungen des Herstellers des

Atemschutzgerätes betreffend Benutzung und Wartung sind zu

befolgen.

Handschutz

Bitte Angaben des Handschuhlieferanten in Bezug auf

Durchlässigkeit und Durchbruchzeit beachten. Auch die

spezifischen, ortsbezüglichen Bedingungen, unter welchen das

Produkt eingesetzt wird, in Betracht ziehen, wie Schnittgefahr,

Abrieb und Kontaktdauer.

Verunreinigte Handschuhe waschen. Handschuhe entsorgen, wenn

sie innen verunreinigt oder perforiert sind oder wenn die äußere

Verunreinigung nicht entfernt werden kann. Hände regelmäßig und

immer waschen vor dem Essen, Trinken, Rauchen oder Gang zur

Toilette.

Material

Nitrilkautschuk

Durchlässigkeitsrate

> 480 min

Handschuhdicke

> 0,4 mm

Schutzindex

Klasse 6

Richtlinie

Schutzhandschuhe gemäß EN 374.

Augenschutz

Korbbrille tragen (gemäß EN166, Verwendungsbereich = 5 oder

gleichartig).

Haut- und Körperschutz

Standard-Overall und Schutzanzug Kategorie 3 Typ 4 tragen.

Bei dem Risiko einer signifikanten Exposition ist ein höherwertiger

Schutzanzug in Betracht zu ziehen.

Möglichst zwei Schichten Kleidung tragen: Unter einem

Chemieschutzanzug sollte ein Overall aus Polyester/Baumwolle oder

reiner Baumwolle getragen werden. Overalls regelmäßig

professionell reinigen lassen.

Im Falle einer signifikanten Kontamination des Schutzanzuges durch

Spritzer die Verunreinigung soweit wie möglich entfernen und den

Anzug sorgfältig gemäß Anweisung des Herstellers entsorgen.

Allgemeine Schutzmaßnahmen

Bei offenem Umgang und möglichem Produktkontakt:

Vollständiger Chemikalienschutzanzug

ABSCHNITT 9: PHYSIKALISCHE UND CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN

9.1 Angaben zu den grundlegenden physikalischen und chemischen Eigenschaften

Form

Suspension

Farbe

beige

Geruch

esterartig

Geruchsschwelle

Keine Daten verfügbar

pH-Wert

5,0 - 8,5 (100 %) (23 °C)

Schmelzpunkt/

Schmelzbereich

Keine Daten verfügbar

Siedepunkt

Keine Daten verfügbar

Flammpunkt

Nicht relevant; wässrige Lösung

Entzündlichkeit

Keine Daten verfügbar

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Selbstentzündungs-

temperatur

420 °C

Thermische Zersetzung

Keine Daten verfügbar

Minimale Zündenergie

Keine Daten verfügbar

Keine Daten verfügbar

Selbstbeschleunigende

Zersetzungstemperatur

(SADT)

Keine Daten verfügbar

Obere Explosionsgrenze

Keine Daten verfügbar

Untere Explosionsgrenze

Keine Daten verfügbar

Dampfdruck

Keine Daten verfügbar

Verdampfungsgeschwindig

keit

Keine Daten verfügbar

Relative Dampfdichte

Keine Daten verfügbar

Relative Dichte

1,130 (20 °C)

Dichte

ca. 1,13 g/cm³ (20 °C)

Wasserlöslichkeit

dispergierbar

Verteilungskoeffizient: n-

Octanol/Wasser

Propamocarb-hydrochlorid: log Pow: -1,2

Fluopicolide: log Pow: 2,9(pH-Wert 7)

Viskosität, dynamisch

260 - 700 mPa.s (20 °C)

Geschwindigkeitsgefälle 20 /s

Viskosität, kinematisch

Keine Daten verfügbar

Oberflächenspannung

31 mN/m (20 °C)

Oxidierende Eigenschaften

Keine brandfördernden Eigenschaften

Explosivität

Nicht explosiv

92/69/EWG, A.14 / OECD 113

9.2 Sonstige Angaben

Sonstige sicherheitsrelevante physikalisch-chemische Daten sind nicht

bekannt.

ABSCHNITT 10: STABILITÄT UND REAKTIVITÄT

10.1 Reaktivität

Stabil unter normalen Bedingungen.

10.2 Chemische Stabilität

Stabil unter angegebenen Lagerungsbedingungen.

10.3 Möglichkeit

gefährlicher Reaktionen

Keine gefährlichen Reaktionen bei vorschriftsmäßiger Lagerung und

Handhabung.

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10.4 Zu vermeidende

Bedingungen

Extreme Temperaturen und direkte Sonneneinstrahlung.

10.5 Unverträgliche

Materialien

Nur im Originalbehälter lagern.

10.6 Gefährliche

Zersetzungsprodukte

Keine Zersetzungsprodukte zu erwarten bei bestimmungsgemäßem

Umgang.

ABSCHNITT 11: TOXIKOLOGISCHE ANGABEN

11.1 Angaben zu toxikologischen Wirkungen

Akute orale Toxizität

LD50 (Ratte) > 2.500 mg/kg

Test wurde mit einer ähnlichen Formulierung durchgeführt.

Akute inhalative Toxizität

LC50 (Ratte) > 3,195 mg/l

Expositionszeit: 4 h

Höchste erreichbare Konzentration.

Produkt wurde in Form eines lungengängigen Aerosols geprüft.

Keine Todesfälle

Test wurde mit einer ähnlichen Formulierung durchgeführt.

Akute dermale Toxizität

LD50 (Ratte) > 4.000 mg/kg

Test wurde mit einer ähnlichen Formulierung durchgeführt.

Ätz-/Reizwirkung auf die

Haut

Keine Hautreizung (Kaninchen)

Test wurde mit einer ähnlichen Formulierung durchgeführt.

Schwere

Augenschädigung/-reizung

Keine Augenreizung (Kaninchen)

Test wurde mit einer ähnlichen Formulierung durchgeführt.

Sensibilisierung der

Atemwege/Haut

Haut: Sensibilisierend (Maus)

OECD Prüfungsrichtlinie 429, lokaler Lymphknotentest (LLNA)

Test wurde mit einer ähnlichen Formulierung durchgeführt.

Beurteilung STOT Spezifische Zielorgan-Toxizität - einmalige Exposition

Propamocarb-hydrochlorid: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Fluopicolide: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Beurteilung STOT Spezifische Zielorgan-Toxizität - wiederholte Exposition

Propamocarb-hydrochlorid verursachte keine spezifische Zielorgan-Toxizität in Tierversuchen.

Fluopicolide verursachte keine spezifische Zielorgan-Toxizität in Tierversuchen.

Beurteilung Mutagenität

Propamocarb-hydrochlorid war nicht mutagen oder genotoxisch in einer Reihe von In-vitro- und In-vivo-

Mutagenitätsstudien.

Auf Basis einer Vielzahl von in vitro und in vivo Mutagenitätsstudien ist Fluopicolide nicht mutagen oder

genotoxisch.

Beurteilung Kanzerogenität

Propamocarb-hydrochlorid war nicht krebserzeugend in lebenslangen Fütterungsstudien an Ratten und

Mäusen.

Fluopicolide verursachte bei hohen Dosierungen bei Mäusen ein häufigeres Auftreten von Tumoren in

den folgenden Organen: Leber. Der Mechanismus, der in Nagetieren zu einer Tumorbildung führt, und

SICHERHEITSDATENBLATT

gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006

INFINITO

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Version 4 / A

Überarbeitet am: 20.09.2021

102000027553

Druckdatum: 20.09.2021

die Art der beobachteten Tumore sind nicht auf den Menschen übertragbar.

Beurteilung Reproduktionstoxizität

Propamocarb-hydrochlorid verursachte keine Reproduktionstoxizität in einer Zwei-Generationenstudie

an der Ratte.

Fluopicolide verursachte keine Reproduktionstoxizität in einer Zwei-Generationenstudie an der Ratte.

Beurteilung Entwicklungstoxizität

Propamocarb-hydrochlorid verursachte Entwicklungstoxizität nur bei Dosen, die auch systemische

Toxizität in den Muttertieren erzeugten. Die bei Propamocarb-hydrochlorid beobachteten

Entwicklungseffekte stehen im Zusammenhang mit der maternalen Toxizität.

Fluopicolide verursachte keine Entwicklungstoxzität in Ratten und Kaninchen.

Aspirationsgefahr

Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

ABSCHNITT 12: UMWELTBEZOGENE ANGABEN

12.1 Toxizität

Toxizität gegenüber Fischen

LC50 (Oncorhynchus mykiss (Regenbogenforelle)) 6,6 mg/l

Expositionszeit: 96 h

Test wurde mit einer ähnlichen Formulierung durchgeführt.

Chronische Fischtoxizität

Pimephales promelas (fettköpfige Elritze)

Frühes Lebensstadium

NOEC: 0,155 mg/l

Expositionszeit: 33 d

Der angegebene Wert bezieht sich auf den technischen Wirkstoff

Fluopicolid.

Toxizität gegenüber

wirbellosen Wassertieren

EC50 (Daphnia magna (Großer Wasserfloh)) > 100 mg/l

Expositionszeit: 48 h

Test wurde mit einer ähnlichen Formulierung durchgeführt.

Chronische Toxizität für

aquatische Invertebraten

NOEC (Daphnia magna (Großer Wasserfloh)): 0,19 mg/l

Expositionszeit: 21 d

Der angegebene Wert bezieht sich auf den technischen Wirkstoff

Fluopicolid.

EC10 (Garnele (Americamysis bahia)): 0,18 mg/l

Lebenszyklus; Der angegebene Wert bezieht sich auf den technischen

Wirkstoff Fluopicolid.

Toxizität gegenüber

Wasserpflanzen

EC50 (Navicula pelliculosa (Kieselalge)) 0,89 mg/l

Wachstumsrate; Expositionszeit: 72 h

Test wurde mit einer ähnlichen Formulierung durchgeführt.

12.2 Persistenz und Abbaubarkeit

Biologische Abbaubarkeit

Propamocarb-hydrochlorid:

Leicht biologisch abbaubar

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Fluopicolide:

Nicht leicht biologisch abbaubar

Koc

Propamocarb-hydrochlorid: Koc: 719

Fluopicolide: Koc: 321

12.3 Bioakkumulationspotenzial

Bioakkumulation

Propamocarb-hydrochlorid:

Keine Bioakkumulation.

Fluopicolide: Biokonzentrationsfaktor (BCF) 121

Keine Bioakkumulation.

12.4 Mobilität im Boden

Mobilität im Boden

Propamocarb-hydrochlorid: Schwach mobil in Böden

Fluopicolide: Mäßig mobil in Böden

12.5 Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung

Ermittlung der PBT- und

vPvB-Eigenschaften

Propamocarb-hydrochlorid: Stoff wird nicht als persistent,

bioakkumulierbar und toxisch (PBT) angesehen. Stoff wird nicht als sehr

persistent und sehr bioakkumulierbar (vPvB) angesehen.

Fluopicolide: Stoff wird nicht als persistent, bioakkumulierbar und

toxisch (PBT) angesehen. Stoff wird nicht als sehr persistent und sehr

bioakkumulierbar (vPvB) angesehen.

12.6 Andere schädliche Wirkungen

Sonstige ökologische

Hinweise

Es sind keine anderen Wirkungen zu nennen.

ABSCHNITT 13: HINWEISE ZUR ENTSORGUNG

13.1 Verfahren der Abfallbehandlung

Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Reste nicht in den Ausguss oder

das WC leeren. Zur Problemstoffsammelstelle bringen. Dieses Produkt

und seinen Behälter der Problemabfallentsorgung zuführen.

Abfallschlüssel-Nr. 53103

Nach ÖNORM S 2100 vom 1.9.1997 bzw. Festsetzungsverordnung

i.d.g.F.

ABSCHNITT 14: ANGABEN ZUM TRANSPORT

ADR/RID/ADN

14.1 UN-Nummer

3082

14.2 Ordnungsgemäße UN-

Versandbezeichnung

UMWELTGEFAEHRDENDER STOFF, FLUESSIG, N.A.G.

(FLUOPICOLIDE LOESUNG)

14.3 Transportgefahrenklassen

14.4 Verpackungsgruppe

14.5 Umweltgefährdend Mark

Gefahren-Nr.

Tunnel Code

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