Hexvix 85 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Lösung zur intravesikalen Anwendung

Österreich - Deutsch - AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit)

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Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation (PIL)

23-02-2021

Fachinformation Fachinformation (SPC)

23-02-2021

Wirkstoff:
HEXAMINOLÄVULINAT-HYDROCHLORID
Verfügbar ab:
Photocure ASA
ATC-Code:
V04CX
INN (Internationale Bezeichnung):
HEXAMINOLÄVULINAT HYDROCHLORIDE
Einheiten im Paket:
10 ml Durchstechflasche (Glas) mit 50 ml Polypropylen-Durchstechflasche, Laufzeit: 36 Monate
Verschreibungstyp:
Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Therapiebereich:
Andere Diagnostika
Produktbesonderheiten:
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Zulassungsnummer:
1-26493
Berechtigungsdatum:
2006-06-08

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GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN

Hexvix

®

85 mg Pulver und Lösungsmittel

zur Herstellung einer Lösung zur intravesikalen Anwendung

Wirkstoff: Hexaminolevulinat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Ihnen dieses Arzneimittel

verabreicht wird, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder an das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser

Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht:

Was ist Hexvix

und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Hexvix beachten?

Wie ist Hexvix anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Hexvix

aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Hexvix

und wofür wird es angewendet?

Dieses Arzneimittel ist ein Diagnostikum.

Dieses Arzneimittel wird zum Erkennen von Blasenkrebs verwendet. Es wird angewendet, bevor

Ihr Arzt mit einem speziellen Instrument, das man Zystoskop nennt, in Ihre Blase sieht. Ein

Zystoskop hilft, mögliche Tumoren zu erkennen und abnorme Zellen, die nach Anwendung von

Hexvix unter Blaulicht leuchten, zu entfernen.

2.

Was sollten Sie vor der Anwendung von Hexvix beachten?

Hexvix

darf nicht angewendet werden,

wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen

Bestandteile von Hexvix, einschließlich der Bestandteile des Lösungsmittels sind (siehe

Abschnitt 6. Weitere Informationen).

wenn Sie Porphyrie haben (eine seltene ererbte Blutkrankheit).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:

Überprüfen Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt, bevor Hexvix bei Ihnen angewendet wird,

ob Sie eine Blasenentzündung oder ein brennendes Gefühl beim Wasserlassen haben.

ob an Ihrer Blase kürzlich eine BCG-Therapie durchgeführt wurde.

ob an Ihrer Blase kürzlich eine Operation durchgeführt wurde.

Diese Umstände können an Ihrer Blase örtliche Reaktionen bewirken, die Ihrem Arzt die

Beurteilung der Untersuchungsergebnisse erschweren.

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Anwendung von Hexvix zusammen mit anderen Arzneimitteln:

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor

kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige

Arzneimittel handelt.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit:

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren

Arzt um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:

Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie nach der Anwendung von Hexvix ein Fahrzeug führen oder

Maschinen bedienen wollen.

3.

Wie ist Hexvix anzuwenden?

Hexvix wird Ihnen von einer speziell geschulten und qualifizierten Person verabreicht.

Hexvix wird gewöhnlich in einem Krankenhaus oder einer klinischen Einrichtung verabreicht.

Ihr Arzt wird Ihnen Hexvix wie nachfolgend beschrieben verabreichen:

Ein dünner Tubus, der als Katheter bezeichnet wird, wird in Ihrer Blase platziert.

Mittels dieses Katheters wird Ihre Blase entleert.

Hexvix wird mittels dieses Katheters in Ihre Blase verabreicht.

Hexvix verbleibt ca. 60 Minuten lang in Ihrer Blase.

Ihre Blase wird dann durch den Katheter wieder entleert.

Der Arzt verwendet ein Instrument (Zystoskop), um in Ihre Blase zu sehen.

Wenn bei Ihnen eine größere Menge Hexvix angewendet wurde als vorgesehen:

Auch wenn Hexvix länger als 60 Minuten in Ihrer Blase verbleibt oder eine größere Menge als

üblich angewendet wird, sind keine Nebenwirkungen zu erwarten. Wenn Sie darüber besorgt

sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem Pflegepersonal.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann Hexvix Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten

müssen. Bedingt durch die Untersuchungstechnik (Zystoskopie), die angewendet wird, um Ihre

Blase von innen zu begutachten, besteht ein Nebenwirkungsrisiko. Die Anwendung von Hexvix

stellt eine unterstützende Maßnahme zur Standardzystoskopie zur genaueren Diagnose Ihres

Blasenkarzinoms dar und wird im Allgemeinen gut vertragen. Wenn Nebenwirkungen auftreten,

sind es solche, die üblicherweise auch bei der Standarduntersuchungstechnik auftreten, die

gewöhnlich nicht schwerwiegend sind und nicht sehr lange andauern. Folgende Nebenwirkungen

können nach der Untersuchung mit diesem Arzneimittel auftreten:

Häufig (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100):

Kopfschmerzen

Übelkeit, Erbrechen

Diarrhoe

Verstopfung

Bauchkrämpfe oder -schmerzen

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Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Entleeren der Blase

Unfähigkeit, die Blase zu entleeren (Harnverhaltung)

Blut im Urin

Schmerzen nach der Untersuchung

Fieber (erhöhte Temperatur)

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000):

Brennendes Gefühl beim Entleeren der Blase (verursacht durch Blasenentzündung oder

Blaseninfektion)

Häufiger Drang, die Blase zu entleeren

Blutvergiftung (Sepsis)

Schlafstörungen oder Schwierigkeiten beim Einschlafen

Schmerzen in der Harnröhre

Harndrang

Zunahme der weißen Blutkörperchen, erhöhter Bilirubin- (gelbliches Gallenpigment) oder

Leberenzym-Spiegel (alle aus Blutuntersuchungen ersichtlich)

Abnahme der Anzahl roter Blutkörperchen (Anämie)

Entzündung der Eichel (Balanitis)

Rückenschmerzen

Gicht

Ausschlag

Häufigkeit nicht bekannt:

Anaphylaktoider Schock (Blutdruckabfall, erhöhte Herzfrequenz, Hautausschlag)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können

Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, 1200 WIEN, ÖSTERREICH,

Fax: +43 (0) 50 555 36207, Website: http://www.basg.gv.at

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über

die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Hexvix aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfallsdatum nicht

mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Pulver und Lösungsmittel: Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen

Lagerungsbedingungen erforderlich.

Fertige Lösung (nach dem Auflösen des Pulvers im Lösungsmittel): Nicht länger als 2 Stunden

bei 2°C - 8°C (im Kühlschrank) aufbewahren.

Das Krankenhauspersonal sorgt für die richtige Lagerung und Entsorgung des Produktes und

dafür, dass das Produkt nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfallsdatum nicht mehr

angewendet wird.

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6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Hexvix enthält:

Der Wirkstoff ist Hexaminolevulinathydrochlorid.

Die sonstigen Bestandteile sind: Natriummonohydrogenphosphat-Dihydrat,

Kaliumdihydrogenphosphat, Natriumchlorid, Salzsäure, Natriumhydroxid und Wasser für

Injektionszwecke.

Wie Hexvix aussieht und Inhalt der Packung:

Jede Packung enthält eine Durchstechflasche mit weißem bis cremefarbenem oder

blassgelbem Pulver, die 85 mg des Wirkstoffes Hexaminolevulinat enthält und eine

Fertigspritze, die 50 ml klares, farbloses Lösungsmittel (zum Auflösen des Pulvers) enthält.

Hexvix-Pulver wird in den 50 ml Lösungsmittel, die sich in der Packung befinden, aufgelöst.

Sind Pulver und Lösungsmittel vermischt, entsteht eine Lösung, die 1,7 mg/ml

Hexaminolevulinat enthält, was einer 8 mmol/l Hexaminolevulinatlösung entspricht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Photocure ASA

Hoffsveien 4

NO-0275 Oslo

Norwegen

Falls weitere Informationen über das Arzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte mit

dem pharmazeutischen Unternehmer in Verbindung.

Dieses Arzneimittel ist unter dem Handelsnamen Hexvix in folgenden Mitgliedstaaten des

Europäischen Wirtschaftsraums zugelassen: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland,

Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta,

Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien,

Tschechien, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Zypern.

Z.Nr.: 1-26493

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2020.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Hinweise für die Handhabung:

Hexaminolevulinat kann durch Hautkontakt eine Sensibilisierung verursachen.

Alle Schritte sind mit sterilem Gerät und unter aseptischen Bedingungen auszuführen.

Anleitung zur Rekonstitution: Hexvix-Pulver und Lösungsmittel in Fertigspritze

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Der Kolben wird am Gummistopfen befestigt,

indem er im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag in

die Spritze gedreht wird.

Die Schutzkappe wird von der Spritze entfernt

und für den späteren Gebrauch aufbewahrt. Eine

zur Rekonstitution geeignete Nadel wird auf die

Spritze aufgeschraubt. Die Spritze wird

senkrecht gehalten und durch vorsichtiges

Drücken des Kolbens wird die Luft aus der

Spritze entfernt.

Etwa 10 ml des Lösungsmittels werden in die

Durchstechflasche mit Pulver injiziert, sodass

diese zu 3/4 gefüllt ist.

Ohne die Nadel herauszuziehen werden die

Spritze und die Durchstechflasche mit einem

Handgriff festgehalten und vorsichtig

geschwenkt, um das Pulver vollständig

aufzulösen.

Die Lösung wird aus der Durchstechflasche

vollständig in die Spritze aufgezogen.

Die leere Durchstechflasche wird von der

Spritze entfernt. Die Nadel wird von der

Spritze abgenommen und verworfen. Es wird

die Schutzkappe auf die Spritze aufgebracht

und der Inhalt der Spritze vorsichtig

gemischt.

Hexvix ist nun rekonstituiert und gebrauchsfertig. Die so hergestellte Lösung ist klar bis leicht

opalisierend und farblos bis blassgelb.

Es werden nun zwei Stunden zur aktuellen Zeit addiert und die so erhaltene Verfallszeit auf dem Etikett

der Spritze vermerkt.

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Nur zur einmaligen Anwendung. Nicht verwendetes Arzneimittel ist zu entsorgen. Keine

besonderen Anforderungen für die Beseitigung.

Die chemische und physikalische Stabilität der Lösung wurde für 2 Stunden bei 2°C - 8°C

nachgewiesen. Aus mikrobiologischer Sicht sollte das Produkt sofort angewendet werden. Falls

es nicht sofort angewendet wird, ist der Anwender für die Dauer und die Bedingungen der

Aufbewahrung verantwortlich, die nicht länger als 2 Stunden bei 2°C - 8°C betragen sollte.

HEXVIX ist eine Marke von Photocure ASA.

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ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Hexvix

85 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Lösung zur intravesikalen

Anwendung

2.

QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Jede Durchstechflasche mit Pulver enthält 85 mg Hexaminolevulinat (als

Hexaminolevulinathydrochlorid).

Nach Auflösung in 50 ml Lösungsmittel enthält 1 ml der Lösung 1,7 mg Hexaminolevulinat;

dies entspricht einer 8 mmol/l Hexaminolevulinat-Lösung.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

3.

DARREICHUNGSFORM

Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Lösung zur intravesikalen Anwendung.

Pulver:

weiß bis gebrochen weiß oder blassgelb

Lösungsmittel:

klare, farblose Lösung

4.

KLINISCHE ANGABEN

4.1

Anwendungsgebiete

Dieses Arzneimittel ist ein Diagnostikum.

Hexvix-Blaulicht-Fluoreszenz-Zystoskopie wird bei Patienten mit bekanntem oder stark

vermutetem Blasenkarzinom als Ergänzung zur Standard-Weißlicht-Zystoskopie zur Diagnose

und Verlaufskontrolle von Blasenkarzinom verwendet (siehe Abschnitt 5.1).

4.2

Dosierung und Art der Anwendung

Eine Hexvix-Zystoskopie darf nur von medizinischem Fachpersonal, das speziell in Hexvix-

Zystoskopie geschult ist, durchgeführt werden. Die Blase sollte vor der Instillation drainiert

werden.

Dosierung

Erwachsene (einschließlich älterer Menschen):

50 ml der zubereiteten 8 mmol/l Lösung (siehe Abschnitt 6.6) werden durch einen Katheter in

die Blase instilliert. Die Flüssigkeit sollte etwa 60 Minuten lang in der Blase des Patienten

verbleiben.

Nach Entleerung der Blase sollte die zystoskopische Untersuchung unter Blaulicht innerhalb von

etwa 60 Minuten begonnen werden. Die zystoskopische Untersuchung sollte nicht später als

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3 Stunden nach der Instillation von Hexvix in die Blase durchgeführt werden.

Auch wenn die Retentionszeit in der Blase deutlich unter 1 Stunde liegt, sollte mit der

Untersuchung nicht früher als nach 60 Minuten begonnen werden. Es wurde keine minimale

Retentionszeit, die zum Informationsverlust der Untersuchung führt, ermittelt.

Für eine optimale Visualisierung wird empfohlen, die gesamte Blase zu untersuchen und zu

erfassen, sowohl mit Weißlicht als auch mit Blaulicht, bevor operative Eingriffe vorgenommen

werden. Biopsien aller erfassten Läsionen sollten normalerweise unter Weißlicht entnommen

werden, und die vollständige Resektion sollte durch Umschalten auf Blaulicht überprüft werden.

Es dürfen ausschließlich mit einer CE-Kennzeichnung versehene Zystoskopiegeräte verwendet

werden, die mit den erforderlichen Filtern sowohl für die Standard-Weißlicht-Zystoskopie als

auch für die Blaulicht(Wellenlänge 380 - 450 nm)-Fluoreszenz-Zystoskopie ausgestattet sind.

Die während der Zystoskopie angewendeten Lichtdosen können variieren. Normalerweise liegen

die Gesamt-Lichtdosen (Weißlicht und Blaulicht) zwischen 180 und 360 J, bei einer Stärke von

0,25 mW/cm

Kinder und Jugendliche:

Es liegen keine Erfahrungen mit der Behandlung von Patienten unter 18 Jahren vor.

Art der Anwendung

Vorsichtsmaßnahmen vor der Anwendung des Arzneimittels

Hinweise zur Rekonstitution des Arzneimittels vor der Anwendung, siehe Abschnitt 6.6.

4.3

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 gelisteten sonstigen

Bestandteile.

Porphyrie.

4.4

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Die Möglichkeit einer Überempfindlichkeitsreaktion einschließlich schwerwiegender

anaphylaktischer/anaphylaktoider Reaktionen sollte immer bedacht werden (siehe

Abschnitt 4.8). Moderne Notfallausrüstung sollte griffbereit zur Verfügung stehen.

Die Erfahrungen zur Sicherheit nach Markteinführung ergaben keine Hinweise darauf, dass die

wiederholte Anwendung von Hexvix im Rahmen von Nachuntersuchungen bei Patienten mit

Blasenkarzinom ein Risiko darstellt. Es wurden keine speziellen Studien durchgeführt.

Hexaminolevulinat sollte nicht bei Patienten mit hohem Risiko einer Blaseninfektion, z. B. nach

einer BCG-Therapie, oder bei mäßiger oder schwerer Leukozyturie angewendet werden. Eine

ausgedehnte Blasenentzündung sollte vor der Anwendung des Arzneimittels durch Zystoskopie

ausgeschlossen werden. Eine Entzündung kann zur verstärkten Porphyrinbildung und einem

erhöhten Risiko für lokale Toxizität bei der Belichtung sowie zu falscher Fluoreszenz führen.

Wenn während der Weißlichtuntersuchung eine ausgedehnte Blasenentzündung diagnostiziert

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wird, ist eine Blaulichtuntersuchung zu vermeiden.

Bei Patienten, die sich kurze Zeit zuvor einem chirurgischen Eingriff an der Blase unterzogen

haben, besteht ein erhöhtes Risiko für das Auftreten falscher Fluoreszenz im Resektionsbereich.

4.5

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Es wurden keine speziellen Wechselwirkungs-Studien mit Hexaminolevulinat durchgeführt.

4.6

Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Bisher liegen keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von

Hexaminolevulinat bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien lassen hinsichtlich der

Reproduktionstoxizität nicht auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen schließen

(siehe Abschnitt 5.3). Als Vorsichtsmaßnahme wird empfohlen, auf die Anwendung von Hexvix

während der Schwangerschaft zu verzichten.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob Hexaminolevulinat/-Metabolite in die Muttermilch übergehen. Ein

Risiko für das Neugeborene/Kind kann nicht ausgeschlossen werden. Das Stillen soll während

der Behandlung mit Hexvix unterbrochen werden.

Fertilität

Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf Wirkungen auf die weibliche Fertilität

(siehe Abschnitt 5.3). Zu Wirkungen auf die männliche Fertilität wurden keine

tierexperimentellen Studien durchgeführt.

4.7

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von

Maschinen

Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit

zum Bedienen von Maschinen durchgeführt.

4.8

Nebenwirkungen

Die meisten der berichteten Nebenwirkungen waren vorübergehend und leicht oder mäßig

ausgeprägt. Die in klinischen Studien am häufigsten berichteten Nebenwirkungen waren

Blasenspasmus, von 2,4 % der Patienten berichtet, Dysurie, von 1,8 % der Patienten berichtet,

Blasenschmerzen, von 1,7 % der Patienten berichtet, und Hämaturie, von 1,7 % der Patienten

berichtet. Aufgrund von früheren Erfahrungen mit Verfahren wie Standard-Zystoskopie und

transurethraler Resektion der Blase (TUR-B) wurde das Auftreten der beobachteten

Nebenwirkungen erwartet.

Nachfolgende Tabelle enthält Nebenwirkungen aus klinischen Studien und Spontanberichten.

Die Nebenwirkungen sind nach Systemorganklasse geordnet, die Häufigkeit wird wie folgt

klassifiziert: Sehr häufig (≥ 1/10); häufig (≥ 1/100 bis < 1/10); gelegentlich (≥ 1/1.000 bis

< 1/100); selten (≥ 1/10.000 bis < 1/1.000); sehr selten (< 1/10.000); nicht bekannt (Häufigkeit

auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Systemorganklasse (MedDRA)

Häufigkeit

Nebenwirkung

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Infektionen und parasitäre Erkrankungen

Gelegentlich

Zystitis, Sepsis,

Harnwegsinfektion

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Gelegentlich

Leukozytenzahl erhöht,

Anämie

Erkrankungen des Immunsystems

Nicht bekannt

Anaphylaktoider Schock

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Gelegentlich

Gicht

Psychiatrische Erkrankungen

Gelegentlich

Insomnie

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig

Kopfschmerzen

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Häufig

Übelkeit, Erbrechen,

Obstipation, Diarrhoe

Leber- und Gallenerkrankungen

Gelegentlich

Bilirubin (im Serum) erhöht,

hepatisches Enzym erhöht

Erkrankungen der Haut und des

Unterhautzellgewebes

Gelegentlich

Ausschlag

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und

Knochenerkrankungen

Gelegentlich

Rückenschmerzen

Häufig

Blasenspasmus,

Blasenschmerzen, Dysurie,

Harnverhaltung, Hämaturie

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Gelegentlich

Harnröhrenschmerzen,

Pollakisurie, Harndrang,

Erkrankung der Harnwege

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der

Brustdrüse

Gelegentlich

Balanitis

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am

Verabreichungsort

Häufig

Pyrexie

Häufig

Schmerzen nach dem

Eingriff

Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe

bedingte Komplikationen

Gelegentlich

Postoperatives Fieber

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit.

Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des

Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer

Nebenwirkung über das nationale Meldesystem anzuzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at

4.9

Überdosierung

Es wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet.

Bei verlängerter Instillationsdauer von mehr als 180 Minuten (das Dreifache der empfohlenen

Instillationszeit), in einem Fall von 343 Minuten, wurden keine unerwünschten Ereignisse

berichtet. In den Dosisfindungsstudien, bei denen das Doppelte der empfohlenen

Hexaminolevulinat-Konzentration verwendet wurde, sind keine unerwünschten Ereignisse

berichtet worden.

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Es liegen keine Erfahrungen mit einer höheren als der empfohlenen Lichtintensität bzw. mit

verlängerter Lichtexposition vor.

5.

PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1

Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Andere Diagnostika, ATC-Code: V04CX

In vitro Studien haben nach einer Hexaminolevulinat-Exposition eine erhebliche Bildung von

Porphyrin-Fluoreszenz in malignem Urothel gezeigt.

Beim Menschen wurde gezeigt, dass im Vergleich zu normalem Blasenurothel mit Hexvix eine

höhergradige Akkumulation von Porphyrinen in Läsionen auftritt. Nach der Instillation von

Hexvix über 1 Stunde und anschließender Beleuchtung mit Blaulicht können Tumoren durch

Fluoreszenz gut sichtbar gemacht werden.

Die klinischen Studien mit Hexvix umfassten 1072 beurteilbare Patienten mit bekanntem

Blasenkarzinom oder starkem Verdacht auf Blasenkarzinom, die einer Weißlicht- und

anschließender Blaulicht-Zystoskopie und einer Biopsie unterzogen wurden.

In den klinischen Studien wurde bekanntes oder vermutetes Blasenkarzinom bei den Patienten

anhand von Zystoskopie oder positiver Urinzytologie diagnostiziert.

In Studien bei Patienten mit einem erhöhten Risiko für CIS wurden nach einer Blaulicht-

Zystoskopie signifikant mehr CIS und papilläre Läsionen erkannt, im Vergleich zur Standard-

Weißlicht-Zystoskopie. Die Erkennungsquote für CIS betrug 49,5 % bei der Standard-Weißlicht-

Zystoskopie und 95,0 % bei Blaulicht-Zystoskopie, und die Erkennungsquote für papilläre

Läsionen lag zwischen 85,4 % und 94,3 % bei Weißlicht- bzw. zwischen 90,6 % und 100 % bei

der Blaulicht-Zystoskopie.

In einer der oben genannten Studien sollte untersucht werden, welchen Einfluss die

Patientenbehandlung in Übereinstimmung mit den Empfehlungen der European Association of

Urology auf die Behandlung von oberflächlichem Blasenkarzinom hat. Bei 17 % der Patienten

führten die Befunde nach einer Blaulicht-Zystoskopie zu einer vollständigeren Therapie, und bei

5,5 % der Patienten wurde bei ausschließlicher Verwendung von Blaulicht-Zystoskopie eine

weniger vollständige Therapie festgestellt. Die Gründe für eine vollständigere Therapie waren

eine im Vergleich zur Standard-Zystoskopie bessere Tumorerkennung, darunter eine größere

Anzahl von pTa-Läsionen (bei 20 % der Patienten), mehr CIS-Läsionen (14 %) und mehr pT1-

Läsionen (11 %), die nur mittels Hexvix-Zystoskopie entdeckt wurden.

Eine randomisierte Weißlicht-Vergleichsstudie wurde bei Patienten mit papillären Tumoren und

erhöhtem Rezidivrisiko durchgeführt. Ein Abgleich innerhalb der Patienten hat gezeigt, dass

insgesamt 16,4 % (47/286) der Patienten mit pTa/pT1-Läsionen, weitere Läsionen hatten, die nur

mittels Hexvix-Blaulicht-Zystoskopie entdeckt wurden. Patienten mit pTa/pT1-Läsionen wurden

für 9 Monate nach Zystoskopie nachbeobachtet. Dabei war in der ITT-Population, bei der für

alle Patienten mit fehlenden Daten ein Rezidiv angenommen wurde, der Anteil der Patienten mit

Rezidiv in der Hexvix-Gruppe (47 %, 128/271) niedriger als in der Gruppe, die nur mit

Weißlicht-Zystoskopie (56,1 %, 157/280) untersucht wurde. Die Anzahl der Patienten mit

fehlenden Studiendaten war zu hoch (56/128 und 59/157, in der Hexvix- bzw. Kontroll-Gruppe),

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um die Unterschiede als statistisch gesichert (p = 0,03-0,06, abhängig vom Umgang mit

fehlenden Daten) betrachten zu können. Von 86 % der Patienten waren weitere Daten aus der

Nachbeobachtung verfügbar. Die mediane Nachbeobachtungszeit betrug 53 Monate in der

Gruppe, die nur mit Weißlicht untersucht wurde bzw. 55 Monate in der Hexvix-Gruppe. Bei den

Patienten in der Hexvix-Gruppe war die mediane Zeit bis zum Rezidiv bzw. das rezidivfreie

Überleben 7 Monate länger (16 Monate in der Hexvix-Gruppe im Vergleich zu 9 Monaten in der

Weißlicht-Gruppe, p = 0,04-0,06, abhängig vom Umgang mit fehlenden Daten und Todesfällen).

Die Gesamtquote falsch positiver Läsionsbefunde war nach einer Blaulicht-Zystoskopie erhöht,

17,3 % bei Weißlicht-Zystoskopie und 21,9 % bei Blaulicht-Zystoskopie.

Wirkmechanismus:

Nach intravesikaler Instillation von Hexaminolevulinat kommt es zu einer intrazellulären

Akkumulation von Porphyrinen in Blasenwandläsionen. Die intrazellulären Porphyrine

(einschließlich PpIX) sind photoaktive, fluoreszierende Verbindungen, die bei

Blaulichtexzitation rotes Licht ausstrahlen. Infolge dessen leuchten prämaligne und maligne

Läsionen vor einem blauen Hintergrund rot. Falsche Fluoreszenz kann bei Entzündungen

auftreten.

5.2

Pharmakokinetische Eigenschaften

In vivo Autoradiographiestudien an Ratten zeigten nach intravesikaler Anwendung hohe

Konzentrationen von Hexaminolevulinat in der Blasenwand.

Nach intravesikaler Instillation von radioaktiv markiertem Hexaminolevulinat bei gesunden

Probanden betrug die systemische Bioverfügbarkeit der Gesamtradioaktivität etwa 5-10 %.

5.3

Präklinische Daten zur Sicherheit

Studien an Ratten und Hunden haben keine Hinweise auf Risiken einer systemischen Toxizität

erbracht.

An Ratten und Hunden wurden siebentägige Studien zur intravesikalen Verträglichkeit ohne

Lichtexposition durchgeführt. Bei der Studie an Ratten traten Fälle von Leukozytose auf, was auf

eine entzündungsfördernde Aktivität von Hexaminolevulinat hindeutet. Fälle von Azotämie, rot

gefärbtem Urin und Gewichtsverlust wurden ebenfalls beobachtet. Bei den mit

Hexaminolevulinat behandelten Hunden traten Übergangszell-Hyperplasie und Basophilie im

Harnwegsepithel geringfügig häufiger auf und waren geringfügig stärker ausgeprägt.

Ein lokaler Lymphknoten-Assay an Mäusen hat gezeigt, dass Hexaminolevulinat potenziell eine

Hautsensibilisierung verursachen kann.

Die potenzielle Genotoxizität wurde in vitro an pro- und eukaryotischen Zellen mit und ohne

photoaktivierende Lichtexposition sowie in vivo untersucht. Alle Studien zum genotoxischen

Potenzial waren negativ (Ames-Test, TK-Assay, in vivo Mikronukleus-Zellmodell,

Chromosomenaberrationen in CHO-Zellen und Comet-Assay an Vesikalproben aus einer Studie

an Hunden zur lokalen Verträglichkeit mit Blaulichtaktivierung).

Die Reproduktionstoxizität wurde an Ratten und Kaninchen untersucht. Die embryofetale

Mortalität, das fetale Gewicht und die Häufigkeit von fetalen Abweichungen und Varianten,

einschließlich Parameter der skelettalen Ossifikation, zeigten keine offensichtliche Wirkung der

Behandlung. In Untersuchungen an Ratten wurden keine Wirkungen auf die weibliche Fertilität

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und auf die frühe Embryonalentwicklung beobachtet.

Karzinogenitätsstudien wurden mit Hexaminolevulinat nicht durchgeführt.

6.

PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1

Liste der sonstigen Bestandteile

Pulver:

Keine

Lösungsmittel:

Natriummonohydrogenphosphat-Dihydrat

Kaliumdihydrogenphosphat

Natriumchlorid

Salzsäure

Natriumhydroxid

Wasser für Injektionszwecke

6.2

Inkompatibilitäten

Das Arzneimittel darf nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.

6.3

Dauer der Haltbarkeit

4 Jahre

Nach Auflösung im Lösungsmittel: Die chemische und physikalische Stabilität der Lösung

wurde für 2 Stunden bei 2°C - 8°C nachgewiesen. Aus mikrobiologischer Sicht sollte das

Produkt sofort angewendet werden. Falls es nicht sofort angewendet wird, ist der Anwender für

die Dauer und die Bedingungen der Aufbewahrung verantwortlich, die nicht länger als 2 Stunden

bei 2°C - 8°C betragen sollte.

6.4

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Aufbewahrungsbedingungen nach Rekonstitution des Arzneimittels, siehe Abschnitt 6.3.

6.5

Art und Inhalt des Behältnisses

Packung mit einer 10 ml-Durchstechflasche aus farblosem Glas vom Typ I mit Butyl-

Gummistopfen, die das Pulver enthält sowie einer 50 ml-Spritze aus Cyclo-Olefin-Copolymer

mit Kolben und Stopfen aus Bromobutyl-Gummi, die das Lösungsmittel enthält.

Packungsinhalt:

Packung bestehend aus 1 Durchstechflasche und einer Fertigspritze mit Lösungsmittel

6.6

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur

Handhabung

Keine besonderen Anforderungen für die Beseitigung.

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Hexaminolevulinat kann durch Hautkontakt eine Sensibilisierung verursachen.

Hinweise zur Handhabung für den Apotheker und andere im Gesundheitswesen tätige Personen:

Alle Schritte sind mit sterilem Gerät und unter aseptischen Bedingungen auszuführen.

Nachfolgend ist eine kurze Anleitung zur Rekonstitution aufgeführt. Ausführliche Anleitung,

siehe Gebrauchsinformation Abschnitt „Hinweise für die Handhabung“.

Mit der 50-ml Spritze werden 10 ml des Lösungsmittels in die Durchstechflasche mit

Hexvix-Pulver injiziert, sodass diese zu ¾ mit dem Lösungsmittel gefüllt ist.

Ohne die Durchstechflasche von der Spritze zu entfernen, werden die Durchstechflasche mit

dem Pulver und die Spritze festgehalten und vorsichtig geschüttelt, um das Pulver

vollständig aufzulösen.

Die Lösung mit dem aufgelösten Hexvix wird aus der Durchstechflasche vollständig in die

Spritze aufgezogen und der Inhalt der Spritze vorsichtig gemischt.

Die leere Durchstechflasche wird von der Spritze abgezogen und verworfen.

Hexvix ist nun rekonstituiert und gebrauchsfertig. Die so hergestellte Lösung ist klar bis

leicht opalisierend und farblos bis blassgelb.

Nur zur einmaligen Anwendung. Nicht verwendetes Arzneimittel ist zu entsorgen.

7.

INHABER DER ZULASSUNG

Photocure ASA

Hoffsveien 4

NO-0275 OSLO

Norwegen

Tel: +47 22 06 22 10

8.

ZULASSUNGSNUMMER

1-26493

9.

DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER

ZULASSUNG

8. Juni 2006 / 17. September 2009

10.

STAND DER INFORMATION

Oktober 2020

VERSCHREIBUNGSPFLICHT/APOTHEKENPFLICHT

Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten.

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