Granisetron PUREN 2 mg Filmtabletten

Deutschland - Deutsch - BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte)

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Gebrauchsinformation PIL
Fachinformation SPC
Wirkstoff:
Granisetronhydrochlorid
Verfügbar ab:
PUREN Pharma GmbH & Co. KG
ATC-Code:
A04AA02
INN (Internationale Bezeichnung):
granisetron hydrochloride
Darreichungsform:
Filmtablette
Zusammensetzung:
Granisetronhydrochlorid 2.24mg
Berechtigungsstatus:
gültig
Zulassungsnummer:
61451.00.00

GI-396-0217

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Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Granisetron PUREN 2 mg Filmtabletten

Granisetron

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie

Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Granisetron PUREN 2 mg und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Granisetron PUREN 2 mg beachten?

Wie ist Granisetron PUREN 2 mg einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Granisetron PUREN 2 mg aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Granisetron PUREN 2 mg und wofür wird es angewendet?

Der in Granisetron PUREN 2 mg enthaltene Wirkstoff ist Granisetron. Er gehört zu einer Gruppe von

Arzneimitteln, die „5-HT

-Rezeptorantagonisten“ oder „Antiemetika“ genannt werden. Diese Tabletten

sind nur zur Anwendung bei Erwachsenen bestimmt.

Granisetron PUREN 2 mg wird zur Vorbeugung oder Behandlung von Übelkeit und Erbrechen

angewendet, das durch andere medizinische Behandlungen hervorgerufen wird, darunter Chemo-

oder Strahlentherapie bei Krebs.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Granisetron PUREN 2 mg beachten?

Granisetron PUREN 2 mg darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Granisetron oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie bitte vor der Einnahme dieser Tabletten mit Ihrem Arzt,

Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Fragen Sie vor der Einnahme von Granisetron PUREN 2 mg bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach,

wenn Sie

aufgrund eines Darmverschlusses Probleme mit Ihrer Darmbeweglichkeit haben.

Herzprobleme haben, eine Krebsbehandlung erhalten, die nachweislich Ihr Herz schädigen

kann oder Probleme mit dem Salzhaushalt, Kalium-, Natrium- oder Calciumspiegeln Ihres Kör-

pers (Elektrolytverschiebungen) haben.

Andere Arzneimittel aus der Gruppe der „5-HT

-Rezeptorantagonisten“ anwenden. Dazu gehö-

ren Dolasetron und Ondansetron, die wie Granisetron PUREN 2 mg zur Behandlung und Vor-

beugung von Übelkeit und Erbrechen angewendet werden.

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Das Serotonin-Syndrom ist eine gelegentliche, aber potenziell lebensbedrohliche Nebenwirkung, die

bei der Einnahme von Granisetron auftreten kann (siehe Abschnitt 4). Diese Nebenwirkung kann auf-

treten, wenn Sie Granisetron allein einnehmen, tritt aber vermehrt bei der gleichzeitigen Einnahme

von Granisetron und bestimmten anderen Arzneimitteln auf (insbesondere Fluoxetin, Paroxetin, Ser-

tralin, Fluvoxamin, Citalopram, Escitalopram, Venlafaxin, Duloxetin).

Kinder

Kinder sollten diese Tabletten nicht einnehmen.

Einnahme von Granisetron PUREN 2 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere

Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben

oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Dies ist wichtig, da Granisetron PUREN 2 mg die Wirkungsweise anderer Arzneimittel beeinflussen

kann. Ebenso können andere Arzneimittel die Wirkungsweise dieser Tabletten beeinflussen.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker insbesondere, wenn Sie eines der folgenden Arznei-

mittel einnehmen:

Arzneimittel zur Behandlung eines unregelmäßigen Herzschlags oder andere Arzneimittel aus

der Gruppe der „5-HT

-Rezeptorantagonisten“ wie Dolasetron oder Ondansetron (siehe oben

„Warnhinweise und Vorsichtsmaßnamen“)

Phenobarbital, ein Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie

Ketoconazol, ein Arzneimittel das zur Behandlung von Pilzinfektionen angewendet wird

das Antibiotikum Erythromycin zur Behandlung bakterieller Infektionen.

SSRIs (Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) zur Behandlung von Depressionen

und/oder Angstzuständen, wie Fluoxetin, Paroxetin, Sertralin, Fluvoxamin, Citalopram, Esci-

talopram.

SNRIs (Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer) zur Behandlung von Depressionen

und/oder Angstzuständen, wie beispielsweise Venlafaxin und Duloxetin.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichti-

gen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apothe-

ker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Granisetron PUREN 2 mg hat keinen oder vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit

oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Granisetron PUREN enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Granisetron PUREN 2 mg daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn

Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

3.

Wie ist Granisetron PUREN 2 mg einzunehmen?

Nehmen Sie Granisetron PUREN 2 mg immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen

Sie bei Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht ganz

sicher sind.

Die Dosis von Granisetron PUREN 2 mg ist von Patient zu Patient verschieden. Sie ist abhängig von

Ihrem Alter, Gewicht und davon, ob Sie das Arzneimittel zur Vorbeugung oder zur Behandlung von

Übelkeit und Erbrechen erhalten. Ihr Arzt wird ermitteln, welche Dosis für Sie die Richtige ist.

Vorbeugung von Übelkeit oder Erbrechen

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Die erste Dosis Granisetron PUREN 2 mg wird Ihnen im Normalfall eine Stunde vor Ihrer Strahlen-

oder Chemotherapie verabreicht. Die Dosis beträgt 1 Tabletten (2 mg) einmal täglich über einen Zeit-

raum von bis zu einer Woche nach Ihrer Strahlen- oder Chemotherapie.

Behandlung von Übelkeit oder Erbrechen

Die empfohlene Dosis beträgt 1 Tablette (2 mg) einmal täglich, doch Ihr Arzt kann entscheiden, Ihre

Dosis auf bis zu 9 mg täglich zu erhöhen.

Wenn Sie eine größere Menge Granisetron PUREN 2 mg eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie glauben, dass Sie eine zu große Menge der Filmtabletten eingenommen haben, wenden

Sie sich an Ihren Arzt oder an das medizinische Fachpersonal. Zu den Symptomen einer

Überdosierung gehören leichte Kopfschmerzen. Sie werden symptomatisch behandelt werden.

Wenn Sie die Einnahme von Granisetron PUREN 2 mg vergessen haben

Wenn Sie glauben, dass Sie die Einnahme Ihres Arzneimittels vergessen haben, wenden Sie sich an

Ihren Arzt oder an das medizinische Fachpersonal.

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Granisetron PUREN 2 mg abbrechen

Brechen Sie die Einnahme Ihres Arzneimittels nicht ab, bevor die Behandlung beendet ist. Wenn Sie

die Einnahme von Granisetron PUREN 2 mg abbrechen, können Ihre Symptome wieder auftreten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker

oder das medizinische Fachpersonal.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Wenn bei Ihnen das folgende Problem auftritt, müssen Sie sofort einen Arzt aufsuchen:

Allergische Reaktionen (Anaphylaxie). Die Anzeichen können Schwellungen von Hals, Gesicht,

Lippen und Mund sowie Atem- oder Schluckbeschwerden beinhalten.

Andere Nebenwirkungen, die während der Anwendung dieses Arzneimittels auftreten können, sind:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

Kopfschmerzen

Verstopfung. Ihr Arzt wird Ihren Zustand überwachen.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Schlafstörungen (Schlaflosigkeit)

Veränderungen Ihrer Leberfunktion, die bei Blutuntersuchungen festgestellt werden

Durchfall

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Hautausschläge oder allergische Hautreaktionen oder „Nesselsucht“ oder „Quaddeln“ (Urtikaria).

Zu den Anzeichen können rote, juckende Erhebungen gehören.

Veränderungen des Herzschlags (Herzrhythmus) und Veränderungen, die in einem EKG (elektri-

sche Aufzeichnungen der Aktivität des Herzens) festgestellt werden

ungewöhnliche, unwillkürliche Bewegungen, darunter Zittern, Muskelsteifheit und Muskelkontrak-

tionen

Serotonin-Syndrom. Die Anzeichen hierfür können Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, hohe Körper-

temperatur und hohen Blutdruck, exzessives Schwitzen und beschleunigten Herzschlag, körperli-

che Unruhe, Verwirrtheit, Halluzinationen, Schüttelfrost, Muskelzittern, Muskelzuckungen oder

Muskelsteifheit, Koordinationsstörungen und Ruhelosigkeit einschließen.

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Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können

Nebenwirkungen auch direkt über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt.

Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Granisetron PUREN 2 mg aufzubewahren?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Behältnis und dem Umkarton nach „Verwendbar bis“

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag

des angegebenen Monats.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Granisetron PUREN 2 mg enthält

Der Wirkstoff ist: Granisetron.

1 Filmtablette enthält 2,24 mg Granisetronhydrochlorid entsprechend 2 mg Granisetron.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Lactose, mikrokristalline Cellulose, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph.Eur.), Hypromellose,

Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Opadry II 85F18378 weiß, bestehend aus: Poly(vinylalkohol), Titandioxid

(E 171), Macrogol 3350, Talkum.

Wie Granisetron PUREN 2 mg aussieht und Inhalt der Packung

Weiße, dreieckige, bikonvexe Filmtablette, auf einer Seite mit dem Aufdruck „G2“ und den Maßen

8,7 mm x 8,4 mm.

Granisetron PUREN 2 mg ist in Packungen mit 5 (N2), 10 (N3) und 100 (10 x 10) Filmtabletten

erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

PUREN Pharma GmbH & Co. KG

Willy-Brandt-Allee 2

81829 München

Telefon: 089/558909 – 0

Telefax: 089/558909 – 240

Hersteller

Actavis Ltd.

Bulebel Industrial Estate

Zejtun ZTN 08

Malta

oder

Actavis hf.

Reykjavikurvegur 76 – 78

220 Hafnarfjördur

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Island

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Februar 2017.

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Fachinformation

(Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels/SPC)

Granisetron PUREN 1 mg Filmtabletten

Granisetron PUREN 2 mg Filmtabletten

1.

BEZEICHNUNG DER ARZNEIMITTEL

Granisetron PUREN 1 mg Filmtabletten

Granisetron PUREN 2 mg Filmtabletten

2.

QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Wirkstoff: Granisetronhydrochlorid

Jede 1 mg-Filmtablette enthält 1,12 mg Granisetronhydrochlorid, entsprechend 1 mg

Granisetron.

Jede 2 mg-Filmtablette enthält 2,24 mg Granisetronhydrochlorid, entsprechend 2 mg

Granisetron.

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung:

Lactose

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

3.

DARREICHUNGSFORM

Filmtabletten

Aussehen der 1 mg Filmtablette:

Weiße, dreieckige, bikonvexe Filmtablette, auf einer Seite mit dem Aufdruck „G1“ und den

Maßen 7,4 mm x 7,1 mm.

Aussehen der 2 mg Filmtablette:

Weiße, dreieckige, bikonvexe Filmtablette, auf einer Seite mit dem Aufdruck „G2“ und den

Maßen 8,7 mm x 8,4 mm

4.

KLINISCHE ANGABEN

4.1

Anwendungsgebiete

Granisetron PUREN wird bei Erwachsenen zur Vorbeugung und Behandlung von akuter Übelkeit und

Erbrechen in Verbindung mit Chemo- und Strahlentherapie angewendet.

Granisetron PUREN wird bei Erwachsenen zur Vorbeugung von verzögerter Übelkeit und Erbrechen in

Verbindung mit Chemo- und Strahlentherapie angewendet.

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4.2

Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

1 mg zweimal täglich oder 2 mg einmal täglich bis zu einer Dauer von einer Woche nach

Strahlen- oder Chemotherapie. Die erste Dosis von Granisetron PUREN sollte innerhalb von

einer Stunde vor Beginn der Therapie verabreicht werden. Dexamethason wurde gleichzeitig in

Dosierungen von bis zu 20 mg einmal täglich oral verabreicht.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Granisetron wurde bei Kindern noch nicht untersucht.

Es liegen keine Daten vor.

Ältere Patienten und Patienten mit Nierenfunktionsstörungen

Die Anwendung bei älteren Patienten oder bei Patienten mit Nieren- oder

Leberfunktionsstörungen erfordert keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen.

Leberfunktionsstörungen

Bei Patienten mit Leberfunktionsstörung gibt es bisher keine Hinweise auf eine erhöhte Inzidenz

von Nebenwirkungen. Auf Grundlage seiner Kinetik sollte Granisetron in dieser Patientengruppe

mit Vorsicht angewendet werden, während jedoch keine Dosisanpassung erforderlich ist (siehe

Abschnitt 5.2).

Art der Anwendung

Die Filmtabletten sollen ganz und mit Wasser eingenommen werden.

4.3

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.

4.4

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Da Granisetron die Motilität des unteren Magen-Darm-Traktes vermindern kann, sollten

Patienten mit Anzeichen einer subakuten Darmobstruktion nach der Verabreichung überwacht

werden.

Wie für andere 5-HT

-Antagonisten wurden bei Granisetron Fälle von EKG-Veränderungen,

einschließlich QT-Verlängerung, berichtet. Bei Patienten mit vorbestehenden Arrhythmien oder

Erregungsleitungsstörungen könnte dies klinische Auswirkungen haben. Daher ist bei Patienten

mit kardialen Begleiterkrankungen, kardiotoxischer Chemotherapie und/oder mit gleichzeitigen

Elektrolytverschiebungen Vorsicht geboten (siehe Abschnitt 4.5).

Kreuzallergien zwischen 5-HT

-Antagonisten (z.B. Dolasetron und Ondansetron) sind berichtet

worden.

Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel oder Glucose-

Galactose-Malabsorption sollten Granisetron PUREN nicht einnehmen.

Serotonin-Syndrom

Bei der Anwendung von 5-HT

-Antagonisten entweder alleine, aber meist in Kombination mit

anderen serotonergen Substanzen (einschließlich Selektiver Serotonin-Wiederaufnahme-

Hemmer [SSRIs] und Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer [SNRIs]) wurden Fälle

eines Serotonin-Syndroms berichtet. Es wird daher empfohlen, Patienten angemessen auf

Symptome des Serotonin-Syndroms hin zu beobachten.

Kinder und Jugendliche

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Die klinische Evidenz ist nicht ausreichend, um die Anwendung dieser Tabletten bei Kindern zu

empfehlen.

4.5

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Wie für andere 5-HT

-Antagonisten wurden bei Granisetron Fälle von EKG-Veränderungen,

einschließlich QT-Verlängerung, berichtet. Bei Patienten, die gleichzeitig mit Arzneimitteln

behandelt werden, von denen bekannt ist, dass sie das QT-Intervall verlängern und/oder

Arrhythmien hervorrufen, könnte dies klinische Auswirkungen haben (siehe Abschnitt 4.4).

Studien mit gesunden Probanden ergaben keine Anzeichen für Wechselwirkungen zwischen

Granisetron und Benzodiazepinen (Lorazepam), Neuroleptika (Haloperidol) oder Ulkusmitteln

(Cimetidin). Ebenso zeigte Granisetron keine offensichtlichen Arzneimittelwechselwirkungen mit

emetogenen Krebs-Chemotherapien.

Serotonerge Arzneimittel (z. B. SSRIs und SNRIs)

Bei gleichzeitiger Anwendung von 5-HT

-Antagonisten und anderen serotonergen Arzneimitteln

(einschließlich SSRIs und SNRIs) wurden Fälle von Serotonin-Syndrom berichtet (siehe

Abschnitt 4.4).

Es wurden keine spezifischen Interaktionsstudien bei anästhesierten Patienten durchgeführt.

4.6

Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Es liegen nur begrenzte Daten zur Anwendung von Granisetron bei Schwangeren vor.

Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte schädliche

Wirkungen auf die Reproduktionstoxizität (siehe Abschnitt 5.3). Als Vorsichtsmaßnahme sollte

die Anwendung von Granisetron während der Schwangerschaft vermieden werden.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob Granisetron oder seine Metabolite in die Muttermilch übergehen. Als

Vorsichtsmaßnahme sollte davon abgeraten werden, während einer Behandlung mit

Granisetron PUREN zu stillen.

Fertilität

Granisetron hatte keine schädlichen Wirkungen auf die Reproduktivität oder die Fruchtbarkeit

bei Ratten.

4.7

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Granisetron PUREN hat keinen oder vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit

und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

4.8

Nebenwirkungen

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils

Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen von Granisetron PUREN, die vorübergehender

Natur sein können, sind Kopfschmerzen und Verstopfung. Bei Granisetron PUREN wurden Fälle

von EKG-Veränderungen einschließlich QT-Verlängerung berichtet (siehe Abschnitte 4.4 und

4.5).

Tabellarische Liste von Nebenwirkungen

Die nachfolgende Tabelle mit den aufgeführten Nebenwirkungen ist von Daten aus klinischen

Studien und Daten nach Markteinführung, die mit Granisetron PUREN und anderen 5-HT

Antagonisten in Zusammenhang stehen, abgeleitet.

Die Häufigkeitskategorien sind wie folgt:

Sehr häufig: ≥ 1/10,

Häufig ≥ 1/100 bis < 1/10,

Gelegentlich ≥ 1/1.000 bis < 1/100,

Selten ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000,

Sehr selten < 1/10.000

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Erkrankungen des Immunsystems

Gelegentlich

Überempfindlichkeitsreaktionen, z. B.

Anaphylaxie, Urtikaria

Psychiatrische Erkrankungen

Häufig

Insomnie

Erkrankungen des Nervensystems

Sehr häufig

Kopfschmerzen

Gelegentlich

Extrapyramidale Reaktionen,

Serotonin-Syndrom

Herzerkrankungen

Gelegentlich

QT-Verlängerung

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Sehr häufig

Verstopfung

Häufig

Diarrhoe

Leber- und Gallenerkrankungen

Häufig

Erhöhte Werte der Lebertransaminasen*

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Gelegentlich

Hautausschlag

*Trat bei Patienten, die mit einem vergleichbaren Arzneimittel therapiert wurden, mit ähnlicher

Häufigkeit auf.

Beschreibung einzelner Nebenwirkungen

Wie für andere 5-HT

-Antagonisten wurden unter Granisetron Fälle von EKG-Veränderungen,

einschließlich QT-Verlängerung, berichtet (siehe Abschnitte 4.4 und 4.5).

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer

Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-

Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert,

jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und

Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn,

Website: www.bfarm.de anzuzeigen.

4.9

Überdosierung

Es gibt kein spezifisches Antidot gegen Granisetron PUREN. Im Falle einer Überdosierung mit

den Tabletten sollte eine symptomatische Behandlung erfolgen. Dosierungen von bis zu 38,5

mg Granisetron als Einzelinjektion wurden berichtet und gingen mit leichten Kopfschmerzen,

aber keinen sonstigen Beschwerden einher.

5.

PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1

Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Antiemetika und Mittel gegen Übelkeit, Serotonin-5HT

Antagonisten

ATC-Code: A04AA02

Neurologische Mechanismen, Serotonin-vermittelte Übelkeit und Erbrechen

Serotonin ist der für Erbrechen nach Chemo- oder Strahlentherapie hauptverantwortliche

Neurotransmitter. Die 5-HT

-Rezeptoren liegen an drei Stellen: vagale Nervenenden im

Gastrointestinaltrakt, Chemorezeptor-Trigger-Zonen in der Area postrema und im Nucleus

tractus solitarius des Brechzentrums im Hirnstamm. Die Chemorezeptor-Trigger-Zonen liegen

am kaudalen Ende des vierten Ventrikels (Area postrema). In dieser Struktur fehlt eine

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wirksame Blut-Hirn-Schranke und emetogene Stoffe lassen sich sowohl im systemischen

Kreislauf als auch in der zerebrospinalen Flüssigkeit nachweisen. Das Brechzentrum liegt in den

medullären Bereichen des Hirnstamms. Es erhält Hauptimpulse aus den Chemorezeptor-

Trigger-Zonen und einen vagalen und sympathischen Impuls aus dem Darm.

Nach einer Strahlen- oder Zytostatikatherapie wird Serotonin (5-HT) aus den

enterochromaffinen Zellen der Dünndarmschleimhaut freigesetzt, die an die vagalen afferenten

Neuronen angrenzen, auf denen die 5-HT

-Rezeptoren liegen. Das freigesetzte Serotonin

aktiviert über die 5-HT

-Rezeptoren vagale Neuronen, die letztendlich über die Chemorezeptor-

Trigger-Zone innerhalb der Area postrema vermittelt eine stark Brechreiz erregende Reaktion

hervorrufen.

Wirkmechanismus

Granisetron ist ein stark antiemetischer und hoch selektiver Antagonist der 5-Hydroxytryptamin

(5-HT

)-Rezeptoren. In Bindungsstudien mit Radioisotopen fand sich eine vernachlässigbare

Affinität von Granisetron zu anderen Rezeptortypen, einschließlich der 5-HT- und Dopamin-D

Rezeptoren.

Chemo- und Strahlentherapie-induzierte Übelkeit und Erbrechen

Es wurde gezeigt, dass die orale Gabe von Granisetron Übelkeit und Erbrechen in Verbindung

mit einer Chemotherapie bei Krebs bei Erwachsenen vorbeugt.

Postoperative Übelkeit und Erbrechen

Es wurde gezeigt, dass die orale Gabe von Granisetron zur Vorbeugung und Behandlung

postoperativer Übelkeit und Erbrechen bei Erwachsenen wirksam ist.

Pharmakologische Eigenschaften von Granisetron

Wechselwirkungen mit neurotropen und anderen Wirkstoffen aufgrund seiner Wirkung auf

Cytochrom P450 wurden berichtet (siehe Abschnitt 4.5).

In-vitro-Studien haben gezeigt, dass die Cytochrom P450 3A4 Subfamilie (die an der

Metabolisierung einiger der wichtigsten Betäubungsmittel beteiligt ist) durch Granisetron nicht

verändert wird. Obwohl Ketoconazol in vitro die Ring-Oxidation von Granisetron hemmt, wird

diese Wirkung als klinisch nicht relevant angesehen.

Obwohl unter 5-HT

-Rezeptorantagonisten QT-Verlängerung beobachtet wurde (siehe Abschnitt

4.4), ist das Auftreten und das Ausmaß derselben so gering, dass es bei normalen Probanden

keine klinische Signifikanz hat. Dennoch wird empfohlen, bei Patienten, die gleichzeitig mit

Arzneimitteln behandelt werden, von denen bekannt ist, dass sie das QT-Intervall verlängern,

sowohl EKG als auch klinische Veränderungen zu überwachen (siehe Abschnitt 4.5).

5.2

Pharmakokinetische Eigenschaften

Die Pharmakokinetik der oralen Verabreichung ist bis zum 2,5-fachen der empfohlenen Dosis

bei Erwachsenen linear. Aus dem umfangreichen Dosisfindungsprogramm geht klar hervor,

dass die antiemetische Wirksamkeit weder eindeutig mit der verabreichten Dosis noch den

Plasmakonzentrationen von Granisetron in Verbindung steht.

Eine vierfache Erhöhung der initialen prophylaktischen Dosis von Granisetron wies weder

hinsichtlich des Anteils der auf die Behandlung ansprechenden Patienten noch hinsichtlich der

Dauer der Kontrolle der Symptome einen Unterschied auf.

Resorption

Granisetron wird schnell und vollständig resorbiert, obwohl die orale Bioverfügbarkeit aufgrund

der First-Pass-Metabolisierung auf ca. 60 % reduziert ist. Die orale Bioverfügbarkeit wird im

Allgemeinen nicht durch Nahrung beeinflusst.

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Verteilung

Granisetron zeigt eine ausgedehnte Verteilung mit einem mittleren Verteilungsvolumen von etwa

3 l/kg. Die Plasmaproteinbindung beträgt etwa 65 %.

Biotransformation

Granisetron wird durch Oxidation gefolgt von Konjugation hauptsächlich in der Leber

metabolisiert. Die wesentlichen Verbindungen sind 7-OH-Granisetron und seine Sulfat- und

Glucuronid-Konjugate. Obwohl antiemetische Eigenschaften für 7-OH-Granisetron und Indazolin

N-Desmethyl Granisetron beobachtet wurden, ist es unwahrscheinlich, dass diese signifikant zu

der pharmakologischen Aktivität von Granisetron beim Menschen beitragen.

Mikrosomale in-vitro-Studien der Leber zeigen, dass der wichtigste Metabolisierungsweg von

Granisetron durch Ketoconazol gehemmt wird, was darauf hindeutet, dass die Metabolisierung

durch die Cytochrom P450 3A Subfamilie vermittelt wird (siehe Abschnitt 4.5).

Elimination

Die Clearance erfolgt vorwiegend über hepatischen Metabolismus. Die Urinausscheidung von

unverändertem Granisetron beträgt im Durchschnitt 12 % der Dosis, während die Metaboliten

etwa 47 % ausmachen. Der Rest wird in metabolisierter Form mit dem Stuhl ausgeschieden.

Die mittlere Plasmahalbwertszeit in Patienten nach oraler oder intravenöser Gabe beträgt etwa 9

Stunden bei einer großen interindividuellen Variabilität.

Pharmakokinetik bei speziellen Patientengruppen

Nierenfunktionsstörung

Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung sind die pharmakokinetischen Parameter

nach intravenöser Einzeldosis im Allgemeinen ähnlich denen der gesunden Probanden.

Leberfunktionsstörung

Bei Patienten mit Leberfunktionsstörung aufgrund neoplastischer Leberbeteiligung war die

Gesamtplasmaclearance einer intravenösen Gabe im Vergleich zu Patienten mit normaler

Leberfunktion etwa halbiert. Trotz dieser Veränderungen ist keine Dosisanpassung erforderlich

(siehe Abschnitt 4.2).

Kinder und Jugendliche

Diese Tabletten werden bei Kindern nicht empfohlen.

Ältere Patienten

Bei älteren Patienten lagen die pharmakokinetischen Parameter nach intravenösen Einzeldosen

in dem für jüngere Probanden ermittelten Bereich.

5.3

Präklinische Daten zur Sicherheit

Basierend auf den konventionellen Studien zur Sicherheitspharmakologie, Toxizität bei

wiederholter Gabe, Reproduktionstoxizität und Genotoxizität ließen die präklinischen Daten

keine besondere Gefahr für den Menschen erkennen. Bei Anwendung der beim Menschen

empfohlenen Dosis ergaben Karzinogenitätsstudien keine Hinweise auf ein spezifisches

Gesundheitsrisiko beim Menschen. Jedoch kann das Risiko für Karzinogenität bei Anwendung

von höheren Dosen und über einen längeren Zeitraum nicht ausgeschlossen werden.

Eine Studie an geklonten menschlichen kardialen Ionenkanälen hat gezeigt, dass Granisetron

das Potenzial besitzt, die kardiale Repolarisation über die Blockade der HERG-Kaliumkanäle zu

beeinflussen. Es wurde nachgewiesen, dass Granisetron sowohl die Natrium- als auch die

Kaliumkanäle blockiert, was möglicherweise sowohl die Depolarisation als auch die

Repolarisation durch Verlängerung der PR-, QRS- und QT-Intervalle beeinflusst. Diese Daten

tragen dazu bei, die molekularen Mechanismen zu verstehen, durch die bestimmte EKG-

Veränderungen (insbesondere QT- und QRS-Verlängerung) auftreten, die in Zusammenhang

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mit dieser Substanzklasse stehen. Es kommt jedoch zu keiner Veränderung der Herzfrequenz,

des Blutdrucks oder der EKG-Linie. Wenn Veränderungen auftreten, haben sie im Allgemeinen

keine klinische Signifikanz.

6.

PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1

Liste der sonstigen Bestandteile

Lactose

Mikrokristalline Cellulose

Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph.Eur.)

Hypromellose

Magnesiumstearat (Ph.Eur.)

Opadry II 85F18378 Weiß bestehend aus:

Poly(vinylalkohol)

Titandioxid (E171)

Macrogol 3350

Talkum

6.2

Inkompatibilitäten

Keine

6.3

Dauer der Haltbarkeit

36 Monate

6.4

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Keine besonderen Lagerhinweise.

6.5

Art und Inhalt des Behältnisses

Blisterpackungen: PVC (weiß)/Aluminium

Packungsgrößen: 5 (N2), 10 (N3), 100 (10x10) und 5 (KP) Filmtabletten.

KP = Klinikpackung

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

6.6

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

Keine besonderen Anforderungen.

7.

INHABER DER ZULASSUNG

PUREN Pharma GmbH & Co. KG

Willy-Brandt-Allee 2

81829 München

Telefon: 089/558909-0

Telefax: 089/558909-240

8.

ZULASSUNGSNUMMERN

Granisetron PUREN 1 mg Filmtabletten

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Granisetron PUREN 2 mg Filmtabletten

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9.

DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassung: 24.02.2006

Datum der Verlängerung der Zulassung: 11.06.2013

10.

STAND DER INFORMATION

02.2017

11.

VERKAUFSABGRENZUNG

Verschreibungspflichtig

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