Ginkopur Filmtablette

Deutschland - Deutsch - BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte)

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Gebrauchsinformation PIL
Fachinformation SPC
Wirkstoff:
Eingestellter Ginkgotrockenextrakt
Verfügbar ab:
Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG
INN (Internationale Bezeichnung):
Set ginkgo dry extract
Darreichungsform:
Filmtablette
Zusammensetzung:
Eingestellter Ginkgotrockenextrakt 40.mg
Berechtigungsstatus:
gültig
Zulassungsnummer:
12565.00.00

– 1 –

Gebrauchsinformation

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage/Gebrauchsinformation sorgfältig durch, denn sie enthält

wichtige Informationen für Sie.

Dieses Arzneimittel ist auch ohne ärztliche Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungs-

erfolg zu erzielen, muss Ginkopur

jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.

Wenn sich Ihr Krankheitsbild verschlimmert oder keine Besserung eintritt, müssen Sie einen Arzt auf-

suchen.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:

1.

Was ist Ginkopur

und wofür wird es angewendet?

2.

Was müssen Sie vor der Einnahme von Ginkopur

beachten?

3.

Wie ist Ginkopur

einzunehmen?

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5.

Wie ist Ginkopur

aufzubewahren?

6.

Wie ist Ginkopur

zusammengesetzt und welche Packungen gibt es?

7.

Von wem ist Ginkopur

?

Ginkopur

40 mg / Filmtablette

Für Erwachsene ab 18 Jahren

Wirkstoff: Ginkgo-biloba-Blätter-Trockenextrakt

1.

Was ist Ginkopur

und wofür wird es angewendet?

1.1

Ginkopur

enthält einen Extrakt aus Ginkgo-Blättern.

1.2

Ginkopur

wird angewendet

Zur symptomatischen Behandlung von hirnorganisch bedingten geistigen Leistungseinbußen. Die

Anwendung

erfolgt

Rahmen

eines

therapeutischen

Gesamtkonzeptes

fortschreitender

Abnahme bzw. Verlust erworbener geistiger Fähigkeiten (dementielles Syndrom) mit den Haupt-

beschwerden: Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen, Niedergeschlagenheit, Schwindel,

Ohrensausen, Kopfschmerzen.

Das individuelle Ansprechen auf die Medikation kann nicht vorausgesagt werden.

Bevor die Behandlung mit diesem Arzneimittel begonnen wird, sollte geklärt werden, ob die Krank-

heitszeichen nicht auf einer spezifisch zu behandelnden Grunderkrankung beruhen.

Zur Verlängerung der schmerzfreien Gehstrecke bei arterieller Verschlusskrankheit in den Glied-

maßen, sog. "Schaufensterkrankheit" (Claudicatio intermittens im Stadium II nach FONTAINE) im

Rahmen physikalisch-therapeutischer Maßnahmen, insbesondere Gehtraining.

Bei Schwindel infolge von Durchblutungsstörungen oder altersbedingten Rückbildungsvorgängen

(Vertigo vaskulärer und involutiver Genese).

Zur unterstützenden Behandlung von Ohrgeräuschen infolge von Durchblutungsstörungen oder

altersbedingten Rückbildungsvorgängen (Tinnitus vaskulärer und involutiver Genese).

– 2 –

Häufig auftretende Schwindelgefühle und Ohrensausen bedürfen grundsätzlich der Abklärung durch

einen Arzt. Bei plötzlich auftretender Schwerhörigkeit bzw. einem Hörverlust sollte unverzüglich ein

Arzt aufgesucht werden.

2.

Was müssen Sie vor der Einnahme von Ginkopur

beachten?

2.1

Ginkopur

darf nicht eingenommen werden

wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Ginkgo biloba oder einem der sonstigen Bestand-

teile sind,

in der Schwangerschaft.

2.2

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Ginkopur

ist erforderlich.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Zur Anwendung dieses Arzneimittels in dieser Altersgruppe liegen keine ausreichenden Untersu-

chungen vor. Es soll deshalb bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet

werden.

Was müssen Sie in Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Da es einzelne Hinweise darauf gibt, dass Ginkgo-haltige Präparate die Blutungsbereitschaft erhöhen

könnten, darf dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden (siehe

Punkt 2.1).

Dieses Arzneimittel soll während der Stillzeit nicht angewendet werden, da keine ausreichenden

Untersuchungen vorliegen. Es ist nicht bekannt, ob die Inhaltsstoffe des Extraktes in die Muttermilch

übergehen.

Worauf müssen Sie noch achten?

Bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung (hämorrhagische Diathese) sowie bei gleichzeitiger Be-

handlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln sollte dieses Arzneimittel nur nach Rück-

sprache mit einem Arzt angewendet werden.

Da es einzelne Hinweise darauf gibt, dass Ginkgo-haltige Präparate die Blutungsbereitschaft erhöhen

könnten, sollte dieses Arzneimittel vorsichtshalber vor einer Operation abgesetzt werden. Informieren

Sie bitte rechtzeitig Ihren Arzt, wenn Sie Ginkopur

eingenommen haben, damit er über das weitere

Vorgehen entscheiden kann.

Falls bei Ihnen ein Krampfleiden (Epilepsie) bekannt ist, halten Sie vor Einnahme von Ginkopur

bitte

Rücksprache mit Ihrem Arzt.

Bitte beachten Sie den Text unter Punkt 1.2 und unter 3.2.

Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Ginkopur

daher erst nach Rücksprache mit

Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten

Zuckern leiden.

2.3

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Bei gleichzeitiger Einnahme dieses Arzneimittels mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln (wie

z.B.

Phenprocoumon,

Warfarin,

Clopidogrel,

Acetylsalicylsäure

andere

nichtsteroidale

Anti-

rheumatika) kann deren Wirkungsverstärkung nicht ausgeschlossen werden.

Wie für alle Arzneimittel kann auch für Ginkopur

ein Einfluss auf die Verstoffwechselung ver-

schiedener

anderer

Arzneimittel

nicht

ausgeschlossen

werden,

Wirkungsstärke

und/oder

Wirkungsdauer der betroffenen Arzneimittel beeinflussen könnte. Ausreichende Untersuchungen hier-

zu liegen nicht vor. Bitte halten Sie deshalb Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

2.4

Bei Einnahme von Ginkopur

zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken sind keine Besonder-

heiten zu beachten.

– 3 –

3.

Wie ist Ginkopur

einzunehmen?

Nehmen Sie Ginkopur

immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen

Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

3.1

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

3.2

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Zur symptomatischen Behandlung von hirnorganisch bedingten Leistungsstörungen:

Erwachsene ab 18 Jahren sollten 3-mal täglich 1 - 2 Filmtabletten einnehmen (entsprechend 3-mal

täglich 40 bis 80 mg Ginkgo-Extrakt).

Zur Verlängerung der schmerzfreien Gehstrecke bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit:

Erwachsene ab 18 Jahren sollten 3-mal täglich 1 Filmtablette (entsprechend 3-mal täglich 40 mg

Ginkgo-Extrakt) beziehungsweise 2mal täglich 2 Filmtabletten (entsprechend 2-mal täglich 80 mg

Ginkgo-Extrakt) einnehmen.

Bei Schwindel und zur unterstützenden Behandlung von Ohrgeräuschen:

Erwachsene ab 18 Jahren sollten 3-mal täglich 1 Filmtablette (entsprechend 3-mal täglich 40 mg

Ginkgo-Extrakt) beziehungsweise 2-mal täglich 2 Filmtabletten (entsprechend 2-mal täglich 80 mg

Ginkgo-Extrakt) einnehmen.

Die Einnahme erfolgt bei 3-mal täglicher Anwendung morgens, mittags und abends, bei 2-mal

täglicher Anwendung morgens und abends.

Filmtabletten nicht im Liegen einnehmen. Nehmen Sie die Filmtabletten bitte unzerkaut mit aus-

reichend Flüssigkeit ein (vorzugsweise ein Glas Trinkwasser). Die Einnahme kann unabhängig von

den Mahlzeiten erfolgen.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung

dieses Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

Kinder und Jugendliche

Ginkopur

ist für die Anwendung bei Personen unter 18 Jahren nicht vorgesehen (siehe Text unter

2.2).

Wie lange sollten Sie Ginkopur

anwenden?

Bei hirnorganisch bedingten Leistungsstörungen:

Die Behandlungsdauer soll mindestens 8 Wochen betragen. Nach einer Behandlungsdauer von 3

Monaten ist vom Arzt zu überprüfen, ob die Weiterführung der Behandlung noch gerechtfertigt ist.

Bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit:

Die Besserung der Gehstreckenleistung setzt eine Behandlungsdauer von mindestens 6 Wochen

voraus.

Bei Schwindel:

Die Anwendung über einen längeren Zeitraum als 6 bis 8 Wochen bringt keine Verbesserung des

Behandlungsergebnisses.

Bei Ohrgeräuschen:

Die unterstützende Behandlung sollte über einen Zeitraum von mindestens 12 Wochen erfolgen.

Sollte nach 6 Monaten kein Erfolg eingetreten sein, ist dieser auch bei längerer Behandlung nicht

mehr zu erwarten.

3.3

Wenn Sie eine größere Menge von Ginkopur

eingenommen haben, als Sie sollten:

Überdosierungserscheinungen sind bisher nicht bekannt. Möglicherweise treten die unten genannten

Nebenwirkungen verstärkt auf, wenn Sie eine größere Menge von Ginkopur

eingenommen haben.

– 4 –

Bitte benachrichtigen Sie Ihren Arzt. Dieser kann über gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen ent-

scheiden.

3.4

Wenn Sie die Einnahme von Ginkopur

vergessen haben:

Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht etwa die doppelte Menge ein, sondern fahren Sie mit der

Einnahme, wie von Ihrem Arzt verordnet oder in dieser Gebrauchsinformation beschrieben, fort.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben.

Die Aufzählung umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Ginkgo-

Blätter-Trockenextrakt, auch solche unter höherer Dosierung oder Langzeittherapie.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig:

mehr als 1 Behandelter von 10

Häufig:

1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich:

1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten:

1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten:

weniger als 1 Behandelter von 10.000

Zur Häufigkeit der unter Einnahme Ginkgo-biloba-haltiger Arzneimittel bekannt gewordenen Neben-

wirkungen

sind

keine

gesicherten

Angaben

möglich,

diese

Nebenwirkungen

durch

einzelne

Meldungen von Patienten, Ärzten oder Apothekern bekannt geworden sind. Danach könnten unter

Einnahme dieses Arzneimittels folgende Nebenwirkungen auftreten:

Es können Blutungen an einzelnen Organen auftreten, vor allem wenn gleichzeitig gerinnungs-

hemmende Arzneimittel wie Phenprocoumon, Acetylsalicylsäure oder andere nichtsteroidale Anti-

rheumatika eingenommen werden (siehe auch unter 2.3 Wechselwirkungen). Bei überempfind-

lichen

Personen

kann

schweren

Überempfindlichkeitsreaktionen

(allergischer

Schock)

kommen; darüber hinaus können allergische Hautreaktionen (Hautrötung, Hautschwellung, Juck-

reiz) auftreten.

Wenn Sie von einer der oben genannten Nebenwirkungen betroffen sind, nehmen Sie Ginkopur

nicht nochmals ein und wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad

und gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden kann.

Weiterhin kann es zu leichten Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Schwindel oder zur

Verstärkung bereits bestehender Schwindelbeschwerden kommen.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine dieser aufgeführten Nebenwirkungen

Sie erheblich beeinträchtigt.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Neben-

wirkungen

auch

direkt

Bundesinstitut

für

Arzneimittel

Medizinprodukte,

Abt.

Pharma-

kovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie

Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit

dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Ginkopur

aufzubewahren?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

– 5 –

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton bzw. Behältnis (Durchdrückpackung) ange-

gebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.

6.

Wie ist Ginkopur

zusammengesetzt und welche Packungen gibt es?

1 Filmtablette enthält:

Wirkstoff: 40 mg Trockenextrakt aus Ginkgo-biloba-Blättern (35-67:1), Auszugsmittel: Aceton 60 %

(m/m).

Der Extrakt ist quantifiziert auf 8,8 - 10,8 mg Flavonoide, berechnet als Flavonoidglykoside, sowie 2,0

- 2,8 mg Terpenlactone, davon 1,12 - 1,36 mg Ginkgolide A, B und C und 1,04 - 1,28 mg Bilobalid,

und enthält unter 0,2 µg Ginkgolsäuren pro Filmtablette.

Sonstige Bestandteile:

Croscarmellose-Natrium; Hochdisperses Siliciumdioxid; Hypromellose; Lactose-Monohydrat; Macrogol

1500; Magnesiumstearat (Ph. Eur.); Maisstärke; Mikrokristalline Cellulose; Simeticon-alpha-Hydro-

omega-octadecyloxypoly(oxyethylen)-5-Sorbinsäure(Ph. Eur.)-Wasser; Talkum; Titandioxid; Eisen(III)-

hydroxid-oxid x H

Ginkopur

ist in Packungen mit 20, 60, 120 Filmtabletten erhältlich.

7.

Von wem ist Ginkopur

?

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG

Willmar-Schwabe-Str. 4

76227 Karlsruhe

Telefon: 0800 000 52 58

Telefax: 0800 100 95 49

www.schwabe.de

Stand der Information:

Mai 2014

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Apothekenpflichtig

Zul.-Nr. 12565.00.00

______________________________________________________________________________________

Liebe Patientin, lieber Patient,

Ginkopur

ist ein pflanzliches Präparat aus den Blättern des Ginkgo-Baumes. Ein gleichmäßiger Wirkstoff-

gehalt wird durch einen hohen Qualitätsstandard gesichert.

Wie in vielen Bereichen ist insbesondere bei pflanzlichen Arzneimitteln die Qualität für den Verbraucher nur

bedingt selbst nachprüfbar und daher auch eine Frage des Vertrauens. Dies resultiert unter anderem daraus,

dass aus ein und derselben Pflanze, je nach Güte des verwendeten pflanzlichen Ausgangsmaterials und den

gewählten Herstellungsschritten, qualitativ unterschiedliche Wirkstoffe (Pflanzenextrakte) gewonnen werden

können.

Der Grundstein für die besondere Qualität des Ginkgo-Extraktes in Ginkopur

wird bereits durch den

kontrollierten Anbau der Ginkgo-Bäume auf Plantagen gelegt. Die Ernte erfolgt, wenn die die Wirksamkeit

bestimmenden Inhaltsstoffe in den Blättern am höchsten sind. Es folgt eine schonende Trocknung der

– 6 –

Blätter.

Ginkgo-Blättern

werden

aufwendigen

Verfahrensschritten

für

Wirksamkeit

wesentlichen Inhaltsstoffe angereichert und auf einen bestimmten Gehalt eingestellt. Andererseits wird im

Rahmen des Extraktionsprozesses der Gehalt bestimmter Inhaltsstoffe reduziert, wodurch die Verträglichkeit

von Ginkopur

verbessert wird. Zahlreiche Kontrollen im Verlauf des Herstellungsprozesses gewährleisten

die immer hohe und gleichbleibende Qualität von Ginkopur

Wenn Sie Fragen zu Ginkopur

haben oder weitere Informationen über uns wünschen, dann schreiben Sie

uns bitte - wir freuen uns darüber!

– 1 –

Fachinformation

1.

Bezeichnung des Arzneimittels

Ginkopur

®

40 mg/Filmtablette

Für Erwachsene ab 18 Jahren

2.

Qualitative und quantitative Zusammensetzung

1 Filmtablette enthält:

Wirkstoff: 40 mg Trockenextrakt aus Ginkgo-biloba-Blättern (35-67:1), Auszugsmittel:

Aceton 60 % (m/m).

Der Extrakt ist quantifiziert auf 8,8 - 10,8 mg Flavonoide, berechnet als Flavonoid-

glykoside, sowie auf 2,0 -2,8 mg Terpenlactone, davon 1,12 - 1,36 mg Ginkgolide A, B, C

und 1,04 - 1,28 mg Bilobalid, und enthält unter 0,2 µg Ginkgolsäuren pro Filmtablette.

Enthält Lactose.

Für die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

3.

Darreichungsform

Filmtabletten

4.

Klinische Angaben

4.1

Anwendungsgebiete

Zur symptomatischen Behandlung von hirnorganisch bedingten geistigen Leis-

tungseinbußen im Rahmen eines therapeutischen Gesamtkonzeptes bei dementi-

ellen Syndromen mit der Leitsymptomatik:

Gedächtnisstörungen,

Konzentrationsstörungen,

depressive

Verstimmung,

Schwindel, Ohrensausen, Kopfschmerzen.

Zur primären Zielgruppe gehören Patienten mit dementiellem Syndrom bei pri-

mär degenerativer Demenz, vaskulärer Demenz und Mischformen aus beiden.

Das individuelle Ansprechen auf die Medikation kann nicht vorausgesagt wer-

den.

Bevor die Behandlung mit Ginkgo-Extrakt begonnen wird, sollte geklärt werden,

Krankheitsbeschwerden

nicht

einer

spezifisch

behandelnden

Grunderkrankung beruhen.

Verlängerung

schmerzfreien

Gehstrecke

peripherer

arterieller

Ver-

– 2 –

schlusskrankheit bei Stadium II nach FONTAINE (Claudicatio intermittens) im

Rahmen physikalisch-therapeutischer Maßnahmen, insbesondere Gehtraining.

Vertigo vaskulärer und involutiver Genese.

Adjuvante Therapie bei Tinnitus vaskulärer und involutiver Genese.

In der Gebrauchsinformation wird der Patient auf Folgendes hingewiesen:

"Häufig

auftretende

Schwindelgefühle

Ohrensausen

bedürfen

grundsätzlich

Abklärung

durch

einen

Arzt.

plötzlich

auftretender

Schwerhörigkeit

bzw.

einem

Hörverlust sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden."

4.2

Dosierung, Art und Dauer der Anwendung

Dementielles Syndrom:

Erwachsene ab 18 Jahren nehmen 3-mal täglich 1 - 2 Filmtabletten ein (entsprechend 3-

mal täglich 40 bis 80 mg Ginkgo-Extrakt), und zwar morgens, mittags und abends 1 - 2

Filmtabletten.

Periphere arterielle Verschlusskrankheit, Vertigo, als Adjuvans bei Tinnitus:

Erwachsene ab 18 Jahren nehmen 3-mal täglich 1 Filmtablette ein (entsprechend 3-mal

täglich 40 mg Ginkgo-Extrakt), und zwar morgens, mittags und abends 1 Filmtablette,

beziehungsweise 2-mal täglich 2 Filmtabletten (entsprechend 2-mal täglich 80 mg Ginkgo-

Extrakt), und zwar morgens und abends 2 Filmtabletten.

Anwendungsart:

Die Filmtabletten nicht im Liegen einnehmen. Die Filmtabletten werden unzerkaut mit

etwas Flüssigkeit (vorzugsweise ein Glas Trinkwasser) eingenommen. Die Einnahme kann

unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen.

Kinder und Jugendliche

Ginkopur

ist für die Anwendung bei Personen unter 18 Jahren nicht vorgesehen.

Anwendungsdauer:

Dementielles Syndrom:

Behandlung

soll

mindestens

Wochen

betragen.

Wenn

nach

Monaten

keine

Besserung der Symptome eingetreten ist oder sich die Krankheitssymptome verstärken, ist

vom Arzt zu überprüfen, ob die Weiterführung der Behandlung noch gerechtfertigt ist.

Periphere arterielle Verschlusskrankheit:

Die Besserung der Gehstreckenleistung setzt eine Behandlungsdauer von mindestens 6

Wochen voraus.

Vertigo:

Die Anwendung über einen längeren Zeitraum als 6 - 8 Wochen bringt keine thera-

peutischen Vorteile.

Tinnitus:

Die adjuvante Therapie sollte über einen Zeitraum von mindestens 12 Wochen erfolgen.

Sollte

nach

Monaten

kein

Erfolg

eingetreten

sein,

dieser

auch

nach

längerer

Behandlung nicht mehr zu erwarten.

– 3 –

4.3

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegenüber Ginkgo biloba oder einen der sonstigen Bestandteile des

Arzneimittels, Schwangerschaft.

4.4

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Anwendung

dieses

Arzneimittels

Kindern

Jugendlichen

liegen

keine

ausreichenden Untersuchungen vor. Es soll deshalb bei Kindern und Jugendlichen unter 18

Jahren nicht angewendet werden.

krankhaft

erhöhter

Blutungsneigung

(hämorrhagische

Diathese)

sowie

gleichzeitiger

Behandlung

gerinnungshemmenden

Arzneimitteln

sollte

dieses

Arzneimittel nur nach Rücksprache mit einem Arzt angewendet werden.

einzelne

Hinweise

darauf

gibt,

dass

Ginkgo-haltige

Präparate

Blutungs-

bereitschaft

erhöhen

könnten,

sollte

dieses

Arzneimittel

vorsichtshalber

einer

Operation abgesetzt werden.

In der Gebrauchsinformation wird der Patient auf Folgendes hingewiesen:

"Informieren Sie bitte rechtzeitig Ihren Arzt, wenn Sie Ginkopur

eingenommen haben,

damit er über das weitere Vorgehen entscheiden kann."

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass bei Epileptikern durch die Einnahme von

Ginkgo-Zubereitungen

Auftreten

weiterer

Krampfanfälle

gefördert

wird.

wird

diskutiert, dass dies in Zusammenhang mit dem Gehalt an 4’-O-Methylpyridoxin stehen

könnte.

In der Gebrauchsinformation wird der Patient deshalb auf Folgendes hingewiesen:

"Falls bei Ihnen ein Krampfleiden (Epilepsie) bekannt ist, halten Sie vor Einnahme von

Ginkopur

bitte Rücksprache mit Ihrem Arzt".

Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel oder Glucose-

Galactose-Malabsorption sollten Ginkopur

nicht einnehmen.

4.5

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

gleichzeitiger

Einnahme

dieses

Arzneimittels

blutgerinnungshemmenden

Arzneimitteln (wie z.B. Phenprocoumon, Warfarin, Clopidogrel, Acetylsalicylsäure und

andere

nichtsteroidale

Antirheumatika)

kann

deren

Wirkungsverstärkung

nicht

ausgeschlossen werden.

Wie für alle Arzneimittel kann auch für Ginkopur

ein Einfluss auf die Metabolisierung

verschiedener

anderer

Arzneimittel

über

Cytochrom-P450-3A4,

-1A2,

-2C19

nicht

ausgeschlossen werden, was Wirkungsstärke und/oder Wirkungsdauer der betroffenen

Arzneimittel beeinflussen könnte. Ausreichende Untersuchungen hierzu liegen nicht vor.

In der Gebrauchsinformation wird der Patient deshalb auf Folgendes hingewiesen:

"Bitte halten Sie deshalb Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker."

4.6

Schwangerschaft und Stillzeit

einzelne

Hinweise

darauf

gibt,

dass

Ginkgo-haltige

Präparate

Blutungs-

bereitschaft erhöhen könnten, darf dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft nicht

eingenommen werden (siehe Punkt 4.3).

– 4 –

Dieses

Arzneimittel

soll

während

Stillzeit

nicht

angewendet

werden,

keine

ausreichenden Untersuchungen vorliegen. Es ist nicht bekannt, ob die Inhaltsstoffe des

Extraktes in die Muttermilch übergehen.

4.7

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von

Maschinen

Keine bekannt.

4.8

Nebenwirkungen

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde

gelegt:

Sehr häufig:

mehr als 1 Behandelter von 10

Häufig:

1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich:

1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten:

1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten:

weniger als 1 Behandelter von 10.000

Häufigkeit

unter

Einnahme

Ginkgo-biloba-haltiger

Arzneimittel

bekannt

gewordenen

Nebenwirkungen

sind

keine

gesicherten

Angaben

möglich,

diese

Nebenwirkungen

durch

einzelne

Meldungen

Patienten,

Ärzten

oder

Apothekern

bekannt geworden sind. Danach könnten unter Einnahme dieses Arzneimittels folgende

Nebenwirkungen auftreten:

Es können Blutungen an einzelnen Organen auftreten, vor allem wenn gleichzeitig

gerinnungshemmende

Arzneimittel

Phenprocoumon,

Acetylsalicylsäure

oder

andere nichtsteroidale Antirheumatika eingenommen werden (siehe auch unter 4.5

Wechselwirkungen).

überempfindlichen

Personen

kann

allergischen

Schock kommen; darüber hinaus können allergische Hautreaktionen (Hautrötung,

Hautschwellung, Juckreiz) auftreten.

In der Gebrauchsinformation wird der Patient auf Folgendes hingewiesen:

"Wenn Sie von einer der oben genannten Nebenwirkungen betroffen sind, nehmen Sie

Ginkopur

nicht nochmals ein und wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, damit er

über

Schweregrad

gegebenenfalls

erforderliche

Maßnahmen

entscheiden

kann."

Weiterhin kann es zu leichten Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Schwindel

oder zur Verstärkung bereits bestehender Schwindelbeschwerden kommen.

In der Gebrauchsinformation wird der Patient auf Folgendes hingewiesen:

"Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine dieser aufgeführten

Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt."

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer

Wichtigkeit.

ermöglicht

eine

kontinuierliche

Überwachung

Nutzen-Risiko-

Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert,

– 5 –

jeden

Verdachtsfall

einer

Nebenwirkung

Bundesinstitut

für

Arzneimittel

Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn,

Website: www.bfarm.de anzuzeigen.

4.9

Überdosierung

Intoxikationserscheinungen sind bisher nicht bekannt.

In der Gebrauchsinformation wird der Patient auf Folgendes hingewiesen:

"Möglicherweise treten die unten genannten Nebenwirkungen verstärkt auf, wenn Sie eine

größere Menge von Ginkopur

eingenommen haben. Bitte benachrichtigen Sie Ihren Arzt.

Dieser kann über gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden."

Spezifische Gegenmittel bei Intoxikation sind nicht bekannt. Die Behandlung sollte in

Abhängigkeit vom klinischen Bild erfolgen.

5.

Pharmakologische Eigenschaften

5.1

Pharmakodynamische Eigenschaften

Tierexperimentell sind mit dem in Ginkopur

enthaltenen quantifizierten Ginkgo-Extrakt

die folgenden pharmakologischen Wirkungen nachgewiesen worden:

Steigerung

Hypoxietoleranz,

insbesondere

Hirngewebes,

Hemmung

Ent-

wicklung eines traumatisch oder toxisch bedingten Hirnödems und Beschleunigung seiner

Rückbildung, Verminderung des Retinaödems und von Netzhautzell-Läsionen, Hemmung

der altersbedingten Reduktion der Anzahl von muskarinergen Cholinozeptoren und alpha-

2-Adrenozeptoren sowie Förderung der Cholinaufnahme im Hippocampus, Steigerung der

Gedächtnisleistung

Lernvermögens,

Förderung

Kompensation

Gleichgewichtsstörungen,

Förderung

Durchblutung,

vorzugsweise

Bereich

Mikrozirkulation, Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes, Inaktivierung toxischer

Sauerstoffradikale (Flavonoide), Antagonismus gegenüber PAF (platelet activating factor)

(Ginkgolide), neuroprotektive Wirkung (Ginkgolide A und B, Bilobalid).

Beim

Menschen

wurden

hypoxieprotektive

Eigenschaften,

eine

Förderung

Durchblutung, insbesondere im Bereich der Mikrozirkulation, sowie eine Verbesserung der

Fließeigenschaften des Blutes nachgewiesen.

5.2

Pharmakokinetische Eigenschaften

Beim Menschen wurde im Pharmako-EEG über eine dosisabhängige Beeinflussung der

hirnelektrischen

Aktivität

zerebrale

Bioverfügbarkeit

quantifizierten

Ginkgo-

Extraktes nachgewiesen.

Nach oraler Gabe von 80 mg des Ginkgo-Extraktes ergaben sich für die Terpenlactone

Ginkgolid

Ginkgolid

Bilobalid

beim

Menschen

sehr

gute

absolute

Bioverfügbarkeiten von 98 % für Ginkgolid A, 79 % für Ginkgolid B und 72 % für

Bilobalid. Die maximalen Plasmakonzentrationen lagen bei 15 ng/ml für Ginkgolid A,

4 ng/ml für Ginkgolid B und ca. 12 ng/ml für Bilobalid; die Halbwertszeiten betrugen 3,9

Stunden (Ginkgolid A), 7 Stunden (Ginkgolid B) und 3,2 Stunden (Bilobalid).

Die Plasamaproteinbindung (Humanblut) beträgt für Ginkgolid A 43 %, für Ginkgolid B

47 % und für Bilobalid 67 %.

Bei Ratten wurde nach oraler Verabreichung des

C-radioaktiv markierten quantifizierten

– 6 –

Ginkgo-Extraktes eine Resorptionsquote von 60 % ermittelt. Im Plasma wurde eine Maxi-

malkonzentration nach 1,5 Stunden gemessen, die Halbwertszeit lag bei 4,5 Stunden. Ein

erneuter

Anstieg

Plasmakonzentration

nach

Stunden

deutet

einen

enterohepatischen Kreislauf hin.

5.3

Präklinische Daten zur Sicherheit

Die nachfolgenden Angaben beziehen sich auf den in Ginkopur

enthaltenen quanti-

fizierten Ginkgo-Extrakt.

Akute Toxizität (LD

50

):

Orale Applikation:

Maus:

7725 mg/kg KG

Ratte: > 10 000 mg/kg KG

Intravenöse Applikation:

Maus:

1100 mg/kg KG

Ratte:

1100 mg/kg KG

Intraperitoneale Applikation:

Maus:

1900 mg/kg KG

Ratte:

2100 mg/kg KG

Subchronische und chronische Toxizität:

Subchronische Toxizitätsstudien umfassten Untersuchungen bei der Ratte (15 - 100 mg/kg

KG/die i.p.) für die Dauer von 12 Wochen und beim Hund (7,5 - 30 mg/kg KG/die i.v.

bzw. 5 mg/kg KG/die i.m.) für die Dauer von 8 Wochen.

Die chronische Toxizität wurde 6 Monate lang bei Ratten und Hunden mit täglichen

Dosierungen von 20 und 100 mg/kg KG sowie ansteigend 300, 400 und 500 mg/kg KG

(Ratte) bzw. 300 und 400 mg/kg KG (Hund) per os geprüft.

Daten

ergaben

keinerlei

Anhaltspunkte

für

biochemische,

hämatologische

oder

histologische Schäden. Leber- und Nierenfunktion waren nicht beeinträchtigt.

Reproduktionstoxizität:

Die Untersuchungen wurden mit oraler Verabreichung von 100, 400 und 1600 mg/kg

KG/die

Ratte

100,

sowie

900 mg/kg

KG/die

beim

Kaninchen

durchgeführt. Bei diesen Tierarten zeigten sich keine teratogenen, embryotoxischen oder

Reproduktion

beeinträchtigenden

Wirkungen

Ginkopur

enthaltenen

quantifizierten Ginkgo-Extraktes.

Am Hühnerembryo bewirkte ein nicht näher spezifizierter Ginkgo-Extrakt dosisabhängig

subkutane Blutungen, Hypopigmentierung, Wachstumshemmung und Anophthalmie.

Mutagenität, Kanzerogenität:

Untersuchungen

ergaben

keine

mutagenen

(Ames-Test,

Host-Mediated-Assay,

Micronucleus-Test,

Chromosomenaberrationstest)

oder

kanzerogenen

(Carcinogeni-

tätsstudie über 104 Wochen bei Ratten) Wirkungen.

– 7 –

6.

Pharmazeutische Angaben

6.1

Liste der sonstigen Bestandteile

Croscarmellose-Natrium;

Hochdisperses

Siliciumdioxid;

Hypromellose;

Lactose-

Monohydrat; Macrogol 1500; Magnesiumstearat (Ph. Eur.); Maisstärke; Mikrokristalline

Cellulose;

Simeticon-alpha-Hydro-omega-octadecyloxypoly(oxyethylen)-5-

Sorbinsäure(Ph. Eur.)-Wasser; Talkum; Titandioxid; Eisen(III)-hydroxid-oxid x H

6.2

Inkompatibilitäten

Keine Angaben erforderlich.

6.3

Dauer der Haltbarkeit

Das Verfallsdatum ist auf der Faltschachtel und der Blisterpackung (Durchdrückpackung)

aufgedruckt. Die Haltbarkeit von Ginkopur

Filmtabletten beträgt 5 Jahre.

Die Filmtabletten sollen nach Ablauf des Verfallsdatums nicht mehr angewendet werden.

6.4

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Keine

6.5

Art und Inhalt des Behältnisses

Das Behältnis (Durchdrückpackung) besteht aus PVC- und Aluminiumfolie.

Originalpackung mit 20 Filmtabletten

Originalpackung mit 60 Filmtabletten

Originalpackung mit 120 Filmtabletten

6.6

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

Keine besonderen Anforderungen.

7.

Inhaber der Zulassung

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG

Willmar-Schwabe-Straße 4

76227 Karlsruhe

Telefon:

0800 000 52 58

Telefax:

0800 100 95 49

www.schwabe.de

8.

Zulassungsnummer

12565.00.00

– 8 –

9.

Datum der Erteilung der Zulassung/Verlängerung der Zulassung

27.03.2008

10.

Stand der Information

Mai 2014

11.

Verkaufsabgrenzung

Apothekenpflichtig

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