Gallant Super

Österreich - Deutsch - AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit)

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Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation (PIL)

30-09-2021

Fachinformation Fachinformation (SPC)

07-01-2022

Sicherheitsdatenblatt Sicherheitsdatenblatt (SDS)

30-09-2021

Verfügbar ab:
Bayer AG
Darreichungsform:
Emulsionskonzentrat
Zusammensetzung:
104 g/l Haloxyfop-P
Produktbesonderheiten:
Gallant Super ist ein selektives Gräserherbizid in Raps, Zucker- und Futterrüben, Ackerbohne, Futtererbsen, Sonnenblume, Karotten, Speisezwiebeln sowie Zier- und Baumschulgehölzpflanzen. Die Zulassung von Gallant Super endet am 31.12.2020 Die Abverkaufsfrist endet am 30.06.2021 Die Aufbrauchfrist endet am 30.06.2022; Artikelnummer: 81768390 Verpackungsgröße: 10 x 1 l PE-Flasche Paletteneinheit: 720; Artikelnummer: 81686262 Verpackungsgröße: 4 x 5 l PE-Kanister Paletteneinheit: 160
Zulassungsnummer:
3382

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Kurzcharakteristik

Die preiswerte Lösung gegen Ungräser

in Rübe, Sonnen blume, Futtererbse, Acker-

bohne, Raps (Herbst), Speisezwiebel und

Karotte.

Pfl.Reg.Nr.

3382

Wirkstoff

Haloxyfop-P

104 g/l

Wirkungsweise (HRAC)

Gruppe A

Formulierung

EC-Formulierung mit integriertem Netzmittel

Empfohlene Aufwandmenge

0,3 – 0,5 l/ha

Anwendungszeitraum

Nach dem Auflaufen der Ungräser

Gewässerabstand

5/1/1/1 m

Gebindegrößen

1 l, 5 l

Ausfallgetreide

0,3 l

0,4 l

Flughafer

0,4 l

0,5 l

Hirse-Arten

0,4 l

0,5 l

Trespe

0,4 l

0,5 l

Weidelgras

0,5 l

0,5 l

Ackerfuchsschwanz

0,4 l

0,5 l

Windhalm

0,4 l

0,5 l

günstige*

Bedingungen

normale

Bedingungen

Zuverlässige Wirkung gegen Flughafer

Die Wirkung

Gallant Super zeigt auch bei niedriger Luftfeuchte, Tro-

ckenheit und Wachsschicht auf den Ungräsern durch das

integrierte Netzmittel eine starke Wirkung. Mehr Sicherheit

und Flexibilität bei der Anwendung sind die Folge.

Die Vorteile

Da kleine Ungräser bei wüchsiger Witterung (hohe Luft-

feuchtigkeit am Morgen) und geringer Wachsschicht leich-

ter bekämpfbar sind, kann unter diesen Bedingungen die

Menge von Gallant Super um 20 % reduziert werden. Die

höhere Flexibilität bei der Anwendung (z.B. auch auf leicht

taufeuchte Bestände) schafft Freiräume in Rübe, Sonnen-

blume, Futtererbse, Pferdebohne oder Raps im Herbst.

Herbizid

Spart Geld

und Nerven

Wirkt zuverlässig unter

allen Bedingungen

Unerreichtes Preis-Leistungs-Verhältnis

Sichere Wirkung auch bei ungünstiger

Witterung

Hohe Flexibilität in der Aufwandmenge

Alle Vorteile

Gallant Super bekämpft aufgelaufene Hirse-

Arten, Flughafer, Trespe, Ausfallgetreide, Wei-

delgras oder Ackerfuchsschwanz zuverlässig

und voll kulturverträglich.

III Flexible Aufwandmenge

von Gallant Super

Die Wirkung

Betanal Tandem + Target Compact + Öl ergänzen sich

in der Blatt- und Bodenwirkung ideal.

Die Vorteile

Mit dem Kombipack können Sie doppelt sparen – durch den

Preisvorteil und der Bayer Pro Rübe 2021 Sonderaktion*. Bei

Bingelkraut, Vogelknöterich, größeren Ausfallraps oder Kamil-

le sowie Problemunkräutern empfehlen wir die Tankmischung

mit dem Debut DuoActiv Pack + Gondor.

Weniger Handarbeit mit weniger Spätverunkrautung

sind die Folge von 3 NAK´s.

*solange der Vorrat reicht.

Mit Betanal Tandem und Target Compact

haben Sie die zwei Basisherbizide in einem

Kombipack mit Preisvorteil beisammen.

Mit der Bayer Pro Rübe 2021 Sonderaktion*

profitieren Sie zusätzlich.

Herbizid

Kurzcharakteristik

Kombipack mit Preisvorteil

Pfl.Reg.Nr.

Betanal Tandem: 3677

Target Compact: 3606

Wirkstoffe

Ethofumesat

190 g/l

Phenmedipham

200 g/l

Metamitron

700 g/kg

Wirkungsweise (HRAC)

Gruppe C1, N

Empfohlene Aufwandmenge

1,25 l Betanal Tandem + 1 kg (1.NAK) –

2 kg Target Compact + 1 l Öl/ha

Anwendungszeitraum

3 Anwendungen jeweils im Keimblattstadium

der Unkräuter

Gewässerabstand

Gebindegrößen

5 l Betanal Tandem und

5 kg Target Compact

Anwenderfreundlicher Kombipack

mit Preisvorteil

Mit Bayer Pro Rübe Sonderaktion*

zusätzlich Geld sparen

Alle Vorteile

Kombipack

gegen die

Unkraut-Plag

* Bei warmer (> 10 °C), wüchsiger Witterung, hoher Luftfeuchtigkeit,

geringer Wachsschicht und kleinen Ungräsern bis 5 Blätter.

III Bayer Pro Rübe 2021 Sonderaktion

Nähere Details auf www.agrar.bayer.at

Beim Kauf von zwei Kombipackungen Betanal T + Target

(enthält je 5 Liter Betanal Tandem + 5 kg Target Compact)

erhalten Sie 1 Liter Gallant Super gratis, solange

der Vorrat reicht.

Abverkaufsfrist bis 30. Juni 2021

Aufbrauchsfrist bis 30. Juni 2022

RÜBE

Gallant

Super

104 g/l Haloxyfop-P

Formulierung: EC (Emulsionskonzentrat)

Gallant Super ist ein selektives Gräserherbizid in Raps, Zucker- und Futterrüben, Ackerbohne, Futtererbsen, Sonnenblume, Karotten,

Speisezwiebeln sowie Zier- und Baumschulgehölzpflanzen.

Vorsicht Pflanzenschutzmittel!

Dieses Pflanzenschutzmittel ist gegen Sachkundenachweis erhältlich.

Produktart: Herbizid

Die Zulassung von Gallant Super endet am 31.12.2020

Die Abverkaufsfrist endet am 30.06.2021

Die Aufbrauchfrist endet am 30.06.2022

Artikel-

nummer

Produkt

Gebinde-

größe

Geb. je

Verkaufs-

einheit

Geb. je

Palette

Pfl.Reg.Nr.

Österreich

81768390

Gallant Super

3382

81686262

Gallant Super

3382

Wirkungsweise

Wirkungsmechanismus (HRAC-Gruppe): A

Das Herbizid Gallant Super wirkt über die Blätter bereits aufgelaufener Ungräser. Der systemische Wirkstoff Haloxyfop dringt schnell in die

Pflanzen ein und führt in der Folge zu einer Hemmung der Zellteilung in allen Pflanzenteilen, auch in Wurzeln und Rhizomen. Der Einsatz von

Gallant Super verursacht einen sofortigen Wachstumsstopp.

Weitere Symptome sind:

Hemmung des Pflanzen- und Wurzelwachstums

Verfärbung der Blätter (wird nach rund 10-14 Tagen sichtbar)

Der Wirkungsprozess ist nach 3 Wochen weitestgehend abgeschlossen. An äußerlich noch gesund erscheinenden Pflanzen kann der

Bekämpfungserfolg noch vor dem Erscheinen der Wirkungssymptome dadurch überprüft werden, dass sich das letzte Blatt leicht aus der

Blattscheide ziehen lässt.

Registrierte Indikationen

Ackerbau - Freiland

Winterraps (Herbst)

Gegen Ackerfuchsschwanzgras, Ausfallgetreide mit 0,5 l/ha im Nachauflauf, Herbst, Stadium 12 (2-Blattstadium) bis Stadium 29 (Ende der

Bestockung) der Ungräser spritzen.

Wasseraufwandmenge: 200-400 l/ha

Anzahl der Anwendungen: max. 1

Wartezeit: keine

Zuckerrüben, Futterrüben, Ackerbohne, Futtererbsen, Sonnenblume

Gegen Einjährige einkeimblättrige Unkräuter, ausgenommen Einjährige Rispe mit 0,5 l/ha im Nachauflauf, Frühjahr, Stadium 12

(2-Blattstadium) bis Stadium 29 (Ende der Bestockung) der Ungräser spritzen.

Wasseraufwandmenge: 200-400 l/ha

Anzahl der Anwendungen: max. 1

Wartezeit Zuckerrübe, Futterrübe: 90 Tage

Wartezeit Ackerbohne, Futtererbsen: -

Wartezeit Sonnenblume: 100 Tage

Rotschwingel, zur Saatguterzeugung, Schafschwingel, zur Saatguterzeugung, Grünlandpflanzen zur Saatguterzeugung ausgenommen

Gräser

Gegen Ackerfuchsschwanz, Ausfallgetreide mit 0,5 l/ha im Nachauflauf, Herbst, Stadium 12 (2-Blattstadium) bis Stadium 29 (Ende der

Bestockung) der Ungräser spritzen.

Gegen Einjährige einkeimblättrige Unkräuter, ausgenommen Einjährige Rispe mit 0,5 l/ha im Nachauflauf, Frühjahr, Stadium 12

(2-Blattstadium) bis Stadium 29 (Ende der Bestockung) der Ungräser spritzen.

Wasseraufwandmenge: 200-400 l/ha

Anzahl der Anwendungen: max. 1

Wartezeit: -

Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor einem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit

und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Anwendung nur in Beständen, die zur Saatguterzeugung dienen.

Gemüsebau - Freiland

Karotten, Speisezwiebel

Gegen Einjährige einkeimblättrige Unkräuter, ausgenommen Einjährige Rispe mit 0,5 l/ha im Nachauflauf, Frühjahr, Stadium 12

(2-Blattstadium) bis Stadium 29 (Ende der Bestockung) der Ungräser spritzen.

Wasseraufwandmenge: 200-400 l/ha

Anzahl der Anwendungen: max. 1

Wartezeit Karotten: 56 Tage

Wartezeit Speisezwiebel: 28 Tage

Zierpflanzenbau, Freiland

Baumschulgehölzpflanzen, Ziergehölze

Gegen Einjährige einkeimblättrige Unkräuter, ausgenommen Einjährige Rispe mit 0,5 l/ha im Nachauflauf, Frühjahr, Stadium 12

(2-Blattstadium) bis Stadium 29 (Ende der Bestockung) der Ungräser spritzen.

Wasseraufwandmenge: 200-400 l/ha

Anzahl der Anwendungen: max. 1

Wartezeit Baumschulgehölzpflanzen, Ziergehölze: -

Sonstige Auflagen und Hinweise für alle Indikationen:

Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung in einem Zeitraum von 3 Jahren auf der gleichen Fläche, auch keine zusätzlichen Anwendungen mit

anderen Mitteln, die diese(n) Wirkstoff(e) enthalten.

In einem Dreijahreszeitraum (der das aktuelle Kalenderjahr und die vorausgegangenen 2 Kalenderjahre umfasst) darf in der Summe eine

Gesamtaufwandmenge von 0,052 kg Haloxyfop-P pro Hektar nicht überschritten werden.

Anwendungshinweise/ Praxisempfehlung

Entscheidend für den Bekämpfungserfolg ist, dass zum Zeitpunkt der Behandlung die Ungräser aufgelaufen sind und von der Spritzbrühe gut

benetzt werden können. Die gute Kulturverträglichkeit von Gallant Super ermöglicht es, den Anwendungszeitpunkt allein auf das

Entwicklungsstadium der Ungräser abzustimmen, jedoch ist der frühe Einsatzzeitpunkt zu bevorzugen, um die Ungraskonkurrenz zeitig

auszuschalten.

Bei günstigen Anwendungsbedingungen wie kleine Ungräser bis 5 Blätter, warmer (>10°C), wüchsiger Witterung, hoher Luftfeuchtigkeit bzw.

geringer Wachsschicht kann die Aufwandmenge bei Ausfallgetreide, Hirse-Arten, Flughafer, Trespe, Windhalm und Ackerfuchsschwanzgras auf

0,4 l/ha reduziert werden. Bei sehr ungünstigen Anwendungsbedingungen (lange Trockenphase mit geringem Ungraswachstum bzw. starker

Wachsschicht erhöht ein Zusatz von 0,5 - 1,0 l/ha Öl oder die Anwendung in den frühen Morgenstunden die Wirkungssicherheit.

Besonderer Hinweis zur Vermeidung von Resistenzbildung

Gallant Super enthält den Wirkstoff Haloxyfop-P aus der Gruppe der ACCase Hemmer. Werden Herbizide aus dieser Gruppe über mehrere Jahre

auf demselben Feld eingesetzt, ist eine Selektion schwer bekämpfbarer Biotypen möglich. Daher ist in Einzelfällen eine verminderte Wirksamkeit

von Gallant Super gegen Ungräser, vor allem Ackerfuchsschwanz nicht auszuschließen. Bein Maßnahmen zur Bekämpfung von Ungräsern in

derselben Kultur oder in der gesamten Fruchtfolge wird der regelmäßige Wechsel von Produkten mit unterschiedlichen Wirkungsmechanismen

empfohlen.

Witterung

Nur trockene bis leicht taufeuchte Bestände behandeln. Nach dem Antrocknen des Spritzbelages ist Gallant Super regenfest (ca. 1 Stunde).

Wirkung und Kulturverträglichkeit werden durch Witterungseinflüsse nach der Anwendung wie z. B. Frost, Trockenheit oder längere kühle bzw.

feuchte Witterungsperioden nicht beeinflusst, sofern aktives Ungraswachstum gegeben ist. Wüchsiges Wetter beschleunigt die Wirkung.

Wirkungsspektrum

Sehr gut bis gut bekämpfbar:

Mit 0,5 l/ha: Ackerfuchsschwanz, Ausfallgetreide, Hirse-Arten, Flughafer, Windhalm, Weidelgras- und Trespen-Arten.

nicht bekämpfbar:

Rotschwingel, Liliengewächse, Zweikeimblättrige Unkräuter

Pflanzenverträglichkeit

In Zucker- und Futterrüben, Raps, Ackerbohne, Futtererbse, Sonnenblume, Karotten und Speisezwiebeln ist Gallant Super gut verträglich.

Ziergehölze/ Baumschulgehölzpflanzen:

Aufgrund der wechselnden Kulturbedingungen und der Vielzahl von Gehölzarten und –sorten sind Vorversuche an einigen Pflanzen zur

Abklärung der Verträglichkeit, bevor der gesamte Bestand behandelt wird, notwendig. Detaillierte Informationen zur Kulturverträglichkeit von

Gallant Super in Baumschul- und Ziergehölzen können über die Beratung angefordert werden.

Mit der vorgeschlagenen Aufwandmenge ist Gallant Super nach eigenen Erfahrungen bei einer Anwendung im Frühjahr bis

Frühsommer nach dem Austrieb in folgenden Kulturen verträglich:

Abies alba (A. pectinata), Abies balsamea, Abies concolor, Abies grandis, Abies koreana, Abies nobilis (A. procera), Abies nordmanniana,

Aesculus hippocastanum, Alnus glutinosa, Amelanchier lamarckii, Castanea sativa, Colutea arborescens, Cotoneaster horizontalis, Cotoneaster

praecox, Elaeagnus angustifolia, Euonymus europaeus, Juglans regia, Philadelphus inodorus 'Grandiflorus', Philadelphus virginales, Ribes

alpinum, Ribes aureum, Ribes sanguineum ‘Pulborough Scarlet’, Robinia pseudoacacia, Rosa canina, Rosa carolina (virgiana), Rosa glauca (R.

rubrifolia), Rosa multiflora, Rosa pimpinellifolia, Rosa rubiginosa, Rosa rugosa, Rosa rugotida, Salix caprea, Syringa vulgaris, Tamarix

ramosissima (T. odessana), Tilia cordata, Ulmuas laevis, Ulmus, Ulmus glabra (= U. Campestris), Viburnum lantana, Viburnum opulus, Weigela x

Newport Red, Weigela x Red Prince, Weigela florida, Weigela florida ‘Purpurea’, Weigela styriaca .

Für folgende Kulturen wurden Unverträglichkeiten nachgewiesen:

Acer capillipes, Acer rubrum, Acer rufinerve, Acer pensylvanicum, Amelanchier ovalis, Deutzia scabra, Fagus sylvatica ‘Atropunicea’, Fagus

sylvatica ‘Purpurea’, Ilex aquifolium, Ilex aquifolium ‘Alaska’, Juniperus horizontalis, Juniperus media, Juniperus virginiana ‘Grey Owl’, Juniperus

virginiana ‘Skyrocket’, Narcissus, Pachysandra terminalis, Pelargonium, Rosa ‘Lilly Marlene’, Rosa ‘Mad Mayland’, Rosa ‘Marieken’.

Mischbarkeit

Gallant Super ist mischbar mit Target Compact und Nymeo. Eine Tankmischung mit Betanal Tandem in der Zuckerrübe ab der 2. NAK in

Ausnahmefällen bei optimalen Bedingungen (wenig lichtintensiver Witterung, Temperatur < 25°C) ist möglich, wenn nicht mehr als 3 Produkte in

Tankmischung ausgebracht werden. Bei kritischen Anwendungsbedingungen wie Nachtfrostgefahr, starke Tag/ Nacht Temperaturschwankungen,

geringe Wachschicht der Rübe, sowie sehr lichtintensive, heiße Witterung wird keine Tankmischung empfohlen, weil die Wirkung und

Kulturverträglichkeit darunter leiden kann.

Gallant Super ist im Raps im Herbst mit Decis Forte, Tilmor oder Folicur, sowie Bayfolan S, Mn-Chelat und gut verträgliche Bordünger mischbar.

Gallant Super kann, sofern keine weiteren Mischpartner dabei sind, in Rübe, Raps, Sonnenblume, Futtererbse und Ackerbohne problemlos mit

11E-Ölen, Mero oder Netzmitteln gemischt werden. (Gebrauchsanleitungen bzw. Anwendungshinweise der Mischungspartner beachten).

Mindestabstände zu Oberflächengewässern

Zum Schutz von Gewässerorganismen nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern anwenden. In jedem Fall ist eine unbehandelte

Pufferzone von 1 m zu Oberflächengewässern einzuhalten.

Nachbau

Im Rahmen der normalen Fruchtfolge kann jede Kultur nachgebaut werden. Bei vorzeitigem Umbruch kann jede zweikeimblättrige Kultur

nachgebaut werden, außerdem nach vier Wochen Getreide und Mais.

Anwendungstechnik

Hinweise zur Spritzenreinigung

Vor dem Einsatz von Gallant Super muss sichergestellt sein, dass das Spritzgerät gründlich gereinigt wurde, entsprechend den Empfehlungen

der Firma des vorher ausgebrachten Pflanzenschutzmittels. Um Schäden bei nachfolgender Behandlung von Halmfrüchten zu vermeiden,

Spritztank, - schläuche und -gestänge sofort nach der Anwendung gründlich reinigen.

Hinweise zur Schadensverhütung

Abtrift vermeiden, Produkt nicht unter –5°C lagern.

Herstellung der Spritzbrühe:

Gallant Super bei eingeschaltetem Rührwerk direkt in den 2/3 mit Wasser gefüllten Spritzflüssigkeitsbehälter geben. Behälter anschließend mit

Wasser auffüllen. Bei Mischungen ist die Gebrauchsanleitung der Mischpartner zu beachten. Nicht mehr Spritzbrühe ansetzen als notwendig.

Entleerte Behälter gründlich mit Wasser ausspülen, Spülwasser der Spritzbrühe beigeben. Nur mit Spritzgeräten arbeiten, deren Ausstoß pro

Hektar bekannt ist. Spritzgeräte gründlich mit Wasser reinigen, die verdünnte Reinigungsflüssigkeit auf die zuvor behandelte Fläche ausbringen.

Spritzgeräte regelmäßig auf dem Prüfstand kontrollieren und einstellen lassen.

Schutzmaßnahmen zur sicheren Handhabung

Handhabung: Von Hitze, Funken und Flammen fernhalten. Auch entleerte Behälter können Dämpfe enthalten. Keine Schneide-, Bohr-, Schleif-,

Schweiß- oder ähnliche Arbeiten an leeren Behältern oder in deren Nähe durchführen. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Nicht

verschlucken. Das Einatmen von Dampf oder Dunst vermeiden. Kontakt mit Augen, Haut und Kleidung vermeiden. Bei der Arbeit geeignete

Schutzhandschuhe und Schutzkleidung tragen. Bei Handhabung für gute Ventilation sorgen. Sich anschließend gründlich waschen.

Lagerung: Trocken lagern. In Originalbehältern lagern. Behälter bei Nichtgebrauch dicht geschlossen halten. Nicht in der Nähe von Nahrung,

Lebensmitteln, Arzneimitteln oder der Trinkwasserversorgung lagern.

Bei Einhaltung der Gebrauchsanleitung ist unser Produkt für die empfohlenen Zwecke geeignet. Wir gewährleisten, daß die Zusammensetzung

unseres Produkts in den verschlossenen Originalpackungen den auf den Etiketten gemachten Angaben zum Zeitpunkt der Lieferung entspricht.

Da Lagerhaltung und Anwendung außerhalb unseres Einflusses liegen und wir nicht alle diesbezüglichen Gegebenheiten voraussehen können,

schließen wir jegliche Haftung für direkte oder indirekte Folgen aus unsachgemäßer oder vorschriftswidriger Lagerung oder unsachgemäßer oder

vorschriftswidriger Anwendung unseres Produkts aus. Vielfältige, insbesondere auch örtlich oder regional bedingte, Einflußssfaktoren können die

Wirkung des Produkts beeinflussen. Hierzu gehören z.B. Witterungs- und Bodenverhältnisse, Kulturpflanzensorten, Fruchtfolge,

Behandlungstermine, Applikationstechnik, Aufwandmengen, Mischungen mit anderen Produkten, Auftreten wirkstoffresistenter Organismen (wie

z.B. Pilzstämme, Pflanzen, Insekten) etc. Deshalb kann eine Veränderung in der Wirksamkeit des Produkts oder eine Schädigung an den

behandelten Kulturpflanzen nicht ausgeschlossen werden. Für solche Folgen können wir keine Haftung übernehmen. Das damit verbundene

Risiko geht zu Lasten des Anwenders. Für negative Auswirkung von uns nicht empfohlener Tankmischungen haften wir nicht.

Kennzeichnung gem. Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP)

GHS07 (dickes Ausrufesymbol)

GHS09 (Umwelt)

Achtung

Vorsicht, Pflanzenschutzmittel!

Abbauprodukte können ins Grundwasser gelangen.

H317: Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

H319: Verursacht schwere Augenreizung.

H336: Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen.

H411: Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

EUH401: Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.

P501: Inhalt/ Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.

P280: Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.

P305+P351+P338: BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach

Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.

P302+P352: BEI KONTAKT MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen.

P304+P340: BEI EINATMEN: Die betroffene Person an die frische Luft bringen und in einer Position ruhigstellen, in der sie leicht atmet.

P315: Sofort ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.

Für Kinder und Haustiere unerreichbar aufbewahren. Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu

Gesundheitsschäden führen.

Originalverpackungen oder entleerte Behälter nicht zu anderen Zwecken verwenden.

Vergiftungsnotruf: 01 / 406 43 43

Erste-Hilfe-Maßnahmen/Hinweise für den Arzt

Allgemeine Hinweise: Erste-Hilfe-Leistende sollten sich selbst schützen und empfohlene Schutzkleidung (chemikalienresistente Handschuhe,

Spritzschutz) tragen. Bei möglicher Exposition, siehe Abschnitt 8 hinsichtlich spezieller persönlicher Schutzausrüstung.

Einatmen: Person an die frische Luft bringen. Wenn die Person nicht atmet, eine Notrufzentrale oder Ambulanz anrufen und künstlich beatmen;

bei Mund-zu-Mund-Beatmung Taschenmaske oder ähnlichen Schutz verwenden. Für weitere Behandlungshinweise Giftinformationszentrum oder

Arzt anrufen. Bei Atemstörung durch qualifiziertes Personal Sauerstoff verabreichen.

Hautkontakt: Kontaminierte Kleidung ausziehen. Haut mit Seife und viel Wasser 15-20 Minuten waschen. Vergiftungszentrale oder Arzt für

weitere Behandlungsempfehlungen anrufen. Kleidung vor Wiederverwendung waschen. Schuhe und andere Gegenstände aus Leder, die nicht

dekontaminiert werden können, sollten entsprechend entsorgt werden. Sicherheitsdusche sollte in unmittelbarer Arbeitsplatznähe vorhanden

sein.

Augenkontakt: Augen offen lassen und langsam und vorsichtig 15-20 Minuten mit Wasser spülen. Falls vorhanden, Kontaktlinsen nach den

ersten 5 Minuten entfernen, dann mit der Augendusche fortfahren. Vergiftungszentrale oder Arzt für weitere Behandlungsempfehlungen anrufen.

Eine geeignete Augendusche für Notfälle sollte sofort verfügbar sein.

Verschlucken: Es ist umgehend eine Vergiftungszentrale oder ein Arzt anzurufen. Nicht Erbrechen auslösen außer auf Anweisung einer

Vergiftungszentrale oder eines Arztes. Keine Flüssigkeit an die Person verabreichen. Einer Person ohne Bewusstsein nichts über den Mund

verabreichen.

Wichtigste akute oder verzögert auftretende Symptome und Wirkungen

Abgesehen von den Informationen wie unter Erste-Hilfe-Maßnahmen beschrieben (siehe oben) und die Indikation sofortiger ärztlicher Hilfe sowie

erforderlicher besonderer Behandlung (siehe unten), sind keine weiteren Symptome und Auswirkungen zu erwarten.

Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung

Es ist für ausreichende Belüftung und Sauerstoffversorgung des Patienten zu sorgen. Aufgrund der Reizwirkungen kann Verschlucken zu

chemischen Verbrennungen / Geschwürbildung im Mund, Magen und im Gastrointestinaltrakt mit nachfolgend auftretender Striktur verursachen.

Aspiration des Erbrochenen kann zu Lungenschäden führen. Bei Durchführung einer Magenspülung ist eine endotracheale / ösophageale

Kontrolle sinnvoll. Kein spezifisches Antidot bekannt. Die Behandlung einer Exposition sollte sich auf die Kontrolle der Symptome und des

klinischen Zustandes des Patienten richten. Das Sicherheitsdatenblatt und wenn vorhanden den Produktbehälter oder die Kennzeichnung

bereithalten, wenn eine Vergiftungszentrale oder ein Arzt angerufen wird oder eine Behandlung erfolgt. Hautkontakt kann eine bereits

vorhandene Dermatitis verschlimmern.

Internetausgabe, Stand: 04.10.2021

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SICHERHEITSDATENBLATT

gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006

GALLANT SUPER

1/13

Version 4 / A

Überarbeitet am: 13.05.2019

102000028656

Druckdatum: 13.05.2019

ABSCHNITT 1: BEZEICHNUNG DES STOFFS BEZIEHUNGSWEISE DES GEMISCHS

UND DES UNTERNEHMENS

1.1 Produktidentifikator

Handelsname

GALLANT SUPER

Produktnummer (UVP)

81723753

1.2 Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen, von

denen abgeraten wird

Verwendung

Herbizid

1.3 Einzelheiten zum Lieferanten, der das Sicherheitsdatenblatt bereitstellt

Lieferant

Bayer Austria Ges.m.b.H.

Crop Science

Herbststraße 6-10

1160 Wien

Österreich

Telefon

01/71146-0

Telefax

01/71146-19

Auskunftsgebender Bereich

Crop Science

01/71146-2835 (nur während der Geschäftszeiten)

E-Mail: austria@bayercropscience.com

1.4 Notrufnummer

Notrufnummer Österreich

01/ 406 43 43

Vergiftungsinformationszentrale

Stubenring 6, 1010 Wien

ABSCHNITT 2: MÖGLICHE GEFAHREN

2.1 Einstufung des Stoffs oder Gemischs

Einstufung gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (und nachfolgende Änderungen) über die

Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen.

Schwere Augenschädigung: Kategorie 1

H319

Verursacht schwere Augenreizung.

Sensibilisierung durch Hautkontakt: Kategorie 1

H317

Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

Spezifische Zielorgan-Toxizität - einmalige Exposition: Kategorie 3

H336

Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen.

Chronische aquatische Toxizität: Kategorie 2

H410

Sehr giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

Einstufung gemäß der nationalen Gesetzgebung in Österreich:

Sensibilisierung durch Hautkontakt: Kategorie 1

SICHERHEITSDATENBLATT

gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006

GALLANT SUPER

2/13

Version 4 / A

Überarbeitet am: 13.05.2019

102000028656

Druckdatum: 13.05.2019

H317

Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

Schwere Augenschädigung: Kategorie 2

H319

Verursacht schwere Augenreizung.

Spezifische Zielorgan-Toxizität - einmalige Exposition: Kategorie 3

H336

Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen.

Chronische aquatische Toxizität: Kategorie 1

H410

Sehr giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

2.2 Kennzeichnungselemente

Kennzeichnung gemäß der nationalen Gesetzgebung in Österreich:

Kennzeichnungspflichtig.

Gefahrenbestimmende Komponente(n) zur Etikettierung:

(R)-(+)-Haloxyfop-methyl

Signalwort: Achtung

Gefahrenhinweise

H317

Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

H319

Verursacht schwere Augenreizung.

H336

Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen.

H410

Sehr giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

EUH401

Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

EUH066

Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen.

SP 1

Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

(Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern

reinigen/Indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.).

SPe 4

Zum Schutz von Gewässerorganismen/Nichtzielpflanzen nicht auf versiegelten

Oberflächen wie Asphalt, Beton, Kopfsteinpflaster (Gleisanlagen) bzw. in anderen

Fällen, die ein hohes Abschwemmungsrisiko bergen, ausbringen.

Sicherheitshinweise

P101

Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.

P102

Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

P261

Einatmen von Staub/ Rauch/ Gas/ Nebel/ Dampf/ Aerosol vermeiden.

P270

Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen.

P271

Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden.

P272

Kontaminierte Arbeitskleidung nicht außerhalb des Arbeitsplatzes tragen.

P280

Schutzhandschuhe/ Schutzkleidung/ Augenschutz tragen.

P302 + P352

BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/ Seife waschen.

P304 + P340

BEI EINATMEN: Die Person an die frische Luft bringen und für ungehinderte Atmung

sorgen.

P305 + P351

+ P338

BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen.

Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.

P310

Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/ Arzt anrufen.

P333 + P313

Bei Hautreizung oder -ausschlag: Ärztlichen Rat einholen/ ärztliche Hilfe hinzuziehen.

P337 + P313

Bei anhaltender Augenreizung: Ärztlichen Rat einholen/ ärztliche Hilfe hinzuziehen.

P362 + P364

Kontaminierte Kleidung ausziehen und vor erneutem Tragen waschen.

SICHERHEITSDATENBLATT

gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006

GALLANT SUPER

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P391

Verschüttete Mengen aufnehmen.

P501

Inhalt/Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.

2.3 Sonstige Gefahren

Keine sonstigen Gefahren bekannt.

ABSCHNITT 3: ZUSAMMENSETZUNG/ANGABEN ZU BESTANDTEILEN

Inhaltsstoffe, sofern sie giftig oder sehr giftig sind, sind in der Giftliste sowie den laufenden

Änderungs-Verordnungen angeführt bzw. nachgemeldet oder angemeldet.

Inhaltsstoffe, sofern sie giftig oder sehr giftig sind, sind in der Giftliste sowie den laufenden Änderungs-

Verordnungen angeführt bzw. nachgemeldet oder angemeldet.

3.2 Gemische

Chemische Charakterisierung

Emulsionskonzentrat (EC)

Haloxyfop-P (Haloxyfop-R) 104 g/l (als Methylester 108 g/l)

Gefährliche Inhaltsstoffe

Gefahrenhinweise gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008

Name

CAS-Nr. /

EG-Nr. /

REACH Reg. Nr.

Einstufung

Konz. [%]

VERORDNUNG (EG) Nr.

1272/2008

(R)-(+)-Haloxyfop-methyl

72619-32-0

406-250-0

Aquatic Chronic 1, H410

Aquatic Acute 1, H400

Acute Tox. 4, H302

10,5

Alkylphenolalkoxylat

69029-39-6

Aquatic Chronic 2, H411

> 40 – < 50

Kohlenwasserstoffe, C10,

Aromaten, < 1%

Naphthalin

01-2119463583-34-xxxx

STOT SE 3, H336

Asp. Tox. 1, H304

Aquatic Chronic 2, H411

> 20 – < 30

Benzol, 1,1 ‚-Oxybis-

,Tetrapropylenglyk ol-

Derivate,sulfoniert,Natriu

msalze

119345-04-9

Eye Dam. 1, H318

Aquatic Chronic 2, H411

< 5

Naphthalin

91-20-3

202-049-5

Carc. 2, H351

Acute Tox. 4, H302

Aquatic Acute 1, H400

Aquatic Chronic 1, H410

< 1

Haloxyfop

69806-34-4

Acute Tox. 4, H302

Eye Dam. 1, H318

Aquatic Chronic 3, H412

< 1

Weitere Information

Stoffe, für die es gemeinschaftliche Grenzwerte für die Exposition am Arbeitsplatz gibt:

Naphthalin (91-20-3)

Den Volltext der in diesem Abschnitt aufgeführten Gefahrenhinweise finden Sie unter Abschnitt 16.

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ABSCHNITT 4: ERSTE-HILFE-MAßNAHMEN

4.1 Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen

Allgemeine Hinweise

Betroffene aus dem Gefahrenbereich bringen. Betroffenen in stabile

Seitenlage legen und transportieren. Verunreinigte Kleidung sofort

ausziehen und sicher entfernen. Ersthelfer sollten auf den

Selbstschutz achten und die empfohlene Schutzkleidung tragen

Einatmung

An die frische Luft bringen. Betroffenen warm und ruhig lagern. Bei

anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen. Bei

Atemschwierigkeiten, Sauerstoff verabreichen.

Hautkontakt

Sofort mit Seife und viel Wasser abwaschen. Beschmutzte Kleidung

vor Wiedergebrauch waschen. Beschmutzte Kleidung und Schuhe

sofort ausziehen. Bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen.

Augenkontakt

Sofort mit viel Wasser mindestens 15 Minuten lang ausspülen, auch

unter den Augenlidern. Falls Kontaktlinsen vorhanden, diese nach den

ersten 5 Minuten entfernen, dann das Auge weiter spülen. Bei

Auftreten einer andauernden Reizung, ärztliche Betreuung aufsuchen.

Verschlucken

Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen. Sofort einen Arzt oder

ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle verständigen. Bei

Verschlucken bzw. Erbrechen Gefahr des Eindringens in die Lunge.

4.2 Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen

Symptome

Bei der Einnahme größerer Mengen können folgende Symptome

auftreten:

Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Somnolenz

Beim Verschlucken kann es zu Magenreizungen, Übelkeit, Erbrechen

und Durchfall kommen.

Aspiration kann zu Lungenödem und Pneumonie führen.

Einatmen kann folgende Symptome hervorrufen:

Husten, Atemnot, Cyanose, Fieber

Die Symptome und Gefahren beziehen sich auf das Lösungsmittel.

4.3 Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung

Risiken

Enthält Kohlenwasserstofflösungsmittel. Kann eine Pneumonie durch

Verschlucken hervorrufen.

Behandlung

Symptomatische Behandlung. Eine Magenspülung sollte nicht

erforderlich sein. Jedoch wird empfohlen, Medizinalkohle und

Natriumsulfat zu verabreichen, wenn eine größere Menge

aufgenommen wurde. Im Fall von Verschlucken sollten Intubation und

Bronchiallavage erwogen werden. Nieren, Leber und

Pankreasfunktionen überwachen. Ein spezifisches Antidot ist nicht

bekannt. Kontraindikation: Adrenalin-Derivate.

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ABSCHNITT 5: MAßNAHMEN ZUR BRANDBEKÄMPFUNG

5.1 Löschmittel

Geeignet

Wassersprühnebel, alkoholbeständigen Schaum, Trockenlöschmittel

oder Kohlendioxid verwenden.

5.2 Besondere vom Stoff

oder Gemisch ausgehende

Gefahren

Bei Brand kann freigesetzt werden:, Chlorwasserstoff (HCl),

Cyanwasserstoff (Blausäure), Kohlenmonoxid (CO), Schwefeloxide,

Stickoxide (NOx), Fluorwasserstoff

5.3 Hinweise für die Brandbekämpfung

Besondere

Schutzausrüstung für die

Brandbekämpfung

Explosions- und Brandgase nicht einatmen. Im Brandfall

umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät tragen.

Weitere Angaben

Produkt aus Brandbereich entfernen, andernfalls Behälter mit Wasser

kühlen. Abführung der Wärme zur Vermeidung von Drucksteigerung.

Ausbreitung der Löschflüssigkeiten begrenzen. Ablaufendes Wasser

von der Brandbekämpfung nicht ins Abwasser oder in Wasserläufe

gelangen lassen.

ABSCHNITT 6: MAßNAHMEN BEI UNBEABSICHTIGTER FREISETZUNG

6.1 Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und in Notfällen

anzuwendende Verfahren

Vorsichtsmaßnahmen

Berührung mit verschüttetem Produkt oder verunreinigten

Oberflächen vermeiden. Persönliche Schutzausrüstung verwenden.

6.2 Umweltschutz-

maßnahmen

Nicht in Oberflächenwasser, Kanalisation und Grundwasser gelangen

lassen.

6.3 Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung

Reinigungsverfahren

Mit inertem flüssigkeitsbindendem Material aufnehmen (z.B. Sand,

Silikagel, Säurebindemittel, Universalbindemittel, Sägemehl).

Verschmutzte Gegenstände und Fußboden unter Beachtung der

Umweltvorschriften gründlich reinigen. Produkt aufnehmen und in

einen korrekt etikettierten und dicht verschlossenen Behälter füllen.

6.4 Verweis auf andere

Abschnitte

Informationen zur sicheren Handhabung siehe Abschnitt 7.

Informationen zur persönlichen Schutzausrüstung siehe Abschnitt 8.

Informationen zur Entsorgung siehe Abschnitt 13.

ABSCHNITT 7: HANDHABUNG UND LAGERUNG

7.1 Schutzmaßnahmen zur sicheren Handhabung

Hinweise zum sicheren

Umgang

Für angemessene Lüftung sorgen. Kontakt mit Haut, Augen und

Kleidung vermeiden.

Hinweise zum Brand- und

Von Hitze- und Zündquellen fernhalten.

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Explosionsschutz

Hygienemaßnahmen

Kontakt mit Haut, Augen und Kleidung vermeiden. Arbeitskleidung

getrennt aufbewahren. Hände vor Pausen und sofort nach der

Handhabung des Produktes waschen. Beschmutzte Kleidung sofort

ausziehen und vor der Wiederverwendung gründlich reinigen. Nicht

reinigungsfähige Kleidungsstücke vernichten (verbrennen).

7.2 Bedingungen zur sicheren Lagerung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten

Anforderungen an

Lagerräume und Behälter

Behälter dicht geschlossen an einem trockenen, kühlen und gut

gelüfteten Ort aufbewahren. An einem Platz lagern, der nur berechtigten

Personen zugänglich ist. Im Originalbehälter lagern. Vor direkter

Sonneneinstrahlung schützen.

Zusammenlagerungs-

hinweise

Von Nahrungsmitteln, Getränken und Tiernahrung fernhalten.

Lagerklasse (LGK)

10 Brennbare Flüssigkeiten, soweit nicht Lagerklasse 3

7.3 Spezifische

Endanwendungen

Die Anweisungen auf dem Etikett beachten.

ABSCHNITT 8: BEGRENZUNG UND ÜBERWACHUNG DER

EXPOSITION/PERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNGEN

8.1 Zu überwachende Parameter

Inhaltstoffe

CAS-Nr.

Zu überwachende

Parameter

Stand

Grundlage

Naphthalin

91-20-3

50 mg/m3/10 ppm

(TWA)

12 2009

EU ELV

Naphthalin

91-20-3

50 mg/m3/10 ppm

(MAK)

09 2007

MAK (AT)

Naphthalin

91-20-3

10 ppm

(TLV)

OES BCS*

*OES BCS: Interner Bayer AG, Crop Science Division Arbeitsplatzgrenzwert (Occupational Exposure

Standard)

8.2 Begrenzung und Überwachung der Exposition

Atemschutz

Bei offenem Umgang und möglichem Produktkontakt:

Atemschutzgerät mit Filter gegen organische Dämpfe und Gase

(Schutzfaktor 10) gemäß Europäischer Norm EN140 Filtertyp A oder

gleichwertigen Schutz tragen.

Atemschutz sollte nur zum Beherrschen des Restrisikos bei

Kurzzeittätigkeiten dienen, wenn alle praktisch durchführbaren

Schritte zur Gefährdungsreduzierung an der Gefahrenquelle

eingehalten wurden, z.B. durch Zurückhaltung und/oder lokale

Absaugung. Die Anweisungen des Herstellers des

Atemschutzgerätes betreffend Benutzung und Wartung sind zu

befolgen.

Handschutz

Bitte Angaben des Handschuhlieferanten in Bezug auf

Durchlässigkeit und Durchbruchzeit beachten. Auch die

spezifischen, ortsbezüglichen Bedingungen, unter welchen das

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Produkt eingesetzt wird, in Betracht ziehen, wie Schnittgefahr,

Abrieb und Kontaktdauer.

Verunreinigte Handschuhe waschen. Handschuhe entsorgen, wenn

sie innen verunreinigt oder perforiert sind oder wenn die äußere

Verunreinigung nicht entfernt werden kann. Hände regelmäßig und

immer waschen vor dem Essen, Trinken, Rauchen oder Gang zur

Toilette.

Material

Butylkautschuk

Durchlässigkeitsrate

> 240 min

Handschuhdicke

> 0,35 mm

Schutzindex

Klasse 5

Richtlinie

Schutzhandschuhe gemäß EN 374.

Augenschutz

Korbbrille tragen (gemäß EN166, Verwendungsbereich = 5 oder

gleichartig).

Haut- und Körperschutz

Standard-Overall und Schutzanzug Kategorie 3 Typ 4 tragen.

Möglichst zwei Schichten Kleidung tragen: Unter einem

Chemieschutzanzug sollte ein Overall aus Polyester/Baumwolle oder

reiner Baumwolle getragen werden. Overalls regelmäßig

professionell reinigen lassen.

Im Falle einer signifikanten Kontamination des Schutzanzuges durch

Spritzer die Verunreinigung soweit wie möglich entfernen und den

Anzug sorgfältig gemäß Anweisung des Herstellers entsorgen.

ABSCHNITT 9: PHYSIKALISCHE UND CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN

9.1 Angaben zu den grundlegenden physikalischen und chemischen Eigenschaften

Form

Flüssigkeit

Farbe

hellbraun

pH-Wert

6 - 8

Flammpunkt

>76 °C

Zündtemperatur

> 400 °C

Dichte

ca. 1,03 g/cm³ ( 20 °C)

Wasserlöslichkeit

emulgierbar

Verteilungskoeffizient: n-

Octanol/Wasser

Haloxyfop-methyl: log Pow: 0,02

Haloxyfop-methyl: log Pow: 4

Viskosität, kinematisch

55,8 mm²/s ( 40 °C)

Oberflächenspannung

29 mN/m ( 25 °C)

Explosivität

Nicht explosiv

9.2 Sonstige Angaben

Sonstige sicherheitsrelevante physikalisch-chemische Daten sind nicht

bekannt.

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ABSCHNITT 10: STABILITÄT UND REAKTIVITÄT

10.1 Reaktivität

Thermische Zersetzung

Stabil unter normalen Bedingungen.

10.2 Chemische Stabilität

Stabil unter angegebenen Lagerungsbedingungen.

10.3 Möglichkeit

gefährlicher Reaktionen

Keine gefährlichen Reaktionen bei vorschriftsmäßiger Lagerung und

Handhabung.

10.4 Zu vermeidende

Bedingungen

Extreme Temperaturen und direkte Sonneneinstrahlung.

10.5 Unverträgliche

Materialien

Säuren, Basen, Oxidationsmittel

Nur im Originalbehälter lagern.

10.6 Gefährliche

Zersetzungsprodukte

Giftige Gase/Dämpfe

ABSCHNITT 11: TOXIKOLOGISCHE ANGABEN

11.1 Angaben zu toxikologischen Wirkungen

Akute orale Toxizität

LD50 (Ratte) > 5.000 mg/kg

Akute inhalative Toxizität

LC50 (Ratte) > 5,36 mg/l

Expositionszeit: 4 h

Akute dermale Toxizität

LD50 (Ratte) > 5.000 mg/kg

Ätz-/Reizwirkung auf die

Haut

Geringe Reizwirkung - nicht kennzeichnungspflichtig.

Wirkt entfettend auf die Haut.

Schwere

Augenschädigung/-reizung

Mäßige Augenreizung.

Sensibilisierung der

Atemwege/Haut

Haut: Sensibilisierend (Meerschweinchen)

OECD Prüfungsrichtlinie 406, Magnusson & Kligman Test

Beurteilung STOT Spezifische Zielorgan-Toxizität - wiederholte Exposition

Haloxyfop-methyl verursachte in Tierversuchen an Ratten eine spezifische Zielorgan-Toxizität in den

folgenden Organen: Leber. Die giftigen Wirkungen von Haloxyfop-methyl werden durch

Peroxisomenproliferation verursacht. Der Wirkungsmechanismus zu diesem Effekt wird bei Menschen

als nicht relevant angesehen.

Haloxyfop-methyl verursachte in Tierversuchen an eine spezifische Zielorgan-Toxizität in den folgenden

Organen: . Die giftigen Wirkungen von Haloxyfop-methyl werden durch Peroxisomenproliferation

verursacht. Der Wirkungsmechanismus zu diesem Effekt wird bei Menschen als nicht relevant

angesehen.

Beurteilung Mutagenität

Haloxyfop-methyl war nicht genotoxisch in einer Reihe von In-vitro-Mutagenitätsstudien.

Haloxyfop-methyl war nicht genotoxisch in einer Reihe von In-vitro-Mutagenitätsstudien.

Beurteilung Kanzerogenität

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Haloxyfop-methyl war nicht krebserzeugend in lebenslangen Fütterungsstudien an Ratten. Haloxyfop-

methyl verursachte bei Mäusen ein häufigeres Auftreten von Tumoren in den folgenden Organen: Leber.

Die bei Haloxyfop-methyl beobachteten Tumore wurden durch Peroxisomenproliferation verursacht. Der

Mechanismus, der zu dieser Tumorbildung führt, ist nicht auf den Menschen übertragbar.

Naphthalin verursachte bei chronischer Einatmung hoher Dampfkonzentrationen ein häufigeres

Auftreten von Tumoren im folgenden Organ: Atemweg. Die bei Naphthalin beobachteten Tumore

wurden durch einen nicht-genotoxischen Mechanismus, der bei niedrigen Dosen nicht relevant ist

verursacht.

Haloxyfop-methyl war nicht krebserzeugend in lebenslangen Fütterungsstudien an Ratten. Haloxyfop-

methyl verursachte bei Mäusen ein häufigeres Auftreten von Tumoren in den folgenden Organen: Leber.

Die bei Haloxyfop-methyl beobachteten Tumore wurden durch Peroxisomenproliferation verursacht. Der

Mechanismus, der zu dieser Tumorbildung führt, ist nicht auf den Menschen übertragbar.

Beurteilung Reproduktionstoxizität

Haloxyfop-methyl verursachte keine Reproduktionstoxizität in einer Zwei-Generationenstudie an der

Ratte.

Haloxyfop-methyl verursachte keine Reproduktionstoxizität in einer Zwei-Generationenstudie an der

Ratte.

Beurteilung Entwicklungstoxizität

Haloxyfop-methyl verursachte Entwicklungstoxizität nur bei Dosen, die auch systemische Toxizität in

den Muttertieren erzeugten. Die bei Haloxyfop-methyl beobachteten Entwicklungseffekte stehen im

Zusammenhang mit der maternalen Toxizität.

Haloxyfop-methyl verursachte Entwicklungstoxizität nur bei Dosen, die auch systemische Toxizität in

den Muttertieren erzeugten. Die bei Haloxyfop-methyl beobachteten Entwicklungseffekte stehen im

Zusammenhang mit der maternalen Toxizität.

Aspirationsgefahr

Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Weitere Angaben

Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen.

ABSCHNITT 12: UMWELTBEZOGENE ANGABEN

12.1 Toxizität

Toxizität gegenüber Fischen

LC50 (Oncorhynchus mykiss (Regenbogenforelle)) 3,85 mg/l

Expositionszeit: 96 h

Toxizität gegenüber

wirbellosen Wassertieren

EC50 (Daphnia magna (Großer Wasserfloh)) 12,6 mg/l

Expositionszeit: 48 h

Chronische Toxizität für

aquatische Invertebraten

NOEC (Daphnia magna (Großer Wasserfloh)): 4 mg/l

Expositionszeit: 21 d

Toxizität gegenüber

Wasserpflanzen

EC50 (Raphidocelis subcapitata (Grünalge)) > 100 mg/l

Wachstumsrate; Expositionszeit: 96 h

12.2 Persistenz und Abbaubarkeit

Biologische Abbaubarkeit

Haloxyfop-methyl:

Nicht leicht biologisch abbaubar

Haloxyfop-methyl:

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Nicht leicht biologisch abbaubar

Koc

Haloxyfop-methyl: Koc: 60

Haloxyfop-methyl: Koc: 60

12.3 Bioakkumulationspotenzial

Bioakkumulation

Haloxyfop-methyl: Biokonzentrationsfaktor (BCF) 17

Keine Bioakkumulation.

Haloxyfop-methyl: Biokonzentrationsfaktor (BCF) 60

Keine Bioakkumulation.

12.4 Mobilität im Boden

Mobilität im Boden

Haloxyfop-methyl: Mobil in Böden

Haloxyfop-methyl: Mobil in Böden

12.5 Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung

Ermittlung der PBT- und

vPvB-Eigenschaften

Haloxyfop-methyl: Stoff wird nicht als persistent, bioakkumulierbar und

toxisch (PBT) angesehen. Stoff wird nicht als sehr persistent und sehr

bioakkumulierbar (vPvB) angesehen.

Haloxyfop-methyl: Stoff wird nicht als persistent, bioakkumulierbar und

toxisch (PBT) angesehen. Stoff wird nicht als sehr persistent und sehr

bioakkumulierbar (vPvB) angesehen.

12.6 Andere schädliche Wirkungen

Sonstige ökologische

Hinweise

Es sind keine anderen Wirkungen zu nennen.

ABSCHNITT 13: HINWEISE ZUR ENTSORGUNG

13.1 Verfahren der Abfallbehandlung

Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Reste nicht in den Ausguss oder

das WC leeren. Zur Problemstoffsammelstelle bringen. Dieses Produkt

und seinen Behälter der Problemabfallentsorgung zuführen.

Abfallschlüssel-Nr. 53103

Nach ÖNORM S 2100 vom 1.9.1997 bzw. Festsetzungsverordnung

i.d.g.F.

ABSCHNITT 14: ANGABEN ZUM TRANSPORT

ADR/RID/ADN

14.1 UN-Nummer

3082

14.2 Ordnungsgemäße UN-

Versandbezeichnung

UMWELTGEFAEHRDENDER STOFF, FLUESSIG, N.A.G.

(HALOXYFOP-R-METHYL, SOLVENT NAPHTHA

(PETROLEUM) SCHWER AROMATISCHE LOESUNG)

14.3 Transportgefahrenklassen

14.4 Verpackungsgruppe

14.5 Umweltgefährdend Mark

Gefahren-Nr.

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