Funguran Wasserdispergierbares Pulver

Deutschland - Deutsch - BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit)

Fachinformation Fachinformation (SPC)

22-11-2017

Wirkstoff:
756 g/kg Kupferoxychlorid
Verfügbar ab:
Spiess-Urania Chemicals GmbH
Darreichungsform:
Wasserdispergierbares Pulver
Zusammensetzung:
756 g/kg Kupferoxychlorid
Klasse:
Umweltgefährlich, Gesundheitsschädlich
Therapiegruppe:
Fungizid
Zulassungsnummer:
050723-00

Handelsbezeichnung

Funguran

Zulassungsnummer

050723-00

Zulassungsinhaber

Spiess-Urania Chemicals GmbH

Weitere Vertriebsfirmen

Spiess-Urania Chemicals GmbH

Zulassungsende

31.01.19

Wirkungsbereich

Fungizid

Wirkstoffgehalt

756 g/kg Kupferoxychlorid

Formulierung

Wasserdispergierbares Pulver

Gefahrenbezeichnung nach GefStoffV

Umweltgefährlich, Gesundheitsschädlich

Kennzeichnung nach GefStoffV

R 20/22 : Gesundheitsschädlich beim Einatmen und Verschlucken

R 50/53: Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen

haben.

S 2 : Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen

S 13 : Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten

S 35 : Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden

S 46 : Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen

S 57 : Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behälter verwenden

Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.

Signalwort (GHS)

Gefahrenpiktogramme (GHS)

Gefahrenhinweise (GHS)

Sicherheitshinweise (GHS)

Kennzeichnung nach PflSchMV

SPo 5: Vor dem Wiederbetreten ist das Gewächshaus gründlich zu lüften.

Anwendungs-

bestimmungen

NT620: Die maximale Aufwandmenge von 3000 g Reinkupfer pro Hektar und Jahr (Hopfenanbau: 4000

g Reinkupfer pro Hektar und Jahr) auf derselben Fläche darf - auch in Kombination mit anderen Kupfer

enthaltenden Pflanzenschutzmitteln - nicht überschritten werden.

NW468: Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder

Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für

indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.

NW604: Die Anwendungsbestimmung, mit der ein Abstand zum Schutz von Oberflächengewässern

festgesetzt wurde, gilt nicht in den durch die zuständige Behörde besonders ausgewiesenen Gebieten,

soweit die zuständige Behörde dort die Anwendung genehmigt hat.

Auflagen

HF005-2: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt die zusätzliche Angabe zu besonderen Gefahren

und Sicherheitshinweisen gemäß § 1d Abs. 2 der Pflanzenschutzmittelverordnung EO005-2: "SPo 5: Vor

dem Wiederbetreten ist das Gewächshaus gründlich zu lüften."

HF194: Für den Haus- und Kleingarten entfällt die SF194:"Beim Wiederbetreten der behandelten

Raumkulturen sind am Tage der Applikation der Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und Universal-

Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen. Nachfolgearbeiten auf/in den oben genannten Kulturen

dürfen grundsätzlich erst 24 Stunden nach der Ausbringung des Mittels durchgeführt werden. Innerhalb

von einer Woche sind dabei der Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und Universal-

Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen."

HS110: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt die Kennzeichnungsauflage SS110: "Universal-

Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel".

HS120: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt die Kennzeichnungsauflage SS120: "Universal-

Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen bei Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen

Mittels".

HS2203: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt die Kennzeichnungsauflage SS2203:

"Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel tragen bei der Ausbringung/Handhabung des Mittels".

HS422: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt die Kennzeichnungsauflage SS422:

"Kopfbedeckung aus festem Stoff mit breiter Krempe tragen bei der Ausbringung/Handhabung des

anwendungsfertigen Mittels in Raumkulturen".

HT1102: Für den Haus- und Kleingartenbereich entfällt die Kennzeichnungsauflage ST1102:

"Partikelfiltrierende Halbmaske FFP2 oder Halbmaske mit Partikelfilter P2 (Kennfarbe: weiß) gemäß

BVL-Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz, in der

jeweils geltenden Fassung, tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel."

NH621: Neben den Angaben des Wirkstoffes nach Art und Menge ist auch der Reinkupfergehalt des

Mittels auf den Behältnissen und abgabefertigen Packungen anzugeben. Diese Angabe ist im Anschluss

an die Anwendungsbestimmung NT620 aufzuführen.

NN370: Das Mittel wird als schädigend für Populationen der Art Chrysoperla carnea (Florfliege)

eingestuft.

NO686: Das Mittel wird als schädigend für Regenwurmpopulationen eingestuft.

NW262: Das Mittel ist giftig für Algen.

NW264: Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.

SB001: Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden

führen.

SB110: Die Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz

"Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für

Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist zu beachten.

SF194: Beim Wiederbetreten der behandelten Raumkulturen sind am Tage der Applikation der

Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.

Nachfolgearbeiten auf/in den oben genannten Kulturen dürfen grundsätzlich erst 24 Stunden nach der

Ausbringung des Mittels durchgeführt werden. Innerhalb von einer Woche sind dabei der Schutzanzug

gegen Pflanzenschutzmittel und Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.

SS110: Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten

Mittel.

SS120: Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen bei Ausbringung/Handhabung des

anwendungsfertigen Mittels.

SS2203: Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel tragen bei der Ausbringung/Handhabung des Mittels.

SS422: Kopfbedeckung aus festem Stoff mit breiter Krempe tragen bei der Ausbringung/Handhabung des

anwendungsfertigen Mittels in Raumkulturen.

ST1102: Partikelfiltrierende Halbmaske FFP2 oder Halbmaske mit Partikelfilter P2 (Kennfarbe: weiß)

gemäß BVL-Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz, in

der jeweils geltenden Fassung, tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.

VH298: Verpackungen/Behälter für den Haus- und Kleingartenbereich müssen mit einem ertastbaren

Warnzeichen versehen sein.

VH330: Der Gehalt an Schwermetallen im Mittel darf für Blei 0,5 x mg/kg, für Arsen 0,1 x mg/kg und

für Cadmium 0,1 x mg/kg nicht überschreiten, wobei x den Gehalt an Kupfer ausgedrückt in g/kg

bedeutet.

Hinweise

NB6641: Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder

Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich

eingestuft (B4).

NN134: Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Typhlodromus pyri (Raubmilbe)

eingestuft.

NN165: Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Poecilus cupreus (Laufkäfer)

eingestuft.

NN180: Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Trichogramma cacoeciae

(Erzwespe) eingestuft.

NN1842: Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Aphidius rhopalosiphi

(Brackwespe) eingestuft.

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