Fosinopril Dura 20 mg Tablette

Deutschland - Deutsch - BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte)

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Gebrauchsinformation PIL
Fachinformation SPC
Wirkstoff:
Fosinopril-Natrium
Verfügbar ab:
Mylan dura GmbH
ATC-Code:
C09AA09
INN (Internationale Bezeichnung):
Fosinopril Sodium
Darreichungsform:
Tablette
Zusammensetzung:
Fosinopril-Natrium 20.mg
Berechtigungsstatus:
gültig
Zulassungsnummer:
59467.01.00

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Fosinopril dura 20 mg, Tabletten

Fosinopril-Natrium

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Fosinopril dura 20 mg

und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Fosinopril dura 20 mg

beachten?

Wie ist Fosinopril dura 20 mg

einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Fosinopril dura 20 mg

aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Fosinopril dura 20 mg und wofür wird es angewendet?

Fosinopril dura 20 mg enthält den Wirkstoff Fosinopril-Natrium. Fosinopril gehört zur

Arzneimittelgruppe der so genannten Angiotensin-Converting-Enzym (ACE)-Hemmer. ACE-Hemmer

senken den Druck in den Blutgefäßen.

Fosinopril dura 20 mg wird angewendet:

zur Behandlung des Bluthochdrucks (Hypertonie)

zur Behandlung einer mit Krankheitssymptomen einhergehenden Herzschwäche (ein

Zustand, bei der das Herz nicht in der Lage ist, ausreichend Blut zur Versorgung des

Körpers zu pumpen).

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Fosinopril dura 20 mg beachten?

Fosinopril dura 20 mg darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Fosinopril-Natrium oder einen der in Abschnitt 6. genannten

sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;

wenn Sie bereits in der Vergangenheit nach der Einnahme eines ACE-Hemmers eine allergische

Reaktion mit plötzlichem Anschwellen von Lippen und Gesicht, Rachen, unter Umständen auch

der Hände und Füße, Atemnot oder Heiserkeit (Angioödem) hatten;

wenn es bei Ihnen oder einem Mitglied Ihrer Familie in der Vergangenheit zu Schwellungen an

den Händen, Gesicht und Hals (einschließlich Mund und Rachen) oder Genitalien gekommen

ist (auch Angioödem genannt);

wenn Sie länger als 3 Monate schwanger sind;

(Es wird empfohlen, Fosinopril dura 20 mg auch in der frühen Phase der Schwangerschaft nicht

anzuwenden, siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“);

wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem

blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden;

wenn Sie Sacubitril/Valsartan, ein Arzneimittel zur Behandlung einer chronischen

Herzschwäche bei Erwachsenen, eingenommen haben oder einnehmen, weil sich dadurch das

Risiko eines Angioödems (schnelle Schwellung unter der Haut z. B. im Rachenbereich) erhöht.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Fosinopril dura 20 mg einnehmen,

wenn Sie aufgrund einer Behandlung mit einem Diuretikum (oder „Wassertablette“), einer

Dialyse oder einen salzarmen Diät oder von Durchfällen oder Erbrechen an einem

Flüssigkeitsmangel leiden. Es kann eher zu einem sehr starken Blutdruckabfall (Hypotonie)

kommen, wenn Sie mit der Einnahme der Tabletten beginnen, und Sie können sich schwach

oder benommen fühlen.

wenn Ihnen gesagt wurde, dass Sie eine Verengung der Koronararterien oder der Blutgefäße im

Gehirn haben, da es eher zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall kommen kann.

wenn Ihnen gesagt wurde, dass Sie eine Verengung der Herzgefäße oder der Herzklappen

(Aorten- oder Mitralklappenstenose) oder eine Blockierung des Blutflusses der linken Seite

Ihres Herzens (Hypertrophische obstruktive Kardiomyopathie) haben.

wenn Sie Kaliumpräparate oder kaliumhaltige Salzersatzstoffe anwenden oder auch, wenn ein

Arzt Ihnen gesagt hat, dass Sie hohe Kaliumspiegel im Blut haben. Die Kaliumspiegel im

Körper könnten so steigen und gefährliche Nebenwirkungen verursachen.

wenn Sie Nierenbeschwerden oder eine Verengung der Blutgefäße, die die Nieren versorgen,

(Nierenarterienstenose) haben. In diesem Fall können sich Ihre Symptome verschlechtern.

wenn Sie vor kurzem eine Nierentransplantation hatten.

wenn Sie eine Dialyse benötigen. Sie müssen möglicherweise regelmäßiger von Ihrem Arzt

kontrolliert werden. Sie können auch an schweren allergischen Reaktionen leiden.

wenn Sie Leberbeschwerden haben, weil die Fosinoprilspiegel in Ihrem Körper erhöht sein

können und es zu zusätzlichen Nebenwirkungen kommen kann.

wenn Sie an Diabetes leiden, weil Ihr Blutzuckerspiegel durch Fosinopril sinken kann.

wenn Sie an einer Kollagenose mit Gefäßbeteiligung wie z. B. Sklerodermie, Systemischer

Lupus erythematodes (SLE) (Lupus) leiden, weil es in diesem Fall bei Ihnen eher zu einer

Infektion kommen kann.

wenn Sie eine Behandlung zur Bluttrennung, um Fettpartikel zu entfernen (Apherese), oder eine

Desensibilisierungstherapie erhalten, z. B. bei einem Wespen- oder Bienenstich; Ihr Arzt wird

unter Umständen die Behandlung mit Fosinopril unterbrechen, um allergischen Reaktionen

vorzubeugen.

wenn Sie älter als 75 Jahre sind und einen Herzinfarkt hatten, da es eher zu Nebenwirkungen

kommen kann.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger

werden könnten). Die Einnahme von Fosinopril dura 20 mg in der frühen Phase der

Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und Fosinopril dura 20 mg darf nicht mehr nach

dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von

Fosinopril dura 20 mg in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen

Kindes führen kann (siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“).

wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:

einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet -

z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme

aufgrund von Diabetes mellitus haben.

Aliskiren.

Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, kann das Risiko eines Angioödems

erhöht sein:

Racecadotril, ein Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall.

Arzneimittel, die zur Verhinderung der Abstoßung von transplantierten Organen oder

zur Krebsbehandlung eingesetzt werden (z. B. Temsirolimus, Sirolimus, Everolimus).

Vildagliptin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B.

Kalium) in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen.

Siehe auch Abschnitt „Fosinopril dura 20 mg darf nicht eingenommen werden“.

Während der Behandlung mit Fosinopril dura 20 mg

Informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt, wenn bei Ihnen eines der folgenden Symptome auftritt:

wenn Ihnen nach Einnahme der ersten Dosis schwindlig oder ohnmächtig wird. Bei manchen

Menschen kommt es nach Einnahme der ersten Dosis oder nach einer Erhöhung der Dosis zu

Schwindel, Schwäche, Ohnmacht oder Übelkeit.

Plötzliches Anschwellen von Lippen, Zunge, Gesicht, Rachen oder Hals, möglicherweise auch

Händen und Füßen verbunden mit pfeifendem Atem oder Heiserkeit. Dieser Zustand wird

Angioödem genannt und kann zu jedem Zeitpunkt der Behandlung auftreten. Bei Patienten

schwarzer Hautfarbe kommt es unter Behandlung mit ACE-Hemmern häufiger zu Angioödemen

als bei Patienten nicht-schwarzer Hautfarbe.

Bauchschmerzen, möglicherweise auch sich krank fühlen oder krank sein. Dies kann ein Symptom

eines Magen-Angioödems sein (intestinales Angioödem).

Fieber, Halsentzündung oder Geschwüre im Mund (dies können Zeichen einer Infektion sein, die

durch eine Senkung der Zahl der weißen Blutkörperchen verursacht wird).

Gelbfärbung der Haut und des Augenweiß (Gelbsucht), die Ausdruck einer Lebererkrankung sein

kann.

wenn Sie an einem lang anhaltenden, trockenen Husten leiden. Über Husten wurde in

Zusammenhang mit der Anwendung von ACE-Hemmern berichtet, er kann aber auch Zeichen

einer Erkrankung der oberen Atemwege sein.

Wenn bei Ihnen eine Operation durchgeführt werden soll oder Sie ein Narkosemittel erhalten werden;

informieren Sie ihren Arzt, Zahnarzt oder das Krankenhauspersonal, dass Sie Fosinopril einnehmen,

da es zu einer verstärkten Senkung des Blutdrucks kommen kann.

Zu Beginn der Behandlung und/oder während der Phase der Dosisanpassung können häufiger

stattfindende Untersuchungen notwendig sein. Sie sollten diese Untersuchungen nicht auslassen, auch

wenn Sie sich besser fühlen. Ihr Arzt wird die Zahl der Kontrolluntersuchungen festlegen.

Einnahme von Fosinopril dura 20 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Lithium, ein Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen. Fosinopril kann die Spiegel

dieser Arzneimittel in Ihrem Körper erhöhen.

Aliskiren , ein Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck. Dies kann schwerwiegende

Nebenwirkungen verursachen.

Kalium-Ergänzungsmittel (einschließlich Salzersatzmittel), kaliumsparende Diuretika und andere

Arzneimittel, die den Kaliumgehalt in ihrem Blut erhöhen können (z. B. Trimethoprim und

Cotrimoxazol zur Behandlung von bakteriellen Infekten; Ciclosporin, ein Arzneimittel zur

Unterdrückung des Immunsystems, um die Abstoßung von transplantierten Organen zu

verhindern; und Heparin, ein Arzneimittel zur Blutverdünnung und Vermeidung von

Blutgerinnseln).

Arzneimittel zur Behandlung des Diabetes, z. B. Insulin oder Glibenclamid. Fosinopril kann Ihren

Blutzuckerspiegel senken.

Arzneimittel zur Unterdrückung der Immunabwehr (Immunsuppressiva) zur Behandlung der

rheumatoiden Arthritis oder nach Transplantationen, da es zu Blutbildveränderungen (einer

Abnahme der Zahl der weißen Blutkörperchen) kommen kann.

Procainamid (ein Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen), da es auch hier zu

einer Abnahme der Zahl der weißen Blutkörperchen kommen kann.

Arzneimittel, die sehr oft zur Verhinderung einer Abstoßung des Organtransplantats verwendet

werden (Sirolimus, Everolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der mTOR-Inhibitoren

gehören). Siehe Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen”.

Allopurinol zur Behandlung der Gicht (Schmerzen in den Gelenken), da es auch hier zu einer

Abnahme der Zahl der weißen Blutkörperchen kommen kann.

Arzneimittel zur Unterdrückung des Wachstums von Tumoren (Zytostatika), da es auch hier zu

einer Abnahme der Zahl der weißen Blutkörperchen kommen kann.

Entzündungshemmende Arzneimittel (Steroide), da es auch hier zu einer Abnahme der Zahl der

weißen Blutkörperchen kommen kann.

Antacida zur Behandlung von Verdauungsstörungen; Sie dürfen Antacida nicht innerhalb von 2

Stunden nach Einnahme von Fosinopril anwenden, weil Antacida die wirksame Aufnahme von

Fosinopril in Ihrem Körper beeinträchtigen kann.

Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen

treffen:

wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen (siehe auch

Abschnitte „Fosinopril dura 20 mg darf nicht eingenommen werden" und „Warnhinweise und

Vorsichtsmaßnahmen“).

Die folgenden Arzneimittel können die Wirkung von Fosinopril dura 20 mg erhöhen:

andere Arzneimittel zur Senkung des Blutdrucks, z. B. Methyldopa, Beta-Blocker,

Calciumkanalantagonisten, z. B. Amlodipin oder Diltiazem, und Diuretika („Wassertabletten“)

Trizyklische Antidepressiva, z. B. Amitriptylin

Antipsychotika, z. B. Pimozid

Nitroglycerin und andere Nitrate oder andere Vasodilatatoren, z. B. Minoxidil

Die folgenden Arzneimittel können die Wirkung von Fosinopril dura 20 mg mindern:

nicht-steroidale, entzündungshemmende Schmerzmittel (NSAR), z. B. Aspirin

(Acetylsalicylsäure), Indometacin, Ibuprofen

Arzneimittel, die Ephedrin, Noradrenalin (Norepinephrin) oder Adrenalin (Epinephrin) enthalten.

Eine Erhöhung der Salzmenge (Natriumchlorid) in Ihrer Diät kann zu einer Verminderung der

Wirkung dieses Arzneimittels führen.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden

bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht

verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Blutuntersuchungen

Wenn bei Ihnen eine Blutuntersuchung zur Kontrolle der Nebenschilddrüse (kleine Drüse im Hals)

durchgeführt werden soll, informieren Sie Ihren Arzt, dass Sie Fosinopril einnehmen, da Sie

möglicherweise die Einnahme von Fosinopril einige Tage vor Durchführung des Tests beenden

müssen. Fosinopril kann auch bestimmte Tests zur Bestimmung von Digoxin (einem

Herzmedikament) beeinflussen. Informieren Sie Ihren Arzt oder Krankenschwester, dass Sie

Fosinopril einnehmen.

Einnahme von Fosinopril dura 20 mg zusammen mit Alkohol

Wenn Sie während der Behandlung mit Fosinopril dura 20 mg Alkohol trinken, können Schwindel

oder Benommenheit auftreten.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten).

In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, Fosinopril dura 20 mg vor einer Schwangerschaft bzw.

sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel

empfehlen. Die Anwendung von Fosinopril dura 20 mg in der frühen Schwangerschaft wird nicht

empfohlen und Fosinopril dura 20 mg darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat

eingenommen werden, da die Einnahme von Fosinopril dura 20 mg in diesem Stadium zu schweren

Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann.

Stillzeit

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Die Einnahme von

Fosinopril dura 20 mg wird stillenden Müttern nicht empfohlen. Ihr Arzt wird eine andere Behandlung

auswählen, wenn Sie stillen wollen, vor allem, solange Ihr Kind im Neugeborenenalter ist oder wenn

es eine Frühgeburt war.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Gelegentlich (vor allem zu Beginn der Behandlung, bei einer Dosiserhöhung oder bei gleichzeitigem

Konsum von Alkohol) kann es zu Schwindel, eine drehende Empfindung und niedriger Blutdruck, was

bei Ihnen Schwäche auslösen kann, kommen und so die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum

Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein.

3.

Wie ist Fosinopril dura 20 mg einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie die Tabletten mit einem Glas Wasser ein.

Nehmen Sie die Tabletten einmal täglich immer zur gleichen Zeit ein. Sie können Fosinopril dura

20 mg vor oder nach einer Mahlzeit einnehmen.

Die Tabletten stehen in zwei Wirkstärken zur Verfügung: 10 mg und 20 mg Fosinopril dura.

Fosinopril dura 20 mg ist nur zum Einnehmen.

Nach der ersten Dosis kann es zu einer stärkeren Blutdrucksenkung kommen als nach

nachfolgenden Dosen. Legen Sie sich hin, wenn Sie das Gefühl haben, ohnmächtig zu werden

oder Ihnen schwindlig ist.

Erwachsene (einschließlich ältere Patienten)

Zur Behandlung von Bluthochdruck

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt eine ½ Tablette Fosinopril dura 20 mg (10 mg Fosinopril-

Natrium), welche jeden Tag zur gleichen Zeit eingenommen wird. In einigen Fällen empfiehlt Ihr Arzt

möglicherweise eine Anfangsdosis von 5 mg (eine halbe Fosinopril 10 mg Tablette; die Tablette kann

in gleiche Dosen geteilt werden). Ihr Arzt kann die Dosis nach 3 bis 4 Wochen auf eine Dosis

erhöhen, mit der Ihr Blutdruck am besten kontrolliert wird. Die notwendige Tagesdosis liegt zwischen

10 mg und höchstens 40 mg Fosinopril als Einzeldosis.

Wenn Sie bereits mit einem Diuretikum („Wassertablette“) behandelt werden, wird Ihr Arzt Sie

entweder engmaschig kontrollieren oder die Behandlung mit dem Diuretikum ein paar Tage vor

Beginn der Behandlung mit Fosinopril absetzen.

Zur Behandlung der Symptome einer Herzschwäche

Bei Patienten mit Herzschwäche sollte Fosinopril zusammen mit einem Diuretikum („Wassertablette“)

und Digitalis eingenommen werden.

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt eine ½ Tablette Fosinopril dura 20 mg (10 mg Fosinopril-

Natrium), welche jeden Tag zur gleichen Zeit eingenommen wird. In einigen Fällen empfiehlt Ihr Arzt

möglicherweise eine Anfangsdosis von 5 mg (eine halbe Fosinopril 10 mg Tablette; die Tablette kann

in gleiche Dosen geteilt werden). Falls notwendig, kann Ihr Arzt die Dosis langsam auf bis zu einmal

täglich 40 mg Fosinopril erhöhen.

Zu Beginn der Behandlung wird Ihr Arzt Ihren Zustand sorgfältig überwachen. In bestimmten Fällen

kann Ihr Arzt entscheiden, Sie für den Beginn der Behandlung vorsichtshalber in ein Krankenhaus

einzuweisen.

Wenn Sie Leber- oder Nierenbeschwerden haben, reagieren Sie möglicherweise empfindlicher auf die

Wirkungen von Fosinopril. Ihr Arzt wird Ihnen die geringst mögliche Dosis zur Kontrolle Ihrer

Beschwerde geben.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Fosinopril dura 20 mg wird nicht empfohlen zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen unter 18

Jahren.

Wenn Sie eine größere Menge von Fosinopril dura 20 mg eingenommen haben, als Sie sollten

Wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Arzt, wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben. Eine

Überdosierung äußert sich am ehesten in Form eines plötzlichen Blutdruckabfalls (Hypotonie).

Andere Symptome einer Überdosierung sind rascher oder langsamer Herzschlag, verminderte

Urinausscheidung (Nierenversagen), unangenehmes Gefühl eines unregelmäßigen und/oder starken

Herzschlages, tiefe und beschleunigte Atmung, Schwindel, Angst und/oder Husten.

Wenn Sie die Einnahme von Fosinopril dura 20 mg vergessen haben

Holen Sie die Einnahme so bald wie möglich nach. Wenn es aber beinahe Zeit für die nächste Dosis

ist, holen Sie die versäumte Einnahme nicht nach und nehmen Sie die nächste Dosis zur gewohnten

Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen

haben. Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt, wenn Sie mehrere Einnahmen versäumen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder

Apotheker.

Wenn Sie die Einnahme von Fosinopril dura 20 mg abbrechen

Nehmen Sie dieses Medikament so lange, bis Ihr Arzt Ihnen etwas anderes sagt.

Nach Absetzen der Behandlung kann der Blutdruck wieder steigen und so das Risiko für

Komplikationen infolge eines hohen Blutdrucks, vor allem bezogen auf Herz, Gehirn und Nieren,

erhöhen. Bei Patienten mit Herzschwäche kann sich die Beschwerde so weit verschlechtern, dass ein

Krankenhausaufenthalt notwendig ist. Sprechen Sie deshalb zuerst mit Ihrem Arzt, wenn Sie die

Behandlung mit Fosinopril dura 20 mg absetzen möchten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Sie müssen die Behandlung mit Fosinopril dura 20 mg sofort absetzen und sofort ein

Krankenhaus oder einen Arzt aufsuchen, wenn Sie einer der folgenden Nebenwirkungen

bemerken:

Häufig

(kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Zunahme der Zahl von Infektionen, wie etwa Fieber, schwerer Schüttelfrost, rauer Hals oder

Mundgeschwüre (dies kann ein Zeichen einer Veränderung der Zahl der weißen

Blutkörperchen sein)

Unerklärbare blaue Flecken oder Blutergüsse (dies kann ein Zeichen einer Veränderung der

Zahl Blutplättchen, welche bei der Blutgerinnung helfen, sein)

Bronchieninfektionen, einschließlich Pneumonie, was eine schwere Lungenentzündung ist

(falls Sie eine Pneumonie haben, können Sie möglicherweise auch an Fieber, Schüttelfrost,

Kurzatmigkeit und Husten mit Auswurf oder gelegentlich mit Blut, Flüssigkeit auf der Lunge

oder Schmerzen beim Ein- und Ausatmen leiden)

Plötzliches Anschwellen der Lippen, Zunge, Gesicht, Rachen oder Hals, möglicherweise auch

Hände und Füße oder Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen (dies sind Symptome

einer allergischen Reaktion)

Schwere- oder Engegefühl im Brustbereich mit Brustschmerzen und zunehmende

Kurzatmigkeit bei körperlicher Belastung (dies können Anzeichen von Problemen mit Ihrem

Herzen, wie etwa Angina, sein)

Gelegentlich

(kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Plötzliche Brustschmerzen, die sich zu Hals oder Armen ausbreiten können, mit

Kurzatmigkeit oder einem klammen Gefühl (dies können Anzeichen eines Herzinfarktes oder

anderer Probleme mit Ihrem Herzen sein)

Plötzlicher Kollaps, Taubheit oder Schwäche in Armen oder Beinen, Kopfschmerzen,

Schwindelgefühl und Verwirrtheit, Sehstörungen, Schluckschwierigkeiten, undeutliche,

vermischte oder Verlust der Sprache (dies können Anzeichen eines Schlaganfalls, welcher

durch ein, die Blutversorgung zu Teilen des Gehirns betreffendes, Gerinnsel oder eine

Blutung ausgelöst wird, sein)

Ein schwacher Puls, sich Kalt und Klamm fühlen mit schneller und flacher Atmung, trockener

Mund, kalte und gefleckte Haut und ein unregelmäßiger Herzschlag (dies können Anzeichen

eines Schockes sein), der, falls unbehandelt, zum Kollaps, Koma oder Tod führen kann

Gelbfärbung der Haut oder des Augenweißes, dunkler Urin, heller Stuhl, Müdigkeit, Fieber,

Übelkeit, Schwäche, Verschlafenheit und Bauchschmerzen (dies können Anzeichen von

Problemen mit Ihrer Leber sein)

Anschwellen der Darmschleimhaut, Anschwellen der Galle oder Gallensteine (sie können

starke Schmerzen im Unterleib haben)

Erzeugung von wenig oder keinem Urin, trüber Urin oder Blut im Urin, Schmerzen im

unterem Rückenbereich (dies können Anzeichen von ernsten Problemen mit Ihren Nieren

sein)

Müdigkeit, Kurzatmigkeit, Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, Kälte in Händen und Füßen und

blasse Haut, Schwierigkeiten bei der Wundheilung nach einer Schnittwunde (dies kann darauf

hindeuten, dass Sie eine geringe Zahl an roten Blutkörperchen in Ihrem Körper haben)

Selten

(kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Schwere Bauchschmerzen, die zu Ihrem Rücken ausstrahlen (dies könnte ein Anzeichen von

Problemen mit Ihrer Bauchspeicheldrüse sein)

Sehr selten

(kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

Hartnäckige Verstopfung mit einem angeschwollenem Magen und krank sein (dies können

Anzeichen von einer Verstopfung in Ihrem Darm sein)

Erhobene, entzündete Bläschen auf der Haut mit intensivem juckendem und brennendem

Gefühl

Nicht bekannt

(Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

Sehr starke Zunahme des Blutdrucks (Sie können schwere Kopfschmerzen haben, sich krank

fühlen und verschwommenes Sehen haben)

Überproduktion eines Hormons, das zur Flüssigkeitsretention führt und Schwäche, Müdigkeit

oder Verwirrung verursacht

Andere Nebenwirkungen:

Häufig

(kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Veränderungen Ihrer Stimmungslage, Schlafstörungen

Schwindelgefühl, Kopfschmerzen oder ein Kribbeln oder Taubheit in Ihren Armen und

Beinen (Parästhesien)

Doppeltsehen oder Verschwommensehen, Probleme mit Ihren Augen

Ein Unregelmäßiger Herzschlag, schnell oder langsam, der falls schnell, als Herzklopfen von

Ihnen empfunden wird

Niedriger Blutdruck, insbesondere wenn Sie sich aufrichten (Sie können sich schwindelig

oder ohnmächtig fühlen)

Ein trockener, anhaltender Husten oder Schwierigkeiten beim Atmen durch die Nase mit

Schmerzen im Gesicht (dies können Anzeichen von Nasennebenhöhlenproblemen sein)

Sich krank fühlen, krank sein, Durchfall, Verdauungsstörungen oder eine permanente oder

temporäre Veränderung des Essensgeschmacks, Schmerzen im Unterleib

Schwierigkeiten während der sexuellen Aktivität

Generalisierter Brustschmerz, Schwäche oder fehlende Kraft oder sich ungewöhnlich müde zu

fühlen

Schmerzen in Ihren Muskeln, Gelenken oder Knochen. Die Gelenke können auch steif und

geschwollen sein (Arthritis)

Entzündete oder geschwollene Haut, Ausschläge, die juckend oder rot sein können und

erhabene Haut (bekannt als Quaddeln oder Nesselfieber)

Flüssigkeitsretention, geschwollene Hände und Füße

Schwierigkeiten beim Wasserlassen (dies kann ein Anzeichen von Prostataproblemen sein)

Gelegentlich

(kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Bluthochdruck

Sich depressiv oder verwirrt fühlen

Verschlafenheit

Eine drehende Empfindung (auch als Vertigo bekannt), ohnmächtig werden

Kurzatmigkeit

Veränderungen in Ihrem Appetit, trockener Mund, Verstopfung, Blähungen

Veränderungen in der Art und Weise, wie Ihre Niere arbeitet (dies könnte sich in Bluttests zur

Bestimmung des Kreatininspiegels zeigen)

Schmerzen, langanhaltende Schmerzen oder Klingeln in Ihrem Ohr

Schwäche in einem Arm oder Bein, Bewegungsschwierigkeiten, Muskelkrämpfe

Geschwollene, schmerzhafte Gelenke, insbesondere in den Zehen aufgrund des Aufbaus von

Kristallen (Gicht)

Beben, übermäßiges Schwitzen

Probleme eine Erektion zu bekommen oder aufrecht zu halten

Selten

(kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Schwierigkeiten Personen kennenzulernen oder zu erinnern, wo Sie sind oder welche Uhrzeit

es ist oder Änderungen in Ihrem Verhalten

Probleme mit Ihrem Gedächtnis

Blaue Flecken, Nasenbluten, Hitzewallungen

Dunkelfärbung und Temperaturabnahme von einem Bein oder Arm mit Schwäche, Taubheit

oder Verkrampfung (dies könnte ein Anzeichen sein, dass das Bein oder der Arm nicht

ausreichend mit Blut versorgt wird)

Gefühl der Blähung in Ihrem Magen

Mundgeschwüre, Herpesbläschen, Zahn- oder Zahnfleisch Probleme, Heiserkeit in Ihrem Hals

Geschwollene Drüsen in Ihrem Hals oder Achselhöhlen

Geschwollene, glatt aussehende Zunge mit einer dunklen roten Farbe

Sehr selten

(kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

Haarausfall

Hautreaktion/Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht

Weißgefärbte Finger, welche sich kalt anfühlen, Ablösen von Finger- oder Zehennägeln vom

Nagelbett

Nicht bekannt

(Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

Allgemeine Schmerzen

Veränderungen in Ihrem Gewicht

Verlust des Gleichgewichts

Blutuntersuchungen könnten zeigen:

Eine leichte Zu- oder Abnahme von Hämoglobin (rote Blutkörperchen), welches Sauerstoff in

Ihrem Blut trägt, eine Zunahme vom alkalischen Phosphatase-, Bilirubin-,

Lactatdehydrogenase- (LDH) und Transaminasenspiegel (Häufig)

Zunahme von Harnstoff und Harnstoff-Stickstoff (Gelegentlich)

Abnahme des Natriumspiegels (Selten)

Zunahme des Kaliumspiegels (Nicht bekannt)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können

Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt.

Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Fosinopril dura 20 mg aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Blister angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Nicht über 25 ºC lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Fosinopril dura 20 mg enthält

Der Wirkstoff ist: Fosinopril-Natrium. Jede Tablette enthält 20 mg Fosinopril-Natrium.

Die sonstigen Bestandteile sind: Vorverkleisterte Stärke, mikrokristalline Cellulose,

Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Hyprolose, Crospovidon, Glyceroldibehenat.

Wie Fosinopril dura 20 mg aussieht und Inhalt der Packung

Die Tabletten sind weiß bis cremefarben, rechteckig gewölbt, mit “G” Bruchrille “G” auf der einen

und “FS” Bruchrille “20” auf der anderen Seite.

Fosinopril dura 20 mg steht in Blisterpackungen mit 10, 20, 50 und 100 Tabletten zur Verfügung. Es

werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Mylan dura GmbH

Postfach 10 06 35

64206 Darmstadt

Hersteller

McDermott Laboratories t/a Gerard Laboratories,

35-36 Baldoyle Industrial Estate,

Grange Road, Dublin 13,

Irland

oder

Generics [UK] Ltd,

Station Close,

Hertfordshire

EN6 1TL

Vereinigtes Königreich

oder

Mylan Hungary Kft.

H-2900 Komárom, Mylan utca 1

Ungarn

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR)

unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Italien:

Fosinopril Mylan Generics 20 mg

Niederlande:

Fosinoprilnatrium Mylan 20 mg

Portugal:

Fosinopril Mylan 20 mg

Spanien:

Fosinopril Mylan 20 mg comprimidos EFG

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Januar 2019.

ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS

FACHINFORMATION

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Fosinopril dura 20 mg, Tabletten

2.

QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Jede Tablette enthält 20 mg Fosinopril-Natrium.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe, Abschnitt 6.1.

3.

DARREICHUNGSFORM

Tablette

Weiße bis cremefarbene, rechteckige gewölbte Tablette mit “G” Bruchrille “G” auf der einen und

“FS” Bruchrille “20” auf der anderen Seite.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

4.

KLINISCHE ANGABEN

4.1

Anwendungsgebiete

Behandlung der Hypertonie.

Behandlung der symptomatischen Herzinsuffizienz.

4.2

Dosierung und Art der Anwendung

Die übliche Anfangsdosis von 10 mg wurde bei Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz (NYHA IV)

und bei Patienten über 75 Jahren, die wegen einer Herzinsuffizienz behandelt werden, nicht untersucht

(siehe Abschnitt 4.4).

Bei Patienten mit besonderem Hypotonierisiko (aufgrund einer Aktivierung des Renin-Angiotensin-

Aldosteron-Systems, siehe Abschnitt 4.4), darunter Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz (NYHA

IV), Patienten über 75 Jahren, die wegen einer Herzinsuffizienz behandelt werden, Patienten mit

schwerer Einschränkung der Nieren- und/oder Leberfunktion und Patienten, die mit einem Diuretikum

behandelt werden, wird empfohlen, die Behandlung mit einer niedrigeren Dosis (5 mg), welche jeden

Tag ungefähr zur gleichen Zeit eingenommen wird, zu beginnen.

Die Dosis sollte entsprechend dem Zustand des Patienten und der Wirkung auf den Blutdruck

angepasst werden (siehe Abschnitt 4.4).

Hypertonie

Fosinopril-Natrium kann allein oder in Kombination mit Antihypertonika anderer Substanzklassen

angewendet werden, mit der Ausnahme von Aliskiren bei Patienten mit Diabetes mellitus oder

eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min/1,73 m

) (siehe Abschnitte 4.3, 4.4, 4.5 und 5.1).

Hypertone Patienten, die nicht mit Diuretika behandelt werden

Anfangsdosis

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 10 mg einmal täglich, welche jeden Tag ungefähr zur gleichen

Zeit eingenommen wird. Falls nötig, kann die Dosis auf 20 mg erhöht werden. Bei Patienten mit

erhöhter Aktivität des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (insbesondere renovaskulärer

Hypertonie, Salz- und/oder Flüssigkeitsmangel, dekompensierter Herzinsuffizienz oder schwerer

Hypertonie) kann es nach Einnahme der ersten Dosis zu einem übermäßigen Blutdruckabfall kommen.

Die Behandlung sollte deshalb unter ärztlicher Aufsicht begonnen werden.

Erhaltungsdosis

Die Tagesdosis beträgt gewöhnlich 10 mg bis maximal 40 mg, die als Einzeldosis jeden Tag ungefähr

zur gleichen Zeit eingenommen werden. Im Allgemeinen kann die Dosis weiter erhöht werden, wenn

sich der gewünschte Behandlungseffekt auf einem bestimmten Dosisniveau nicht innerhalb von 3-4

Wochen einstellt.

Hypertone Patienten, die gleichzeitig mit einem Diuretikum behandelt werden

Zu Beginn der Behandlung mit Fosinopril-Natrium kann es zu einer symptomatischen Hypotonie

kommen. Dies ist bei Patienten, die gleichzeitig mit einem Diuretikum behandelt werden, vor allem

bei Patienten mit Herzinsuffizienz, älteren Patienten (über 75 Jahren) und Patienten mit Störung der

Nierenfunktion wahrscheinlicher. Deshalb ist Vorsicht geboten, da bei diesen Patienten ein

Flüssigkeits- und/oder Salzmangel vorliegen kann. Falls möglich, sollte das Diuretikum 2-3 Tage vor

Beginn der Behandlung mit Fosinopril-Natrium abgesetzt werden. Bei hypertonen Patienten, bei

denen das Diuretikum nicht abgesetzt werden kann, sollte die Behandlung mit Fosinopril-Natrium mit

einer Dosis von 5 mg, welche jeden Tag ungefähr zur gleichen Zeit eingenommen wird, begonnen

werden. Nierenfunktion und Kaliumspiegel im Serum sollten überwacht werden. Die anschließende

Dosierung von Fosinopril-Natrium sollte entsprechend der Wirkung auf den Blutdruck angepasst

werden. Falls notwendig, kann die Diuretika-Therapie wieder aufgenommen werden (siehe Abschnitt

4.4 und Abschnitt 4.5). Wird die Behandlung bei einem Patienten begonnen, der bereits ein

Diuretikum erhält, empfiehlt sich eine ärztliche Überwachung für mindestens 8 Stunden nach Gabe

der ersten Dosis und bis zur Stabilisierung des Blutdrucks.

Herzinsuffizienz

Bei Patienten mit symptomatischer Herzinsuffizienz und Flüssigkeitsretention sollte Fosinopril-

Natrium zusätzlich zu einem Diuretikum und ggf. Digitalis gegeben werden. Die empfohlene

Anfangsdosis beträgt 10 mg einmal täglich, welche jeden Tag ungefähr zur gleichen Zeit

eingenommen wird. Die Behandlung bedarf der ärztlicher Kontrolle während der ersten zwei Wochen.

Die Anfangsdosis von 10 mg wurde bei Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz (NYHA IV) und/oder

Patienten über 75 Jahren nicht untersucht (siehe Abschnitt 4.4). Falls nötig, kann die Dosis auf 20 mg

erhöht werden. Wird die Anfangsdosis gut vertragen, sollte die Dosis abhängig vom klinischen

Ansprechen auf bis zu 40 mg einmal täglich, welche jeden Tag ungefähr zur gleichen Zeit

eingenommen wird, gesteigert werden. Das Auftreten einer Hypotonie nach der ersten Dosis sollte

eine sorgfältige Steigerung der Dosis von Fosinopril-Natrium nach effektiver Behandlung der

Hypotonie nicht ausschließen.

Bei Patienten mit hohem Risiko für eine symptomatische Hypotonie, z. B. Patienten mit Salzmangel

mit oder ohne Hyponatriämie, Patienten mit Hypovolämie oder Patienten, die mit stark wirksamen

Diuretika behandelt wurden, sind diese Störungen, falls möglich, vor Beginn der Behandlung mit

Fosinopril-Natrium auszugleichen. Der behandelnde Arzt kann eine Anfangsdosis von 5 mg

einmal

täglich, welche jeden Tag ungefähr zur gleichen Zeit eingenommen wird, in Erwägung ziehen, um den

blutdrucksenkenden Effekt bei Hochrisikopatienten zu bestimmen. Die Dosis sollte anschließend bis

zum Erreichen der optimalen Wirkung angepasst werden.

Nierenfunktion und Kaliumspiegel im Serum sollten überwacht werden (siehe Abschnitt 4.4).

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Empfohlen wird eine Anfangsdosis von 10 mg einmal täglich, welche jeden Tag ungefähr zur gleichen

Zeit eingenommen wird. Vorsicht ist jedoch vor allem bei einer GFR von weniger als 10 ml/min

geboten.

Eine Verminderung der Elimination über die Nieren wird über die Leber kompensiert. Die

gleichzeitige Anwendung mit Aliskiren ist bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3).

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Empfohlen wird eine Anfangsdosis von 10 mg einmal täglich, welche jeden Tag ungefähr zur gleichen

Zeit eingenommen wird, jedoch ist Vorsicht geboten. Obwohl die Hydrolyserate verringert sein kann,

ist das Ausmaß der Hydrolyse bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion kaum reduziert. Bei

dieser Patientengruppe gibt es Hinweise auf eine verminderte hepatische Clearance von Fosinoprilat

(Wirkstoff) mit kompensatorischem Anstieg der renalen Ausscheidung.

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen wird nicht empfohlen.

Es liegen begrenzte klinische Daten für die Anwendung von Fosinopril bei hypertensiven Kindern ab

6 Jahren vor (siehe Abschnitte 5.1, 5.2 und 4.8). Für keine Altersklasse konnte eine optimale

Dosierung bestimmt werden. Für Kinder unter 50 kg Körpergewicht gibt es keine geeignete

Dosisstärke.

Anwendung bei älteren Patienten

Bei Patienten mit klinisch normaler Leber- und Nierenfunktion ist eine Dosisreduktion nicht

notwendig, da die pharmakokinetischen Eigenschaften und die blutdrucksenkende Wirkung von

Fosinoprilat im Vergleich zu jüngeren Menschen nicht signifikant unterschiedlich sind.

Nierenfunktion und Kaliumspiegel im Serum sollten jedoch überwacht werden, da es zu einer

Verschlechterung der Nierenfunktion und einer Hyperkaliämie kommen kann.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Fosinopril-Natrium sollte einmal täglich oral verabreicht werden. Wie alle anderen Arzneimittel, die

einmal täglich verabreicht werden, sollte es jeden Tag etwa zur gleichen Zeit eingenommen werden.

Die Resorption von Fosinopril-Natrium wird nicht durch die Aufnahme von Nahrung beeinträchtigt.

Die Tabletten sollten mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) eingenommen werden.

4.3

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, andere Angiotensin-Converting-Enzym (ACE)-

Hemmer oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile

Angioödeme in der Krankengeschichte in Verbindung mit einer früheren Behandlung mit einem

ACE-Hemmer

Hereditäres oder idiopathisches Angioödem

Zweites und drittes Schwangerschaftstrimester (siehe Abschnitte 4.4 und 4.6)

Die gleichzeitige Anwendung von Fosinopril dura mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln ist bei

Patienten mit Diabetes mellitus oder eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min/1,73 m

kontraindiziert (siehe Abschnitte 4.2, 4.4, 4.5 und 5.1)

Gleichzeitige Anwendung einer Sacubitril/Valsartan-Therapie. Die Behandlung mit Fosinopril

darf frühestens 36 Stunden nach der letzten Dosis Sacubitril/Valsartan begonnen werden (siehe

auch Abschnitt 4.4 und 4.5).

4.4

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Die Anfangsdosis von 10 mg wurde bei Patienten über 75 Jahren, die wegen einer Herzinsuffizienz

behandelt wurden, und bei Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz (NYHA IV) nicht untersucht. Bei

Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz (NYHA IV) und/oder älteren Patienten sowie bei Patienten

mit Störung der Nierenfunktion, die wegen einer Herzinsuffizienz behandelt werden oder bei

hypertonen Patienten, die gleichzeitig mit einem Diuretikum behandelt werden, geht man von einem

erhöhten Risiko für eine schwere Hypotonie, eine Hyperkaliämie und/oder einen raschen Anstieg der

Kaliumspiegel aus, wenn die Behandlung mit Fosinopril mit einer Dosis von 10 mg begonnen wird.

Symptomatische Hypotonie

Bei Patienten mit unkomplizierter Verlaufsform der Hypertonie kommt es selten zu einer

symptomatischen Hypotonie. Bei Hypertoniepatienten, die mit Fosinopril-Natrium behandelt werden,

kommt es, wie mit anderen ACE-Hemmern, höchstwahrscheinlich zu einer symptomatischen

Hypotonie, wenn ein Salz-/Flüssigkeitsmangel vorliegt, z. B. aufgrund von Diuretika-Therapie,

salzarmer Diät, Dialyse, Durchfall oder Erbrechen oder schwerer reninabhängiger Hypertonie (siehe

Abschnitte 4.5 und 4.8). Ein Flüssigkeits- und/oder Salzmangel sollte vor Beginn der Therapie mit

Fosinopril ausgeglichen werden. Ein vorübergehender Blutdruckabfall ist keine Kontraindikation in

Bezug auf weitere Dosen, die ohne Schwierigkeiten nach Ausgleich des Salz- und/oder

Flüssigkeitshaushalts gegeben werden können.

Bei Patienten mit Herzinsuffizienz, mit oder ohne gleichzeitig vorliegender Niereninsuffizienz, kann

die Therapie mit ACE-Hemmern einen übermäßigen Blutdruckabfall auslösen. Dies kann mit einer

Oligurie oder Azotämie und selten mit einem akuten Nierenversagen und Tod verbunden sein. Diese

tritt am ehesten bei Patienten mit schwereren Formen der Herzinsuffizienz auf, die sich in der

Anwendung hoch dosierter Schleifendiuretika, dem Vorliegen einer Hyponatriämie oder einer

eingeschränkten Nierenfunktion widerspiegelt und bei älteren Patienten. Patienten mit erhöhtem

Risiko für eine symptomatische Hypotonie sind zu Beginn der Behandlung engmaschig zu

überwachen. Sie sollten in den ersten zwei Wochen der Behandlung und bei jeder Dosiserhöhung von

Fosinopril oder Diuretika überwacht werden. Bei Patienten mit normalem oder niedrigem Blutdruck,

die mit Diuretika regelmäßig behandelt wurden oder die hyponatremisch sind, sollte eine Reduzierung

der Diuretikadosis erwogen werden.

Die Sicherheit einer Anfangsdosis von 10 mg wurde bei Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz

(NYHA IV) nicht untersucht. Dies gilt möglicherweise auch für Patienten mit ischämischer

Herzerkrankung oder zerebrovaskulärer Erkrankung, bei denen ein übermäßiger Blutdruckabfall zu

einem Myokardinfarkt oder zerebrovaskulären Insult führen kann. Bei Auftreten einer Hypotonie

sollte der Patient in die liegende Position gebracht werden und, falls notwendig, eine intravenöse

Infusion mit 0,9%-iger (9 mg/ml) Kochsalzlösung erhalten. Ein vorübergehender Blutdruckabfall

spricht nicht gegen eine weitere Behandlung, die gewöhnlich ohne Schwierigkeiten fortgesetzt werden

kann, sobald der Blutdruck nach Volumenexpansion wieder gestiegen ist.

Bei manchen Patienten mit Herzinsuffizienz und normalem oder niedrigem Blutdruck kann es unter

Behandlung mit Fosinopril-Natrium zu einer weiteren Senkung des systemischen Blutdrucks kommen.

Dieser Effekt ist bekannt und normalerweise kein Grund für ein Absetzen der Behandlung. Wird die

Hypotonie symptomatisch, kann eine Senkung der Dosis oder ein Absetzen der Behandlung mit

Fosinopril-Natrium notwendig sein.

Eine Hypotonie ist nicht

per se

ein Grund zum Absetzen von Fosinopril. Das Ausmaß der

Blutdrucksenkung ist am größten zu Behandlungsbeginn. Dieser Effekt stabilisiert sich innerhalb von

ein bis zwei Wochen und erreicht normalerweise das Niveau vor der Behandlung ohne eine

Minderung der therapeutischen Wirksamkeit.

Duale Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS)

Es gibt Belege dafür, dass die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-

Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren das Risiko für Hypotonie, Hyperkaliämie und eine Abnahme

der Nierenfunktion (einschließlich eines akuten Nierenversagens) erhöht. Eine duale Blockade des

RAAS durch die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptor-

Antagonisten oder Aliskiren wird deshalb nicht empfohlen (siehe Abschnitte 4.5 und 5.1).

Wenn die Therapie mit einer dualen Blockade als absolut notwendig erachtet wird, sollte dies nur

unter Aufsicht eines Spezialisten und unter Durchführung engmaschiger Kontrollen von

Nierenfunktion, Elektrolytwerten und Blutdruck erfolgen.

ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten sollten bei Patienten mit diabetischer

Nephropathie nicht gleichzeitig angewendet werden.

Aorten- oder Mitralklappenstenose/hypertrophe Kardiomyopathie

Wie andere ACE-Hemmer sollte Fosinopril-Natrium bei Patienten mit Mitralklappenstenose und

linksventrikulärer Ausflussbehinderung wie Aortenstenose oder hypertrophe Kardiomyopathie mit

Vorsicht gegeben werden.

Einschränkung der Nierenfunktion

Bei einer Einschränkung der Nierenfunktion ist eine Anpassung der Anfangsdosis von Fosinopril-

Natrium nicht notwendig. Bei diesen Patienten ist die regelmäßige Kontrolle der Kalium- und

Kreatininwerte Bestandteil der normalen medizinischen Versorgung.

Bei Patienten mit Herzinsuffizienz kann eine Hypotonie nach Beginn der Behandlung mit einem ACE-

Hemmer die Nierenfunktion weiter einschränken. Über ein in der Regel reversibles akutes

Nierenversagen wurde in diesem Zusammenhang berichtet.

Bei Patienten mit schwerer

dekompensierter Herzinsuffizienz, deren Nierenfunktion von der Aktivität des Renin-Angiotensin-

Aldosteron-Systems abhängig ist, kann die Behandlung mit einem ACE-Hemmer im Zusammenhang

mit einer Oligurie und/oder fortschreitenden Azothämie und selten mit einem akutem Nierenversagen

und/oder Tod stehen.

Die gleichzeitige Anwendung mit Aliskiren ist bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR

< 60 ml/min/1,73 m

) kontraindiziert.

Bei manchen hypertensiven Patienten mit Nierenarterienstenose (beidseitig oder einseitig bei

Einzelniere), die mit ACE-Hemmern behandelt wurden, wurden Anstiege von Blut-Harnstoff-

Stickstoff und Serumkreatinin beobachtet, die gewöhnlich nach Absetzen der Behandlung

zurückgingen. In diesen Patienten sollte die Nierenfunktion während der ersten Wochen der Therapie

überwacht werden. Dies ist vor allem bei Patienten mit Niereninsuffizienz der Fall. Liegt zudem eine

renovaskuläre Hypertonie vor, besteht ein erhöhtes Risiko für eine schwere Hypotonie und

Niereninsuffizienz. Bei diesen Patienten muss die Behandlung deshalb unter engmaschiger ärztlicher

Überwachung mit einer niedrigen Dosis und sorgfältiger Dosistitration begonnen werden. Da

Diuretika zum Auftreten der beschriebenen Beschwerden beitragen können, sollten sie abgesetzt und

die Nierenfunktion in den ersten Wochen der Behandlung mit Fosinopril-Natrium überwacht werden.

Bei einigen hypertonen Patienten ohne offensichtlich vorbestehende Erkrankung der Nierengefäße

kam es insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von Fosinopril-Natrium mit einem Diuretikum zu in

der Regel geringfügigen und vorübergehenden Erhöhungen des Blut-Harnstoff-Stickstoffs und

Serumkreatinins. Dies tritt eher bei Patienten mit vorbestehender Einschränkung der Nierenfunktion

auf. Eine Senkung der Dosis und/oder ein Absetzen des Diuretikums und/oder des ACE-Hemmers

können notwendig sein.

Nierentransplantation

Da keine Erfahrungen mit der Anwendung von Fosinopril bei Patienten vorliegen, die sich kurz zuvor

einer Nierentransplantation unterzogen haben, wird die Verabreichung von Fosinopril bei dieser

Patientengruppe nicht empfohlen.

Proteinurie

Bei Patienten mit bestehender Einschränkung der Nierenfunktion kann es in seltenen Fällen zu einer

Proteinurie kommen. Bei Vorliegen einer klinisch relevanten Proteinurie (mehr als 1 g/Tag) sollte

Fosinopril nur nach sehr kritischer Nutzen-Risiko-Abwägung und unter regelmäßiger Kontrolle

klinischer und laborchemischer Parameter angewendet werden.

Überempfindlichkeit/Angioödem

Angioödeme im Gesicht, an Extremitäten, Lippen, Zunge, Glottis und/oder Larynx wurden bei

Patienten, die mit ACE-Hemmern behandelt wurden, einschließlich Fosinopril-Natrium, beobachtet

und können zu jedem Zeitpunkt der Behandlung auftreten. In diesen Fällen ist Fosinopril-Natrium

sofort abzusetzen und eine geeignete Behandlung und Überwachung des Patienten einzuleiten, um

sicherzustellen, dass die Symptome vollständig abgeklungen sind, bevor der Patient entlassen wird.

Auch in solchen Fällen, in denen die Schwellung auf die Zunge beschränkt bleibt und es nicht zu

Atembeschwerden kommt, kann eine längere Überwachung des Patienten notwendig sein, da die

Behandlung mit Antihistaminika oder Kortikosteroiden unter Umständen nicht ausreichend ist.

Sehr selten wurde über tödlich verlaufende Angioödeme mit Kehlkopf- oder Zungenödem berichtet.

Bei Beteiligung der Zunge, der Glottis oder des Kehlkopfes kommt es eher zu einer

Atemwegsobstruktion, insbesondere bei Patienten mit Atemwegsoperationen in der

Krankengeschichte. In diesen Fällen ist sofort eine Notfallbehandlung einzuleiten. Die

Notfallbehandlung kann Maßnahmen wie die Gabe von Adrenalin und/oder die Freihaltung der

Atemwege umfassen. Der Patient ist so lange engmaschig zu überwachen, bis die Symptome

vollständig und anhaltend abgeklungen sind.

Basierend auf Postmarketing-Erfahrungen wurde bei der gleichzeitigen Anwendung von ACE-

Hemmern und Aliskiren über Angioödem oder angioödemähnliche Reaktionen berichtet (siehe

Abschnitt 4.8).

Eine Schwellung von Gesicht, Mundschleimhaut, Lippen und Extremitäten bildete sich nach Absetzen

von Fosinopril-Natrium in den meisten Fällen wieder zurück. In einigen Fällen war eine medizinische

Therapie notwendig.

Selten wurde bei Patienten, die mit ACE Hemmern behandelt wurden von einem intestinalen

Angioödem berichtet. Dieses äußerte sich bei Patienten in Oberbauchschmerzen (mit oder ohne

Übelkeit oder Erbrechen). In einigen Fällen gab es keine Vorgeschichte eines Angioödems im Gesicht

und die C1-Esterase-Spiegel waren normal. Das Angioödem wurde durch abdominale

Computertomographie oder Ultraschall oder bei einer Operation diagnostiziert. Die Symptome traten

nach Absetzten des ACE-Hemmers nicht mehr auf. Ein intestinales Angioödem sollte in der

Differentialdiagnose von Patienten, die mit ACE-Hemmern behandelt werden und bei denen

Oberbauchschmerzen auftreten, eingeschlossen werden.

Bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe wird unter Behandlung mit ACE-Hemmern im Vergleich zu

Patienten mit nicht-schwarzer Hautfarbe eine höhere Inzidenz von Angioödemen beobachtet.

Patienten mit einem Angioödem in der Krankengeschichte, das nicht mit einer Behandlung mit einem

ACE-Hemmer in Zusammenhang steht, haben möglicherweise ein erhöhtes Risiko für ein Angioödem

während der Behandlung mit einem ACE-Hemmer (siehe Abschnitt 4.3).

Eine gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern und Sacubitril/Valsartan ist wegen des erhöhten

Risikos eines Angioödems kontraindiziert. Eine Behandlung mit Sacubitril/Valsartan darf frühestens

36 Stunden nach der letzten Dosis Fosinopril begonnen werden. Eine Behandlung mit Fosinopril darf

frühestens 36 Stunden nach der letzten Dosis Sacubitril/Valsartan begonnen werden (siehe Abschnitte

4.3 und 4.5).

Eine gleichzeitige Gabe von ACE-Hemmern und Racecadotril, mTOR-Inhibitoren (z. B. Sirolimus,

Everolimus, Temsirolimus) und Vildagliptin kann zu einem erhöhten Risiko eines Angioödems führen

(z. B. Schwellung der Atemwege oder der Zunge mit oder ohne Atembeschwerden) (siehe Abschnitt

4.5). Vorsicht ist geboten, wenn die Behandlung mit Racecadotril, mTOR-Inhibitoren (z. B. Sirolimus,

Everolimus, Temsirolimus) und Vildagliptin bei Patienten begonnen wird, die bereits einen ACE-

Hemmer einnehmen.

Anaphylaktoide Reaktionen während einer High-flux-Dialyse Membran Exposition

Bei Patienten, bei denen im Rahmen der Hemodialyse High-flux-Dialyse Membranen (z.B. AN 69

eingesetzt wurden und die gleichzeitig einen ACE-Hemmer erhielten, wurden anaphylaktoide

Reaktionen beobachtet. Bei diesen Patienten ist die Anwendung einer anderen Dialysemembran oder

eines Antihypertonikums aus einer anderen Substanzklasse in Erwägung zu ziehen

Anaphylaktoide Reaktionen während einer LDL-Apherese Membran Exposition

Bei Patienten, die während einer Low-Density-Lipoprotein (LDL)-Apherese mit Dextransulfat mit

einem ACE-Hemmer behandelt wurden, kam es zu lebensbedrohlichen anaphylaktoiden Reaktionen.

Die Reaktionen konnten durch eine zeitweise Unterbrechung der Behandlung mit dem ACE-Hemmer

vor jeder Apherese vermieden werden.

Bei solchen Patienten muss die Verwendung einer anderen

Dialysemembran oder einer anderen Arzneimittelsubstanzklasse in Erwägung gezogen werden.

Anaphylaktoide Reaktionen während Desensibilisierungstherapie

Bei zwei Patienten, die im Rahmen einer Desensibilisierungstherapie mit Hymenoptera Gift behandelt

wurden und gleichzeitig den ACE-Hemmer Enalapril erhielten, kam es zu lebensbedrohlichen anaphy-

laktoiden Reaktionen. Bei denselben Patienten konnten diese Reaktionen vermieden werden, wenn der

ACE-Hemmer vorübergehend abgesetzt wurde. Jedoch traten sie bei nochmaliger versehentlicher

Gabe des ACE-Hemmers wieder auf. Daher ist bei Patienten, die solche Desensibilisierungstherapien

erhalten und mit ACE-Hemmern behandelt werden, Vorsicht geboten und die kurzfristige

Verwendung eines Arzneimittels aus einer anderen Substanzklasse sollte in Erwägung gezogen

werden.

Leberversagen

In seltenen Fällen sind ACE-Hemmer mit einem Syndrom verbunden, das mit einer cholestatischen

Gelbsucht oder Hepatitis beginnt und bis zur fulminanten Lebernekrose mit (manchmal) tödlichem

Verlauf fortschreitet. Der diesem Syndrom zugrunde liegende Mechanismus ist nicht bekannt. Kommt

es unter Behandlung mit Fosinopril-Natrium oder eines anderen ACE-Hemmers zu einer Gelbsucht

oder einer ausgeprägten Erhöhung der Leberenzyme, ist die Behandlung mit dem ACE-Hemmer

abzusetzen und der Patient angemessen ärztlich zu überwachen.

Leberfunktionsstörung

Patienten mit einer Leberfunktionsstörung können einen erhöhten Plasmaspiegel von Fosinopril

entwickeln. In einer Studie bei Patienten mit alkoholischer oder biliärer Zirrhose war die gesamte

Körperausscheidung von Fosinoprilat vermindert und die AUC im Plasma fast verdoppelt.

Neutropenie/Agranulozytose

Bei Patienten unter Behandlung mit ACE-Hemmern wurden Neutropenie/Agranulozytose,

Thrombozytopenie, Anämie und Knochenmarksdepression beobachtet; diese Nebenwirkungen treten

häufiger bei Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung auf. Bei Patienten mit normaler

Nierenfunktion und ohne besondere Risikofaktoren tritt eine Neutropenie selten auf. Nach Absetzen

des ACE-Hemmers sind Neutropenie und Agranulozytose reversibel. Fosinopril-Natrium ist vor allem

bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, die an Kollagenosen mit Gefäßbeteiligung, wie

etwa Systemischer Lupus erythematodes oder Sklerodermie, leiden oder gleichzeitig mit

Immunsuppressiva, Allopurinol oder Procainamid behandelt werden oder bei Vorliegen mehrerer

dieser Risikofaktoren mit äußerster Vorsicht anzuwenden. In einigen Fällen entwickelten diese

Patienten schwer wiegende Infektionen, die in wenigen Fällen nicht auf eine intensivierte

Antibiotikatherapie ansprachen. Bei diesen Patienten ist unter Behandlung mit Fosinopril-Natrium das

weiße Blutbild regelmäßig zu kontrollieren und der Patient anzuweisen, Anzeichen einer Infektion,

wie etwa Fieber, geschwollene Lymphknoten oder Halsschmerzen, zu melden.

Ethnische Zugehörigkeit

Wie andere ACE-Hemmer kann auch Fosinopril-Natrium bei Patienten schwarzer Hautfarbe

möglicherweise aufgrund der höheren Prävalenz niedriger Reninspiegel im Plasma in der schwarzen

Bevölkerung mit Bluthochdruck weniger wirksam sein bei der Senkung des Blutdrucks als bei

Patienten nicht-schwarzer Hautfarbe.

Husten

Im Zusammenhang mit der Anwendung von ACE-Hemmern, einschließlich Fosinopril-Natrium,

wurde über Husten berichtet. Es handelte sich dabei typischerweise um nicht-produktiven,

anhaltenden Husten, der nach Absetzen der Behandlung zurückgeht. Ein durch ACE-Hemmer

ausgelöster Husten ist bei der Differentialdiagnose des Hustens zu berücksichtigen.

Operationen/Anästhesie

Fosinopril-Natrium kann bei Patienten, die sich einer Operation unterziehen oder im Rahmen der

Anästhesie Arzneimittel erhalten, die zu einer Blutdrucksenkung führen, die Bildung von Angiotensin

II nach kompensatorischer Freisetzung von Renin

hemmen und die blutdrucksenkende Wirkung

verstärken. Eine durch diesen Mechanismus verursachte Blutdrucksenkung kann durch

Volumenexpansion korrigiert werden.

Serumkalium

ACE-Hemmer können eine Hyperkaliämie bewirken, da sie die Freisetzung von Aldosteron

verhindern. Die Wirkung ist im Allgemeinen bei Patienten mit normaler Nierenfunktion nicht

bedeutsam. Allerdings kann es bei Patienten mit einer beeinträchtigten Nierenfunktion und/oder bei

Patienten, die Kalium-Ergänzungsmittel (einschließlich Salzersatzmittel), kaliumsparende Diuretika,

Trimethoprim oder Cotrimoxazol (auch als Trimethoprim/Sulfamethoxazol bekannt) und insbesondere

Aldosteron-Antagonisten oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker einnehmen, zu einer Hyperkaliämie

kommen. Kaliumsparende Diuretika und Angiotensin-Rezeptor-Blocker sollten bei Patienten, die

ACE-Hemmer erhalten, mit Vorsicht angewendet werden. Serumkalium und Nierenfunktion sind zu

überwachen (siehe Abschnitt 4.5).

Zu den Patienten mit einem Risiko für die Entwicklung einer Hyperkaliämie zählen ältere Patienten

und solche mit Niereninsuffizienz, schwerer Herzinsuffizienz, Diabetes mellitus oder unter

gleichzeitiger Behandlung mit kaliumsparenden Diuretika, Kaliumpräparaten oder kaliumhaltigen

Salzersatzstoffen oder anderen Arzneimitteln, die mit erhöhten Kaliumspiegeln im Serum verbunden

sind (z. B. Heparin, Co-Trimoxazol, auch bekannt als Trimethoprim/Sulfamethoxazol).

Hyponatriämie

Hyponatriämie aufgrund dem Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion (SIADH) wurde bei einigen

Patienten, die mit dem ACE-Hemmer Ramipril mit Hydrochlorothiazid behandelt wurden, beobachtet.

Es wird empfohlen, dass der Natrium-Spiegel im Serum regelmäßig überwacht wird.

Patienten mit Diabetes

Bei Patienten mit Diabetes, die mit oralen Antidiabetika oder Insulin behandelt werden, muss die

Blutzuckereinstellung während des ersten Monats der Behandlung mit einem ACE-Hemmer

engmaschig überwacht werden (siehe Abschnitt 4.5).

Lithium

Die Kombination von Lithium und Fosinopril-Natrium wird im Allgemeinen nicht empfohlen (siehe

Abschnitt 4.5).

Schwangerschaft

Eine Behandlung mit ACE-Hemmern sollte nicht während der Schwangerschaft begonnen werden.

Bei Patientinnen mit Schwangerschaftswunsch sollte eine Umstellung auf eine alternative

blutdrucksenkende Behandlung mit geeignetem Sicherheitsprofil für Schwangere erfolgen, es sei

denn, eine Fortführung der Behandlung mit ACE-Hemmern ist zwingend erforderlich. Wird eine

Schwangerschaft festgestellt, ist die Behandlung mit ACE-Hemmern unverzüglich zu beenden und,

wenn erforderlich, eine alternative Therapie zu beginnen (siehe Abschnitte 4.3 und 4.6).

Fetale/neonatale Erkrankungsrate und Sterblichkeit

ACE-Hemmer in der Schwangerschaft können Schädigungen und sogar Tod des sich entwickelnden

Fötus verursachen.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit ist bei Kindern nicht erwiesen.

Ältere Patienten

Bei den Patienten, die Fosinopril-Natrium während klinischen Studien erhielten, konnte ein

Unterschied in Wirksamkeit oder Sicherheit zwischen älteren Patienten (65 Jahre und älter) und

jüngeren Patienten nicht nachgewiesen werden. Eine erhöhte Sensibilität älterer Personen kann

trotzdem nicht ausgeschlossen werden.

Daher ist die sorgfältige Überwachung zu Beginn der Therapie, insbesondere wenn Patienten an

Bluthochdruck oder Diabetes mellitus leiden, erforderlich. Der Blutdruck im Stehen und Sitzen sollte

überwacht werden und im Falle eines symptomatischen orthostatischen Bluthochdrucks mit einem

systolischem Blutdruckabfall von > 10 mmHg, sollte das Blutdruckziel höher sein um Schwindel und

Müdigkeit zu verhindern. Diejenigen Patienten, die gegenüber einen starken Blutdruckabfall gefährdet

sind (z. B. Stenose der Koronararterien oder der hirnversorgenden Gefäße), sollten engmaschig

überwacht werden.

4.5

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Arzneimittel, die das Risiko eines Angioödems erhöhen

Eine gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern und Sacubitril/Valsartan ist wegen des erhöhten

Risikos eines Angioödems kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3 und 4.4).

Eine gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern und Racecadotril, mTOR-Inhibitoren (z. B.

Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus) und Vildagliptin kann zu einem erhöhten Risiko eines

Angioödems führen (siehe Abschnitt 4.4).

Diuretika

Bei Gabe eines Diuretikums bei einem Patienten, der mit Fosinopril-Natrium behandelt wird, ist der

blutdrucksenkende Effekt gewöhnlich additiv.

Bei Patienten, die bereits mit einem Diuretikum behandelt werden, und hier vor allem Patienten, bei

denen die Diuretika-Therapie erst vor kurzem begonnen wurde,

sowie bei Patienten mit strikter

salzarmer Diät oder Dialyse, kann es gelegentlich zu einer übermäßigen Senkung des Blutdrucks

kommen,

gewöhnlich innerhalb der ersten Stunde nach Einnahme der Initialdosis von Fosinopril-

Natrium. Das Risiko für eine symptomatische Hypotonie unter Behandlung mit Fosinopril-Natrium

lässt sich durch das Absetzen des Diuretikums vor Beginn der Behandlung minimieren (siehe

Abschnitte 4.4 und 4.2).

Duale Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS)

Daten aus klinischen Studien haben gezeigt, dass eine duale Blockade des Renin-Angiotensin-

Aldosteron-Systems (RAAS) durch gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-

Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren im Vergleich zur Anwendung einer einzelnen Substanz, die auf

das RAAS wirkt, mit einer höheren Rate an unerwünschten Ereignissen wie Hypotonie,

Hyperkaliämie und einer Abnahme der Nierenfunktion (einschließlich eines akuten Nierenversagens)

einher geht (siehe Abschnitte 4.3, 4.4 und 5.1).

Die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern mit Aliskiren ist bei Patienten mit Diabetes

mellitus oder eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min/1,73 m

) kontraindiziert und wird bei

anderen Patienten nicht empfohlen (siehe Abschnitte 4.3, 4.4 und 5.1).

Kaliumsparende Diuretika, Kalium-Ergänzungsmittel oder kaliumhaltige Salzersatzmittel

Obwohl der Serumkaliumwert üblicherweise im Normbereich bleibt, kann bei einigen Patienten, die

mit Fosinopril behandelt werden, eine Hyperkaliämie auftreten. Kaliumsparende Diuretika (z. B.

Spironolacton, Triamteren oder Amilorid), Kalium-Ergänzungsmittel oder kaliumhaltige

Salzersatzmittel können zu einem signifikanten Anstieg des Serumkaliums führen. Vorsicht ist auch

geboten, wenn Fosinopril zusammen mit anderen Mitteln gegeben wird, die das Serumkalium

erhöhen, wie Trimethoprim und Cotrimoxazol (Trimethoprim/Sulfamethoxazol), weil Trimethoprim

bekanntermaßen wie ein kaliumsparendes Diuretikum wie Amilorid wirkt. Deshalb wird die

Kombination von Fosinopril mit den vorgenannten Arzneimitteln nicht empfohlen. Wenn die

gleichzeitige Anwendung angezeigt ist, muss sie mit Vorsicht und unter regelmäßiger Kontrolle des

Serumkaliums erfolgen.

Obwohl in klinischen Studien die Kaliumspiegel im Serum in der Regel innerhalb der Normwerte

blieben, kam es bei einigen Patienten zu einer Hyperkaliämie. Die Risikofaktoren für die Entwicklung

einer Hyperkaliämie sind Niereninsuffizienz, Diabetes mellitus und die gleichzeitige Anwendung von

kaliumsparenden Diuretika (z. B. Spironolacton, Triamteren oder Amilorid), Kaliumpräparaten,

kaliumhaltigen Salzersatzstoffen oder anderen Arzneimitteln, die mit einer Erhöhung der

Kaliumspiegel im Serum verbunden sind (z. B. Heparin). Die Anwendung der hier genannten

Arzneimittel, insbesondere bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, kann zu einem

signifikanten Anstieg des Serumkaliums führen.

Ciclosporin

Bei gleichzeitiger Anwendung von ACE-Hemmern und Ciclosporin kann eine Hyperkaliämie

auftreten. Es wird empfohlen, das Serumkalium zu überwachen.

Heparin

Bei gleichzeitiger Anwendung von ACE-Hemmern und Heparin kann eine Hyperkaliämie auftreten.

Es wird empfohlen, das Serumkalium zu überwachen.

Lithium

Unter gleichzeitiger Behandlung mit Lithium und ACE-Hemmern wurden reversible Erhöhungen der

Lithiumkonzentrationen im Serum und toxische Effekte beobachtet. Die gleichzeitige Anwendung von

Thiaziddiuretika kann das unter Anwendung von ACE-Hemmern bestehende Risiko für eine

Lithiumtoxizität weiter erhöhen. Die gleichzeitige Anwendung von Fosinopril-Natrium und Lithium

wird nicht empfohlen. Erweist sich die gleichzeitige Anwendung jedoch als notwendig, sind die

Lithiumkonzentrationen im Serum regelmäßig zu überwachen (siehe Abschnitt 4.4).

Nicht-steroidale Antiphlogistika (NSAID), einschließlich Acetylsalicylsäure ≥3 g/Tag

Die Einnahme von Indomethacin und anderer NSAID kann die blutdrucksenkende Wirkung von ACE-

Hemmern verringern, besonders in Fällen von einer niedrigen Renin Hypertonie. NSAID und ACE-

Hemmer haben einen additiven Effekt auf den Anstieg des Serumkaliums und können zu einer

Verschlechterung der Nierenfunktion führen. Diese Wirkungen sind in der Regel reversibel. In

seltenen Fällen kann es, insbesondere bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion wie ältere oder

dehydrierte Patienten, zu einem akuten Nierenversagen kommen.

Andere Antihypertonika

Die gleichzeitige Behandlung mit anderen blutdrucksenkenden Substanzen wie Beta-Blocker,

Methyldopa, Calciumantagonisten und Diuretika kann die blutdrucksenkende Wirkung verstärken.

Die gleichzeitige Anwendung mit Nitroglycerin und anderen Nitraten oder anderen Vasodilatatoren

kann zu einer weiteren Senkung des Blutdrucks führen.

Trizyklische Antidepressiva/Antipsychotika/Anästhetika

Die gleichzeitige Anwendung bestimmter Anästhetika, trizyklischer Antidepressiva und

Antipsychotika mit ACE-Hemmern kann zu einer verstärkten Senkung des Blutdrucks führen (siehe

Abschnitt 4.4).

Sympathomimetika

Sympathomimetika können die blutdrucksenkende Wirkung von ACE-Hemmern vermindern.

Antidiabetika

Die Ergebnisse epidemiologischer Studien weisen auf eine mögliche Verstärkung der

blutzuckersenkenden Wirkung bei gleichzeitiger Anwendung von ACE-Hemmern und

antidiabetischen Substanzen (Insuline, orale blutzuckersenkende Arzneimittel) hin, die zu einer

Hypoglykämie führen kann. Dies tritt offensichtlich insbesondere während der ersten Wochen der

kombinierten Behandlung und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion auf.

Acetylsalicylsäure, Thrombolytika, Beta-Blocker, Nitrate

Fosinopril-Natrium kann zusammen mit Acetylsalicylsäure (in kardiologisch wirksamen

Dosierungen), Thrombolytika, Beta-Blockern und Nitraten eingenommen werden.

Immunsuppressiva, Zytostatika, systemische Kortikosteroide oder Procainamid, Allopurinol

Die Kombination von Fosinopril-Natrium mit Immunsuppressiva und/oder Arzneimitteln, die eine

Leukopenie verursachen können, sollte vermieden werden.

Alkohol

Alkohol verstärkt die blutdrucksenkende Wirkung von Fosinopril-Natrium.

Antacida

Antacida (z. B. Aluminiumhydroxid, Magnesiumhydroxid, Simeticon) können die Resorption von

Fosinopril-Natrium beeinträchtigen. Zwischen der Anwendung der beiden Arzneimittel sollte deshalb

ein Abstand von mindestens 2 Stunden liegen.

Kochsalz

Eine erhöhte Salzzufuhr kann die blutdrucksenkende Wirkung abschwächen und verringert die

Wirkung auf die Symptome der Herzinsuffizienz.

Co-Trimoxazol (Trimethoprim/Sulfamethoxazol)

Bei Patienten, die gleichzeitig Co-Trimoxazol (Trimethoprim/Sulfamethoxazol) anwenden, besteht

eventuell ein erhöhtes Risiko für Hyperkaliämie (siehe Abschnitt 4.4).

Beeinträchtigung serologischer Tests

Fosinopril-Natrium kann bei Tests, bei denen die Aktivkohleresorptionsmethode angewendet wird

(Digi-Tab RIA-Testkit für Digoxin), zu falschen niedrigen Messwerten für die Digoxinspiegel im

Serum führen. Stattdessen können andere Untersuchungsmethoden, auf Basis antikörperbeschichteter

Röhrchen, verwendet werden. Es wird empfohlen, die Behandlung mit Fosinopril-Natrium ein paar

Tage vor der Durchführung von Untersuchungen der Nebenschilddrüsen auszusetzen.

4.6

Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Die Anwendung von ACE-Hemmern wird im ersten Schwangerschaftstrimester nicht empfohlen

(siehe Abschnitt 4.4). Die Anwendung von ACE-Hemmern im zweiten und dritten

Schwangerschaftstrimester ist kontraindiziert (siehe Abschnitte 4.3 und 4.4).

Es liegen keine endgültigen epidemiologischen Daten hinsichtlich eines teratogenen Risikos nach

Anwendung von ACE-Hemmern während des ersten Schwangerschaftstrimesters vor; ein geringfügig

erhöhtes Risiko kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Sofern ein Fortsetzen der Therapie mit

ACE-Hemmern nicht als notwendig erachtet wird, sollten Patientinnen, die planen, schwanger zu

werden, auf eine alternative antihypertensive Therapie mit geeignetem Sicherheitsprofil für

Schwangere umgestellt werden. Wird eine Schwangerschaft festgestellt, ist eine Behandlung mit

ACE-Hemmern unverzüglich zu beenden und, wenn erforderlich, eine alternative Therapie zu

beginnen.

Es ist bekannt, dass eine Therapie mit ACE-Hemmern während des zweiten und dritten

Schwangerschaftstrimesters fetotoxische Effekte (verminderte Nierenfunktion, Oligohydramnion,

verzögerte Schädelossifikation) und neonatal-toxische Effekte (Nierenversagen, Hypotonie,

Hyperkaliämie) hat (siehe Abschnitt 5.3). Im Falle einer Exposition mit ACE-Hemmern ab dem

zweiten Schwangerschaftstrimester werden Ultraschalluntersuchungen der Nierenfunktion und des

Schädels empfohlen.

Säuglinge, deren Mütter ACE-Hemmer eingenommen haben, sollten häufig wiederholt auf Hypotonie

untersucht werden (siehe Abschnitte 4.3 und 4.4).

Stillzeit

Fosinopril-Natrium ist in Muttermilch nachweisbar. Da nur sehr begrenzte Erkenntnisse zur

Anwendung von Fosinopril dura in der Stillzeit vorliegen, wird Fosinopril dura nicht empfohlen. Eine

alternative antihypertensive Therapie mit einem besser geeigneten Sicherheitsprofil bei der

Anwendung in der Stillzeit ist vorzuziehen, insbesondere wenn Neugeborene oder Frühgeborene

gestillt werden.

4.7

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von

Maschinen

Fosinopril hat einen zu vernachlässigenden/geringen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die

Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Obwohl nicht davon auszugehen ist, dass Fosinopril-Natrium einen direkten Einfluss hat, können

unerwünschte Arzneimittelreaktionen wie Hypotonie, Schwindel und Vertigo die Verkehrstüchtigkeit

oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.

Diese Reaktionen treten vor allem zu Beginn der Behandlung, bei einer Dosiserhöhung, bei einem

Präparatewechsel und bei gleichzeitigem Konsum von Alkohol in Abhängigkeit von der

Empfindlichkeit des Patienten auf.

4.8

Nebenwirkungen

Die folgenden Nebenwirkungen wurden unter Behandlung mit Fosinopril-Natrium bzw. anderen

ACE-Hemmern beobachtet. Im Allgemeinen waren die unerwünschten Reaktionen von leichter Natur

und vorübergehend.

Sehr häufig:

≥ 1/10

Häufig:

≥ 1/100 bis < 1/10

Gelegentlich:

≥ 1/1.000 bis < 1/100

Selten:

≥ 1/10.000 bis < 1/1.000

Sehr selten:

< 1/10.000, einschließlich gemeldeter Einzelfälle

Nicht bekannt: (lässt sich anhand der zur Verfügung stehenden Daten nicht abschätzen)

Infektionen und parasitäre Erkrankungen

Häufig: Infektion der oberen Atemwege, Pharyngitis, Rhinitis, virale Infektion, Bronchitis

Gelegentlich: Sinusitis, Tracheobronchitis

Selten: Pneumonie, Laryngitis/Heiserkeit

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Häufig: Vorübergehende Abnahme von Hämoglobin, Abnahme von Hämatokrit, Abnahme der

Thrombozytenzahl, Leukopenie

Gelegentlich: Anämie,

aplastische Anämie, Thrombozytopenie, Eosinophilie, Neutropenie

Selten: Lymphadenopathie

Sehr selten: Agranulozytose, Panzytopenie, Hämolyse/hämolytische Anaemie

Endokrine Erkrankungen

Nicht bekannt: Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion (SIADH)

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Gelegentlich: Verminderter Appetit, Gicht

Nicht bekannt: Hyperkaliämie, Appetitstörung, Gewichtsschwankungen

Psychiatrische Erkrankungen

Häufig: Geänderte Laune, Schlafstörungen

Gelegentlich: Depressionen, Verwirrtheitszustand

Nicht bekannt: Anomales Verhalten

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig: Schwindel, Kopfschmerzen, Parästhesien

Gelegentlich: Zerebraler Infarkt, Schläfrigkeit, Schlaganfall, Synkope, Tremor, Impotenz,

verschwommenes Sehen

Selten: Dysphasie, Gedächtnisstörungen, Desorientierung

Sehr selten: Transitorische ischaemische Attacke (TIA)

Nicht bekannt: Eingeschränktes Erinnerungsvermögen, Gleichgewichtsstörung

Augenerkrankungen

Häufig: Sehstörungen, Augenerkrankung

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Gelegentlich: Tinnitus, Vertigo, Ohrschmerzen

Herzerkrankungen

Häufig: Tachykardie, Arrhythmie, Palpitationen, Angina pectoris

Gelegentlich: Myokardinfarkt, Herzstillstand, Herzrhythmusstörungen, Leitungsstörungen

Nicht bekannt: Herz- und Atemstillstand

Gefäßerkrankungen

Häufig: Hypotonie, orthostatische Hypotonie

Gelegentlich: Hypertonie, Schock, transitorische Ischämie

Selten: Hitzewallungen, Hämorrhagie, periphere Gefäßerkrankungen

Nicht bekannt: Hypertensive Krise

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Häufig: Husten, Affektion eines Sinus

Gelegentlich: Dyspnoe

Selten: Bronchospasmen, Epistaxis, Stauungslunge

Sehr selten: Angioödem des Larynx oder Pharynx

Nicht bekannt: Dysphonie, Pleuraschmerz

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Häufig: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Abdominalschmerz, Geschmacksstörung, Dyspepsie

Gelegentlich: Verstopfung, Mundtrockenheit, Blähungen, Angioödem des Intestinum, temporäre

Ageusie, akute Cholezystitis, Cholelithiasis

Selten: Pankreatitis, Erkrankung des Mundraumes, Anschwellen der Zunge, aufgeblähter Leib,

Dysphagie

Sehr selten: (Sub)ileus, Glossitis

Leber- und Gallenerkrankungen

Gelegentlich: Ein Syndrom, welches mit cholestatischer Gelbsucht beginnt und zu Lebernekrose

voranschreitet

Selten: Hepatitis

Sehr selten: Leberversagen

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Häufig: Dermatitis, Angioödem

mit Ausschlag der Lippen, Gesicht und/oder der Extremitäten

Gelegentlich: Übermäßige Schweißproduktion, Pruritus, Urtikaria, Erythema multiforme

Selten: Hautblutungen

Sehr selten: Psoriasisähnlich und pemphigoide

Hautläsionen, Lichtempfindlichkeitsreaktion, Alopezie,

Onycholyse, Verschlimmerung der Raynaud-Erkrankung

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Häufig: Myalgie, Schmerzen des Muskel- und Skelettsystems

Gelegentlich: Muskelkrämpfe, Parese, Muskelschwäche

Selten: Arthritis

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Häufig: Störungen bei der Entleerung der Harnblase, Nierendysfunktion

Gelegentlich: Nierenversagen, Proteinurie

Sehr selten: Akutes Nierenversagen

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse

Häufig: Sexuelle Dysfunktion

Selten: Prostataerkrankungen

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Häufig: Brustschmerz (nicht kardial bedingt), Schwäche, Ödeme, Asthenie

Gelegentlich: Fieber, periphere Ödeme, plötzlicher Tod, Thoraxschmerzen

Selten: Schwäche in Armen oder Beinen

Nicht bekannt: Schmerzen

Untersuchungen

Häufig: Anstieg von alkalischer Phosphatase, Bilirubin, LDH, Transaminasen

Gelegentlich: Gewichtszunahme, Anstieg des Blutharnstoffs, Anstieg des Serumkreatinins

Selten: Leichter Anstieg des Hämoglobins, Hyponatriämie

Sehr selten: Anomale Leberfunktionstests

Es wurde von einem Symptomenkomplex berichtet, der ein oder mehrere der folgenden Symptome

umfassen kann: Fieber, Vaskulitis, Myalgien, Arthralgien/Arthritis, positive antinukleäre Antikörper

(ANA), Husten, Bronchospasmus, erhöhte Blutkörperchensenkungsreaktion (ESR), Eosinophilie und

Leukozytose, Hautausschlag, Lichtempfindlichkeit und andere dermatologische Erscheinungen

können auftreten.

In den mit Fosinopril-Natrium durchgeführten klinischen Studien unterschied sich die Inzidenz der

unerwünschten Wirkungen bei älteren Patienten (über 65 Jahre) nicht von der bei jüngeren Patienten.

Eine Hypotonie oder Synkope war in 0,3 % der Patienten ein Grund für einen Therapieabbruch.

Basierend auf Postmarketing-Erfahrungen wurde bei der gleichzeitigen Anwendung von ACE-

Hemmern und Aliskiren über Angioödem oder angioödemähnliche Reaktionen berichtet.

Kinder und Jugendliche

Daten zur Sicherheit von Fosinopril bei Kindern und Jugendlichen sind weiterhin begrenzt, es wurde

nur eine Kurzzeit-Behandlung beurteilt. In einer randomisierten klinischen Studie mit 253 Kindern

und Jugendlichen (6 – 16 Jahre) wurden während der 4wöchigen Doppelblindphase die folgenden

Nebenwirkungen beobachtet: Kopfschmerzen (13,9%), Hypotonie (4,8%), Husten (3,6%) und

Hypokalämie (3,6%), erhöhte Serum-Creatinin-Spiegel (9,2%) und erhöhte Creatinin-Kinase-Spiegel

(CK) (2,9%). Diese erhöhten CK-Werte in dieser Studie (auch wenn vorübergehend und ohne

klinische Symptome) sind im Unterschied zu Erwachsenen. Die Langzeiteffekte von Fosinopril auf

Wachstum, Pubertät und allgemeine Entwicklung wurden nicht untersucht.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie

ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-

Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzuzeigen.

4.9

Überdosierung

Symptome

Zu den Symptomen, die mit einer Überdosierung mit ACE-Hemmern verbunden sind, zählen schwere

Hypotonie, Kreislaufschock, Störungen des Elektrolythaushaltes, Nierenversagen, Hyperventilation,

Tachykardie, Palpitationen, Bradykardie, Schwindel, Angstzustände und Husten.

Behandlung

Es liegen keine konkreten Informationen zur Therapie bei einer Überdosierung mit Fosinopril-Natrium

vor; die Behandlung sollte symptomatisch und unterstützend sein. Die empfohlene Behandlung einer

Überdosierung besteht in einer intravenösen Infusion physiologischer Kochsalzlösung. Nach

Einnahme einer Überdosis sollte die Therapie mit Fosinopril-Natrium abgesetzt werden und der

Patient engmaschig überwacht werden, vorzugsweise auf einer Intensivstation. Serumelektrolyte und

Kreatininwerte sollten häufig kontrolliert werden. Die therapeutischen Maßnahmen richten sich nach

der Art und Schwere der Symptome. Liegt die Einnahme noch nicht lange zurück, sind Maßnahmen

wie das Auslösen von Erbrechen, Magenspülung, Gabe eines Adsorbens oder von Natriumsulfat

innerhalb von 30 Minuten nach Einnahme zu ergreifen, um die Resorption zu verhindern und die

Elimination zu beschleunigen. Kommt es zu einem Blutdruckabfall, sollte der Patient in Schocklage

gebracht und rasch Salz- und Volumen substituiert werden. Eine Behandlung mit Angiotensin II sollte

in Erwägung gezogen werden. Bei einer Bradykardie oder bei übermäßigen vagalen Reaktionen sollte

Atropin gegeben werden. Die Anwendung eines Schrittmachers kann in Erwägung gezogen werden.

Fosinopril wird nur schlecht durch eine Hämodialyse oder Peritonealdialyse aus dem Körper entfernt,

nämlich 2% bzw. 7%.

5.

PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1

Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: ACE-Hemmer, einfach

ATC-Code: C09A A09

Wirkmechanismus

Fosinopril-Natrium ist ein Ester-Prodrug des lang wirksamen ACE-Hemmers Fosinoprilat. Nach

oraler Gabe wird Fosinopril-Natrium rasch und vollständig zu dem aktiven Metaboliten Fosinoprilat

metabolisiert. Fosinopril-Natrium enthält eine Phosphin-Gruppe, die in der Lage ist, spezifisch an die

aktive Stelle des Angiotensin-Converting-Enzyms Peptidyldipeptidase zu binden und so die

Umwandlung des Decapeptids Angiotensin I zum Octapeptid Angiotensin II verhindert. Die daraus

resultierende Senkung der Spiegel von Angiotensin II führt zu einer Minderung der Gefäßkonstriktion

und einer Abnahme der Aldosteronsekretion, die zu einem leichten Anstieg des Serumkaliums und

einem Natrium- und Flüssigkeitsverlust führen kann. In der Regel kommt es nicht zu einer

Veränderung des renalen Blutflusses oder der glomerulären Filtrationsrate.

Die ACE-Hemmung verhindert auch den Abbau des potenten vasodepressorisch wirkenden

Bradykinins und trägt so zur antihypertensiven Wirkung bei; Fosinopril-Natrium zeigt eine

therapeutische Wirkung bei hypertonen Patienten mit niedrigen Reninspiegeln.

Bei Patienten mit Herzinsuffizienz geht man davon aus, dass der günstige Effekt von Fosinopril-

Natrium vor allem auf die Unterdrückung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems zurückzuführen

ist; die Hemmung von ACE führt zu einer Senkung der Vor- und der Nachlast.

Pharmakodynamische Wirkungen

Die Anwendung von Fosinopril-Natrium führt bei Patienten mit Hypertonie zu einer Senkung des

Blutdrucks im Liegen und im Stehen, ohne bedeutenden Anstieg der Herzfrequenz.

Bei Hypertonie senkt Fosinopril-Natrium den Blutdruck innerhalb von 1 Stunde nach Einnahme. Die

maximale Wirkung wird innerhalb von 2-6 Stunden beobachtet. Mit der üblichen Tagesdosis hält die

blutdrucksenkende Wirkung 24 Stunden an. Bei manchen Patienten, die eine niedrigere Dosis

erhalten, kann die Wirkung am Ende des Dosierungsintervalls vermindert sein. Zu orthostatischen

Effekten und Tachykardie kommt es selten; sie können aber bei Patienten mit Salzmangel oder

Hypovolämie auftreten (siehe Abschnitt 4.4). Bei manchen Patienten können zur optimalen Senkung

des Blutdrucks 3-4 Behandlungswochen notwendig sein. Die Effekte von Fosinopril-Natrium und

Thiaziddiuretika sind additiv.

Bei Herzinsuffizienz verbessert Fosinopril-Natrium die Symptome und die Belastbarkeit und mindert

die Schwere sowie die Zahl der Krankenhausaufenthalte infolge der Herzinsuffizienz.

In einer Studie mit 8 zirrhotischen Patienten hatte die Behandlung mit Fosinopril-Natrium in einer

Dosis von 20 mg/Tag über 1 Monat keinen Einfluss auf die Leberfunktion (ALT, Gamma-GT, Tests

zu Galactose- und Antipyrin-Clearance) oder Nierenfunktion.

Die blutdrucksenkende Wirkung mit niedriger (0,1 mg/kg KG), mittlerer (0,3 mg/kg KG) und hoher

(0,6 mg/kg KG) Dosierung von Fosinopril (1 x täglich) wurde in einer randomisierten doppelblinden

klinischen Studie mit 253 Kindern und Jugendlichen (6 – 16 Jahre) mit Bluthochdruck oder hoch-

normalem Blutdruck untersucht. Am Ende der 4wöchigen Behandlung war die mittlere systolische

Blutdrucksenkung zum Zeitpunkt des minimalen Blutspiegels ähnlich wie bei Gabe von niedriger,

mittlerer und hoher Dosierung von Fosinopril. Es konnte keine Dosis-Wirkungs-Beziehung für die

drei Dosierungen bestimmt werden. Für keine Altersklasse konnte eine optimale Dosierung bestimmt

werden. Für Kinder unter 50 kg Körpergewicht gibt es keine geeignete Dosisstärke.

In zwei großen randomisierten, kontrollierten Studien („ONTARGET” [ONgoing Telmisartan Alone

and in combination with Ramipril Global Endpoint Trial] und „VA NEPHRON-D” [The Veterans

Affairs Nephropathy in Diabetes]) wurde die gleichzeitige Anwendung eines ACE-Hemmers mit

einem Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten untersucht.

Die „ONTARGET“–Studie wurde bei Patienten mit einer kardiovaskulären oder einer

zerebrovaskulären Erkrankung in der Vorgeschichte oder mit Diabetes mellitus Typ 2 mit

nachgewiesenen Endorganschäden durchgeführt. Die „VA NEPHRON-D“-Studie wurde bei Patienten

mit Diabetes mellitus Typ 2 und diabetischer Nephropathie durchgeführt.

Diese Studien zeigten keinen signifikanten vorteilhaften Effekt auf renale und/oder kardiovaskuläre

Endpunkte und Mortalität, während ein höheres Risiko für Hyperkaliämie, akute Nierenschädigung

und/oder Hypotonie im Vergleich zur Monotherapie beobachtet wurde. Aufgrund vergleichbarer

pharmakodynamischer Eigenschaften sind diese Ergebnisse auch auf andere ACE-Hemmer und

Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten übertragbar.

Aus diesem Grund sollten ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten bei Patienten mit

diabetischer Nephropathie nicht gleichzeitig angewendet werden.

In der „ALTITUDE“-Studie (Aliskiren Trial in Type 2 Diabetes Using Cardiovascular and Renal

Disease Endpoints) wurde untersucht, ob die Anwendung von Aliskiren zusätzlich zu einer

Standardtherapie mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten bei Patienten

mit Diabetes mellitus Typ 2 sowie chronischer Nierenerkrankung und/oder kardiovaskulärer

Erkrankung einen Zusatznutzen hat. Die Studie wurde wegen eines erhöhten Risikos unerwünschter

Ereignisse vorzeitig beendet. Sowohl kardiovaskuläre Todesfälle als auch Schlaganfälle traten in der

Aliskiren-Gruppe numerisch häufiger auf als in der Placebo-Gruppe, ebenso unerwünschte Ereignisse

und besondere schwerwiegende unerwünschte Ereignisse (Hyperkaliämie, Hypotonie,

Nierenfunktionsstörung).

5.2

Pharmakokinetische Eigenschaften

Resorption

Nach oraler Gabe von Fosinopril-Natrium werden durchschnittlich 30% bis 40% resorbiert. Das

Vorliegen von Nahrung im Gastrointestinaltrakt hat keinen Einfluss auf die Resorption von

Fosinopril-Natrium, die Resorptionsrate kann jedoch gesenkt sein. In der Magen-Darm-Schleimhaut

und in der Leber kommt es zu einer raschen und vollständigen Hydrolyse zum aktiven Fosinoprilat.

Die Zeit bis zum Erreichen der C

ist dosisunabhängig und entspricht mit etwa 3 Stunden der

maximalen Hemmung der pressorischen Wirkung von Angiotensin I 3-6 Stunden nach Gabe. Nach

Einmalgabe und nach Mehrfachgabe sind die pharmakokinetischen Parameter (C

, AUC) direkt

proportional zur eingenommenen Fosinopril-Natrium-Dosis.

Verteilung

Fosinoprilat zeigt eine hohe Eiweißbindung (> 95%), hat ein relativ geringes Verteilungsvolumen

(0,12 l/kg) und eine vernachlässigbare Bindung an zelluläre Blutkomponenten.

Untersuchungen am

Tier mit radioaktiv markierter Substanz zeigten, dass ein geringer Anteil von Fosinopril-Natrium und

Fosinoprilat die Blut-Hirnschranke passiert.

Biotransformation

Eine Stunde nach oraler Gabe von Fosinopril-Natrium verbleibt weniger als 1% Fosinopril-Natrium

unverändert im Plasma; 70-80% liegen als aktives Fosinoprilat vor, 20-30% als Fosinoprilat-

Glucuronid (inaktiv) und die verbleibende Menge (~5%) als 4-Hydroxymetabolit von Fosinoprilat

(aktiv).

Elimination

Nach intravenöser Gabe wird Fosinoprilat sowohl biliär als auch renal eliminiert. Bei hypertonen

Patienten mit normaler Nieren- und Leberfunktion, die wiederholt Fosinopril-Natrium erhielten,

betrug die effektive Halbwertszeit t

für die Akkumulation von Fosinoprilat im Durchschnitt 11,5

Stunden; bei Patienten mit Herzinsuffizienz betrug die effektive Halbwertszeit t

14 Stunden.

Besondere Patientengruppen

Bei Patienten mit Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 80 ml/min/1,73 m²) ist die Gesamt-

Clearance von Fosinoprilat etwa halb so hoch wie die bei Patienten mit normaler Nierenfunktion.

Hinsichtlich Resorption, Bioverfügbarkeit und Eiweißbindung im Plasma werden jedoch keine

signifikanten Unterschiede beobachtet. Die Clearance von Fosinoprilat ist unabhängig vom Grad der

Niereninsuffizienz; die verminderte renale Clearance wird durch eine Zunahme der Elimination über

die Leber/Galle kompensiert. Ein leichter Anstieg der AUC-Werte (weniger als das Doppelte der

Normalwerte) wurde bei Patienten mit Niereninsuffizienz unterschiedlicher Schweregrade beobachtet,

einschließlich terminales Nierenversagen (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min/1,73 m²).

Bei Patienten mit Leberinsuffizienz (Alkoholismus oder biliäre Zirrhose) kommt es nicht zu einer

bedeutenden Minderung der Hydrolyse von Fosinopril-Natrium; die Geschwindigkeit der Hydrolyse

kann jedoch verlangsamt sein, was zu einem Anstieg der Plasmaspiegel von Fosinopril führen kann.

Die Gesamt-Clearance von Fosinoprilat ist etwa halb so groß wie die bei Patienten mit normaler

Leberfunktion beobachtete Clearance, was zu einer etwa Verdoppelung der Plasma AUC führt.

Bei älteren Personen (65-74 Jahre) mit klinisch normaler Nieren- und Leberfunktion sind im Vergleich

zu jüngeren Personen (20-35 Jahre) die pharmakokinetischen Eigenschaften von Fosinoprilat nicht

signifikant unterschiedlich.

Kinder und Jugendliche

Eingeschränkte pharmakokinetische Daten bei Kindern und Jugendlichen wurden mit einer Studie an

19 hypertensiven Patienten (im Alter von 6 bis 16 Jahre) generiert. Die Patienten erhielten einmalig

eine Lösung mit 0,3 mg/kg KG Fosinopril.

Ob die AUC und C

Werte für Fosinoprilat (der aktiven Form von Fosinopril) bei Kindern und

Jugendlichen im Alter von 6 bis 16 Jahre vergleichbar sind zu den Werten bei Erwachsenen, die

20 mg Fosinopril erhalten, muss noch gezeigt werden.

Die Eliminationshalbwertszeit von Fosinoprilat betrug 11 – 13 Stunden und war vergleichbar für alle

Altersstufen.

5.3

Präklinische Daten zur Sicherheit

Basierend auf den konventionellen Studien zur Sicherheitspharmakologie, Toxizität bei wiederholter

Gabe, Gentoxizität, zum kanzerogenen Potential und zur Reproduktionstoxizität lassen die nicht-

klinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen. Studien zur

Reproduktionstoxizität legen nahe, dass Fosinopril keinen negativen Einfluss auf die Fertilität und

Reproduktion bei Ratten, bei 15 bis 240 mg/kg/Tag und ≥ 60 mg/kg/Tag, hat und nicht teratogen ist.

Es wurden keine signifikanten Auswirkungen auf Zyklus, Ovulation, Fertilität, Implantation, frühe

Tragzeit, Entbindung oder Stillzeit beobachtet. Die Paarung war bei einer Dosis von 240 mg/kg/Tag

leicht verzögert, es konnte jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass diese Verzögerung aufgrund der

schlechten klinischen Verfassung der männlichen Tiere auftrat. Diese Dosis ist circa 125fach höher

(bezogen auf die Körperoberfläche) oder 600fach höher (bezogen auf das Körpergewicht) als die

Dosis eines 50 kg schweren Menschen, der mit einer Dosis von 20 mg pro Tag behandelt wird.

Fosinopril zeigte keinen Einfluss auf das Überleben, die Entwicklung, oder die Fortpflanzung des

Nachwuchses.

Tierstudien zur Reproduktionstoxizität, die mit Fosinopril-Natrium während der

Organogenese durchgeführt wurden, haben keine teratogenen Effekte gezeigt, aber zu unerwünschten

Wirkungen auf die späte Fetalentwicklung geführt (Wachstumsretardierungen und Mortalität).

Als Substanzklasse hatten ACE-Hemmer bei Anwendung im 2. oder 3. Trimenon unerwünschte

Wirkungen auf die spätfetale Entwicklung und führten zu Todesfällen und kongenitalen Effekten,

insbesondere am Schädel. Fetotoxizität, intrauterine Wachstumsverzögerungen und offener Ductus

arteriosus wurden ebenfalls beobachtet. Man nimmt an, dass diese Entwicklungsanomalien teilweise

auf einer direkten Wirkung der ACE-Hemmer auf das fetale Renin-Angiotensin System beruhen und

teilweise auf einer Ischämie, die aus der Hypotonie der Mutter und einer Abnahme des fetoplazentaren

Blutflusses und einer verminderten Sauerstoff- und Nährstoffversorgung des Feten resultiert. In einer

Studie, in der weibliche Ratten in der Zeit vor der Paarung und im Verlauf der Trächtigkeit Fosinopril

erhielten, kam es während der Laktation zu einer erhöhten Mortalität bei den Jungen. Die Substanz

passiert die Plazenta und wird in die Muttermilch ausgeschieden.

6.

PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1

Liste der sonstigen Bestandteile

Vorverkleisterte Stärke (Mais)

Mikrokristalline Cellulose

Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A)

Hyprolose

Crospovidon

Glyceroldibehenat

6.2

Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend.

6.3

Dauer der Haltbarkeit

18 Monate

6.4

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Nicht über 25 °C lagern.

6.5

Art und Inhalt des Behältnisses

PVC/ACLAR/Aluminium-Blister in Packungen mit 10, 20, 50 und 100 Tabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

Keine besonderen Anforderungen.

7.

INHABER DER ZULASSUNG

Mylan dura GmbH

Postfach 10 06 35

64206 Darmstadt

8.

ZULASSUNGSNUMMER(N)

59467.01.00

9.

DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER

ZULASSUNG

27.07.2005

10.

STAND DER INFORMATION

Januar 2019

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