Forsteo injektionslösung in einem fertigpen

Schweiz - Deutsch - Swissmedic (Swiss Agency for Therapeutic Products)

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Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation (PIL)

25-10-2018

Fachinformation Fachinformation (SPC)

25-10-2018

Wirkstoff:
teriparatidum ADNr
Verfügbar ab:
Eli Lilly (Suisse) SA
ATC-Code:
H05AA02
INN (Internationale Bezeichnung):
teriparatidum ADNr
Darreichungsform:
injektionslösung in einem fertigpen
Zusammensetzung:
teriparatidum ADNr 250 µg, Säure aceticum glaciale, natrii acetas, mannitolum, conserv.: metacresolum 3 mg, Wasser iniectabilia q.s. zu einer Lösung anstelle von 1 ml.
Klasse:
B
Therapiegruppe:
Biotechnologika
Therapiebereich:
Frauen mit osteoporose postmenopausale; männer mit osteoporose primär oder infolge eines hypogonadismus.; Osteoporose, induziert durch die gabe von glukokortikoiden bei erwachsenen mit einem erhöhten risiko von knochenbrüchen.
Zulassungsnummer:
56007
Berechtigungsdatum:
2003-08-08

Dokumente in anderen Sprachen

Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation - Französisch

23-10-2018

Fachinformation Fachinformation - Französisch

23-10-2018

Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation - Italienisch

19-10-2018

Patienteninformation

Forsteo®

Eli Lilly (Suisse) SA

Was ist Forsteo und wann wird es angewendet?

Forsteo gehört zu einer neuen Klasse knochenaufbauender Arzneimittel. Der Wirkstoff Teriparatid

ist ein Hormon, das auf den Knochenstoffwechsel wirkt. Es wird gentechnologisch in

Bakterienzellen hergestellt. Der aktive Teil des Wirkstoffs ist mit dem natürlichen Parathormon

identisch.

Forsteo ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel, das auf Verschreibung des Arztes oder der

Ärztin zur Behandlung der Osteoporose eingesetzt wird. Osteoporose (Knochenschwund) ist eine

Erkrankung, bei der die Knochen schwächer und brüchig werden. Die Erkrankung tritt bei Frauen

nach der Menopause besonders häufig auf, kann aber auch Männer betreffen. Obwohl sich anfangs

keine Symptome zeigen müssen, wird durch unbehandelte Osteoporose das Auftreten von

Knochenbrüchen – vor allem der Wirbelsäule, der Hüfte und der Handgelenke – wahrscheinlicher.

Weiterhin können Rückenschmerzen, eine Abnahme der Körpergrösse und ein gekrümmter Rücken

die Folgen sein.

Forsteo fördert die Knochenbildung, stärkt die Knochen und vermindert dadurch das Risiko von

Knochenbrüchen.

Forsteo wird bei Frauen nach der Menopause und bei Männern mit Osteoporose oder mit einem

grossen Risiko für Knochenbrüche eingesetzt.

Osteoporose tritt auch häufig bei Patienten auf, die Kortikosteroide erhalten.

Forsteo ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen Ihren vorgefüllten Teriparatid-

Injektor niemals an andere Personen weitergeben, auch wenn diese ähnliche Symptome haben

Was sollte dazu beachtet werden?

Bei Untersuchungen im Rahmen der Arzneimittelentwicklung und -prüfung an Ratten entwickelten

einige Tiere, die lebenslang Forsteo erhielten, Knochenkrebs (Osteosarkome). Das Osteosarkom ist

beim Menschen eine schwere, aber sehr seltene Krebserkrankung (ca. 4/1'000 000 pro Jahr). Die

Bedeutung dieser Befunde für den Menschen ist unbekannt; weder in den klinischen Studien noch

während der Überwachung im Anschluss an eine Behandlung wurden Osteosarkome beobachtet.

Wann darf Forsteo nicht angewendet werden?

Forsteo darf nicht angewendet werden,

·wenn Sie an der Paget-Krankheit leiden.

·wenn Sie einen nicht abgeklärten hohen Spiegel alkalischer Phosphatasen im Blut haben, der

bedeutet, dass Sie die Paget-Krankheit haben könnten. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie

bitte Ihren Arzt.

·bei Kindern oder Jugendlichen unter 18 Jahre.

·wenn bei Ihnen jemals Knochenkrebs oder andere Krebsarten diagnostiziert wurden, die sich in Ihre

Knochen ausgebreitet haben (metastasierten).

·wenn Sie eine Strahlentherapie erhalten haben, die auch Ihre Knochen (Skelett) betraf.

·wenn Sie bestimmte Knochenkrankheiten haben. Wenn Sie eine Knochenkrankheit haben,

informieren Sie bitte Ihren Arzt darüber.

·wenn Sie zuviel Calcium im Blut (eine Hyperkalzämie) haben.

·wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber dem Wirkstoff von Forsteo (Teriparatid) oder

einem der sonstigen Bestandteile sind.

·wenn Sie schwanger sind oder stillen.

·wenn Sie Schwierigkeiten haben, sich selbst eine Injektion zu verabreichen und niemand da ist, der

Ihnen helfen kann.

Wann ist bei der Anwendung von Forsteo Vorsicht geboten?

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor

kurzem eingenommen haben, da es zu Wechselwirkungen kommen könnte.

Manche Patienten können sich nach einer Forsteo-Injektion schwindlig fühlen. Sollten Sie sich

schwindlig fühlen, dürfen Sie nicht aktiv am Strassenverkehr teilnehmen oder Maschinen bedienen,

bis es Ihnen wieder besser geht.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

·an anderen Krankheiten leiden

·Allergien haben oder

·andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden (Externa)!

Kinder und Jugendliche

Forsteo darf nicht bei Kindern und Jugendlichen (unter 18 Jahren) angewendet werden.

Darf Forsteo während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Schwangerschaft

Wenden Sie Forsteo nicht an, wenn Sie schwanger sind. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker,

bevor Sie irgendein Arzneimittel anwenden.

Stillzeit

Wenden Sie Forsteo nicht an, wenn Sie stillen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie

irgendein Arzneimittel anwenden.

Wie verwenden Sie Forsteo?

Wenden Sie Forsteo immer genau nach Anweisung des Arztes an. Wenn Sie sich unsicher fühlen,

fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Zur Verabreichung von Forsteo benötigen Sie einen Injektor. Der Injektor darf nur zu Ihrer

Behandlung und nie zur Behandlung weiterer Patienten verwendet werden. Verwenden Sie auch

nicht den Injektor einer anderen Person, da gegebenenfalls mittels dem Injektor Erkrankungen

zwischen Patienten übertragen werden könnten. Ihr Arzt, Ihre Krankenschwester oder Ihr Apotheker

wird Ihnen genau erklären, wie der Teriparatid-Injektor zu bedienen ist. Zu Ihrer eigenen Information

über den Gebrauch des Teriparatid-Injektors sollten Sie ebenfalls vor Behandlungsbeginn die

Bedienungsanleitung sorgfältig lesen. Für den Fall, dass neue Information verfügbar wird, lesen Sie

bitte Bedienungsanleitung und Patienteninformation jedes Mal, nachdem Sie eine neue Packung

erhalten haben.

Die übliche Dosis von Forsteo beträgt 20 µg pro Tag. Forsteo wird subkutan (unter die Haut) in den

Oberschenkel oder in die Bauchhaut gespritzt. Forsteo kann zu jeder Tageszeit und unabhängig von

den Mahlzeiten angewendet werden.

Die Dauer der Behandlung beträgt maximal 24 Monate. Die 24-monatige Therapie mit Forsteo darf

nicht wiederholt werden.

Es wird empfohlen, dass Sie während der Behandlung mit Forsteo Calcium und/oder Vitamin-D-

Präparate einnehmen. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, wie viel Calcium und Vitamin D Sie täglich

einnehmen sollten.

Damit Sie an die Anwendung von Forsteo denken, spritzen Sie es am besten jeden Tag zur gleichen

Uhrzeit.

Wenn Sie vergessen haben oder nicht in der Lage waren, Forsteo zu Ihrer gewohnten Zeit zu

verabreichen, holen Sie die Anwendung so schnell wie möglich am selben Tag nach. Verabreichen

Sie sich nicht mehr als eine Injektion täglich.

Sollten Sie versehentlich mehr Forsteo als vorgesehen gespritzt haben, setzen Sie sich mit Ihrem Arzt

oder Apotheker in Verbindung.

Brechen Sie die Anwendung von Forsteo nicht ab, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen.

Wie in der Bedienungsanleitung beschrieben, sollten Sie Forsteo jeweils spritzen, kurz nachdem Sie

den vorgefüllten Injektor aus dem Kühlschrank genommen haben. Legen Sie den Injektor direkt nach

Gebrauch wieder in den Kühlschrank zurück. Verwenden Sie für jede Injektion eine neue Nadel.

Lagern Sie den Injektor nicht mit aufgesetzter Nadel, da sonst die Lösung aus dem Injektor austreten

kann und sich Luftblasen in der Patrone bilden.

Forsteo enthält eine sterile, farblose, klare Lösung. Benutzen Sie Forsteo nicht, wenn es feste

Teilchen enthält oder die Lösung wolkig oder farbig ist.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin

oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Forsteo haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Forsteo auftreten: Übelkeit und Krämpfe

in den Beinen oder im Rücken.

Selten können kurz nach der Injektion allergische Reaktionen mit Symptomen wie Atemnot,

Gesichtsschwellungen, Ausschlag, Brustschmerzen und starkem Unwohlsein auftreten. Diese

allergischen Reaktionen können lebensbedrohlich sein.

Sollten solche Nebenwirkungen auftreten, nehmen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer

Ärztin Kontakt auf.

Häufig können an der Injektionsstelle leichte und vorübergehende Beschwerden wie Hautrötung,

Schmerzen, Schwellung, Juckreiz, Blutergüsse oder eine leichte Blutung auftreten.

In sehr seltenen Fällen können starke Rückenkrämpfe vorkommen.

Sollten Sie sich nach einer Injektion schwindlig fühlen, setzen oder legen sie sich hin, bis Sie sich

besser fühlen. Sollte keine Besserung eintreten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie die

Behandlung fortsetzen.

Setzen Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung, wenn Sie anhaltend unter Übelkeit, Erbrechen,

Obstipation, Energielosigkeit oder Muskelschwäche leiden. Diese Symptome können darauf

hinweisen, dass der Calciumgehalt in Ihrem Blut zu hoch ist.

Ihr Arzt kann während der Behandlung Blut- und Urinproben entnehmen, um Ihr Ansprechen auf

Forsteo zu kontrollieren. Des weiteren kann Ihr Arzt Sie bitten, wiederholte Untersuchungen Ihrer

Knochenmineraldichte vornehmen zu lassen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker, bzw. Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Forsteo stets bei 2 °C-8 °C lagern (im Kühlschrank).

Forsteo kann nach dem ersten Gebrauch eines Injektors 28 Tage lang angewendet werden.

Der vorgefüllte Forsteo-Injektor soll nach 28 Tagen fachgerecht entsorgt werden, auch wenn noch

Lösung im Injektor verbleibt.

Frieren Sie Forsteo nicht ein. Wenden Sie Forsteo nicht an, wenn es eingefroren war.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Forsteo enthalten?

Forsteo enthält als Wirkstoff Teriparatid.

Jeder Milliliter der Injektionslösung enthält 250 Mikrogramm Teriparatid.

Weitere Hilfsstoffe sind Essigsäure, wasserfreies Natriumacetat, Mannitol, m-Cresol als

Konservierungsmittel und Wasser für Injektionszwecke.

Zulassungsnummer

56007 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Forsteo? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Es sind Packungen mit 1 vorgefüllten Teriparatid-Injektor erhältlich.

Der Packung liegen keine Nadeln bei. Becton Dickinson Pen Nadeln oder entsprechende Nadeln

eignen sich zur Anwendung mit dem vorgefüllten Teriparatid-Injektor.

Zulassungsinhaberin

Eli Lilly (Suisse) S.A. Vernier/Genève.

Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.

Fachinformation

Forsteo®

Eli Lilly (Suisse) SA

Zusammensetzung

Wirkstoff: Teriparatid (rhPTH[1-34]), in E. coli mittels rekombinanter DNA-Technologie

hergestelltes und mit der 34-N-terminalen Aminosäurensequenz identisches endogenes humanes

Parathormon.

Ein Milliliter enthält 250 Mikrogramm Teriparatid.

Hilfsstoffe

·Eisessig

·wasserfreies Natriumacetat

·Mannitol

·m-Cresol (Konservierungsmittel)

·Wasser für Injektionszwecke

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Injektionslösung in einem vorgefüllten Injektor. Farblose, klare Lösung.

Ein vorgefüllter Injektor zu 2.4 ml enthält 600 Mikrogramm Teriparatid (entsprechend 250

Mikrogramm pro ml).

Der vorgefüllte Injektor ist für eine 28-tägige Behandlung bestimmt. Jede Dosis von 80 Mikroliter

enthält 20 Mikrogramm Teriparatid.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Forsteo ist angezeigt zur Behandlung postmenopausaler Frauen mit manifester Osteoporose und

hohem Frakturrisiko. Bei postmenopausalen Frauen mit Osteoporose wurde eine signifikante

Reduktion der Inzidenz von vertebralen und nicht vertebralen Frakturen gezeigt.

Forsteo ist angezeigt bei Männern mit primärer oder hypogonadaler Osteoporose mit hohem

Frakturrisiko. Bei Männern mit primärer oder hypogonadaler Osteoporose erhöht Forsteo die

Knochenmineraldichte.

Behandlung der Glukokortikoid-induzierten Osteoporose bei Erwachsenen mit erhöhtem

Frakturrisiko.

Dosierung/Anwendung

Die Anwendung darf nur durch einen Arzt mit spezieller Erfahrung in der Behandlung von

Osteoporose vorgenommen werden.

Die empfohlene Dosis Forsteo ist 20 Mikrogramm pro Tag, verabreicht durch eine tägliche

subkutane Injektion in Oberschenkel oder Abdomen.

Die Wirksamkeit und Sicherheit sind nicht belegt bei einer Behandlung von mehr als 24 Monaten.

Daher ist eine Behandlungsdauer von maximal 24 Monaten empfohlen.

Patienten, die wenig Calcium und Vitamin D mit der Nahrung aufnehmen, wird zu einer

ergänzenden Einnahme dieser Stoffe geraten.

Es besteht keine Erfahrung mit der Kombination von Forsteo mit antiresorptiven Osteoporose-

Therapien (z.B. Bisphosphonate).

Nach Beendigung der Teriparatid-Therapie können andere Osteoporose-Therapien bei den Patienten

eingesetzt werden.

Den Patienten muss die korrekte Injektionstechnik erklärt werden. Bitte beachten Sie die

Bedienungsanleitung des Injektors.

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Forsteo bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist nicht

erwiesen. Forsteo darf bei Kindern oder Jugendlichen (unter 18 Jahren) oder jungen Erwachsenen

mit offenen Epiphysen nicht angewendet werden.

Kontraindikationen

Forsteo darf nicht angewendet werden bei

·Patienten mit einer Überempfindlichkeit gegen Forsteo oder einen der Hilfsstoffe.

·Vorbestehender Hyperkalzämie (aufgrund der Möglichkeit einer Verschlimmerung der

Hyperkalzämie).

·Schwerer Beeinträchtigung der Nierenfunktion.

·Schwangerschaft, Stillzeit.

Forsteo ist auch kontraindiziert bei

·Patienten mit anderen Knochenstoffwechselkrankheiten ausser einer primären Osteoporose

(einschliesslich Hyperparathyreoidismus und Paget-Syndrom) und Patienten mit ungeklärter

Erhöhung der alkalischen Phosphatasespiegel.

·Vorausgegangener Strahlentherapie des Skeletts. Vorausgegangener Strahlentherapie mit externer

Strahlenquelle oder implantierter Strahlenquelle, bei der das Skelett im Strahlenfeld lag.

·Kinder und Jugendliche: Forsteo wurde nicht bei Kindern untersucht. Forsteo soll bei Kindern und

jungen Erwachsenen mit offenen Epiphysen nicht angewendet werden.

·Patienten mit vorherigen oder bestehenden Knochenmetastasen oder malignen Knochentumoren.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Bei Ratten kam es dosisabhängig und abhängig von der Behandlungsdauer zu einer erhöhten

Inzidenz von Osteosarkomen (malignen Knochentumoren) (siehe «Präklinische Daten»).

Bis zum Vorliegen weiterer Daten darf die empfohlene Behandlungsdauer von 24 Monaten nicht

überschritten werden.

Die 24-monatige Therapie mit Forsteo darf nicht wiederholt werden.

Die folgenden Patientengruppen haben ein erhöhtes Risiko zur Entwicklung von Osteosarkomen und

sollten deshalb von einer Forsteo Behandlung ausgeschlossen werden (siehe «Kontraindikationen»):

·Patienten mit Paget’s-Krankheit oder mit ungeklärter Erhöhung der alkalischen Phosphatase.

·Kinder und Jugendliche.

·Strahlentherapie des Skeletts in der Vorgeschichte.

Hyperkalzämie

Forsteo wurde bei Patienten mit einer vorbestehenden Hyperkalzämie nicht untersucht. Diese

Patienten sollten von einer Behandlung mit Forsteo ausgeschlossen werden, da sich die

Hyperkalzämie möglicherweise verstärken kann. Bei normokalzämischen Patienten wurde eine

leichte und vorübergehende Erhöhung der Serum-Calciumspiegel nach der Injektion beobachtet. Die

Serum-Calciumspiegel erreichten nach 4 bis 6 Stunden ein Maximum und fielen 16 bis 24 Stunden

nach jeder Teriparatid-Anwendung wieder auf den Ausgangswert zurück. Eine regelmässige

Überwachung der Calciumspiegel ist während der Therapie nicht erforderlich.

Urolithiasis

Forsteo wurde bei Patienten mit einer bestehenden Urolithiasis nicht untersucht. Forsteo sollte bei

Patienten mit einer derzeit bestehenden oder vor kurzem aufgetretenen Urolithiasis mit Vorsicht

angewendet werden, da die Möglichkeit bestehen könnte, dass sich dieser Zustand verschlechtert.

Hypotonie

In kurzen klinischen Studien mit Forsteo wurden vereinzelt Episoden einer vorübergehenden

orthostatischen Hypotonie beobachtet. Typischerweise begann dieses Ereignis innerhalb von 4

Stunden nach der Applikation und klang innerhalb eines Zeitraums von wenigen Minuten bis zu

wenigen Stunden spontan ab. Wenn eine vorübergehende orthostatische Hypotonie auftrat, geschah

dies während der ersten Anwendungen, wurde durch ein vorübergehendes Hinlegen gebessert und

hielt bei Weiterführen der Behandlung nicht an.

Laboruntersuchungen

Serumcalcium: Forsteo erhöht vorübergehend den Serumcalciumspiegel; die maximale Wirkung

wird ca. 4 bis 6 Stunden nach Verabreichung der Dosis beobachtet. Rund 16 Stunden nach der Gabe

ist der Serumcalciumspiegel im allgemeinen (fast) auf den Ausgangswert zurückgekehrt. An diese

Effekte ist stets zu denken, da die Serumcalciumkonzentrationen, die innerhalb von 16 Stunden nach

einer Dosis beobachtet werden, die pharmakologische Wirkung von Teriparatid widerspiegeln

können. Eine anhaltende Hyperkalzämie wurde in den klinischen Studien mit Forsteo nicht

beobachtet. Wenn eine anhaltende Hyperkalzämie festgestellt wird, sollte die Behandlung mit

Forsteo bis zur weiteren Abklärung der Ursache der Hyperkalzämie unterbrochen werden.

Patienten, bei denen eine hyperkalzämische Störung wie ein primärer Hyperparathyreoidismus

bekannt ist, sollten nicht mit Forsteo behandelt werden (siehe «Kontraindikationen»).

Urincalciumspiegel: Forsteo erhöht die Calciumausscheidung im Urin; dennoch war die Häufigkeit

einer Hyperkalzurie in den klinischen Studien bei den mit Forsteo und den mit Placebo behandelten

Patienten ähnlich (siehe «Klinische Pharmakologie, Pharmakodynamik beim Menschen»).

Nierenfunktion: In den klinischen Studien wurden keine klinisch relevanten unerwünschten

Wirkungen auf die Nierenfunktion beobachtet. Bestimmt wurden: Creatinin-Clearance, Harnstoff-

Stickstoff (BUN), Creatinin und Elektrolyte im Serum; spezifisches Gewicht und pH des Urins;

Urinsediment. Langzeituntersuchungen von Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz, Patienten

unter akuter oder chronischer Dialyse oder Patienten mit funktionierenden Nierentransplantaten

wurden nicht durchgeführt.

Vorsicht ist bei Patienten mit mässiggradiger Beeinträchtigung der Nierenfunktion geboten.

Serumharnsäurespiegel: Forsteo erhöht die Harnsäurekonzentrationen im Serum. In den klinischen

Studien hatten 2.8% der Forsteo-Patienten Serumharnsäurekonzentrationen, die über der oberen

Grenze des Normbereichs lagen, im Vergleich zu 0.7% der Placebo-Patienten. Die Hyperurikämie

führte jedoch nicht zu einer Zunahme von Gicht, Arthralgien oder Urolithiasis.

Interaktionen

Forsteo wurde in pharmakodynamischen Studien bezüglich Wechselwirkungen mit

Hydrochlorothiazid, Furosemid, Atenolol sowie Retardformen von Diltiazem, Nifedipin, Felodipin

und Nisoldipin untersucht. Es wurden keine klinisch signifikanten Wechselwirkungen beobachtet.

In einer Untersuchung von 15 gesunden Probanden, die täglich Digoxin bis zum Steady-state

erhielten, veränderte eine Einzeldosis Forsteo die kardiale Wirkung von Digoxin nicht. Sporadische

Fallberichte haben jedoch darauf hingedeutet, dass eine Hyperkalzämie die Patienten für

Digitalistoxizität prädisponieren kann. Da Forsteo den Serumcalciumspiegel vorübergehend erhöht,

sollte Forsteo bei digitalisierten Patienten mit Vorsicht angewendet werden.

Die gleichzeitige Gabe von Raloxifen oder eine gleichzeitige Hormonersatztherapie änderte weder

die Wirkung von Forsteo auf Serum- oder Urincalciumspiegel noch die klinischen Nebenwirkungen.

Es besteht keine Erfahrung mit Kombination von Forsteo mit anderen antiresorptiven Osteoporose-

Therapien (z.B. Bisphosphonate).

Schwangerschaft/Stillzeit

Studien bei Kaninchen haben toxische Wirkungen auf die Reproduktion aufgezeigt (siehe

«Präklinische Daten»). Das potenzielle Risiko für Menschen ist unbekannt. Es ist nicht bekannt, ob

Teriparatid in die Muttermilch übertritt. Forsteo sollte während der Schwangerschaft oder Stillzeit

nicht angewendet werden.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von

Maschinen durchgeführt. Jedoch wurde vorübergehende orthostatische Hypotonie oder Schwindel in

einzelnen Patienten beobachtet. Diese Patienten sollten vom Führen eines Fahrzeuges oder der

Bedienung von Maschinen absehen bis die Symptome abgeklungen sind.

Unerwünschte Wirkungen

In Tabelle 1 sind unerwünschte Ereignisse aufgeführt, die in den zwei placebokontrollierten,

klinischen Phase-III-Studien bei Männern und postmenopausalen Frauen mit einer Häufigkeit ≥2.0%

in den Forsteo-Gruppen und bei mehr mit Forsteo behandelten Patienten als bei placebobehandelten

Patienten auftraten, ohne Zuschreibung einer Ursächlichkeit.

Tabelle 1

Organsystem

Unerwünschtes Ereignis

Forsteo

Placebo

(n= 691)

(n= 691)

Körper als Ganzes

Schmerzen

21.3

20.5

Kopfschmerzen

Schwäche

Nackenschmerzen

Herz und Gefässe

Hypertonie

Angina pectoris

Synkope

Verdauungsapparat

Übelkeit

Obstipation

Diarrhöe

Dyspepsie

Erbrechen

Gastrointestinale

Beschwerden

Zahnbeschwerden

Bewegungsapparat

Arthralgie

10.1

Beinkrämpfe

Nervensystem

Schwindel

Depression

Schlaflosigkeit

Vertigo

Atmungsapparat

Rhinitis

Vermehrtes Husten

Pharyngitis

Dyspnoe

Pneumonie

Haut und Hautanhangsgebilde

Rash

Schwitzen

Laborchemische Befunde

Hyperurikämie

Tabelle 2 zeigt das Auftreten seltener (>0/1%, <1%) unerwünschter Ereignisse, welche in den zwei

wichtigen klinischen Osteoporose-Studien bei Frauen und Männern häufiger bei mit Forsteo

behandelten Patienten als bei placebobehandelten Patienten waren. Unerwünschte Ereignisse sind

ohne Zuschreibung einer Ursächlichkeit aufgeführt.

Tabelle 2

Organsystem

Unerwünschtes Ereignis

Forsteo

(n= 691)

Placebo (n= 691)

Körper als Ganzes

Reaktionen an der

Injektionsstelle

Forsteo kann einen geringen vorübergehenden Anstieg des Serumcalciumspiegels bewirken. Wenn

von einem Patienten Blutproben entnommen werden, sollte dies mindestens 16 Stunden nach der

letzten Forsteo-Injektion geschehen.

Forsteo kann geringe Anstiege der Urin-Calcium-Ausscheidung verursachen, die Inzidenz einer

Hyperkalzurie unterschied sich in klinischen Studien jedoch nicht von der mit Placebo behandelten

Patienten (siehe «Vorsichtsmassnahmen»).

Immunogenität: In einer grossen klinischen Studie wurden bei 2.8% der mit Forsteo behandelten

Frauen Antikörper nachgewiesen, die mit Teriparatid kreuzreagierten. Im Allgemeinen wurden die

Antikörper erstmals nach 12-monatiger Behandlung nachgewiesen und nahmen nach Absetzen der

Therapie ab. Anzeichen für Überempfindlichkeitsreaktionen, allergische Reaktionen, Wirkungen auf

Serumcalcium oder Auswirkungen auf das Ansprechen der Knochenmineraldichte wurden nicht

festgestellt.

Die folgende Tabelle unerwünschter Ereignisse basiert auf Spontanberichten nach Markteinführung.

Systemorganklasse

Unerwünschte Ereignisse

Allgemeine Störungen und

Reaktionen an der

Applikationsstelle

Mögliche allergische Ereignisse kurz nach der Injektion: akute

Dyspnoe, Ödem im Mund-und Gesichtsbereich, generalisierte

Urtikaria, Thoraxschmerz, Anaphylaxie (<1/1000 behandelten

Patientinnen und Patienten)

Häufig: Leichte und vorübergehende Reaktionen an der

Injektionsstelle mit Schmerzen, Schwellungen, Erythemen, lokalen

Hämatomen, Juckreiz und leichten Blutungen an der Injektionsstelle

Stoffwechsel- und

Hypercalciämie >2,76 mmol/l (11 mg/dl)

Ernährungsstörungen

(<1/100 behandelten Patienten)

Hypercalciämie >3,25 mmol/l (13 mg/dl)

(<1/1000 behandelten Patientinnen und Patienten)

Funktionsstörungen des

Bewegungsapparates, des

Bindegewebes und der

Knochen

Gelegentlich: Myalgie, Arthralgie.

Muskelkrämpfe, zum Beispiel in Beinen oder Rücken, werden

häufig berichtet (= 1 von 100 und <1 von 10 behandelten Patienten)

und treten manchmal bereits kurz nach der ersten Anwendung auf.

Schwerwiegende Krämpfe der Rückenmuskulatur wurden bisher

sehr selten berichtet (weniger als 1 von 10'000 behandelten

Patienten).

Überdosierung

Während der klinischen Studien wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet. Forsteo wurde in

Einzeldosen bis zu 100 µg sicher toleriert. In einer klinischen Studie wurden Dosen von 60 µg

täglich über 6 Wochen sicher toleriert. Als Auswirkungen einer Überdosierung könnten eine

verzögert auftretende Hyperkalzämie sowie das Risiko einer orthostatischen Hypotension erwartet

werden. Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Kopfschmerzen könnten ebenfalls auftreten.

Erfahrungen mit Überdosierungen aus Spontanberichten nach Markteinführung

Seit Markteinführung liegen Spontanberichte von Dosierungsfehlern vor, bei denen der gesamte

Inhalt (bis zu 800 µg) des Teriparatid-Pens als Einmaldosis verabreicht wurde. Die vorübergehenden

Ereignisse umfassten Übelkeit, Schwäche/Lethargie und Hypotension. In einigen Fällen traten nach

einer Überdosierung keine unerwünschten Ereignisse auf. Es wurden keine Todesfälle im

Zusammenhang mit einer Überdosierung berichtet.

Behandlung einer Überdosierung

Es existiert kein spezifisches Antidot für Forsteo. Die Behandlung einer vermuteten Überdosierung

sollte ein vorübergehendes Absetzen von Forsteo, eine Überwachung des Serumcalciumspiegels

sowie geeignete unterstützende Massnahmen wie Hydrierung beinhalten.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: H05AA02

Pharmakotherapeutische Gruppe: Calciumhomöostase.

Wirkmechanismus

Das aus 84 Aminosäuren bestehende endogene Parathormon (PTH) ist der Hauptregulator des

Calcium- und Phosphatstoffwechsels in Knochen und Niere. Die physiologische Wirkung von PTH

beinhaltet die Stimulation der Knochenbildung durch direkte Wirkung auf die knochenbildenden

Zellen (Osteoblasten); indirekt bewirkt es eine Steigerung der intestinalen Calciumabsorption, eine

Steigerung der tubulären Calcium-Reabsorption und der renalen Phosphat-Ausscheidung. Die

biologische Wirkung von PTH wird durch die Bindung an PTH-spezifische Rezeptoren an der

Zelloberfläche vermittelt. Forsteo [rhPTH(1-34)] ist das aktive Fragment (1-34) des endogenen

humanen Parathormons, das mittels rekombinanter DNA-Technologie hergestellt wird. Forsteo

bindet an diese Rezeptoren mit der gleichen Affinität wie PTH und besitzt eine zu PTH analoge

Wirkung auf Knochen und Niere. Wie bei endogenem PTH ist auch bei Forsteo davon auszugehen,

dass es zu keiner Akkumulation im Knochen oder in anderen Geweben kommt.

Pharmakodynamische Wirkung

Forsteo ist ein knochenaufbauendes Arzneimittel zur Behandlung der Osteoporose. Die Wirkung von

Forsteo auf den Knochen ist abhängig von der Art der systemischen Exposition. Die einmal tägliche

Forsteo-Gabe erhöht den Anbau von neuem Knochengewebe auf trabekuläre und kortikale

Knochenoberflächen (am Endost und am Periost) durch stärkere Stimulation der Osteoblasten-

Aktivität im Vergleich zur Stimulation der Osteoklasten-Aktivität. Im Gegensatz dazu kann der

kontinuierliche Überschuss an endogenem PTH schädlich für das Skelett sein, da die

Knochenresorption stärker als der Knochenaufbau stimuliert werden kann.

Klinische Wirksamkeit

Das klinische Programm umfasste Studien bei Männern und postmenopausalen Frauen mit

Osteoporose. Frauen wurden bis zu 24 Monate behandelt, um die Wirkung auf vertebrale Frakturen

zu beurteilen. Männer wurden bis zu 14 Monate behandelt, um die Wirkung auf die

Knochenmineraldichte zu beurteilen. Von den Frauen und Männern, die an Teriparatid-

Behandlungsstudien teilnahmen, wurden 1930 Personen über 18 Monate in einer Follow-up-Studie

nach Behandlungsende systematisch beobachtet.

Behandlung postmenopausaler Frauen mit Osteoporose

In die Zulassungsstudie waren 1637 postmenopausale Frauen eingeschlossen (Durchschnittsalter

69,5 Jahre). 90% der Patientinnen hatten zu Behandlungsbeginn eine oder mehrere vertebrale

Frakturen. Alle Patientinnen erhielten täglich 1000 mg Calcium und mindestens 400 IE Vitamin D.

Die Ergebnisse der bis zu 24 Monate dauernden Forsteo-Behandlung (im Mittel 19 Monate) zeigen

eine signifikante Wirkung bei der Verhinderung von Frakturen.

Wirkung auf vertebrale Frakturen: Forsteo, verabreicht über eine mediane Zeitdauer von 19

Monaten, reduzierte im Vergleich zu Placebo signifikant Risiko und Schweregrad neuer vertebraler

Frakturen bei postmenopausalen Frauen mit Osteoporose. Forsteo reduzierte die Inzidenz einer oder

mehrerer neuer vertebraler Frakturen um 65% und die multipler Frakturen um 77% (Tabelle 3). 11

Frauen müssen über eine mittlere Zeitdauer von 19 Monaten behandelt werden, um einer oder

mehreren vertebralen Frakturen vorzubeugen.

Wirkung auf nicht-vertebrale Frakturen: Forsteo reduzierte signifikant die Gesamtinzidenz

osteoporosebedingter, nicht-vertebraler Frakturen, einschliesslich solcher des Handgelenks, der

Rippen, des Fussknöchels, der Oberarmknochen, der Hüfte, des Fusses, des Beckens und anderer, um

53%.

Wirkung auf die Knochenmineraldichte: Forsteo erhöhte rasch die Knochenmineraldichte der

Lendenwirbel. Ein signifikanter Anstieg wurde bereits nach 3 Monaten beobachtet und setzte sich

während der gesamten Behandlungsdauer fort. Nach einer mittleren Behandlungsdauer von 19

Monaten nahm die Knochenmineraldichte im Vergleich zu Placebo in den Lendenwirbeln um 9%

sowie in der Hüfte um 4% zu (p <0.001). Die Wirksamkeit von Teriparatid war unabhängig von

Alter, Grundrate des Knochenstoffwechsels und Knochenmineraldichte bei Behandlungsbeginn.

Wirksamkeit bei Rückenschmerzen: Forsteo reduziert signifikant Inzidenz und Schweregrad von

Rückenschmerzen. Bei Frauen mit postmenopausaler Osteoporose kam es im Vergleich zu Placebo

zu einer signifikanten (p= 0.017) 26%igen Reduktion der Spontanberichte über neu auftretende oder

stärker werdende Rückenschmerzen.

Wirkung auf den Verlust an Körpergrösse: Von den 86 postmenopausalen Frauen, die vertebrale

Frakturen erlitten, verloren die mit Forsteo behandelten Frauen signifikant weniger an Körpergrösse

als die placebobehandelten Frauen (p= 0.001).

Knochen-Histologie: Die Forsteo-Wirkung auf die Histologie des Knochens wurde bei 61

postmenopausalen Frauen, die bis zu 24 Monate mit Placebo oder täglich 20 bzw. 40 µg Forsteo

behandelt worden waren, mittels einer Darmbeinkammbiopsie untersucht. Der Anstieg von

Knochenmineraldichte und die Bruchfestigkeit, die durch Forsteo erreicht wird, erfolgt ohne

Anzeichen einer Zelltoxizität oder einer nachteiligen Wirkung auf die Knochenarchitektur oder die

Mineralisierung. Diese Ergebnisse von menschlichen Knochenproben entsprechen denen, die bei

präklinischen Primaten-Studien gefunden wurden.

Wirksamkeit auf Frakturen nach Behandlungsende: Nach Beendigung der Forsteo-Behandlung

wurden 1262 postmenopausale Frauen aus der Zulassungsstudie in eine post-therapeutische Follow-

up-Studie aufgenommen. Innerhalb von 18 Monaten hatten etwa 50% der Frauen aus jedem früheren

Behandlungsarm mit einer im Ermessen ihres Arztes liegenden, zugelassenen Osteoporose-

Behandlung begonnen (kein Teriparatid). Allen Frauen wurden 1000 mg Calcium täglich und

mindestens 400 IE Vitamin D täglich gegeben.

Während durchschnittlich 18 Monaten nach Abschluss der Forsteo-Behandlung kam es bei den zuvor

mit Forsteo behandelten Frauen verglichen mit Placebo zu einer signifikanten 40%igen Reduktion

des relativen Risikos neuer vertebraler Frakturen. Diese Reduktion des relativen Risikos war bei

Frauen mit und ohne Osteoporose-Behandlung ähnlich (41% bzw. 37%). Während des gesamten

Beobachtungszeitraums kam es bei Frauen, die zuvor mit Forsteo behandelt worden waren, im

Vergleich zu Placebo zu einer 42%igen Risikoreduktion nicht-vertebraler, osteoporosebedingter

Frakturen.

Daten dieser Studien belegen, dass unabhängig von der gewählten Folgebehandlung das Risiko einer

Fraktur bei Frauen, die zuvor mit Forsteo behandelt worden waren, reduziert war.

In einer offenen Studie erhielten 503 postmenopausale Frauen mit schwerer Osteoporose und einer

osteoporotischen Fraktur, die in den vorangegangenen 3 Jahren aufgetreten war (83% hatten zuvor

eine Osteoporosetherapie erhalten), Forsteo über einen Zeitraum von bis zu 24 Monaten. Nach 24

Monaten war die BMD an der Lendenwirbelsäule im Mittel um 10.5% angestiegen, an der

Gesamthüfte um 2.6% und am Oberschenkelhals um 3,9%. Vom 18. bis zum 24. Monat betrug der

mittlere Anstieg der Knochenmineraldichte an der Lendenwirbelsäule 1.4%, an der Gesamthüfte

1.2% und am Oberschenkelhals 1.6%.

Osteoporose bei Männern

Die Wirksamkeit der einmal täglichen Forsteo-Gabe wurde in einer doppelblinden,

placebokontrollierten, klinischen Studie mit 437 Männern aufgezeigt. Diese Männer hatten entweder

eine idiopathische Osteoporose oder eine Osteoporose aufgrund eines primären Hypogonadismus.

Alle Patienten erhielten 1000 mg Calcium sowie mindestens 400 IE Vitamin D täglich und wurden

bis zu 14 Monate lang behandelt.

In dieser Studie erhöhte Forsteo bei Männern rasch die Knochenmineraldichte der Lendenwirbel.

Dieser Anstieg war früh und signifikant nach nur 3 Monaten und setzte sich während der gesamten

Behandlungsdauer fort. Nach einer mittleren Behandlungsdauer von 11 Monaten erhöhte sich im

Vergleich zu Placebo die Knochenmineraldichte der Wirbelsäule im Mittel um 5% und die der Hüfte

um 1%. Der Anstieg der Knochenmineraldichte war bei Männern mit hypogonadaler oder

idiopathischer Osteoporose ähnlich. Die Wirksamkeit von Teriparatid war unabhängig von Alter,

Grundrate des Knochenstoffwechsels und Knochenmineraldichte bei Behandlungsbeginn.

Tabelle 3

Inzidenz vertebraler Frakturen bei postmenopausalen Frauen

Placebo

(N= 448)

Forsteo

(N= 444)

Absolute

Risiko

Verminderung

Relative Risiko-

Verminderung

(%) im

Vergleich

zu Placebo

Relative Risiko-

Verminderung

(95% CI**) im

Vergleich zu

Placebo

neue Fraktur (≥1)

14.3

5.0*

0.35 (0.22, 0.55)

multiple Frakturen (≥2)

1.1*

0.23 (0.09, 0.60)

mittlere oder schwere

Fraktur (≥1)

0.9*

0.10 (0.04, 0.27)

* p ≤0.001 im Vergleich mit Placebo.

** CI = Konfidenzintervall.

Glukokortikoid-induzierte Osteoporose

Die Wirksamkeit von Forsteo bei Männern und Frauen, die eine längerfristige systemische

Glukokortikoid-Behandlung erhielten (mindestens 5 mg/Tag Prednison oder Äquivalent über

mindestens 3 Monate) wurde in der 18-monatigen Anfangsphase einer 36-monatigen randomisierten

Doppelblind-Studie mit aktiver Vergleichssubstanz (Alendronat 10 mg/Tag) gezeigt (N= 428). 28%

der Patienten hatten vor Studienbeginn eine oder mehrere radiologisch nachgewiesene

Wirbelfrakturen. Alle Patienten erhielten 1000 mg Calcium und 800 IE Vitamin D pro Tag.

An dieser Studie nahmen postmenopausale Frauen (N= 277) und prämenopausale Frauen (N= 67)

sowie Männer (N= 83) teil. Die postmenopausalen Frauen hatten vor Behandlungsbeginn ein

durchschnittliches Alter von 61 Jahren, einen mittleren BMD T-Score der Lendenwirbelsäule von

-2,7 und eine mittlere Tagesdosis von 7,5 mg Prednison-Äquivalent. 34% hatten eine oder mehrere

radiologisch nachgewiesene Wirbelfrakturen. Die prämenopausalen Frauen hatten ein

durchschnittliches Alter von 37 Jahren, einen mittleren BMD T-Score der Lendenwirbelsäule von

-2,5 und eine mittlere Tagesdosis von 10 mg Prednison-Äquivalent. 9% hatten eine oder mehrere

radiologisch nachgewiesene Wirbelfrakturen. Die Männer hatten ein durchschnittliches Alter von 57

Jahren, einen mittleren BMD T-Score der Lendenwirbelsäule von -2,2 und eine mittlere Tagesdosis

von 10 mg Prednison-Äquivalent. 24% hatten eine oder mehrere radiologisch nachgewiesene

Wirbelfrakturen.

69% der Patienten vollendeten die 18-monatige Anfangsphase der Studie. Am Ende der 18-

monatigen Anfangsphase war die Knochenmineraldichte (BMD) der Lendenwirbelsäule unter

Forsteo signifikant angestiegen (7,2%) verglichen mit Alendronat (3.4%) (p <0,001). Unter Forsteo

fand sich ein BMD-Anstieg an der Gesamthüfte um 3,6%, unter Alendronat um 2,2 % (p <0,01), die

BMD des Oberschenkelhalses war unter Forsteo um 3,7%, unter Alendronat um 2,1% (p <0,05)

angestiegen.

Zwischen dem 18. und 24. Monat stieg die BMD unter Teriparatid an der Lendenwirbelsäule um

weitere 1,7% an, an der Gesamthüfte um 0,9% und am Oberschenkelhals um weitere 0.4%.

Eine Röntgenuntersuchung der Wirbelsäule nach 36 Monaten, die bei 169 Alendronat und 173

Forsteo Patienten durchgeführt wurde, zeigte, dass bei 13 Patienten unter Alendronat (7.7%) eine

neue vertebrale Fraktur aufgetreten war, im Vergleich zu 3 Patienten unter Forsteo (1.7%) (p= 0.01).

Es war bei 15 von 214 Patienten unter Alendronat (7%) eine nonvertebrale Fraktur aufgetreten, im

Vergleich zu 16 von 214 Patienten unter Forsteo (7.5%) (p= 0.84).

Bei den prämenopausalen Frauen fand sich zwischen Behandlungsbeginn und 18-monatigem-

Endpunkt der Studie in der Forsteo-Gruppe ein signifikant höherer Anstieg der BMD an der

Lendenwirbelsäule (4,2% gegenüber -1,9%; p <0,001) und an der Gesamthüfte (3,8% gegenüber

0,9%; p= 0,005) als in der Alendronat-Gruppe. Es wurde jedoch kein signifikanter Einfluss auf die

Frakturrate gezeigt.

Pharmakokinetik

Nach subkutaner (s.c.) Injektion besitzt Forsteo eine absolute Bioverfügbarkeit von 95%. Absorption

und Elimination erfolgen rasch. Nach subkutaner Injektion einer 20 µg Dosis überschritt die molare

Spitzenkonzentration von Forsteo kurz den oberen Referenzbereich der endogenen PTH-

Konzentration (65 pg/ml [7,0 pM]) für 30 Minuten um das 4- bis 5-fache und sank innerhalb von 3

Stunden auf eine nicht nachweisbare Konzentration. Die mittlere systemische Exposition (endogenes

PTH plus Forsteo) innerhalb eines Zeitraums von 24 Stunden überschritt nicht die Obergrenze der

Normalwerte und liegt unterhalb der Spiegel, die bei Patienten mit leichtem Hyperparathyreoidismus

gefunden werden.

Forsteo wird durch hepatische und extra-hepatische Clearance eliminiert (ca. 62 l/Std. bei Frauen und

94 l/Std. bei Männern). Das Verteilungsvolumen beträgt ca. 1.7 l/kg. Die Halbwertszeit von Forsteo

beträgt nach subkutaner Verabreichung ca. 1 Stunde; dies entspricht der Zeit, die für die Resorption

von der Injektionsstelle notwendig ist. Stoffwechsel- oder Ausscheidungsstudien sind mit Forsteo

nicht durchgeführt worden, es wird jedoch angenommen, dass der periphere Stoffwechsel des

Parathormons vorwiegend in der Leber und den Nieren stattfindet.

Kinetik spezieller Patientengruppen

Ältere Patienten

Unterschiede in der Pharmakokinetik in Abhängigkeit vom Alter wurden nicht gefunden (Spanne

von 31–85 Jahren). Dosisanpassungen aufgrund des Alters sind nicht erforderlich.

Geschlecht

Die systemische Exposition von Forsteo ist bei Männern etwa 20-30% niedriger als bei Frauen.

Allerdings gab es keine geschlechtsspezifischen Unterschiede bezüglich der Sicherheit,

Verträglichkeit oder pharmakodynamischen Wirkung. Eine Dosisanpassung aufgrund des

Geschlechts ist nicht erforderlich.

Eingeschränkte Nierenfunktion

Bei Patienten mit leichter, mittlerer oder schwerer chronischer Beeinträchtigung der Nierenfunktion

wurden bei Gabe einer Forsteo-Einzeldosis keine klinisch relevanten Unterschiede bezüglich

Pharmakokinetik und Unbedenklichkeit festgestellt.

Allerdings zeigten Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (CrCl <30 ml/Min.) bei

unveränderter Cmax eine Zunahme von AUC und t½ und einen geringeren Anstieg von Serum- und

Urincalcium auf Forsteo. Langzeituntersuchungen zu Wirksamkeit und Unbedenklichkeit wurden bei

Patienten mit Serum-Creatinin-Konzentrationen von <177 µmol/l nicht durchgeführt.

Untersuchungen bei Dialysepatienten wurden nicht durchgeführt.

Herzinsuffizienz

Bei Patienten mit stabiler Herzinsuffizienz (New York Heart Association Class I-III und zusätzlich

nachgewiesener kardialer Dysfunktion), die zwei Einzeldosen von 20 µg Forsteo verabreicht

bekamen, wurden keine klinisch relevanten Veränderungen in Bezug auf Pharmakokinetik,

Blutdruck, Pulsrate oder andere Sicherheitsparameter festgestellt. Eine Dosisanpassung aufgrund

leichter bis mittlerer Herzinsuffizienz ist nicht erforderlich. Daten von Patienten mit schwerer

Herzinsuffizienz sind nicht vorhanden.

Eingeschränkte Leberfunktion

Unbedenklichkeit und Wirksamkeit wurden bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion nicht

untersucht. Präklinische Daten weisen darauf hin, dass Forsteo hauptsächlich in hepatischen Kupffer-

Zellen verstoffwechselt wird. Daher ist es unwahrscheinlich, dass Erkrankungen, bei denen die

Hepatozytenfunktion eingeschränkt ist, eine klinisch signifikante Wirkung auf die systemische

Exposition mit Forsteo besitzen (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»).

Präklinische Daten

Karzinogenität

Bei Ratten, die fast lebenslang täglich mit Teriparatid-Injektionen von 5, 30 bzw. 75 µg/kg behandelt

wurden, kam es zu einer dosisabhängig stark vermehrten Knochenbildung und erhöhten Inzidenz von

Osteosarkomen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Osteosarkome, seltene maligne

Knochentumoren bei Ratten, wurden bei männlichen und weiblichen Ratten in allen Dosisgruppen

beobachtet. Die Osteosarkome traten bei den Ratten nur in Verbindung mit einer stark vermehrten

Knochenbildung auf. Teriparatid erhöhte nicht die Inzidenz irgendwelcher anderen Neoplasien bei

Ratten.

Eine zweite Karzinogenitätsstudie ermittelte, dass das Auftreten von Osteosarkomen von der Dosis

und der Behandlungsdauer abhängig ist. Skelettreife, weibliche Ratten, die über 6 bzw. 20 Monate

tägliche Teriparatid-Dosen von 5 mg/kg erhielten, entwickelten keine Osteosarkome. Dieses

Dosierungsniveau ohne beobachtete Auswirkung (no-observed-effect-level [NOEL]) im Sinne von

Knochenneoplasien entspricht einer systemischen Exposition, die dreimal höher ist als die bei

postmenopausalen Frauen und bei Männern, denen eine auf der Basis der AUC ermittelte Dosis von

20 µg (ca. 0.3 µg/kg) verabreicht wird.

Zwar ist die Relevanz dieser Ergebnisse für den Menschen nicht bekannt, es wurden jedoch weder

während der klinischen Studien noch während des auf die Behandlung folgenden

Beobachtungszeitraums Osteosarkome beobachtet. Auch bei ovarektomierten Affen, die 18 Monate

oder während eines 3-jährigen Folgezeitraums nach Therapierende beobachtet wurden, wurden keine

Knochentumoren beobachtet. Eine chronische Erhöhung der PTH-Blutspiegel, wie sie klinisch beim

primären oder sekundären Hyperparathyreoidismus auftritt, ist nicht mit einem erhöhten

Osteosarkom-Risiko assoziiert.

Tierstudien haben gezeigt, dass ein stark reduzierter hepatischer Blutfluss die Zufuhr von PTH in das

Hauptabbausystem und dementsprechend auch die Ausscheidung von PTH (1-84) vermindert. In-

vitro-Studien haben gezeigt, dass leberspezifische phagozytäre Zellen hoher Kapazität in den

hepatischen sinusoiden Kapillaren das Hauptabbausystem darstellen. Diese hepatischen Kupffer-

Zellen, und nicht die Hepatozyten, fragmentieren PTH (1-34) und PTH (1-84). Die Fragmente

werden anschliessend über die Niere aus dem Blutkreislauf eliminiert.

Teratogenität

Forsteo zeigte keine teratogenen Effekte bei Ratten, Mäusen oder Kaninchen. Bei trächtigen

Kaninchen kam es bei Dosen >3 µg/kg zu embroyonaler bzw. fetaler Mortalität, die sich auf den

Anstieg der Blutcalciumwerte zurückführen liess. Forsteo beeinträchtigte in Dosen bis zu 300 µg/kg

nicht die Fruchtbarkeit männlicher oder weiblicher Ratten.

Mutagenität

Forsteo erwies sich in keinem der folgenden Testsysteme als genotoxisch: Ames-Test für bakterielle

Mutagenese mit oder ohne metabolische Aktivierung, Mauslymphom-Assay für Mammazell-

Mutationen, Chromosomenaberrations-Assay in Ovarzellen des chinesischen Hamsters sowie der In-

vivo-Mikronukleus-Test an Mäusen.

Sonstige Hinweise

Inkompatibilitäten

Da keine Verträglichkeitsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Arzneimittel nicht mit anderen

Arzneimitteln gemischt werden.

Haltbarkeit

Nach dem erstmaligen Gebrauch kann der vorgefüllte Injektor 28 Tage benutzt werden, wenn er

zwischen 2 °C-8 °C gelagert wird. Danach ist eine allfällig verbleibende Restlösung zu verwerfen.

Lagerungshinweise

Bei 2 °C–8 °C lagern (im Kühlschrank).

Nicht einfrieren. Verwenden Sie das Arzneimittel nicht, wenn es gefroren war.

Hinweise für die Handhabung

Die Handhabung des mit Forsteo-Lösung vorgefüllten Injektors ist in der Bedienungsanleitung des

Injektors beschrieben.

Forsteo muss klar und farblos sein. Benutzen Sie Forsteo nicht, wenn sich feste Teilchen gebildet

haben oder die Lösung wolkig oder farbig ist.

Um die Übertragung von Erregern zu vermeiden, soll der vorgefüllte Injektor zur Behandlung eines

einzigen Patienten verwendet werden.

Zulassungsnummer

56007 (Swissmedic).

Packungen

Forsteo Injektionslösung Patrone (vorgefüllter Injektor) 2.4 ml: 1 [B]

Art und Inhalt des Behältnisses

Silikonisierte Typ I Glaspatronen, die mit Gummistopfen verschlossen und mit Aluminiumkappen

gesichert sind. Nadeln sind nicht in der Packung enthalten.

Zulassungsinhaberin

Eli Lilly (Suisse) S.A. Vernier/Genève.

Stand der Information

Januar 2016.

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