Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v. Injektionslösung

Deutschland - Deutsch - BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte)

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Gebrauchsinformation PIL
Fachinformation SPC
Wirkstoff:
Flumazenil
Verfügbar ab:
Inresa Arzneimittel GmbH
INN (Internationale Bezeichnung):
Flumazenil
Darreichungsform:
Injektionslösung
Zusammensetzung:
Flumazenil 0.1mg
Berechtigungsstatus:
gültig
Zulassungsnummer:
60953.00.00

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v., Injektionslösung

Wirkstoff: Flumazenil

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses

Arzneimittels beginnen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese dieselben Symptome haben wie Sie.

Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie

Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind,

informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:

Was ist Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v. und wofür wird es angewendet?

Was müssen Sie vor der Anwendung von Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v. beachten?

Wie ist Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v. anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v. aufzubewahren?

Weitere Informationen

1.

WAS IST Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v. UND WOFÜR WIRD ES

ANGEWENDET?

Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v. ist ein Antidot (Benzodiazepin-Antagonist).

Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v. wird angewendet zur vollständigen oder teilweisen Aufhebung der

dämpfenden Wirkung von Benzodiazepinen. Es kann daher in folgenden Situationen angewendet

werden:

Bei der Narkose (Anästhesie)

Beendigung der schlaffördernd-beruhigenden (hypnosedativen) Wirkungen bei durch

Benzodiazepine hervorgerufener und/oder aufrechterhaltener Vollnarkose bei stationären

Patienten.

Aufhebung der durch Benzodiazepine hervorgerufenen Bewusstseinsdämpfung (Sedierung) bei

kurzen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen bei ambulanten und bei stationären

Patienten.

In der Intensivmedizin

Für die spezifische Aufhebung der zentralen Wirkungen von Benzodiazepinen zur

Wiederherstellung der spontanen Atmung.

Zur Diagnose und Behandlung von Vergiftungen (Intoxikationen) oder Überdosierung nur mit

oder hauptsächlich mit Benzodiazepinen

2.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON Flumazenil Inresa 1,0 mg

i.v. BEACHTEN?

Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v. darf nicht angewendet werden

wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Flumazenil oder einem der sonstigen

Bestandteile von Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v. sind

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bei Patienten, die zur Kontrolle möglicher lebensbedrohlicher Zustände Benzodiazepine erhalten

(z. B. zur Kontrolle des Druckes in der Schädelhöhle [intrakranieller Druck] oder eines akuten

Epilepsiestadiums, in dem die epileptischen Anfälle gehäuft auftreten [Status epilepticus]).

Bei gemischten Vergiftungen mit Benzodiazepinen (Arzneimittel gegen Angst- und

Spannungszustände, Schlafstörungen) und trizyklischen und/oder tetrazyklischen Antidepressiva

(Arzneimittel gegen Depressionen) kann die gesundheitsschädigende Eigenschaft der Antidepressiva

durch die vor schädigenden Einwirkungen schützende Benzodiazepin-Wirkungen verschleiert werden.

Bei Auftreten anticholinerger, neurologischer oder kardiovaskulärer Symptome (Wirkungen auf das

Nerven- und Herz-Kreislauf-System) einer schweren Vergiftung mit trizyklischen und/oder

tetrazyklischen Antidepressiva, darf Flumazenil Inresa nicht angewendet werden, um die

Benzodiazepin-Wirkungen aufzuheben.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v. ist erforderlich:

Der Patient sollte über einen angemessenen Zeitraum überwacht werden (EKG, Pulsmessung,

Messung der Sauerstoffsättigung (Oxymetrie), Wachheitsgrad des Patienten und andere

Vitalfunktionen wie Herzfrequenz, Atmung und Blutdruck).

Flumazenil Inresa hebt spezifisch die Wirkung von Benzodiazepinen auf. Daher ist eine andere

Ursache (Ätiologie) in Betracht zu ziehen, falls der Patient nicht aufwacht.

Bei Anwendung in der Anästhesiologie am Ende eines chirurgischen Eingriffes sollte man

Flumazenil Inresa nicht verabreichen, bis die Wirkungen von peripheren Muskelrelaxantien

(Arzneimittel zur Erschlaffung der Muskulatur) vollständig abgeklungen sind.

Da die Wirkung von Flumazenil Inresa gewöhnlich kürzer ist als die der Benzodiazepine und

daher eine Bewusstseinsdämpfung (Sedierung) erneut auftreten kann, sollte der Patient weiterhin

engmaschig überwacht werden. Dies sollte vorzugsweise auf einer Intensivstation geschehen, bis

die Wirkung des Flumazenil Inresas voraussichtlich abgeklungen ist.

Bei Risikopatienten sollten die Vorteile einer Bewusstseinsdämpfung (Sedierung) durch

Benzodiazepine gegen die Nachteile eines raschen Erwachens abgewogen werden. Bei

bestimmten Patienten kann die Aufrechterhaltung eines gewissen Sedierungsgrades einem vollen

Wachzustand vorzuziehen sein (z.B. bei kardiovaskulären Problemen).

Eine schnelle Injektion hoher Dosen Flumazenil Inresa (mehr als 1 mg) sollte bei Patienten, die

chronisch mit Benzodiazepinen behandelt werden, vermieden werden, da Entzugserscheinungen

auftreten können.

Bei Patienten, die in der Phase vor der Operation ängstlich sind oder von denen bekannt ist,

dass sie immer oder zeitweilig an Angstzuständen leiden, sollte die Dosierung von Flumazenil

Inresa sorgfältig angepasst werden.

Schmerzen nach der Operation müssen mit berücksichtigt werden.

Bei Patienten, die über einen längeren Zeitraum mit hohen Dosen von Benzodiazepinen

behandelt wurden, sollten die Vorteile einer Behandlung mit Flumazenil Inresa gegen das Risiko

von Entzugssymptomen abgewogen werden. Falls trotz sorgfältiger Dosierung Entzugssymptome

auftreten, sollte eine individuell titrierte Dosis von 5 mg Diazepam oder 5 mg Midazolam

langsam intravenös injiziert werden.

Wegen möglicher erneuter Bewusstseinsdämpfung (Sedierung) und Atemdepression, sollten

Kinder, die zuvor mit Midazolam sediert wurden, mindestens 2 Stunden nach der Flumazenil

Inresa-Gabe beobachtet werden. Falls andere Benzodiazepine zur Bewusstseinsdämpfung

(Sedierung) angewendet wurden, muss der Überwachungszeitraum entsprechend der erwarteten

Wirkdauer angepasst werden.

Bis zum Vorliegen hinreichender Daten darf Flumazenil Inresa nicht bei Kindern von 1 Jahr

oder jünger angewendet werden, es sei denn, die Risiken für den Patienten (insbesondere im Falle

einer versehentlichen Überdosierung) wurden gegenüber den Vorteilen der Behandlung

abgewogen.

Die Anwendung von Flumazenil Inresa wird bei Patienten mit Epilepsie, die längere Zeit mit

Benzodiazepinen behandelt wurden, nicht empfohlen. Obwohl Flumazenil Inresa gewisse

intrinsische anti-epileptische Wirkungen hat, kann die abrupte antagonistische Wirkung

Krampfanfälle bei Epileptikern auslösen.

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Bei Patienten mit schwerwiegender Hirnschädigung (und/oder instabilem intrakraniellem

Druck), die Flumazenil Inresa zur Aufhebung von Benzodiazepinwirkungen erhalten, kann sich

ein erhöhter intrakranieller Druck entwickeln.

Flumazenil Inresa wird weder zur Behandlung einer Benzodiazepin-Abhängigkeit noch zur

Steuerung eines protrahierten Benzodiazepin-Entzugssyndroms empfohlen.

Bei Patienten mit Angststörungen in der Vorgeschichte wurde über das Auftreten von

Panikattacken nach der Anwendung von Flumazenil Inresa berichtet.

Aufgrund erhöhter Häufigkeit von Benzodiazepin-Toleranz und -Abhängigkeit bei Patienten

mit Alkohol- und Arzneimittelabhängigkeit, sollte Flumazenil Inresa bei dieser Patientengruppe

nur mit Vorsicht angewendet werden.

Kinder

Die Anwendung bei Kindern bei anderen Indikationen als der Aufhebung von bewusst herbeigeführter

Bewusstseinsdämpfung (Sedierung) wird nicht empfohlen, da keine kontrollierten Studien zur

Verfügung stehen. Dasselbe gilt für die Anwendung bei Kindern unter 1 Jahr.

Ältere Patienten

Da keine Anwendungsdaten von Flumazenil Inresa bei älteren Patienten vorliegen, sollte beachtet

werden, dass diese Patientengruppe im Allgemeinen empfindlicher auf Arzneimittelwirkungen

reagiert. Daher sollten ältere Patienten mit der notwendigen Vorsicht behandelt werden.

Bei Anwendung von Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v. mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden

bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht

verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Flumazenil Inresa hebt die zentralen Wirkungen von Benzodiazepinen durch Verdrängungsreaktionen

(kompetitive Interaktion) auf der Stufe der Rezeptoren auf. Die Wirkungen auf die

Benzodiazepinrezeptoren von Substanzen, die auf diese Rezeptoren wirken, ohne selbst

Benzodiazepine zu sein (sogenannte Nicht-Benzodiazepinagonisten wie Zopiclon, die

Triazolopyridazine und andere) werden von Flumazenil Inresa ebenfalls aufgehoben.

Wechselwirkungen mit anderen zentral dämpfenden Substanzen wurden nicht beobachtet. Besondere

Vorsicht ist angezeigt, wenn Flumazenil Inresa bei Mischintoxikationen (Vergiftungen mit

verschiedenen Substanzen) eingesetzt wird, da durch die Aufhebung der Benzodiazepin-Wirkung

durch Flumazenil Inresa toxische Effekte (wie Krampfanfälle und Herzrhythmusstörungen) anderer,

ebenfalls überdosiert eingenommener Medikamente (vor allem zyklischer Antidepressiva) verstärkt in

Erscheinung treten können.

In Kombination mit den Benzodiazepinen Midazolam, Flunitrazepam und Lormetazepam wurde keine

Veränderung der Pharmakokinetik von Flumazenil Inresa beobachtet. Flumazenil Inresa beeinflusst

die Pharmakokinetik dieser Benzodiazepine nicht.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v. sollte während der Schwangerschaft, besonders in den ersten 3

Monaten, nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt angewendet

werden.

Stillzeit

Da nicht bekannt ist, ob Flumazenil Inresa, der Wirkstoff von Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v., in die

Muttermilch übergeht, sollte nach parenteraler Gabe in Akutfällen für 24 Stunden nicht gestillt

werden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Wenn Sie Flumazenil Inresa zur Aufhebung der dämpfenden (sedativen) Wirkungen von

Benzodiazepinen erhalten haben, dürfen Sie mindestens 24 Stunden kein Fahrzeug führen, keine

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Maschinen bedienen oder andere Aktivitäten ausüben, die physische oder mentale Aufmerksamkeit

erfordern, da die Wirkung des Benzodiazepins wiederkehren kann.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v.

Eine Ampulle enthält ca. 1,6 mmol (36 mg) Natrium. Wenn Sie eine kochsalzarme Diät einhalten

müssen, sollten Sie dies berücksichtigen.

3.

WIE IST Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v. ANZUWENDEN?

Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v. muss durch einen Narkosearzt (Anästhesisten) oder erfahrenen Arzt

angewendet werden.

Art der Anwendung: Zur intravenösen Anwendung

Flumazenil Inresa kann gleichzeitig mit anderen Wiederbelebungsmaßnahmen eingesetzt werden.

Dosierung

Erwachsene

Narkose (Anästhesie)

Die empfohlene Anfangsdosis (Initialdosis) beträgt 0,2 mg intravenös und sollte über einen Zeitraum

von 15 Sekunden verabreicht werden. Wird der gewünschte Bewusstseinsgrad nicht innerhalb von 60

Sekunden erreicht, kann eine weitere Dosis zu 0,1 mg injiziert werden. Dieses Vorgehen lässt sich bei

Bedarf in Abständen von 60 Sekunden bis zu einer Maximaldosis von 1,0 mg wiederholen. Die

übliche benötigte Dosis beträgt zwischen 0,3 und 0,6 mg, kann jedoch, abhängig vom Zustand des

Patienten und vom verwendeten Benzodiazepin, auch abweichen.

Intensivmedizin

Die empfohlene Initialdosis beträgt 0,2 mg intravenös und sollte über einen Zeitraum von 15

Sekunden verabreicht werden. Wird der gewünschte Bewusstseinsgrad nicht innerhalb von 60

Sekunden erreicht, kann eine weitere Dosis zu 0,1 mg injiziert werden. Dieses Vorgehen lässt sich bei

Bedarf in Abständen von 60 Sekunden bis zum Aufwachen des Patienten oder bis zu einer

Gesamtdosis von 2,0 mg wiederholen.

Beim Wiederauftreten von Benommenheit kann eine Infusion mit 0,1 – 0,4 mg/Stunde geeignet sein.

Die Infusionsrate sollte individuell bis zum Erreichen des gewünschten Bewusstseinsgrades angepasst

werden.

Falls nach wiederholter Verabreichung keine deutliche Wirkung auf das Bewusstsein und die Atmung

eintritt, sollte in Betracht gezogen werden, dass die Vergiftung (Intoxikation) nicht auf Benzodiazepine

zurückzuführen ist.

Eine Infusion sollte alle 6 Stunden unterbrochen werden, um festzustellen, ob erneut

Bewusstseinsdämpfung (Sedierung) eintritt.

Um bei intensivmedizinisch betreuten Patienten, die über einen längeren Zeitraum mit hohen Dosen

Benzodiazepinen behandelt wurden, Entzugssymptome zu vermeiden, muss die Flumazenil Inresa-

Dosis individuell titriert werden, und die Injektion muss langsam verabreicht werden (siehe Abschnitt

4. „Welche Nebenwirkungen sind möglich“).

Kinder über 1 Jahr

Zur Aufhebung einer durch Benzodiazepine herbeigeführten Bewusstseinsdämpfung (Sedierung) bei

Kindern, die älter als 1 Jahr sind, beträgt die empfohlene Anfangsdosis (Initialdosis) 0,01 mg/kg (bis

zu 0,2 mg), welche über einen Zeitraum von 15 Sekunden intravenös zu verabreichen ist. Wird der

gewünschte Bewusstseinsgrad nicht innerhalb von 45 Sekunden erreicht, kann eine weitere Dosis zu

0,01 mg/kg (bis zu 0,2 mg) injiziert werden. Dieses Vorgehen lässt sich bei Bedarf in Abständen von

60 Sekunden wiederholen (bis zu einem Maximum von 4 zusätzlichen Dosen), bis eine maximale

Gesamtdosis von 0,05 mg/kg oder 1 mg erreicht wird, abhängig davon, welche die niedrigste Dosis ist.

Die Dosis sollte individuell nach dem Ansprechen des Patienten ermittelt werden. Zur Sicherheit und

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Wirksamkeit der wiederholten Gabe von Flumazenil Inresa bei Kindern im Falle einer erneuten

Bewusstseinsdämpfung (Sedierung) liegen keine Daten vor.

Kinder unter 1 Jahr

Für die Anwendung von Flumazenil Inresa bei Kindern unter 1 Jahr liegen keine hinreichenden Daten

vor. Daher darf Flumazenil Inresa bei Kindern unter 1 Jahr nur angewendet werden, wenn der

potentielle Nutzen größer ist als die möglichen Risiken.

Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen

Da bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion die Verstoffwechslung und damit die

Ausscheidung (Elimination) von Flumazenil Inresa verzögert sein kann, sollte eine sorgfältige

Titration der Dosis erfolgen. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sind keine

Dosisanpassungen notwendig.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder

Apotheker.

Wenn eine größere Menge Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v. angewendet wurde als notwendig

Selbst bei Dosen von 100 mg Flumazenil Inresa in eine Vene wurden keine Überdosierungssymptome

beobachtet.

Über Entzugssymptome, die auf Benzodiazepin-haltige Mittel zurückzuführen sind, wird im Abschnitt

“4. Welche Nebenwirkungen sind möglich” berichtet.

4.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v. Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei

jedem auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

sehr häufig:

mehr als 1 von 10 Behandelten

häufig:

weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten

gelegentlich:

weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten

selten:

weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten

sehr selten:

weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle

Die folgenden Nebenwirkungen wurden nach Anwendung von Flumazenil Inresa berichtet:

Erkrankungen des Immunsystems

Häufig:

Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergische Reaktionen).

Psychiatrische Erkrankungen

Häufig:

Angstzustände*, Affektlabilität, Schlaflosigkeit, übermäßige Schläfrigkeit.

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig:

Schwindel, Kopfschmerz, Erregtheit*, Zittern, Mundtrockenheit, beschleunigte

Atmung (Hyperventilation), Sprachstörungen, Missempfindungen (Parästhesie).

Gelegentlich:

Krampfanfälle (bei Patienten, die an Epilepsie oder schwerer Leberinsuffizienz

leiden, hauptsächlich nach längerer Behandlung mit Benzodiazepinen oder

Missbrauch mehrerer Arzneimittel).

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Gelegentlich:

Hörstörungen.

Augenerkrankungen

Häufig:

Doppeltsehen, Schielen, gesteigerter Tränenfluss.

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Herzerkrankungen

Häufig:

Herzklopfen*

Gelegentlich:

Beschleunigter oder verlangsamter Puls, Herzrhythmusstörungen

(Extrasystolen).

Gefäßerkrankungen

Häufig:

Hautrötung, niedriger Blutdruck, Blutdruckabfall beim Übergang vom Liegen

zum Stehen, vorübergehend erhöhter Blutdruck (beim Aufwachen).

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Gelegentlich:

Erschwerte Atmung, Husten, Verstopfung der Nase, Brustschmerzen.

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Sehr häufig:

Übelkeit

Häufig:

Erbrechen, Schluckauf.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Häufig:

Schwitzen.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Häufig:

Erschöpfung, Schmerzen an der Injektionsstelle

Gelegentlich:

Zittern.

*nach schneller Injektion, Behandlung nicht erforderlich.

Bei Patienten, die über einen längeren Zeitraum mit Benzodiazepinen behandelt wurden, kann

Flumazenil Inresa Entzugserscheinungen hervorrufen. Die Symptome sind: Anspannung, Erregtheit,

Angstzustände, Verwirrung, Halluzinationen, Zittern und Krämpfe.

Im Allgemeinen unterscheidet sich das Nebenwirkungsprofil bei Kindern nicht sehr von dem bei

Erwachsenen. Nach der Anwendung von Flumazenil Inresa zur Aufhebung einer

Bewusstseinsdämpfung (Sedierung) wurde über anormales Weinen, Erregtheit und Aggressivität

berichtet.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser

Packungsbeilage aufgeführt sind oder wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie besonders

beeinträchtigt.

5.

WIE IST Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v. AUFZUBEWAHREN?

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Ampullenetikett und der Faltschachtel angegebenen

Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen:

Nach dem ersten Öffnen sollten die Arzneimittel unverzüglich angewendet werden.

Haltbarkeit der verdünnten Lösung:

Die chemische und physikalische Stabilität der gebrauchsfertigen Zubereitung wurde für 24 Stunden

bei 2-8°C und für 8 Stunden bei 25°C nachgewiesen.

Aus mikrobiologischer Sicht sollte das Arzneimittel sofort angewendet werden. Wenn die

gebrauchsfertige Zubereitung nicht sofort eingesetzt wird, ist der Anwender für die Dauer und die

Bedingungen der Aufbewahrung verantwortlich. Sofern die Verdünnung nicht unter kontrollierten und

aseptischen Bedingungen erfolgt, ist diese nicht länger als 24 Stunden bei 2 bis 8°C aufzubewahren.

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Dieses Arzneimittel ist nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen und nicht verbrauchte Lösung ist

zu verwerfen.

Flumazenil Inresa Inreas 1,0 mg i.v. darf nur verwendet werden, wenn die Lösung klar und praktisch

frei von Partikeln ist.

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

6.

WEITERE ANGABEN

Flumazenil

Inresa

1,0 mg i.v.

enthält:

Der Wirkstoff ist Flumazenil Inresa

1 ml enthält 0,1 mg Flumazenil Inresa

1 Ampulle mit 10 ml enthält 1,0 mg Flumazenil Inresa

Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumedetat (Ph.Eur.), Essigsäure 99%, Natriumchlorid,

Natriumhydroxid, Wasser für Injektionszwecke

Flumazenil

Inresa

1,0 mg i.v.

aussieht und Inhalt der Packung

Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v. ist eine Injektionslösung.

Die Lösung ist klar und farblos.

Es sind folgende Packungen erhältlich:

Faltschachteln mit 5 Ampullen (Glasart I) mit je 10 ml Injektionslösung

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Inresa Arzneimittel GmbH

Obere Hardtstr. 18

79114 Freiburg

Telefon: 0761 475047

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im November 2011.

Die folgenden Informationen sind nur für Ärzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Handhabungshinweise:

Dieses Arzneimittel ist nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen und nicht verbrauchte Lösung

ist zu verwerfen.

Das Arzneimittel muss visuell geprüft werden. Es darf nur verwendet werden, wenn die Lösung

klar und praktisch frei von Partikeln ist.

Bei Verwendung von Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v. als Infusion muss das Arzneimittel vor der Infusion

verdünnt werden.

Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v. ist kompatibel mit Glucose 5 % in Wasser, Ringer-Laktat-Lösung oder

isotonischer Kochsalzlösung. Infusionslösungen zur intravenösen Anwendung sind bei 2-8°C zu

lagern und nach 24 Stunden zu verwerfen.

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Fachinformation (Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels)

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Flumazenil Inresa 0,5 mg i.v., Injektionslösung

Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v., Injektionslösung

QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

1 Ampulle Flumazenil Inresa 0,5 mg i.v. enthält 5 ml Injektionslösung mit 0,5 mg Flumazenil.

1 Ampulle Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v. enthält 10 ml Injektionslösung mit 1 mg Flumazenil.

Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe unter Abschnitt 6.1.

DARREICHUNGSFORM

Injektionslösung

Klare, farblose Lösung

KLINISCHE ANGABEN

4.1

Anwendungsgebiete

Flumazenil Inresa ist zur vollständigen oder partiellen Aufhebung der zentral dämpfenden Wirkungen

von Benzodiazepinen angezeigt. Daher kann es in der Anästhesie und in der Intensivmedizin in

folgenden Situationen angewendet werden:

In der Anästhesie

Beendigung der hypnotisch-sedativen Wirkungen bei durch Benzodiazepine eingeleiteter oder

aufrechterhaltener Narkose bei stationären Patienten.

Aufhebung der durch Benzodiazepine herbeigeführten Sedierung im Rahmen kurzer

diagnostischer oder therapeutischer Maßnahmen bei ambulanten oder stationären Patienten.

In der Intensivmedizin

Für die spezifische Aufhebung der zentralen Wirkungen von Benzodiazepinen, zur

Wiederherstellung der Spontanatmung.

Zur Diagnose und Therapie von Intoxikationen oder Überdosierungen, nur oder hauptsächlich mit

Benzodiazepinen.

4.2

Dosierung, Art und Dauer der Anwendung

Art der Anwendung:

Flumazenil Inresa soll intravenös durch einen Anästhesisten oder erfahrenen Arzt verabreicht werden.

Flumazenil Inresa kann auch als Infusion verabreicht werden. Hierfür muss das Arzneimittel vor

Infusionsbeginn verdünnt werden. (siehe Abschnitt 6.6).

Flumazenil Inresa kann gleichzeitig in Verbindung mit anderen Maßnahmen zur Wiederbelebung

(Reanimationsmaßnahmen) eingesetzt werden.

Erwachsene

Anästhesie

Die empfohlene Initialdosis beträgt 0,2 mg intravenös und sollte über einen Zeitraum von 15

Sekunden verabreicht werden. Wird der gewünschte Bewusstseinsgrad nicht innerhalb von 60

Sekunden erreicht, kann eine weitere Dosis zu 0,1 mg injiziert werden. Dieses Vorgehen lässt sich bei

Bedarf in Abständen von 60 Sekunden bis zu einer Maximaldosis von 1,0 mg wiederholen. Die

übliche benötigte Dosis beträgt zwischen 0,3 und 0,6 mg, kann jedoch, abhängig vom Zustand des

Patienten und vom verwendeten Benzodiazepin, auch abweichen.

SPCDe - Changeshighlighted Version 22.11.2011

Intensivmedizin

Die empfohlene Initialdosis beträgt 0,2 mg intravenös und sollte über einen Zeitraum von 15

Sekunden verabreicht werden. Wird der gewünschte Bewusstseinsgrad nicht innerhalb von 60

Sekunden erreicht, kann eine weitere Dosis zu 0,1 mg injiziert werden. Dieses Vorgehen lässt sich bei

Bedarf in Abständen von 60 Sekunden bis zum Aufwachen des Patienten oder bis zu einer

Gesamtdosis von 2,0 mg wiederholen.

Beim Wiederauftreten von Benommenheit, kann eine Infusion mit 0,1 – 0,4 mg/Stunde geeignet sein.

Die Infusionsrate sollte individuell bis zum Erreichen des gewünschten Bewusstseinsgrades angepasst

werden.

Falls nach wiederholter Verabreichung keine deutliche Wirkung auf das Bewusstsein und die Atmung

eintritt, sollte in Betracht gezogen werden, dass die Intoxikation nicht auf Benzodiazepine

zurückzuführen ist.

Eine Infusion sollte alle 6 Stunden unterbrochen werden, um festzustellen, ob erneut eine Sedierung

eintritt.

Um bei intensivmedizinisch betreuten Patienten, die über einen längeren Zeitraum mit hohen Dosen

Benzodiazepinen behandelt wurden, Entzugssymptome zu vermeiden, muss die Flumazenil Inresa-

Dosis individuell titriert werden, und die Injektion muss langsam verabreicht werden (siehe Abschnitt

4.4).

Ältere Patienten

Da keine Anwendungsdaten von Flumazenil Inresa bei älteren Patienten vorliegen, sollte beachtet

werden, dass diese Patientengruppe im Allgemeinen empfindlicher auf Arzneimittelwirkungen

reagiert. Daher sollten ältere Patienten mit der notwendigen Vorsicht behandelt werden.

Kinder über1 Jahr

Zur Aufhebung einer durch Benzodiazepine herbeigeführten Sedierung bei Kindern, die älter als 1 Jahr

sind, beträgt die empfohlene Initialdosis 0,01 mg/kg (bis zu 0,2 mg), welche über einen Zeitraum von

15 Sekunden intravenös zu verabreichen ist. Wird der gewünschte Bewusstseinsgrad nicht innerhalb

von 45 Sekunden erreicht, kann eine weitere Dosis zu 0,01 mg/kg (bis zu 0,2 mg) injiziert werden.

Dieses Vorgehen lässt sich bei Bedarf in Abständen von 60 Sekunden wiederholen (bis zu einem

Maximum von 4 zusätzlichen Dosen), bis eine maximale Gesamtdosis von 0,05 mg/kg oder 1 mg

erreicht wird, abhängig davon, welche die niedrigste Dosis ist. Die Dosis sollte individuell nach dem

Ansprechen des Patienten ermittelt werden. Zur Sicherheit und Wirksamkeit der wiederholten Gabe

von Flumazenil Inresa bei Kindern im Falle einer erneuten Sedierung liegen keine Daten vor.

Kinder unter 1 Jahr

Für die Anwendung von Fumazenil bei Kindern unter 1 Jahr liegen keine hinreichenden Daten vor.

Daher darf Flumazenil Inresa bei Kindern unter 1 Jahr nur angewendet werden, wenn der potentielle

Nutzen größer ist als die möglichen Risiken.

Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen

Da bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion die Verstoffwechslung und damit die Elimination

von Flumazenil Inresa verzögert sein kann (siehe Abschnitt 5.2), sollte eine sorgfältige Titration der

Dosis erfolgen.

Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sind keine Dosisanpassungen notwendig.

4.3

Gegenanzeigen

Flumazenil Inresa darf nicht angewendet werden bei:

Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Flumazenil Inresa oder einem der

sonstigen Bestandteile der Arzneimittel und - soweit es sich um Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v.

handelt - mit Überempfindlichkeit gegenüber Alkyl-4-hydroxy-benzoaten (Parabenen);

Patienten, denen Benzodiazepine zur Beherrschung eines potenziell lebensbedrohlichen Zustands

verabreicht wurden (z. B. intrakranielle Druckregulierung oder Status epilepticus).

Bei Mischintoxikationen mit Benzodiazepinen und zyklischen Antidepressiva kann die Toxizität der

Antidepressiva durch die schützende Benzodiazepin-Wirkung maskiert werden. Bei vegetativen

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(anticholinergen), motorischen, kardialen Anzeichen einer schweren Vergiftung mit

Trizyklika/Tetrazyklika darf daher die Benzodiazepin-Wirkung mit Flumazenil Inresa nicht

aufgehoben werden.

4.4

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Die Anwendung bei Kindern bei anderen Indikationen als der Aufhebung von bewusst herbeigeführter

Sedierung wird nicht empfohlen, da keine kontrollierten Studien zur Verfügung stehen. Dasselbe gilt

für die Anwendung bei Kindern unter 1 Jahr.

Der Patient sollte über einen angemessenen Zeitraum überwacht werden (EKG, Pulsmessung,

Oxymetrie, Wachheitsgrad des Patienten und andere Vitalfunktionen wie Herzfrequenz, Atmung

und Blutdruck).

Flumazenil Inresa hebt spezifisch die Wirkung von Benzodiazepinen auf. Daher ist eine andere

Ätiologie in Betracht zu ziehen, falls der Patient nicht aufwacht.

Bei Anwendung in der Anästhesiologie am Ende eines chirurgischen Eingriffes sollte man

Flumazenil Inresa nicht verabreichen, bis die Wirkungen von peripheren Muskelrelaxantien

vollständig abgeklungen sind.

Da die Wirkung von Flumazenil Inresa gewöhnlich kürzer ist als die der Benzodiazepine und

daher eine Sedierung erneut auftreten kann, sollte der Patient weiterhin engmaschig überwacht

werden. Dies sollte vorzugsweise auf einer Intensivstation geschehen, bis die Wirkung des

Flumazenil Inresas voraussichtlich abgeklungen ist.

Bei Risikopatienten sollten die Vorteile einer Sedierung durch Benzodiazepine gegen die

Nachteile eines raschen Erwachens abgewogen werden. Bei bestimmten Patienten kann die

Aufrechterhaltung eines gewissen Sedierungsgrades einem vollen Wachzustand vorzuziehen sein

(z. B. bei kardiovaskulären Problemen).

Eine schnelle Injektion hoher Dosen Flumazenil Inresa (mehr als 1 mg) sollte bei Patienten, die

chronisch mit Benzodiazepinen behandelt werden, vermieden werden, da Entzugserscheinungen

auftreten können. Bei Patienten, die in der präoperativen Phase ängstlich sind oder von denen

bekannt ist, dass sie an chronischen oder temporären Angstzuständen leiden, sollte die Dosierung

von Flumazenil Inresa sorgfältig angepasst werden.

Postoperative Schmerzen müssen mit berücksichtigt werden.

Bei Patienten, die über einen längeren Zeitraum mit hohen Dosen von Benzodiazepinen behandelt

wurden, sollten die Vorteile einer Behandlung mit Flumazenil Inresa gegen das Risiko von

Entzugssymptomen abgewogen werden. Falls trotz sorgfältiger Dosierung Entzugssymptome

auftreten, sollte eine individuell titrierte Dosis von 5 mg Diazepam oder 5 mg Midazolam

langsam intravenös injiziert werden.

Wegen möglicher erneuter Sedierung und Atemdepression sollten Kinder, die zuvor mit

Midazolam sediert wurden, mindestens 2 Stunden nach der Flumazenil Inresa-Gabe beobachtet

werden. Falls andere Benzodiazepine zur Sedierung angewendet wurden, muss der

Überwachungszeitraum entsprechend der erwarteten Wirkdauer angepasst werden.

Bis zum Vorliegen hinreichender Daten darf Flumazenil Inresa nicht bei Kindern von 1 Jahr oder

jünger angewendet werden, es sei denn, die Risiken für den Patienten (insbesondere im Falle

einer versehentlichen Überdosierung) wurden gegenüber den Vorteilen der Behandlung

abgewogen.

Die Anwendung des Antagonisten wird bei Patienten mit Epilepsie, die längere Zeit mit

Benzodiazepinen behandelt wurden, nicht empfohlen. Obwohl Flumazenil Inresa gewisse

intrinsische anti-epileptische Wirkungen hat, kann die abrupte antagonistische Wirkung

Krampfanfälle bei Epileptikern auslösen.

Bei Patienten mit schwerwiegender Hirnschädigung (und/oder instabilem intrakraniellem Druck),

die Flumazenil Inresa zur Aufhebung von Benzodiazepinwirkungen erhalten, kann sich ein

erhöhter intrakranieller Druck entwickeln.

Flumazenil Inresa wird weder zur Behandlung einer Benzodiazepin-Abhängigkeit noch zur

Steuerung eines protrahierten Benzodiazepin-Entzugssyndroms empfohlen.

Bei Patienten mit Angststörungen in der Vorgeschichte wurde über das Auftreten von

Panikattacken nach der Anwendung von Flumazenil Inresa berichtet.

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Aufgrund erhöhter Häufigkeit von Benzodiazepin-Toleranz und –Abhängigkeit bei Patienten mit

Alkohol- und Arzneimittelabhängigkeit, sollte Flumazenil Inresa bei dieser Patientengruppe nur

mit Vorsicht angewendet werden.

Flumazenil Inresa 0,5 mg i.v. bzw. Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v.:

Dieses Arzneimittel enthält ca. 3,6 mg Natrium pro ml Flumazenil Inresa-Injektionslösung. Dies

sollte bei Patienten mit natriumarmer Diät berücksichtigt werden.

4.5

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Flumazenil Inresa hebt die zentralen Wirkungen von Benzodiazepinen durch Verdrängungsreaktionen

(kompetitive Interaktion) auf der Stufe der Rezeptoren auf. Die Wirkungen von Nicht-

Benzodiazepinagonisten -wie Zopiclon, die Triazolopyridazine und andere - an den

Benzodiazepinrezeptoren werden durch Flumazenil Inresa ebenfalls aufgehoben.

Wechselwirkungen mit anderen zentral dämpfenden Substanzen wurden nicht beobachtet. Besondere

Vorsicht ist angezeigt, wenn Flumazenil Inresa bei Mischintoxikationen eingesetzt wird, da durch die

Aufhebung der Benzodiazepin-Wirkung durch Flumazenil Inresa toxische Effekte (wie Krampfanfälle

und Herzrhythmusstörungen) anderer, ebenfalls überdosiert eingenommener Medikamente (vor allem

zyklischer Antidepressiva) verstärkt in Erscheinung treten können. In Kombination mit den

Benzodiazepinen Midazolam, Flunitrazepam und Lormetazepam wurde keine Veränderung der

Pharmakokinetik von Flumazenil Inresa beobachtet. Flumazenil Inresa beeinflusst die

Pharmakokinetik dieser Benzodiazepine nicht.

4.6

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft:

Für Flumazenil Inresa liegen keine klinischen Daten über exponierte Schwangere vor. In

tierexperimentellen Studien zeigte Flumazenil Inresa keine teratogenen Effekte. Die Exposition der

Muttertiere führte jedoch zu Veränderungen bei den Nachkommen (siehe Abschnitt 5.3). Flumazenil

Inresa sollte in der Schwangerschaft, insbesondere im ersten Trimenon, nur nach strenger Nutzen-

Risiko-Abwägung verabreicht werden.

Stillzeit:

Es ist nicht bekannt, ob Flumazenil Inresa in die Muttermilch übergeht. Andere Benzodiazepine gehen

in die Muttermilch über. Nach parenteraler Gabe in Akutfällen sollte daher für 24 Stunden nicht

gestillt werden.

4.7

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von

Maschinen

Patienten, die Flumazenil Inresa zur Aufhebung der dämpfenden Wirkungen von Benzodiazepinen

erhalten haben, müssen aufgefordert werden, mindestens 24 Stunden kein Fahrzeug zu führen, keine

Maschinen zu bedienen oder andere Aktivitäten auszuüben, die physische oder mentale

Aufmerksamkeit erfordern, da die Wirkung des Benzodiazepins wiederkehren kann.

4.8

Nebenwirkungen

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt:

Sehr häufig:

(>1/10)

Häufig:

(>1/100 bis <1/10)

Gelegentlich:

(>1/1.000 bis <1/100)

Selten:

(>1/10.000 bis <1/1.000)

Sehr selten:

(<1/10.000)

Erkrankungen des Immunsystems

Häufig:

Allergische Reaktionen.

Psychiatrische Erkrankungen

Häufig:

Angstzustände*, Affektlabilität, Schlaflosigkeit, Somnolenz.

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Erkrankungen des Nervensystems

Häufig:

Schwindel, Kopfschmerz, Erregtheit*, Zittern, Mundtrockenheit,

Hyperventilation, Sprachstörungen, Missempfindungen (Parästhesie).

Gelegentlich:

Krampfanfälle (bei Patienten, die an Epilepsie oder schwerer Leberinsuffizienz

leiden, hauptsächlich nach längerer Behandlung mit Benzodiazepinen oder

Missbrauch mehrerer Arzneimittel).

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Gelegentlich:

Hörstörungen.

Augenerkrankungen

Häufig:

Diplopie, Strabismus, gesteigerter Tränenfluss.

Herzerkrankungen

Häufig:

Herzklopfen*

Gelegentlich:

Tachykardie oder Bradykardie, Extrasystolen.

Gefäßerkrankungen

Häufig:

Hautrötung, Hypotonie, orthostatische Hypotonie, vorübergehend erhöhter

Blutdruck (beim Aufwachen).

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Gelegentlich:

Dyspnoe, Husten, Verstopfung der Nase, Brustschmerzen.

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Sehr häufig:

Übelkeit (während der Anästhesie)

Häufig:

Erbrechen (während der Anästhesie), Schluckauf.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Häufig:

Schwitzen.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Häufig:

Erschöpfung, Schmerzen an der Injektionsstelle

Gelegentlich:

Zittern.

*nach schneller Injektion, Behandlung nicht erforderlich.

Für Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v. zusätzlich:

Alkyl-4-hydroxy-benzoate (Parabene) können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch Spätreaktionen

und selten Bronchospasmen (Bronchialkrampf) hervorrufen.

Bei Patienten, die über einen längeren Zeitraum mit Benzodiazepinen behandelt wurden, kann

Flumazenil Inresa Entzugserscheinungen hervorrufen. Die Symptome sind: Anspannung, Erregtheit,

Angstzustände, Verwirrtheit, Halluzinationen, Tremor und Krämpfe.

Im Allgemeinen unterscheidet sich das Nebenwirkungsprofil bei Kindern nicht sehr von dem bei

Erwachsenen. Nach der Anwendung von Flumazenil Inresa zur Aufhebung einer Sedierung wurde

über anormales Weinen, Erregtheit und Aggressivität berichtet.

4.9

Überdosierung

Selbst bei i.v. Dosen von 100 mg Flumazenil Inresa wurden keine Überdosierungssymptome

beobachtet.

Bei Entzugssymptomen, die auf Benzodiazepin-haltige Mittel zurückzuführen sind und bei massiven

Überdosen ist mit dem verstärkten Auftreten der im Abschnitt 4.8 aufgeführten Erscheinungen zu

rechnen.

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Durch langsame titrierende Injektion von Diazepam oder Midazolam kann die Symptomatik gebessert

oder aufgehoben werden.

PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1

Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Antidote/ Benzodiazepin-Antagonist; ATC-Code: V03AB25.

Das Imidazobenzodiazepin Flumazenil Inresa ist ein Benzodiazepin-Antagonist, der die zentralen

Effekte von Präparaten, die ihre Wirkung über den Benzodiazepinrezeptor entfalten, durch kompetitive

Hemmung spezifisch aufhebt. Im Tierversuch wurden die Wirkungen von Substanzen, die keine

Affinität zum Benzodiazepinrezeptor aufweisen - z. B. Barbiturate, Ethanol, Meprobamat, GABA-

Mimetika, Adenosin-Rezeptor-Agonisten und andere Präparate - von Flumazenil Inresa nicht

beeinträchtigt, während die von Nicht-Benzodiazepinagonisten wie Zyklopyrrolone (z. B. Zopiclon)

und Triazolpyridazine verursachten Effekte auf Benzodiazepinrezeptoren aufgehoben wurden.

Die schlaffördernd-sedativen Wirkungen der Benzodiazepine werden nach intravenöser Injektion von

Flumazenil Inresa rasch rückgängig gemacht (30 bis 60 Sekunden) und können innerhalb der

folgenden Stunden allmählich von neuem auftreten, je nach Halbwertszeit und Dosisverhältnis

zwischen Agonist und Antagonist.

Flumazenil Inresa entfaltet möglicherweise eine schwache agonistische, d. h. antikonvulsive

Eigenwirkung.

Bei Tieren, die während mehrerer Wochen mit hohen Dosen von Benzodiazepinen vorbehandelt

worden waren, löste Flumazenil Inresa Entzugserscheinungen aus.

5.2

Pharmakokinetische Eigenschaften

Verteilung:

Flumazenil Inresa ist eine schwache lipophile Base, wird zu etwa 50 % an Plasmaproteine gebunden:

die Bindung erfolgt dabei zu zwei Dritteln an Albumin. Die durchschnittliche

Eliminationshalbwertszeit des Präparates beträgt 53 Minuten. Das mittlere Verteilungsvolumen im

Fließgleichgewicht (Vss = 0,95 Liter pro kg) ist demjenigen strukturell verwandter Benzodiazepine

ähnlich, was auf eine Gewebebindung oder -verteilung des Präparates hinweist.

Metabolisierung:

Flumazenil Inresa wird zu einem hohen Anteil in der Leber metabolisiert. Als Hauptmetabolit wurde

dabei die Carbonsäure in freier Form und als Glucuronid im Humanurin nachgewiesen. In

pharmakologischen Tests war dieser Hauptmetabolit weder als Benzodiazepin-Agonist noch als

-Antagonist wirksam.

Elimination:

Es wird nahezu kein unverändertes Flumazenil Inresa im Urin ausgeschieden. Das zeigt einen

vollständigen Abbau des Wirkstoffes im Körper an. Radioaktiv markierte Substanz wird innerhalb von

72 Stunden vollständig eliminiert, wobei 90 bis 95 % der Radioaktivität im Urin und 5 bis 10 % in den

Faeces nachgewiesen wurden. Die Gesamtplasma-Clearance von Flumazenil Inresa beträgt 0,8 bis 1,0

l/Stunde/kg und kann beinahe vollständig einem hepatischen Metabolismus zugeschrieben werden.

Die Pharmakokinetik von Flumazenil Inresa ist innerhalb des therapeutischen Dosisbereichs und bis

zu 100 mg dosisproportional.

Die Einnahme einer Mahlzeit während einer intravenösen Infusion von Flumazenil Inresa führt zu

einer 50%-igen Zunahme der Clearance, wahrscheinlich aufgrund der erhöhten Durchblutung der

Leber, die mit der Nahrungsaufnahme verbunden ist.

Pharmakokinetik bei speziellen Patientengruppen

Ältere Patienten

Die Pharmakokinetik von Flumazenil Inresa bei älteren Patienten unterscheidet sich nicht von der bei

jungen Erwachsenen.

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Patienten mit beeinträchtigter Leberfunktion

Bei Patienten mit mäßiger bis schwerer Beeinträchtigung der Leberfunktion ist die Halbwertszeit von

Flumazenil Inresa verlängert (Verlängerung von 70 – 210 %) und die Gesamt-Clearance ist niedriger

(zwischen 57 und 74 %) im Vergleich zu gesunden Probanden.

Patienten mit beeinträchtigter Nierenfunktion

Die Pharmakokinetik von Flumazenil Inresa bei Patienten mit beeinträchtigter Nierenfunktion oder

Patienten unter Hämodialyse unterscheidet sich nicht von der bei gesunden Probanden.

Kinder

Die Halbwertszeit von Flumazenil Inresa bei Kindern über 1 Jahr ist etwas kürzer und variiert mehr

als bei Erwachsenen. Sie liegt im Durchschnitt bei 40 Minuten (im Allgemeinen variiert sie zwischen

20 und 75 Minuten). Die Clearance und das Verteilungsvolumen, umgerechnet auf das Körpergewicht,

sind mit den Werten von Erwachsenen vergleichbar.

5.3

Präklinische Daten zur Sicherheit

Zu den Auswirkungen einer akuten Überdosierung siehe Abschnitt 4.8 und 4.9. Bei Einmalapplikation

zeigen die präklinischen Daten einen ausreichenden Sicherheitsabstand zwischen der beabsichtigten

pharmakologischen Wirkung und den toxischen bzw. letalen Effekten am Versuchstier.

Oberhalb klinisch relevanter Dosen bzw. Expositionen wurden ein erhöhtes Lebergewicht bei Ratten

und ein Anstieg der alkalischen Phosphatase bei Hunden festgestellt.

Flumazenil Inresa wurde ausreichend auf Mutagenität geprüft, ein genotoxisches Potential war nicht

erkennbar. Langzeituntersuchungen auf ein karzinogenes Potential von Flumazenil Inresa liegen nicht

vor.

Reproduktionstoxikologische Untersuchungen ergaben keine Hinweise auf Beeinträchtigungen der

Fruchtbarkeit und des Fortpflanzungsverhaltens durch Flumazenil Inresa. In Embryotoxizitätsstudien

zeigte Flumazenil Inresa keine teratogenen und embryotoxischen Effekte. Die Flumazenil

Inresaexposition trächtiger und laktierender Ratten führte bei deren Nachkommen zu Veränderungen

im Verhalten und zu einer Zunahme von Benzodiazepinrezeptoren im Hippocampus.

PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1

Liste der sonstige Bestandteile

Natriumedetat (Ph.Eur.), Essigsäure 99%, Natriumchlorid, Natriumhydroxid, Wasser für

Injektionszwecke

6.2

Inkompatibilitäten

Die Arzneimittel dürfen, außer mit den unter Abschnitt 6.6 aufgeführten, nicht mit anderen

Arzneimitteln gemischt werden.

6.3

Dauer der Haltbarkeit

3 Jahre

Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen:

Flumazenil Inresa 0,5 mg i.v. bzw. Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v.:

Nach dem ersten Öffnen sollten die Arzneimittel unverzüglich angewendet werden.

Haltbarkeit der verdünnten Lösung:

Die chemische und physikalische Stabilität der gebrauchsfertigen Zubereitung wurde für 24 Stunden

bei 2-8°C und für 8 Stunden bei 25°C nachgewiesen.

Aus mikrobiologischer Sicht sollte das Arzneimittel sofort angewendet werden. Wenn die

gebrauchsfertige Zubereitung nicht sofort eingesetzt wird, ist der Anwender für die Dauer und die

Bedingungen der Aufbewahrung verantwortlich. Sofern die Verdünnung nicht unter kontrollierten und

aseptischen Bedingungen erfolgt, ist diese nicht länger als 24 Stunden bei 2 bis 8°C aufzubewahren.

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6.4

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Für diese Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungshinweise erforderlich.

Lagerungsbedingungen des verdünnten Arzneimittels siehe Abschnitt 6.3.

6.5

Art und Inhalt des Behältnisses

Flumazenil Inresa 0,5 mg i.v. bzw. Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v.:

5 Ampullen mit je 5 ml bzw. je 10 ml Injektionslösung

6.6

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur

Handhabung

Flumazenil Inresa 0,5 mg i.v. bzw. Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v.:

Diese Arzneimittel können zur i.v. Injektion und zur i.v. Infusion verwendet werden.

Bei Verwendung von Flumazenil Inresa als Infusion muss das Arzneimittel vor der Infusion verdünnt

werden.

Die Arzneimittel sind kompatibel mit Glucose 5 % in Wasser, Ringer-Laktat-Lösung oder isotonischer

Kochsalzlösung. Infusions- und Injektionslösungen zur intravenösen Anwendung sind bei 2-8°C zu

lagern und nach 24 Stunden zu verwerfen.

Flumazenil Inresa 0,5 mg i.v. bzw. Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v.:

Diese Arzneimittel sind nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen, da sie keine

Konservierungsmittel enthalten. Nicht verbrauchte Lösung ist zu verwerfen.

INHABER DER ZULASSUNG

Inresa Arzneimittel GmbH

Obere Hardtstr. 18

79114 Freiburg

Telefon: 0761 475047

ZULASSUNGSNUMMER(N)

Flumazenil Inresa 0,5 mg i.v., Injektionslösung: 60952.00.00

Flumazenil Inresa 1,0 mg i.v., Injektionslösung: 60953.00.00

DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG

20. Dezember.2006

STAND DER INFORMATION

November 2011

VERKAUFSABGRENZUNG

Verschreibungspflichtig

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