Fenpyraz (Parallelimport)

Schweiz - Deutsch - OFAG-BLW (Bundesamt für Landwirtschaft)

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Fachinformation Fachinformation (SPC)

14-01-2022

Verfügbar ab:
Agrimotion S. A.
Dosierung:
Deutschland
Darreichungsform:
007679-00/006
Therapiegruppe:
Fungizid ;
Zulassungsnummer:
D-7082

Handelsbezeichnung:Fenpyraz

(Parallelimport)

Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand:14.01.2022)

Produktkategorie:

Ausl. Bewilligungsinhaber:

Eidg. Zulassungsnummer:

Fungizid

Agrimotion S. A.

D-7082

Packungsbeilagenummer: Herkunftsland:

Ausl. Zulassungsnummer:

8170

Deutschland

007679-00/006

Stoff(e):

Gehalt:

Formulierungscode:

Wirkstoff: Fenpyrazamin

50 %

WGWasserdispergierbares Granulat

Anwendungen

Kultur

Schaderreger/

Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

B Erdbeere

Graufäule (Botrytis

cinerea)

Konzentration:0.12 %

Aufwandmenge:1.2kg/ha

Wartefrist:1Tage

1, 2

O Steinobst

Blüten- und

Zweigdürre

Fruchtmonilia

Konzentration:0.075 %

Aufwandmenge:1.2kg/ha

Wartefrist:3Woche(n)

Anwendung:Anfangs und Ende Blüte, sowie

Vorerntebehandlung.

3, 4, 5, 6

W Reben

Graufäule (Botrytis

cinerea)

Aufwandmenge:1.2kg/ha

Anwendung:Letzte Behandlung bei Beginn

des Farbumschlags, jedoch spätestens Mitte

August.

7, 8, 9

Gewächshaus: Aubergine

Gewächshaus: Gurken

Gewächshaus: Kürbisse

mit geniessbarer Schale

Gewächshaus: Paprika

Gewächshaus: Tomaten

Graufäule (Botrytis

cinerea)

Konzentration:0.1 %

Wartefrist:3Tage

Blumenkulturen und

Grünpflanzen

Graufäule (Botrytis

cinerea)

Konzentration:0.1 %

2, 11

Auflagen und Bemerkungen:

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der

Früchte", 4 Pflanzen pro m² sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha. Die Aufwandmenge ist

gemäss den Weisungen des BLW an das Stadium der zu behandelnden Kultur anzupassen.

SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung dürfen Pflanzenschutzmittel aus der gleichen

Wirkstoffgruppe nicht mehr als 2 mal pro Kultur ausgebracht werden.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha. Die

Aufwandmenge ist gemäss den Weisungen des BLW an das Baumvolumen anzupassen.

In Obstbaukulturen ohne Regenabdeckung beträgt die Wartefrist 10 Tage.

SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone

von 6 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden

Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.

SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung dürfen Pflanzenschutzmittel aus der gleichen

Wirkstoffgruppe nicht mehr als 3 mal pro Parzelle und Jahr ausgebracht werden.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf eine Behandlung der Traubenzone sowie eine

Referenzbrühmenge von 1200 l/ha (Berechnungsgrundlage).

SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung dürfen Pflanzenschutzmittel aus der gleichen

Wirkstoffgruppe nicht mehr als 1 mal pro Parzelle und Jahr ausgebracht werden.

Keine Behandlung von Tafeltrauben.

10.SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung dürfen Pflanzenschutzmittel aus der gleichen

Wirkstoffgruppe nicht mehr als 3 mal pro Kultur ausgebracht werden.

11.Nur für Topf- und Containerpflanzen.

Gefahrenkennzeichnungen:

Es gilt die Einstufung und Kennzeichnung der ausländischen Originaletikette..

Zusätzliche Schweizerische Gefahrenkennzeichnungen:

SP 1Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes,

Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im

Verkauf befindet.

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