Estramustin 280 mg HEXAL Hartkapsel

Deutschland - Deutsch - BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte)

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Gebrauchsinformation PIL
Fachinformation SPC
Wirkstoff:
Dinatrium(estramustin-17-phosphat)
Verfügbar ab:
Hexal Aktiengesellschaft
ATC-Code:
L01XX11
INN (Internationale Bezeichnung):
Disodium(estramustine-17-phosphate)
Darreichungsform:
Hartkapsel
Zusammensetzung:
Dinatrium(estramustin-17-phosphat) 303.6mg
Berechtigungsstatus:
gültig
Zulassungsnummer:
43816.01.00

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Estramustin 280 mg HEXAL

®

Hartkapseln

Wirkstoff: Dinatrium(estramustin-17-phosphat)

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie

Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht:

Was ist Estramustin 280 mg HEXAL und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Estramustin 280 mg HEXAL beachten?

Wie ist Estramustin 280 mg HEXAL einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Estramustin 280 mg HEXAL aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Estramustin 280 mg HEXAL und wofür wird es angewendet?

Estramustin 280 mg HEXAL ist ein Antitumormittel.

Estramustin 280 mg HEXAL wird angewendet zur krankheitsmildernden (palliativen) Behandlung

des fortgeschrittenen, hormonunempfindlichen (hormonrefraktären) Prostatakarzinoms.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Estramustin 280 mg HEXAL beachten?

Estramustin 280 mg HEXAL darf nicht eingenommen werden, wenn

Sie allergisch gegen Dinatrium(estramustin-17-phosphat), Estradiol, N-Lost oder einen der in

Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

Sie unter schweren Herz- oder Lebererkrankungen leiden

Sie unter aktiver Venenentzündung mit Gefäßverschluss oder Gefäßverschlüssen durch

Blutgerinnsel leiden

Sie eine Frau sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Estramustin 280 mg HEXAL

einnehmen.

Besondere Vorsicht ist erforderlich

bei Patienten, welche unter Störungen der Knochenbildung leiden, insbesondere wenn

gleichzeitig eine eingeschränkte Nierenfunktion und ein erhöhter Calciumspiegel im Blut

vorliegen, da Estramustinphosphat den Calcium-Phosphat-Stoffwechsel beeinflussen kann

bei Patienten mit vorangegangener Venenentzündung, Gefäßverschluss oder Störungen in

den Gefäßen durch Blutgerinnsel, insbesondere wenn diese in Zusammenhang mit einer

Estrogentherapie standen

bei Patienten mit Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. Erkrankungen der

Gehirngefäße oder der Herzkranzgefäße)

falls Sie eine eingeschränkte Leber- und Nierenfunktion haben. Sie sollten in diesem Fall

regelmäßig Ihren Arzt aufsuchen.

wenn es durch die Therapie mit Estramustin 280 mg HEXAL zur Entwicklung eines

Bluthochdrucks kommt. Dieser sollte in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden.

bei Diabetespatienten, da es durch Estramustinphosphat zu einer Einschränkung der

Glucosetoleranz kommen kann. Während der Behandlung mit Estramustin 280 mg HEXAL

wird daher eine ständige Kontrolle des Blutzuckers empfohlen.

bei Patienten mit Erkrankungen, die durch eine Flüssigkeitseinlagerung negativ beeinflusst

werden können (z. B. Epilepsie, Migräne oder Nierenfunktionsstörungen). Diese Patienten

sollten sorgfältig überwacht werden.

bei Patienten die an einer Gürtelrose leiden

bei Patienten die unter Geschwüren im Verdauungstrakt leiden.

Blutbild und Leberfunktionstests sollten in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden.

Zur Vorbeugung einer Vergrößerung der Brustdrüse wird eine Bestrahlung der Brustwarze emp-

fohlen.

Estrogenhaltige Arzneimittel beeinflussen das hormonelle und das Lebersystem und können

daher die entsprechenden Laborparameter verändern.

Bei Patienten die Estramustin erhalten, müssen Impfungen mit lebenden Erregern vermieden

werden. Inaktivierte oder Tot-Impfstoffe können appliziert werden, die Impfantwort kann jedoch

abgeschwächt sein.

Einnahme von Estramustin 280 mg HEXAL zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere

Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Mehrwertige Ionen können mit Estramustinphosphat schwerlösliche Salze bilden. Von

praktischer Bedeutung ist dies besonders für calciumreiche Nahrung wie Milch und

Milchprodukte, sowie bei gleichzeitiger Einnahme von calcium-, magnesium- oder

aluminiumhaltigen Präparaten und Mineralwasser mit einem Calciumgehalt über 200 mg/l. Sie

können zu einem Wirkungsverlust von oral gegebenem Estramustinphosphat führen und sind im

Zusammenhang mit der Einnahme von Estramustin 280 mg HEXAL zu vermeiden.

Estrogene können sowohl die Wirkung als auch die Nebenwirkungen trizyklischer Antidepressiva

verstärken, vermutlich durch Hemmung ihrer Verstoffwechselung.

Das Risiko für eine allergisch bedingte Gesichtsschwellung scheint bei gleichzeitiger Anwendung

eines ACE-Hemmers erhöht.

Einnahme von Estramustin 280 mg HEXAL zusammen mit Nahrungsmitteln und

Getränken

Calciumreiche Nahrung wie Milch oder Milchprodukte, calcium-, magnesium- und

aluminiumhaltige Präparate und Mineralwasser mit einem Calciumgehalt über 200 mg/l können

zu einem Wirkungsverlust von oral gegebenem Estramustinphosphat führen und sind im

Zusammenhang mit der Einnahme von Estramustin 280 mg HEXAL zu vermeiden.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Estramustin 280 mg HEXAL ist nicht zur Anwendung bei Frauen bestimmt.

Estramustin 280 mg HEXAL und dessen Abbauprodukte können erbgutschädigend wirken.

Männer, die mit Estramustin 280 mg HEXAL behandelt werden, sollten daher während der

Behandlung und bis 6 Monate danach kein Kind zeugen. Vor Therapiebeginn sollten sie sich

wegen der Möglichkeit einer durch die Behandlung verursachten, nicht umkehrbaren

Unfruchtbarkeit über eine Spermakonservierung beraten lassen. Da nicht bekannt ist, ob

Estramustin 280 mg HEXAL oder dessen Abbauprodukte mit der Samenflüssigkeit

ausgeschieden werden, sollten beim Geschlechtsverkehr Kondome verwendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Eventuell auftretende gastrointestinale und kardiovaskuläre Nebenwirkungen können zu einer

Beeinträchtigung beim Führen von Kraftfahrzeugen und der Bedienung von Maschinen führen.

Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug

reagieren. Fahren Sie nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine elektrischen

Werkzeuge und Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt! Beachten Sie besonders,

dass Alkohol Ihre Verkehrstüchtigkeit noch weiter verschlechtert!

3.

Wie ist Estramustin 280 mg HEXAL einzunehmen?

Die Behandlung mit Estramustin 280 mg HEXAL sollte nur durch Ärzte erfolgen, die in der

Tumortherapie erfahren sind.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei

Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Initialdosierung:

Nehmen Sie über 4 Wochen 3-mal täglich 1 Hartkapsel ein.

Erhaltungsdosierung:

Nehmen Sie 2-mal täglich 1 Hartkapsel, bei Bedarf (z. B. hohes

Körpergewicht) 3-mal täglich 1 Hartkapsel.

Art der Anwendung

Estramustin 280 mg HEXAL sollte mindestens 1 Stunde vor oder frühestens 2 Stunden nach

dem Essen (dazu zählen auch Milch und Milchprodukte) eingenommen werden. Estramustin 280

mg HEXAL sollte nicht zusammen mit Milch oder Milchprodukten, calcium-, magnesium- oder

aluminiumhaltigen Präparaten (z. B. Antacida) und calciumreichem Mineralwasser mit einem

Calciumgehalt über 200 mg/l eingenommen werden.

Dauer der Anwendung

Die Dauer der Behandlung wird vom Arzt bestimmt. Sie richtet sich nach Art, Schwere und

Verlauf der Erkrankung.

Hat die Initialtherapie Erfolg, so muss die Therapie mit Estramustin 280 mg HEXAL dauerhaft bis

zum Auftreten einer objektiv messbaren Progression fortgesetzt werden. Therapieabbruch kann

ein rasches Fortschreiten der Krankheit bewirken.

Wenn Sie eine größere Menge Estramustin 280 mg HEXAL eingenommen haben als Sie

sollten

Schwere Vergiftungen sind bislang nicht beschrieben worden. Verständigen Sie bei Verdacht auf

eine Überdosierung Ihren Arzt, damit dieser über das weitere Vorgehen entscheiden kann.

Wenn Sie die Einnahme von Estramustin 280 mg HEXAL vergessen haben

Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht mehr Hartkapseln ein, sondern setzen Sie die Behandlung

mit der verordneten Dosis fort.

Wenn Sie die Einnahme von Estramustin 280 mg HEXAL abbrechen

Sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt, bevor Sie - z. B. aufgrund des Auftretens von

Nebenwirkungen - die Behandlung mit Estramustin 280 mg HEXAL eigenmächtig unterbrechen

oder vorzeitig beenden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren

Arzt oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei

jedem auftreten müssen.

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

kardiovaskuläre (Herz und Gefäße betreffende) Komplikationen:

Verschluss von Gefäßen durch Blutpfropfen

Wasseransammlungen im Gewebe

eingeschränkte Herzfunktion

Beschwerden infolge verringerter Durchblutung

Herzinfarkt

Diese Nebenwirkungen sind zu einem hohen Prozentsatz schwerwiegend.

Venenverschluss durch Blutpfropfen

Vergrößerung der Brustdrüse

Verlust des Geschlechtstriebs und der Zeugungskraft

Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit und Durchfall können zu Beginn der Therapie auftreten.

Die Gabe von Arzneimitteln gegen Übelkeit und Erbrechen oder eine vorübergehende

Dosisreduktion (1-2 Wochen) können hier hilfreich sein.

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Blutbildveränderungen (Verminderung der weißen und roten Blutkörperchen sowie der

Blutplättchen)

Hautreizungen

Ausschläge

Juckreiz

Allergien

Beeinträchtigung der Leberfunktion und des Gallensystems. Diese Nebenwirkungen waren

aber in der Regel nach Reduktion der Dosis auf die Hälfte bzw. kurzzeitigem Absetzen des

Präparates reversibel. Nach Abklingen der Symptome sollte die volle Dosis wieder

verabreicht werden.

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Muskelschwäche

Kopfschmerzen

Verwirrung

Lethargie

hoher Blutdruck

allergisch bedingte Gesichtsschwellung (Quincke-Ödem) , allergisch bedingte

Kehlkopfschwellung (Larynx-Ödem); in vielen berichteten Fällen, einschließlich einem mit

tödlichem Ausgang, erhielten diese Patienten ACE-Hemmer als Begleitmedikation. Beim

Auftreten eines Quincke-Ödems muss die Therapie mit Estramustin sofort abgebrochen

werden.

Überempfindlichkeitsreaktionen

Depression

Nebenwirkungen mit nicht bekannter Häufigkeit (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten

nicht abschätzbar)

erniedrigte Phosphatblutspiegel infolge gesteigerter Phosphatausscheidung durch die Nieren

Flüssigkeitseinlagerungen

kurz dauernde Schmerzen oder Missempfinden (Hitzegefühl) im Bereich des Perineums

(Dammes) und der Prostata (Vorsteherdrüse)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Ne-

benwirkungen auch direkt beim

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informati-

onen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Estramustin 280 mg HEXAL aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach

„verwendbar bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht

sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Aufbewahrungsbedingungen

Nicht über 25 °C lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker

wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum

Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Estramustin 280 mg HEXAL enthält

Der Wirkstoff ist: Dinatrium(estramustin-17-phosphat)

1 Hartkapsel enthält 303,6 mg Dinatrium(estramustin-17-phosphat), entsprechend 280 mg

Estramustin-17-dihydrogenphosphat.

Die sonstigen Bestandteile sind: Gelatine, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Natriumdodecylsulfat,

hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum, Titandioxid, Indigocarmin

Wie Estramustin 280 mg HEXAL aussieht und Inhalt der Packung

Hartkapseln mit hellblauem Ober- und weißem Unterteil in einem Aluminiumblister.

Originalpackungen mit 30 , 50 und 100 Hartkapseln.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

HEXAL AG

Industriestraße 25

83607 Holzkirchen

Telefon: (08024) 908-0

Telefax: (08024) 908-1290

E-Mail: service@hexal.com

Hersteller

Salutas Pharma GmbH

ein Unternehmen der HEXAL AG

Otto-von-Guericke-Allee 1

39179 Barleben

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juli 2015.

Fachinformation

1.

BEZEICHNUNG DER ARZNEIMITTEL

Estramustin 140 mg HEXAL

, Hartkapseln

Estramustin 280 mg HEXAL

®

, Hartkapseln

2.

QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Estramustin 140 mg HEXAL

1 Hartkapsel enthält:

151,8 mg Dinatrium(estramustin-17-phosphat), entsprechend 140 mg Estramustin-17-

dihydrogenphosphat

Estramustin 280 mg HEXAL

1 Hartkapsel enthält:

303,6 mg Dinatrium(estramustin-17-phosphat), entsprechend 280 mg Estramustin-17-

dihydrogenphosphat

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

3.

DARREICHUNGSFORM

Hartkapsel

Estramustin 140 mg HEXAL

Weiße Hartkapseln

Estramustin 280 mg HEXAL

Hartkapseln mit hellblauem Ober- und weißem Unterteil

4.

KLINISCHE ANGABEN

4.1

Anwendungsgebiete

Palliative Behandlung des fortgeschrittenen, hormonrefraktären Prostatakarzinoms

4.2

Dosierung und Art der Anwendung

Die Behandlung mit Estramustinphosphat sollte nur durch Ärzte erfolgen, die in der Tu-

mortherapie erfahren sind.

Dosierung

Estramustin 140 mg HEXAL

Initialdosierung

Über 4 Wochen 3-mal täglich 2 (bzw. 2-mal täglich 3) Hartkapseln.

Zeigt sich nach 4 Wochen eine subjektive Besserung, wird die Therapie fortgesetzt.

Erhaltungsdosierung

2-mal täglich 2 Hartkapseln, bei Bedarf (z. B. hohes Körpergewicht) 3-mal täglich 2 Hart-

kapseln.

Estramustin 280 mg HEXAL

Initialdosierung

Über 4 Wochen 3-mal täglich 1 Hartkapsel. Zeigt sich nach 4 Wochen eine subjektive

Besserung, wird die Therapie fortgesetzt.

Erhaltungsdosierung

2-mal täglich 1 Hartkapsel, bei Bedarf (z. B. hohes Körpergewicht) 3-mal täglich 1 Hart-

kapsel.

Art und Dauer der Anwendung

Hat die Initialtherapie Erfolg, so muss die Therapie mit Estramustinphosphat dauerhaft bis

zum Auftreten einer objektiv messbaren Progression fortgesetzt werden. Therapieabbruch

kann ein rasches Fortschreiten der Krankheit bewirken.

Estramustin HEXAL soll mindestens 1 Stunde vor oder frühestens 2 Stunden nach dem

Essen (dazu zählen auch Milch und Milchprodukte) eingenommen werden.

Estramustin HEXAL soll nicht zusammen mit Milch oder Milchprodukten, calcium-, magne-

sium- oder aluminiumhaltigen (z. B. Antacida) Präparaten und Mineralwässern mit einem

Calciumgehalt über 200 mg/l eingenommen werden.

4.3

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, Estradiol, N-Lost oder einen der in Abschnitt

6.1 genannten sonstigen Bestandteile

schwere Herz- oder Lebererkrankungen

aktive Thrombophlebitis oder thromboembolische Störungen (z. B. tiefe oder

oberflächliche Venenentzündung)

Die Anwendung von Estramustin bei Frauen ist kontraindiziert.

4.4

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Vorsicht wird empfohlen bei Patienten mit vorangegangener Thrombophlebitis, Thrombose

oder thromboembolischen Störungen, insbesondere wenn diese in Zusammenhang mit ei-

ner Estrogentherapie standen, sowie bei Patienten mit zerebrovaskulären oder koronaren

Erkrankungen, peptischen Ulkuserkrankungen oder Herpes Zoster.

Estramustinphosphat kann den Calcium-Phosphat-Stoffwechsel beeinflussen. Es darf nur

mit Vorsicht bei Patienten angewendet werden, welche unter Ossifikationsstörungen lei-

den, insbesondere wenn gleichzeitig eine Niereninsuffizienz und Hypercalcämie vorliegen.

Estramustinphosphat wird von Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion schlecht meta-

bolisiert. Patienten mit eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion müssen regelmäßig

überwacht werden.

Blutbild und Leberfunktionstests sollten in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden.

Patienten mit Erkrankungen, die durch eine Wasserretention negativ beeinflusst werden

können (z. B. Epilepsie, Migräne oder Nierenfunktionsstörungen), bedürfen sorgfältiger

Überwachung.

Da es zur Einschränkung der Glucosetoleranz kommen kann, wird eine ständige Kontrolle

der Diabetespatienten während der Therapie mit Estramustin HEXAL empfohlen.

Bei Patienten, die während einer Therapie mit Estramustin HEXAL eine Hypertonie entwi-

ckeln, sollte in regelmäßigen Abständen der Blutdruck kontrolliert werden.

Zur Gynäkomastieprophylaxe wird eine Mamillenbestrahlung empfohlen.

Zur Beachtung: Estrogenhaltige Arzneimittel beeinflussen das endokrine und hepatische

System und können daher die entsprechenden Laborparameter verändern.

Immunsuppresive Wirkungen/Erhöhte Infektanfälligkeit

Impfungen mit lebenden oder abgeschwächten lebenden Erregern bei Patienten, die durch

Chemotherapie, einschließlich Estramustin, immunsupprimiert sind, können zu schweren

oder fatalen Infekten führen. Bei Patienten, die Estramustin erhalten, müssen Impfungen

mit lebenden Erregern vermieden werden. Inaktivierte oder Tot-Impfstoffe können appli-

ziert werden, die Impfantwort kann jedoch abgeschwächt sein.

4.5

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Polyvalente Ionen können mit Estramustinphosphat schwerlösliche Salze bilden. Calcium-

reiche Nahrung wie Milch oder Milchprodukte sowie calcium-, magnesium- oder alumini-

umhaltige Präparate und Mineralwässer mit einem Calciumgehalt über 200 mg/l können

somit zu einem Wirkungsverlust von oral gegebenem Estramustinphosphat führen und

sind im Zusammenhang mit der Einnahme von Estramustin HEXAL zu vermeiden.

Von Estrogenen weiß man, dass sie sowohl die therapeutische Wirksamkeit als auch die

Toxizität von trizyklischen Antidepressiva, vermutlich durch eine Hemmung ihres Metabo-

lismus, verstärken.

Das Risiko eines Quincke-Ödems scheint bei gleichzeitiger Anwendung eines ACE-

Hemmers erhöht.

4.6

Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft/Stillzeit

Die Anwendung von Estramustin bei Frauen ist kontraindiziert.

Fertilität

Estramustin und dessen Metaboliten können erbgutschädigend wirken. Männern, die mit

Estramustin behandelt werden, wird daher empfohlen, während der Behandlung und bis 6

Monate danach kein Kind zu zeugen und sich vor Therapiebeginn wegen der Möglichkeit

einer irreversiblen Infertilität durch die Therapie mit Estramustin über eine Spermakonser-

vierung beraten zu lassen. Da nicht bekannt ist, ob Estramustin oder dessen Metaboliten

mit dem Ejakulat ausgeschieden werden, sollten Kondome beim Geschlechtsverkehr ver-

wendet werden.

4.7

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Ma-

schinen

Gastrointestinale und kardiovaskuläre Nebenwirkungen können zu einer Beeinträchtigung

beim Führen von Kraftfahrzeugen und der Bedienung von Maschinen führen.

4.8

Nebenwirkungen

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde

gelegt:

Sehr häufig (>1/10)

Häufig (>1/100 bis <1/10)

Gelegentlich (>1/1.000 bis <1/100)

Selten (>1/10.000 bis <1/1.000)

Sehr selten (<1/10.000)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Organklassen

Häufig

Gelegentlich

Selten

Nicht bekannt

Erkrankungen

des Blutes und

des Lymphsys-

tems

Blutbildverände-

rungen (Anämie,

Leukopenie,

Thrombopenie)

Erkrankungen

des Immunsys-

tems

Überempfind-

lichkeitsreak-

tionen

Quincke-

Ödem, Larynx-

Ödem

Stoffwechsel-

und Ernäh-

rungsstörungen

Flüssigkeits-

einlagerun-

Erkrankungen

des Nervensys-

tems

Depression

Kopfschmerzen

Verwirrung

Lethargie

Herzerkrankun-

kardiovaskuläre

Komplikationen,

vorwiegend

Thromboembo-

lien, Ödeme,

Herzinsuffizienz

sowie ischämi-

sche Beschwer-

den bis hin zum

Herzinfarkt

Gefäßerkran-

kungen

Venenthrom-

bosen

Hypertonie

Erkrankungen

des Gastrointes-

tinaltrakts

Übelkeit, Erbre-

chen, Appetitlo-

sigkeit und Diar-

rhoe (häufig zu

Beginn der The-

rapie)

Leber- und Gal-

lenerkrankun-

Beeinträchtigung

der Leberfunktion

und des biliären

Systems

Erkrankungen

der Haut und

des Unterhaut-

zellgewebes

Hautreizungen

Ausschläge

Juckreiz

Allergien

Skelettmuskula-

tur-, Bindege-

webs- und Kno-

chenerkrankun-

Muskelschwä-

Erkrankungen

der Nieren und

Harnwege

Hypophos-

phatämie in-

folge gestei-

gerter renaler

Phosphataus-

scheidung

Erkrankungen

der Ge-

schlechtsorgane

und der Brust-

drüse

Gynäkomastie

Libido- und

Potenzverlust

kurz dauern-

de Schmer-

zen oder

Missempfin-

dungen (Hit-

zegefühl) im

Bereich des

Perineums

In vielen berichteten Fällen, einschließlich einem mit fatalem Ausgang, erhielten diese Patienten

ACE-Hemmer als Begleitmedikation. Beim Auftreten eines angioneurotischen Ödems muss die

Therapie mit Estramustin sofort abgebrochen werden.

Diese Nebenwirkungen sind zu einem hohen Prozentsatz schwerwiegend.

Die Gabe von Antiemetika oder eine vorübergehende Dosisreduktion (1-2 Wochen) können hier

hilfreich sein.

Diese Nebenwirkungen waren aber in der Regel nach Reduktion der Dosis auf die Hälfte bzw.

kurzzeitigem Absetzen des Präparates reversibel. Nach Abklingen der Symptome sollte die volle

Dosis wieder verabreicht werden.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wich-

tigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses

des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Ver-

dachtsfall einer Nebenwirkung dem

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzuzeigen.

4.9

Überdosierung

Berichte über eine akute Überdosierung liegen nicht vor. Es ist eine Verstärkung der Ne-

benwirkungen, insbesondere der gastrointestinalen Symptome, zu erwarten. Magenspü-

lung und symptomatische Behandlung werden empfohlen. Die hämatologischen und hepa-

tischen Parameter sollten mindestens 6 Wochen lang kontrolliert werden.

5.

PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1

Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Andere antineoplastische Mittel

ATC-Code: L01XX11

Estramustinphosphat ist ein Zytostatikum. Bei der Verbindung handelt es sich um ein in

-Stellung phosphoryliertes Estradiolderivat, das jedoch keine Affinität zum Estrogenre-

zeptor aufweist, da die phenolische OH-Gruppe mit Nor-Stickstoff-Lost zum Urethan

verestert ist. Auch wirkt die Verbindung selbst, aufgrund der geringen Nucleophilie des

Stickstoffes, nicht als Alkylans.

Estramustinphosphat wird vollständig dephosphoryliert. Dabei entstehen die zytotoxisch

aktiven Substanzen Estramustin und durch Oxidation Estromustin.

Ca. 10-15 % der beiden zytotoxischen Metaboliten werden durch Esterasen zu Estradiol

und Estron (Verhältnis 1:10) gespalten. Über den Verbleib und das weitere Schicksal des

dabei freiwerdenden N-Lost ist wenig bekannt. Da Carbamidasen im tumorösen Prostata-

gewebe nachgewiesen werden können, ist nicht auszuschließen, dass N-Lost möglicher-

weise zum zytostatischen Effekt von Estramustinphosphat beiträgt. Untersuchungen hier-

über liegen jedoch bisher nicht vor.

In vitro wirken Estramustinphosphat bzw. die aktiven Metaboliten Estra- und Estromustin

zytotoxisch auf die Prostatakarzinom-Zelllinien PC-1013L, PC-3 und DU 145. Für Est-

ramustinphosphat und Estramustin wurden antimitotische und antimikrotubuläre Effekte

festgestellt, die vermutlich durch nachgewiesene Interaktionen mit mikrotubuliassoziierten

und tau-Proteinen zustande kommen. Im Prostata-, Prostatakarzinom- und benignen Pros-

tatahyperplasie-Gewebe werden Estra- und Estromustin an das so genannte Estramustin-

bindende Protein gebunden, in vivo wurde jedoch lediglich eine Anreicherung von Est-

ramustin im Prostatakarzinom beobachtet.

Estramustinphosphat zeigt eine wachstumshemmende Wirkung an den experimentellen

Prostatakarzinomen PC 82, PCEW und R-3327, jedoch nicht am Prostataschuppenzell-

karzinom 11095 und am Prostataadenokarzinom, Linie I.

Die estrogenen Komponenten wirken via Hypophysen-Gonaden-Achse durch Senkung der

LH- und FSH-Produktion auf die Testes und reduzieren somit die Androgenproduktion. Die

Folge ist ein Absinken des Testosteronspiegels auf Kastratniveau innerhalb einer Woche.

Die estrogenen Komponenten wirken zusätzlich zytotoxisch durch Hemmung der 5-α-

Reduktase.

5.2

Pharmakokinetische Eigenschaften

Bei oraler Applikation von radioaktiv markiertem Estramustinphosphat beträgt die Resorp-

tionsquote ca. 75 %.

Calciumionen und polyvalente Metallionen können mit oral verabreichtem Estramustin-

phosphat schwerlösliche Salze bilden. Dadurch wird die Resorption von EMP vermindert

und es kommt zu einem Wirkungsverlust.

EMP ist ein „Prodrug“ und wird nach oraler Gabe im Gastrointestinaltrakt unter Bildung von

Estramustin rasch dephosphoryliert. Unverändertes Estramustinphosphat ist im Plasma

selbst nicht nachweisbar.

Estramustinphosphat ist zu 99 % an Plasmaproteine gebunden. Im weiteren Schritt wird

Estramustin durch partielle Oxidation der 17β-Hydroxygruppe zum Hauptmetaboliten Est-

romustin metabolisiert. Estramustin und Estromustin haben eine hohe Eiweißbindung und

wirken zytotoxisch. Die Eliminationshalbwertszeit des Hauptmetaboliten Estromustin be-

trägt ca. 80 Stunden. Beide Metaboliten werden durch Hydrolyse zu den Estrogenen Est-

radiol und Estron metabolisiert. Nach oraler oder intravenöser Gabe kommt es zu einem li-

nearen Plasmaspiegelverlauf. Bei Langzeittherapie bleibt der Steady-State-Level unverän-

dert.

Estramustin und Estromustin werden biliär ausgeschieden und erscheinen nicht im Urin.

Estradiol und Estron unterliegen einer weiteren Metabolisierung und werden teilweise im

Urin ausgeschieden. Die Metaboliten Estramustin und Estromustin sind nach Gabe von

EMP im Prostatagewebe nachweisbar. Bei Untersuchungen an Patienten wurden im Tum-

orgewebe höhere Estramustin- und Estromustinspiegel gefunden als im Plasma. Im Tum-

orgewebe konnte ein Protein nachgewiesen werden, welches möglicherweise dafür ver-

antwortlich ist, dass Estramustin und Estromustin in das Prostatakarzinomgewebe aufge-

nommen wird.

Die Plasmaspiegel von Estradiol und Estron sind nach Applikation von Estramustinphos-

phat bis zu zwei oder drei Zehnerpotenzen höher als die physiologischen Spiegel.

Die Estradiolspiegel liegen bei einer Behandlung mit Estramustinphosphat im gleichen Be-

reich wie bei einer Behandlung mit Polyestradiolphosphat, die Estronspiegel sind jedoch

wesentlich höher. Die Estrogene können einerseits direkt zytotoxisch nach Bindung an die

Estrogenrezeptoren der Prostata, andererseits systemisch wirken. Tatsächlich senkt Est-

ramustinphosphat den Plasma-Testosteronspiegel auf Werte wie bei konventioneller Est-

rogenbehandlung. Die noch einige Wochen nach Beendigung der Estramustinphosphat-

Behandlung beobachteten erhöhten Estrogenspiegel sind auf eine Speicherung des Est-

ramustins im Fettgewebe zurückzuführen.

5.3

Präklinische Daten zur Sicherheit

In reproduktionstoxikologischen Studien traten bereits in Dosierungen, die unterhalb der

humantherapeutischen Dosis lagen, Effekte auf die Fertilität, den

Schwangerschaftsverlauf, die Geburt sowie die prä- und postnatale Entwicklung der

Nachkommen auf. Teratogene Effekte wurden bei Ratten beobachtet.

Estramustinphosphat induziert in geeigneten Modellsystemen numerische

Chromosomenaberrationen (aneugenes Potenzial). Anders als Nor-Stickstoff-Lost zeigt

Estramustinphosphat dagegen kein mutagenes und klastogenes Potenzial.

6.

PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1

Liste der sonstigen Bestandteile

Gelatine

Magnesiumstearat (Ph.Eur.)

Natriumdodecylsulfat

Hochdisperses Siliciumdioxid

Talkum

Titandioxid (E 171)

Zusätzlich für Estramustin 280 mg HEXAL

Indigocarmin

6.2

Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend.

6.3

Dauer der Haltbarkeit

2 Jahre

6.4

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Nicht über 25 °C lagern.

6.5

Art und Inhalt des Behältnisses

Aluminiumblister in einem Umkarton

Originalpackungen mit 30 , 50 und 100 Hartkapseln

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anfor-

derungen zu beseitigen.

7.

INHABER DER ZULASSUNGEN

HEXAL AG

Industriestraße 25

83607 Holzkirchen

Telefon: (08024) 908-0

Telefax: (08024) 908-1290

E-Mail: medwiss@hexal.com

8.

ZULASSUNGSNUMMERN

Estramustin 140 mg HEXAL

43816.00.00

Estramustin 280 mg HEXAL

43816.01.00

9.

DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNGEN/VERLÄNGERUNG DER

ZULASSUNGEN

Datum der Erteilung der Zulassung: 17.05.2000

Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: -

10.

STAND DER INFORMATION

Juli 2015

11.

VERKAUFSABGRENZUNG

Verschreibungspflichtig

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