Erazaban 100 mg/g Creme

Österreich - Deutsch - AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit)

Kaufe es jetzt

Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation (PIL)

14-12-2020

Fachinformation Fachinformation (SPC)

14-12-2020

Wirkstoff:
DOCOSANOL
Verfügbar ab:
Easypharm OTC GmbH
ATC-Code:
D06BB11
INN (Internationale Bezeichnung):
DOCOSANOL
Einheiten im Paket:
2 g Tube, Laufzeit: 36 Monate,5 g Tube, Laufzeit: 36 Monate,15 g Tube, Laufzeit: 36 Monate
Verschreibungstyp:
Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Therapiebereich:
Docosanol
Produktbesonderheiten:
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Zulassungsnummer:
1-27014
Berechtigungsdatum:
2007-05-18

Lesen Sie das vollständige Dokument

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Erazaban 100 mg/g Creme

Wirkstoff: Docosanol

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen

für Sie.

Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu

erzielen, muss Erazaban 100 mg/g Creme jedoch vorschriftsgemäß angewendet werden.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.

Wenn sich Ihre Beschwerden verschlimmern oder nach 10 Tagen keine Besserung eintritt, müssen

Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie

Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind,

informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:

Was ist Erazaban 100 mg/g Creme und wofür wird sie angewendet?

Was müssen Sie vor der Anwendung von Erazaban 100 mg/g Creme beachten?

Wie ist Erazaban 100 mg/g Creme anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Erazaban 100 mg/g Creme aufzubewahren?

Weitere Informationen

WAS IST ERAZABAN 100 mg/g CREME UND WOFÜR WIRD SIE ANGEWENDET?

Docosanol ist ein antiviraler Wirkstoff. Erazaban ist eine weiße Creme, die zur Behandlung von

wiederkehrender Lippenherpes (Fieberblasen) im Frühstadium bei Erwachsenen und Jugendlichen

(über 12 Jahren) angewendet wird.

Um zu wirken, muss die Behandlung mit Erazaban am Anfang einer Fieberblase, bevor Blasen

erscheinen, begonnen werden. Beginnen Sie mit der Anwendung von Erazaban sobald Sie

irgendwelche der Krankheitszeichen einer Fieberblase wie Rötung, Jucken, Schmerzen, Kribbeln

oder Stechen verspüren. Fahren Sie mit der Anwendung fort bis die Fieberblase verschwunden ist,

normalerweise 4 bis 6 Tage.

Die Ursache von Fieberblasen ist eine Infektion mit dem Herpes Simplex Virus. Die Infektion kann

bei einer Schwächung des Immunsystems, bei Stress oder während der Menstruation ausbrechen.

Das Virus verursacht Bläschen oder Wunden, hauptsächlich auf den Lippen.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON ERAZABAN 100 mg/g CREME

BEACHTEN?

Erazaban 100 mg/g Creme darf nicht angewendet werden, wenn

Sie überempfindlich (allergisch) gegen Docosanol oder einen der sonstigen Bestandteile von

Erazaban 100 mg/g Creme sind, welche am Ende dieser Packungsbeilage (siehe Abschnitt 6)

gelistet sind.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Erazaban 100 mg/g Creme ist erforderlich:

Erazaban ist nur zur Anwendung auf der Haut bestimmt. Vermeiden Sie, dass die Creme in oder in

der Nähe Ihrer Augen gelangt, da dies Reizungen hervorrufen kann. Falls Sie aus Versehen Creme

in Ihre Augen bekommen, spülen Sie diese gründlich mit reichlich Wasser.

Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht, wenn Ihnen mitgeteilt wurde, dass Sie

immunsupprimiert sind (wenn bekannt ist, dass die Leistungsfähigkeit Ihres Immunsystems

Infektionskrankheiten zu bekämpfen vermindert ist, z.B. bei einer ernsthaften Erkrankung wie

Leukämie oder AIDS oder wenn Sie eine Organtransplantation hatten). Wenn Sie

immunsupprimiert sind und Sie eine Fieberblase bekommen, sollten Sie umgehend Ihren Arzt um

Rat fragen.

Verwenden Sie die Creme nicht, wenn die Fieberblase bereits das Aussehen einer Blase oder eines

Geschwürs hat.

Kinder

Kinder unter 12 Jahren dürfen Erazaban nicht anwenden.

Bei Anwendung von Erazaban 100 mg/g Creme mit anderen Arzneimitteln

Erazaban darf nicht mit anderen lokal anzuwendenden Produkten (Arzneimitteln, kosmetische

Produkte, Cremen) am selben Verabreichungsort angewendet werden.

Es ist unwahrscheinlich, dass Erazaban andere Arzneimittel beeinflusst oder durch andere

Arzneimittel beeinflusst wird, da Erazaban nur zur Anwendung auf der Haut vorgesehen ist.

Verwenden Sie jedoch nicht andere Arzneimittel gegen Fieberblasen während Sie Erazaban

anwenden.

Fragen Sie Ihren Apotheker wenn Sie weitere Fragen haben, wie Erazaban durch andere

Arzneimittel beeinflusst wird oder wie es andere Arzneimittel beeinflusst.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel

einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um

nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Schwangerschaft und Stillzeit

Erazaban kann während Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Erazaban hat keine Auswirkung auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Erazaban 100 mg/g Creme

Erazaban enthält Propylenglycol, welches Hautreizungen hervorrufen kann.

WIE IST ERAZABAN 100 mg/g CREME ANZUWENDEN?

Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre:

Beginnen Sie die

Behandlung sobald Sie die ersten Beschwerden oder Zeichen einer

Fieberblase bemerken, z.B.: Jucken, Stechen, Brennen oder Kribbeln an

der betroffenen Stelle.

Waschen Sie Ihre Hände gründlich vor und nach der Behandlung, um

eine Ausbreitung der Infektion zu vermeiden.

Tragen Sie einen dünnen Film 5x täglich sorgfältig auf die komplette

Fieberblase auf. (Ungefähr alle 3 Stunden während des Wachseins)

Verwenden Sie eine Fingerspitze oder bevorzugt ein Wattestäbchen und

vermeiden Sie es die Tubenöffnung zu berühren, nachdem Sie die

Fieberblase berührt haben.

Setzen Sie die Behandlung bis zur kompletten Heilung fort,

normalerweise zwischen 4 und 6 Tagen.

Wenn Sie nach 10 Tagen keine Besserung bemerken, müssen Sie die

Behandlung abbrechen und Ihren Arzt aufsuchen.

Denken Sie daran, dass Erazaban Ihr Arzneimittel ist. Wenn Sie die Tube

jemand anderen ausleihen, riskieren Sie die Übertragung der Infektion

auf andere.

Wenn Sie eine größere Menge von Erazaban 100 mg/g Creme angewendet haben, als Sie sollten

Es sollte kein ernsthaftes Problem auftreten, wenn Sie eine größere Menge der Creme auf Ihre Haut

aufgetragen haben. Es ist keine besondere Behandlung notwendig.

Wenn Sie die Anwendung von Erazaban 100 mg/g Creme vergessen haben

Wenn Sie die Anwendung von Erazaban vergessen haben, tragen Sie es auf, sobald es Ihnen wieder

einfällt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Produktes haben, fragen Sie Ihren Arzt oder

Apotheker.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann Erazaban Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten

müssen.

Für die Häufigkeit des Auftretens von Nebenwirkungen, werden die folgenden Ausdrücke verwendet:

Sehr häufig (mehr als 1 von 10 Behandelten), häufig (zwischen 1 von 100 Behandelten und 1 von 10

Behandelten), gelegentlich (zwischen 1 von 1.000 Behandelten und 1 von 100 Behandelten), selten

(zwischen 1 von 10.000 Behandelten und 1 von 1.000 Behandelten), sehr selten (bei weniger als 1 von

10.000 Behandelten).

Probleme mit dem Nervensystem:

Sehr häufig: Kopfschmerzen

Hautprobleme:

Häufig: Hauterkrankungen einschließlich trockener Haut, Hautausschlägen und Schwellungen im

Gesicht, die dort auftreten wo die Creme aufgetragen wurde

Wenn eine schwerwiegendere Hautreaktion auftritt, müssen Sie die Behandlung beenden, und, wenn

das Problem nicht verschwindet, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie

erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser

Gebrauchsinformation angegeben sind.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Österreich

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

WIE IST ERAZABAN 100 mg/g CREME AUFZUBEWAHREN?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen Erazaban nach dem auf dem Umkarton und der Tube als „Verwendbar bis: bzw. Verw. bis:

Monat/Jahr„ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den

letzten Tag des Monats.

Die Creme ist nach dem ersten Öffnen der Tube 6 Monate haltbar.

Nicht über 25°C lagern.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren

Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme

hilft die Umwelt zu schützen.

WEITERE Informationen

Was Erazaban 100 mg/g Creme enthält:

Der Wirkstoff ist Docosanol.

1 g Creme enthält 100 mg Docosanol.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Saccharose-Fettsäureester (Saccharosestearat und -distearat)

Paraffin, dünnflüssiges

Propylenglycol

Benzylalkohol

gereinigtes Wasser

Wie Erazaban 100 mg/g Creme aussieht und Inhalt der Packung

Erazaban ist eine weiße Creme.

Erazaban ist in Packungsgrößen zu 2 g, 5 g und 15 g erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Easypharm OTC GmbH

Perlhofgasse 2/2/5

2372 Gießhübl

Österreich

Hersteller

JELFA S.A.

ul. Wincentego Pola 21

58-500 Jelenia Góra

Polen

DAU Laboratori

C / Lletra C, 12 14, P. I. Zona Franca

08040 Barcelona

Spanien

Z.Nr.:

1-27014

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR)

unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Österreich

Erazaban 100 mg/g Creme

Belgien

ERAZABAN 100 mg/g Crème

Frankreich

ERAZABAN 10%, crème

Polen

ERAZABAN 10 % Krem

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im Dezember 2020.

ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Erazaban 100 mg/g Creme

2.

QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Jedes Gramm der Creme enthält 100 mg Docosanol.

Sonstiger Bestandteil: 50 mg Propylenglycol / Gramm Creme

Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

3.

DARREICHUNGSFORM

Creme

Weiße Creme

4.

KLINISCHE ANGABEN

4.1

Anwendungsgebiete

Behandlung früher Stadien (Prodrom- oder Erythemphase) von wiederkehrenden Herpes

simplex labialis Infektionen (Fieberblasen) bei immunkompetenten Erwachsenen und

Jugendlichen (ab 12 Jahren).

4.2

Dosierung, Art und Dauer der Anwendung

Art der Anwendung:

Anwendung auf der Haut

Dosierung

Erwachsene und Jugendliche (12-18 Jahre): Tragen Sie 5x täglich sorgfältig einen dünnen Film

auf die gesamte Fieberblase auf (etwa alle 3 Stunden während des Wachseins). Die Behandlung

muss so bald wie möglich nach dem Auftreten der ersten Symptome oder Anzeichen einer

Fieberblase (Schmerzen, Brennen/Jucken/Kribbeln oder Rötung) begonnen werden, da die

Wirksamkeit, wenn die Behandlung zu einem Zeitpunkt begonnen wird, wo sich bereits Blasen

oder Geschwüren entwickelt haben, nicht bewiesen wurde. Die Behandlung sollte bis zum

Abheilen fortgeführt werden, normalerweise 4 bis 6 Tage oder maximal 10 Tage.

Ältere Patienten: Keine speziellen Dosierungsempfehlungen.

Pädiatrische Patienten

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Erazaban 100 mg/g Creme bei Kindern unter 12 Jahren

wurde nicht bewiesen (siehe Abschnitt 4.4).

Dosierung bei Nierenfunktionsstörung: Auf Grund der vernachlässigbaren topischen Resorption

ist keine Dosisanpassung erforderlich.

4.3

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff „Docosanol“ oder gegen einen der sonstigen

Bestandteile.

4.4

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Vermeiden Sie das Auftragen in der Nähe der Augen oder in die Augen.

Diese Darreichungsform enthält Propylenglycol und kann Hautreizungen hervorrufen.

Die Creme sollte nicht bei immunsupprimierten Patienten angewendet werden.

Die Behandlung mit der Creme sollte nicht zu einem Zeitpunkt begonnen werden, wenn sich

bereits Blasen oder Geschwüre entwickelt haben, da eine Wirksamkeit zu diesem Zeitpunkt

nicht gezeigt werden konnte.

Pädiatrische Patienten

Es gibt keine Therapieerfahrung zur Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren Und nur wenig

Erfahrung bei Jugendlichen (12-18 Jahre). Es wird empfohlen, dass die Creme nicht bei

Kindern unter 12 Jahren angewendet wird.

4.5

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Es wurden keine Wechselwirkungsstudien durchgeführt. Daher darf Erazaban 100 mg/g

Creme nicht gleichzeitig mit anderen topisch anzuwendenden Produkten (Arzneimitteln,

kosmetische Produkte, Cremen) am selben Verabreichungsort angewendet werden.

4.6

Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Fertilität:

Es gibt keine ausreichenden Daten zur Anwendung von Docosanol auf die Fertilität bei

Menschen.

Schwangerschaft:

Es gibt keine Daten zur Anwendung von Docosanol bei schwangeren Frauen. Studien an

Tieren zeigen keine direkte oder indirekte schädliche Wirkung bezüglich Schwangerschaft,

embryonaler/fötaler Entwicklung, Geburt oder postnataler Entwicklung. Da die systemische

Wirkung von Docosanol vernachlässigbar ist, kann Docosanol während der Schwangerschaft

angewendet werden.

Stillzeit:

Es gibt keine Daten zur Anwendung von Docosanol bei stillenden Frauen. Es sind keine

Wirkungen auf den Säugling zu erwarten, da die systemische Wirkung von Docosanol für

stillende Müttern vernachlässigbar ist. Docosanol kann während des Stillens angewendet

werden.

4.7

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von

Maschinen

Auf Grund der vernachlässigbaren Resorption hat Docosanol keinen Einfluss auf die

Fähigkeit Auto zu fahren und Maschinen zu bedienen.

4.8

Nebenwirkungen

Sehr häufig (≥1/10)

Häufig (≥1/100, <1/10)

Gelegentlich (≥1/1.000, <1/100)

Selten (≥1/10.000, <1/1.000)

Sehr selten (<1/10.000)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grund der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Die Ergebnisse klinischer Studien zur Behandlung von wiederkehrendem Herpes simplex

labialis zeigten keinen Unterschied in der Häufigkeit oder Art der Nebenwirkungen bei

Patienten, die mit Erazaban 100 mg/g Creme oder mit Placebo behandelt wurden.

Erkrankungen des Nervensystems

Sehr häufig:

Kopfschmerzen (10,4 % der mit Docosanol behandelten Patienten und 10,7

% der mit Placebo behandelten Patienten)

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Häufig:

Nebenwirkungen am Verabreichungsort, welche trockene Haut,

Hautausschläge und Hauterkrankungen (2,9 % der mit Docosanol

behandelten Patienten und 2,3 % der mit Placebo behandelten Patienten)

Gesichtsödeme wurden ebenfalls berichtet, aber diese Nebenwirkungen am

Verabreichungsort stimmen mit den üblicherweise auftretenden Gesichtsreaktionen bei

Fieberblasen überein.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer

Wichtigkeit. Sie

ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des

Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung

über das nationale Meldesystem anzuzeigen:

Österreich

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

4.9

Überdosierung

Nebenwirkungen aufgrund von Überdosierung bei der topischen Anwendung von Erazaban

100 mg/g Creme sind wegen der vernachlässigbaren perkutanen Resorption

unwahrscheinlich. Ebenso ist das Auftreten von Nebenwirkungen nach Einnahme von

Docosanol aufgrund der geringen oralen Resorption unwahrscheinlich.

5.

PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1

Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Chemotherapeutika zur topischen Anwendung, Antivirale

Mittel

ATC-Code: D06BB11

Der genaue Mechanismus der antiviralen Wirkung von Docosanol ist nicht bekannt. In-vitro

Studien weisen darauf hin, dass Docosanol die Fusion zwischen dem Virus und der

Plasmamembran beeinflusst, wodurch die intrazelluläre Aufnahme und die Replikation des

Virus verhindert werden. In-vitro Studien zeigen, dass mit Docosanol behandelte Zellen

gegen Infektionen durch lipidumhüllte Viren wie HSV-1 resistent sind.

Docosanol hat keine Wirkung gegen nicht umhüllte Viren.

Docosanol 100 mg/g wurde in zwei randomisierten, doppelblinden, kontrollierten klinischen

Studien mit Placebo (enthält Polyethylenglycol) verglichen. In einer Studie wurden 370

Erwachsene randomisiert. Die Versuchspersonen begannen mit der Behandlung in der

Prodrom- oder Erythemphase eines akuten Wiederauftretens einer orofazialen

Herpesinfektion. Die ITT Population bestand aus 183 Versuchspersonen für Docosanol und

183 Versuchspersonen für Placebo. Die durchschnittliche Zeit für eine vollständige Heilung

waren 4,0 Tage in der Docosanol - Gruppe und 4,7 Tage in der Placebo Gruppe, ein

Unterschied von 18,9 Stunden (p=0,0235; p=0,010 bei Berücksichtigung der Covarianten).

In der zweiten Studie wurden 373 Erwachsene randomisiert. Die Versuchspersonen begannen

mit der Behandlung in der Prodrom- oder Erythemphase eines akuten Wiederauftretens einer

orofazialen Herpesinfektion. Die ITT Population bestand aus 187 Versuchspersonen für

Docosanol und 184 Versuchspersonen für Placebo. Die durchschnittliche Zeit für eine

vollständige Heilung waren 4,3 Tage in der Docosanol-Gruppe und 4,9 Tage in der Placebo-

Gruppe, ein Unterschied von 15,9 Stunden (p=0,1529; p=0,008 bei Berücksichtigung der

Covarianten). In Studien mit Behandlungsbeginn zu einem Zeitpunkt später als die Prodrom-

oder Erythemphase wurde die Wirksamkeit nicht gezeigt.

5.2

Pharmakokinetische Eigenschaften

Unter Bedingungen, die die normale klinische Verwendung von Erazaban 100 mg/g Creme

widerspiegeln, konnte Docosanol im Plasma der behandelten Patienten quantitativ nicht

nachgewiesen werden (Bestimmungsgrenze, LOQ = 10 ng/ml). 10 Frauen mit akutem

Herpes simplex labialis wurden mit Erazaban 100 mg/g Creme behandelt. Nach einer

Einzeldosis am ersten Studientag und nach Mehrfachdosis (fünf mal täglich, 2-3

Studientage) wurden Blutproben bis 24 Stunden nach der Behandlung entnommen und auf

Docosanol untersucht.

In 208 der 209 untersuchten Plasmaproben lag der Docosanolspiegel unter dem LOQ und bei

einer Probe exakt am LOQ.

Docosanol wird zu Docosansäure, seinem Hauptmetaboliten, metabolisiert. Sowohl

Docosanol als auch Docosansäure sind endogene Bestandteile menschlicher Zellmembranen,

insbesondere bei Erythrozyten, Gehirn, Myelinscheide der Nerven, Lunge und Niere.

5.3

Präklinische Daten zur Sicherheit

Basierend auf den konventionellen Studien zur Sicherheit, Pharmakologie, Toxizität bei

wiederholter Gabe, Genotoxizität und Reproduktionstoxizität lassen die präklinischen Daten

keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen.

6.

PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1

Liste der sonstigen Bestandteile

Saccharose-Fettsäureester (Saccharosestearat und -distearat)

Paraffin, dünnflüssiges

Propylenglycol

Benzylalkohol

gereinigtes Wasser

6.2

Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend.

6.3

Dauer der Haltbarkeit

3 Jahre

Nach Anbruch der Tube: 6 Monate

6.4

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Nicht über 25°C lagern.

6.5

Art und Inhalt des Behältnisses

Epoxybeschichtete Aluminiumtuben, die mit einem

Polyethylen

Schraubverschluss

verschlossen werden.

Packungsgrößen: 2 g, 2 g mit transparenter Schutzhülle, 5 g und 15 g

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

Keine besonderen Anforderungen.

7.

INHABER DER ZULASSUNG

Easypharm OTC GmbH

Perlhofgasse 2/2/5

2372 Gießhübl

Österreich

8.

ZULASSUNGSNUMMER

1-27014

9.

DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER

ZULASSUNG

18. Mai 2007/14.November 2008

10.

STAND DER INFORMATION

August 2017

VERSCHREIBUNGSPFLICHT/APOTHEKENPFLICHT

Rezeptfrei, apothekenpflichtig.

Lesen Sie das vollständige Dokument

Public Assessment Report

Scientific discussion

Erazaban 100 mg/g Creme

Docosanol

AT/H/0985/001

(former SE/H/405/001)

This module reflects the scientific discussion for the approval of Erazaban 100 mg/g

Creme. The procedure was finalised at 2014-06-19. For information on changes after this

date please refer to the module ‘Update’.

Postadress/Postal address: P.O. Box 26, SE-751 03 Uppsala, SWEDEN

Besöksadress/Visiting address: Dag Hammarskjölds väg 42, Uppsala

Telefon/Phone: +46 (0)18 17 46 00 Fax: +46 (0)18 54 85 66

Internet: www.mpa.se E-mail: registrator@mpa.se

Template version: 2010-01-21

2/14

Public Assessment Report

Scientific discussion

Healip

(docosanol)

SE/H/405/01/E04

This module reflects the scientific discussion for the approval of Healip. The procedure

was finalised at 2014-06-19. For information on changes after this date please refer to the

module ‘Update’.

Postadress/Postal address: P.O. Box 26, SE-751 03 Uppsala, SWEDEN

Besöksadress/Visiting address: Dag Hammarskjölds väg 42, Uppsala

Telefon/Phone: +46 (0)18 17 46 00 Fax: +46 (0)18 54 85 66

Internet: www.mpa.se E-mail: registrator@mpa.se

Template version: 2010-01-21

3/14

I.

INTRODUCTION

The application for Healip, 10%, cream is the fifth wave mutual recognition application made

according to Article 8(3) of Directive 2001/83/EC. The applicant, Jenson Pharmaceutical

Services Ltd, UK, applies through the repeat use MRP with Sweden acting as reference

member state (RMS) and BG, ES, RO as concerned member states (CMS).

Healip, 10%, cream was nationally approved for marketing in Sweden 2003-11-14.

In the first Mutual Recognition Procedure (MRP), Healip was approved in ES (later

withdrawn) and PT, but withdrawn in IT and UK. In the following repeat use MRP the product

was approved in CY, DK, EL, FI, and NO. In the third wave MRP the CMSs involved were

AT, BE, CZ, DE, EE, FR, HU, IE, LT, LV, NL, PL, SI, and SK. In the fourth wave MRP the

involved CMS was UK.

The active substance is docosanol. For approved indications, see the Summary of Product

Characteristics.

II.

QUALITY ASPECTS

II.1

Introduction

Docosanol is presented in the form of cream containing 10% (100 mg/g) of docosanol. The

excipients are light mineral oil, sucrose stearates, benzyl alcohol, propylene glycol and water.

The cream is packed epoxy lined aluminium tubes.

II.2

Drug Substance

Docosanol is a long chain aliphatic alcohol, also known as behenyl alcohol. Docosanol is a

white solid, soluble in chloroform, slightly soluble in ethanol, and insoluble in water. The

molecule has shown to be stable under stress conditions, and the only known degradation

product is n-docosanoic acid, a metabolite of docosanol.

The route of synthesis has been adequately described and satisfactory specifications have been

provided for starting materials, reagents and solvents.

The active substance specification includes relevant tests and the limits for

impurities/degradation products have been justified. The analytical methods applied are

suitably described and validated.

Stability studies under ICH conditions have been conducted and the data provided are

sufficient to confirm the retest period.

Postadress/Postal address: P.O. Box 26, SE-751 03 Uppsala, SWEDEN

Besöksadress/Visiting address: Dag Hammarskjölds väg 42, Uppsala

Telefon/Phone: +46 (0)18 17 46 00 Fax: +46 (0)18 54 85 66

Internet: www.mpa.se E-mail: registrator@mpa.se

Template version: 2010-01-21

4/14

II.3

Medicinal Product

Docosanol will be manufactured as a topical cream containing 10% docosanol for the

treatment of recurrent oral-facial herpes simplex infections (cold sores).

Docosanol 10% cream will be packaged into 2 g, 5 g and 15 g epoxy lined aluminium tubes.

Docosanol cream is formulated using excipients described in the current Ph Eur.

The product development has taken into consideration the physico-chemical characteristics of

the active substance, such as poor aqueous solubility, stability.

The manufacturing process has been sufficiently described and critical steps identified. Results

from the process validation studies confirm that the process is under control and ensure both

batch to batch reproducibility and compliance with the product specification.

The tests and limits in the specification are considered appropriate to control the quality of the

finished product in relation to its intended purpose.

Stability studies under ICH conditions have been performed and data presented support the

shelf life claimed in the SPC, when stored below 25 ºC.

III.

NON-CLINICAL ASPECTS

III.1

Pharmacology

The exact mechanism of the antiviral activity of docosanol is unknown. In vitro studies

indicate that docosanol affects the fusion between the virus and the plasma membrane, which

inhibits intracellular uptake and replication of virus. In vitro studies demonstrate that

docosanol-treated cells resist infection by lipid-enveloped viruses such as HSV-1. Docosanol

has no effect against non-enveloped viruses. Three pivotal in vivo studies with hairless and

Hartley guinea pigs demonstrated that n-docosanol exhibited statistically significant antiviral

activity against HSV-1 and HSV-2 at treatment periods of 72 hours or longer.

III.2

Pharmacokinetics

Oral absorption of n-docosanol was slow and variable. The T

varied between 1-16 hours in

the animal species investigated. The bioavailability was low, 15 to 20% in the rat after oral

administration. After dermal application of n-docosanol to rabbits less than 0.2% was

recovered in the cage wash, cage wipe, urine, faeces and expired air. The pharmacokinetics

was non-linear with less than proportional increases in AUC and C

with increasing dose in

all examined animal species. When comparing the systemic exposure (AUC

0-24h

) after a single

dose with a repeated dose accumulation of n-docosanol was observed. The absorbed fraction

of n-docosanol was widely distributed. The highest levels of n-docosanol related radioactivity

was seen in the liver (polar lipid metabolites) followed by the spleen, intestine and brown fat

(neutral triglycerides). Elimination of radioactivity from liver and spleen occurred with a half-

life of 4 to 5 days. In adipose tissues, noticeable decreases in radioactivity were not observed

until 18-32 days. After 32 days low levels of radioactivity were still detected in the brain.

Radioactive material was not detected in the foetuses of pregnant rats. n-Docosanol was

relatively rapidly metabolised to CO

and other products of intermediary metabolism. n-

Docosanoic acid was the major metabolite in plasma at one hour after dosing. The main route

of excretion was via expired air and faeces with less than 2% via urine. No biliary excretion

was noted in the mouse, rat and rabbit. No sex differences were noted. Analysis of faeces after

oral dosing demonstrated the presence of unchanged n-docosanol in dogs and rabbits.

Postadress/Postal address: P.O. Box 26, SE-751 03 Uppsala, SWEDEN

Besöksadress/Visiting address: Dag Hammarskjölds väg 42, Uppsala

Telefon/Phone: +46 (0)18 17 46 00 Fax: +46 (0)18 54 85 66

Internet: www.mpa.se E-mail: registrator@mpa.se

Template version: 2010-01-21

5/14

III.3

Toxicology

The toxicity of n-docosanol administered dermally or orally up to 26 weeks in mice, rats, and

dogs was low and no adverse effects were observed. Toxicokinetic data demonstrate large

exposure margins (800-fold in rats and 4000-fold in dogs) in comparison to man. n-Docosanol

was not genotoxic. No studies on carcinogenic potential of n-docosanol have been performed

and are not required for the proposed indication. Local tolerance studies in rabbits showed a

mild skin irritating potential of docosanol 10% cream. No treatment related adverse effects of

n-docosanol were observed in reproductive and embryofoetal development studies after oral

gavage administration. The peri/postnatal study in rats demonstrated that n-docosanol orally

administered up to weaning caused no adverse effects on either the F

or the F

generation.

III.4

Ecotoxicity/environmental risk assessment

Docosanol and n-docosanoic acid are present in many common foods and are virtually

unavoidable in the diet. Dietary n-docosanoic acid is converted to docosanol in vivo and vice

versa. Common dietary sources of n-docosanoic acid include chocolate, peanuts, peanut butter,

peanut oil, and salad oils. Measurable levels of docosanol occur in a variety of unprocessed

fruits and vegetables, including grapes, lettuce, and buttermilk. In Europe, n-docosanoic acid is

ingested in margarine made from partially hydrogenated and hydrogenated menhaden oil,

which contain approximately 1% docosanol and 1% to 13% n-docosanoic acid, respectively.

The calculated PEC

surface water

for docosanol is 0.015 µg/L (Fpen 0.01; Wastew

the default

value 200 L inh

; dilution factor 10), which is at the limit of 0.01 µg/L.

Conclusion:

Since docosanol is widely available in food and cosmetic products, it can be concluded that the

use of docosanol in Healip 10% cream following its prescribed usage in patients does not

result in the increase in the environmental exposure to docosanol.

III.5

Discussion on the non-clinical aspects

In conclusion, n-docosanol has demonstrated antiviral activity both in vitro and in vivo. The

mode of action is unknown. n-Docosanol has low toxicity and no safety issues of clinical

relevance were identified in the preclinical studies.

IV.

CLINICAL ASPECTS

IV.1

Introduction

Recurrent labial herpes simplex infection (cold sores) is a very common condition

characterized by repeated episodes of vesicular eruptions primarily on the lips and perioral

skin. The mean duration of classical lesions is seven to eight days, but individual recurrences

are highly variable. Symptoms typically progress in a series of several stages, e.g. the

prodromal stage (symptoms typically begin with tingling, itching and erythema) progressing

through papule and blister stages further to the open lesion stage, followed by crusting and

healing. Available treatments in immunocompetent patients are topical products containing

aciclovir or penciclovir.

Postadress/Postal address: P.O. Box 26, SE-751 03 Uppsala, SWEDEN

Besöksadress/Visiting address: Dag Hammarskjölds väg 42, Uppsala

Telefon/Phone: +46 (0)18 17 46 00 Fax: +46 (0)18 54 85 66

Internet: www.mpa.se E-mail: registrator@mpa.se

Template version: 2010-01-21

6/14

IV.2

Pharmacokinetics

Healip is a product for topical use, and the pharmacokinetic assessment was mainly focused on

safety related to systemic exposure. Docosanol and its main metabolite are endogenous

substances, which are also available in the diet with an estimated dietary intake much higher

than the expected exposure from topical administration of docosanol cream. From the

performed studies, the absorption of topically applied docosanol seems low. The plasma levels

have generally been below the LOQ of 10 ng/ml after topical administration of single or

repeated doses of docosanol cream. After oral administration, some degree of absorption

occurs. The variability was high and the highest measured Cmax value was 318 ng/ml after a

5g oral dose. In a study using oral administration of radiolabelled drug, the major part of the

dose was excreted in faeces, indicating poor absorption of docosanol. Only trace amounts

could be detected in urine or expired air.

The basic pharmacokinetic information for docosanol is limited. No study with intravenous

administration has been performed, the plasma protein binding is unknown and there is no data

on interactions or pharmacokinetics in special populations. However, considering the topical

use and the low absorption, further data were not deemed necessary.

IV.3

Pharmacodynamics

The exact mechanism of action of docosanol is unknown. In vitro studies indicate that

docosanol affects the fusion between the virus and the plasma membrane, which inhibits

intracellular uptake and replication of virus. In vitro studies demonstrate that docosanol-treated

cells resist infection by lipid-enveloped viruses such as HSV-1. Docosanol has no effect

against non-enveloped viruses.

Dermal safety studies have been performed in healthy volunteers. Cumulative irritation

potential was studied over 21 days period in 27 subjects and docosanol was classified as

having a potential for very mild cumulative irritation. Using photo-patch testing including

induction, rest and challenge periods during 7 weeks in 25 healthy subjects, no photo-toxicity

or photo-allergy was found. Repeated insult patch test (modified Draize procedure) was carried

out in 201 healthy volunteers. One subject showed an allergic response to docosanol. Further

re-challenge with the vehicle alone produced similar responses, and the vehicle and not the

active ingredient was judged to be the cause of the allergic response.

IV.4

Clinical efficacy

In the primary, national, evaluation of the product, questions related to the clinical efficacy of

docosanol were raised. The conclusions made in the primary clinical assessment are presented

below followed by the assessment of the applicant’s response to the issues raised.

Primary assessment

Two formulations were used in clinical studies of docosanol 10% cream. Formulation 1 was

used only in three clinical studies of topical safety; these studies are not referred to. Based on a

potential safety concern raised in Europe about the ingredient 2-ethyl-1,3-hexanediol, this

ingredient was removed from the formulation. Formulation 2 was not used in any clinical

study due to stability concerns. Formulation 3, the proposed European commercial formulation

and the commercial formulation in the United States, was used in all clinical studies except the

three identified above.

Postadress/Postal address: P.O. Box 26, SE-751 03 Uppsala, SWEDEN

Besöksadress/Visiting address: Dag Hammarskjölds väg 42, Uppsala

Telefon/Phone: +46 (0)18 17 46 00 Fax: +46 (0)18 54 85 66

Internet: www.mpa.se E-mail: registrator@mpa.se

Template version: 2010-01-21

7/14

The early phase 3 studies used a placebo formulation that contained 10% stearic acid

(Placebo 1) to replace the 10% docosanol since the removal of docosanol produced a watery

vehicle very different from the active drug. At the time the stearic formulation was developed

(1990-91), available data from animal studies indicated that this formulation did not have anti-

herpes activity. However, subsequent animal studies pointed to the possibility that stearic acid

may have anti-herpes properties. Therefore, for the trials 96-LID-06/07, after interaction with

the FDA, a polyethylene glycol (PEG) formulation (Placebo 2) was used.

In four double-blind studies (three clinic-initiated and one patient-initiated), comprising 1295

randomised patients, placebo formulation 1 was used. No statistically significant differences of

clinical relevance between docosanol and placebo were found. In the three clinic-initiated

studies, the patients entering presented both early and late-stage episodes and in the patient-

initiated study, treatment was initiated at stages ranging from prodrome through vesicle.

These findings were contradictory to the results from one supportive study (92-02), using the

same placebo. In this study, sixty-five patients were randomised to treatment with either

docosanol 10% cream formulation 3 or placebo formulation 1 (stearic acid). The primary

endpoint for efficacy was healing time. Treatment initiation was defined as “early” if started at

the prodrome/erythema stage and “late” if started at the papule stage or later. The difference

between results “early” and “late” treatments was assessed. The mean healing time for early

treatment with docosanol (2.5 days) was statistically significantly different (p=0.0001)

compared to docosanol late treatment (6.8 days) and placebo late (7.3 days) and early

treatment (6.8 days).

Two pivotal studies (96-LID-06 and 96-LID-07) were conducted at 21 US sites. They were

identically designed as multi-centre, randomised, double-blind, placebo-controlled, parallel

group studies of clinic-initiated treatment. Adult patients presenting for clinical assessment

within 12 hours of noticing the onset of prodrome or erythema associated with an acute

recurrence of oro-facial herpes were included. Seven hundred forty-three patients were

randomised, 373 to docosanol and 370 to placebo. The ITT analysis population included all

randomised patients who had at least one post-baseline clinical assessment and consisted of

737 patients, 370 in the docosanol group and 367 in the placebo group. Twenty-two patients

(3%) (nine patients in the docosanol group and 13 in the placebo group) did not complete the

study. Study medication was applied five times a day until the episode aborted or, for episodes

which progressed to the vesicular or later stage (classical episodes), complete healing

occurred, for a maximum of 10 days in both cases. The primary efficacy endpoint was time to

healing defined as the time from therapy initiation to complete resolution of all local signs and

symptoms thereby including patients with classical episodes and aborted episodes.

Secondary efficacy assessments included different combinations of subjective and clinical

symptoms such as cessation and duration of pain and/or burning, itching or tingling in addition

to complete healing of classical lesions, time from treatment initiation to cessation of vesicular

stage, of ulcer/soft crust stage and of hard crust stage and the percentage of cases that were

aborted episodes.

Within the 10-day treatment period, over 90% of patients in both treatment groups had healed.

Table 1 below shows that the median time to complete healing was 97.8 hours (4.1 days) in the

docosanol group and 115.3 hours (4.8 days) in the placebo group, a difference of 17.5 hours

(0.7 days) (p=0.0076).

Table 1. Primary efficacy results: Time to healing – ITT population.

Docosanol (N=370)

Placebo (N=367)

p-value

Number healed within 10 days

338 (91%)

332 (90%)

Postadress/Postal address: P.O. Box 26, SE-751 03 Uppsala, SWEDEN

Besöksadress/Visiting address: Dag Hammarskjölds väg 42, Uppsala

Telefon/Phone: +46 (0)18 17 46 00 Fax: +46 (0)18 54 85 66

Internet: www.mpa.se E-mail: registrator@mpa.se

Template version: 2010-01-21

8/14

Number censored

Number discontinued early

(lost to follow up etc)

Number not healed by day 10

32 (9%)

5 (1%)

27 (7%)

35 (10%)

13 (4%)

22 (6%)

Hours to complete healing

25th percentile

50th percentile (median)

75th percentile

60.0

97.8

161.8

66.0

115.3

167.8

0.0076

Two hundred eighteen patients (58.9%) in the docosanol group and 237 patients (64.5%) in the

placebo group progressed past the papule stage (classical episodes). The difference in median

time to healing was 1.6 hours (0.07 days).

The time to cessation of the ulcer/soft crust stage was shorter in the docosanol group (86.6

hours, 3.6 days) than in the placebo group (94.5 hours, 3.9 days) (p=0.0003).

For the ITT population, 152 patients (41%) in the docosanol group and 130 patients (35.4%) in

the placebo group did not progress past the papular stage. The difference in median healing

time was 3 hours (0.1 days).

In conclusion, the pivotal studies included a fairly large number of patients with recurrent oro-

facial herpes simplex. For all included subjects a 0.7 days (17.5 hours) shortening of time to

healing was demonstrated after treatment with docosanol as compared to placebo-treatment.

However, efficacy was not considered consistently demonstrated.

In four additional double-blind studies (three clinic-initiated and one patient-initiated)

comprising 1295 randomised patients with the same placebo (formulation 1) no statistically

significant differences of clinical relevance between docosanol and placebo were

demonstrated. The explanation of a proposed anti-herpes property of the stearic acid placebo

interfering with the outcome of these studies needed further clarification by the applicant.

Only patients with early symptoms were included in the pivotal studies. The primary efficacy

endpoint was time to healing defined as the time from therapy initiation to complete resolution

of all local signs and symptoms. The assessment was measured until the date and time of the

clinical visit at which episode abortion or complete healing was documented (censored at day

10), thereby including both patients with classical episodes and patients with aborted episodes.

It could be questioned if time to an aborted lesion is the same as time to complete healing from

crusts in classical episodes. There was no virological verification. The applicant was asked to

elaborate further on this.

In a small supportive study comparing early and late treatment with docosanol to placebo

treatment, some shortening of time to healing was shown when comparing all subjects

regardless stage in the active group to those in the placebo group. However, this was by using

a different placebo vehicle. Also in this study the patients with aborted lesions contributed

most to the efficacy result.

The secondary efficacy variables in the pivotal studies were complicated using both single

variables and addition of these. For cessation of pain a statistically significant difference in

favour of docosanol was found, but the difference between the medians 46.5 and 47.8 hours

seems hardly relevant from a clinical point of view. Furthermore, the patients claiming pain

were no more than 39% in the active group and 37% in the placebo group, whereof as many as

81% rated their pain as mild. Burning/itching/tingling, which are prodromal symptoms,

stopped within 47.3 hours in the docosanol group and 56.7 hours in the placebo group,

implying that similarly to the primary efficacy end-point, the effect of docosanol on the early

symptoms that are prone to spontaneous healing was the most pronounced.

Postadress/Postal address: P.O. Box 26, SE-751 03 Uppsala, SWEDEN

Besöksadress/Visiting address: Dag Hammarskjölds väg 42, Uppsala

Telefon/Phone: +46 (0)18 17 46 00 Fax: +46 (0)18 54 85 66

Internet: www.mpa.se E-mail: registrator@mpa.se

Template version: 2010-01-21

9/14

Response assessment

In the response, the applicant adequately addressed the issues raised in the primary evaluation.

With respect to the question related to inconsistent effects across studies and proposed anti-

herpes properties of the stearic acid placebo, it was clarified that the difference in effect was

likely to be related to the inclusion of different patient populations (early vs. late phase of the

infection). The table below describes study subjects’ recurrent HSL stage at entry for clinical

studies completed before pivotal studies 96-06/07 and also for study 96-06/07. Studies 94-04,

94-05, and 95-10 were conducted contemporaneously. This reflects the fact that it is easier to

enroll patients at the papule or later stages of a recurrence than it is to enroll them at an earlier

stage of their recurrence. While this may seem logical and now obvious in hindsight, this was

not recognised at the time these trials were conducted.

Table 2. Design and Entry Stages for Randomized Double-Blind Trials

Study No.

96-06/07

92-02

94-04

95-10

94-05

Sample Size

(Patients)

Placebo

Control

Stearic acid

Stearic acid

Stearic acid

Stearic acid

Initiator

Clinic

Patient

Clinic

Clinic

Clinic

Prodrome

Erythema

Papule

Entry Stage

Vesicle-

Ulcer

100%

Combining the information for the three stearic-acid-controlled studies, there were 156

patients who initiated treatment during the prodrome or erythema stages. In these groups, the

median time-to-healing for docosanol-treated subjects was 72 hours, compared to a median

time of 85 hours for the stearic acid control.

Clinically important statistical advantages were demonstrated for docosanol in patients treated

prior to the papule stage, while those treated in the papule stage showed no significant

difference from the stearic acid control. Overall, the findings from the patients enrolled at the

prodrome or erythema stages support the findings from 96-06/07 that demonstrated the

efficacy of docosanol in early-stage patients. This evidence becomes more significant in light

of the fact that the stearic acid control may have its own anti-herpes activity.

The docosanol studies mentioned enrolled a broader swath of patients by disease stage.

Analysing those patients of identical disease stage with those in the pivotal trials (which is the

population proposed in the labelling) provides supporting evidence of efficacy and consistency

of clinical effect across multiple clinical trials.

Postadress/Postal address: P.O. Box 26, SE-751 03 Uppsala, SWEDEN

Besöksadress/Visiting address: Dag Hammarskjölds väg 42, Uppsala

Telefon/Phone: +46 (0)18 17 46 00 Fax: +46 (0)18 54 85 66

Internet: www.mpa.se E-mail: registrator@mpa.se

Template version: 2010-01-21

10/14

Although the data suggest that stearic acid exhibits anti-herpes activity (making the results

from 92-02 more determinative), the crucial difference between the previous studies of

docosanol and pivotal studies 96-06/07 is one of study design. The essential study design

difference is the HSL stage at treatment initiation/intervention. In conclusion, the clinical

studies performed with docosanol have demonstrated efficacy in patients where treatment was

initiated in the prodrome or erythema phases of the infection.

Another question was related to the inclusion of patients with “classical” vs. “aborted” lesions.

The SPC for docosanol currently informs that treatment should be initiated as soon as the cold

sore is identified at the prodrome or erythema stage. “Aborted” episodes and “classical”

episodes are two ways to describe the same thing, a recurrent orolabial herpes infection. In

terms of time-to-healing, aborted episodes are generally, but not always, shorter than classical

episodes. The clinic-initiated trials of docosanol, where clinicians, not patients, determined

not only who entered the trials but when treatment began, included patients whose episodes

ended prior to a vesicle as well as patients whose episodes progressed beyond the papule. A

recurrent herpes infection is a herpes infection regardless of the descriptive terms used to

classify the recurrence. As such, the prospectively defined primary study endpoint suitably

included all patients with episodes of recurrent orofacial herpes. Therefore, it would not be

appropriate to state separately for the 40% of docosanol patients who experienced an aborted

episode that median time-to-healing was 2.3 days, or to state separately that median time-to-

healing for those patients who experienced a classical episode was 5.9 days. It is not

reasonable to presume that there would be docosanol users who only experience recurrent

herpes infections that did not progress beyond a papule or who only experience recurrent

herpes infections that always progressed to the vesicle stage. In the real world setting users of

docosanol will experience median healing times of four days for their recurrent orofacial

herpes infections. This may be shorter or longer for a given individual, most likely as a

function of how far an episode has progressed before they begin treatment. The applicant

points out that docosanol-treated subjects, well experienced in diagnosing and treating HSL,

reported average untreated episode durations of 9.5 days (range 1-42 days).

In the clinic-initiated studies 96-06/07, patients had to report to the clinic to see the physician

before starting therapy, which introduced a delay in treatment initiation. This is a

disadvantage of the clinic-initiated study design. In routine therapeutic use, herpes sufferers

will have medication on-hand and be able to begin treatment immediately at the first

symptoms and/or signs of their recurrence.

Regarding virological verification, the applicant clarified that while viral shedding assessments

were not performed, there was virological verification in 96-06/07. Each patient in 96-06/07

underwent an HSV antibody serological determination on study day 1. Virological verification

was best accomplished in this way under the specific conditions of a clinical trial for orofacial

herpes where the primary study endpoint of the clinical trial was time-to-healing. Virological

verification in its own right is not a clinical endpoint, it is a laboratory endpoint. In discussion

with the FDA it was pointed out that laboratory endpoints are not suitable as endpoints upon

which marketing approval can be granted. As such, it was decided that virological verification

would be performed in a way that could not interfere with healing.

The protocol design, clinician experience seeing patients with recurrent orofacial herpes, and

extensive patient experience with the disease both recent (3 months previous) and long-term

(~22 years) all ensured enrollment of study subjects who were having an episode of recurrent

orofacial herpes. Proper blinding and randomization procedures ensured balanced enrollment

of study subjects in both the placebo and active treatment arms. The primary endpoint of the

study was time-to-healing. Virological verification could also have been performed by viral

Ähnliche Produkte

Suchen Sie nach Benachrichtigungen zu diesem Produkt

Dokumentverlauf anzeigen

Teilen Sie diese Informationen