Empressin 40 I.E./2 ml Injektionslösung

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Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation (PIL)

21-01-2021

Fachinformation Fachinformation (SPC)

21-01-2021

Wirkstoff:
Argipressin
Verfügbar ab:
Orpha-Devel Handels und Vertriebs GmbH
INN (Internationale Bezeichnung):
Argipressin
Dosierung:
0.133mg
Darreichungsform:
Injektionslösung
Verabreichungsweg:
Injektionslösung
Einheiten im Paket:
Eine Packung enthält 10 Glasampullen
Hergestellt von:
Amomed Pharma GmbH
Anwendungsgebiete:
Empressin ist ein dem natürlichen Hormon Vasopressin nachgebildeter, künstlich hergestellter Wirkstoff, der den Wasserhaushalt des Körpers regelt und zu einer Verminderung der Harnausscheidung führt.
Berechtigungsstatus:
Verkehrsfähig
Zulassungsnummer:
89298.00.00
Berechtigungsdatum:
2015-03-03

Dokumente in anderen Sprachen

Fachinformation Fachinformation - Englisch

21-01-2021

GEBRAUCHSINFORMATION:INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Empressin 40 I.E./2mlInjektionslösung

Argipressin

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch,bevorSiemitder

Anwendungdieses Arzneimittels beginnen.

- Heben Sie die Packungsbeilage auf.Vielleichtmöchten Sie diese späternochmals

lesen.

- Wenn Sie weitere Fragen haben,wenden Sie sich an Ihren ArztoderApotheker.

- DiesesArzneimittelwurde Ihnen persönlich verschrieben.Geben Sie esnichtan Dritte

weiter.Eskann anderen Menschen schaden,auch wenn diese die gleichen

Beschwerden haben wie Sie.

- Wenn eine deraufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigtoderSie

Nebenwirkungen bemerken,die nichtin dieserGebrauchsinformation angegeben sind,

informieren Sie bitte Ihren ArztoderApotheker.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:

1. Was istEmpressinund wofürwird esangewendet?

2. Wasmüssen Sie vorderAnwendungvonEmpressinbeachten?

3. WieistEmpressinanzuwenden?

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5. WieistEmpressinaufzubewahren?

6. Weitere Informationen

1. WAS ISTEMPRESSINUND WOFÜR WIRD ESANGEWENDET?

Empressinisteindemnatürlichen HormonVasopressinnachgebildeter,künstlich

hergestellterWirkstoff,derden WasserhaushaltdesKörpersregeltund zu einer

VerminderungderHarnausscheidungführt.Empressin wirdbeiHerzkreislaufstillstand zur

WiederbelebungbeiErwachsenen angewendetsowiebeiSchockzuständen nach erfolgloser

AnwendungandereradäquaterMethoden,wenn derBlutdruckWerte von65-75 mmHgnicht

erreicht.

2. WASMÜSSENSIE VORDERANWENDUNGVONEMPRESSINBEACHTEN?

Empressindarfnichtangewendetwerden,

- wenn Sie überempfindlich gegenArgipressinodereinen dersonstigen Bestandteile

vonEmpressinsind.

Besondere VorsichtbeiderAnwendungvonEmpressinisterforderlich,

- wenn esbeiSchockzuständen nach AnwendungandererMethoden zur

Blutdrucksteigerungangewendetwird.Diese Verabreichungdarfnurauf

Intensivstationen und unterengmaschigerKontrolle derLaborwerte erfolgen.

- wenn esbeiPatienten mitHerz-und Gefäßerkrankungenverabreichtwird.

- wenn esbeiPatienten mitEpilepsie,Migräne,Asthma,Herzversagenodereiner

Erkrankungverabreichtwird,beiderein raschesAnsteigen desextrazellulären

Wasserseine Gefahrdarstellt.

- wenn derPatientunterchronischerNierenentzündungleidet.

BeiAnwendungvonEmpressinmitanderen Arzneimitteln

Empressindarfnichtzusammen mitCarbamazepin,Chlorpropamid,Clofibrat,Harnstoff,

FludrocortisonodertrizyklischenAntidepressivaangewendetwerden,dasiedieWirkung

von Empressinverstärken können.Empressindarfnichtzusammen mitDemeclocyclin,

Noradrenalin,Lithium,HeparinoderAlkoholverabreichtwerden,da sie die Wirkungvon

Empressin vermindern können.Bitte informieren Sie Ihren ArztoderApotheker,wenn Sie

andere Arzneimitteleinnehmen/anwenden bzw.vorkurzemeingenommen/angewendet

haben,auch wenn essich umnichtverschreibungspflichtige Arzneimittelhandelt.

BeiAnwendungvonEmpressinzusammen mitNahrungsmitteln und Getränken

Empressindarfnichtin Kombination mitAlkoholangewendetwerden.

SchwangerschaftundStillzeit

Essind keine ausreichenden Daten vorhanden,welche die SicherheitderAnwendungvon

EmpressinwährendderSchwangerschaftbelegen.

ObEmpressinin die Muttermilch abgegebenwird,istnichtbekannt.Esgibtaberkeine

Anzeichen fürein erhöhtesRisiko derSchädigungdesMenschen.

Die AnwendungvonEmpressinwährend derSchwangerschaftund in derStillzeitwird nicht

empfohlen.

Fragen Sie vorderEinnahme von allen Arzneimitteln Ihren ArztoderApothekerumRat.

Verkehrstüchtigkeitund das Bedienenvon Maschinen

Eswurden keine Studien zu den Auswirkungen aufdie Verkehrstüchtigkeitund die Fähigkeit

zumBedienen von Maschinen durchgeführt.

Wichtige Informationen überbestimmte sonstige Bestandteile von Empressin

DiesesArzneimittelenthältwenigerals1 mmolNatrium(23 mg)pro Dosis,d.h.esist

nahezu natriumfrei.

3. WIE ISTEMPRESSINANZUWENDEN?

Empressin wird immervomArztangewendet.

Schockzustände

Empressin solltenurzusätzlich zurkonventionellenBehandlungangewendetwerden.Zu

Beginn werden 0,01 I.E.Empressin pro Minute alsInfusion verabreicht.Diese Dosiskann

alle 15-20 Minuten biszu 0,03 I.E.Empressin pro Minute gesteigertwerden.Höhere Dosen

sollten nurimNotfalleingesetztwerden.

Wird Empressin alsDauerinfusion verabreicht,mussesentsprechend mitphysiologischer

Kochsalzlösungverdünntwerden.

Argipressin wurdezurBehandlungbestimmterSchockzustände erfolgreich beiSäuglingen,

Kleinkindern undKindern in derIntensivstation und imOperationssaalangewendet.Esgibt

allerdingsfürdiese Patienten keine genauen Angaben zumNutzen-Risiko-Verhältnis.

WennSieeine größere Menge vonEmpressinbekommenhaben,als Sie sollten

Üblicherweise wird IhnendiesesArzneimittelvon einemArztverabreicht.Wenn Sie der

Meinungsind,dassIhnen eine zu hohe DosisdesArzneimittelsverabreichtwurde,

informieren Sie sofortIhren Arzt.

WennbeiIhnendieAnwendungvonEmpressinabgebrochenwird

ÜblicherweisewirdIhnen diesesArzneimittelvon einemArztverabreicht.WennSie der

Meinungsind,dassdie AnwendungdesArzneimittelszu früh abgebrochen wurde,

informieren Sie sofortIhren Arzt.Wenn Sie weitere Fragen zurAnwendungdes

Arzneimittelshaben,fragen Sie Ihren ArztoderApotheker.

4. WELCHENEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle ArzneimittelkannEmpressinNebenwirkungen haben,die abernichtbeijedem

auftreten müssen.Informieren Sie bitte Ihren ArztoderApotheker,wenn eine der

aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigtoderSie Nebenwirkungen

bemerken,die nichtin dieserGebrauchsinformation angegeben sind.

Herzerkrankungen

Herzstillstand,Blässeumden Mund,unregelmäßigerHerzschlag,verminderte Herzleistung,

Brustenge,Durchblutungsstörungen desHerzmuskels,Gefäßverengung,Absterben von

Gewebe

Erkrankungen des Nervensystems

Zittern,Schwindel,„pochendesGefühl“imKopf

Erkrankungen derAtemwege,des Brustraums und Mediastinums

VerengungderBronchien

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Bauchkrämpfe,Übelkeit,Erbrechen,Blähungen,Durchblutungsstörungen desDarms

Erkrankungen derHautund des Unterhautzellgewebes

Schweißausbrüche,Nesselsucht,Absterben vonHautgewebe,Durchblutungsstörungen der

Fingerkuppen

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden amVerabreichungsort

Herzstillstand und/oderSchockkonnten kurznachVerabreichungvon Empressin

beobachtetwerden.

Beiüberempfindlichen Patienten können lokale Reaktionen auftreten.Eskannzu

Veränderungen bestimmterLaborwerte kommen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken,wenden Sie sich an Ihren ArztoderApotheker.Dies

giltauchfürNebenwirkungen,die nichtin dieserPackungsbeilage angegeben sind.Sie

können Nebenwirkungen auch direktdemBundesinstitutfürArzneimittelund

Medizinprodukte,Abt.Pharmakovigilanz,Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3,D-53175 Bonn,

Website:www.bfarm.de anzeigen.IndemSie Nebenwirkungen melden,können Sie dazu

beitragen,dassmehrInformationen überdie SicherheitdiesesArzneimittelszurVerfügung

gestelltwerden.

5. WIE ISTEMPRESSINAUFZUBEWAHREN?

ImKühlschranklagern (2°C–8°C).Die Ampulle imUmkarton aufbewahren,umden Inhalt

vorLichtzu schützen.

ArzneimittelfürKinderunzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen dasArzneimittelnach demaufdemUmkartonund derEtiketteangegebenen

Verfalldatumnichtmehranwenden.DasVerfalldatumbeziehtsich aufden letztenTagdes

Monats.

DasArzneimitteldarfnichtimAbwasseroderHaushaltsabfallentsorgtwerden.Fragen Sie

Ihren Apotheker,wie dasArzneimittelzu entsorgen ist,wenn Sie esnichtmehrbenötigen.

Diese Maßnahme hilft,die Umweltzu schützen.

6. WEITEREINFORMATIONEN

WasEmpressinenthält

DerWirkstoffistArgipressin.

1Ampulleenthält2 mlInjektionslösung.

Die sonstigen Bestandteile sind:Natriumchlorid,Chlorobutanol(alsStabilisator),Essigsäure

zurEinstellungdespH-Wertes,WasserfürInjektionszwecke.

WieEmpressinaussiehtund InhaltderPackung

Empressin isteine klare,farblose Injektionslösung.

Eine Packungenthält10Glasampullen.

PharmazeutischerUnternehmer

Orpha-Devel Handelsund VertriebsGmbH

Wintergasse85/1B

3002 Purkersdorf

Österreich

Hersteller

Amomed Pharma GmbH

NikolsdorferGasse 1/15-17

1050 Wien

Österreich

Zul.-Nr.:89298.00.00

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletztgenehmigtimFebruar2015.

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FACHINFORMATION

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Empressin 40 I.E./2 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung

2.

QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Eine Ampulle mit 2 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung enthält Argipressinacetat

entsprechend 40 I.E. Argipressin (entspricht 133 Mikrogramm).

1 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung enthält Argipressinacetat entsprechend 20

I.E. Argipressin (entspricht 66,5 Mikrogramm).

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung:

Jeder ml enthält weniger als 23 mg Natrium.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

3.

DARREICHUNGSFORM

Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung

Die Lösung ist klar, farblos und frei von sichtbaren Partikeln und hat einen pH-Wert zwischen 2,5

und 4,5.

4.

KLINISCHE ANGABEN

4.1

Anwendungsgebiete

Empressin ist zur Behandlung der Katecholamin-refraktären Hypotonie im Rahmen septischer

Schockzustände bei Patienten über 18 Jahre indiziert. Eine Katecholamin-refraktäre Hypotonie

besteht bei einem Patienten dann, wenn trotz adäquater Volumentherapie und Einsatz von

Katecholaminen der mittlere arterielle Blutdruck nicht auf Werte im Zielbereich stabilisiert

werden kann (siehe Abschnitt 5.1).

4.2

Dosierung und Art der Anwendung

Art der Anwendung

Die Therapie mit Argipressin bei Patienten mit Katecholamin-refraktärer Hypotonie wird

vorzugsweise innerhalb der ersten sechs Stunden nach Einsetzen des septischen Schocks

begonnen oder innerhalb von 3 Stunden bei Patienten, die mit hohen Dosen von Katecholaminen

behandelt werden (siehe Abschnitt 5.1). Argipressin sollte als kontinuierliche intravenöse Infusion

von 0,01 I.E. pro Minute über einen Perfusor/eine Motorspritze verabreicht werden. Abhängig

vom klinischen Ansprechen kann die Dosis alle 15 - 20 Minuten auf bis zu 0,03 I.E. pro Minute

gesteigert werden. Für Intensivpatienten ist der übliche Zielwert für den Blutdruck 65 - 75 mmHg.

Argipressin soll nur als Zusatz zur konventionellen Vasopressortherapie mit Katecholaminen

verwendet werden. Dosen über 0,03 I.E. pro Minute dürfen nur als Notfalltherapie eingesetzt

werden, da sie Darm- und Hautnekrosen verursachen und das Risiko eines Herzstillstands erhöhen

können (siehe Abschnitt 4.4). Die Behandlungsdauer ist entsprechend dem individuellen

Krankheitsbild zu wählen, soll jedoch vorzugsweise mindestens 48 Stunden betragen. Die

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Behandlung mit Argipressin darf nicht abrupt abgesetzt werden, sondern muss dem klinischen

Verlauf des Patienten entsprechend ausgeschlichen werden. Die Gesamtdauer der Behandlung

mit Argipressin liegt im Ermessen des verantwortlichen Arztes.

Dosierung

Die entsprechende Infusionsrate laut empfohlener Dosis ist nachfolgender Tabelle zu entnehmen:

Dosis Empressin/Minute

Dosis Empressin/Stunde

Infusionsrate

0,01 I.E.

0,6 I.E.

0,75 ml/Stunde

0,02 I.E.

1,2 I.E.

1,50 ml/Stunde

0,03 I.E.

1,8 I.E.

2,25 ml/Stunde

Kinder und Jugendliche

Argipressin wurde zur Behandlung vasodilatatorischer Schockzustände auch bei Kindern und

Säuglingen auf Intensivstationen und während Operationen eingesetzt. Da Argipressin im

Vergleich zu der Standardbehandlung nicht zu einer Verbesserung der Überlebensrate führte und

eine größere Anzahl von unerwünschten Wirkungen mit sich brachte, wird die Anwendung bei

Kindern und Säuglingen nicht empfohlen.

4.3

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen

Bestandteile.

4.4

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Dieses Arzneimittel ist in seiner Verwendung nicht austauschbar mit anderen Argipressin-haltigen

Arzneimitteln mit anderen Stärkeangaben (beispielsweise Pressor Einheiten [Pressor Units, P.U.]).

In der Therapie Katecholamin-refraktärer Schockzustände darf Argipressin nicht als Bolus

verabreicht werden.

Argipressin darf nur unter engmaschigem und kontinuierlichem Monitoring der

hämodynamischen und organspezifischen Parameter verabreicht werden.

Die Therapie mit Argipressin darf nur begonnen werden, wenn trotz adäquater

Volumensubstitution und Anwendung katecholaminerger Vasopressoren kein ausreichender

Perfusionsdruck aufrechterhalten werden kann.

Argipressin muss bei Patienten mit Herz- und Gefäßerkrankungen mit besonderer Vorsicht

angewendet werden. Bei Verabreichung hoher Dosen Argipressin im Rahmen anderer

Indikationen wurde über Myokard- und Darmischämie, Myokard- und Darminfarkt und

verminderte Perfusion der Extremitäten berichtet.

Argipressin kann in seltenen Fällen eine Wasserintoxikation hervorrufen. Frühe Anzeichen wie

Benommenheit, Apathie und Kopfschmerzen müssen rechtzeitig erkannt werden, um tödlich

verlaufendes Koma und Krämpfe zu vermeiden.

Argipressin muss bei Bestehen von Epilepsie, Migräne, Asthma, Herzinsuffizienz oder

Erkrankungen, bei welchen ein rasches Ansteigen des extrazellulären Wassers eine Gefahr für ein

bereits überlastetes System darstellt, mit Vorsicht angewendet werden.

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Bei Anwendung an pädiatrischen Patienten konnte kein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis

nachgewiesen werden. Die Anwendung von Argipressin bei Kindern und Neugeborenen in dieser

Indikation wird daher nicht empfohlen (siehe Abschnitt 5.1).

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro ml und ist somit im Grunde

„natriumfrei“.

4.5

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Die gleichzeitige Einnahme von Carbamazepin, Chlorpropamid, Clofibrat, Harnstoff,

Fludrocortison oder trizyklischen Antidepressiva kann die antidiuretische Wirkung von Argipressin

verstärken.

Bei gleichzeitiger Einnahme können Demeclocyclin, Noradrenalin, Lithium, Heparin oder Alkohol

die antidiuretische Wirkung von Argipressin reduzieren.

Furosemid erhöht die osmotische Clearance und verringert die Ausscheidung von Argipressin über

den Urin. Da die Plasmaspiegel von Argipressin unverändert bleiben, ist die klinische Relevanz

dieser Interaktion von geringer Bedeutung.

Ganglienblocker können eine merklich erhöhte Empfindlichkeit gegen den blutdrucksteigernden

Effekt von Argipressin verursachen.

Tolvaptan und Argipressin können beide gegenseitig ihre jeweilige diuretische bzw.

antidiuretische Wirkung vermindern.

Blutdruck steigernde Arzneimittel können die Erhöhung des Blutdrucks, der durch Argipressin

herbeigeführt wird, verstärken.

Blutdrucksenkende Arzneimittel können die Erhöhung des Blutdrucks, die durch Argipressin

herbeigeführt wird, reduzieren.

4.6

Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Es wurden keine Reproduktionsstudien mit Argipressin an Tieren durchgeführt. Bei

Reproduktionstoxizitätsstudien mit verwandten Substanzen wurden Fehlgeburten und

Missbildungen beobachtet. Argipressin kann während der Schwangerschaft zu

Gebärmutterkontraktionen und einem erhöhten Druck in der Gebärmutter führen sowie die

Durchblutung der Gebärmutter reduzieren. Argipressin sollte während der Schwangerschaft nur

verwendet werden, wenn es eindeutig erforderlich ist.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob Argipressin in die Muttermilch abgegeben wird und sich auf das Kind

auswirkt. Argipressin sollte stillenden Patienten mit Vorsicht verabreicht werden.

Fertilität

Es liegen keine Daten vor.

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4.7

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum

Bedienen von Maschinen durchgeführt.

4.8

Nebenwirkungen

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils

Die im Nachfolgenden angeführten Nebenwirkungen, von denen man annimmt, dass sie

möglicherweise oder vermutlich mit der Anwendung von Argipressin in Zusammenhang stehen,

wurden auf der Basis von 1588 Patienten berichtet, die in Folge eines septischen Schocks eine

Hypotonie entwickelten. Von diesen waren 909 Patienten in kontrollierte klinische Studien

eingeschlossen.

Zu den am häufigsten auftretenden schwerwiegenden Nebenwirkungen (Häufigkeit unter

10 %) zählten: lebensbedrohliche Arrhythmie, Mesenterialischämie, digitale Ischämie und akute

Myokardischämie.

Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen

Die Nebenwirkungen, die während der Anwendung von Empressin auftreten können, sind im

Folgenden zusammengefasst und nach Systemorganklasse und Häufigkeitskategorie dargestellt.

Sehr häufig (

1/10)

Häufig (

1/100, <1/10)

Gelegentlich (

1/1.000, <1/100)

Selten (

1/10.000, <1/1.000)

Sehr selten (<1/10.000)

nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

MedDRA System

Organklasse

Häufigkeit der Nebenwirkungen *

Metabolismus und

ernährungs-

physiologische

Störungen

Selten: Hyponatriämie

Unbekannt: Wasserintoxikation, Diabetes insipidus nach Absetzen

Erkrankungen des

Nervensystems

Gelegentlich: Zittern, Schwindel, Kopfschmerzen

Herzerkrankungen

Häufig: Arrhythmien, Angina pectoris, Myocardischämie

Gelegentlich: verminderte Herzleistung, lebensbedrohende

Arrhythmie, Herzstillstand

Gefäßerkrankungen

Häufig: periphere Verengung der Blutgefäße, Nekrose, Blässe um den

Mund

Erkrankungen der

Atemwege, des

Brustraums und des

Mediastinums

Gelegentlich: Verengung der Bronchien

Erkrankungen des

Gastrointestinaltrakts

Häufig: Abdominale Krämpfe, intestinale Ischämie

Gelegentlich: Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Darmnekrose

Erkrankungen der Haut

und des

Unterhautzellgewebes

Häufig: Hautnekrose, digitale Ischämie**

Gelegentlich: Schweißausbrüche, Urtikaria

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Allgemeine

Erkrankungen und

Beschwerden am

Verabreichungsort

Selten: Anaphylaxie (Herzstillstand und / oder Schock) konnte kurz

nach einer Injektion mit Argipressin beobachtet werden.

Untersuchungen

Gelegentlich: In zwei klinischen Studien wurde bei einigen Patienten

mit vasodilatatorischem Schock unter der Therapie mit Argipressin

ein Anstieg der Bilirubin-Spiegel und Transaminasen sowie ein Abfall

der Thrombozyten im Plasma beobachtet.

** Digitale Ischämie erfordert möglicherweise bei einzelnen Patienten eine chirurgische

Intervention.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit.

Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des

Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung

dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-

Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzeigen.

4.9

Überdosierung

Kommt es zu einer Wasserintoxikation, dann sollen keine Flüssigkeiten gegeben werden und die

Argipressintherapie kann temporär abgesetzt werden, bis eine Polyurie eintritt. Eine

schwerwiegende Wasserintoxikation bedarf eventuell einer osmotischen Diurese mit Mannitol,

hypertoner Dextrose, Harnstoff ohne oder mit Furosemid.

5.

PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1

Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Vasopressin und Analoga ATC-Code: H01BA01

Wirkmechanismus

Argipressin (Arginin-Vasopressin) ist ein endogenes Hormon mit osmoregulatorischer,

vasopressorischer, hämostatischer und zentralnervöser Wirkungsweise. Die periphere Wirkung

von Arginin-Vasopressin wird von verschiedenen Vasopressinrezeptoren, und zwar von V1a-, V1b-

und V2-Vasopressinrezeptoren, vermittelt. V1-Rezeptoren finden sich in den arteriellen

Blutgefäßen und induzieren durch einen Anstieg der Kalziumionen im Zytoplasma über die

Phosphatidyl-Inositol-Biphosphat-Kaskade eine vasokonstriktorische (gefäßverengende) Wirkung.

Hierbei handelt es sich auch um die bedeutendste Wirkung von Argipressin.

Bei Patienten mit vasodilatatorischen Schockzuständen (septisches, vasoplegisches und

systemisches inflammatorisches Response-Syndrom/SIRS-sudden inflammatory response

syndrom) ist während der Infusion von Vasopressin eine lineare Blutdruckreaktion zu beobachten.

Insbesondere war eine signifikante Korrelation zwischen einer im Vergleich zum Ausgangswert

korrigierten Änderung des mittleren arteriellen Blutdrucks (MAD) und der Vasopressindosis zu

verzeichnen. Eine vergleichbare signifikante lineare Beziehung konnte zwischen der

Vasopressindosis und dem Anstieg des peripheren Widerstandes sowie der Abnahme des

Norepinephrinbedarfs festgestellt werden.

Bei Patienten mit septischem Schock kam es zu Beginn der Verabreichung von Vasopressin bei

gleichzeitiger Reduktion der Katecholamindosis zu einer Abnahme der Herzfrequenz. In einer

Humanstudie an freiwilligen Probanden, in der die Wirkung einer Vasopressininfusion nach

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Lisinoprilgabe untersucht wurde, war eine Abnahme der Herzfrequenz von 67 +/- 6,5 auf 62 +/-

4,5 Schläge/Minute (P < 0,05) zu beobachten. Eine Suppression der Herzfrequenz und des

Herzindex (CI) ist erst ab einer Dosis von mindestens 0,1 IE/Min. zu erwarten.

Klinische Wirksamkeit

Der klinische Nachweis der Wirksamkeit von Argipressin in der vorgesehenen Indikation einer

Hypotonie in Folge eines katecholamin-refraktären septischen Schocks basiert auf einer Analyse

mehrerer klinischer Studien und Publikationen. In diese Analyse wurden bisher insgesamt 1.588

Patienten mit septischem Schock, denen Vasopressin unter kontrollierten Bedingungen

verabreicht wurde, aufgenommen.

Die größte Untersuchung zur Gabe von Vasopressin bei septischem Schock war eine

multizentrische, randomisierte Doppelblindstudie (VASST Studie), bei der insgesamt 778

Patienten mit septischem Schock randomisiert zwei Gruppen zugeordnet wurden, von denen eine

niedrig dosiertes Vasopressin (0,01 - 0,03 IE/Min.) und die andere Norepinephrin (5 - 15 µg/Min.)

zusätzlich zur offenen Verabreichung von Vasopressoren erhielt. In die Studie aufgenommen

wurden Patienten im Alter von mindestens 16 Jahren mit flüssigkeitsresistentem septischen

Schock - definiert als fehlende Reaktion auf die Gabe von 500 ml normaler - oder Bedarf an

Vasopressoren oder niedrig dosiertem Norepinephrin. Die Patienten mussten in den

vorangehenden 24 Stunden mindestens sechs aufeinander folgende Stunden lang ≥ 5 μg/min

Norepinephrin oder eine äquivalente Dosis eines anderen Katecholamins erhalten haben und

innerhalb der letzten Stunde vor Randomisierung mindestens 5 μg/min oder drei aufeinander

folgende Stunden lang > 15 μg/h Norepinephrin oder eine äquivalente Dosis eines anderen

Katecholamins erhalten haben. Der primäre Endpunkt war Tod jeglicher Ursache und wurde 28

Tage nach Beginn der Studienmedikation bewertet. Es konnte kein signifikanter Unterschied

zwischen der Vasopressin-Gruppe (35,4 %) und der Norepinephrin-Gruppe (39,3 %) festgestellt

werden (95 %-Konfidenzintervall: -2,9 % bis +10,7 %; p = 0,26). Ebenso war kein signifikanter

Unterschied bei der Mortalitätsrate nach 90 Tagen festzustellen (43,9 % bzw. 49,6 %; p = 0,11).

In einer vor kurzem durchgeführten randomisierten Doppelblindstudie (VANISH), in der

Norepinephrin mit einer frühen Gabe von Argipressin (bis zu 0,06 E/Min.) verglichen wurde, lag

die Sterblichkeit in der Argipressin-Gruppe bei 30,9 % und in der Norepinephrin-Gruppe bei 27,5

%. Mindestens eine schwerwiegende Nebenwirkung wurde bei 10,7 % der Probanden unter

Argipressin und bei 8,3 % der Patienten unter Norepinephrin beobachtet. In der Argipressin-

Gruppe war deutlich seltener eine Nierenersatztherapie erforderlich als in der Norepinephrin-

Gruppe (25,4 % vs. 35,3 %).

Wirkung auf QT-Intervall und korrigiertes QT-Intervall (QTc)

Im Tiermodell konnte gezeigt werden, dass hochdosiertes Vasopressin ventrikuläre Arrhythmien

hervorruft. Im vorgesehenen Dosisbereich bzw. in der vorgesehenen Verabreichungsform

(Dauerinfusion) wird keine Verlängerung des QT-Intervalls bzw. des korrigierten QT-Intervalls

beschrieben. Bei Patienten, die aufgrund einer Ösophagusvarizenblutung mit Vasopressin

behandelt wurden und eine Dosis erhielten, die um das über Zehnfache höher lag als die

empfohlene Dosis, kam es vereinzelt zu Torsade-de-point-Tachykardien; es können jedoch keine

endgültigen Schlussfolgerungen im Hinblick auf das Potenzial für eine torsadogene Wirkung

gezogen werden.

Kinder und Jugendliche

In einer randomisierten plazebokontrollierten Doppelblindstudie (Choong et al, 2009) an 69

Kindern mit vasodilatatorischem Schock (Alter zwischen 4 und 14 Jahren, 54 mit septischem

Schock) wurde 35 Patienten Vasopressin (Initialdosis 0,0005 E/kg/Min., hochtitriert auf 0,002

E/kg/Min.) und 34 Patienten ein Plazebo verabreicht. Hinsichtlich des primären

Wirksamkeitsparameters (Zeitdauer der hämodynamischen Stabilität ohne vasoaktive

Substanzen: 49,7 Stunden in der Vasopressin-Gruppe und 47,1 Stunden in der Plazebogruppe)

und des sekundären Wirksamkeitsparameters (Tage ohne künstliche Beatmung etc.) war kein

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Unterschied zwischen der Vasopressin-Gruppe und der Plazebogruppe zu beobachten. In der

Vasopressin-Gruppe verstarben 10 Patienten (30,3 %), in der Plazebogruppe waren es 5 Patienten

(15,6 %). Unklar ist, inwieweit dieses Ergebnis im Zusammenhang mit Unterschieden der initialen

Patientencharakteristika steht.

5.2

Pharmakokinetische Eigenschaften

Steady-state Plasmaspiegel wurden nach 30-minütiger Dauerinfusion von Dosen zwischen 10 und

350 μE/kg/min (i.e. 0,007-0,0245 IE/min) erreicht, was einer Halbwertszeit von weniger als 10

Minuten entspricht. Die Plasmaexposition war nahe an der Dosislinearität in diesem Bereich der

Dosierung.

Vasopressin Metabolismus konnte in menschlichen Leber und Nierenhomogenaten nachgewiesen

werden. Ungefähr 5% einer subkutan verabreichten Dosis Argipressin werden nach vier Stunden

unverändert über den Harn ausgeschieden.

Es wurden keine spezifischen Studien im Hinblick auf die Pharmakokinetik bei Patienten mit

Nieren- oder Leberfunktionsstörungen durchgeführt.

Es gibt keine Information über den Einfluss von Alter, Geschlecht oder Rasse im Hinblick auf

pharmakokinetische Auswirkungen. Keine pharmakokinetischen Daten sind für pädiatrische

Patienten (Kinder und Jugendliche) verfügbar.

5.3

Präklinische Daten zur Sicherheit

Systematische Forschungsergebnisse zur präklinischen Sicherheit, Toxizität bei wiederholter Gabe,

Reproduktionstoxizität, Genotoxizität und zum kanzerogenen Potential sind nicht verfügbar. Die

klinischen Erfahrungen mit der Anwendung von Argipressin zeigen keine besonderen Gefahren für

den Menschen.

6.

PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1

Liste der sonstigen Bestandteile

Natriumchlorid

Essigsäure (99 %) zur Einstellung des pH-Wertes

Wasser für Injektionszwecke

6.2

Inkompatibilitäten

Das Arzneimittel darf, außer mit den unter Abschnitt 6.6 aufgeführten, nicht mit anderen

Arzneimitteln gemischt werden.

6.3

Dauer der Haltbarkeit

18 Monate

Nach dem Öffnen verdünnen und sofort verwenden.

6.4

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

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Im Kühlschrank lagern (2°C – 8°C).

Für die Lagerbedingung nach dem ersten Öffnen, siehe Abschnitt 6.3

6.5

Art und Inhalt des Behältnisses

Die Ampulle besteht aus farblosem Glas (Typ I mit einem Bruchring am engen Teil der Ampulle)

und enthält 2 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung

Packungsgrößen: 5 und 10 Ampullen.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur

Handhabung

Empressin-Konzentrat darf nicht unverdünnt verabreicht werden.

Die Lösung muss vor Anwendung auf sichtbare Partikel und Verfärbungen überprüft werden. Nur

eine klare und farblose Lösung verwenden.

Zur Herstellung einer Infusionslösung sind 2 ml des Konzentrats mit 48 ml Natriumchlorid-Lösung

zu verdünnen, um eine Lösung von 9 mg/ml (0,9 %) zu erhalten (entspricht 0,8 I.E. Argipressin pro

ml). Das Gesamtvolumen nach Verdünnung muss 50 ml betragen.

Jede Ampulle nur einmal verwenden, unverbrauchte Lösung ist zu verwerfen. Nicht verwendetes

Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

7.

INHABER DER ZULASSUNG

Orpha –Devel Handels und Vertriebs GmbH

Wintergasse 85/1B

3002 Purkersdorf

Austria

Mitvertrieb:

Amomed Pharma GmbH

Storchengasse 1

1150 Wien

Österreich

8.

ZULASSUNGSNUMMER

89298.00.00

9.

DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG

06.02.2015

DE_VAS_ Empressin-Konzentrat_SPC

Seite 9 von 9

10.

STAND DER INFORMATION

März 2019

11.

VERKAUFSABGRENZUNG

Verschreibungspflichtig

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