Ebivol 5 mg Tabletten

Deutschland - Deutsch - BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte)

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Gebrauchsinformation PIL
Fachinformation SPC
Wirkstoff:
Nebivololhydrochlorid
Verfügbar ab:
Zentiva Pharma GmbH
INN (Internationale Bezeichnung):
nebivolol hydrochloride
Darreichungsform:
Tablette
Zusammensetzung:
Nebivololhydrochlorid 5.45mg
Berechtigungsstatus:
gültig
Zulassungsnummer:
66769.00.00

PA Anlage

zumZulassungsbescheidZul.-Nr.66769.00.00

PB WortlautderfürdiePackungsbeilagevorgesehenenAngaben

PCX Gebrauchsinformation:InformationfürdenAnwender

Ebivol5mgTabletten

Wirkstoff:Nebivolol

LesenSiediegesamtePackungsbeilagesorgfältigdurch,bevor

SiemitderEinnahmediesesArzneimittelsbeginnen.

HebenSiediePackungsbeilageauf.VielleichtmöchtenSiediese

späternochmalslesen.

WennSieweitereFragenhaben,wendenSiesichanIhrenArzt

oderApotheker.

DiesesArzneimittelwurdeIhnenpersönlichverschrieben.Geben

SieesnichtanDritteweiter.EskannanderenMenschen

schaden,auchwenndiesedieselbenSymptomehabenwieSie.

WenneinederaufgeführtenNebenwirkungenSieerheblich

beeinträchtigtoderSieNebenwirkungenbemerken,dienichtin

dieserGebrauchsinformationangegebensind,informierenSie

bitteIhrenArztoderApotheker.

DiesePackungsbeilagebeinhaltet:

1.WasistEbivolundwofürwirdesangewendet?

2.WasmüssenSievorderEinnahmevonEbivolbeachten?

3.WieistEbivoleinzunehmen?

4.WelcheNebenwirkungensindmöglich?

5.WieistEbivolaufzubewahren?

6.WeitereInformationen

1. WASISTEBIVOLUNDWOFÜRWIRDESANGEWENDET?

EbivolenthältNebivolol,einenselektivenBeta-Blocker,derdie

Blutgefäßeerweitert(Vasodilator).EswirdzurBehandlungvon

erhöhtemBlutdruck(Hypertonie)verwendet.

EbivolwirdauchzurBehandlungvonchronischerHerzschwächebei

Patientenab70Jahrenverwendet.

2. WASMÜSSENSIEVORDEREINNAHMEVONEBIVOL

BEACHTEN?

Ebivoldarfnichteingenommenwerden,

wennSieüberempfindlich(allergisch)gegenNebivololodereinen

dersonstigenBestandteilevonEbivolsind(sieheAbschnitt6

dieserPackungsbeilage);

wennSieeinenniedrigenBlutdruckhaben(dersystolischeoder

"obere”Blutdruckwertliegtunter90mmHg);

wennSieeineschlechteDurchblutungderArmeoderBeine

haben;

wennSieeinensehrlangsamenHerzschlaghaben(wenigerals

60SchlägeproMinutevorBeginnderBehandlungmitdiesem

Arzneimittel);

wennbeiIhneneineÜberleitungsstörungimHerzenfestgestellt

wurde(wieSick-Sinus-SyndromoderatrioventrikuläreBlockade)

undSiekeinenfunktionierendenSchrittmacherhaben;

wennSieeinakutesHerzversagenhabenoderSieeine

BehandlungindieVeneverabreichtbekommen(durch

intravenöseInfusion),damitIhrHerzbesserarbeitet;

wennSiegroßeAtemproblemehabenoderkeuchen;

wennSieeinenTumorderNebennierenrindenamens

Phäochromozytomhaben;

wennSieeineschwereLebererkrankungoder

Leberfunktionsstörunghaben;

wennSieeinemetabolischeAzidosehaben(wiesiebei

Diabetikernvorkommt,wennderBlutzuckerzusehrgestiegen

undzuvielBlutsauergewordenist);

wennSieArzneimittelverwenden,dieFloctafeninoderSultoprid

enthalten.

BesondereVorsichtbeiderEinnahmevonEbivolisterforderlich,

-wennbeiIhneneinerderfolgendenUmständebestehtoderauftritt:

Herzversagen(UnfähigkeitdesHerzensgenugBlutfürden

BedarfIhresKörperszupumpen);

leichte(erstgradige)atrioventrikuläreBlockadeIhresHerzens;

SchmerzeninderBrustdurchVerkrampfender

Herzkrankgefäße(Prinzmetal-AnginaoderVariant-Angina);

schlechteDurchblutungindenArmenoderBeinen,z.B.

Raynaud-Syndrom,krampfartigeSchmerzenbeimGehen;

längereAtemprobleme;

Diabetes:EbivolhatkeineAuswirkungenaufdenBlutzucker,

abereskönntedieZeicheneinerUnterzuckerungverdecken

(z.B.Zittern,schnellerHerzschlag).

überaktiveSchilddrüse,daEbivoldieZeicheneinesabnorm

schnellenHerzschlagsaufgrunddieserErkrankungverdecken

kann;

Allergie,dadieallergischenReaktionensichverstärken

könnenundmöglicherweisemehrArzneimittelbenötigt

werden,umsiezubehandeln;

eineHauterkrankungnamensPsoriasis,daEbivoldie

Symptomeverschlechternkann;

Kontaktlinsenträger,daEbivoldieTränensekretionreduzieren

unddieAugentrockenermachenkann.

VonderAnwendungbeiKindernundJugendlichenunter18Jahren

wirdabgeraten.

IndiesenFällenmussIhrArztmöglicherweiseIhreBehandlung

anpassenundSieöfteruntersuchen.

WennSieoperiertwerdenmüssenundeinNarkosemittelbenötigen,

isteswichtig,dassSiedemArztoderZahnarztmitteilen,dassSie

diesesArzneimittelnehmen.

WennSieNierenproblemehaben,dürfenSiediesesArzneimittelnicht

zurBehandlungvonHerzschwächeeinnehmenundmüssensichan

IhrenArztwenden.

BeiEinnahmevonEbivolmitanderenArzneimitteln

BitteinformierenSieIhrenArztoderApotheker,wennSieandere

Arzneimitteleinnehmen/anwendenbzw.vorkurzemeingenommen/

angewendethaben,auchwennessichumnicht

verschreibungspflichtigeArzneimittel,pflanzlicheArzneimittelund

starkeVitamineundMineralienhandelt.

BitteinformierenSiestetsIhrenArztoderApotheker,wennSieeines

derfolgendenArzneimittelzusätzlichzuEbivolnehmenodererhalten:

DiltiazemoderVerapamil(zurVerwendungbeihohemBlutdruck

undanderenHerzproblemen).WährendderBehandlungmit

EbivoldarfkeinVerapamilineineVeneinjiziertwerden;

andereArzneimittelnamensKalziumkanalantagonistenfürhohen

BlutdruckodersonstigeHerzproblemewieAmlodipin,Felodipin,

Lacidipin,Nifedipin,Nicardipin,Nimodipin,Nitrendipin;

andereAntihypertonikaoderorganischeNitratezurBehandlung

vonSchmerzenimBrustkorb;

Clonidin,Guanfacin,Moxonidin,Methyldopa,Rilmenidinzur

BehandlungvonhohemBlutdruck;

ArzneimittelzurBehandlungvonArrhythmien

(Herzrhythmusstörungen)wieChinidin,Hydrochinidin,Amiodaron,

Cibenzolin,Flecainid,Disopyramid,Lidocain,Mexiletin,

Propafenon;

trizyklischeAntidepressiva(gegenDepression),Phenothiazine

(gegenPsychosen)oderBarbiturate(gegenEpilepsie);

ArzneimittelfürDiabetesmellitus(InsulineundPräparatezum

Einnehmen)

DigoxinodersogenannteDigitalis-Glykoside(zurBehandlungvon

Herzversagen);

EntzündungshemmendeAnalgetika(NSARs)gegenSchmerzen

undEntzündungen.BittebeachtenSie,dassgeringe

antithrombotischeTagesdosenvonAcetylsalicylsäure(z.B.50

oder100mg)mitEbivolsicherverwendetwerdenkönnen.

ArzneimittelgegenAsthma,verstopfteNaseoderbestimmte

AugenerkrankungenwieGlaukom(erhöhterDruckimAuge)oder

zurPupillenerweiterung;

Narkosemittel:informierenSiestetsIhrenNarkosearztdarüber,

dassSieEbivolnehmen,bevorSieanästhesiertwerden.

Cimetidin(zurBehandlungvonübermäßigerMagensäure)–In

diesemFallsolltenSieEbivolzuMahlzeitennehmenunddas

AntazidumzwischendenMahlzeiten.

Arzneimittel,diedenNebivololstoffwechselbeeinflussen,wie

Terbinafin(zurBehandlungvonPilz-oderHefeinfektionen),

Bupropion(zurUnterstützungbeiderRaucherentwöhnung),

Chloroquin(gegenMalariaoderrheumatoideArthritis),

Levomepromazin(zurBehandlungvonPsychosen),Paroxetin,

Fluoxetin,Thioridiazin(gegenDepressionen);

Amifostin(eineschützendeSubstanzbeiChemo-oder

Strahlentherapie)

Baclofen(einMuskelrelaxans)

Mefloquin(MittelgegenMalaria).

BeiEinnahmevonEbivolzusammenmitNahrungsmittelnund

Getränken

Ebivol5mgTablettenkannvor,währendodernacheinerMahlzeit

aberauchohneNahrungeingenommenwerden.DieTablettebzw.

TeiledavonkönnenmitetwasWasserodereineranderenFlüssigkeit

geschlucktwerden.

SchwangerschaftundStillzeit

Schwangerschaft

EbivolsolltewährendderSchwangerschaftnichtgenommenwerden,

esseidenn,einArzthatesausdrücklichverordnet.

Stillzeit

VomStillenwirdwährendderEinnahmevonEbivolabgeraten.

FragenSievorderEinnahmevonallenArzneimittelnIhrenArztoder

ApothekerumRat.

VerkehrstüchtigkeitunddasBedienenvonMaschinen:

EswurdenkeineUntersuchungenzurAuswirkungaufdie

VerkehrstüchtigkeitunddieFähigkeitzumBedienenvonMaschinen

durchgeführt.

DiesesArzneimittelkannzuSchwindeloderOhnmachtinFolgeeiner

SenkungdesBlutdrucksführen.Wennesdazukommt,dürfenSie

nichtaktivamStraßenverkehrteilnehmenoderMaschinenbedienen.

DieWirkungensindnachBeginnderBehandlungodernach

Dosissteigerungenwahrscheinlicher(sieheauchAbschnitt4).

WichtigeInformationenüberbestimmtesonstigeBestandteilevon

Ebivol

DiesesArzneimittelenthältLactose.BittenehmenSieEbivololdaher

erstnachRücksprachemitIhremArztein,wennIhnenbekanntist,

dassSieuntereinerUnverträglichkeitgegenüberbestimmtenZuckern

leiden.

3. WIEISTEBIVOLEINZUNEHMEN?

NehmenSieEbivolstetssowieIhrArztesIhnenverordnethat.Wenn

Sienichtsichersind,wendenSiesichanIhrenArztoderApotheker.

BehandlungvonerhöhtemBlutdruck(Hypertonie)

DieüblicheDosisbeträgt1Tablettetäglich.

ÄlterePatientenundPatientenmitNierenerkrankungbeginnen

gewöhnlichmit½Tablettetäglich.

Eskannbiszu4Wochendauern,bisdiesesArzneimittelseine

vollständigeWirkungentfaltet.

BehandlungvonchronischerHerzschwäche

IhreBehandlungwirdvoneinemerfahrenenArzteingeleitetund

überwacht.

IhrArztbeginntIhreBehandlungmit¼TabletteproTag.Diese

Behandlungkannnach1-2Wochenauf½Tablettetäglich

gesteigertwerden,anschließendauf1TabletteproTagundauf2

TablettenproTag,bisdiefürSierichtigeDosiserreichtwurde.

DiemaximalempfohleneDosisbeträgt10mg(2Tabletten

täglich).

ZuBeginnderBehandlungundbeijederErhöhungderDosis

werdenSie2StundenlangvoneinemerfahrenenArzt

überwacht.

IhrArztkannIhreDosisgegebenenfallsreduzieren,undSie

solltendasArzneimittelnichtplötzlichabsetzen,dadiesIhr

Herzversagenverschlechternkann.

PatientenmitschwerenNierenproblemensolltendieses

Arzneimittelnichtanwenden.

NehmenSieIhrMedikamenteinmaltäglichein,möglichstimmerzur

selbenTageszeit.

IhrArztkannentscheidenIhreTablettenmiteinemanderen

ArzneimittelfürIhreErkrankungzukombinieren.

EbivolwirdnichtfürKinderundJugendlicheempfohlen.

WennSieeinegrößereMengeEbivoleingenommenhaben,alsSie

sollten

WennSieversehentlichzuvieleTabletteneingenommenhaben

(Überdosis),kanneszulangsamemHerzschlag,niedrigemBlutdruck

odersonstigenHerzproblemenkommen,oderzuAtemnotoder

Keuchen.NehmenSieumgehendKontaktmitdernächstgelegenen

UnfallstationeinerKlinikaufoderwendenSiesichunverzüglichan

IhrenArztoderApotheker.

WennSiedieEinnahmevonEbivolvergessenhaben

WennSievergessenhabenIhrArzneimittelzunehmenaberkurze

Zeitspäterdarandenkeneszunehmen,nehmenSiedienächste

Tablettenormalein,wennderüblicheZeitpunktdafürgekommenist.

LiegtdievergesseneEinnahmejedochschonlängerzurück(z.B.den

ganzenTag),lassenSiedieDosisausundnehmenSiedienächste

DosisamnächstenTagzurgewohntenZeitundlassendie

vergesseneDosisweg.NehmenSienichtdiedoppelteDosisoder

einegrößereDosis,wennSieeineodermehrerevorherige

Einnahmenvergessenhaben.EinwiederholtesAuslassensollte

vermiedenwerden.

WennSiedieEinnahmevonEbivolabbrechen

BrechenSiedieEinnahmevonEbivolnichtab,ohnevorherIhrenArzt

zufragen.WenndasArzneimittelplötzlichabgesetztwird,kanneszu

gefährlichenVerschlimmerungenderSymptomekommen.Diesbetrifft

insbesonderePatientenmitAnginapectoris.

WennSieweitereFragenzurAnwendungdesArzneimittelshaben,

fragenSieIhrenArztoderApotheker.

4. WELCHENEBENWIRKUNGENSINDMÖGLICH?

WiealleArzneimittelkannEbivolNebenwirkungenhaben,dieaber

nichtbeijedemauftretenmüssen.

HäufigeNebenwirkungen(geschätzteHäufigkeitwenigerals1von10

Personenabermehrals1von100),beiVerwendungdes

ArzneimittelsgegenerhöhtenBlutdruck:

Kopfschmerz

Schwindel

Müdigkeit

UngewöhnlichesGefühlvonJuckreizoderKribbeln

Durchfall

Verstopfung

Übelkeit

Kurzatmigkeit

GeschwolleneHändeoderFüße

GelegentlicheNebenwirkungen(geschätzteHäufigkeitwenigerals1

von100Personenabermehrals1von1000)beiVerwendungdes

ArzneimittelszurBehandlungvonerhöhtemBlutdruck:

LangsamerHerzschlagodersonstigeHerzbeschwerden

NiedrigerBlutdruck

Sehstörungen

Impotenz(Schwierigkeiten,eineErektionzuerzielen)

Depressionen

Verdauungsstörungen,GasimMagenoderDarm

Erbrechen

Hautausschlag

EngegefühlinderBrust,AtemnotoderKeuchen

Alpträume

IneinerklinischenStudiezuchronischerHerzschwächewaren

diebeobachtetenNebenwirkungenlangsamerHerzschlag,

Schwindel,VerschlechterungderHerzschwäche,niedriger

Blutdruck(dersichzumBeispieldurchOhnmachtgefühlbei

schnellemAufstehenäußert),Arzneimittelunverträglichkeit,

unregelmäßigeHerzschläge,Schwellung(wiegeschwollene

Knöchel).

SehrselteneNebenwirkungen(geschätzteHäufigkeitwenigerals1

von10000Personen):

Ohnmacht

Quincke-Ödem:SchwellungderHautvonGesichtund

Extremitäten,Lippen,Zunge,SchleimhautvonRachenund

Atemwegen,waszuKurzatmigkeitoderSchluckbeschwerden

führt–wendenSiesichumgehendaneinenArzt!

VerschlechterungeinerPsoriasis.

WenneinederaufgeführtenNebenwirkungenSieerheblich

beeinträchtigtoderSieNebenwirkungenbemerken,dienichtindieser

Gebrauchsinformationangegebensind,informierenSiebitteIhren

ArztoderApotheker.

5. WIEISTEBIVOLAUFZUBEWAHREN?

ArzneimittelfürKinderunzugänglichaufbewahren.

SiedürfendasArzneimittelnachdemaufdemUmkartonnach

“verwendbarbis“angegebenenVerfalldatumnichtmehranwenden.

DasVerfalldatumbeziehtsichaufdenletztenTagdesMonats.

Nichtüber30°Clagern.

ArzneimitteldürfennichtimAbwasseroderHaushaltsabfallentsorgt

werden.FragenSieIhrenApotheker,wiedasArzneimittelzu

entsorgenist,wennSieesnichtmehrbenötigen.DieseMaßnahmen

helfendieUmweltzuschützen.

6. WEITEREINFORMATIONEN

WasEbivolenthält:

DerWirkstoffistNebivolol.

JedeTabletteenthält5mgNebivolol,entsprechend5,45mg

Nebivololhydrochlorid.

DiesonstigenBestandteilesind:

Lactose-Monohydrat

CrospovidonTypA

Poloxamer188

PovidonK30

mikrokristallineCellulose

Magnesiumstearat

WieEbivolaussiehtundInhaltderPackung:

EbivolTablettensindweiße,runde,beidseitiggewölbteTablettenmit

KreuzbruchkerbeaufeinerSeite,miteinemDurchmesservonca.9

EbivolkanningleicheViertelgeteiltwerden.

DieTablettenwerdeninPVC/PE/PVDC/Aluminium-Blisterpackungen

zu7und10bereitgestellt.

Packungsgrößen:Packungenzu10,30,50und100Tabletten

PharmazeutischerUnternehmer

WinthropArzneimittelGmbH

Industriestraße10

82256Fürstenfeldbruck

Tel.:08141/3572-0

Fax:08141/3572-599

Hersteller

SpecifarS.A.

1,28Octovrioustr.,Ag.Varvara

12351Athen

Griechenland

DiesesArzneimittelistindenMitgliedsstaatendesEuropäischen

Wirtschaftsraumes(EWR)unterdenfolgendenBezeichnungen

zugelassen:

Ebivol5mgtabletter

Ebivol5mgtablets

ES: Nebispes5mgcomprimidos

PT: NebivololEbivolam5mgcomprimidos

Ebivolam 5mg compresserivestite

NL: Ebivol 5mg tabletten

BE: Ebivol 5mg tabletten/comprimé

FI: Ebivol 5mg tabletti

SE: Ebivolam5mgtabletter

NO: Ebivolam 5mg tabletter

DieseGebrauchsinformationwurdezuletztüberarbeitetim

Dezember2008

Anlage

zumZulassungsbescheidZul.-Nr.66769.00.00

WortlautderfürdieFachinformationvorgesehenenAngaben

Fachinformation

BezeichnungdesArzneimittels

Ebivol5mgTabletten

QualitativeundquantitativeZusammensetzung

JedeTabletteenthält5mgNebivolol,entsprechend5,45mg

Nebivololhydrochlorid.

SonstigerBestandteil:85,96mgLactosemonohydrat/Tablette

DievollständigeAuflistungdersonstigenBestandteilesieheAbschnitt6.1.

Darreichungsform

Tablette

Weiße,runde,beidseitiggewölbteTablettenmitKreuzbruchkerbeaufeiner

Seite,miteinemDurchmesservonca.9cm.

EbivolkanningleicheViertelgeteiltwerden.

KlinischeAngaben

Anwendungsgebiete

Hypertonie

BehandlungderessentiellenHypertonie.

ChronischeHerzinsuffizienz

Behandlungeinerstabilenleichtenundmittelschwerenchronischen

HerzinsuffizienzzusätzlichzuStandardtherapienbeiälterenPatientenab

70Jahren.

Dosierung,ArtundDauerderAnwendung

ArtderAnwendung

DieTabletteoderTeiledavonsindmitausreichendFlüssigkeit(z.B.einGlas

Wasser)zuschlucken.DieTablettekannmitoderohneMahlzeitengenommen

werden.

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Hypertonie

Erwachsene

DieDosisbeträgteineTablette(5mg)täglich,vorzugsweisezurselben

Tagezeit.

DerblutdrucksenkendeEffektzeigtsichnach1-bis2-wöchigerBehandlung.

ManchmalwirddieoptimaleWirkungerstnach4Wochenerreicht.

KombinationmitanderenAntihypertonika

Beta-BlockerkönnenalleinodergleichzeitigmitanderenAntihypertonika

eingesetztwerden.EinezusätzlicheblutdrucksenkendeWirkungwurdebisher

nurfestgestellt,wennEbivol5mgmitHydrochlorothiazid12,5-25mgkombiniert

wurde.

PatientenmitNiereninsuffizienz

BeiPatientenmitNiereninsuffizienzliegtdieempfohleneAnfangsdosisbei

2,5mgtäglich.BeiBedarfkanndietäglicheDosisauf5mgerhöhtwerden.

PatientenmitLeberinsuffizienz

DieDatenbeiPatientenmitLeberinsuffizienzodergestörterLeberfunktionsind

begrenzt.DaheristdieVerwendungvonEbivolbeidiesenPatienten

kontraindiziert.

ÄlterePatienten

BeiPatientenüber65JahrenliegtdieempfohleneAnfangsdosisbei2,5mg

täglich.BeiBedarfkanndietäglicheDosisauf5mgerhöhtwerden.Jedochist

angesichtsderbegrenztenErfahrungenbeiPatientenüber75JahrenVorsicht

geboten,unddiesePatientenmüssenengmaschigüberwachtwerden.

KinderundJugendliche:

WegenfehlenderDatenzurSicherheitundWirksamkeitbeiKindernund

Jugendlichenunter18JahrenwirddieVerwendungvonNebivololindieser

Altersgruppenichtempfohlen.

ChronischeHerzinsuffizienz

DieBehandlungvonstabilerchronischerHerzinsuffizienzmussmiteiner

allmählichenSteigerungderDosisbegonnenwerden,bisdieoptimale

individuelleErhaltungsdosiserreichtist.

DiePatientensollteneinestabilechronischeHerzinsuffizienzohneakutes

Versagenindenletzten6Wochenhaben.Esistempfehlenswert,dassder

behandelndeArztErfahrungmitderBehandlungvonchronischer

Herzinsuffizienzhat.

BeiPatienten,dieHerz-Kreislauf-MedikamenteeinschließlichDiuretika

und/oderDigoxinund/oderACE-Hemmerund/oderAngiotensin-II-Antagonisten

erhalten,solltedieDosierungdieserArzneimittelindenletztenzweiWochen

vorBeginnderBehandlungmitEbivolstabilisiertwerden.

DieinitialeSteigerungsollteinfolgendenSchritteninAbständenvon1-2

WochenjenachVerträglichkeitbeimPatientenerfolgen:1,25mgNebivolol,

Steigerungauf2,5mgNebivololeinmaltäglich,dannauf5mgeinmaltäglich

unddannauf10mgeinmaltäglich.DiemaximalempfohleneDosisbeträgt

10mgNebivololeinmaltäglich.

21622

DerTherapiebeginnundjedeDosissteigerungsolltemindestenszweiStunden

langvoneinemerfahrenenArztüberwachtwerdenumzugewährleisten,dass

derklinischeStatus(insbesonderebezüglichBlutdruck,Herzfrequenz,

Überleitungsstörungen,ZeichenvonVerschlechterungdesHerzversagens)

stabilbleiben.

DasAuftretenvonNebenwirkungenkannbeiallenPatientendazuführen,dass

sienichtmitdermaximalempfohlenenDosisbehandeltwerden.BeiBedarf

kanndieerreichteDosisauchSchrittfürSchrittgesenktundgegebenenfalls

wiedererhöhtwerden.

InderTitrationsphasewirdempfohlenimFalleeinerVerschlechterungder

HerzinsuffizienzoderbeiUnverträglichkeitzunächstdieDosisvonNebivololzu

reduzierenoderfallserforderlichdasArzneimittelsofortabzusetzen(bei

schwererHypotonie,VerschlechterungderHerzinsuffizienzmitakutem

Lungenödem,kardiogenemSchock,symptomatischerBradykardieoder

AV-Block).

DieBehandlungvonstabilerchronischerHerzinsuffizienzmitNebivololistim

AllgemeineneineLangzeitbehandlung.

DieBehandlungmitNebivololsolltenichtplötzlichabgebrochenwerden,da

dieszueinervorübergehendenVerschlechterungderHerzinsuffizienzführen

kann.MussdasArzneimittelabgesetztwerden,solltedieDosisschrittweise

durchwöchentlicheHalbierungderDosisgesenktwerden.

PatientenmitNiereninsuffizienz

BeileichterbismittelschwererNiereninsuffizienzistkeineDosisanpassung

erforderlich,dadieSteigerungaufdiemaximalverträglicheDosisindividuell

eingestelltwird.EsliegenkeineErfahrungenbeiPatientenmitschwerer

Niereninsuffizienzvor(Serumkreatinin250µmol/l).DaherwirddieAnwendung

vonNebivololbeidiesenPatientennichtempfohlen.

PatientenmitLeberinsuffizienz

DieDatenlagebeiPatientenmitLeberinsuffizienzistbegrenzt.Daheristdie

AnwendungvonEbivolbeidiesenPatientenkontraindizierend.

ÄlterePatienten

EsistkeineDosisanpassungerforderlich,dadieSteigerungaufdiemaximal

verträglicheDosisindividuelleingestelltwird.

KinderundJugendliche:

WegenfehlenderDatenzurSicherheitundWirksamkeitbeiKindernund

Jugendlichenunter18JahrenwirdNebivololindieserAltersgruppenicht

empfohlen.

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Gegenanzeigen

ÜberempfindlichkeitgegendenWirkstoffodereinendersonstigen

Bestandteile.

LeberinsuffizienzoderLeberfunktionsstörung.

AkutesHerzversagen,kardiogenerSchockoderEpisodenvon

DekompensationderHerzinsuffizienz,dieeinei.v.Therapiemitinotropen

Wirkstoffenerfordern.

Sick-Sinus-Syndrom,einschließlichsinoatrialemBlock.

Zweit-unddrittgradigerAV-Block(ohneHerzschrittmacher).

SchweresBronchialasthmaoderschwerechronischobstruktive

Lungenerkrankung.

UnbehandeltesPhäochromozytom.

MetabolischeAzidose.

Bradykardie(Herzfrequenz<60Schläge/Min.vorTherapiebeginn).

Hypotonie(systolischerBlutdruck<90mmHg).

SchwereperiphereDurchblutungsstörungen.

-KombinationenmitFloctafeninundSultoprid(sieheauchAbschnitt4.5).

BesondereWarnhinweiseundVorsichtsmaßnahmenfürdieAnwendung

SieheauchAbschnitt4.8.

DiefolgendenWarnungenundVorsichtsmaßnahmengeltenfürBeta-

RezeptorenblockerimAllgemeinen.

Anästhesie

DieFortsetzungderBeta-BlockadereduziertdasRisikovonArrhythmienbei

derAnästhesieeinleitungundIntubation.WirddieBeta-Blockadezur

VorbereitungaufeineOperationunterbrochen,solltederBeta-

Rezeptorenblockermindestens24Stundenzuvorabgesetztwerden.

BeimanchenAnästhesien,dieeinemyokardialeDepressionbewirken,ist

Vorsichtgeboten.DerPatientkanndurchdieintravenöseVerabreichungvon

AtropingegenvagaleReaktionengeschütztwerden.

BeiHerz-Kreislauf-Erkrankungen

ImAllgemeinensolltenBeta-RezeptorenblockernichtbeiPatientenmit

unbehandelterdekompensierterHerzinsuffizienzverwendetwerden,solangeihr

Zustandnichtstabilisiertist.

41642

51652

BeiPatientenmitkoronarerHerzkrankheitsolltedieBehandlungmitBeta-

Rezeptorenblockernallmählichüber1-2Wochenausgeschlichenwerden.Eine

eventuellerforderlicheErsatztherapiesolltegleichzeitigbegonnenwerdenum

eineVerschlechterungeinerAnginapectoriszuverhindern.

Beta-RezeptorenblockerkönneneineBradykardieinduzieren:wenndie

Ruhepulsfrequenzunter50-55Schläge/Min.fälltund/oderderPatient

Symptomeaufweist,dieeineBradykardievermutenlassen,solltedieDosis

reduziertwerden.

Beta-RezeptorenblockersindmitVorsichtanzuwenden:

beiPatientenmitperipherenDurchblutungsstörungen(MorbusRaynaud

oderRaynaud-Syndrom,Claudicatiointermittens),daeine

VerschlechterungdieserErkrankungenauftretenkann;

beiPatientenmitAV-BlockerstenGradeswegendernegativenWirkung

vonBetablockernaufdieÜberleitungszeit;

beiPatientenmitPrinzmetal-Anginawegenderunbehinderten

Alpharezeptor-vermitteltenKoronararterien-Vasokonstriktion:Beta-

RezeptorenblockerkönnendieZahlundDauervonAnginapectoris-

Anfällenerhöhen.

DieKombinationvonNebivololmitKalziumantagonistenvomVerapamil-und

Diltiazemtyp,mitAntiarrhythmikaderKlasseIundmitzentralwirkenden

AntihypertonikawirdimAllgemeinennichtempfohlen,Einzelheitenentnehmen

SiebitteAbschnitt4.5.

BeiStoffwechselstörungen/endokrinologischenErkrankungen

NebivololhatkeinenEinflussaufdieBlutzuckerspiegelvonDiabetikern.

DennochistbeiDiabetikernVorsichtgeboten,daNebivololbestimmte

SymptomeeinerHypoglykämiekaschierenkann(Tachykardie,Palpitationen).

Beta-BlockerkönnentachykardeSymptomebeiHyperthyreosekaschieren.Ein

plötzlichesAbsetzenkanndieSymptomeintensivieren.

BeiAtemwegserkrankungen

BeiPatientenmitchronischobstruktivenLungenerkrankungenistbeider

AnwendungvonBeta-RezeptorenblockernVorsichtgeboten,daeine

VerengungderAtemwegesichverschlechternkann.

Sonstiges

PatientenmitPsoriasisinderAnamnesesolltenBeta-Rezeptorenblockernur

nachsorgfältigerAbwägungnehmen.

Beta-RezeptorenblockerkönnendieEmpfindlichkeitgegenüberAllergenenund

dieSchwerevonanaphylaktischenReaktionenerhöhen.

Beta-BlockerkönnendenTränenflussvermindern.

61662

DiesesArzneimittelenthältLactose.Patientenmitderseltenenheditären

Galaktose-Intoleranz,Laktase-MangeloderGlukose-Galaktose-Malabsorption

solltendiesesArzneimittelnichtnehmen.

DieEinleitungeinerBehandlungeinerchronischenHerzinsuffizienzmit

NebivololerforderteineregelmäßigeÜberwachung.ZurDosierungundArtder

AnwendungsieheAbschnitt4.2.DieBehandlungsolltenichtabruptabgesetzt

werden,esseidenn,esbestehteineklareIndikationdafür.Weitere

InformationensindAbschnitt4.2.zuentnehmen.

WechselwirkungenmitanderenArzneimittelnundsonstigeWechselwirkungen

PharmakodynamischeWechselwirkungen

KontraindizierteKombinationen:

Floctafenin(NSAR):Beta-Blockerkönnendiekompensatorischen

kardiovaskulärenReaktionenimZusammenhangmitHypotonieoderSchock

verhindern,diedurchFloctafenininduziertwerden.

Sultoprid(Antipsychotikum):NebivololsolltenichtgleichzeitigmitSultoprid

verabreichtwerden,daeinerhöhtesRisikoeinerventrikulärenArrhythmie

besteht.

NichtempfohleneKombinationen:

AntiarrhythmikaderKlasseI(Chinidin,Hydrochinin,Cibenzolin,Flecainid,

Disopyramid,Lidocain,Mexiletin,Propafenon):dieWirkungaufdie

atrioventrikuläreÜberleitungszeitkannverstärktunddienegativinotrope

Wirkungerhöhtwerden(sieheAbschnitt4.4).

KalziumantagonistenvomTypVerapamil/Diltiazem:negativerEinflussaufdie

KontraktilitätunddieatrioventrikuläreÜberleitung.DieintravenöseGabevon

VerapamilbeiPatientenmitBeta-Blockerbehandlungkannzueinerstarken

HypotonieundeinematrioventrikulärenBlockführen(sieheAbschnitt4.4).

ZentralwirkendeAntihypertonika(Clonidin,Guanfacin,Moxonidin,Methyldopa,

Rilmenidin):diegleichzeitigeAnwendungvonzentralwirkendenAntihypertonika

kanneineHerzinsuffizienzdurchSenkungdeszentralenSympathikus-Tonus

(ReduktionvonHerzfrequenzundHerzzeitvolumen,Vasodilation)(siehe

Abschnitt4.4)verschlechtern.EinplötzlichesAbsetzen,insbesonderevordem

AbsetzeneinesBetablockers,kanndasRisikoeiner"Rebound-Hypertonie”

erhöhen.

FolgendeKombinationensindmitVorsichtanzuwenden:

AntiarrhythmikaderKlasseIII(Amiodaron):dieWirkungaufdieatrioventrikuläre

Überleitungkannverstärktwerden.

Anästhetika–volatilehalogenierte:diegleichzeitigeVerwendungvonBeta-

BlockernundAnästhetikakanneineReflextachykardieabschwächenunddas

RisikoeinerHypotoniesteigern(sieheAbschnitt4.4).Generellisteinplötzliches

AbsetzenderBeta-Blockerbehandlungzuvermeiden.DerAnästhesistsollte

informiertwerden,wennderPatientEbivolerhält.

71672

InsulinundoraleAntidiabetika:auchwennNebivololkeinenEinflussaufdie

Glukosespiegelhat,kanndiegleichzeitigeVerwendungbestimmteSymptome

einerHypoglykämiekaschieren(Palpitationen,Tachykardie).

Baclofen(Antispastiku),Amifostin(ZusatzbeiantineoplastischerTherapie):die

gleichzeitigeVerwendungmitAntihypertonikaerhöhtwahrscheinlichdenAbfall

desBlutdrucks,dahersolltedieDosierungvonAntihypertonikaentsprechend

angepasstwerden.

Mefloquin(Antimalariamittel):Theoretischkönntediegleichzeitige

VerabreichungmitBeta-BlockernzueinerVerlängerungderQTc-Zeitführen.

FolgendeKombinationensindzuberücksichtigen:

Digitalisglykoside:diegleichzeitigeVerwendungkanndieatrioventrikuläre

Überleitungszeiterhöhen.KlinischeStudienmitNebivololhabenkeine

klinischenAnzeicheneinerInteraktiongezeigt.NebivololhatkeinenEinflussauf

dieKinetikvonDigoxin.

KalziumantagonistenvomDihydropyridintyp(Amlodipin,Felodipin,Lacidipin,

Nifedipin,Nicardipin,Nimodipin,Nitrendipin):diegleichzeitigeAnwendungkann

dasRisikoeinerHypotonieverlängern,undeineErhöhungdesRisikoseiner

weiterenVerschlechterungderventrikulärenPumpenfunktionbeiPatientenmit

Herzinsuffizienzlässtsichnichtausschließen.

Antipsychotika,Antidepressiva(Trizyklika,BarbiturateundPhenothiazine),

organischeNitratesowiesonstigeAntihypertonika:diegleichzeitige

VerwendungkanndenblutdrucksenkendenEffektvonBeta-Blockernverstärken

(additiveWirkung).

NichtsteroidaleAntirheumatika(NSAR):keineAuswirkungaufden

blutdrucksenkendenEffektvonNebivolol.Eswirddaraufhingewiesen,dass

geringeantithrombotischeTagesdosenvonAcetylsalicylsäure(z.B.50oder100

mg)mitEbivolsicherverwendetwerdenkönnen.

Sympathomimetika:diegleichzeitigeVerwendungkanndemEffektvonBeta-

Rezeptorenblockernentgegenwirken.Beta-Rezeptorenblockerkönnenzueiner

unbehindertenalpha-adrenergenAktivitätvonsympathomimetischen

Wirkstoffenmitalpha-wieauchbeta-adrenergenWirkungenführen(Risikovon

Hypertonie,schwererBradykardieundHerzblock).

PharmakokinetischeWechselwirkungen

DaamNebivolol-StoffwechseldasCYP2D6-Isoenzymbeteiligtist,kanndie

gleichzeitigeVerabreichungmitSubstanzen,diediesesEnzyminhibieren,

insbesondereParoxetin,Fluoxetin,Thioridazin,Chinidin,Terbinafin,Bupropion,

ChloroquinundLevomepromazin,zuerhöhtenPlasmaspiegelnvonNebivolol

führen,waseinerhöhtesRisikofürübermäßigeBradykardieundandere

Nebenwirkungenmitsichbringt.

DiegleichzeitigeGabevonCimetidinerhöhtediePlasmaspiegelvonNebivolol,

ohnedieklinischeWirkungzuverändern.DiegleichzeitigeGabevonRanitidin

hatdiePharmakokinetikvonNebivololnichtbeeinflusst.SofernEbivolmitder

MahlzeitgenommenwirdundeinAntazidumzwischendenMahlzeiten

genommenwird,könnendiebeidenBehandlungengleichzeitigverordnet

werden.

81682

DieKombinationvonNebivololmitNicardipinerhöhteleichtdiePlasmaspiegel

beiderArzneimittel,ohnedieklinischeWirkungzuverändern.Diegleichzeitige

VerabreichungvonAlkohol,FurosemidoderHydrochlorothiazidhatdie

PharmakokinetikvonNebivololnichtbeeinflusst.NebivololhatkeinenEinfluss

aufdiePharmakokinetikundPharmakodynamikvonWarfarin.

SchwangerschaftundStillzeit

AnwendunginderSchwangerschaft

NebivololhatpharmakologischeWirkungen,dieinderSchwangerschaft

und/oderfürdenFetenbzw.dasNeugeboreneschädlichseinkönnen.Im

AllgemeinenvermindernBeta-RezeptorenblockerdieDurchblutungder

Placenta,wasmitWachstumsverzögerung,intrauterinemFruchttod,

SpontanabortoderFrühgeburtinVerbindunggebrachtwurde.Eskönnen

unerwünschteWirkungen(z.B.HypoglykämieundBradykardie)beimFetenund

beimNeugeborenenauftreten.FallsdieBehandlungmitBeta-

Rezeptorenblockernnotwendigist,sindBeta1-selektiveRezeptorenblockerzu

bevorzugen.

NebivololdarfnichtwährendderSchwangerschaftverwendetwerden,essei

denn,diesisteindeutigerforderlich.FallsdieBehandlungmitNebivololfür

notwendigerachtetwird,solltederuteroplazentaleBlutflussunddasfetale

Wachstumüberwachtwerden.BeischädlichenWirkungenaufdie

SchwangerschaftoderdenFetensollteeinealternativeBehandlunginBetracht

gezogenwerden.DasNeugeborenemussengmaschigüberwachtwerden.

SymptomevonHypoglykämieundBradykardiesindimAllgemeineninnerhalb

dererstendreiTagezuerwarten.

AnwendunginderStillzeit

Tierversuchehabenergeben,dassNebivololindieMuttermilchübergeht.Esist

nichtbekannt,obdiesesArzneimittelindiemenschlicheMuttermilchübergeht.

DiemeistenBetablocker,insbesondereVerbindungenwieNebivololundseine

aktivenMetaboliten,gehenindieMuttermilchüber,wennauchin

unterschiedlichemMaße.DaherwirdnichtempfohlenwährendderEinnahme

vonNebivololzustillen.

AuswirkungenaufdieVerkehrstüchtigkeitunddieFähigkeitzumBedienenvon

Maschinen

EswurdenkeineStudienzudenAuswirkungenaufdieVerkehrstüchtigkeitund

dieFähigkeitzumBedienenvonMaschinendurchgeführt.Die

pharmakodynamischenStudienzeigten,dassNebivololnichtpsychomotorische

Funktionenbeeinflusst.BeimanchenPatientenkanneszuNebenwirkungen

kommen(sieheAbschnitt4.8),diemitderReduktiondesBlutdrucks

zusammenhängen,wieSchwindeloderOhnmacht.Wennesdazukommt,sollte

derPatientaufdasAutofahrenundsonstigeAktivitäten,dieWachsamkeit

erfordern,verzichten.DieseWirkungensindnachBeginnderBehandlungoder

nachDosissteigerungenwahrscheinlicher.

91692

1010

Nebenwirkungen

DieNebenwirkungenwerdenfürHypertonieundfürchronischeHerzinsuffizienz

wegenderUnterschiedlichkeitderGrunderkrankungengetrenntaufgeführt.

Hypertonie

DieNebenwirkungensindnachstehendtabellarischnachOrgansystemklassen

klassifiziertundinderReihenfolgederHäufigkeitaufgeführt.

ORGANSYSTEM-KLASSE Häufig

(1/100bis<1/10) Gelegentlich

(1/1.000bis1/100) Sehrselten:

(1/10.000)

PsychiatrischeErkrankungen Alpträume,

Depression

ErkrankungendesNervensystems Kopfschmerzen,

Schwindel,

Missempfindung

Ohnmacht/Synkop

Augenerkran-kungen Sehstörungen

Herzerkrankungen Bradykardie,

Herzinsuffizienz,

verlangsamte

AV-Überleitung/

AV-Block

Gefäßerkran-kungen Hypotonie,

(Verstärkungeiner

Claudicatio

intermittens)

ErkrankungenderAtemwege,des

BrustraumsundMediastinums Dyspnoe Bronchospasmus

ErkrankungendesGastrointestinal-

trakts Obstipation,

Übelkeit,

Diarrhöe Dyspepsie,

Flatulenz,

Erbrechen

ErkrankungenderHautunddes

Unterhautzell-gewebes Juckreiz,

erythematöser

Ausschlag Quincke-Ödem,

Verschlechterung

einerPsoriasis

Erkrankungender

Geschlechtsorganeundder

Brustdrüse Impotenz

AllgemeineErkrankungenund

BeschwerdenamVerabreichungsort Müdigkeit,Ödem

MiteinigenBetablockernwurdenaußerdemfolgendeNebenwirkungen

berichtet:Halluzinationen,Psychosen,Verwirrung,kalte/zyanotische

Extremitäten,Raynaud-Syndrom,trockenesAugeundokulo-mukokutane

ToxizitätvomPractololtyp.

Beta-BlockerkönnendenTränenflussvermindern.

1016102

1111

ChronischeHerzinsuffizienz

DatenzuNebenwirkungenbeiPatientenmitchronischerHerzinsuffizienzliegen

auseinerplacebo-kontrolliertenStudiemit1067mitNebivololbehandeltenund

1061mitPlacebobehandeltenPatientenvor.IndieserStudieberichteten

insgesamt449Nebivolol-Patienten(42,1%)gegenüber334Placebo-Patienten

(31,5%)überNebenwirkungen,diemindestensmöglicherweisemitder

Studienmedikationzusammenhingen.Dieamhäufigstenberichteten

NebenwirkungenbeidenNebivolol-PatientenwarenBradykardieund

Schwindel,diebeidebeica.11%derPatientenauftraten.Dieentsprechenden

HäufigkeitenunterdenPlacebo-Patientenwarenca.2%bzw.7%.

FürunerwünschteReaktionen(mindestensmöglicherweisemitder

Studienmedikationzusammenhängend)wurdenfolgendeInzidenzenberichtet,

diebeiderBehandlungvonchronischerHerzinsuffizienzalsbesondersrelevant

angesehenwerden:

EineVerschlechterungderHerzinsuffizienztratbei5,8%derNebivolol-

Patientengegenüber5,2%derPacebo-Patientenauf.

EinelageabhängigeHypotoniewurdebei2,1%derNebivolol-Patienten

gegenüber1,0%derPlacebo-Patientenfestgestellt.

Arzneimittelunverträglichkeittratbei1,6%derNebivolol-Patienten

gegenüber0,8%derPlacebo-Patientenauf.

EinatrioventrikulärerBlockerstenGradestratbei1,4%derNebivolol-

Patientengegenüber0,9%derPlacebo-Patientenauf.

-EinÖdemderunterenExtremitätwurdevon1,0%derNebivolol-Patienten

gegenüber0,2%derPlacebo-Patientenberichtet.

Überdosierung

EsliegenkeineDatenzueinerÜberdosierungmitNebivololvor.

Symptome

SymptomeeinerÜberdosierungmitBeta-Blockernsind:Bradykardie,

Hypotonie,BronchospasmusundakuteHerzinsuffizienz.

Behandlung

BeiÜberdosisoderÜberempfindlichkeitsolltederPatientengmaschig

überwachtundaufderIntensivstationbehandeltwerden.Die

Blutglukosespiegelmussgeprüftwerden.DieResorptionvonnochim

GastrointestinaltraktbefindlichenArzneimittelrückständenkanndurch

MagenspülungunddieVerabreichungvonAktivkohleundLaxantienverhindert

werden.EskanneinekünstlicheBeatmungerforderlichsein.Bradykardieoder

ausgedehntevagaleReaktionensolltendurchdieGabevonAtropinoder

Methylatropinbehandeltwerden.HypotonieundSchocksindmit

Plasma/PlasmaersatzundbeiBedarfmitKatecholaminenzubehandeln.Dem

betablockierendenEffektkanndurchdielangsameintravenöseGabevon

Isoprenalinhydrochloridentgegengewirktwerden,beginnendmiteinerDosis

von5μg/Minute,oderDobutamin,beginnendmiteinerDosisvon2,5

μg/Minute,bisdiegewünschteWirkungerzieltwurde.InhartnäckigenFällen

kannIsoprenalinmitDopaminkombiniertwerden.Wennauchdamitnichtdie

1116112

1212

gewünschteWirkungerzieltwird,kanneineintravenöseGabevonGlucagon

50-100μg/kginBetrachtgezogenwerden.FallserforderlichsolltedieInjektion

innerhalbvoneinerStundewiederholtwerden,beiBedarfgefolgtvoneiner

intravenösenInfusionvonGlucagon70μg/kg/h.InextremenFälleneiner

behandlungsresistentenBradykardiekanneinSchrittmachereingesetztwerden.

PharmakologischeEigenschaften

PharmakodynamischeEigenschaften

PharmakotherapeutischeGruppe:Beta-Adrenorezeptor-Antagonisten,selektiv

ATC-Code:C07AB12

NebivololisteinRacematvonzweiEnantiomeren,SRRR-Nebivolol(oder

D-Nebivolol)undRSSS-Nebivolol(oderL-Nebivolol).Eswerdenzwei

pharmakologischeAktivitätenkombiniert:

EshandeltsichumeinenkompetitivenundselektivenBeta-

Rezeptorenblocker:dieseWirkungwirddemSRRR-Enantiomer(D-

Enantiomer)zugeschrieben.

EshatleichtevasodilatatorischeEigenschaftenaufgrundeinerInteraktion

mitdemL-Arginin/Stickoxid-Stoffwechselweg.

EinzelneundwiederholteGabenvonNebivololsenkenHerzfrequenzund

BlutdruckinRuheundunterBelastung,sowohlbeiNormotonikernalsauchbei

Hypertonikern.DerblutdrucksenkendeEffektwirdbeiLangzeitbehandlung

erhalten.

IntherapeutischenDosenbesitztNebivololkeinenalpha-adrenergen

Antagonismus.

BeiakuterundchronischerBehandlungmitNebivololbeiHypertonikernwird

dersystemischeGefäßwiderstandverringert.TrotzeinerSenkungder

HerzfrequenzkanneineSenkungdesHerzzeitvolumensinRuheundunter

BelastungdurcheineErhöhungdesSchlagvolumensbegrenztwerden.Die

klinischeBedeutungdieserhämodynamischenUnterschiedeimVergleichzu

anderenBeta1-Rezeptorantagonistenwurdenichtvollständigaufgedeckt.

BeiHypertonikernerhöhtNebivololdieNO-vermitteltetevaskuläreReaktionauf

Acetylcholin(ACh),diebeiPatientenmitendothelialerDysfunktionreduziertist.

IneinerplacebokontrolliertenMortalitäts-Morbiditätsstudiean2128Patienten

70Jahren(medianesAlter75,2Jahre)mitstabilerchronischerHerzinsuffizienz

mitoderohnegestörtelinksventrikuläreAuswurffraktion(mittlereLVEF:36±

12,3%,mitfolgenderVerteilung:LVEFunter35%bei56%derPatienten,LVEF

zwischen35%und45%bei25%derPatientenundLVEFüber45%bei19%

derPatienten),dieimMittel20Monatebeobachtetwurden,verlängerte

NebivololzusätzlichzueinerStandardtherapiesignifikantdieDauerbiszum

EintrittvonTododerstationärenKlinikeinweisungenwegenkardiovaskulärer

Ursachen(primärerWirksamkeitsendpunkt)miteinerrelativen

1216122

1313

Risikoreduktionvon14%(absoluteReduktion:4,2%).DieRisikoreduktion

entwickeltesichnach6-monatigerBehandlungundbliebfürdiegesamte

Behandlungsdauerbestehen(medianeDauer:18Monate).DieWirkungvon

NebivololwarunabhängigvonAlter,Geschlechtoderlinksventrikulärer

AuswurffraktiondesStudienkollektivs.DerNutzenfürdieMortalitätaller

UrsachenwargegenüberPlacebostatistischnichtsignifikant(absolute

Reduktion:2,3%).

BeidenmitNebivololbehandeltenPatientenzeigtesicheineReduktiondes

plötzlichenHerztods(4,1%gegenüber.6,6%,relativeReduktionvon38%):

In-vitro-undin-vivo-VersuchebeiTierenzeigten,dassNebivololkeine

intrinsischesympathomimetischeAktivitätbesitzt.

In-vitro-undin-vivo-VersuchebeiTierenzeigten,dassNebivololin

pharmakologischenDosenkeinemembranstabilisierendeWirkunghat.

BeigesundenProbandenhatNebivololkeinesignifikanteWirkungaufdie

maximalekörperlicheBelastbarkeitoderAusdauer.

PharmakokinetischeEigenschaften

NebivololisteinlipophilerkardioselektiverBetablockerohneintrinsische

sympathomimetischeAktivitätodermembranstabilisierendeEigenschaften(L-

Enantiomer).Eshataußerdemeinenstickoxidvermitteltenvasodilatatorischen

Effekt(D-Enantiomer).

Resorption

BeideNebivolol-EnantiomerewerdennachoralerGaberaschresorbiert.Die

ResorptionvonNebivololwirdnichtdurchNahrungsmittelbeeinflusst;Nebivolol

kannmitoderohneMahlzeiteneingenommenwerden.

Metabolismus

Nebivololwirdumfassendverstoffwechselt,teilweisezuaktiven

Hydroxymetaboliten.Nebivololwirddurchalizyklischeundaromatische

Hydroxylierung,N-DealkylierungundGlukuronidierungmetabolisiert;außerdem

werdenGlukuronidederHydroxymetabolitengebildet.DerMetabolismusvon

NebivololdurcharomatischeHydroxilierungunterliegtdemCYP2D6-

abhängigengenetischenoxidativemPolymorphismus.Dieorale

BioverfügbarkeitvonNebivololliegtimDurchschnittbeiMenschenmitraschem

Stoffwechsel("FastMetabolizer")beidurchschnittlich12%undistbei

MenschenmitlangsamemStoffwechsel("SlowMetabolizer")nahezu

vollständig.ImSteadystateundbeigleicherDosisistdie

PlasmaspitzenkonzentrationvonunverändertemNebivolollangsamen

Metabolisierernca.23MalhöheralsbeischnellenMetabolisierern.Betrachtet

mandenunverändertenWirkstoffplusaktiveMetaboliten,beträgtder

UnterschiedinderPlasmaspitzenkonzentrationdas1,3-bis1,4-Fache.

AufgrundderUnterschiedebeidenStoffwechselratenmussdieDosisvon

EbivolstetsandieindividuellenErfordernissedesPatientenangepasstwerden:

PatientenmitlangsamenStoffwechselbenötigenmöglicherweisegeringere

Dosen.

DesWeiterensolltedieDosisfürPatientenüber65Jahren,Patientenmit

NiereninsuffizienzundPatientenmitLeberinsuffizienzangepasstwerden(siehe

auchAbschnitt4.2).

1316132

1414

1416142

1515

BeischnellenMetabolisierernliegtdieEliminationshalbwertzeitderNebivolol-

EnantiomereimDurchschnittbei10Stunden.BeilangsamenMetabolisierernist

sie3-5Malsolang.BeischnellenMetabolisierernsinddiePlasmaspiegeldes

RSSS-EnantiomersgeringfügighöheralsbeimSRRR-Enantiomer.Bei

langsamenMetabolisierernistderUnterschiedgrößer.Beischnellen

MetabolisierernliegendieEliminationshalbwertzeitenderHydroxymetaboliten

beiderEnantiomereimDurchschnittbei24Stunden,undsiesindetwadoppelt

solangwiebeilangsamenMetabolisierern.

BeidenmeistenMenschen(mitraschemStoffwechsel)werdendieSteady-

state-PlasmaspiegelvonNebivololinnerhalbvon24Stundenerreichtundfür

dieHydroxymetaboliteninnerhalbwenigerTage.

Zwischen1und30mgsinddiePlasmakonzentrationdosisproportional.Die

PharmakokinetikvonNebivololwirdnichtdurchdasAlterbeeinflusst.

Verteilung

ImPlasmasindbeideNebivolol-EnantiomereüberwiegendanAlbumin

gebunden.

DiePlasmaproteinbindungbeträgt98,1%fürSRRR-Nebivololund97,9%für

RSSS-Nebivolol.

DasVerteilungsvolumenliegtzwischen10,1und39,4l/kg.

Ausscheidung

EineWochenachderGabesind38%derDosismitdemUrinund48%mitdem

Stuhlausgeschieden.DieUrinausscheidungvonunverändertemNebivolol

beträgtwenigerals0,5%derDosis.

PräklinischeDatenzurSicherheit

AufderBasiskonventionellerStudienzurGenotoxizitätundzumkarzinogenen

PotentialzeigendiepräklinischenDatenkeinespezielleGefahrfürMenschen.

PharmazeutischeAngaben

ListedersonstigenBestandteile

Lactose-Monohydrat

CrospovidonTypA

Poloxamer188

PovidonK30

MikrokristallineCellulose

Magnesiumstearat

Inkompatibilitäten

Nichtzutreffend

1516152

1616

DauerderHaltbarkeit

36Monate

BesondereVorsichtsmaßnahmenfürdieAufbewahrung

Nichtüber30°Clagern.

ArtundInhaltdesBehältnisses

DieTablettenwerdeninPVC/PE/PVDC/Aluminium-Blisterpackungenzu7und

10bereitgestellt.

Packungsgrößen:Packungenzu10,30,50und100Tabletten

BesondereVorsichtsmaßnahmenfürdieBeseitigung

KeinespeziellenAnforderungen.

InhaberderZulassung

WinthropArzneimittelGmbH

UrmitzerStrasse5

56218Mülheim-Kärlich

Tel.:01802020010

Fax:01802020011

Zulassungsnummer(n)

66769.00.00

DatumderZulassung

07.12.2007

F1010. StandderInformation

02.März2009

F1111. Verkaufsabgrenzung

Verschreibungspflichtig

1616162

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