Ebetrexat 5 mg - Tabletten

Österreich - Deutsch - AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit)

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Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation (PIL)

16-03-2021

Fachinformation Fachinformation (SPC)

16-03-2021

Wirkstoff:
METHOTREXAT
Verfügbar ab:
EBEWE Pharma Ges.m.b.H. Nfg.KG
ATC-Code:
L04AX03
INN (Internationale Bezeichnung):
METHOTREXATE
Einheiten im Paket:
30 Stück, Laufzeit: 36 Monate,50 Stück, Laufzeit: 36 Monate,100 Stück, Laufzeit: 36 Monate,10 Stück, Laufzeit: 36 Monate,20 Stüc
Verschreibungstyp:
Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Therapiebereich:
Methotrexat
Produktbesonderheiten:
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Zulassungsnummer:
1-22271
Berechtigungsdatum:
1997-12-04

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GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

Ebetrexat 5 mg – Tabletten

Wirkstoff: Methotrexat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses

Arzneimittel wurde

Ihnen

persönlich

verschrieben.

Geben

nicht

Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden

haben wie Sie.

Wenn

Nebenwirkungen

bemerken,

wenden

sich

Ihren

Arzt

oder

Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Ebetrexat und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Ebetrexat beachten?

Wie ist Ebetrexat einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Ebetrexat aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Ebetrexat und wofür wird es angewendet?

Ebetrexat ist ein Arzneimittel mit folgenden Eigenschaften:

h em m t

d as

W ac h s t um

b es t im m t er

Z el l en

K ö r p er ,

d i e

s i c h

s c h nel l

v er m eh r en

(geschwulsthemmender Wirkstoff)

v e r r i n g e r t

u n e r w ü n s c h t e

R e a k t i o n e n

d e r

k ö r p e r e i g e n e n

A b w e h r m e c h a n i s m e n

(Immunsuppressivum)

es hat eine entzündungshemmende Wirkung

Ebetrexat wird bei Patienten angewendet mit:

aktiver rheumatoider Arthritis (RA) bei erwachsenen Patienten

polyarthritischen

Formen

(wenn

fünf

oder

mehr

Gelenke

betroffen

sind)

schwerer

aktiver

juveniler

idiopathischer

Arthritis

(JIA), wenn

Ansprechen

nichtsteroidale

Antirheumatika (NSAR) nicht ausreichend war

s c h w er er ,

t her api er efr akt ärer,

invalidisierender Psoriasis (Schuppenflechte),

di e

ni c ht

ausreichend auf andere Therapieformen wie Lichttherapie, PUVA-Therapie und Retinoide

anspricht, sowie bei schwerer Psoriasis, die auch die Gelenke betrifft (Psoriasis-Arthritis)

bei erwachsenen Patienten

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Ebetrexat beachten?

Wichtiger Warnhinweis zur Dosierung von Ebetrexat (Methotrexat):

Nehmen Sie Ebetrexat nur einmal wöchentlich ein. Wenn Sie zuviel Ebetrexat (Methotrexat)

einnehmen, kann dies zum Tod führen.

Bitte lesen Sie Abschnitt 3. dieser Packungsbeilage sehr aufmerksam durch.

Wenn Sie Fragen

haben,

wenden

sich

Ihren

Arzt

oder

Apotheker, bevor

dieses

Arzneimittel einnehmen.

Ebetrexat darf nicht eingenommen werden

wenn Sie allergisch gegen Methotrexat oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind

w e n n

S i e

einer

s c h w e r e n ,

akuten

oder

chronischen

I n f e k t i o n

l e i d e n ,

w i e

Tuberkulose oder HIV

w enn

eine

Entzündung

Mundsc hleim haut

oder

Gesc hw üre

Mundhöhl e

haben

wenn Sie Geschwüre im Magen-/Darmbereich haben

wenn Sie eine schwerwiegende Nierenerkrankung haben (oder Ihr Arzt die Erkrankung als

schwerwiegend einstuft)

wenn Sie eine schwerwiegende Lebererkrankung haben (oder Ihr Arzt die Erkrankung als

schwerwiegend einstuft)

wenn Sie Erkrankungen des blutbildenden Systems haben (z. B. nach vorangegangener

Radiotherapie oder Chemotherapie)

wenn Sie an einer Blutkrankheit leiden

b ei

er h ö h t em

A l k oh ol k on s u m ,

ei n er

al k oh ol b ed i n g t en

L eb er e r k r an k u n g

od er

an d er e n

chronischen Lebererkrankungen

wenn

S i e

I m m u n m a n g e l k r a n k h e i t e n

l e i d e n

( e i n g e s c h r ä n k t e

F u n k t i o n

d e s

körpereigenen Abwehrsystems)

wenn

schwanger

sind

oder

stillen

(si ehe

Abschnitt „Schwangerschaft, Stillzeit und

Fortpflanzungsfähigkeit”)

wenn Sie gleichzeitig einen Lebendimpfstoff verabreicht bekommen

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Ebetrexat

s ol l

n u r

v on

Ä r z t en

v er s c h r i eb en

w er d en ,

d i e

au s r ei c h en d

E r fah r u n g

m it

d er

Behandlung von Ebetrexat der betreffenden Krankheit haben.

Vor Behandlungsbeginn

Vor Behandlungsbeginn wird Ihr Arzt Bluttests vornehmen und überprüfen, wie gut Ihre Nieren

und Ihre Leber arbeiten. Möglicherweise wird bei Ihnen auch eine Röntgenuntersuchung des

Brustkorbs durchgeführt. Während

nach

Behandlung

werden

möglicherweise

noch

weitere Tests durchgeführt. Zusätzlich zu den oben genannten Untersuchungen können hier

a u c h

U n t e r s u c h u n g e n

v o n

M u n d

u n d

R a c h e n

h i n z u k o m m e n .

H ä u f i g e r e

Untersuchungstermine können notwendig sein, wenn Ihre Dosis erhöht wird. Versäumen Sie

nicht Ihre Termine für Bluttests und andere Untersuchungen.

Sind die Ergebnisse, von welchem Test auch immer, auffällig, wird die Behandlung erst wieder

aufgenommen, wenn alle Werte wieder normal sind.

Während der Behandlung mit Ebetrexat müssen Sie engmaschig beobachtet werden, damit

V e r g i f t u n g s e r s c h e i n u n g e n

s c h n e l l

e r k a n n t

w e r d e n

k ö n n e n .

B e i m

A u f t r e t e n

v o n

Vergiftungserscheinungen

unm ittelbar

Arzt

aufzusuchen,

über

nachfolgend

n o t w e n d i g e

Ü b e r w a c h u n g

u n d

B e h a n d l u n g

d e r

V e r g i f t u n g s e r s c h e i n u n g e n

i n k l u s i v e

regelmäßiger Labortests entscheidet und Sie über weitere Maßnahmen unterrichtet.

D a s

A b s e t z e n

v o n

E b e t r e x a t

f ü h r t

n i c h t

i m m e r

e i n e r

v o l l s t ä n d i g e n

R ü c k b i l d u n g

aufgetretener Nebenwirkungen.

Empfohlene Folgeuntersuchungen und Vorsichtsmaßnahmen

A u c h

w e n n

E b e t r e x a t

n i e d r i g e n

D o s i e r u n g e n

a n g e w e n d e t

w i r d ,

k ö n n e n

s c h w e r e

Nebenwirkungen auftreten. Um diese rechtzeitig zu erkennen, muss Ihr Arzt Untersuchungen

und Labortests vornehmen.

Spezielle Vorsichtsmaßnahmen für die Behandlung mit Ebetrexat

Methotrexat

kann

erbgutschädigend

wirken.

Methotrexat

beeinträchtigt

vorübergehend

di e

Produktion von Spermien und Eizellen, was in den meisten Fällen rückgängig (reversibel) ist.

Methotrexat kann Fehlgeburten und schwere Geburtsfehler auslösen. Sie müssen vermeiden,

während der Anwendung von Methotrexat und für mindestens sechs Monate nach Beendigung

der Behandlung schwanger zu werden. Siehe auch Abschnitt „Schwangerschaft, Stillzeit und

Fortpflanzungsfähigkeit”.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Ebetrexat einnehmen:

wenn Sie Diabetes mellitus haben, der mit Insulin behandelt wird

wenn Sie an inaktiven chronischen Infektionen (z. B. Tuberkulose, Hepatitis B oder C,

Gürtelrose [Herpes zoster]) oder Windpocken leiden

wenn Sie Erregern von Windpocken oder Gürtelrose ausgesetzt sind

wenn Sie an einer aktiven Infektion oder Hautkrankheit leiden

wenn Sie irgendeine Leber- oder Nierenerkrankung haben/hatten

w e n n

S i e

P r o b l e m e

m i t

I h r e r

L u n g e n f u n k t i o n

h a b e n ,

H u s t e n

o d e r

K u r z a t m i g k e i t

entwickeln

wenn Sie besonders übergewichtig sind

wenn Sie eine anormale Ansammlung von Flüssigkeit im Bauchraum oder im Hohlraum

zwischen der Lunge und der Brustwand (Aszites, Pleuraergüsse) haben

w e n n

S i e

a u s g e t r o c k n e t

( d e h y d r i e r t )

s i n d

o d e r

U m s t ä n d e n

l e i d e n ,

d i e

Austrocknung führen (Erbrechen, Durchfall, Entzündungen der Mundschleimhaut)

wenn Sie ungewöhnliche Blutungen oder Blutergüsse, Blut im Urin oder rote Flecken auf

der Haut bemerken

wenn

Magengeschwüren,

Durchfall

oder

Erbrechen

Blut

leiden,

Stuhl

schwarzgefärbt ist oder Blut enthält

w e n n

S i e

e i n e

S t r a h l e n t h e r a p i e

b e k o m m e n / b e k a m e n

o d e r

A r z n e i m i t t e l

einnehmen/einnahmen, die das Knochenmark schädigen könnten

wenn Sie

geimpft

werden.

Impfungen

Lebendimpfstoffen

Masern,

Mumps,

Röteln) dürfen während der Behandlung mit Methotrexat nicht vorgenommen werden.

wenn Sie Probleme mit Ihrem Immunsystem haben oder sich nicht gut fühlen

Erkrankungen der Haut

W e n n

S i e

n a c h

e i n e r

S t r a h l e n t h e r a p i e

( d u r c h

S t r a h l e n

v e r u r s a c h t e

Hautentzündung

[ D e r m a t i t i s ] )

o d e r

n a c h

e i n e m

S o n n e n b r a n d

H a u t p r o b l e m e

h a t t e n ,

k ö n n e n

d i e s e

Erscheinungen bei einer Methotrexat-Therapie wieder auftreten („Recall“-Reaktion).

D u r c h

P s o r i a s i s

h e r v o r g e r u f e n e

V e r ä n d e r u n g e n

d e r

H a u t

k ö n n e n

s i c h

w ä h r e n d

d e r

Behandlung mit Ebetrexat verschlimmern, wenn Sie zur selben Zeit UV-Strahlung ausgesetzt

sind.

Methotrexat kann schwere, gelegentlich tödlich verlaufende Hautreaktionen verursachen, die

auch nach einmaliger Gabe auftreten können.

Leberfunktion

M e t h o t r e x a t

k a n n

L e b e r e n t z ü n d u n g e n

u n d

c h r o n i s c h e ,

m ö g l i c h e r w e i s e

t ö d l i c h e

Lebererkrankungen auslösen, im Allgemeinen erst nach längerer Anwendung.

M e t h o t r e x a t

L e b e r s c h ä d e n

v e r u r s a c h e n

k a n n ,

i s t

w ä h r e n d

d e r

B e h a n d l u n g

d i e

Einnahme/Anwendung

A r z n e i m i t t e l n ,

d i e

d i e

L e b e r

angreifen,

v e r m e i d e n .

Alkoholgenuss ist während der Therapie mit Methotrexat zu vermeiden.

Tritt

e i n e

d e r

f o l g e n d e n

B e s c h w e r d e n

a u f ,

m u s s

s o f o r t

e i n

A r z t

a u f g e s u c h t

w e r d e n :

Entzündungen

Mundschleimhaut,

Durchfall,

Blut

Stuhl,

Schwarzfärbung

Stuhls,

blutiger Auswurf oder Husten oder Erbrechen von Blut.

Lungenfunktion

D i e

T h e r a p i e

i s t

s o f o r t

a b z u b r e c h e n ,

w e n n

S i e

H u s t e n ,

F i e b e r ,

A t e m n o t

o d e r

B r u s t s c h m e r z e n

l e i d e n

o d e r

e i n e

L u n g e n e n t z ü n d u n g

e n t w i c k e l n .

D u r c h

M e t h o t r e x a t

ausgelöste Lungenerkrankungen können jederzeit während der Therapie auftreten und sind

nicht immer behebbar.

A kut e

Lungenbl ut ungen

w urden

P at i ent en

m i t

zugrundel i eg end en

r heum at ol ogi sc hen

E r k r an k u n g en

b ei

d er

A n w en d u n g

v on

Met h ot r e x at

berichtet. Wenn

Anzeichen wie

blutigen Auswurf oder Husten beobachten, dann kontaktieren Sie sofort einen Arzt.

Nervensystem

Unter

Behandlung

Methotrexat

wurden

schwerwiegende

Nebenwirkungen,

Gehirn

oder

Nervensystem

betreffen,

Kopfschmerzen,

Koma,

Lähmungserscheinungen

u n d

S c h l a g a n f a l l ,

b e o b a c h t e t .

D i e s e

N e b e n w i r k u n g e n

t r a t e n

m e i s t

b e i

K i n d e r n

u n d

Jugendlichen

auf,

Methotrexat

Kombination

einem

Tumorarzneimittel (Cytarabin)

erhielten.

Krankhafte Veränderungen der weißen Gehirnsubstanz wurden von Patienten berichtet und

auch andere Erkrankungen des Gehirns können nicht ausgeschlossen werden.

Neubildungen

Gelegentlich wurde bei der Anwendung von niedrig dosiertem Methotrexat über das Auftreten

Lymphdrüsenkrebs

berichtet,

sich

einigen

Fällen

nach

Absetzung

Therapie

zurückbildete.

Einnahme von Ebetrexat zusammen mit anderen Arzneimitteln

I n f o r m i e r e n

S i e

I h r e n

A r z t

o d e r

A p o t h e k e r ,

w e n n

S i e

a n d e r e

A r z n e i m i t t e l

einnehmen/anwenden,

kürzlich

andere

Arzneimittel

eingenommen/angewendet

haben

oder

beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

D i e

g l ei c h z ei t i g e

A n w en d u n g

v on

M et h ot r e x at

m it

an d er en

Arzneimitteln kann

ei n e r

g e g e n s e i t i g e n

V e r s t ä r k u n g

o d e r

A b s c h w ä c h u n g

d e r

W i r k u n g ,

g e g e b e n e n f a l l s

e i n e r

V e r s t ä r k u n g

d e r

N e b e n w i r k u n g e n ,

u n d

u n t e r

U m s t ä n d e n

s c h w e r e n

k ö r p e r l i c h e n

Schädigungen führen.

Denken Sie daran, Ihren Arzt über die Behandlung mit Ebetrexat in Kenntnis zu setzen, wenn

Sie während der Behandlung ein anderes Arzneimittel verschrieben bekommen. Werden von

anderen

Ärzten

Arzneimittel für

die Behandlung

anderer

Krankheiten

verordnet,

dies

jeden Fall dem Arzt, der die Methotrexat-Behandlung überwacht, zu melden.

Es ist besonders wichtig, Ihren Arzt zu informieren, wenn Sie folgende Arzneimittel anwenden:

andere Arzneimittel

gegen

rheum atoide

Arthritis

oder

Psori asis,

wie z. B.

Leflunomid,

Sulfasal azin

(wird

auch

ulzerativer

Kolitis

verabreicht),

Aspirin

(Acetylsalicylsäure),

P h e n y l b u t a z o n

o d e r

A m i d o p y r i n

(-derivate),

G o l d v e r b i n d u n g e n ,

P e n i c i l l a m i n ,

Hydroxychloroquin

n i c h t - s t e r o i d a l e

A n t i p h l o g i s t i k a

( b e s t i m m t e

schmerz-

u n d

e n t z ü n d u n g s h e m m e n d e

A r z n ei m i t t el ) .

i s t

b es on d e r e

V or s i c h t

g eb ot en ,

d i es em

Z us am m en h an g

Berichte über schwerwiegende Nebenwirkungen, einschließlich Todesfällen, gibt.

S a l i c y l a t e

( S c h m e r z m i t t e l

m i t

s c h m e r z l i n d e r n d e r ,

f i e b e r s e n k e n d e r

u n d

entzündungshemmender Wirkung)

Alkohol (soll vermieden werden)

(Lebend-)Impfstoffe

A z a t h i o p r i n

( w i r d

e i n g e s e t z t

z u r

V e r m e i d u n g

e i n e r

A b s t o ß u n g

n a c h

e i n e r

Organtransplantation)

Retinoide (zur Behandlung von Psoriasis und anderen Hauterkrankungen), z. B. Etretinat

Ant ikonvulsiva

(w ie

Phenytoin,

Lev etirac et am ;

Arzneim ittel

Behandlung

Krampfanfällen)

Arzneimittel

gegen

Krebs (Zytostatika wie Cisplatin,

Proc arbazin,

L-Asparaginase,

Fluorouracil, Doxorubicin, Vincristin, 6-Mercaptopurin, Bleomycin oder Cytarabin)

Triamteren (harntreibendes Arzneimittel)

Barbiturate (Arzneimittel bei Epilepsie und Narkosemittel)

Stickoxid-basierte

Narkosemittel

(Lachgas;

bitte

sprechen

Ihrem

Arzt,

wenn

Ihnen eine Operation ansteht)

Beruhigungsmittel (Tranquilizer)

Anti-Baby-Pille

Probenecid (gegen Gicht)

Antibiotika,

Penicillin,

Sulfonamide,

Ciprofloxacin, Pristinamycin, Tetrazykline,

Chloramphenicol, Cotrimoxazol

Pyrimethamin (zur Vorbeugung und Behandlung von Malaria)

Vitaminpräparate, die Folsäure(derivate) oder Folinsäure enthalten

Arzneimittel, die einen Folsäuremangel verursachen können

P r o t o n e n p u m p e n h e m m e r

( u . a .

z u r

B e h a n d l u n g

v o n

s c h w e r e m

S o d b r e n n e n

o d e r

schweren Geschwüren), wie z. B. Lansoprazol, Omeprazol oder Pantoprazol

Theophyllin (u.a. zur Behandlung von Asthma)

Amiodaron (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen)

c u m a r i n a r t i g e

B l u t g e r i n n u n g s h e m m e r

z u m

E i n n e h m e n

( A c e n o c o u m a r o l ,

Phenprocoumon)

Metamizol (zur Behandlung starker Schmerzen und Fieber)

Para-Aminobenzoesäure (z. B. als Bestandteil von Lokalanästhetika)

P-Aminohippursäure (bei der Untersuchung der Nierenfunktion eingesetzt)

Kortikosteroide („Kortison“) (bei entzündlichen und allergischen Erkrankungen)

Colestyramin (zur Behandlung erhöhter Cholesterinwerte)

Erythrozyten-Konzentrate (für Bluttransfusionen)

schwache organische Säuren

Strahlenther api e

w ährend

d er

Anw endung

Meth otr exat

kann

d as

Risik o

fü r

A u f t r e t e n

e i n e r

Weichteil-

o d e r

K n o c h e n n e k r o s e

( A b s t e r b e n

v o n

Weichteil-

oder

Knochengewebe) erhöht sein.

Einnahme von Ebetrexat zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Während der Behandlung mit Ebetrexat soll kein Alkohol getrunken werden und der exzessive

Konsum von Kaffee, koffeinhaltigen Softdrinks und schwarzem Tee ist zu vermeiden.

Achten Sie

darauf,

dass

Sie während

Behandlung mit

Ebetrexat

viel Flüssigkeit

sich

n e h m e n ,

d e n n

D e h y d r a t i o n

( R e d u z i e r u n g

d e s

K ö r p e r w a s s e r s )

k a n n

d i e

T o x i z i t ä t

v o n

Ebetrexat erhöhen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Schwangerschaft

Wenden Sie Ebetrexat während der Schwangerschaft oder wenn Sie versuchen, schwanger

w erden,

ni c ht

Met hot rexat

k ann

Geburt sf ehl ern

führ en,

ungeb or en e

K i nd

s c h ä d i g e n

o d e r

F e h l g e b u r t e n

a u s l ö s e n .

w i r d

m i t

F e h l b i l d u n g e n

d e s

S c h ä d e l s ,

d e s

Gesichts, des Herzens und der Blutgefäße, des Gehirns und der Gliedmaßen in Verbindung

gebracht.

Daher

sehr

wichtig,

dass

Methotrexat

Schwangeren

oder

Patientinnen,

beabsichtigen, schwanger zu werden, nicht verabreicht wird.

Bei Frauen im gebärfähigen Alter muss die Möglichkeit einer Schwangerschaft vor dem Beginn

Therapi e

durch

geeignete

Maßnahm en,

einem

Schwangerschaftstest,

sicher

ausgeschlossen

werden.

Sie müssen

vermeiden,

während

Behandlung mit

Methotrexat

und für mindestens 6 Monate nach Beendigung der Behandlung schwanger zu werden, indem

Sie in diesem Zeitraum eine zuverlässige Verhütungsmethode (z. B. orale Verhütungsmittel

wie die „Pille“) anwenden (siehe auch Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

F al l s

S i e

w ä h r en d

d er

B eh an d l u n g

d oc h

s c hw an g er

w er d en

od er

v er m u t en ,

d as s

S i e

schwanger sein könnten, wenden Sie sich so schnell wie möglich an Ihren Arzt. Sie sollen im

Hinblick auf das Risiko schädlicher Wirkungen auf das Kind während der Behandlung beraten

werden. Falls Sie schwanger werden möchten, konsultieren Sie Ihren Arzt, der Sie vor dem

geplanten Beginn der Behandlung an einen Spezialisten überweisen kann.

Stillzeit

Stillen Sie nicht während der Behandlung, da Methotrexat in die Muttermilch übertritt. Hält Ihr

behandelnder

Arzt

Behandlung

Methotrexat

während

Stillzeit

für

unabdingbar,

müssen Sie mit dem Stillen aufhören.

Männliche Fortpflanzungsfähigkeit

D i e

v e r f ü g b a r e n

D a t e n

w e i s e n

n i c h t

a u f

e i n

e r h ö h t e s

R i s i k o

F e h l b i l d u n g e n

o d e r

Fehlgeburten hin, wenn der Vater wöchentlich mit weniger als 30 mg Methotrexat behandelt

wird. Allerdings kann ein Risiko nicht vollständig ausgeschlossen werden. Methotrexat kann

genotoxisch sein.

bedeutet,

dass

Arzneimittel

genetische

Mutationen

verursachen

kann. Methotrexat

kann

Produktion

Spermien

beeinträchtigen,

Möglichkeit,

Geburtsfehl er

verursachen.

Daher

soll en

verm eiden,

während

Behandlung

Methotrexat

für

mindestens

Monate

nach

Beendigung

Behandlung

Kind

zeugen.

Da eine Behandlung mit Methotrexat zu Unfruchtbarkeit führen kann, kann es für männliche

Patienten ratsam sein, vor Behandlungsbeginn die Möglichkeit einer Spermakonservierung in

Betracht zu ziehen (siehe auch Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

A c ht u n g :

D i es e s

A r z n ei m i t t el

k an n

d i e

R e ak t i on s f ä h i g k ei t

u n d

V er k eh r s t ü c h t i g k ei t

beeinträchtigen.

W ä h r e n d

d e r

B e h a n d l u n g

m i t

E b e t r e x a t

k ö n n e n

d a s

Z e n t r a l n e r v e n s y s t e m

b e t r e f f e n d e

Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Schwindelanfälle auftreten. In einigen Fällen können die

Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein. Wenn

sich müde

oder

schwindelig

fühlen,

lenken Sie

weder

Fahrzeug

noch

bedienen

Maschinen. Dies trifft vor allem zu, wenn Sie während der Behandlung mit Ebetrexat Alkohol

konsumieren.

Ebetrexat – Tabletten enthalten Lactose

Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Ebetrexat erst nach Rücksprache mit

Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

3.

Wie ist Ebetrexat einzunehmen?

E b e t r e x a t

s o l l

n u r

v o n

Ä r z t e n

v e r s c h r i e b e n

w e r d e n ,

d i e

m i t

d e n

u n t e r s c h i e d l i c h e n

Eigenschaften des Arzneimittels sowie dessen Wirkungsweise vertraut sind.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie

bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Zum Einnehmen.

D i e

T a b l e t t e n

s i n d

u n z e r k a u t

m i t

r e i c h l i c h

F l ü s s i g k e i t

( W a s s e r ,

k e i n e

Milchprodukte)

einzunehmen.

Empfohlene Dosis:

Nehmen Sie Ebetrexat nur einmal wöchentlich ein. Zusammen mit Ihrem Arzt legen Sie den

geeigneten Wochentag für die Tabletteneinnahme fest.

I h r

A r z t

w i r d

di e

f ü r

S i e

er f or d e r l i c h e

D o s i s

en t s p r ec h en d

d er

A r t

u nd

S c h w er e

I h r e r

Erkrankung für Sie speziell festlegen. Halten Sie sich genau an diese Dosis.

D i e

B e h a n d l u n g

d e r

rheumatologischen

u n d

d e r m a t o l o g i s c h e n

Anwendungsgebiete

Methotrexat stellt eine Langzeitbehandlung dar.

D i e

f e h l e r h a f t e

Einnahme

v o n

E b e t r e x a t

k a n n

s c h w e r e n ,

e i n s c h l i e ß l i c h

t ö d l i c h e n

Nebenwirkungen führen.

Die Dauer der Behandlung wird durch den behandelnden Arzt festgelegt.

Einnahme bei Kindern, Jugendlichen und älteren Menschen

Dosierungsanweisungen

hängen

Körpergewicht

Patienten

ab. Eine

Einnahme

b e i

K i n d e r n

u n t e r

J a h r e n

w i r d

n i c h t

e m p f o h l e n ,

f ü r

d i e s e

A l t e r s g r u p p e

k e i n e

ausreichenden Erfahrungen vorliegen.

K i n d e r

u n d

ä l t e r e

M e n s c h e n ,

d i e

m i t

Ebetrexat

b e h a n d e l t

w e r d e n ,

s o l l e n

b e s o n d e r s

engm asc hi g

m edi zi ni sc h

überw ac ht

w erden,

m ögli c he

N eb en w i r k u n g en

fr ü h

w i e

möglich zu erkennen.

Aufgrund der mit zunehmendem Alter verminderten Leber- und Nierenfunktion sowie geringer

Folatreserven, soll für ältere Patienten eine relativ niedrige Dosierung gewählt werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Ebetrexat eingenommen haben als Sie sollten

Folgen Sie den Dosierungsempfehlungen Ihres behandelnden Arztes. Ändern Sie niemals die

Dosierung nach eigenem Ermessen.

Wenn Sie vermuten, dass Sie (oder jemand Anderes) zu viel Ebetrexat eingenommen haben,

oder wenn Sie z. B. die Tabletten täglich statt wöchentlich eingenommen haben, informieren

unverzüglich

einen Arzt

oder

nehmen

Kontakt

nächsten

Notaufnahmestelle

eines Krankenhauses auf. Der Arzt wird in Abhängigkeit vom Schweregrad der Vergiftung über

jegliche notwendige Behandlungsmaßnahmen entscheiden.

Eine

Überdosis

Methotrexat

kann

schwerwiegenden

Vergiftungsreakti onen

führen.

Symptome einer

Ü b er d os i er u n g

k ö n n en

ei n e

er h ö h t e

B l u t u n g s n ei g u n g

od e r

B l u t u n g en ,

ungewöhnliches

Schwächegefühl,

Wundsein

Mundes,

Brechreiz,

Erbrechen,

schwarze

oder

blutige

Stühle, Bluthusten

oder

Erbrechen

Blut mit

dem Aussehen

Kaffeesatz

sowie verringertes Harnlassen umfassen. Siehe auch Abschnitt 4. „Welche Nebenwirkungen

sind möglich?“.

N eh m en

S i e

d i e

A r z n ei m i t t el p ac k u n g

m i t ,

w en n

S i e

einen Arzt

od e r

d as

K r an k en h au s

aufsuchen. Das Gegenmittel im Falle einer Überdosis ist Calciumfolinat.

Wenn Sie die Einnahme von Ebetrexat vergessen haben

Holen Sie die Einnahme nach sobald Sie sich daran erinnern, wenn dies innerhalb von zwei

Tagen geschieht. Haben Sie jedoch eine Dosis für mehr als zwei Tage vergessen, fragen Sie

Ihren Arzt um Rat. Nehmen Sie keinesfalls die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige

Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Ebetrexat abbrechen

Die Behandlung mit Ebetrexat darf nicht unterbrochen oder abgebrochen werden, es sei denn,

haben

dies

Ihrem

Arzt

besprochen.

W enn

schwere

Nebenwirkungen

vermuten,

wenden Sie sich zur Beratung umgehend an einen Arzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren

Arzt oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei

jedem auftreten müssen. Manche dieser Nebenwirkungen können schwerwiegend sein oder

auch (plötzlich) zum Tod führen.

Dah er

w i rd

I hr

A rzt

Unt ersuc hungen

durc hführen,

V eränderung en

B l ut es

(z. B.

niedriger Wert weißer Blutzellen, niedriger Wert an Blutplättchen, Lymphome), der Nieren oder

der Leber festzustellen.

I n f o r m i e r e n

S i e

umgehend

einen

A r z t ,

w e n n

b e i

I h n e n

d i e

f o l g e n d e n

Beschwerden

a u f t r e t e n ,

d i e s e

a u f

e i n e

s c h w e r w i e g e n d e ,

m ö g l i c h e r w e i s e

l e b e n s b e d r o h l i c h e

Nebenwirkung hindeuten und sofort behandelt werden müssen. Ihr Arzt wird möglicherweise

entscheiden, die Methotrexat-Dosis zu verringern oder Ihre Behandlung zu beenden.

K euc hen,

A t em not ,

Sc hw el l ung

A ugenl i d er,

G esi c ht s

od er

d er

Li ppen

s ow i e

Ausschlag oder Juckreiz (insbesondere den ganzen Körper betreffend), da dies Anzeichen

einer schweren allergischen Reaktion sein können

Lungenbeschwerden

e i n s c h l i e ß l i c h

Lungenentzündung

( z u

d e n

S y m p t o m e n

z ä h l e n

a l l g e m e i n e s

K r a n k h e i t s g e f ü h l ,

t r o c k e n e r

R e i z h u s t e n ,

K u r z a t m i g k e i t ,

A t e m n o t

Ruhezustand, Atemstillstand, Brustschmerzen oder Fieber)

blutiger Auswurf oder Husten

Symptome

Fieber,

Halsschmerzen,

Mundgeschwüre,

allgemeines

Krankheitsgefühl

st ark e

E rsc höpfung,

Nasenbl ut en

od er

kl ei ne

r ot e

F l ec k en

au f

Haut

können

Anzeichen dafür sein, dass Ihr Knochenmark nicht richtig funktioniert

schwerwiegendes Schälen oder Blasenbildung der Haut

ungewöhnliche Blutungen (einschließlich Erbrechen von Blut) oder Blutergüsse

sc hw ere

Durchfälle (vor

allem

innerhalb

ersten

24 – 48

Stunden

nac h

Gabe

v on

Methotrexat)

schwere Komplikationen im Verdauungstrakt (toxisches Megakolon)

schwarze oder teerartige Stühle

Blut im Urin oder im Stuhl

Gelbfärbung der Haut (Gelbsucht)

Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Harnlassen

Durst und/oder häufiges Harnlassen

Anfälle (Krämpfe)

Bewusstlosigkeit

vorübergehende Erblindung, Sehverlust, verschwommene oder eingeschränkte Sicht

E r b r e c h e n

u n d

V e r l u s t

d e r

M u s k e l f u n k t i o n

( z .

B e w e g u n g s u n f ä h i g k e i t ) ,

d i e s

Anzeichen einer Meningitis (Gehirnentzündung) sein können

Nachfolgend finden Sie die weiteren Nebenwirkungen, die auftreten können:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

Kopfschmerzen

Schwindel

Störungen

Blutzellbildung

einer

Abnahm e

Z ahl

weißen

Blutkörperchen

(Leukozytopenie) und/oder der Blutplättchen (Thrombozytopenie)

Husten

A p p et i t l os i g k ei t ,

B au c h s c hm er z en ,

D u r c h fal l

( v o r

a l l e m

i n n er h al b

d e r

e r s t en

24 – 48

Stunden nach Gabe von Methotrexat), Übelkeit, Erbrechen, Entzündung und Geschwüre

der Mund- und Rachenschleimhaut (vor allem innerhalb der ersten 24 – 48 Stunden nach

Gabe von Methotrexat)

abnormale Werte bei Blutuntersuchungen zur Leberfunktion (Anstieg der Leberenzyme)

Haarausfall

verminderte

Filtrationsrate

Nieren (kann mit einem Test

durch

einen Arzt

festgestellt

werden und zeigt die Verschlechterung der Nierenfunktion)

Erschöpfung, Unwohlsein

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Gürtelrose (Herpes zoster)

Abnahme der roten Blutkörperchen (Blutarmut/Anämie), Schädigung des Knochenmarks,

d i e

e i n e m

s t a r k e n

A b f a l l

der weißen

Blutkörperchen (Agranulozytose)

o d e r

a l l e r

Blutzellen (Panzytopenie) führen kann

Benommenheit, Missempfindungen/Kribbeln (Parästhesie)

Bindehautentzündung (Konjunktivitis)

Lungenkomplikationen aufgrund einer Lungenentzündung (Pneumonie)

Hautausschlag,

Hautrötung,

Juckreiz,

e r h ö h t e

L i c h t e m p f i n d l i c h k e i t

d e r

H a u t

b e i

Sonneneinstrahlung (Photosensibilität), Hautgeschwüre

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Infektionen infolge einer geschwächten Abwehrreaktion, die tödlich verlaufen können

bösartige Tumore im Lymphgewebe (maligne Lymphome), die sich in einigen Fällen nach

dem Absetzen der Therapie mit Methotrexat zurückgebildet haben

a l l e r g i s c h e

R e a k t i o n e n

b i s

h i n

z u m

a l l e r g i s c h e n

S c h o c k ,

B e g ü n s t i g u n g

v o n

I n f e k t i o n e n / E n t z ü n d u n g e n

d u r c h

U n t e r d r ü c k u n g

d e r

k ö r p e r e i g e n e n

A b w e h r

(Immunsuppression)

Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)

Depression

halbseitige Lähmung (Hemiparese), Verwirrtheit

Blutgefäßentzündung (Vaskulitis), allergische Blutgefäßentzündung

b i n d e g e w e b i g e

U m w a n d l u n g

d e s

L u n g e n g e r ü s t s

( L u n g e n f i b r o s e ) ,

Flüssigkeitsansammlungen zwischen den Lungenblättern (Pleuraerguss)

Geschwüre

Blutungen

Magen-Darm-Trakt, Entzündung

Bauchspeicheldrüse

(Pankreatitis)

Leb ersc hädigung

(Hep atot oxizität),

Leberv erfettung,

Bildung

Narben gew eb e

Leber

(Leberfibrose),

Umwandlung

Lebergewebe

Vernarbung

Abnahme

Leberfunktion (Leberzirrhose), Abnahme des Serumalbumins (ein Eiweiß im Blut)

s c h w e r e

u n d

l e b e n s b e d r o h l i c h e

H a u t r e a k t i o n e n

( S t e v e n s - J o h n s o n - S y n d r o m ,

Lyell-

S y n d r o m ,

F i e b e r b l a s e n - ä h n l i c h e

H a u t e r s c h e i n u n g e n ) ,

Q u a d d e l b i l d u n g

( U r t i k a r i a ) ,

v e r s t ä r k t e

P i g m e n t i e r u n g

d e r

H a u t ,

K n ö t c h e n b i l d u n g

u n t e r

d e r

H a u t

( N o d u l o s i s ) ,

schmerzhafte Hautläsionen bei Schuppenflechte, Wundheilungsstörungen

Gelenksschmerzen, Muskelschmerzen, Verminderung der Knochenmasse (Osteoporose)

schwere Nierenerkrankungen, Nierenversagen

Entzündung und Geschwüre in der Blase, Blasenentleerungsstörungen, verminderte oder

fehlende Harnabsonderung

Missbildungen des Fötus

Entzündungen und Geschwüre im Bereich der Scheide

Fieber

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Blutvergiftung (Sepsis)

Entwicklungs-

u n d

R e i f u n g s s t ö r u n g

d e r

r o t e n

B l u t k ö r p e r c h e n

m i t

B l u t a r m u t

(megaloblastäre Anämie)

Stimmungsschwankungen, vorübergehende Wahrnehmungsstörungen

Lähmung,

Sprechstörungen,

k r a n k h a f t e

V e r ä n d e r u n g

d e r

w e i ß e n

H i r n s u b s t a n z

(Leukoenzephalopathie)

Sehstörungen

schwerwiegend),

Versc hluss

Venen

d er

Net zhaut

(Retina-

Venenthrombose)

erniedrigter Blutdruck (Hypotonie), Verschluss von Gefäßen durch Blutgerinnsel in Venen

und Arterien (Thrombose)

Entzündungen im Rachenbereich, Atemstillstand, Lungenembolie

Entzündungen des Verdauungstraktes, blutige Stühle, entzündetes Zahnfleisch

akute Leberentzündung (Hepatitis)

Akne, punktförmige oder kleinflächige Hautblutungen, Entzündungen der Haut (Erythema

multiforme), roter Hautausschlag, verstärkte Pigmentierung der Nägel, Ablösung der Nägel

vom Nagelbett

Knochenbruch durch Belastung

Anstieg

H arnstoff,

Kreatinin

Harnsäur e

Blut,

Verm ehrung

stickstoffhältiger

Stoffwechselprodukte im Blut

Fehlgeburt (Abort)

Verminderung der

S perm i enz ahl

sow i e

S t örungen

w ei bl ic hen

Z y k l u s s es ,

d i e

s i c h

jedoch nach Ende der Behandlung zurückbilden

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

L e b e r e n t z ü n d u n g

h e r v o r g e r u f e n

d u r c h

H e r p e s - V i r e n

(Herpes-simplex-Hepatitis),

I n f e k t i o n e n

v e r u r s a c h t

d u r c h

P i l z e

( H i s t o p l a s m o s e ,

K r y p t o k o k k o s e ) ,

d u r c h

B a k t e r i e n

( N o k a r d i o s e ) ,

d u r c h

V i r e n

( Z y t o m e g a l i e v i r u s - I n f e k t i o n e n ,

e i n s c h l i e ß l i c h

Lungenentzündung), verbreiteter Herpes simplex

B l u t a r m u t

( a p l a s t i s c h e

A n ä m i e ) ,

Vermehrung

bestimmter

weißer

Blutkörperchen

(Eosinophilie),

V e r m i n d e r u n g

b e s t i m m t e r

w e i ß e r

B l u t k ö r p e r c h e n

( N e u t r o p e n i e ) ,

Schwellung der Lymphknoten, lymphoproliferative Erkrankungen (übermäßiges Wachstum

bestimmter weißer Blutkörperchen)

Mangel der Antikörper im Blut (Hypogammaglobulinämie)

Muskelschwäche und Schmerzen in den Gliedmaßen

metallischer Geschmack im Mund

Entzündung der Hirnhaut mit der Folge von Lähmungen oder Erbrechen

S c h w e l l u n g

d i e

A u g e n h ö h l e ,

A u g e n l i d e n t z ü n d u n g ,

T r ä n e n f l u s s ,

g e s t e i g e r t e

Lichtempfindlichkeit der Augen, vorübergehende Erblindung, Sehverlust

H e r z b e u t e l e n t z ü n d u n g

( P e r i k a r d i t i s ) ,

B e h i n d e r u n g

d e r

H e r z f ü l l u n g

d u r c h

E r g u s s

H e r z b e u t e l

( P e r i k a r d t a m p o n a d e ) ,

F l ü s s i g k e i t s a n s a m m l u n g

z w i s c h e n

d e n

Herzbeutelblättern (Perikarderguss)

c h r on i s c h e

E r k r an k u n g

d e s

L u n g en g er ü s t s ,

A s t hm a- ä h n l i c h e

R ea k t i on e n

m i t

H u s t en ,

erschwerte Atmung, auffällige Befunde nach Test der Atemfunktion

Erbrechen von Blut

Absterben von Leberzellen (akute Lebernekrose), Leberzerfall, Leberversagen

t i e f e

I n f e k t i o n

v o n

H a a r f o l l i k e l n

( F u r u n k u l o s e ) ,

a u f

d e r

H a u t

s i c h t b a r e ,

b l e i b e n d e

Erweiterung der Kapillaren (Teleangiektasien), Entzündung des Nagelbetts und -falzes

Blut im Urin, vermehrte Eiweißausscheidung mit dem Urin

Tod des Fötus

Entzündung des Drüsenkörpers von Schweißdrüsen

gestörte Bildung von Ei- bzw. Samenzellen, Unfruchtbarkeit, Zyklusstörungen, Verlust des

s e x u e l l e n

I n t e r e s s e s

( L i b i d o v e r l u s t ) ,

I m p o t e n z ,

S c h e i d e n a u s f l u s s ,

w e i b l i c h e

Brustvergrößerung bei Männern (Gynäkomastie)

Gefühl von Taubheit oder Kribbeln/weniger Gefühl bei Berührung als gewöhnlich

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Lungenentzündung, Wiederauftreten

ein er

Hepatitis-B-Infektion,

Verschlechterung

einer

Hepatitis-C-Infektion

Entzündung des Bauchfells, schwere Komplikationen im Dickdarm (toxisches Megakolon),

Darmperforation, Entzündung der Zunge

S c h ä d i g u n g

d e s

N e r v e n s y s t e m s

( N e u r o t o x i z i t ä t ) ,

E n t z ü n d u n g

einer

d e r

Hirnhäute

( A r a c h n o i d i t i s ) ,

V e r l u s t

v o n

S e n s i b i l i t ä t

u n d

B e w e g l i c h k e i t

d e r

B e i n e

(Paraplegie),

Starrezustand des ganzen Körpers (Stupor), Störungen im geordneten Ablauf und in der

K o o r d i n a t i o n

v o n

Muskelbewegungen

( A t a x i e ) ,

D e m e n z ,

D r u c k e r h ö h u n g

d e r

Gehirn-

Rückenmarks-Flüssigkeit (Liquor cerebrospinalis)

Krampfanfälle

Brustschmerzen, Sauerstoffmangel in den Geweben (Hypoxie)

Lungenblutungen

Arzneimittelreaktion mit Ausschlag am ganzen Körper und einer Erhöhung der Eosinophilen

( ei n e

b es t i m m t e

A rt

v on

weißen

B l ut z el l en )

B l u t

( s og en an n t es

DRESS-Syndrom),

Hautentzündung

Absterben von Knochengewebe (Osteonekrose) z. B. des Kiefers

Funktionsstörungen von Harn- und Geschlechtsorganen (urogenitale Dysfunktion)

Rötung und schuppige Haut

Schädigung der Augennetzhaut (Retinopathie)

Schwellung

Hautkrebs

Schüttelfrost

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem

Nebenwirkungen

melden,

können

dazu

beitragen,

dass

mehr

Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Ebetrexat aufzubewahren?

Nicht über 25 °C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Etikett nach „Verwendbar

bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf

den letzten Tag des angegebenen Monats.

E n t s o r g e n

S i e

A r z n e i m i t t e l

n i c h t

A b w a s s e r

o d e r

H a u s h a l t s a b f a l l .

F r a g e n

S i e

I h r e n

Apotheker,

Arzneimittel

entsorgen

ist,

wenn

nicht

mehr

verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Ebetrexat 5 mg enthält

Der Wirkstoff ist Methotrexat. Eine Tablette enthält 5 mg Methotrexat.

sonstigen

Bestandteile

sind:

Lactose-Monohydrat,

Maisstärke,

mikrokristalline

Cellulose, kolloidales Siliciumdioxid wasserfrei, Magnesiumstearat

Wie Ebetrexat 5 mg aussieht und Inhalt der Packung

Hellgelbe Tablette mit einer Bruchrille auf einer Seite, kann gelb bis rot gesprenkelt sein. Die

Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette, um das Schlucken zu erleichtern und nicht zum

Teilen in gleiche Dosen.

Kunststoffröhrchen mit 10, 20, 30, 50 und 100 Stück.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

EBEWE Pharma Ges.m.b.H. Nfg. KG, 4866 Unterach, Österreich

Hersteller:

EBEWE Pharma Ges.m.b.H. Nfg. KG, 4866 Unterach, Österreich

Salutas Pharma GmbH, 39179 Barleben, Deutschland

Lek Pharmaceuticals d.d., 1526 Laibach, Slowenien

Z.Nr.: 1-22271

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im März 2021.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Dosierung bei erwachsenen Patienten mit rheumatoider Arthritis

em pfohlen e

Initialdosi s

beträgt

Methotr exat

einm al

wöchentlich oral.

nac h

i n d i v i d u e l l e r

K r a n k h e i t s a k t i v i t ä t

u n d

d e r

V e r t r ä g l i c h k e i t

d u r c h

d e n

P a t i e n t e n

k a n n

d i e

Dosierung

schrittweise

W oche

erhöht

werden.

Eine

wöchentliche

Dosierung

20 mg

soll

nic ht

übersc hritten

w erden.

Dosi erung en

über

m g/W oc he

könn en

m it

beträchtlichem

Ansteigen

Toxizität,

allem

Knochenmarkdepression

verbunden

sein.

D o s i e r u n g

b e i

K i n d e r n

u n d

J u g e n d l i c h e n

m i t

p o l y a r t h r i t i s c h e n

F o r m e n

d e r

j u v e n i l e n

idiopathischen Arthritis

D i e

em p f oh l en e

D os i er u n g

b et r ä g t

10 - 15

m g/ m ²

K ö r p er ob er f l ä c h e

( K O F )/W oc h e.

B ei

therapierefraktären Fällen kann die wöchentliche Dosierung auf bis zu 20 mg/m² KOF/Woche

erhöht

werden.

Soll

Dosi erung

erhöht

w erd en,

jedoc h

ein e

erhö hte

Frequ enz

v on

Kontrolluntersuchungen angebracht.

Dosi erung

erwachsenen Patienten

mit schweren

Form en

Psoriasis

Psoriasis-

Arthritis

D i e

e m p f o h l e n e

I n i t i a l d o s i s

b e t r ä g t

7 , 5

M e t h o t r e x a t ,

d i e

e i n m a l

wöchentlich

oral

v e r a b r e i c h t

w i r d .

D i e

D o s i s

s o l l

b e i

B e d a r f

erhöht

w e r d e n ,

s o l l

aber

e i n e

maximale

wöchentliche Dosis von 30 mg Methotrexat nicht übersteigen.

W e i t e r e

I n f o r m a t i o n e n

s i n d

d e r

v e r ö f f e n t l i c h t e n

„ Z u s a m m e n f a s s u n g

d e r

M e r k m a l e

d e s

Arzneimittels“ (Fachinformation) zu entnehmen.

ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Ebetrexat 5 mg - Tabletten

2.

QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

1 Tablette enthält 5 mg Methotrexat.

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung:

1 Tablette enthält 157,20 mg Lactose- Monohydrat.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

3.

DARREICHUNGSFORM

Tabletten.

Hellgelbe Tablette mit einer Bruchkerbe auf einer Seite, kann gelb bis rot gesprenkelt sein.

Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette, um das Schlucken zu erleichtern, und nicht

zum Teilen in gleiche Dosen.

4.

KLINISCHE ANGABEN

4.1

Anwendungsgebiete

Ebetrexat 5 mg – Tabletten werden angewendet bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab

3 Jahren.

Bei rheumatologischen und dermatologischen Erkrankungen

aktive rheumatoide Arthritis bei erwachsenen Patienten

polyarthritische Formen von schwerer, aktiver juveniler idiopathischer Arthritis (JIA), wenn

das Ansprechen auf nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) inadäquat war.

schwere, therapierefraktäre, invalidisierende Psoriasis, die nicht ausreichend auf andere

Therapieformen wie Phototherapie, PUVA-Therapie und Retinoide ansprechen, sowie bei

schwerer Psoriasis-Arthritis bei erwachsenen Patienten

4.2

Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung:

Rheumatologische und dermatologische Erkrankungen

Wichtiger Warnhinweis zur Dosierung von Ebetrexat (Methotrexat):

Bei der Behandlung von rheumatischen Erkrankungen oder Erkrankungen der Haut darf

Ebetrexat (Methotrexat) nur einmal wöchentlich eingenommen werden. Eine fehlerhafte

Dosierung von Ebetrexat (Methotrexat) kann zu schwerwiegenden Nebenwirkungen und sogar

zum Tod führen. Bitte lesen Sie diesen Abschnitt der Zusammenfassung der Merkmale des

Arzneimittels sehr aufmerksam durch.

Methotrexat soll nur von Ärzten verordnet werden, die Erfahrungen mit der Anwendung von

Methotrexat haben und denen die Risiken einer Behandlung mit Methotrexat vollumfänglich

bekannt sind.

Der verordnende Arzt muss sicherstellen, dass Patienten oder deren Pflegekräfte in der Lage

sind, das einmal wöchentliche Behandlungsschema zu befolgen.

Methotrexat darf nur einmal wöchentlich verabreicht werden.

Der Verordner hat den Wochentag der Einnahme auf dem Rezept festzulegen.

Ebetrexat 5 mg – Tabletten können bei einer Dosis

15 mg unabhängig von den Mahlzeiten

eingenommen werden.

Bei Dosen

15 mg sollen die Ebetrexat 5 mg - Tabletten mindestens 1 Stunde vor oder 2 Stunden

nach einer Mahlzeit eingenommen werden. Bei höheren Dosen ist bei Einnahme mit Nahrung,

insbesondere mit Milchprodukten, von einer Verzögerung der Aufnahme berichtet worden.

Die Dosierung und Therapiedauer erfolgt individuell in Abhängigkeit vom Krankheitsbild des

Patienten und von der Verträglichkeit von Methotrexat.

Dosierung bei erwachsenen Patienten mit rheumatoider Arthritis:

Die empfohlene Initialdosis beträgt 7,5 mg Methotrexat einmal wöchentlich oral.

Je nach individueller Krankheitsaktivität und der Verträglichkeit durch den Patienten kann die

Dosierung schrittweise um 2,5 mg pro Woche erhöht werden.

Eine wöchentliche Dosierung von 20 mg soll nicht überschritten werden. Dosierungen über

20 mg/Woche

können

beträchtlichem

Ansteigen

Toxizität,

allem

Knochenmarkdepression verbunden sein.

Wirkungslosigkeit

oralen

Medikation

eine

Umstellung

eine

parenterale

Darreichungsform angezeigt. Dies kann durch Methotrexat als intramuskuläre oder subkutane

Applikation erfolgen und wird für Patienten empfohlen, die eine ungenügende Resorption der

oralen Methotrexat-Form aufweisen oder unter schlechter Verträglichkeit der oralen Anwendung

leiden.

Eine zusätzlich begleitende Folsäuresubstitution mit 5 mg zweimal wöchentlich (außer am Tag

der Einnahme) ist angezeigt.

Ein Ansprechen auf die Therapie kann nach ca. 4-8 Wochen erwartet werden.

Nach Erreichen des gewünschten Therapieergebnisses ist die Dosierung schrittweise auf die

geringste mögliche noch wirksame Erhaltungsdosis zu reduzieren.

Nach Absetzen der Behandlung kann es zu einem Wiederauftreten der Symptome kommen. Die

Therapie der chronischen Polyarthritis mit Methotrexat stellt eine längerfristige Behandlung dar.

Dosierung

Kindern

Jugendlichen

polyarthritischen

Formen

juvenilen

idiopathischen Arthritis:

empfohlene

Dosierung

beträgt

10-15

mg/m²

Körperoberfläche

(KOF)/Woche.

therapierefraktären

Fällen

kann

wöchentliche

Dosierung

mg/m²

Körperoberfläche/Woche erhöht werden. Soll die Dosierung erhöht werden, ist jedoch eine

erhöhte Frequenz von Kontrolluntersuchungen angebracht.

berichteten

Methotrexat-Dosen

veröffentlichten

klinischen

Studien

Kindern

Jugendlichen mit JIA lagen zwischen 4-17 mg/ m² Körperoberfläche (KOF)/ Woche oder 0,1 bis

1,1 mg/kg/Woche. Die Behandlungsdauer lag zwischen 1 Monat und 7,3 Jahren. Methotrexat

wurde in der Mehrheit der Studien oral verabreicht, in manchen Fällen jedoch intramuskulär.

Patienten mit JIA sind stets an ein rheumatologisches Zentrum zu verweisen, das auf die

Behandlung von Kindern/Jugendlichen spezialisiert ist.

Die Anwendung bei Kindern unter 3 Jahren wird nicht empfohlen, da für diese Patientengruppe

keine

ausreichenden

Daten

Wirksamkeit

Unbedenklichkeit

vorliegen

(siehe

auch

Abschnitt 4.4).

Dosierung bei erwachsenen Patienten mit schweren Formen von Psoriasis und Psoriasis-

Arthritis:

Die empfohlene Initialdosis beträgt 7,5 mg Methotrexat, die einmal wöchentlich oral verabreicht

wird. Die Dosis soll bei Bedarf erhöht werden, soll aber eine maximale wöchentliche Dosis von

30 mg Methotrexat nicht übersteigen.

Ein Ansprechen auf die Therapie kann im Allgemeinen nach ca. 2-6 Wochen erwartet werden.

Nach Erreichen des gewünschten Therapieergebnisses ist die Dosierung schrittweise auf die

geringste mögliche noch wirksame Erhaltungsdosis zu reduzieren.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion:

Ebetrexat ist bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion mit Vorsicht anzuwenden. Die

Dosis soll wie folgt angepasst werden:

Kreatinin-Clearance

(ml/min)

% der Standarddosierung

>80

volle Dosierung

<50

kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3)

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion:

Bei Patienten mit signifikanter, bestehender oder früherer Lebererkrankung, besonders, wenn

diese auf Alkohol zurückzuführen ist, ist Ebetrexat, wenn überhaupt, nur mit größter Vorsicht zu

verabreichen. Wenn der Bilirubinwert > 5 mg/dl (85,5 µmol/l.) beträgt, ist Ebetrexat kontraindiziert

(siehe Abschnitt 4.3).

Ältere Patienten:

Aufgrund der eingeschränkten Funktion von Leber und Nieren sowie wegen der bei höherem

Alter (ab 55 Jahren) auftretenden geringen Folsäurereserven soll bei älteren Patienten eine

Dosisreduktion in Betracht gezogen werden. Zusätzlich wird eine genaue Überwachung der

Patienten auf mögliche Frühzeichen einer Toxizität empfohlen.

Patienten mit pathologischen Flüssigkeitsansammlungen (Pleuraerguss, Aszites):

sich

Halbwertszeit

Ebetrexat

Patienten

pathologischen

Flüssigkeitsansammlungen um das 4-fache verlängern kann, kann eine Reduktion der Dosis, in

manchen Fällen auch das Absetzen von Ebetrexat erforderlich sein (siehe Abschnitte 5.2 und

4.4).

Art der Anwendung:

Zum Einnehmen.

Unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (Wasser, keine Milchprodukte) einnehmen.

Ebetrexat 5 mg - Tabletten können bei einer Dosis

15 mg unabhängig von den Mahlzeiten

eingenommen werden.

Bei Dosen

15 mg sollen die Ebetrexat 5 mg - Tabletten mindestens 1 Stunde vor oder 2 Stunden

nach einer Mahlzeit eingenommen werden. Bei höheren Dosen ist bei Einnahme mit Nahrung,

insbesondere mit Milchprodukten, von einer Verzögerung der Aufnahme berichtet worden.

Die Gesamtdauer der Therapie wird vom Arzt festgelegt.

Die Ebetrexat-Behandlung der rheumatoiden Arthritis, der juvenilen idiopathischen Arthritis, der

schweren Psoriasis vulgaris und Psoriasis-Arthritis stellt eine Langzeitbehandlung dar.

Rheumatoide Arthritis

Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis kann ein Ansprechen auf die Therapie nach 4-8 Wochen

erwartet werden. Nach dem Aussetzen der Behandlung können die Symptome wieder auftreten.

Schwere Formen von Psoriasis vulgaris und Psoriasis-Arthritis

Ein Ansprechen auf die Therapie kann im Allgemeinen nach ca. 2-6 Wochen erwartet werden. In

Abhängigkeit von der klinischen Situation und den Änderungen der Laborwerte kann die Therapie

fortgesetzt oder abgesetzt werden.

Eine

Folsäure-

oder

Folinsäure-Substitution

kann

Übereinstimmung

aktuellen

Therapierichtlinien in Erwägung gezogen werden.

4.3

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Methotrexat oder einen der in Abschnitt 6.1

genannten sonstigen Bestandteile

schwere, akute oder chronische Infektionen (wie Tuberkulose und HIV)

Stomatitiden, Ulzera des Magen-Darm-Trakts

Erkrankungen

Leber

durch

chronischen

Alkoholabusus

oder

andere

chronische

Lebererkrankungen (siehe Abschnitt 4.2)

Leberinsuffizienz (siehe Abschnitt 4.2)

ausgeprägte Nierenfunktionsstörungen (Kreatininclearance geringer als 50 ml/min, siehe

Abschnitt 4.2)

Funktionsstörungen

hämatopoetischen

Systems

nach

vorangegangener

Radiotherapie

oder

Chemotherapie)

Knochenmarkhypoplasie,

Leukopenie,

Thrombozytopenie oder signifikante Anämie

Immundefizienz

erhöhter Alkoholkonsum

vorbestehende Blutkrankheit

Schwangerschaft und Stillzeit (siehe Abschnitt 4.6)

gleichzeitige Impfung mit Lebendimpfstoffen

4.4

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Die Therapie der Psoriasis sowie der rheumatoiden Arthritis mit Methotrexat setzt spezielle

Kenntnisse

diesem

Therapiegebiet

damit

verbundenen

Risiken

Vorsichtsmaßnahmen voraus.

Der Verordner hat den Wochentag der Einnahme auf dem Rezept festzulegen.

Patienten müssen darin unterwiesen werden, dass es wichtig ist, dieses Arzneimittel nur einmal

wöchentlich einzunehmen.

Der verordnende Arzt muss sicherstellen, dass Patienten oder deren Pflegekräfte in der Lage

sind, das einmal wöchentliche Behandlungsschema zu befolgen.

Toxizität

Es wurden, besonders bei älteren Patienten, nach der versehentlichen täglichen Anwendung der

Wochendosis Todesfälle unter der Therapie mit Methotrexat berichtet.

Wegen der Möglichkeit schwerwiegender toxischer Reaktionen (die tödlich sein können) sollte

Methotrexat insbesondere in mittleren und hohen Dosierungen nur bei Patienten eingesetzt

werden,

wenn

diese

einem

schweren,

therapieresistenten

behindernden

Krankheitsverlauf leiden, der nicht angemessen auf andere Therapien anspricht.

Während einer Behandlung mit Methotrexat müssen die Patienten wegen der Möglichkeit

schwerwiegender

toxischer

Reaktionen

(die

tödlich

sein

können)

engmaschig

beobachtet

werden, damit Vergiftungserscheinungen schnell erkannt werden können.

Die Patienten sollten über den möglichen Nutzen und die Risiken (einschließlich der frühen

Anzeichen und Symptome von Toxizität) einer Methotrexat-Therapie aufgeklärt werden. Ferner

sind sie über die Notwendigkeit, beim Auftreten von Vergiftungserscheinungen unmittelbar den

Arzt

aufzusuchen,

sowie

über

nachfolgend

notwendige

Überwachung

Vergiftungserscheinungen (inkl. regelmäßiger Labortests) zu unterrichten.

Absetzen

Methotrexat

führt

nicht

immer

einer

vollständigen

Rückbildung

aufgetretener Nebenwirkungen.

Die Behandlung mit Methotrexat hat zur Voraussetzung, dass der Methotrexat-Serumspiegel

bestimmt werden kann.

Methotrexat wird langsam aus pathologischen Flüssigkeitsansammlungen in Körperhöhlen

(sog. „third space“), wie Aszites oder Pleuraergüsse, ausgeschieden, was zu einer verlängerten

Plasmaeliminationshalbwertszeit

unerwarteter

Toxizität

führt.

Diese

Flüssigkeitsansammlungen sind vor einer Methotrexat-Therapie möglichst durch Punktion zu

entfernen.

Blut- und Lymphsystem

Methotrexat kann die Hämatopoese unterdrücken und dadurch Anämie, aplastische Anämie,

Panzytopenie, Leukopenie, Neutropenie und/ oder Thrombozytopenie hervorrufen.

Erste

Anzeichen

für

diese

lebensbedrohlichen

Komplikationen

können

sein:

Fieber,

Halsschmerzen,

Ulzerationen

Mundschleimhaut,

grippeartige

Beschwerden,

starke

Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen.

Bei der Behandlung neoplastischer Erkrankungen sollte die Methotrexat-Therapie nur fortgesetzt

werden, wenn der mögliche Nutzen das Risiko einer schweren Myelosuppression überwiegt.

Vor allem während der Langzeittherapie bei älteren Patienten wurde über megaloblastäre

Anämien berichtet.

Methotrexat darf nicht bei Anwesenheit von Ulcus pepticum oder Colitis ulcerosa verabreicht

werden (siehe Abschnitt 4.3).

Beim Zustand nach Behandlung mit Arzneimitteln mit kumulativer Myelotoxizität sowie

Bestrahlungen

unter

Einbeziehung

des

Knochenmarks

eine

eingeschränkte

Knochenmarkreserve zu achten. Diese kann eine erhöhte Empfindlichkeit des Knochenmarks

gegenüber

einer

Methotrexat-Therapie

verstärkter

Suppression

hämatopoetischen

Systems

Folge

haben.

länger

dauernder

Therapie

Methotrexat

sind

ggf.

Knochenmarkbiopsien durchzuführen.

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Bei Strahlentherapie während der Anwendung von Methotrexat kann das Risiko für das Auftreten

einer Weichteil- oder Knochennekrose erhöht sein.

Unter

hoch

dosierter

Methotrexat-Therapie

wurde

auch

vorübergehendes

akutes

neurologisches

Syndrom

beobachtet,

welches

sich

u.a.

Verhaltensanomalien,

fokalen

sensomotorischen

Symptomen

(einschließlich

vorübergehender

Erblindung)

anomalen

Reflexen manifestieren kann. Die genaue Ursache ist unbekannt.

Fälle schwerer neurologischer Nebenwirkungen, die von Kopfschmerzen bis Paralyse, Koma und

schlaganfallartigen Episoden reichten, wurden überwiegend bei Kindern und Heranwachsenden

beobachtet, die Methotrexat in Kombination mit Cytarabin erhielten.

Bei gleichzeitiger Gabe von nichtsteroidalen Antiphlogistika und Methotrexat ist besondere

Vorsicht

geboten.

diesem

Zusammenhang

über

schwerwiegende

Nebenwirkungen

einschließlich Todesfällen, darunter unerwartet starke Knochenmarksuppression, aplastische

Anämie und gastrointestinale Toxizität, besonders nach Gabe von hohen Methotrexat-Dosen,

berichtet worden.

Leberfunktion

Wegen seiner potenziell hepatotoxischen Wirkung wird empfohlen, während der Methotrexat-

Therapie

keine

zusätzlichen

hepatotoxischen

oder

potenziell

hepatotoxische

Arzneimitteln

einzunehmen und auf Alkohol zu verzichten bzw. den Alkoholkonsum deutlich einzuschränken.

Methotrexat kann akute Hepatitis und chronische, möglicherweise tödliche Lebertoxizität

(Fibrosen und Zirrhosen) hervorrufen, im Allgemeinen erst nach längerer Anwendung. Akute

Erhöhungen der leberbezogenen Enzyme werden häufig beobachtet. Diese sind gewöhnlich

vorübergehend und asymptomatisch und keine Vorboten für eine nachfolgende Lebererkrankung.

Chronische Toxizität trat gewöhnlich nach Anwendung über einen längeren Zeitraum auf (im

Allgemeinen nach zwei Jahren oder mehr) und nach einer kumulativen Gesamtdosis von

mindestens 1,5 g. In Studien mit Psoriasis-Patienten wurde eine Abhängigkeit der Lebertoxizität

von der kumulativen Gesamtdosis festgestellt, wobei die Toxizität durch Alkoholmissbrauch,

Adipositas, Diabetes und fortgeschrittenes Alter gesteigert wird. Die nach einer länger dauernden

Methotrexat-Behandlung

durchgeführten

Leberbiopsien

zeigen

häufig

histologische

Veränderungen, wobei auch über Fibrosen und Zirrhosen berichtet wurde.

Methotrexat

verursachte

Reaktivierung

einer

Hepatitis-B-Infektion

oder

Verschlechterung von Hepatitis-C-Infektionen, die in einigen Fällen zum Tod führten. Einige

Fälle von Hepatitis-B-Reaktivierung traten nach dem Absetzen von Methotrexat auf. Um eine

vorbestehende

Lebererkrankung

Patienten

früheren

Hepatitis-B

oder-C-Infektionen

beurteilen zu können, sollten klinische und Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Daraus

resultierend

kann

sich

eine

Methotrexat-Behandlung

für

einige

Patienten

ungeeignet

erweisen.

Auch bei Vorliegen anderer inaktiver, chronischer Infektionen wie z. B. Herpes zoster oder

Tuberkulose ist besondere Vorsicht aufgrund einer möglichen Aktivierung geboten.

Bei Patienten mit insulinpflichtigem Diabetes mellitus ist grundsätzlich erhöhte Vorsicht geboten,

weil

sich

unter

Methotrexat-Therapie

vereinzelt

eine

Leberzirrhose

ohne

intermittierenden

Transaminasenanstieg entwickelte.

Nierenfunktion

Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollte aufgrund einer bei diesen Patienten

verzögerten Methotrexat-Elimination die Methotrexat-Therapie nur mit erhöhter Vorsicht und

niedriger Dosierung durchgeführt werden (siehe Abschnitt 4.2).

Unter einer Therapie mit Methotrexat kann sich eine Verschlechterung der Nierenleistung mit

einem Anstieg bestimmter Laborwerte (Kreatinin, Harnstoff und Harnsäure im Serum) entwickeln

und ein akutes Nierenversagen mit Oligurie/ Anurie zur Folge haben. Dies ist wahrscheinlich

durch Präzipitation von Methotrexat und seiner Metaboliten in den renalen Tubuli bedingt.

Zustände, die zur Dehydratation führen, wie Erbrechen, Diarrhö, Stomatitis, können die Toxizität

von Methotrexat aufgrund erhöhter Wirkstoffspiegel steigern. In diesen Fällen sollte eine

unterstützende Therapie eingeleitet und eine Unterbrechung der Anwendung von Methotrexat bis

zum Sistieren der Symptome erwogen werden.

Gastrointestinale Erkrankungen

Beim Auftreten von ulzerativer Stomatitis oder Diarrhöen, Hämatemesis, Schwarzfärbung

des

Stuhls

oder

Blut

im

Stuhl

Therapie

unterbrechen,

ansonsten

eine

hämorrhagische Enteritis und durch Darmperforation bedingte Todesfälle auftreten können.

Nervensystem

Chronische Leukenzephalopathie trat auch bei Patienten auf, die ohne vorausgegangene

Schädelbestrahlung

eine

wiederholte

Methotrexat-Hochdosistherapie

Calciumfolinat-

Rescue erhielten. Es liegen auch Berichte vor über das Auftreten von Leukenzephalopathie bei

Patienten, die Methotrexat oral erhielten.

Lungenfunktion

Besondere Vorsicht ist geboten bei Patienten mit eingeschränkter Lungenfunktion.

Pulmonale Komplikationen, Pleuraerguss, Alveolitis oder Pneumonitis mit Symptomen wie

trockener

Reizhusten,

Fieber,

allgemeines

Krankheitsgefühl,

Husten,

Thoraxschmerzen,

Dyspnoe, Hypoxämie und Infiltraten im Thorax-Röntgenbild oder eine während der Methotrexat-

Therapie auftretende unspezifische Pneumonie können Anzeichen für eine möglicherweise

gefährliche Schädigung mit möglichem tödlichen Ausgang sein. Lungenbiopsien erbrachten

unterschiedliche

Befunde

interstitielles

Ödem,

mononukleäre

Infiltrate

oder

nicht

verkäsende

Granulome).

Verdacht

diese

Komplikationen

Behandlung

Methotrexat sofort abzusetzen und eine sorgfältige Untersuchung, u. a. zum Ausschluss von

Infektionen und

Tumoren erforderlich. Durch Methotrexat induzierte Lungenerkrankungen können

zu jeder Zeit der akuten Therapie auftreten, waren nicht immer vollständig reversibel und wurden

schon bei geringen Dosen von 7,5mg/Woche berichtet.

Außerdem wurde von pulmonaler alveolärer Blutung bei der Anwendung von Methotrexat bei

rheumatologischen

ähnlichen

Indikationen

berichtet.

Dieses

Ereignis

kann

auch

Vaskulitis

anderen

Komorbiditäten

Verbindung

stehen.

sollte

eine

sofortige

Untersuchung in Betracht gezogen werden, wenn Verdacht auf eine pulmonale alveoläre Blutung

besteht, um die Diagnose zu bestätigen.

Während der Methotrexat-Therapie können opportunistische Infektionen einschließlich einer

Pneumocystis-jirovecii–Pneumonie auftreten, die tödlich verlaufen können. Wenn sich ein Patient

mit Lungensymptomen vorstellt, sollte die Möglichkeit einer Pneumocystis-jirovecii-Pneumonie in

Betracht gezogen werden.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Über das Auftreten schwerer, gelegentlich tödlich verlaufener Hautreaktionen wie Stevens-

Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom) nach einmaliger oder

kontinuierlicher Methotrexat-Anwendung wurde berichtet.

Psoriatische Läsionen können sich durch UV-Bestrahlung unter gleichzeitiger Methotrexat-

Therapie

verschlechtern.

Durch

Bestrahlung

hervorgerufene

Dermatitis

Sonnenbrand

können bei Anwendung von Methotrexat wieder auftreten (sog. „Recall“-Reaktionen).

Immunsystem

Unter zytostatischer Therapie ist nach Impfung mit Lebendimpfstoffen das Risiko einer Infektion

erhöht.

gibt

Berichte

über

disseminierte

Kuhpocken-Infektionen

nach

Pockenschutzimpfung

Patienten

unter

Methotrexat-Therapie.

Zytostatika

können

Antikörperbildung nach Influenzaimpfung mindern. Methotrexat kann wegen seiner möglichen

Wirkung auf das Immunsystem Impf- und Testergebnisse (immunologische Verfahren zur

Erfassung der Immunreaktion) verfälschen. Während einer Methotrexat-Therapie durchgeführte

Impfungen können wirkungslos sein. Aufgrund des erhöhten Infektionsrisikos sollten während

einer Therapie mit Methotrexat keine Impfungen mit Lebendvakzinen durchgeführt werden.

Methotrexat sollte bei Patienten mit floriden Infekten mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden.

Bei Patienten mit offensichtlichen bzw. labordiagnostisch gesicherten Immunmangelsyndromen

Methotrexat

kontraindiziert.

Ebenso

Vorsicht

Einnahme

Methotrexat

angebracht, wenn die Patienten Erregern von Windpocken oder Gürtelrose ausgesetzt sind.

Neubildungen

Bei Patienten mit schnellwachsenden Tumoren kann Methotrexat wie andere zytostatische

Arzneimittel

Tumorlysesyndrom

induzieren.

Geeignete

unterstützende

pharmakologische Maßnahmen können diese Komplikation verhindern oder mildern.

Gelegentlich wurde bei der Anwendung von niedrig dosiertem Methotrexat über das Auftreten

von malignen Lymphomen berichtet, die sich in einigen Fällen nach dem Absetzen der Therapie

mit Methotrexat zurückgebildet haben. Beim Auftreten von Lymphomen sollte daher erst die

Methotrexat-Therapie abgebrochen werden und erst, wenn das Lymphom nicht zurückgeht, eine

geeignete Therapie eingeleitet werden. Eine erhöhte Inzidenz für das Auftreten von Lymphomen

unter einer Methotrexat-Behandlung konnte in einer neueren Untersuchung nicht festgestellt

werden.

Folsäure-Supplementierung

Folatmangelzustände können die Methotrexat-Toxizität erhöhen (siehe Abschnitt 4.5).

Die Anwendung von Fol- oder Folinsäure kann die Toxizität von Methotrexat (gastrointestinale

Symptome, Stomatitis, Alopezie und Anstieg der Leberenzyme) verringern.

Vor der Einnahme von Folsäurepräparaten empfiehlt sich eine Kontrolle der Vitamin-B

-Spiegel,

durch

Folatgabe

insbesondere

Erwachsenen

über

Jahre

Vitamin-B

Mangelzustand maskiert werden kann.

Wenn überhaupt, sollte Methotrexat nur mit großer Vorsicht bei Patienten angewendet werden,

die eine signifikante Lebererkrankung haben oder hatten, besonders, wenn diese alkoholbedingt

ist/war.

Fertilität und Fortpflanzung

Fertilität

Berichten zufolge verursacht Methotrexat beim Menschen während und für einen kurzen

Zeitraum nach Absetzen der Behandlung Oligospermie, Menstruationsstörungen und Amenorrhö

beeinträchtigt

während

Verabreichungszeitraumes

Fertilität,

Spermatogenese und Oogenese beeinflusst. Nach Beendigung der Behandlung scheinen diese

Auswirkungen reversibel zu sein.

Teratogenität – Risiko für die Fortpflanzung

Methotrexat führt beim Menschen zu Embryotoxizität, Abort und fetalen Fehlbildungen. Daher

sind die möglichen Auswirkungen auf die Fortpflanzungsfähigkeit, Fehlgeburten und angeborene

Fehlbildungen mit Patientinnen im gebärfähigen Alter zu besprechen (siehe Abschnitt 4.6). Vor

der Anwendung von Ebetrexat muss eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden. Werden

Frauen im gebärfähigen Alter behandelt, so ist während der Behandlung und für einen Zeitraum

von mindestens sechs Monaten nach Absetzen der Behandlung eine zuverlässige Methode der

Empfängnisverhütung anzuwenden.

Männer, die mit Methotrexat behandelt werden, sollten während und bis mindestens 6 Monate

nach der Beendigung der Therapie keine Kinder zeugen. Da die Behandlung mit Methotrexat zu

schweren und möglicherweise irreversiblen Störungen in der Spermatogenese führen kann,

sollten Männer vor Beginn der Therapie über die Möglichkeit einer Konservierung von Spermien

informiert werden (Hinweise zur Empfängnisverhütung bei Männern siehe Abschnitt 4.6).

Empfohlene Kontrolluntersuchungen und Sicherheitsmaßnahmen:

Patienten, die einer Methotrexat-Behandlung unterzogen werden, sollen engmaschig kontrolliert

werden, um toxische Effekte sofort festzustellen.

Vor Therapiebeginn sollten folgende Untersuchungen durchgeführt werden:

komplettes Blutbild mit Differenzialblutbild, Leberenzyme (ALAT [GPT], ASAT [GOT], AP),

Bilirubin, Serumalbumin, Nierenretentionsparameter (ggf. mit Kreatinin-Clearance), Hepatitis-

Serologie (A, B, C), ggf. Tuberkulose-Ausschluss sowie Thorax-Röntgen. Lungenfunktionstests

können bei Vermutung einer Lungenerkrankung (z.B. interstitielle Pneumonie), insbesondere bei

Vorliegen entsprechender Referenzwerte aus der Eingangsuntersuchung, von Nutzen sein.

Regelmäßige

Kontrollen

des

Methotrexat-Serumspiegels

sind

Abhängigkeit

Dosierung bzw. dem angewandten Therapieprotokoll erforderlich, insbesondere während und

nach einer Therapie mit Methotrexat in hoher Dosierung (siehe auch Abschnitt 4.9). Durch

Anpassung der Methotrexat-Dosis und Implementierung geeigneter Rescue-Maßnahmen kann

die Toxizität und mögliche Mortalität einer Methotrexat-Behandlung erheblich verringert werden.

Patienten,

pleuralen

Ergüssen,

Aszites,

Verschluss

Gastrointestinaltrakt,

vorangegangener Cisplatin-Therapie, Dehydrierung, erniedrigtem Harn-pH oder beeinträchtigter

Nierenfunktion

leiden,

sind

besonders

gefährdet,

erhöhte

oder

verzögert

sinkende

Methotrexat-Spiegel zu entwickeln, und müssen besonders streng überwacht werden. Einige

Patienten können auch ohne die genannten erkennbaren Gründe eine verzögerte Methotrexat-

Ausscheidung haben. Es ist wichtig, diese Patienten innerhalb von 48 Stunden nach der Therapie

zu identifizieren, da sonst die Methotrexat-Toxizität irreversibel sein kann.

Eine Calciumfolinat-Schutztherapie (Rescue) ist im Anschluss an eine Therapie mit Methotrexat

ab einer Dosierung von 100mg/m

KOF durchzuführen. Je nach Höhe der Methotrexat-Dosis und

Infusionsdauer sind unterschiedliche Calciumfolinat-Dosen erforderlich zum Schutz des normalen

Wechselgewebes vor schweren toxischen Nebenwirkungen.

Eine adäquate Calciumfolinat-Rescue muss innerhalb von 42 bis 48 Stunden nach einer

Methotrexat-Therapie eingeleitet sein. Die Kontrollen der Methotrexat-Spiegel sollten daher

mindestens nach 24, 48 und 72 Stunden erfolgen und ggf. noch weitergeführt werden, um

festzulegen, wie lange die Calciumfolinat-Rescue fortgesetzt werden muss.

Während der Therapie (in den ersten zwei Wochen wöchentlich, dann alle zwei Wochen für

einen Monat; danach abhängig von der Anzahl der Leukozyten und der Stabilität des Patienten

mindestens einmal im Monat während der nächsten sechs Monate und danach mindestens alle

drei Monate):

Eine

erhöhte

Frequenz

Kontrolluntersuchungen

sollte

Dosiserhöhung

Betracht

gezogen werden. Besonders ältere Patienten sollen auf frühe Anzeichen einer Toxizität in kurzen

Intervallen überwacht werden.

tägliche Untersuchung des Mundes und des Rachens auf Schleimhautveränderungen.

Vollständige Kontrolle des Blutbildes, mit Differenzialblutbild, einschließlich Thrombozyten-

und Leukozytenzahl (täglich bis einmal wöchentlich).

Die Leukozyten- und Thrombozytenzahl sollte vor Beginn einer Kombinationstherapie unter

Einschluss von Methotrexat in hoher Dosierung über den im jeweiligen Protokoll angegebenen

Mindestwerten liegen (Leukozyten 1000 bis 1500/μl, Thrombozyten 50000 bis 100000/μl).

Der Tiefstwert der zirkulierenden Leukozyten, neutrophilen Granulozyten und Thrombozyten tritt

im Allgemeinen 5-13 Tage nach i.v. Anwendung von Methotrexat auf (mit Wiederanstieg nach

14-28 Tagen). Leukozyten und neutrophile Granulozyten zeigen gelegentlich zwei Absenkungen,

wobei die erste nach 4-7 Tagen und die zweite nach 12-21 Tagen auftritt, gefolgt von einem

Wiederanstieg.

Überprüfung von Leberenzymen im Serum: Transiente Erhöhungen der Transaminasen auf das

2- bis 3-fache kommen bei 13 – 20% der Patienten vor. Dies ist in der Regel kein Grund für eine

Änderung des Therapieschemas. Persistente Anomalien von Leberenzymen und/oder der Abfall

von Serumalbuminen können auf eine schwere Hepatotoxizität hinweisen.

Bei anhaltender Erhöhung der leberbezogenen Enzyme ist eine Dosisreduktion bzw. eine

Unterbrechung

Therapie

erwägen.

Patienten

länger

bestehenden

Leberfunktionsstörungen

sollte

Methotrexat

jedem

Fall

abgesetzt

werden.

Enzymbestimmung erlaubt keine verlässliche Voraussage der Entwicklung einer morphologisch

fassbaren Leberschädigung, d. h. auch bei normalen Transaminasen kann eine nur histologisch

nachweisbare Leberfibrose oder seltener auch eine Leberzirrhose vorliegen. Im Falle anhaltender

Erhöhung der leberbezogenen Enzyme sollten Dosisreduktion bzw. weitere Therapiepausen

erwogen werden. Für schwerste Formen der Psoriasis siehe unter „Kontrolluntersuchungen –

Leberbiopsien“.

Nierenfunktion

muss

mittels

Nierenfunktionstests

Urinuntersuchungen

überwacht

werden. Die Kontrolle von Kreatinin, Harnstoff und Elektrolyten wird an Tag 2 und 3

empfohlen, um eine drohende Ausscheidungsstörung von Methotrexat frühzeitig zu erkennen.

Liegen

Hinweise

eine

Einschränkung

der

Nierenfunktion

ausgeprägte

Nebenwirkungen einer vorausgegangenen Methotrexat-Therapie oder Harnabflussstörung), ist

die Kreatinin-Clearance zu bestimmen. Bei Erhöhung des Kreatinin-Werts sollte die Dosis

reduziert werden, bei Serum-Kreatinin-Werten von über 2 mg/dl und einer Kreatinin-Clearance

von weniger als 50 ml/min ist die Therapie mit Methotrexat kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.2

und 4.3). Wenn die Möglichkeit einer Nierenfunktionsstörung besteht oder bei grenzwertiger

Nierenfunktionsleistung (z. B. in höherem Alter) sollte die Überwachung engmaschig erfolgen.

Dies gilt insbesondere, wenn zusätzlich Arzneimittel gegeben werden, die die Ausscheidung von

Methotrexat

beeinträchtigen,

Nierenschädigungen

verursachen

nichtsteroidale

Antirheumatika) oder zu Blutbildungsstörungen führen können.

Wenn

Risikofaktoren

Nierenfunktionsstörungen

einschließlich

leichter

Nierenbeeinträchtigungen vorliegen, ist die gemeinsame Verabreichung mit nicht steroidalen

Antirheumatika nicht empfohlen.

Zustände, die zur Dehydratation führen, wie Erbrechen, Diarrhö oder Stomatitis, können die

Toxizität von Methotrexat aufgrund erhöhter Wirkstoffspiegel steigern. In diesen Fällen sollte die

Anwendung von Methotrexat bis zum Sistieren der Symptome unterbrochen werden.

Es ist wichtig, mögliche erhöhte Wirkstoffspiegel innerhalb von 48 Stunden nach der Therapie zu

bestimmen, da es sonst zu einer irreversiblen Methotrexat-Toxizität kommen kann.

Eine mittelhochdosierte und hochdosierte Ebetrexat-Therapie sollte nicht begonnen werden bei

Harn-pH-Werten unter 7,0. Die Alkalisierung des Harnes muss zumindest während der ersten 24

Stunden nach Beginn der Ebetrexat-Applikation durch wiederholte Kontrollen des pH-Wertes

(größer oder gleich 6,8) überprüft werden.

Untersuchung des Respirationstrakts: Die Patienten müssen zu Behandlungsbeginn und bei

jedem Nachuntersuchungstermin auf Symptome einer Störung der Lungenfunktion überprüft

werden und wenn nötig muss ein Lungenfunktionstest durchgeführt werden. Lungenbezogene

Symptome (besonders ein trockener, nicht produktiver Husten) oder eine nicht-spezifische

Pneumonitis, die während der Behandlung mit Methotrexat auftritt, können ein Anzeichen einer

potenziell gefährlichen Schädigung sein und erfordern einen Behandlungsabbruch und eine

sorgfältige Untersuchung. Obwohl das Erkrankungsbild klinisch variabel ist, leiden die Patienten

mit durch Methotrexat verursachten Lungenerkrankungen typischerweise an Fieber, Husten,

Atemnot, Hypoxämie. Um eine Infektion ausschließen zu können, muss ein Thoraxröntgen

durchgeführt werden.

Eine akute oder chronische interstitielle Pneumonie, oft in Verbindung mit Bluteosinophilie sowie

Pleuraerguss kann jederzeit während der Therapie auftreten und wurde bei niedrigen Dosen

berichtet. Diese Erkrankungen sind nicht immer reversibel und es wurde auch über Todesfälle

berichtet. Patienten müssen über das Risiko einer Pneumonie aufgeklärt und aufgefordert

werden, unverzüglich ihren Arzt zu kontaktieren, wenn sie einen anhaltenden Husten oder einer

anhaltenden Dyspnoe entwickeln.

Außerdem wurde von pulmonaler alveolärer Blutung bei der Anwendung von Methotrexat bei

rheumatologischen

ähnlichen

Indikationen

berichtet.

Dieses

Ereignis

kann

auch

Vaskulitis

anderen

Komorbiditäten

Verbindung

stehen.

sollte

eine

sofortige

Untersuchung in Betracht gezogen werden, wenn Verdacht auf eine pulmonale alveoläre Blutung

besteht, um die Diagnose zu bestätigen.

Bei Patienten mit lungenbezogenen Symptomen sollte Methotrexat abgesetzt werden und eine

sorgfältige Untersuchung (einschließlich Röntgenaufnahme des Thorax) sollte durchgeführt

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Änderungen seit 01.07.2011 finden sich in der Life – Cycle Tabelle.

Relevante Änderungen

Art der Änderung

Genehmigungs-

Datum

Fachinformation

Gebrauchsinformation

Kennzeichnung

betroffen

Zusammenfassung der

Änderung bzw.

wissenschaftliche

Information

Änderung des

Namens des

Herstellers

22.08.2012

Änderung des Hestellers

auf: Salutas Pharma

GmbH, 39179 Barleben,

Deutschland und

Lek Pharmaceuticals d.d.,

1526 Laibach, Slovenien

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