DURANO® TF

Österreich - Deutsch - AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit)

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Fachinformation Fachinformation (SPC)

07-01-2022

Sicherheitsdatenblatt Sicherheitsdatenblatt (SDS)

30-09-2021

Verfügbar ab:
Bayer AG
Darreichungsform:
Wasserlösliches Konzentrat
Zusammensetzung:
360 g/l Glyphosat
Produktbesonderheiten:
Nicht selektives Herbizid zur Bekämpfung von Unkräutern und Ungräser zur Kulturvorbereitung vor diversen Kulturen, gezielten Einzelpflanzenbekämpfung in diversen Kulturen.; Artikelnummer: 30122080 Verpackungsgröße: 20 l Kanister Paletteneinheit: 32
Zulassungsnummer:
3526

DURANO

360 g/l Glyphosat

Formulierung: SL (Wasserlösliches Konzentrat)

Nicht selektives Herbizid zur Bekämpfung von Unkräutern und Ungräser zur Kulturvorbereitung vor diversen Kulturen, gezielten

Einzelpflanzenbekämpfung in diversen Kulturen.

Wirkungsweise

Wirkmechanismus: HRAC-Gruppe: G

DURANO TF ist ein nicht-selektives Blattherbizid mit systemischer Wirkung. Es wird über die grünen Teile der Pflanze aufgenommen und mit

Hilfe des Saftstromes in der gesamten Pflanze, einschließlich der unterirdischen Pflanzenteile (Rhizome), verteilt. Daher werden mehrjährige

Unkraut- und Ungrasarten nachhaltig bekämpft und auch einjährige Unkraut-und Ungrasarten sicher erfasst.

DURANO TF ist ein nicht selektives Blattherbizid: bei direktem Kontakt mit grünen Pflanzenteilen von Kulturpflanzen werden diese geschädigt!

Wirkungssymptome

Bei normalwüchsiger Witterung tritt innerhalb von ca. 7 - 10 Tagen die sichtbare Wirkung von DURANO TF ein. Die Pflanzen welken, werden gelb

und vertrocknen später vollständig. Ein witterungsbedingt langsamerer Eintritt von Wirkungssymptomen hat auf die Nachhaltigkeit der Wirkung

keinen Einfluss.

Registrierte Indikationen

1. Zur Abtötung von Pflanzen zur Kulturvorbereitung in Ackerbaukulturen und Stilllegungsflächen mit 5 l/ha in 200 - 400 Liter Wasser während der

Vegetationsperiode vor der Saat bzw. Pflanzung von Folgekulturen, max. 1 Anwendung

2. Zur Abtötung von Pflanzen zur Kulturvorbereitung auf Wiesen und Weiden im Grünland und auf Rasen im Zierpflanzenbau (ausg. öffentlich

zugängliche Sport- und Freizeitplätze, Schwimmbäder, Kinderbetreuungseinrichtungen, Bildungseinrichtungen, Kinderspielplätze, Park- und

Gartenanlagen, Friedhöfe, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Einrichtungen der Altenbetreuung, und Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen) mit

4 l/ha in 200 - 400 Liter Wasser während der Vegetationsperiode, vor der Saat bzw. Pflanzung der Folgekultur, max. 1 Anwendung

3. Zur Abtötung von Pflanzen zur Kulturvorbereitung im Zierpflanzenbau (ausg. öffentlich zugängliche Sport- und Freizeitplätze, Schwimmbäder,

Kinderbetreuungseinrichtungen, Bildungseinrichtungen, Kinderspielplätze, Park- und Gartenanlagen, Friedhöfe, Einrichtungen der

Behindertenhilfe, Einrichtungen der Altenbetreuung, und Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen) mit 10 l/ha in 200 - 400 Liter Wasser während

der Vegetationsperiode vor der Saat bzw. Pflanzung von Folgekulturen, max. 1 Anwendung

4. Zur Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern in Lagergetreide (ausgenommen zur Saatguterzeugung, ausgenommen für

Lebens- oder Futtermittelzwecke) mit 5 l/ha in 200 - 400 Liter Wasser zur Spätanwendung ab Stadium 89 (Vollreife: Korn ist hart, kann nur

schwer mit dem Daumennagel gebrochen werden), max. 1 Anwendung, Wartefrist: 14 Tage

5. Zur Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern in Wintergerste (ausgenommen zur Saatguterzeugung, ausgenommen für

Lebens- oder Futtermittelwecke) mit 5 l/ha in 200 - 400 Liter Wasser zur Spätanwendung

ab Stadium 89 (Vollreife: Korn ist hart, kann nur schwer über dem Daumennagel gebrochen werden), max. 1 Anwendung, Wartefrist: 14 Tage

6. Zur Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern in Zuckerrübe mit 3 l/ha in 200 - 400 Liter Wasser bis 2 Tage vor der Saat, max. 1

Anwendung

7. Zur Bekämpfung von Ackerkratzdistel und Schosserrübe in Zuckerrübe und Futterrübe während der Vegetationsperiode bei Spätverunkrautung

33 %-ig (1 Teil DURANO TF + 2 Teile Wasser, max. 3 l/ha) zur Einzelpflanzenbehandlung mit Dochtstreich-/Abstreifgerät streichen, max. 2

Anwendungen im Abstand von mindestens 28 Tagen, Wartefrist: 60 Tage

8. Zur Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern in Mais mit 3 l/ha in 200 - 400 Liter Wasser bis 2 Tage vor der Saat, max. 1

Anwendung

9. Zur Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern auf Jungwuchsflächen in Laub- und Nadelgehölzen im Forst mit 3 l/ha in 200 -

400 Liter Wasser währen der Vegetationsperiode ab Mai bis Juni ab einer Unkrauthöhe von mind. 15 cm mit Abschirmvorrichtung spritzen,

maximal 1 Anwendung

10. Zur Bekämpfung von Adlerfarn auf Kahlflächen oder unter Altholz ohne Jungwuchs in Nadel- und Laubgehölzen im Forst mit 5 l/ha in 200 -

400 Liter Wasser während der Vegetationsperiode von August bis September, nach Abschluss des Hauptwachstums des Farns, max. 1

Anwendung

11. Zur Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern und Holzgewächsen auf Kahlflächen oder unter Altholz ohne Jungwuchs in

Nadel- und Laubgehölzen im Forst mit 5 l/ha in August bis September, max. 1 Anwendung

12. Zur Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern und Holzgewächsen auf Jungwuchsflächen von Nadelgehölzen (ausgenommen

Lärche und Douglasie) im Forst mit 3 l/ha in 200 - 400 Liter Wasser von September bis November, nach Abschluss des

Kulturpflanzenwachstums, maximal 1 Anwendung

13. Zur Bekämpfung von Ampfer-Arten (Rumex sp.) und Ackerkratzdistel (Cirsium arvense) auf Wiesen und Weiden während der

Vegetationsperiode 33 %-ig (1 Teil DURANO TF + 2 Teile Wasser) zur gezielten Einzelpflanzenbehandlung im Streichverfahren mit Dochtstreich-

/Abstreifgerät ausbringen, max. 4 l/ha, max. 1 Anwendung, Wartefrist: 14 Tage für Gras und Heu

14. Zur Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern in Kernobst ab Pflanzjahr mit 5 l/ha in 200 - 400 Liter Wasser im Frühjahr oder

Sommer, max. 1 Anwendung, Wartefrist: 42 Tage

15. Zur Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern (ausgenommen Ackerwinde) in Weinreben ab dem 4. Standjahr mit 5 l/ha in 200

- 400 Liter Wasser im Frühjahr oder Sommer, max. 2 Anwendungen im Abstand von 90 Tagen, Wartefrist: 30 Tage

16. Zur Bekämpfung von Ackerwinde (Convolvulus arvensis) in Weinreben ab dem 4. Standjahr mit 10 l/ha in 200 - 400 Liter Wasser ab Stadium

71 (Fruchtansatz, Fruchtknoten beginnen sich zu vergrößern "Putzen der Beeren" wird abgeschlossen), max. 1 Anwendung, Wartefrist: 30 Tage

17. Zur Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern in Verschulbeeten von Baumschulgehölzpflanzen ab Pflanzjahr im Sommer 3

%-ig (max. 10 l/ha) mit Abschirmvorrichtung spritzen, max. 1 Anwendung

18. Zur Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern in Verschulbeeten von Baumschulgehölzpflanzen ab Pflanzjahr im Sommer 33

%-ig (1 Teil DURANO TF + 2 Teile Wasser, max . 10 l/ha) zur gezielten Einzelpflanzenbehandlung im Streichverfahren mit Dochtstreich-

/Abstreifgerät ausbringen, max. 1 Anwendung

19. Zur Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern auf Wegen und Plätzen mit Holzgewächsen im Zierpflanzenbau (ausg. öffentlich

zugängliche Sport- und Freizeitplätze, Schwimmbäder, Kinderbetreuungseinrichtungen, Bildungseinrichtungen, Kinderspielplätze, Park- und

Gartenanlagen, Friedhöfe, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Einrichtungen der Altenbetreuung, und Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen) im

Sommer ab Pflanzjahr 3 %-ig (max. 10 l/ha) spritzen, max. 1 Anwendung

20. Zur Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern auf Wegen und Plätzen mit Holzgewächsen im Zierpflanzenbau (ausg. öffentlich

zugängliche Sport- und Freizeitplätze, Schwimmbäder, Kinderbetreuungseinrichtungen, Bildungseinrichtungen, Kinderspielplätze, Park- und

Gartenanlagen, Friedhöfe, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Einrichtungen der Altenbetreuung, und Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen) ab

Pflanzjahr 33 %ig (1 Teil DURANO TF + 2 Teile Wasser, max. 10 l/ha) zur gezielten Einzelpflanzenbehandlung im Streichverfahren mit

Dochtstreich-/Abstreifgerät ausbringen, während der Vegetationsperiode im Sommer, max. 1 Anwendung

Wirkungsspektrum

Aufwandmenge in l/ha

Vorkommen

Ackerfrauenmantel

A, N

Ackergänsedistel

A, N

Ackergauchheil

A, N

Ackerhellerkraut

A, N

Ackerhundskamille

A, N

Ackerkratzdistel

A, F, G, N, W

x (3)

Ackerschmalwand

A, N

Ackersteinsame

A, N

Ackerstiefmütterchen

A, N

x (7)

x (8)

Ackervergissmeinnicht

A, N

x (7)

x (8)

Ackerfuchsschwanz

A, N

x (1)

x (2)

Ackersenf

A, N

Adlerfarn

F, G, N

Aleppo-/Mohrenhirse

x (3)

Amarant, Rauhaariger

A, N

Ampferarten

A, G, N

Ausfallgetreide

A, N

Ausfalllupinen

A, N

Ausfallraps

A, N

x 10 cm

x 15 cm (9)

Bärenklau

F, G, N

x (8)

Beifuß, Gemeiner

A, G, N

Berufskraut, Kanadisches

A, N

Bingelkraut, Einjähriges

A, N, W

Birke

F, N

Blaubeere

Borstenhirse

A, N

Brennnessel, Große

F, G, N

Brombeere, Echte

F, N

Buche

Ehrenpreisarten

A, N

Eiche

Erdrauch

A, N

Esche

F, N

Faulbaum

F, N

Fingerhirse, Blut-

A, N

Fingerkraut, Gänse-

A, G, N

Flughafer

A, N

Franzosenkraut

A, N

Gänseblümchen

Gänsefuß, Weißer

A, N, W

x (7)

x (8)

Geisblatt

x (8)

Ginster

F, G, N

Goldrute, Kanadische

F, N

Gundermann

F, G, N, W

Hahnenfußarten

G, N, W

Hainbuche

F , N

Haselstrauch

F, N

Heckenkirsche

F, N

Hederich

A, N

Heidekraut

F, G, N

Heidelbeere

Himbeere

F, N

Hirtentäschelkraut

A, N

Hohlzahnarten

A, N

x (7)

Holunder, Schwarzer

F, N

Honiggras, Weiches

F, G

x (1)

x (2)

Honiggras, Wolliges

F, G

Huflattich

G, N

Hühnerhirse

A, N

x (1)

x (2)

Hundspetersilie

A, N

Hundsrose

F, G, N

Hundszahngras

A, N, W

x (3)

Jakobs-Kreuzkraut

F, G, N

Kamille, Echte

A, N

x (7)

x (8)

Klatschmohn

A, N

Klee, Rot-

A, G, N

Klette, Große

A, N

Klettenlabkraut

A, N

x (7)

x (8)

Knaulgras

Knöterich, Floh-

A, N

x (7)

x (8)

Knöterich, Landwasser-

A, N

x (9)

Knöterich, Vogel-

A, N

x (7)

x (8)

Kohl-Gänsedistel

A, N

Kornblume

A, N

x (7)

x (8)

Kreuzkraut, Gemeines

A, N, W

Löwenzahn, Gemeiner

A, G, N

x (7)

x (8)

Malve, Wilde

N, W

Mäusegerste

Melde, Gemeine

A, N, W

Möhre, Wilde

A, G, N

Nachtschatten, Schwarzer

A, N, W

x (7)

x (9)

Ölrettich

A, N

x 15 cm (9)

Pappel, Zitter-

F, N

Pfeifengras

Pfeilkresse

A, N, W

Phacelia

A, N

Platterbse, Knollen-

A, N

Portulak, Gelber

A, N, W

Quecke, Gemeiner

A, N, G, W

x (4)

x (5)

x (6)

Rainfarn, Gemeiner

A, F, N

Rainkohl, Gemeiner

F, G, N

Rasenschmiele

F, G

Rispengras, Einjähriges

A, G, N

Rispengras, Gemeines

A, F, N

Robinie

F, N

Rosskastanie

F, N

Rothafer, Wilder

A, N

Rotschwingel

F, G

Ruchgras, Gemeines

A, G

Saathafer

A, N

Saatwucherblume

A, N, W

Sandrohr

F, N

Schafgarbe, Gemeine

G, N

Schilfrohr

A, F, G, N

x (3)

Schneeball

F, N

Schwarzdorn

F, N

Springkraut, Echtes

F, N

Stechapfel, Gemeiner

A, N

x (7)

x (8)

Storchschnabel, Schlitzblättriger

A, N, W

Taubnesselarten

A, G, N, W

x (7)

x (8)

Tollkirsche

Traubenkirsche

Trespen

A, N

Vogelmiere

A, N, W

Waldrebe

x (8)

Wegericharten

G, N

x (7)

Weide

F, N

Weidelgrasarten

A, G, N

x (1)

x (8)

Weidenröschen, Schmalblättriges

F, N, W

Weinbergslauch

Weißdorn

F, N

Wickenarten

A, N

Wiesenknopf, Großer

Wiesenkerbel

Windhalm

A, N

Wolfsmilch, Sonnen-

A, N, W

Zweizahn, Behaarter

A, N

Zwiewuchs, Gerste

Zwiewuchs, Weizen

Weniger gut bekämpfbare Arten (5,0 l/ha): Ackerminze, Ackerwinde (10), Ausfallerbsen, Binsenarten, Efeu, Japanknöterich,

Kartoffeldurchwuchs, Luzerne, Seggen, Windenknöterich, Zaunwinde (10)

Nicht ausreichend bekämpfbare Arten (5,0 l/ha): Gemeiner Beinwell, Giersch, Weißer Mauerpfeffer, Acker- und Sumpfschachtelhalm,

Salbeigamander, Kleine Brennnessel, Weißklee

(1) bis Ende Bestockung,

(2) ab Schossen,

(3) nur voll ausgewachsene Pflanzen lassen sich ausreichend bekämpfen (in der Vorernte, in Dauerkulturen oder nach Flächenstilllegung),

(4) geringer Besatz (0–15 Schosse/m

(5) mittlerer Besatz (16–30 Schosse/m

(6) starker Besatz (über 30 Schosse/m

(7) bis 6–8 Blätter,

(8) größere Pflanzen,

(9) große Pflanzen nicht immer sicher bekämpfbar,

(10) im Ackerbau nur Vorernteanwendungen, im Weinbau/Nichtkulturland 10 l/ha

A = Ackerbau, F = Forst, G = Grünland, N = Stilllegungsflächen und Nichtkulturland, W = Wein-/Obstbau

Anwendungsbestimmungen

ACKERBAU

1. Zur Abtötung von Pflanzen zur Kulturvorbereitung auf Ackerbaukulturen und Stilllegungsflächen

5 l/ha in 200 - 400 l/ha Wasser spritzen. Maximal 1 Anwendung.

Flächenbehandlung während der Vegetationsperiode vor der Saat bzw. Pflanzung von Folgekulturen, vor der Bodenbearbeitung. Zum Abwelken

von Altunkräutern bzw. nicht abgefrosteter Zwischenfrüchte.

Um bereits zum Saatzeitpunkt die vollständige Wirkung von DURANO TF zu erhalten, ist eine Anwendung mindestens 1 Woche vorher

angeraten.

DURANO TF ist physikalisch mischbar mit AHL sowie mit flüssigen Bodenherbiziden. Keine Wartefrist.

Behördliche Auflage: Zum Schutz von Nichtzielpflanzen ist eine Abdrift in angrenzendes Nichtkulturland zu vermeiden und das

Pflanzenschutzmittel in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzendem Nichtkulturland (ausgenommen Feldraine, Hecken und Gehölzinseln

unter 3 m Breite sowie Straßen, Wege und Plätze) mit abdriftmindernder Technik (Abdriftminderungsklasse mind. 50 % gemäß Erlass des

BMLFUW vom 10.07.2001, GZ. 69.102/13-VI/B9a/01 in der jeweils geltenden Fassung) auszubringen.

Sonstige Auflagen und Hinweise: Für die Anwendung auf Stilllegungsflächen: Behandelten Aufwuchs (Abraum vor der Neueinsaat) nicht zur

Heugewinnung verwenden. Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode. Umbruch erst nach dem Auftreten

eindeutiger Absterbesymptome an den behandelten Pflanzen (nach ca. 3 - 14 Tagen). Benachbart wachsende Pflanzen dürfen weder direkt noch

indirekt durch Spritzflüssigkeit getroffen werden, anderenfalls sind Schäden an der Pflanze möglich.

4. Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern in Lagergetreide,

ausgenommen zur Saatguterzeugung, ausgenommen für

Lebens- oder Futtermittelzwecke

5 l/ha in 200 - 400 I/ha Wasser spritzen.

Zur Spätanwendung, 14 Tage vor der Ernte (ab Stadium 89, Vollreife, Kornfeuchte unter 25 %). Wartefrist: 14 Tage

Behördliche Auflage: Zum Schutz von Nichtzielpflanzen ist eine Abdrift in angrenzendes Nichtkulturland zu vermeiden und das

Pflanzenschutzmittel in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzendem Nichtkulturland (ausgenommen Feldraine, Hecken und Gehölzinseln

unter 3 m Breite sowie Straßen, Wege und Plätze) mit abdriftmindernder Technik (Abdriftminderungsklasse mind. 50 % gemäß Erlass des

BMLFUW vom 10.07.2001, GZ. 69.102/13-VI/B9a/01 in der jeweils geltenden Fassung) auszubringen.

Sonstige Auflagen und Hinweise: Eine Anwendung ist nur auf jenen Flächen erlaubt, auf denen aufgrund von Unkrautdurchwuchs bzw.

Zwiewuchs eine Beerntung nicht möglich ist. Benachbart wachsende Pflanzen dürfen weder direkt noch indirekt durch Spritzflüssigkeit getroffen

werden, anderenfalls sind Schäden an der Pflanze möglich. Stroh von behandeltem Getreide nicht für Kultursubstrate verwenden. Insgesamt

nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.

5. Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern in Wintergerste, ausgenommen zur Saatguterzeugung, ausgenommen für

Lebens- oder Futtermittelzwecke

5 l/ha in 200 - 400 I/ha Wasser spritzen.

Zur Spätanwendung, 14 Tage vor der Ernte (ab Stadium 89, Vollreife, Kornfeuchte unter 25 %). Wartefrist: 14 Tage.

Behördliche Auflage: Zum Schutz von Nichtzielpflanzen ist eine Abdrift in angrenzendes Nichtkulturland zu vermeiden und das

Pflanzenschutzmittel in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzendem Nichtkulturland (ausgenommen Feldraine, Hecken und Gehölzinseln

unter 3 m Breite sowie Straßen, Wege und Plätze) mit abdriftmindernder Technik (Abdriftminderungsklasse mind. 50 % gemäß Erlass des

BMLFUW vom 10.07.2001, GZ. 69.102/13-VI/B9a/01 in der jeweils geltenden Fassung) auszubringen.

Sonstige Auflagen und Hinweise: Eine Anwendung ist nur auf jenen Flächen erlaubt, auf denen aufgrund von Unkrautdurchwuchs bzw.

Zwiewuchs eine Beerntung nicht möglich ist. Benachbart wachsende Pflanzen dürfen weder direkt noch indirekt durch Spritzflüssigkeit getroffen

werden, anderenfalls sind Schäden an der Pflanze möglich. Stroh von behandeltem Getreide nicht für Kultursubstrate verwenden. Insgesamt

nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.

6. Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern in Zuckerrübe

3 l/ha in 200 - 400 I/ha Wasser spritzen.

Bis 2 Tage vor der Saat. Um bereits zum Saatzeitpunkt die vollständig sichtbare DURANO TF Wirkung zu erhalten, ist eine Anwendung

mindestens 1 Woche vorher angeraten. DURANO TF kann mit flüssigen Bodenherbiziden und AHL gemischt werden. Keine Wartefrist.

Behördliche Auflage: Zum Schutz von Nichtzielpflanzen ist eine Abdrift in angrenzendes Nichtkulturland zu vermeiden und das

Pflanzenschutzmittel in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzendem Nichtkulturland (ausgenommen Feldraine, Hecken und Gehölzinseln

unter 3 m Breite sowie Straßen, Wege und Plätze) mit abdriftmindernder Technik (Abdriftminderungsklasse mind. 50 % gemäß Erlass des

BMLFUW vom 10.07.2001, GZ. 69.102/13-VI/B9a/01 in der jeweils geltenden Fassung) auszubringen.

Sonstige Auflagen und Hinweise: Benachbart wachsende Pflanzen dürfen weder direkt noch indirekt durch Spritzflüssigkeit getroffen werden,

anderenfalls sind Schäden an der Pflanze möglich. Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.

7. Einzelpflanzenbekämpfung von Schosserrüben und Ackerkratzdistel in Rüben (Zucker-

und Futterrüben)

33%ige Streichlösung (1 Teil DURANO TF + 2 Teile Wasser).

Max. zweimaliges Bestreichen der Schadpflanzen mit Dochtstreich-/Abstreifgerät (im Abstand von 28 Tagen) zur gezielten

Einzelpflanzenbehandlung. Nach dem Auflaufen, bei Spätverunkrautung. Anwendung bei deutlichem Höhenunterschied zwischen

Schosserrüben, Unkräutern und Kultur, wobei sich max. 2 Durchgänge im Abstand von 4 Wochen gegen Nachschosser bewährt haben.

Wartezeit: 60 Tage.

Sonstige Auflagen und Hinweise: Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

8. Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern in Mais

3 l/ha in 200 - 400 I/ha Wasser spritzen.

Bis 2 Tage vor der Saat. DURANO TF kann mit flüssigen Bodenherbiziden und AHL gemischt werden. Keine Wartefrist.

Behördliche Auflage: Zum Schutz von Nichtzielpflanzen ist eine Abdrift in angrenzendes Nichtkulturland zu vermeiden und das

Pflanzenschutzmittel in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzendem Nichtkulturland (ausgenommen Feldraine, Hecken und Gehölzinseln

unter 3 m Breite sowie Straßen, Wege und Plätze) mit abdriftmindernder Technik (Abdriftminderungsklasse mind. 50 % gemäß Erlass des

BMLFUW vom 10.07.2001, GZ. 69.102/13-VI/B9a/01 in der jeweils geltenden Fassung) auszubringen.

Sonstige Auflagen und Hinweise: Benachbart wachsende Pflanzen dürfen weder direkt noch indirekt durch Spritzflüssigkeit getroffen werden,

anderenfalls sind Schäden an der Pflanze möglich. Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.

OBSTBAU

14. Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern in Kernobst ab Pflanzjahr

5 l/ha in 200 - 400 I/ha Wasser spritzen. Einsatz im Frühjahr oder Sommer.

Spezielle Hinweise: Auf keinen Fall dürfen grüne Teile der Obstbäume (Blätter, Triebe, Stämmchen, Blüten und Früchte) vom Spritzstrahl direkt

oder indirekt durch Abdrift getroffen werden. DURANO TF darf nicht in einjährigen Anlagen (1. Standjahr), die stark zurückgeschnitten wurden,

eingesetzt werden. Mit DURANO TF in Kontakt gekommene Seitentriebe, Schossertriebe oder Wildlinge etc. unbedingt sofort abschneiden.

Junge Bäumchen können unter Umständen über die grüne Rinde Wirkstoff aufnehmen und sind daher bei der Behandlung auszusparen. Dies ist

besonders bei Neupflanzungen zu beachten. Wartefrist: 42 Tage

Behördliche Auflage: Zum Schutz von Nichtzielpflanzen ist eine Abdrift in angrenzendes Nichtkulturland zu vermeiden und das

Pflanzenschutzmittel in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzendem Nichtkulturland (ausgenommen Feldraine, Hecken und Gehölzinseln

unter 3 m Breite sowie Straßen, Wege und Plätze) mit abdriftmindernder Technik (Abdriftminderungsklasse mind. 50 % gemäß Erlass des

BMLFUW vom 10.07.2001, GZ. 69.102/13- VI/B9a/01 in der jeweils geltenden Fassung) auszubringen.

Sonstige Auflagen und Hinweise: Benachbart wachsende Pflanzen dürfen weder direkt noch indirekt durch Spritzflüssigkeit getroffen werden,

anderenfalls sind Schäden an der Pflanze möglich. Grüne Teile der Kulturpflanzen (wie z. B. nicht verholzte Pflanzenteile und Blattorgane) dürfen

weder direkt noch indirekt durch Spritzflüssigkeit getroffen werden, andernfalls sind Schäden an der Kulturpflanze möglich. Insgesamt nicht mehr

als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.

WEINBAU

15. Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern (ausgenommen Ackerwinde) in Weinreben (ab dem 4. Standjahr)

5 l/ha in 200 - 400 l/ha Wasser im Frühjahr und Sommer

Gegebenenfalls zweimalige Anwendung im Abstand von 90 Tagen, jedoch pro Vegetationsperiode maximal 10 l/ha. DURANO TF kann während

der Rebblüte und auch bei höheren Temperaturen eingesetzt werden.

Spezielle Hinweise: Grüne Rebteile (Ertragstriebe) dürfen nicht getroffen werden. Das Mittel nicht mit hohem Druck und nicht mit feinen Düsen

ausbringen. Anwendungen bei Temperaturen über 30 °C und windigem Wetter unterlassen. Wartefrist: 30 Tage

Behördliche Auflage: Zum Schutz von Nichtzielpflanzen ist eine Abdrift in angrenzendes Nichtkulturland zu vermeiden und das

Pflanzenschutzmittel in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzendem Nichtkulturland (ausgenommen Feldraine, Hecken und Gehölzinseln

unter 3 m Breite sowie Straßen, Wege und Plätze) mit abdriftmindernder Technik (Abdriftminderungsklasse mind. 50 % gemäß Erlass des

BMLFUW vom 10.07.2001, GZ. 69.102/13-VI/B9a/01 in der jeweils geltenden Fassung) auszubringen.

Sonstige Auflagen und Hinweise: Benachbart wachsende Pflanzen dürfen weder direkt noch indirekt durch Spritzflüssigkeit getroffen werden,

anderenfalls sind Schäden an der Pflanze möglich. Grüne Teile der Kulturpflanzen (wie z.B. nicht verholzte Pflanzenteile und Blattorgane) dürfen

weder direkt noch indirekt durch Spritzflüssigkeit getroffen werden, anderenfalls sind Schäden an der Kulturpflanze möglich. Insgesamt nicht

mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

16. Bekämpfung von Ackerwinde (Convolvulus arvensis) in Weinreben (ab dem 4. Standjahr)

10 l/ha in 200 - 400 l/ha Wasser spritzen ab Stadium 71 (Fruchtansatz, Fruchtknoten beginnen sich zu vergrößern, „Putzen der Beeren“ wird

abgeschlossen.

Pro Vegetationsperiode maximal 10 l/ha. DURANO TF kann während der Rebblüte und auch bei höheren Temperaturen eingesetzt werden.

Spezielle Hinweise: Grüne Rebteile (Ertragstriebe) dürfen nicht getroffen werden. Das Mittel nicht mit hohem Druck und nicht mit feinen Düsen

ausbringen. Anwendungen bei Temperaturen über 30 °C und windigem Wetter unterlassen. Wartefrist: 30 Tage

Behördliche Auflage: Zum Schutz von Nichtzielpflanzen ist eine Abdrift in angrenzendes Nichtkulturland zu vermeiden und das

Pflanzenschutzmittel in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzendem Nichtkulturland (ausgenommen Feldraine, Hecken und Gehölzinseln

unter 3 m Breite sowie Straßen, Wege und Plätze) mit abdriftmindernder Technik (Abdriftminderungsklasse mind. 75 % gemäß Erlass des

BMLFUW vom 10.07.2001, GZ.69.102/13-VI/B9a/01 in der jeweils geltenden Fassung) auszubringen.

Sonstige Auflagen und Hinweise: Benachbart wachsende Pflanzen dürfen weder direkt noch indirekt durch Spritzflüssigkeit getroffen werden,

anderenfalls sind Schäden an der Pflanze möglich. Grüne Teile der Kulturpflanzen (wie z.B. nicht verholzte Pflanzenteile und Blattorgane) dürfen

weder direkt noch indirekt durch Spritzflüssigkeit getroffen werden, anderenfalls sind Schäden an der Kulturpflanze möglich. Insgesamt nicht

mehr als 1 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

FORST

9. Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern in Laub- und Nadelholzkulturen: Reihenbehandlung auf Jungwuchsflächen

im Frühjahr von Mai bis Juni

3 l/ha in 200 - 400 l/ha Wasser spritzen.

Das Unkraut sollte zum Anwendungszeitpunkt mind. 15 cm hoch sein, die Kultur darf aber keinesfalls überwachsen sein. Eine nachhaltige

Bekämpfung von Strauchholz im Frühjahr ist nur bei ausreichender Blattmasse zur Zeit der Behandlung gewährleistet. Spritzen als

Zwischenreihenbehandlung mit Abschirmung (Spritzschirm). Keine Wartefrist.

Behördliche Auflage: Zum Schutz von Nichtzielpflanzen ist eine Abdrift in angrenzendes Nichtkulturland zu vermeiden und das

Pflanzenschutzmittel in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzendem Nichtkulturland (ausgenommen Feldraine, Hecken und Gehölzinseln

unter 3 m Breite sowie Straßen, Wege und Plätze) mit abdriftmindernder Technik (Abdriftminderungsklasse mind. 50 % gemäß Erlass des

BMLFUW vom 10.07.2001, GZ. 69.102/13-VI/B9a/01 in der jeweils geltenden Fassung) auszubringen.

Sonstige Auflagen und Hinweise: Bei Vorhandensein von Waldbeeren (z.B.: Himbeeren, Heidelbeeren, Holunderbeeren) Behandlung nur bis zum

Beginn der Beerenblüte bzw. nach der Beerenernte; andernfalls dafür Sorge tragen, dass die Beeren nicht zum Verzehr gelangen. Grüne Teile

der Kulturpflanzen (wie z. B. nicht verholzte Pflanzenteile und Blattorgane) dürfen weder direkt noch indirekt durch Spritzflüssigkeit getroffen

werden, andernfalls sind Schäden an der Kulturpflanze möglich. Benachbart wachsende Pflanzen dürfen weder direkt noch indirekt durch

Spritzflüssigkeit getroffen werden, anderenfalls sind Schäden an der Pflanze möglich. Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und

Vegetationsperiode.

10. Bekämpfung von Adlerfarn auf Kahlflächen unter Altholz ohne Jungwuchs in Nadel- und Laubgehölzen im Forst

5 l/ha in 200 - 400 I/ha Wasser mit Bodengeräten spritzen.

Anwendung im August bis September. Nach Abschluss des Hauptwachstums des Farns. Auf Kahlflächen oder unter Altholz ohne Jungwuchs.

Der zu behandelnde Adlerfarn muss grün und voll entwickelt sein (alle Farnwedel entfaltet sowie beginnende Verbräunung der Fiederspitzen).

Alle Farnwedel müssen gut benetzt werden. Behandlungen vor Frosteinbruch haben sich bewährt. Keine Wartefrist.

Behördliche Auflage: Zum Schutz von Nichtzielpflanzen ist eine Abdrift in angrenzendes Nichtkulturland zu vermeiden und das

Pflanzenschutzmittel in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzendem Nichtkulturland (ausgenommen Feldraine, Hecken und Gehölzinseln

unter 3 m Breite sowie Straßen, Wege und Plätze) mit abdriftmindernder Technik (Abdriftminderungsklasse mind. 50 % gemäß Erlass des

BMLFUW vom 10.07.2001, GZ. 69.102/13-VI/B9a/01 in der jeweils geltenden Fassung) auszubringen.

Sonstige Auflagen und Hinweise: Bei Vorhandensein von Waldbeeren (z.B. Himbeeren, Heidelbeeren, Holunderbeeren) Behandlung nur bis zum

Beginn der Beerenblüte bzw. nach der Beerenernte; andernfalls dafür Sorge tragen, dass die Beeren nicht zum Verzehr gelangen. Bei

Vorhandensein von Wildkräutern dafür Sorge tragen, dass diese nach der Behandlung nicht geerntet werden. Grüne Teile der Kulturpflanzen (wie

z. B. nicht verholzte Pflanzenteile und Blattorgane) dürfen weder direkt noch indirekt durch Spritzflüssigkeit getroffen werden, andernfalls sind

Schäden an der Kulturpflanze möglich. Benachbart wachsende Pflanzen dürfen weder direkt noch indirekt durch Spritzflüssigkeit getroffen

werden, anderenfalls sind Schäden an der Pflanze möglich. Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.

11. Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern und Holzgewächsen im Forst (Laub- und Nadelgehölze) von August bis

September

5 l/ha in 200 - 400 I/ha Wasser mit Bodengeräten spritzen.

Maximal 1 Anwendung im August bis September. Auf Kahlflächen oder unter Altholz ohne Jungwuchs. Bei der Gräserbekämpfung im Herbst ist

darauf zu achten, dass diese noch grün und in vollem Wachstum sind. Eine nachhaltige Bekämpfung von Strauchholz ist nur bei ausreichender

Blattmasse zur Zeit der Behandlung gewährleistet. Behandlungen vor Frosteinbruch haben sich bewährt. Keine Wartefrist.

Behördliche Auflage: Zum Schutz von Nichtzielpflanzen ist eine Abdrift in angrenzendes Nichtkulturland zu vermeiden und das

Pflanzenschutzmittel in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzendem Nichtkulturland (ausgenommen Feldraine, Hecken und Gehölzinseln

unter 3 m Breite sowie Straßen, Wege und Plätze) mit abdriftmindernder Technik (Abdriftminderungsklasse mind. 50 % gemäß Erlass des

BMLFUW vom 10.07.2001, GZ. 69.102/13-VI/B9a/01 in der jeweils geltenden Fassung) auszubringen.

Sonstige Auflagen und Hinweise: Bei Vorhandensein von Waldbeeren (z.B.: Himbeeren, Heidelbeeren, Holunderbeeren) Behandlung nur bis zum

Beginn der Beerenblüte bzw. nach der Beerenernte; andernfalls dafür Sorge tragen, dass die Beeren nicht zum Verzehr gelangen. Bei

Vorhandensein von Wildkräutern dafür Sorge tragen, dass diese nach der Behandlung nicht geerntet werden. Benachbart wachsende Pflanzen

dürfen weder direkt noch indirekt durch Spritzflüssigkeit getroffen werden, anderenfalls sind Schäden an der Pflanze möglich.

Grüne Teile der Kulturpflanzen (wie z. B. nicht verholzte Pflanzenteile und Blattorgane) dürfen weder direkt noch indirekt durch Spritzflüssigkeit

getroffen werden, andernfalls sind Schäden an der Kulturpflanze möglich. Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und

Vegetationsperiode.

12. Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern und Holzgewächsen in Nadelgehölzen (ausgenommen Douglasie und

Lärche) im Forst

3 l/ha in 200 - 400 I/ha Wasser mit Bodengeräten spritzen.

Auf Jungwuchsflächen. Nach Abschluss des Kulturpflanzenwachstums, von September bis November. Wichtig für einen guten

Bekämpfungserfolg im Spätherbst ist, dass die Unkräuter genügend grüne Blattmasse haben, um den Wirkstoff aufnehmen zu können. Keine

Wartefrist.

Keine Anwendung in Douglasien, Lärchen, Weihnachtsbaumkulturen sowie sonstigem Ziergehölz.

Behördliche Auflage: Zum Schutz von Nichtzielpflanzen ist eine Abdrift in angrenzendes Nichtkulturland zu vermeiden und das

Pflanzenschutzmittel in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzendem Nichtkulturland (ausgenommen Feldraine, Hecken und Gehölzinseln

unter 3 m Breite sowie Straßen, Wege und Plätze) mit abdriftmindernder Technik (Abdriftminderungsklasse mind. 50 % gemäß Erlass des

BMLFUW vom 10.07.2001, GZ. 69.102/13-VI/B9a/01 in der jeweils geltenden Fassung) auszubringen.

Sonstige Auflagen und Hinweise: Anwendung nach völligem Abschluss des Kulturpflanzenwachstums (nicht vor September), d. h. wenn die

Knospen verholzt und braun gefärbt sind, andernfalls sind Schäden an der Kulturpflanze möglich. Bei Vorhandensein von Waldbeeren (z.B.

Himbeeren, Heidelbeeren, Holunderbeeren) Behandlung nur bis zum Beginn der Beerenblüte bzw. nach der Beerenernte; andernfalls dafür

Sorge tragen, dass die Beeren nicht zum Verzehr gelangen. Benachbart wachsende Pflanzen dürfen weder direkt noch indirekt durch

Spritzflüssigkeit getroffen werden, anderenfalls sind Schäden an der Pflanze möglich. Grüne Teile der Kulturpflanzen (wie z. B. nicht verholzte

Pflanzenteile und Blattorgane) dürfen weder direkt noch indirekt durch Spritzflüssigkeit getroffen werden, andernfalls sind Schäden an der

Kulturpflanze möglich. Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.

GRÜNLAND

13. Einzelpflanzen-Bekämpfung von Ampfer-Arten und Ackerkratzdistel auf Wiesen und Weiden (auf dem Grünland) während der

Vegetationsperiode von Mai bis August

33%ige Streichlösung (1 Teil DURANO TF + 2 Teile Wasser) (max. 4 l/ha).

Einmaliges Bestreichen der Schadpflanzen im Streichverfahren mit Dochtstreich-/Abstreifgerät, zur gezielten Einzelpflanzenbehandlung. Maximal

1 Anwendung. Anwendung bei deutlichem Höhenunterschied zwischen Unkräutern und Grasnarbe mit fahrbaren bzw. handtragbaren

Streichgeräten. Die genaue Anwendungstechnik der Streichgeräte kann der Gebrauchsanleitung des Herstellers entnommen werden. Auf jeden

Fall ist der Docht so einzustellen, dass er genügend feucht ist, aber die Streichlösung nicht abtropft. Wartefrist: 14 Tage (bei Gras und Heu).

Sonstige Auflagen und Hinweise: Behandelten Aufwuchs (Abraum vor der Neueinsaat) nicht zur Heugewinnung verwenden. Insgesamt nicht

mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.

ZIERPFLANZENBAU

2. Zur Abtötung von Pflanzen zur Kulturvorbereitung auf Wiesen und Weiden im Grünland und auf Rasen im Zierpflanzenbau -

ausgenommen öffentlich zugängliche Sport- und Freizeitplätze, Schwimmbäder, Kinderbetreuungseinrichtungen,

Bildungseinrichtungen, Kinderspielplätze, Park- und Gartenanlagen, Friedhöfe, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Einrichtungen der

Altenbetreuung, und Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

4 l/ha in 200 - 400 l/ha Wasser spritzen, mit nachfolgendem Umbruch, vor der Saat.

Ausreichende Bodenfeuchtigkeit ist für das Gelingen der Neuansaat entscheidend. Bewährt haben sich Behandlungen und Ansaaten im Juli/

August. Neuansaat mit Umbruch: Wichtig ist ein ebenes, abgesetztes Saatbeet, um eine flache Ablage des Saatgutes (1 - 2 cm) zu ermöglichen.

Nach der Einsaat ist durch Anwalzen für einen guten Bodenschluss zu sorgen. Keine Wartefrist.

Behördliche Auflage: Zum Schutz von Nichtzielpflanzen ist eine Abdrift in angrenzendes Nichtkulturland zu vermeiden und das

Pflanzenschutzmittel in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzendem Nichtkulturland (ausgenommen Feldraine, Hecken und Gehölzinseln

unter 3 m Breite sowie Straßen, Wege und Plätze) mit abdriftmindernder Technik (Abdriftminderungsklasse mind. 50 % gemäß Erlass des

BMLFUW vom 10.07.2001, GZ.69.102/13-VI/B9a/01 in der jeweils geltenden Fassung) auszubringen.

Sonstige Auflagen und Hinweise: Benachbart wachsende Pflanzen dürfen weder direkt noch indirekt durch Spritzflüssigkeit getroffen werden,

anderenfalls sind Schäden an der Pflanze möglich. Für die Anwendung auf Wiesen und Weiden: Behandelten Aufwuchs (Abraum vor der

Neueinsaat) nicht zur Heugewinnung verwenden. Für die Anwendung in Rasen: Behandelten Aufwuchs (Abraum vor der Neueinsaat) weder zur

Kleintierfütterung noch zur Kleintierhaltung verwenden. Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.

3. Zur Abtötung von Pflanzen zur Kulturvorbereitung im Zierpflanzenbau - ausgenommen öffentlich zugängliche Sport- und

Freizeitplätze, Schwimmbäder, Kinderbetreuungseinrichtungen, Bildungseinrichtungen, Kinderspielplätze, Park- und Gartenanlagen,

Friedhöfe, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Einrichtungen der Altenbetreuung, und Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

10 l/ha in 200 - 400 l/ha Wasser spritzen, mit nachfolgendem Umbruch, vor der Saat bzw. Pflanzung.

Flächenbehandlung während der Vegetationsperiode vor der Saat bzw. Pflanzung von Folgekulturen, vor der Bodenbearbeitung. Um bereits zum

Saat-/Pflanzzeitpunkt die vollständige Wirkung von DURANO TF zu erhalten, ist eine Anwendung mindestens 2 Wochen vorher angeraten. Keine

Wartefrist.

Behördliche Auflage: Zum Schutz von Nichtzielpflanzen ist eine Abdrift in angrenzendes Nichtkulturland zu vermeiden und das

Pflanzenschutzmittel in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzendem Nichtkulturland (ausgenommen Feldraine, Hecken und Gehölzinseln

unter 3 m Breite sowie Straßen, Wege und Plätze) mit abdriftmindernder Technik (Abdriftminderungsklasse mind. 75 % gemäß Erlass des

BMLFUW vom 10.07.2001, GZ. 69.102/13-VI/B9a/01 in der jeweils geltenden Fassung) auszubringen.

Sonstige Auflagen und Hinweise: Behandelten Aufwuchs (Abraum vor der Neueinsaat) weder zur Kleintierfütterung noch zur Kleintierhaltung

verwenden. Benachbart wachsende Pflanzen dürfen weder direkt noch indirekt durch Spritzflüssigkeit getroffen werden, anderenfalls sind

Schäden an der Pflanze möglich. Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode. Umbruch erst nach dem Auftreten

eindeutiger Absterbesymptome an den behandelten Pflanzen (nach ca. 3 - 14 Tagen).

17. Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern in Baumschulgehölzpflanzen (Verschulbeete) im Sommer ab Pflanzjahr

3%ige Spritzlösung (maximaler Mittelaufwand 10 l/ha) bei Anwendung in Verschulbeeten.

Maximal 1 Anwendung. Spritzen mit Abschirmvorrichtung.

Ansetzen der Spritzlösung: z.B.: 300 ml DURANO TF in 10 l Wasser

Gut bekämpfbar sind neben den im Wirkungsspektrum für die Spritzlösung genannten Arten: Beifußarten, Hirsearten, Löwenzahn. Keine

Wartefrist.

Behördliche Auflage: Zum Schutz von Nichtzielpflanzen ist eine Abdrift in angrenzendes Nichtkulturland zu vermeiden und das

Pflanzenschutzmittel in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzendem Nichtkulturland (ausgenommen Feldraine, Hecken und Gehölzinseln

unter 3 m Breite sowie Straßen, Wege und Plätze) mit abdriftmindernder Technik (Abdriftminderungsklasse mind. 75 % gemäß Erlass des

BMLFUW vom 10.07.2001, GZ.69.102/13-VI/B9a/01 in der jeweils geltenden Fassung) auszubringen.

Sonstige Auflagen und Hinweise: Benachbart wachsende Pflanzen dürfen weder direkt noch indirekt durch Spritzflüssigkeit getroffen werden,

anderenfalls sind Schäden an der Pflanze möglich. Grüne Teile der Kulturpflanzen (wie z.B. nicht verholzte Pflanzenteile und Blattorgane) dürfen

weder direkt noch indirekt durch Spritzflüssigkeit getroffen werden, anderenfalls sind Schäden an der Kulturpflanze möglich. Insgesamt nicht

mehr als 1 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

18. Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern in Baumschulgehölzpflanzen (Verschulbeete) im Sommer ab Pflanzjahr

33%ige Streichlösung (maximaler Mittelaufwand 10 l/ha) bei Anwendung in Verschulbeeten.

Maximal 1 Anwendung. Bestreichen der Schadpflanzen mit Dochtstreich-/Abstreifgerät zur gezielten Einzelpflanzenbehandlung

Ansetzen der Steichlösung: 1 Teil DURANO TF + 2 Teile Wasser

Gut bekämpfbar sind neben den im Wirkungsspektrum für die Spritzlösung genannten Arten: Beifußarten, Hirsearten, Löwenzahn. Keine

Wartefrist.

Sonstige Auflagen und Hinweise: Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

19. Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern auf Wegen und Plätzen mit Holzgewächsen ab Pflanzjahr - ausgenommen

öffentlich zugängliche Sport- und Freizeitplätze, Schwimmbäder, Kinderbetreuungseinrichtungen, Bildungseinrichtungen,

Kinderspielplätze, Park- und Gartenanlagen, Friedhöfe, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Einrichtungen der Altenbetreuung, und

Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

3%ige Spritzlösung (maximaler Mittelaufwand 10 l/ha).

Ansetzen der Spritzlösung: 9 l DURANO TF in 300 l Wasser. Spritzen mit Abschirmvorrichtung, da die Zierpflanzen nicht getroffen werden dürfen.

Anwendung im Sommer ab Pflanzjahr. Maximal 1 Anwendung.

Gut bekämpfbar sind neben den im Wirkungsspektrum genannten Arten: Beifußarten, Hirsearten, Löwenzahn. Keine Wartefrist

Behördliche Auflage: Zum Schutz von Nichtzielpflanzen ist eine Abdrift in angrenzendes Nichtkulturland zu vermeiden und das

Pflanzenschutzmittel in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzendem Nichtkulturland (ausgenommen Feldraine, Hecken und Gehölzinseln

unter 3 m Breite sowie Straßen, Wege und Plätze) mit abdriftmindernder Technik (Abdriftminderungsklasse mind. 75 % gemäß Erlass des

BMLFUW vom 10.07.2001, GZ.69.102/13-VI/B9a/01 in der jeweils geltenden Fassung) auszubringen.

Sonstige Auflagen und Hinweise: Benachbart wachsende Pflanzen dürfen weder direkt noch indirekt durch Spritzflüssigkeit getroffen werden,

anderenfalls sind Schäden an der Pflanze möglich. Grüne Teile der Kulturpflanzen (wie z.B. nicht verholzte Pflanzenteile und Blattorgane) dürfen

weder direkt noch indirekt durch Spritzflüssigkeit getroffen werden, anderenfalls sind Schäden an der Kulturpflanze möglich. Insgesamt nicht

mehr als 1 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

20. Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern auf Wegen und Plätzen mit Holzgewächsen ab Pflanzjahr - ausgenommen

öffentlich zugängliche Sport- und Freizeitplätze, Schwimmbäder, Kinderbetreuungseinrichtungen, Bildungseinrichtungen,

Kinderspielplätze, Park- und Gartenanlagen, Friedhöfe, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Einrichtungen der Altenbetreuung, und

Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

33%ige Streichlösung (maximaler Mittelaufwand 10 l/ha).

Maximal 1 Anwendung. Bestreichen der Schadpflanzen mit Dochtstreich-/Abstreifgerät zur gezielten Einzelpflanzenbehandlung

Ansetzen der Steichlösung: 1 Teil DURANO TF + 2 Teile Wasser

Gut bekämpfbar sind neben den im Wirkungsspektrum für die Spritzlösung genannten Arten: Beifußarten, Hirsearten, Löwenzahn. Keine

Wartefrist.

Sonstige Auflagen und Hinweise: Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

Anwendungszeitpunkt

DURANO TF kann während der gesamten Vegetationsperiode eingesetzt werden, wenn die zu bekämpfenden Pflanzen genügend

aufnahmefähige Blattmasse ausgebildet haben. Der Einsatz kann sogar vor oder nach kurzen Nachtfrösten bis - 3° C erfolgen. Eine

Bodenbearbeitung ist nach Sichtbarwerden der ersten Symptome möglich.

Anwendungsbedingungen

Es ist zu beachten, dass die zu bekämpfenden Unkrautarten genügend aufnahmefähige Blattmasse gebildet haben und ausreichend benetzt

werden. Bei anhaltender Trockenheit oder bei hohen Temperaturen, verbunden mit extrem niedriger Luftfeuchtigkeit, können Wirkstoffaufnahme

und -ableitung beeinträchtigt werden. Bei diesen wie auch anderen nicht optimalen Anwendungsbedingungen sind Verringerungen der

empfohlenen Aufwandmenge nicht angeraten. Anwendungen nach Regen oder Tau auf feuchten aber nicht tropfnassen Unkrautbestand sind

möglich! Die Konzentration der Spritzbrühe sollte nicht unter 1 % liegen. Optimalerweise sollte die Konzentration der Spritzbrühe, im Rahmen der

Zulassung, bei 1,5 % oder darüber liegen. Die Produkt-Aufwandmengen richten sich nach Art und Größe der zu bekämpfenden Unkräutern.

Wirkgeschwindigkeit:

Je aktiver die Pflanzen wachsen, umso schneller wird der Wirkstoff in der Pflanze verteilt. Bei normal wüchsiger Witterung tritt innerhalb von ca. 7

- 10 Tagen die sichtbare Wirkung von DURANO TF ein. Die Pflanzen welken, werden gelb und vertrocknen später vollständig. Ein

witterungsbedingt langsamer Eintritt von Wirkungssymptomen hat auf die Nachhaltigkeit der Wirkung keinen Einfluss.

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SICHERHEITSDATENBLATT

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Druckdatum: 01.02.2021

ABSCHNITT 1: BEZEICHNUNG DES STOFFS BEZIEHUNGSWEISE DES GEMISCHS

UND DES UNTERNEHMENS

1.1 Produktidentifikator

Handelsname

DURANO TF

UFI

J9X1-G09Q-N00E-6J4P (freiwillige Meldung)

Produktnummer (UVP)

62289455

1.2 Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen, von

denen abgeraten wird

Verwendung

Herbizid

Gebrauchsbeschränkungen

Siehe Etikett für Gebrauchsbeschränkungen.

1.3 Einzelheiten zum Lieferanten, der das Sicherheitsdatenblatt bereitstellt

Lieferant

Bayer Austria Ges.m.b.H.

Crop Science

Herbststraße 6-10

1160 Wien

Österreich

Telefon

01/71146-0

Telefax

01/71146-19

Auskunftsgebender Bereich

Crop Science

01/71146-2835 (nur während der Geschäftszeiten)

E-Mail: austria@bayercropscience.com

1.4 Notrufnummer

Notrufnummer Österreich

01/ 406 43 43

Vergiftungsinformationszentrale

Stubenring 6, 1010 Wien

ABSCHNITT 2: MÖGLICHE GEFAHREN

2.1 Einstufung des Stoffs oder Gemischs

Einstufung gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (und nachfolgende Änderungen) über die

Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen.

Nicht eingestuft, die Einstufungskriterien sind nicht erfüllt.

Einstufung gemäß der nationalen Gesetzgebung in Österreich:

Chronische aquatische Toxizität: Kategorie 2

H411

Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

2.2 Kennzeichnungselemente

Kennzeichnung gemäß der nationalen Gesetzgebung in Österreich:

Kennzeichnungspflichtig.

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Gefahrenbestimmende Komponente(n) zur Etikettierung:

Isopropylaminsalz von Glyphosat

Gefahrenhinweise

H411

Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

EUH401

Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

SP 1

Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

(Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern

reinigen/Indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.).

SPe 4

Zum Schutz von Gewässerorganismen/Nichtzielpflanzen nicht auf versiegelten

Oberflächen wie Asphalt, Beton, Kopfsteinpflaster (Gleisanlagen) bzw. in anderen

Fällen, die ein hohes Abschwemmungsrisiko bergen, ausbringen.

Sicherheitshinweise

P101

Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.

P102

Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

P264

Nach Gebrauch Hände gründlich waschen.

P270

Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen.

P391

Verschüttete Mengen aufnehmen.

P501

Inhalt/Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.

2.3 Sonstige Gefahren

Keine sonstigen Gefahren bekannt.

ABSCHNITT 3: ZUSAMMENSETZUNG/ANGABEN ZU BESTANDTEILEN

Inhaltsstoffe, sofern sie giftig oder sehr giftig sind, sind in der Giftliste sowie den laufenden Änderungs-

Verordnungen angeführt bzw. nachgemeldet oder angemeldet.

3.2 Gemische

Chemische Charakterisierung

Wasserlösliches Konzentrat (SL)

Isopropylaminsalz von Glyphosat 486 g/l

Gefährliche Inhaltsstoffe

Gefahrenhinweise gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008

Name

CAS-Nr. /

EG-Nr. /

REACH Reg. Nr.

Einstufung

Konz. [%]

VERORDNUNG (EG) Nr.

1272/2008

Isopropylaminsalz von

Glyphosat

38641-94-0

254-056-8

Aquatic Chronic 2, H411

> 39 – < 44

N-N-dimethyl-C12-14-

(even numbered)- alkyl-1-

amines, reaction products

with potassium hydroxide

939-682-8

01-2119980071-43-XXXX

Skin Corr. 1B, H314

Eye Dam. 1, H318

Aquatic Chronic 3, H412

> 1 – < 5

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and chloroacetic acid

Weitere Information

Den Volltext der in diesem Abschnitt aufgeführten Gefahrenhinweise finden Sie unter Abschnitt 16.

ABSCHNITT 4: ERSTE-HILFE-MAßNAHMEN

4.1 Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen

Allgemeine Hinweise

Betroffene aus dem Gefahrenbereich bringen. Betroffenen in stabile

Seitenlage legen und transportieren. Verunreinigte Kleidung sofort

ausziehen und sicher entfernen.

Einatmung

An die frische Luft bringen. Betroffenen warm und ruhig lagern. Sofort

einen Arzt oder ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle

verständigen.

Hautkontakt

Sofort mit viel Wasser für mindestens 15 Minuten abwaschen.

Beschmutzte Kleidung und Schuhe sofort ausziehen. Sofort einen Arzt

oder ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle verständigen.

Augenkontakt

Sofort mit viel Wasser mindestens 15 Minuten lang ausspülen, auch

unter den Augenlidern. Falls Kontaktlinsen vorhanden, diese nach den

ersten 5 Minuten entfernen, dann das Auge weiter spülen. Sofort einen

Arzt oder ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle verständigen.

Verschlucken

Sofort einen Arzt oder ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle

verständigen. Mund ausspülen und Wasser in kleinen Schlucken

trinken lassen. KEIN Erbrechen herbeiführen außer auf Anweisung des

Arztes oder des Behandlungszentrums für Vergiftungsfälle. Nie einer

ohnmächtigen Person etwas durch den Mund einflößen. Betroffenen

nicht unbeaufsichtigt lassen.

4.2 Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen

Symptome

Bisher sind keine Symptome bekannt.

4.3 Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung

Risiken

Dieses Produkt ist kein Cholinesterasehemmer.

Behandlung

Behandlung mit Atropin und Oximen ist nicht angezeigt. Eine dem

Zustand des Patienten angemessene symptomatische Behandlung

wird empfohlen. Ein spezifisches Antidot ist nicht bekannt.

ABSCHNITT 5: MAßNAHMEN ZUR BRANDBEKÄMPFUNG

5.1 Löschmittel

Geeignet

Wassersprühnebel, alkoholbeständigen Schaum, Trockenlöschmittel

oder Kohlendioxid verwenden.

Ungeeignet

Wasservollstrahl

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5.2 Besondere vom Stoff

oder Gemisch ausgehende

Gefahren

Bei Brand kann freigesetzt werden:, Kohlenmonoxid (CO),

Kohlendioxid (CO2), Stickoxide (NOx), Phosphoroxide

5.3 Hinweise für die Brandbekämpfung

Besondere

Schutzausrüstung für die

Brandbekämpfung

Explosions- und Brandgase nicht einatmen. Im Brandfall

umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät tragen.

Weitere Angaben

Vom Rauch fernhalten. Feuer von der windzugewandten Seite aus

bekämpfen. Geschlossene Behälter in Nähe des Brandherdes mit

Wassersprühnebel kühlen. Ablaufendes Wasser von der

Brandbekämpfung nicht ins Abwasser oder in Wasserläufe gelangen

lassen.

ABSCHNITT 6: MAßNAHMEN BEI UNBEABSICHTIGTER FREISETZUNG

6.1 Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und in Notfällen

anzuwendende Verfahren

Vorsichtsmaßnahmen

Persönliche Schutzausrüstung verwenden. Nicht-autorisierte

Personen fernhalten. Berührung mit verschüttetem Produkt oder

verunreinigten Oberflächen vermeiden.

6.2 Umweltschutz-

maßnahmen

Nicht in Oberflächenwasser, Kanalisation und Grundwasser gelangen

lassen.

6.3 Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung

Reinigungsverfahren

Mit inertem flüssigkeitsbindendem Material aufnehmen (z.B. Sand,

Silikagel, Säurebindemittel, Universalbindemittel, Sägemehl). Produkt

aufnehmen und in einen korrekt etikettierten und dicht

verschlossenen Behälter füllen. Zur Entsorgung in geeignete und

verschlossene Behälter geben. Verschmutzte Gegenstände und

Fußboden unter Beachtung der Umweltvorschriften gründlich

reinigen.

Zusätzliche Hinweise

Persönliche Schutzausrüstung verwenden. Falls das Produkt

versehentlich verschüttet wird, ein Eindringen in Erdreich, Gewässer

und Kanalisation verhindern. Produkt nicht mit Nichtzielpflanzen in

Kontakt bringen.

6.4 Verweis auf andere

Abschnitte

Informationen zur sicheren Handhabung siehe Abschnitt 7.

Informationen zur persönlichen Schutzausrüstung siehe Abschnitt 8.

Informationen zur Entsorgung siehe Abschnitt 13.

ABSCHNITT 7: HANDHABUNG UND LAGERUNG

7.1 Schutzmaßnahmen zur sicheren Handhabung

Hinweise zum sicheren

Umgang

Kontakt mit Haut, Augen und Kleidung vermeiden. Für angemessene

Lüftung sorgen.

Hygienemaßnahmen

Hände nach der Handhabung und vor dem Essen, Trinken, Kaugummi

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Kauen, Verwenden von Tabakprodukten, dem Gang zur Toilette oder

dem Auftragen von Kosmetika sorgfältig mit Seife und Wasser waschen.

Persönliche Schutzausrüstung sofort nach der Handhabung dieses

Produktes ausziehen. Beschmutzte Kleidung sofort ausziehen und vor

der Wiederverwendung gründlich reinigen. Gründlich waschen und

saubere Kleidung anziehen. Arbeitskleidung getrennt aufbewahren.

Nicht reinigungsfähige Kleidungsstücke vernichten (verbrennen).

7.2 Bedingungen zur sicheren Lagerung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten

Anforderungen an

Lagerräume und Behälter

Im Originalbehälter lagern. Kühl und trocken lagern unter Vermeidung

einer Kreuzkontamination mit anderen Pflanzenschutz-, Dünge-,

Lebens- und Futtermitteln. An einem Platz lagern, der nur berechtigten

Personen zugänglich ist. Reagiert mit verzinktem Stahl oder

unbeschichtetem Weichstahl unter Bildung von Wasserstoff, einem

hochentzündlichen Gas, das explodieren kann. Vor dem Gefrieren

schützen. Bei längerer Lagerung unter der Minimumlagertemperatur

kann Teilkristallisation erfolgen. Gefrieren beeinflusst den

physikalischen Zustand, beschädigt aber nicht das Material. Vor

Gebrauch auftauen und durchmischen.

Zusammenlagerungs-

hinweise

Von Nahrungsmitteln, Getränken und Tiernahrung fernhalten.

Lagerklasse (LGK)

12 Nicht brennbare Flüssigkeiten

7.3 Spezifische

Endanwendungen

Die Anweisungen auf dem Etikett beachten.

ABSCHNITT 8: BEGRENZUNG UND ÜBERWACHUNG DER

EXPOSITION/PERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNGEN

8.1 Zu überwachende Parameter

Keine nationalen Grenzwerte bekannt.

8.2 Begrenzung und Überwachung der Exposition

Atemschutz

Persönlicher Atemschutz ist unter den vorgesehenen

Expositionsbedingungen nicht notwendig.

Atemschutz sollte nur zum Beherrschen des Restrisikos bei

Kurzzeittätigkeiten dienen, wenn alle praktisch durchführbaren

Schritte zur Gefährdungsreduzierung an der Gefahrenquelle

eingehalten wurden, z.B. durch Zurückhaltung und/oder lokale

Absaugung. Die Anweisungen des Herstellers des

Atemschutzgerätes betreffend Benutzung und Wartung sind zu

befolgen.

Handschutz

Bitte Angaben des Handschuhlieferanten in Bezug auf

Durchlässigkeit und Durchbruchzeit beachten. Auch die

spezifischen, ortsbezüglichen Bedingungen, unter welchen das

Produkt eingesetzt wird, in Betracht ziehen, wie Schnittgefahr,

Abrieb und Kontaktdauer.

Verunreinigte Handschuhe waschen. Handschuhe entsorgen, wenn

sie innen verunreinigt oder perforiert sind oder wenn die äußere

Verunreinigung nicht entfernt werden kann.

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Material

Nitrilkautschuk

Durchlässigkeitsrate

> 480 min

Handschuhdicke

> 0,4 mm

Richtlinie

Schutzhandschuhe gemäß EN 374.

Augenschutz

Korbbrille tragen (gemäß EN166, Verwendungsbereich = 5 oder

gleichartig).

Haut- und Körperschutz

Standard-Overall und Schutzanzug Kategorie 3 Typ 6 tragen.

Bei dem Risiko einer signifikanten Exposition ist ein höherwertiger

Schutzanzug in Betracht zu ziehen.

Möglichst zwei Schichten Kleidung tragen: Unter einem

Chemieschutzanzug sollte ein Overall aus Polyester/Baumwolle oder

reiner Baumwolle getragen werden. Overalls regelmäßig

professionell reinigen lassen.

Im Falle einer signifikanten Kontamination des Schutzanzuges durch

Spritzer die Verunreinigung soweit wie möglich entfernen und den

Anzug sorgfältig gemäß Anweisung des Herstellers entsorgen.

Allgemeine Schutzmaßnahmen

Bei offenem Umgang und möglichem Produktkontakt:

Vollständiger Chemieschutzanzug

ABSCHNITT 9: PHYSIKALISCHE UND CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN

9.1 Angaben zu den grundlegenden physikalischen und chemischen Eigenschaften

Form

klare Flüssigkeit

Farbe

hellgelb bis bernsteinfarben

Geruch

geruchlos

Geruchsschwelle

Keine Daten verfügbar

pH-Wert

ca. 5,0 (10 g/l)

Schmelzpunkt/

Schmelzbereich

Keine Daten verfügbar

Siedepunkt

Keine Daten verfügbar

Flammpunkt

> 100 °C

nicht entflammbar

Entzündlichkeit

Keine Daten verfügbar

Selbstentzündungs-

temperatur

460 °C

Minimale Zündenergie

Keine Daten verfügbar

Keine Daten verfügbar

Selbstbeschleunigende

Zersetzungstemperatur

(SADT)

Keine Daten verfügbar

Obere Explosionsgrenze

Keine Daten verfügbar

Untere Explosionsgrenze

Keine Daten verfügbar

Dampfdruck

Keine Daten verfügbar

Verdampfungsgeschwindig

Keine Daten verfügbar

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keit

Relative Dampfdichte

Keine Daten verfügbar

Relative Dichte

1,167 (20 °C)

Wasser bei 4 °C

Dichte

1,17 g/cm³ (20 °C)

Wasserlöslichkeit

löslich

Verteilungskoeffizient: n-

Octanol/Wasser

Glyphosat: log Pow: -3,2

Viskosität, dynamisch

Keine Daten verfügbar

Viskosität, kinematisch

Keine Daten verfügbar

Oxidierende Eigenschaften

Keine Daten verfügbar

Explosivität

Keine Daten verfügbar

9.2 Sonstige Angaben

Sonstige sicherheitsrelevante physikalisch-chemische Daten sind nicht

bekannt.

ABSCHNITT 10: STABILITÄT UND REAKTIVITÄT

10.1 Reaktivität

Thermische Zersetzung

Stabil unter normalen Bedingungen.

10.2 Chemische Stabilität

Stabil unter angegebenen Lagerungsbedingungen.

10.3 Möglichkeit

gefährlicher Reaktionen

Reagiert mit verzinktem Stahl oder unbeschichtetem Weichstahl unter

Bildung von Wasserstoff, einem hochentzündlichen Gas, das

explodieren kann.

10.4 Zu vermeidende

Bedingungen

Extreme Temperaturen und direkte Sonneneinstrahlung.

10.5 Unverträgliche

Materialien

Verzinkter Stahl, Unbeschichteter Flussstahl

Nur im Originalbehälter lagern.

10.6 Gefährliche

Zersetzungsprodukte

Gefährliche Verbrennungsprodukte: siehe Abschnitt 5.

ABSCHNITT 11: TOXIKOLOGISCHE ANGABEN

11.1 Angaben zu toxikologischen Wirkungen

Akute orale Toxizität

LD50 (Ratte) > 2.000 mg/kg

Akute inhalative Toxizität

LC50 (Ratte) > 30 mg/l

Expositionszeit: 4 h

Akute dermale Toxizität

LD50 (Ratte) > 2.000 mg/kg

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Ätz-/Reizwirkung auf die

Haut

Keine Hautreizung (Kaninchen)

Schwere

Augenschädigung/-reizung

Keine Augenreizung (Kaninchen)

Sensibilisierung der

Atemwege/Haut

Haut: Nicht sensibilisierend. (Meerschweinchen)

OECD Prüfungsrichtlinie 406, Buehler Test

Beurteilung STOT Spezifische Zielorgan-Toxizität - einmalige Exposition

Glyphosat: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Beurteilung STOT Spezifische Zielorgan-Toxizität - wiederholte Exposition

Glyphosat verursachte keine spezifische Zielorgan-Toxizität in Tierversuchen.

Beurteilung Mutagenität

Glyphosat war nicht mutagen oder genotoxisch in einer Reihe von In-vitro- und In-vivo-

Mutagenitätsstudien.

Beurteilung Kanzerogenität

Glyphosat war nicht krebserzeugend in lebenslangen Fütterungsstudien an Ratten und Mäusen.

Beurteilung Reproduktionstoxizität

Glyphosat verursachte keine Reproduktionstoxizität in einer Zwei-Generationenstudie an der Ratte.

Beurteilung Entwicklungstoxizität

Glyphosat verursachte keine Entwicklungstoxzität in Ratten und Kaninchen.

Aspirationsgefahr

Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Weitere Angaben

Weitere Angaben zur Toxikologie liegen nicht vor.

ABSCHNITT 12: UMWELTBEZOGENE ANGABEN

12.1 Toxizität

Toxizität gegenüber Fischen

LC50 (Oncorhynchus mykiss (Regenbogenforelle)) > 100 mg/l

Expositionszeit: 96 h

Chronische Fischtoxizität

Oncorhynchus mykiss (Regenbogenforelle)

Durchflusstest

NOEC: >= 9,63 mg/l

Der angegebene Wert bezieht sich auf den technischen Wirkstoff

Glyphosat.

Toxizität gegenüber

wirbellosen Wassertieren

EC50 (Daphnia magna (Großer Wasserfloh)) > 100 mg/l

Expositionszeit: 48 h

Chronische Toxizität für

aquatische Invertebraten

EC50 (Daphnia magna (Großer Wasserfloh)): 12,5 mg/l

Expositionszeit: 21 d

Der angegebene Wert bezieht sich auf den technischen Wirkstoff

Glyphosat.

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Toxizität gegenüber

Wasserpflanzen

ErC50 (Scenedesmus quadricauda (Grünalge)) 54,5 mg/l

Wachstumsrate; Expositionszeit: 72 h

NOEC (Scenedesmus quadricauda (Grünalge)) 4,8 mg/l

Wachstumsrate; Expositionszeit: 72 h

12.2 Persistenz und Abbaubarkeit

Biologische Abbaubarkeit

Glyphosat:

Nicht leicht biologisch abbaubar

Koc

Glyphosat: Koc: 6920

12.3 Bioakkumulationspotenzial

Bioakkumulation

Glyphosat:

Keine Bioakkumulation.

12.4 Mobilität im Boden

Mobilität im Boden

Glyphosat: Nicht mobil in Böden

12.5 Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung

Ermittlung der PBT- und

vPvB-Eigenschaften

Glyphosat: Stoff wird nicht als persistent, bioakkumulierbar und toxisch

(PBT) angesehen. Stoff wird nicht als sehr persistent und sehr

bioakkumulierbar (vPvB) angesehen.

12.6 Andere schädliche Wirkungen

Sonstige ökologische

Hinweise

Weitere Angaben zur Ökologie liegen nicht vor.

ABSCHNITT 13: HINWEISE ZUR ENTSORGUNG

13.1 Verfahren der Abfallbehandlung

Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Reste nicht in den Ausguss oder

das WC leeren. Zur Problemstoffsammelstelle bringen. Dieses Produkt

und seinen Behälter der Problemabfallentsorgung zuführen.

Abfallschlüssel-Nr. 53103

Nach ÖNORM S 2100 vom 1.9.1997 bzw. Festsetzungsverordnung

i.d.g.F.

ABSCHNITT 14: ANGABEN ZUM TRANSPORT

Gemäß ADN/ADR/RID/IMDG/IATA nicht als Gefahrgut eingestuft.

Diese Klassifizierungsangabe gilt grundsätzlich nicht für die Beförderung im Binnentankschiff. Bitte

zusätzliche Informationen beim Hersteller anfordern.

14.1 – 14.5 entfällt

14.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Verwender

Siehe Abschnitte 6 bis 8 dieses Sicherheitsdatenblattes.

14.7 Massengutbeförderung gemäß Anhang II des MARPOL-Übereinkommens und gemäß IBC-

Code

Kein Bulktransport gemäss IBC Code.

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ABSCHNITT 15: RECHTSVORSCHRIFTEN

15.1 Vorschriften zu Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz/spezifische

Rechtsvorschriften für den Stoff oder das Gemisch

Weitere Angaben

WHO-Klassifizierung: III (Leicht gefährlich)

Registrierungsnummer

3526-903

Wassergefährdungsklasse

WGK 1 schwach wassergefährdend

Einstufung nach AwSV, Anlage 1 (5.2)

15.2 Stoffsicherheitsbeurteilung

Ein Stoffsicherheitsbericht (Chemical Safety Assessment) ist nicht erforderlich.

ABSCHNITT 16: SONSTIGE ANGABEN

Wortlaut der unter Abschnitt 3 aufgeführten Gefahrenhinweise

H314

Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.

H318

Verursacht schwere Augenschäden.

H411

Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

H412

Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

Abkürzungen und Akronyme

Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung von gefährlichen

Gütern auf Binnenwasserstraßen

Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter

auf der Strasse

Schätzwert Akuter Toxizität

AwSV

Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

CAS-Nr.

Chemical Abstracts Service Nummer

Effektive Konzentration von x %

EG-Nr.

Europäische Gemeinschaftsnummer

EINECS

Europäisches Verzeichnis der auf dem Markt vorhandenen chemischen Stoffe

ELINCS

European list of notified chemical substances

Europäische Norm

Europäische Union

IATA

International Air Transport Association

International Code for the Construction and Equipment of Ships Carrying Dangerous

Chemicals in Bulk (IBC Code)

Inhibitorische Konzentration von x %

IMDG

International Maritime Dangerous Goods

Konz.

Konzentration

Tödliche Konzentration von x %

Tödliche Dosis von x %

LOEC/LOEL

Niedrigste Konzentration/Dosierung mit beobachtetem Effekt

MARPOL

MARPOL: International Convention for the prevention of marine pollution from ships

N.O.S./N.A.G

Not otherwise specified/ Nicht anderweitig genannt

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NOEC/NOEL

Höchste Konzentration/Dosis ohne beobachtete statistisch signifikante Wirkung

OECD

Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Internationale Regelung für den Transport gefährlicher Güter im Schienenverkehr

TA Luft

Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft

TRGS

Technische Regeln für Gefahrstoffe

Zeitbezogene Durchschnittskonzentration

Vereinte Nationen

Verordnung über brennbare Flüssigkeiten

Wassergefährdungsklasse

Weltgesundheitsorganisation

Die Angaben stützen sich auf den heutigen Stand unserer Kenntnisse. Sie sollen unsere Produkte im

Hinblick auf Sicherheitserfordernisse beschreiben und haben somit nicht die Bedeutung, bestimmte

Eigenschaften zuzusichern.

Die Angaben in diesem Datenblatt entsprechen den in der Verordnung (EU) Nr. 1907/2006 und in der

Verordnung (EU) Nr. 2015/830 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 1907/2006 festgelegten

Anforderungen sowie allen nachfolgenden Anpassungen. Dieses Datenblatt ergänzt die Anweisungen

der Herstellerfirma, ersetzt sie aber nicht. Den darin enthaltenen Angaben wurden die zur Zeit der

Erstellung des Datenblatts vorhandenen Kenntnisse zugrunde gelegt. Überdies werden Anwender an

die Gefahren erinnert, die aus einer zweckfremden Verwendung des Produktes entstehen können. Die

erforderlichen Angaben entsprechen der jeweils gültigen EWG-Gesetzgebung. Angesprochene Kreise

werden gebeten, etwaige darüber hinausgehende nationale Anforderungen zu beachten.

Grund der Überarbeitung:

Neues Sicherheitsdatenblatt.

Abänderungen gegenüber der letzten Ausgabe werden am Rand hervorgehoben. Diese Version

ersetzt alle früheren Ausgaben.

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