Dunovum

Schweiz - Deutsch - OFAG-BLW (Bundesamt für Landwirtschaft)

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Fachinformation Fachinformation (SPC)

14-01-2022

Wirkstoff:
Pyraflufen-ethyl; Alcohols, C9-11, ethoxylated; Isobutanol
Verfügbar ab:
Syngenta Agro AG
INN (Internationale Bezeichnung):
Pyraflufen-ethyl; Alcohols, C9-11, ethoxylated; Isobutanol
Dosierung:
1.11 %10.6 g/l; ; ;
Darreichungsform:
ECEmulsionskonzentrat
Therapiegruppe:
Herbizid ;
Zulassungsnummer:
W-7340-3

Handelsbezeichnung:Dunovum

Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand:14.01.2022)

Produktkategorie:

Bewilligungsinhaber:

Eidg.

Zulassungsnummer:

Herbizid

Syngenta Agro AG

W-7340-3

Stoff(e):

Gehalt:

Formulierungscode:

Wirkstoff: Pyraflufen-ethyl

Beistoffe, zusätzlich zu deklarieren: Alcohols, C9-11,

ethoxylated

Beistoffe, zusätzlich zu deklarieren: Isobutanol

1.11 %10.6 g/l

ECEmulsionskonzentrat

Anwendungen

Kultur

Schaderreger/

Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Kernobst

Steinobst

Abbrennen von

Stockausschlägen

Konzentration:0.5 %

Anwendung:Stadium 35-75 (BBCH). Ab 3.

Standjahr.

1, 2, 3, 4, 5,

6, 7

W Reben

Abbrennen von

Stockausschlägen

Konzentration:0.5 %

Anwendung:Ab 3. Standjahr. Stadium 19-75

(BBCH).

1, 2, 3, 4, 5,

6, 7

Kartoffeln

Einjährige

Dicotyledonen

(Unkräuter)

Mehrjährige

Dicotyledonen

(Unkräuter)

Aufwandmenge:1l/ha

Anwendung:Vor- und Nachauflauf, bis

maximal 5% der Kartoffeln aufgelaufen

sind. Stadium 00-09 (BBCH). Nach dem

Auflaufen der Unkräuter.

8, 9, 10, 11

Kartoffeln zur

Pflanzgutproduktion

Desikkation,

Abbrennen

Aufwandmenge:2l/ha

Anwendung:Bei geschlegelten Kartoffeln.

Stadium >50 (BBCH).

2, 3, 4, 8,

12, 13

Speise- und

Futterkartoffeln

Desikkation,

Abbrennen

Aufwandmenge:2l/ha

Anwendung:Stadium 91 (BBCH). Bei

ungeschlegelten Kartoffeln.

2, 3, 4, 8,

12, 13, 14

Auflagen und Bemerkungen:

Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr.

SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone

von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von

driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.

SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen muss das Abschwemmungsrisiko gemäss den

Weisungen des BLW um 3 Punkte reduziert werden.

SPe 3: Zum Schutz von Nichtzielpflanzen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von

20 m zu Biotopen (gemäss Art. 18a und 18b NHG) einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von

driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.

Behandlungsintervall mindestens 21 Tage.

Die getroffenen Stammteile müssen vollständig von der Rinde geschützt sein; es dürfen keine grünen

Pflanzenteile getroffen werden - ausser die zu bekämpfenden Stockausschläge; Abdrift vermeiden.

Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Schutzbrille oder Visier tragen.

Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzanzug tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des

Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche

Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz

bieten.

Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Schutzbrille oder Visier tragen.

SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone

von 6 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden

Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.

10.SPe 3: Zum Schutz von Nichtzielpflanzen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone

von 6 m zu Biotopen (gemäss Art. 18a und 18b NHG) einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz

von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.

11.SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen muss das Abschwemmungsrisiko gemäss den

Weisungen des BLW um 2 Punkte reduziert werden.

12.Maximal 2 Behandlungen pro Kultur.

13.Behandlungsintervall mindestens 5 Tage.

14.Splitbehandlungen möglich (gemäss den Angaben der Bewilligungsinhaberin).

Gefahrenkennzeichnungen:

Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

EUH401Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

H317Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

H318Verursacht schwere Augenschäden.

H410Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

SP 1Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

Signalwort:

Gefahr

Gefahrensymbole und -bezeichnungen:

Kurzkennzeichnung

GHS05 GHS07

GHS09

Symbol

Gefahrenbezeichnung Ätzend Vorsicht gefährlich Gewässergefährdend

Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes,

Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im

Verkauf befindet.

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