Doxorubicin NC 100 mg Injektionslösung

Deutschland - Deutsch - BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte)

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Gebrauchsinformation PIL
Fachinformation SPC
Wirkstoff:
Doxorubicinhydrochlorid
Verfügbar ab:
NeoCorp GmbH
INN (Internationale Bezeichnung):
doxorubicin hydrochloride
Darreichungsform:
Injektionslösung
Zusammensetzung:
Doxorubicinhydrochlorid 100.mg
Berechtigungsstatus:
ungültig [HIST]
Zulassungsnummer:
52151.00.00

DoxorubicinNC100 mg Gebrauchsinformation

Stand:April2005

Gebrauchsinformation

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Dritteweitergegebenwerden.EskannanderenMenschenschaden,auch

wenndiesedasselbeKrankheitsbildhabenwieSie.

DiePackungsbeilagebeinhaltet:

WasistDoxorubicinNC100mgundwofürwirdesangewendet?

WasmüssenSievorderAnwendungvonDoxorubicinNC100 mgbeachten?

WieistDoxorubicinNC100mganzuwenden?

WelcheNebenwirkungensindmöglich?

WieistDoxorubicinNC100mgaufzubewahren?

DoxorubicinNC100mg

Wirkstoff:Doxorubicinhydrochlorid

DerarzneilichwirksameBestandteilistDoxorubicinhydrochlorid.

1Durchstechflaschemit50 ml KonzentratzurHerstellungeinerInfusionslösungenthält

100mgDoxorubicinhydrochlorid.

DiesonstigenBestandteilesind:

Natriumchlorid,Salzsäure,WasserfürInjektionszwecke

DoxorubicinNC100 mgistinPackungenmit1Injektionsflaschemit50ml

Injektionslösungerhältlich.

1. WASISTDOXORUBICINNC100MGUNDWOFÜRWIRDESANGEWENDET?

1.1DoxorubicinisteinFermentationsproduktdesPilzesStreptomycespeucetiusund

gehörtzurGruppederAnthracyclinantibiotikamitantineoplastischen

Eigenschaften.Esistdirektwirksamundbedarfkeinermetabolischen

Aktivierung,umzytostatischwirksamzusein.

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Stand:April2005

1.2von: NeocorpAG

AmWeidenbach6,D-82362 Weilheim,

Telefon:0049/881/9 09 59 60,Telefax:00 49/8 81/99959699

hergestelltvon:EBEWEPharmaGes.m.b.H.Nfg.KG

Mondseestraße11,A-4866 Unterach,Österreich

Telefon:0043/76 65/8 12 30,Telefax:00 43/7665/81 23 11

1.3 DoxorubicinhydrochloridistangezeigtzurBehandlungfolgenderMalignome

(bösartigerGeschwülste):

·KleinzelligesBronchialkarzinom(GeschwulstderBronchien)

·Mammakarzinom(GeschwulstderBrust)

·fortgeschrittenesOvarialkarzinom(GeschwulstderEierstöcke)

·zurintravesikalenRezidivprophylaxeoberflächlicherHarnblasenkarzinomenach

TUR(lokaleBehandlungzurVermeidungvonwiederauftretendenoberflächlichen

TumorennachoperativerBehandlung(TUR) beiPatienten,fürdieeinerhöhtes

RisikofürdasWiederauftretensolcherTumorebesteht)

·PatientenmithohemRezidivrisiko(Patienten,fürdieeinerhöhtesRisikofürdas

WiederauftretenvonTumorenbesteht)

·zursystemischen(intravenösen)Behandlunglokalfortgeschritteneroder

metastasierterHarnblasenkarzinome

·neoadjuvanteundadjuvanteTherapiedesOsteosarkoms(unterstützende

TherapiedesKnochentumors)

·fortgeschrittenesWeichteilsarkomdesErwachsenenalters

·Ewing-Sarkom

·FrühstadiumdesHodgkin-Lymphoms(StadiumI–II)beischlechterPrognose

(bestimmtesLymphgeschwulst)

·fortgeschrittenes(StadiumIII–IV)Hodgkin-Lymphom(bestimmtes

Lymphgeschwulst)

·hochmaligneNon-Hodgkin-Lymphome(Lymphgeschwülste)

·RemissionsinduktionbeiakuterlymphatischerLeukämie(bösartigeErkrankung

weißerBlutzellen)

·RemissionsinduktionbeiakutermyeloischerLeukämie(bösartigeErkrankung

weißerBlutzellen)

·fortgeschrittenesMultiplesMyelom(vomKnochenmarkausgehenderTumor)

·fortgeschrittenesoderrezidiviertesEndometriumkarzinom(Gebärmuttertumor)

·Wilms-Tumor(imStadiumIIbeihochmalignenVarianten,allefortgeschrittenen

Stadien[III–IV])

·fortgeschrittenespapilläres/follikuläresSchilddrüsenkarzinom

·anaplastischesSchilddrüsenkarzinom

·fortgeschrittenesNeuroblastom(vomsympathischenNervengewebeausgehender

Tumor)

2. WASMÜSSENSIEVORDERANWENDUNGVONDOXORUBICINNC100MG

BEACHTEN?

DoxorubicinNC100 mgdarfnichtangewendetwerden,wenneine

ÜberempfindlichkeitgegenDoxorubicinoderandereAnthrazyklinebekanntist

odereineausgeprägteKnochenmarkdepression(z.B.nacherfolgter

VorbehandlungmitChemo-und/oderStrahlentherapie)vorliegt.Bei

HerzinsuffizienzGradIV,akutemoderabgelaufenenHerzinfarkt,akuten

entzündlichenHerzerkrankungen,beiRhythmusstörungenmitnegativem

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EinflussaufdieHämodynamik,VorbehandlungmitAnthrazyklinenbiszur

kumulativenHöchstdosis,erhöhterBlutungsneigung,akutenInfektionenund

starkeingeschränkterLeberfunktionistDoxorubicinebenfallskontraindiziert.Bei

intravesikalerAnwendung(EinbringenindieBlase)darfDoxorubicinNC100mg

nichtangewendetwerdenbeiHarnblasenentzündungenund

Harnwegsinfektionen.

Imfolgendenwirdbeschrieben,wannSieDoxorubicinNC100mgnurunter

bestimmtenBedingungenundnurmitbesondererVorsichtanwendendürfen.

BefragenSiehierzubitteIhrenArzt.Diesgiltauch,wenndieseAngabenbeiIhnen

frühereinmal zutrafen.BesondereVorsichtistbeiPatientenmitvorangegangener,

gleichzeitigerodergeplanterRadiotherapiegeboten.DiesehabenbeiderAnwendung

vonDoxorubicineinerhöhtesRisikovonLokalreaktionenimBestrahlungsfeld

(Recall-Phänomen).IndiesemZusammenhangwurdeüberdasAuftretenschwerer,

zumTeiltödlicherHepatotoxizität(Leberschädigung)berichtet.Einevorangegangene

BestrahlungdesMediastinums(Mittelfells)erhöhtdieKardiotoxizität

(Herzschädigung)vonDoxorubicin.InsbesondereindiesemFall darfeinemaximale

kumulativeGesamtdosisvon400 mg/m2KOF(Körperoberfläche)nichtüberschritten

werden.AktiveImpfungensolltenimzeitlichenZusammenhangmiteiner

Doxorubicintherapienichtdurchgeführtwerden.DerKontaktdesPatientenmit

Polioimpflingensolltevermiedenwerden.

BeiPatientenmiturethralerStenose,dienichtkatheterisiertwerdenkönnen,sollte

Doxorubicinnichtintravesikal zurBehandlungvonBlasenkarzinomeneingesetzt

werden.EbensosolltedieintravesikaleVerabreichungbeiPatientenmitinvasiven

dieBlasenwandpenetrierendenTumoren,beiInfektionendesHarntraktesoder

EntzündungenderHarnblasenichtversuchtwerden.

2.2BesondereVorsichtbeiderAnwendungvonDoxorubicinNC100mgist

erforderlich.

Doxorubicinistzurintravenösenbzw.intravesikalenApplikationbestimmtunddarf

wederoral,subkutan,intramuskulärnochintrathekalverabreichtwerden.Die

intravenöseAnwendungvonDoxorubicinhatmitbesondererSorgfaltzuerfolgen.

EineparavenöseApplikationmussunbedingtausgeschlossenwerden,dahierbei

regelmäßigschwersteGewebsnekrosen(AbsterbendesGewebes)erfolgen.Die

VerabreichungerfolgtüberdenSchlaucheinerangelegtenInfusionoderübereine

gelegteInjektionsnadel.VorVerabreichungvonDoxorubicinsolltemit5ml

isotonischerNatriumchloridlösungdiekorrekteLagederNadelbzw.des

Venenkathetersüberprüftwerden.AuchnachBeendigungderApplikationsind

Injektionsnadelbzw.VenenkathetermitisotonischerNatriumchloridlösungoder

5%igerGlucoselösungzuspülen.EinewiederholteApplikationindieselbeVenebzw.

eineApplikationinzukleineVenenoderVenendesHandrückenssolltewegender

GefahrvonEntzündungenbzw.Sklerosierung(krankhafteVerhärtung)und

Gewebsnekrosen(AbsterbendesGewebes)vermiedenwerden.EineInjektionsflasche

mit50mlLösungenthält7,7 mmol(177mg)Natrium.WennSieeinekochsalzarme

Diäteinhaltenmüssen,solltenSiediesberücksichtigen.

HinweisezurHandhabung:

DieZubereitungmussmitHilfeeinesabsolutaseptischenArbeitsverfahrens

erfolgen.DieVerwendungeinerWerkbankmitvertikalerLuftströmung(LAF)wird

empfohlen.BeimUmgangmitDoxorubicinmussSchutzkleidunggetragenwerden.

Haut-undSchleimhautkontaktemitDoxorubicinsindzuvermeiden(Handschuhe

tragen!).WennDoxorubiciningelösterFormmitderHaut,Schleimhautoderden

AugeninBerührungkommt,musssofortgründlichmitWassergespültwerden.Zur

ReinigungderHautkannSeifeverwendetwerden.DieInjektionslösunghateinen

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pH-Wertvon3.0.VorVerabreichungsolltesieaufRaumtemperaturgebrachtwerden.

SieenthältkeineKonservierungsstoffeundistdahernichtzurMehrfachentnahme

vorgesehen.DieEmpfehlungen„SichereHandhabungvonZytostatika“des

MerkblattesM620derBerufsgenossenschaftGesundheitsdienstund

Wohlfahrtspflegesolltenbeachtetwerden.

KinderundältereMenschen

SieheDosierung,ArtundDauerderAnwendung.

SchwangerschaftundStillzeit

DoxorubicinkannerbgutschädigendwirkenunddieEntwicklungeinesEmbryos

beeinträchtigen.DoxorubicinsolltenichtwährendderSchwangerschaftangewendet

werden.BeivitalerIndikationzurBehandlungeinerschwangerenPatientinsollte

einemedizinischeBeratungüberdasmitderBehandlungverbundeneRisikovon

schädigendenWirkungenfürdasKinderfolgen.TrittwährendderBehandlungeine

Schwangerschaftein,soistdieMöglichkeiteinergenetischenBeratungzunutzen.

DoxorubicingehtindieMuttermilchüber.WährendderBehandlungdarfnicht

gestilltwerden.Doxorubicinkannerbgutschädigendwirken.Männern,diemit

Doxorubicinbehandeltwerden,wirddaherempfohlen,währendderBehandlungund

biszu6 MonatedanachkeinKindzuzeugenundsichvorTherapiebeginnwegender

MöglichkeiteinerirreversiblenInfertilität(Unfruchtbarkeit)durchdieTherapiemit

DoxorubicinübereineSpermakonservierungberatenzulassen.Frauensollten

währendderBehandlungmitDoxorubicinnichtschwangerwerden.

VerkehrstüchtigkeitunddasBedienenvonMaschinen:

WegendeshäufigenAuftretensvonÜbelkeitundErbrechen,wirdvomFührenvon

KraftfahrzeugenundBedienenvonMaschinenabgeraten.ArbeitenSienichtohne

sicherenHalt!

2.3 WechselwirkungenmitanderenArzneimitteln

BitteinformierenSieIhrenArztoderApotheker,wennSieandereArzneimittel

einnehmen/anwendenbzw.vorkurzemeingenommen/angewendethaben,auch

wennessichumnichtverschreibungspflichtigeArzneimittelhandelt.

DoxorubicinisteinstarkerradiosensibilisierenderWirkstoff(„Radiosensitizer“)und

diehierdurchinduziertenRecall-Phänomenekönnenlebensbedrohlichsein.Eine

vorangegangene,gleichzeitigeoderspätereBestrahlungstherapiekanndieKardio-

oderHepatotoxizitätvonDoxorubicinverstärken.Diesgiltauchfüreinegleichzeitige

Behandlungmitkardio-oderhepatotoxischenArzneimitteln.Wenneine

DoxorubicintherapieandieBehandlungmitCyclophosphamidangeschlossenwird,

kanndiesnebeneinerVerstärkungderKardiotoxizität(Herzschädigung) auchzur

VerschlimmerungeinerhämorrhagischenZystitisführen.Beieiner(Vor-)Behandlung

mitMedikamenten,welchedieKnochenmarksfunktionbeeinflussen(z.B.Zytostatika,

Sulfonamide,Chloramphenicol,Phenytoin,Amidopyrin-Derivate,antiretrovirale

Arzneimittel),istdieMöglichkeiteinerausgeprägtenStörungderHämatopoesezu

beachten.DieDosierungvonDoxorubicinistgegebenenfallszumodifizieren.Bei

KombinationmitanderenZytostatika(z.B.Cytarabin,Cisplatin,Cyclophosphamid)

könnendietoxischenWirkungenderDoxorubicintherapieverstärktwerden.Die

KombinationvonDoxorubicinmitAmphotericinBsolltevermiedenwerden,dasiezu

ausgeprägterNephrotoxizitätführenkann.BeigleichzeitigerGabevonDoxorubicin

undRitonavirwurdeübererhöhteDoxorubicinSerumspiegelberichtet.Bei

gleichzeitigerGabevonCyclosporinundDoxorubicinkanneszueiner

wechselseitigenReduzierungderMetabolisierungundClearancebeiderSubstanzen

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mitkonsekutiverErhöhungderBlutspiegelkommen.Barbituratekönnenzueiner

beschleunigtenPlasmaclearancevonDoxorubicinführen,diegleichzeitigeGabemit

PhenytoinzuverringertenPhenytoinplasmaspiegeln.Doxorubicinkanndieorale

BioverfügbarkeitvonDigoxinverringern.WährendderTherapiemitDoxorubicin

solltedaherderDigoxin-Plasmaspiegelregelmäßigüberprüftwerden.Doxorubicin

bindetanHeparin;eskannzuPräzipitationenundWirkungsverlustbeiderWirkstoffe

kommen.

WichtigsteInkompatibilitäten(chemischeUnverträglichkeiten)

DoxorubicindarfnichtmitHeparinoderanderenZytostatikaineinerInfusion

vermischtwerden.AuchdasMischenineineralkalischenLösungistzuvermeiden.

ÜberInkompatibilitätenmitfolgendenSubstanzenwurdeberichtet:Allopurinol,

Aluminium,Cephalotin,Dexamethason,Diazepam,Fluorouracil,Furosemid,

Galliumnitrat,Heparin,Hydrocortison,Methotrexat,parenterale

Ernährungslösungen,Piperacillin,Theophyllin,Vincristin.

3. WIEISTDOXORUBICINNC100MGANZUWENDEN?

DieBehandlungmitDoxorubicinsolltenurvonÄrzten,dieinderTumortherapie

erfahrensindineinerKlinikoderinKooperationmiteinerKlinikerfolgen.

3.1ArtundDauerderAnwendung

DieAnwendungiststrengnachVorschriftdurchzuführen.DieDauerderAnwendung

richtetsichnachdemBehandlungsprotokoll,dabeisolltediemaximalekumulative

GesamtdosisnurnachstrengerNutzen-Risiko-Abwägungüberschrittenwerden.

DoxorubicinkannintravenösalsBolusinjektioninnerhalbvonMinuten,als

KurzinfusionbiszueinerStundeundalsDauerinfusionbiszu96 Stundengegeben

werden.

MaximalekumulativeGesamtdosis:

DiemaximalekumulativeGesamtdosisfürDoxorubicinbeträgt450 bismaximal550

mg/m2KOF.SiesolltebeiPatientenmitvorangegangenenBestrahlungenvon

Mediastinumund/oderdesHerzens,VorbehandlungmitAlkylantiensowieanderen

Hochrisiko-Patienten(vorbestehendearterielleHypertonie> 5Jahre,vorbestehende

koronare,valvuläreodermyokardialeSchädigung,Alter> 70 Jahre) 400 mg/m2

nichtübersteigen.FürKinderbeträgtdiemaximalekumulativeGesamtdosis400

mg/m2KOF.

DieDauerderAnwendungrichtetsichnachdemBehandlungsprotokoll,dabeisollte

diemaximalekumulativeGesamtdosisnurnachstrengerNutzen-Risiko-Abwägung

überschrittenwerden.

3.2FallsvomArztnichtandersverordnet,istdieüblicheDosis:

DoxorubicinwirdinderMonochemotherapie(beiWeichteilsarkomen,

Endometriumkarzinomenundpapillären/follikulärenSchilddrüsenkarzinomen)

sowiealsBestandteileinerKombinationschemotherapieinetablierten

Therapie-Protokollenangewendet.DadieApplikationsweiseund

DosierungsempfehlungenfürDoxorubicinstarkvariieren,könnennurallgemeine

Richtwerteangegebenwerden.Hinweis:DieDosierungenvonS-liposomalem

Doxorubicinund(herkömmlichem)Doxorubicinhydrochloridsindunterschiedlich,

unddiebeidenFormulierungenkönnennichtgegeneinanderausgetauschtwerden.

IntravenöseAnwendung:

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Monotherapie

DoxorubicinwirdalsMonotherapiei.d.R.ineinerDosierungvon50–80mg/m2

Körperoberfläche(KOF)alsEinzeldosisi.v.alle3Wochenangewendet.

Polychemotherapie

DoxorubicinwirdimRahmeneinerPolychemotherapieineinerDosierungvon30–

60 mg/m2KOFi.v.alle3bis4Wochenangewendet.DieexakteDosierungist

Behandlungsprotokollenzuentnehmen,diesichinderTherapiederjeweiligen

Erkrankungalswirksamerwiesenhaben.

IntravesikaleInstillation (Einbringenin dieBlase):

ZurintravesikalenRezidivprophylaxeoberflächlicherHarnblasenkarzinomenach

TURbeiPatientenmithohemRezidivrisiko.WöchentlicheintravesikaleInstillation

von50mgDoxorubicin,gelöstin25–50mlisotonischerNatriumchloridlösung.Die

Verweildauerbeträgti.d.R.1–2Stunden.

Dosisanpassungbei intravenöserAnwendung:

BeiNiereninsuffizienzmiteinerGFR< 10 ml/Minsollten75%derkalkuliertenDosis

appliziertwerden.BeieingeschränkterLeberfunktionsolltenDosismodifikationen

vorgenommenwerden.BeieinerErhöhungdesSerumbilirubinsauf1,2–3mg/100

mlsollten50%undbeieinerSerumbilirubinerhöhungvon3,1–5mg/100mlsollten

25%derkalkuliertenDosisgegebenwerden.BeiBilirubinkonzentrationenüber

5mg/100mlsolltekeineAnwendungvonDoxorubicinerfolgen.Bei

Myelosuppression(Knochenmarkschädigung)sowiebeiälterenPatientenmit

eingeschränkterKnochenmarksreservesolltenebenfallsDosisanpassungenerfolgen.

BittesprechenSiemitIhremArzt,wennSiedenEindruckhaben,dassdie

WirkungvonDoxorubicinNC100mgzustarkoderzuschwachist.

3.3AnwendungsfehlerundÜberdosierung

EinspezifischesAntidot(Gegenmittel)fürDoxorubicinhydrochloridistnichtbekannt.

EineakuteIntoxikation(Vergiftung)kannsichz.B.innerhalbvon24 Stundenals

HerzinsuffizienzeinschließlichStenokardien,AnginapectorisundMyokardinfarkt

(Herzinfarkt)äußern.IndiesenFällenisteinKardiologehinzuzuziehen.Weitere

ZeichenderÜberdosierungsindschwereMyelosuppression

(Knochenmarkschädigung),dieimallgemeinen10–14TagenachTherapiebeginn

auftrittsowieschwereSchleimhautentzündungen.DieTherapieeinerausgeprägten

MyelosuppressionmussunterstationärenBedingungenerfolgen.Siebestehtunter

UmständeninderSubstitutionderfehlendenBlutbestandteileundantibiotischer

Therapie.DieVerlegungdesPatientenineinenkeimfreienRaumkannnotwendig

werden.BeimAuftretenvonIntoxikationserscheinungensolltedieApplikationvon

Doxorubicinsofortabgebrochenwerden.DiechronischeIntoxikationäußertsich

insbesonderemitdeno.g.ZeichenderKardiotoxizität(Herzschädigung).Beim

AuftreteneinerHerzinsuffizienzisteinKardiologehinzuzuziehen.Eine

Hämodialysebehandlung(Blutwäsche)istbeiIntoxikationenmitDoxorubicin

vermutlichnutzlos,daDoxorubicineinsehrgroßesVerteilungsvolumenhatundnur

ca.5%derappliziertenDosisrenal(überdieNiere)eliminiertwerden.

Paravasate

EineparavenöseFehlinjektion(InjektionnebendieVeneindasumliegendeGewebe)

führtzulokalerNekrose(AbsterbendesGewebes) undThrombophlebitis

(EntzündungderVenenwand).SollteimBereichderInfusionsnadeleinbrennendes

Gefühl entstehen,deutetdiesaufeineparavenöseApplikationhin.

TherapievonParavasaten

BeierfolgtenParavasaten(InfusionenoderInjektionennebendieVeneindas

umliegendeGewebe) istdieInfusionoderInjektionsofortzustoppen:dieKanüle

solltezunächstbelassenwerden,umsienacheinerkurzenAspirationzu

entfernen.Eswirdempfohlen,DMSO99%übereinArealzweifachsogroßwiedas

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Stand:April2005

betroffeneAreal lokalzuapplizieren(4 Tropfenauf10cm2Hautoberfläche)und

diesdreimal täglichübereinenZeitraumvonmindestens14 Tagenzu

wiederholen.GegebenenfallssollteeinDébridementinErwägunggezogenwerden.

WegendesgegensätzlichenMechanismussollteeineKühlungdesAreals,z.B.zur

Schmerzreduktion,sequentiell mitderDMSO-Applikationerfolgen

(Gefäßverengungvs.Gefäßerweiterung).AndereMaßnahmensindinderLiteratur

umstrittenundvonnichteindeutigemWert.

4. WELCHENEBENWIRKUNGENSINDMÖGLICH?

WiealleArzneimittelkannDoxorubicinNC100mgNebenwirkungenhaben.

BeiderBewertungvonNebenwirkungenwerdenfolgendeHäufigkeitsangaben

zugrundegelegt:

Sehrhäufig:

mehrals1 von 10 Behandelten häufig:

wenigerals1von10,abermehrals

1 von 100Behandelten

Gelegentlich:

wenigerals1von100,abermehrals

1 von 1000Behandelten Selten:

wenigerals1von1000,abermehrals

1 von 10.000Behandelten

Sehrselten:

wenigerals1von10.000Behandelten,einschließlichEinzelfälle

4.1Nebenwirkungen

BlutbildendesSystem

DiesehrhäufigauftretendeMyelosuppression(Knochenmarkschädigung) isteineder

dosislimitierendenNebenwirkungenundistz.T.gravierend.Sieäußertsichvorallem

ineinemAbfallderLeukozytenzahl(Anzahl derweißenBlutkörperchen).Eine

Leukopenie(VerringerungderweißenBlutkörperchen).wurdebeiannährend75%

derPatientenmitadäquaterKnochenmarkreservebeobachtet,welchealle21 Tage

mit60mg/m2behandeltwurden.Wennauchwenigerhäufigwurdendarüberhinaus

ebenfallsThrombozytopenie(VerringerungderBlutkörperchen)undAnämie

(VerringerungderrotenBlutkörperchen)berichtet.SuperinfektionenundBlutungen

wurdenimZusammenhangmitdemAuftreteneinerKnochenmarksuppression

ebenfallsbeobachtet.DieMyelosuppression(Knochenmarkschädigung)erreichtim

allgemeinen10 bis14TagenachAnwendungvonDoxorubicinihrenHöhepunktund

klingtinderRegelbiszumZeitpunktzwischendem21.und28.Tagab.Eineetwaige

ThrombozytopenieoderAnämietretenggfs.imgleichenZeitraumauf,sindinder

Regelaberwenigerschwer.BeimAuftreteneinergravierendenMyelosuppression

sollteaufdieAnwendungvonDoxorubicinverzichtetwerden,ggfs.isteine

DosisreduktionoderVerzögerungderAnwendungnotwendig.Esmusssichergestellt

werden,dasseineschwereInfektionund/oderBlutungsepisoderaschundwirksam

behandeltwerdenkann.BestehendeInfektionensolltenvorTherapiebeginn

behandeltwerden.BeiPatienten,diegleichzeitigmitDoxorubicinundDNA(Erbgut)

veränderndenZytostatika(z.B.alkylierendeSubstanzen,Platinderivate) behandelt

wurden,sehrseltenwurdedasAuftreteneinersekundärenLeukämie(z.T.auchmit

präleukämischerPhase)beobachtet.DieskannauchnacheinerkurzenLatenzzeit(1

–3Jahre)auftreten.

HerzundKreislauf

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Stand:April2005

Doxorubicinistkardiotoxisch(herzschädigend).DasManifestationsrisikoder

kardiotoxischenNebenwirkungenistwährendundnacheinerBestrahlungstherapie

desmediastinalenBereiches,nachVorbehandlungmitpotentiell kardiotoxischen

Mitteln(z.B.Anthrazyklinen,Cyclophosphamid) sowiebeiälterenPatienten(über60

Jahre) undbeimanifesterarteriellerHypertonieerhöht.BesondereVorsichtistauch

beiKindernunter2 JahrenundPatientenmitkardiologischenVorerkrankungen

(koronareHerzkrankheit,Herzinsuffizienz)sowiebeiderAnwendungimzeitlichen

ZusammenhangmiteinerHyperthermiebehandlunggeboten.BeiÜberschreitender

maximalenkumulativenGesamtdosis(Erwachsene550 mg/m2KOF,bei

vorhergehenderThoraxbestrahlungoderbegleitenderAlkylanstherapie400 mg/m2;

Kinder400 mg/m2KOF) steigtdieHäufigkeitderanthrazyklininduzierten

KardiomyopathieauchohnevorbestehendeRisikofaktorenraschan.Sehrselten

wurdedasAuftreteneinerKardiotoxizitätjedochauchbeiwesentlichgeringerer

Gesamtdosisbeobachtet.NacheinerkumulativenGesamtdosisvon550mg/m2

bestehtz.B.fürdieBehandelteneinRisikovonetwa5%fürdasAuftreteneiner

schwerenHerzinsuffizienz.DiekardiotoxischenNebenwirkungenvonDoxorubicin

könnensichinzweiErscheinungsformenmanifestieren:

Soforttyp

DieNebenwirkungenvomSoforttyptretenzumeistinnerhalbderersten24 bis48

StundennachEinleitenderTherapieauf,sinddosisunabhängig,durchfolgende

Symptomegekennzeichnet:vorübergehendeArrhythmien(Herzrhythmusstörungen,

insbesondereSinustachykardien)sowiesupraventrikuläreundventrikuläre

ExtrasystolenundwerdendurchunspezifischeEKG-Veränderungen

(ST-Strecken-Veränderungen,NiedervoltageundverlängerteQT-Zeit) charakterisiert.

DieseVeränderungensindimAllgemeinenreversibelundihrAuftretenstelltkeine

Kontraindikation(Gegenanzeige) beidererneutenAnwendungvonDoxorubicindar.

EswurdenjedochauchlebensbedrohlicheArrhythmienwährendoderwenige

StundennachderAnwendungvonDoxorubicinbeobachtet,sehrseltenauchakutes

Linksherzversagen,PerikarditisodereintödlichesPerikarditis-Myokarditis-Syndrom

berichtet.

Spättyp

DieNebenwirkungenvomSpättyprepräsentiereneinedosisabhängigekumulative

Organtoxizität(Organschädigung),welcheimAllgemeinenirreversibel (nicht

rückbildungsfähig) undsehrhäufiglebensbedrohlichist.Siemanifestierensichsehr

häufigalskongestive(dilatative)KardiomyopathiemitdenZeicheneiner

LinksherzinsuffizienzinnerhalbwenigerMonatenachBeendigungderTherapie.Die

Kardiotoxizität(Herzschädigung)kannsichaberauchJahrenachBeendigungder

TherapieerstmalsmanifestierenundihreInzidenz(HäufigkeitdesAuftretens) steigt

mitHöhederkumulativenGesamtdosis.DiesistinsbesonderebeiderAnwendung

beiKindernzuberücksichtigen,welcheinsgesamtniedrigereLebensgesamtdosen

tolerierenunddurchzusätzlicheBestrahlungsbehandlungen,jungesAlterbei

TherapiebeginnundaggressiveBegleittherapienbesondersgefährdetsind,einespät

auftretende,lebensbedrohlichekardialeOrgantoxizitätmitventrikulärer

Dysfunktion,Herzversagenund/oderArrhythmienzuentwickeln.Darüberhinaus

scheinenMädchengegenüberJungenbesondersprädestiniertfürdasAuftreten

späterKardiotoxizitätnachDoxorubicintherapiezusein.Vor,währendundnach

einerChemotherapiemitDoxorubicinsolltedieHerzfunktionmittelsEKG,UKGund

MUGA-Scanüberwachtwerden.

Lunge

NachintravesikalerInstillationvonDoxorubicin(EinbringenvonDoxorubicinindie

Blase)wurdensehrseltenschweresystemischeReaktionen(Reaktionenimübrigen

Körper)einschließlichAnschwellenderNasenschleimhaut,Tachypnoe(Steigerung

derAtemfrequenz) undDyspnoe(Luftnot)beobachtet.Strahlenpneumonitismit

tödlichenKomplikationenwurdebeisystemischerKombinationschemotherapievon

DoxorubicinmitMethotrexatundCyclophosphamidineinerStudiebeobachtet.

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Stand:April2005

BeimAuftretenvonDyspnoesolltediesezunächstalsHinweisaufeine

anthrazyklininduzierteHerzmuskelschädigunggewertetwerden.

Gastrointestinaltrakt

DasemetogenePotentialvonDoxorubicinisthoch.Sehrhäufig,beica.80 %der

Patienten,tretenrelativschwereÜbelkeitundErbrechenamerstenTagder

Behandlungaberauchdanachauf.EineantiemetischeProphylaxewirdempfohlen.

DarüberhinauskönnenAppetitlosigkeitsowieSchleimhautulzerationeninMund

undRachensowieimÖsophagusundDarmtraktauftreten.Diesekönnenbei

schwererAusprägungdenEintrittvonInfektionenbedingen.ZuDiarrhoenkannes

alsFolgeeinerProliferationshemmungimDarmepithelkommen.Sehrseltenwurden

imZusammenhangmitderKombinationvonCytarabinüberNekrosen

(Gewebeschädigungen)desDickdarmsmitmassivenBlutungenundschweren

Infektionenberichtet.NachStrahlentherapiekönnenunterderAnwendungvon

DoxorubicinÖsophagitiden(EntzündungenderSpeiseröhre)auftreten,dieu.U.zu

Ösophagusstrikturen(VerengungderSpeiseröhre)führen.

Hinweis:

SolangeEntzündungen,Ulzerationen(Geschwüre)oderDiarrhoen(Durchfälle)

bestehen,sollteaufdieAnwendungvonDoxorubicinverzichtetwerden.

Hepatotoxizität(Leberschädigung)

Einevorübergehende,meistgeringfügigeErhöhungvonSGOT,SGPTund/oder

Bilirubinwirdsehrhäufigbeobachtet.Sietrittmeist10 bis14Tagenach

DoxorubicinApplikationaufundistnachAbsetzenimAllgemeinenbinneneiner

Wochereversibel.

HautundHautanhangsgebilde

SehrhäufigtritteinetotaleodersubtotaleAlopezieauf,dienachAbsetzender

TherapieinderRegelreversibelist.Weiterhinwurden(z.T.sehrselten)beobachtet:

FarblicheVeränderungen(Hyperpigmentierung) derExtremitätenundNägel,

AblösungderNagelplatte,Bläschenbildung,Rötung,Nesselsuchtund

VenenentzündungbeiInjektioninkleineVenen.ParavasaleInjektionen(Injektionen

nebendieVeneindasumliegendeGewebe)führenregelmäßigzuschwersten

Gewebsnekrosen(AbsterbendesGewebes).DasAusmaßderGewebsulzerationist

vonderParavasatmengeabhängig.FolgeeinesParavasatessindSchmerzensowie

schlechtheilendeUlzerationen.

Urogenitaltrakt

NachintravesikalerAnwendung(EnbringenindieHarnblase)wurdesehrhäufigüber

Zystitis(Blasenentzündung) mitdysurischenBeschwerden(Beschwerdenbeim

Wasserlassen)wieDysurie(Schmerzen),Pollakisurie(häufigesWasserlassen),

Hämaturie(BlutimUrin)undBlasenspasmenberichtet.Vereinzeltwurdedas

AuftreteneinesakutenNierenversagensbeobachtet,irreversibleStörungender

Keimzellbildungsindmöglich,Doxorubicinistmutagenundteratogen(ergut-und

fruchtschädigend).Innerhalbvon24StundennachAnwendungvonDoxorubicin

kommtessehrhäufigzueinerbedeutungslosenRotfärbungdesUrins,welcheauf

denFarbstoffdesAnthrazyklinszurückzuführenist.EineHyperurikämie(Erhöhung

derHarnsäurewerteimBlut) undkonsekutiveHarnsäurenephropathie(Schädigung

derNieredurchErhöhungderHarnsäurewerte)könnenalsFolgeeinesmassiven

Tumorzellzerfallsauftreten.

SonstigeNebenwirkungen

ÜberempfindlichkeitsreaktionenmitUrtikaria,vorübergehendemPruritus,Angiödem

derAugenliderundZungeundrespiratorischerBeeinträchtigungwurden

gelegentlichbeobachtet.Fernerwurdenberichtet:Gelenkschmerzen,Schmerzenan

derInjektionsstelle,Konjunktivitis,verstärkteSekretionvonTränenflüssigkeitund

DoxorubicinNC100 mg Gebrauchsinformation

Stand:April2005

sehrseltengeneralisierteMuskelschwäche.BereitsinAbheilungbefindliche

Strahlenschäden(Haut,Lunge,Speiseröhre,SchleimhäutedesMagen-Darm-Traktes,

Herz) könnendurchdieAnwendungvonDoxorubicinerneutauftreten.Alsspäte

NebenwirkungistdieEntwicklungvonZweitneoplasiennichtauszuschließen.

4.2 InformierenSieIhrenArztoderApotheker,wennSieNebenwirkungenbemerken,

dienichtindieserPackungsbeilageaufgeführtsind.

5. WIEISTDOXORUBICINNC100MGAUFZUBEWAHREN?

DasVerfallsdatumdiesesArzneimittelsistaufderFaltschachtelaufgedruckt.

VerwendenSiedasArzneimittelnichtmehrnachdiesemDatum.

Haltbarkeitnach ÖffnendesBehältnissesodernachHerstellungdergebrauchsfertigen

Zubereitung:

NurzureinmaligenEntnahme.NachAnbruchverwerfen.Nurfrischzubereitete

Verdünnungen(nichtälterals24Stunden)verwenden.BeiallenManipulationenist

aufdieGefahreinermikrobiellenKontaminationzuachten.

Aufbewahrung:

Doxorubicinmußbei2bis8°Cgelagertwerden.Lichtschutzerforderlich,bewahren

SiedieInjektionsflaschedaherimFaltkartonauf.EntnehmenSiedieLösungerst

kurzvorGebrauchausderInjektionsflasche.

AchtenSiestetsdarauf,daßSieDoxorubicinNC100 mgsoaufbewahren,daßesfür

Kindernichtzuerreichenist!

Verschreibungspflichtig!

StandderInformation:April2004

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