Cuproxat Suspensionskonzentrat

Deutschland - Deutsch - BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit)

Fachinformation Fachinformation (SPC)

22-11-2017

Wirkstoff:
345 g/l Kupfersulfat, basisch
Verfügbar ab:
Nufarm Deutschland GmbH
Darreichungsform:
Suspensionskonzentrat
Zusammensetzung:
345 g/l Kupfersulfat, dreibasisch
Klasse:
Umweltgefährlich
Therapiegruppe:
Fungizid
Zulassungsnummer:
033775-00

Handelsbezeichnung

Cuproxat

Zulassungsnummer

033775-00

Zulassungsinhaber

Nufarm Deutschland GmbH

Weitere Vertriebsfirmen

Biofa AG

Lotus Agrar GmbH

Zulassungsende

31.12.21

Wirkungsbereich

Fungizid

Wirkstoffgehalt

345 g/l Kupfersulfat, dreibasisch

Formulierung

Suspensionskonzentrat

Gefahrenbezeichnung nach GefStoffV

Umweltgefährlich

Kennzeichnung nach GefStoffV

R 50/53: Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen

haben.

S 35 : Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden

S 57 : Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behälter verwenden

Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.

Signalwort (GHS)

Gefahrenpiktogramme (GHS)

Gefahrenhinweise (GHS)

Sicherheitshinweise (GHS)

Kennzeichnung nach PflSchMV

Anwendungs-

bestimmungen

NT620: Die maximale Aufwandmenge von 3000 g Reinkupfer pro Hektar und Jahr (Hopfenanbau: 4000

g Reinkupfer pro Hektar und Jahr) auf derselben Fläche darf - auch in Kombination mit anderen Kupfer

enthaltenden Pflanzenschutzmitteln - nicht überschritten werden.

NW468: Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder

Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für

indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.

Auflagen

NH621: Neben den Angaben des Wirkstoffes nach Art und Menge ist auch der Reinkupfergehalt des

Mittels auf den Behältnissen und abgabefertigen Packungen anzugeben. Diese Angabe ist im Anschluss

an die Anwendungsbestimmung NT620 aufzuführen.

NN234: Das Mittel wird als schwachschädigend für Populationen der Art Typhlodromus pyri

(Raubmilbe) eingestuft.

NN2842: Das Mittel wird als schwachschädigend für Populationen der Art Aphidius rhopalosiphi

(Brackwespe) eingestuft.

NN361: Das Mittel wird als schädigend für Populationen der Art Coccinella septempunctata

(Siebenpunkt-Marienkäfer) eingestuft.

NO686: Das Mittel wird als schädigend für Regenwurmpopulationen eingestuft.

NW262: Das Mittel ist giftig für Algen.

NW264: Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.

SB001: Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden

führen.

SB010: Für Kinder unzugänglich aufbewahren.

SB110: Die Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz

"Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für

Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist zu beachten.

SF194: Beim Wiederbetreten der behandelten Raumkulturen sind am Tage der Applikation der

Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.

Nachfolgearbeiten auf/in den oben genannten Kulturen dürfen grundsätzlich erst 24 Stunden nach der

Ausbringung des Mittels durchgeführt werden. Innerhalb von einer Woche sind dabei der Schutzanzug

gegen Pflanzenschutzmittel und Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.

SS110: Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten

Mittel.

SS2202: Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei

der Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels.

VH330: Der Gehalt an Schwermetallen im Mittel darf für Blei 0,5 x mg/kg, für Arsen 0,1 x mg/kg und

für Cadmium 0,1 x mg/kg nicht überschreiten, wobei x den Gehalt an Kupfer ausgedrückt in g/kg

bedeutet.

Hinweise

NB6641: Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder

Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich

eingestuft (B4).

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