Crataegus Pentarkan T Tablette

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Wirkstoff:
Arnica montana (Pot.-Angaben), Crataegus (Pot.-Angaben), Convallaria majalis (Pot.-Angaben), Prunus spinosa (Pot.-Angaben)
Verfügbar ab:
Deutsche Homöopathie-Union DHU-Arzneimittel GmbH & Co. KG.
INN (Internationale Bezeichnung):
Arnica montana (Pot.-Information), Crataegus (Pot.-Information), Convallaria majalis (Pot.-Information), Prunus spinosa (Pot.-Information)
Darreichungsform:
Tablette
Zusammensetzung:
Arnica montana (Pot.-Angaben) 25.mg; Crataegus (Pot.-Angaben) 100.mg; Convallaria majalis (Pot.-Angaben) 25.mg; Prunus spinosa (Pot.-Angaben) 25.mg
Berechtigungsstatus:
gültig
Zulassungsnummer:
6568261.00.00

Deutsche Homöopathie-Union

Bezeichnung:

Crataegus Pentarkan® T

Darreichungsform:

Tabletten

Datum:

26.09.2013

Seite:

1 von 7

Wortlaut der für die Packungsbeilage vorgesehenen Angaben

Gebrauchsinformation: Information für den Anwender

Crataegus Pentarkan® T

Tabletten

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw.

genau nach Anweisung Ihres Arztes, Therapeuten oder Apothekers an.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Fragen Sie Ihren Therapeuten oder Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen

Rat benötigen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Wenn Sie sich nach Anwendung dieses Arzneimittels nach 6 Wochen nicht besser oder gar

schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Crataegus Pentarkan® T und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Crataegus Pentarkan® T beachten?

Wie ist Crataegus Pentarkan® T anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Crataegus Pentarkan® T aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Crataegus Pentarkan

®

T und wofür wird es angewendet?

Crataegus Pentarkan® T ist ein homöopathisches Arzneimittel zur Anwendung bei Erkrankungen des

Herz-Kreislaufsystems.

Das Anwendungsgebiet leitet sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehört:

Leichte Herzschwäche, z. B. Altersherz.

2. Was sollten Sie vor der Anwendung von Crataegus Pentarkan

®

T beachten?

Crataegus Pentarkan® T darf nicht angewendet werden:

bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren,

in der Schwangerschaft und Stillzeit,

bei Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe oder gegen andere herzwirksame Glykoside (z. B.

Digitoxin),

Behandlung mit Herzglykosiden (z. B. Digitoxin, Digoxin),

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Verdacht auf eine Vergiftung mit Herzglykosiden,

Herzleistungsschwäche der Schweregrade NYHA III und IV,

Kaliummangel im Blut (Hypokaliämie),

Magnesiummangel im Blut (Hypomagnesiämie),

erhöhtem Calciumspiegel im Blut (Hyperkalzämie),

Herzrhythmusstörungen

mit verlangsamter Herzschlagfolge (Bradykardie),

mit starkem Anstieg der Herzschlagfolge (Kammertachykardie),

Erregungsleitungsstörungen

mit langsamer Herzschlagfolge (AV-Block II. oder III. Grades),

mit gestörter Sinusknotenfunktion (ausgenommen bei Schrittmacher-Therapie),

mit krankhaften elektrischen Leitungsbahnen des Herzens (z. B. WPW-Syndrom) oder Verdacht auf

solche,

Herzmuskelerkrankungen mit Verengung der Ausflussbahn (hypertrophe Kardiomyopathie mit

Obstruktion),

krankhafter Ausweitung der Hauptschlagader (Aorta) im Bereich des Brustkorbes (thorakales

Aortenaneurysma),

einer geplanten elektrischen Kardioversion (Regularisierung der Herzschlagfolge),

gleichzeitig intravenöser Gabe von Calciumsalzen (s. Wechselwirkungen).

wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Arnika und andere Korbblütler, Weizenstärke oder einen

der anderen Bestandteile von Crataegus Pentarkan® T sind.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Crataegus Pentarkan® T ist erforderlich:

Das Arzneimittel sollte nicht ohne ärztlichen Rat angewendet werden und ersetzt nicht andere vom

Arzt verordnete Arzneimittel.

Der Bestandteil Convallaria majalis enthält herzwirksame Glykoside. Es bestehen von Mensch zu

Mensch erhebliche Unterschiede in der Glykosidempfindlichkeit.

Bei unverändertem Fortbestehen der Krankheitssymptome über 6 Wochen oder bei Ansammlung von

Wasser in den Beinen sollte ein Arzt aufgesucht werden. Bei Schmerzen in der Herzgegend, die in die

Arme, den Oberbauch oder die Halsgegend ausstrahlen können, oder bei Atemnot ist eine rasche

ärztliche Abklärung erforderlich.

Bei Anwendung von Crataegus Pentarkan® T mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor

kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Als Vorsichtsmaßnahme sollte bei jedem gleichzeitig mit Crataegus Pentarkan® T angewendeten

Arzneimittel die Möglichkeit einer Wechselwirkung berücksichtigt werden.

Wirkungen und damit auch Nebenwirkungen von Crataegus Pentarkan® T können verstärkt werden

bei gleichzeitiger Gabe von:

- Calcium (darf nicht i. v. injiziert werden),

- Arzneimittel, die den Kalium-/Magnesiumspiegel senken:

Diuretika,

Abführmittel (Missbrauch),

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Benzylpenicillin,

Amphotericin B,

Süßholzwurzel-Extrakt,

Kortison (Korticosteroide, ACTH),

Acetylsalicylsäure,

Lithiumsalze,

Carboanhydrasehemmer,

- ß-Blocker (Verlangsamung des Herzschlages),

- Nifedipin,

- Arzneimittel, die Herzrhythmusstörungen begünstigen:

Suxamethoniumchlorid,

Reserpin,

trizyklische Antidepressiva,

Sympathomimetika,

Phosphodiesterasehemmer (z.B. Theophyllin),

- Arzneimittel, die den Blutspiegel von Herzglykosiden erhöhen (P-Glykoprotein-Inhibitoren):

Amiodaron (bis mehrere Wochen (Monate) nach Ende der Einnahme),

Atorvastatin,

Ciclosporin,

Chinin/Chinidin,

Chloroquin/Hydroxychloroquin,

Spironolakton,

Calciumantagonisten (Verapamil, Diltiazem u.a.),

Itraconazol/Ketokonazol,

Erythromycin/Clarithromycin,

Sirolimus/Tacrolimus,

Indinavir/Ritonavir.

Bei Anwendung von Crataegus Pentarkan® T zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Die Wirkung eines homöopathischen Arzneimittels kann durch allgemein schädigende Faktoren in der

Lebensweise und durch Reiz- und Genussmittel ungünstig beeinflusst werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Crataegus Pentarkan® T darf in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Crataegus Pentarkan® T

Dieses Arzneimittel enthält Lactose (Milchzucker). Bitte nehmen Sie es daher erst nach Rücksprache

mit dem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber

bestimmten Zuckern leiden.

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Weizenstärke kann geringe Mengen Gluten enthalten, die aber auch für Patienten, die an Zöliakie

leiden, als verträglich gelten.

3. Wie ist Crataegus Pentarkan

®

T anzuwenden?

Falls nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Erwachsene sollten 1- bis 3-mal täglich 1 Tablette einnehmen.

Eine maximale Dosis von 3 Tabletten pro Tag soll aufgrund der enthaltenen Menge an herzwirksamen

Bestandteilen (Glykoside) nicht überschritten werden.

Bei Besserung der Beschwerden ist die Häufigkeit der Einnahme zu reduzieren.

Sie sollten die Tablette eine halbe Stunde vor oder nach dem Essen einnehmen und sie vorzugsweise

langsam im Mund zergehen lassen.

Auch homöopathische Arzneimittel sollten ohne ärztlichen Rat nicht über längere Zeit eingenommen

werden.

Wenn Sie eine größere Menge Crataegus Pentarkan® T angewendet haben, als Sie sollten

Die Einnahme größerer Mengen des Arzneimittels kann zu einer Vergiftung mit Maiglöckchen-

Glykosiden (Convallaria majalis) führen.

Bei Überdosierung mit Maiglöckchen-Glykosiden sind die Symptome wie bei einer Digitalis-Vergiftung

zu erwarten.

Als Frühsymptome einer Intoxikation können gastrointestinale Erscheinungen wie Nausea, Erbrechen

und Speichelfluss, seltener Durchfall sowie neurotoxische Erscheinungen

(Sehstörungen mit Skotomen, Störungen des Farbensehens, Verwirrtheit) auftreten, später Mydriasis,

Halluzinationen, Delirien, unter Umständen Tremor und Konvulsionen.

Eine Vielfalt von Herz-Rhythmusstörungen ist möglich:

Bigeminus, Sinusbradykardie mit ventrikulärer Tachykardie, Kammerflimmern.

Bei Übderdosierung benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt. Er wird entscheiden, welche

Gegenmaßnahmen erforderlich sind. Die Reihenfolge der therapeutischen Maßnahmen richtet sich

nach dem Schweregrad der Vergiftung. Bei nur leichter Überdosierung reichen Absetzen des

Präparates und eine sorgfältige Überwachung durch den Arzt aus.

Therapie bei Intoxikation

Giftentfernung:

Bei akuter Intoxikation: Magenspülung nach Prämedikation von 1mg Atropin i.m. Wiederholte

reichliche Gabe von Aktivkohle zur Resorptionsverminderung.

Bei chronischer kumulativer sowie leichter Überdosierung Absetzen des Präparates und sorgfältige

Überwachung des Patienten. Einflüsse, die zur Veränderung der Cardenolidglycosid-Toleranz führen,

sind zu vermeiden oder zu korrigieren (Störungen des Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushaltes).

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Weitere Maßnahmen:

Korrektur des Wasser- und Elektrolyt-Haushaltes:

i.v.-Tropfinfusion zum Ausgleich einer Dehydration durch Erbrechen mit Überwachung und

Bilanzierung des Wasser-Elektrolyt-Haushaltes. Ein eventuell vorhandenes Magnesiumdefizit ist

auszugleichen. Bei Hypokaliämie ist der Serumkaliumspiegel auf normale Werte anzuheben

(Kontraindikation: AV-Block). Atemhilfe, da Sauerstoffmangel die Toxizität verstärkt. Kreislaufhilfe.

Behandlung von Herzrhythmusstörungen mit Atropin (bei Herzblock oder Bradykardie), mit Lidocain

i.v. (bei ventrikulärer Tachykardie oder Kammerflimmern) sowie mit Phenytoin, z. B. Phenhydan,

Epanutin), (bei Extrasystolie; ggf. Herzschrittmacher). Bei Herzstillstand Maßnahmen der Reanimation

einleiten, z. B. Herzmassage. Bei Stenokardien haben sich Nitro-Präparate bewährt (Hinweis: Nitro-

Präparate können zu einem rapiden Blutdruckabfall führen). Bei Unruhe, Angst und exogner

Psychose: Ruhigstellung des Patienten, eventuell Sedation, z. B. Diazepam. Transport: Obligatorische

Klinikbehandlung, da Monitorüberwachung erforderlich. Bettruhe.

Wenn Sie die Anwendung von Crataegus Pentarkan® T vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Anwendung von Crataegus Pentarkan® T abbrechen

Es sind keine schädlichen Auswirkungen zu erwarten, wenn Sie die Anwendung von Crataegus

Pentarkan® T abbrechen.

Allgemeiner Hinweis

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder

Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann Crataegus Pentarkan® T Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Aufgrund des Bestandteils Convallaria majalis (Maiglöckchen) sind die nachfolgend aufgeführten

unerwünschten Wirkungen möglich:

Magen-Darm-Trakt: Übelkeit, Erbrechen, Magenbeschwerden und Durchfall, Appetitlosigkeit

Herz-Kreislauf: Unregelmäßiger Puls und Herzrhythmusstörungen

Sinnesorgane: Sehstörungen (z. B. Veränderungen des Farbsehens im Gelb/Grünbereich), Müdigkeit,

Halluzinationen, Konvulsionen, Tremor, Delirien

Haut: Hautausschläge

Aussagen zur Häufigkeit können nicht gemacht werden.

Weizenstärke kann Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen.

Hinweis: Bei der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels können sich die vorhandenen

Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). In diesem Fall sollten Sie das

Arzneimittel absetzen und Ihren Arzt befragen.

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Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können

Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt.

Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Webseite: www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Crataegus Pentarkan

®

T aufzubewahren?

Haltbarkeit nach Anbruch: 12 Monate.

Nicht über 25 °C aufbewahren.

Arzneimittel sind für Kinder unzugänglich aufzubewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf Behältnis und äußerer Umhüllung angegebenen

Verfallsdatum nicht mehr anwenden.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Crataegus Pentarkan® T enthält

Die Wirkstoffe: Crataegus Ø 100 mg, Convallaria majalis Trit. D1 25 mg, Prunus spinosa Ø 25 mg,

Arnica Trit. D2 25 mg

sind in 1 Tablette verarbeitet.

Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Weizenstärke.

Wie Crataegus Pentarkan® T aussieht und Inhalt der Packung

Crataegus Pentarkan® T ist eine hellbraune, gegebenenfalls leicht gefleckte Tablette zum

Einnehmen.

Packung mit 200 Tabletten

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Deutsche Homöopathie-Union

DHU-Arzneimittel GmbH & Co. KG

Ottostraße 24

76227 Karlsruhe

info@dhu.de

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im September 2013.

Crataegus Pentarkan® T enthält die vier Bestandteile Crataegus, Convallaria, Prunus spinosa und

Arnica, die zur Behandlung von leichter Herzmuskelschwäche, insbesondere bei Altersherz,

eingesetzt werden können. Eine Herzmuskelschwäche bedingt eine verminderte Herzleistung, so dass

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die Blutversorgung der Kreislaufperipherie und damit die Sauerstoffversorgung des Körpers

eingeschränkt ist. Dies kann sich als verminderte Leistungsfähigkeit bei körperlicher Belastung zeigen.

Crataegus Pentarkan® T beeinflusst die dadurch entstehenden Symptome und bewirkt eine Stärkung

des Herzens.

Apothekenpflichtig

Zul.-Nr.: 6568261.00.00

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