Contans® WG

Deutschland - Deutsch - BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit)

Kaufe es jetzt

Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation (PIL)

07-01-2022

Fachinformation Fachinformation (SPC)

08-10-2021

Sicherheitsdatenblatt Sicherheitsdatenblatt (SDS)

08-10-2021

Produktinformation Produktinformation (INF)

07-01-2022

Verfügbar ab:
Bayer AG
Darreichungsform:
Wasserdispergierbares Granulat
Zusammensetzung:
Coniothyrium minitans (1x10(hoch 9) vitale Sporen/g, Stamm CON/M/91-08)
Therapiegruppe:
Fungizid
Produktbesonderheiten:
Artikelnummer: 60469227 Verpackungsgröße: 4 kg Sack Paletteneinheit: 126; Artikelnummer: 60469243 Verpackungsgröße: 20 kg Sack Paletteneinheit: 28
Zulassungsnummer:
034346-00

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Wer hat die schönsten

Zierpflanzen?

Spieglein,

Spieglein...

Zierpflanzen 2019

Empfehlungen

Abmessungen: DIN A4

Sonstiges:

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Sehr geehrte Zierpflanzenproduzenten,

anbei erhalten Sie unsere Zierpflanzenbroschüre,

die Ihnen aktualisierte Informationen zu unseren

Zier pflanzenprodukten geben soll.

Lesen Sie die Broschüre aufmerksam durch.

Unser AgrarTelefon 0800 – 220 220 9 oder der

für Sie zuständige Vertriebsberater geben Ihnen

gerne weitere Auskünfte.

Eine Liste aller Genehmigungen unserer

Produkte im Zierpflanzenbau finden sie

auf unserer Internetseite unter

www.agrar.bayer.de – „Produktlisten“

Wir wünschen Ihnen und Ihren Mitarbeitern eine

erfolgreiche Zierpflanzensaison!

Langenfeld

Bachmaier

Holler

Baron

Seller

Lenter

Lorenz

Das Sonderkultur Expertenteam

Impressum

Zierpflanzenbroschüre 2019

Herausgeber: Bayer CropScience Deutschland GmbH

Redaktion: Dr. Torsten Griebel, Frank Kuhmann, Yvonne Dojahn

Verantwortlich für den Inhalt: Dr. Torsten Griebel, Frank Kuhmann

Layout: Palmer Hargreaves, Köln

Druck: Karl Müller Druck & Medien GmbH & Co. KG, Remscheid

Redaktionsanschrift:

Bayer CropScience Deutschland GmbH

Elisabeth-Selbert-Straße 4 a

D-40764 Langenfeld

Website: www.agrar.bayer.de

Stand: 18. Januar 2019

Diese Druckschrift kann bestimmte in die Zukunft gerichtete

Aussagen

enthalten,

die auf den gegen wär tigen Annahmen

und Prognosen der Unter neh mens leitung der Bayer CropScience

Deutschland GmbH beruhen. Verschiedene bekannte wie auch

unbekannte

Risiken,

Ungewissheiten

und andere

Faktoren

können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die

Finanzlage,

die Entwicklung

oder die Performance

unserer

Dachgesellschaft Bayer AG wesentlich von den hier gegebenen

Einschätzungen abweichen.

Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffent-

lichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der

Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft

übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten

Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder

Entwicklungen anzupassen.

Haftung

Die Angaben entsprechen dem heutigen Stand unserer Kennt-

nisse und sollen über die Präparate und deren Anwendungs-

möglichkeiten informieren.

Bei Einhaltung der

Gebrauchsan

leitung sind die Präparate für die empfohlenen Zwecke geeignet.

Wir gewährleisten, dass die Zusammensetzung der Produkte

in den verschlossenen

Originalpackungen

den auf den Eti-

ketten gemachten Angaben entspricht. Da Lagerhaltung und

Anwendung

eines Pflanzenschutzmittels

jedoch

außerhalb

unseres Einflusses liegen, haften wir nicht für direkte oder

indirekte Folgen aus unsachgemäßer oder vorschriftswidriger

Lagerung oder Anwendung der Produkte.

Eine Vielzahl von Faktoren sowohl örtlicher wie auch regionaler

Natur wie z. B. Witterungs- und Boden

ver hältnisse, Pflanzen-

sorten,

Anwendungstermin,

Applikationstechnik,

Resistenzen,

Mischungen mit anderen Produkten etc. können Einfluss auf

die Wirkung des Produktes nehmen. Dies kann unter ungüns-

tigen Bedingungen zur Folge haben, dass eine Veränderung in

der Wirksamkeit des Produktes oder eine Schädigung an Kultur-

pflanzen

nicht

ausge

schlos sen

werden

kann.

Für derartige

Folgen können die Ver treiber oder Hersteller nicht haften.

Soweit nicht anders angegeben, sind alle in dieser Druckschrift

aufgeführten Markenzeichen gesetzlich geschützte Marken der

jeweiligen Hersteller. Dies gilt insbesondere für Produktnamen

und Logos.

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Bayer-Pflanzenschutzberatung vor Ort

BayerCropScience

Deutschland GmbH

Elisabeth-Selbert-Str. 4 a

D-40764 Langenfeld

Telefon (0 21 73) 20 76 0

Telefax (0 21 73) 20 76 451

Zentrale Sonderkulturen

Vertriebsberater

Horst Lorenz

Telefon (03 44 91) 5 57 87

Telefax (03 44 91) 5 65 98

Mobil (0170) 9 15 39 63

horst.lorenz@bayer.com

Vertriebsberater

Alois Bachmaier

Telefon (0 80 81) 95 97 48

Telefax (0 80 81) 95 97 48

Mobil (0172) 2 54 02 31

alois.bachmaier@bayer.com

Vertriebsberater

Wolfram Seller

Telefon (05476) 9 18 74 08

Telefax (05476) 9 18 74 09

Mobil (0175) 4 33 14 32

wolfram.seller@bayer.com

Vertriebsberater

Christoph Lenter

Telefon (0 40) 36 19 14 74

Telefax (0 40) 84 20 20 98

Mobil (0171) 2 95 97 95

christoph.lenter@bayer.com

Vertriebsberater

Markus Holler

Telefon (0 63 26) 96 75 05

Telefax (0 63 26) 96 75 04

Mobil (0170) 4 50 83 87

markus.holler@bayer.com

Teamleiter Vertrieb

Sonderkulturen

Georg Beer

Telefon (0 61 36) 9 52 14 01

Telefax (0 61 36) 9 52 14 02

Mobil (0171) 2 29 18 54

georg.beer@bayer.com

Regionaler Beratungs-

und Marketing-Manager

Dr. Torsten Griebel

Telefon (0 63 59) 4 09 02 93

Telefax (0 63 59) 4 09 02 94

Mobil (0151) 54 37 07 07

torsten.griebel@bayer.com

Regionaler Beratungs-

und Marketing-Manager

Jörg Geithel

Telefon (03 44 91) 2 39 88

Telefax (03 44 91) 5 63 65

Mobil (0172) 2 54 02 56

joerg.geithel@bayer.com

Vertriebsberaterin

Nicole Baron

Telefon (06 11) 97 14 78 30

Telefax (06 11) 97 14 48 65

Mobil (0171) 5 46 94 90

nicole.baron@bayer.com

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Calypso

: Ein wichtiges Insektizid

im Zierpflanzenanbau

Wirkstoff:

480 g / l Thiacloprid,

Chem. Gruppe Chloronicotinyle

Formulierung:

Suspensionskonzentrat (SC)

Wirkungsweise:

Kontakt- und Fraßwirkung mit

systemischen Eigenschaften

Wirkungsmechanismus:

Blockierung des Acetylcholin-

Rezeptors

Wirkungsspektrum:

Blattläuse und Schildlausarten

Aufwandmenge:

0,1 l / ha bis 50 cm

0,2 l / ha 50 – 125 cm

0,3 l / ha über 125 cm

Einsatzgebiete:

Ziergehölze, Zierpflanzen im

Freiland

Packungsgröße:

12 x 1l Flasche

Calypso

ist ein breit genehmigtes

Insektizid mit systemischen Eigen-

schaften aus der Gruppe der

Chloronicotinyle

Calypso

wirkt allgemein gegen bei-

ßende (ausgenommen freifressende

Schmetterlingsraupen) und saugende

Insekten, im Speziellen gegen Blatt-

läuse und Schildlausarten.

Calypso

kann im Gegensatz zu

Pyrethroiden temperaturunabhängig

eingesetzt werden und ist bienenun-

gefährlich.

Die genauen Aufwandmengen,

Wartezeiten etc. entnehmen Sie

bitte unter www.agrar.bayer.de –

„Produktlisten“ oder

der Gebrauchsanleitung.

Calypso

– Ihr Nutzen:

Breit wirksam

In vielen Kulturen genehmigt

Beachtliche Dauerwirkung

Sehr gut pflanzenverträglich

Nicht bienengefährlich*

Temperaturunabhängige

Wirkung

Calypso

In vielen Kulturen

zugelassen und

genehmigt:

Zierpflanzen

Ziergehölze

Gemüsebau

Obstkulturen

* NB6613: Das Mittel darf an blühenden Pflanzen und an Pflanzen, die von Bienen beflogen werden,

nicht in Mischung mit Fungiziden aus der Gruppe der Ergosterol-Biosynthese-Hemmer angewendet

werden, es sei denn, die Anwendung dieser Mischung an blühenden Pflanzen und an Pflanzen,

die von Bienen beflogen werden, ist ausweislich der Gebrauchsanleitung des Fungizids erlaubt.

Die Bienenschutzverordnung in der geltenden Fassung ist zu beachten.

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Botrytis an Zierpflanze

Botrytis an Zierpflanze

Teldor

– Ihr Nutzen:

Botrytis-Spezialist

Hohes Wirkniveau

Lang anhaltende Wirkung

Sehr gut pflanzenverträglich

Nützlingsschonend

Anwenderfreundlich

Teldor

: Der Botrytis-Spezialist

Teldor

ist ein Spezialfungizid zur

Botrytisbekämpfung.

Der Kontaktwirkstoff Fenhexamid

wirkt vorbeugend und hat eine aus-

geprägte Dauerwirkung. Durch die

Hemmung des Keimschlauchwachs-

tums wird eine Infektion sicher ver-

hindert. Nach der Behandlung bildet

sich auf der Pflanzenoberfläche ein

stabiler Schutzfilm, der den Erreger

am Eindringen hindert.

Teldor

ist nützlingsschonend und

sehr gut pflanzenverträglich.

Die genauen Aufwandmengen,

Wartezeiten etc. entnehmen Sie

bitte unter www.agrar.bayer.de –

„Produktlisten“ oder

der Gebrauchsanleitung.

Wirkstoff:

Fenhexamid 500 g / kg

Formulierung:

Wasserdispergierbares

Granulat (WG)

Wirkungsweise:

vorbeugend, Kontaktwirkung

Wirkungsmechanismus:

hemmt das Keimschlauch-

wachstum des Pilzes

Wirkungsspektrum:

Grauschimmel

(Botrytis cinerea)

Aufwandmenge:

2,0 kg / ha bis 50 cm

5,0 kg / ha 50 – 125 cm

Einsatzgebiete:

Zierpflanzen (Gewächshaus)

Packungsgrößen:

1 kg Faltschachtel

6 kg Sack

Teldor

Hohe Wirksamkeit

und lange

Wirkungsdauer

gegen Botrytis

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Contans

Ein biologisches Fungizid gegen

Sclerotinia

Wirkstoff:

Coniothyrium minitans

1 x 10

vitale Sporen

Stamm CON

M91 – 08

Formulierung:

WG (Wasserdispergier bares

Granulat)

Wirkungsmechanismus:

Parasitierung der Sclerotien

Wirkungsspektrum:

Sclerotinia spp.

Einsatzgebiete:

Zierpflanzen F

GH und

sclerotiniaverseuchte Erntereste

Packungsgrößen:

4 kg Sack

20 kg Sack

Contans

WG ist ein hochwirksames

Fungizid gegen Sclerotinia-Arten auf

Basis des antagonistischen Boden-

pilzes Coniothyrium minitans.

C. minitans ist ein spezifisch wirken-

der Parasit, der die Sklerotien von

Sclerotinia spp. befällt und abtötet.

Die Überdauerungsformen (Sclero-

tien) von Sclerotinia spp. werden,

unter optimalen Bedingungen,

innerhalb von 6 – 12 Wochen zerstört.

Die Sporen von C. minitans müssen

dabei direkt in Kontakt mit den

Sklerotien oder dem Mycel von

Sclerotinia kommen.

Contans

Ihr Nutzen

Sclerotien werden bekämpft,

bevor die Pflanze befallen wird

Das Infektionspotential im

Boden wird langfristig und

nachhaltig verringert

Umweltschonend

Für integrierten und öko-

logischen Anbau geeignet

Genehmigungen in allen

Sclerotinia-anfälligen

Kulturen

Flexible Anwendungs-

zeiträume

Keine Wartezeiten

Kultur

GH / F Aufwandmenge

Warte-

zeit

Zierpflanzen

F/GH

4 kg / ha in min. 200 bis 1000 l / ha Wasser;

Einarbeitungstiefe (bis 10 cm)

8 kg / ha in min. 200 bis 1000 l / ha Wasser;

Einarbeitungstiefe (bis 20 cm)

Zierpflanzen

(Sclerotinia-

verseuchte

Ernterück-

stände)

F/GH

2 kg / ha in min. 200 bis 500 l / ha Wasser;

N = Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung.

Wichtige Anwendungshinweise

Eine gründliche und gleichmäßige Einarbeitung in ca. 5 cm Bodentiefe ist

wichtig, da Sklerotien nur bekämpft werden, wenn sie in direkten Kontakt

mit Contans

WG kommen

Eine gute Wirkung von Contans

WG hängt von der Bodentemperatur

(Optimum: 15 – 25°C) und von einer nachhaltigen Bodenfeuchte ab.

Die Pflanzenschutzspritze sollte vor Contans

WG-Einsatz sorgfältig

gereinigt sein

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Wirkstoffe:

Fluopyram 250 g / l

Trifloxystrobin 250 g / l

Formulierung:

Suspensionskonzentrat (SC)

Wirkungsweise:

vorbeugend, teilsystemisch und

translaminar

Wirkungsmechanismus:

Hemmt das Keimschlauch-

wachstums und die

Etablierung der Haustorien

Wirkungsspektrum:

Echter Mehltau

Einsatzgebiete:

Zierpflanzen, Freiland und

Gewächshaus

Gebindegrößen:

1 l Flasche

5 l Kanister

Luna

Sensation:

Ihr Nutzen

2 Wirkstoffe für hohe

Bekämfungssicherheit

Hoch wirksam

Günstiges Nützlingsprofil

Anwenderfreundlich

formuliert

Gutes Preis-Leistungs-

verhältnis

Luna

Sensation:

Wirkstoffkombination für hohe

Bekämpfungssicherheit

Gegen problematische Pilzkrankheiten

Luna

Sensation enthält die Wirk-

stoffe Fluopyram und Trifloxystrobin.

Fluopyram gehört zu der neuen

chemischen Klasse der Benzamide

und wirkt als SDH Inhibitor auf die

Energiegewinnung des Erregers.

Fluopyram dringt gleichmäßig und

permanent in das Pflanzengewebe

ein und wird akropetal (nach oben

gerichtet) nachverteilt. Translaminare

Eigenschaften bewirken den Schutz

unbehandelter Blattunterseiten.

Fluopyram stoppt über die vorbeu-

gende Wirkung das Keimschlauch-

wachstum und verhindert das

Eindringen des Haustoriums in das

Pflanzengewebe.

Trifloxystrobin ist ein hoch leistungs-

fähiger Wirkstoff aus der Gruppe der

Strobilurine. Er besitzt eine breites

Wirkungsspektrum und eine sehr

gute vorbeugende und ausgeprägte

Dauerwirkung.

In Kombination verfügt Luna

Sensa-

tion über eine breite und lang anhal-

tende Wirkung.

Luna

Sensation sollte trotz zwei

verschiedener Wirkstoffgruppen nur

einmal in der Kultur bzw. Saison im

Wechsel mit anderen Wirkstoffgrup-

pen eingesetzt werden.

Die Aufwandmengen, Wartezeiten

etc. entnehmen Sie bitte den

kultur spezifischen Seiten oder

der Gebrauchsanleitung unter

www.agrar.bayer.de – „Produktlisten“.

Zierpflanzen im Freiland und Gewächshaus:

Wegen der unterschiedlichen Anbau- und Wachstumsbedingungen und der vielen verschiedenen Zierpflan-

zenarten bzw. -sorten ist eine allgemein verbindliche Aussage über die Verträglichkeit von Luna

Sensation

nicht möglich. Luna

Sensation ist nicht in allen Kulturen / Sorten und unter unterschiedlichen Wachstums-

bedingungen immer gleich gut pflanzenverträglich. Pflanzenschädigungen sind möglich! Es ist deswegen un

bedingt erforderlich, vor der großflächigen Anwendung an einigen Pflanzen im jeweiligen Wuchsstadium und

unter gleichen Wachstums- und Kulturbedingungen mehrere Verträglichkeitsversuche auf einer kleinen Test

fläche durchzuführen. Dabei sollten verschiedene Anwendungszeitpunkte und unterschiedliche Witterungsbe-

dingungen berücksichtigt werden. Das Risiko möglicher Kulturschäden ohne vorherige Verträglichkeitsprüfung

liegt beim Anwender.

An folgenden Zierpflanzenarten bzw. -sorten wurden bei ungünstigen Kulturbedingungen, wie beispielsweise

schlechten Lichtverhältnissen und kühlen Temperaturen, Unverträglichkeiten beobachtet. Zur Vermeidung von

Schäden empfehlen wir KEINE ANWENDUNG von Luna

Sensation in: Rosen, Gerbera, Heliotropium,

Calibrachoa, Petunien, Surfinia, Celosia und Pelargonium.

Kulturen

Krankheiten

Max. Anzahl Anwendungen und

Aufwandmenge in der Kultur bzw.

Jahr

Warte-

zeiten

Zierpflanzen

Freiland /

Gewächshaus

Echte Mehltaupilze

1 x 0,8 l/ha*

*Im Freiland bis Pflanzengröße 50 cm 0,8 l/ha in maximal 1.000 l/ha Wasser.

Neu: Im Gewächshaus ohne Höhenbegrenzung 0,8 l/ha in 500 bis 2.000 l Wasser/ha.

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Zulassungen nach § 15 PflSchG / Art. 29 Vo 1107 / 2009

Genehmigungen nach § 18 a / Art. 51 Vo 1107 / 2009

Stand: Dezember 2018

* Wichtiger Hinweis zu Fenomenal in Saatbeeten und Sämlingen: Uns liegen keine ausreichenden Erfahrungen zur Anwendung von Fenomenal in Saatbeeten und

Sämlingen vor. Deshalb raten wir von der Anwendung ab.

Präparat

Kultur

(Anwendung: F, GH)

Erreger

Dosis, Anwendung

Art und max. Anzahl

der Behandlungen in

der Anwendung bzw.

in der Kultur je Jahr

Anmerkung

Fungizide

Aliette

Zulassungsverlängerung

bis 30.04.2019

Zierpflanzen

(GH)

Phytophtora-Arten1,0 kg / 200 l Wasser / 100 m

Kulturen und Topfpflanzen

ab Gefäßgr. 9 – 12 cm;

0,5 kg / 200 l Wasser / 100 m

Stecklinge,

Jungpflanzen und Topfpflanzen mit

schwach durchwurzeltem Ballen

In der Anwendung: 6,

in der Kultur / Jahr: 6;

Gießen, im Abstand

von 15 – 30 Tagen

bei Infektionsgefahr und nur bei

feuchtem Substrat anwenden

Contans

Zulassungsverlängerung

bis 30.06.2019

Zierpflanzen

(F / GH)

Sclerotinia-Arten 4 kg / ha in min. 200 bis

1.000 l / ha Wasser;

Einarbeitungstiefe (bis 10 cm)

8 kg / ha in min. 200 bis 1.000 l / ha

Wasser;

Einarbeitungstiefe (bis 20 cm)

zur Verminderung der

Bodenverseuchung

In der Anwendung: 1;

in der Kultur / Jahr: 2;

Spritzen

bei Befallsgefahr, Anwendungstechnik:

vor der Pflanzung bzw. Saat keine

wendende Bodenbearbeitung durch-

führen, die über die Einarbeitungstiefe

des Mittels hinausgeht

Anwendungstechnik anschließendes

Einarbeiten in den Boden

Behandlungszeitpunkt vor der Pflan-

zung bzw. Saat, jedoch mindestens

2 Monate vor einer möglichen

Sclerotinia-Infektion

Zierpflanzen

(Sclerotinia-verseuchte

Erntereste)

(F / GH)

Sclerotinia-Arten 2 kg / ha in min. 200 bis

500 l / ha Wasser;

zur Verminderung der

Bodenverseuchnung

In der Anwendung: 1;

in der Kultur / Jahr: 2;

Spritzen

nach der Ernte, Anwendungstechnik:

Ernterückstände müssen nach der

Behandlung in den Boden eingearbeitet

werden

Fenomenal

Ende Zulassung

14.02.2019

Ende Aufbrauchfrist

14.11.2019

Ziergehölze

(GH)

Phytophtora-Arten100 ml einer 0,075 %igen

Lösung pro Liter Kultursubstrat,

max. 75 kg / ha

In der Anwendung: 3,

in der Kultur / Jahr: 3;

Gießen, im Abstand

von max. 30 Tagen

unmittelbar nach dem Topfen oder

Pflanzen bei Infektionsgefahr

Zierpflanzen

(GH, Jungpflanzen-

anzucht *)

Pythium-Arten

100 ml einer 0,1 %igen Lösung pro Liter

Kultursubstrat, max. 3 g / m

In der Anwendung: 1,

in der Kultur / Jahr: 3;

Gießen

bei Infektionsgefahr

Zierpflanzen

(GH, ausgenommen

Ziergehölze)

Phytophtora-Arten100 ml einer 0,15 %igen

Lösung pro Liter Kultursubstrat,

max. 150 kg / ha

In der Anwendung: 3,

in der Kultur / Jahr: 3;

Gießen, im Abstand von

max. 30 Tagen

unmittelbar nach dem

Topfen oder Pflanzen

bei Infektionsgefahr

Flint

Zulassungsverlängerung

bis 31.07.2019

Zierpflanzen

(GH / F)

Echte Mehltaupilze

Pflanzengröße bis 50 cm:

0,25 kg / ha in 600 l / ha Wasser;

Pflanzengröße 50 – 125 cm:

0,375 kg / ha in 900 l / ha Wasser;

Pflanzengröße über 125 cm:

0,5 kg / ha in 1200 l / ha Wasser

In der Anwendung: 2,

in der Kultur / Jahr: 2;

Spritzen, im Abstand

von 7 – 14 Tagen

bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbar-

werden der ersten Symptome

Luna

Sensation

Zierpflanzen

(F / GH)

Echte Mehltaupilze

(F): 0,8 l / ha bis 50 cm Pflanzengröße

in max. 1000 l / ha Wasser;

(GH): 0,8 l / ha in 500 bis 2000 l Wasser / ha

In der Anwendung: 1bei Befallsbeginn bzw bei Sichtbar-

werden der ersten Symptome

Auflage: SF1891*

F = Freiland GH = Gewächshaus

Zulassung § 15 / Art. 29 Vo 1107/ 2009

Genehmigung § 18a / Art. 51 Vo 1107/ 2009

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* SF 1891: Das Wiederbetreten der behandelten Flächen / Kulturen ist am Tage der Applikation nur mit der persönlichen Schutzausrüstung möglich, die für das Ausbringen des

Mittels vorgegeben ist. Nachfolgearbeiten auf/in behandelten Flächen / Kulturen dürfen grundsätzlich erst 24 Stunden nach der Ausbringung des Mittels durchgeführt werden.

Innerhalb 48 Stunden sind dabei der Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.

** NB 505: Eine Anwendung ist nur zulässig, sofern die Kulturpflanzen während der gesamten Lebensdauer in einem dauerhaft errichteten Gewächshaus verbleiben.

Präparat

Kultur

(Anwendung: F, GH)

Erreger

Dosis, Anwendung

Art und max. Anzahl

der Behandlungen in

der Anwendung bzw.

in der Kultur je Jahr

Anmerkung

Previcur

Energy

Zulassungsverlängerung

bis 30.04.2019

Zierpflanzen

(GH)

Falsche Mehltaupilze

2,5 l / ha bis Pflanzengröße 50 cm

In der Anwendung: 4,

in der Kultur / Jahr: 4;

im Abstand von 5 –10

Tagen spritzen

bei Infektionsgefahr

Zierpflanzen

(GH, Anzucht

und Saatbeete)

Pythium-Arten

3 ml / m

in mind. 3 l Wasser / m

In der Anwendung: 2;

für die Kultur / Jahr: 4

im Abstand von 7 – 10 d

gießen

nach der Saat oder vor dem Umtopfen

Zierpflanzen

Falsche Mehltaupilze

2,5 l / ha in 600 l Wasser / ha

In der Anwendung: 1;

für die Kultur / Jahr:

4 spritzen

nach dem Pflanzen oder Topfen

Rasen

(in etablierten Beständen),

Golfplätze: Greens und

Tees (F)

Pythium-Arten

2,5 l / ha in 600 l / ha Wasser

In der Anwendung: 2;

in der Kultur / Jahr: 2;

im Abstand von 7 – 10

Tagen spritzen

bei Infektionsbeginn, Ergänzungen zum

Anwendungsbereich: Funktionsflächen

auf Golfplätzen und Flächen, die für die

Allgemeinheit bestimmt sind

Teldor

Zierpflanzen

(GH)

Grauschimmel

2,0 kg / ha in max. 1000 l Wasser bei

Pflanzengröße bis 50 cm;

5,0 kg / ha in max. 2.500 l Wasser

bei 50 – 125 cm Pflanzengröße

In der Anwendung: 2,

in der Kultur / Jahr: 2;

im Abstand von 10 – 14

Tagen spritzen

bei Befallsgefahr

Molluskizid

Mollustop

Zulassungsverlängerung

bis 31.10.2019

Zierpflanzen

(F / GH)

Nacktschnecken

0,6 g / m

(entspricht ca. 42 Granulatkörner / m

In der Anwendung: 2,

in der Kultur / Jahr: 2;

Streuen, im Abstand

von 7 – 21 Tagen

nach Befallsbeginn

gleichmäßig über die Kulturpflanzen

streuen

Zierpflanzen

(GH)

Gartenschnirkel-

schnecke

(Cepaea hortensis)

Hainsschnirkel-

schnecke (Cepaea

nemoralis)

Östl. Heideschnecke

(Xerolentia obvia)

0,6 g / m

(entspricht ca. 42 Granulatkörner / m

In der Anwendung: 2,

in der Kultur / Jahr: 2;

im Abstand von 7 – 21

Tagen

nach Befallsbeginn

zwischen die Kulturpflanzen streuen

Insektizide / Akarizide

Calypso

Zulassungsverlängerung

bis 30.04.2020

Ziergehölze /

Zierpflanzen

Schildlaus-Arten,

Blattläuse

0,1 l / ha in 500 l Wasser

bis Pflanzengröße 50 cm;

0,2 l / ha in 1.000 l Wasser

Pflanzengröße 50 – 125 cm;

0,3 l / ha in 1.500 l Wasser

Pflanzengröße über 125 cm

In der Anwendung: 2,

in der Kultur / Jahr: 2;

Spritzen, Abstand mind.

14 Tage

bei Befallsbeginn und

bei Neubefall

Auflage: SF1891*

Confidor

WG 70

Zulassung bis 31.07.2020

Zierpflanzen

(GH)

Minierfliegen

0,15 kg / ha

in max. 1.200 l Wasser

bis Pflanzengröße 50 cm

In der Anwendung: 1,

in der Kultur / Jahr: 1;

Spritzen

bei Befallsbeginn

Auflage NB505**

Zierpflanzen

(GH)

Blattläuse / Weiße

Fliegen (Aleyrodoidea)

0,35 kg / ha

in max. 1.000 l Wasser

In der Anwendung: 2,

in der Kultur / Jahr: 2;

Spritzen

bei Befallsbeginn

Auflage NB505**

F = Freiland GH = Gewächshaus

Zulassung § 15 / Art. 29 Vo 1107/ 2009

Genehmigung § 18a / Art. 51 Vo 1107/ 2009

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28.01.19 13:27

Präparat

Kultur

(Anwendung: F, GH)

Erreger

Dosis, Anwendung

Art und max. Anzahl

der Behandlungen in

der Anwendung bzw.

in der Kultur je Jahr

Anmerkung

Insektizide / Akarizide

Envidor

Zierpflanzen

(F / GH)

Spinnmilben

(Tetranychidae)

0,2 l / ha in 600 l Wasser

bis Pflanzengröße 50 cm;

0,3 l / ha in 900 l Wasser

Pflanzengröße 50 – 125 cm;

0,4 l / ha in 1.200 l Wasser

Pflanzengröße über 125 cm

In der Anwendung: 1,

in der Kultur / Jahr: 1;

bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbar-

werden der ersten Schadorganismen

spritzen

Mesurol

flüssig

Zulassungsverlängerung

bis 31.07.2019

Zierpflanzen

(GH)

Minierfliegen,

Thripse

0,6 l / ha in 600 l Wasser

Pflanzengröße bis 50 cm

In der Anwendung: 3,

in der Kultur / Jahr: 3;

im Abstand von 7 – 14

Tagen

bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbar-

werden der ersten Schadorganismen

spritzen

Movento

SC 100*

Blumenzwiebeln

Blattläuse

(zur Befallsminderung)

0,75 l / ha in 150 – 400 l / ha Wasser

In der Anwendung: 4,

in der Kultur / Jahr: 4;

im Abstand von mind.

14 Tagen

bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbar-

werden der ersten Symptome / Schad-

organismen oder ab Warndienstaufruf;

BBCH 69 – 89

Stauden

Blattläuse

Pflanzengröße bis 50 cm: 0,75 l / ha in

1000 l / ha Wasser

In der Anwendung: 2,

in der Kultur / Jahr: 2;

im Abstand von mind.

14 Tagen

bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbar-

werden der ersten Symptome / Schad-

organismen oder ab Warndienstaufruf;

BBCH 69 – 89

Schnittblumen

Blattläuse

Pflanzengröße bis 50 cm: 0,75 l / ha in

1000 l / ha Wasser

In der Anwendung: 2,

in der Kultur / Jahr: 2;

im Abstand von mind.

14 Tagen

bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbar-

werden der ersten Symptome / Schad-

organismen oder ab Warndienstaufruf;

BBCH 69 – 89

Blumenzwiebeln,

Schnittblumen, Topf-

pflanzen, Ziergehölze,

Stauden (GH, NFT- u.

Substratkulturen / Kul-

turverfahren auf

versiegelten Flächen)

Blattläuse

0,75 l / ha

In der Anwendung: 6,

in der Kultur / Jahr: 6;

im Abstand von mind.

14 Tagen

bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbar-

werden der ersten Symptome;

BBCH 12 – 89

Blumenzwiebeln,

Schnittblumen, Topf-

pflanzen, Ziergehölze,

Stauden (GH)

Blattläuse

0,75 l / ha

In der Anwendung: 2,

in der Kultur / Jahr: 2;

im Abstand von mind.

14 Tagen

bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbar-

werden der ersten Symptome;

BBCH 12 – 89

Herbizide

Hoestar

Super

Zulassungsende

31.10.2019

Ziergehölze (F),

(Weihnachtsbaum- und

Schmuckreisigkulturen)

Einjährige zweikeim-

blättrige Unkräuter,

Klettenlabkraut

0,2 kg / ha in min. 200 – 400 l Wasser

In der Anwendung: 1,

in der Kultur / Jahr: 1

Frühjahr, nach dem Auflaufen der

Unkräuter,

spritzen mit Spritzschirm

MaisTer

flüssig

Zulassungsende

31.12.2017.

Aufbrauchsfrist für den

Anwender endet am

30.06.2019.

Ziergehölze

Hühnerhirse,

Einjähriges Rispen-

gras, zweikeimblätt-

rige Unkräuter (ausg.

Windenknöterich)

1,5 l / ha in max. 400 l Wasser In der Anwendung: 1,

in der Kultur / Jahr: 1;

Spritzen

im Frühjahr, vor dem Austrieb;

Schadorganismus:

BBCH-Stadien 10 – 21 der Unkräuter;

im Frühjahr in ausgetriebenen und

noch nicht ausgereiften Gehölzen

als Zwischenreihenbehandlung mit

Abschirmung

Sencor

Liquid Baumschulgehölz-

pflanzen

(F, Stellflächen)

Einjähriges Rispen-

gras, Einjährige

zweikeimblättrige

Unkräuter (ausg.

Klettenlabkraut)

0,75 l / ha in min. 200 – 400 l Wasser

In der Anwendung: 1,

in der Kultur / Jahr: 1;

Spritzen

vor der ersten Nutzung,

vor dem Auflaufen der Unkräuter;

keine Überkopfbehandlung

nicht durch Folie abgedeckt

F = Freiland GH = Gewächshaus

Zulassung § 15 / Art. 29 Vo 1107/ 2009

Genehmigung § 18a / Art. 51 Vo 1107/ 2009

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Contans

Coniothyrium minitans 1x10(hoch 9) vitale Sporen/g, Stamm CON/M/91-08

Formulierung: WG (Wasserdispergierbares Granulat)

Biologisches Fungizid gegen Sclerotinia-Krankheiten in Ackerbau, Gemüsekulturen und Zierpflanzen

034346-00

Gebinde

4 kg Sack

20 kg Sack

Wirkungsweise und -spektrum

Contans WG ist ein wasserlösliches Granulat zur Bekämpfung der Krankheitserreger Sclerotinia sclerotiorum und Sclerotinia minor. Das Präparat

besteht aus den an Glukose getrockneten Sporen des Bodenpilzes Coniothyrium minitans (Wirkungsmechanismus (FRAC-Gruppe): unbekannt).

Ein Gramm des Mittels enthält 1 x 10

vitale Sporen. Coniothyrium minitans parasitiert die Dauerkörper (Sklerotien) des Krankheitserregers im

Boden und tötet sie ab. Der Verlauf der Parasitierung ist insbesondere abhängig von der Bodentemperatur und der Bodenfeuchtigkeit.

Mit einer weitgehenden Entseuchung des behandelten Bodens ist bei optimaler Gestaltung dieser Faktoren (Bodentemperatur zwischen 12 und

20 °C, ausreichende Bodenfeuchtigkeit) nach 2 bis 3 Monaten zu rechnen. Eine Sofortwirkung ist nicht zu erwarten.

Nach Verordnung (EWG) Nr. 2092/91, Anhang II B (II) ist Contans WG für die Anwendung im ökologischen Landbau zugelassen.

Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsgebiete und -bestimmungen

Die festgesetzten Anwendungsgebiete werden in der folgenden Tabelle, die erweiterten Zulassungen nach Art. 51 der Verordnung (EG)

Nr. 1107/2009 weiter unten aufgeführt.

Festgesetzte Anwendungsgebiete

Schadorganismus/Zweckbestimmung

Pflanzen/-erzeugnisse/Objekte

Sclerotinia sclerotiorum

Winterraps

Sclerotinia sclerotiorum, Sclerotinia minor

Salat-Arten

Festgesetzte Anwendungsbestimmungen

(SF184) Beim Umgang mit behandelter Erde und bei nachfolgenden Pflanzarbeiten Schutzhandschuhe tragen.

(SS110-1) Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.

(SS2101) Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten

Mittel.

Bitte beachten Sie auch die weiteren Kennzeichnungsauflagen unter "Anwenderschutz"!

Kennzeichnung nach PflSchMV:

SP 1: Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von

Oberflächengewässern reinigen./Indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.)

Anwendung

ACKERBAU

Winterraps

Gegen Sclerotinia sclerotiorum im Winterraps im Freiland unmittelbar vor der Saat nur zur Befallsminderung spritzen.

Aufwandmenge: 2 kg/ha in 200 - 500 l Wasser/ha

Maximal 1 Behandlung für die Kultur bzw. je Jahr.

Im Vorsaatverfahren kann Contans WG direkt vor der Rapsaussaat oder bei pfluglosem Anbau vor einer Vorfrucht ausgebracht werden.

Die Einarbeitungstiefe beträgt vor Raps ca. 5 cm, vor der Vorfrucht ca. 10 cm.

Im Raps ist die Behandlung mit Contans WG als integrierte Pflanzenschutzmaßnahme zur chemischen Blütenbehandlung in einer nachhaltigen

Bekämpfungsstrategie zu sehen. Dies gilt insbesondere bei einem hohen Ausgangsinfektionspotenzial.

GEMÜSEBAU

Salat-Arten

Gegen Sclerotinia sclerotiorum und Sclerotinia minor an Salat-Arten im Gewächshaus vor dem Pflanzen spritzen. Zwischen dem

Behandlungs- und dem Pflanztermin darf die Bodentemperatur nicht unter +12 °C betragen. Die Anwendung sollte mindestens 3 Monate vor dem

Pflanztermin erfolgen.

Contans WG muss flach eingearbeitet werden (ca. 5 cm Bodentiefe) und vor der Pflanzung sollte keine wendende Bodenbearbeitung

durchgeführt werden.

Aufwandmenge: 4 kg/ha in 500 - 1.000 l Wasser/ha

Maximal 1 Behandlung für die Kultur bzw. je Jahr.

Erweiterte Zulassungen nach Art. 51 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009

Erweiterte Anwendungsgebiete

Schadorganismus/Zweckbestimmung Pflanzen/-erzeugnisse/Objekte

Sclerotinia-Arten (Sclerotinia spp.)

Gemüsekulturen, Zierpflanzen,

Sonnenblume, Ackerbaukulturen, Kartoffeln, Ackerbohne, Tabak

Anwendungsbezogene Anwendungsbestimmungen

Keine.

GEMÜSE- UND ZIERPFLANZENBAU

Gemüsekulturen und Zierpflanzen

a) Gegen Sclerotinia-Arten (Sclerotinia spp.) in Gemüsekulturen und Zierpflanzen im Freiland und im Gewächshaus zur Verminderung der

Bodenverseuchung bei Befallsgefahr (vor der Pflanzung bzw. Saat, jedoch mindestens 2 Monate vor einer möglichen Sclerotinia-Infektion)

spritzen.

Anschließendes Einarbeiten in den Boden/vor der Pflanzung bzw. Saat keine wendende Bodenbearbeitung durchführen, die über die

Einarbeitungstiefe des Mittels hinausgeht.

Aufwandmenge:

- Einarbeitungstiefe (bis 10 cm): 4 kg/ha in 200 - 1.000 l/ha Wasser

- Einarbeitungstiefe (bis 20 cm): 8 kg/ha in 200 - 1.000 l/ha Wasser

Maximal 1 Anwendung.

Bei Kulturen, die über im Boden wachsendes Myzel des Krankheitserregers befallen werden (Chicoree, Endivien, Karotten, Petersilie, Salat,

Lupine, Petunie u.a.) wird das Mittel zwei bis drei Monate vor dem Anbau der anfälligen Kultur angewendet.

Bei Kulturen, die überwiegend durch Askosporen befallen werden (Auberginen, Bohnen, Erbsen, Gurken, Paprika, Tomate, Wassermelone u. a.),

ist eine Anwendung unmittelbar vor der Saat/Pflanzung einer anfälligen Kultur möglich, wenn bekannt ist, dass eine mögliche Infektion frühestens

zwei bis drei Monate nach der Applikation stattfindet.

b) Gegen Sclerotinia-Arten (Sclerotinia spp.) in Gemüsekulturen und Zierpflanzen im Freiland und im Gewächshaus zur Verminderung der

Bodenverseuchung bei Sclerotinia-verseuchten Ernterückständen nach der Ernte spritzen. Die Ernterückstände müssen nach der Behandlung in

den Boden eingearbeitet werden.

Aufwandmenge: 2 kg/ha in 200 - 500 l/ha Wasser

Maximal 1 Anwendung.

Insgesamt maximal 2 Anwendungen für die Kultur bzw. je Jahr.

ACKERBAU

Sonnenblume

Gegen Sclerotinia-Arten (Sclerotinia spp.) an der Sonnenblume im Freiland zur Verminderung der Bodenverseuchung vor der Saat mit

Einarbeitung bis zu 20 cm Bodentiefe spritzen.

Aufwandmenge: 8 kg/ha in 200 - 1.000 l/ha Wasser

Maximal 1 Anwendung bzw. 2 Anwendungen für die Kultur bzw. je Jahr.

Tabak und Ackerbohne

Gegen Sclerotinia-Arten (Sclerotinia spp.) im Tabak und in der Ackerbohne im Freiland zur Verminderung der Bodenverseuchung bei

Befallsgefahr nach der Bodenbearbeitung, vor dem Pflanzen bzw. vor der Saat (jedoch mindestens 2 Monate vor einer möglichen Sclerotinia-

Infektion) mit Einarbeitung spritzen.

Aufwandmenge:

- Einarbeitungstiefe (bis 10 cm): 4 kg/ha in 200 - 1.000 l/ha Wasser

- Einarbeitungstiefe (bis 20 cm): 8 kg/ha in 200 - 1.000 l/ha Wasser

Maximal 1 Anwendung bzw. 2 Anwendungen für die Kultur bzw. je Jahr.

Kartoffel

Gegen Sclerotinia-Arten (Sclerotinia spp.) in Kartoffeln im Freiland in Beständen zur Pflanzguterzeugung zur Verminderung der

Bodenverseuchung nach der Bodenbearbeitung, vor dem Legen (jedoch mindestens 2 Monate vor einer möglichen Sclerotinia-Infektion) mit

Einarbeitung spritzen.

Aufwandmenge:

- Einarbeitungstiefe (bis 10 cm): 4 kg/ha in 200 - 1.000 l/ha Wasser

- Einarbeitungstiefe (bis 20 cm): 8 kg/ha in 200 - 1.000 l/ha Wasser

Maximal 1 Anwendung bzw. 2 Anwendungen für die Kultur bzw. je Jahr.

Ackerbaukulturen allgemein

Gegen Sclerotinia-Arten (Sclerotinia spp.) in Ackerbaukulturen zur Verminderung der Bodenverseuchung in Sclerotinia-verseuchten

Ernterückständen nach der Ernte spritzen.

Ernterückstände müssen nach der Behandlung in den Boden eingearbeitet werden.

Aufwandmenge: 2 kg/ha in 200 - 500 l/ha Wasser

Maximal 1 Anwendung bzw. 2 Anwendungen für die Kultur bzw. je Jahr.

Hinweis für erweiterte Anwendungen

Bei der Anwendung eines Pflanzenschutzmittels in einem gem. Art. 51 zugelassenen Anwendungsgebiet ist zu beachten, dass die Prüfung der

Wirksamkeit des Mittels in diesem Anwendungsgebiet sowie die Prüfung möglicher Schäden an Kulturpflanzen grundsätzlich nicht Gegenstand

des Genehmigungs- bzw. Zulassungsverfahrens der deutschen Zulassungsbehörde ist und daher nicht ausreichend getestet und geprüft ist.

Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an den Kulturpflanzen sind daher nicht auszuschließen und liegen nicht im

Verantwortungsbereich des Herstellers, sondern ausschließlich im Verantwortungsbereich des Anwenders. Die Wirksamkeit und

Pflanzenverträglichkeit des Pflanzenschutzmittels ist daher vom Anwender vor der Ausbringung des Mittels unter den betriebsspezifischen

Bedingungen ausreichend zu prüfen.

Wartezeit für alle Kulturen

Ackerbau- und Gemüsekulturen

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B.

Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

Zierpflanzen

Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung (N).

Pflanzenverträglichkeit

Contans WG verursacht keine Schäden an den behandelten Kulturen.

Anwendungstechnik

Allgemeine Hinweise zur Applikation

Die Anwendung von Contans WG erfolgt im Spritzverfahren. Es ist darauf zu achten, dass die Pflanzenschutzspritze frei von

Pflanzenschutzmittelresten, insbesondere vorher verwendeter Fungizide ist. Das Mittel wird in Wasser gelöst und mit herkömmlichen

Pflanzenschutzspritzen auf den Boden oder befallene Ernterückstände ausgebracht. Bei Wassertemperaturen unter 15 °C mindestens 5 Minuten

rühren.

Um ein Absetzen der wirksamen Pilzsporen am Behälterboden und eine damit verbundene ungleichmäßige Applikation insbesondere bei der

Ausbringung größerer Mengen zu verhindern, muss das Tankrührwerk während des Spritzvorganges eingeschaltet sein.

Einarbeitung

Unmittelbar nach der Ausbringung mit der Pflanzenschutzspritze ist das Mittel unter Verwendung einer Fräse, Kreiselegge oder Feingrubber

gründlich mischend in den Boden einzuarbeiten. Um die Gefahr durch Askosporeneinflug zu minimieren, sollte im Freilandanbau eine möglichst

zusammenhängende Fläche behandelt werden.

Mischbarkeit

Eine gemeinsame Ausbringung von Contans WG mit AHL, Gülle, Kalkstickstoff, Branntkalk oder Thomaskali ist nicht möglich. Nach einer

Ausbringung dieser Düngemittel sollte mit einer Contans WG-Applikation 14 Tage gewartet werden.

Eine gemeinsame Ausbringung von Contans WG mit Fungiziden ist nicht möglich. Fungizide und Insektizide, die im weiteren Kulturverlauf zur

Blattapplikation verwendet werden sowie alle weiteren Pflanzenschutzmaßnahmen, haben keinen negativen Einfluss auf die Wirksamkeit von

Contans WG.

Die Anwendung von clomazonehaltigen Vorauflaufherbiziden, einige Tage nach der Anwendung von Contans WG, kann zu einer Verminderung

der Wirksamkeit von Contans WG im Boden führen. Dies gilt nicht für kapsulierte Clomazone-Formulierungen.

Eine gemeinsame Anwendung von Contans WG mit trifluralinhaltigen sowie napropamidhaltigen Vorsaatherbiziden ist möglich, sofern die

Tankmischung innerhalb von 1,5 Stunden ausgebracht wird.

Hinweise für den sicheren Umgang

Anwenderschutz

(SB001) Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.

(SB005) Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett des Produktes bereithalten.

(SB010) Für Kinder unzugänglich aufbewahren.

(SB111) Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im

Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie "Persönliche Schutzausrüstung beim

Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu beachten.

(SB166) Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen.

(SS206) Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der

Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln.

Handschuhe vor dem Ausziehen waschen.

Die im Zusammenhang mit den "Festgesetzten Anwendungsgebieten" aufgeführten "Festgesetzten Anwendungsbestimmungen" zum

Anwenderschutz sind unbedingt einzuhalten.

Nutzorganismen

(NB663) Aufgrund der durch die Zulassung festgelegten Anwendungen des Mittels werden Bienen nicht gefährdet (B3).

(NN002) Aufgrund der Selektivität des Mittels werden Populationen relevanter Nutzorganismen nicht gefährdet.

Wasserorganismen

(NW642-1) Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig

davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können

mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.

Erste-Hilfe-Maßnahmen/Hinweise für den Arzt

Erste-Hilfe-Maßnahmen

Nach Einatmen: An die frische Luft bringen. Betroffenen warm und ruhig lagern. Bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen.

Nach Hautkontakt: Beschmutzte Kleidung und Schuhe sofort ausziehen. Mit Wasser und Seife abwaschen.

Nach Augenkontakt: Sofort mit viel Wasser mindestens 15 Minuten lang ausspülen, auch unter den Augenlidern. Falls Kontaktlinsen vorhanden,

diese nach den ersten 5 Minuten entfernen, dann das Auge weiter spülen. Bei Auftreten einer andauernden Reizung, ärztliche Betreuung

aufsuchen.

Nach Verschlucken: Mund ausspülen und Wasser in kleinen Schlucken trinken lassen. KEIN Erbrechen herbeiführen außer auf Anweisung des

Arztes oder des Behandlungszentrums für Vergiftungsfälle.

Hinweise für den Arzt

Symptomatische Behandlung. Ein spezifisches Antidot ist nicht bekannt.

Kennzeichnung gem. Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP)

Kein Piktogramm

EUH208: Enthält Coniothyrium minitans Stamm CON/M/91-08. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.

EUH401: Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

Leere Behälter dürfen nicht wiederverwendet werden!

ist eine registrierte Marke von Bayer

Hersteller: Bayer CropScience Biologics GmbH, D-23970 Wismar

Allgemeine Hinweise zur Nutzung der Daten

Unbedingt die auf der Packung aufgedruckte bzw. beigegebene Gebrauchsanleitung lesen und beachten. Die Angaben entsprechen dem

heutigen Stand unserer Kenntnisse und sollen über die Präparate und deren Anwendungsmöglichkeiten informieren.

Bei Einhaltung der Gebrauchsanleitung sind die Präparate für die empfohlenen Zwecke geeignet.

Wir gewährleisten, dass die Zusammensetzung der Produkte in den verschlossenen Originalpackungen den auf den Etiketten gemachten

Angaben entspricht. Da Lagerhaltung und Anwendung eines Pflanzenschutzmittels jedoch außerhalb unseres Einflusses liegen, haften wir

nicht für direkte oder indirekte Folgen aus unsachgemäßer oder vorschriftswidriger Lagerung oder unsachgemäßer oder vorschriftswidriger

Anwendung der Produkte.

Eine Vielzahl von Faktoren sowohl örtlicher wie auch regionaler Natur, wie z.B. Witterungs- und Bodenverhältnisse, Pflanzensorten,

Anwendungstermin, Applikationstechnik, Resistenzen, Mischungen mit anderen Produkten etc., können Einfluss auf die Wirkung des

Produktes nehmen. Dies kann unter ungünstigen Bedingungen zur Folge haben, dass eine Veränderung in der Wirksamkeit des Produktes

oder eine Schädigung an Kulturpflanzen nicht ausgeschlossen werden kann.Für derartige Folgen können der Vertreiber oder Hersteller nicht

haften.

Die Daten dürfen nicht verändert und an Dritte nur dann vollständig oder auszugsweise weitergegeben werden, wenn sie folgende Hinweise

enthalten:

- Bayer CropScience ist Eigentümerin der Daten

- Stand der Daten

- Vorbehalt gemäß Bedingung 1

Bei einer auszugsweisen Weitergabe übernimmt der Weitergebende die Verantwortung für die sachliche Richtigkeit des Auszugs.

Internetausgabe, Stand: 26.01.2021

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Contans

Coniothyrium minitans , Zul. Nr. 034346-00

Zulassungsende: 31.07.2033

Zugelassene Indikationen

Kultur

Anwendungs-

bereich

Schadorganismus

Erläuterung

Stadium

Kultur

Anwendungs-zeitpunkt

Max. Zahl der

Behandlungen

in dieser

Anwendung

Max. Zahl der

Behandlungen

für die Kultur

bzw. je Jahr

Aufwandmenge

Sonstige

Kennzeichnungs-

auflagen

Wartezeit

in Tagen

Anwendungsbezogene

Anwendungsbestimmungen

Salat-

Arten

Gewächshaus

Sclerotinia

sclerotiorum,

Sclerotinia minor

vor dem Pflanzen

(zwischen dem

Behandlungs- und dem

Pflanztermin darf die

Bodentemperatur nicht

unter +12 °C betragen/

mindestens 3 Monate vor

dem Pflanztermin

4 kg/ha in 500 -

1000 l/ha

Wasser

Winterraps

Freiland

Sclerotinia

sclerotiorum

nur zur

Befallsminderung

unmittelbar vor der Saat

2 kg/ha in 200 -

500 l/ha Wasser

NW642-1

F: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B.Ernte) verbleibt bzw.die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht

erforderlich.

Für das Produkt Contans® WG gelten folgende Anwendungsbestimmungen:

(SF184) Beim Umgang mit behandelter Erde und bei nachfolgenden Pflanzarbeiten Schutzhandschuhe tragen.

(SS110-1) Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.

(SS2101) Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.

Für das Produkt Contans® WG gelten folgende Kennzeichnungsauflagen:

SP 1: Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen./Indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe

verhindern.)

(NW642-1) Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene

Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.

(SB001) Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.

(SB005) Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett des Produktes bereithalten.

(SB010) Für Kinder unzugänglich aufbewahren.

(SB111) Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des

Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu

beachten.

(SB166) Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen.

(SS206) Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln.

(VH650) Die Verpackung ist mit der Aufschrift "Mikroorganismen können ein Potential zur Auslösung von Sensibilisierungsreaktionen enthalten" zu versehen.

(WH952) Auf der Verpackung und in der Gebrauchsanleitung ist die Angabe zur Kennzeichnung des Wirkungsmechanismus als zusätzliche Information direkt jedem entsprechenden Wirkstoffnamen zuzuordnen.

(WMB02)

Für das Produkt Contans® WG gelten folgende Hinweise:

(NB663) Aufgrund der durch die Zulassung festgelegten Anwendungen des Mittels werden Bienen nicht gefährdet (B3).

(NN002) Aufgrund der Selektivität des Mittels werden Populationen relevanter Nutzorganismen nicht gefährdet.

Kennzeichnung

Piktogramme:

Kein Piktogramm ( )

Signalwort: -

EUH208: Enthält Coniothyrium minitans Stamm CON/M/91-08. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.

EUH401: Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

Stand: 08.10.2021

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SICHERHEITSDATENBLATT

gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006

CONTANS WG

1/9

Version 3 / D

Überarbeitet am: 02.10.2018

102000028481

Druckdatum: 25.08.2020

ABSCHNITT 1: BEZEICHNUNG DES STOFFS BEZIEHUNGSWEISE DES GEMISCHS

UND DES UNTERNEHMENS

1.1 Produktidentifikator

Handelsname

CONTANS WG

Produktnummer (UVP)

80998929

1.2 Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen, von

denen abgeraten wird

Verwendung

Fungizid

1.3 Einzelheiten zum Lieferanten, der das Sicherheitsdatenblatt bereitstellt

Lieferant

Bayer AG

Kaiser-Wilhelm-Allee 1

51373 Leverkusen

Deutschland

Telefax

+49(0)2173-38-7394

Auskunftsgebender Bereich

Substance Classification & Registration

+49(0)2173-38-3409 (nur während der Geschäftszeiten)

E-Mail: BCS-SDS@bayer.com

Hersteller

Bayer CropScience Biologics GmbH

Lukaswiese 4

D-23970 Wismar/Redentin

Deutschland

Telefon: +49 3841- 229630 (während der Geschäftszeiten)

Telefax: +49 3425/2323

E-Mail: info-biologics-germany@bayer.com

Vertrieb

Bayer CropScience Deutschland GmbH

Elisabeth-Selbert-Straße 4a

D-40764 Langenfeld

Deutschland

Telefon: 02173 / 20760

Notfallnummer Vergiftung Mensch/Tier (24 Std./7 Tage):

+49 (0)214/30-20220

1.4 Notrufnummer

Notrufnummer

+49(0)2133-51-99300 (Sicherheitszentrale)

ABSCHNITT 2: MÖGLICHE GEFAHREN

2.1 Einstufung des Stoffs oder Gemischs

Einstufung gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (und nachfolgende Änderungen) über die

Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen.

SICHERHEITSDATENBLATT

gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006

CONTANS WG

2/9

Version 3 / D

Überarbeitet am: 02.10.2018

102000028481

Druckdatum: 25.08.2020

Nicht eingestuft, die Einstufungskriterien sind nicht erfüllt.

2.2 Kennzeichnungselemente

Kennzeichnung gemäß der nationalen Gesetzgebung in Österreich:

Kennzeichnungspflichtig.

Gefahrenbestimmende Komponente(n) zur Etikettierung:

Coniothyrium minitans Stamm CON/M/91-08

Gefahrenhinweise

EUH401

Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

EUH208

Enthält Coniothyrium minitans. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.

2.3 Sonstige Gefahren

Mikroorganismen können eventuell sensibilisierende Reaktionen auslösen.

ABSCHNITT 3: ZUSAMMENSETZUNG/ANGABEN ZU BESTANDTEILEN

3.2 Gemische

Chemische Charakterisierung

Wasserdispergierbares Granulat (WG)

Biologisches Präparat aus Sporen des natürlichen Bodenpilzes.

Coniothyrium minitans, Stamm CON/M/91-08, 1x10 Exp. 12 aktive Sporen von Coniothyrium minitans

pro kg, Träger: Glucose

ABSCHNITT 4: ERSTE-HILFE-MAßNAHMEN

4.1 Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen

Allgemeine Hinweise

Betroffene aus dem Gefahrenbereich bringen. Betroffenen in stabile

Seitenlage legen und transportieren. Verunreinigte Kleidung sofort

ausziehen und sicher entfernen.

Einatmung

An die frische Luft bringen. Betroffenen warm und ruhig lagern. Bei

anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen.

Hautkontakt

Mit Wasser und Seife abwaschen.

Augenkontakt

Bei anhaltender Augenreizung oder Rötung ist ein Augenarzt

aufzusuchen. Falls Kontaktlinsen vorhanden, diese nach den ersten 5

Minuten entfernen, dann das Auge weiter spülen.

Verschlucken

Mund ausspülen und Wasser in kleinen Schlucken trinken lassen.

KEIN Erbrechen herbeiführen außer auf Anweisung des Arztes oder

des Behandlungszentrums für Vergiftungsfälle.

4.2 Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen

Symptome

Keine Symptome bekannt oder erwartet.

4.3 Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung

Behandlung

Symptomatische Behandlung. Ein spezifisches Antidot ist nicht

bekannt.

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ABSCHNITT 5: MAßNAHMEN ZUR BRANDBEKÄMPFUNG

5.1 Löschmittel

Geeignet

Wassersprühstrahl, Schaum, Trockenlöschmittel, Kohlendioxid (CO2)

Ungeeignet

Wasservollstrahl

5.2 Besondere vom Stoff

oder Gemisch ausgehende

Gefahren

Im Brandfall werden gefährliche Gase gebildet.

5.3 Hinweise für die Brandbekämpfung

Besondere

Schutzausrüstung für die

Brandbekämpfung

Im Brandfall umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät tragen.

Weitere Angaben

Ausbreitung der Löschflüssigkeiten begrenzen. Ablaufendes Wasser

von der Brandbekämpfung nicht ins Abwasser oder in Wasserläufe

gelangen lassen.

ABSCHNITT 6: MAßNAHMEN BEI UNBEABSICHTIGTER FREISETZUNG

6.1 Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und in Notfällen

anzuwendende Verfahren

Vorsichtsmaßnahmen

Berührung mit verschüttetem Produkt oder verunreinigten

Oberflächen vermeiden. Nicht essen, trinken oder rauchen beim

Umgang mit verschüttetem Produkt.

6.2 Umweltschutz-

maßnahmen

Nicht in Oberflächenwasser, Kanalisation und Grundwasser gelangen

lassen.

6.3 Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung

Reinigungsverfahren

Verschüttetes Material aufkehren oder aufsaugen und in geeigneten

Behälter zur Entsorgung geben. Produkt aufnehmen und in einen

korrekt etikettierten und dicht verschlossenen Behälter füllen.

Verschmutzte Gegenstände und Fußboden unter Beachtung der

Umweltvorschriften gründlich reinigen.

6.4 Verweis auf andere

Abschnitte

Informationen zur sicheren Handhabung siehe Abschnitt 7.

Informationen zur persönlichen Schutzausrüstung siehe Abschnitt 8.

Informationen zur Entsorgung siehe Abschnitt 13.

ABSCHNITT 7: HANDHABUNG UND LAGERUNG

7.1 Schutzmaßnahmen zur sicheren Handhabung

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Hinweise zum sicheren

Umgang

Keine besonderen Sicherheitsmassnahmen erforderlich bei der

Handhabung ungeöffneter Verpackungen; die entsprechenden Hinweise

zur Handhabung sind zu beachten.

Hinweise zum Brand- und

Explosionsschutz

Staubbildung durch Reibung vermeiden. Maßnahmen gegen

elektrostatisches Aufladen treffen. Von Hitze- und Zündquellen

fernhalten.

Hygienemaßnahmen

Bei der Verwendung nicht essen, trinken oder rauchen. Nach der

Handhabung gründlich mit Wasser und Seife waschen. Beschmutzte

Kleidung sofort ausziehen und vor der Wiederverwendung gründlich

reinigen.

7.2 Bedingungen zur sicheren Lagerung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten

Wassergefährdungsklasse (Empfehlung des Industrieverbandes Agrar e.V.): Es wird empfohlen,

Pflanzenschutzmittel entsprechend den Sicherheitsanforderungen so zu lagern, wie sie für Stoffe der

WGK 3 zu erfüllen sind.

Anforderungen an

Lagerräume und Behälter

An einem Platz lagern, der nur berechtigten Personen zugänglich ist. Im

Originalbehälter lagern. Vor Nässe schützen. Vor direkter

Sonneneinstrahlung schützen.

Lagerklasse (LGK)

13 Nicht brennbare Feststoffe

Lagerstabilität

Lagerzeit

24 Monate

Lagertemperatur

4 °C

7.3 Spezifische

Endanwendungen

Die Anweisungen auf dem Etikett beachten.

ABSCHNITT 8: BEGRENZUNG UND ÜBERWACHUNG DER

EXPOSITION/PERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNGEN

8.1 Zu überwachende Parameter

Keine nationalen Grenzwerte bekannt.

8.2 Begrenzung und Überwachung der Exposition

Persönliche Schutzausrüstung

Bei bestimmungsgemäßer Handhabung und Anwendung dieses Produktes bitte die Anweisungen auf

dem Etikett beachten. In allen anderen Fällen die aufgeführten persönlichen Schutzmaßnahmen

anwenden.

Atemschutz

Persönlicher Atemschutz ist unter den vorgesehenen

Expositionsbedingungen nicht notwendig.

Atemschutz sollte nur zum Beherrschen des Restrisikos bei

Kurzzeittätigkeiten dienen, wenn alle praktisch durchführbaren

Schritte zur Gefährdungsreduzierung an der Gefahrenquelle

eingehalten wurden, z.B. durch Zurückhaltung und/oder lokale

Absaugung. Die Anweisungen des Herstellers des

Atemschutzgerätes betreffend Benutzung und Wartung sind zu

befolgen.

Handschutz

Handschuhe aus Nitrilkautschuk

Augenschutz

Schutzbrille mit Seitenschutz

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Haut- und Körperschutz

Standard-Overall und Schutzanzug Kategorie 3 Typ 5 tragen.

Möglichst zwei Schichten Kleidung tragen: Unter einem

Chemieschutzanzug sollte ein Overall aus Polyester/Baumwolle oder

reiner Baumwolle getragen werden. Overalls regelmäßig

professionell reinigen lassen.

Bei dem Risiko einer signifikanten Exposition ist ein höherwertiger

Schutzanzug in Betracht zu ziehen.

ABSCHNITT 9: PHYSIKALISCHE UND CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN

9.1 Angaben zu den grundlegenden physikalischen und chemischen Eigenschaften

Form

Granulat

Farbe

dunkelbraun

Geruch

nach Pilzen

pH-Wert

6 - 8 (3 %)

Minimale Zündenergie

10 - 30 mJ

Schüttdichte

0,42 - 0,47 g/ml

Wasserlöslichkeit

dispergierbar

9.2 Sonstige Angaben

Sonstige sicherheitsrelevante physikalisch-chemische Daten sind nicht

bekannt.

ABSCHNITT 10: STABILITÄT UND REAKTIVITÄT

10.1 Reaktivität

Thermische Zersetzung

Stabil unter normalen Bedingungen.

10.2 Chemische Stabilität

Stabil unter angegebenen Lagerungsbedingungen.

10.3 Möglichkeit

gefährlicher Reaktionen

Keine gefährlichen Reaktionen bei vorschriftsmäßiger Lagerung und

Handhabung.

10.4 Zu vermeidende

Bedingungen

Extreme Temperaturen und direkte Sonneneinstrahlung.

10.5 Unverträgliche

Materialien

Nur im Originalbehälter lagern., Säuren, Basen

10.6 Gefährliche

Zersetzungsprodukte

Keine Zersetzungsprodukte zu erwarten bei bestimmungsgemäßem

Umgang.

ABSCHNITT 11: TOXIKOLOGISCHE ANGABEN

11.1 Angaben zu toxikologischen Wirkungen

Akute orale Toxizität

LD50 (Ratte) > 2.500 mg/kg

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Akute inhalative Toxizität

LC50 (Ratte) > 12,74 mg/l

Expositionszeit: 4 h

Akute dermale Toxizität

LD50 (Ratte) > 2.500 mg/kg

Ätz-/Reizwirkung auf die

Haut

Keine Hautreizung (Kaninchen)

Schwere

Augenschädigung/-reizung

Keine Augenreizung (Kaninchen)

Sensibilisierung der

Atemwege/Haut

Nicht sensibilisierend. (Meerschweinchen)

OECD Prüfungsrichtlinie 406, Magnusson & Kligman Test

Beurteilung STOT Spezifische Zielorgan-Toxizität - wiederholte Exposition

Coniothyrium minitans verursachte keine spezifische Zielorgan-Toxizität in Ratten.

Beurteilung Mutagenität

Coniothyrium minitans wird nicht als erbgutverändernd betrachtet.

Beurteilung Kanzerogenität

Coniothyrium minitans: Test nicht erforderlich für Mikroorganismen.

Beurteilung Reproduktionstoxizität

Coniothyrium minitans: Test nicht erforderlich für Mikroorganismen.

Beurteilung Entwicklungstoxizität

Coniothyrium minitans: Test nicht erforderlich für Mikroorganismen.

Aspirationsgefahr

Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

ABSCHNITT 12: UMWELTBEZOGENE ANGABEN

12.1 Toxizität

Toxizität gegenüber Fischen

LC50 (Leuciscus idus (Goldorfe)) > 100 mg/l

Expositionszeit: 96 h

Der angegebene Wert bezieht sich auf den technischen Wirkstoff.

Toxizität gegenüber

wirbellosen Wassertieren

EC50 (Daphnia magna (Großer Wasserfloh)) > 100 mg/l

Expositionszeit: 48 h

Der angegebene Wert bezieht sich auf den technischen Wirkstoff.

Toxizität gegenüber

Wasserpflanzen

EC50 (Desmodesmus subspicatus (Grünalge)) > 100 mg/l

Expositionszeit: 72 h

Der angegebene Wert bezieht sich auf den technischen Wirkstoff.

12.2 Persistenz und Abbaubarkeit

Biologische Abbaubarkeit

Coniothyrium minitans:

Bewertung der biologischen Abbaubarkeit ist nicht relevant für

Mikroorganismen.

12.3 Bioakkumulationspotenzial

Bioakkumulation

Coniothyrium minitans:

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Bewertung der Bioakkumulation ist nicht relevant für Mikroorganismen.

12.4 Mobilität im Boden

Mobilität im Boden

Coniothyrium minitans: Bewertung der Mobilität im Boden ist nicht

relevant für Mikroorganismen.

12.5 Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung

Ermittlung der PBT- und

vPvB-Eigenschaften

Coniothyrium minitans: Stoff wird nicht als persistent, bioakkumulierbar

und toxisch (PBT) angesehen. Stoff wird nicht als sehr persistent und

sehr bioakkumulierbar (vPvB) angesehen.

12.6 Andere schädliche Wirkungen

Sonstige ökologische

Hinweise

Weitere Angaben zur Ökologie liegen nicht vor.

ABSCHNITT 13: HINWEISE ZUR ENTSORGUNG

13.1 Verfahren der Abfallbehandlung

Produkt

Produkt kann unter Beachtung der geltenden Vorschriften und

gegebenenfalls nach Rücksprache mit dem Entsorger bzw. der

zuständigen Behörde einer Deponie oder einer Verbrennungsanlage

zugeführt werden.

Verunreinigte

Verpackungen

Nicht restentleerte Verpackungen sind als Sonderabfall zu entsorgen.

Vollständig entleerte und gespülte Behälter dem kostenlosen

Verpackungsrücknahmesystem PAMIRA (PAckMIttel Rücknahme

Agrar) zuführen.

ABSCHNITT 14: ANGABEN ZUM TRANSPORT

Gemäß ADN/ADR/RID/IMDG/IATA nicht als Gefahrgut eingestuft.

Diese Klassifizierungsangabe gilt grundsätzlich nicht für die Beförderung im Binnentankschiff. Bitte

zusätzliche Informationen beim Hersteller anfordern.

14.1 – 14.5 entfällt

14.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Verwender

Siehe Abschnitte 6 bis 8 dieses Sicherheitsdatenblattes.

14.7 Massengutbeförderung gemäß Anhang II des MARPOL-Übereinkommens und gemäß IBC-

Code

Kein Bulktransport gemäss IBC Code.

ABSCHNITT 15: RECHTSVORSCHRIFTEN

15.1 Vorschriften zu Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz/spezifische

Rechtsvorschriften für den Stoff oder das Gemisch

Weitere Angaben

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WHO-Klassifizierung: U (Eine akute Gefahr ist unwahrscheinlich bei normalem Gebrauch)

Registrierungsnummer

034346-00

Wassergefährdungsklasse

WGK 1 schwach wassergefährdend

Störfallverordnung

Unterliegt nicht der Störfallverordnung.

Sonstige Vorschriften

TRGS 510 Lagerung von Gefahrstoffe in ortsbeweglichen Behältern

TRBA 230 "Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen in der Land- und

Forstwirtschaft und vergleichbaren Tätigkeiten" (TRBA: Technische Regeln für biologische Arbeitsstoffe)

TRBA 500 "Grundlegende Maßnahmen bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen" (TRBA:

Technische Regeln für biologische Arbeitsstoffe)

Richtlinie 2000/54/EG über den Schutz der Arbeitnehmer gegen Gefährdung durch biologische

Arbeitsstoffe bei der Arbeit.

15.2 Stoffsicherheitsbeurteilung

Ein Stoffsicherheitsbericht (Chemical Safety Assessment) ist nicht erforderlich.

ABSCHNITT 16: SONSTIGE ANGABEN

Abkürzungen und Akronyme

Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung von gefährlichen

Gütern auf Binnenwasserstraßen

Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter

auf der Strasse

Schätzwert akuter Toxizität

AwSV

Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

CAS-Nr.

Chemical Abstracts Service Nummer

Effektive Konzentration von x %

EG-Nr.

Europäische Gemeinschaftsnummer

EINECS

Europäisches Verzeichnis der auf dem Markt vorhandenen chemischen Stoffe

ELINCS

European list of notified chemical substances

Europäische Norm

Europäische Union

IATA

International Air Transport Association

International Code for the Construction and Equipment of Ships Carrying Dangerous

Chemicals in Bulk (IBC Code)

Inhibitorische Konzentration von x %

IMDG

International Maritime Dangerous Goods

Konz.

Konzentration

Tödliche Konzentration von x %

Tödliche Dosis von x %

LOEC/LOEL

Niedrigste Konzentration/Dosierung mit beobachtetem Effekt

MARPOL

MARPOL: International Convention for the prevention of marine pollution from ships

N.O.S./N.A.G

Not otherwise specified/ Nicht anderweitig genannt

NOEC/NOEL

Höchste Konzentration/Dosis ohne beobachtete statistisch signifikante Wirkung

OECD

Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Internationale Regelung für den Transport gefährlicher Güter im Schienenverkehr

TA Luft

Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft

TRGS

Technische Regeln für Gefahrstoffe

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Zeitbezogene Durchschnittskonzentration

Vereinte Nationen

Wassergefährdungsklasse

Weltgesundheitsorganisation

Die Angaben stützen sich auf den heutigen Stand unserer Kenntnisse. Sie sollen unsere Produkte im

Hinblick auf Sicherheitserfordernisse beschreiben und haben somit nicht die Bedeutung, bestimmte

Eigenschaften zuzusichern.

Die Angaben in diesem Datenblatt entsprechen den in der Verordnung (EU) Nr. 1907/2006 und in der

Verordnung (EU) Nr. 2015/830 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 1907/2006 festgelegten

Anforderungen sowie allen nachfolgenden Anpassungen. Dieses Datenblatt ergänzt die Anweisungen

der Herstellerfirma, ersetzt sie aber nicht. Den darin enthaltenen Angaben wurden die zur Zeit der

Erstellung des Datenblatts vorhandenen Kenntnisse zugrunde gelegt. Überdies werden Anwender an

die Gefahren erinnert, die aus einer zweckfremden Verwendung des Produktes entstehen können. Die

erforderlichen Angaben entsprechen der jeweils gültigen EWG-Gesetzgebung. Angesprochene Kreise

werden gebeten, etwaige darüber hinausgehende nationale Anforderungen zu beachten.

Grund der Überarbeitung:

Folgende Abschnitte wurden überarbeitet: Abschnitt 2: Mögliche

Gefahren.

Abänderungen gegenüber der letzten Ausgabe werden am Rand hervorgehoben. Diese Version

ersetzt alle früheren Ausgaben.

Lesen Sie das vollständige Dokument

Stand: 07.01.2022

Contans

Zulassungsauflagen und Anwendungsbestimmungen in bezug auf Abstände zu Oberflächengewässern (NW-Sätze), Hangneigung und Nichtzielorganismen

Abstand zu Oberflächengewässern in m

zu Saumkulturen angrenzende 20 m mit

mind. x % driftmindernder Technik

abtriftmindernde

Technik

bewachsener

Randstreifen

abtriftmindernde Technik

Einstufung

Bienengefährdung

Kultur

Schadorganismus

/ Indikation

Aufwandmenge

Anwendungstermin

Standard

50% 75% 90%

bei > 2%

Hangneigung

Standard

Auflage für

drainierte

Flächen

Wartezeit

solo

Auflagen

Winterraps

Sclerotinia

sclerotiorum

2 kg/ha in 200 - 500 l/ha Wasser

unmittelbar vor der Saat

Gemüsekulturen

Sclerotinia-Arten

(Sclerotinia spp.)

- Einarbeitungstiefe (bis 10 cm): 4 kg/

ha in 200 - 1000 l/ha Wasser

- Einarbeitungstiefe (bis 20 cm): 8 kg/

ha in 200 - 1000 l/ha Wasser

bei Befallsgefahr (vor der Pflanzung bzw. Saat, jedoch mindestens 2

Monate vor einer möglichen Sclerotinia-Infektion)

Gemüsekulturen

Sclerotinia-Arten

(Sclerotinia spp.)

2 kg/ha in 200 - 500 l/ha Wasser

nach der Ernte

Zierpflanzen

Sclerotinia-Arten

(Sclerotinia spp.)

- Einarbeitungstiefe (bis 10 cm): 4 kg/

ha in 200 - 1000 l/ha Wasser

- Einarbeitungstiefe (bis 20 cm): 8 kg/

ha in 200 - 1000 l/ha Wasser

bei Befallsgefahr (vor der Pflanzung bzw. Saat, jedoch mindestens 2

Monate vor einer möglichen Sclerotinia-Infektion)

Zierpflanzen

Sclerotinia-Arten

(Sclerotinia spp.)

2 kg/ha in 200 - 500 l/ha Wasser

nach der Ernte

Sonnenblume

Sclerotinia-Arten

(Sclerotinia spp.)

8 kg/ha in 200 - 1000 l/ha Wasser

vor der Saat

Tabak

Ackerbohne

Sclerotinia-Arten

(Sclerotinia spp.)

- Einarbeitungstiefe (bis 10 cm): 4 kg/

ha in 200 - 1000 l/ha Wasser

- Einarbeitungstiefe (bis 20 cm): 8 kg/

ha in 200 - 1000 l/ha Wasser

nach der Bodenbearbeitung, vor dem Pflanzen (jedoch mindestens 2

Monate vor einer möglichen Sclerotinia-Infektion)

Kartoffel

Sclerotinia-Arten

(Sclerotinia spp.)

- Einarbeitungstiefe (bis 10 cm): 4 kg/

ha in 200 - 1000 l/ha Wasser

- Einarbeitungstiefe (bis 20 cm): 8 kg/

ha in 200 - 1000 l/ha Wasser

nach der Bodenbearbeitung, vor dem Legen(jedoch mindestens 2

Monate vor einer möglichen Sclerotinia-Infektion)

Ackerbaukulturen

Sclerotinia-Arten

(Sclerotinia spp.)

2 kg/ha in 200 - 500 l/ha Wasser

nach der Ernte

NB663

G: Genehmigung für Lückenindikation

*: Bundeslandspezifischen Mindestabstand zu Oberflächengewässern beachten.

NB6611: Das Mittel wird als bienengefährlich eingestuft (B1). Es darf nicht auf blühende oder von Bienen beflogene Pflanzen ausgebracht werden; dies gilt auch für Unkräuter. Bienenschutzverordnung vom 22. Juli 1992, BGBl. I S. 1410, beachten.

NB6621: Das Mittel wird als bienengefährlich, außer bei Anwendung nach dem Ende des täglichen Bienenfluges in dem zu behandelnden Bestand bis 23.00 Uhr, eingestuft(B2).Es darf außerhalb dieses Zeitraums nicht auf blühende oder von Bienen beflogene Pflanzen ausgebracht werden; dies gilt auch für

Unkräuter.Bienenschutzverordnung vom 22.Juli 1992, BGBl.I S. 1410, beachten.

NB663: Aufgrund der durch die Zulassung festgelegten Anwendungen des Mittels werden Bienen nicht gefährdet(B3).

NB6641: Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich eingestuft(B4).

NB6613: Das Mittel darf an blühenden Pflanzen und an Pflanzen, die von Bienen beflogen werden, nicht in Mischung mit Fungiziden aus der Gruppe der Ergosterol-Biosynthese - Hemmer angewendet werden, es sei denn, die Anwendung dieser Mischung an blühenden Pflanzen und an Pflanzen, die von Bienen

beflogen werden, ist ausweislich der Gebrauchsanleitung des Fungizids erlaubt.Die Bienenschutzverordnung in der geltenden Fassung ist zu beachten

NB6645: Das Mittel darf in Mischung mit einem als nicht bienengefährlich eingestuften Insektizid aus der Gruppe der Neonikotinoide an blühenden Pflanzen und Pflanzen, die von Bienen beflogen werden, angewendet werden, sofern dies ausweislich der Gebrauchsanleitung des Insektizids erlaubt ist.

F: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B.Ernte) verbleibt bzw.die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

N: Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung.

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