Confidor® 70 WG

Österreich - Deutsch - AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit)

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Fachinformation Fachinformation (SPC)

07-01-2022

Sicherheitsdatenblatt Sicherheitsdatenblatt (SDS)

30-09-2021

Verfügbar ab:
Bayer AG
Darreichungsform:
Wasserdispergierbares Granulat
Zusammensetzung:
700 g/kg Imidacloprid ((70 %))
Produktbesonderheiten:
Insektizid zur Bekämpfung von Schädlingen in Gewächshäusern. Die Abverkaufsfrist endet am 01.06.2021. Die Aufbrauchsfrist endet am 01.06.2022.; Artikelnummer: 81761396 Verpackungsgröße: 20 x 200 g Flasche Paletteneinheit: 1540
Zulassungsnummer:
2602

Confidor

70 WG

700 g/kg Imidacloprid (70 %)

Formulierung: WG (Wasserdispergierbares Granulat)

Insektizid zur Bekämpfung von Schädlingen in Gewächshäusern.

Vorsicht Pflanzenschutzmittel!

Dieses Pflanzenschutzmittel ist gegen Sachkundenachweis erhältlich.

Produktart: Insektizid

Die Zulassung von Confidor WG 70 endet am 01.12.2020.

Abverkaufsfrist beim Handel: 01.06.2021

Aufbrauchsfrist beim Landwirt: 01.06.2022

Artikel-

nummer

Produkt

Gebinde-

größe

Geb. je

Verkaufs-

einheit

Geb. je

Palette

Pfl.Reg.Nr.

Österreich

81761396

Confidor 70 WG

200g

1540

2602

Wirkungsweise

Wirkungsweise (IRAC): Gruppe 4A

Confidor 70 WG ist ein Insektizid mit systemischen Eigenschaften. Es wirkt als Kontakt- und als Fraßgift, hat eine beachtliche Wirkungsdauer und

ist gut pflanzenverträglich.

Registrierte Indikationen

Zierpflanzenbau – Unter Glas

Zierpflanzen

Gegen Blattläuse, Weiße Fliege (Mottenschildlaus) mit

0,12 kg/ha (Pflanzenhöhe bis 50 cm),

0,23 kg/ha (Pflanzenhöhe 50 bis 125 cm),

0,35 kg/ha (Pflanzenhöhe ab 125 cm)

ab Stadium 10 (Keimblätter voll entfaltet, Erste Blätter spreizen sich ab) bis Stadium 60 (Vereinzelt erste Blüten offen) im Abstand von 10 Tagen

spritzen.

Wasseraufwandmenge:

1.600 l/ha (Pflanzenhöhe bis 50 cm)

1.900 l/ha (Pflanzenhöhe 50 bis 125 cm)

1.200 l/ha (Pflanzenhöhe ab 125 cm)

Maximal 2 Anwendungen

Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Schädlich für bestäubende Insekten.

Das Mittel ist schädlich für Nützlinge.

Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und

Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Behandlung vor der Blüte nur an Pflanzen, die nicht zur späteren Verwendung im Freiland vorgesehen sind.

Die Anwendung ist nur in begehbaren, ortsfesten, in sich abgeschlossenen Gewächshäusern zulässig.

Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

Pflanzenverträglichkeit

Nach den bisherigen Erfahrungen vertragen folgende Kulturen die angegebene Aufwandmenge ohne Schäden, wenn nicht in die Blüte gespritzt

wird:

Zierpflanzen unter Glas: Adiantum tenerum, Anthurium andreanum Hybriden, Anthurium scherzerianum Hybriden, Asplenium nidus, Calceolaria

integrifolia, Chrysanthemum indicum Hybr. „Minstrel“, Chrysanthemum indicum Hybr. „Nikita“, Chrysanthemum indicum Hybr. „Yellow Star“,

Chrysanthemum frutescens, Dianthus cariophyllus, Euphorbia pulcherrima, Ficus benjamina, Fuchsia Hybr. „Koralle“, Fuchsia Hybr. „Bacon“,

Fuchsia Hybr. „Swingtime“, Fuchsia Hybr. „Miss Gray“, Fuchsia Hybr. „Winston Churchill“, Hedera helix, Nephrolepsis exaltata, Rhododendron

simsii, Saintpaulia ionantha.

Wegen der wechselnden Anzuchtbedingungen und der vielen verschiedenen Zierpflanzen-Arten und -Sorten können wir eine allgemein

verbindliche Aussage über die Verträglichkeit von Confidor 70 WG nicht machen. Das Anwendungsrisiko übernehmen wir nicht. Wir empfehlen

daher, an einigen Pflanzen im jeweiligen Wuchsstadium einen Verträglichkeitsversuch durchzuführen, bevor die gesamte Kultur behandelt wird.

Gemüsebau – Unter Glas

Gurke, Zucchini

Gegen Blattläuse mit 3,5 g/1000 Pflanzen, max. 52,5 g/ha ab Stadium 10 (Keimblätter voll entfaltet) bis Stadium 89 (Vollreife: Früchte haben

art- /sortentypische Fruchtausfärbung) im Abstand von 7 Tagen tropfen in Fließkultur.

Maximal 2 Anwendungen

Wartefrist: 1 Tag

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

Tomaten

Gegen Weiße Fliege (Mottenschildlaus) mit 14 g/1000 Pflanzen, max. 350 g/ha ab Stadium 10 (Keimblätter voll entfaltet) bis Stadium 89

(Vollreife: Früchte haben art- /sortentypische Fruchtausfärbung) im Abstand von 7 Tagen tropfen in Fließkultur.

Maximal 2 Anwendungen

Wartefrist: 1 Tag

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

Melanzani (Auberginen)

Gegen Weiße Fliege (Mottenschildlaus) mit 14 g/1000 Pflanzen, max. 210 g/ha ab Stadium 10 (Keimblätter voll entfaltet) bis Stadium 89

(Vollreife: Früchte haben art- /sortentypische Fruchtausfärbung) im Abstand von 7 Tagen tropfen in Fließkultur.

Maximal 2 Anwendungen

Wartefrist: 1 Tag

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

Melanzani (Auberginen)

Gegen Blattläuse mit 3,5 g/1000 Pflanzen, max. 52,5 g/ha ab Stadium 10 (Keimblätter voll entfaltet) bis Stadium 89 (Vollreife: Früchte haben

art- /sortentypische Fruchtausfärbung) im Abstand von 7 Tagen tropfen in Fließkultur.

Maximal 2 Anwendungen

Wartefrist: 1 Tag

Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und

Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Die Anwendung ist nur in begehbaren, ortsfesten, in sich abgeschlossenen Gewächshäusern zulässig.

Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

Tomaten

Gegen Blattläuse mit 3,5 g/1000 Pflanzen, max. 87,5 g/ha ab Stadium 10 (Keimblätter voll entfaltet)

bis Stadium 89 (Vollreife: Früchte haben art- /sortentypische Fruchtausfärbung) im Abstand von 7 Tagen tropfen in Fließkultur.

Maximal 2 Anwendungen

Wartefrist: 1 Tag

Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und

Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Die Anwendung ist nur in begehbaren, ortsfesten, in sich abgeschlossenen Gewächshäusern zulässig.

Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

Paprika

Gegen Blattläuse mit 3,5 g/1000 Pflanzen max. 112 g/ha ab Stadium 10 (Keimblätter voll entfaltet) bis Stadium 89 (Vollreife: Früchte haben art-

/sortentypische Fruchtausfärbung) im Abstand von 7 Tagen tropfen in Fließkultur.

Maximal 2 Anwendungen

Wartefrist: 1 Tag

Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und

Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Die Anwendung ist nur in begehbaren, ortsfesten, in sich abgeschlossenen Gewächshäusern zulässig.

Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

Paprika

Gegen Blattläuse mit 0,15 kg/ha ab Stadium 10 (Keimblätter voll entfaltet) bis Stadium 89 (Vollreife: Früchte haben art- /sortentypische

Fruchtausfärbung) im Abstand von 10 Tagen spritzen.

Wasseraufwandmenge: 1.000 l/ha

Maximal 2 Anwendungen

Wartefrist: 3 Tage

Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und

Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Die Anwendung ist nur in begehbaren, ortsfesten, in sich abgeschlossenen Gewächshäusern zulässig.

Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

Gurke, Zucchini, Tomaten, Melanzani (Auberginen), Paprika

Gegen Blattläuse mit 0,15 kg/ha bis Stadium 10 (Keimblätter voll entfaltet) spritzen, gießen, fluten.

Wasseraufwandmenge: 500 l/ha

Maximal 1 Anwendung

Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und

Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Die Anwendung ist nur in begehbaren, ortsfesten, in sich abgeschlossenen Gewächshäusern zulässig.

Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.

Gurke, Zucchini

Gegen Weiße Fliege (Mottenschildlaus) mit 14 g/1000 Pflanzen, max. 210 g/ha ab Stadium 10 (Keimblätter voll entfaltet) bis Stadium 89

(Vollreife: Früchte haben art- /sortentypische Fruchtausfärbung) im Abstand von 7 Tagen tropfen in Fließkultur.

Maximal 2 Anwendungen

Wartefrist: 1 Tag

Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51

Sonstige Auflagen und Hinweise:

Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und

Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Die Anwendung ist nur in begehbaren, ortsfesten, in sich abgeschlossenen Gewächshäusern zulässig.

Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.

Sonstige Auflagen und Hinweise für ALLE Reg. Indikationen:

Die Anwendung ist nur in begehbaren, ortsfesten, in sich geschlossenen Gewächshäusern zulässig.

Behandlung nur an Pflanzen, die nicht zur späteren Verwendung im Freiland vorgesehen sind.

Dieses Mittel ist gefährlich für Bienen. Die Anwendung auf blühenden Pflanzen im Gewächshaus ist gestattet, sofern keine Bienen im

Gewächshaus aktiv auf Futtersuche sind. Das Vorkommen von Bienen und anderen bestäubenden Insekten im Gewächshaus ist zu verhindern,

zum Beispiel durch Verschließen aller Öffnungen mit Insektennetz.

Klassifikation des/der Wirkstoffe(s) gemäß Insecticide Resistance Action Committee (IRAC): Wirkmechanismus (IRAC GRUPPPE): 4A.

Pflanzenverträglichkeit

Nach den bisherigen Erfahrungen vertragen folgende Kulturen die angegebene Aufwandmenge ohne Schäden, wenn nicht in die Blüte gespritzt

wird:

Zierpflanzen unter Glas: Adiantum tenerum, Anthurium andreanum Hybriden, Anthurium scherzerianum Hybriden, Asplenium nidus, Calceolaria

integrifolia, Chrysanthemum indicum Hybr. „Minstrel“, Chrysanthemum indicum Hybr. „Nikita“, Chrysanthemum indicum Hybr. „Yellow Star“,

Chrysanthemum frutescens, Dianthus cariophyllus, Euphorbia pulcherrima, Ficus benjamina, Fuchsia Hybr. „Koralle“, Fuchsia Hybr. „Bacon“,

Fuchsia Hybr. „Swingtime“, Fuchsia Hybr. „Miss Gray“, Fuchsia Hybr. „Winston Churchill“, Hedera helix, Nephrolepsis exaltata, Rhododendron

simsii, Saintpaulia ionantha.

Wegen der wechselnden Anzuchtbedingungen und der vielen verschiedenen Zierpflanzen-Arten und -Sorten können wir eine allgemein

verbindliche Aussage über die Verträglichkeit von Confidor 70 WG nicht machen. Das Anwendungsrisiko übernehmen wir nicht. Wir empfehlen

daher, an einigen Pflanzen im jeweiligen Wuchsstadium einen Verträglichkeitsversuch durchzuführen, bevor die gesamte Kultur behandelt wird.

Kennzeichnung gem. Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP)

GHS07 (dickes Ausrufesymbol)

GHS09 (Umwelt)

Achtung

Vorsicht, Pflanzenschutzmittel!

EUH401: Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.

H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

P101: Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.

P102: Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

P270: Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen.

P280: Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.

P301+312: BEI VERSCHLUCKEN: Bei Unwohlsein GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.

P391: Verschüttete Mengen aufnehmen

P501: Inhalt/ Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.

SP1: Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von

Oberflächengewässern reinigen/indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.)

Bei Nachfolgearbeiten auf/in behandelten Flächen/Kulturen sind Schutzkleidung und Schutzhandschuhe zu tragen.:

Für Kinder und Haustiere unerreichbar aufbewahren.:

Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden.:

Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.:

Eine nicht bestimmungsgemäße Freisetzung in die Umwelt vermeiden.:

Originalverpackungen oder entleerte Behälter nicht zu anderen Zwecken verwenden.:

Vergiftungsnotruf: 01 / 406 43 43:

Erste-Hilfe-Maßnahmen/Hinweise für den Arzt

Allgemeine Hinweise: Verunreinigte Kleidung sofort ausziehen und sicher entfernen.

Einatmen: An die frische Luft bringen. Betroffenen warm und ruhig lagern. Sofort einen Arzt oder ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle

verständigen.

Hautkontakt: Mit viel Wasser und Seife abwaschen, wenn verfügbar mit viel Polyethylenglycol 400 und anschließend Reinigung mit Wasser.

Augenkontakt: Sofort mit viel Wasser mindestens 15 Minuten lang ausspülen, auch unter den Augenlidern. Falls Kontaktlinsen vorhanden, diese

nach den ersten 5 Minuten entfernen, dann das Auge weiter spülen. Bei Auftreten einer andauernden Reizung, ärztliche Betreuung aufsuchen.

Verschlucken: Mund ausspülen. Erbrechen nur auslösen, wenn: 1. Patient bei vollem Bewusstsein ist, 2. ärztliche Hilfe nicht kurzfristig

erreichbar ist, 3. eine größere Menge aufgenommen wurde und 4. die Zeit nach Aufnahme weniger als eine Stunde ist. (Erbrochenes darf nicht in

die Luftröhre gelangen.) Sofort einen Arzt oder ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle verständigen.

Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen

Symptome: Bei der Einnahme größerer Mengen können folgende Symptome auftreten: Erbrechen, Schwindel, Unterleibsschmerzen, Übelkeit.

Die Symptome und Gefahren wurden nach der Aufnahme signifikanten Mengen der/des Wirkstoffe(s) beobachtet.

Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung

Behandlung:

Symptomatische Behandlung.

Überwachung von Atmung und Herz.

Wenn eine größere Menge aufgenommen wird, sollte eine Magenspülung nur innerhalb der ersten beiden Stunden in Betracht gezogen werden.

Die Applikation von Aktivkohle und Natriumsulfat wird aber immer empfohlen.

Ein spezifisches Antidot ist nicht bekannt.

Handhabung und Lagerung

Schutzmaßnahmen zur sicheren Handhabung

Hinweise zum sicheren Umgang: Staubbildung vermeiden. Nur in Räumen mit geeigneter Absaugvorrichtung verwenden.

Hinweise zum Brand- und Explosionsschutz: Maßnahmen gegen elektrostatisches Aufladen treffen. Staub kann mit Luft explosive

Mischungen bilden. Von Hitze- und Zündquellen fernhalten.

Hygienemaßnahmen: Kontakt mit Haut, Augen und Kleidung vermeiden. Arbeitskleidung getrennt aufbewahren. Hände vor Pausen und sofort

nach der Handhabung des Produktes waschen. Beschmutzte Kleidung sofort ausziehen und vor der Wiederverwendung gründlich reinigen. Nicht

reinigungsfähige Kleidungsstücke vernichten (verbrennen).

Bedingungen zur sicheren Lagerung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten

Anforderungen an Lagerräume und Behälter: Im Originalbehälter lagern. Behälter dicht geschlossen an einem trockenen, kühlen und gut

gelüfteten Ort aufbewahren. An einem Platz lagern, der nur berechtigten Personen zugänglich ist. Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.

Zusammenlagerungshinweise: Von Nahrungsmitteln, Getränken und Tiernahrung fernhalten.

Geeignete Werkstoffe: HDPE (Polyethylen hoher Dichte)

Spezifische Endanwendungen: Die Anweisungen auf dem Etikett beachten.

Lagerklasse (LGK): 11, Brennbare Feststoffe

Handhabung und Anwendung des Produktes darf nur nach dieser Gebrauchsanleitung erfolgen, da andernfalls Gesundheitsschäden,

Sachschäden oder Wirkungsmängel nicht auszuschließen sind.

Für Folgen unsachgemäßer Lagerung haften wir nicht.

Internetausgabe, Stand: 25.05.2021

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SICHERHEITSDATENBLATT

gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006

CONFIDOR 70 WG

1/11

Version 2 / A

Überarbeitet am: 13.05.2019

102000006868

Druckdatum: 13.05.2019

ABSCHNITT 1: BEZEICHNUNG DES STOFFS BEZIEHUNGSWEISE DES GEMISCHS

UND DES UNTERNEHMENS

1.1 Produktidentifikator

Handelsname

CONFIDOR 70 WG

Produktnummer (UVP)

04211898

1.2 Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen, von

denen abgeraten wird

Verwendung

Insektizid

1.3 Einzelheiten zum Lieferanten, der das Sicherheitsdatenblatt bereitstellt

Lieferant

Bayer Austria Ges.m.b.H.

Crop Science

Herbststraße 6-10

1160 Wien

Österreich

Telefon

01/71146-0

Telefax

01/71146-19

Auskunftsgebender Bereich

Crop Science

01/71146-2835 (nur während der Geschäftszeiten)

E-Mail: austria@bayercropscience.com

1.4 Notrufnummer

Notrufnummer Österreich

01/ 406 43 43

Vergiftungsinformationszentrale

Stubenring 6, 1010 Wien

ABSCHNITT 2: MÖGLICHE GEFAHREN

2.1 Einstufung des Stoffs oder Gemischs

Einstufung gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (und nachfolgende Änderungen) über die

Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen.

Akute Toxizität: Kategorie 4

H302

Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

Akute aquatische Toxizität: Kategorie 1

H400

Sehr giftig für Wasserorganismen.

Chronische aquatische Toxizität: Kategorie 1

H410

Sehr giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

2.2 Kennzeichnungselemente

Kennzeichnung gemäß der nationalen Gesetzgebung in Österreich:

Kennzeichnungspflichtig.

Gefahrenbestimmende Komponente(n) zur Etikettierung:

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Druckdatum: 13.05.2019

Imidacloprid

Signalwort: Achtung

Gefahrenhinweise

H302

Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

H410

Sehr giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

EUH401

Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

SP 1

Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

(Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern

reinigen/Indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.).

Sicherheitshinweise

P101

Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.

P102

Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

P270

Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen.

P280

Schutzhandschuhe/ Schutzkleidung/ Augenschutz/ Gesichtsschutz tragen.

P301 + P312

BEI VERSCHLUCKEN: Bei Unwohlsein GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.

P391

Verschüttete Mengen aufnehmen.

P501

Inhalt/Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.

2.3 Sonstige Gefahren

Kann bei Dispersion ein explosionsgefährliches Staub-Luft-Gemisch bilden.

ABSCHNITT 3: ZUSAMMENSETZUNG/ANGABEN ZU BESTANDTEILEN

Inhaltsstoffe, sofern sie giftig oder sehr giftig sind, sind in der Giftliste sowie den laufenden

Änderungs-Verordnungen angeführt bzw. nachgemeldet oder angemeldet.

Inhaltsstoffe, sofern sie giftig oder sehr giftig sind, sind in der Giftliste sowie den laufenden Änderungs-

Verordnungen angeführt bzw. nachgemeldet oder angemeldet.

3.2 Gemische

Chemische Charakterisierung

Wasserdispergierbares Granulat (WG)

Imidacloprid 70 %

Gefährliche Inhaltsstoffe

Gefahrenhinweise gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008

Name

CAS-Nr. /

EG-Nr. /

REACH Reg. Nr.

Einstufung

Konz. [%]

VERORDNUNG (EG) Nr.

1272/2008

Imidacloprid

138261-41-3

428-040-8

Acute Tox. 4, H302

Aquatic Chronic 1, H410

Aquatic Acute 1, H400

70

Weitere Information

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Druckdatum: 13.05.2019

Imidacloprid

138261-41-3

M-Faktor: 10 (acute), 10 (chronic)

Den Volltext der in diesem Abschnitt aufgeführten Gefahrenhinweise finden Sie unter Abschnitt 16.

ABSCHNITT 4: ERSTE-HILFE-MAßNAHMEN

4.1 Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen

Allgemeine Hinweise

Verunreinigte Kleidung sofort ausziehen und sicher entfernen.

Einatmung

An die frische Luft bringen. Betroffenen warm und ruhig lagern. Sofort

einen Arzt oder ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle

verständigen.

Hautkontakt

Mit viel Wasser und Seife abwaschen, wenn verfügbar mit viel

Polyethylenglycol 400 und anschließend Reinigung mit Wasser.

Augenkontakt

Sofort mit viel Wasser mindestens 15 Minuten lang ausspülen, auch

unter den Augenlidern. Falls Kontaktlinsen vorhanden, diese nach den

ersten 5 Minuten entfernen, dann das Auge weiter spülen. Bei

Auftreten einer andauernden Reizung, ärztliche Betreuung aufsuchen.

Verschlucken

Mund ausspülen. Erbrechen nur auslösen, wenn: 1. Patient bei vollem

Bewusstsein ist, 2. ärztliche Hilfe nicht kurzfristig erreichbar ist, 3. eine

größere Menge aufgenommen wurde und 4. die Zeit nach Aufnahme

weniger als eine Stunde ist. (Erbrochenes darf nicht in die Luftröhre

gelangen.) Sofort einen Arzt oder ein Behandlungszentrum für

Vergiftungsfälle verständigen.

4.2 Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen

Symptome

Bei der Einnahme größerer Mengen können folgende Symptome

auftreten:

Erbrechen, Schwindel, Unterleibsschmerzen, Übelkeit

Die Symptome und Gefahren wurden nach der Aufnahme signifikanter

Mengen der/des Wirkstoffe(s) beobachtet.

4.3 Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung

Behandlung

Symptomatische Behandlung. Überwachung von Atmung und Herz.

Wenn eine größere Menge aufgenommen wird, sollte eine

Magenspülung nur innerhalb der ersten beiden Stunden in Betracht

gezogen werden. Die Applikation von Aktivkohle und Natriumsulfat

wird aber immer empfohlen. Ein spezifisches Antidot ist nicht bekannt.

ABSCHNITT 5: MAßNAHMEN ZUR BRANDBEKÄMPFUNG

5.1 Löschmittel

Geeignet

Wassersprühstrahl, Kohlendioxid (CO2), Schaum, Sand

Ungeeignet

Keine bekannt.

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Druckdatum: 13.05.2019

5.2 Besondere vom Stoff

oder Gemisch ausgehende

Gefahren

Bei Brand kann freigesetzt werden:, Chlorwasserstoff (HCl),

Cyanwasserstoff (Blausäure), Kohlenmonoxid (CO), Stickoxide (NOx)

5.3 Hinweise für die Brandbekämpfung

Besondere

Schutzausrüstung für die

Brandbekämpfung

Explosions- und Brandgase nicht einatmen. Im Brandfall

umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät tragen.

Weitere Angaben

Ausbreitung der Löschflüssigkeiten begrenzen. Ablaufendes Wasser

von der Brandbekämpfung nicht ins Abwasser oder in Wasserläufe

gelangen lassen.

ABSCHNITT 6: MAßNAHMEN BEI UNBEABSICHTIGTER FREISETZUNG

6.1 Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und in Notfällen

anzuwendende Verfahren

Vorsichtsmaßnahmen

Berührung mit verschüttetem Produkt oder verunreinigten

Oberflächen vermeiden. Persönliche Schutzausrüstung verwenden.

Alle Zündquellen entfernen.

6.2 Umweltschutz-

maßnahmen

Nicht in Oberflächenwasser, Kanalisation und Grundwasser gelangen

lassen.

6.3 Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung

Reinigungsverfahren

Mechanisch aufnehmen. Verschmutzte Gegenstände und Fußboden

unter Beachtung der Umweltvorschriften gründlich reinigen. Zur

Entsorgung in geeignete und verschlossene Behälter geben.

6.4 Verweis auf andere

Abschnitte

Informationen zur sicheren Handhabung siehe Abschnitt 7.

Informationen zur persönlichen Schutzausrüstung siehe Abschnitt 8.

Informationen zur Entsorgung siehe Abschnitt 13.

ABSCHNITT 7: HANDHABUNG UND LAGERUNG

7.1 Schutzmaßnahmen zur sicheren Handhabung

Hinweise zum sicheren

Umgang

Staubbildung vermeiden. Nur in Räumen mit geeigneter

Absaugvorrichtung verwenden.

Hinweise zum Brand- und

Explosionsschutz

Staub kann mit Luft explosive Mischungen bilden. Von Hitze- und

Zündquellen fernhalten. Maßnahmen gegen elektrostatisches Aufladen

treffen.

Hygienemaßnahmen

Kontakt mit Haut, Augen und Kleidung vermeiden. Arbeitskleidung

getrennt aufbewahren. Hände vor Pausen und sofort nach der

Handhabung des Produktes waschen. Beschmutzte Kleidung sofort

ausziehen und vor der Wiederverwendung gründlich reinigen. Nicht

reinigungsfähige Kleidungsstücke vernichten (verbrennen).

7.2 Bedingungen zur sicheren Lagerung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten

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gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006

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102000006868

Druckdatum: 13.05.2019

Anforderungen an

Lagerräume und Behälter

Im Originalbehälter lagern. Behälter dicht geschlossen an einem

trockenen, kühlen und gut gelüfteten Ort aufbewahren. An einem Platz

lagern, der nur berechtigten Personen zugänglich ist. Vor direkter

Sonneneinstrahlung schützen.

Zusammenlagerungs-

hinweise

Von Nahrungsmitteln, Getränken und Tiernahrung fernhalten.

Lagerklasse (LGK)

11 Brennbare Feststoffe

Geeignete Werkstoffe

HDPE (Polyethylen hoher Dichte)

7.3 Spezifische

Endanwendungen

Die Anweisungen auf dem Etikett beachten.

ABSCHNITT 8: BEGRENZUNG UND ÜBERWACHUNG DER

EXPOSITION/PERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNGEN

8.1 Zu überwachende Parameter

Inhaltstoffe

CAS-Nr.

Zu überwachende

Parameter

Stand

Grundlage

Imidacloprid

138261-41-3

0,7 mg/m3

(TWA)

OES BCS*

*OES BCS: Interner Bayer AG, Crop Science Division Arbeitsplatzgrenzwert (Occupational Exposure

Standard)

8.2 Begrenzung und Überwachung der Exposition

Atemschutz

Bei offenem Umgang und möglichem Produktkontakt:

Atemschutzgerät mit einem Partikelfilter (Schutzfaktor 10) gemäss

Europäischer Norm EN149FFP2 oder EN140P2 oder gleichwertigen

Schutz tragen.

Atemschutz sollte nur zum Beherrschen des Restrisikos bei

Kurzzeittätigkeiten dienen, wenn alle praktisch durchführbaren

Schritte zur Gefährdungsreduzierung an der Gefahrenquelle

eingehalten wurden, z.B. durch Zurückhaltung und/oder lokale

Absaugung. Die Anweisungen des Herstellers des

Atemschutzgerätes betreffend Benutzung und Wartung sind zu

befolgen.

Handschutz

Bitte Angaben des Handschuhlieferanten in Bezug auf

Durchlässigkeit und Durchbruchzeit beachten. Auch die

spezifischen, ortsbezüglichen Bedingungen, unter welchen das

Produkt eingesetzt wird, in Betracht ziehen, wie Schnittgefahr,

Abrieb und Kontaktdauer.

Verunreinigte Handschuhe waschen. Handschuhe entsorgen, wenn

sie innen verunreinigt oder perforiert sind oder wenn die äußere

Verunreinigung nicht entfernt werden kann. Hände regelmäßig und

immer waschen vor dem Essen, Trinken, Rauchen oder Gang zur

Toilette.

Material

Nitrilkautschuk

Durchlässigkeitsrate

> 480 min

Handschuhdicke

> 0,4 mm

Schutzindex

Klasse 6

SICHERHEITSDATENBLATT

gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006

CONFIDOR 70 WG

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Version 2 / A

Überarbeitet am: 13.05.2019

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Druckdatum: 13.05.2019

Richtlinie

Schutzhandschuhe gemäß EN 374.

Augenschutz

Korbbrille tragen (gemäß EN166, Verwendungsbereich = 5 oder

gleichartig).

Haut- und Körperschutz

Standard-Overall und Schutzanzug Kategorie 3 Typ 5 tragen.

Bei dem Risiko einer signifikanten Exposition ist ein höherwertiger

Schutzanzug in Betracht zu ziehen.

Möglichst zwei Schichten Kleidung tragen: Unter einem

Chemieschutzanzug sollte ein Overall aus Polyester/Baumwolle oder

reiner Baumwolle getragen werden. Overalls regelmäßig

professionell reinigen lassen.

Im Falle einer signifikanten Kontamination des Schutzanzuges durch

Spritzer die Verunreinigung soweit wie möglich entfernen und den

Anzug sorgfältig gemäß Anweisung des Herstellers entsorgen.

ABSCHNITT 9: PHYSIKALISCHE UND CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN

9.1 Angaben zu den grundlegenden physikalischen und chemischen Eigenschaften

Form

wasserdispergierbares Granulat

Farbe

braun

Geruch

schwach, charakteristisch

pH-Wert

7,0 - 9,0 (1 %) (23 °C) (entmineralisiertes Wasser)

Schmelzpunkt/

Schmelzbereich

ab 110 °C

Selbstentzündungs-

temperatur

> 225 °C

Minimale Zündenergie

80 - 100 mJ

Staubexplosionsklasse

staubexplosionsfähig (modifiziertes Hartmannrohr)

Wasserlöslichkeit

dispergierbar

Verteilungskoeffizient: n-

Octanol/Wasser

Imidacloprid: log Pow: 0,57

Schlagempfindlichkeit

Nicht schlagempfindlich.

Brennzahl

BZ3 Örtliches Brennen ohne Ausbreitung ( 20 °C)

9.2 Sonstige Angaben

Sonstige sicherheitsrelevante physikalisch-chemische Daten sind nicht

bekannt.

ABSCHNITT 10: STABILITÄT UND REAKTIVITÄT

10.1 Reaktivität

Thermische Zersetzung

150 °C, Heizrate: 0,05 K/min

Exotherme Zersetzung.

Der angegebene Wert bezieht sich auf den technischen Wirkstoff.

10.2 Chemische Stabilität

Stabil unter angegebenen Lagerungsbedingungen.

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10.3 Möglichkeit

gefährlicher Reaktionen

Keine gefährlichen Reaktionen bei vorschriftsmäßiger Lagerung und

Handhabung.

10.4 Zu vermeidende

Bedingungen

Extreme Temperaturen und direkte Sonneneinstrahlung.

10.5 Unverträgliche

Materialien

Nur im Originalbehälter lagern.

10.6 Gefährliche

Zersetzungsprodukte

Keine Zersetzungsprodukte zu erwarten bei bestimmungsgemäßem

Umgang.

ABSCHNITT 11: TOXIKOLOGISCHE ANGABEN

11.1 Angaben zu toxikologischen Wirkungen

Akute orale Toxizität

LD50 (Ratte) > 300 - < 500 mg/kg

Akute inhalative Toxizität

LC50 (Ratte) > 1,62 mg/l

Expositionszeit: 4 h

Produkt wurde in Form von lungengängigem Feinstaub geprüft.

Höchste erreichbare Konzentration.

Akute dermale Toxizität

LD50 (Ratte) > 2.000 mg/kg

Ätz-/Reizwirkung auf die

Haut

Geringe Reizwirkung - nicht kennzeichnungspflichtig. (Kaninchen)

Schwere

Augenschädigung/-reizung

Geringe Reizwirkung - nicht kennzeichnungspflichtig. (Kaninchen)

Sensibilisierung der

Atemwege/Haut

Haut: Nicht sensibilisierend. (Meerschweinchen)

OECD Prüfungsrichtlinie 406, Buehler Test

Haut: Nicht sensibilisierend. (Maus)

OECD Prüfungsrichtlinie 429, lokaler Lymphknotentest (LLNA)

Beurteilung STOT Spezifische Zielorgan-Toxizität - einmalige Exposition

Imidacloprid: Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

Beurteilung STOT Spezifische Zielorgan-Toxizität - wiederholte Exposition

Imidacloprid verursachte keine spezifische Zielorgan-Toxizität in Tierversuchen.

Beurteilung Mutagenität

Auf Basis einer Vielzahl von in vitro und in vivo Mutagenitätsstudien ist Imidacloprid nicht mutagen oder

genotoxisch.

Beurteilung Kanzerogenität

Imidacloprid war nicht krebserzeugend in lebenslangen Fütterungsstudien an Ratten und Mäusen.

Beurteilung Reproduktionstoxizität

Imidacloprid verursachte Reproduktionstoxizität in einer Zweigenerationenstudie an der Ratte nur bei

Dosen, die auch für die Elterntiere giftig waren. Die bei Imidacloprid beobachtete Reproduktionstoxizität

steht im Zusammenhang mit der parentalen Toxizität.

Beurteilung Entwicklungstoxizität

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Imidacloprid verursachte Entwicklungstoxizität nur bei Dosen, die auch systemische Toxizität in den

Muttertieren erzeugten. Die bei Imidacloprid beobachteten Entwicklungseffekte stehen im

Zusammenhang mit der maternalen Toxizität.

Aspirationsgefahr

Aufgrund der verfügbaren Daten sind die Einstufungskriterien nicht erfüllt.

ABSCHNITT 12: UMWELTBEZOGENE ANGABEN

12.1 Toxizität

Toxizität gegenüber Fischen

LC50 (Oncorhynchus mykiss (Regenbogenforelle)) 301 mg/l

Expositionszeit: 96 h

Toxizität gegenüber

wirbellosen Wassertieren

EC50 (Daphnia magna (Großer Wasserfloh)) 242 mg/l

Expositionszeit: 48 h

EC10 (Chironomus riparius (Zuckmücke)) 2,09 µg/l

Expositionszeit: 28 d

Der angegebene Wert bezieht sich auf den technischen Wirkstoff.

Toxizität gegenüber

Wasserpflanzen

IC50 (Desmodesmus subspicatus (Grünalge)) > 1.000 mg/l

Wachstumsrate; Expositionszeit: 72 h

12.2 Persistenz und Abbaubarkeit

Biologische Abbaubarkeit

Imidacloprid:

Nicht leicht biologisch abbaubar

Koc

Imidacloprid: Koc: 225

12.3 Bioakkumulationspotenzial

Bioakkumulation

Imidacloprid:

Keine Bioakkumulation.

12.4 Mobilität im Boden

Mobilität im Boden

Imidacloprid: Mäßig mobil in Böden

12.5 Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung

Ermittlung der PBT- und

vPvB-Eigenschaften

Imidacloprid: Stoff wird nicht als persistent, bioakkumulierbar und

toxisch (PBT) angesehen. Stoff wird nicht als sehr persistent und sehr

bioakkumulierbar (vPvB) angesehen.

12.6 Andere schädliche Wirkungen

Sonstige ökologische

Hinweise

Es sind keine anderen Wirkungen zu nennen.

ABSCHNITT 13: HINWEISE ZUR ENTSORGUNG

13.1 Verfahren der Abfallbehandlung

Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Reste nicht in den Ausguss oder

das WC leeren. Zur Problemstoffsammelstelle bringen. Dieses Produkt

und seinen Behälter der Problemabfallentsorgung zuführen.

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Abfallschlüssel-Nr. 53103

Nach ÖNORM S 2100 vom 1.9.1997 bzw. Festsetzungsverordnung

i.d.g.F.

ABSCHNITT 14: ANGABEN ZUM TRANSPORT

ADR/RID/ADN

14.1 UN-Nummer

3077

14.2 Ordnungsgemäße UN-

Versandbezeichnung

UMWELTGEFAEHRDENDER STOFF, FEST, N.A.G.

(IMIDACLOPRID GEMISCH)

14.3 Transportgefahrenklassen

14.4 Verpackungsgruppe

14.5 Umweltgefährdend Mark

Gefahren-Nr.

Diese Klassifizierungsangabe gilt grundsätzlich nicht für die Beförderung im Binnentankschiff. Bitte

zusätzliche Informationen beim Hersteller anfordern.

IMDG

14.1 UN-Nummer

3077

14.2 Ordnungsgemäße UN-

Versandbezeichnung

ENVIRONMENTALLY HAZARDOUS SUBSTANCE, SOLID,

N.O.S.

(IMIDACLOPRID MIXTURE)

14.3 Transportgefahrenklassen

14.4 Verpackungsgruppe

14.5 Meeresschadstoff

IATA

14.1 UN-Nummer

3077

14.2 Ordnungsgemäße UN-

Versandbezeichnung

ENVIRONMENTALLY HAZARDOUS SUBSTANCE, SOLID,

N.O.S.

(IMIDACLOPRID MIXTURE )

14.3 Transportgefahrenklassen

9

14.4 Verpackungsgruppe

14.5 Umweltgefährdend Mark

14.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Verwender

Siehe Abschnitte 6 bis 8 dieses Sicherheitsdatenblattes.

14.7 Massengutbeförderung gemäß Anhang II des MARPOL-Übereinkommens und gemäß IBC-

Code

Kein Bulktransport gemäss IBC Code.

ABSCHNITT 15: RECHTSVORSCHRIFTEN

15.1 Vorschriften zu Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz/spezifische

Rechtsvorschriften für den Stoff oder das Gemisch

Weitere Angaben

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WHO-Klassifizierung: II (Mäßig gefährlich)

Registrierungsnummer

2602

Melde-Nr. SDB gemäß §25,

Abs. 10, Chem.V.

267502

Gefahrklasse nach VbF

Entfällt

Wassergefährdungsklasse

WGK 3 stark wassergefährdend

Anwendungsgebiet

Achtung!

Gefährlich für Bienen.

Behandlungen aller Flächen, die sich in Stocknähe befinden oder in der Fluglinie von Bienen liegen,

während des Bienenfluges unterlassen.

Das Produkt wird als schädigend für Populationen relevanter Nutzorganismen eingestuft.

SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in

unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen/Indirekte Einträge über Hof- und

Straßenabläufe verhindern.).

15.2 Stoffsicherheitsbeurteilung

Ein Stoffsicherheitsbericht (Chemical Safety Assessment) ist nicht erforderlich.

ABSCHNITT 16: SONSTIGE ANGABEN

Wortlaut der unter Abschnitt 3 aufgeführten Gefahrenhinweise

H302

Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

H400

Sehr giftig für Wasserorganismen.

H410

Sehr giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

Abkürzungen und Akronyme

Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung von gefährlichen

Gütern auf Binnenwasserstraßen

Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter

auf der Strasse

Schätzwert akuter Toxizität

AwSV

Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

CAS-Nr.

Chemical Abstracts Service Nummer

Effektive Konzentration von x %

EG-Nr.

Europäische Gemeinschaftsnummer

EINECS

Europäisches Verzeichnis der auf dem Markt vorhandenen chemischen Stoffe

ELINCS

European list of notified chemical substances

Europäische Norm

Europäische Union

IATA

International Air Transport Association

International Code for the Construction and Equipment of Ships Carrying Dangerous

Chemicals in Bulk (IBC Code)

Inhibitorische Konzentration von x %

IMDG

International Maritime Dangerous Goods

Konz.

Konzentration

Tödliche Konzentration von x %

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