Cefepim-MIP 1 g Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung

Österreich - Deutsch - AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit)

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Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation (PIL)

22-02-2021

Fachinformation Fachinformation (SPC)

01-05-2020

Wirkstoff:
CEFEPIMDIHYDROCHLORID
Verfügbar ab:
MIP Pharma GmbH
ATC-Code:
J01DE01
INN (Internationale Bezeichnung):
CEFEPIMDIHYDROCHLORID
Verschreibungstyp:
Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Produktbesonderheiten:
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Zulassungsnummer:
135975
Berechtigungsdatum:
2015-02-24

Lesen Sie das vollständige Dokument

Gebrauchsinformation: Informationen für Anwender

Cefepim-MIP 1 g Pulver zur Herstellung einer Injektions- / Infusionslösung

Wirkstoff: Cefepim

L e s e n

S i e

d i e

g e s a m t e

P a c k u n g s b e i l a g e

s o r g f ä l t i g

d u r c h ,

b e v o r

S i e

m i t

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Anwendung dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn

weitere

Fragen

haben,

wenden

sich

Ihren

Arzt,

Apotheker

oder

medizinische Fachpersonal.

Dieses

Arzneimittel

wurde

Ihnen

persönlich

verschrieben.

Geben

nicht

Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese dieselben Beschwerden

haben wie Sie.

Wenn

Nebenwirkungen

bemerken,

wenden

sich

Ihren

Arzt,

Apotheker

oder

medizinische

Fachpersonal.

Dies

gilt

auch

für

Nebenwirkungen,

nicht

dieser

Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Cefepim-MIP und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Cefepim-MIP beachten?

Wie ist Cefepim-MIP anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Cefepim-MIP aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Cefepim-MIP und wofür wird es angewendet?

Cefepim-MIP ist

Antibiotikum

für

Erwachsene

Kinder.

tötet

Bakterien

I n f e k t i o n e n

v e r u r s a c h e n .

g e h ö r t

e i n e r

G r u p p e

v o n

A r z n e i m i t t e l n ,

d i e

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Cephalosporine der vierten Generation bezeichnet werden.

Bei Erwachsenen und Kindern über 12 Jahren, z.B.:

Lungenentzündung (Pneumonie)

Komplizierte (schwere) Infektionen der Harnwege

Komplizierte (schwere) Infektionen des Bauchraumes

Bauchfellentzündung (Peritonitis) in Verbindung mit Dialyse bei Patienten mit

kontinuierlicher ambulanter Bauchfelldialyse (CAPD)

Bei Erwachsenen:

Schwere Infektionen der Gallenblase

Bei Kindern in einem Alter von 2 Monaten bis 12 Jahren und einem Körpergewicht unter 40

kg, z.B.:

Komplizierte (schwere) Infektionen der Harnwege

Lungenentzündung (Pneumonie)

Bakterielle Hirnhautentzündung (bakterielle Meningitis)

Cefepim wird ebenso bei

E r w a c h s e n e n

u n d

K i n d e r n ,

w e l c h e

ä l t e r

a l s

2 Monate

s i n d ,

angewendet:

bei der Behandlung von Fieberanfällen unbekannten Ursprungs bei Patienten, deren

Infektabwehr geschwächt ist (wenn vermutet wird, dass die Ursache des Fiebers eine

bakterielle Infektion ist bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Neutropenie). Falls

erforderlich, ist

eine Kombination mit einem weiteren Antibiotikum zu verabreichen.

ei der Behandlung von Blutvergiftung (Bakteriämie).

2.

Was sollten Sie vor der Anwendung von Cefepim-MIP beachten?

Cefepim-MIP darf nicht angewendet werden,

wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen irgendein Cephalosporin-Antibiotikum oder

einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

wenn

schon

einmal

eine

sch were

al lerg ische

Reak tion

(Überempf indlichk eit)

irgendein anderes Betalaktam-Antibiotikum (Penicillin, Monobactame und Carbapeneme)

hatten

wenn Sie einen erhöhten Säuregehalt im Blut haben (Azidose)

Informieren

Ihren

Arzt

bevor

Anwendung

Cefepim-MIP beginnen,

wenn

denken,

dass

oben

genanntes

zutrifft.

Cefepim-MIP darf Ihnen

diesem Fall nicht verabreicht werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit ihrem Arzt, bevor Sie Cefepim-MIP anwenden:

wenn Sie jemals eine allergische Reaktion auf Cefepim oder andere Betalaktam-

Antibiotika oder andere Arzneimittel hatten. Wenn Sie eine allergische Reaktion während

der Behandlung mit Cefepim entwickeln, ist unverzüglich Ihr Arzt zu kontaktieren, da

dies schwerwiegende Folgen haben könnte. In diesem Fall wird der Arzt die Behandlung

sofort abbrechen.

wenn Sie jemals Asthma hatten oder zu allergischen Reaktionen neigen.

wenn Sie Nierenprobleme haben, weil dann die Dosis von Cefepim gegebenenfalls

angepasst werden muss.

wenn Sie während der Anwendung schweren und anhaltenden Durchfall bekommen.

Dies könnte ein Anzeichen für eine Entzündung des Darmes sein, welche eine dringende

medizinische Behandlung erfordert.

wenn Sie vermuten, während der Langzeitanwendung von Cefepim-MIP eine neue

Infektion bekommen zu haben. Diese Infektion kann durch Mikroorganismen verursacht

worden sein, die nicht auf Cefepim reagieren, wodurch die Behandlung möglicherweise

unterbrochen werden muss.

wenn Blut- oder Urinuntersuchungen bei Ihnen durchgeführt werden. Es ist wichtig,

Ihren Arzt darüber zu informieren, dass Cefepim-MIP bei Ihnen angewendet wird, da

dieses Arzneimittel die Ergebnisse einiger Untersuchungen beeinflussen kann.

Anwendung von Cefepim-MIP zusammen mit anderen Arzneimitteln

Verwenden Sie neben Cefepim-MIP noch andere Arzneimittel, haben Sie dies kürzlich getan

oder ist es möglich, dass Sie in naher Zukunft andere Arzneimittel einnehmen? Informieren

Ihren

Arzt

oder

Apotheker.

Dies

wichtig,

einige

Arzneimittel

nicht

zusammen

Cefepim eingenommen oder angewendet werden können.

Informieren Sie Ihren Arzt insbesondere, wenn Sie Folgendes einnehmen:

andere Antibiotika, insbesondere Aminoglykoside (wie Gentamicin) oder

"Wassertabletten" (Diuretika wie Furosemid); In diesen Fällen sollte Ihre Nierenfunktion

überwacht werden.

Arzneimittel zur Verhinderung der Blutgerinnung (Cumarin-Antikoagulanzien wie

Warfarin). Es kann sein, dass ihre Wirkung verstärkt wird.

bestimmte Arten von Antibiotika (bakteriostatische Antibiotika), da sie die Funktion von

Cefepim beeinflussen können.

Schwangerschaft und Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn

schwanger

sind

oder

stillen,

oder

wenn

vermuten,

schwanger

sein

oder

beabsichtigen,

schwanger

werden,

fragen

Anwendung

dieses

Arzneimittels

Ihren Arzt um Rat.

l i e g e n

k e i n e

D a t e n

f ü r

d i e

A n w e n d u n g

v o n

d i e s e m

A r z n e i m i t t e l

während

Schwangerschaft vor. Cefepim ist während der Schwangerschaft besser zu vermeiden.

Kleine

Mengen

dieses

Arzneimittels

können

Muttermilch

übergehen. Trotzdem kann

Ihnen Cefepim während der Stillzeit verabreicht werden. Es ist jedoch zu beobachten, ob das

gestillte Kind Nebenwirkungen entwickelt.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Cefepim-MIP

keinen

oder

e i n e n

vernachlässigenden

Einfluss

a u f

d i e

Verk ehrstüchtigk eit

Fähigk eit

Bedienen

Maschinen. Es

k önnen

jedoch

Kopfschmerzen,

Schwindel

Sehstörungen

während

Einnahme

dieses

Arzneimittels

auftreten. Fahren Sie kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen wenn Sie sich nicht

wohl fühlen.

3.

Wie ist Cefepim-MIP anzuwenden?

Anwendung:

Cefepim-MIP wird

normalerweise

durch

einen

Arzt

verabreicht. Es

kann

Tropfinfusion

(intravenöse Infusion) oder als Injektion direkt in eine Vene verabreicht werden.

Die übliche Dosis:

Die korrekte Dosis von Cefepim-MIP wird durch Ihren Arzt festgelegt und ist abhängig von:

Der Schwere und Art der Infektion, einer gleichzeitigen Behandlung mit anderen Antibiotika,

Ihrem

Körpergewicht

und Alter sowie

Ihrer

Nierenfunktion. Die

Behandlungsdauer

beträgt

üblicherweise 7 bis 10 Tage.

Erwachsene und Jugendliche ab 40 kg (etwas über 12 Jahren)

übliche

Dosis

für

Erwachsene

beträgt

täglich,

aufgeteilt in

zwei

Dosen

(2 g

alle

Stunden). Bei sehr schweren Infektionen kann die Dosis auf 6 g täglich (2 g alle 8 Stunden)

erhöht werden.

Säuglinge (ab 2 Monaten) und Kinder bis zu 40 kg (etwa 12 Jahre)

Pro Kilogramm Körpergewicht des Säuglings oder Kindes werden 50 mg Cefepim alle

12 Stunden verabreicht. Im Falle von sehr schweren Infektionen und z.B. für Meningitis, wird

diese Dosis alle 8 Stunden verabreicht.

Säuglinge (1 bis weniger als 2 Monate)

Pro Kilogramm Körpergewicht Ihres Säuglings werden 30 mg Cefepim alle 12 Stunden

(oder alle 8 Stunden im Fall von schweren Infektionen) verabreicht.

Patienten mit Nierenproblemen

Wenn Sie Nierenprobleme haben wird Ihr Arzt die Dosis möglicherweise anpassen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn das bei Ihnen zutrifft.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an

Ihren Arzt oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

alle

Arzneimittel

kann

auch

dieses

Arzneimittel

Nebenwirkungen

haben,

aber

nicht

bei jedem auftreten müssen.

Beschwerden auf die Sie achten müssen

B e i

e i n e r

k l e i n e n

Z a h l

v o n

P a t i e n t e n ,

d i e

Cefepim-MIP

a n w e n d e n ,

t r e t e n

a l l e r g i s c h e

Reaktionen oder potenziell schwerwiegende Hautreaktionen auf. Zu den Symptomen dieser

Reaktionen gehören:

Schwere allergische Reaktion. Die Anzeichen dafür umfassen erhobenen und

juckenden Hautausschlag, Schwellungen, manchmal des Gesichts oder des Mundes,

wodurch es zu Atemproblemen kommen kann.

Hautausschlag, der mit Blasenbildung einhergehen kann und an kleine Zielscheiben

erinnert (dunkler Fleck im Zentrum, der von einer blasseren Zone und einem außen

gelegenen dunklen Ring umgeben ist).

Ein ausgedehnter Ausschlag mit Blasenbildung und Abschälung der Haut. (Dies

können Anzeichen eines Stevens-Johnson-Syndroms oder einer toxischen epidermalen

Nekrolyse sein).

Pilzinfektionen: Arzneimittel wie Cefepim-MIP können selten zu vermehrtem Wachstum

von Hefepilzen (Candida) im Körper führen, die Pilzinfektionen (z.B. Soor) hervorrufen

können. Diese Nebenwirkung tritt mit größerer Wahrscheinlichkeit auf, wenn Sie Cefepim-

MIP über einen längeren Zeitraum anwenden.

Setzen Sie sich unverzüglich mit einem Arzt oder dem medizinischem Fachpersonal

in Verbindung,

wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt.

S e h r

h ä u f i g e

N e b e n w ir k u n g e n ,

d i e

b e i

B l u t u n t e r s u c h u n g e n

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E r s c h e i n u n g

t r e t e n

können:

Betrifft mehr als 1 von 10 Personen:

positiver Coombs-Test

Häufige Nebenwirkungen

Betrifft bis zu 1 von 10 Personen:

Schmerzen an der Einstichstelle, Schwellung und Rötung entlang einer Vene

Durchfall

Hautausschlag

I n f o r m i e r e n

S i e

I h r e n

A r z t ,

w e n n

e i n e

d e r

g e n a n n t e n

N e b e n w i r k u n g e n

I h n e n

Unannehmlichkeiten bereitet.

Häufige Nebenwirkungen, die bei Blutuntersuchungen in Erscheinung treten können:

Anstieg von in der Leber gebildeten Substanzen (Enzymen)

Anstieg des Bilirubins (eine von der Leber gebildeten Substanz)

Veränderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen (Eosinophilie)

Verminderung der roten Blutkörperchen (Anämie)

Gelegentliche Nebenwirkungen

Betrifft bis zu 1 von 100 Personen:

Entzündung des Colons (Dickdarms), die Durchfall, in der Regel mit Blut- und

Schleimbeimengungen und Magenschmerzen, verursacht

Pilzinfektionen im Mund, Entzündungen der Scheide

erhöhte Körpertemperatur (Fieber)

Hautrötung, Nesselsucht (Urticaria), Hautjucken (Pruritus)

Übelkeit (Nausea), Erbrechen

Kopfschmerzen

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine dieser Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt.

Gelegentliche Nebenwirkungen, die bei Blutuntersuchungen in Erscheinung treten können:

Verringerung bestimmter Blutzellen (Leukopenie, Neutropenie, Thrombozytopenie)

Erhöhung des Harnstoff-Stickstoffs und Serum-Kreatinin-Spiegels im Blut.

Seltene Nebenwirkungen

Betrifft bis zu 1 von 1000 Personen:

allergische Reaktionen

Pilzinfektionen (Candidiasis)

Krampfanfälle, Schwindel, Geschmacksveränderungen, Missempfindungen wie Kribbeln

oder taubes Gefühl der Haut.

Atemnot

Bauchschmerzen, Verstopfung

Schüttelfrost

Flüssigkeitsansammlung im Gewebe

Andere Nebenwirkungen von unbekannter Häufigkeit (auch einzelne Fallmeldungen)

schwere allergische Reaktionen

Koma, Bewusstseinsseintrübungen oder Konzentrationsschwierigkeiten, Verwirrtheit und

Halluzinationen

falsch positiver Urin-Glukose-Test

Verdauungsprobleme

Nierenprobleme

Blutungen

Nebenwirkungen, die bei Blutuntersuchungen in Erscheinung treten können:

Veränderung der Anzahl bestimmter Blutzellen (Agranulozytose)

vorzeitiger Zerfall roter Blutkörperchen (hämolytische Anämie)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN, ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

anzeigen.

I ndem

Nebenwir k ung en

melden,

k önnen

dazu

be it r ag en,

das s

m ehr

Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Cefepim-MIP aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

dürfen

dieses

Arzneimittel

nach

Etikett

Umkarton

nach

„EXP“

angegebenen

Verfalldatum

nicht

mehr

verwenden.

Verfalldatum

bezieht

sich

letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht über 30°C lagern. Im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

E n t s o r g e n

S i e

A r z n e i m i t t e l

n i c h t

A b w a s s e r

o d e r

H a u s h a l t s a b f a l l .

F r a g e n

S i e

I h r e n

Apotheker,

Arzneimittel

entsorgen

ist,

wenn

nicht

mehr

verwenden.

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Cefepim-MIP enthält

D e r

W i r k s t o f f

i s t :

Cefepimdihydrochlorid-Monohydrat.

D u r c h s t e c h f l a s c h e

e n t h ä l t

Cefepimdihydrochlorid-Monohydrat entsprechend 1 g Cefepim.

Der sonstige Bestandteil ist: Arginin.

Wie Cefepim-MIP aussieht und Inhalt der Packung

Cefepim-MIP 1 g

Durchstechflaschen

Glas

(15 ml)

einem

Gummistopfen

einem Flip-Off-Deckel erhältlich

Packungsgrößen:

Packungen

oder

Durchstechflaschen

Glas.

werden

möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

MIP Pharma GmbH

Kirkeler Str. 41

66440 Blieskastel, Deutschland

Tel.: 06842 9609 0

Fax: 06842 9609 355

Z.Nr.: 135975

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im November 2018.

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Zubereitung der Lösung zur intravenösen Injektion

Inhalt

Durchstechflasche

eines

Lösungsmittels

aufzulösen,

nachstehenden Tabelle angegeben.

gebrauchsfertige

Lösung

wird

langsam

über

einen

Zeitraum

Minuten

injiziert – entweder

direkt

eine

Vene

oder

direkt

eine

Kanüle eines Infusionssystems, während dem Patienten eine Infusion mit einer kompatiblen

intravenösen Lösung verabreicht wird.

Zubereitung der Lösung zur intravenösen Infusion

Für die intravenöse Infusion ist die 1 g Cefepim-Lösung wie oben für die direkte intravenöse

A n w e n d u n g

b e s c h r i e b e n

r e k o n s t i t u i e r e n

u n d

d i e

e r f o r d e r l i c h e n

M e n g e

d e r

gebrauchsfertigen

L ö s u n g

e i n

B e h ä l t n i s

m i t

e i n e r

d e r

k o m p a t i b l e n

i n t r a v e n ö s e n

Flüssigkeiten hinzuzufügen (empfohlenes Endvolumen: circa 40-50 ml). Die gebrauchsfertige

Lösung sollte über einen Zeitraum von ungefähr 30 Minuten verabreicht werden.

Die folgende Tabelle enthält Anweisungen zur Rekonstitution:

D o s i e r u n g

u n d

A r t

der Anwendung

Zugesetztes

Lösungsmittel [ml]

Endvolumen [ml]

Konzentration

(ca., in mg/ml)

1 g i.v.

10,0

11,4

Kompatibilität mit intravenösen Flüssigkeiten

Folgende Lösungsmittel eignen sich zur Herstellung der Lösung:

Wasser für Injektionszwecke

Glukose-Lösung 50 mg/ml (5%)

Natriumchlorid-Lösung 9 mg/ml (0,9%)

D i e

H e r s t e l l u n g

d e r

R e k o n s t i t u t i o n / V e r d ü n n u n g

m u s s

u n t e r

a s e p t i s c h e n

B e d i n g u n g e n

e r f o l g e n .

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d e r

r e k o n s t i t u i e r t e n

L ö s u n g

h i n z u

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schütteln Sie diese leicht bis sich der Inhalt der Durchstechflasche vollkommen aufgelöst hat.

W ie

ander e

Cephalos por ine

k önnen

Cef epim -Lös ung en

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a n n e h m e n .

D i e s

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j e d o c h

k e i n

A n z e i c h e n

f ü r

e i n e

Beeinträchtigung der Wirksamkeit des Produktes.

Überprüfen

Durchstechflasche

Verabreichung

visuell

Verfärbungen

Partikel. Die Lösung darf nur angewendet werden, wenn diese frei von Partikeln ist. Nur klare

Lösungen verwenden.

Inhalt

Durchstechflasche

ist nur zur

einmaligen

Anwendung

bestimmt.

Reste

einer

gebrauchsfertigen

Lösung

müssen

vernichtet

werden.

Nicht

verwendetes Arzneimittel

oder

Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu entsorgen.

Aufbewahrung nach Rekonstitution

Haltbarkeit der gebrauchsfertigen Lösung

D i e

c h e m i s c h e

u n d

p h y s i k a l i s c h e

S t a b i l i t ä t

d e r

g e b r a u c h s f e r t i g e n

L ö s u n g

w u r d e

f ü r

Stunden

25°C

bzw.

24 Stunden

2-8°C

nachgewiesen.

mikrobiologischer

Sicht

sollte

gebrauchsfertige

Lösung

sofort

verwendet

werden.

W enn

gebrauchsfertige

Lösung nicht sofort verwendet wird, ist der Anwender für die Dauer und die Bedingungen der

Aufbewahrung verantwortlich.

Dosierung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion:

Erwachsene und Jugendliche über 40 kg:

D i e

e m p f o h l e n e

Anfangsdosis bei

P a t i e n t e n

m i t

e i n g e s c h r ä n k t e r

N i e r e n f u n k t i o n

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P a t i e nte n

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N i e r e nf u nk t i o n .

d e r

f o lg e n de n

T a b e l l e

i s t

d i e

Erhaltungsdosierung angegeben:

Empfohlene Erhaltungsdosierung: Einzeldosis und Anwendungsintervall

Kreatinin-Clearance [ml/min]

Schwere Infektionen:

Bakteriämie, Pneumonie,

Harnwegsinfektionen, akute

Infektionen der Gallenblase

und Gallenwege

Sehr schwere Infektionen:

Komplizierte Infektionen

des Bauchraumes,

empirische Behandlung von

Patienten mit febriler

Neutropenie

> 50 (übliche Dosis, keine

Dosisanpassung erforderlich)

2 g alle 12 h

2 g alle 8 h

30-50

2 g alle 24 h

2 g alle 12 h

11-29

1 g alle 24 h

2 g alle 24 h

≤ 10

0,5 g alle 24 h

1 g alle 24 h

Dialyse-Patienten:

Eine Dosis von 1 g am ersten Behandlungstag mit Cefepim, an den folgenden Tagen 500 mg

pro Tag außer bei febriler Neutropenie. Hier beträgt die empfohlene Dosis 1 g pro Tag.

Dialysetagen

ist Cefepim

nach

Beendigung

Dialyse

verabreichen. Cefepim ist

möglichst jeden Tag zur gleichen Zeit zu verabreichen.

Patienten,

eine

kontinuierliche

ambulante

Peritonealdialyse (CAPD)

erhalten,

wird

folgende Dosierung empfohlen: 1 g alle 48 Stunden bei schweren Infektionen oder 2 g alle

48 Stunden bei sehr schweren Infektionen.

Nierenfunktionsstörung bei Kindern:

Eine Dosis von 30 mg/kg am ersten Tag wird für Säuglinge im Alter von 1 bis weniger als 2

Monaten oder von 50 mg/kg bei Patienten zwischen 2 Monaten und 12 Jahren empfohlen. In

der folgenden Tabelle ist die Erhaltungsdosierung angegeben:

Einzeldosis (mg/kg Körpergewicht) und Dosierungsintervall

Schwere

Infektionen:

Pneumonie,

komplizierte

Harnwegsinfektio-

Schwere

Infektionen:

Pneumonie,

komplizierte

Harnwegsinfektio-

Sehr schwere

Infektionen:

Bakteriämie,

bakterielle

Meningitis,

empirische

Behandlung von

Patienten mit

febriler

Neutropenie

Sehr schwere

Infektionen:

Bakteriämie,

bakterielle

Meningitis,

empirische

Behandlung von

Patienten mit

febriler

Neutropenie

Kreatinin-

Clearance [ml/min]

Säuglinge von 1

bis weniger als 2

Monaten

2 Monate - 12

Jahre

Säuglinge von 1

bis weniger als 2

Monaten

2 Monate - 12

Jahre

> 50 (übliche

Dosis, keine

Dosisanpassung

erforderlich)

30 mg/kg / 12 h

50 mg/kg / 12 h

30 mg/kg / 8 h

50 mg/kg / 8 h

30-50

30 mg/kg / 24 h

50 mg/kg / 24 h

30 mg/kg / 12 h

50 mg/kg / 12 h

11-29

15 mg/kg / 24 h

25 mg/kg / 24 h

30 mg/kg / 24 h

50 mg/kg / 24 h

≤ 10

7,5 mg/kg / 24 h

12,5 mg/kg / 24 h

15 mg/kg / 24 h

25 mg/kg / 24 h

ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Cefepim-MIP 1 g Pulver zur Herstellung einer Injektions- / Infusionslösung

Cefepim-MIP 2 g Pulver zur Herstellung einer Injektions- / Infusionslösung

2.

QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Cefepim-MIP 1 g Pulver zur Herstellung einer Injektions- / Infusionslösung:

1 Durchstechflasche enthält Cefepimdihydrochlorid-Monohydrat entsprechend 1 g Cefepim.

Cefepim-MIP 2 g Pulver zur Herstellung einer Injektions- / Infusionslösung:

1 Durchstechflasche enthält Cefepimdihydrochlorid-Monohydrat entsprechend 2 g Cefepim.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

3.

DARREICHUNGSFORM

Pulver zur Herstellung einer Injektions- / Infusionslösung

Weißes bis schwach gelbliches Pulver.

Der pH-Wert der rekonstituierten Lösung liegt bei 4,0-7,0.

4.

KLINISCHE ANGABEN

4.1

Anwendungsgebiete

Cefepim-MIP wird angewendet zur Behandlung der nachfolgend genannten schweren Infektionen, die durch

Cefepim-empfindliche Erreger verursacht werden (siehe Abschnitte 4.4 und 5.1).

Bei Erwachsenen und Kindern über 12 Jahren und einem Körpergewicht von

40 kg:

Pneumonie

Komplizierte Harnwegsinfektionen (einschließlich Pyelonephritis)

Komplizierte Infektionen des Bauchraumes

Peritonitis in Verbindung mit Dialyse bei Patienten mit kontinuierlich ambulanter Peritonealdialyse

(CAPD)

Bei Erwachsenen:

Akute Infektionen der Gallenblase und der Gallenwege

Bei Kindern im Alter ab 2 Monaten bis 12 Jahren und einem Körpergewicht von

40 kg:

Pneumonie

Komplizierte Harnwegsinfektionen (einschließlich Pyelonephritis)

Bakterielle Meningitis (siehe Abschnitt 4.4)

Behandlung von Patienten mit Bakteriämie, die im Zusammenhang oder bei vermutetem Zusammenhang mit

einer der oben angeführten Infektionen auftritt.

Cefepim kann zur empirischen Behandlung bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern im Alter von 2

Monaten bis 12 Jahren mit febriler Neutropenie, bei der eine bakterielle Infektion als Ursache vermutet wird,

eingesetzt werden. Bei Patienten mit hohem Risiko für schwere Infektionen (z.B. Patienten mit kürzlich

erfolgter Knochenmarktransplantation, mit niedrigem Blutdruck bei der Vorstellung, mit zugrunde liegender

hämatologischer Malignität oder schwerer oder lang anhaltender Neutropenie), kann eine antimikrobielle

Monotherapie ungeeignet sein. Die Datenlage für die Wirksamkeit einer Cefepim-Monotherapie ist bei

solchen Patienten unzureichend. Eine Kombinationstherapie mit einem Antibiotikum aus der Gruppe der

Aminoglykoside oder der Glykopeptide ist unter Berücksichtigung des individuellen Risikoprofils des

Patienten gegebenenfalls zu empfehlen.

Cefepim sollte gemeinsam mit anderen antibakteriellen Substanzen angewendet werden, wenn die mögliche

Bandbreite der verursachenden Bakterien nicht vom Wirkspektrum von Cefepim abgedeckt wird.

Die offiziellen Richtlinien für den angemessenen Gebrauch von antibakteriellen Wirkstoffen sind zu

berücksichtigen.

4.2

Dosierung und Art der Anwendung

Cefepim kann nach der Rekonstitution intravenös verabreicht werden, entweder als langsame Injektion über

einen Zeitraum von 3 bis 5 Minuten oder als Kurzzeitinfusion über einen Zeitraum von etwa 30 Minuten.

Dosierung und Art der Anwendung orientieren sich an Art und Schwere der Infektion, Empfindlichkeit der

Erreger, der Nierenfunktion und dem Allgemeinzustand des Patienten.

Dosierung bei Patienten mit normaler Nierenfunktion:

Erwachsene und Jugendliche über 40 kg Körpergewicht (etwa über 12 Jahre):

Einzeldosis und Dosierungsintervall

Schwere Infektionen:

Bakteriämie

Pneumonie

Komplizierte Harnwegsinfektionen (einschließlich

Pyelonephritis)

Akute Infektionen der Gallenblase und der

Gallenwege

Sehr schwere Infektionen:

Komplizierte Infektionen des Bauchraumes

Empirische Behandlung bei Patienten mit febriler

Neutropenie

2,0 g alle 12 Stunden

2,0 g alle 8 Stunden

Säuglinge und Kinder (ab 1 Monat bis 12 Jahre und/oder einem Körpergewicht von

40 kg, mit normaler

Nierenfunktion)

Einzeldosis (mg/kg Körpergewicht), Dosierungsintervall und Behandlungsdauer

Schwere Infektionen:

Pneumonie

Komplizierte

Harnwegsinfektionen

(einschließlich Pyelonephritis)

Sehr schwere Infektionen:

Bakteriämie

Bakterielle Meningitis

Empirische Behandlung bei

Patienten mit febriler

Neutropenie

Kinder ab 2 Monate,

Körpergewicht

40 kg:

50 mg/kg alle 12 Stunden

schwerere Infektionen:

50 mg/kg alle 8 Stunden

Dauer: 10 Tage

50 mg/kg alle 8 Stunden

Dauer: 7-10 Tage

Säuglinge von 1 bis weniger als 2

Monate:

30 mg/kg alle 12 Stunden

schwerere Infektionen:

30 mg/kg alle 8 Stunden

Dauer: 10 Tage

30 mg/kg alle 8 Stunden

Dauer: 7-10 Tage

Die Erfahrungen bei Säuglingen unter 2 Monaten sind begrenzt. Die Dosierungsempfehlungen von 30 mg/kg

alle 12 oder 8 Stunden wurden aus den pharmakokinetischen Daten bei Kindern über 2 Monaten abgeleitet

und werden als geeignet für Säuglinge im Alter von 1 bis weniger als 2 Monaten erachtet.

Bei Kindern mit einem Körpergewicht von > 40 kg ist die Dosierungsempfehlung für Erwachsene

anwendbar.

Bei Patienten über 12 Jahren mit einem Körpergewicht von < 40 kg sind Dosierungsempfehlungen für

jüngere Patienten mit einem Körpergewicht von < 40 kg anwendbar.

Die empfohlene Maximaldosis für Erwachsene von 2 g alle 8 h ist nicht zu überschreiten.

Dosierung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion:

Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion muss eine Dosisanpassung erfolgen, um die langsamere

Ausscheidung durch die Niere auszugleichen.

Erwachsene und Jugendliche (>12 Jahren und einem Körpergewicht von über 40 kg ):

Für Patienten mit leicht bis mäßig eingeschränkter Nierenfunktion wird eine Startdosis von 2,0 g Cefepim

empfohlen.

In der folgenden Tabelle ist die daran anschließende Erhaltungsdosierung angegeben:

Kreatinin-Clearance [ml/min]

Empfohlene Erhaltungsdosierung:

Einzeldosis und Anwendungsintervall

Schwere Infektionen:

Bakteriämie

Pneumonie

Komplizierte

Harnwegsinfektionen

(einschließlich Pyelonephritis)

Akute Infektionen der

Gallenblase und der Gallenwege

Sehr schwere Infektionen:

Komplizierte Infektionen des

Bauchraumes

Empirische Behandlung bei

Patienten mit febriler

Neutropenie

> 50 (übliche Dosis, keine

Dosisanpassung erforderlich)

2 g alle 12 h

2 g alle 8 h

30-50

2 g alle 24 h

2 g alle 12 h

11-29

1 g alle 24 h

2 g alle 24 h

≤ 10

0,5 g alle 24 h

1 g alle 24 h

Dialyse-Patienten:

Bei Hämodialyse-Patienten werden circa 68% der zu Beginn der Dialyse im Körper befindlichen

Gesamtmenge an Cefepim während einer Dialyse über 3 Stunden ausgeschieden. Ein pharmakokinetisches

Modelling weist darauf hin, dass bei diesen Patienten eine Dosisreduktion notwendig ist. Folgende

Dosierung wird empfohlen:

Eine Anfangsdosis von 1 g am ersten Behandlungstag mit Cefepim, an den folgenden Tagen 500 mg pro Tag

bei allen Infektionen außer bei febriler Neutropenie. Hierfür beträgt die empfohlene Dosis 1 g pro Tag.

An den Dialysetagen ist Cefepim nach Beendigung der Dialyse zu verabreichen. Cefepim ist möglichst jeden

Tag zur gleichen Zeit zu verabreichen.

Bei Patienten, die eine kontinuierliche ambulante Peritonealdialyse (CAPD) erhalten, wird folgende

Dosierung empfohlen:

1 g Cefepim alle 48 Stunden bei schweren Infektionen (Bakteriämie, Pneumonie, komplizierte

Harnwegsinfektionen (einschließlich Pyelonephritis), akute Infektionen der Gallenblase und der

Gallenwege)

2 g Cefepim alle 48 Stunden bei sehr schweren Infektionen (Infektionen des Bauchraumes, Peritonitis,

empirische Behandlung von Patienten mit febriler Neutropenie)

Säuglinge ab 1 Monat und Kinder bis zu 12 Jahren mit einem Körpergewicht von

40 kg

Eine Dosis von 50 mg/kg bei Patienten zwischen 2 Monaten und 12 Jahren (siehe Abschnitt 5.2) und eine

Dosis von 30 mg/kg bei Säuglingen im Alter von 1 bis 2 Monaten sind vergleichbar mit einer Dosis von 2 g

bei Erwachsenen inklusive der gleichen Verlängerung des Dosierungsintervalls wie in der nachfolgenden

Tabelle angegeben:

Kinder ab 2 Monaten bis zu 40 kg Körpergewicht (etwa 12 Jahre):

Einzeldosis (mg/kg Körpergewicht) und Dosierungsintervall

Kreatinin-Clearance [ml/min]

Schwere Infektionen:

Pneumonie

Komplizierte

Harnwegsinfektionen

(einschließlich Pyelonephritis)

Sehr schwere Infektionen:

Bakteriämie

Bakterielle Meningitis

Empirische Behandlung bei

Patienten mit febriler

Neutropenie

> 50 (übliche Dosis, keine

Dosisanpassung erforderlich)

50 mg/kg alle 12 h

50 mg/kg alle 8 h

30-50

50 mg/kg alle 24 h

50 mg/kg alle 12 h

11-29

25 mg/kg alle 24 h

50 mg/kg alle 24 h

≤ 10

12,5 mg/kg alle 24 h

25 mg/kg alle 24 h

Säuglinge im Alter von 1 bis weniger als 2 Monaten

Einzeldosis (mg/kg Körpergewicht) und Dosierungsintervall

Kreatinin-Clearance [ml/min]

Schwere Infektionen:

Pneumonie

Komplizierte

Harnwegsinfektionen

(einschließlich Pyelonephritis)

Sehr schwere Infektionen:

Bakteriämie

Bakterielle Meningitis

Empirische Behandlung bei

Patienten mit febriler

Neutropenie

> 50 (übliche Dosis, keine

Dosisanpassung erforderlich)

30 mg/kg alle 12 h

30 mg/kg alle 8 h

30-50

30 mg/kg alle 24 h

30 mg/kg alle 12 h

11-29

15 mg/kg alle 24 h

30 mg/kg alle 24 h

≤ 10

7,5 mg/kg alle 24 h

15 mg/kg alle 24 h

Leberfunktionsstörung:

Bei Patienten mit Leberfunktionsstörung ist keine Dosisanpassung erforderlich (siehe Abschnitt 5.2).

Ältere Patienten:

Da bei älteren Patienten ein erhöhtes Risiko einer verminderten Nierenfunktion besteht, sollte die Wahl der

Dosierung mit Sorgfalt erfolgen und die Nierenfunktion des Patienten überwacht werden. Eine Anpassung

der Dosierung wird empfohlen, wenn die Nierenfunktion vermindert ist (siehe Abschnitt 4.4).

Dauer der Anwendung:

Die Behandlungsdauer beträgt üblicherweise 7 bis 10 Tage. Cefepim ist im Allgemeinen nicht kürzer als 7

Tage und nicht länger als 14 Tage pro Behandlung anzuwenden. Bei der empirischen Behandlung der

febrilen Neutropenie beträgt die übliche Behandlungsdauer 7 Tage oder solange, bis die Neutropenie

zurückgegangen ist.

Art der Anwendung:

Nach angemessener Rekonstitution kann Cefepim als direkte intravenöse Injektion über einen Zeitraum

von 3 bis 5 Minuten verabreicht oder in den Schlauch des Infusionsbestecks injiziert werden, während der

Patient eine kompatible intravenöse Flüssigkeit bekommt, oder als intravenöse Infusion über einen

Zeitraum von 30 Minuten. Für Inkompatibilitäten und Hinweise zur Rekonstitution des Arzneimittels vor der

Anwendung, siehe Abschnitte 6.2 und 6.6.

4.3

Gegenanzeigen

Cefepim ist kontraindiziert bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Cefepim, einen der in

Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile, andere Cephalosporin-Antibiotika, oder andere Betalaktam-

Antibiotika (z.B. Penicilline, Monobactame und Carbapeneme).

Wegen seines Gehalts an L-Arginin ist das Arzneimittel außerdem kontraindiziert bei Patienten mit einer

Überempfindlichkeit gegen L-Arginin und mit einer Azidose. Bei Hyperkaliämie ist deshalb Vorsicht

geboten.

4.4

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Warnhinweise

Überempfindlichkeitsreaktionen

Wie bei allen Betalaktam-Antibiotika wurden schwere und gelegentlich tödliche

Überempfindlichkeitsreaktionen berichtet. Im Falle von schweren Überempfindlichkeitsreaktionen muss die

Behandlung mit Cefepim sofort abgebrochen werden und angemessene Notfallmaßnahmen müssen

eingeleitet werden.

Vor Beginn einer Behandlung ist der Patient sorgfältig nach schweren Überempfindlichkeitsreaktionen

gegen Cefepim, andere Betalaktam-Antibiotika oder andere Arzneimittel in der Krankheitsgeschichte zu

befragen. In 10% der Fälle besteht eine Kreuzreaktion zwischen Überempfindlichkeit gegenüber Penicillin

und Cephalosporinen.

Cefepim sollte bei Patienten mit einer Krankheitsgeschichte mit Asthma oder allergischer Diathesie mit

Vorsicht verabreicht werden. Der Patient muss während der ersten Anwendung sorgfältig überwacht werden.

Im Falle von schweren Überempfindlichkeitsreaktionen muss die Behandlung mit Cefepim sofort

abgebrochen werden. Bei schweren Überempfindlichkeitsreaktionen kann Epinephrin verabreicht werden

oder andere geeignete therapeutische Maßnahmen müssen eingeleitet werden.

Antibakterielles Wirkspektrum von Cefepim

Aufgrund des relativ begrenzten antibakteriellen Wirkspektrums von Cefepim ist es für die

Behandlung von einigen Arten von Infektionen nicht geeignet, es sei denn der Erreger ist bereits

dokumentiert und dafür bekannt, dass er empfindlich gegen Cefepim ist oder eine hohe

Wahrscheinlichkeit besteht, dass der/die vermutetete(n) Erreger geeignet für eine Therapie mit

Cefepim ist/sind (siehe Abschnitt 5.1).

Eingeschränkte Nierenfunktion

Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance ≤ 50 ml/min) oder anderen

Bedingungen, welche die Nierenfunktion beeinträchtigen, sollte die Dosierung von Cefepim angepasst

werden, um die langsamere Ausscheidung durch die Niere auszugleichen. Da bei normaler Dosierung bei

Patienten mit Niereninsuffizienz oder Bedingungen, welche die Nierenfunktion beeinträchtigen, hohe und

länger anhaltende antibiotische Serumskonzentrationen auftreten können, sollte die Erhaltungsdosis bei

solchen Patienten reduziert werden. Die weitere Dosierung sollte in Abhängigkeit vom Grad der

Nierenfunktionseinschränkung, der Schwere der Infektion und der Empfindlichkeit der ursächlichen Erreger

festgelegt werden (siehe Abschnitt 4.2 und 5.2). Während der Überwachung nach Markteinführung sind

folgende schwere Nebenwirkungen berichtet worden: reversible Enzephalopathie (Bewusstseinsstörungen

einschließlich Verwirrtheit, Halluzinationen, Stupor und Koma), Myoklonus, Krampfanfälle (einschließlich

nicht konvulsivem Status epilepticus) und/oder Nierenversagen (siehe Abschnitt 4.8). Die meisten Fälle

traten bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion auf, die Dosen von Cefepim erhielten, die oberhalb

der Empfehlungen lagen. Im Allgemeinen gingen die neurotoxischen Symptome nach dem Absetzen von

Cefepim und/oder nach Hämodialyse zurück, jedoch gab es einige Fälle mit tödlichem Ausgang.

Wenn Cefepim zusammen mit Arzneimitteln, die nierenschädigend wirken können, wie Aminoglykosiden

und stark wirksamen Diuretika, verabreicht wird sollte die Nierenfunktion sorgfältig überwacht werden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Im Zusammenhang mit dem Einsatz von nahezu allen Antibiotika, einschließlich Cefepime, ist von

Clostridium difficile assoziierter Diarrhoe (CDAD) berichtet worden, welche hinsichtlich des Schweregrads

von leichter Diarrhoe bis zur tödlich verlaufenden Colitis reichen kann. CDAD ist bei allen Patienten in

betracht zu ziehen, die sich mit Diarrhoe nach der Anwendung von Antibiotika vorstellen. Eine sorgfältige

Anamnese ist notwendig, da vom Auftreten von CDAD über zwei Monate nach der Anwendung von

Antibiotika berichtet wurde. Wenn eine CDAD vermutet oder bestätigt wird, ist eine Beendigung der

Therapie mit Antibiotika, die nicht gegen C. difficile gerichtet ist, zu erwägen.

Wie bei anderen Antibiotika kann die Anwendung von Cefepime zu übermäßigem Wachstum von nicht

empfindlichen Organismen führen. Sollte es während der Therapie zu einer Superinfektion kommen, sind

geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Ältere Patienten

Von mehr als 6400 in klinischen Studien mit Cefepim behandelten Patienten waren 35% älter als 65 Jahre

oder älter und 16% älter als 75 Jahre oder älter. In klinischen Studien war die Wirksamkeit und Sicherheit

von Cefepim bei älteren Patienten, die die übliche empfohlene Erwachsenendosierung erhielten, mit

derjenigen von jüngeren erwachsenen Patienten vergleichbar, außer die Patienten hatten eine eingeschränkte

Nierenfunktion. Im Vergleich zu jüngeren Patienten wurden eine mäßig verlängerte

Eliminationshalbwertszeit und niedrigere renale Clearance-Werte beobachtet.

Eine Dosisanpassung wird

empfohlen, wenn die Nierenfunktion beeinträchtigt ist (siehe Abschnitt 4.2 - Dosierung und Art der

Anwendung und 5.2- Pharmakokinetische Eigenschaften).

Cefepim wird hauptsächlich über die Niere ausgeschieden und das Risiko auf toxische Reaktionen auf dieses

Arzneimittel kann bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion erhöht sein. Da bei älteren Patienten die

Wahrscheinlichkeit einer verminderten Nierenfunktion erhöht ist, sollte die Wahl der Dosierung mit Sorgfalt

erfolgen und die Nierenfunktion überwacht werden (siehe Abschnitt 4.8 – Nebenwirkungen und 5.2-

Pharmakokinetische Eigenschaften). Bei älteren Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, welche die

übliche Dosierung von Cefepim erhielten, sind schwere Nebenwirkungen einschließlich reversibler

Enzephalopathie (Bewusstseinsstörungen mit Verwirrtheit, Halluzinationen, Stupor und Koma), Myoklonus,

Krampfanfälle (einschließlich nicht konvulsivem Status epilepticus) und/oder Nierenversagen aufgetreten

(siehe Abschnitt 4.8 - Nebenwirkungen).

Einflüsse auf Laborwerte (klinisch-chemische Parameter)

Bei Patienten, bei denen Cefepim zweimal täglich verabreicht wurde, wurde ein positiver Coombs-

Test festgestellt, obwohl keine Hämolyse vorlag.

Cephalosporin-Antibiotika können bei der Bestimmung der Glukosekonzentration im Urin mit

Kupferreduktionsmethoden (Benedict- oder Fehling-Probe, Clinitest Tabletten) zu einem falsch

positiven Ergebnis führen, jedoch nicht bei enzymatischen Methoden (Glukoseoxidase) für die

Glukosurie, weshalb diese Methode empfohlen wird.

4.5

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Es wurden keine Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen durchgeführt.

Bei Patienten, bei denen Cefepim zweimal täglich verabreicht wurde, wurde ein positiver Coombs-Test

festgestellt, obwohl keine Hämolyse vorlag (siehe Abschnitt 4.8).

Die Glukose-Bestimmung im Urin kann ein falsch positives Resultat ergeben. Deshalb wird die Glukose-

Oxidase-Methode empfohlen.

Die gleichzeitige Behandlung mit bakteriostatischen Antibiotika kann den Wirkmechanismus von

Betalaktam Antibiotika beeinflussen.

4.6

Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Fertilität

Eine Auswirkung auf die Fertilität wurde bei Ratten nicht beobachtet.

Es gibt keine Daten zur Wirkung von Cefepim auf die Fertilität beim Menschen.

Schwangerschaft

Reproduktionsstudien bei Mäusen, Ratten und Kaninchen ergaben keine Hinweise auf schädliche

Auswirkungen auf die fetale Entwicklung, jedoch liegen keine hinreichenden und kontrollierten Studien für

die Anwendung bei Schwangeren vor. Da Tierreproduktionsstudien nur eine begrenzte Voraussage

hinsichtlich der Wirkungen auf Menschen ermöglichen, ist dieses Arzneimittel während der

Schwangerschaft nur anzuwenden wenn dies eindeutig erforderlich ist.

Stillzeit

Cefepim wird in sehr geringen Mengen in die Muttermilch ausgeschieden. Während der Stillzeit ist Cefepim

nur mit Vorsicht zu verabreichen. Der Säugling ist in diesem Fall streng zu überwachen.

4.7

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen

von Maschinen durchgeführt. Jedoch können mögliche Nebenwirkungen wie Bewusstseinsstörungen,

Schwindel, Verwirrtheit und Halluzinationen auftreten, die die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von

Maschinen beeinflussen (siehe Abschnitt 4.4, 4.8 und 4.9).

4.8

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen sind gemäß Systemorganklassen, MedDRA Terminologie und MedDRA Häufigkeit in

folgende Kategorien eingeteilt: Sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100 bis <1/10), gelegentlich (≥1/1.000 bis

≤1/100), selten (≥1/10.000 bis ≤1/1.000), sehr selten (≤ 1/10.000) und unbekannt (Häufigkeit auf Grundlage

der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppierung werden Nebenwirkungen in abnehmender Schwere aufgelistet.

Tabelle: Nebenwirkungen, die während klinischer Studien und nach Markteinführung gemeldet

wurden

Systemorganklasse

Häufigkeit

MedDRA-Terminus

Gelegentlich

Orale Candidose, Vaginitis

Infektionen und parasitäre

Erkrankungen

Selten

Candidose

Erkrankungen des Blutes und des

Lymphsystems

Sehr häufig

positiver Coombs-Test

Häufig

Verlängerung der Prothrombin-Zeit,

Verlängerung der partiellen

Thromboplastin-Zeit, Anämie,

Eosinophilie

Gelegentlich

Thrombozytopenie, Leukopenie,

Neutropenie

Unbekannt

Aplastische Anämie

, hämolytische

Anämie

, Agranulozytose

Selten

Anaphylaktische Reaktion, Angioödem

Erkrankungen des Immunsystems

Unbekannt

Anaphylaktischer Schock

Stoffwechsel- und

Ernährungsstörungen

Unbekannt

Falsch positiver Urin-Glukose-Test

Psychiatrische Erkrankungen

Unbekannt

Verwirrtheit, Halluzination

Gelegentlich

Kopfschmerzen

Erkrankungen des Nervensystems

Selten

Konvulsionen, Parästhesien, Dysgeusie,

Schwindel

Unbekannt

Koma, Stupor, Enzephalopathie,

Bewusstseinsstörung, Myoklonus

Häufig

Gefäßwandentzündung an der

Infusionsstelle

Selten

Gefäßerweiterung

Gefäßerkrankungen

Unbekannt

Hämorrhagien

Selten

Dyspnoe

Erkrankungen der Atemwege, des

Brustraums und Mediastinums

Erkrankungen des

Gastrointestinaltrakts

Häufig

Diarrhoe

Gelegentlich

Pseudomembranöse Colitis, Colitis,

Übelkeit, Erbrechen

Selten

Bauchschmerzen, Verstopfung

Unbekannt

Magen-Darm-Störungen

Leber- und Gallenerkrankungen

Häufig

Erhöhte Alanin-Aminotransferase,

erhöhte Aspartat-Aminotransferase,

Bilirubin im Blut erhöht

Erkrankungen der Haut und des

Unterhautzellengewebes

Häufig

Ausschlag

Gelegentlich

Erythem, Urticaria, Pruritus

Unbekannt

Toxische epidermale Nekrolyse

, Stevens-

Johnson-Syndrom

, Erythema

multiforme

Erkrankungen der Nieren und

Harnwege

Gelegentlich

Erhöhung des Blutharnstoffs, Erhöhung

des Serum-Kreatinins

Unbekannt

Nierenversagen, toxische Nephropathie

Erkrankungen der

Geschlechtsorgane und der

Brustdrüse

Selten

Genitalpruritus

Allgemeine Erkrankungen und

Beschwerden am

Verabreichungsort

Häufig

Reizungen an der Infusionsstelle,

Schmerzen an der Einstichstelle,

Entzündungen an der Einstichstelle

Gelegentlich

Fieber, Entzündungen an der

Infusionsstelle

Selten

Schüttelfrost

Untersuchungen

Häufig

Erhöhte alkalische Phosphatase

a

Nebenwirkungen, die generell dieser Wirkstoffklasse zugeordnet werden können.

Kinder und Jugendliche

Das Sicherheitsprofil von Cefepim bei Säuglingen und Kindern ist ähnlich dem bei Erwachsenen. Die am

häufigsten berichtete Nebenwirkung von Cefepim in klinischen Studien war Hautausschlag.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie

ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, 1200 WIEN, ÖSTERREICH, Fax: + 43 (0)

50 555 36207, Website: http://www.basg.gv.at/ anzuzeigen.

4.9

Überdosierung

In Fällen schwerer Überdosierung, speziell bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, kann Cefepim

mit Hilfe der Hämodialyse aus dem Körper entfernt werden. Peritonealdialyse ist dafür nicht geeignet. Wenn

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion höhere Dosen von Cefepim verabreicht wurden, war eine

unbeabsichtigte Überdosierung die Folge (siehe Abschnitt 4.2 - Dosierung und Art der Anwendung und 4.4.

- Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung). Symptome einer Überdosierung

umfassen Enzephalopatie (Bewusststeinstörungen einschließlich Verwirrtheit, Halluzinationen, Stupor und

Koma), Myoklonus und Krampfanfälle (siehe Abschnitt 4.8).

5.

PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1

Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Cephalosporin der vierten Generation, ATC-Code: J01DE01

Wirkmechanismus

Der Wirkmechanismus von Cefepim beruht auf einer Hemmung der bakteriellen Zellwandsynthese (in der

Wachstumsphase) durch Hemmung der Penicillin-bindenden Proteine (PBPs) wie z. B. der Transpeptidasen.

Hieraus resultiert eine bakterizide Wirkung.

Pharmakokinetische/pharmakodynamische Zusammenhänge

Die Wirksamkeit hängt im Wesentlichen von der Zeitdauer ab, während der Wirkstoffspiegel oberhalb der

minimalen Hemmkonzentration (MHK) des betroffenen Erregers liegen.

Resistenzmechanismus

Cefepim besitzt eine geringe Affinität gegenüber chromosomal kodierten Beta-Laktamasen und eine hohe

Resistenz gegenüber der Hydrolyse durch die meisten Beta-Laktamasen.

Eine bakterielle Resistenz gegenüber Cefepim kann auf einem oder mehreren der folgenden Mechanismen

beruhen:

reduzierte Affinität von Penicillin-bindenden Proteinen gegenüber Cefepim,

Produktion von Beta-Laktamasen, die Cefepim wirksam hydrolysieren können (z.B. einige der extended-

Spektrum und chromosomal kodierten Beta-Laktamasen),

Undurchdringlichkeit der äußeren Zellwand, wodurch in Gram-negativen Organismen die Erreichbarkeit

der Penicillin-Bindeproteine für Cefepim eingeschränkt wird,

Efflux-Pumpen für Wirkstoffe.

Es besteht eine partielle oder vollständige Kreuzresistenz von Cefepim mit anderen Cephalosporinen und

Penicillinen.

Die Testung von Cefepim erfolgt unter Benutzung der üblichen Verdünnungsreihe. Folgende minimale

Hemmkonzentrationen wurden für sensible und resistente Keime festgelegt:

EUCAST (European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing) Grenzwerte (2014-01-01)

Erreger

Sensibel

Resistent

Enterobacteriaceae

≤ 1 mg/l

> 4 mg/l

Pseudomonas spp.

≤ 8 mg/l

> 8 mg/l

Staphylococcus spp.

Anmerkung

Anmerkung

Streptococcus Gruppen A, B, C und G

Anmerkung

Anmerkung

Streptococcus pneumoniae

≤ 1 mg/l

> 2 mg/l

Streptokokken der viridans-Gruppe

≤ 0,5 mg/l

> 0,5 mg/l

Haemophilus influenzae

≤ 0,25 mg/l

> 0,25 mg/l

Moraxella catarrhalis

≤ 4 mg/l

> 4 mg/l

Pharmakokinetische/pharmakodynamische

(nicht speziesspezifische) Grenzwerte

≤ 4 mg/l

> 8 mg/l

Die Grenzwerte beziehen sich auf die Hochdosistherapie.

Die Empfindlichkeit von Staphylokokken gegenüber Cephalosporinen lässt sich aus der Empfindlichkeit

gegenüber Cefoxitin folgern, außer bei Ceftazidim, Cefixim und Ceftibuten, die keine Grenzwerte haben

und nicht bei Staphylokokkeninfektionen angewendet werden sollten.

Die Empfindlichkeit der Streptococcus-Gruppen A, B, C und G gegenüber Cephalosporinen lässt sich aus

der Empfindlichkeit gegenüber Benzylpenicillin folgern.

Isolate mit MHK-Werten über den Empfindlichkeits-Grenzwerten sind sehr selten oder wurden noch

nicht berichtet. Die Identifikation und antimikrobiellen Empfindlichkeitstests bei solchen Isolaten müssen

wiederholt werden und wenn die Ergebnisse bestätigt werden, müssen die Isolate an ein

Referenzlaboratorium gesendet werden. Bis Beweise vorliegen bezüglich eines klinischen Ansprechens

für bestätigte Isolate mit MHK-Werten über den aktuellen Resistenz-Grenzwerten, sollten sie als resistent

berichtet werden.

Grenzwerte gelten für eine tägliche intravenöse Dosis von 2 g x 2 und einer hochdosierten Gabe von

mindestens 2 g x 3.

Empfindlichkeit

Die Prävalenz der Resistenz bei individualisierten Bakterienstämmen kann je nach Region und Zeit

variieren. Es wird daher empfohlen, vor Beginn der Behandlung lokale Informationen über die

Empfindlichkeit der Stämme zu erhalten.

Cefepim ist normalerweise wirksam gegen die die folgenden Mikroorganismen in vitro (Stand: Dezember

2012).

Üblicherweise empfindliche Spezies

Aerobe Gram-positive Mikroorganismen

Staphylococcus aureus (Methicillin-sensibel)

Streptococcus pneumoniae (inkl. Penicillin-resistenter Stämme) °

Streptococcus pyogenes °

Aerobe Gram-negative Mikroorganismen

Citrobacter freundii

Enterobacter aerogenes

Haemophilus influenzae

Moraxella catarrhalis °

Morganella morganii

Proteus mirabilis

%

Proteus vulgaris °

Serratia liquefaciens °

Serratia marcescens

Spezies, bei denen erworbene Resistenzen ein Problem bei der

Anwendung darstellen können

Aerobe Gram-positive Mikroorganismen

Staphylococcus aureus

3

Staphylococcus epidermidis

+

Staphylococcus haemolyticus

+

Staphylococcus hominis

+

Aerobe Gram-negative Mikroorganismen

Acinetobacter baumannii

Enterobacter cloacae

Escherichia coli

%

Klebsiella oxytoca

%

Klebsiella pneumoniae

%

Pseudomonas aeruginosa

Von Natur aus resistente Spezies

Aerobe Gram-positive Mikroorganismen

Enterococcus spp.

Listeria monocytogenes

Staphylococcus aureus (Methicillin-resistent)

Aerobe Gram-negative Mikroorganismen

Stenotrophomonas maltophilia

Anaerobe Mikroorganismen

Bacteroides fragilis

Clostridium difficile

Andere Mikroorganismen

Chlamydia spp.

Chlamydophila spp.

Legionella spp.

Mycoplasma spp.

Bei Veröffentlichung der Tabelle lagen keine aktuellen Daten vor. In der Primärliteratur,

Standardwerken und Therapieempfehlungen wird von einer Empfindlichkeit ausgegangen.

In mindestens einer Region liegt die Resistenzrate bei über 50%.

Extended-Spektrum Beta-Laktamase (ESBL)-bildende Stämme sind immer resistent.

Im ambulanten Bereich liegt die Resistenzrate bei <10%.

5.2

Pharmakokinetische Eigenschaften

Die pharmakokinetischen Eigenschaften von Cefepim sind im Bereich von 250 mg bis 2 g i.v. linear; die

pharmakokinetischen Eigenschaften unterscheiden sich nicht in Bezug auf Behandlungsdauer.

Resorption

Nach intravenöser Verabreichung von 2 g über 30 Minuten an gesunde Probanden betrugen die maximalen

Plasmakonzentrationen (C

) 126 – 193 μg/ml.

Verteilung

Cefepim verteilt sich gut in Körperflüssigkeiten und -geweben. Im Bereich von 250 mg bis 2 g hängt die

relative Gewebeverteilung von Cefepim nicht von der verabreichten Dosis ab. Das mittlere

Verteilungsvolumen im Steady-State beträgt 18 l. Bei gesunden Probanden, die über einen Zeitraum von 9

Tagen in Abständen von 8 Stunden Dosen von bis zu 2 g i.v. erhielten, fand sich kein Hinweis auf eine

Akkumulation. Die Serumproteinbindung von Cefepim beträgt <19% und hängt nicht von den

Serumkonzentrationen ab. Die mittlere Eliminationshalbwertszeit liegt bei etwa 2 Stunden.

Biotransformation

Cefepim wird nur in geringem Maße metabolisiert. Der Hauptmetabolit im Urin ist N-Methylpyrrolidinoxid,

ein tertiäres Amin, das nur rund 7% der Dosis ausmacht.

Elimination

Die mittlere Gesamtkörperausscheidungsrate beträgt 120 ml/min. Die mittlere renale Clearance von Cefepim

beträgt 110 ml/min; dies zeigt, dass Cefepim fast ausschließlich über renale Mechanismen ausgeschieden

wird, hauptsächlich durch glomeruläre Filtration. Die Wiederfindung von unverändertem Cefepim im Urin

beträgt etwa 85% der Dosis, was zu hohen Urinkonzentrationen von Cefepim führt. Nach der intravenösen

Verabreichung von 500 mg Cefepim war Cefepim nach 12 Stunden nicht mehr im Plasma und nach 16

Stunden nicht mehr im Urin nachweisbar.

Ältere Patienten:

Die Verteilung von Cefepim wurde bei älteren männlichen und weiblichen Patienten (> 65 Jahre) untersucht.

Die Sicherheit und Wirksamkeit bei älteren Patienten ist mit derjenigen von Erwachsenen vergleichbar,

allerdings wurden bei älteren Patienten eine geringfügige Verlängerung der Eliminationshalbwertszeit und

niedrigere Werte für die renale Clearance bei älteren Patienten beobachtet. Eine Dosisanpassung ist bei einer

begleitenden Einschränkung der Nierenfunktion erforderlich (siehe Abschnitt 4.2. Dosierung, Art und Dauer

der Anwendung ”Dosierung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion” und 4.4. Besondere

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung ”Ältere Patienten”).

Kinder und Jugendliche:

Die Pharmakokinetik nach Einzel- und Mehrfachgabe von Cefepim wurde bei Patienten im Alter von 2

Monaten bis 16 Jahren untersucht, wobei Dosen von 50 mg/kg durch intravenöse Infusion verabreicht

wurden. Bei Mehrfachgabe wurde diese Dosis alle 8 oder 12 Stunden über mindestens 48 Stunden

verabreicht.

Die mittlere Plasmakonzentration von Cefepim war nach der ersten Dosis ähnlich der im Steady-State mit

einer geringfügigen Akkumulation nach Verabreichung zusätzlicher Dosen.

Die Werte der anderen pharmakokinetischen Parameter bei Säuglingen und Kindern unterschieden sich nach

der ersten Dosis und im Steady-State nicht, unabhängig von Dosierungsintervall (alle 12 oder 8 Stunden). Es

konnten keine Unterschiede in den pharmakokinetischen Werten festgestellt werden, weder zwischen den

verschiedenen Altersstufen der Patienten noch zwischen männlichen und weiblichen Patienten.

Nach Verabreichung einer intravenösen Einzeldosis betrug die durchschnittliche Gesamtausscheidungsrate

3,3 ml/min/kg und das Verteilungsvolumen betrug 0,3 l/kg. Die mittlere Eliminationshalbwertszeit betrug

1,7 Stunden. Der Anteil an Cefepim, der unverändert im Urin wieder gefunden wurde, betrug 60,4% der

verabreichten Dosis und die renale Clearance mit einem durchschnittlichen Wert von 2,0 ml/min/kg stellt

den primären Eliminationsweg dar.

Eingeschränkte Nierenfunktion:

Studien bei Patienten mit unterschiedlich ausgeprägten Nierenfunktionsstörungen zeigen eine signifikante

Verlängerung der Eliminationshalbwertszeit. Es besteht eine lineare Beziehung bei Patienten mit

eingeschränkter Nierenfunktion zwischen der individuellen Gesamtausscheidungsrate und der Kreatinin-

Clearance.

Die durchschnittliche Eliminationshalbwertszeit beträgt bei Dialyse-Patienten 13 Stunden (Hämodialyse)

und 19 Stunden bei kontinuierlicher ambulanter Peritonealdialyse.

Eingeschränkte Leberfunktion

Bei Patienten mit zystischer Fibrose und Leberfunktionsstörung ist die Pharmakokinetik von Cefepim nach

Verabreichung einer Einzeldosis von 1 g nicht verändert. Daher ist eine Dosisanpassung nicht erforderlich.

5.3

Präklinische Daten zur Sicherheit

Während keine tierexperimentellen Langzeitstudien zur Beurteilung des kanzerogenen Potenzials

durchgeführt wurden, zeigten In-vivo- und In-vitro-Untersuchungen, dass Cefepim nicht genotoxisch ist.

Tierexperimentelle Studien zeigten, dass tägliche Dosen von bis zum 10-Fachen der beim Menschen

empfohlenen Dosis keine direkten oder indirekten schädlichen Wirkungen auf die Reproduktion, die

embryonale/fetale Entwicklung, die Tragezeit oder die peri-/postnatale Entwicklung haben.

6.

PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1

Liste der sonstigen Bestandteile

L-Arginin

6.2

Inkompatibilitäten

Lösungen von Cefepim-MIP dürfen nicht mit den folgenden Antibiotika gemischt werden: Metronidazol,

Vancomycin, Gentamicin, Tobramycinsulfat und Netilmicinsulfat, da dabei physikalische oder chemische

Inkompatibilitäten auftreten können. Ist eine gleichzeitige Therapie angezeigt, müssen solche Antibiotika

separat verabreicht werden.

Alle parenteralen Arzneimittel sind vor der Anwendung visuell auf Partikel zu untersuchen.

Das Arzneimittel darf, außer mit den unter Abschnitt 6.6 aufgeführten, nicht mit anderen Arzneimitteln

gemischt werden.

6.3

Dauer der Haltbarkeit

27 Monate

Dauer der Haltbarkeit der gebrauchsfertigen Lösung

Die chemische und physikalische Stabilität der gebrauchsfertigen Lösung wurde für 2 Stunden bei 25°C und

für 24 Stunden bei 2 bis 8°C nachgewiesen. Aus mikrobiologischer Sicht sollte das Arzneimittel sofort

verwendet werden. Wenn die gebrauchsfertige Lösung nicht sofort verwendet wird, ist der Anwender für die

Dauer und die Bedingungen der Aufbewahrung vor der Anwendung verantwortlich.

6.4

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Nicht über 30°C lagern. Im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Aufbewahrungsbedingungen nach Rekonstitution des Arzneimittels, siehe Abschnitt 6.3.

6.5

Art und Inhalt des Behältnisses

Cefepim-MIP 1 g wird in farblosen 15-ml-Durchstechflaschen aus Glas (Typ I) geliefert, die ein weißes bis

gelbbraunes Pulver enthalten und mit einem Bromobutyl-Gummistopfen und einem Flip-Off-Deckel

verschlossen sind.

Cefepim-MIP 2 g wird in farblosen 50-ml-Durchstechflaschen aus Glas (Typ II) geliefert, die ein weißes bis

gelbbraunes Pulver enthalten und mit einem Bromobutyl-Gummistopfen und einem Flip-Off-Deckel

verschlossen sind.

Packungsgrößen: Packungen mit 1, 5 oder 10 Durchstechflaschen.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung

Zubereitung der Lösung zur intravenösen Injektion

Der Inhalt der Durchstechflasche wird in 10 ml eines Lösungsmittels aufgelöst, wie in der nachstehenden

Tabelle angegeben. Die gebrauchsfertige Lösung wird langsam über einen Zeitraum von 3 bis 5 Minuten

injiziert – entweder direkt in eine Vene oder direkt in die Kanüle eines Infusionssystems, während dem

Patienten eine Infusion mit einer kompatiblen intravenösen Lösung verabreicht wird.

Zubereitung der Lösung zur intravenösen Infusion

Für die intravenöse Infusion ist die 1 g oder 2 g Cefepim-Lösung wie oben für die direkte intravenöse

Anwendung beschrieben zu rekonstituieren und die erforderliche Menge der gebrauchsfertigen Lösung in ein

Behältnis mit einer der kompatiblen intravenösen Flüssigkeiten hinzuzufügen (empfohlenes Endvolumen:

circa 40-50 ml). Die gebrauchsfertige Lösung sollte über einen Zeitraum von ungefähr 30 Minuten

verabreicht werden.

Die folgende Tabelle enthält Anweisungen zur Rekonstitution:

Dosierung und Art

der Anwendung

Zugesetztes

Lösungsmittel [ml]

Endvolumen [ml]

Konzentration

(ca., in mg/ml)

1 g i.v.

10,0

11,4

2 g i.v.

10,0

12,8

Kompatibilität mit intravenösen Flüssigkeiten

Folgende Lösungsmittel eignen sich zur Herstellung der Lösung:

Wasser für Injektionszwecke

Glukose-Lösung 50 mg/ml (5%)

Natriumchloride-Lösung 9 mg/ml (0,9%).

Die Herstellung der Rekonstitution/Verdünnung muss unter aseptischen Bedingungen erfolgen. Fügen Sie

das empfohlene Volumen der rekonstituierten Lösung hinzu und schütteln Sie diese leicht bis sich der Inhalt

der Durchstechflasche vollkommen aufgelöst hat.

Der Inhalt der Durchstechflasche ist nur zur einmaligen Anwendung bestimmt. Reste einer gebrauchsfertigen

Lösung müssen vernichtet werden. Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den

nationalen Anforderungen zu beseitigen.

Siehe Abschnitt 6.2 für Inkompatibilitäten.

Die Durchstechflasche vor der Anwendung visuell auf Verfärbungen und Partikel untersuchen. Sie darf nur

angewendet werden, wenn die Lösung frei von Partikeln ist.

Nur klare Lösungen verwenden.

Wie andere Cephalosporine können Cefepim-Lösungen je nach Lagerbedingungen eine gelbe bis gelbbraune

Farbe annehmen. Dies hat jedoch keinen negativen Einfluss auf die Wirksamkeit des Arzneimittels.

7.

INHABER DER ZULASSUNG

MIP Pharma GmbH

Kirkeler Str. 41

66440 Blieskastel, Deutschland

Tel.: 06842 - 9609 0

Fax: 06842 - 9609 355

8.

ZULASSUNGSNUMMER(N)

Cefepim-MIP 1 g: Z.Nr.: 135975

Cefepim-MIP 2 g: Z.Nr.: 135976

9.

DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassung: 24.02.2015

Datum der Verlängerung der Zulassung: 22.05.2019

10.

STAND DER INFORMATION

11/2018

Rezeptpflicht/Apothekenpflicht

Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten.

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