CAUSTIC SODA BULK

Österreich - Deutsch - Ecolab

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Sicherheitsdatenblatt Sicherheitsdatenblatt (SDS)

16-09-2021

Verfügbar ab:
ECOLAB DEUTSCHLAND GMBH
Zulassungsnummer:
116425E

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SICHERHEITSDATENBLATT

gemäß Verordnung (EG) Nr. 1907/2006

NATRONLAUGE 50%

Version 7.1

Druckdatum 30.10.2017

Überarbeitet am / gültig ab 13.01.2017

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ABSCHNITT 1: Bezeichnung des Stoffs beziehungsweise des Gemischs und des

Unternehmens

1.1.

Produktidentifikator

Handelsname

NATRONLAUGE 50%

1.2.

Relevante identifizierte Verwendungen des Stoffs oder Gemischs und Verwendungen, von

denen abgeraten wird

Verwendung des

Stoffs/des Gemisches

Identifizierte Verwendungen: Siehe Tabelle im Anhang mit

einer kompletten Übersicht der identifizierten Verwendungen.

Verwendungen, von

denen abgeraten wird

Derzeit wurden noch keine Verwendungen identifiziert, von

denen abgeraten wird.

1.3.

Einzelheiten zum Lieferanten, der das Sicherheitsdatenblatt bereitstellt

Firma

Brenntag Austria GmbH

Linke Wienzeile 152

AT 1060 Wien

Telefon

+43 (0) 59995 - 0

Telefax

+43 (0) 59995 - 1179

Email-Adresse

HSE@Brenntag.at

Verantwortliche/ausstellen

de Person

Abteilung Produktsicherheit

1.4.

Notrufnummer

Notrufnummer

Vergiftungsinformationszentrale: +43 (1) 406 43 43 (0-24 Uhr)

ABSCHNITT 2: Mögliche Gefahren

2.1.

Einstufung des Stoffs oder Gemischs

Einstufung gemäß Verordnung (EG) 1272/2008

VERORDNUNG (EG) Nr. 1272/2008

Gefahrenklasse

Gefahrenkategorie

Zielorgane

Gefahrenhinweise

Korrosiv gegenüber Metallen

Kategorie 1

H290

Ätzwirkung auf die Haut

Kategorie 1A

H314

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Den Volltext der in diesem Abschnitt aufgeführten Gefahrenhinweise finden Sie unter Abschnitt

Wichtige schädliche Wirkungen

Menschliche Gesundheit

Siehe Abschnitt 11 für toxikologische Informationen.

Physikalische und

chemische Gefahren

Siehe Abschnitt 9 für physikalisch-chemische Informationen.

Mögliche Wirkungen auf

die Umwelt

Siehe Abschnitt 12 für Angaben zur Ökologie.

2.2.

Kennzeichnungselemente

Kennzeichnung gemäß Verordnung (EG) 1272/2008

Gefahrensymbole

Signalwort

Gefahr

Gefahrenhinweise

H290

Kann gegenüber Metallen korrosiv sein.

H314

Verursacht schwere Verätzungen der Haut

und schwere Augenschäden.

Sicherheitshinweise

Prävention

P280

Schutzhandschuhe/ Schutzkleidung/

Augenschutz/ Gesichtsschutz tragen.

Reaktion

P301 + P330 + P331

BEI VERSCHLUCKEN: Mund

ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen.

P305 + P351 + P338

BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN:

Einige Minuten lang behutsam mit Wasser

spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen

nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.

P308 + P310

BEI Exposition oder falls betroffen: Sofort

GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt

anrufen.

P303 + P361 + P353

BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT

(oder dem Haar): Alle kontaminierten

Kleidungsstücke sofort ausziehen. Haut mit

Wasser abwaschen/duschen.

Gefahrenbestimmende Komponente(n) zur Etikettierung:

Natriumhydroxid

2.3.

Sonstige Gefahren

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Die Ergebnisse zur PBT und vPvB Bewertung finden Sie im Unterabschnitt 12.5.

ABSCHNITT 3: Zusammensetzung/Angaben zu Bestandteilen

3.2.

Gemische

Chemische

Charakterisierung

Wässrige Lösung

Einstufung

(VERORDNUNG (EG) Nr. 1272/2008)

Gefährliche Inhaltsstoffe

Menge [%]

Gefahrenklasse /

Gefahrenkategorie

Gefahrenhinweise

Natriumhydroxid

INDEX-Nr.

011-002-00-6

CAS-Nr.

1310-73-2

EG-Nr.

215-185-5

EU REACH-

Reg. Nr.

01-2119457892-27-xxxx

Met. Corr.1

Skin Corr.1A

H290

H314

Den Volltext der in diesem Abschnitt aufgeführten Gefahrenhinweise finden Sie unter Abschnitt 16.

ABSCHNITT 4: Erste-Hilfe-Maßnahmen

4.1.

Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen

Allgemeine Hinweise

: Beschmutzte, getränkte Kleidung sofort ausziehen.

Nach Einatmen

: Bei Unfall durch Einatmen: Verunfallten an die frische Luft

bringen und ruhigstellen. Bei unregelmäßiger Atmung oder

Atemstillstand künstliche Beatmung einleiten. Sofort Arzt

hinzuziehen.

Nach Hautkontakt

: Sofort mit viel Wasser für mindestens 15 Minuten abwaschen.

Sofort ärztliche Behandlung notwendig, da nicht behandelte

Verätzungen zu schwer heilenden Wunden führen.

Nach Augenkontakt

: Sofort mit viel Wasser mindestens 15 Minuten lang ausspülen,

auch unter den Augenlidern. Sofort einen Augenarzt

aufsuchen. Wenn möglich eine Augenklinik aufsuchen.

Nach Verschlucken

: Nie einer ohnmächtigen Person etwas durch den Mund

einflößen. KEIN Erbrechen herbeiführen. Sofort Arzt

hinzuziehen. Mund mit Wasser ausspülen.

Kleine Mengen Wasser trinken lassen.

4.2.

Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen

Symptome

: Für weitere Informationen über Symptome und

Gesundheitsgefahren siehe Punkt 11.

Effekte

: Für weitere Informationen über Symptome und

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Gesundheitsgefahren siehe Punkt 11.

4.3.

Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung

Behandlung

: Symptomatische Behandlung.Keine weiteren Informationen

verfügbar.

ABSCHNITT 5: Maßnahmen zur Brandbekämpfung

5.1.

Löschmittel

Geeignete Löschmittel

Das Produkt selbst brennt nicht. Löschmaßnahmen auf die

Umgebung abstimmen.

Ungeeignete Löschmittel

Wasservollstrahl

5.2.

Besondere vom Stoff oder Gemisch ausgehende Gefahren

Besondere Gefahren bei

der Brandbekämpfung

Reagiert exotherm mit Wasser. Durch Reaktion mit unedlen

Metallen (Aluminium, Zink) wird Wasserstoff abgegeben.

Explosionsrisiko.

5.3.

Hinweise für die Brandbekämpfung

Besondere

Schutzausrüstung für die

Brandbekämpfung

Im Brandfall umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät

tragen.Geeignete Schutzkleidung tragen (Vollschutzanzug).

Weitere Hinweise

Kontaminiertes Löschwasser getrennt sammeln, darf nicht in

die Kanalisation gelangen.

ABSCHNITT 6: Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung

6.1.

Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und in Notfällen

anzuwendende Verfahren

Personenbezogene

Vorsichtsmaßnahmen

: Persönliche Schutzausrüstung verwenden. Ungeschützte

Personen fernhalten. Rutschgefahr bei verschüttetem Ladegut

Berührung mit den Augen und der Haut vermeiden. Dämpfe

und Sprühnebel nicht einatmen.

6.2.

Umweltschutzmaßnahmen

Umweltschutzmaßnahme

: Nicht in Oberflächengewässer oder Kanalisation gelangen

lassen. Eindringen in den Untergrund vermeiden. Bei der

Verunreinigung von Gewässern oder der Kanalisation die

zuständigen Behörden in Kenntnis setzen. Bei Eindringen in

den Boden zuständige Behörden benachrichtigen.

6.3.

Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung

Methoden und Material für

Rückhaltung und

Reinigung

: Mit flüssigkeitsbindendem Material (Sand, Kieselgur,

Säurebinder, Universalbinder) aufnehmen. Zur Entsorgung in

geeignete und verschlossene Behälter geben.

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Weitere Information

: Das aufgenommene Material gemäß Abschnitt Entsorgung

behandeln.

6.4.

Verweis auf andere Abschnitte

Siehe Abschnitt 1 zur Notfallauskunft.

Siehe Abschnitt 8 für Informationen zur Schutzausrüstung.

Siehe Abschnitt 13 für Informationen zur Abfallentsorgung.

ABSCHNITT 7: Handhabung und Lagerung

7.1.

Schutzmaßnahmen zur sicheren Handhabung

Hinweise zum sicheren

Umgang

: Behälter dicht geschlossen halten. Persönliche

Schutzausrüstung verwenden. Für ausreichenden

Luftaustausch und/oder Absaugung in den Arbeitsräumen

sorgen. Aerosolbildung vermeiden. Bei Exposition durch

Sprühnebel oder Aerosol geeignetes Atemschutzgerät und

Schutzkleidung tragen. Berührung mit der Haut und den Augen

vermeiden. Ein Einatmen der Dämpfe oder Nebel vermeiden.

Notfallaugenduschen sollten in unmittelbarer Nähe verfügbar

sein.

Hygienemaßnahmen

: Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten.

Im Anwendungsbereich nicht essen, trinken oder rauchen. Vor

den Pausen und bei Arbeitsende Hände waschen.

Beschmutzte, getränkte Kleidung sofort ausziehen.

7.2.

Bedingungen zur sicheren Lagerung unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten

Anforderungen an

Lagerräume und Behälter

: An einem Ort mit alkalisicherem Boden aufbewahren. Im

Originalbehälter lagern. Zu vermeidende Stoffe; Aluminium;

Zink; Zinn; Geeignete Behältermaterialien: Edelstahl;

Kohlenstoffstahl

Hinweise zum Brand- und

Explosionsschutz

: Dieses Produkt ist nicht entzündlich. Übliche Maßnahmen des

vorbeugenden Brandschutzes. Durch Reaktion mit unedlen

Metallen (Aluminium, Zink) wird Wasserstoff abgegeben.

Explosionsrisiko.

Weitere Angaben zu

Lagerbedingungen

: Dicht verschlossen, kühl und trocken aufbewahren. An einem

gut belüfteten Ort aufbewahren.

Zusammenlagerungshinw

eise

: Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten.

Nicht zusammen mit Säuren und Ammoniumsalzen

aufbewahren. Zu vermeidende Stoffe: Organische Peroxide

Lagerklasse (LGK)

: 8B: Nichtbrennbare ätzende Stoffe

Lagertemperatur

: > 10 °C

7.3.

Spezifische Endanwendungen

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Bestimmte

Verwendung(en)

: Identifizierte Verwendungen: Siehe Tabelle im Anhang mit einer

kompletten Übersicht der identifizierten Verwendungen.

ABSCHNITT 8: Begrenzung und Überwachung der Exposition/Persönliche

Schutzausrüstungen

8.1.

Zu überwachende Parameter

Inhaltsstoff:

Natriumhydroxid

CAS-Nr. 1310-73-2

Derived No Effect Level (DNEL)/Derived Minimal Effect Level (DMEL)

DNEL

Arbeitnehmer, Langfristig - lokale Wirkungen, Einatmen

1,0 mg/m3

DNEL

Verbraucher, Langfristig - lokale Wirkungen, Einatmen

1,0 mg/m3

Abgeschätzte Nicht-Effekt-Konzentration (PNEC)

Es wurde kein PNEC-Wert abgeleitet.

Andere Arbeitsplatzgrenzwerte

Austria. MAK List, MAK:, Inhalierbare Fraktion.

2 mg/m3

Austria. MAK List, MAK Oberer Grenzwert:, Inhalierbare Fraktion.

4 mg/m3, (8x5 Minuten/Schicht)

8.2.

Begrenzung und Überwachung der Exposition

Geeignete technische Steuerungseinrichtungen

Siehe Schutzmaßnahmen unter Punkt 7 und 8.

Persönliche Schutzausrüstung

Atemschutz

Hinweis

Bei Auftreten von Dämpfen und Aerosolen Atemschutzgerät mit

geeignetem Filter benutzen.

Empfohlener Filtertyp:

Partikelfilter:P2

Partikelfilter:P3

Handschutz

Hinweis

Geeignete Schutzhandschuhe tragen.

Das Handschuhmaterial muss undurchlässig und beständig gegen

das Produkt / den Stoff / die Zubereitung sein.

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Beachten Sie die Angaben des Herstellers in Bezug auf

Durchlässigkeit und Durchbruchzeit sowie die besonderen

Bedingungen am Arbeitsplatz (mechanische Belastung,

Kontaktdauer).

Schutzhandschuhe sollten bei ersten Abnutzungserscheinungen

ersetzt werden.

Material

Naturkautschuk

Durchbruchzeit

>= 8 h

Handschuhdicke

0,5 mm

Material

Polychloropren

Durchbruchzeit

>= 8 h

Handschuhdicke

0,5 mm

Material

Nitrilkautschuk

Durchbruchzeit

>= 8 h

Handschuhdicke

0,35 mm

Material

Butylkautschuk

Durchbruchzeit

>= 8 h

Handschuhdicke

0,5 mm

Material

Fluorkautschuk

Durchbruchzeit

>= 8 h

Handschuhdicke

0,4 mm

Material

Polyvinylchlorid

Durchbruchzeit

>= 8 h

Handschuhdicke

0,5 mm

Augenschutz

Hinweis

Dicht schließende Schutzbrille

Haut- und Körperschutz

Hinweis

alkalibeständiger Schutzanzug

Begrenzung und Überwachung der Umweltexposition

Allgemeine Hinweise

Nicht in Oberflächengewässer oder Kanalisation gelangen lassen.

Eindringen in den Untergrund vermeiden.

Bei der Verunreinigung von Gewässern oder der Kanalisation die

zuständigen Behörden in Kenntnis setzen.

Bei Eindringen in den Boden zuständige Behörden

benachrichtigen.

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ABSCHNITT 9: Physikalische und chemische Eigenschaften

9.1.

Angaben zu den grundlegenden physikalischen und chemischen Eigenschaften

Form

flüssig

Farbe

farblos

Geruch

geruchlos

Geruchsschwelle

Keine Daten verfügbar

pH-Wert

14 ( 20 °C)

Schmelzpunkt/Schmelzbereich

ca. 9 °C

Siedepunkt/Siedebereich

ca. 142 °C

Flammpunkt

Nicht anwendbar

Verdampfungsgeschwindigkeit

Keine Daten verfügbar

Entzündbarkeit (fest, gasförmig)

Nicht anwendbar

Obere Explosionsgrenze

Nicht anwendbar

Untere Explosionsgrenze

Nicht anwendbar

Dampfdruck

Keine Daten verfügbar

Relative Dampfdichte

Keine Daten verfügbar

Dichte

1,53 g/cm3 (20 °C)

Wasserlöslichkeit

vollkommen mischbar

Verteilungskoeffizient: n-

Octanol/Wasser

Keine Daten verfügbar

Selbstentzündungstemperatur

Nicht anwendbar

Thermische Zersetzung

Keine Daten verfügbar

Viskosität, dynamisch

79 mPa.s (20 °C)

Explosionsgefährlichkeit

Das Produkt ist nicht explosionsgefährlich.

Oxidierende Eigenschaften

Keine Daten verfügbar

9.2.

Sonstige Angaben

Metallkorrosion

Korrosiv auf Metalle

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ABSCHNITT 10: Stabilität und Reaktivität

10.1. Reaktivität

Hinweis

: Durch Reaktion mit unedlen Metallen (Aluminium, Zink) wird

Wasserstoff abgegeben.

10.2. Chemische Stabilität

Hinweis

: Keine Zersetzung bei bestimmungsgemäßer Lagerung und

Anwendung.

10.3. Möglichkeit gefährlicher Reaktionen

Gefährliche Reaktionen

: Exotherme Reaktion mit starken Säuren. Durch Reaktion mit

unedlen Metallen (Aluminium, Zink) wird Wasserstoff

abgegeben. Explosionsrisiko.

10.4. Zu vermeidende Bedingungen

Zu vermeidende

Bedingungen

: Keine Information verfügbar.

Thermische Zersetzung

: Keine Daten verfügbar

10.5. Unverträgliche Materialien

Zu vermeidende Stoffe

: Zu vermeidende Stoffe: Säuren, Leichtmetalle, Aluminium,

Zink, Organische Peroxide

10.6. Gefährliche Zersetzungsprodukte

Gefährliche

Zersetzungsprodukte

: Keine Information verfügbar.

ABSCHNITT 11: Toxikologische Angaben

11.1. Angaben zu toxikologischen Wirkungen

Daten für das Produkt

Akute Toxizität

Oral

Diese Angabe ist bei der Auflistung der enthaltenen

Komponente/Komponenten weiter unten in diesem Abschnitt zu

finden.

Einatmen

Diese Angabe ist bei der Auflistung der enthaltenen

Komponente/Komponenten weiter unten in diesem Abschnitt zu

finden.

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Haut

Diese Angabe ist bei der Auflistung der enthaltenen

Komponente/Komponenten weiter unten in diesem Abschnitt zu

finden.

Andere Verabreichungsform

LD50

40 mg/kg (Maus)

Reizung

Haut

Ergebnis

Diese Angabe ist bei der Auflistung der enthaltenen

Komponente/Komponenten weiter unten in diesem Abschnitt zu

finden.

Augen

Ergebnis

Stark ätzend (Kaninchen)

Gefahr ernster Augenschäden.

Sensibilisierung

Ergebnis

Diese Angabe ist bei der Auflistung der enthaltenen

Komponente/Komponenten weiter unten in diesem Abschnitt zu

finden.

CMR-Wirkungen

CMR Eigenschaften

Kanzerogenität

Diese Angabe ist bei der Auflistung der enthaltenen

Komponente/Komponenten weiter unten in diesem Abschnitt zu

finden.

Mutagenität

Diese Angabe ist bei der Auflistung der enthaltenen

Komponente/Komponenten weiter unten in diesem Abschnitt zu

finden.

Teratogenität

Diese Angabe ist bei der Auflistung der enthaltenen

Komponente/Komponenten weiter unten in diesem Abschnitt zu

finden.

Reproduktionstoxizitä

Diese Angabe ist bei der Auflistung der enthaltenen

Komponente/Komponenten weiter unten in diesem Abschnitt zu

finden.

Spezifische Zielorgantoxizität

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Einmalige Exposition

Bemerkung

Diese Angabe ist bei der Auflistung der enthaltenen

Komponente/Komponenten weiter unten in diesem Abschnitt zu

finden.

Wiederholte Einwirkung

Bemerkung

Diese Angabe ist bei der Auflistung der enthaltenen

Komponente/Komponenten weiter unten in diesem Abschnitt zu

finden.

Andere toxikologische Eigenschaften

Toxizität bei wiederholter Verabreichung

Keine Daten verfügbar

Aspirationsgefahr

Diese Angabe ist bei der Auflistung der enthaltenen

Komponente/Komponenten weiter unten in diesem Abschnitt zu

finden.,

Inhaltsstoff:

Natriumhydroxid

CAS-Nr. 1310-73-2

Akute Toxizität

Oral

Keine gültigen Daten verfügbar.

Einatmen

Keine gültigen Daten verfügbar.

Haut

Keine gültigen Daten verfügbar.

Reizung

Haut

Ergebnis

Stark ätzend (Kaninchen) (Keine Richtlinie angewendet)

Augen

Ergebnis

Reizt die Augen. (Kaninchen) (OECD Prüfrichtlinie 405)

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Sensibilisierung

Ergebnis

nicht sensibilisierend (Mensch) (Keine Richtlinie angewendet)

Sensibilisierungen sind bei Patch-Tests an Freiwilligen nicht

aufgetreten.

CMR-Wirkungen

CMR Eigenschaften

Kanzerogenität

Keine experimentellen Hinweise auf Kanzerogenität vorhanden.

Mutagenität

In-vitro-Tests zeigten keine erbgutverändernden Wirkungen

In-vivo-Tests zeigten keine erbgutverändernden Wirkungen

Teratogenität

Keine Daten verfügbar

Reproduktionstoxizitä

Eine Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit ist nicht zu

erwarten.

Spezifische Zielorgantoxizität

Einmalige Exposition

Bemerkung

Der Stoff oder das Gemisch ist nicht als zielorgantoxisch,

einmalige Exposition, eingestuft.

Wiederholte Einwirkung

Bemerkung

Der Stoff oder das Gemisch ist nicht als zielorgantoxisch,

wiederholte Exposition, eingestuft.

Andere toxikologische Eigenschaften

Aspirationsgefahr

Nicht anwendbar,

ABSCHNITT 12: Umweltbezogene Angaben

12.1. Toxizität

Daten für das Produkt

Akute Toxizität

Fisch

LC50

145 mg/l (Poecilia reticulata; 24 h)

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Toxizität gegenüber Daphnien und anderen wirbellosen Wassertieren

EC50

76 mg/l (Daphnia magna; 24 h)

Bakterien

EC50

22 mg/l (Photobacterium phosphoreum; 15 min)

12.2. Persistenz und Abbaubarkeit

Inhaltsstoff:

Natriumhydroxid

CAS-Nr. 1310-73-2

Persistenz und Abbaubarkeit

Persistenz

Ergebnis

Keine Daten verfügbar

Biologische Abbaubarkeit

Ergebnis

Die Methoden zur Bestimmung der biologischen Abbaubarkeit sind

bei anorganischen Stoffen nicht anwendbar.

12.3. Bioakkumulationspotenzial

Inhaltsstoff:

Natriumhydroxid

CAS-Nr. 1310-73-2

Bioakkumulation

Ergebnis

Keine Bioakkumulation.

12.4. Mobilität im Boden

Inhaltsstoff:

Natriumhydroxid

CAS-Nr. 1310-73-2

Mobilität

Wasser

Das Produkt ist mobil in wässriger Umgebung.

12.5. Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung

Inhaltsstoff:

Natriumhydroxid

CAS-Nr. 1310-73-2

Ergebnisse der PBT- und vPvB-Beurteilung

Ergebnis

Die PBT-oder vPvB-Kriterien des Anhangs XIII der REACH-

Verordnung gelten nicht für anorganische Stoffe.

12.6. Andere schädliche Wirkungen

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Daten für das Produkt

Sonstige ökologische Hinweise

Ergebnis

Nicht unverdünnt bzw. in größeren Mengen in das Grundwasser, in

Gewässer oder in die Kanalisation gelangen lassen.

Vor Einleitung eines Abwassers in Kläranlagen ist in der Regel

eine Neutralisation erforderlich.

ABSCHNITT 13: Hinweise zur Entsorgung

13.1. Verfahren der Abfallbehandlung

Produkt

Abfälle entsprechend der Gesetzeslage beseitigen. Lagerung

von Abfällen in dafür vorgesehenen Behältern. Nicht ins

Abwassersystem, Gewässer oder den Boden gelangen

lassen.

Verunreinigte

Verpackungen

Kontaminierte Verpackungen sind optimal zu entleeren, sie

können dann nach entsprechender Reinigung einer

Wiederverwertung zugeführt werden. Nicht reinigungsfähige

Verpackungen sind wie der Stoff zu entsorgen.

Europäischer

Abfallkatalogschlüssel

Für dieses Produkt kann keine Abfallschlüsselnummer gemäß

europäischem Abfallverzeichnis festgelegt werden, da erst der

Verwendungszweck durch den Verbraucher eine Zuordnung

erlaubt. Die Abfallschlüsselnummer ist in Absprache mit dem

regionalen Entsorger festzulegen.

Abfallschlüssel Österreich

52402

ABSCHNITT 14: Angaben zum Transport

14.1. UN-Nummer

1824

14.2.

Ordnungsgemäße UN-Versandbezeichnung

ADR

: NATRIUMHYDROXIDLÖSUNG

RID

: NATRIUMHYDROXIDLÖSUNG

IMDG

: SODIUM HYDROXIDE SOLUTION

14.3. Transportgefahrenklassen

ADR-Klasse

(Gefahrzettel; Klassifizierungscode;

Nummer zur Kennzeichnung der Gefahr;

Tunnelbeschränkungscode)

: 8

8; C5; 80; (E)

RID-Klasse

(Gefahrzettel; Klassifizierungscode;

Nummer zur Kennzeichnung der Gefahr)

: 8

8; C5; 80

IMDG-Klasse

: 8

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(Gefahrzettel; EmS)

8; F-A, S-B

14.4. Verpackungsgruppe

: II

: II

IMDG

: II

14.5. Umweltgefahren

Umweltgefährdend gemäß ADR

: nein

Umweltgefährdend gemäß RID

: nein

Meeresschadstoff gemäß IMDG-Code

: nein

14.6. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Verwender

entfällt

14.7. Massengutbeförderung gemäß Anhang II des MARPOL-Übereinkommens 73/78 und gemäß

IBC-Code

IMDG

: entfällt

ABSCHNITT 15: Rechtsvorschriften

15.1. Vorschriften zu Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz/spezifische Rechtsvorschriften

für den Stoff oder das Gemisch

Daten für das Produkt

EU. REACH,Anhang

XVII, Beschränkungen

der Herstellung, des

Inverkehrbringens und

der Verwendung

bestimmter gefährlicher

Stoffe, Zubereitungen

und Erzeugnisse

; Der Stoff/ die Mischung unterliegt nicht dieser Gesetzgebung.

EU. REACH Annex XIV,

Kandidaten Liste von

besonders

besorgniserregenden

Stoffen

; Nicht eingetragen

EU. REACH Anhang

XIV, Zulassungspflichtige

Stoffe

; Nicht eingetragen

EU. Richtlinie 2012/18 /

EU (Seveso III) Anhang I

; Der Stoff/ die Mischung unterliegt nicht dieser

Gesetzgebung.

Sonstige Vorschriften

Die Einstufung gemäß österreichischem Chemikaliengesetz

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BGBl.I 53/1997 ist ident mit der Einstufung gemäß EG-

Richtlinie.

Die Bestimmungen des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes

sind zu beachten.

Inhaltsstoff:

Natriumhydroxid

CAS-Nr. 1310-73-2

Registrierstatus

Natriumhydroxid:

Gesetzliche Liste

Anmeldung

Anmeldenummer

AICS

EINECS

215-185-5

ENCS (JP)

(1)-410

IECSC

ISHL (JP)

(1)-410

KECI (KR)

97-1-136

KECI (KR)

KE-31487

NZIOC

HSR001547

PICCS (PH)

TSCA

15.2. Stoffsicherheitsbeurteilung

Für diesen Stoff wurde eine chemische Stoffsicherheitsbeurteilung durchgeführt.

ABSCHNITT 16: Sonstige Angaben

Volltext der Gefahrenhinweise in Abschnitt 2 und 3.

H290

Kann gegenüber Metallen korrosiv sein.

H314

Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere

Augenschäden.

Abkürzungen und Akronyme

BCF

Biokonzentrationsfaktor

BSB

biochemischer Sauerstoffbedarf

CAS

Chemical Abstracts Service

CLP

Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung

CMR

krebserzeugend, erbgutverändernd oder fortpflanzungsgefährdend

CSB

chemischer Sauerstoffbedarf

DNEL

abgeleitete Expositionshöhe ohne Beeinträchtigung

EINECS

Europäisches Verzeichnis der auf dem Markt vorhandenen

chemischen Stoffe

ELINCS

Europäische Liste der angemeldeten chemischen Stoffe

GHS

Global Harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung

von Chemikalien

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LC50

Median-Letalkonzentration

LOAEC

niedrigste Konzentration mit beobachtbarer schädlicher Wirkung

LOAEL

niedrigste Dosis mit beobachtbarer schädlicher Wirkung

LOEL

niedrigste Dosis mit beobachtbarer Wirkung

NLP

Nicht-länger-Polymer

NOAEC

Konzentration ohne beobachtbare schädliche Wirkung

NOAEL

Dosis ohne beobachtbare schädliche Wirkung

NOEC

höchste geprüfte Konzentration ohne beobachtete schädliche

Wirkung

NOEL

Dosis ohne beobachtbare Wirkung

OECD

Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

OEL

Grenzwert für die Exposition am Arbeitsplatz

PBT

persistent, bioakkumulierbar und toxisch

PNEC

abgeschätzte Nicht-Effekt-Konzentration

STOT

Spezifische Zielorgan-Toxizität

SVHC

besonders besorgniserregender Stoff

UVCB-Stoffe

Stoffe mit unbekannter oder variabler Zusammensetzung, komplexe

Reaktionsprodukte und biologische Materialien

vPvB

sehr persistent und sehr bioakkumulierbar

Weitere Information

Wichtige

Literaturangaben und

Datenquellen

Für die Erstellung dieses Sicherheitsdatenblattes wurden

Informationen unserer Lieferanten sowie Daten aus der

"Datenbank registrierter Stoffe" der Europäischen

Chemikalienagentur (ECHA) verwendet.

Methoden verwendet zur

Produkteinstufung

Die Einstufung für die Gesundheit, physikalisch-chemischen

Gefahren und Umweltgefahren wurden abgeleitet aus einer

Kombination von Rechenmethoden und falls verfügbar

Testdaten.

Hinweise für

Schulungen

Die Arbeitnehmer sind regelmäßig basierend auf den Angaben

im Sicherheitsdatenblatt und den örtlichen Gegebenheiten des

Arbeitsplatzes über die sichere Handhabung der Produkte zu

schulen. Nationale Regelungen zur Schulung von

Arbeitnehmern im Umgang mit Gefahrstoffen sind zu beachten.

Sonstige Angaben

Die Angaben in diesem Sicherheitsdatenblatt stützen sich auf

den Stand unserer Kenntnisse zum Zeitpunkt der

Überarbeitung und dienen dazu, unsere Produkte im Hinblick

auf zu treffende Sicherheitsvorkehrungen zu beschreiben. Sie

stellen keine Zusicherung von Eigenschaften des

beschriebenen Produkts und keine Produktinformation oder

Produktspezifikation dar und begründen kein vertragliches

Rechtsverhältnis. Die Angaben im Sicherheitsdatenblatt sind

nicht übertragbar auf andere Produkte. Soweit das in diesem

Sicherheitsdatenblatt genannte Produkt mit anderen

Materialien vermengt, vermischt oder verarbeitet wird, oder

einer Bearbeitung unterzogen wird, können die Angaben in

diesem Sicherheitsdatenblatt, soweit sich hieraus nicht

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ausdrücklich etwas anderes ergibt, nicht auf das neue Material

übertragen werden.

|| Sektion wurde überarbeitet.

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Nr.

Kurztitel

Haupta

nwende

rgruppe

(SU)

Verwen

dungsse

ktor

(SU)

Produktka

tegorie

(PC)

Verfahrens

kategorie

(PROC)

Umweltfre

isetzungsl

ategorie

(ERC)

Erzeugnis

kategorie

(AC)

Spezifikation

Industrielle

Verwendung

1, 2, 3, 4,

5, 7, 8a,

8b, 9, 10,

13, 15

2, 4, 6a,

6b, 7

ES065

Gewerbliche

Verwendung

1, 2, 3, 4,

5, 8a, 8b,

9, 10, 11,

13, 15

8a, 8b,

8d, 9a

ES067

Private Verwendung

20, 35,

8a, 8b,

8d, 9a

ES075

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1. Kurzbezeichnung des Expositionsszenariums 1: Industrielle Verwendung

Hauptanwendergruppen

SU 3: Industrielle Verwendungen: Verwendungen von Stoffen als solche oder in

Zubereitungen an Industriestandorten

Verfahrenskategorien

PROC1: Verwendung in geschlossenem Verfahren, keine

Expositionswahrscheinlichkeit

PROC2: Verwendung in geschlossenem, kontinuierlichem Verfahren mit

gelegentlicher kontrollierter Exposition

PROC3: Verwendung in geschlossenem Chargenverfahren (Synthese oder

Formulierung)

PROC4: Verwendung in Chargen- und anderen Verfahren (Synthese), bei denen

die Möglichkeit einer Exposition besteht

PROC5: Mischen oder Vermengen in Chargenverfahren zur Formulierung von

Zubereitungen und Erzeugnissen (mehrfacher und/oder erheblicher Kontakt)

PROC7: Industrielles Sprühen

PROC8a: Transfer des Stoffes oder der Zubereitung (Beschickung/ Entleerung)

aus/ in Gefäße/ große Behälter in nicht speziell für nur ein Produkt vorgesehenen

Anlagen

PROC8b: Transfer des Stoffes oder der Zubereitung (Beschickung/ Entleerung)

aus/ in Gefäße/ große Behälter in speziell für nur ein Produkt vorgesehenen

Anlagen

PROC9: Transfer des Stoffes oder der Zubereitung in kleine Behälter (spezielle

Abfüllanlage, einschließlich Wägung)

PROC10: Auftragen durch Rollen oder Streichen

PROC13: Behandlung von Erzeugnissen durch Tauchen und Gießen

PROC15: Verwendung als Laborreagenz

Umweltfreisetzungskategorien

ERC2: Formulierung von Zubereitungen

ERC4: Industrielle Verwendung von Verarbeitungshilfsstoffen, die nicht

Bestandteil von Erzeugnissen werden, in Verfahren und Produkten

ERC6a: Industrielle Verwendung, die zur Herstellung eines anderen Stoffes führt

(Verwendung von Zwischenprodukten)

ERC6b: Industrielle Verwendung von reaktiven Verarbeitungshilfsstoffen

ERC7: Industrielle Verwendung von Stoffen in geschlossenen Systemen

2.1 Beitragendes Szenarium zur Beherrschung der Umweltexposition für: ERC2, ERC4, ERC6a,

ERC6b, ERC7

Produkteigenschaften

Stoffkonzentration im

Gemisch/Artikel

Umfasst Stoffanteile im Produkt bis 100 % (soweit

nicht anders angegeben).

Andere vorgegebene

Betriebsbedingungen welche die

Umweltexposition beeinflussen

Kontinuierliche Exposition

Technische Bedingungen und

Maßnahmen auf der

Prozessebene (Quelle) zur

Verhinderung von Freisetzungen

Technische Standortbedingungen

und Maßnahmen zur Reduktion

und Begrenzung von

Ausleitungen, Luftemissionen und

Freisetzungen in den Boden

Organisationsmaßnahmen zur

Verhütung/Einschränkung von

Freisetzungen von der Anlage

Anwendungsgebiet

Industrielle Verwendung

Wasser

Erfordert die regelmäßige Kontrolle des pH Wertes

während der Einleitung in offene Gewässer.,

Allgemein soll die Abwassereinleitung so erfolgen,

dass die pH Änderungen im Oberflächenwasser

minimiert werden., Allgemein tolerieren die meisten

aquatischen Organismen pH Werte im Bereich von

6-9. Dies spiegelt sich auch in der Beschreibung

der OECD Standardtests mit aquatischen

Organismen wider., Umweltbezogene

Risikominimierungsmaßnahmen zielen darauf ab,

die Entsorgung von Stoffen in kommunales

Abwasser oder Oberflächenwasser zu vermeiden,

für den Fall, dass bei dieser Entsorgung eine

signifikante pH-Änderung zu erwarten ist.

Bedingungen und Maßnahmen

bezüglich externe

Abfallbehandlung für eine

Methoden zur

Entsorgung

Abwasser sollte wiederverwertet oder dem

industriellen Abwasser zugeführt und falls

notwendig weiter neutralisiert werden.

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Entsorgung

2.2 Beitragendes Szenarium zur Beherrschung der Arbeitnehmerexposition für: PROC1, PROC2,

PROC3, PROC4, PROC5, PROC7, PROC8a, PROC8b, PROC9, PROC10, PROC13, PROC15

Produkteigenschaften

Stoffkonzentration im

Gemisch/Artikel

Umfasst Stoffanteile im Produkt bis 100 % (soweit

nicht anders angegeben).

Physikalische Form (zum

Zeitpunkt der

Verwendung)

flüssig

Physikalische Form (zum

Zeitpunkt der

Verwendung)

Fest, niedrige Staubigkeit

Frequenz und Dauer der

Verwendung

Einsatzhäufigkeit

8 Stunden / Tag

Einsatzhäufigkeit

200 Tage / Jahr

Technische Bedingungen und

Maßnahmen zur Beherrschung

der Verbreitung von der Quelle

bis zum Arbeitnehmer

Anwendungsgebiet

Industrielle Verwendung

Verwendung von geschlossenen Systemen oder Abdeckung von offenen

Gebinden.

Transport über Leitungen, technische Fassbefüllung/ -entleerung mit

automatisierten Systemen (Ansaugpumpen etc.)

Verwendung von Zangen, Haltestangen mit langen Griffen mit manueller

Nutzung, um direkten Kontakt und Exposition durch Spritzer zu vermeiden (nicht

überkopf arbeiten).

Organisationsmaßnahmen zur

Verhütung/Einschränkung von

Freisetzung, Dispersion und

Exposition

Anwendungsgebiet

Industrielle Verwendung

Wo möglich: Manuelle Prozesse durch automatisierte oder geschlossene

Prozesse ersetzen. Dies würde reizende Nebel, Zerstäubungen und später

potentielle Spritzer vermeiden.

Potentiell gefährdete Arbeiter werden geschult um a.) die Arbeit ohne

Atemschutz zu vermeiden, b.) die ätzenden Eigenschaften (insbesondere die

Risiken der Einatmung) zu verstehen und c.) den Sicherheitsvorschriften des

Arbeitgebers Folge zu leisten.

Der Arbeitgeber hat sich über die Verfügbarkeit der erforderlichen PSA zu

vergewissern.

Bedingungen und Maßnahmen

bezüglich persönlichen Schutz,

Hygiene und

Gesundheitsbewertung

Anwendungsgebiet

Industrielle Verwendung

Im Falle von Staub oder Nebelbildung: Atemschutz mit zugelassenem Filter (P2)

ist zu tragen.

Tragen von chemisch resistenten Handschuhen.

Material: Butylkautschuk, PVC, Polychloropren mit Naturlatexauskleidung,

Materialdicke: 0,5 mm, Durchdringungszeit: > 480 min

Material: Nitrilkautschuk, Fluorkautschuk, Materialdicke: 0,35-0,4 mm,

Durchdringungszeit: > 480 min

Falls Spritzer wahrscheinlich auftreten werden:

Eng anliegende Schutzbrille oder Gesichtsschutz ist zu tragen

Geeignete Schutzkleidung, Schürzen, Schilde und Mäntel tragen.

Gummi- oder Plastikstiefel

3.

Expositionsabschätzung und Verweis auf deren Quelle

Umwelt

Die Wirkung sowie die dazugehörige Risikobewertung auf die aquatische Umwelt berücksichtigen nur Effekte auf

Organismen/ Ökosysteme, die auf möglichen Änderungen des pH-Wertes basieren, da eine im Vergleich zur

(potentiellen) pH-Änderung unbedeutende Toxizität der Metallionen zu erwarten ist. Die hohe Wasserlöslichkeit und

der sehr geringe Dampfdruck deuten darauf hin, dass der Stoff vorwiegend im Wasser nachzuweisen sein wird.

Wenn die umweltbezogenen Risikominimierungsmaßnahmen implementiert sind erfolgt keine Exposition des

belebten Schlamms der Abwasseraufbereitungsanlage und keine Exposition des aufnehmenden

Oberflächenwassers. Das Sedimentkompartiment wurde nicht berücksichtigt, da es für den Stoff nicht relevant ist.

Bei Abgabe in das wässrige Kompartiment ist eine Sorption an Sedimentpartikel vernachlässigbar. Signifikante

Emissionen in die Luft werden aufgrund des sehr niedrigen Dampfdrucks der Substanz nicht erwartet. Bei einer

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Luftemission als Aerosol auf Wasserbasis wird der Stoff durch seine Reaktion mit CO2 (oder Säuren) rasch

neutralisiert sen. Signifikante Emissionen in die terrestrische Umwelt sind nicht zu erwarten. Der Applikationspfad für

Schlamm ist nicht relevant für die Emission in landwirtschaftliche Böden, da keine Sorption des Stoffes an

Schwebstoffe in Kläranlagen/ Abwasseraufbereitungsanlagen auftreten wird. Bei einer Abgabe in den Boden ist die

Sorption an Bodenpartikel vernachlässigbar. Abhängig von der Pufferkapazität des Bodens wird OH- im

Erdbodenporenwasser neutralisiert oder es kommt zu einem pH- Anstieg. Der Stoff ist nicht bioakkumulierend.

Arbeitnehmer

PROC1, PROC2, PROC3, PROC4, PROC5, PROC7, PROC8a, PROC8b, PROC9, PROC10, PROC13, PROC14,

PROC15, PROC19, PROC23, PROC24: ECETOC TRA-Modell verwendet.

Beitragendes

Szenario

Spezifische

Bedingungen

Expositionswege

Expositionsgrad

RCR

PROC1, PROC2,

PROC3, PROC4,

PROC5, PROC7,

PROC8a,

PROC8b,

PROC9,

PROC10,

PROC13,

PROC14,

PROC15,

PROC19,

PROC23,

PROC24

flüssig, keine lokale

Absaugung, kein

Atemschutz (RPE)

Arbeitnehmer - inhalativ,

kurzzeitig - lokal

0,17mg/m³

0,17

PROC1, PROC2

fest, keine lokale

Absaugung, kein

Atemschutz (RPE)

Arbeitnehmer - inhalativ,

kurzzeitig - lokal

0,01mg/m³

0,01

PROC3,

PROC15

fest, keine lokale

Absaugung, kein

Atemschutz (RPE)

Arbeitnehmer - inhalativ,

kurzzeitig - lokal

0,1mg/m³

PROC4, PROC5,

PROC14

fest, kein Atemschutz

(RPE)

Arbeitnehmer - inhalativ,

kurzzeitig - lokal

0,2mg/m³

PROC8a,

PROC8b,

PROC9,

PROC10,

PROC13,

PROC19

fest, keine lokale

Absaugung, kein

Atemschutz (RPE)

Arbeitnehmer - inhalativ,

kurzzeitig - lokal

0,5mg/m³

PROC23

fest, mit RPE (90%)

Arbeitnehmer - inhalativ,

kurzzeitig - lokal

0,4mg/m³

PROC24

fest, mit RPE (90%)

Arbeitnehmer - inhalativ,

kurzzeitig - lokal

0,5mg/m³

Dieser Stoff ist korrosiv. Bei der Handhabung ätzender Stoffe und Formulierungen tritt ein direkter Kontakt nur

gelegentlich auf. Es wird angenommen, dass eine wiederholte tägliche Exposition vernachlässigt werden kann. Die

dermale Exposition gegenüber dem Stoff wurde nicht quantifiziert. Bei gewöhnlichen Umgangs- und

Verwendungsbedingungen ist der Stoff nicht systemisch verfügbar. Das Auftreten von systemischen Effekten nach

dermaler oder inhalativer Exposition ist nicht zu erwarten. Basierend auf Arbeitsplatzmessungen und bei Befolgen

der vorgegebenen Risikominimierungsmaßnahmen zur Kontrolle der Exposition von Arbeitern und Gewerbe, ist die

inhalative Exposition unter dem DNEL.

4.

Leitlinien für den nachgeschalteten Anwender zur Bewertung, ob er innerhalb der im

Expositionsszenarium festgelegten Grenzen arbeitet

Der nachgeschaltete Anwender arbeitet in den Grenzen des Expositionsszenarios, wenn er entweder die oben

angegebenen Risikomanagementmaßnahmen anwendet oder er beweisen kann, dass seine

Verwendungsbedingungen und implementierten Risikomanagementmaßnahmen gleichwertig sind. Dieser

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Nachweis muss erbraucht werden, indem gezeigt wird, dass diese Maßnahmen die inhalative und dermale

Exposition auf Werte unterhalb des zugeordneten DNEL (siehe unten) begrenzen (vorausgesetzt die fraglichen

Prozesse und Aktivitäten sind durch die o.g. PROCs abgedeckt).

Falls keine Meßdaten verfügbar sind kann der nachgeschaltete Anwender Gebrauch von geeigneten

Werkzeugen machen (z.B. ECETOC TRA)

Wichtiger Hinweis: Durch den Nachweis einer sicheren Verwendung bei dem Vergleich der

Expositionsabschätzungen mit dem Langzeit DNEL ist der Kurzzeit DNEL ebenfalls abgedeckt (gemäß Richtlinie

R.14 können akute Expositionen durch Multiplikation der Langzeitexpositionsabschätzung mit dem Faktor 2

abgeleitet werden).

Über die REACH Stoffsicherheitsbeurteilung herausgehende zusätzliche Ratschläge für eine gute

Vorgangsweise

Lokale Absaugung ist nicht notwendig, ist jedoch Bestandteil der Guten Praxis.

Allgemeine Belüftung ist eine gute Praxis sofern keine lokale Absaugung ist.

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1. Kurzbezeichnung des Expositionsszenariums 2: Gewerbliche Verwendung

Hauptanwendergruppen

SU 22: Gewerbliche Verwendungen: Öffentlicher Bereich (Verwaltung, Bildung,

Unterhaltung, Dienstleistungen, Handwerk)

Verfahrenskategorien

PROC1: Verwendung in geschlossenem Verfahren, keine

Expositionswahrscheinlichkeit

PROC2: Verwendung in geschlossenem, kontinuierlichem Verfahren mit

gelegentlicher kontrollierter Exposition

PROC3: Verwendung in geschlossenem Chargenverfahren (Synthese oder

Formulierung)

PROC4: Verwendung in Chargen- und anderen Verfahren (Synthese), bei denen

die Möglichkeit einer Exposition besteht

PROC5: Mischen oder Vermengen in Chargenverfahren zur Formulierung von

Zubereitungen und Erzeugnissen (mehrfacher und/oder erheblicher Kontakt)

PROC8a: Transfer des Stoffes oder der Zubereitung (Beschickung/ Entleerung)

aus/ in Gefäße/ große Behälter in nicht speziell für nur ein Produkt vorgesehenen

Anlagen

PROC8b: Transfer des Stoffes oder der Zubereitung (Beschickung/ Entleerung)

aus/ in Gefäße/ große Behälter in speziell für nur ein Produkt vorgesehenen

Anlagen

PROC9: Transfer des Stoffes oder der Zubereitung in kleine Behälter (spezielle

Abfüllanlage, einschließlich Wägung)

PROC10: Auftragen durch Rollen oder Streichen

PROC11: Nicht-industrielles Sprühen

PROC13: Behandlung von Erzeugnissen durch Tauchen und Gießen

PROC15: Verwendung als Laborreagenz

Umweltfreisetzungskategorien

ERC8a: Breite dispersive Innenverwendung von Verarbeitungshilfsstoffen in

offenen Systemen

ERC8b: Breite dispersive Innenverwendung von reaktiven Stoffen in offenen

Systemen

ERC8d: Breite dispersive Außenverwendung von Verarbeitungshilfsstoffen in

offenen Systemen

ERC9a: Breite dispersive Innenverwendung von Stoffen in geschlossenen

Systemen

2.1 Beitragendes Szenarium zur Beherrschung der Umweltexposition für: ERC8a, ERC8b, ERC8d,

ERC9a

Produkteigenschaften

Stoffkonzentration im

Gemisch/Artikel

Umfasst Stoffanteile im Produkt bis 100 % (soweit

nicht anders angegeben).

Andere vorgegebene

Betriebsbedingungen welche die

Umweltexposition beeinflussen

Kontinuierliche Exposition

Technische Bedingungen und

Maßnahmen auf der

Prozessebene (Quelle) zur

Verhinderung von Freisetzungen

Technische Standortbedingungen

und Maßnahmen zur Reduktion

und Begrenzung von

Ausleitungen, Luftemissionen und

Freisetzungen in den Boden

Organisationsmaßnahmen zur

Verhütung/Einschränkung von

Freisetzungen von der Anlage

Anwendungsgebiet

Gewerbliche Verwendung

Wasser

Erfordert die regelmäßige Kontrolle des pH Wertes

während der Einleitung in offene Gewässer.,

Allgemein soll die Abwassereinleitung so erfolgen,

dass die pH Änderungen im Oberflächenwasser

minimiert werden., Allgemein tolerieren die meisten

aquatischen Organismen pH Werte im Bereich von

6-9. Dies spiegelt sich auch in der Beschreibung

der OECD Standardtests mit aquatischen

Organismen wider., Umweltbezogene

Risikominimierungsmaßnahmen zielen darauf ab,

die Entsorgung von Stoffen in kommunales

Abwasser oder Oberflächenwasser zu vermeiden,

für den Fall, dass bei dieser Entsorgung eine

signifikante pH-Änderung zu erwarten ist.

Bedingungen und Maßnahmen

bezüglich externe

Methoden zur

Entsorgung

Abwasser sollte wiederverwertet oder dem

industriellen Abwasser zugeführt und falls

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Abfallbehandlung für eine

Entsorgung

notwendig weiter neutralisiert werden.

2.2 Beitragendes Szenarium zur Beherrschung der Arbeitnehmerexposition für: PROC1, PROC2,

PROC3, PROC4, PROC5, PROC8a, PROC8b, PROC9, PROC10, PROC11, PROC13, PROC15

Produkteigenschaften

Stoffkonzentration im

Gemisch/Artikel

Umfasst Stoffanteile im Produkt bis 100 % (soweit

nicht anders angegeben).

Physikalische Form (zum

Zeitpunkt der

Verwendung)

flüssig

Physikalische Form (zum

Zeitpunkt der

Verwendung)

Fest, niedrige Staubigkeit

Frequenz und Dauer der

Verwendung

Einsatzhäufigkeit

8 Stunden / Tag

Einsatzhäufigkeit

200 Tage / Jahr

Technische Bedingungen und

Maßnahmen zur Beherrschung

der Verbreitung von der Quelle

bis zum Arbeitnehmer

Anwendungsgebiet

Gewerbliche Verwendung

Verwendung von Zangen, Haltestangen mit langen Griffen mit manueller

Nutzung, um direkten Kontakt und Exposition durch Spritzer zu vermeiden (nicht

überkopf arbeiten).

Wo möglich: Verwendung spezieller Verteiler und Pumpen, die speziell auf die

Vermeidung von Spritzern/Überläufen/Exposition ausgelegt sind.

Organisationsmaßnahmen zur

Verhütung/Einschränkung von

Freisetzung, Dispersion und

Exposition

Anwendungsgebiet

Gewerbliche Verwendung

Wo möglich: Manuelle Prozesse durch automatisierte oder geschlossene

Prozesse ersetzen. Dies würde reizende Nebel, Zerstäubungen und später

potentielle Spritzer vermeiden.

Potentiell gefährdete Arbeiter werden geschult um a.) die Arbeit ohne

Atemschutz zu vermeiden, b.) die ätzenden Eigenschaften (insbesondere die

Risiken der Einatmung) zu verstehen und c.) den Sicherheitsvorschriften des

Arbeitgebers Folge zu leisten.

Der Arbeitgeber hat sich über die Verfügbarkeit der erforderlichen PSA zu

vergewissern.

Bedingungen und Maßnahmen

bezüglich persönlichen Schutz,

Hygiene und

Gesundheitsbewertung

Anwendungsgebiet

Gewerbliche Verwendung

Im Falle von Staub oder Nebelbildung: Atemschutz mit zugelassenem Filter (P2)

ist zu tragen.

Tragen von chemisch resistenten Handschuhen.

Material: Butylkautschuk, PVC, Polychloropren mit Naturlatexauskleidung,

Materialdicke: 0,5 mm, Durchdringungszeit: > 480 min

Material: Nitrilkautschuk, Fluorkautschuk, Materialdicke: 0,35-0,4 mm,

Durchdringungszeit: > 480 min

Falls Spritzer wahrscheinlich auftreten werden:

Eng anliegende Schutzbrille oder Gesichtsschutz ist zu tragen

Geeignete Schutzkleidung, Schürzen, Schilde und Mäntel tragen.

Gummi- oder Plastikstiefel

3.

Expositionsabschätzung und Verweis auf deren Quelle

Umwelt

Die Wirkung sowie die dazugehörige Risikobewertung auf die aquatische Umwelt berücksichtigen nur Effekte auf

Organismen/ Ökosysteme, die auf möglichen Änderungen des pH-Wertes basieren, da eine im Vergleich zur

(potentiellen) pH-Änderung unbedeutende Toxizität der Metallionen zu erwarten ist. Die hohe Wasserlöslichkeit und

der sehr geringe Dampfdruck deuten darauf hin, dass der Stoff vorwiegend im Wasser nachzuweisen sein wird.

Wenn die umweltbezogenen Risikominimierungsmaßnahmen implementiert sind erfolgt keine Exposition des

belebten Schlamms der Abwasseraufbereitungsanlage und keine Exposition des aufnehmenden

Oberflächenwassers. Das Sedimentkompartiment wurde nicht berücksichtigt, da es für den Stoff nicht relevant ist.

Bei Abgabe in das wässrige Kompartiment ist eine Sorption an Sedimentpartikel vernachlässigbar. Signifikante

Emissionen in die Luft werden aufgrund des sehr niedrigen Dampfdrucks der Substanz nicht erwartet. Bei einer

Luftemission als Aerosol auf Wasserbasis wird der Stoff durch seine Reaktion mit CO2 (oder Säuren) rasch

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neutralisiert sen. Signifikante Emissionen in die terrestrische Umwelt sind nicht zu erwarten. Der Applikationspfad für

Schlamm ist nicht relevant für die Emission in landwirtschaftliche Böden, da keine Sorption des Stoffes an

Schwebstoffe in Kläranlagen/ Abwasseraufbereitungsanlagen auftreten wird. Bei einer Abgabe in den Boden ist die

Sorption an Bodenpartikel vernachlässigbar. Abhängig von der Pufferkapazität des Bodens wird OH- im

Erdbodenporenwasser neutralisiert oder es kommt zu einem pH- Anstieg. Der Stoff ist nicht bioakkumulierend.

Arbeitnehmer

PROC1, PROC2, PROC3, PROC4, PROC5, PROC8a, PROC8b, PROC9, PROC10, PROC11, PROC13,

PROC14, PROC15, PROC19, PROC23, PROC24: ECETOC TRA-Modell verwendet.

Beitragendes

Szenario

Spezifische

Bedingungen

Expositionswege

Expositionsgrad

RCR

PROC1, PROC2,

PROC3, PROC4,

PROC5,

PROC8a,

PROC8b,

PROC9,

PROC10,

PROC11,

PROC13,

PROC14,

PROC15,

PROC19,

PROC23,

PROC24

flüssig, keine lokale

Absaugung, kein

Atemschutz (RPE)

Arbeitnehmer - inhalativ,

kurzzeitig - lokal

0,17mg/m³

0,17

PROC1, PROC2

fest, keine lokale

Absaugung, kein

Atemschutz (RPE)

Arbeitnehmer - inhalativ,

kurzzeitig - lokal

0,01mg/m³

0,01

PROC3,

PROC15

fest, keine lokale

Absaugung, kein

Atemschutz (RPE)

Arbeitnehmer - inhalativ,

kurzzeitig - lokal

0,1mg/m³

PROC4, PROC5,

PROC11,

PROC14

fest, kein Atemschutz

(RPE)

Arbeitnehmer - inhalativ,

kurzzeitig - lokal

0,2mg/m³

PROC8a,

PROC8b,

PROC9,

PROC10,

PROC13,

PROC19

fest, keine lokale

Absaugung, kein

Atemschutz (RPE)

Arbeitnehmer - inhalativ,

kurzzeitig - lokal

0,5mg/m³

PROC23

fest, mit RPE (90%)

Arbeitnehmer - inhalativ,

kurzzeitig - lokal

0,4mg/m³

PROC24

fest, mit RPE (90%)

Arbeitnehmer - inhalativ,

kurzzeitig - lokal

0,5mg/m³

Dieser Stoff ist korrosiv. Bei der Handhabung ätzender Stoffe und Formulierungen tritt ein direkter Kontakt nur

gelegentlich auf. Es wird angenommen, dass eine wiederholte tägliche Exposition vernachlässigt werden kann. Die

dermale Exposition gegenüber dem Stoff wurde nicht quantifiziert. Bei gewöhnlichen Umgangs- und

Verwendungsbedingungen ist der Stoff nicht systemisch verfügbar. Das Auftreten von systemischen Effekten nach

dermaler oder inhalativer Exposition ist nicht zu erwarten. Basierend auf Arbeitsplatzmessungen und bei Befolgen

der vorgegebenen Risikominimierungsmaßnahmen zur Kontrolle der Exposition von Arbeitern und Gewerbe, ist die

inhalative Exposition unter dem DNEL.

4.

Leitlinien für den nachgeschalteten Anwender zur Bewertung, ob er innerhalb der im

Expositionsszenarium festgelegten Grenzen arbeitet

Der nachgeschaltete Anwender arbeitet in den Grenzen des Expositionsszenarios, wenn er entweder die oben

angegebenen Risikomanagementmaßnahmen anwendet oder er beweisen kann, dass seine

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Verwendungsbedingungen und implementierten Risikomanagementmaßnahmen gleichwertig sind. Dieser

Nachweis muss erbraucht werden, indem gezeigt wird, dass diese Maßnahmen die inhalative und dermale

Exposition auf Werte unterhalb des zugeordneten DNEL (siehe unten) begrenzen (vorausgesetzt die fraglichen

Prozesse und Aktivitäten sind durch die o.g. PROCs abgedeckt).

Falls keine Meßdaten verfügbar sind kann der nachgeschaltete Anwender Gebrauch von geeigneten

Werkzeugen machen (z.B. ECETOC TRA)

Wichtiger Hinweis: Durch den Nachweis einer sicheren Verwendung bei dem Vergleich der

Expositionsabschätzungen mit dem Langzeit DNEL ist der Kurzzeit DNEL ebenfalls abgedeckt (gemäß Richtlinie

R.14 können akute Expositionen durch Multiplikation der Langzeitexpositionsabschätzung mit dem Faktor 2

abgeleitet werden).

Über die REACH Stoffsicherheitsbeurteilung herausgehende zusätzliche Ratschläge für eine gute

Vorgangsweise

Lokale Absaugung ist nicht notwendig, ist jedoch Bestandteil der Guten Praxis.

Allgemeine Belüftung ist eine gute Praxis sofern keine lokale Absaugung ist.

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1. Kurzbezeichnung des Expositionsszenariums 3: Private Verwendung

Hauptanwendergruppen

SU 21: Verbraucherverwendungen: Private Haushalte (= Allgemeinheit =

Verbraucher)

Chemikalienkategorie

PC20: Produkte wie ph-Regulatoren, Flockungsmittel, Fällungsmittel,

Neutralisationsmittel

PC35: Wasch- und Reinigungsmittel (einschließlich Produkte auf

Lösungsmittelbasis)

PC39: Kosmetika, Körperpflegeprodukte

Umweltfreisetzungskategorien

ERC8a: Breite dispersive Innenverwendung von Verarbeitungshilfsstoffen in

offenen Systemen

ERC8b: Breite dispersive Innenverwendung von reaktiven Stoffen in offenen

Systemen

ERC8d: Breite dispersive Außenverwendung von Verarbeitungshilfsstoffen in

offenen Systemen

ERC9a: Breite dispersive Innenverwendung von Stoffen in geschlossenen

Systemen

Aktivität

Anmerkung: Dieses Expositionsszenario ist ausschließlich für eine entsprechend

der Qualität des gelieferten Stoffes geeigneten Verwendung relevant

2.1 Beitragendes Szenarium zur Beherrschung der Umweltexposition für: ERC8a, ERC8b, ERC8d,

ERC9a

Produkteigenschaften

Stoffkonzentration im

Gemisch/Artikel

Umfasst Stoffanteile im Produkt bis 100 % (soweit

nicht anders angegeben).

Technische Bedingungen und

Maßnahmen auf der

Prozessebene (Quelle) zur

Verhinderung von Freisetzungen

Technische Standortbedingungen

und Maßnahmen zur Reduktion

und Begrenzung von

Ausleitungen, Luftemissionen und

Freisetzungen in den Boden

Organisationsmaßnahmen zur

Verhütung/Einschränkung von

Freisetzungen von der Anlage

Es gibt keine besonderen umweltbezogenen Risikominimierungsmaßnahmen.

Bedingungen und Maßnahmen

bezüglich externe

Abfallbehandlung für eine

Entsorgung

Methoden zur

Entsorgung

Dieses Material sowie dessen Gebinde muss

sachgerecht und sicher entsorgt werden (z. B.

durch Abgabe bei einer öffentlichen

Müllverwertung), Leere Kontainer können über den

normalen Hausmüll entsorgt werden., Batterien

sollen so oft wie möglich wiederverwertet werden

(z.B. durch Rückgabe in öffentlichen

Rückgabestellen), Rückgewinnung der Stoffe aus

Alkalibatterien umfasst das Leeren, Sammlung und

Neutralisierung des Elektrolyten

2.2 Beitragendes Szenarium zur Beherrschung der Verbraucherexposition für: PC20, PC35, PC39

Produkteigenschaften

Stoffkonzentration im

Gemisch/Artikel

Umfasst Stoffanteile im Produkt bis 100 % (soweit

nicht anders angegeben).

Physikalische Form (zum

Zeitpunkt der

Verwendung)

flüssig

Physikalische Form (zum

Zeitpunkt der

Verwendung)

Fest, niedrige Staubigkeit

Bedingungen und Maßnahmen

zum Schutz des Verbrauchers

Verbrauchermaßnahmen

Verwendung resistenter Kennzeichnung-Gebinde

um die Selbstzerstörung und den Verlust der

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(z.B. Verhaltensratschläge,

persönlicher Schutz ,

Gesundheitspflege)

Kennzeichnungsintegrität bei normaler Verwendung

zu vermeiden. Mangelnde Qualität der Gebinde

führt zu einem Verlust an Informationen zu

Gefahren, Risiken und Gebrauchsanweisungen.

Es ist ratsam, nur in sehr viskosen Zubereitungen

freizusetzen.

Die Lieferung von geringen Mengen ist

empfehlenswert.

Zur Verwendung in Batterien ist der Einsatz

vollständig abgedichteter Erzeugnisse mit längerer

Betriebslebensdauer notwendig.

Es ist notwendig, dass dem Verbraucher immer

verbesserte Gebrauchsanweisungen und

Produktinformationen angeboten werden. Dies

ermöglicht eindeutig eine effiziente Verminderung

des Missbrauchsrisikos.

Um die Anzahl der Unfälle mit Beteiligung (junger)

Kinder und älteren Menschen zu minimieren, wird

empfohlen, diese Produkte in der Abwesenheit von

Kindern oder anderen potentiell empfindlichen

Gruppen zu verwenden.

Nicht in Lüftungsöffnungen oder -schlitzen

anwenden.

Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

Verbrauchermaßnahmen

Im Falle von Staub oder Nebelbildung: Atemschutz

mit zugelassenem Filter (P2) ist zu tragen.

Tragen von undurchlässigen, chemisch resistenten

Schutzhandschuhen.

Falls Spritzer wahrscheinlich auftreten werden:

Eng anliegende Schutzbrille oder Gesichtsschutz ist

zu tragen

3.

Expositionsabschätzung und Verweis auf deren Quelle

Umwelt

Verbraucherverwendungen beziehen sich auf bereits verdünnte Produkte, die in der Kanalisation rasch weiter

neutralisiert werden bis sie die Abwasseraufbereitungsanlage oder das Oberflächenwasser erreichen.

Verbraucher

PC39, PC20, PC35: ConsExpo und SprayExpo

Beitragendes

Szenario

Spezifische

Bedingungen

Expositionswege

Expositionsgrad

RCR

PC20, PC35,

PC39

Nur für die kritischste

Verwendung

abgeschätzt,

(Verwendung des Stoffes

in einem

Offenreinigungsspray)

Verbraucher - inhalativ,

akut - lokal

0,3 - 1,6mg/m³

< 1

Die berechnete Kurzzeitexposition liegt geringfügig über dem inhalativen Langzeit DNEL, ist jedoch niedriger als der

Kurzzeit-Arbeitsplatzgrenzwert. Der Stoff wird durch seine Reaktion mit CO2 (oder anderen Säuren) rasch

neutralisiert. Null-Exposition der Verbraucher gegenüber in Batterien enthaltenen Stoffen, da Batterien abgedichtete

Erzeugnisse mit langer Betrieb slebensdauer darstellen.

4.

Leitlinien für den nachgeschalteten Anwender zur Bewertung, ob er innerhalb der im

Expositionsszenarium festgelegten Grenzen arbeitet

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Version 7.1

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Der nachgeschaltete Anwender arbeitet in den Grenzen des Expositionsszenarios, wenn er entweder die oben

angegebenen Risikomanagementmaßnahmen anwendet oder er beweisen kann, dass seine

Verwendungsbedingungen und implementierten Risikomanagementmaßnahmen gleichwertig sind. Dieser

Nachweis muss erbraucht werden, indem gezeigt wird, dass diese Maßnahmen die inhalative und dermale

Exposition auf Werte unterhalb des zugeordneten DNEL (siehe unten) begrenzen (vorausgesetzt die fraglichen

Prozesse und Aktivitäten sind durch die o.g. PCs abgedeckt).

Falls keine Meßdaten verfügbar sind kann der nachgeschaltete Anwender Gebrauch von geeigneten

Werkzeugen (z.B. ConsEXpo) machen.

Wichtiger Hinweis: Durch den Nachweis einer sicheren Verwendung bei dem Vergleich der

Expositionsabschätzungen mit dem Langzeit DNEL ist der Kurzzeit DNEL ebenfalls abgedeckt (gemäß Richtlinie

R.14 können akute Expositionen durch Multiplikation der Langzeitexpositionsabschätzung mit dem Faktor 2

abgeleitet werden).

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