Carprodyl Quadri 120 mg Kautabletten für Hunde

Österreich - Deutsch - AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit)

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Gebrauchsinformation PIL
Fachinformation SPC
Wirkstoff:
CARPROFEN
Verfügbar ab:
CEVA Santé Animale
ATC-Code:
QM01AE91
INN (Internationale Bezeichnung):
carprofen
Einheiten im Paket:
1 x 2 Blister aus PVDC/-PVC/Aluminiumfolie mit je 6 Tabletten, Laufzeit: 27 Monate 1 x 20 Blister aus PVDC/-PVC/Aluminiumfolie m
Verschreibungstyp:
Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Therapiegruppe:
Carprofen
Produktbesonderheiten:
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Zulassungsnummer:
8-00838
Berechtigungsdatum:
2009-11-26

Wortlaut der für die Packungsbeilage vorgesehenen Angaben

GEBRAUCHSINFORMATION

Carprodyl Quadri 120 mg Kautabletten für Hunde

Name

und

Anschrift

des

Zulassungsinhabers

und,

wenn

unterschiedlich,

des

Herstellers, der für die Chargenfreigabe verantwortlich ist

Zulassungsinhaber:

DE : Ceva Tiergesundheit GmbH

Kanzlerstr. 4

D-40472 Düsseldorf

AT : Ceva Sante Animale

10, avenue de La Ballastiere

33500 Libourne

Frankreich

Hersteller, der für die Chargenfreigabe verantwortlich ist

Ceva Santé Animale

Boulevard de la Communication

Zone Autoroutière

53950 Louverné- France

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Carprodyl Quadri 120 mg Tabletten für Hunde

Carprofen

Wirkstoff(e) und sonstige Bestandteile

1 Kautablette enthält:

Wirkstoff:

Carprofen ...........................................................120,00 mg

Kleeblattförmige beigefarbene Tablette mit Kreuzbruchrille.

Die Tablette kann in vier gleich große Teile geteilt werden.

Anwendungsgebeit (e)

Beim Hund:

Zur Linderung von Entzündungen und Schmerzen bei muskulo-skeletalen Erkrankungen und

degenerativen Gelenkerkrankungen.

Zur Weiterbehandlung postoperativer Schmerzen nach vorangegangener parenteraler

Analgesie.

Gegenanzeigen

Nicht bei trächtigen und laktierenden Hündinnen anwenden.

Nicht bei Hunden unter 4 Monaten anwenden, da hierzu keine Daten vorliegen.

Nicht bei Katzen anwenden.

Nicht bei Hunden mit Herz-, Leber- oder Nierenerkrankungen anwenden.

Nicht bei Hunden anwenden, bei denen die Möglichkeit von Magendarmgeschwüren oder –

blutungen besteht oder Blutbildveränderungen und Blutgerinnungsstörungen vorliegen.

Nicht bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, andere nicht-steroidale Antiphlogistika

(NSAID) oder einen der sonstigen Bestandteile anwenden.

Nebenwirkungen

Zusammenhang

NSAID

wurde

über

typische

Nebenwirkungen

Erbrechen,

weicher Kot/Diarrhöe, okkultes Blut im Kot, Appetitverlust und Lethargie berichtet. Diese

Nebenwirkungen treten im Allgemeinen innerhalb der ersten Behandlungswoche auf, sind in

den meisten Fällen vorübergehend und klingen nach Abschluss der Behandlung ab, sie

können jedoch in sehr seltenen Fällen schwerwiegend oder tödlich sein.

Bei Auftreten von Nebenwirkungen sollte die Anwendung des Tierarzneimittels abgebrochen

und tierärztlicher Rat eingeholt werden.

Wie auch bei anderen NSAID besteht die Gefahr seltener renaler oder idiosynkratischer

hepatischer Nebenwirkungen.

Falls Sie Nebenwirkungen insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage

aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt oder Apotheker

mit.

Zieltierart

Hund

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Zum Eingeben.

4 mg Carprofen pro kg Körpergewicht pro Tag.

Die Anfangsdosis beträgt 4 mg Carprofen pro kg Körpergewicht pro Tag verabreicht als tägliche

Einzeldosis. Die analgetische Wirkung hält nach jeder Verabreichung mindestens 12 Stunden

Die tägliche Dosis kann je nach klinischem Ansprechen reduziert werden.

Die Behandlungsdauer ist abhängig vom klinischen Verlauf. Eine Langzeitbehandlung sollte

unter regelmäßiger tierärztlicher Kontrolle erfolgen.

Um die analgetische und entzündungshemmende Wirkung postoperativ auszudehnen, kann

eine parenterale präoperative Behandlung mit injizierbarem Carprofen postoperativ in Form von

Carprofen-Tabletten mit einer Dosis von 4 mg/kg täglich über 5 Tage fortgesetzt werden.

Die angegebene Dosis nicht überschreiten.

Die Tabletten lassen sich wie folgt teilen: Tablette auf eine ebene Oberfläche legen,

Bruchrille zeigt nach unten, die gewölbte Seite nach oben.

Mit der Spitze des Zeigefingers leicht senkrecht auf die Mitte der Tablette drücken, um sie zu

halbieren.

Viertel

erhalten,

Zeigefinger

leicht

Mitte

einer

Tablettenhälfte drücken.

Jede Kautablette ist viertelbar und erlaubt daher eine genaue Dosierung nach Körpergewicht

des jeweiligen Tieres:

Anzahl Tabletten pro Tag

Gewicht des Hundes (kg)

< 14,4

14,5

< 20,9

< 29,9

< 37,4

1 ¼

37,5

< 44,9

1 ½

< 52,4

1 ¾

52,5

< 59,9

< 70

Hinweise für die richtige Anwendung

Die Kautabletten sind aromatisiert und werden von Hunden spontan aufgenommen. Die

Kautabletten können mit oder ohne Futter verabreicht werden.

Wartezeit

Nicht zutreffend.

Besondere Lagerungshinweise

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Nicht über 30°C lagern

Vor Licht schützen

Tablettenstücke im Blister aufbewahren. Übrig gebliebene Teile von Tabletten sollten nach

72 Stunden entsorgt werden.

Sie dürfen das Tierarzneimitel nach dem auf dem Blister und dem Umkarton angegebenen

Verfalldatum (hinter „EXP“) nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den

letzten Tag des angegebenen Monats.

Besondere Warnhinweise

Anwendung während der Trächtigkeit und der Laktation

Bei Untersuchungen an Labortieren (Ratten und Kaninchen) konnten fetotoxische Wirkungen

des Carprofens in Dosen nahe der therapeutischen Dosis festgestellt werden. Die Sicherheit

des Tierarzneimittels bei Trächtigkeit und Laktation konnte nicht nachgewiesen werden.

Nicht bei trächtigen oder laktierenden Hündinnen anwenden.

Bei Zuchttieren nicht während des Reproduktionszeitraums anwenden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren

Die Anwendung bei Hunden unter 6 Wochen sowie bei alten Hunden kann mit erhöhtem

Risiko verbunden sein. Wenn die Anwendung in diesen Fällen unvermeidbar ist, sollte ggf.

die Dosis herabgesetzt und der Hund sorgfältig klinisch überwacht werden.

Die Anwendung bei dehydrierten, hypovolämischen oder hypotonischen Hunden ist zu

vermeiden, da hier ein mögliches Risiko verstärkter Nierentoxizität besteht.

Die gleichzeitige Gabe potentiell nephrotoxischer Arzneimittel ist zu vermeiden.

NSAIDs können die Phagozytose hemmen, daher sollte bei der Behandlung entzündlicher

Zustände in Verbindung mit bakteriellen Infektionen gleichzeitig eine antimikrobielle Therapie

erfolgen.

Wie auch bei anderen NSAIDs wurde bei Labortieren und Menschen eine Photodermatitis

während der Behandlung mit Carprofen beobachtet. Diese Hautreaktionen wurden bei Hunden

bisher nicht festgestellt.

Keine

anderen

NSAIDs

gleichzeitig

oder

innerhalb

eines

Zeitraums

Stunden

verabreichen. Einige NSAIDs können stark an Plasmaproteine binden und mit anderen stark

gebundenen Arzneimitteln konkurrieren, so dass toxische Wirkungen entstehen.

Aufgrund der guten Schmackhaftigkeit der Tabletten sollten diese an einem sicheren Ort

außer

Reichweite

Tieren

aufbewahrt

werden.

Einnahme

einer

Dosis,

empfohlene Anzahl an Tabletten übersteigt, kann zu schweren gesundheitsschädlichen

Auswirkungen führen. In diesem Fall sollten sie unverzüglich einen Tierarzt aufsuchen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender

versehentlichem

Verschlucken

sofort

ärztlichen

einholen

Arzt

Packungsbeilage zeigen.

Nach Umgang mit dem Tierarzneimittel Hände waschen.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen

Carprofen

stark

Plasmaproteine

gebunden

konkurriert

anderen

stark

gebundenen Wirkstoffen, wodurch deren jeweilige toxische Wirkungen verstärkt werden

können.

Dieses

Tierarzneimittel

nicht

gleichzeitig

anderen

NSAIDs

oder

Glukokortikoiden

anwenden.

gleichzeitige

Gabe

potentiell

nephrotoxischer

Arzneimittel

(z.B.

Aminoglykosid-

Antibiotika) ist zu vermeiden.

Siehe auch Abschnitt „Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung“

Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel), falls erforderlich

Aus Literaturdaten geht hervor, dass Carprofen von Hunden in der doppelten empfohlenen

Dosis 42 Tage lang gut vertragen wird.

Im Falle einer Überdosierung gibt es für Carprofen kein spezifisches Gegenmittel, aber eine

allgemeine

unterstützende

Therapie

einzuleiten,

auch

klinischer

Überdosierung mit einem NSAID angezeigt ist.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung von nicht verwendetem Arzneimittel

oder von Abfallmaterialien, sofern erforderlich.

DE: Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen

abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass kein

missbräuchlicher Zugriff auf diese Abfälle erfolgen kann. Tierarzneimittel dürfen nicht mit

dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden.

AT: Nicht verwendete Tierarzneimittel oder davon stammende Abfallmaterialien sind

entsprechend den nationalen Vorschriften zu entsorgen.

Genehmigungsdatum der Packungsbeilage

Weitere Angaben

Packungsgrößen:

Schachtel mit 2 Blistern zu 6 Tabletten.

Schachtel mit 20 Blistern zu 6 Tabletten.

Schachtel mit 40 Blistern zu 6 Tabletten.

Schachtel mit 80 Blistern zu 6 Tabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

AT: Z. Nr.: 8-00838

Zu weiteren Informationen über das Arzneimittel, setzen Sie sich bitte mit dem Mitvertreiber

des Zulassungsinhabers in Verbindung

Fachinformation in Form der Zusammenfassung der Merkmale des

Tierarzneimittels (Summary of Product Characteristics)

1.

Bezeichnung des Tierarzneimittels:

Carprodyl Quadri 120 mg Kautabletten für Hunde

2.

Qualitative und quantitative Zusammensetzung:

1 Kautablette enthält:

Wirkstoff(e):

Carprofen

120 mg

Sonstige Bestandteile:

vollständige

Auflistung

sonstigen

Bestandteile

finden

unter

Abschnitt 6.1

3.

Darreichungsform:

Kautablette

Kleeblattförmige beigefarbene Tabletten mit Kreuzbruchrille.

Die Tablette kann in vier gleiche Teile geteilt werden.

4.

Klinische Angaben:

Zieltierart(en):

Hund

Anwendungsgebiete unter Angabe der Zieltierart(en):

Beim Hund:

Zur Linderung von Entzündungen und Schmerzen bei muskulo-skeletalen

Erkrankungen und degenerativen Gelenkerkrankungen.

Weiterbehandlung

postoperativer

Schmerzen

nach

vorangegangener

parenteraler Analgesie.

Gegenanzeigen:

Nicht bei trächtigen und laktierenden Hündinnen anwenden.

Nicht bei Hunden unter 4 Monaten anwenden, da hierzu keine Daten

vorliegen.

Nicht bei Katzen anwenden.

Nicht bei Hunden mit Herz-, Leber- oder Nierenerkrankungen anwenden.

Nicht bei Hunden anwenden, bei denen die Möglichkeit von

Magendarmgeschwüren oder -blutungen besteht oder Blutbildveränderungen

und Blutgerinnungsstörungen vorliegen.

Nicht bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, andere nicht-steroidale

Antiphlogistika (NSAID) oder einen der sonstigen Bestandteile anwenden.

Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart:

Siehe Abschnitte 4.3 und 4.5.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung:

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren:

Die Anwendung bei Hunden jünger als 6 Wochen sowie bei alten Hunden

kann mit erhöhtem Risiko verbunden sein. Wenn die Anwendung in diesen

Fällen unvermeidbar ist, sollte ggf. die Dosis herabgesetzt und der Hund

sorgfältig klinisch überwacht werden.

Anwendung

dehydrierten,

hypovolämischen

oder

hypotonischen

Hunden

vermeiden,

hier

mögliches

Risiko

verstärkter

Nierentoxizität besteht.

Die gleichzeitige Gabe potentiell nephrotoxischer Arzneimittel ist zu vermeiden.

NSAIDs können die Phagozytose hemmen, daher sollte bei der Behandlung

entzündlicher Zustände in Verbindung mit bakteriellen Infektionen gleichzeitig

eine antimikrobielle Therapie erfolgen.

Wie auch bei anderen NSAIDs wurde bei Labortieren und Menschen eine

Photodermatitis während der Behandlung mit Carprofen beobachtet. Diese

Hautreaktionen wurden bei Hunden bisher nicht festgestellt.

Keine anderen NSAIDs gleichzeitig oder innerhalb eines Zeitraums von

24 Stunden verabreichen. Einige NSAIDs können stark an Plasmaproteine

binden und mit anderen stark gebundenen Arzneimitteln konkurrieren, so

dass toxische Wirkungen entstehen.

Aufgrund des guten Geschmacks der Tabletten sollten sie an einem sicheren

Ort außer Reichweite von Tieren aufbewahrt werden. Die Aufnahme von

mehr

empfohlenen

Anzahl

Tabletten

kann

schwerwiegende

Nebenwirkungen

hervorrufen.

Falls

dies

auftritt,

nehmen

sofort

tierärztliche Hilfe in Anspruch.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Bei versehentlichem Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und dem

Arzt die Packungsbeilage zeigen.

Nach Umgang mit dem Tierarzneimittel Hände waschen.

Nebenwirkungen (Häufigkeit und Schwere):

Im Zusammenhang mit NSAIDs wurde über typische Nebenwirkungen wie

Erbrechen, weicher Kot/Diarrhöe, okkultes Blut im Kot, Appetitverlust und

Lethargie berichtet. Diese Nebenwirkungen treten im Allgemeinen innerhalb

ersten

Behandlungswoche

auf,

sind

meisten

Fällen

vorübergehend und klingen nach Abschluss der Behandlung ab, sie können

jedoch in sehr seltenen Fällen schwerwiegend oder tödlich sein.

Auftreten

Nebenwirkungen

sollte

Anwendung

Tierarzneimittels abgebrochen und tierärztlicher Rat eingeholt werden.

Wie auch bei anderen NSAIDs besteht die Gefahr seltener renaler oder

idiosynkratischer hepatischer Nebenwirkungen.

Anwendung während der Trächtigkeit, Laktation oder der Legeperiode:

Untersuchungen

Labortieren

(Ratten

Kaninchen)

konnten

fetotoxische Wirkungen des Carprofens in Dosen nahe der therapeutischen

Dosis

festgestellt

werden.

Sicherheit

Tierarzneimittels

Trächtigkeit und Laktation wurde nicht nachgewiesen. Nicht bei trächtigen

oder laktierenden Hündinnen anwenden.

Bei Zuchttieren nicht während des Reproduktionszeitraums anwenden.

Wechselwirkungen

anderen

Arzneimitteln

andere

Wechselwirkungen:

Carprofen ist stark an Plasmaproteine gebunden und konkurriert mit anderen

stark gebundenen Wirkstoffen, wodurch deren jeweilige toxische Wirkungen

verstärkt werden können.

Dieses

Tierarzneimittel

nicht

gleichzeitig

anderen

NSAIDs

oder

Glukokortikoiden anwenden.

gleichzeitige

Gabe

potentiell

nephrotoxischer

Arzneimittel

(z.B.

Aminoglykosid-Antibiotika) ist zu vermeiden.

Siehe auch Abschnitt 4.5.

Dosierung und Art der Anwendung:

Zum Eingeben.

4 mg Carprofen pro kg Körpergewicht pro Tag.

Die Anfangsdosis beträgt 4 mg Carprofen pro kg Körpergewicht pro Tag

verabreicht als tägliche Einzeldosis. Die analgetische Wirkung hält nach

jeder Verabreichung mindestens 12 Stunden an.

Die tägliche Dosis kann je nach klinischem Ansprechen reduziert werden.

Behandlungsdauer

abhängig

klinischen

Verlauf.

Eine

Langzeitbehandlung

sollte

unter

regelmäßiger

tierärztlicher

Kontrolle

erfolgen.

analgetische

entzündungshemmende

Wirkung

postoperativ

auszudehnen,

kann

eine

parenterale

präoperative

Behandlung

injizierbarem Carprofen postoperativ in Form von Carprofen-Tabletten mit

einer Dosis von 4 mg/kg täglich über 5 Tage fortgesetzt werden.

Die angegebene Dosis nicht überschreiten.

Die Tabletten lassen sich wie folgt teilen: Tablette auf eine ebene Oberfläche

legen, Bruchrille zeigt nach unten, die gewölbte Seite nach oben.

Mit der Spitze des Zeigefingers leicht senkrecht auf die Mitte der Tablette

drücken, um sie zu halbieren. Um Viertel zu erhalten, mit dem Zeigefinger

leicht auf die Mitte einer Tablettenhälfte drücken.

Jede Kautablette ist viertelbar und erlaubt daher eine genaue Dosierung

nach Körpergewicht des jeweiligen Tieres:

Anzahl Tabletten pro

Gewicht des Hundes

(kg)

< 14,4

14.5

< 20,9

< 29,9

< 37,4

1 ¼

37.5

< 44,9

1 ½

< 52,4

1 ¾

52.5

< 59,9

< 70

Kautabletten

sind

aromatisiert

werden

Hunden

spontan

aufgenommen. Die Kautabletten können mit oder ohne Futter verabreicht

werden.

4.10

Überdosierung

(Symptome,

Notfallmaßnahmen

Gegenmittel),

falls

erforderlich:

Aus Literaturdaten geht hervor, dass Carprofen von Hunden in der doppelten

empfohlenen Dosis 42 Tage lang gut vertragen wird.

Gegen Carprofen gibt es kein spezifisches Antidot, aber eine allgemeine

unterstützende

Therapie

klinischer

NSAID-Überdosierung

sollte

eingeleitet werden.

4.11

Wartezeit(en):

Nicht zutreffend.

5.

Pharmakologische Eigenschaften

ATCvet Code: QM01AE91

Pharmakotherapeutische Gruppe: Antiphlogistika und Antirheumatika,

NSAID, Arylpropionsäuren

Pharmakodynamische Eigenschaften:

Carprofen

nichtsteroidaler

Entzündungshemmer

(NSAID)

2-Arylpropionsäure-Gruppe

besitzt

entzündungshemmende,

schmerzstillende und fiebersenkende Eigenschaften.

Der Wirkmechanismus des Carprofens ist nicht eindeutig geklärt. Es wurde

jedoch nachgewiesen, dass die Hemmung des Enzyms Cyclooxygenase

durch das Carprofen in der empfohlenen Dosis relativ gering ist. Darüber

hinaus wurde gezeigt, dass Carprofen die Bildung von Thromboxan (TX) B2

gerinnendem

Blut

Hunden

nicht

hemmt

dass

weder

Prostaglandin (PG) E2 noch die 12-Hydroxyeicosatetraensäure (HETE) im

Entzündungsexsudat

gehemmt

werden.

weist

darauf

hin,

dass

Wirkungsmechanismus

Carprofens

nicht

Hemmung

Eicosanoide besteht. Einige Autoren vermuten eine Wirkung des Carprofens

auf einen oder mehrere noch nicht identifizierte Entzündungsmediatoren, ein

klinischer Beweis konnte jedoch bisher nicht erbracht werden.

Carprofen existiert in zwei enantiomeren Formen, R(-)-Carprofen und S(+)-

Carprofen,

vermarktet

wird

razemische

Form.

Untersuchungen

Labortieren weisen darauf hin, dass das S(+)-Enantiomer eine stärkere

entzündungshemmende Wirkung besitzt.

ulzerogenes

Potential

Carprofens

wurde

Nagetieren

nachgewiesen, aber nicht bei Hunden.

Angaben zur Pharmakokinetik:

Nach

einmaliger

oraler

Verabreichung

Carprofen

Körpergewicht

beim

Hund

wird

nach

Stunden

maximale

Plasmakonzentration von 23 µg/ml erreicht. Die orale Bioverfügbarkeit liegt

bei mehr als 90% der Gesamtdosis. Carprofen ist zu mehr als 98% an

Plasmaproteine gebunden und sein Verteilungsvolumen ist gering.

Carprofen wird über die Galle ausgeschieden, wobei 70 % der intravenösen

Carprofen-Dosis

über

Fäzes

eliminiert

werden,

hauptsächlich

Glucuronidkonjugat.

Carprofen

durchläuft

einen

enantioselektiven

enterohepatischen

Zyklus

beim

Hund,

wobei

S(+)-Enantiomer

signifikant rezykliert wird. Die Plasmaclearance des S(+)-Carprofens liegt ca.

zweimal höher als die des R(-) Carprofens. Die Gallenclearance des S(+)-

Carprofens scheint auch von der Stereoselektivität abhängig zu sein, denn

sie ist ca. dreimal höher als die des R(-)-Carprofens.

6.

Pharmazeutische Angaben

Verzeichnis der sonstigen Bestandteile:

Leber vom Schwein (Aroma)

Hefe

Croscarmellose-Natrium

Copovidon

Magnesiumstearat

Hochdisperses Siliciumdioxid

Mikrokristalline Cellulose

Lactose-Monohydrat

Inkompatibilitäten:

Nicht zutreffend.

Dauer der Haltbarkeit:

Haltbarkeit des Tierarzneimittels im unversehrten Behältnis:

36 Monate

Haltbarkeit nach Anbruch des Primärpackmittels:

72 Stunden

Besondere Lagerungshinweise:

Nicht über 30 °C lagern

Vor Licht schützen

Geteilte Tabletten im Blister aufbewahren. Übrig gebliebene Teile von

Tabletten sollten nach 72 Stunden entsorgt werden.

Art und Beschaffenheit des Behältnisses:

Blisterverpackung,

bestehend

PVDC/-PVC/Aluminiumfolie,

hitzeversiegelt, 6 Tabletten je Blister.

Schachtel mit 2 Blistern zu 6 Tabletten.

Schachtel mit 20 Blistern zu 6 Tabletten.

Schachtel mit 40 Blistern zu 6 Tabletten.

Schachtel mit 80 Blistern zu 6 Tabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Besondere

Vorsichtsmaßnahmen

für

Entsorgung

nicht

verwendeter

Tierarzneimittel oder bei der Anwendung entstehender Abfälle:

Nicht verwendete Tierarzneimittel oder davon stammende Abfallmaterialien

sind entsprechend den nationalen Vorschriften zu entsorgen.

7.

Zulassungsinhaber:

Ceva Sante Animale

10, avenue de La Ballastiere

33500 Libourne

Frankreich

8.

Zulassungsnummer

8-00838

9.

Datum der Erteilung der Erstzulassung / Verlängerung der Zulassung:

26.11.2009 /

10.

Stand der Information

11.

Verbot des Verkaufs, der Abgabe und/oder der Anwendung

Nicht zutreffend.

12.

Verschreibungsstatus / Apothekenpflicht

Rezept- und apothekenpflichtig.

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