Calciumfolinat Ebewe 15 mg - Kapseln

Österreich - Deutsch - AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit)

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Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation (PIL)

22-02-2021

Fachinformation Fachinformation (SPC)

22-02-2021

Wirkstoff:
CALCIUM FOLINAT
Verfügbar ab:
EBEWE Pharma Ges.m.b.H. Nfg.KG
ATC-Code:
V03AF03
INN (Internationale Bezeichnung):
CALCIUM FOLINATE
Einheiten im Paket:
20 Stück,170 Stück
Verschreibungstyp:
Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Therapiebereich:
Detoxifying agents for cy
Produktbesonderheiten:
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Zulassungsnummer:
17442
Berechtigungsdatum:
1983-12-22

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GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN

Calciumfolinat Ebewe 15 mg - Kapseln

Wirkstoff: Calciumfolinat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses

Arzneimittel

wurde

Ihnen

persönlich

verschrieben. Geben

nicht

Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden

haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Calciumfolinat Ebewe und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Calciumfolinat Ebewe beachten?

Wie ist Calciumfolinat Ebewe einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Calciumfolinat Ebewe aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Calciumfolinat Ebewe und wofür wird es angewendet?

Calciumfolinat ist ein Vitamin der B-Gruppe in Form von Kapseln zum Einnehmen.

Calciumfolinat Ebewe 15 mg – Kapseln werden eingenommen

d i e

u n e r w ü n s c h t e n

N e b e n w i r k u n g e n

b e s t i m m t e r

Krebsarzneimittel

abzuschwächen bzw. eine Überdosierung zu behandeln (z. B. Methotrexat oder andere

Folsäureantagonisten)

um die Wirkung von 5-Fluorouracil, einem Krebsarzneimittel, zu verstärken

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Calciumfolinat Ebewe beachten?

Calciumfolinat Ebewe darf nicht eingenommen werden

we n n

S i e

allergisch gegen den

W irk stoff

o d e r

e i n e n

d er

A b s c h n i t t

6. genannten

sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

wenn Sie eine bestimmte Form der Anämie (perniziöse Anämie) oder andere durch Vitamin

-Mangel bedingte Formen der Blutarmut haben

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Calciumfolinat Ebewe einnehmen.

W ähr end

Behandlung

m it

Calc iumf olinat

Ebewe

darf es

k einer

Sc hwang er s c haf t

kommen.

S o r g e n

S i e

f ü r

e i n e n

s i c h e r e n

E m p f ä n g n i s s c h u t z .

F a l l s

t r o t z d e m

e i n e

Schwangerschaft eintritt, teilen Sie dies unverzüglich Ihrem Arzt mit; er wird entscheiden, ob

Sie Calciumfolinat Ebewe weiter einnehmen sollen.

Wenn Sie an einer durch einen Mangel an Vitamin B

bedingten Form der Blutarmut leiden

(z. B. perniziöser Anämie), teilen Sie dies bitte Ihrem Arzt mit.

Calciumfolinat Ebewe kann die schädigenden Wirkungen von 5-Fluorouracil verstärken. Wenn

Sie mit 5-Fluorouracil behandelt werden und wunde Stellen im Mund oder Entzündungen der

Mundschleimhaut auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn Sie Durchfall

bekommen, der schwerwiegend oder auch lebensbedrohlich sein kann (siehe auch Abschnitt

4.). Ihr Arzt wird entscheiden, ob die Dosis zu reduzieren oder die Behandlung abzubrechen

ist.

Wenn Sie an Epilepsie leiden und Antiepileptika (wie z. B. Phenobarbital, Phenytoin, Primidon

oder Succinimide) einnehmen, können Ihre Anfälle häufiger auftreten.

Möglicherweise muss die Dosis Ihres Antiepileptikums angepasst werden.

W enn

eine

Nierenfunktionsstörung

haben

gleichzeitig

Methotrexat

behandelt

werden, ist bei der Anwendung von Calciumfolinat Ebewe besondere Vorsicht geboten.

Calciumfolinat Ebewe sollte in Kombination mit Methotrexat oder 5-Fluorouracil nur unter der

d i r e k t e n

A u f s i c h t

e i n e s

A r z t e s

e r f o l g e n ,

d e r

E r f a h r u n g

m i t

d e r

A n w e n d u n g

v o n

chemotherapeutischen Substanzen bei Krebspatienten hat.

Einnahme von Calciumfolinat Ebewe zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel

einnehmen/anwenden,

kürzlich

andere

Arzneimittel eingenommen/angewendet

haben oder

beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Wenn Calciumfolinat in Verbindung

einem

Folsäureantagonisten

(z. B.

Cotrimoxazol,

Pyrimethamin) gegeben wird, kann die Wirksamkeit des Folsäure-Antagonisten reduziert oder

vollständig aufgehoben sein.

Calciumfolinat

k a n n

d i e

E f f e k t e

a n t i e p i l e p t i s c h e r

A r z n e i m i t t e l

( P h e n o b a r b i t a l ,

P r i m i d o n ,

Phenytoin und Succinimid) vermindern und so zu einem Anstieg der Anfallshäufigkeit führen.

Die gleichzeitige Anwendung von Calciumfolinat mit 5-Fluorouracil verstärkt die Toxizität von

5-Fluorouracil, Tegafur und Capecitabin.

N a c h

d e r

Anwendung von

Me t h o t r e x a t

k a n n

e i n e

Ü b e r d o s i e r u ng

v o n

C a l c i u m f o l i n a t

Wirksamkeitsverlusten der Methotrexat-Therapie führen (Over-Rescue).

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn

schwanger

sind

oder

stillen,

oder

wenn

vermuten,

schwanger

sein

oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren

Arzt um Rat.

Schwangerschaft

Es gibt keine Hinweise, dass Folinsäure schädigende Wirkungen auf den Fötus hat, wenn sie

während

Schwangerschaft

verabreicht

wird.

Dennoch ist

besondere

Vorsicht

geboten,

wenn

Calciumfolinat

während

Schwangerschaft

verabreicht

wird,

nicht

genügend

Daten gibt, um eine sichere Anwendung während der Schwangerschaft zu belegen.

M e t h o t r e x a t

u n d

5 - F l u o r o u r a c i l

d ü r f e n

w ä h r e n d

d e r

S c h w a n g e r s c h a f t

g e n e r e l l

n i c h t

angewendet werden; dies trifft auch auf die kombinierte Anwendung von Calciumfolinat mit

Methotrexat oder 5-Fluorouracil zu.

W ähr end

Behandlung

m it

Calc iumf olinat

Ebewe

darf

k einer

Sc hwang er s c haf t

k o m m e n .

S o r g e n

S i e

f ü r

e i n e n

s i c h e r e n

E m p f ä n g n i s s c h u t z .

F a l l s

t r o t z d e m

e i n e

Schwangerschaft eintritt, teilen Sie dies unverzüglich Ihrem Arzt mit; er wird entscheiden, ob

Sie Calciumfolinat Ebewe weiter einnehmen sollen.

Stillzeit

nicht

bekannt

ist,

Calciumfolinat

die Muttermilch

übergeht,

sollte

Calciumfolinat

während der Stillzeit nur mit äußerster Vorsicht angewendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

gibt

keinen

Hinweis

darauf,

dass

Calciumfolinat Ebewe die

Fähigkeit

fahren

oder

Maschinen zu bedienen, beeinflusst.

Calciumfolinat Ebewe enthält Lactose und Natrium

Bitte nehmen Sie Calciumfolinat Ebewe erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen

bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Kapsel, d.h. es ist nahezu

„natriumfrei“.

3.

Wie ist Calciumfolinat Ebewe einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker

ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierung

Die von Ihrem Arzt verordnete Dosierung ist genau einzuhalten, da diese für Sie individuell

festgelegt wird.

In Kombination mit Methotrexat:

Die erforderliche Dosis hängt von Ihrem Allgemeinzustand und der verabreichten Methotrexat-

Dosis ab.

Reduktion

unerwünschten

Wirkungen

Methotrexat

wird

Calciumfolinat

12 - 24

St unden

nac h

Beg inn

Met hot r exat -G abe

ver abr eic ht.

er st e

Dos is

Calc iumf olinat

beträgt

(6 - 12

mg/m

gefolgt

jeweils

weiteren

6-Stunden-Intervall

während der nächsten 72 Stunden.

48 Stunden nach Beginn der Methotrexat-Gabe wird die Methotrexat-Menge in Ihrem Körper

bestimmt und die Calciumfolinat-Dosis ist erforderlichenfalls anzupassen.

In Kombination mit dem Krebsarzneimittel 5-Fluorouracil und als Gegenmittel (Antidot) gegen

die Folsäure-Antagonisten Trimetrexat, Trimethoprim und Pyrimethamin:

Hinweis für das medizinische Fachpersonal: genaue Dosierungsangaben dazu finden sich am

Ende der Packungsbeilage.

Die Anzahl der Wiederholungszyklen liegt im Ermessen Ihres Arztes.

K o n t a k t i e r e n

S i e

b i t t e

I h r e n

A r z t ,

w e n n

S i e

das Gefühl

h a b e n ,

d a s s

d i e

W i r k u n g

v o n

Calciumfolinat Ebewe zu stark oder zu schwach ist.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen mit reichlich Flüssigkeit.

G r u n d s ä t z l i c h

k a n n

d i e

B e h a n d l u n g

m i t

C a l c i u m f o l i n a t

s o w o h l

d u r c h

A n w e n d u n g

einer

Injektionslösung als auch durch Einnahme von Kapseln erfolgen. Bei Patienten mit Magen-/

D a r m - B e s c h w e r d e n

m u s s

d i e

C a l c i u m f o l i n a t - B e h a n d l u n g

j e d o c h

g r u n d s ä t z l i c h

m i t

d e r

Injektionslösung durchgeführt werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Calciumfolinat Ebewe eingenommen haben als Sie

sollten

liegen

bisher

keine

Berichte

über

Folgen

Patienten,

wesentlich

mehr

empfohlene

Dosis

Calciumfolinat

erhalten

haben.

Jedoch

können

exzessive

Mengen

Calciumfolinat den chemotherapeutischen Effekt von Folsäure-Antagonisten aufheben.

Im Falle einer Überdosierung der Kombination von 5-Fluorouracil und Calciumfolinat sollen die

Hinweise zu Maßnahmen bei Überdosierung von 5-Fluorouracil befolgt werden.

Wenn Sie die Einnahme von Calciumfolinat Ebewe vergessen haben

Nehmen

nicht

doppelte

Menge

ein,

wenn

vorherige

Einnahme

vergessen

haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren

Arzt.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei

jedem auftreten müssen.

Alle Anwendungsgebiete

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Fieber

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Schlaflosigkeit

Unruhe

Depression

Zunahme an Krämpfen bei Patienten mit Epilepsie

bei hohen Dosen Krampfanfälle auch bei Nicht-Epileptikern

Verdauungsprobleme

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

schwere

allergische

Reaktion – bei

Ihnen

kann

einem

plötzlich

auftretenden

juckenden Hautausschlag (Nesselsucht), einer Schwellung der Hände, Füße, Knöchel,

d e s

G e s i c h t s ,

d e r

L i p p e n ,

d e s

M u n d e s

o d e r

R a c h e n s

( d i e

Schluck-

oder

Atemschwierigkeiten führen kann) kommen und Sie können sich einer Ohnmacht nahe

f ü h l e n .

D i e s

i s t

e i n e

s c h w e r w i e g e n d e

N e b e n w i r k u n g .

S i e

k ö n n t e n

u m g e h e n d

medizinische Versorgung benötigen.

wu r d e n

Fälle schwerer

H a ut e rk r a nk u ng e n

wie Stevens-Johnson-Syndrom

( S J S )

u n d

To x i s c h e r

E p i d e r m a l e r

N e k r o l y s e

( T E N )

b e r i c h t e t ,

m a n c h e

t ö d l i c h ,

b e i

P a t i e n t e n ,

d i e

Calciumfolinat in

Kombination

anderen

Arzneimitteln,

diesen

Komplikationen

Verbindung gebracht werden, verabreicht bekommen haben. Es kann nicht ausgeschlossen

werden, dass Calciumfolinat eine mitursächliche Rolle gespielt hat.

Das Stevens-Johnson-Syndrom äußert sich unter anderem durch die Bildung schmerzhafter

B l a s e n

M u n d - ,

Rachen-

u n d

G e n i t a l b e r e i c h

u n d

H a u t a u s s c h l a g ,

b e i

d e r

t o x i s c h e n

epidermalen Nekrolyse kommt es zu Ablösungen der Haut.

reduzierte Anzahl an Blutzellen (einschließlich lebensbedrohlicher Zustände)

Kombinationstherapie mit 5-Fluorouracil

W e n n

S i e

C a l c i u m f o l i n a t

K o m b i n a t i o n

m i t

e i n e m

K r e b s m e d i k a m e n t

e r h a l t e n ,

d a s

Fluoropyrimidin enthält,

wahrscheinlicher,

dass

eine

folgenden

Nebenwirkungen

dieses anderen Arzneimittels bei Ihnen auftritt.

Sehr häufig (kann mehr als 1 Behandelten von 10 betreffen):

Übelkeit

Erbrechen

schwerer Durchfall

A u s t r o c k n u n g

a u f g r u n d

d e s

D u r c h f a l l s

( k a n n

e i n e

s t a t i o n ä r e

B e h a n d l u n g

Krankenhaus notwendig machen und kann auch tödlich sein)

Entzündung der Darm- und Mundschleimhaut (lebensbedrohliche Zustände traten auf)

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Rötung und Schwellung der Handflächen oder Fußsohlen, was zu einer Ablösung der

Haut führen (Hand-Fuß-Syndrom) kann

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

erhöhte Ammoniumspiegel im Blut

Als Folge einer Magen-/Darm-Toxizität (vor allem Entzündung der Schleimhaut und Durchfall)

und Knochenmarksdepression kam es zu Todesfällen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Calciumfolinat Ebewe aufzubewahren?

Für Plastikbehältnisse:

Nicht über 25°C lagern.

Für Blisterpackungen:

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton/Behältnis bzw. auf der

Blisterpackung/dem Etikett nach „Verwendbar bis“/„Verw. bis“ angegebenen Verfallsdatum

nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

E n t s o r g e n

S i e

A r z n e i m i t t e l

n i c h t

A b w a s s e r

o d e r

H a u s h a l t s a b f a l l .

F r a g e n

S i e

I h r e n

Apotheker, wie

Arzneimittel

entsorgen

ist,

wenn

nicht

mehr

verwenden.

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Calciumfolinat Ebewe enthält

Der Wirkstoff ist Calciumfolinat.

Jede Kapsel enthält 19,06 mg Calciumfolinat. 5H

O entsprechend 15 mg Folinsäure.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Kapselinhalt: Lactose-Monohydrat, Siliciumdioxid, Croscarmellose-Natrium,

Magnesiumstearat

Kapselhülle: Gelatine, gereinigtes Wasser, Titandioxid E 171, Indigotin I E 132, Eisenoxid

gelb E 172

Wie Calciumfolinat Ebewe aussieht und Inhalt der Packung

Grün-weiße Hartkapseln

Packungsgröße zu 20 und 170 Kapseln in Plastikbehältnis oder Blisterpackung.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

EBEWE Pharma Ges.m.b.H. Nfg. KG, 4866 Unterach, Österreich

Hersteller:

EBEWE Pharma Ges.m.b.H. Nfg. KG, 4866 Unterach, Österreich

Salutas Pharma GmbH, 39179 Barleben, Deutschland

Lek Pharmaceuticals d.d., 1526 Laibach, Slowenien

Vertrieb

Sandoz GmbH, 6250 Kundl, Österreich

Z.Nr.: 17442

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im November 2020.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

DOSIERUNG

In Kombination mit 5-Fluorouracil in der zytotoxischen Therapie:

V e r s c h i e d e n e

T h e r a p i e p r o t o k o l l e

u n d

D o s i e r u n g e n

w e r d e n

v e r w e n d e t ,

o h n e

d a s s

e i n e

Dosierung als die optimale Dosierung nachgewiesen wurde.

Die folgenden Schemata wurden bei Erwachsenen und Älteren (≥ 65 Jahre) zur Therapie des

fortgeschrittenen

oder

metastasierten

kolorektalen

Karzinoms

angewendet

werden

Beispiel genannt. Es liegen keine Daten über die Anwendung dieser Kombination bei Kindern

und Jugendlichen vor.

Zweiwöchentliches Therapieprotokoll: Calciumfolinat mit 200 mg/m² als intravenöse Infusion

über 2 Stunden, gefolgt von 5-Fluorouracil als Bolus mit 400 mg/m² und 22 Stunden Infusion

5-Fluorouracil

(600 mg/m²)

aufeinanderfolgenden

Tagen,

alle

Wochen

Tagen 1 und 2.

Wöchentliches

Therapieprotokoll:

Calciumfolinat

20 mg/m²

Bolusinjektion

oder

500 mg/m² als i.v. Infusion über 2 Stunden mit 500 mg/m² 5-Fluorouracil als i.v. Bolusinjektion

zur Mitte oder zum Ende der Calciumfolinat-Infusion.

M o n a t l i c h e s

T h e r a p i e p r o t o k o l l :

C a l c i u m f o l i n a t

e i n e r

D o s i e r u n g

v o n

20 mg/m²

a l s

i . v .

Bolusinjektion oder 200 bis 500 mg/m² i.v. Infusion über 2 Stunden, unmittelbar gefolgt von 5-

Fluorouracil

einer

Dosierung

425 oder

370 mg/m²

i.v.

Bolusinjektion

während

aufeinanderfolgenden Tagen.

Unter der Kombinationstherapie mit 5-Fluorouracil kann eine Modifizierung der 5-Fluorouracil-

D o s e n

u n d

d e r

B e h a n dl u n g s i n t er va l l e

A b h ä n g ig k e i t

vo m

Z u st a n d

d e s

Patienten, des

klinischen Ansprechens und der dosislimitierenden Toxizität, wie in der Produktinformation zu

5 - F l u o r o u r a c i l

a n g e g e b e n ,

n o t w e n d i g

w e r d e n .

E i n e

R e d u z i e r u n g

d e r

Calciumfolinat-

Dosierung ist nicht notwendig.

Die Anzahl der Wiederholungszyklen liegt im Ermessen des Arztes.

Antidot gegen die Folsäure-Antagonisten Trimetrexat, Trimethoprim und Pyrimethamin:

Trimetrexat-Toxizität:

Prävention:

Calciumfolinat sollte während einer Behandlung mit Trimetrexat und während der 72 Stunden

nach

letzten

Trimetrexat-Dosis

täglich

gegeben

werden.

Calciumfolinat

kann

entweder

intravenös

einer

Dosierung

20 mg/m²

über

10 Minuten

alle

6 Stunden

Erreichen einer täglichen Gesamtdosis von 80 mg/m² gegeben werden oder oral aufgeteilt auf

täglich

Dosen

20 mg/m²

gleichen

Zeitabständen.

täglichen

Calciumfolinat-

Dosen sollten in Abhängigkeit von der hämatologischen Toxizität von Trimetrexat angepasst

werden.

Überdosierung (möglicherweise

auftretend

Trimetrexat-Dosen

über

90 mg/m²

ohne

begleitende

Calciumf olinat-Anwendung):

nach

Absetzen

Trimetrexat:

Gabe

Calciumfolinat 40 mg/m² i.v. alle 6 Stunden für 3 Tage.

Trimethoprim-Toxizität:

Nach

Absetzen

Trimethoprim:

Gabe

Calciumf olinat

3 - 10 mg/Tag

Wiederherstellung eines normalen Blutbildes.

Pyrimethamin-Toxizität:

F a l l e

e i n e r

H o c h d o si s - T h er a p i e

m i t

P yr i m e th a m i n

o d e r

b e i

l ä ng e r er

B e h a n d l u n g

m i t

niedrigen

Dosen

sollte

zeitgleich

Calciumf olinat

50 mg/Tag,

basierend

Ergebnissen des peripheren Blutbildes, angewandt werden.

Kinder und Jugendliche

Die Datenlage zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen ist unzureichend.

ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Calciumfolinat Ebewe 15 mg - Kapseln

2.

QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Jede Kapsel enthält 19,06 mg Calciumfolinat .5H

0 entsprechend 15 mg Folinsäure.

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung:

Jede Kapsel enthält 23 mg Lactose-Monohydrat.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

3.

DARREICHUNGSFORM

Grün-weiße Hartkapseln

4.

KLINISCHE ANGABEN

4.1

Anwendungsgebiete

Calciumfolinat ist indiziert

um die Toxizität und die Wirkung von Folsäure-Antagonisten wie Methotrexat bei der

zytotoxischen Therapie oder Überdosierung bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern

zu verringern oder ihnen entgegenzuwirken. In der zytotoxischen Therapie ist dieses

Vorgehen allgemein bekannt als „Calciumfolinat-Rescue“.

in Kombination mit 5-Fluorouracil in der zytotoxischen Therapie.

4.2

Dosierung und Art der Anwendung

Calciumfolinat-Schutz

kann

parenteralen

(als

intramuskuläre

oder

intravenöse

Injektion oder als intravenöse Infusion) oder oralen Gaben durchgeführt werden. Aufgrund der

normalerweise fast vollständigen enteralen Resorption von Calciumfolinat entsprechen die

oralen Dosen denen der parenteralen Gabe.

Dosierung

Calciumfolinat-Rescue in der Methotrexat-Therapie:

Da das Dosierungsschema der Calciumfolinat-Rescue stark von der Anwendungsart und -

methode

mittel-

oder

hochdosierten

Methotrexat-Anwendung

abhängt,

gibt

Methotrexatprotokoll das Dosierungsschema der Calciumfolinat-Rescue vor. Daher ist es das

Beste,

sich

hinsichtlich

Anwendungsart

-methode

Calciumfolinat

angewandte Mittel- oder Hochdosis-Methotrexat-Protokoll zu beziehen.

Die folgenden Richtlinien können zur Illustration der Protokolle, die bei Erwachsenen, Älteren

(≥ 65 Jahre) und Kindern und Jugendlichen angewandt werden, dienen:

parenterale

Anwendung

Calciumfolinat-Rescue

muss

Patienten

Malabsorptionssyndromen oder anderen gastrointestinalen Störungen erfolgen, wenn die

enterale Absorption nicht sichergestellt ist. Wegen der sättigbaren enteralen Absorption von

Calciumfolinat sollten Dosierungen von über 25-50 mg parenteral verabreicht werden.

Die Calciumfolinat-Rescue wird notwendig, wenn Methotrexat in Dosen über 500 mg/m²

Körperoberfläche gegeben wird, und sollte bei Dosen von 100 mg/m² bis 500 mg/m²

Körperoberfläche in Erwägung gezogen werden.

Die Dosierung und Dauer der Calciumfolinat-Rescue hängen in erster Linie von der Art und

Dosierung der Methotrexat-Therapie, dem Auftreten von Symptomen der Toxizität und der

individuellen Exkretionskapazität für Methotrexat ab.

Als eine Regel sollte die erste Dosis Calciumfolinat 15 mg (6-12 mg/m²) 12-24 Stunden

(spätestens 24 Stunden) nach dem Beginn der Methotrexat-Gabe gegeben werden. Die

gleiche Dosis wird während der folgenden 72 Stunden alle 6 Stunden verabreicht. Nach

mehreren parenteralen Dosen kann auf die orale Form übergegangen werden.

Zusätzlich

Anwendung

Calciumfolinat

sind

Maßnahmen,

eine

prompte

Ausscheidung von Methotrexat sicherstellen (Aufrechterhaltung eines hohen Urinflusses und

Alkalisierung des Urins), integrale Bestandteile der Calciumfolinat-Rescue. Die Nierenfunktion

sollte durch tägliche Messungen des Serumkreatinins überwacht werden.

48 Stunden nach dem Start der Methotrexat-Infusion sollte der verbliebene Methotrexat-

Spiegel gemessen werden. Wenn der verbliebene Methotrexat-Spiegel >0,5 µmol/l ist, sollten

die Calciumfolinat-Dosierungen nach der folgenden Tabelle angepasst werden:

Verbliebener

Methotrexat-Blutspiegel

48 Stunden nach dem Start der Methotrexat-

Anwendung:

Calciumfolinat, das zusätzlich alle 6 Stunden

über 48 Stunden angewandt werden sollte

oder bis der Methotrexat-Spiegel niedriger ist

als 0,05 µmol/l:

>0,5 µmol/l

15 mg/m²

>1,0 µmol/l

100 mg/m²

>2,0 µmol/l

200 mg/m²

In Kombination mit 5-Fluorouracil in der zytotoxischen Therapie:

Verschiedene Therapieprotokolle und Dosierungen werden verwendet, ohne dass eine

Dosierung als die optimale Dosierung nachgewiesen wurde.

Die folgenden Schemata wurden bei Erwachsenen und Älteren (≥ 65 Jahre) zur Therapie des

fortgeschrittenen oder metastasierten kolorektalen Karzinoms angewendet und werden als

Beispiel genannt. Es liegen keine Daten über die Anwendung dieser Kombination bei Kindern

und Jugendlichen vor:

Zweiwöchentliches Therapieprotokoll: Calciumfolinat mit 200 mg/m² als intravenöse Infusion

über 2 Stunden, gefolgt von 5-Fluorouracil als Bolus mit 400 mg/m² und 22 Stunden Infusion

von 5-Fluorouracil (600 mg/m²) an 2 aufeinanderfolgenden Tagen, alle 2 Wochen an den

Tagen 1 und 2.

Wöchentliches Therapieprotokoll: Calciumfolinat 20 mg/m² als Bolusinjektion oder 200 bis

500 mg/m² als i.v. Infusion über 2 Stunden mit 500 mg/m² 5-Fluorouracil als i.v. Bolusinjektion

zur Mitte oder zum Ende der Calciumfolinat-Infusion.

Monatliches Therapieprotokoll: Calciumfolinat in einer Dosierung von 20 mg/m² als i.v.

Bolusinjektion oder 200 bis 500 mg/m² i.v. Infusion über 2 Stunden, unmittelbar gefolgt von 5-

Fluorouracil in einer Dosierung von 425 oder 370 mg/m² als i.v. Bolusinjektion während 5

aufeinanderfolgenden Tagen.

Unter der Kombinationstherapie mit 5-Fluorouracil kann eine Modifizierung der 5-Fluorouracil-

Dosen und der Behandlungsintervalle in Abhängigkeit vom Zustand des Patienten, des

klinischen Ansprechens und der dosislimitierenden Toxizität, wie in der Produktinformation zu

5-Fluorouracil

angegeben,

notwendig

werden.

Eine

Reduzierung

Calciumfolinat-

Dosierung ist nicht notwendig.

Die Anzahl der Wiederholungszyklen liegt im Ermessen des Arztes.

Antidot gegen die Folsäure-Antagonisten Trimetrexat, Trimethoprim und Pyrimethamin

Trimetrexat-Toxizität:

Prävention:

Calciumfolinat sollte während einer Behandlung mit Trimetrexat und während der 72 Stunden

nach der letzten Trimetrexat-Dosis täglich gegeben werden. Calciumfolinat kann entweder

intravenös in einer Dosierung von 20 mg/m² über 5 bis 10 Minuten alle 6 Stunden bis zum

Erreichen einer täglichen Gesamtdosis von 80 mg/m² gegeben werden oder oral aufgeteilt auf

täglich 4 Dosen von je 20 mg/m² in gleichen Zeitabständen. Die täglichen Calciumfolinat-

Dosen sollten in Abhängigkeit von der hämatologischen Toxizität von Trimetrexat angepasst

werden.

Überdosierung (möglicherweise auftretend bei Trimetrexat-Dosen von über 90 mg/m² ohne

begleitende Calciumfolinat-Anwendung): nach dem Absetzen von Trimetrexat: Gabe von

Calciumfolinat 40 mg/m² i.v. alle 6 Stunden für 3 Tage.

Trimethoprim-Toxizität:

Nach dem Absetzen von Trimethoprim: Gabe von Calciumfolinat 3-10 mg/Tag bis zur

Wiederherstellung eines normalen Blutbildes.

Pyrimethamin-Toxizität:

Im Falle einer Hochdosis-Therapie mit Pyrimethamin oder bei längerer Behandlung mit

niedrigen Dosen sollte zeitgleich Calciumfolinat mit 5 bis 50 mg/Tag, basierend auf den

Ergebnissen des peripheren Blutbildes, angewandt werden.

Kinder und Jugendliche

Die Datenlage zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen ist unzureichend.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen mit reichlich Flüssigkeit.

4.3

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten

sonstigen Bestandteile.

perniziöse Anämie oder andere durch Vitamin-B

-Mangel bedingte Anämien.

Hämatologische

Remissionen

können

zwar

eintreten,

neurologischen

Manifestationen bleiben jedoch progredient.

Hinsichtlich der Behandlung schwangerer oder stillender Frauen mit Calciumfolinat und

Methotrexat

oder

5-Fluorouracil

siehe

Abschnitt

Zusammenfassungen

Merkmale des Arzneimittels (Fachinformation) von Methotrexat- und 5-Fluorouracil-haltigen

Arzneimitteln.

4.4

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Calciumfolinat sollte zusammen mit Methotrexat oder 5-Fluorouracil nur unter der direkten

Aufsicht

eines

Arztes,

Erfahrung

Anwendung

Chemotherapeutika

Krebserkrankungen hat, angewandt werden.

Eine Behandlung mit Calciumfolinat kann eine perniziöse Anämie oder andere Anämien, die

durch Vitamin B

-Mangel verursacht sind, maskieren.

Viele zytotoxische Arzneimittel - direkte oder indirekte Hemmer der DNS-Synthese - führen zu

einer Makrozytose (Hydroxycarbamid, Cytarabin, Mercaptopurin, Thioguanin). Eine solche

Makrozytose sollte nicht mit Folinsäure behandelt werden.

Bei Epileptikern, die mit Phenobarbital, Phenytoin, Primidon und Succinimiden behandelt

werden, besteht das Risiko, dass die Frequenz der Anfälle, bedingt durch eine Abnahme der

Plasmakonzentrationen

anti-epileptischen

Arzneimittel,

zunimmt.

Während

Anwendung von Calciumfolinat und nach dem Absetzen wird eine klinische Überwachung,

möglicherweise

eine

Überwachung

Plasmaspiegel,

und,

falls

notwendig,

eine

Dosisanpassung des Antiepileptikums empfohlen (siehe auch Abschnitt 4.5).

Während der Behandlung mit Calciumfolinat Ebewe darf es zu keiner Schwangerschaft

kommen.

Patientinnen

sollen

darauf

hingewiesen

werden,

für

einen

sicheren

Empfängnisschutz zu sorgen. Falls trotzdem eine Schwangerschaft eintritt, muss eine strenge

Nutzen-Risiko-Abwägung vorgenommen werden.

Calciumfolinat/5-Fluorouracil

Calciumfolinat kann das Toxizitätsrisiko von 5-Fluorouracil, besonders bei älteren oder

geschwächten Patienten, verstärken. Die häufigsten Anzeichen, die dosislimitierend sein

können, sind Leukopenie, Mukositis, Stomatitis und/oder Diarrhö. Wenn Calciumfolinat und 5-

Fluorouracil in Kombination angewandt werden, muss die 5-Fluorouracil-Dosierung beim

Auftreten von Toxizität stärker reduziert werden als bei alleiniger Gabe von 5-Fluorouracil.

Die Kombinationsbehandlung mit 5-Fluorouracil und Calciumfolinat sollte bei Patienten mit

Symptomen

einer

gastrointestinalen

Toxizität,

unabhängig

Schweregrad,

weder

eingeleitet noch aufrechterhalten werden, bis der Patient keine Symptome mehr zeigt.

Da Diarrhö ein Zeichen gastrointestinaler Toxizität sein kann, müssen Patienten, die sich mit

einer Diarrhö vorstellen, sorgfältig überwacht werden, bis der Patient keine Symptome mehr

zeigt, da eine rasche klinische, zum Tod führende Verschlechterung auftreten kann. Wenn

Diarrhö und/oder Stomatitis auftritt, ist es ratsam, die Dosis von 5-Fluorouracil zu reduzieren,

bis die Symptome vollständig abgeklungen sind. Besonders Ältere und Patienten, die aufgrund

ihrer Erkrankung in einem schlechten Allgemeinzustand sind, unterliegen einem erhöhten

Risiko für das Auftreten dieser Toxizitäten. Daher ist bei der Behandlung dieser Patienten

besondere Vorsicht geboten.

älteren

Patienten

Patienten,

sich

einer

vorhergehenden

Strahlentherapie

unterzogen haben, wird empfohlen, mit einer reduzierten Dosierung von 5-Fluorouracil zu

beginnen.

Bei Patienten, die eine kombinierte 5-Fluorouracil/Calciumfolinat-Behandlung erhalten, sollte

Calciumspiegel

kontrolliert

zusätzlich

Calcium

gegeben

werden,

falls

Calciumspiegel niedrig ist.

Calciumfolinat/Methotrexat

Für spezielle Einzelheiten zur Reduktion der Methotrexat-Toxizität beachten Sie bitte die

Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels (Fachinformation) von Methotrexat.

Calciumfolinat hat keinen Einfluss auf die nicht-hämatologischen Toxizitäten von Methotrexat,

wie die Nephrotoxizität als Folge von Methotrexat und/oder der Ausfällung von Metaboliten in

der Niere. Bei Patienten mit einer verzögerten frühen Methotrexat-Elimination besteht eine

hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie ein reversibles Nierenversagen und alle mit Methotrexat

verbundenen Toxizitäten entwickeln (bitte beachten Sie die Fachinformation für Methotrexat).

Das Vorhandensein einer vorbestehenden oder Methotrexat-induzierten Niereninsuffizienz ist

möglicherweise mit einer verzögerten Exkretion von Methotrexat verbunden und kann die

Notwendigkeit höherer Dosen oder einer länger dauernden Anwendung von Calciumfolinat

notwendig machen.

Zu hohe Calciumfolinat-Dosen müssen vermieden werden, da diese die Antitumor-Aktivität

von Methotrexat herabsetzen können. Dies gilt besonders bei ZNS-Tumoren, in denen sich

Calciumfolinat nach wiederholten Behandlungszyklen anreichert.

Methotrexat-Resistenz als Folge eines verminderten Membrantransportes legt auch eine

Resistenz

gegen

Folinsäure-Rescue

nahe,

beide

Arzneimittel

gleichen

Transportmechanismus haben.

Eine versehentliche Überdosierung eines Folsäure-Antagonisten wie Methotrexat sollte als

medizinischer Notfall behandelt werden. Je länger das Zeitintervall zwischen der Methotrexat-

Anwendung und der Calciumfolinat-Rescue ist, desto geringer ist die Wirksamkeit von

Calciumfolinat als Gegenmaßnahme zur Verminderung der Toxizität.

Möglichkeit,

dass

Patient

andere

Arzneimittel

einnimmt,

Methotrexat

interagieren, (z.B. Arzneimittel, die mit der Methotrexat-Elimination oder der Bindung an

Serumalbumin

interagieren),

sollte

immer

Betracht

gezogen

werden,

wenn

Laborabweichungen oder klinische Toxizitäten beobachtet werden.

Calciumfolinat Ebewe enthält Lactose und Natrium

Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder

Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Kapsel, d.h. es ist nahezu

„natriumfrei“.

4.5

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Wenn Calciumfolinat in Verbindung mit einem Folsäure-Antagonisten (z.B. Cotrimoxazol,

Pyrimethamin) gegeben wird, kann die Wirksamkeit des Folsäure-Antagonisten reduziert oder

vollständig aufgehoben sein.

Calciumfolinat kann die Effekte antiepileptischer Arzneimittel wie Phenobarbital, Primidon,

Phenytoin und Succinimid vermindern und so zu einem Anstieg der Anfallshäufigkeit führen

(eine Abnahme der Plasmaspiegel der enzymatischen Induktoren antikonvulsiver Arzneimittel

kann beobachtet werden, da der Lebermetabolismus erhöht ist, weil Folate einer der Co-

Faktoren sind) (siehe Abschnitte 4.4. und 4.8).

Die gleichzeitige Anwendung von Calciumfolinat mit 5-Fluorouracil verstärkt die Toxizität von

5-Fluorouracil (siehe Abschnitt 4.2, 4.4 und 4.8),Tegafur und Capecitabin.

4.6

Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Es wurden keine adäquaten und gut kontrollierten Studien mit Schwangeren oder Stillenden

durchgeführt. Es wurden keine Tierstudien zur Reproduktionstoxikologie von Calciumfolinat

durchgeführt. Es gibt keine Hinweise, dass Folinsäure schädliche Wirkungen verursacht, wenn

sie während der Schwangerschaft gegeben wird.

Während einer Schwangerschaft sollte Methotrexat nur nach strenger Indikationsstellung, bei

der der Nutzen des Arzneimittels für die Mutter gegen die möglichen Gefahren für den Fötus

abgewogen

wird,

angewandt

werden.

Sollte

trotz

Schwangerschaft

oder

Stillzeit

eine

Behandlung mit Methotrexat oder anderen Folsäure-Antagonisten erfolgen, gibt es hinsichtlich

der Anwendung von Calciumfolinat zur Verringerung der Toxizität oder um den Effekten

entgegenzuwirken, keine Beschränkungen.

Die Anwendung von 5-Fluorouracil ist generell während der Schwangerschaft und während

der Stillzeit kontraindiziert; dies gilt auch für die kombinierte Anwendung von Calciumfolinat

mit 5-Fluorouracil.

Beachten Sie auch die Zusammenfassungen der Merkmale des Arzneimittels für Methotrexat-,

andere Folsäure-Antagonisten- (und 5-Fluorouracil-) hältige Arzneimittel.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob Calciumfolinat in die menschliche Muttermilch übergeht. Calciumfolinat

kann während der Stillzeit angewandt werden, wenn dies im Rahmen der therapeutischen

Indikationen als notwendig erachtet wird.

Fertilität

Für Calciumfolinat wurden keine Studien über die Auswirkungen auf die Fertilität beim

Menschen durchgeführt.

4.7

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von

Maschinen

Es gibt keinen Hinweis darauf, dass Calciumfolinat die Fähigkeit zu fahren oder Maschinen zu

bedienen, beeinflusst.

4.8

Nebenwirkungen

Die Nebenwirkungen sind nach Organklassen und ihrer Häufigkeit gemäß folgender Einteilung

geordnet:

Sehr häufig (≥1/10)

Häufig (≥1/100 bis <1/10)

Gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100)

Selten (≥1/10.000 bis <1/1000)

Sehr selten (<1/10.000)

Nicht bekannt (Häufigkeit aufgrund der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Alle therapeutischen Indikationen

Erkrankungen des Immunsystems

Sehr

selten:

allergische

Reaktionen,

einschließlich

anaphylaktoide/anaphylaktische

Reaktionen und Urtikaria.

Psychiatrische Erkrankungen

Selten: Schlaflosigkeit, Unruhe und Depression nach hohen Dosen

Erkrankungen des Nervensystems

Selten: Anstieg der Anfallshäufigkeit bei Epileptikern (siehe auch Abschnitt 4.5), Krämpfe

und/oder Synkope

Bei hohen Dosen von Calciumfolinat-Therapien wurde über Krampfanfälle auch bei Nicht-

Epileptikern berichtet.

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Selten: gastrointestinale Störungen nach hohen Dosen

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Gelegentlich: Fieber

Es wurden Fälle von Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) und Toxischer Epidermaler Nekrolyse

(TEN) berichtet, manche tödlich, bei Patienten, die Calciumfolinat in Kombination mit anderen

Arzneimitteln, die mit diesen Komplikationen in Verbindung gebracht werden, verabreicht

bekommen

haben.

kann

nicht

ausgeschlossen

werden,

dass

Calciumfolinat

eine

mitursächliche Rolle gespielt hat.

Zusätzlich

können

hämatologische

Nebenwirkungen

Leukozytopenie

Thrombozytopenie auftreten. Diese Nebenwirkungen sind dosisabhängig und deren Eintreten

kann normalerweise mit Dosisreduktion der zytotoxischen Substanzen reduziert werden.

Diese Nebenwirkungen können durch eine engmaschige Überwachung der hämatologischen

Werte kontrolliert werden (z.B. Leukozyten, Thrombozyten, Serum Elektrolyte z.B. Na, K, Ca

und Kreatininwerte).

Kombinationstherapie mit 5-Fluorouracil

Allgemeinen

hängt

Sicherheitsprofil

für

5-Fluorouracil

angewendeten

Therapieschema ab, bedingt durch die Verstärkung der durch 5-Fluorouracil induzierten

Toxizitäten. Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kombination mit 5-Fluorouracil:

Stoffwechsel und Ernährungsstörungen

Nicht bekannt: Hyperammonämie

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Sehr häufig: Knochenmarkinsuffizienz, einschließlich tödlich verlaufender Fälle

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Häufig: palmar-plantare Erythrodysästhesie (Hand-Fuß-Syndrom)

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Sehr häufig: Mukositis, einschließlich Stomatitis und Cheilitis, Pharyngites, Ösophagitis,

Proktitis; es kam zu Todesfällen aufgrund von Mukositis

Monatliches Therapieprotokoll:

Erkrankung des Gastrointestinaltrakts

Sehr häufig (> 10 %): Erbrechen und Übelkeit

Keine Verstärkung anderer durch 5-Fluorouracil induzierten Toxizitäten (z. B. Neurotoxizität).

Wöchentliches Therapieprotokoll:

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Sehr häufig (> 10 %): Diarrhö mit einem schwereren Toxizitätsgrad und Dehydration, die zu

einer stationären Behandlung im Krankenhaus bis hin zum Tod führen

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Meldung

Verdachts

Nebenwirkungen

nach

Zulassung

großer

Wichtigkeit.

ermöglicht

eine

kontinuierliche

Überwachung

Nutzen-Risiko-

Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden

Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das nationale Meldesystem anzuzeigen.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

4.9

Überdosierung

Es liegen bisher keine Berichte vor über Folgeerkrankungen bei Patienten, die wesentlich

mehr als die empfohlene Dosis Calciumfolinat erhalten haben. Jedoch können exzessive

Mengen von Calciumfolinat den chemotherapeutischen Effekt von Folsäure-Antagonisten

aufheben.

Im Falle einer Überdosierung der Kombination von 5-Fluorouracil und Calciumfolinat sollten

die Hinweise zu Maßnahmen bei Überdosierung von 5-Fluorouracil befolgt werden.

5.

PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1

Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Entgiftungsmittel für die Behandlung mit Zytostatika

ATC-Code: V03AF03

Calciumfolinat ist das Calciumsalz der 5-Formyltetrahydrofolsäure. Es ist ein aktiver Metabolit

der Folinsäure und ein essentielles Koenzym der Nukleinsäuresynthese in der zytotoxischen

Therapie.

Calciumfolinat

wird

häufig

angewendet,

Toxizität

Folat-Antagonisten

Methotrexat herabzusetzen und ihrer Wirkung entgegenzuwirken. Calciumfolinat und Folat-

Antagonisten teilen sich denselben Membrantransport-Carrier und konkurrieren um den

Transport in die Zellen, was den Efflux des Folat-Antagonisten stimuliert. Es schützt die Zellen

vor den Effekten der Folat-Antagonisten auch durch die Füllung des Pools reduzierter Folate.

Calciumfolinat dient als vorreduzierte Quelle von H4-Folat; es kann daher die Blockade durch

den Folat-Antagonisten umgehen und eine Quelle für die verschiedenen Koenzym-Formen

der Folsäure darstellen.

Calciumfolinat wird auch häufig zur biochemischen Modulation von 5-Fluorouracil (5-FU)

genutzt, um dessen zytotoxische Aktivität zu erhöhen. 5-FU hemmt die Thymidilat-Synthase

(TS), ein Schlüsselenzym, das an der Pyrimidin-Biosynthese beteiligt ist, und Calciumfolinat

verstärkt die Hemmung von TS durch die Erhöhung des intrazellulären Folatpools, was den 5-

FU/TS-Komplex stabilisiert und dessen Aktivität erhöht.

Schließlich

kann

intravenöses

Calciumfolinat

Prävention

Behandlung

Folatmangels angewandt werden, wenn diesem nicht durch die orale Anwendung von

Folsäure vorgebeugt bzw. dieser nicht korrigiert werden kann. Dies kann bei vollständiger

parenteraler Ernährung und schweren Malabsorptionsstörungen der Fall sein.

5.2

Pharmakokinetische Eigenschaften

Resorption

Nach intramuskulärer Anwendung der wässrigen Lösung ist die systematische Verfügbarkeit

mit der der intravenösen Anwendung vergleichbar. Jedoch werden niedrigere Spitzen-

Serumwerte (C

) erreicht.

Biotransformation

Calciumfolinat ist ein Racemat, in dem die L-Form (L-5-Formyl-tetrahydrofolsäure, L-5-formyl-

THF) das aktive Enantiomer ist.

Das metabolische Hauptprodukt der Folinsäure ist 5-Methyl-tetrahydrofolsäure (5-Methyl-

THF), die vorwiegend in der Leber und der intestinalen Mukosa produziert wird.

Verteilung

Das Verteilungsvolumen von Folinsäure ist nicht bekannt.

Die Spitzen-Serumspiegel der Muttersubstanz (D/L-5-Formyl-tetrahydrofolsäure, Folinsäure)

werden 10 Minuten nach i.v. Anwendung erreicht.

Die AUC für L-5-Formyl-THF und 5-Methyl-THF betrugen nach einer Dosis von 25 mg

28,4 ± 3,5 mg x min/l und 129 ± 112 mg x min/l. Das inaktive D-Isomer liegt in höheren

Konzentrationen vor als L-5-Formyl-tetrahydrofolat.

Elimination

Die Eliminationshalbwertszeit ist 32-35 Minuten für die aktive L-Form und 352-485 Minuten für

die inaktive D-Form.

Die gesamte terminale Eliminationshalbwertszeit für den aktiven Metaboliten beträgt etwa

6 Stunden (nach intravenöser oder intramuskulärer Anwendung).

Ausscheidung

Zu 80-90% mit dem Urin (5- und 10-Formyl-tetrahydrofolat, inaktive Metaboliten), 5-8% mit

den Fäces.

5.3

Präklinische Daten zur Sicherheit

Es gibt keine präklinischen Daten, die über die Daten, die in anderen Abschnitten der

Fachinformation genannt sind, hinausgehen und als relevant für die klinische Sicherheit

angesehen werden.

6.

PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1

Liste der sonstigen Bestandteile

Kapselinhalt: Lactose-Monohydrat, Siliciumdioxid, Croscarmellose-Natrium,

Magnesiumstearat

Kapselhülle: Gelatine, gereinigtes Wasser, Titandioxid E 171, Indigotin I E 132, Eisenoxid gelb

E 172

6.2

Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend.

6.3

Dauer der Haltbarkeit

3 Jahre

6.4

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

PP-Behältnis:

Nicht über 25°C lagern.

Blister:

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

6.5

Art und Inhalt des Behältnisses

Weißes Polypropylenbehältnis, verschlossen mit einem weißen Polyethylenstopfen oder

PVC-PVDC-Blisterpackung.

Packungsgrößen: 20 Stück, 170 Stück

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

Keine besonderen Anforderungen.

7.

INHABER DER ZULASSUNG

EBEWE Pharma Ges.m.b.H. Nfg. KG, 4866 Unterach, Österreich

8.

ZULASSUNGSNUMMER

17442

9.

DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassung: 22. Dezember 1983

Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: 21. September 2012

10.

STAND DER INFORMATION

November 2020

REZEPTPFLICHT/APOTHEKENPFLICHT

Rezept- und apothekenpflichtig

Lesen Sie das vollständige Dokument

Für diese Arzneispezialität steht kein NPAR zur Verfügung. Alle relevanten

Änderungen seit 01.07.2011 finden sich in der Life – Cycle Tabelle.

Relevante Änderungen

Art der Änderung

Genehmigungs-

Datum

Fachinformation

Gebrauchsinformation

Kennzeichnung

betroffen

Zusammenfassung der

Änderung bzw.

wissenschaftliche

Information

Änderung des

Herstellers

08.10.2012

Hinzufügen der Hersteller:

Salutas Pharma GmbH,

39179 Barleben,

Deutschland und Lek

Pharmaceuticals d.d.,

1526 Laibach, Slovenien

Änderung des

Lagerungshinweises

08.10.2012

FI, GI

Änderung des

Lagerungshinweises auf:

„Für dieses Arzneimittel

sind keine besonderen

Lagerungsbedingungen

erforderlich“

Änderung der

Pharmakologischen

Eigenschaften

08.10.2012

FI, GI

Aktualisierung

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