Atorvastatin Sandoz 30 mg - Filmtabletten

Österreich - Deutsch - AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit)

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Gebrauchsinformation Gebrauchsinformation (PIL)

30-06-2020

Fachinformation Fachinformation (SPC)

30-06-2020

Wirkstoff:
ATORVASTATIN CALCIUM
Verfügbar ab:
Sandoz GmbH
ATC-Code:
C10AA05
INN (Internationale Bezeichnung):
ATORVASTATIN CALCIUM
Verschreibungstyp:
Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Produktbesonderheiten:
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Zulassungsnummer:
1-30704
Berechtigungsdatum:
2011-09-16

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN

Atorvastatin Sandoz 10 mg - Filmtabletten

Atorvastatin Sandoz 20 mg - Filmtabletten

Atorvastatin Sandoz 30 mg – Filmtabletten

Atorvastatin Sandoz 40 mg - Filmtabletten

Atorvastatin Sandoz 60 mg – Filmtabletten

Atorvastatin Sandoz 80 mg - Filmtabletten

Wirkstoff: Atorvastatin

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

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möchten

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Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

w e i t e r .

k a n n

a n d e r e n

M e n s c h e n

s c h a d e n ,

a u c h

w e n n

d i e s e

d i e

g l e i c h e n

Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Atorvastatin Sandoz und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Atorvastatin Sandoz beachten?

Wie ist Atorvastatin Sandoz einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Atorvastatin Sandoz aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Atorvastatin Sandoz und wofür wird es angewendet?

Atorvastatin Sandoz gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Statine bekannt sind

und die Blutfette (Lipide) regulieren.

Atorvastatin Sandoz wird angewendet, um die Blutfette zu verringern, die als Cholesterin oder

T r ig lyc er ide

bezeic hnet

wer den,

f alls

eine

f ett arm e

Er nähr ung

eine

Ums t ellung

Lebensstils alleine nicht ausreichen. Falls bei Ihnen ein erhöhtes Risiko für eine Herzkrankheit

besteht, kann Atorvastatin Sandoz auch zur Verringerung eines solchen Risikos bei normalen

C h o l e s t e r i n w e r t e n

a n g e w e n d e t

w e r d e n .

W ä h r e n d

d e r

B e h a n d l u n g

m u s s

d i e

ü b l i c h e

cholesterinsenkende Ernährung fortgeführt werden.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Atorvastatin Sandoz beachten?

Atorvastatin Sandoz darf nicht eingenommen werden

wenn Sie allergisch gegen Atorvastatin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind

wenn Sie eine Lebererkrankung haben oder hatten

wenn

I hnen

Leberf unk t ions t est s

unerk lär bar e

Ver änder ung en

Leber wer t e

aufgetreten sind

w e n n

S i e

e i n e

F r a u

g e b ä r f ä h i g e n

A l t e r

s i n d

u n d

k e i n e

a u s r e i c h e n d e

Schwangerschaftsverhütung betreiben

wenn Sie schwanger sind oder versuchen, schwanger zu werden

wenn Sie stillen

wenn Sie eine Kombination aus Glecaprevir/Pibrentasvir zur Behandlung einer Hepatitis C

erhalten

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Atorvastatin Sandoz einnehmen.

wenn Sie schwere Atemprobleme (respiratorische Insuffizienz) haben

w e n n

S i e

e i n

A r z n e i m i t t e l

m i t

d e r

B e z e i c h n u n g

F u s i d i n s ä u r e

( z u r

B e h a n d l u n g

v o n

bakteriellen Infektionen) anwenden oder in den letzten 7 Tagen angewendet haben (orale

Einnahme oder als Injektion). Die Kombination von Fusidinsäure und Atorvastatin Sandoz

kann zu schwerwiegenden Muskelproblemen (Rhabdomyolyse) führen.

wenn Sie bereits einmal einen Schlaganfall mit einer Blutung im Gehirn hatten oder von

vorhergehenden Schlaganfällen noch Flüssigkeitseinschlüsse im Gehirn haben

wenn Sie Probleme mit den Nieren haben

wenn Sie an einer Unterfunktion der Schilddrüse leiden (Hypothyreose)

wenn Sie

wiederholte

oder

unklare

Muskelbeschwerden

oder

-schmerzen

haben

oder

hatten, oder bei Ihnen oder in Ihrer Familie Muskelerkrankungen aufgetreten sind

wenn bei Ihnen Muskelerkrankungen im Zusammenhang mit der Anwendung von anderen

lipidsenkenden

Arzneimitteln

anderen

Statinen

oder

Arzneimitteln,

Fibrate bezeichnet) aufgetreten sind

wenn Sie regelmäßig größere Mengen Alkohol trinken

wenn Sie Lebererkrankungen in der eigenen Vorgeschichte haben

wenn Sie älter als 70 Jahre sind

Wenn einer dieser Gründe auf Sie zutrifft, wird Ihr Arzt vor und möglicherweise auch während

Ihrer Behandlung mit Atorvastatin Sandoz Blutuntersuchungen durchführen, um Ihr Risiko für

Nebenwirkungen an der Muskulatur abschätzen zu können. Das Risiko für Nebenwirkungen,

die die Muskeln betreffen, wie z. B. Rhabdomyolyse, erhöht sich, wenn gleichzeitig bestimmte

andere

Arzneimittel

eingenommen

werden

(siehe

Abschnitt

2. „Einnahme

Atorvastatin

Sandoz zusammen mit anderen Arzneimitteln").

I n f o r m i e r e n

S i e

e b e n f a l l s

I h r e n

A r z t

o d e r

A p o t h e k e r ,

w e n n

b e i

I h n e n

a n h a l t e n d e

Muskelschwäche auftritt. Zur Diagnose und Behandlung dieses Zustands sind möglicherweise

weitere Untersuchungen und Arzneimittel notwendig.

Solange Sie dieses Arzneimittel einnehmen wird Ihr Arzt Sie sorgfältig überwachen, ob Sie

Diabetes haben (= zuckerkrank sind) oder ob bei Ihnen das Risiko besteht, dass Sie Diabetes

entwickeln. Wenn Sie hohe Zucker- und Fettwerte im Blut haben, übergewichtig sind und einen

hohen Blutdruck haben, ist es wahrscheinlich, dass bei Ihnen das Risiko besteht, dass Sie

Diabetes entwickeln.

Einnahme von Atorvastatin Sandoz zusammen mit anderen Arzneimitteln

I n f o r m i e r e n

S i e

I h r e n

A r z t

o d e r

A p o t h e k e r ,

w e n n

S i e

a n d e r e

A r z n e i m i t t e l

e i n n e h m e n /

a n w e n d e n ,

k ü r z l i c h

a n d e r e

A r z n e i m i t t e l

e i n g e n o m m e n / a n g e w e n d e t

h a b e n

o d e r

b e a b s i c h t i g e n ,

a n d e r e

A r z n e i m i t t e l

einzunehmen/anzuwenden.

g i b t

e i n i g e

a n d e r e

Arzneimittel, die die Wirkung von Atorvastatin Sandoz verändern können oder deren Wirkung

durch Atorvastatin Sandoz verändert werden kann. Diese Form der Wechselwirkung könnte

Wirkungen

eines

oder

beider

dieser

Arzneimittel

vermindern.

könnte

aber

auch

Risiko für Nebenwirkungen oder der Schweregrad von Nebenwirkungen erhöht werden, wie

etwa von Rhabdomyolyse, einem Abbau von Muskelgewebe (Beschreibung siehe Abschnitt

4.):

Arzneimittel, die Ihr Immunsystem beeinflussen, z. B. Ciclosporin

e i n i g e

A n t i b i o t i k a

o d e r

A r z n e i m i t t e l

g e g e n

P i l z i n f e k t i o n e n ,

E r y t h r o m y c i n ,

C l a r i t h r o m y c i n ,

T e l i t h r o m y c i n ,

K e t o c o n a z o l ,

I t r a c o n a z o l ,

V o r i c o n a z o l ,

F l u c o n a z o l ,

Posaconazol, Rifampin

andere Arzneimittel zur Regulierung der Blutfettwerte, z. B. Gemfibrozil, andere Fibrate,

Colestipol

einige

Calciumblocker

gegen

Angina

pectoris

oder

hohen

Blutdruck, z.

Amlodipin,

Diltiazem

Arzneimittel zur Regulierung des Herzrhythmus, z. B. Digoxin, Verapamil, Amiodaron

A r z n e i m i t t e l ,

d i e

b e i

d e r

B e h a n d l u n g

einer HIV-Infektion

a n g e w e n d e t

w e r d e n ,

z. B.

R i t o n a v i r ,

L o p i n a v i r ,

A t a z a n a v i r ,

I n d i n a v i r ,

D a r u n a v i r ,

d i e

K o m b i n a t i o n

v o n

Tipranavir/Ritonavir, Letermovir etc.

einige Arzneimittel zur Behandlung von Hepatitis C (z. B. Telaprevir, Boceprevir und die

Kombination aus Elbasvir/Grazoprevir)

zu den weiteren Arzneimitteln mit bekannten Wechselwirkungen mit Atorvastatin Sandoz

z ä h l e n

Ezetimib

( z u r

C h o l e s t e r i n s e n k u n g ) ,

W a r f a r i n

( z u r

V e r m i n d e r u n g

v o n

Blutgerinnseln), orale Kontrazeptiva (Verhütungsmittel zum Einnehmen)

Stiripentol

(zur

Krampfhemmung

Epilepsie),

Cimetidin

(Anwendung

Sodbrennen

und Magengeschwüren), Phenazon (ein Schmerzmittel), Colchizin (zur Behandlung von

Gicht)

u n d

A n t a z i d a

(aluminium-

o d e r

m a g n e s i u m h ä l t i g e

A r z n e i m i t t e l

b e i

Magenverstimmung)

Arzneimittel, die ohne Verschreibung erhältlich sind: Johanniskraut

F a l l s

S i e

F u s i d i n s ä u r e

o r a l

z u r

B e h a n d l u n g

e i n e r

bakteriellen

I n f e k t i o n

e i n n e h m e n

m üs s en,

wer den

Anwendung

dies es

Ar zneim it t els

vor überg ehend

abbr ec hen

müssen. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wann es wieder sicher ist, mit der Anwendung von

Atorvastatin Sandoz zu beginnen. Die Einnahme von Atorvastatin Sandoz gemeinsam mit

Fusidinsäure kann

seltenen

Fällen

Muskelschwäche,

Muskelempfindlichkeit

oder

Muskelschmerzen

führen

(Rhabdomyolyse).

Weitere

Informationen

Rhabdomyolyse

finden Sie in Abschnitt 4.

Einnahme von Atorvastatin Sandoz zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und

Alkohol

Anleitungen zur Einnahme von Atorvastatin Sandoz entnehmen Sie bitte Abschnitt 3.

Bitte Folgendes beachten:

Grapefruitsaft

Trinken Sie nie mehr als ein oder zwei kleine Gläser Grapefruitsaft am Tag, da große Mengen

an Grapefruitsaft die Wirkungen von Atorvastatin Sandoz verändern können.

Alkohol

Vermeiden

übermäßigen

Alkoholkonsum,

während

dieses

Arzneimittel

einnehmen.

Genauere Angaben siehe Abschnitt 2. „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“.

Schwangerschaft und Stillzeit

N e h m e n

S i e

A t o r v a s t a t i n

Sandoz nicht

e i n ,

w e n n

S i e

s c h w a n g e r

s i n d

o d e r

w e n n

S i e

s c h w a n g e r

w e r d e n

wollen. Frauen,

d i e

s c h w a n g e r

w e r d e n

k ö n n e n ,

d ü r f e n

Atorvastatin

Sandoz nur dann einnehmen, wenn sie zuverlässige Verhütungsmethoden anwenden.

Wenn Sie stillen, dürfen Sie Atorvastatin Sandoz nicht einnehmen.

Die Sicherheit von Atorvastatin Sandoz während der Schwangerschaft und der Stillzeit wurde

bisher noch nicht nachgewiesen.

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

A c h t u n g :

D i e s e s

Arzneimittel kann

d i e

R e a k t i o n s f ä h i g k e i t

u n d

V e r k e h r s t ü c h t i g k e i t

beeinträchtigen.

Unter normalen Umständen wird dieses Arzneimittel Ihre Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit

zum Bedienen von Maschinen nicht beeinträchtigen. Sie dürfen aber kein Fahrzeug lenken,

falls dieses Arzneimittel Ihre Verkehrstüchtigkeit beeinflusst. Sie dürfen keine Werkzeuge oder

Ma s c h i n e n

b e d i e n e n ,

f a l l s

I h r e

Fähigkeit, diese

bedienen, durch

d i e s e s

A r zn e i m i t t e l

beeinträchtigt ist.

Atorvastatin Sandoz enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist

nahezu „natriumfrei“.

3.

Wie ist Atorvastatin Sandoz einzunehmen?

Ihr Arzt wird Sie vor Behandlungsbeginn auf eine cholesterinarme Ernährung umstellen, die

Sie auch während der Therapie mit Atorvastatin Sandoz beibehalten sollen.

Die übliche Anfangsdosierung von Atorvastatin Sandoz bei Erwachsenen und Kindern ab 10

Jahren beträgt 10 mg einmal täglich. Diese kann bei Bedarf von Ihrem Arzt erhöht werden, bis

Sie die Dosis erhalten, die Sie benötigen. Ihr Arzt wird die Dosierung in Zeitabständen von 4

Wochen oder mehr anpassen. Die Höchstdosis von Atorvastatin Sandoz beträgt 80 mg einmal

täglich bei Erwachsenen.

Die Atorvastatin Sandoz Tabletten müssen unzerkaut mit reichlich Wasser geschluckt werden.

Die Einnahme kann zu jeder Tageszeit unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen. Sie sollten

aber versuchen, Ihre Tablette jeden Tag zur gleichen Zeit einzunehmen.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker

ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Dauer der Behandlung mit Atorvastatin Sandoz wird von Ihrem Arzt bestimmt.

Bitte

sprechen

Ihrem

Arzt,

wenn

Eindruck

haben,

dass

Wirkung

Atorvastatin Sandoz zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Atorvastatin Sandoz eingenommen haben als Sie

sollten

W e n n

S i e

v e r s e h e n t l i c h

v i e l e

A t o r v a s t a t i n

Sandoz Tabletten

( m e h r

a l s

I h r e

ü b l i c h e

Tagesdosis)

eingenommen

haben,

fragen

Ihrem

Arzt

oder

nächstgelegenen

Krankenhaus um Rat.

Wenn Sie die Einnahme von Atorvastatin Sandoz vergessen haben

Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, nehmen Sie einfach zum üblichen Zeitpunkt die

nächste

Dosis

ein.

Nehmen

nicht

doppelte

Menge ein, wenn

vorherig e

Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Atorvastatin Sandoz abbrechen

Wenn Sie

weitere

Fragen

Anwendung

Arzneimittels

haben

oder

Ihre

Behandlung

beenden möchten, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei

jedem auftreten müssen.

Falls

Sie

eine

der

folgenden

schwerwiegenden

Nebenwirkungen

oder

Symptome

bei

sich feststellen, nehmen Sie die Tabletten nicht mehr ein und verständigen Sie sofort

Ihren Arzt oder suchen Sie die Notaufnahme im nächstgelegenen Krankenhaus auf.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

schwerwiegende allergische Reaktion mit Schwellungen im Gesicht, an der Zunge und im

Rachen, die zu schweren Atemproblemen führen können

s c h w e r w i e g e n d e

E r k r a n k u n g

m i t

s t a r k e r

H a u t a b s c h ä l u n g

u n d

S c h w e l l u n g

d e r

H a u t ,

B l a s e n b i l d u n g

d e r

H a u t ,

M u n d ,

d e n

A u g e n

u n d

G e n i t a l i e n

s o w i e

F i e b e r .

Hautausschlag mit rosa bis roten Flecken, besonders an den Handflächen und Fußsohlen,

mit möglicher Blasenbildung.

Mu s k e l s c h w ä c h e ,

Mu s k e l e m p f i n d l i c h k e i t

o d e r

–schmerzen oder

Muskelfaserriss oder

rotbraune Verfärbung des Urins; vor allem wenn Sie sich gleichzeitig unwohl fühlen oder

erhöhte

Temperatur

haben,

kann

dies

durch

einen

abnormalen

Muskelschwund

oder

a b b a u

b e d i n g t

sein.

D e r

a b n o r m a l e

Muskelschwund

(Rhabdomyolyse)

k a n n

u n t e r

Umständen

auch

nach

Absetzen

Atorvastatin

Sandoz weiterbestehen,

kann lebensbedrohlich sein oder zu schweren Nierenproblemen führen.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

Wenn Sie Probleme mit unerwarteten oder ungewöhnlichen Blutungen oder Blutergüssen,

M ü d i g k e i t ,

A p p e t i t v e r l u s t ,

B a u c h s c h m e r z e n ,

U n w o h l s e i n ,

G e l b f ä r b u n g

d e r

H a u t

o d e r

Augen (Gelbsucht) haben, kann dies auf Leberschäden hinweisen. Sie müssen daher so

schnell wie möglich Ihren Arzt um Rat fragen.

L u p u s - ä h n l i c h e

S y m p t o m e

( i n k l u s i v e

A u s s c h l a g ,

G e l e n k s e r k r a n k u n g e n

u n d

Auswirkungen auf die Blutzellen)

Andere mögliche Nebenwirkungen mit Atorvastatin Sandoz

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Entzündung der Nasennebenhöhlen, Schmerzen im Rachen, Nasenbluten

allergische Reaktionen

Erhöhungen der Blutzuckerwerte (wenn Sie Diabetes haben, müssen Ihre Blutzuckerwerte

weiterhin sorgfältig überwacht werden), Erhöhung von Kreatinkinase im Blut

Kopfschmerzen

Übelkeit, Verstopfung, Blähungen, Verdauungsstörung, Durchfall

Gelenksschmerzen,

Gelenksschwellungen,

M u s k e l s c h m e r z e n ,

Muskelzuckungen

Rückenschmerzen

Ergebnisse bei Blutuntersuchungen die zeigen, dass Ihre Leberfunktion abnormal werden

könnte

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Anorexie (Appetitlosigkeit), Gewichtszunahme, Verminderung der Blutzuckerwerte (wenn

Sie Diabetes haben, müssen Ihre Blutzuckerwerte weiterhin sorgfältig überwacht werden)

Albträume, Schlaflosigkeit

Schwindel,

Taubheitsgefühl

oder

Kribbeln

Fingern

Zehen,

herabgesetztes

Berührungs-

u n d

S c h m e r z e m p f i n d e n ,

V e r ä n d e r u n g

d e s

G e s c h m a c k s i n n s ,

Gedächtnisverlust

verschwommenes Sehen

Ohrensausen

Erbrechen,

Aufstoßen,

Ober- und

Unterbauchschmerzen,

Pankreatitis

(Entzündung

Bauchspeicheldrüse, die zu Magenschmerzen führen kann)

Hepatitis (Leberentzündung)

Ausschlag, Hautausschlag und Juckreiz, Nesselsucht, Haarausfall

Nackenschmerzen, Muskelermüdung

Müdigkeit,

Unwohlsein,

Schwächegefühl,

Brustschmerzen,

Schwellungen,

allem

den Knöcheln (Ödeme), erhöhte Temperatur

positive Testergebnisse auf weiße Blutzellen im Urin

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Sehstörung

unerwartete Blutung oder Bluterguss

Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut und des Weißen im Auge)

Sehnenverletzung

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

allergische Reaktion – Symptome können sein: plötzliches pfeifendes Atmen oder

Brustschmerzen oder Engegefühl in der Brust, Schwellung von Augenlidern, Gesicht,

Lippen, Mund, Zunge oder Rachen, Atemschwierigkeiten, Kollaps

Hörverlust

Gynäkomastie (Brustvergrößerung bei Männern und Frauen)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

anhaltende Muskelschwäche

Mögliche Nebenwirkungen, die bei einigen Statinen (Arzneimittel der gleichen Art) berichtet

wurden:

Probleme mit der Sexualfunktion

Depression

Atemprobleme einschließlich anhaltendem Husten und/oder Kurzatmigkeit oder Fieber

Diabetes. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Diabetes entwickeln ist größer wenn Sie hohe

Zucker- und

Fettwerte

Blut

haben,

übergewichtig

sind

einen

hohen

Blutdruck

haben. Solange Sie dieses Arzneimittel einnehmen, wird Ihr Arzt Sie überwachen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem

Nebenwirkungen

melden,

können

dazu

beitragen,

dass

mehr

Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Atorvastatin Sandoz aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Außenkarton und der Blisterpackung nach

„Verwendbar

bis“

angegebenen

Verfallsdatum

nicht

mehr

verwenden.

Verfallsdatum

bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

E n t s o r g e n

S i e

A r z n e i m i t t e l

n i c h t

A b w a s s e r

o d e r

H a u s h a l t s a b f a l l .

F r a g e n

S i e

I h r e n

Apotheker,

Arzneimittel

entsorgen

ist,

wenn

nicht

mehr

verwenden.

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Atorvastatin Sandoz enthält

Der Wirkstoff ist Atorvastatin (als Calciumsalz).

Jede Filmtablette enthält 10, 20, 30, 40, 60 oder 80 mg Atorvastatin (als Calciumsalz).

Die sonstigen Bestandteile sind:

N a t r i u m d o d e c y l s u l f a t ,

m i k r o k r i s t a l l i n e

C e l l u l o s e ,

h o c h d i s p e r s e s

S i l i c i u m d i o x i d ,

v o r v e r k l e i s t e r t e

S t ä r k e

( M a i s ) ,

T r o m e t a m o l ,

E i s e n o x i d

gelb (E

1 7 2 ) ,

M a g n e s i u m s t e a r a t ,

T a l k u m ,

C a r b o x y m e t h y l s t ä r k e - N a t r i u m

( T y p

C a r m e l l o s e - N a t r i u m ,

G l y c e r o l ,

Hydroxyethylcellulose

Wie Atorvastatin Sandoz aussieht und Inhalt der Packung

10 mg – Filmtabletten:

Hellgelbe, gesprenkelte, glänzende, runde, bikonvexe Filmtabletten mit

dem Aufdruck „HLA 10“ auf einer Seite und einem Durchmesser von 7,2 mm

20 mg – Filmtabletten: Hellgelbe, gesprenkelte, glänzende, runde, bikonvexe Filmtabletten mit

dem Aufdruck „HLA 20“ auf einer Seite und einem Durchmesser von 9,2 mm

30 mg – Filmtabletten: Hellgelbe, gesprenkelte, glänzende, runde, bikonvexe Filmtabletten mit

dem Aufdruck „HLA 30“ auf einer Seite und einem Durchmesser von 10,05 mm

40 mg – Filmtabletten: Hellgelbe, gesprenkelte, glänzende, runde, bikonvexe Filmtabletten mit

dem Aufdruck „HLA 40“ auf einer Seite und einem Durchmesser von 11,2 mm

60 mg – Filmtabletten: Hellgelbe, gesprenkelte, glänzende, ovale, bikonvexe Filmtabletten mit

dem Aufdruck „HLA 60“ auf einer Seite und einer Seitenlänge von 17,3 mm

80 mg – Filmtabletten: Hellgelbe, gesprenkelte, glänzende, ovale, bikonvexe Filmtabletten mit

dem Aufdruck „HLA 80“ auf einer Seite und einer Seitenlänge von 19,3 mm

Die Filmtabletten sind in einem Aluminium/Aluminium - Blister in einem Umkarton verpackt.

Packungsgrößen:

10 mg: 7, 14, 28, 30, 56, 60, 63, 90, 91, 100 Filmtabletten

20 mg: 7, 14, 28, 30, 56, 60, 63, 90, 91, 100 Filmtabletten

30 mg: 7, 30, 90, 100 Filmtabletten

40 mg: 7, 14, 28, 30, 56, 60, 63, 90, 91, 100 Filmtabletten

60 mg: 7, 30, 50, 90, 100 Filmtabletten

80 mg: 7, 28, 30, 50, 60, 90, 98, 100 Filmtabletten

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Sandoz GmbH, 6250 Kundl, Österreich

Hersteller:

Lek Pharmaceuticals d.d., 1526 Laibach und 9220 Lendava, Slowenien

Lek S.A., 95-010 Stryków und 02-672 Warschau, Polen

Salutas Pharma GmbH, 39179 Barleben, Deutschland

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes

(EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien:

Atorasat filmomhulde tabletten

Deutschland:

Atorvastatin Hexal Filmtabletten

Estland:

Tulip

Frankreich:

Atorvastatine Sandoz, comprime pellicule

Griechenland:

Rotacor

Irland:

Atorvas Film-Coated Tablets

Italien

Atorvastatina Sandoz GmbH

Norwegen:

Atorvastatin Sandoz tabletter, filmdrasjerte

Polen:

Tulip

Portugal:

Atorvastatina Sandoz

Slowakei:

Tulip

Tschechische Republik: Tulip

Zulassungsnummern:

Atorvastatin Sandoz 10 mg Z.Nr.: 1-29366

Atorvastatin Sandoz 20 mg Z.Nr.: 1-29367

Atorvastatin Sandoz 30 mg Z.Nr.: 1-30704

Atorvastatin Sandoz 40 mg Z.Nr.: 1-29368

Atorvastatin Sandoz 60 mg Z.Nr.: 1-30705

Atorvastatin Sandoz 80 mg Z.Nr.: 1-29369

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juni 2020.

ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Atorvastatin Sandoz 10 mg - Filmtabletten

Atorvastatin Sandoz 20 mg - Filmtabletten

Atorvastatin Sandoz 30 mg – Filmtabletten

Atorvastatin Sandoz 40 mg - Filmtabletten

Atorvastatin Sandoz 60 mg – Filmtabletten

Atorvastatin Sandoz 80 mg - Filmtabletten

2.

QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Jede Filmtablette enthält 10 mg Atorvastatin (als Calciumsalz).

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung:

Jede Filmtablette enthält bis zu 1,52 mg Natrium.

Jede Filmtablette enthält 20 mg Atorvastatin (als Calciumsalz).

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung:

Jede Filmtablette enthält bis zu 2,55 mg Natrium.

Jede Filmtablette enthält 30 mg Atorvastatin (als Calciumsalz).

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung:

Jede Filmtablette enthält bis zu 3,42 mg Natrium.

Jede Filmtablette enthält 40 mg Atorvastatin (als Calciumsalz).

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung:

Jede Filmtablette enthält bis zu 4,3 mg Natrium.

Jede Filmtablette enthält 60 mg Atorvastatin (als Calciumsalz).

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung:

Jede Filmtablette enthält bis zu 6,36 mg Natrium.

Jede Filmtablette enthält 80 mg Atorvastatin (als Calciumsalz).

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung:

Jede Filmtablette enthält bis zu 8,01 mg Natrium.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

3.

DARREICHUNGSFORM

Filmtablette

Atorvastatin Sandoz 10 mg – Filmtabletten

Hellgelbe, gesprenkelte, glänzende, runde, bikonvexe Filmtabletten mit dem Aufdruck „HLA

10“ auf einer Seite und einem Durchmesser von 7,2 mm

Atorvastatin Sandoz 20 mg – Filmtabletten

Hellgelbe, gesprenkelte, glänzende, runde, bikonvexe Filmtabletten mit dem Aufdruck „HLA

20“ auf einer Seite und einem Durchmesser von 9,2 mm

Atorvastatin Sandoz 30 mg – Filmtabletten:

Hellgelbe, gesprenkelte, glänzende, runde, bikonvexe Filmtabletten mit dem Aufdruck „HLA

30“ auf einer Seite und einem Durchmesser von 10,05 mm

Atorvastatin Sandoz 40 mg – Filmtabletten

Hellgelbe, gesprenkelte, glänzende, runde, bikonvexe Filmtabletten mit dem Aufdruck „HLA

40“ auf einer Seite und einem Durchmesser von 11,2 mm

Atorvastatin Sandoz 60 mg – Filmtabletten

Hellgelbe, gesprenkelte, glänzende, ovale, bikonvexe Filmtabletten mit dem Aufdruck „HLA

60“ auf einer Seite mit einer Seitenlänge von 17,3 mm

Atorvastatin Sandoz 80 mg - Filmtabletten

Hellgelbe, gesprenkelte, glänzende, ovale, bikonvexe Filmtabletten mit dem Aufdruck „HLA

80“ auf einer Seite mit einer Seitenlänge von 19,3 mm

4.

KLINISCHE ANGABEN

4.1

Anwendungsgebiete

Hypercholesterinämie:

Die Anwendung von Atorvastatin Sandoz ist zusätzlich zu einer Diät, zur Senkung erhöhter

Gesamtcholesterin-, LDL-Cholesterin-, Apo-Lipoprotein-B- und Triglyzeridspiegel angezeigt,

bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 10 Jahren mit primärer Hypercholesterinämie,

einschließlich familiärer Hypercholesterinämie (heterozygote Variante) oder kombinierter

(gemischter) Hyperlipidämie (entsprechend Typ IIa und IIb nach Fredrickson), wenn Diät und

andere nicht pharmakologische Maßnahmen keine ausreichende Wirkung erzielen.

Atorvastatin Sandoz ist auch zur Senkung von Gesamt- und LDL-Cholesterin bei Erwachsenen

mit homozygoter familiärer Hypercholesterinämie angezeigt - entweder zusätzlich zu anderen

lipidsenkenden Maßnahmen (z.B. LDL-Apherese) oder falls solche Behandlungsmöglichkeiten

nicht verfügbar sind.

Vorbeugung kardiovaskulärer Erkrankungen

Zur Vorbeugung kardiovaskulärer Ereignisse bei erwachsenen Patienten, deren Risiko für ein

erstes kardiovaskuläres Ereignis als hoch eingestuft wird (siehe Abschnitt 5.1), zusätzlich zur

Behandlung weiterer Risikofaktoren.

4.2

Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Der Patient sollte vor der Anwendung von Atorvastatin Sandoz auf eine übliche Standard-Diät

Senkung

Cholesterinspiegels

eingestellt

werden

diese

Diät

während

Behandlung mit Atorvastatin Sandoz fortsetzen.

Die Dosierung sollte individuell entsprechend des Ausgangs-LDL-Cholesterinwertes, dem Ziel

der Behandlung sowie dem Ansprechen des Patienten erfolgen.

Die übliche Anfangsdosierung beträgt 10 mg Atorvastatin 1-mal täglich. Die Dosis sollte in

Intervallen von 4 Wochen oder mehr angepasst werden. Die maximale Dosis beträgt 1mal

täglich 80 mg.

Primäre Hypercholesterinämie und kombinierte (gemischte) Hyperlipidämie

In der überwiegenden Anzahl der Fälle sprechen die Patienten auf 1-mal täglich Atorvastatin

Sandoz 10 mg ausreichend gut an. Der therapeutische Erfolg zeigt sich innerhalb von 2

Wochen, und der maximale therapeutische Effekt wird in der Regel nach 4 Wochen erreicht.

Die Wirkung bleibt unter Dauertherapie erhalten.

Heterozygote familiäre Hypercholesterinämie

Die Anfangsdosis beträgt Atorvastatin Sandoz 10 mg täglich. Anpassungen der Dosierung

sollten individuell in Abständen von 4 Wochen bis zu einer Dosierung von täglich 40 mg

durchgeführt werden. Danach kann entweder die Dosierung bis auf maximal 80 mg täglich

erhöht werden, oder einmal täglich 40 mg Atorvastatin mit einem gallensäurebindenden

Ionenaustauscherharz kombiniert werden.

Homozygote familiäre Hypercholesterinämie

Es liegen nur beschränkte Daten vor (siehe Abschnitt 5.1).

Für Patienten mit homozygoter familiärer Hypercholesterinämie beträgt die Dosierung 10 bis

80 mg pro Tag (siehe Abschnitt 5.1). Atorvastatin sollte bei diesen Patienten als Ergänzung zu

anderen

lipidsenkenden

Behandlungsmöglichkeiten

LDL-Apherese)

angewendet

werden oder falls diese Behandlungsmöglichkeiten nicht verfügbar sind.

Vorbeugung kardiovaskulärer Erkrankungen

In den Studien zur Primärprävention betrug die Dosierung 10 mg pro Tag. Um einen LDL-

Cholesterinspiegel entsprechend den aktuellen Leitlinien zu erreichen, kann eine höhere

Dosierung notwendig sein.

Gleichzeitige Therapie mit anderen Arzneimitteln

Bei Patienten mit Virostatika Elbasvir/Grazoprevir zur Behandlung einer Hepatitis-C-Infektion

gemeinsam mit Atorvastatin einnehmen, sollte eine Atorvastatin-Dosis von 20 mg/Tag nicht

überschritten werden (siehe Abschnitte 4.4 und 4.5).

Eingeschränkte Nierenfunktion

Es ist keine Dosisanpassung erforderlich (siehe Abschnitt 4.4).

Eingeschränkte Leberfunktion

Atorvastatin Sandoz sollte bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion mit Vorsicht

angewendet werden (siehe Abschnitt 4.4 und 5.2). Atorvastatin Sandoz ist bei Patienten mit

aktiver Lebererkrankung kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3).

Ältere Patienten

Wirksamkeit und Verträglichkeit sind bei Patienten über 70 Jahre, bei Anwendung der

empfohlenen Dosis, vergleichbar mit der Gesamtpopulation.

Pädiatrische Patienten

Hypercholesterinämie

Die Anwendung bei pädiatrischen Patienten sollte nur von Ärzten mit Erfahrung in der

Behandlung einer Hyperlipidämie bei Kindern durchgeführt werden, und die Patienten sollten

zur Kontrolle des Therapieerfolges regelmäßig nachuntersucht werden.

Bei Patienten ab 10 Jahren mit heterozygoter familiärer Hypercholesterinämie beträgt die

empfohlene Initialdosis 10 mg Atorvastatin pro Tag (siehe Abschnitt 5.1). Die Dosis kann je

nach Ansprechen und Verträglichkeit auf bis zu 80 mg täglich erhöht werden. Die Dosen sollten

individuell anhand des empfohlenen Therapieziels eingestellt werden. Dosisanpassungen

sollten in Zeitabständen von 4 Wochen oder mehr erfolgen. Die Dosistitration auf 80 mg wird

durch Studiendaten bei Erwachsenen und beschränkten klinischen Daten aus Studien an

Kindern mit heterozygoter familiärer Hypercholesterinämie unterstützt (siehe Abschnitte 4.8

und 5.1).

Es liegen nur beschränkte Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten bei Kindern im Alter von 6 bis

10 Jahren mit heterozygoter familiärer Hypercholesterinämie aus offenen klinischen Studien

vor. Atorvastatin ist nicht zur Behandlung von Patienten unter 10 Jahren indiziert. Die aktuell

verfügbaren Daten werden in den Abschnitten 4.8, 5.1 und 5.2 beschrieben, es können aber

keine Empfehlungen zur Dosierung gegeben werden.

Andere

pharmazeutische

Formen/Stärken

können

für

diese

Patientenpopulation

besser

geeignet sein.

Art der Anwendung

Atorvastatin

Sandoz

oralen

Einnahme

bestimmt.

jeweilige

Tagesdosis

Atorvastatin wird auf einmal verabreicht. Die Einnahme kann zu jeder Tageszeit unabhängig

von den Mahlzeiten erfolgen.

4.3

Gegenanzeigen

Atorvastatin Sandoz ist kontraindiziert bei Patienten:

mit Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten

sonstigen Bestandteile.

aktiver

Lebererkrankung

oder

unklarer,

dauerhafter

Erhöhung

Serumtransaminasen auf mehr als das 3fache des oberen Normalwertes

die mit Virostatika Glecaprevir/Pibrentasvir zur Behandlung einer Hepatitis-C-Infektion

behandelt werden

in der Schwangerschaft, während der Stillzeit und bei Frauen im gebärfähigen Alter, die

keine geeignete Verhütungsmethode anwenden (siehe Abschnitt 4.6)

4.4

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Einfluss auf die Leber

Leberfunktionstests sollten vor Behandlungsbeginn und danach in regelmäßigen Abständen

durchgeführt

werden.

Patienten,

denen

Anzeichen

oder

Symptome

einer

Leberschädigung auftreten, sollten Leberfunktionstests durchgeführt werden. Patienten, bei

denen sich ein Transaminasenanstieg entwickelt, sollten bis zum Abklingen des Befunds

beobachtet werden. Falls die Erhöhung der Transaminasen auf mehr als das 3fache des

oberen Normwertes fortdauert, empfiehlt sich eine Dosisreduktion oder ein Abbruch der

Therapie mit Atorvastatin Sandoz (siehe Abschnitt 4.8).

Bei Patienten die beträchtliche Mengen Alkohol konsumieren und / oder bei denen bereits eine

Lebererkrankung in der Vorgeschichte bekannt ist, sollte Atorvastatin Sandoz mit Vorsicht

angewendet werden.

Prävention von Schlaganfällen durch aggressive Cholesterinsenkung (SPARCL)

In einer Post-hoc-Analyse für verschiedene Formen von Schlaganfall bei Patienten ohne

koronare

Herzkrankheit,

kurzem

einen

Schlaganfall

oder

eine

transitorische

ischämische Attacke (TIA) gehabt hatten, zeigte sich bei Patienten mit einer Therapie mit

Atorvastatin 80 mg eine höhere Inzidenz von hämorrhagischem Schlaganfall als mit Placebo.

Dieses erhöhte Risiko wurde vor allem bei Patienten mit vorhergehendem hämorrhagischem

Schlaganfall oder Lakunarinfarkt vor Eintritt in die Studie beobachtet. Bei Patienten mit

vorhergehendem hämorrhagischen Schlaganfall oder Lakunarinfarkt ist das Nutzen/Risiko-

Verhältnis

Atorvastatin

unsicher,

potenzielle

Risiko

für

einen

hämorrhagischen Schlaganfall sollte vor Einleitung der Therapie sorgfältig berücksichtigt

werden (siehe Abschnitt 5.1).

Einfluss auf die Skelettmuskulatur

Wie andere HMG-CoA-Reduktasehemmer kann auch Atorvastatin in seltenen Fällen die

Skelettmuskulatur beeinflussen und eine Myalgie, Myositis sowie eine Myopathie verursachen,

die sich zu einer Rhabdomyolyse entwickeln kann, einem möglicherweise lebensbedrohlichen

Zustand, der durch deutlich erhöhte Creatinkinase (CK)-Spiegel (> 10fache des oberen

Normwertes),

Myoglobinämie

Myoglobinurie

möglichem

Nierenversagen

charakterisiert ist.

In sehr seltenen Fällen wurde während oder nach der Behandlung mit einigen Statinen über

eine immunvermittelte nekrotisierende Myopathie (immune-mediated necrotizing myopathy;

IMNM) berichtet. Die klinischen Charakteristika einer IMNM sind persistierende proximale

Muskelschwäche und erhöhte Serum-Kreatinkinase-Werte, die trotz Absetzen der Behandlung

mit Statinen fortbestehen.

Vor Behandlungsbeginn

Atorvastatin

sollte

Vorsicht

Patienten

verschrieben

werden,

denen

prädisponierende Faktoren für das Auftreten von Rhabdomyolysen vorliegen. Messungen der

Creatinkinase-Aktivität sollten vor Beginn einer Statintherapie bei Vorliegen der folgenden

Risikofaktoren bzw. Erkrankungen vorgenommen werden:

Beeinträchtigung der Nierenfunktion

Hypothyreose

erbliche Myopathien in der Eigen- oder Familienanamnese

Muskulär-toxische Komplikationen im Zusammenhang mit der Gabe eines Statins oder

Fibrates in der Anamnese

Lebererkrankungen in der Vorgeschichte und / oder erheblicher Alkoholkonsum

ältere Patienten (> 70 Jahre)

Bei diesen sollte die Notwendigkeit einer solchen Messung erwogen werden, wenn weitere

prädisponierende Faktoren für das Auftreten einer Rhabdomyolyse vorliegen.

Situationen,

eine

Erhöhung

Plasmaspiegel

auftreten

kann,

etwas

Interaktionen (siehe Abschnitt 4.5) und spezielle Populationen, einschließlich genetischer

Subpopulationen (siehe Abschnitt 5.2)

In solchen Situationen ist eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung erforderlich, und es sollte

eine klinische Überwachung erfolgen.

Wenn die CK-Werte vor Beginn der Behandlung wesentlich (um mehr als das 5fache des

oberen Normwertes) erhöht sind, sollte eine Therapie nicht begonnen werden.

Creatinphosphokinase-Bestimmung

Creatinkinase (CK) sollte nicht nach schweren körperlichen Anstrengungen oder bei Vorliegen

von anderen möglichen Ursachen eines CK-Anstieges gemessen werden, da dies die

Interpretation der Messwerte erschwert. Falls die CK-Werte vor Beginn der Behandlung

wesentlich erhöht sind (um mehr als das 5fache des oberen Normwertes), sollten zur

Überprüfung innerhalb von 5 bis 7 Tagen erneute Bestimmungen durchgeführt werden.

Während der Behandlung

Die Patienten müssen aufgefordert werden, Schmerzen, Krämpfe oder Schwäche der

Skelettmuskeln umgehend zu berichten, speziell, wenn diese mit allgemeinem Unwohlsein

oder Fieber einhergehen.

Wenn solche Symptome während der Behandlung mit Atorvastatin auftreten, sollte die CK-

Aktivität gemessen werden. Wenn diese wesentlich (> 5fache des oberen Normwertes)

erhöht ist, sollte die Therapie abgebrochen werden.

Bei anhaltenden und starken Muskelbeschwerden sollte auch dann ein Abbruch der

Therapie erwogen werden, wenn die CK-Werte nicht wesentlich erhöht sind (> 5fache des

oberen Normwertes).

Wenn die Symptome abgeklungen sind und die CK-Werte auf ein normales Niveau

gesunken sind, kann eine Wiederaufnahme der Therapie mit Atorvastatin oder einem

anderen Statin in der niedrigsten Dosierung und mit engmaschiger Überwachung erwogen

werden.

Die Therapie mit Atorvastatin muss abgebrochen werden, falls klinisch signifikante CK-

Konzentrationen im Serum auftreten (> 10fache des oberen Normwertes) oder falls eine

Rhabdomyolyse diagnostiziert oder vermutet wird.

Begleittherapie mit anderen Arzneimitteln

Die Gefahr einer Rhabdomyolyse ist erhöht, wenn Atorvastatin zusammen mit bestimmten

anderen Arzneimitteln verabreicht wird, die den Plasmaspiegel von Atorvastatin erhöhen

könnten, wie etwa starken Hemmern von CYP3A4 oder Transportproteinen (z. B. Ciclosporin,

Telithromycin, Clarithromycin, Delaviridin, Stiripentol, Ketoconazol, Voriconazol, Itraconazol,

Posaconazol, Letermovir und HIV-Proteasehemmer wie Ritonavir, Lopinavir, Atazanavir,

Indinavir, Darunavir, Tipranavir/Ritonavir etc.). Das Risiko für eine Myopathie kann auch bei

gleichzeitiger Anwendung mit Gemfibrozil und anderen Fibraten, Virostatika zur Behandlung

von Hepatitis C (HCV) (Boceprevir, Telaprevir, Elbasvir/Grazoprevir) oder Ezetimib erhöht

sein.

Nach

Möglichkeit

sollten

anstelle

dieser

Arzneimittel

andere

Therapien

(ohne

Wechselwirkungen) in Erwägung gezogen werden.

In Fällen, in denen eine gemeinsame Anwendung dieser Arzneimittel mit Atorvastatin

erforderlich ist, sind die Nutzen und Risiken einer solchen gemeinsamen Behandlung sorgfältig

zu berücksichtigen. Wenn Patienten Arzneimittel erhalten, die die Plasmakonzentration von

Atorvastatin

erhöhen,

wird

eine

niedrigere

Maximaldosis

Atorvastatin

empfohlen.

Zusätzlich sollte im Falle einer gemeinsamen Anwendung mit starken CYP3A4-Hemmern eine

niedrigere Initialdosis in Erwägung gezogen werden, und es wird eine entsprechende klinische

Überwachung dieser Patienten empfohlen (siehe Abschnitt 4.5).

Atorvastatin darf nicht gemeinsam mit systemischen Darreichungsformen von Fusidinsäure

oder

innerhalb

Tagen

nach

Absetzen

einer

Behandlung

Fusidinsäure

verabreicht werden. Bei Patienten, bei denen eine Anwendung von systemischer Fusidinsäure

von entscheidender Bedeutung ist, sollte die Statintherapie für die gesamte Dauer der

Behandlung mit Fusidinsäure ausgesetzt werden. Es gibt einige Berichte über Rhabdomyolyse

(darunter Fälle mit tödlichem Verlauf) bei Patienten, die Fusidinsäure und Statine gemeinsam

verabreicht erhielten (siehe Abschnitt 4.5). Die Patienten sind anzuhalten, eine sofortige

ärztliche

Beratung

einzuholen,

falls

sich

Symptome

Muskelschwäche,

Muskelschmerzen oder Muskelempfindlichkeit feststellen.

Mit der Statintherapie kann sieben Tage nach der letzten Dosis von Fusidinsäure wieder

begonnen werden.

In Ausnahmefällen, in denen eine längerfristige Anwendung von systemischer Fusidinsäure

erforderlich ist, wie etwa bei der Behandlung schwerer Infektionen, sollte die Notwendigkeit

einer gemeinsamen Anwendung von Atorvastatin und Fusidinsäure auf individueller Basis

abgewogen

werden,

diese

muss

unter

engmaschiger

medizinischer

Überwachung

erfolgen.

Kinder und Jugendliche

In einer 3-jährigen Studie wurde anhand von Bewertungen der Gesamtreife und -entwicklung,

einer Bewertung des Tanner-Stadiums und der Messung von Größe und Körpergewicht kein

klinisch relevanter Effekt auf das Wachstum und die Geschlechtsreifung beobachtet (siehe

Abschnitt 4.8).

Interstitielle Pneumonie

Mit einigen Statinen wurden vereinzelte Fälle von interstitieller Lungenkrankheit berichtet, vor

allem bei Langzeittherapie (siehe Abschnitt 4.8). Zu den Manifestationen können Dyspnoe,

nichtproduktiver

Husten

allgemeine

Verschlechterung

Gesundheitszustands

(Müdigkeit, Gewichtsverlust und Fieber) zählen. Falls bei einem Patienten eine interstitielle

Lungenerkrankung vermutet wird, sollte die Statintherapie abgesetzt werden.

Diabetes Mellitus

gibt

Hinweise

darauf,

dass

Arzneimittel

Klasse

Statine

Blutzuckerspiegel erhöhen und bei einigen Patienten, mit hohem Risiko für die Entwicklung

eines Diabetes Hyperglykämien verursachen, die eine Diabetesbehandlung erfordern. Die

Verminderung des vaskulären Risikos durch Statine überwiegt jedoch dieses Risiko und dies

sollte daher kein Grund für den Abbruch einer Statin-Behandlung sein. Risiko-Patienten

(Nüchtern-Glukose

mmol/L,

BMI>30

kg/m²,

erhöhte

Triglyceridwerte,

Hypertonie) sind entsprechend der nationalen Richtlinien sowohl klinisch als auch biochemisch

zu überwachen.

Atorvastatin Sandoz enthält Natrium

Atorvastatin Sandoz enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist

nahezu „natriumfrei“.

4.5

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Wirkung von Begleitmedikationen auf Atorvastatin

Atorvastatin wird durch das Cytochrom P450 Isoenzym 3A4 (CYP3A4) metabolisiert und ist

ein Substrat der hepatischen Transporter OATP1B1 (organic anion-transporting polypeptide

1B1)

OATP1B3

(organic

anion-transporting

polypeptide

1B3).

Metaboliten

Atorvastatin sind Substrate von OATP1B1. Atorvastatin wird außerdem als Substrat von MDR1

(multi-drug resistance protein 1) und BCRP (breast cancer resistance protein) identifiziert,

wodurch die intestinale Resorption und biliäre Ausscheidung von Atorvastatin begrenzt sein

könnten (siehe Abschnitt 5.2). Eine gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die Inhibitoren

von CYP3A4 oder Transportproteinen sind, kann zu erhöhten Plasmakonzentrationen von

Atorvastatin und zu einem erhöhten Risiko einer Myopathie führen. Dieses Risiko könnte auch

bei gleichzeitiger Anwendung von Atorvastatin mit anderen Arzneimitteln, die eine Myopathie

induzieren können wie etwa Fibrate und Ezetimib, erhöht sein (siehe Abschnitt 4.4).

Hemmstoffe des Cytochrom-P-450-Isoenzyms 3A4

Für

starke

CYP3A4-Hemmer

konnte

gezeigt

werden,

dass

deutlich

erhöhten

Konzentrationen von Atorvastatin führen (siehe Tabelle 1 und nachstehende ausführlichere

Angaben). Eine gemeinsame Anwendung von starken CYP3A4-Hemmern (z. B. Ciclosporin,

Telithromycin, Clarithromycin, Delaviridin, Stiripentol, Ketoconazol, Voriconazol, Itraconazol,

Posaconazol, einigen Virostatika zur Behandlung von HCV [z. B. Elbasvir/Grazoprevir] und

HIV-Proteasehemmer wie Ritonavir, Lopinavir, Atazanavir, Indinavir, Darunavir, etc.) sollte

daher nach Möglichkeit vermieden werden. In Fällen, in denen eine gemeinsame Anwendung

dieser

Arzneimittel

Atorvastatin

nicht

vermieden

werden

kann,

sollten

niedrigere

Initialdosen und Maximaldosen von Atorvastatin in Erwägung gezogen werden und es wird

eine entsprechende klinische Überwachung dieser Patienten empfohlen (siehe Tabelle 1).

Mäßige CYP3A4-Hemmer (z. B. Erythromycin, Diltiazem, Verapamil und Fluconazol) können

die Plasmakonzentrationen von Atorvastatin ebenfalls erhöhen (siehe Tabelle 1). Für die

Anwendung von Erythromycin in Kombination mit Statinen wurde ein erhöhtes Risiko für

Myopathie

beobachtet.

Wechselwirkungsstudien

Untersuchung

Wirkungen

Amiodaron oder Verapamil auf Atorvastatin wurden nicht durchgeführt. Sowohl Amiodaron als

auch Verapamil hemmen bekanntermaßen die Aktivität von CYP3A4 und eine gemeinsame

Anwendung mit Atorvastatin könnte zu einer erhöhten Exposition mit Atorvastatin führen.

Daher ist eine niedrigere Maximaldosis von Atorvastatin in Erwägung zu ziehen, und es wird

bei gleichzeitiger Anwendung von mäßigen CYP3A4-Inhibitoren eine entsprechende klinische

Überwachung des Patienten empfohlen. Eine entsprechende klinische Kontrolle wird nach

Einleitung der Therapie oder nach Dosisanpassungen eines solchen Hemmers empfohlen.

CYP3A4-Induktoren

Die gemeinsame Anwendung von Atorvastatin mit Induktoren von Cytochrom P450 3A4 (z. B.

Efavirenz, Rifampin, Johanniskraut) kann zu verschieden stark ausgeprägten Verminderungen

Plasmakonzentrationen

Atorvastatin

führen.

Aufgrund

dualen

Wechselwirkungsmechanismus von Rifampin (Cytochrom P450 3A4 Induktion und Hemmung

des hepatozytären Aufnahmetransportproteins OATP1B1) wird eine zeitgleiche gemeinsame

Anwendung von Atorvastatin mit Rifampin empfohlen, da eine spätere Anwendung von

Atorvastatin nach der Verabreichung von Rifampin mit einer signifikanten Reduktion der

Plasmakonzentrationen von Atorvastatin in Verbindung gebracht wurde. Die Wirkung von

Rifampin auf die Konzentration von Atorvastatin in Hepatozyten ist jedoch nicht bekannt, und

falls eine gemeinsame Anwendung nicht vermieden werden kann, sollten die Patienten

sorgfältig auf die Wirksamkeit der Behandlung überwacht werden.

Hemmstoffe von Transportern

Hemmstoffe von Transportproteinen (z. B. Ciclosporin, Letermovir) können die systemische

Exposition mit Atorvastatin erhöhen (siehe Tabelle 1). Die Wirkung einer Hemmung von

hepatischen Aufnahmetransportproteinen auf die Konzentration von Atorvastatin in den

Hepatozyten ist nicht bekannt. Falls eine gemeinsame Anwendung nicht vermieden werden

kann,

wird

eine

Dosisreduktion

eine

klinische

Überwachung

Wirksamkeit

empfohlen (siehe Tabelle 1).

Die Anwendung von Atorvastatin wird bei Patienten, die Letermovir gemeinsam mit Ciclosporin

einnehmen, nicht empfohlen.

Gemfibrozil/Fibrate

Die Anwendung von Fibraten ist gelegentlich mit muskelbezogenen Ereignissen einschließlich

Rhabdomyolyse verbunden. Bei gleichzeitiger Gabe von Fibraten und Atorvastatin kann das

Risiko für das Auftreten solcher Ereignisse erhöht sein. Falls eine gemeinsame Anwendung

nicht vermieden werden kann, sollte die niedrigste Dosis von Atorvastatin, mit der das

Behandlungsziel erreicht wird, eingesetzt werden und die Patienten sollten entsprechend

überwacht werden. (siehe Abschnitt 4.4).

Ezetimib

Die Anwendung von Ezetimib alleine kann mit muskelbezogenen Ereignissen einschließlich

Rhabdomyolyse

verbunden

sein.

Daher

kann

Risiko

für

solche

Ereignisse

gemeinsamer Anwendung von Ezetimib und Atorvastatin erhöht sein. Eine entsprechende

klinische Überwachung dieser Patienten wird empfohlen.

Colestipol

Die Plasmakonzentrationen von Atorvastatin und seinen aktiven Metaboliten waren bei

gleichzeitiger Einnahme von Colestipol zusammen mit Atorvastatin erniedrigt (Verhältnis der

Atorvastatin-Konzentration: 0,74). Die lipidsenkende Wirkung war jedoch bei gleichzeitiger

Einnahme von Atorvastatin und Colestipol größer als bei Gabe der jeweiligen Arzneimittel

alleine.

Fusidinsäure

Risiko

einer

Myopathie,

einschließlich

Rhabdomyolyse,

kann

sich

durch

Anwendung

systemischer

Fusidinsäure

gemeinsam

Statinen

erhöhen.

Wirkmechanismus dieser Wechselwirkung (pharmakodynamisch oder pharmakokinetisch

oder beides) ist derzeit nicht bekannt. Es gibt Berichte über Rhabdomyolyse (darunter einige

Fälle mit tödlichem Ausgang) bei Patienten, die diese Kombination verabreicht erhielten.

Falls eine Behandlung mit systemischer Fusidinsäure notwendig ist, sollte die Behandlung mit

Atorvastatin für die gesamte Dauer der Behandlung mit Fusidinsäure abgesetzt werden (siehe

Abschnitt 4.4).

Colchicin

Obwohl keine Wechselwirkungsstudien von Atorvastatin mit Colchicin durchgeführt wurden,

wurde, bei gleichzeitiger Gabe von Atorvastatin mit Colchicin, von Myopathie berichtet.

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Atorvastatin gemeinsam mit Colchicin verordnet wird.

Wirkung von Atorvastatin auf gleichzeitig angewendete Arzneimittel

Digoxin

Bei gleichzeitiger, mehrmaliger Einnahme von 10 mg Atorvastatin und Digoxin erhöhten sich

die Steady-State-Plasmakonzentrationen von Digoxin geringfügig. Patienten, die gleichzeitig

Digoxin einnehmen, sollten deshalb entsprechend überwacht werden.

Orale Kontrazeptiva

Die gleichzeitige Einnahme von Atorvastatin zusammen mit oralen Kontrazeptiva führte zu

einem Anstieg der Plasmakonzentrationen von Norethisteron und Ethinylestradiol.

Warfarin

In einer klinischen Studie an Patienten, die eine Dauertherapie mit Warfarin erhielten, führte

die gleichzeitige Anwendung von Atorvastatin 80 mg täglich zu einer geringen Senkung der

Prothrombinzeit (um etwa 1,7 Sekunden) in den ersten 4 Tagen der Anwendung und die

Prothrombinzeit ging innerhalb von 15 Tagen der Behandlung mit Atorvastatin wieder auf

Normalwerte

zurück.

Obwohl

einige

sehr

seltene

Fälle

einer

klinisch

signifikanten

Antikoagulationsinteraktion

beschrieben

wurden,

sollte

Patienten

Cumarin-

Antikoagulanzien erhalten, die Prothrombinzeit vor Beginn von Atorvastatin und in den ersten

Phasen

Therapie

häufig

genug

bestimmt

werden,

sicherzustellen,

dass

keine

signifikanten

Veränderungen

Prothrombinzeit

auftreten.

Sobald

eine

stabile

Prothrombinzeit dokumentiert werden konnte, kann die Prothrombinzeit in Zeitintervallen

überwacht werden, die normalerweise für Patienten mit Cumarin-Antikoagulanzien empfohlen

werden. Falls die Dosis von Atorvastatin geändert oder Atorvastatin abgesetzt wird, ist die

gleiche Vorgangsweise zu wiederholen. Die Therapie mit Atorvastatin war bei Patienten, die

keine

Antikoagulanzien

erhielten,

nicht

Blutungen

oder

Veränderungen

Prothrombinzeit verbunden.

Kinder und Jugendliche

Wechselwirkungsstudien

wurden

Erwachsenen

durchgeführt.

Ausmaß

Interaktionen bei Kindern ist nicht bekannt. Die oben genannten Wechselwirkungen bei

Erwachsenen und die Warnhinweise im Abschnitt 4.4 sollten auch bei Kindern beachtet

werden.

Wechselwirkungen

Tabelle 1: Wirkung von gleichzeitig verabreichten Arzneimitteln auf die Pharmakokinetik von

Atorvastatin

Atorvastatin

Begleitmedikation

und Dosisschema

Dosis (mg)

Verhältnis

der AUC

&

Klinische

Empfehlung

#

Tipranavir 500 mg

b.i.d./Ritonavir 200 mg

b.i.d., 8 Tage

(Tage 14 bis 21)

40 mg am Tag 1,

10 mg am Tag 20

Telaprevir 750 mg/8h,

10 Tage

20 mg einmal täglich

Ciclopsporin 5,2

mg/kg/Tag, stabile

Dosis

10 mg einmal täglich

für 28 Tage

In Fällen, in denen

eine gemeinsame

Anwendung mit

Atorvastatin

erforderlich ist: 10 mg

Atorvastatin nicht

überschreiten.

Klinische

Überwachung der

Patienten empfohlen.

Glecaprevir 400 mg

einmal

täglich/Pibrentasvir 120

mg einmal täglich, 7

Tage

10 mg einmal

täglich für 7 Tage

Eine gemeinsame

Anwendung mit

Präparaten, die

Glecaprevir oder

Pibrentasvir enthalten,

ist kontraindiziert

(siehe Abschnitt 4.3).

Lopinavir 400 mg b.i.d./

Ritonavir 100 mg b.i.d.,

14 Tage

20 mg einmal täglich

für 4 Tage

Clarithromycin 500 mg

b.i.d., 9 Tage

80 mg einmal täglich

für 8 Tage

In Fällen, in denen

eine gemeinsame

Anwendung mit

Atorvastatin

erforderlich ist, werden

niedrigere

Erhaltungsdosen von

Atorvastatin

empfohlen. Bei

Atorvastatin-Dosen

über 20 mg ist

klinische Überwachung

der Patienten

empfohlen.

Saquinavir 400 mg

b.i.d./

Ritonavir (300 mg b.i.d.

von Tag 5-7, Erhöhung

auf 400 mg b.i.d. am

Tag 8), Tage 5-18, 30

Minuten nach

Atorvastatin

40 mg einmal täglich

für 4 Tage

Darunavir 300 mg

b.i.d./

Ritonavir 100 mg b.i.d.,

9 Tage

10 mg einmal täglich

für 4 Tage

Itraconazol, 200 mg

einmal täglich, 4 Tage

40 mg Einzeldosis

Fosamprenavir 700 mg

b.i.d./

Ritonavir 100 mg b.i.d.,

14 Tage

10 mg einmal täglich

für 4 Tage

Fosamprenavir 1400

mg b.i.d., 14 Tage

10 mg einmal täglich

für 4 Tage

In Fällen, in denen

eine gemeinsame

Anwendung mit

Atorvastatin

erforderlich ist, werden

niedrigere

Erhaltungsdosen von

Atorvastatin

empfohlen. Bei

Atorvastatin-Dosen

über 40 mg ist

klinische Überwachung

der Patienten

empfohlen.

Nelfinavir 1250 mg

b.i.d., 14 Tage

10 mg einmal

täglich für 28

Tage

1,74

Keine spezifische

Empfehlung

Grapefruitsaft, 240 ml

einmal täglich*

40 mg, Einzeldosis

1,37

Gleichzeitige

Einnahme von großen

Mengen Grapefruitsaft

und Atorvastatin wird

nicht empfohlen.

Diltiazem 240 mg

einmal täglich, 28 Tage

40 mg, Einzeldosis

1,51

Nach Einleitung der

Therapie oder nach

Dosisanpassungen für

Diltiazem wird eine

entsprechende

klinische Überwachung

der Patienten

empfohlen.

Erythromycin 500 mg

q.i.d., 7 Tage

10 mg, Einzeldosis

1,33

Niedrigere

Maximaldosis und

klinische Überwachung

der Patienten

empfohlen

Amlodipin 10 mg,

Einzeldosis

80 mg, Einzeldosis

1,18

Keine spezifische

Empfehlung

Cimetidin 300 mg

q.i.d., 2 Wochen

10 mg einmal

täglich für 2

1,00

Keine spezifische

Empfehlung

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Public Assessment Report

Scientific discussion

1) Atorvastatin Sandoz 30/60mg – Filmtabletten

2) Atorcall 30/60mg – Filmtabletten

3) Atoneret 30/60mg – Filmtabletten

Atorvastatin Calcium

1) AT/H/0305/005-006/DC

2) AT/H/0306/005-006/DC

3) AT/H/0309/005-006/DC

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This module reflects the scientific discussion for the approval of Atorvastatin Sandoz. The

procedure was finalised on 22.07.2011. For information on changes after this date please refer to

the module ‘Update’.

I.

INTRODUCTION

This application concerns a generic version of atorvastatin with its 30- and 60mg strengths. The brand

leader ist Lipitor®/Sortis® (Pfizer/Parke-Davis).

Atorvastatin is indicated for the treatment of primary hyperlipidemia and prevention of cardiovascular

disease (for exact wording of indications, please see SmPC).

Based on the review of the data on quality, safety and efficacy, the RMS and Concerned Member

States considered that the application for Atorvastatin Sandoz / Atorcall / Atoneret 30, 60 mg –

filmcoated tablets is approvable.

Problem statement

This application through the Decentralised Procedure concerns Atorvastatin 30 and 60 mg tablets. The

originator for the active substance atorvastatin is “Lipitor” film-coated tablets (Pfizer), which was first

approved in the United Kingdom in 1996 in its 40mg strength.

Atorvastatin in various strengths has been in use for over 10 years in the EU.

Licensed trade names are:

Sortis®, Lipitor®, Zarator®, Liprimar®, Xarator®, Cardyl® and Tahor®

(Pfizer/Parke-Davis).

Atorvastatin is a well known substance and is registered in Austria under the name Sortis (Pfizer)

since April 1997 for the 10, 20, and 40 mg dose strengths and since May 2002 for the 80 mg dose

strength using MRP procedures (DE/H/109/01-04).

This mutual recognition application concerns a hybrid version with two new additional strengths

(30mg, 60mg) of atorvastatin calcium.

We refer to the Assessment Reports of the already approved generic products for the 10, 20, 40 and

80mg

strengths

(Atorvastatin

Sandoz;

Atorcall;

Atorvastatin

Hexal;

Atorvastatin

Pharma;

Atoneret; Atosener; Erouclast; AT/H/305-311/01-04/DC) with following CMS: BE, BG, CZ, DE, DK,

EE, EL, FI, FR, HU, IE, IT, LU, LV, NL, NO, PL, PT, RO, SE, SI, SK, UK.

For these applications, the applicant has performed a single dose bioequivalence study comparing the

test product Atorvastatin 80 mg tablets against the reference product Lipitor 80 mg tablets (Pfizer,

UK) in healthy, adult, male and female subjects under fasting conditions (Prot.Code: 80017).

Because of one subject considered as statistical outlier a re-dosing study was performed afterwards.

However the justification for exclusion of one statistical outlier and therefore reduction of the

pharmacokinetic data set was not endorsed by the RMS. During the clock-stop period a second

bioequivalence study (Code 80405) was submitted whereby bioequivalence could be demonstrated

unequivocally (see AT/H/0305-311/01-04/DC): a well planned study protocol was provided as a full

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replicate design was chosen which is considered more appropriate for the evaluation of a highly

variable substance like atorvastatin. The results show that the 90%CI for C

and AUC of both, parent

and the ortho-hydroxy-metabolite, lies within the conventional margins of 80 and 125%.

In addition, a biowaiver-justification for the 10-, 20- and 40mg strengths had been submitted in order

to allow an extrapolation of the results obtained with the BE-study (performed with the 80mg strength)

which was accepted by all participating Member States.

Now a further biowaiver-justification is provided to allow extrapolation from results of the previous

submitted 80mg bioequivalence-study to the 30mg and 60mg strengths as well.

We refer to Article 10(3) of Dir 2001/83/EC, as amended and therefore this application does not

include the results of pharmacological or toxicological tests or clinical trials.

II.

QUALITY ASPECTS

II.1

Introduction

Atorvastatin Sandoz is a film-coated tablet which is presented in an aluminium/aluminium blister.

II.2

Drug Substance

The active substance in Atorvastatin Sandoz is Atorvastatin Calcium. The specification of the active

substance meets the current scientific requirements. The adequate quality of the active substance has

been shown by submitting the appropriate control data. The stability of the active substance has been

tested under ICH conditions. The results of the stability studies support the established retest-period.

II.3

Medicinal Product

Atorvastatin Sandoz contains the following excipients:

Core:

Sodium laurilsulfate, Cellulose microcrystalline, Silica, colloidal anhydrous, Pregelatinised maize

starch, Trometamol, Ferric oxide yellow (E 172), Magnesium stearate, Talc, Sodium starch glycolate

(type A).

Coating:

Carmellose sodium, Glycerol, Trometamol, Sodium laurilsulfate, Hydroxyethylcellulose.

The manufacturers responsible for batch release are Lek Pharmaceuticals d.d., Slovenia and Lek S.A.,

Poland.

The development of the product has been sufficiently made and deemed appropriate. The usage of all

the excipients has been described.

The release specification includes the check of all parameters relevant to this pharmaceutical form.

Appropriate data concerning the control of the finished product support the compliance with the

release specifications.

The packaging of the medicinal product complies with the current legal requirements.

Stability studies under ICH conditions have been performed and data presented support the shelf life

claimed in the SmPC, with a shelf life of 24 months when stored in the original package in order to

protect from moisture.

The pharmaceutical quality of Atorvastatin Sandoz has been adequately shown.

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II.4

Discussion on chemical, pharmaceutical and biological aspects

Information on development, manufacture and control of active substance and medicinal product has

been presented in a satisfactory manner. The results of tests carried out indicate satisfactory

consistency and uniformity of important product quality characteristics.

III.

NON-CLINICAL ASPECTS

III.1

Toxicology

Pharmacodynamic, pharmacokinetic and toxicological properties of atorvastatin are well known. As

atorvastatin is a widely used, well-known active substance, further studies were not required and the

applicant provides none, except for qualification studies regarding impurities which had been accepted

by all participating Member States for the already approved 10-, 20-, 40- and 80mg strengths within

this product line.

III.2

Ecotoxicity/environmental risk assessment

This product is intended to substitute for other identical products on the market. The approval of this

product does not result in an increase of the total quantity of atorvastatin released into the

environment. It does not contain any component which results in additional hazard to the environment

during storage, distribution, use and disposal.

The justification for the ERA absence is considered acceptable and in line with the Guideline on the

Environmental Risk Assessment of Medicinal Products for Human Use

(EMEA/CHMP/SWP/4447/00).

III.3

Discussion on the non-clinical aspect

For generic applications of this nature, the need for repetitive tests on animals and humans is to be

avoided. The applicant provided a Preclinical Expert Statement as well as a satisfactory review of

published literature. This is in line with regulatory and scientific recommendations and therefore

acceptable.

IV.

CLINICAL ASPECTS

IV.1

Introduction

The active substance in the products is atorvastatin calcium, a so-called statin. Statins revolutionized

treatment of hypercholesterolemia as other lipid lowering agents were either modest in respect of

efficacy or unacceptable in terms of side effects.

Atorvastatin is a synthetic lipid-lowering agent that inhibits HMG-CoA reductase, the rate-limiting

enzyme that converts 3-hydroxy-3-methylglutaryl-coenzyme A to mevalonate, a precursor of sterols,

including cholesterol. It is taken orally and is used to lower plasma cholesterol and serum lipids.

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Currently approved doses include 10, 20, 30, 40, 60 and 80mg once daily, taken at any time of the day

independent from concomitant intake of meals. The initial daily dosage is 10mg and is to be adjusted

at intervals of 4 weeks and more up to a maximum daily dose of 80mg.

The ATC-Code is C10AA05.

IV.2

Pharmacokinetics

Absorption:

Atorvastatin is rapidly absorbed after oral administration, maximum plasma concentrations (C

occur within 1 to 2 hours. The low absolute bioavailability of atorvastatin parent drug of

approximately 12% -14% is due to presystemic clearance in the gastrointestinal mucosa and/or first-

pass metabolism in the liver, its primary site of action. The systemic availability of HMG-CoA

reductase inhibitory activity is approximately 30%. Although food decreases rate and extent (C

AUC) of drug absorption by approximately 25% and 9% respectively, LDL-C reduction is similar

whether atorvastatin is given with or without food.

Following evening drug administration atorvastatin plasma concentrations are 30% lower for C

AUC when compared with morning drug administration. However, LDL-C reduction is the same

regardless of the time of day of administration.

Extent of absorption increases in proportion to atorvastatin dose. Dose dependent reductions in LDL

cholesterol levels ranging from 41% to 61% have been reported for the dose range of 10 to 80 mg/dl.

Grapefruit juice in large amounts has been shown to interfere with the metabolism of atorvastatin,

causing increases in C

and AUC.

Distribution:

Mean volume of distribution is approximately 381 litres. Protein binding is very high (> 98%).

Metabolism:

Atorvastatin undergoes extensive hepatic and/or extra-hepatic metabolism. Atorvastatin is metabolized

by cytochrome P450 3A4 to ortho (= 2-OH)- and para-(= 4-OH)hydroxylated derivates and various

beta-oxidation products. Atorvastatin and its 2-OH- and 4-OH- metabolites were found to have equal

inhibitory effects on HMG-CoA reductase in vitro. The active metabolites are responsible for

approximately 70% of the inhibition of HMG-CoA reductase. However, the 4-OH-metabolite has

much lower concentrations and may not contribute significantly to the drug activity.

Therefore, in the submitted bioequivalence study, concentrations of the active metabolite ortho-

hydroxyatorvastatin (2-OH-Atorvastatin) were measured in addition to the plasma concentrations of

atorvastatin and calculated in order to demonstrate bioequivalence. Data from para-

hydroxyatorvastatin (4-OH-atorvastatin) are presented as supportive data only.

Excretion:

Following hepatic/extrahepatic metabolism, atorvastatin is primarily eliminated in bile although

atorvastatin doesn’t show significant enterohepatic recirculation.

Elimination half-life is approximately 14 hours however due to the contribution of active metabolites

the inhibitory activity for HMG-CoA reductase is approximately 20 – 30 hours.

No new data/PK-studies have been submitted.

As this application refers to the already approved strengths within this product line (10/20/40/80mg), a

further biowaiver-justification in order to allow an extrapolation of the results obtained with the 80mg-

strength in the BE-study now to the 30- and 60mg tablets is acceptable and inline with regulatory and

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scientific recommendations.

The provided biowaiver-justification fulfils all requirements of the relevant CPMP Bioequivalence-

Guideline (see also section I/Problem Statement and section IV.6).

IV.3

Pharmacodynamics

No new data/studies were submitted. For a generic product however this is considered acceptable.

IV.4

Clinical efficacy

No new data/studies were submitted. For a generic product however this is considered acceptable.

IV.5

Clinical safety

No new data/studies were submitted. For a generic product however this is considered acceptable.

IV.6

Discussion on the clinical aspects

For generic applications of this nature, the need for repetitive tests on animals and humans is to be

avoided.

This application is based on the already approved 10/20/40/80mg strengths of the same product line

(AT/H/305-309/01-04/DC). Please refer also to section I/Problem Statement.

Now the applicant referred to the dossier and Assessment Reports of the already approved strengths

and in addition provides a further so-called biowaiver justification in order to obtain approval for two

further

strengths,

i.e.

60mg

tablets.

This

submitted

biowaiver-justification

allows

extrapolation of the results obtained with the BE-study (performed with the 80mg strength) to the 30-

and 60mg strengths.

As all requirements for this biowaiver-conditions - as laid down in the Guideline on the Investigation

of Bioequivalence (CPMP/QWP/EWP/1401/98) - are fulfilled, approval of the 30mg and 60mg

strengths can be recommended.

V.

OVERALL CONCLUSION, BENEFIT/RISK ASSESSMENT AND

RECOMMENDATION

The pharmaceutical quality of Atorvastatin Sandoz has been adequately shown.

User consultation

A user consultation with target patient groups on the package information leaflet (PIL) has been

performed on the basis of a bridging report making reference to Atorvastatin Sandoz, Atorcall,

Atorvastatin Hexal, Atorvastatin 1A Pharma, Atoneret, Atosener, Erouclast 10/20/40/80mg

AT/H/305-311/01-04/DC. The bridging report submitted by the applicant has been found acceptable.

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This module reflects the procedural steps and scientific information after the finalisation of the

initial procedure.

Scope

Procedure number

Product Information affected

Date of start of the procedure

Date of end of

procedure

Approval/

non approval

Assessment report

attached

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