Zyloric

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Zyloric 300 mg - Tabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 30 Stück,90 Stück
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Zyloric 300 mg - Tabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Allopurinol
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 15555
  • Berechtigungsdatum:
  • 12-08-1974
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Öffentlichen Beurteilungsberichts

Für diese Arzneispezialität steht kein NPAR zur Verfügung. Alle relevanten

Änderungen seit 01.07.2011 finden sich in der Life – Cycle Tabelle.

Relevante Änderungen

Art der

Änderung

Genehmigungs-

Datum

Fachinformation

Gebrauchsinformation

Kennzeichnung

betroffen

Zusammenfassung der

Änderung bzw.

wissenschaftliche

Information

Übertragung

21.12.2011

FI, GI, KE

Übertragung auf

Aspen Pharma Trading Ltd

12/13 Exchange Place

I.F.S.C

Dublin 1

Ireland

Packungsbeilage

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN

Zyloric 300 mg - Tabletten

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden

haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder

das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser

Packungsbeilage angegeben sind.

Siehe Abschnitt 4.

Was in diese Packungsbeilage steht:

Was ist Zyloric und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Zyloric beachten?

Wie ist Zyloric einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Zyloric aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

WAS IST ZYLORIC UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Zyloric-Tabletten enthalten den Wirkstoff Allopurinol. Zyloric wird eingenommen, um die

Geschwindigkeit einer bestimmten chemischen Reaktion in Ihrem Körper zu verringern und

den Harnsäurespiegel im Blut und Urin zu senken:

Bei Erwachsenen mit einem zu hohen Harnsäurespiegel, welcher durch eine Diät nicht

kontrollierbar ist, oder mit Beschwerden, besonders:

Gicht.

Nierenschäden, verursacht durch Harnsäure.

Zur Auflösung und Vermeidung von Harnsäuresteinen.

Zur Vermeidung von Kalziumoxalatsteinen bei erhöhtem Harnsäurespiegel.

Bei Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen mit einem Körpergewicht von 45 kg oder

darüber, mit zu hohem Harnsäurespiegel und einem erhöhten Harnsäuregehalt im Urin,

verursacht z.B. durch:

Radiotherapie.

Tumorbehandlung mit Arzneimitteln.

Andere schwere Zellzerfallserscheinungen.

Bei Kindern und Jugendlichen mit einem Körpergewicht von 45 kg oder darüber

Nierenschäden aufgrund von Harnsäure während der Behandlung von Blutkrebs mit zu

vielen oder abnormalen weißen Blutzellen.

Bestimmte vererbbare Enzymmangelerkrankungen, bekannt als Lesch-Nyhan Syndrom

und Adenin Phosphoribosyl Transferasemangel.

2.

WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON ZYLORIC BEACHTEN?

Zyloric darf nicht eingenommen werden,

Wenn Sie allergisch gegen Allopurinol oder einen der

in Abschnitt 6. genannten

sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Bei stark eingeschränkter Nierenfunktion mit einer Kreatin-Clearance unter 20 ml/min.

Dieses Arzneimittel ist nicht geeignet für Kinder mit einem Körpergewicht von weniger

als 45 kg.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Zyloric einnehmen, wenn Sie:

Eine eingeschränkte Nierenfunktion haben. Eine eingeschränkte Nierenfunktion ist bei

Patienten wahrscheinlicher,

die ACE-Hemmer einnehmen, oder die

Entwässerungstabletten (Diuretika) einnehmen, um einen hohen Blutdruck oder

Herzstörungen zu behandeln.

Eine eingeschränkte Leberfunktion aufweisen.

Zurzeit einen Gichtanfall haben.

Han-chinesischer, afrikanischer oder indischer Abstammung sind.

Probleme mit der Schilddrüse haben

In diesen Fällen wird Ihr Arzt das Blutbild beobachten.

Bei Auftreten von Überempfindlichkeitsreaktionen seitens der Haut muss die Behandlung

sofort abgesetzt werden.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Zyloric

Bei Anwendung von Allopurinol wurde von schweren potentiell lebensbedrohlichen

Hautausschlägen (Überempfindlichkeits-Syndrom, Stevens-Johnson-Syndrom, Toxische

Epidermale

Nekrolyse)

berichtet,

zunächst

rötliche

Flecken

dunklerem

Zentrum

oder

kreisförmige

Flecken

zentraler

Blasenbildung

Rumpf

erscheinen. Häufig geht der Ausschlag mit Geschwüren in Mund, Nase, Rachen, im

Genitalbereich und mit Konjunktivitis (rote und geschwollene Augen) einher. Diesen

schweren

Hautausschlägen

gehen

häufig

grippeähnliche

Symptome

Fieber,

Kopfschmerzen oder Ganzkörperschmerz voraus. Der Ausschlag kann zu großflächiger

Blasenbildung und Schälung der Haut führen. Diese schweren Hautreaktionen können bei

Menschen, die von Han-Chinesen, Thailändern oder Koreanern abstammen, häufiger

auftreten.

Eine

chronische

Nierenkrankheit

kann

Risiko

diesen

Patienten

möglicherweise noch weiter erhöhen. Wenn Sie einen Ausschlag bekommen oder bei

Ihnen

diese

Hautreaktionen

auftreten,

beenden

Sie

sofort

die

Einnahme

von

Allopurinol, nehmen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch und sagen Sie

dem

Arzt,

dass

Sie

dieses

Arzneimittel

einnehmen.

höchste

Risiko

für

Auftreten

schweren

Hautreaktionen

besteht

während

ersten

Wochen

Behandlung. Wenn sich bei Ihnen das Stevens-Johnson-Syndrom oder eine toxische

epidermale Nekrolyse während der Einnahme von Zyloric entwickelt hat, darf die

Behandlung mit Zyloric zu keinem Zeitpunkt wieder aufgenommen werden.

Wenn Sie Krebs oder das Lesch

Nyhan

Syndrom haben, kann der Harnsäurespiegel in

Ihrem Urin erhöht sein. Um dem vorzubeugen, müssen Sie sicherstellen, dass Sie

ausreichend trinken, um Ihren Urin zu verdünnen.

Wenn Sie Nierensteine haben, werden diese kleiner und können in Ihre Harnwege

gelangen.

Es ist wichtig zu berücksichtigen, dass die Behandlung mit Arzneimitteln nicht notwendig

ist, wenn:

Ihre Harnsäureblutwerte unter 9 mg/100 ml liegen und

Ihre Nierenfunktion normal ist und

Sie folgende Diätempfehlungen, wie unter „Bei Einnahme von Zyloric zusammen mit

Nahrungsmitteln und Getränken“ beschrieben ist, befolgen.

Trinken Sie genügend Flüssigkeit, damit Ihre Harnmenge täglich mindestens 2 Liter beträgt.

Das ist besonders wichtig, wenn Sie Zyloric zur Behandlung von:

Gichtniere oder

Harnsäuresteinen

einnehmen.

Zu Beginn der Behandlung können Gichtanfälle auftreten. Aus diesem Grund wird Ihnen Ihr

Arzt Schmerzmittel oder Colchicin während der ersten 4 Behandlungswochen mit Zyloric

verschreiben.

Kinder

Die Anwendung bei Kindern ist selten indiziert, mit Ausnahme von bestimmten

Krebserkrankungen (insbesondere Leukämie) und bestimmten Enzymstörungen wie dem

Lesch

Nyhan

Syndrom.

Einnahme von Zyloric zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

einzunehmen.

Zyloric und folgende Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen:

6-Mercaptopurin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Blutkrebs mit zu vielen oder

abnormalen weißen Blutzellen

Azathioprin, Cyclosporin: Arzneimittel die verwendet werden, um das Immunsystem zu

unterdrücken oder andere Erkrankungen zu behandeln

Bitte beachten Sie, dass unter Cyclosporin Nebenwirkungen häufiger auftreten

können.

Vidarabin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Virusinfektionen (z. B. Herpes oder

Windpocken). Bitte beachten Sie, dass unter Vidarabin Nebenwirkungen häufiger

auftreten können.

Didanosin, ein Arzneimittel zur Behandlung von HIV Infektion

Ampicillin, Amoxicillin: Arzneimittel zur Behandlung bakterieller Infektionen. Wenn

möglich, sollten die Patienten andere Antibiotika erhalten, da das Auftreten allergischer

Reaktionen wahrscheinlicher ist.

Salicylate, Arzneimittel zur Verminderung von Schmerz, Fieber oder Entzündungen wie

Aspirin.

Probenecid, Benzbromaron, Arzneimittel zur Erhöhung der Harnsäureausscheidung beim

Urinieren

Chlorpropamid, ein Arzneimittel zur Behandlung der Zuckerkrankheit (Diabetes). Eine

Verminderung der Chlorpropamiddosis kann insbesondere bei Patienten mit

herabgesetzter Nierenfunktion notwendig sein.

Warfarin, Phenprocoumon, Acenocoumarol, Arzneimittel zur Vorbeugung der normalen

Blutgerinnung

Ihr Arzt wird Ihre Blutgerinnungswerte öfter kontrollieren und, wenn notwendig, die

Dosis dieser Arzneimittel herabsetzen.

Phenytoin, ein Wirkstoff zur Behandlung von Epilepsie oder bestimmter

Schmerzbeschwerden

Theophyllin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Asthma und anderen

Atembeschwerden. Ihr Arzt wird Ihren Theophyllinspiegel im Blut bestimmen,

insbesondere zu Beginn der Behandlung mit Zyloric oder bei nachfolgenden

Dosisanpassungen.

ACE-Hemmer (z. B. Captopril) und Entwässerungstabletten (Diuretika), Arzneimittel zur

Behandlung von Bluthochdruck und Herzerkrankungen

Das Risiko einer Hautreaktion kann sich, besonders wenn Ihre Nierenfunktion chronisch

verringert ist, erhöhen.

Allopurinol kann bei gleichzeitiger Einnahme von Aluminiumhydroxid eine eingeschränkte

Wirkung haben. Zwischen der Einnahme beider Arzneimittel sollten mindestens 3 Stunden

liegen.

Bei Gabe von Allopurinol und Zytostatika (z. B. Cyclophosphamid, Doxorubicin, Bleomycin,

Procarbazin, Alkylhalogenide) treten Blutbildveränderungen häufiger auf als bei Einzelgabe

der Wirkstoffe.

Blutbildkontrollen sind daher in regelmäßigen Zeitabständen durchzuführen.

Teilen Sie Ihrem Arzt daher mit, welche Arzneimittel Sie zurzeit einnehmen, besonders dann,

wenn diese Ihnen von einem anderen (Fach-) Arzt verschrieben wurden.

Einnahme von Zyloric zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Vermeiden Sie:

Alkohol, insbesondere Bier

Nahrungsmittel mit einem hohem Puringehalt, wie Innereien - Bries, Niere, Hirn, Herz

und Zunge sowie Fleischextrakt

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren

Arzt um Rat. Allopurinol geht in die Muttermilch über. Während der Stillzeit wird

Allopurinol nicht empfohlen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Lenken Sie nur dann ein Fahrzeug, bedienen Sie nur dann eine Maschine oder nehmen Sie nur

dann an Aktivitäten teil, die eine erhöhte Aufmerksamkeit erfordern, wenn Sie sich sicher

sind, dass Zyloric Ihre Handlungsfähigkeit nicht beeinträchtigt.

Schwindel, Schläfrigkeit und unkoordinierte Bewegungen können als Nebenwirkungen

auftreten.

Zyloric enthält Laktose

Bitte nehmen Sie Zyloric erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist,

dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.Wenn Ihnen Ihr Arzt mitgeteilt hat, dass

Sie gegen manche Zuckerarten allergisch sind, wenden Sie sich vor Einnahme dieses

Arzneimittels an Ihren Arzt.

3.

WIE IST ZYLORIC EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Bitte

fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie Zyloric

unzerkaut,

mit einem Glas Wasser,

nach der Mahlzeit und

immer zur gleichen Tageszeit ein.

Erwachsene

Übliche Anfangsdosis: täglich 100 mg. Ihr Arzt kann Ihre Dosis abhängig vom

Harnsäurewert Ihres Blutes anpassen.

Maximaldosis: 3 Tabletten täglich

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren mit einem Körpergewicht von 45 kg oder darüber

Übliche Dosis: täglich 10 mg Zyloric pro kg Körpergewicht, verteilt auf 3 Dosen

Maximaldosis: täglich 400 mg

Zyloric 100 mg – Tabletten sind ebenso zur individuellen Dosisanpassung erhältlich.

Ältere Personen (ab 65 Jahre)

Ihr Arzt wird Ihnen die niedrigste mögliche Dosis verschreiben, um Ihre Beschwerden zu

behandeln

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Aufgrund des höheren Wirkstoffgehalts sind Zyloric 300 mg – Tabletten nicht für diese

Patientengruppe geeignet. Zyloric Tabletten mit 100 mg Allopurinol sind für diese Patienten

erhältlich.

Ihr Arzt kann Ihnen nach jeder Dialyse 300 - 400 mg Zyloric verschreiben, die sofort nach

der Behandlung einzunehmen sind.

Verteilen Sie die Dosis über den Tag, wenn

Sie mehr als 1 Tablette täglich einnehmen oder

Magen- oder Darmbeschwerden als Nebenwirkung auftreten

Verminderte Leberfunktion

Ihr Arzt wird Ihre Dosierung festsetzen

Dauer der Einnahme

Die Behandlung mit Zyloric ist im Allgemeinen über einen längeren Zeitraum notwendig.

Bitte nehmen Sie Zyloric regelmäßig und so lange ein, wie es Ihr Arzt verschrieben hat.

Kontaktieren Sie Ihren Arzt regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen.

Wenn Sie eine größere Menge von Zyloric eingenommen haben, als Sie sollten

Bitte wenden Sie sich an einen Arzt, wenn Sie zuviel Zyloric eingenommen haben. Übelkeit,

Erbrechen, Durchfall und Schwindel können Anzeichen einer Überdosierung sein.

Wenn Sie die Einnahme von Zyloric vergessen haben

Nehmen Sie die vergessene Dosis sobald wie möglich ein. Wenn es beinahe Zeit ist für die

nächste Dosis, lassen Sie die vergessene Dosis aus.

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen

haben.

Wenn Sie die Einnahme von Zyloric abbrechen

Beenden Sie die Einnahme von Zyloric nicht ohne die Zustimmung Ihres Arztes, da der

Therapieerfolg herabgesetzt werden kann.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren

Arzt oder Apotheker.

4.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht

bei jedem auftreten müssen.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten

Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht

in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wenn bei Ihnen eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt, wenden Sie sich an Ihren

Facharzt oder suchen Sie sofort ein Krankenhaus auf:

Überempfindlichkeit

Die Anzeichen können sein:

Häufig, kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen:

Schuppende Haut, Eiterbeulen oder wunde Lippen und wunder Mund;

In seltenen Fällen können die Anzeichen plötzliche Pfeifgeräusche beim Atmen, Flattern

oder Engegefühl im Brustkorb und Kollaps umfassen.

Selten, kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen:

Schwere allergische Reaktionen

Fieber und Schüttelfrost, Kopfschmerz, Muskelschmerzen (grippeähnliche

Symptome) und allgemeines Unwohlsein,

Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen mit Fieber, Hautausschlag,

Gelenkschmerz und Auffälligkeiten bei den Blut- und Leberfunktionstests (dies

können Anzeichen für eine Multi-Organ-Sensitivitätsstörung sein).

Blutungen der Lippen, Augen, des Mundes, der Nase und der Genitalien.

Hautveränderungen aller Art wie zum Beispiel: Geschwüre im Mund, im Rachen,

in der Nase, dem Genitalbereich und Konjunktivitis (rote und geschwollene

Augen), großflächige Blasenbildung oder Schälung der Haut.

Sehr selten, kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen:

Allergische Reaktion in unterschiedlichen Formen:

Reversibler Anstieg der Leberenzymtransaminasen und der alkalischen

Phosphatase,

Entzündungen der Gallenwege,

Xanthinsteine in den Harnwegen.

lebensbedrohende allergische Schockreaktion.

Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn bei Ihnen eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt,

die bei diesem Arzneimittel ebenfalls möglich sind:

Häufig, kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

Hautreaktionen wie:

Jucken;

Gefleckte Haut mit kleinen Knoten;

Abblättern der Haut;

Flecken;

Bluten der Haut;

Abschälen der Haut (in seltenen Fällen).

Diese Nebenwirkungen können zu jedem Behandlungszeitpunkt auftreten.

Brechen Sie die Einnahme von Zyloric sofort ab und kontaktieren Sie einen Arzt, wenn diese

Hautreaktionen auftreten, weil eine schwere Überempfindlichkeitsreaktion folgen könnte.

Erhöhter Thyreotropinspiegel im Blut.

Gelegentlich, kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen:

Übelkeit;

Erbrechen;

Durchfall;

Auffällige Ergebnisse im Lebertest.

Selten, kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten in betreffen:

Erkrankungen der Leber, die von

einer Erhöhung der Leberfunktionswerte ohne Beschwerden;

bis zu Entzündungen der Leber einschließlich der Zerstörung der Leberzellen und

in extremen Fällen bis zu entzündetem, knotigen Lebergewebe reichen.

Sehr selten, kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen:

Veränderung der Lymphknoten (angioimmunoblastische Lymphadenopathie), die nach

Absetzen von Zyloric wieder verschwindet;

Verminderte Anzahl an Blutplättchen und weißen Blutkörperchen, Blutarmut, verändertes

Blutbild

Änderungen der Darmentleerungsgewohnheiten; Fettstuhl

Es kann mitunter vorkommen, dass Allopurinol-Tabletten Einfluss auf Ihr Blut haben, was

sich darin äußern kann, dass Sie leichter blaue Flecken bekommen oder dass

Halsschmerzen oder anderen Anzeichen einer Infektion auftreten. Diese Auswirkungen

treten in der Regel bei Patienten mit Leber- oder Nierenproblemen auf. Wenden Sie sich

in einem solchen Fall so bald wie möglich an Ihren Arzt;

Furunkel

Schwächegefühl;

Fieber;

allgemeines Unwohlsein;

Bewusstlosigkeit;

Schmerzen in der Brust (Angina pectoris);

erhöhter Blutdruck;

Blut im Harn;

Zunahme der Größe der Brust bei Männern und Frauen (Gynäkomastie) auf einer oder auf

beiden Seiten;

Sinnesstörungen wie Kribbeln oder Benommenheit;

Hoher Cholesterinspiegel im Blut;

Veränderungen der Geschmackswahrnehmung;

Erbrechen von Blut;

Entzündung der Mundschleimhaut

Schwierigkeit Bewegungen zu kontrollieren;

Haarausfall;

Kopfschmerzen;

Ungewöhnlicher Anstieg von Substanzen im Blut, die für gewöhnlich im Harn auftreten,

aufgrund einer verringerten Nierenfunktion;

Lähmung (Schwäche, Taubheit, Unsicherheit beim Stehen, Unfähigkeit, die Muskeln zu

bewegen);

Muskelschmerzen;

Erkrankungen der Nerven, einschließlich Entzündungen der Nerven in den Armen und

Beinen;

Schläfrigkeit;

Schwindel;

Depression;

Sehstörungen;

Trübung der Augenlinse (Katarakt);

Bestimmte Augenerkrankungen mit Makuladegeneration, die zum Verlust der zentralen

Sehschärfe führen kann;

Unfruchtbarkeit des Mannes oder Erektionsstörung;

Entfärben der Haare;

Verringerte Herzfrequenz;

Anstieg der Wasseransammlung im Gewebe;

Abnormer Glukosestoffwechsel (Diabetes mellitus).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

WIE IST ZYLORIC AUFZUBEWAHREN?

Nicht über 25 °C lagern.

Arzneimittel in der Originalverpackung aufbewahren.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Außenkarton nach „Verw. bis:“

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den

letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall Fragen Sie Ihren

Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Zyloric enthält

Der Wirkstoff ist: 300 mg Allopurinol/Tablette.

Die sonstigen Bestandteile sind: 150 mg Lactose-Monohydrat/Tablette, Maisstärke,

Povidon und Magnesiumstearat.

Wie Zyloric aussieht und Inhalt der Packung

Zyloric sind runde, weiße bis cremefarben beidseits gewölbte, Tabletten mit Bruchkerbe und

einer Seite mit der Prägung Z3. Es gibt Packungen zu 30 und zu 90 Stück. Die Bruchkerbe

dient nur zum Teilen der Tablette, um das Schlucken zu erleichtern, und nicht zum Teilen in

gleiche Dosen.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Zulassungsinhaber

Aspen Pharma Trading Limited

3016 Lake Drive,

Citywest Business Campus,

Dublin 24,

Irland

Hersteller

Aspen Bad Oldesloe GmbH,

Industriestrasse 32-36,

D-23843 Bad Oldesloe,

Deutschland

Zulassungsnummer:

Z.Nr.: 15.555

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Dezember 2017.

22-8-2018

FDA Drug Safety Communication: FDA to evaluate increased risk of heart-related death and death from all causes with the gout medicine febuxostat (Uloric)

FDA Drug Safety Communication: FDA to evaluate increased risk of heart-related death and death from all causes with the gout medicine febuxostat (Uloric)

The U.S. Food and Drug Administration (FDA) is warning that preliminary results from a safety clinical trial show an increased risk of heart-related death with febuxostat (Uloric) compared to another gout medicine called allopurinol. We required the Uloric drug manufacturer, Takeda Pharmaceuticals, to conduct this safety study when we approved the medicine in 2009. Once we receive the final results from the manufacturer, we will conduct a comprehensive review and will update the public with any new inf...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

27-8-2018

Duzallo (GrUnenthal GmbH)

Duzallo (GrUnenthal GmbH)

Duzallo (Active substance: allopurinol / lesinurad) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)5696 of Mon, 27 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4412

Europe -DG Health and Food Safety

30-5-2018

Allopurinol AbZ 100/300 mg Tabletten

Rote - Liste