Zovirax

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Zovirax Aufhängung
  • Darreichungsform:
  • Aufhängung
  • Zusammensetzung:
  • aciclovirum 400 mg, arom.: vanillinum und andere, conserv.: E 216, E 218, excipiens um die suspension für 5 ml.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Zovirax Aufhängung
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Herpesinfektionen

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 47431
  • Berechtigungsdatum:
  • 13-07-1993
  • Letzte Änderung:
  • 24-10-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Zovirax® Filmtabletten/Suspension

GlaxoSmithKline AG

Was ist Zovirax und wann wird es angewendet?

Zovirax ist ein Arzneimittel gegen das Herpesvirus. Der Wirkstoff von Zovirax hemmt die

Vermehrung der Herpesviren, ohne die normalen Stoffwechselvorgänge zu beeinträchtigen. Die

Herpesviren bewirken auf Haut und Schleimhaut Bläschenbildung.

Die Filmtabletten und die Suspension werden bei ausgedehntem Hautbefall, bei

Schleimhautbeteiligung und allgemeinen Krankheitserscheinungen sowie bei der Gürtelrose

eingenommen.

Zovirax ist nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin zu verwenden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin zur Behandlung Ihrer

gegenwärtigen Erkrankung verschrieben.

Das Virostatikum in Zovirax ist nicht gegen alle Mikroorganismen, welche Infektionskrankheiten

verursachen, wirksam. Die Anwendung eines falsch gewählten oder nicht richtig dosierten

Virostatikums kann Komplikationen verursachen. Wenden Sie es deshalb nie von sich aus für die

Behandlung anderer Erkrankungen oder anderer Personen an.

Wann darf Zovirax nicht eingenommen werden?

Zovirax darf nicht angewendet werden bei einer bekannten Überempfindlichkeit auf die Wirkstoffe

Aciclovir und Valaciclovir oder auf einen in Zovirax Filmtabletten bzw. Suspension enthaltenen

Hilfsstoff.

Wann ist bei der Einnahme von Zovirax Vorsicht geboten?

Wenn eine bekannte Nierenfunktionsstörung vorliegt, muss dies dem Arzt bzw. der Ärztin mitgeteilt

werden, da möglicherweise die Dosierung angepasst werden muss.

Bei einer Infektion mit Herpesviren in der Genitalregion sollte jeglicher Sexualkontakt vermieden

werden, da sonst der Partner angesteckt werden könnte.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge

oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

·an anderen Krankheiten leiden,

·Allergien haben oder

·andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Zovirax während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Auf Grund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsmässiger Anwendung kein Risiko für das

Kind bekannt. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie schwanger sind oder schwanger

werden möchten. Sie dürfen Zovirax nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes bzw. der Ärztin

einnehmen.

Während der Einnahme von Zovirax sollte nicht gestillt werden.

Wie verwenden Sie Zovirax?

Die Filmtabletten lassen sich dank ihres feinen Überzugs leicht schlucken. Sie können aber auch in

mindestens ½ dl Wasser «gelöst» werden; d.h. die Filmtabletten zerfallen in kleine Partikel, so dass

eine leicht trübe Flüssigkeit entsteht. Während der Behandlung mit Zovirax Filmtabletten oder

Suspension sollte darauf geachtet werden, dass genügend Flüssigkeit zugeführt wird.

Die Suspension sollten Sie vor Gebrauch gut schütteln.

Wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin nichts anderes verordnet, gelten folgende Dosierungen:

Erwachsene und Kinder über 2 Jahre:

5x täglich 1 Filmtablette zu 200 mg oder 200 mg Suspension (entspricht 2,5 ml = 1 kleiner

Messlöffel), alle 4 Stunden bei 8-stündiger Nachtpause, für mindestens 5 Tage.

Kinder unter 2 Jahren:

Halbe Dosierung, evtl. höhere Dosen auf Anordnung des Arztes bzw. der Ärztin.

Bei Gürtelrose:

5× täglich 2 Filmtabletten zu 400 mg während 7 Tagen oder

5× täglich 1 Filmtablette zu 800 mg oder 800 mg Suspension (entspricht 10 ml = 2 grosse

Messlöffel) während 7 Tagen.

Die Behandlungsdauer wird von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin festgelegt.

Bei eingeschränkter Nierenfunktion wird der Arzt bzw. die Ärztin die Dosis entsprechend anpassen.

Eine begonnene Therapie mit Virostatika sollte so lange wie vom Arzt bzw. der Ärztin verordnet

durchgeführt werden. Die Krankheitssymptome verschwinden oft bevor die Infektion vollständig

ausgeheilt ist. Eine ungenügende Anwendungsdauer oder ein zu frühes Beenden der Behandlung

kann ein erneutes Aufflammen der Erkrankung zur Folge haben.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin

oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Zovirax haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Zovirax auftreten:

Bei der Einnahme der Filmtabletten oder der Suspension kann es zu Kopfschmerzen und Schwindel

sowie in wenigen Fällen zu Hautausschlägen, Juckreiz, Nesselsucht, Lichtempfindlichkeit der Haut

oder einer Hautrötung kommen oder es können Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen

auftreten.

Selten wurden vorübergehende neurologische Störungen wie Zittern, Verwirrtheit, Halluzinationen,

Depressionen, Müdigkeit, Schläfrigkeit, Bewegungs- und Sprachstörungen, Krampfanfälle und

Bewusstseinsverlust beobachtet, dies jedoch vor allem bei Patienten mit ungenügender

Nierenfunktion.

Selten wurde von einem Haarverlust berichtet, wobei jedoch ein Zusammenhang mit Zovirax nicht

sicher nachgewiesen wurde.

Bei Auftreten von Atemnot, Enge und Schmerzen in der Brust, einem Anschwellen des Gesichtes,

der Lippen, der Augenlider oder der Extremitäten sollten Sie sofort den Arzt bzw. die Ärztin

informieren und nur auf dessen ausdrückliche Anweisung die Einnahme von Zovirax fortsetzen. Sehr

selten wurden Nierenschmerzen beobachtet. Bitte informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin. Er

bzw. sie wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion überprüfen.

Falls weitere Nebenwirkungen auftreten, bei denen Sie einen Zusammenhang mit der Einnahme von

Zovirax vermuten, sollten Sie unverzüglich Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder

Apothekerin konsultieren.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Zovirax sollte in der Originalpackung, nicht über 30 °C und ausser Reichweite von Kindern gelagert

werden.

Nach Beenden der Behandlung ist das Arzneimittel mit dem restlichen Inhalt Ihrer Abgabestelle

(Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin) zum fachgerechten Entsorgen zu bringen.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Zovirax enthalten?

Die Filmtabletten enthalten den Wirkstoff Aciclovir 200 mg, 400 mg oder 800 mg sowie Hilfsstoffe

zur Tablettenherstellung.

Die Suspension enthält Aciclovir 400 mg pro 5 ml, Aromastoffe und Vanillin, die

Konservierungsmittel E 218 (Methylparaben), E 216 (Propylparaben) sowie Hilfsstoffe zur

Herstellung einer Suspension.

Zulassungsnummer

45343, 47431 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Zovirax? Welche Packungen sind erhältlich?

Zovirax ist in Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt,

erhältlich.

Packungsgrössen:

Zovirax 200 mg: 25 Filmtabletten.

Zovirax 400 mg: 25, 30 und 70 Filmtabletten.

Zovirax 800 mg: 35 Filmtabletten.

Zovirax Suspension zu 400 mg pro 5 ml: 100 ml.

Zulassungsinhaberin

GlaxoSmithKline AG, 3053 Münchenbuchsee.

Diese Packungsbeilage wurde im Juli 2014 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.

Es gibt keine Sicherheitswarnungen betreffend dieses Produktes.

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