Zovirax

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Zovirax 400 mg/5 ml - Saft
  • Einheiten im Paket:
  • 100 ml, Laufzeit: 36 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Zovirax 400 mg/5 ml - Saft
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Aciclovir
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-19562
  • Berechtigungsdatum:
  • 16-12-1991
  • Letzte Änderung:
  • 08-03-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Seite 1

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Zovirax 400 mg/5 ml-Saft

Wirkstoff: Aciclovir

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der

Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige

Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später

nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht

an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die

gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser

Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Zovirax-Saft und wofür wird er angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Zovirax-Saft beachten?

Wie ist Zovirax-Saft einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Zovirax-Saft aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Zovirax-Saft und wofür wird er angewendet?

Zovirax enthält einen Virus-Hemmstoff, der eine hohe Aktivität gegen bestimmte

Viren der Herpes-Gruppe aufweist.

Zovirax bewirkt in den von Herpes-Viren befallenen menschlichen Zellen eine

gezielte Hemmung der Virusvermehrung wodurch die Virusinfektion zum Abklingen

gebracht wird.

Zovirax-Saft wird angewendet zur

Behandlung von Herpes simplex-Infektionen der Haut und Schleimhäute

(ausgenommen neugeborene Herpes simplex-Infektionen und schwere Herpes

simplex-Infektionen bei Kindern mit geschwächtem Immunsystem)

Unterdrückung häufig wiederkehrender Herpes simplex-Infektionen bei

Patienten mit gesunder Abwehr

Vorbeugung von Herpes simplex-Infektionen bei Patienten mit

beeinträchtigter Abwehr

Seite 2

Behandlung von Windpocken

Behandlung der Gürtelrose

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Zovirax-Saft beachten?

Zovirax-Saft darf nicht eingenommen werden

wenn Sie allergisch gegen Aciclovir, Valaciclovir oder einen der in Abschnitt 6.

genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Zovirax Filmtabletten

einnehmen.

Zovirax-Saft sollte so früh wie möglich nach Auftreten der ersten Anzeichen einer

Infektion eingenommen werden. Insbesondere bei wiederkehrenden Herpes simplex-

Infektionen sollte mit der Einnahme von Zovirax-Saft bereits beim Auftreten der

ersten Anzeichen einer erneuten Erkrankung (z. B. Juckreiz, Spannungsgefühl, erste

Bläschen) begonnen werden.

Während einer i.v. oder hochdosierten Behandlung mit Zovirax-Saft sollte auf

ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.

Das Risiko einer Einschränkung der Nierenfunktion wird durch die Anwendung von

Aciclovir zusammen mit anderen nierenschädigenden Arzneimitteln erhöht.

Insbesondere bei der Anwesenheit von Bläschen sind Maßnahmen zu treffen, die

eine Übertragung der Virus-Infektion zu vermeiden helfen. Befragen Sie in diesem

Fall Ihren Arzt.

Wenn bei Ihnen eine Einschränkung der Nierenfunktion festgestellt worden ist, teilen

Sie dies Ihrem Arzt mit. Gegebenenfalls wird der behandelnde Arzt eine

Dosisanpassung vornehmen.

Bei längerdauernder Therapie sind Blutbild-, Leber- und Nierenkontrollen angezeigt.

Einnahme von Zovirax-Saft zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel

einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet

haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Folgende Arzneimittel können zu einer Verringerung der Ausscheidung von Aciclovir

durch die Niere führen:

Cimetidin - ein Magen-Darmmittel

Probenecid - ein Arzneimittel gegen Gicht

Mycophenolatmofetil - ein Arzneimittel gegen Abstoßungsreaktionen nach

Organtransplantationen

Cyclosporin – ein Antibiotikum

Tacrolimus - ein Arzneimittel gegen Abstoßungsreaktionen nach

Organtransplantationen

Seite 3

Theophyllin – ein Wirkstoff gegen Bronchialerkrankungen

Aufgrund der großen therapeutischen Breite von Aciclovir ist eine Dosisanpassung

jedoch nicht erforderlich.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein

oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses

Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Sollte sich eine Behandlung in der Schwangerschaft als notwendig erweisen, so sind

der Nutzen und die möglichen Risiken vom Arzt sorgfältig gegeneinander

abzuwägen.

Der Eintritt einer Schwangerschaft sollte während einer Zovirax-Therapie vermieden

werden.

Nach Anwendung von Aciclovir-haltigen Arzneimitteln wurde Aciclovir in der

Muttermilch gefunden. Deshalb soll während der Behandlung mit Zovirax-Saft nicht

gestillt werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Berücksichtigen Sie Ihr Befinden und mögliche Nebenwirkungen (z.B.:

Kopfschmerzen, Schwindel) bevor Sie ein Auto fahren oder Maschinen bedienen.

Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die

Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt.

Zovirax-Saft enthält Methyl-4-hydroxybenzoat, Propyl-4-hydroxybenzoat und

Sorbitollösung

Bitte nehmen Sie Zovirax-Saft erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt, wenn Ihnen

bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Zovirax-Saft enthält Methyl-4-hydroxybenzoat und Propyl-4-hydroxybenzoat. Diese

können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch Spätreaktionen, auslösen.

Hinweis für Diabetiker

5 ml Saft enthalten 2,25 g Sorbitlösung 70% entsprechend ca. 0,18 BE

(Broteinheiten).

3.

Wie ist Zovirax-Saft einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder

Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht

sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt

Dosierung bei Kleinkindern und Kindern:

Behandlung von Herpes simplex-Infektionen

Seite 4

unter 2 Jahre:

100 mg (= 1,25 ml = 1 halber kleiner Messlöffel)

5 x täglich alle 4 Stunden

über 2 Jahre:

200 mg (= 2,5 ml = 1 kleiner Messlöffel)

5 x täglich alle 4 Stunden

Während der Nacht besteht eine 8-stündige Einnahmepause.

Vorbeugung von Herpes simplex-Infektionen bei Kindern mit beeinträchtiger

Abwehr

unter 2 Jahre:

100 mg (= 1,25 ml= 1 halber kleiner Messlöffel)

4 x täglich alle 6 Stunden

über 2 Jahre:

200 mg (= 2,5 ml = 1 kleiner Messlöffel)

4 x täglich alle 6 Stunden

Behandlung von Windpocken

Kleinkinder unter 2 Jahre:

200 mg (= 2,5 ml = 1 kleiner Messlöffel)

4 x täglich alle 6 Stunden

Kinder zw. 2 und 6 Jahre:

400 mg (= 5 ml = 1 großer Messlöffel)

4 x täglich alle 6 Stunden

Kinder über 6 Jahre:

800 mg (= 10 ml = 2 große Messlöffel)

4 x täglich alle 6 Stunden

Für die Behandlung von Gürtelrose und die Unterdrückung häufig

wiederkehrender Herpes simplex-Infektionen bei Kindern mit gesunder Abwehr

liegen derzeit keine spezifischen Daten vor.

Zur Behandlung einer Herpes Virusinfektion bei Neugeborenen wird Aciclovir i.v.

empfohlen.

Dosierung bei Erwachsenen und Jugendlichen:

Behandlung von Herpes simplex-Infektionen

5 x täglich 200 mg (= 2,5 ml = 1 kleiner Messlöffel).

Bei Patienten mit schwer beeinträchtiger Abwehr (z.B. nach

Knochenmarktransplantation) oder bei Patienten mit ungenügender Aufnahme aus

dem Darm kann die Dosis auf 400 mg (= 5 ml = 1 großer Messlöffel) erhöht oder eine

intravenöse Verabreichung in Erwägung gezogen werden.

Unterdrückung häufig wiederkehrender Herpes simplex-Infektionen bei

Patienten mit gesunder Abwehr

2 x täglich 400 mg (= 5 ml = 1 großer Messlöffel) im Abstand von 12 Stunden.

Eine Verminderung der Dosis auf 3 x täglich 200 mg (= 2,5 ml = 1 kleiner Messlöffel)

in 8-stündigen Abständen oder auf nur 2 x täglich 200 mg (= 2,5 ml = 1 kleiner

Messlöffel) in 12-stündigen Abständen ist in manchen Fällen möglich.

Bei einigen Patienten können trotz einer täglichen Gesamtdosis von 800 mg

Infektionen auftreten.

Seite 5

Behandlung von Gürtelrose und Windpocken

5 x täglich 800 mg (= 10 ml = 2 große Messlöffel) im Abstand von 4 Stunden.

Während der Nacht besteht eine 8-stündige Einnahmepause.

Bei Patienten mit schwer beeinträchtigter Abwehr oder bei Patienten mit

ungenügender Aufnahme aus dem Darm sollte eine intravenöse Verabreichung von

Zovirax in Betracht gezogen werden.

Vorbeugung von Herpes simplex-Infektionen bei Patienten mit beeinträchtigter

Abwehr

4 x täglich 200 mg (= 2,5 ml = 1 kleiner Messlöffel) im Abstand von 6 Stunden

Bei Patienten mit schwer beeinträchtigter Abwehr (z.B. nach

Knochenmarktransplantation) oder bei Patienten mit ungenügender Aufnahme aus

dem Darm kann die Dosis auf 400 mg (= 5 ml = 1 großer Messlöffel) erhöht oder eine

intravenöse Verabreichung in Erwägung gezogen werden.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion:

Über die Dosierung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion entscheidet der

Arzt.

Dosierung bei älteren Patienten:

Bei älteren Patienten nimmt die gesamte Aciclovir-Clearance parallel mit der

Kreatinin-Clearance ab. Bei Vorliegen einer beeinträchtigten Nierenfunktion sollte die

erforderliche Dosisreduktion ganz besonders beachtet werden.

Ältere Patienten sollten auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Die Dosierung erfolgt mittels des beiliegenden Messlöffels.

Vor Gebrauch ist der Zovirax-Saft zu schütteln.

Dauer der Anwendung

Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt.

Die Behandlungsdauer bei Herpes simplex-Infektionen beträgt 5 Tage, kann jedoch

abhängig vom klinischen Zustand des Patienten verlängert werden.

Zur Vorbeugung von Herpes simplex-Infektionen bei Patienten mit gesunder Abwehr

ist die Dauer der Behandlung abhängig von der Schwere der Verlaufsform und der

Rückfälligkeit. Sie sollte jedoch einen Zeitraum von 6-12 Monaten nicht

überschreiten.

Die Dauer der vorbeugenden Anwendung bei Patienten mit schwer beeinträchtigter

Abwehr ist abhängig vom Schweregrad der Schädigung und wird vom Arzt im

Einzelfall festgelegt.

Wenn Sie eine größere Menge von Zovirax-Saft eingenommen haben, als Sie

sollten

Nach der Einnahme von bis zu 20 g sind im Allgemeinen keine

Vergiftungserscheinungen zu erwarten. Die versehentliche wiederholte Einnahme

Seite 6

von Aciclovir über mehrere Tage wurde von Übelkeit und Erbrechen sowie von

Kopfschmerzen und Verwirrtheit begleitet.

Falls eine Überdosierung vorliegt und vermehrt Nebenwirkungen auftreten oder Sie

sich unsicher sind, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie die Einnahme von Zovirax-Saft vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme

vergessen haben.

Setzen Sie die Einnahme wie gewohnt zum nächsten vorgesehenen Zeitpunkt fort.

Wenn Sie die Einnahme von Zovirax-Saft abbrechen

Selbst bei einer spürbaren Besserung Ihres Befindens sollten Sie die Behandlung mit

Zovirax-Saft zu Ende führen, um den Heilungserfolg nicht zu gefährden. Wenn Sie

weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren

Arzt oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber

nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zu

Grunde gelegt:

sehr häufig

kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

häufig

kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

gelegentlich

kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

selten

kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen

sehr selten

kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen

Erkrankungen des Blutes

Sehr selten:

Verringerte Anzahl der roten Blutkörperchen (Anämie) und der weißen

Blutkörperchen (Leukopenie), Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie)

Erkrankungen des Immunsystems

Selten:

akute allergische Reaktion (Anaphylaxie)

Psychiatrische Erkrankungen

Sehr selten:

Unruhe, Verwirrtheit, Halluzinationen, Zeichen von Psychosen, Schläfrigkeit,

Bewusstlosigkeit (Koma)

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig:

Kopfschmerzen, Schwindel

Sehr selten:

Seite 7

Zittern, Störung der Bewegungsabläufe, Sprachstörung, Krampfanfälle,

Hirnveränderung (Encephalopathie)

Erkrankungen der Atmungsorgane

Selten:

Atemnot

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts

Häufig:

Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen

Leber- und Gallenerkrankungen

Selten:

Beeinträchtigung der Leberfunktion.

Sehr selten:

Leberentzündung, Gelbsucht

Erkrankungen der Haut

Häufig:

Juckreiz, Hautausschlag (einschließlich Lichtempfindlichkeit)

Gelegentlich:

Nesselausschlag, vermehrte Haarausdünnung (diffuser Haarausfall)

Vermehrte Haarausdünnung muss nicht direkt auf Zovirax Saft zurückzuführen sein.

Selten:

Wasseransammlung im Gewebe (Ödeme)

Erkrankungen der Niere und Harnwege

Selten:

Beeinträchtigung der Nierenfunktion.

Sehr selten:

akutes Nierenversagen, Nierenschmerzen

Allgemeine Erkrankungen

Häufig:

Müdigkeit, Fieber

Viele der genannten Nebenwirkungen bilden sich zurück und kommen üblicherweise

bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen, die höhere als die empfohlenen

Dosierungen erhielten, oder mit anderen begünstigenden Faktoren vor.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

Seite 8

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr

Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Zovirax-Saft aufzubewahren?

Nicht über 25° C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor

Licht zu schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Flasche und dem Umkarton

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf

den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nach dem ersten Öffnen der Flasche 16 Tage haltbar.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren

Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden.

Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Zovirax-Saft enthält

Der Wirkstoff ist: Aciclovir. 5 ml enthalten 400 mg Aciclovir.

Die sonstigen Bestandteile sind: Sorbitlösung 70% (nicht kristallisierend),

Glycerol, mikrokristalline Cellulose und Carmellose-Natrium, Methyl-4-

hydroxybenzoat, Propyl-4-hydroxybenzoat, Orangenaroma und gereinigtes

Wasser.

Wie Zovirax-Saft aussieht und Inhalt der Packung

Cremefarbene Suspension in einer Braunglasflasche mit einem Schraubverschluss

aus Metall oder einem kindersicheren Verschluss aus Kunststoff.

Ein doppelter Messlöffel ist beigepackt (an einem Ende mit einem Löffel zur

Abmessung von 5 ml, am anderen Ende ein Löffel zur Abmessung von 2,5 ml. Der

2,5 ml Löffel enthält eine Messlinie zur Abmessung von 1,25 ml).

Flasche mit 100 ml.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

GlaxoSmithKline Pharma GmbH, Wien

Hersteller

Seite 9

Aspen Bad Oldesloe GmbH, Bad Oldesloe, Deutschland

Zulassungsnummer

1-19562

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im April 2017.

Es gibt keine Sicherheitswarnungen betreffend dieses Produktes.

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