Zonegran 50 mg

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Zonegran 50 mg Kapseln
  • Darreichungsform:
  • Kapseln
  • Zusammensetzung:
  • zonisamidum 50 mg, excipiens pro Kapsel.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Zonegran 50 mg Kapseln
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Antiepileptikum

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 57629
  • Berechtigungsdatum:
  • 19-10-2006
  • Letzte Änderung:
  • 25-10-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Zonegran®

Was ist Zonegran und wann wird es angewendet?

Zonegran Kapseln enthalten Zonisamid, ein Antiepileptikum. Es wird auf Verschreibung des Arztes

oder der Ärztin zur Behandlung fokaler epileptischer Anfälle mit oder ohne sekundäre

Generalisierung verwendet:

alleine (Monotherapie) zur Behandlung von Anfällen bei Erwachsenen

in Kombination mit anderen anitepileptischen Arzneimitteln zur Behandlung von Erwachsenen,

Jugendlichen und Kindern ab 6 Jahren.

Was sollte dazu beachtet werden?

Zonegran Kapseln zu 100 mg enthalten die beiden Farbstoffe Gelborange S (E110) und Allurarot AC

(E129). Diese können allergische Reaktionen hervorrufen.

Wann darf Zonegran nicht angewendet werden?

Sie dürfen Zonegran nicht einnehmen:

wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Zonisamid oder einen der sonstigen Bestandteile von

Zonegran sind.

wenn Sie an einer Leberfunktionsstörung leiden.

wenn Sie an einer Nierenfunktionsstörung leiden.

wenn Sie gleichzeitg gewisse andere Medikamente zur Behandlung von epileptischen Anfällen

einnehmen, sogenannte Carboanhydraseinhibitoren.

Wann ist bei der Einnahme von Zonegran Vorsicht geboten?

Zonegran gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (Sulfonamide), die zu schwerwiegenden

allergischen Reaktionen, schwerwiegenden Hautausschlägen und Erkrankungen des Blutes führen

kann, die in äusserst seltenen Fällen sehr gefährlich (lebensbedrohlich) sein können.

Patientinnen und Patienten, die auf Azofarbstoffe, Acetylsalicylsäure sowie Rheuma- und

Schmerzmittel (Prostaglandinhemmer) überempfindlich reagieren, sollen Zonegran Kapseln zu 100

mg nicht einnehmen.

Besondere Vorsicht ist bei der Einnahme von Zonegran erforderlich:

Ältere Patienten

Wenn Sie eine ältere Patientin bzw. ein älterer Patient sind, da zur Anwendung von Zonegran bei

dieser Altersgruppe nur begrenzte Informationen verfügbar sind und die Dosis Ihres Arzneimittels

möglicherweise angepasst werden muss und Sie möglicherweise eher eine allergische Reaktion oder

einen schwerwiegenden Hautausschlag entwickeln, wenn sie Zonegran einnehmen (siehe Welche

Nebenwirkungen kann Zonegran haben?).

Frauen im gebährfähigen Alter

Wenn Sie eine Frau im gebärfähigen Alter sind. Sie müssen während der Einnahme von Zonegran

und bis einen Monat nach Absetzen von Zonegran ohne Unterbrechung geeignete

empfängnisverhütende Massnahmen anwenden.

Hautausschläge

Wenn Sie einen unerklärlichen Hautausschlag aufweisen, da sich dieser zu einem

schwerwiegenderen Hautausschlag oder einem Abschälen der Haut entwickeln könnte. Wenden Sie

sich sofort an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, da dies in sehr seltenen Fällen schwerwiegend werden

kann.

Leberprobleme

Wenn Sie unter Leberproblemen leiden, da zur Anwendung von Zonegran bei dieser Patientengruppe

nur begrenzte Informationen verfügbar sind und die Dosis Ihres Arzneimittels möglicherweise

verändert oder langsamer gesteigert werden muss.

Nierenprobleme

Wenn Sie unter Nierenproblemen leiden, da nur eingeschränkte Informationen zur Anwendung von

Zonegran bei dieser Patientengruppe verfügbar sind und die Dosis Ihres Arzneimittels

möglicherweise verändert oder langsamer gesteigert werden muss.

Nierensteine

Wenn Sie plötzlich Schmerzen im Rücken oder der Magengegend haben, Schmerzen beim

Wasserlassen oder Blut im Urin bemerken, da dies ein Anzeichen für Nierensteine sein kann.

Zonegran kann die Bildung von Nierensteinen begünstigen. Risikofaktoren für eine

Nierensteinbildung sind, neben familiärer Veranlagung, bereits früher aufgetretene Nierensteine und

gesteigerte Kalzium-Ausscheidung im Harn oder die gleichzeitige Einnahme anderer Arzneimittel,

welche die Nierensteinbildung fördern. Es ist sehr wichtig, während der Therapie mit Zonegran auf

eine ausreichende Trinkmenge zu achten, um dieses Risiko zu vermindern.

Vermindertes Schwitzen

Wenn Sie vermindertes Schwitzen bemerken; dies kann zu einem Hitzschlag führen, der eine

Einweisung ins Spital notwendig machen kann. Vermindertes Schwitzen und eine Erhöhung der

Körpertemperatur treten vor allem bei erhöhter Umgebungstemperatur auf. Bei hoher

Umgebungstemperatur sollen sportliche Aktivitäten vermieden werden. Achten Sie darauf,

ausreichend zu trinken.

Gewichtsverlust

Wenn Sie viel Gewicht verloren haben oder unter 20 kg wiegen. Informieren Sie Ihren Arzt bzw.

Ihre Ärztin, da das Körpergewicht möglicherweise überwacht werden muss.

Müdigkeit und Schmerzen

Wenn Sie ungewöhnlich müde sind oder seit einigen Tagen Halsschmerzen haben oder bemerken,

dass Sie leicht blaue Flecken bekommen, wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, da dies ein

Anzeichen dafür sein kann, dass Sie eine Erkrankung des Blutsystems haben.

Wenn Sie Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Kurzatmigkeit und Appetitverlust haben, da dies ein

Anzeichen von zu tiefem Bikarbonat-Blutspiegel sein könnte, der von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin

überwacht und behandelt werden muss.

Wenn Sie an Muskelschmerzen oder einem Gefühl von Muskelschwäche leiden, informieren Sie

Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Augenprobleme

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bzw. Ihrer Ärztin bevor Sie Zonegran anwenden, wenn Sie

Augenprobleme wie ein Glaukom (Flüssigkeitsstau im Auge) haben. Wenden Sie sich an den

behandelnden Arzt, bzw. die Ärztin, wenn Sie während der Einnahme von Zonegran Sehstörungen

entwickeln und Augenschmerzen bekommen oder verschwommen sehen.

Depressionen

Wenn Sie an Depression leiden und/oder wenn Sie Gedanken haben, sich selbst zu verletzen oder

sich das Leben zu nehmen. Eine geringe Anzahl von Patienten und Patientinnen, die mit

Antiepileptika wie Zonegran behandelt wurden, hatten Gedanken, sich selbst zu verletzen oder sich

das Leben zu nehmen.

Allgemeines

Wenn Sie Ihre Behandlung absetzen, befolgen Sie die Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin

bezüglich einer schrittweisen Verringerung der Zonegran-Dosis.

Bitte wenden Sie sich auch an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn diese Warnhinweise früher einmal

auf Sie zugetroffen haben.

Die Wirkung von Zonisamid kann durch andere Arzneimittel, die Sie einnehmen, verringert werden.

Dazu gehören Arzneimittel zur Behandlung einer Epilepsie wie z.B. Phenytoin, Carbamazepin und

Phenobarbital. In diesem Fall kann eine Anpassung Ihrer Zonegran-Dosis erforderlich sein.

Kinder und Jugendliche

Die oben genannten Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen gelten auch für Jugendliche und

Kinder. Die nachfolgend genannten Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen treffen speziell auf

Kinder und Jugendliche zu.

Wenn Zonegran einem Kind gegeben wird, da für Ihr Kind ein erhöhtes Risiko für vermindertes

Schwitzen; dies kann zu einem Hitzschlag, Lungenentzündung und Leberproblemen führen.

Vorbeugung vor Überhitzung/Hitzschlag und Austrocknung bei Kindern:

Zonegran kann bei Ihrem Kind zu verminderter Schweissbildung und damit zur Überhitzung des

Körpers führen. Wird Ihr Kind nicht behandelt, kann es zu Hirnschäden mit tödlichem Verlauf

kommen. Die grösste Gefahr für Kinder besteht bei heissem Wetter.

Beachten Sie während der Behandlung des Kindes mit Zonegran bitte folgende

Vorsichtsmassnahmen:

- Ihrem Kind darf es nicht zu warm werden, vor allem wenn es heiss ist.

- Ihr Kind soll körperliche Anstrengung meiden, vor allem wenn es heiss ist.

- Geben Sie Ihrem Kind viel kaltes Wasser zum Trinken.

- Ihr Kind darf keines dieser Medikamente einnehmen: Carboanhydrasehemmer (wie Topiramat und

Acetazolamid) und anticholinerge Arzneimittel (wie Clomipramin, Hydroxyzin, Diphenhydramin,

Haloperidol, Imipramin, Oxybutynin).

Wenn einer der nachfolgend genannten Zustände auftritt, bringen Sie ihr Kind dringend in ärztliche

Behandlung:

Wenn sich die Haut Ihres Kindes sehr heiss anfühlt und nur eine geringe oder gar keine

Schweissabsonderung auftritt oder wenn das Kind Verwirrtheitszustände zeigt, Muskelkrämpfe oder

einen beschleunigten Puls oder eine beschleunigte Atmung hat:

- Bringen Sie Ihr Kind an einen kühlen, schattigen Platz. Oberkörper und Kopf sollten erhöht liegen.

- Befeuchten Sie die Haut (insbesondere an Nacken, Kopf und Hals) des Kindes mit kühlem (nicht

kaltem) Wasser.

- Geben Sie Ihrem Kind – sofern es ansprechbar und bei Bewusstsein ist – kaltes Wasser zum

Trinken.

- Suchen Sie dringend einen Arzt auf.

Körpergewicht: Sie sollten das Gewicht Ihres Kindes jeden Monat kontrollieren und sobald wie

möglich Ihren Arzt aufsuchen, wenn Ihr Kind nicht genügend an Gewicht zunimmt. Die Anwendung

von Zonegran bei Kindern mit Untergewicht oder geringem Appetit wird nicht empfohlen und

Zonegran muss bei Kindern mit einem Körpergewicht unter 20 kg mit Vorsicht angewendet werden.

Übersäuerung des Blutes und Nierensteine: Zur Senkung dieser Risiken sollten Sie dafür sorgen,

dass Ihr Kind ausreichend Wasser trinkt und keine anderen Medikamente einnimmt, die zur

Nierensteinbildung führen könnten. Ihr Arzt wird den Bicarbonat-Blutspiegel Ihres Kindes und seine

Nieren regelmässig kontrollieren.

Dieses Arzneimittel darf Kindern unter 6 Jahren nicht gegeben werden, da die Verwendung von

Zonegran für diese Altersgruppe nicht empfohlen wird.Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum

Bedienen von Maschinen

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge

oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen! Zonegran kann insbesondere bei höheren Dosierungen

(300-500 mg/Tag) Schläfrigkeit und Müdigkeit verursachen. Über Doppeltsehen wurde häufig

berichtet. Sie sollten solange kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen, bis Sie genügend

Erfahrung mit Zonegran gewonnen haben, um sicher zu sein, dass das Arzneimittel Ihre

Leistungsfähigkeit nicht beeinträchtigt.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder

äusserlich anwenden.

Darf Zonegran während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen/angewendet

werden?

Frauen im gebärfähigen Alter müssen während einer Zonegran-Behandlung und bis einen Monat

nach Absetzen von Zonegran geeignete empfängnisverhütende Massnahmen anwenden.

Wenn Sie schwanger sind oder vermuten, schwanger zu sein, oder eine Schwangerschaft planen,

informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin. Sie dürfen Zonegran während einer Schwangerschaft

nur einnehmen, wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Sie dazu anweist. Untersuchungen haben gezeigt,

dass bei Kindern von Frauen mit Antiepileptika-Behandlung ein erhöhtes Risiko für angeborene

Missbildungen besteht. Sie dürfen jedoch auf keinen Fall selbstständig die Zonegran Behandlung

abbrechen.

Solange Sie Zonegran einnehmen und bis einen Monat nach dem Absetzen von Zonegran dürfen Sie

nicht stillen.

Wie verwenden Sie Zonegran?

Nehmen Sie Zonegran immer genau nach Anweisung des Arztes bzw. der Ärztin ein. Bitte fragen Sie

bei Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin nach, wenn Sie sich nicht ganz

sicher sind.

Erwachsene:

Wenn Sie Zonegran alleine zur Behandlung von fokalen epileptischen Anfällen einnehmen:

Die Anfangsdosis beträgt 100 mg täglich als Einmaldosis, die Dosis kann um bis zu 100 mg alle

zwei Wochen erhöht werden. Die übliche Tagesdosis beträgt 300 mg einmal pro Tag.

Wenn Sie Zonegran zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung von fokalen epileptischen

Anfällen einnehmen:

Die übliche Anfangsdosis beträgt 50 mg täglich, aufgeteilt in zwei gleiche Einzeldosen. Die

Dosierung wird für Sie von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin angepasst und kann in ein- bis

zweiwöchentlichen Abständen um bis zu 100 mg erhöht werden, bis eine tägliche Gesamtdosis von

300 mg bis 500 mg erreicht ist. Einige Patienten bzw. Patientinnen sprechen möglicherweise bereits

auf geringere Dosierungen an. Die Dosis kann langsamer erhöht werden, wenn Sie unter

Nebenwirkungen leiden oder wenn Sie bereits ein Nierenproblem haben.

Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche, mit einem Körpergewicht von mindestens 20 kg:

Die Anfangsdosis beträgt einmal täglich 1 mg pro Kilogramm Körpergewicht. Die Dosierung wird

alle 1 bis 2 Wochen um 1 mg pro Kilogramm Körpergewicht erhöht, bis eine Dosierung von

üblicherweise 8 mg pro Kilogramm Körpergewicht oder bis zu 500 mg (je nachdem, was niedriger

ist) einmal pro Tag erreicht ist.

Zonegran Kapseln müssen ganz mit Wasser geschluckt werden. Kauen Sie die Kapseln nicht. Die

Kapseln müssen ein- oder zweimal täglich nach Anweisung des Arztes bzw. der Ärztin

eingenommen werden. Wenn Sie die Kapseln zweimal täglich einnehmen, sollte die Hälfte der

täglichen Dosis morgens und die andere Hälfte abends eingenommen werden. Zonegran kann mit

oder ohne Nahrung eingenommen werden.

Die Anwendung und Sicherheit von Zonegran bei Kindern und Jugendlichen unter 6 Jahren ist bisher

nicht geprüft worden.

Zonegran wird zur Langzeitbehandlung eingesetzt. Verringern Sie die Dosis nicht und setzen Sie

Ihre Arzneimittel nicht ab, es sei denn, Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin hat Sie dazu angewiesen.

Wenn Sie mehr Zonegran eingenommen haben, als Sie sollten, teilen Sie es sofort einer

Betreuungsperson (Verwandter oder Freund), Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder

Apothekerin mit oder wenden Sie sich an die nächste Notfallaufnahme eines Krankenhauses.

Nehmen Sie dabei Ihr Arzneimittel mit. Sie könnten möglicherweise schläfrig werden oder das

Bewusstsein verlieren. Fahren Sie in dieser Zeit kein Fahrzeug.

Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie Ihr Arzneimittel wie gewohnt

weiter. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Sie dazu anweist, die Behandlung abzusetzen, wird die Dosis von

Zonegran schrittweise reduziert, um das Risiko vermehrter Krampfanfälle zu senken.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer

Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Zonegran haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Zonegran auftreten:

Zonegran gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (Sulfonamide), die zu schwerwiegenden

allergischen Reaktionen, schwerwiegenden Hautausschlägen und Erkrankungen des Blutes führen

kann, die in äusserst seltenen Fällen sehr gefährlich (lebensbedrohlich) sein können.

Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn bei Ihnen folgende Symptome

auftreten: Atmennot, Hautausschlag (Rash), Gesichts-, Lippen- oder Zungenödem. Diese Wirkungen

können auf eine allergische Reaktion hinweisen.

Häufig auftretende Nebenwirkungen sind:

Kopfschmerzen, Schnupfen, Rachenentzündung, Schlaflosigkeit, merkwürdige oder ungewöhnliche

Gedanken, ein Gefühl der Ängstlichkeit oder Emotionalität, Benommenheit, Mundtrockenheit,

Geschmackstörung, Ernährungsstörung, Verdauungsstörungen, Appetitverlust, Gewichtsverlust,

Schwindel, Konzentrationsverlust, Müdigkeit, Übelkeit, körperliche Unruhe oder Reizbarkeit,

unfreiwillige Augenbewegungen, Sehen von Doppelbildern, schwaches Sehen, Depression, schlechte

Muskelkoordination (unsichere Bewegungsabläufe), Verwirrtheit, schlechtes Gedächtnis,

verlangsamter Gedankengang, Magenschmerzen, Verstopfung, Durchfall (weicher Stuhlgang),

Sprachstörungen, Hautausschlag, Haarausfall, Hautblutung, Missempfindung auf der Haut

(Ameisenlaufen), Zittern, Grippe-ähnliche Anzeichen, Fieber und allergische Reaktionen,

Nierensteine.

Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen sind:

Zorn, Aggression, Selbsttötungsgedanken, Selbsttötungsabsicht, Erbrechen,

Gallenblasenentzündungen oder Gallensteine, Harnsteine, Lungenentzündung, Harnwegsinfektionen,

niedrige Kaliumspiegel im Blut und Anfälle/Krämpfe, Störungen der Nierenfunktion.

Sehr selten sind folgende Nebenwirkungen beobachtet worden:

Erkrankungen des Blutes (möglicherweise blass aussehen, sich müde oder fiebrig fühlen, oder

leichteres Auftreten von blauen Hautflecken), Drüsenschwellungen, Halluzinationen,

Gedächtnisverlust, Koma, malignes neuroleptisches Syndrom (Unfähigkeit, sich zu bewegen,

Schwitzen, Fieber, Inkontinenz), Status epilepticus (längere oder wiederholte Krampfanfälle),

Atmungsstörungen, Kurzatmigkeit, Lungenentzündung, Bauchspeicheldrüsenentzündung,

Leberschäden, Juckreiz, schwerwiegende Ausschläge oder ein Abschälen der Haut (gleichzeitig

können Sie sich unwohl fühlen oder entwickeln Fieber), verringertes Schwitzen und Hitzeschlag,

Muskelschmerzen, Muskelschwäche, erhöhter Kreatininspiegel im Blut (Kreatinin ist ein

Abfallprodukt, das Ihre Nieren normalerweise ausscheiden sollten), plötzlicher unerwarteter Tod bei

Epilepsie (SUDEP). Glaukom, ein Flüssigkeitsstau im Auge, der zu einem Druckanstieg innerhalb

des Auges führt; als Anzeichen eines Glaukoms können Augenschmerzen, verschwommenes Sehen

oder eine Abnahme der Sehschärfe auftreten.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie unter einer dieser Nebenwirkungen leiden

oder diese für Sie zu störend sind.

Folgende Nebenwirkungen treten bei Kindern und Jugendlichen häufiger auf als bei Erwachsenen:

Lungenentzündung, Austrocknung, vermindertes Schwitzen, Mittelohr-, Hals- oder

Stirnhöhlenentzündungen, Entzündungen der oberen Atemwege, Husten, Nasenbluten, Schnupfen,

Bauchschmerzen, Erbrechen, Ausschläge, Ekzeme, Fieber, Gewichtsverlust von 10% oder mehr.

Zonegran Kapseln zu 100 mg können Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut- und

Atmungsorgane auslösen, insbesondere bei Patientinnen oder Patienten mit Asthma, Nesselfieber

(chronische Urtikaria) oder mit Überempfindlichkeit auf Acetylsalicylsäure und andere Rheuma- und

Schmerzmittel.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Arzneimittel sollen für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden. Bei Raumtemperatur (15-25 °C)

aufbewahren. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum

verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Zonegran enthalten?

1 Kapsel enthält den Wirkstoff Zonisamid in einer Menge von 25, 50 und 100 mg sowie Hilfsstoffe.

Die Kapseln zu 100 mg enthalten zusätzlich die Farbstoffe Gelborange S (E110) und Allurarot

(E129).

Zulassungsnummer

57629 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Zonegran? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Zonegran® 25 mg: 14 Kapseln.

Zonegran® 50 mg: 56 Kapseln.

Zonegran® 100 mg: 56 und 98 Kapseln.

Zulassungsinhaberin

Eisai Pharma AG, Zürich.

Diese Packungsbeilage wurde im Oktober 2017 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.

9-11-2018

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7-9-2018

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3-8-2018

Scientific guideline:  Cholic acid capsules 50 mg and 250 mg product-specific bioequivalence guidance, adopted

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25-7-2018

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FDA - U.S. Food and Drug Administration

17-7-2018

July 17, 2018: Former President of Cumberland Distribution, Inc. Sentenced to 15 Years in Federal Prison for $50 Million Drug Diversion Scheme

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2-11-2018

Tramundin® 50 mg Filmtabletten

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Jalra® 50 mg Tabletten

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Hygroton® 25 mg/Hygroton® 50 mg

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19-9-2018

Targretin (Eisai GmbH)

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Europe -DG Health and Food Safety

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Propycil® 50 mg

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Intratect® 50 g/l, Infusionslösung

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22-8-2018

Lynparza® 50 mg Hartkapseln

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17-8-2018

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7-8-2018

Zovirax Duo 50 mg/g / 10 mg/ g Creme

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Tafinlar® 50 mg/75 mg Hartkapseln

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