Zithromax

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Zithromax 500 mg - Filmtabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 3 Stück, Laufzeit: 24 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Zithromax 500 mg - Filmtabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Azithromycin
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-21939
  • Berechtigungsdatum:
  • 25-04-1997
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Zithromax

®

500 mg - Filmtabletten

Wirkstoff: Azithromycin-Dihydrat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann

anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Zithromax und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Zithromax beachten?

Wie ist Zithromax einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Zithromax aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Zithromax und wofür wird es angewendet?

Zithromax ist ein Antibiotikum, das heißt ein Arzneimittel, das gegen Bakterien wirkt. Bakterien sind

winzige Krankheitserreger, die verschiedene Infektionen hervorrufen können.

Nach

Einnahme

gelangt

Zithromax

enthaltene

Wirkstoff

Azithromycin

über

Verdauungsorgane in den Blutkreislauf und wird gezielt zum erkrankten Gewebe transportiert, wo er

seine Wirkung gegen die Bakterien entfaltet. Da Azithromycin länger als andere Antibiotika am Ort der

Infektion verweilt, hält die heilende Wirkung noch mehrere Tage nach der letzten Einnahme an. Machen

Sie sich daher keine Sorgen, auch wenn die Krankheitserscheinungen nach Einnahme der letzten Dosis

noch nicht vollständig abgeklungen sind.

Zithromax

wirkt

Infektionen

Hals-,

Nasen-

Ohrenbereiches,

Bronchitis

Lungenentzündungen, bei Infektionen der Haut und des darunter liegenden Gewebes, Infektionen der

Harnröhre und der Geschlechtsorgane.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Zithromax beachten?

Zithromax darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch sind gegen den Wirkstoff Azithromycin oder einen der in Abschnitt 6 genannten

sonstigen

Bestandteile

dieses

Arzneimittels,

sowie

gegen

Erythromycin

ähnliche

Antibiotika

(Makrolide und Ketolide)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Zithromax einnehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie

eine schwere Lebererkrankung haben. Es könnte sein, dass der Arzt Ihre Leberfunktion überwachen

oder die übliche Dosis anpassen muss. Verständigen Sie unverzüglich Ihren Arzt, falls Sie Anzeichen

einer rasch fortschreitenden Schwäche mit Gelbsucht, eine Dunkelfärbung des Harns oder eine

Blutungsneigung feststellen. In diesem Fall und bei Auftreten von Leberfunktionsstörungen wird Ihr

Arzt entscheiden, ob Sie die Behandlung mit Zithromax abbrechen müssen.

einigen

Fällen

wurde

über

eine

schwere

Beeinträchtigung

Leberfunktion

Leberversagen mit tödlichem Ausgang berichtet.

eine stark eingeschränkte Nierenfunktion haben: Es könnte sein, dass die Dosis angepasst werden muss

Herzrhythmusstörungen

leiden.

dieses

Arzneimittel

Risiko

eines

unregelmäßigen

Herzrhythmus erhöhen kann, informieren Sie bitte vor der Einnahme Ihren Arzt, wenn Sie eines der

folgenden Probleme haben:

Herzprobleme,

Beispiel

schwaches

Herz

(Herzinsuffizienz),

sehr

niedrige

Herzfrequenz, unregelmäßigen Herzschlag oder ein verlängertes QT-Intervall (wird mit einem

Elektrokardiogramm festgestellt).

Behandlung mit anderen Arzneimitteln , die das QT-Intervall verlängern: Chinidin, Procainamid,

Dofetilid, Amiodaron und Solatol (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen), Cisaprid (gegen

Störungen im Magen-Darm-Trakt), Terfenadin (gegen Allergien), Pimozid (zur Behandlung von

seelischen Erkrankungen), Citalopram (gegen Depressionen) Moxifloxacin und Levofloxacin (zur

Behandlung von Infektionskrankheiten)

zu wenig Kalium- oder Magnesium in Ihrem Blut.

Mutterkornalkaloid

Ergotamin

(zur

Behandlung

Migräne)

einnehmen,

diese

Arzneimittel nicht zusammen mit Azithromycin eingenommen werden sollten

an einer bestimmten Form von Muskelschwäche (Myasthenia gravis) leiden. Wenden Sie sich an Ihren

Arzt, wenn sich die Symptome verschlechtern oder Sie erstmalig Symptome einer Muskelschwäche

(wie Kraftlosigkeit, Schlappheit, Müdigkeit) bemerken.

schwere

Überempfindlichkeitsreaktionen mit Atemnot, Erbrechen,

Schwindel

Blutdruckabfall

und/oder schwere Hautreaktionen haben. Bei Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion/Allergie

muss das Arzneimittel abgesetzt und unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.

schwere, anhaltende Durchfälle während oder bis zu 2 Monate nach der Behandlung mit Zithromax

haben. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie die Behandlung mit Zithromax abbrechen müssen, und

gegebenfalls notwendige therapeutische Maßnahmen ergreifen.

bei einem Neugeborenen (bis zum Alter von 42 Tagen) nach der Verabreichung von Azithromycin

Erbrechen

oder

Irritationen

beim

Füttern

beobachten.

könnte

sich

eine

Einengung

Magenausgangs (infantile hypertrophe Pylorusstenose, IHPS) handeln.

beobachten, dass sich ihre Beschwerden während oder kurz nach der Behandlung plötzlich wieder

verschlimmern (Möglichkeit einer Superinfektion/Resistenzbildung)

Ihrer

Krankengeschichte

Infektionen

Azithromycin-,

Streptogramin

Erythromycin-,

Lincomycin- und/oder Clindamycin-resistenten Erregern oder Methicillin-resistenten Staphylokokken

hatten (Möglichkeit einer Resistenz oder Kreuzresistenz der Erreger)

Einnahme von Zithromax zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere

Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.

Manche

Arzneimittel

können

Wirkung

Zithromax

beeinträchtigen,

wenn

gleichzeitig

angewendet werden, oder Zithromax kann deren Wirkung beeinträchtigen, wodurch es zu unerwünschten

Wirkungen kommen kann.

Daher ist es besonders wichtig, dass Sie Ihren Arzt über die Anwendung folgender Arzneimittel

informieren:

Antacida (gegen Sodbrennen und Magenverstimmung): Zwischen der Einnahme von Zithromax und

einem Antacidum sollten Sie einen zeitlichen Abstand von 2 bis 3 Stunden einhalten.

Digoxin (zur Behandlung von Herzerkrankungen). Ihr Arzt wird klinische Kontrollen (möglicherweise

einschließlich Blutuntersuchungen) bei Ihnen durchführen.

Colchicin (zur Behandlung von Gicht und familiärem Mittelmeerfieber)

Ergotamin und verwandte Substanzen (zur Behandlung von Migräne)

Zidovudin (zur Behandlung von HIV-Infektionen)

Atorvastatin (zur Behandlung von erhöhten Blutfetten)

Warfarin oder ähnliche Arzneimittel, die zur Blutverdünnung angewendet werden

Ciclosporin (zur Verhinderung einer Abstoßungsreaktion des Körpers bei Organtransplantationen)

Rifabutin (zur Behandlung von Tuberkulose (TBC))

Arzneimittel die das QT-Intervall verlängern wie

Chinidin, Procainamid, Dofetilid, Amiodaron und Solatol (gegen Herzrhythmusstörungen)

Cisaprid (gegen Störungen im Magen-Darm-Trakt)

Terfenadin (gegen Allergien)

Pimozid (zur Behandlung von seelischen Erkrankungen)

Citalopram (gegen Depressionen)

Moxifloxacin und Levofloxacin (zur Behandlung von Infektionskrankheiten)

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Im Falle einer Schwangerschaft informieren Sie bitte unbedingt Ihren Arzt.

Es gibt keine ausreichenden Daten zur Anwendung von Azithromycin in der Schwangerschaft, die

Sicherheit der Anwendung von Azithromycin in der Schwangerschaft wurde nicht bestätigt.

Während der Schwangerschaft und Stillzeit darf Zithromax daher nicht eingenommen werden, außer es

wurde Ihnen vom Arzt ausdrücklich verordnet. Da Azithromycin in die Muttermilch übergeht, wird der

Arzt entscheiden, ob Sie das Stillen für die Dauer der Behandlung unterbrechen müssen und die Milch

abgepumpt und verworfen werden soll.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Zithromax kann wegen der möglichen Nebenwirkungen die Aufmerksamkeit beeinträchtigen. Deshalb ist

bei der Teilnahme am Straßenverkehr und beim Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten.

Zithromax 500 mg - Filmtabletten enthalten Lactose und Natrium

Bitte nehmen Sie das Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist,

dass Sie unter einer einer Zuckerunverträglichkeit (Lactose, Galaktose) leiden.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette. Das heißt es ist nahezu

„natriumfrei“.

3.

Wie ist Zithromax einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem

Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Zum Einnehmen

Die Filmtabletten sind unzerkaut unabhängig von den Mahlzeiten mit etwas Flüssigkeit zu schlucken.

Wenn vom Arzt nicht anders verordnet, halten Sie sich bitte an folgende Dosierungsrichtlinien:

Anwendung bei Erwachsenen

Alle Anwendungsgebiete mit Ausnahme von Infektionen der Geschlechtsorgane

3 Tage lang täglich 1 Filmtablette

Infektionen der Geschlechtsorgane

Für die Behandlung derartiger Infektionen reicht eine eintägige Behandlung mit Zithromax aus.

Chlamydieninfektionen

Geschlechtsorgane

nehmen

Erwachsene

Azithromycin

Filmtabletten) an einem Tag auf einmal ein.

Bei Gonokokkeninfektionen der Geschlechtsorgane nehmen Erwachsene 1 g oder 2 g Azithromycin (2

oder 4 Filmtabletten) zusammen mit 250 mg oder 500 mg Ceftriaxon in Übereinstimmung mit den

lokalen Therapieleitlinien ein. Bei Patienten mit einer Penicillin- oder Cephalosporinallergie sind die

Therapieleitlinien zu berücksichtigen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Kinder und Jugendliche über 45 kg Körpergewicht erhalten die Erwachsenendosis, d. h. 3 Tage lang

täglich 1 Filmtablette.

Für Kinder und Jugendliche unter 45 kg Körpergewicht steht Zithromax 200 mg/5ml-Trockensaft zur

Verfügung.

Dauer der Anwendung

Nehmen Sie bitte die vom Arzt verschriebene Dosis an drei aufeinander folgenden Tagen möglichst zur

gleichen Uhrzeit ein. Diese drei Tage sind im Normalfall für die Behandlung ausreichend. Sollten danach

noch Krankheitszeichen bestehen, so bilden sich diese üblicherweise in der Folge zurück, weil die

Wirkung von Zithromax noch mehrere Tage nach der letzten Einnahme anhält.

Wenn Sie eine größere Menge von Zithromax eingenommen haben, als Sie sollten

Die Nebenwirkungen bei Einnahme höherer als der empfohlenen Dosierungen entsprachen in jeder

Beziehung den bei normalen Dosierungen beobachteten. Verständigen Sie auf jeden Fall einen Arzt,

Magenspülungen und andere unterstützende Maßnahmen können notwendig sein.

Wenn Sie die Einnahme von Zithromax vergessen haben

Sollten Sie die Einnahme von Zithromax einmal vergessen haben, nehmen Sie die vorgesehene Dosis ein,

sobald Sie sich daran erinnern. Anschließend setzen Sie die Behandlung wie gewohnt fort.

Nehmen Sie

nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Zithromax abbrechen

Es ist wichtig, dass Sie die Einnahme von Zithromax fortsetzen, es sei denn, Ihr Arzt hat Ihnen

angeordnet, die Behandlung abzusetzen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig:

Mehr als 1 Behandelter von 10

Häufig:

1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich:

1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten:

1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten:

Weniger als 1 Behandelter von 10.000

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Sehr häufige Nebenwirkungen

Durchfall

Häufige Nebenwirkungen

Kopfschmerzen

Erbrechen, Bauchschmerzen, Übelkeit

Veränderte

Blutwerte

(Abnahme

Lymphozyten

erniedrigter

Bicarbonatspiegel

Blut,

Anstieg der Eosinophilen, Basophilen, Monozyten und Neutrophilen)

Gelegentliche Nebenwirkungen

Pilzinfektionen, Scheidenentzündung, Scheideninfektion, Lungenentzündung, bakterielle Infektion,

Rachenentzündung,

Magen-Darm-Entzündung,

Atemwegserkrankung,

Entzündung

Nasenschleimhaut, Mundsoor

Blutbildveränderungen (Leukopenie, Neutropenie, Eosinophilie)

Allergische, schmerzhafte Schwellung von Haut und Schleimhaut, vor allem im Gesichtsbereich

(Angioödem), Überempfindlichkeitsreaktionen

Appetitlosigkeit

Nervosität, Schlaflosigkeit

Benommenheit, Schläfrigkeit, Geschmacksstörung, Missempfindung mit Kribbeln oder Taubheit und

Einschlafen der Glieder (Parästhesie)

Sehstörungen

Ohrenerkrankung, Schwindel

Herzklopfen

Hitzewallungen

Atemnot, Nasenbluten

Verstopfung, Blähungen, Verdauungsstörung, Gastritis, Schluckbeschwerden, aufgetriebener Bauch,

Mundtrockenheit, Aufstoßen, Mundgeschwür, übermäßiger Speichelfluss

Hepatitis

Hautrötung,

Hautausschlag,

Juckreiz,

Nesselausschlag,

Hautentzündung,

Hauttrockenheit,

übermäßiges Schwitzen

Gelenksentzündung, Muskel-, Rücken- und Nackenschmerzen

Schmerzhaftes Harnlassen, Nierenschmerzen

Gebärmutterblutungen außerhalb des Zyklus, Hodenerkrankung

Wasseransammlung

Gewebe

(Ödeme

Gesicht

oder

peripher),

Schwäche,

Unwohlsein,

Erschöpfung, Gesichtsschwellung, Schmerzen im Brustkorb, Fieber, Schmerzen

Veränderungen von Leber- und Nierenfunktionstests, veränderte Blutwerte (Anstieg von Chlorid,

Glykose, Thrombozyten und Bicarbonatspiegel im Blut, Abnahme von Hämatokrit, abnormer Kalium-

und Natriumspiegel)

Komplikationen nach Eingriffen

Seltene Nebenwirkungen

akute generalisierte exanthematische Pustulose (akute, schwere, mit Pusteln einhergehende, generelle

Hautreaktion)

Hautausschlag

allgemeinen

körperlichen

Symptomen

Blutbildveränderungen

(DRESS,

Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen)

Erregtheit

Leberfunktionsstörung, Gelbsucht

Lichtempfindlichkeit (vor allem gegen Sonnen-, UV-Strahlen)

Nebenwirkungen mit nicht bekannter Häufigkeit

Antibiotikabedingte Dickdarmentzündung (pseudomembranöse Colitis)

Abnahme der Blutplättchen, Blutarmut (hämolytische Anämie)

Überempfindlichkeitsreaktion mit Blutdruckabfall, Schwindel, Übelkeit und Atemnot (anaphylaktische

Reaktion)

Aggressives Verhalten, Angstgefühle, Bewusstseinsstörung (Delirium), Sinnestäuschung

Bewusstseinsverlust, Krämpfe, verminderte Berührungs- bzw. Schmerzempfindung, vor allem im

Bereich der Haut (Hypästhesie),Überaktivität, Geruchsstörungen, Geruchsverlust, Geschmacksverlust,

Muskelschwäche (Myasthenia gravis)

Hörstörungen einschließlich Hörverlust und/oder Ohrgeräusche (Tinnitus)

Unregelmäßige

Herztätigkeit,

lebensbedrohlich sein

kann

(Torsade

pointes;

Arrhythmie);

Veränderungen im EKG

Niedriger Blutdruck

Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Zungenverfärbung

Leberversagen (in seltenen Fällen mit tödlichem Ausgang), akute Leberentzündung, Leberzerstörung

Schwere Hautreaktionen teilweise mit Schleimhautbeteiligung und Blasenbildung (Stevens-Johnson-

Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme)

Gelenkschmerzen

Akutes Nierenversagen, Nierenentzündung

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 Wien

Österreich

Fax: +43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Zithromax aufzubewahren?

Nicht über 30 °C lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr

verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das

Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Zithromax enthält

Der Wirkstoff ist Azithromycin-Dihydrat. 1 Filmtablette enthält Azithromycin-Dihydrat entsprechend

500 mg Azithromycin.

sonstigen

Bestandteile

sind

Calciumhydrogenphosphat

(wasserfrei),

Croscarmellose-Natrium,

prägelatinisierte

Stärke,

Magnesiumstearat,

Natriumlaurylsulfat,

Titandioxid

171),

Lactose,

Hydroxypropylcellulose, Triacetin.

Wie Zithromax aussieht und Inhalt der Packung

3 weiße, kapselförmige Filmtabletten mit Bruchrille (mit dem Aufdruck „PFIZER“ auf der einen Seite

und „ZTM 500“ auf der anderen Seite) in einer PVC/Aluminiumblisterpackung

Die Bruchrille dient nicht zum Teilen der Tablette.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer: Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H., Wien

Hersteller: Haupt Pharma Latina S.r.l., Latina (LT), Italien

Zulassungsnummer: 1-21939

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juni 2018.

13-8-2018

Health Canada Warns Canadians of New Safety Information Related to Long-Term Use of Azithromycin Following Stem Cell Transplants in Cancer Treatment

Health Canada Warns Canadians of New Safety Information Related to Long-Term Use of Azithromycin Following Stem Cell Transplants in Cancer Treatment

OTTAWA – Health Canada is warning Canadians of the potential risk of cancer relapse in patients with cancer of the blood and lymph nodes who have undergone stem cell transplant and are taking long-term azithromycin (Zithromax).

Health Canada

3-8-2018

Zithromax, Zmax (azithromycin): FDA Warning - Increased Risk of Cancer Relapse With Long-Term Use After Donor Stem Cell Transplant

Zithromax, Zmax (azithromycin): FDA Warning - Increased Risk of Cancer Relapse With Long-Term Use After Donor Stem Cell Transplant

The antibiotic Zithromax, Zmax (azithromycin) should not be given long-term to prevent a certain inflammatory lung condition in patients with cancers of the blood or lymph nodes who undergo a donor stem cell transplant. Results of a clinical trial found an increased rate of relapse in cancers affecting the blood and lymph nodes, including death, in these patients.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

29-5-2018

Rote-Hand-Brief zu Azithromycin: Erhöhte Rezidivrate für hämatologische Malignome und Mortalität bei Patienten nach hämatopoetischer Stammzelltransplantation (HSZT) unter Azithromycin

Rote-Hand-Brief zu Azithromycin: Erhöhte Rezidivrate für hämatologische Malignome und Mortalität bei Patienten nach hämatopoetischer Stammzelltransplantation (HSZT) unter Azithromycin

Die klinische Studie ALLOZITHRO zur Prävention des Bronchiolitis-obliterans-Syndroms (BOS) bei Patienten nach allogener hämatopoetischer Stammzelltransplantation (HSZT) wurde vorzeitig abgebrochen.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

8-11-2018

Zithromax® Trockensaft

Rote - Liste

4-7-2018

Zithromax® 250/500 mg Filmtabletten

Rote - Liste