Xylocard 100

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Xylocard 100 Injektionslösung 20 mg-ml
  • Dosierung:
  • 20 mg-ml
  • Darreichungsform:
  • Injektionslösung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
  • Das Informationsblatt für dieses Produkt ist derzeit nicht verfügbar, können Sie eine Anfrage an unseren Kundendienst zu senden und wir werden Sie benachrichtigen, sobald wir in der Lage, um es zu erhalten.


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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Xylocard 100 Injektionslösung 20 mg-ml
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Anti-Arrhythmie-Medikamente

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE052832
  • Letzte Änderung:
  • 13-04-2018

Packungsbeilage

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

XYLOCARD 100, 20 mg/ml, Injektionslösung

Lidocainhydrochlorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal.

-

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser

Packunsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Xylocard und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Xylocard beachten?

Wie ist Xylocard anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Xylocard aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

WAS IST XYLOCARD UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Xylocard ist ein Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen.

Xylocard ist für die Behandlung von Herzrhythmusstörungen (ventrikulären Tachyarrhythmien)

vorgesehen.

Xylocard ist insbesondere bei der Behandlung und Prävention von Herzrhythmusstörungen angezeigt:

bei Herzinfarkt;

während einer Operation oder Herzuntersuchung;

wenn dem Herzen ein Stromstoß gegeben wird, um einen Anfall von Herzrasen oder

Herzrhythmusstörungen zu unterbrechen (Kardioversion).

Xylocard ist auch bei der Behandlung von Herzrhythmusstörungen durch eine Vergiftung mit

Fingerhut (Digitalis) angezeigt (in Abwesenheit von anderen Behandlungen, z.B. mit Digitalis-

Antikörpern).

2.

WAS SOLLTEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON XYLOCARD BEACHTEN?

Xylocard darf nicht angewendet werden,

Wenn Sie allergisch gegen Lidocain oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Wenn Sie allergisch (überempfindlich) auf Substanzen der gleichen chemischen Gruppe sind

(Lokalanästhetika vom Amid-Typ).

Wenn bei Ihnen schwere Formen von Herzrhythmusstörungen auftreten (sinuatrialer,

atrioventrikulärer oder intraventrikulärer Block), ohne dass Sie mit einem Herzschrittmacher

behandelt werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Wenn Sie ein zu geringes Volumen an zirkulierendem Blut (Hypovolämie) besitzen.

Wenn Sie an einer schweren Leber- oder Nierenerkrankung leiden. Der Arzt wird Ihnen in

diesen Fällen niedrigere Dosierungen verabreichen und Ihren Krankheitsverlauf genau

beobachten.

Wenn Sie einen niedrigen Kaliumspiegel im Blut haben. Der Arzt wird den Kaliumspiegel im

Blut gegebenenfalls normalisieren, bevor er eine Behandlung mit Lidocain beginnt.

Wenn ein Schock vorliegt, der nicht vom Herzen ausgeht, darf Ihnen kein Lidocain verabreicht

werden, da es den Blutdruck senkt.

Bei Senioren muss die Dosis je nach Verträglichkeit des Arzneimittels herabgesetzt werden.

Bei Neugeborenen besteht das Risiko einer erhöhten Konzentration von Methämoglobin

(Methämoglobinämie).

Vorsicht ist geboten bei Patienten mit Herzkrankheiten wie:

einer unzureichenden Funktion des Herzens (schwere kongestive Herzinsuffizienz);

einem Schockzustand oder Herzblock (bestimmte schwere Störungen in der

Erregungsleitung des Herzens, die zu Herzrhythmusstörungen führen), einer

verlangsamten Herzfrequenz.

Vorsicht ist geboten, wenn Lidocain (Xylocard) an folgende Personen über die Venen

verabreicht wird:

Patienten mit einer Erkrankung, die auf einer Störung der Hämoglobinbildung (akute

Porphyrie) beruht;

Patienten mit einer verlangsamten Herzfrequenz oder einer Störung in der

Erregungsleitung des Herzens (unvollständiger Herzblock), ohne dass ihre

Herzfrequenz dabei erhöht wird (mit Atropin, Isoproterenol oder elektrischer

Stimulation).

Der Arzt wird Sie genau überwachen, wenn Ihnen Lidocain als Infusion verabreicht wird.

Falls Sie noch andere Medikamente einnehmen, lesen Sie bitte auch die Rubrik „Anwendung

von Xylocard zusammen mit anderen Arzneimitteln“.

Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft oder in der

Vergangenheit zutraf.

Anwendung von Xylocard zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere

Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden auch wenn es

sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Die gleichzeitige Verabreichung von Lidocain mit den folgenden Arzneimitteln muss vermieden

werden:

Bestimmte Mittel gegen hohen Blutdruck, bestimmte Herzerkrankungen oder erhöhten

Augeninnendruck (adrenerge Betablocker) (z. B. Propranolol, Metoprolol und Nadolol),

Muskelrelaxantien (neuromuskuläre Blocker),

Andere Mittel gegen Herzrhythmusstörungen,

Diuretika, Nebennierenrindenhormone (u. a. mit einer entzündungshemmenden Wirkung),

Dauerhafte Verabreichung von Abführmitteln,

Ein Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen (Amiodaron),

Bei Epilepsie eingenommene Arzneimittel (Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin und

Primidon),

Bei Niedergeschlagenheit eingenommenes Arzneimittel (Fluvoxamin),

Bei Magengeschwüren eingenommenes Arzneimittel (Cimetidin).

Anwendung von Xylocard zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Dauerhafter Alkoholkonsum kann die Wirksamkeit des Arzneimittels verringern.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Schwangerschaft

Lidocain passiert die Plazenta. Die Risiken der Anwendung während der Schwangerschaft sind unklar.

Also, wenn Sie schwanger sind, vermuten schwanger zu sein oder planen, schwanger zu werden,

fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Stillen

Der Wirkstoff in diesem Arzneimittel, Lidocain, wird in die Muttermilch ausgeschieden, aber es ist

unwahrscheinlich, dass er auf das Baby wirkt, wenn die Mutter die normale empfohlene Dosierung

verwendet.

Fertilität

Daten hinsichtlich der männlichen und weiblichen Fertilität sind nicht vorhanden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Es stehen noch keine Daten zur Verfügung.

3.

WIE IST XYLOCARD ANZUWENDEN?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Informationen für medizinisches Fachpersonal finden sich am Ende dieser Gebrauchsinformation.

Wenn Sie eine größere Menge von Xylocard angewendet haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine zu größere Menge von Xylocard haben angewendet, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt,

Ihren Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245).

Wenn Sie die Anwendung von Xylocard vergessen haben

Nicht zutreffend.

Wenn Sie die Anwendung von Xylocard abbrechen

Nicht zutreffend.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt,

Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

4.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Die häufigsten Nebenwirkungen sind jene auf das zentrale und periphere Nervensystem. Sie treten bei

5-10 % der Patienten auf und sind weitgehend dosisabhängig.

Die Häufigkeiten von Nebenwirkungen werden folgendermaßen eingestuft:

Sehr häufig (bei mehr als 1 von 10 Patienten)

Häufig (bei mehr als 1 von 100 Patienten, aber weniger als 1 von 10 Patienten)

Gelegentlich (bei mehr als 1 von 1000 Patienten, aber weniger als 1 von 100 Patienten)

Selten (bei mehr als 1 von 10.000 Patienten, aber weniger als 1 von 1000 Patienten)

Sehr selten (bei weniger als 1 von 10.000 Patienten)

Häufig:

-

Schwindel, Kribbeln (Parästhesie) und Schläfrigkeit.

Selten:

Niedriger Blutdruck (Hypotension) und verlangsamter Herzschlag (Bradykardie), was zu

Herzstillstand führen kann.

Unregelmäßige Herzfrequenz (Herzrhythmusstörungen einschließlich ventrikulärer

Tachykardie/Kammerflimmern).

Anhaltender Schwindel, Ohrensausen (Tinnitus), Verwirrtheit, verschwommenes Sehvermögen,

Zittern, Krämpfe (Konvulsionen), Bewusstseinsverlust und Atembeschwerden (Atemnot).

Atemstillstand.

Sehr selten:

-

Erhöhte Konzentration von Methämoglobin bei Neugeborenen (neonatale Methämoglobinämie).

-

Überempfindlichkeit (einschließlich anaphylaktischer Schock).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem (Details

siehe unten) anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr

Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Belgien

Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte, Abteilung Vigilanz

EUROSTATION II

Victor Hortaplein, 40/40

B-1060 BRUSSEL

Website: www.fagg-afmps.be

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

Luxemburg

Direction de la Santé – Division de la Pharmacie et des Médicaments

Villa Louvigny – Allée Marconi

L-2120 Luxembourg

Site internet:

http://www.ms.public.lu/fr/activites/pharmacie-medicament/index.html

5.

WIE IST XYLOCARD AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Nicht über 25°C lagern.

Ihr Arzt oder das Krankenhaus werden Xylocard aufbewahren. Das Personal ist verantwortlich für die

ordnungsgemäße Lagerung, Zubereitung und Lieferung sowie die Entsorgung von Xylocard.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach EXP angegebenen Verfalldatum

nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Xylocard enthält

Der Wirkstoff ist ein anhydrisches Lidocainhydrochlorid (100 mg/5 ml).

Die sonstigen Bestandteile sind Natriumchlorid für Injektionszwecke, Wasser für

Injektionszwecke, Natriumhydroxid und/oder Salzsäure.

Wie Xylocard aussieht und Inhalt der Packung

Xylocard 100-Ampullen enthalten eine sterile Lösung ohne Konservierungsmittel.

Xylocard 100 ist eine Injektionslösung für intravenöse Anwendung. Es wird in einer Dosis von 5

Ampullen mit 5 ml (2 % = 100 mg pro Ampulle) angeboten.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Aspen Pharma Trading Limited,

3016 Lake Drive,

Citywest Business Campus,

Dublin 24,

Irland.

Tel: +32 24 009 864 (BE)/+35 227 861 279 (LU)

Hersteller

Cenexi, 52 Rue Marcel et Jacques Gaucher, 94120 Fontenay Sous Bois, Frankreich

Zulassungsnummern

BE052832

Verkaufsabgrenzung

Verschreibungspflichtig

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im 02-2017.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt in 03/2017.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

ALLGEMEINES

Für vollständige Informationen in Bezug auf: die Anwendung bei therapeutischen Indikationen,

Kontraindikationen, besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung,

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungsarten, Schwangerschaft

und Stillen, Beeinflussung von Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen,

Nebenwirkungen, spezielle Vorsichtsmaßnahmen bei der Lagerung, Pharmakodynamische

Eigenschaften: Konsultieren Sie den Text der zusammenfassenden Produktmerkmale.

Dosierung und Art der Verabreichung

Lidocain darf nicht mit Bluttransfusionen verabreicht werden.

Lidocain zur intravenösen Verabreichung darf keine Konservierungsstoffe oder andere Arzneimittel

wie Adrenalin enthaltenden.

Die Dosierung ist individuell und sollte bei EKG-Überwachung verabreicht werden.

Bei Schockzustand, deutlichem Herzversagen oder offensichtlichem Leberversagen ist die Dosis

erheblich zu verringern.

Wenn hohe Dosierungen verabreicht werden und die myokardiale Funktion beim Patienten geschwächt

ist, ist Vorsicht geboten, wenn eine kombinierte Verabreichung mit anderen Medikamenten erfolgt, die

die Erregbarkeit des Herzmuskels verringern. Durch die Behandlung mit Lidocain können sich

Herzrhythmusstörungen verstärken. Die Kaliumkonzentration muss vor Beginn der Behandlung mit

Lidocain normalisiert werden. Bei Patienten mit einer Bradykardie, bei der Komplikationen durch eine

ventrikuläre Tachyarrhythmie auftreten, kann es erforderlich sein, Lidocain mit Atropin bzw.

atropinartigen Arzneimitteln oder einem Herzschrittmacher zu kombinieren.

ERWACHSENE

Bei der Behandlung von ventrikulären Herzrhythmusstörungen ist zunächst eine intravenöse Injektion

zu verabreichen, der eine intravenöse Infusion folgt.

Eine normale Initialdosis entspricht ½ bis 1 Ampulle zu 5 ml Xylocard (20 mg/ml) = 50–100 mg

Lidocainhydrochlorid. Diese Normaldosis entspricht 1 mg/kg Körpergewicht pro Injektion. Die

intravenöse Injektion sollte mit einer Geschwindigkeit von 25–50 mg/Minute (1,25–2,5 ml/min)

erfolgen. Die Wirkung tritt üblicherweise innerhalb von 1–2 Minuten ein und hält gewöhnlich 15–20

Minuten an. Falls nach der ersten Injektion keine Wirkung beobachtet wird, kann die Injektion im

Abstand von 5–10 Minuten ein- bis zweimal wiederholt werden.

Die kontinuierliche intravenöse Infusion von Lidocain wird in der Regel mit 2-4 mg/min verabreicht.

In bestimmten Fällen können Dosierungen von mehr als 4 mg/Minute erforderlich sein, um die

antiarrhythmische Wirkung zu erzielen. Wenn die Dosis bei der intravenösen Infusion erhöht werden

muss, wird zunächst eine langsame intravenöse Injektion von 25-100 mg Lidocain verabreicht, um die

gewünschte Konzentration im Blut zu erzielen. Danach muss die Infusionsgeschwindigkeit angepasst

werden. Es dürfen nicht mehr als 200-300 mg pro Stunde verabreicht werden. Sobald der

Grundrhythmus des Patientenherzens stabil zu sein scheint oder bei ersten Anzeichen von Toxizität

muss die Geschwindigkeit der intravenösen Infusion erneut beurteilt werden. Normalerweise ist es

selten erforderlich, eine intravenöse Infusion von Lidocain über einen längeren Zeitraum fortzusetzen.

Anmerkungen:

Für den Fall, dass die Gefahr des Auftretens von Erregungsleitungsstörungen besteht, und vor allem,

wenn keine EKG-Überwachung möglich ist, wird empfohlen, mit einer niedrigeren Dosis (50 mg) zu

beginnen.

KINDER UND JUGENDLICHE

Die Anfangsdosis beträgt 0,5-1,0 mg/kg Körpergewicht und wird als intravenöse Injektion mit einer

Rate von 0,5-1,0 mg/kg/Min. verabreicht.

Ansatz von Infusionslösungen

Im Normalfall wird eine Konzentration von 2 mg Lidocain pro ml verwendet. Bei höheren

Dosierungen und in Fällen, in denen es wünschenswert ist, die Verabreichung von Flüssigkeiten zu

begrenzen, kann eine höhere Konzentration verwendet werden (siehe nachfolgende Tabellen).

Xylocard

kann

Glukose,

Invertzucker,

Dextran,

physiologischer

Salzlösung,

Natriumbikarbonat und Ringer-Lösung gemischt werden.

Gewünschte

Konzentration von

Lidocainhydrochlorid

Empfohlene Verdünnung

(jede Ampulle enthält

5 ml = 100 mg)

Tatsächliche

Endkonzentration von

Lidocainhydrochlorid

2 mg/ml

11 Ampullen

hinzugefügt zu

500 ml

1100 mg in 555 ml

=1,98 mg/ml

4 mg/ml

12 Ampullen

hinzugefügt zu

250 ml

1200 mg in 310 ml =

3,87 mg/ml

Das Hinzufügen von Arzneimitteln zu Infusionslösungen bedeutet immer ein zusätzliches Risiko in

Bezug auf Sterilität, Stabilität und Inkompatibilität. Die Infusionslösungen müssen innerhalb von 12

Stunden verabreicht werden.

Anmerkung:

Während

Infusionsbehandlung

Lidocain

muss

Verabreichungsgeschwindigkeit sorgfältig überwacht werden. Lidocain kann tödlich sein, wenn die

Infusion zu schnell verabreicht wird. Die Verwendung einer präzisen volumetrischen Infusionspumpe,

um die gewünschte Dosis zu verabreichen – im Normalfall sind dies 1-2 ml/Min. einer 2 mg/ml

enthaltenen Lösung – wird dringend empfohlen. Für die Verwendung eines Tropfregulators werden in

der nachfolgenden Tabelle die ungefähren Infusionsgeschwindigkeiten angegeben (Tropfen pro

Minute, für unterschiedliche Dosierungen und unterschiedliche Tropfgrößen).

Ungefähre

Infusionsgeschwindigkeit

(Tropfen

Minute)

für

Infusionsgeräte

unterschiedlicher Tropfenanzahl/ml.

Konzentration

Lidocainhydro

chlorid in der

Infusions-

lösung

15 Tropfen/ml

20 Tropfen/ml

60 Tropfen/ml

2 mg

3 mg

4 mg

2 mg

3 mg

4 mg

2 mg

3 mg

4 mg

2 mg/ml

4 mg/ml

Spezielle Patientengruppen

Eingeschränkte Nierenfunktion

einer

eingeschränkten

Nierenfunktion

besteht

Gefahr

einer

Anreicherung

Stoffwechselprodukten. Vorsicht ist geboten, wenn Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

wiederholt mit Lidocain behandelt werden.

Eingeschränkte Leberfunktion

Lebererkrankungen stellen ein Risiko für die Akkumulation von Lidocain dar. Vorsicht ist geboten,

wenn Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion wiederholt mit Lidocain behandelt werden.

Älteren Patienten

Bei älteren Patienten kann eine Reduzierung der Dosis notwendig sein, insbesondere bei Patienten mit

geschwächtem Herz-Kreislauf-System und/oder eingeschränkter Leberfunktion und/oder verlängerter

Infusion. Älteren Patienten müssen je nach ihrem Alter und ihrer körperlichen Verfassung niedrigere

Dosierungen verabreicht werden.

Art der Anwendung

Für intravenöse Anwendung

Überdosierung

Symptome

Wirkungen auf das zentrale Nervensystem: diese Effekte zeigen sich auf zwei verschiedene Arten

und Weisen: entweder als Stimulation oder Unterdrückung von Großhirnrinde und Hirnstamm.

Die Wirkung auf die Großhirnrinde führt zu Unruhe, Schläfrigkeit, Sehstörungen, Sprachstörungen,

Euphorie und zu Zittern und Krämpfen.

Die Wirkung auf den Hirnstamm führt zu Übelkeit, übermäβige Blässe, kaltem Schweiß und letztlich

zu einer Atemdepression.

Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System: die am häufigsten auftretende Wirkung auf das Herz-

Kreislauf-System ist eine Senkung des Blutdrucks. Allerdings muss das Augenmerk auf die Tatsache

gelegt werden, dass eine Senkung des Blutdrucks nicht immer das erste Anzeichen einer Aktivität des

Herzens und der Gefäße nach einer zentralen Reizung ist, sondern gleichzeitig oder sogar früher

auftreten kann.

Auch eine langsame Herzfrequenz und Schwächung der Herz- und Gefäßfunktionen mit möglichem

Herzstillstand kann sich ereignen.

Anzeichen für eine Unterdrückung der Herztätigkeit sind eine Verlängerung des PR-Intervalls und

QRS-Komplexes (Signale im Elektrokardiogramm).

Plasmakonzentrationen, die zu Vergiftungen führen können, sind in der Regel größer als

10 Mikrogram/ml.

Behandlung

Alarmierende Anzeichen erfordern eine sofortige Behandlung:

Sofortige Beendigung der Verabreichung von Xylocard.

Eine gute Belüftung ist von zentraler Bedeutung: Nach dem Freimachen der Atemwege wird

Sauerstoff verabreicht und eine künstliche Atmung (Intubation) nach Möglichkeit eingeführt.

Spasmen werden mit kurzeitig wirkenden Muskelrelaxantien behandelt und eine angemessene

Lungenventilation muss gewährleistet sein.

Die kardiovaskulären Nebenwirkungen sind sehr kritisch. Sie müssen durch Injektion

entsprechend hoher Dosierungen von Isoprenalin in eine zentrale Vene oder durch eine Infusion

behandelt werden. Nebenwirkungen auf den Nervus vagus werden mit 0,5-1 mg intravenösem

Atropin behandelt.

Im Falle von Herzstillstand wird eine entsprechende Herzdruckmassage durchgeführt und nach

Möglichkeit ein elektrischer Herzschrittmacher eingeführt.

3-5-2018

CVM eSubmitter Webinar 1 Agenda

CVM eSubmitter Webinar 1 Agenda

CVM will host the first of a three-part webinar series to provide information on the use of CVM’s electronic submission tool, eSubmitter, in the new animal drug application approval process. These webinars will support the use of eSubmitter as we move to 100% electronic submission.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

9-4-2018

Club 13 Recalls Kratom Maeng Da Red Powder and Capsules Because of Possible Health Risk

Club 13 Recalls Kratom Maeng Da Red Powder and Capsules Because of Possible Health Risk

Club 13 of St. Augustine, FL is recalling 15-gram, 30-gram, 90-gram, 150-gram, and 454-gram pouches, and all bulk orders of "Maeng Da Red" kratom powder; and 5-count, 25-count, 50-count, 100-count, 120-count capsule, and all bulk capsule orders of “Maeng Da Red” kratom bottles; and 5-count, 20-count, 25-count, 40-count, 50-count capsule “Maeng Da Red XS” kratom bottles because they have the potential to be contaminated with Salmonella , an organism which can cause serious and sometimes fatal infections i...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

18-5-2018

Orfiril® 100 mg/ml Injektionslösung

Rote - Liste

18-5-2018

Novothyral 75/100

Rote - Liste

7-5-2018

Biofanal® 100 000 I.E. Kombipackung

Rote - Liste

4-5-2018

Tramal® Zäpfchen, 100 mg

Rote - Liste

3-5-2018

Pletal® 50 mg/100 mg Tabletten

Rote - Liste

1-5-2018

Nearly 100 Sickened by E.Coli-Tainted Romaine Lettuce

Nearly 100 Sickened by E.Coli-Tainted Romaine Lettuce

Title: Nearly 100 Sickened by E.Coli-Tainted Romaine LettuceCategory: Health NewsCreated: 4/27/2018 12:00:00 AMLast Editorial Review: 4/30/2018 12:00:00 AM

US - MedicineNet

1-5-2018

SIROS® Kapseln, 100 mg Hartkapseln

Rote - Liste

1-5-2018

01.05.2018: Cellcept 250 mg, Kapseln, 100 Kapsel(n), 171.50, -3.0%

ODDB.org: Open Drug DatabaseSwissmedic-Nummer53337001 ZulassungsinhaberRoche Pharma (Schweiz) AGNameCellcept 250 mg, KapselnRegistrierungsdatum03.11.1995Original/GenerikumOriginalErstzulassung Sequenz03.11.1995ATC-KlassierungMycophenolsäure (L04AA06)Revisionsdatum16.06.2004WHOWHO-DDDGültig bis15.06.2019Index Therapeuticus (BSV)07.15.Packungsgrösse100 Kapsel(n)Index Therapeuticus (Swissmedic)07.15.Beschreibung AbgabekategorieB  SL EintragJaAnwendungImmunsuppressivumFachinformationFIPat...

ODDB -Open Drug Database

1-5-2018

01.05.2018: Lodoz 2,5 mg, Filmtabletten, 100 Tablette(n), 29.05, -43.4%

ODDB.org: Open Drug DatabaseSwissmedic-Nummer56222003 ZulassungsinhaberMerck (Schweiz) AGNameLodoz 2,5 mg, FilmtablettenRegistrierungsdatum05.08.2003  Erstzulassung Sequenz05.08.2003ATC-KlassierungBisoprolol und Thiazide (C07BB07)Revisionsdatum18.02.2008WHOWHO-DDDGültig bis17.02.2023Index Therapeuticus (BSV)02.07.20.Packungsgrösse100 Tablette(n)Index Therapeuticus (Swissmedic)02.07.20.Beschreibung AbgabekategorieB  SL EintragJaAnwendungHypertonieFachinformationFIPatienteninf...

ODDB -Open Drug Database

1-5-2018

01.05.2018: Lodoz 5 mg, Filmtabletten, 100 Tablette(n), 37.80, -38.0%

ODDB.org: Open Drug DatabaseSwissmedic-Nummer56222007 ZulassungsinhaberMerck (Schweiz) AGNameLodoz 5 mg, FilmtablettenRegistrierungsdatum05.08.2003  Erstzulassung Sequenz05.08.2003ATC-KlassierungBisoprolol und Thiazide (C07BB07)Revisionsdatum18.02.2008WHOWHO-DDDGültig bis17.02.2023Index Therapeuticus (BSV)02.07.20.Packungsgrösse100 Tablette(n)Index Therapeuticus (Swissmedic)02.07.20.Beschreibung AbgabekategorieB  SL EintragJaAnwendungHypertonieFachinformationFIPatienteninfor...

ODDB -Open Drug Database

1-5-2018

01.05.2018: Lodoz 10 mg, Filmtabletten, 100 Tablette(n), 54.55, -43.1%

ODDB.org: Open Drug DatabaseSwissmedic-Nummer56222011 ZulassungsinhaberMerck (Schweiz) AGNameLodoz 10 mg, FilmtablettenRegistrierungsdatum05.08.2003  Erstzulassung Sequenz05.08.2003ATC-KlassierungBisoprolol und Thiazide (C07BB07)Revisionsdatum18.02.2008WHOWHO-DDDGültig bis17.02.2023Index Therapeuticus (BSV)02.07.20.Packungsgrösse100 Tablette(n)Index Therapeuticus (Swissmedic)02.07.20.Beschreibung AbgabekategorieB  SL EintragJaAnwendungHypertonieFachinformationFIPatienteninfo...

ODDB -Open Drug Database

1-5-2018

01.05.2018: Rapamune 1 mg, überzogene Tabletten, 100 Tablette(n), 555.30, -13.5%

ODDB.org: Open Drug DatabaseSwissmedic-Nummer55804003 ZulassungsinhaberPfizer AGNameRapamune 1 mg, überzogene TablettenRegistrierungsdatum14.12.2001  Erstzulassung Sequenz14.12.2001ATC-KlassierungSirolimus (L04AA10)Revisionsdatum19.06.2006WHOWHO-DDDGültig bis18.06.2021Index Therapeuticus (BSV)07.15.Packungsgrösse100 Tablette(n)Index Therapeuticus (Swissmedic)07.15.Beschreibung AbgabekategorieB  SL EintragJaAnwendungImmunsuppressivumFachinformationFIPatienteninformationPIExfa...

ODDB -Open Drug Database

1-5-2018

01.05.2018: Rapamune 2 mg, überzogene Tabletten, 100 Tablette(n), 1070.85, -13.1%

ODDB.org: Open Drug DatabaseSwissmedic-Nummer55804007 ZulassungsinhaberPfizer AGNameRapamune 2 mg, überzogene TablettenRegistrierungsdatum14.12.2001  Erstzulassung Sequenz27.11.2003ATC-KlassierungSirolimus (L04AA10)Revisionsdatum19.06.2006WHOWHO-DDDGültig bis18.06.2021Index Therapeuticus (BSV)07.15.Packungsgrösse100 Tablette(n)Index Therapeuticus (Swissmedic)07.15.Beschreibung AbgabekategorieB  SL EintragJaAnwendungImmunsuppressivumFachinformationFIPatienteninformationPIExfa...

ODDB -Open Drug Database

1-5-2018

01.05.2018: Talval, Creme, 100 g, 12.50, -26.3%

ODDB.org: Open Drug DatabaseSwissmedic-Nummer46055020 ZulassungsinhaberMerck (Schweiz) AGNameTalval, CremeRegistrierungsdatum29.11.1985  Erstzulassung Sequenz29.11.1985ATC-KlassierungIdrocilamide (M02AX05)Revisionsdatum22.12.2004WHOWHO-DDDGültig bis21.12.2019Index Therapeuticus (BSV)07.10.40.Packungsgrösse100 gIndex Therapeuticus (Swissmedic)07.10.40.Beschreibung AbgabekategorieC  SL EintragJaAnwendungKutanes Muskelrelaxans / EntzündungshemmerFachinformationFIPatienteninform...

ODDB -Open Drug Database

23-4-2018

vertigo-neogama® 100 mg Tabletten

Rote - Liste

18-4-2018

Love Your Hair Color? You Have Over 100 Genes to Thank.

Love Your Hair Color? You Have Over 100 Genes to Thank.

Title: Love Your Hair Color? You Have Over 100 Genes to Thank.Category: Health NewsCreated: 4/16/2018 12:00:00 AMLast Editorial Review: 4/17/2018 12:00:00 AM

US - MedicineNet

16-4-2018

HYDROCORTISON 100 mg/250 mg

Rote - Liste

9-4-2018

Aldurazyme® 100 E/ml

Rote - Liste

6-4-2018

Doxyderma® 100 mg

Rote - Liste

3-4-2018

BRILLIA (Lapine S-100 Immune Globulin 12 Hpc, 30 Hpc, 50 Hpc) Pill [Hadaf LLC]

BRILLIA (Lapine S-100 Immune Globulin 12 Hpc, 30 Hpc, 50 Hpc) Pill [Hadaf LLC]

Updated Date: Apr 3, 2018 EST

US - DailyMed

3-4-2018

Osyrol® 50-Lasix/Osyrol® 100-Lasix

Rote - Liste