Xeloda 500 mg

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Xeloda 500 mg Filmtabletten
  • Darreichungsform:
  • Filmtabletten
  • Zusammensetzung:
  • capecitabinum 500 mg, carmellosum natricum nur zusammen gehalten, excipiens pro compresso Dunst.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Xeloda 500 mg Filmtabletten
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetik menschlichen
  • Therapiebereich:
  • Zytostatikum

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 54657
  • Berechtigungsdatum:
  • 10-06-1998
  • Letzte Änderung:
  • 09-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Xeloda®

Roche Pharma (Schweiz) AG

Was ist Xeloda und wann wird es angewendet?

Xeloda gehört zu der Arzneimittelgruppe der «Zytostatika», die das Wachstum von Krebszellen

hemmen. Xeloda wird in Form von Filmtabletten angeboten. Es enthält den Wirkstoff Capecitabine,

der im Körper (vorwiegend im Tumorgewebe) zu einer gegen Krebszellen wirksamen Substanz

umgewandelt wird.

Xeloda wird allein oder in Kombination mit anderen Tumorarzneimitteln bei folgenden

Tumorerkrankungen angewendet: zur Nachbehandlung bei Dickdarmkrebs, der im frühen Stadium

entdeckt und operiert wurde; bei Krebserkrankungen des Dick- und Enddarms mit Ablegern

(Metastasen); bei Brustkrebs, der lokal fortgeschritten ist oder Ableger gebildet hat und bei

Magen-/Speiseröhrenkrebs.

Xeloda darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet werden.

Wann darf Xeloda nicht eingenommen werden?

Sie dürfen Xeloda nicht einnehmen, wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe des Arzneimittels allergisch

reagieren. Daher müssen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, wenn Sie wissen, dass Sie auf

Xeloda allergisch reagieren. Sie müssen ihn bzw. sie auch informieren, wenn bei Ihnen eine bekannte

Überempfindlichkeit gegenüber 5-Fluorouracil (5-FU) besteht.

Wenn Sie an einer bestimmten Stoffwechselstörung (Dihydropyrimidin-Dehydrogenase-Mangel)

leiden, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin unbedingt vor Behandlungsbeginn informieren. Sie

dürfen in diesem Fall Xeloda nicht einnehmen.

Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie eine Schwangerschaft planen, dürfen Sie Xeloda nicht

einnehmen. Auch dürfen Sie Xeloda während der Stillzeit nicht einnehmen.

Sie dürfen Xeloda nicht einnehmen, wenn Sie an einer schweren Einschränkung der Nierenfunktion

oder der Leberfunktion leiden.

Xeloda darf nicht gleichzeitig mit oder in kurzer zeitlicher Abfolge nach Brivudin oder verwandten

Substanzen wie z.B. Sorivudin eingenommen werden (siehe «Wann ist bei der Einnahme von Xeloda

Vorsicht geboten?»).

Wann ist bei der Einnahme von Xeloda Vorsicht geboten?

Bitte informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin vor Beginn der Behandlung, wenn Sie

·Durchfall haben,

·aufgrund schwerer Übelkeit oder Erbrechens weder Nahrung noch Wasser in Ihrem Körper behalten

können,

·einen Wassermangel haben (ausgetrocknet sind) oder bekommen,

·ein Hand-Fuss-Syndrom bekommen,

·eine schwere Hautreaktion haben,

·eine Entzündung der Mundschleimhaut haben,

·Fieber haben,

·eine Lebererkrankung haben,

·eine Nierenerkrankung haben,

·Herzprobleme haben oder hatten, z.B. einen unregelmässigen Herzschlag oder Brust- Kiefer- und

Rückenschmerzen nach körperlicher Anstrengung, aufgrund von Problemen mit der Blutversorgung

des Herzens,

·Krankheiten des Gehirns, z.B. eine Krebserkrankung, die ins Gehirn gestreut hat, oder

Nervenschäden (Neuropathie) haben,

·Taubheit oder Kribbeln an Händen oder Füssen haben,

·Diabetes haben,

·Ungleichgewichte im Elektrolythaushalt (insbesondere Kalzium und Natrium) haben, die bei

Blutuntersuchungen festgestellt wurden,

·in der Vergangenheit Augenprobleme hatten, insbesondere der Hornhaut.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Xeloda und bestimmten blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln

(Acenocoumarol, Phenprocoumon) kann es zu einer Störung der Blutgerinnung kommen.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls Sie solche Arzneimittel einnehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auch, wenn Sie Phenytoin gegen Epilepsie einnehmen,

da die Wirkungen bzw. Nebenwirkungen von Phenytoin möglicherweise verstärkt werden können.

Xeloda sollte nicht gleichzeitig mit Allopurinol, einem Arzneimittel, das die Ausscheidung von

Harnsäure verbessert und bei Gicht verabreicht wird, eingenommen werden. Informieren Sie Ihren

Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie Allopurinol einnehmen.

Xeloda darf nicht zusammen mit Brivudin, einem Arzneimittel zur Behandlung der Gürtelrose

eingenommen werden. Ferner muss zwischen dem Ende der Einnahme von Brivudin und dem

Behandlungsbeginn mit Xeloda ein zeitlicher Abstand von mindestens 4 Wochen eingehalten

werden. Die Einnahme von Xeloda zusammen oder in kurzer zeitlicher Abfolge nach Brivudin kann

die Wirkung von Xeloda verstärken und zu schweren Nebenwirkungen führen (dies gilt auch für

verwandte Substanzen von Brivudin wie z.B. Sorivudin). Informieren Sie unbedingt Ihren Arzt bzw.

Ihre Ärztin, wenn Sie Brivudin oder ähnliche Substanzen einnehmen oder vor kurzem eingenommen

haben.

Xeloda Filmtabletten enthalten Milchzucker (Laktose). Falls ihr Arzt oder Ihre Ärztin bei Ihnen eine

Milchzuckerunverträglichkeit festgestellt hat, informieren Sie ihn oder sie, bevor Sie dieses

Medikament einnehmen.

Ob Xeloda die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt, wurde

nicht speziell untersucht. Aufgrund der möglichen unerwünschten Wirkungen ist jedoch beim

Lenken von Fahrzeugen und Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

·an anderen Krankheiten leiden,

·Allergien haben oder

·andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Xeloda während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Xeloda darf während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Informieren Sie vor Beginn

der Behandlung Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft

vermuten oder planen. Frauen im gebärfähigen Alter müssen wirksame empfängnisverhütende

Massnahmen treffen. Tritt während der Behandlung mit Xeloda eine Schwangerschaft ein, ist

unverzüglich der Arzt bzw. die Ärztin zu informieren. Auch wenn der Partner mit Xeloda behandelt

wird, sind empfängnisverhütende Massnahmen zu ergreifen. Während der Behandlung mit Xeloda

dürfen Sie nicht stillen.

Wie verwenden Sie Xeloda?

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihnen die für Sie geeignete Dosis verordnen und dabei die Art Ihrer

Erkrankung, Ihre Körperoberfläche, Ihre Nieren- und Leberfunktion, Ihr Alter und Ihre individuelle

Reaktion auf die Behandlung mit Xeloda berücksichtigen. Er bzw. sie wird Ihnen die Anzahl der

Filmtabletten angeben, die Sie morgens und abends jeweils innerhalb von 30 Minuten nach einer

Mahlzeit einnehmen müssen. Schlucken Sie die Filmtabletten unzerkaut mit etwas Wasser. Die

Filmtabletten sollten nicht geteilt oder zerkleinert werden.

Die Filmtabletten werden entweder jeweils morgens und abends während 14 Tagen eingenommen,

gefolgt von einer Einnahmepause von 7 Tagen (kein Arzneimittel) und anschliessender

Wiederaufnahme des 3-wöchigen Zyklus oder täglich morgens und abends ohne Einnahmepause. Ihr

Arzt/Ihre Ärztin bzw. Ihr Apotheker/Ihre Apothekerin geben Ihnen diesbezüglich genaue

Anweisungen.

Die Dauer einer Therapie mit Xeloda ist unterschiedlich und hängt von der Art Ihrer Erkrankung ab

und davon, wie Sie auf die Behandlung ansprechen.

Xeloda soll bei Kindern und Jugendlichen nicht angewendet werden, da keine Untersuchungen zur

Wirksamkeit und Verträglichkeit vorliegen.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer

Ärztin oder Apothekerin.

Falls Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie die vergessene Dosis nicht nachträglich ein.

Fahren Sie mit Ihrem normalen Dosierungsschema fort und setzen sich mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin

in Verbindung.

Welche Nebenwirkungen kann Xeloda haben?

Neben den erwünschten Wirkungen können, selbst bei ordnungsgemässer Anwendung, während der

Behandlung mit Xeloda auch Nebenwirkungen auftreten.

Unerwünschte Wirkungen sind vor allem zu Beginn der Behandlung zu beobachten. Ihr Arzt bzw.

Ihre Ärztin wird mit Ihnen vor Beginn der Behandlung mit Xeloda genau besprechen, welche

Nebenwirkungen auftreten können und wie Sie sich beim Auftreten dieser Nebenwirkungen

unbedingt verhalten sollen. Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin über auftretende

Nebenwirkungen sofort informieren und bei schwereren Nebenwirkungen die Behandlung mit

Xeloda sofort unterbrechen, damit Ihnen rasch geholfen werden kann. Die Massnahmen, die Sie mit

Ihrem Arzt bzw. mit Ihrer Ärztin treffen werden, hängen von der Art und dem Schweregrad der

beobachteten Nebenwirkungen ab. Medikamentöse Behandlung, Unterbrechung der Therapie und

eventuelle Dosisanpassung können sinnvolle Massnahmen sein.

Die Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin sind streng zu befolgen.

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Xeloda auftreten:

Wichtigste Nebenwirkungen

Hand-Fuss-Syndrom

Xeloda kann das sogenannte Hand-Fuss-Syndrom verursachen. Diese Nebenwirkung zeigt sich an

den Handinnenflächen und Fusssohlen. Es beginnt mit Prickeln, Taubheitsgefühl, Schwellungen oder

Rötungen und kann sich im Laufe von Tagen verschlimmern (Entwicklung von Schmerzen,

Abschuppung, Geschwüren oder Blasen). Sollte das Hand-Fuss-Syndrom schmerzhaft werden,

müssen Sie selbst die Einnahme von Xeloda sofort abbrechen und sich an Ihren Arzt bzw. Ihre

Ärztin wenden.

Ein Hand-Fuss-Syndrom kann zum Verlust des Fingerabdrucks führen, was sich auf Ihre

Identifizierung durch einen Fingerabdruckscanner auswirken könnte.

Durchfall/Erbrechen

Patientinnen bzw. Patienten, die Xeloda einnehmen, können Durchfall bekommen. Falls Sie mehr als

3-mal täglich Stuhlgang haben oder sogar Durchfall während der Nacht bekommen, müssen Sie die

Einnahme von Xeloda sofort stoppen und Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin um Rat fragen.

Sie werden vielleicht erbrechen, wenn Sie Xeloda einnehmen. Falls Sie sich mehr als einmal

innerhalb von 24 Stunden übergeben müssen, stoppen Sie sofort die Einnahme von Xeloda und

fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin um Rat.

Durchfall und/oder Erbrechen kann zu einer übermässigen Abnahme der Körperflüssigkeit

(Dehydrierung) führen, die dann ein akutes Nierenversagen verursachen kann. Ihr Arzt bzw. Ihre

Ärztin wird vorbeugende Massnahmen anordnen oder die Dehydrierung bereits im Frühstadium

behandeln.

Hautreaktionen/Wunde Stellen im Mund

Xeloda kann schwere Hautreaktionen auslösen. Diesen Hautreaktionen geht oft eine Phase mit

Lichtempfindlichkeit, Atemweginfektionen (z.B. Bronchitis) und/oder Fieber voraus. Später können

Hautausschlag, Geschwüre und Blasen an Mund, Nase, Genitalien, Händen, Füssen und Augen

(gerötete und geschwollene Augen) sowie Hautrötung und wunde Stellen auftreten.

Falls Sie schmerzhafte wunde Stellen haben, müssen Sie Xeloda sofort absetzen und Ihren Arzt bzw.

Ihre Ärztin um Rat fragen.

Fieber oder Infektionen

Wenn Sie Fieber von mehr als 38 °C entwickeln oder andere Anzeichen einer Infektion (z.B.

Erschöpfung, Körpermüdigkeit, Schmerzen) haben, wenden Sie sich sofort und unbedingt noch am

gleichen Tag an den Arzt bzw. an die Ärztin.

Herzprobleme

Unter Xeloda können Herzprobleme wie Herzinfarkt, Angina pectoris, Rhythmusstörungen,

Herzstillstand, Herzinsuffizienz und EKG-Veränderungen auftreten. Bei Patienten mit koronarer

Herzerkrankung in der Vorgeschichte können diese Nebenwirkungen häufiger auftreten.

Bitte setzen Sie Xeloda ab wenn Sie ein Engegefühl im Brustbereich verspüren, insbesondere, wenn

dieses bei körperlicher Belastung auftritt.

Diese Nebenwirkungen bilden sich meist schnell zurück (innerhalb von 2 bis 3 Tagen), wenn die

Einnahme von Xeloda unterbrochen wird. Danach können Sie normalerweise die Behandlung nach

Anweisung Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin wieder aufnehmen.

Sehr häufige Nebenwirkungen: Infektionen im Nasen-Rachen-Raum, Verminderung der weissen und

roten Blutkörperchen und der Blutplättchen, Appetitlosigkeit, Anstieg des Blutzuckers, Abnahme des

Kalzium- und Natriumspiegels im Blut, Geschmacksstörungen, Taubheit oder Kribbeln an Händen

oder Füssen, erhöhter Tränenfluss, Kopfschmerzen, Schwindel, Halsschmerzen, Bluthochdruck,

Gefässverschluss durch Blutgerinnsel, Schluckauf, Übelkeit, Erbrechen, Entzündung der

Mundschleimhaut, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden,

Veränderung der Leberfunktion, Hautentzündung (inkl. Hand-Fuss-Syndrom), Haarausfall,

Nagelveränderungen (z.B. Nagelverfärbung, Ablösen der Nägel), Schmerzen und Schwellungen in

den Armen und Beinen, Muskel- und Gelenkbeschwerden, Veränderung der Nierenfunktion,

Abgeschlagenheit, Fieber, Flüssigkeitsansammlung im Gewebe (Ödeme), Schwäche, Müdigkeit,

Wärme- und Kälteintoleranz.

Häufige Nebenwirkungen: Herpes-Infektionen («Fieberbläschen»), Lungenentzündung,

Lungenembolie, Harnblasenentzündung, Blutvergiftung (septischer Schock),

Überempfindlichkeitsreaktionen, Anstieg des Kalziumspiegels im Blut, Verminderung des

Kaliumspiegels im Blut, Flüssigkeitsverlust, Gewichtsverlust, Depressionen, Angstgefühl,

Schlaflosigkeit, verstärkte oder herabgesetzte Berührungs-Empfindung, Gefühlsstörungen,

Gangunsicherheit, Lähmungen, Zittern, Augenreizung, Bindehautentzündung, verschwommene

Sicht, Herzprobleme (Engegefühl im Brustbereich sowie Spüren des Herzschlags), niedriger

Blutdruck, Atembeschwerden, Nasenbluten, Husten, Nasenlaufen, Hörstörungen, Mundtrockenheit,

Blähungen, Bauchauftreibung, Schluckstörungen, Blutungen im Magendarmbereich, dünner Stuhl,

trockene, fleckige, gerötete, sich schälende Haut, Hautrisse, Hautverfärbungen, Juckreiz, Glieder-

und Rückenschmerzen, Steifheit, Kieferschmerzen, Muskelschwäche, Ohrensausen (Tinnitus).

Gelegentliche Nebenwirkungen: Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen, Verwirrtheit,

Herzklopfen, Sprachstörungen, Blutungen im Magen-Darm-Trakt, Strahlen- und

Lichtempfindlichkeitsreaktionen, unregelmässiger Herzschlag und Herzklopfen

(Herzrhythmusstörungen), Brustschmerzen und Herzanfall (Herzinfarkt).

Seltene Nebenwirkungen: Darmverschluss, akutes Nierenversagen, bestimmte Arten von

Herzrhythmusstörungen (einschliesslich Kammerflimmern, schneller, unregelmässiger Herzschlag

(Torsades de Pointes) und verlangsamter Herzschlag).

Sehr selten: Hornhautentzündung.

Wenn Sie erwähnte Nebenwirkungen bemerken oder auch solche, die hier nicht beschrieben sind,

sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel immer in der geschlossenen Originalverpackung, nicht über 30 °C

und für Kinder sowie nicht informierte Personen unzugänglich auf.

Denken Sie daran, nicht verbrauchte oder abgelaufene Filmtabletten unbedingt bei Ihrem Apotheker

bzw. Ihrer Apothekerin abzugeben, der/die sie fachgerecht entsorgt.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin; diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Xeloda enthalten?

1 Filmtablette enthält 150 mg beziehungsweise 500 mg Capecitabine als Wirkstoff, Laktose

(Milchzucker) sowie Croscarmellose (aus gentechnisch veränderter Baumwolle hergestellt) und

weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

54657 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Xeloda? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

Xeloda Filmtabletten 150 mg sind in Packungen mit 60 Stück erhältlich.

Xeloda Filmtabletten 500 mg sind in Packungen mit 120 Stück erhältlich.

Zulassungsinhaberin

Roche Pharma (Schweiz) AG, 4153 Reinach.

Diese Packungsbeilage wurde im August 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.

16-8-2018

Rote-Hand-Brief zu THIOPENTAL ROTEXMEDICA 500 mg und THIOPENTAL ROTEXMEDICA 1000 mg.

Rote-Hand-Brief zu THIOPENTAL ROTEXMEDICA 500 mg und THIOPENTAL ROTEXMEDICA 1000 mg.

Die Firma Rotexmedica GmbH Arzneimittelwerk möchte in Abstimmung mit dem Landesamt für soziale Dienste Schleswig-Holstein über die folgende vorsorgliche Einschränkung der Anwendung auf strenge Indikationsstellungen sowie eine Vertriebseinschränkung auf Krankenhäuser und Kliniken für die Produkte THIOPENTAL ROTEXMEDICA 500 mg und 1000 mg, Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung, informieren.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

13-7-2018

Hospira Issues Voluntary Nationwide Recall of Daptomycin for Injection Lyophilized Powder for Solution, Due to Infusion Reactions

Hospira Issues Voluntary Nationwide Recall of Daptomycin for Injection Lyophilized Powder for Solution, Due to Infusion Reactions

Hospira, Inc., a Pfizer company, is voluntarily recalling 8 lots of Hospira’s Daptomycin for Injection 500 mg, Lyophilized Powder For Solution, Single Dose Vial (NDC 0409-0106-01) to the Hospital/Retail level. The product is being recalled due to adverse event reports indicative of infusion reactions.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

27-6-2018

Rote-Hand-Brief zu Emerade®: Spritzenblockade während der Stabilitätsuntersuchungen / Mitnahme von zwei Pens

Rote-Hand-Brief zu Emerade®: Spritzenblockade während der Stabilitätsuntersuchungen / Mitnahme von zwei Pens

Emerade® 150/300/500 Mikrogramm Injektionslösung in einem Fertigpen (Adrenalin): Spritzenblockade während der Stabilitätsuntersuchungen

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

26-6-2018

Huish Outdoors recalls Oceanic and Hollis Scuba Diving Regulators

Huish Outdoors recalls Oceanic and Hollis Scuba Diving Regulators

The scuba diving regulators can restrict airflow at low tank pressures (below 500 psi), posing a drowning hazard to divers.

Health Canada

22-6-2018

Metronidazole intravenous infusion 500 mg/100 mL bag

Metronidazole intravenous infusion 500 mg/100 mL bag

Shortage and althernative supply of Metronidazole intravenous infusion 500 mg/100 mL bag

Therapeutic Goods Administration - Australia

29-5-2018

CellCept® 500 mg Filmtabletten (Chargen E0278B01, E0458B01, E0469B01, E0479B01, E0484B01, E0497B01, E0504B01, E0507B01, E0512B01, E0513B01, E0519B01, E0545B01, E0546B01, E0548B01, E0556B01, E0565B01, E0575B01, E0576B01): Fälschungen auf dem legalen deutsc

CellCept® 500 mg Filmtabletten (Chargen E0278B01, E0458B01, E0469B01, E0479B01, E0484B01, E0497B01, E0504B01, E0507B01, E0512B01, E0513B01, E0519B01, E0545B01, E0546B01, E0548B01, E0556B01, E0565B01, E0575B01, E0576B01): Fälschungen auf dem legalen deutsc

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) weist auf weitere bestätigte gefälschte Chargen des Arzneimittels CellCept® 500 mg Filmtabletten der Firma Roche Registration Limited hin, die in Deutschland in Apotheken und bei Großhändlern entdeckt wurden. Das Arzneimittel enthält regulär den Wirkstoff Mycophenolatmofetil und wird in Kombination mit Ciclosporin und Corticosteroiden zur Prophylaxe von akuten Transplantatabstoßungsreaktionen bei Patienten mit allogener Nieren-, Herz- oder L...

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

21-5-2018

Melanie Wholesale Inc. Issues Allergy Alert on Undeclared Peanuts in Melanie Mini Cookies with Caramel Flavor

Melanie Wholesale Inc. Issues Allergy Alert on Undeclared Peanuts in Melanie Mini Cookies with Caramel Flavor

Melanie Wholesale Inc. of Brooklyn, NY is recalling its 17.6 oz (500g) package of “Melanie Mini Cookies with Caramel Flavor”, because they contain undeclared peanuts. People who have allergies to peanuts run the risk of serious or life-threatening allergic reaction if they consume these products.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

21-5-2018

Melanie Wholesale Issues Allergy Alert on Undeclared Peanuts in Cookies

Melanie Wholesale Issues Allergy Alert on Undeclared Peanuts in Cookies

Melanie Wholesale Inc. of Brooklyn, NY is recalling its 17.6 oz (500g) package of “Melanie Liubitelskie Cookies”, because they contain undeclared peanuts. People who have allergies to peanuts run the risk of serious or life-threatening allergic reaction if they consume these products.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

17-5-2018

ufamed Colistin 500 ad us. vet., Arzneimittelvormischung

ufamed Colistin 500 ad us. vet., Arzneimittelvormischung

● Verzicht Packungsgrösse 25 kg

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

18-4-2018

ViaGro 500mg Male Enhancement capsules

ViaGro 500mg Male Enhancement capsules

Safety advisory

Therapeutic Goods Administration - Australia

14-3-2018

Lopatol 500 ad us. vet., Lacktabletten

Lopatol 500 ad us. vet., Lacktabletten

● Verfügbarkeit: nicht erhältliche (Ausverkauft / Nicht lieferbar)

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

15-2-2018

Veclavam 500 mg ad us. vet., teilbare Kautabletten

Veclavam 500 mg ad us. vet., teilbare Kautabletten

● Die Zulassung ist am 15.02.2018 erloschen.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

14-12-2017

Marmex Corp Issues Voluntary Nationwide Recall Of Blue Pearl All Natural Male Enhancement Supplement, Due To Undeclared Sildenafil

Marmex Corp Issues Voluntary Nationwide Recall Of Blue Pearl All Natural Male Enhancement Supplement, Due To Undeclared Sildenafil

Orange, CA, Marmex Corp is voluntarily recalling All lots of Blue Pearl All Natural Male Enhancement Supplement, 500mg to the consumer level. FDA analysis has found the products to contain sildenafil.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

25-9-2017

Global operation against illegal medicines

Global operation against illegal medicines

A global operation against illegal medicines has been completed. 123 countries participated, and the operation resulted in 354 arrests or further investigations and the suspension of more than 3,500 websites.

Danish Medicines Agency

10-8-2018

Pyrazinamid 500 mg JENAPHARM

Rote - Liste

1-8-2018

Daxas® 500 Mikrogramm Filmtabletten

Rote - Liste

31-7-2018

Vancomycin Kabi 500 mg/1 g Pulver

Rote - Liste

13-7-2018

Ergenyl® chrono 300 mg/500 mg

Rote - Liste

4-7-2018

Zithromax® 250/500 mg Filmtabletten

Rote - Liste

29-6-2018

Dysport® 300 Einheiten/500 Einheiten

Rote - Liste

14-6-2018

Myfenax 500 mg Filmtabletten

Rote - Liste

30-5-2018

Metamizol AbZ 500 mg Tabletten

Rote - Liste