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Wick Erkältungssirup für die Nacht

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Wick Erkältungssirup für die Nacht
  • Einheiten im Paket:
  • 180 ml, Laufzeit: 48 Monate,90 ml, Laufzeit: 48 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge
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Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Wick Erkältungssirup für die Nacht
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Paracetamol, Kombinatio
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 17710
  • Berechtigungsdatum:
  • 29-03-1984
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Packungsbeilage


Gebrauchsinformation: Information für Anwender

WICK Erkältungssirup für die Nacht

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist WICK Erkältungssirup für die Nacht und wofür wird er angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von WICK Erkältungssirup für die Nacht beachten?

Wie ist WICK Erkältungssirup für die Nacht einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist WICK Erkältungssirup für die Nacht aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist

WICK Erkältungssirup für die Nacht

und wofür wird es angewendet

?

WICK Erkältungssirup enthält:

Dextromethorphanhydrobromid, einen Hustenstiller, der am Hustenzentrum wirkt. Er dämpft den

Hustenreiz, ohne das notwendige Abhusten zu unterdrücken.

Ephedrinsulfat, einen Wirkstoff, der die Nasenschleimhaut abschwellen lässt und so das Durchatmen

erleichtert.

Doxylaminsuccinat, einen Wirkstoff, der u.a. Nasenlaufen mindert.

Paracetamol, ein bewährtes Schmerzmittel.

Zur symptomatischen Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden wie Kopf-, Glieder-

oder Halsschmerzen, Fieber, Schnupfen und Reizhusten infolge einer Erkältung oder eines grippalen

Infektes.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von WICK Erkältungssirup für die Nacht

beachten

?

WICK Erkältungssirup darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Doxylaminsuccinat, Ephedrinsulfat, Dextromethorphanhydrobromid,

Paracetamol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels

sind

bei hohem Blutdruck oder schweren organischen Gefäßveränderungen

wenn

Ihrer

Vergangenheit

einer

Herzerkrankung,

unregelmäßigem

Herzrhythmus,

Engegefühl in der Herzgegend (Angina pectoris) oder schwerer Herzschwäche gelitten haben oder

noch leiden,

Asthma

(einschließlich

chronischem

Husten

Frühsymptom),

dauerhaft

geschädigten

Atemwegen, Lungenentzündung, Atemhemmung, unzureichender Atemtätigkeit

Schilddrüsenüberfunktion,

grünem

Star

(erhöhter

Augeninnendruck),

schweren

Leber-,

Leberzell- und Nierenfunktionsstörungen, Nebennierentumor, Vergrößerung der Vorsteherdrüse

(Prostata) mit Restharnbildung und erheblicher Beeinträchtigung beim Wasserlassen,

bei Anfallsleiden (Epilepsie) oder Hirnschäden,

gleichzeitiger

oder

Wochen

zurückliegender

Behandlung

Mitteln

gegen

Depressionen vom Typ der Monoaminoxidase-Hemmstoffe (MAO-Hemmer) oder der Serotonin-

Wiederaufnahme-Hemmstoffe (SSRIs); näheres s. Abschnitt zur Einnahme zusammen mit anderen

Arzneimitteln,

bei chronischem Missbrauch oder Abhängigkeit von Medikamenten oder Alkohol

wenn bei einer Erkältung oder einem grippalen Infekt nicht alle Wirkstoffe benötigt werden (wenn

Schmerzen oder Fieber fehlen, ist Paracetamol überflüssig; wenn Schnupfen fehlt, sind Doxylamin

und Ephedrin überflüssig; wenn Reizhusten fehlt, ist Dextromethorphan überflüssig),

bei Jugendlichen und Kindern unter 16 Jahren, Schwangeren und Stillenden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie WICK Erkältungssirup einnehmen.

Bitte verständigen Sie Ihren Arzt, wenn Sie unter den folgenden Beschwerden oder Krankheiten

leiden:

Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit),

unzureichender Verschluss des Mageneingangs mit Rückfluss von Nahrung bzw. Magensäure in

die Speiseröhre,

Diabetes,

vorgeschädigte Niere, Leber- oder Leberzellfunktionsstörungen (z. B. durch chronischen Alkohol-

missbrauch, Leberentzündungen, bei denen das Risiko einer Überdosierung erhöht ist),

Husten mit erheblicher Schleimbildung (eine Abschwächung des Hustens kann dann unerwünscht

sein)

Dextromethorphan und Ephedrin haben ein geringes Abhängigkeitspotential. Bei längerem Gebrauch

können sich sowohl geistige und körperliche Abhängigkeit entwickeln. Über Fälle von Missbrauch

von Dextromethorpohan wurde berichtet. Vorsicht ist insbesondere geboten bei Jugendlichen und

jungen Erwachsenen sowie bei Patienten mit Arzneimittelmissbrauch oder Verwendung psychoaktiver

Substanzen in der Vorgeschichte

Bei Patienten, die zu Arzneimittelmissbrauch oder Medikamentenabhängigkeit neigen, ist daher eine

Behandlung mit WICK Erkältungssirup für die Nacht nur kurzfristig und unter strengster ärztlicher

Kontrolle durchzuführen.

sollten

nicht

gleichzeitig

andere

paracetamolhaltige

Arzneimittel

einnehmen.

Eine

tägliche

Paracetamolmenge von insgesamt 4g darf nicht überschritten werden.

2g pro Tag dürfen nicht überschritten werden bei vorbestehenden Leber- oder Leberzellschäden,

eingeschränkter Leberfunktion, eiweißarmer Ernährung, ständiger Alkoholzufuhr oder bei Einnahme

von Arzneimitteln, welche durch sog. Enzyminduktion den Paracetamolabbau beschleunigen.

Bei gewohnheitsmäßiger Einnahme von Kombinationen schmerzlindernder Wirkstoffe über längere

Zeiträume besteht das Risiko dauerhafter Nierenschäden.

Die Anwendung des Arzneimittels WICK Erkältungssirup für die Nacht kann bei Dopingkontrollen zu

positiven Ergebnissen führen.

Einnahme von WICK Erkältungssirup für die Nacht zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,

kürzlich

andere

Arzneimittel

eingenommen/angewendet

haben

oder

beabsichtigen,

andere

Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko

bei gleichzeitiger Einnahme von:

Arzneimitteln mit dämpfender Wirkung auf das Zentralnervensystem (wie Psychopharmaka,

Schlafmittel, Schmerzmittel, Narkosemittel, Mittel zur Behandlung von Anfallsleiden). Dies gilt

insbesondere auch für gleichzeitigen Alkoholgenuss, durch den diese Wechselwirkungen in nicht

vorhersehbarer Weise verändert oder verstärkt werden können.

bestimmten anderen Stoffen mit Wirkung auf das Nervensystem, z. B. Biperidin (gegen die

Parkinsonsche Krankheit), trizyklische Antidepressiva (Mittel gegen Depressionen): Die Wirkung

von WICK Erkältungssirup kann durch diese Mittel in nicht vorhersehbarer Weise verstärkt

werden. Dies kann sich durch eine lebensbedrohliche Darmlähmung, Harnverhalten oder eine rasch

fortschreitende Erhöhung des Augeninnendruckes äußern.

Bei

Mitteln

gegen

Depressionen

MAO-Hemmer

sowie

Serotonin-

Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI), welche gleichzeitig oder bis zu 2 Wochen zurückliegend

angewandt wurden, kann es zum Abfall des Blutdruckes und einer Funktionseinschränkung des

Zentralnervensystems kommen, was sich durch Erregungszustände und Verwirrtheit, hohes Fieber,

Muskelversteifung sowie Veränderungen von Atmungs- und Kreislauffunktionen äußern kann

(sogenanntes Serotoninsyndrom). Eine gleichzeitige Einnahme von MAO-Hemmern und SSRIs ist

nicht erlaubt.

Theophyllin (gegen Asthma und bestimmte Bronchialerkrankungen): Es können eine Zunahme

innerer

Unruhe,

Händezittern,

gesteigerte

Aktivität,

Magenbeschwerden,

Übelkeit

Erbrechen auftreten.

Guanethidin

(gegen

Bluthochdruck):

Dieses

kann

Wirkung

Ephedrin

WICK

Erkältungssirup

verstärken.

Gleichzeitig

schwächt

Ephedrin

Wirkung

gleichzeitig

angewandtem Guanethidin.

Arzneimittel

Hemmung

Blutgerinnung

(Warfarin

andere

Cumarine):

gerinnungshemmende Wirkung von Warfarin und anderen Cumarinen kann durch eine längere

regelmäßige Einnahme von Paracetamol verstärkt werden, wobei das Blutungsrisiko steigt.

Aus diesen Gründen darf WICK Erkältungssirup nicht gleichzeitig mit diesen Substanzen eingesetzt

werden.

Abschwächung der Wirkung von anderen Arzneimitteln

durch WICK Erkältungssirup:

Neuroleptika (Mittel gegen bestimmte psychische Erkrankungen)

Verzögerung des Wirkungseintritts von WICK Erkältungssirup

durch andere Arzneimittel welche die Magenentleerung verlangsamen können:

z.B. Salicylamide (bestimmte Schmerzmittel), Cholestyramin (gegen hohe Cholesterinspiegel),

Propanthelin (gegen Krämpfe im Magen-Darm-Bereich).

Sonstige Wechselwirkungen sind möglich mit:

Probenecid (gegen Gicht): Reduziert die Paracetamolausscheidung.

Stoffen, die den Paracetamolabbau beschleunigen (durch sog. Enzyminduktion): Phenobarbital

(Schlafmittel), Phenytoin und Carbamazepin (gegen Epilepsie), Rifampicin (Tuberkulosemittel),

Metoclopramid und Domperidon (gegen Übelkeit), Cholestyramin (gegen hohe

Cholesterinspiegel) und Antikoagulanzien (Gerinnungshemmer) sowie Alkohol. Es kann bei

zusätzlicher Anwendung weiterer paracetamolhaltiger Arzneimittel zu verstärkter Bildung eines

leberschädigenden Abbauproduktes kommen.

Leberschädigenden Substanzen

Stoffen,

Abbau

von

Dextromethorphan

hemmen.

diesen

Stoffen

gehören

insbesondere

Amiodaron,

Chinidin,

Flecainid,

Propafenon

(jeweils

gegen

Herzrhythmusstörungen), Fluoxetin, Paroxetin (beide gegen Depressionen) Sertralin, Bupropion

(beide gegen depressive Erkrankungen), Haldoperidol, Perphenazin, Thioridazin (jeweils gegen

bestimmte

psychische

Erkrankungen),

Methadon

(starkes

Schmerzmittel),

Cinacalcet

(zur

Behandlung

Nebenschilddrüsenüberfunktion),

Cimetidin

(gegen

zuviel

Magensäure),

Terbinafin (gegen Pilzinfektionen) und Ritonavir (gegen HIV-Infektionen): Es kann zu einem

Anstieg der Konzentration von Dextromethorphan des WICK Erkältungssirup im Körper kommen.

Paracetamol: Dieses kann Laboruntersuchungen, wie die Harnsäurebestimmung, sowie die

Blutzuckerbestimmung beeinflussen.

Sekretolytika

(Schleimlösende

Hustenmittel):

Aufgrund

durch

WICK

Erkältungssirup

eingeschränkten Hustenreflexes kann ein gefährlicher Sekretstau entstehen.

(Zidovudin,

gegen

HIV-Infektionen):

Neigung

Verminderung

weißer

Blutkörperchen

(Neutropenie)

durch

wird

verstärkt.

Daher

dürfen

WICK

Erkältungssirup nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit AZT anwenden!

Clonidin, Alpha-Methyldopa und anderen Wirkstoffen gegen hohen Blutdruck, die auf das

zentrale Nervensystem wirken: Es kann zu verstärkter Müdigkeit und Mattigkeit kommen.

Insulin (Mittel gegen Zuckerkrankheit): Die Einnahme hoher Dosen von Paracetamol kann zu

einer Verringerung der blutzuckersenkenden Wirkung von Insulin führen.

Epinephrin

(gegen

niedrigen

Blutdruck):

kann

Gefäßerweiterung,

weiterem

Blutdruckabfall und beschleunigter Herzfrequenz kommen (Adrenalinumkehr).

Aminoglykosiden (bestimmte Antibiotika), Salicylaten (bestimmte Schmerzmittel), Diuretika

(harntreibende

Arzneimittel)

anderen

Stoffen,

Innenohr

schädigen

können:

Anzeichen einer beginnenden Schädigung des Innenohres können abgeschwächt sein.

Hauttests: Das Ergebnis von Hauttests kann verfälscht werden (falsch negativ).

Halothan (Narkosemittel): Dies kann zu Herzrhythmusstörungen führen.

Metoclopramid, Domperidon (Mittel gegen Übelkeit): Durch Beschleunigung der Magenent-

leerung kann die Wirkung von WICK Erkältungssirup früher eintreten.

Einnahme

von

WICK

Erkältungssirup

zusammen

mit

Nahrungsmitteln,

Getränken

und

Alkohol

Während der Anwendung von WICK Erkältungssirup sollte der Genuss größerer Alkoholmengen

vermieden werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

WICK Erkältungssirup darf in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch zu Müdigkeit führen. Dies gilt in

verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol oder Medikamenten, die ihrerseits das

Reaktionsvermögen beeinträchtigen können.

WICK Erkältungssirup für die Nacht enthält Alkohol, Saccharose und Natrium

Dieses Arzneimittel enthält 18 Vol.-% Alkohol, d.h. bis zu 4,3 g pro Dosis, entsprechend 108 ml Bier,

45 ml Wein pro Dosis. Ein gesundheitliches Risiko besteht bei Leberkranken, Alkoholkranken,

Epileptikern, Schwangeren, Stillenden und Kindern.

Dieses Arzneimittel enthält Saccharose (Zucker). Bitte nehmen Sie WICK Erkältungssirup erst nach

Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit

leiden.

30 ml enthalten 8,25 g Saccharose entsprechend ca. 0,69 Broteinheiten (BE). Wenn Sie eine Diabetes-

Diät einhalten müssen, sollten Sie dies berücksichtigen.

30 ml enthalten 3,5 mmol (80 mg) Natrium. Wenn Sie eine kochsalzarme Diät einhalten müssen,

sollten Sie dies berücksichtigen.

3.

Wie ist WICK Erkältungssirup für die Nacht einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Zum Einnehmen.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren 1 x täglich 30 ml (gemäß Markierung des Messbechers)

abends vor dem Schlafengehen.

Die Therapiedauer richtet sich nach den Symptomen, sollte aber 5 Tage nicht überschreiten. Sofern

nach

Tagen

keine

wesentliche

Besserung

Beschwerden

eingetreten

oder

länger

anhaltendem

Husten,

sollten

erneut

Ihren

Arzt

aufsuchen,

eine

ernsthaftere

Erkrankung

vorliegen könnte.

Wenn Sie eine größere Menge von WICK Erkältungssirup für die Nacht eingenommen haben,

als Sie sollten

Vergiftungen mit Paracetamol oder den anderen Wirkstoffen sind selbst bei Einnahme einer ganzen

Flasche der Arzneispezialität nicht zu erwarten. Bei deutlich darüber hinausgehenden Mengen sowie

bei einer erheblichen Überdosierung im Rahmen einer zeitgleichen Gabe mehrerer paracetamolhaltiger

Arzneimittel kann es zu schweren Leberschäden kommen. Falls eine Zufuhr von Paracetamolmengen

über

nicht

ausgeschlossen

werden

kann

sowie

grundsätzlich

Fall

deutlich

überhöhter

Paracetamolzufuhr bei Personen mit vorbestehenden schweren Leberschäden, sollte sofort ein Arzt

gerufen werden und unabhängig von Vergiftungserscheinungen die Gabe eines Gegenmittels (N-

Acetylcystein) so rasch wie möglich erfolgen. Die weitere Behandlung einer Paracetamolvergiftung

sollte, falls erforderlich, unter Einbeziehung einer Vergiftungszentrale im Krankenhaus durchgeführt

werden.

Dies gilt auch für Vergiftungserscheinungen der anderen Wirkstoffe, welche, sofern sie nach sehr

massiver Überdosierung auftreten, rasch entstehen (Erscheinungen am Herz-, Kreislauf-, Atem- und

zentralen

Nervensystem

sowie

Ausbleiben

Darmtätigkeit

Harnverhalten).

Behandlungsbedarf vor Ort: Horizontallagerung, Sicherung der lebensnotwendigen Funktionen.

Wenn Sie die Einnahme von WICK Erkältungssirup vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Bei Auftreten einer der nachfolgend genannten, bedeutsamen Nebenwirkungen (Häufigkeit: sehr

selten:

weniger als 1 von 10.000 Behandelten), die schon bei Erstanwendung vorkommen und im

Einzelfall schwerwiegend sein können, ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich. Das Arzneimittel darf

nicht mehr eingenommen werden:

Störungen

Blutbildung

(allergische

Thrombozytopenie,

Leukopenie,

Neutropenie,

Agranulozytose, Panzytopenie oder hämolytische Anämie)

Überempfindlichkeitsreaktionen

(Schwellungen

Gesicht,

Hautausschlag,

Nesselausschlag,

Atemnot, Schweißausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Schock)

Krampfanfälle

Erhöhung des Augeninnendrucks

Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, Blutdrucksenkung, Blutdrucksteigerung und Verschlimmerung

einer bestehenden Herzschwäche

Bei Personen mit entsprechender Veranlagung kann ein Krampf der Atemmuskulatur ausgelöst

werden.

einer

Beeinträchtigung

Atemfunktion

kann

durch

Sekreteindickung

Verschluss oder Verengung in den Atemwegen kommen.

Obwohl nicht genau bekannt ist, wie häufig diese Nebenwirkung auftritt, können bei einigen Personen

gelegentlich Schmerzen in der Brust (aufgrund von Herzerkrankungen wie Angina pectoris) auftreten.

Bitte berichten Sie einem Arzt, wenn derartige Symptome während der Anwendung bei Ihnen

auftreten. Setzen Sie jedoch das Medikament nicht ab, außer wenn Sie dazu aufgefordert werden.

Andere mögliche Nebenwirkungen (Häufigkeit: sehr selten:

weniger als 1 von 10.000 Behandelten),

die üblicherweise keine ärztliche Hilfe erfordern und nach Absetzen des Präparates verschwinden,

können sein:

Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautrötungen, Hautausschläge (allergisches Exanthem) und

Lichtempfindlichkeit der Haut (direkte Sonneneinstrahlung meiden!). Sehr seltene Fälle von

schwerwiegenden Hautreaktionen wurden mit Paracetamol berichtet.

Schwindelgefühl, verlängerte Reaktionszeit, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Müdigkeit,

Depressionen, verschwommenes Sehen, Mundtrockenheit.

Bei Missbrauch kann sich eine Abhängigkeit entwickeln. Außerdem besteht die Möglichkeit des

Auftretens so genannter “paradoxer” Reaktionen wie Unruhe, Ängstlichkeit, Erregung, Spannung,

Schlaflosigkeit, Wahnvorstellungen, Halluzinationen, Verwirrtheit, Zittern, Muskelschwäche.

Ohrensausen (Tinnitus)

Gefühl einer verstopften Nase

Übelkeit,

Magen-

Darmbeschwerden,

Erbrechen,

Bauchschmerzen,

Verstopfung

oder

Durchfall, Rückfluss Magensäure in die Speiseröhre (Refluxösophagitis), Appetitlosigkeit oder

Appetitzunahme, Darmverschluss infolge Darmlähmung

Erhöhung der Leberwerte

Störungen beim Wasserlassen, Restharn

Wenn diese oder andere Nebenwirkungen beobachtet werden, wird empfohlen, WICK Erkältungssirup

nicht nochmals einzunehmen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können

Nebenwirkungen auch direkt über das

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist WICK Erkältungssirup für die Nacht aufzubewahren?

Nicht über 25°C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

dürfen

dieses

Arzneimittel

nach

Etikett/Umkarton

nach

„Verwendbar

bis“

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag

des angegebenen Monats.

Haltbarkeit nach Anbruch des Behältnisses bis zum angegebenen Verfalldatum möglich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was WICK Erkältungssirup für die Nacht enthält

Die Wirkstoffe sind: Doxylaminsuccinat, Ephedrinsulfa, Dextromethorphanhydrobromid

Paracetamol. 30 ml enthalten: 7,5 mg Doxylaminsuccinat, 8 mg Ephedrinsulfat (= 6,2 mg

Ephedrin), 15 mg Dextromethorphanhydrobromid, 600 mg Paracetamol

sonstigen

Bestandteile

sind:

Gereinigtes

Wasser,

Saccharose,

Ethanol

96%,

Glycerol,

Macrogol

6000,

Natriumcitrat

Citronensäure-Monohydrat,

Natriumbenzoat,

Anethol,

Chinolingelb (E 104), Brillantblau FCF (E 133)

Wie WICK Erkältungssirup für die Nacht aussieht und Inhalt der Packung

Klarer, grüner, leicht dickflüssiger Sirup mit Anis-Aroma.

90 ml und 180 ml Sirup zum Einnehmen.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer (Zulassungsinhaber)

WICK Pharma, Zweigniederlassung der Procter & Gamble GmbH, D-65823 Schwalbach,

Deutschland

„A“ Tel.: 0800-201609

Hersteller

Procter & Gamble Manufacturing GmbH, D-65824 Schwalbach/Ts, Deutschland

Zul. Nr.: 17.710

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Jänner 2017.

Es gibt keine Sicherheitswarnungen betreffend dieses Produktes.

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