Warz-ab/Extor

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Warz-ab/Extor liquide
  • Darreichungsform:
  • liquide
  • Zusammensetzung:
  • Säure-salicylicum 100 mg, acid lacticum 111 mg, excipiens zur Lösung pro 1 g.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Warz-ab/Extor liquide
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika human
  • Therapiebereich:
  • Warzen, hühneraugen, schwielen

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 17035
  • Berechtigungsdatum:
  • 14-06-1952
  • Letzte Änderung:
  • 05-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Warz-ab® Extor

F. Uhlmann-Eyraud SA

Was ist Warz-ab Extor und wann wird es angewendet?

Warz-ab Extor ist eine Lösung zum Auftupfen auf die Haut. Beim Auftupfen bildet sich in kurzer

Zeit ein Film.Das Anlegen eines Verbandes ist nicht erforderlich. Dieser Film lässt die Inhaltsstoffe

über einen längeren Zeitraum auf die Haut einwirken und so ihre hornhautablösende Wirkung

entfalten. Angewendet wird es zur Entfernung von Warzen, Hühneraugen, Hornhaut und Schwielen.

Was sollte dazu beachtet werden?

Hühneraugen, Hornhaut und Schwielen sind Hornhautverdickungen, die mehr oder weniger tief in

Hautschichten hineinreichen und teils erheblichen Druckschmerz verursachen. Warzen sind Virus-

Infektionen der Haut. Nach einer Ansteckung mit Warzenviren kommt es – oft erst nach längerer

Zeit – zu einem vermehrten Zellwachstum, das dann als Warze sichtbar wird. Warzen sind

ansteckend und können sich leicht ausbreiten, weswegen jede entstandene Warze sofort behandelt

werden sollte.

Man kann sich vor Ansteckung durch Warzenviren schützen, indem man auf Barfusslaufen in

Gemeinschaftseinrichtungen (Sauna, Schwimmbad, Sporthallen usw.) verzichtet und nach

Schwimmbadbesuchen Hände und Füsse desinfiziert und gut abtrocknet. Handtücher sollten nicht

mit anderen Personen gemeinsam benutzt werden.

Wann darf Warz-ab Extor nicht angewendet werden?

Nicht anzuwenden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen Salicylsäure oder einen anderen

Bestandteil des Präparates bekannt ist. Warz-ab Extor soll nicht angewendet werden im Gesicht, im

Genitalbereich sowie auf Muttermalen und behaarten Warzen.

Warz-ab Extor darf bei Kindern unter 3 Jahren nicht angewendet werden.

Wann ist bei der Anwendung von Warz-ab Extor Vorsicht geboten?

Warz-ab Extor kann zu örtlichen Reizungen der gesunden Haut führen. Es soll daher nur genau auf

der zu behandelnden Stelle angewendet werden (Flache keinesfalls grösser als 2 cm Durchmesser).

Zum Schutz der umliegenden Haut soll diese mit Zinkpaste, Vaseline oder einer Fettcreme abgedeckt

werden. Die Hornhautablösung führt zu einer vorübergehenden Verdünnung der Hautschicht, wobei

diese auch Lichtempfindlicher wird. Übermässige Sonnenlichteinwirkung sollte daher vermieden

werden. Nicht mit Augen, Schleimhäuten und Wunden in Berührung bringen. Wenn Sie an

Zuckerkrankheit oder Durchblutungsstörungen leiden, wenden Sie Warz-ab Extor nur unter

ärztlicher Aufsicht an.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten im Falle:

·einer anderen Erkrankung,

·einer Allergie,

·der Einnahme anderer Medikamente (auch bei Selbstmedikation!).

Darf Warz-ab Extor während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Konsultieren Sie in diesen Fällen bitte Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten.

Wie verwenden Sie Warz-ab Extor?

(Soweit vom Arzt nicht anders verordnet.)

Bei Hühneraugen, Hornhaut und Schwielen: Mit Hilfe des Spatels wird etwas Warz-ab Extor auf die

betroffene Stelle getupft, leicht verstrichen und eintrocknen gelassen. Diese Behandlung wird

zweimal täglich während 4 bis 5 Tagen hintereinander durchgeführt. Schliesslich werden die

erweichten Hornschichten zusammen mit dem entstandenen Film abgezogen, wobei ein heisses Bad

das Ablösen noch zusätzlich erleichtert.

Bei Warzen: Die Behandlung wird wie bei Hühneraugen, Hornhaut und Schwielen durchgeführt,

jedoch über einen längeren Zeitraum. Der Film mit anhaftenden Hornschichten sollte dabei alle 2 bis

3 Tage abgezogen werden. Je nach Art und Grösse der Warze dauert es 2 bis 3 Wochen bis zur

vollständigen Beseitigung. Sollte nach dieser Zeit kein Behandlungserfolg erzielt worden sein, wird

empfohlen, einen Arzt aufzusuchen.

Halten Sie sich an die im Prospekt angegebene oder vom Arzt verschriebene Dosierung. Wenn Sie

glauben, das Medikament wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt,

Apotheker oder Drogisten.

Die Anwendung und Sicherheit von Warz-ab Extor bei Kindern unter 3 Jahren ist bisher nicht

systematisch geprüft worden.

Welche Nebenwirkungen kann Warz-ab Extor haben?

An und in der Nähe der mit Warz-ab Extor behandelten Hautstelle können Sie möglicherweise

Folgendes bemerken:

Sehr

häufig

Hautreizung, Hautrötung, Abschälen der Haut, brennendes Gefühl, Jucken, Trockenheit

der Haut

Häufig

Hautausschlag, Verdickung der Haut

Selten

allergische Reaktion mit Entzündung, Schwellung, Rötung und Brennen; Schmerzen,

Verfärbung der Haut

Die Behandlung sollte dann abgebrochen werden und die betroffene Stelle mit viel Wasser abgespült

werden. Die Hornhautablösung führt zu einer vorübergehenden Verdünnung der Hautschicht, wobei

diese auch Lichtempfindlicher wird. Übermässige Sonnenlichteinwirkung sollte daher vermieden

werden.

Wenn Sie Warz-ab Extor versehentlich auf gesunden Hautstellen anwenden, kann Folgendes

auftreten:

·Blasenbildung

·Schuppenbildung

Wenn Sie Warz-ab Extor versehentlich verschlucken oder, zu häufig, über einen langen Zeitraum

oder grossflächig anwenden, kann Ihr Körper möglicherweise zu viel Salicylsäure aufnehmen. Dies

könnte zu einer Salicylat-Vergiftung (Salicylismus) führen. Einige der üblichen Symptome, die im

Zusammenhang mit Salicylismus auftreten können, sind u.a. Durstgefühl, Klingeln in den Ohren

oder Taubheit, Übelkeit oder Erbrechen, Müdigkeit, erhöhte Atemfrequenz, Schwindel, warme

Hände und Füsse oder ungewöhnliche Stimmungen/Gedanken.

Beenden Sie die Anwendung von Warz-ab Extor und suchen Sie Ihren Arzt bzw. Ärztin auf, wenn

die vorangehend erwähnten oder andere Symptome bei Ihnen auftreten.

Falls Sie andere Nebenwirkungen bemerken, berichten Sie dies bitte Ihrem Arzt, Apotheker oder

Drogisten.

Was ist ferner zu beachten?

·Nur zur äusserlichen Anwendung bestimmt!

·Entzündbar Produkt. Von offenem Feuer fernhalten!

·Lagerung bei Raumtemperatur (15–25 °C).

·Nach Gebrauch Flasche fest verschliessen. Bei offener oder schlecht geschlossener Flasche,

verdunstet die Lösung rasch und darf nicht mehr angewendet werden.

·Angebrochene Flasche nur so lange verwenden, wie die Lösung noch dünnflüssig erscheint.

·Für Kinder unerreichbar aufbewahren!

·Nicht auf Kleidung bringen, da Flecken nicht entfernt werden können.

Das Medikament darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist.

Was ist in Warz-ab Extor enthalten?

Wirkstoffe: 1 g Lösung enthält: Salicylsäure 100 mg, Milchsäure 111 mg und Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

17035 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Warz-ab Extor ? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien rezeptfrei erhältlich. Fläschchen 10 ml Lösung.

Zulassungsinhaberin

F. Uhlmann-Eyraud S.A., Meyrin.

Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.

11-10-2018

Re‐evaluation of oxidised soya bean oil interacted with mono‐ and diglycerides of fatty acids (E 479b) as a food additive

Re‐evaluation of oxidised soya bean oil interacted with mono‐ and diglycerides of fatty acids (E 479b) as a food additive

Published on: Wed, 10 Oct 2018 00:00:00 +0200 The EFSA Panel on Food Additives and Flavourings (FAF) provides a scientific opinion re‐evaluating the safety of thermally oxidised soya bean oil interacted with mono‐ and diglycerides of fatty acids (TOSOM) (E 479b) when used as a food additive. The Scientific Committee on Food (SCF) and the Joint FAO/WHO Expert Committee on Food Additives (JECFA) derived an acceptable daily intake (ADI) of 25 and 30 mg/kg body weight (bw) per day, respectively. There was n...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

22-9-2018

Risk assessment of new sequencing information on genetically modified carnation FLO‐40689‐6

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Published on: Fri, 21 Sep 2018 00:00:00 +0200 The GMO Panel has previously assessed genetically modified (GM) carnation FLO‐40689‐6 and concluded that there is no scientific reason to consider that the import, distribution and retailing in the EU of carnation FLO‐40689‐6 cut flowers for ornamental use will cause any adverse effects on human health or the environment. On 27 October 2017, the European Commission requested EFSA to analyse new nucleic acid sequencing data and updated bioinformatics data for...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

22-9-2018

Risk assessment of new sequencing information for genetically modified soybean BPS‐CV127‐9

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Published on: Fri, 21 Sep 2018 00:00:00 +0200 The GMO Panel has previously assessed genetically modified (GM) soybean BPS‐CV127‐9. This soybean was found to be as safe and nutritious as its conventional counterpart and commercial soybean varieties with respect to potential effects on human and animal health and the environment in the context of its intended uses. On 16 February 2018, European Commission requested EFSA to analyse new nucleic acid sequencing data and updated bioinformatics data for GM soy...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

3-8-2018

Scientific guideline:  Cholic acid capsules 50 mg and 250 mg product-specific bioequivalence guidance, adopted

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Europe - EFSA - European Food Safety Authority EFSA Journal

9-1-2018

Adding Folic Acid to Corn Masa Flour May Prevent Birth Defects

Adding Folic Acid to Corn Masa Flour May Prevent Birth Defects

When consumed by women before and during pregnancy, folic acid, a B vitamin, may help prevent neural tube defects (NTDs).

FDA - U.S. Food and Drug Administration

14-6-2010

Changes in reimbursements for anti-ulcer medicines

Changes in reimbursements for anti-ulcer medicines

The Reimbursement Committee and the Danish Medicines Agency have reviewed medicinal products for the treatment of heartburns, sour eructations and ulcers ('acid-related disorders') in order to assess whether they meet the criteria for public reimbursement.

Danish Medicines Agency

9-4-2010

Consultation responses on the Reimbursement Committee’s recommendation concerning the reimbursement status of medicinal products in ATC group A02 (drugs for acid related disorders)

Consultation responses on the Reimbursement Committee’s recommendation concerning the reimbursement status of medicinal products in ATC group A02 (drugs for acid related disorders)

The Reimbursement Committee’s recommendation concerning the future reimbursement status of medicinal products in ATC group A02 (drugs for acid related disorders) was open for consultation until 15 March 2010.

Danish Medicines Agency

17-12-2009

Consultation on the Reimbursement Committee's recommendation concerning the reimbursement status of medicinal products in ATC group A02 (drugs for acid related disorders)

Consultation on the Reimbursement Committee's recommendation concerning the reimbursement status of medicinal products in ATC group A02 (drugs for acid related disorders)

At the request of the Danish Medicines Agency, the Reimbursement Committee has reassessed the reimbursement status of medicinal products in ATC group A02 (drugs for acid related disorders).

Danish Medicines Agency

1-10-2018

EU/3/16/1762 (Pharma Gateway AB)

EU/3/16/1762 (Pharma Gateway AB)

EU/3/16/1762 (Active substance: Synthetic 15-amino-acid macrocyclic peptide acylated with a polyethyleneglycol palmitoylated linker) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)6399 of Mon, 01 Oct 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/107/16/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

24-9-2018

Zoledronic acid Hospira (Pfizer Europe MA EEIG)

Zoledronic acid Hospira (Pfizer Europe MA EEIG)

Zoledronic acid Hospira (Active substance: zoledronic acid) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)6243 of Mon, 24 Sep 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2365/T/33

Europe -DG Health and Food Safety

6-8-2018

Zoledronic acid Accord (Accord Healthcare Limited)

Zoledronic acid Accord (Accord Healthcare Limited)

Zoledronic acid Accord (Active substance: zoledronic acid) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)5386 of Mon, 06 Aug 2018

Europe -DG Health and Food Safety

4-6-2018

Chenodeoxycholic acid Leadiant (Leadiant GmbH)

Chenodeoxycholic acid Leadiant (Leadiant GmbH)

Chenodeoxycholic acid Leadiant (Active substance: chenodeoxycholic acid) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)3627 of Mon, 04 Jun 2018

Europe -DG Health and Food Safety

29-5-2018

EU/3/14/1400 (Orphan Europe S.A.R.L.)

EU/3/14/1400 (Orphan Europe S.A.R.L.)

EU/3/14/1400 (Active substance: (1S,4R,5R,7S)-3,4-dibenzyl-2-oxo-6,8-dioxa-3-azabyciclo[3.2.1]octane-7-carboxylic acid-L-lysine) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)3402 of Tue, 29 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/185/14/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

8-3-2018

Mycophenolate mofetil, mycophenolic acid

Mycophenolate mofetil, mycophenolic acid

Mycophenolate mofetil, mycophenolic acid (Active substance: mycophenolate mofetil or mycophenolic acid) - Centralised - Art 28 - (PSUR - Commission Decision (2018)1540 of Thu, 08 Mar 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/PSUSA/10550/201705

Europe -DG Health and Food Safety

24-11-2017

Gadolinium

Gadolinium

Gadolinium (Active substance: gadodiamide, gadopentetic acid, gadobenic acid, gadoxetic acid, gadoteridol, gadobutrol and gadoteric acid) - Community Referrals - Art 31 - Commission Decision (2017)7941 of Fri, 24 Nov 2017 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/A-31/1437

Europe -DG Health and Food Safety