Voren Suspension

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Voren Suspension, 1 mg/ml Injektionssuspension für Pferde, Rinder, Schweine, Hunde und Katzen
  • Einheiten im Paket:
  • 50 ml, Laufzeit: 36 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Tiere
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Voren Suspension, 1 mg/ml Injektionssuspension für Pferde, Rinder, Schweine, Hunde und Katzen
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Glucocorticoids
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 13910
  • Berechtigungsdatum:
  • 13-09-1968
  • Letzte Änderung:
  • 08-03-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

GEBRAUCHSINFORMATION

Voren Suspension, 1 mg/ml

Injektionssuspension für Pferde, Rinder, Schweine, Hunde und Katzen

1.

NAME UND ANSCHRIFT DES ZULASSUNGSINHABERS UND, WENN

UNTERSCHIEDLICH, DES HERSTELLERS, DER FÜR DIE CHARGENFREIGABE

VERANTWORTLICH IST

Zulassungsinhaber:

Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH

Binger Str. 173

55216 Ingelheim

Für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller:

Labiana Life Sciences S.A.

Calle Venus, 26

Can Parellada Industrial

E-08228 Terrassa

Spanien

2.

BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS

Voren Suspension, 1 mg/ml

Injektionssuspension für Pferde, Rinder, Schweine, Hunde und Katzen

3.

WIRKSTOFF(E) UND SONSTIGE BESTANDTEILE

1 ml Injektionssuspension enthält:

Wirkstoff:

Dexamethason-21-isonicotinat

1,0 mg

Sonstige Bestandteile:

Methyl-4-hydroxybenzoat

1,35 mg

Propyl-4-hydroxybenzoat

0,15 mg

4.

ANWENDUNGSGEBIET(E)

Voren Suspension hat antiphlogistische, antiallergische und gluconeogenetische Eigenschaften und

wirkt palliativ (unterstützend) bei einer weiten Bandbreite an Erkrankungen bei Rindern, Pferden,

Schweinen, Hunden und Katzen.

Hierzu zählen die primäre Ketose beim Rind, sowie nicht infektiöse entzündliche bzw. allergisch

bedingte Erkrankungen der Haut, des Bewegungs- und Atmungsapparates.

Voren Suspension kann ebenso als unterstützende Maßnahme beim MMA-Syndrom des Schweines,

sowie beim Schock eingesetzt werden.

5.

GEGENANZEIGEN

Bekannte Überempfindlichkeit gegen Dexamethason-21-isonicotinat oder einen der weiteren

Inhaltsstoffe von Voren

Suspension

Osteoporotische Prozesse, aseptische Knochennekrosen, hypocalcämische Zustände bei

Alkalosen, chronischen Nierenerkrankungen, Mangel an Cholecalciferol, Malabsorption,

Hypoparathyreoidismus, Pankreatitis

Schlecht heilende Wunden und Geschwüre, Frakturen, Magen-Darm-Ulzera

Cushing-Syndrom, Pankreatitis, Diabetes mellitus, Hypertonie

Allgemeine Immunschwäche, septische Prozesse, bakterielle Infektionen, virale Infektionen,

Mykosen, Parasitosen

Aktive Immunisierung (Vakzination)

Katarakte, Glaukom, Ulcus corneae

Trächtigkeit; bei Rindern nicht anwenden im letzten Drittel der Trächtigkeit

6.

NEBENWIRKUNGEN

Mögliche Nebenwirkungen, die bei empfohlener Anwendung auftreten können und deren Häufigkeit:

-Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren):

ACTH-Suppression, reversible Inaktivitätsatrophie der Nebennierenrinde

erhöhtes Infektionsrisiko durch Immunsuppression

verzögerte Wund- und Knochenheilung, Osteoporose, Arthropathie, Muskelschwund,

Wachstumsverzögerung mit Störung des Knochenwachstums und Schädigung der Knochenmatrix,

glucocorticoidinduzierte Hufrehe

diabetogene Wirkungen mit verminderter Glucosetoleranz, steroidinduzierter Diabetes mellitus

und Verschlechterung eines bestehenden Diabetes mellitus, Cushing-Syndrom

Pankreatitis

Erniedrigung der Krampfschwelle, eventuelle Manifestation einer latenten Epilepsie,

euphorsierende Wirkung, Erregungszustände, bei Katzen vereinzelt Depression, bei Hunden

vereinzelt Depression oder Bösartigkeit

Hautatrophie

Glaukom, Katarakt

Polydipsie, Polyphagie, Polyurie, Gewichtsverlust

Magen-Darm-Ulzera

reversible Hepatopathie

Thromboseneigung

Hypertonie

Natriumretention mit Ödembildung

vermehrte Kaliumausscheidung, Hypocalcämie

Geburtsauslösung beim Rind im letzten Drittel der Trächtigkeit

Vorübergehende Verminderung der Milchleistung beim Rind

Bei Anwendung zur Geburtseinleitung beim Rind wurde gehäuft Nachgeburtsverhaltung

beobachtet.

-Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 behandelten Tieren, einschließlich Einzelfallberichte):

Anaphylaktische Reaktionen können auftreten. Diese können tödlich sein.

Falls Sie Nebenwirkungen insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage

aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt oder Apotheker

mit.

7.

ZIELTIERART(EN)

Pferde, Rinder, Schweine, Hunde und Katzen

8.

DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG

Zur einmaligen intramuskulären Injektion.

Die Suspension ist vor jeder Anwendung gut aufzuschütteln!

Tierart

Dosierung

Voren

Suspension

Wirkstoff

Dexamethason-21-isonicotinat

Rind

Pferd

1 ml/50 kg Körpergewicht

einmal i.m.

0,02 mg/kg Körpergewicht

Schwein

0,2 ml/10 kg KGW

einmal i.m.

0,02 mg/kg KGW

Hund

Katze

0,1 ml/kg KGW

einmal i.m.

0,1 mg/kg KGW

Im Allgemeinen ist eine einmalige Verabreichung ausreichend. Falls erforderlich kann die Behandlung

frühestens 3 Tage nach der ersten Anwendung wiederholt werden.

9.

HINWEISE FÜR DIE RICHTIGE ANWENDUNG

Keine.

10.

WARTEZEIT

Rind

essbare Gewebe:

47 Tage

Milch

60 Stunden

Schwein

essbare Gewebe

47 Tage

Pferd

Nur bei Pferden anwenden, welche nicht der Gewinnung von Lebensmitteln dienen. Die Anwendung

dieser Arzneispezialität ist in den Pferdepass einzutragen. Behandelte Pferde sind von der

Schlachtung auszuschließen.

11.

BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Nicht über 25°C lagern.

Vor Frost schützen.

Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen des Behältnisses: 28 Tage

12.

BESONDERE WARNHINWEISE

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren

Bei Vorliegen von bakteriellen Infektionen ist eine gleichzeitige antibakterielle Therapie unerlässlich.

Vor Beginn einer Therapie ist eine genaue Untersuchung durchzuführen, insbesondere sind Magen-

Darm-Ulcera und Diabetes mellitus auszuschließen.

Bei einer länger dauernden Glukokortikoid-Therapie sind zusätzlich zu den krankheitsbedingten

Kontrolluntersuchungen, abhängig von der Dosierung und der individuellen Ausgangslage des Tieres

in angemessenen Abständen Überwachungsmaßnahmen bezüglich möglicher Nebenwirkungen

vorzunehmen.

Das Absetzen der Therapie hat ausschleichend zu erfolgen. Suspension nicht in das subkutane

Fettgewebe spritzen!

Die Anwendung von Glucocorticoiden sollte bei Pferden nur nach strenger Indikationsstellung

erfolgen, da als Komplikation eine glucocorticoidinduzierte Hufrehe auftreten kann.

Anwendung während der Trächtigkeit oder Laktation

Nicht anwenden während der Trächtigkeit; bei Rindern nicht anwenden im letzten Drittel der

Trächtigkeit.

Bei Anwendung während der Laktation kommt es beim Rind zu einer vorübergehenden Verminderung

der Milchleistung.

Bei säugenden Tieren nur nach strenger Indikationsstellung anwenden, da Glukokortikoide in die Milch

übergehen, und es zu Wachstumsstörungen der Jungtiere kommen kann.

Wechselwirkungen

Verminderte Herzglykosidtoleranz infolge Kaliummangels

Verstärkte Kaliumverluste bei gleichzeitiger Gabe von Thiazid- und Schleifendiuretika

Erhöhtes Risiko von Magen-Darm-Ulzera und gastrointestinalen Blutungen und Ulzerationen bei

gleichzeitiger Gabe von nicht-steroidalen Antiphlogistika

Verminderte Wirkung von Insulin

Verminderte Glukokortikoidwirkung bei Gabe von Barbituraten und anderen enzyminduzierenden

Substanzen

Erhöhter Augeninnendruck bei gleichzeitiger Gabe von Anticholinergika wie z.B. Atropin

Verminderte Wirkung von Antikoagulantien.

Erfolgt vor oder bis 2 Wochen nach einer aktiven Immunisierung eine Glukokortikoid-Behandlung, so

ist mit einer Verminderung oder dem Fehlen des Immunschutzes zu rechnen.

Überdosierung

Bei fortgesetzter Überdosierung kann es zur Entwicklung eines Cushing-Syndroms kommen.

13.

BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE ENTSORGUNG VON NICHT

VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER VON ABFALLMATERIALIEN, SOFERN

ERFORDERLICH

Nicht verwendete Tierarzneimittel oder davon stammende Abfallmaterialien sind entsprechend den

nationalen Vorschriften zu entsorgen.

14.

GENEHMIGUNGSDATUM DER PACKUNGSBEILAGE

April 2013

15.

WEITERE ANGABEN

Z. Nr.: 13.910

Packungsgröße: 50 ml

Die Anwendung des Arzneimittels Voren Suspension kann bei Dopingkontrollen zu positiven

Ergebnissen führen.

Falls weitere Informationen über das Tierarzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem

örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers in Verbindung.

Boehringer Ingelheim RCV GmbH & Co KG

Animal Health

Dr. Boehringer Gasse 5-11

A-1121 Wien

Tel.: +43-(0) 1 80 105 0

22-11-2018

Ozurdex (Allergan Pharmaceuticals Ireland)

Ozurdex (Allergan Pharmaceuticals Ireland)

Ozurdex (Active substance: dexamethasone) - PSUSA - Modification - Commission Decision (2018)7886 of Thu, 22 Nov 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/1140/PSUSA/985/201801

Europe -DG Health and Food Safety

24-9-2018

Neofordex (Laboratoires CTRS)

Neofordex (Laboratoires CTRS)

Neofordex (Active substance: dexamethasone) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)6239 of Mon, 24 Sep 2018

Europe -DG Health and Food Safety