Voltaren Dolo

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Voltaren Dolo Emulgel
  • Darreichungsform:
  • Emulgel
  • Zusammensetzung:
  • diclofenacum diethylaminum 11.6 mg Endwerte. diclofenacum natricum 10 mg, propylenglycolum, excipiens ad gelatum pro 1 g.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Voltaren Dolo Emulgel
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Perkutanes Antiphlogistikum

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 55846
  • Berechtigungsdatum:
  • 29-04-2002
  • Letzte Änderung:
  • 25-10-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Voltaren Dolo® Emulgel®

GSK Consumer Healthcare Schweiz AG

Was ist Voltaren Dolo Emulgel und wann wird es angewendet?

Voltaren Dolo Emulgel enthält den Wirkstoff Diclofenac, welcher zu einer Gruppe von

Arzneimitteln gehört, die als nichtsteroidale Antirheumatika (schmerzstillende und

entzündungshemmende Mittel) bezeichnet werden.

Voltaren Dolo Emulgel weist schmerzstillende und entzündungshemmende Eigenschaften auf und

besitzt dank der wässerig-alkoholischen Grundlage einen lindernden, kühlenden Effekt. Voltaren

Dolo Emulgel wird eingesetzt zur lokalen Behandlung von Schmerz, Entzündung und Schwellung

bei Sport- und Unfallverletzungen wie z.B. nach Verstauchungen, Prellungen und Zerrungen sowie

bei sport- und unfallbedingten Rückenschmerzen. Voltaren Dolo Emulgel kann auch zur kurzzeitigen

lokalen Behandlung von akuten Schmerzzuständen bei Arthrose von kleinen und mittelgrossen,

hautnah gelegenen Gelenken wie z.B. Fingergelenke oder Knie eingesetzt werden.

Wann darf Voltaren Dolo Emulgel nicht angewendet werden?

Voltaren Dolo Emulgel darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff

Diclofenac oder andere schmerz-,entzündungshemmende und fiebersenkende Substanzen

(insbesondere Acetylsalicylsäure/Aspirin und Ibuprofen) sowie bei Überempfindlichkeit auf

Propylenglycol, Isopropylalkohol oder andere Hilfsstoffe.

Eine solche Überempfindlichkeit äussert sich z.B. durch Asthma, Atembeschwerden, Hautausschlag,

Nesselsucht, Schwellung des Gesichtes und der Zunge, laufende Nase.

In den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft darf Voltaren Dolo Emulgel nicht angewendet werden

(s. auch „Darf Voltaren Dolo Emulgel während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit

angewendet werden?“).

Wann ist bei der Anwendung von Voltaren Dolo Emulgel Vorsicht geboten?

·Voltaren Dolo Emulgel darf nicht auf offene Hautwunden (z. B. nach Schürfungen, Schnitten) oder

auf geschädigte Haut (z.B. Ekzeme, Hautausschläge) gebracht werden.

·Die Behandlung sofort stoppen, wenn nach der Anwendung ein Hautausschlag auftritt.

·Voltaren Dolo Emulgel soll nicht über längere Zeit grossflächig angewendet werden, es sei denn auf

ärztliche Verschreibung.

·Augen und Schleimhäute sollen nicht mit dem Präparat in Berührung kommen. Falls dies doch

geschieht, die Augen mit Leitungswasser ausgiebig spülen und bei anhaltenden Beschwerden den

Arzt bzw. die Ärztin informieren. Das Arzneimittel nicht einnehmen.

·Auf Grund des in Voltaren Dolo Emulgel enthaltenen Propylenglykols und Benzylbenzoats können

bei einigen Patienten bzw. Patientinnen örtliche Hautirritationen auftreten.

·Voltaren Dolo Emulgel darf nicht mit luftdichten Verbänden verwendet werden.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin,

wenn bei Ihnen früher bereits allergische Erscheinungen nach der Anwendung von ähnlichen

Präparaten («Rheumasalben») aufgetreten sind, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien

haben oder andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Voltaren Dolo Emulgel während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet

werden?

Während dem 1. und 2. Drittel der Schwangerschaft sowie während der Stillzeit darf Voltaren Dolo

Emulgel nicht angewendet werden, es sei denn auf ausdrückliche ärztliche Verschreibung. In den

letzten 3 Monaten der Schwangerschaft darf Voltaren Dolo Emulgel nicht angewendet werden, da es

dem ungeborenen Kind schaden kann oder Probleme bei der Geburt verursachen kann.

Wenn Sie eine Schwangerschaft planen, sollten Sie vor der Anwendung den Arzt, Apotheker oder

Drogisten bzw. die Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat fragen.

Wie verwenden Sie Voltaren Dolo Emulgel?

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

Je nach Grösse der zu behandelnden schmerzhaften Stellen oder Flächen wird 3- bis 4-mal täglich

eine Menge von 2–4 g Voltaren Dolo Emulgel (kirsch- bis walnussgrosse Menge) aufgetragen, leicht

eingerieben oder bei Muskelschmerzen einmassiert. Nach der Anwendung die Hände waschen,

ausser bei der Behandlung der Finger. Sollten Sie eine Behandlung mit Voltaren Dolo Emulgel

vergessen haben, holen Sie die Anwendung so bald wie möglich nach. Tragen Sie nicht die doppelte

Menge auf, um die vergessene Behandlung nachzuholen.

Informieren Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin, wenn sich die Beschwerden verschlimmern oder wenn sich

die Beschwerden nach einer Woche nicht gebessert haben. Ohne ärztliche Verschreibung soll

Voltaren Dolo Emulgel nicht länger als 2 Wochen angewendet werden.

Kinder unter 12 Jahren

Die Anwendung und Sicherheit von Voltaren Dolo Emulgel bei Kindern unter 12 Jahren ist bisher

nicht systematisch geprüft worden. Die Anwendung wird deshalb nicht empfohlen.

Wenn Sie oder ihr Kind Voltaren Dolo Emulgel versehentlich geschluckt haben, dann wenden Sie

sich unverzüglich an Ihren Arzt / Ihre Ärztin.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin

verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so

sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Voltaren Dolo Emulgel haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Voltaren Dolo Emulgel auftreten: Einige

seltene oder sehr seltene Nebenwirkungen können schwerwiegend sein.

Falls eine der nachfolgenden Nebenwirkungen auftritt, beenden Sie die Behandlung mit Voltaren

Dolo Emulgel und informieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin:

·starker Hautausschlag mit Blasen, Nesselsucht

·keuchende Atmung, Kurzatmigkeit, Asthma

·Schwellung im Bereich des Gesichtes, der Lippen, der Zunge und des Halses.

Folgende andere Nebenwirkungen sind in der Regel leichter und vorübergehender Natur:

·Häufig: Hautausschlag, Juckreiz, Rötungen, Hautbrennen.

·In sehr seltenen Fällen kann verstärkte Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht auftreten. Zeichen

hierfür sind Sonnenbrand mit Juckreiz, Schwellung und Blasenbildung.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt,

Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Bei 15-30 °C lagern.

Dispenser 75 ml: Der Dispenser zu 75 ml steht unter Druck. Vor Sonnenbestrahlung schützen. Auch

nach Gebrauch nicht gewaltsam öffnen oder verbrennen.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Für Kinder unerreichbar aufbewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Voltaren Dolo Emulgel enthalten?

100 g Voltaren Dolo Emulgel enthalten 1,16 g Diclofenac diethylaminum entsprechend 1 g

Diclofenac Natrium, Propylenglykol, Benzylbenzoat, Isopropylalkohol, Aromastoffe, weitere

Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

55846, 55848 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Voltaren Dolo Emulgel? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien ohne ärztliche Verschreibung.

Tuben zu 60 g, 120 g, 150 g und 180 g.

Dispenser 75 ml (= 72,75 g).

Zulassungsinhaberin

GSK Consumer Healthcare Schweiz AG, Risch.

Diese Packungsbeilage wurde im November 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.

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