Volon A - Tinktur

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Volon A - Tinktur
  • Einheiten im Paket:
  • 30 ml, Laufzeit: 24 Monate,10 ml, Laufzeit: 24 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Volon A - Tinktur
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Triamcinolone
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 13640
  • Berechtigungsdatum:
  • 14-11-1967
  • Letzte Änderung:
  • 14-06-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

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Dermapharm GmbH

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Volon

®

A-Tinktur

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der

Anwendung

dieses

Arzneimittels

beginnen,

denn

sie

enthält

wichtige

Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals

lesen.

Wenn

weitere

Fragen

haben,

wenden

sich

bitte

Ihren

Arzt

oder

Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an

Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen

Beschwerden haben wie Sie.

Wenn

Nebenwirkungen

bemerken,

wenden

sich

Ihren

Arzt

oder

Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Volon A-Tinktur und wofür wird sie angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Volon A-Tinktur beachten?

Wie ist Volon A-Tinktur anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Volon A-Tinktur aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Volon A-Tinktur und wofür wird sie angewendet?

Volon

A-Tinktur

enthält

Glucocorticoid.

eine

Substanz,

Nebennierenrinde erzeugten Hormonen nachgebildet wurde. Sie hat eine günstige

Wirkung auf entzündliche Prozesse und greift in wesentliche Stoffwechselvorgänge

ein.

Zusätzlich enthält Volon A-Tinktur Salicylsäure, die hautablösend, bakterienhemmend

und pilzabtötend wirkt.

Volon A-Tinktur wird angewendet bei

Entzündlichen Hauterkrankungen, insbesondere im behaarten Bereich, wie:

Subakute und chronische Ekzeme (entzündliche Hauterkrankungen mit Juckreiz),

besonders

wenn

diese

Schuppen-

Krustenbildung

einhergehen

(z.B.

Neurodermitis,

irritatives

und/oder

allergisches

Kontaktekzem,

seborrhoisches

Ekzem)

Schuppenflechte.

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2. Was sollten Sie vor der Anwendung von Volon A-Tinktur beachten?

Volon A-Tinktur darf nicht angewendet werden,

wenn

allergisch

gegen

Triamcinolonacetonid,

Salicylsäure

oder

einen

Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Während der Schwangerschaft dürfen Sie Volon A-Tinktur nicht anwenden.

Nicht im Gehörgang anwenden!

Volon

A-Tinktur

sollte

folgenden

Krankheitsbildern

nicht

eingesetzt

werden:

Rosaceae (chronische Hauterkrankung mit starker Gesichtsröte), periorale Dermatitis

(akneartige Entzündungen um den Mund herum). Die Anwendung im Gesicht und in

Hautfalten (intertriginöses Ekzem) ist nur kurzfristig und nach Ausschließen anderer

Therapiemöglichkeiten durchzuführen.

Bei Nierenfunktionsstörungen sollte Volon A-Tinktur nicht großflächig und nicht über

einen längeren Zeitraum (über mehr als 4 Wochen) angewendet werden.

Nicht zur Anwendung am Auge geeignet!

Kinder und Jugendliche:

Volon A-Tinktur darf bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden und bei

Kindern ab 12 Jahren sollte Volon A-Tinktur nicht auf großen Hautgebieten, in großen

Mengen oder für lange Zeit angewendet werden. Bei Kindern und Jugendlichen darf

wegen des erhöhten Risikos von Nebenwirkungen keine Anwendung im Genitalbereich

erfolgen. Allgemein ist bei der Behandlung von Kindern mit Corticoid-Lokalpräparaten

erhöhte Vorsicht geboten, da es im Vergleich zum Erwachsenen zu einer erhöhten

Aufnahme des Corticoids durch die kindliche Haut kommen kann.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte

sprechen

Ihrem

Arzt

oder

Apotheker,

bevor

Volon

A-Tinktur

anwenden.

Die Anwendung im Gesicht und in Hautfalten (z.B. zwischen den Fingern, Zehen etc.)

ist nur kurzfristig und wenn die Behandlung mit bestimmten anderen Arzneimitteln nicht

zum gewünschten Erfolg geführt hat, durchzuführen.

Bei lang andauernder (länger als 4 Wochen) bzw. großflächiger Anwendung (auf mehr

als 10 % der Körperoberfläche), besonders unter luftdicht abschließenden Verbänden,

kann

Möglichkeit

einer

Resorption

(Aufnahme

Körperkreislauf)

nicht

ausgeschlossen werden. In diesen Fällen sind die Gegenanzeigen einer systemischen

(den

Gesamtorganismus

betreffenden)

Glucocorticoid-Therapie

sowie

einer

systemischen Salicylsäure-Therapie zu beachten.

Salicylsäure kann über die Haut in erheblichem Maße aufgenommen werden und

insbesondere bei Nierenfunktionsstörungen zu schweren Nebenwirkungen führen. Bei

Niereninsuffizienz (eingeschränkter Nierenfunktion) darf daher keine großflächige oder

längere Anwendung (länger als 4 Wochen) erfolgen.

bakteriell

infizierten

Hautkrankheiten

und/oder

Pilzbefall

zusätzlich

eine

geeignete Behandlung erforderlich.

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Volon

A-Tinktur

sollte

nicht

instabilen

entzündlichen/akuten

Formen

Schuppenflechte,

bei der die Haut berührungsempfindlich

ist,

juckt und sich der

Zustand bei Sonnenexposition verschlechtert, angewendet werden.

Volon A-Tinktur sollte nicht auf verletzter Haut aufgetragen werden.

Besondere Vorsicht ist bei der Anwendung von Volon A-Tinktur an Armen und/oder

Beinen

Patienten

Zuckerkrankheit

(Diabetes

mellitus)

Patienten

peripheren Zirkulationsstörungen (Störungen der Durchblutung von Armen und/oder

Beinen).

Falls die Tinktur beim Auftragen für kurze Zeit brennt, nach dem letzten Auftragen

etwas Creme oder Salbe auf die behandelte Stelle geben. Abends regelmäßig mit

einer wirkstofffreien Creme oder Salbe nachfetten.

Wirkungsverminderung

Nebenwirkungen

begegnen,

wirkstofffreie

(Salbengrundlage) Intervalltherapie (Volon A-Tinktur - Basisexternum im 3-4tägigen

Wechsel) zwischenschalten.

Eine

einmalige

Anwendung

meisten

Fällen

ausreichend.

Verdopplung der Anwendungsfrequenz bringt daher üblicherweise keinen zusätzlichen

Nutzen, hingegen steigt das Risiko der unerwünschten Wirkungen.

Falls Sie hohe Dosen von Volon A-Tinktur anwenden müssen, wird Ihr Arzt Sie

regelmäßig zu Blut- und Harnuntersuchungen überweisen.

Bei akuten Hauterkrankungen (Dermatosen) kann die Behandlung mit Volon A-Tinktur

abrupt nach der Abheilung gestoppt werden. Bei chronischen Dermatosen sollte eine

Intervalltherapie erfolgen.

Salicylat-Vergiftungen

(Frühsymptome:

Ohrensausen,

Ohrenklingen,

Nasenbluten,

Übelkeit,

Erbrechen,

Durchfall,

Schwindel,

Teilnahmslosigkeit,

vertiefte

Atmung,

Reizbarkeit und Trockenheitsgefühl der Schleimhäute) sind bei kurzfristiger Volon A-

Tinktur -Anwendung im Allgemeinen nicht zu erwarten.

Bei Neugeborenen, deren Mütter während der Schwangerschaft länger dauernd bzw.

großflächig Volon A-Tinktur verabreicht erhielten, sind Nebenwirkungen in Erwägung

zu ziehen, wie z.B. bei Anwendung in den letzten Wochen einer Schwangerschaft eine

verminderte Nebennierenrindenfunktion des Kindes.

Die Gefahr sekundärer Hautinfektionen ist unter der Anwendung von Volon A-Tinktur

erhöht. Bei der Therapie von Dermatosen können durch Superinfektion mit Bakterien

oder Viren bei abgeschwächter Immunabwehr Ekzeme auftreten.

Das charakteristische Erscheinungsbild einer oberflächlichen Pilzerkrankung der Haut

(Tinea incognita) kann durch die Anwendung von Volon A-Tinktur verändert werden.

Nach Langzeitanwendung kann es zum Farbstoffverlust und zur Rückbildung der Haut

kommen, dies bildet sich nicht oder nur teilweise zurück. Anders als bei der Haut sind

eine

Rückbildung

eine

Ausdünnung

Hautbindegewebes

nicht

rückbildungsfähig.

Nach

langer

unterbrechungsfreier

Anwendung

Volon

A-Tinktur

tritt

eine

Wirkungsabschwächung

auf.

Nach

Absetzen

Arzneimittels

verschwindet

wieder. Im Gegensatz zur Wirkung sind die Nebenwirkungen allerdings nicht reduziert.

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Gefahr

zusätzlichen

Hautinfektionen

unter

Anwendung

Glucocorticoiden erhöht.

Bei einer eventuellen Überempfindlichkeit sollte das Arzneimittel abgesetzt und der

Arzt aufgesucht werden.

Wenn

Ihnen

verschwommenes

Sehen

oder

andere

Sehstörungen

auftreten,

wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Hinweise:

Volon A-Tinktur nicht in die Augen bringen.

Kontakt mit Schleimhäuten vermeiden.

Kinder und Jugendliche:

Bei Kindern und Jugendlichen darf wegen des erhöhten Risikos von Nebenwirkungen

keine Anwendung im Bereich der Geschlechtsorgane erfolgen.

Wie alle Corticoid-Lokalpräparate sollte auch Volon A-Tinktur bei Kindern nicht auf

großen Hautgebieten oder für lange Zeit angewendet werden. Allgemein ist bei der

Behandlung von Kindern mit Corticoid-Lokalpräparaten erhöhte Vorsicht geboten, da

es im Vergleich zum Erwachsenen zu einer erhöhten Aufnahme des Corticoids durch

die kindliche Haut kommen kann.

Ältere Menschen:

Auch bei älteren Patienten sollte keine Langzeitbehandlung auf großen Hautflächen

erfolgen.

Achtung:

Diese Arzneimittel enthält Alkohol und sollte daher nicht in der Nähe offener Flammen

verwendet werden.

Anwendung von Volon A-Tinktur zusammen mit anderen Arzneimitteln

Bitte

informieren

Ihren

Arzt

oder

Apotheker,

wenn

andere

Arzneimittel

einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben

oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Bei lang andauernder bzw. großflächiger Anwendung (länger als 4 Wochen bzw. mehr

als 10 % der Körperoberfläche), besonders unter dicht abschließendem Verband, sind

aufgrund

Möglichkeit

einer

Resorption

für

Glucocorticoide

bekannten

Wechselwirkungen zu beachten.

Ebenfalls ist an eine mögliche Aufnahme der Salicylsäure in den Körper zu denken,

wodurch bei gleichzeitiger Behandlung mit bestimmten Arzneimitteln (Methotrexat bzw.

Sulfonylharnstoffen) eine erhöhte Methotrexat-Toxizität bzw. eine Verstärkung der

blutzuckersenkenden

Wirkung

oralen

Antidiabetika

(Tabletten

gegen

Zuckerkrankheit) auftreten kann.

Salicylsäure verträgt sich mit verschiedenen Wirk- und Hilfsstoffen nicht, und zwar mit

jenen die die Freisetzung von Wirkstoffen beeinträchtigen können. Die folgenden

Substanzen gehören dazu: Acriflavin-Salze, Beta-Naphtol, Bleisalze, Chloralhydrat,

Eisensalze,

Ethacridinsalze,

Gelatine,

Kampfer,

Jod,

Jodid,

Jodoform,

Polyethylenglykol, Resorcinol, Zinkoxid

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Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel

gelten können.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein

oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses

Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Während der Schwangerschaft darf

Volon A-Tinktur nicht angewendet werden.

Fragen Sie Ihren Arzt, ob Sie Volon A-Tinktur während der Stillzeit anwenden dürfen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

3. Wie ist Volon A-Tinktur anzuwenden?

Wenden Sie Volon A-Tinktur immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder

Apotheker an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht

sicher sind.

Zum Auftragen auf die Haut.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, wird Volon A-Tinktur tropfenweise 1 - 2x täglich

auf die befallenen Stellen aufgetragen.

Die tägliche Gesamtdosis sollte 10 ml nicht überschreiten.

Nach der Applikation die Tinktur eintrocknen lassen, bis die Haut nicht mehr glänzt,

oder einen luftdicht abschließenden Verband anlegen und 2 - 3, maximal 6 Stunden

liegen lassen.

Hinweis:

Falls die Tinktur beim Auftragen für kurze Zeit brennt, nach dem letzten Eintrocknen

etwas Creme oder Salbe auf die behandelte Stelle geben. Abends regelmäßig mit

Creme oder Salbe nachfetten.

Die Behandlung ist nur so lange durchzuführen, wie vom Arzt angegeben. Dabei sollte

eine

Dauer

Wochen,

Anwendung

Okklusivverbänden

(luftdicht

abschließende Verbände) eine Dauer von 2, maximal 3 Wochen nicht überschritten

werden.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen:

Volon A-Tinktur sollte bei Kindern nicht auf großen Hautgebieten, in großen Mengen

oder für lange Zeit angewendet werden. Bei Kindern und Jugendlichen darf wegen des

erhöhten Risikos von Nebenwirkungen keine Anwendung im Genitalbereich erfolgen.

Allgemein ist bei der Behandlung von Kindern mit Corticoid-Lokalpräparaten erhöhte

Vorsicht geboten, da es im Vergleich zum Erwachsenen zu einer erhöhten Aufnahme

des Corticoids und der Salicylsäure durch die kindliche Haut kommen kann.

Anwendung

Kindern

sollte

daher

über

einen

möglichst

kurzen

Behandlungszeitraum

geringstmöglicher

Dosierung,

noch

therapeutische

Wirksamkeit gewährleistet, erfolgen. Eine sorgfältige Beobachtung im Hinblick auf

Anzeichen und Symptome systemischer Effekte ist empfehlenswert.

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Patienten mit eingeschränkter Leber- /Nierenfunktion:

Salicylsäure kann über die Haut in erheblichem Maße aufgenommen werden und

insbesondere

Nierenfunktionsstörungen

Vergiftungen

führen.

eingeschränkter Nierenfunktion darf Volon A-Tinktur nicht großflächig oder längere Zeit

(über mehr als 4 Wochen) angewendet werden.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von

Volon A-Tinktur zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Volon A-Tinktur angewendet haben, als Sie

sollten

Wenn sich unangenehme Erscheinungen, wie im Abschnitt „Welche Nebenwirkungen

sind

möglich?“

beschrieben,

zeigen,

sollten

Arzneimittel

absetzen

unverzüglich Ihren Arzt aufsuchen.

Wenn Sie die Anwendung von Volon A-Tinktur vergessen haben

Wenden

nicht

doppelte

Menge

wenn

vorherige

Anwendung

vergessen haben, sondern setzen Sie die Behandlung wie vom Arzt verordnet fort.

Wenn Sie die Anwendung von Volon A-Tinktur abbrechen

Sie gefährden damit den Behandlungserfolg. Deswegen sollten Sie die Behandlung mit

Volon A-Tinktur nicht ohne Anordnung Ihres Arztes unterbrechen oder vorzeitig

abbrechen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich

an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann Volon A-Tinktur Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei

jedem auftreten müssen.

Bewertung

Nebenwirkungen

werden

folgende

Häufigkeitsangaben

zugrunde gelegt:

Sehr häufig

mehr als 1 Behandelter von 10

Häufig

1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich

1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten

1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten

weniger als 1 Behandelter von 10.000

Nicht bekannt

Häufigkeit

Grundlage

verfügbaren

Daten

nicht

abschätzbar

Endokrine- und Stoffwechselerkrankungen:

Als Folgen einer systemischen Resorption von Glucocorticoiden zur Anwendung auf

der Haut wurden eine reaktive Unterfunktion der Nebennierenrinde, Anzeichen von

Cushing-Syndrom (Erkrankung durch zu viele Glucocorticoide im Blut), Hyperglykämie

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(erhöhter Glucosegehalt im Blutserum) und Glucosurie (erhöhte Glucoseausscheidung

im Harn) beobachtet.

Augenerkrankungen:

Nicht bekannt: Verschwommenes Sehen.

Erkrankungen der Haut- und des Unterhautzellgewebes:

Häufig: Eine häufig auftretende Hautinfektion muss den Anordnungen des Arztes

entsprechend behandelt werden.

Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen, wie z.B. Rötung der Haut, Trockenheit,

Brennen, Juckreiz (gelegentlich lokale Haureizung).

Bei lang andauernder bzw. großflächiger Anwendung (länger als 4 Wochen bzw. auf

mehr als 10 % der Körperoberfläche) bzw. unter luftdicht abschließenden Verbänden

kann es in gelegentlichen Fällen zu Hautstreifen, Dünnerwerden der Haut, Erweiterung

kleiner

Hautgefäße,

Steroidakne,

Hautbläschen,

vermehrter

Behaarung,

Haarbalg-

entzündung,

Pigmentverschiebung,

Hautmazeration

(Aufquellen

Haut)

Entzündung

Mund

kommen.

lang

andauernder

bzw.

großflächiger

Anwendung von Volon A Tinktur, besonders unter luftdicht abschließenden Verbänden

oder auf stark geschädigter Haut, müssen aufgrund der Möglichkeit einer Resorption

die Nebenwirkungen einer systemischen Glucocorticoid- sowie einer Salicylsäure-

Therapie beachtet werden.

Selten: Kontaktallergie durch Salicylsäure.

Andere:

Patienten,

unter

oben

angeführten

resorptionsfördernden

Bedingungen,

Anwendung über längere Zeit, auf großen Hautflächen oder unter Okklusion, lokal mit

hohen

Dosen

stark

wirksamen

Glucocorticoiden

behandelt

werden,

sollten

regelmäßig von ihrem Arzt untersucht werden.

Anzeichen

Symptome

Salicylismus

(zuviel

Salicylsäure

Körper)

sind

Übelkeit,

Erbrechen,

Nasenbluten,

Schwindel,

Gehörverlust,

Ohrensausen,

Teilnahmslosigkeit, verstärkte Atmung, Durchfall und psychische Störungen.

Nach Behandlungsunterbrechung bilden sich die Symptome im Allgemeinen schnell

und vollständig zurück. In gelegentlichen Fällen können Anzeichen und Symptome

eines

Steroidentzugs

auftreten,

eine

systemische

Corticoidsubstitution

(z.B.

Kortisontabletten) erfordern kann.

Nebenwirkungen, die vor allem bei Kindern auftreten können

Kinder können gegenüber Glucocorticoiden und Salicylsäure empfindlicher reagieren

Erwachsene

Folge

größeren

Hautoberfläche

Verhältnis

Körpergewicht.

Daher

kann

Kindern

verstärkter

Resorption

möglicherweise schweren Nebenwirkungen kommen. Die Anwendung sollte daher bei

Kindern

über

einen

möglichst

kurzen

Behandlungszeitraum

geringstmöglicher

Dosierung, die noch wirksam ist, erfolgen.

Hinweis:

Aufgrund des Bestandteiles Alkohol kann es häufig in den ersten Minuten nach dem

Auftragen zum Brennen am Applikationsort kommen.

Meldung von Nebenwirkungen

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Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben

sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: +43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at

Indem

Nebenwirkungen

melden,

können

dazu

beitragen,

dass

mehr

Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Volon A-Tinktur aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Nicht über 25 °C lagen!

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Behältnis und dem Umkarton nach

«Verwendbar bis» angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum

bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Hinweis auf Haltbarkeit nach Anbruch

Nach dem 1. Öffnen der Flasche ist Volon A-Tinktur 6 Monate haltbar.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Volon A-Tinktur enthält

Die Wirkstoffe sind Triamcinolonacetonid und Salicylsäure.

1 g Lösung (entspricht 1,14

ml) enthält 2 mg Triamcinolonacetonid

und 20 mg

Salicylsäure.

Die sonstigen Bestandteile sind: Ethanol 70 % (V/V) und gereinigtes Wasser

Wie Volon A-Tinktur aussieht und Inhalt der Packung

Volon A-Tinktur ist in Packungen mit Flaschen zu 10 ml und 30 ml mit farbloser und

klarer Lösung erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

Hersteller

Dermapharm GmbH

Kleeblattgasse 4/13

1010 Wien

E-Mail: office@dermapharm.at

mibe GmbH Arzneimittel

Münchener Straße 15

06796 Brehna

Deutschland

Z.Nr. 13.640

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Mai 2017.

15-6-2018

Compounded Products Containing Triamcinolone-Moxifloxacin by Guardian Pharmacy Services (Dallas, Texas): Alert to Health Professionals - Adverse Events Reported After Receiving Eye Injections

Compounded Products Containing Triamcinolone-Moxifloxacin by Guardian Pharmacy Services (Dallas, Texas): Alert to Health Professionals - Adverse Events Reported After Receiving Eye Injections

At least 43 patient reported adverse event after receiving eye injections of Guardian’s Pharmacy Services compounded triamcinolone-moxifloxacin product during cataract surgery. The patients reportedly experienced various symptoms, including vision impairment, poor night vision, loss of color perception, and significant reductions in best-corrected visual acuity and visual fields. FDA identified multiple substances in Guardian’s product, including poloxamer 407 and poloxamer 407 degradants. FDA prepared i...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

3-8-2012

Danish Pharmacovigilance Update, 21 June 2012

Danish Pharmacovigilance Update, 21 June 2012

Among the topics covered in this issue of Danish Pharmacovigilance Update are: Decrease in the number of intoxications and suicide attempts using drugs containing acetylsalicylic acid or paracetamol.

Danish Medicines Agency

29-10-2018

Clopidogrel/Acetylsalicylic acid Zentiva (Sanofi-Aventis groupe)

Clopidogrel/Acetylsalicylic acid Zentiva (Sanofi-Aventis groupe)

Clopidogrel/Acetylsalicylic acid Zentiva (Active substance: clopidogrel / acetylsalicylic acid) - Centralised - 2-Monthly update - Commission Decision (2018)7249 of Mon, 29 Oct 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/1144/WS1433/0051

Europe -DG Health and Food Safety

29-10-2018

DuoPlavin (Sanofi Clir SNC)

DuoPlavin (Sanofi Clir SNC)

DuoPlavin (Active substance: clopidogrel / acetylsalicylic acid) - Centralised - 2-Monthly update - Commission Decision (2018)7255 of Mon, 29 Oct 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/1143/WS/1433/0050

Europe -DG Health and Food Safety

3-7-2018

Granupas (Eurocept International B.V.)

Granupas (Eurocept International B.V.)

Granupas (Active substance: Para-aminosalicylic acid) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018) 4256 of Tue, 03 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2709/T/25

Europe -DG Health and Food Safety

29-5-2018

EU/3/10/826 (Eurocept International B.V.)

EU/3/10/826 (Eurocept International B.V.)

EU/3/10/826 (Active substance: Para-aminosalicylic acid) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)3396 of Tue, 29 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/072/10/T/02

Europe -DG Health and Food Safety